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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Offenbarung betrifft Absorptionsartikel, insbesondere Einweg-Absorptionsartikel, die verbesserte elastomere Laminate umfassen, die konfiguriert sind, um in verschiedenen Komponenten der Einweg-Absorptionsartikel zu funktionieren.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Wünschenswerterweise sollte ein Absorptionsartikel ausgeführt und bemessen sein, um Kontakt mit dem Körper eines Trägers beizubehalten und sich diesem so nahe wie möglich anzupassen. Solch eine körperangepasste Ausführung kann die Wirksamkeit des Absorptionsartikels durch Verringern der Möglichkeit, dass sich Urin oder dergleichen entlang des Körpers des Trägers verteilt oder bewegt und ausläuft, anstatt in den Absorptionsartikel absorbiert zu werden, steigern. Aktuelle strängige Absorptionsartikel auf dem Markt berücksichtigen die Körperform oder Produktform jedoch nicht ausreichend und passen damit einem weiten Bereich von Benutzern nicht ausreichend oder stellen den gewünschten Grad an enger Passung nicht bereit. Um die Nachteile von aktuellen strängigen Absorptionsartikeln auf dem Markt zu überwinden, kann es wünschenswert sein, die Produktlänge-zu-Taille-Silhouette (nachstehend definiert) mit der Körperlänge-zu-Taille-Silhouette (nachstehend definiert) des Zielverbrauchers zu verknüpfen, um ein besser passendes, besser anpassendes, besser abdichtendes Produkt zu erzielen. Dies kann den Tragekomfort für jeden Verbraucher steigern, während ein Auslaufen verringert wird.
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Um einen ausreichenden Druck auf den Körper zu übermitteln, der für einen guten Sitz erforderlich ist, neigen die gegenwärtig auf dem Markt befindlichen Hosenprodukte mit geschlossener Form, die aus Gummibandsträngen für das Taillenband bestehen, dazu, eine engere Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (nachstehend definiert) aufzuweisen. Dies ist wegen ihrer durchschnittlichen Strangbeabstandung und ihrem durchschnittlichen Dtex, dessen Ergebnis ein relativ niedriger Modul ist und daher mehr Streckung erfordert, um den notwendigen Druck zu übermitteln. Sie erzielen diese größere Streckung im Gebrauch über eine größere durchschnittliche Vordehnung, was darin resultiert, dass ihre entspannten Taillen signifikant kleiner sind als der Körper des Benutzers.
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Ein wesentlicher Vorteil der hierin offenbarten Absorptionsartikel, die die Produktlänge-zu-Taille-Silhouette näher an die Körperlänge-zu-Taille-Silhouette herankommen lassen und die ausgeführt sind, um sich entsprechend des Körpergewichts zu ändern, ist, dass sich das Produkt selbst besser an die Form des Körpers anpasst. Dies führt dazu, dass das Produkt während der Anwendung zu einem signifikant geringeren Grad verformt wird als eins, das generisch für eine größere Bandbreite ausgeführt ist, wie die aktuell vermarkteten Produkte zeigen. Es führt auch zu einer Produktpassung, die besser auf die Körperform zugeschnitten ist, wodurch eine wirksamere Abdichtung und weniger Fremdmaterial im Schritt bereitgestellt wird. Produktausführungen, die die allgemeine Form des Körpers nachahmen, vermitteln Verbrauchern einen besseren, maßgeschneiderten Sitz, da die Produktlänge-zu-Taille-Silhouetten den Körperlänge-zu-Taille-Silhouetten von Verbrauchern ähnlicher ist. Die durch die vorliegende Offenbarung ermöglichten Ausführungen sind stärker auf die Ausführung ausgerichtet und stellen daher einen höheren Grad der Passung, Abdichtung, des Komforts und der Diskretion bereit.
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Die hierin offenbarten verbesserten elastomeren Laminate kombiniert mit den obenstehenden Konzepten bieten einen ausreichenden Tragedruck, der für einen guten Sitz notwendig ist, ohne die Menge der in den aktuell vermarkteten strängigen Hosenartikeln mit geschlossener Form von heute erforderlichen durchschnittlichen Vordehnung. Dies resultiert in Hosenartikeln mit geschlossener Form, die eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (nachstehend definiert) aufweisen, die näher an der der Körpertaillenbreite liegt (nachstehend definiert).
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Die vorliegende Offenbarung beschreibt auch elastomere Laminate, die die obenstehend detaillierten Ausführungskonzepte ermöglichen, detailliert. Die hierin offenbarten erfindungsgemäßen Laminate umfassen eine größere Anzahl von Gummibandsträngen mit einer größeren Feinheit und einer engeren Beabstandung als bisher offenbart und in Einweg-Absorptionsartikeln praktiziert wurde. Diese verbesserten Laminate können als Einweg-Absorptionsartikelkomponenten (zum Beispiel mit Klebeband befestigte Windeln, Hosen, Padeinlagen, und Einlagen) für die Passung und Abdichtung an der Taille, dem Bein, Schritt und den Seiten des Trägers verwendet werden, um allgemein den höchsten Grad an Dehnbarkeit, die komfortabelsten Tragebedingungen, einen verbesserten Auslaufschutz und eine bessere Passung bereitzustellen.
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Insbesondere bieten diese verbesserten elastomeren Laminate mehrere Vorteile, die die besten Ausführungen des obenstehend detaillierten Ausführungskonzepts ermöglichen, einschließlich weniger Druck der elastischen Stränge auf der Haut des Trägers bei einem gegebenen Modul gegenüber herkömmlichen elastomeren Laminaten, die heute bekannt sind. Diese Verbesserungen resultieren in verbesserter Anwendung, verbessertem Sitz, Komfort und verringertem Markieren der Haut des Trägers. Die in dieser Anmeldung offenbarten erfindungsgemäßen elastomeren Laminate schneiden besser ab als herkömmliche, heutzutage in wegwerfbaren Absorptionsartikeln verwendete strängige Laminate und Filmversionen davon.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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In einem offenbarten Beispiel kann ein Absorptionsartikel einer einer Vielzahl von Absorptionsartikeln in einer Packung sein, die Größeninformationszeichen-Größeninformationen umfasst, die verwendet werden, um eine Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette zu berechnen. Jeder Absorptionsartikel innerhalb der Packung kann einen vorderseitigen Taillenbereich, einen rückseitigen Taillenbereich und einen Schrittbereich dazwischen, eine Außenhaut, einen rückseitigen Bund und einen vorderseitigen Bund umfassen. Die Außenhaut kann eine Oberschicht, eine Unterschicht und einen Absorptionskern zwischen der Oberschicht und der Unterschicht umfassen, und die Außenhaut kann einen vorderseitigen Endrand, einer rückseitigen Endrand und ein Paar von seitlich gegenüberliegenden Seitenrändern umfassen. Der rückseitige Bund kann in dem rückseitigen Taillenbereich angeordnet sein und den rückseitigen Endrand der Außenhaut überlappen und sich davon nach außen erstrecken. Ein vorderseitiger Bund kann in dem vorderseitigen Taillenbereich angeordnet sein und den vorderseitigen Endrand der Außenhaut überlappen und sich davon nach außen erstrecken. Der vorderseitige Bund kann mit dem rückseitigen Bund an oder benachbart zu den seitlich gegenüberliegenden Bundseitenrändern zusammengefügt sein, um Beinöffnungen und eine Taillenöffnung zu bilden, um eine Hose mit geschlossener Form zu bilden. Eine Längsachse kann sich von dem Mittelpunkt des vorderseitigen Taillenrands zu dem Mittelpunkt des rückseitigen Taillenrands erstrecken und eine Querachse kann sich lotrecht zur Längsachse durch den Mittelpunkt der Längsachse erstrecken. Der rückseitige Bund kann eine erste Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 40 Gummibandstränge umfasst, und der vorderseitige Bund kann eine zweite Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 40 Gummibandstränge umfasst. Die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweisen, und die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweisen. Die Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette kann von etwa -0,3 bis 0,3 reichen und der Absorptionsartikel kann eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 80 mm bis etwa 270 mm und eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 130 mm bis etwa 270 mm aufweisen.
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Der Absorptionsartikel kann eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 170 mm bis etwa 270 mm und eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 200 mm bis etwa 270 mm aufweisen.
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Der Absorptionsartikel kann eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 80 mm bis etwa 180 mm und eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 130 mm bis etwa 200 mm aufweisen.
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Der rückseitige Bund kann eine erste Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 70 Gummibandstränge umfasst, und der vorderseitige Bund kann eine zweite Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 50 Gummibandstränge umfasst.
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Die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 3 mm aufweisen, und die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 3 mm aufweisen.
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Das durchschnittliche Dtex der ersten Vielzahl von Gummibändern kann von etwa 10 bis etwa 500 betragen, und wobei das durchschnittliche Dtex der zweiten Vielzahl von Gummibändern von etwa 10 bis etwa 500 reichen kann.
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Der durchschnittliche Druck unter dem Strang der ersten Vielzahl von Gummibändern kann von etwa 0,1 bis etwa 1 psi betragen, und der durchschnittliche Druck unter dem Strang der zweiten Vielzahl von Gummibändern kann von etwa 0,1 bis etwa 1 psi betragen.
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Der rückseitige Bund kann in 4 gleiche Sektionen unterteilt werden, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 1 einen distalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 2 proximal zu Sektion 1 sein kann und Sektion 3 proximal zu Sektion 4 sein kann, wobei mindestens zwei der Sektionen jeweils mehr als 10 Gummibandstränge aufweisen können; und wobei der vorderseitige Bund in 4 gleiche Sektionen unterteilt sein kann, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 1 einen distalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 2 proximal zu Sektion 1 sein kann und Sektion 3 proximal zu Sektion 4 sein kann, wobei mindestens zwei der Sektionen jeweils mehr als 10 Gummibandstränge aufweisen können.
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Sektion 1 des rückseitigen Bunds kann in Längsrichtung länger sein als Sektion 1 des vorderseitigen Bunds.
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Die erste Vielzahl von Gummibändern des rückseitigen Bunds kann zwischen einem inneren und einem äußeren Vlies vorliegen, und wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern des vorderseitigen Bunds zwischen einem inneren und einem äußeren Vlies vorliegen kann, und wobei die inneren Vliese des vorderseitigen und rückseitigen Bunds separat und getrennt und in Längsrichtung voneinander beabstandet vorliegen können, und wobei die äußeren Vliese des vorderseitigen und rückseitigen Bunds separat und getrennt und in Längsrichtung voneinander beabstandet vorliegen können.
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In einem anderen offenbarten Beispiel kann ein Absorptionsartikel einer einer Vielzahl von Absorptionsartikeln in einer Packung sein, die Größeninformationszeichen-Größeninformationen umfassen, die verwendet werden, um eine Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette zu berechnen. Jeder Absorptionsartikel innerhalb der Packung kann einen vorderseitigen Taillenbereich, einen rückseitigen Taillenbereich und einen Schrittbereich dazwischen, eine Außenhaut, einen rückseitigen Bund und einen vorderseitigen Bund umfassen. Die Außenhaut kann eine Oberschicht, eine Unterschicht und einen Absorptionskern zwischen der Oberschicht und der Unterschicht umfassen, und die Außenhaut kann einen vorderseitigen Endrand, einer rückseitigen Endrand und ein Paar von seitlich gegenüberliegenden Seitenrändern umfassen. Der rückseitige Bund kann in dem rückseitigen Taillenbereich, den rückseitigen Endrand der Außenhaut überlappend und sich davon nach außen erstreckend, angeordnet sein. Der vorderseitige Bund kann in dem vorderseitigen Taillenbereich, den vorderseitigen Endrand der Außenhaut überlappend und sich davon nach außen erstreckend, angeordnet sein. Der vorderseitige Bund kann mit dem rückseitigen Bund an oder benachbart zu den seitlich gegenüberliegenden Bundseitenrändern zusammengefügt sein, um Beinöffnungen und eine Taillenöffnung zu bilden, um eine Hose mit geschlossener Form zu bilden. Eine Längsachse kann sich von dem Mittelpunkt des vorderseitigen Taillenrands zu dem Mittelpunkt des rückseitigen Taillenrands, und einer Querachse, die sich lotrecht zur Längsachse durch den Mittelpunkt der Längsachse erstreckt, erstrecken. Der rückseitige Bund kann eine erste Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 60 Gummibandstränge umfasst, und der vorderseitige Bund kann eine zweite Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 60 Gummibandstränge umfasst. Die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweisen, und die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweisen. Die Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette kann von etwa -0,3 bis 0,3 betragen, und der Absorptionsartikel eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 200 mm bis etwa 400 mm und eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 250 mm bis etwa 450 mm aufweisen.
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Der Absorptionsartikel kann eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 300 mm bis etwa 400 mm und eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 350 mm bis etwa 450 mm aufweisen.
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Der Absorptionsartikel kann eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 200 mm bis etwa 300 mm und eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 250 mm bis etwa 450 mm aufweisen.
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Der rückseitige Bund kann eine erste Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 80 Gummibandstränge umfasst, und der vorderseitige Bund kann eine zweite Vielzahl von Gummibändern umfassen, die mehr als etwa 80 Gummibandstränge umfasst.
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Die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 2,5 mm aufweisen, und die erste Vielzahl von Gummibändern kann eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 2,5 mm aufweisen.
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Das durchschnittliche Dtex der ersten Vielzahl von Gummibändern kann von etwa 10 bis etwa 500 betragen, und das durchschnittliche Dtex der zweiten Vielzahl von Gummibändern kann von etwa 10 bis etwa 500 betragen.
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Der durchschnittliche Druck unter dem Strang der ersten Vielzahl von Gummibändern kann von etwa 0,1 bis etwa 1 psi betragen, und der durchschnittliche Druck unter dem Strang der zweiten Vielzahl von Gummibändern kann von etwa 0,1 bis etwa 1 psi betragen.
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Der rückseitige Bund kann in 4 gleiche Sektionen unterteilt werden, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 1 einen distalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 2 proximal zu Sektion 1 sein kann und Sektion 3 proximal zu Sektion 4 sein kann, wobei mindestens zwei der Sektionen jeweils mehr als 20 Gummibandstränge aufweisen können; und wobei der vorderseitige Bund in 4 gleiche Sektionen unterteilt sein kann, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 1 einen distalen Endrand des rückseitigen Bunds umfassen kann, Sektion 2 proximal zu Sektion 1 sein kann und Sektion 3 proximal zu Sektion 4 sein kann, wobei mindestens zwei der Sektionen jeweils mehr als 20 Gummibandstränge aufweisen können.
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Die erste Vielzahl von Gummibändern des rückseitigen Bunds kann zwischen einem inneren und einem äußeren Vlies vorliegen, und wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern von dem vorderseitigen Bund zwischen einem inneren und einem äußeren Vlies vorliegen kann, und wobei die inneren Vliese des vorderseitigen und rückseitigen Bunds separat und getrennt sind und in Längsrichtung voneinander beabstandet sind, und wobei die äußeren Vliese des vorderseitigen und rückseitigen Bunds eine gemeinsame Vliesschicht aufweisen können, die sich kontinuierlich von einem distalen Endrand des vorderseitigen Bunds zu einem distalen Endrand des rückseitigen Bunds erstreckt.
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Die erste Vielzahl von Gummibändern des rückseitigen Bunds kann zwischen einem inneren und einem äußeren Vlies vorliegen, und wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern des vorderseitigen Bunds zwischen einem inneren und einem äußeren Vlies vorliegen kann, und wobei die inneren Vliese des vorderseitigen und rückseitigen Bunds eine gemeinsame Vliesschicht sein können, die sich kontinuierlich von einem distalen Endrand des vorderseitigen Bunds zu einem distalen Endrand des rückseitigen Bunds erstreckt, und wobei die äußeren Vliese des vorderseitigen und rückseitigen Bunds eine gemeinsame Vliesschicht sein können, die sich kontinuierlich von einem distalen Endrand des vorderseitigen Bunds zu einem distalen Endrand des rückseitigen Bunds erstreckt.
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Figurenliste
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- 1 zeigt Körperlänge und Taillenbreite gegenüber einer Körperform.
- 2 zeigt ein Hosenprodukt mit geschlossener Form in seinem ausgelegten, entspannten und entfalteten Zustand.
- 3 ist eine Seitenansicht einer Hose, die Seitenfelder mit wiederverschließbaren Seitensäumen umfasst.
- 3A ist eine Querschnittsansicht eines wiederverschließbaren Saums, genommen entlang der Linie 3A-3A der Hose von 3.
- 3B Ist eine Draufsicht der Hose, die in 3 veranschaulicht ist, vor dem Zusammenfügen der Seitenfelder, um die Taillen- und Beinöffnungen zu bilden.
- 4 ist eine Draufsicht einer Hose, die integrale Seitenfelder umfasst, vor dem Zusammenfügen der Seitenfelder, um die Taillen- und Beinöffnungen zu bilden.
- 5 ist eine perspektivische Vorderansicht einer Hose, die Bünde umfasst, die multiple elastische Zonen umfassen.
- 5A ist eine perspektivische Rückansicht der Hose von 5
- 6 ist eine perspektivische Vorderansicht einer Hose, die diskrete Bünde mit sowohl kontinuierlichen als auch diskontinuierlichen Gummibändern umfasst.
- 7 ist eine Draufsicht der Hose von 6, bevor die Seitenränder des Bunds zusammengefügt werden, um die Taillen- und Beinöffnungen zu bilden.
- 7A ist eine Draufsicht einer alternativen Ausführungsform der Bundhose von 7, die eine elastifizierte Oberschicht und eine elastifizierte Unterschicht veranschaulicht.
- 7B ist eine Querschnittsansicht der Hose von 7A, genommen entlang der Querachse, die die elastifizierte Oberschicht (Gummibänder 316 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet zeigend) und die elastifizierte Unterschicht (Gummibänder 316 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet zeigend) veranschaulicht.
- 7C ist eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform der Hose von 7A, genommen entlang der Querachse, wobei die Kernumwicklung den Kern 128 vollständig umgibt, wobei die Gummibänder 316 zwischen der Kernumwicklung 74 und der Unterschicht 125 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet sind und zwischen der Kernumwicklung 74 und der Oberschicht 124 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet sind, und wobei der Kern 128 AGM 51 gemischt mit Zellstoff 53 umfasst.
- 7D ist eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform der Hose von 7, genommen entlang der Längsachse 42, in Längsrichtung gegenüberliegende diskrete Bünde zeigend, wobei Gummibänder 316 zwischen der Kernumwicklung 74 und der Oberschicht 124 parallel zur Querachse 44 ausgerichtet sind und zwischen dem Unterschichtfilm 126 und dem Unterschichtvlies 127 parallel zur Querachse 44 ausgerichtet sind.
- 7E ist eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform der Bundhose von 7, genommen entlang der Längsachse 42, in Längsrichtung gegenüberliegende diskrete innere Bundschichten 432 und eine gemeinsamen äußere Bundschicht 434 zeigend, und Gummibänder 316 zeigend, die sich kontinuierlich über den Kern erstrecken.
- 8 ist eine Draufsicht einer Hose vor dem Zusammenfügen von Seitenrändern der Bünde, um die Taillen- und Beinöffnungen zu bilden, die multiple gestrahlte elastische Zonen veranschaulichen, die in den Zonen geringer Bewegung eines potentiellen Trägers angeordnet sind.
- 9 ist eine Draufsicht einer mit Klebeband versehenen Windel, die ein Paar geformter diskreter elastomerer Lappenbahnen 530 und ein Paar nicht elastomerer Lappenbahnen 540 umfasst.
- 9A ist eine perspektivische Vorderansicht der mit Klebeband versehenen Windel von 9.
- 10 ist eine Draufsicht einer mit Klebeband versehenen Windel, die ein Paar diskreter elastomerer Lappenbahnen und ein Paar nicht elastomerer Lappenbahnen und eine geformte Unterschicht umfasst.
- 11 ist eine Außendraufsicht eines Damenhygieneartikels 801, spezifisch einer Einlage.
- 11A ist eine Innendraufsicht des Damenhygieneartikels 801 von 11, Beinbündchen 52 veranschaulichend.
- 11B ist eine Querschnittsansicht des Damenhygieneartikels 801 entlang der Querachse 44 des Damenhygieneartikels 801 von 9.
- 12 ist eine Innendraufsicht auf einen Damenhygieneartikel 801, spezifisch ein Einlagenpad, die elastifizierte Flügel 802 veranschaulicht, wobei die Gummibänder 316 in Bezug auf die Längsachse 42 und die Querachse 44 bei annäherungsweise 45 Grad-Winkeln vorliegen.
- 12A ist eine Außendraufsicht einer alternativen Ausführungsform des Damenhygieneartikels 801 von 12, die elastifizierte Flügel 802 veranschaulicht, wobei die Gummibänder 316 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet sind.
- 12B ist eine Querschnittsansicht des Damenhygieneartikels 801 entlang der Linie 12B/C-12B/C des Damenhygieneartikels 801 von 12A, die Stränge zwischen den Schichten, die die Flügel bilden, veranschaulicht.
- 12C ist eine Querschnittsansicht einer alternativen Ausführungsform des Damenhygieneartikels 801 entlang der Linie 12B/C-12B/C des Damenhygieneartikels 801 von 12A, die ausschließlich eine Schicht von Strängen zwischen den Schichten veranschaulicht, die die Flügel bilden, sowie von Strängen, die unter einem Abschnitt der Oberschicht 124 und der sekundären Oberschicht 124' liegen oder diese bilden.
- 13 ist eine perspektivische Innendraufsicht eines mit Klebeband versehenen Artikels, der eine Quersperre umfasst.
- 14 ist eine schematische Seitenansicht eines Umwandlungsgeräts, das angepasst ist, um ein elastomeres Laminat herzustellen, das eine erste Vielzahl von Gummibandsträngen beinhaltet, die zwischen einem ersten Substrat und einem zweiten Substrat positioniert sind.
- 14A ist eine Ansicht des Umwandlungsgeräts von 14, genommen entlang der Linie 14A - 14A.
- 15 veranschaulicht den SEKTIONSMODUL.
- 16 veranschaulicht Druck unter dem Strang.
- 17 ist ein Diagramm, das zeigt, wie sich die Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und die durchschnittliche Körperlänge-zu-Taille-Silhouette verändern, wenn das Körpergewicht zunimmt.
- 18 ist ein Diagramm, das Beispiele bestehender Produktarrays zeigt und zeigt, wie sich deren Produktlänge-zu-Taille-Silhouetten zu den Körperlänge-zu-Taille-Silhouetten für den Gewichtsbereich, für den jedes Produkt hinsichtlich der Passformgeeignet ist, verhalten.
- 19 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen dem Körpergewicht eines Verbrauchers und dem Taillenumfang zeigt, und zeigt, dass das durchschnittliche Gewicht gegenüber der Taille angemessen vorhergesagt werden kann, insbesondere für größere Verbraucher.
- 20 zeigt Stange C (604) und Stange O (605) des Probenstückhaltergeräts.
- 21 zeigt eine flache, ungefaltete Hose mit geschlossener Form.
- 22 zeigt eine Hose mit geschlossener Form in dem Testgerät.
- 23 ist ein Diagramm, das eine Kraftrelaxation über die Zeit für verschiedene elastomere Laminate zeigt.
- 24 veranschaulicht verpackte Artikel mit einem Größenzeichen.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Die vorliegende Offenbarung ist eine detaillierte Beschreibung verbesserter elastomerer Laminate (auch bezeichnet als „gestrahlte Laminate“ umfassend „gestrahlte Gummibänder“), umfassend eine größere Anzahl von Gummibandsträngen mit einer größeren Feinheit (d. h. niedrigerer Decitex) und einer engeren Beabstandung als zuvor offenbart oder in einem Einweg-Absorptionsartikel praktiziert wurde. Diese verbesserten Laminate können als Einweg-Absorptionsartikelkomponenten verwendet werden, zur Passung und Abdichtung an der Taille, dem Bein, Schritt und den Seiten des Trägers (zum Beispiel mit Klebeband befestigte Windeln, Hosen, Padeinlagen und Einlagen), um allgemein den höchsten Grad an Dehnbarkeit, die komfortabelsten Tragebedingungen, einen verbesserten Auslaufschutz und eine bessere Passung bereitzustellen.
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Die folgenden Begriffserklärungen können für das Verständnis der vorliegenden Offenbarung von Nutzen sein:
- „Einweg-“ bedeutet in Bezug auf Absorptionsartikel, dass die Absorptionsartikel generell nicht dazu gedacht sind, gewaschen oder anderweitig als Absorptionsartikel wiederhergestellt oder wiederverwendet zu werden (d. h. sie sind zum Wegwerfen nach einmaliger Verwendung und vorzugsweise zum Recyceln, Kompostieren oder dafür vorgesehen, anderweitig auf umweltverträgliche Weise entsorgt zu werden). Einweg-Absorptionsartikel umfassen oft Klebstoff zwischen den Schichten und/oder Elementen, um den Artikel zusammenzuhalten (z. B. Lappenbahnen, Seitenfelder und Bünde werden über Klebstoff mit der Außenhaut verbunden und die Lagen der Lappenbahnen, Seitenfelder und Bünde und die Außenhaut werden unter Verwendung von Klebstoff miteinander zusammengefügt). Alternativ werden Wärme- und/oder Druckverbindung mit dem Klebstoff oder anstelle des Klebstoffs verwendet. In solchen Fällen können Abschnitte der Materialschichten teilweise geschmolzen und zusammengepresst werden, sodass sie, sobald gekühlt, physikalisch miteinander verbunden werden. Vliesstoffe (einschließlich zum Beispiel Polypropylen, Polyethylen usw.), Klebstoffe (einschließlich zum Beispiel Styrolblockcopolymere (z. B. mit SIS, SBS)), und Absorptionsgeliermaterial (AGM 51 - siehe 7 und 7B) machen mehr als 50 %, mehr als 75 % und oft mehr als 90 % des Gewichts des Einweg-Absorptionsartikels aus. Zudem wird ein Kern, der das AGM 51 umfasst, oft auf eine Weise in der Außenhaut gehalten, die das AGM 51 unter normalen Bedingungen einkapseln und zurückhalten würde. Solche Einweg-Absorptionsartikel weisen üblicherweise eine Absorptionskapazität von mehr als etwa 100 ml an Fluid auf und können Kapazitäten von bis zu etwa 500 ml an Fluid oder mehr aufweisen. Steppung (beinhaltend die Verwendung von Faden) und/oder gewebte Materialien werden üblicherweise nicht verwendet, um einen Einweg-Absorptionsartikel herzustellen. Wenn Steppung oder gewebte Materialien verwendet werden, machen sie einen extrem kleinen Prozentsatz der Einweg-Absorptionsartikel aus. Einige Auftreffzonen von Einweg-Absorptionsartikeln für Befestigungsmittel können ein gewebtes Material umfassen, aber kein anderer Teil eines Einweg-Absorptionsartikels umfasst üblicherweise gewebte Materialien.
- „Absorptionsartikel“ bezeichnet Vorrichtungen, die Körperausscheidungen absorbieren und zurückhalten, und bezeichnet spezifischer Vorrichtungen, die am oder nahe am Körper des Trägers/der Trägerin platziert werden, um die verschiedenen, vom Körper ausgeschiedenen Ausscheidungen zu absorbieren und zurückzuhalten. Beispielhafte Absorptionsartikel beinhalten Windeln, Windelhosen, hosenartige Anziehwindeln (d. h. eine Windel mit einer vorgeformten Taillenöffnung und Beinöffnungen, wie veranschaulicht in US-Pat. Nr. 6,120,487 ), wiederverschließbare Windeln oder hosenartige Windeln, Inkontinenzslips und Unterwäsche, Windelhalter und -einlagen, Damenhygieneartikel, wie Slipeinlagen, Dameneinlagepads, absorbierende Einsätze und dergleichen.
- „Proximal“ und „distal“ beziehen sich jeweils auf die Stelle eines Elements relativ nahe oder weit von der längsgerichteten oder seitlichen Mittellinie einer Struktur (z. B. der proximale Rand eines sich in Längsrichtung erstreckenden Elements befindet sich näher an der Längsachse als der distale Rand des gleichen Elements sich in Bezug auf die gleiche Längsachse befindet).
- „Körperseitig“ und „bekleidungsseitig“ bezeichnet jeweils die relative Stelle eines Elements oder einer Oberfläche eines Elements oder einer Gruppe von Elementen. „Körperseitig“ impliziert, dass das Element oder die Oberfläche während des Tragens näher am Träger ist als ein anderes Element oder eine andere Oberfläche. „Bekleidungsseitig“ impliziert, dass das Element oder die Oberfläche während des Tragens weiter vom Träger entfernt ist als ein anderes Element oder eine andere Oberfläche (d. h. Element oder Oberfläche liegt proximal zu den Kleidungsstücken des Trägers, die über dem Einweg-Absorptionsartikel getragen werden können).
- „Längs-“ bezeichnet eine Richtung, die im Wesentlichen lotrecht von einem Taillenrand zu einem gegenüberliegenden Taillenrand des Artikels und allgemein parallel zur maximalen linearen Abmessung des Artikels verläuft. Richtungen innerhalb von 45 Grad der Längsrichtung werden als „Längsrichtung“ betrachtet.
- „Seitlich“ oder „quer“ bezeichnet eine Richtung, die von einem sich in Längsrichtung erstreckenden Seitenrand zu einem gegenüberliegenden, sich in Längsrichtung erstreckenden Seitenrand des Artikels und allgemein in einem rechten Winkel zur Längsrichtung verläuft. Richtungen innerhalb von 45 Grad der Querrichtung werden als „seitlich“ betrachtet.
- „Angeordnet“ bezieht sich auf ein Element, das an einem bestimmten Ort oder in einer bestimmten Position lokalisiert ist.
- „Zusammengefügt“ umschließt Konfigurationen, bei denen ein Element direkt an einem anderen Element befestigt ist, indem das Element direkt an dem anderen Element angebracht ist, und Konfigurationen, bei denen das Element indirekt an einem anderen Element befestigt ist, indem das Element an einem bzw. mehreren Zwischenelement(en) angebracht wird, die wiederum an dem weiteren Element angebracht sind.
- „Wasserdurchlässig“ und „wasserundurchlässig“ beziehen sich auf die Durchdringbarkeit von Materialien im Kontext der beabsichtigten Verwendung von Einweg-Absorptionsartikeln. Spezifisch bezieht sich der Begriff „wasserdurchlässig“ auf eine Schicht oder eine geschichtete Struktur mit Poren, Öffnungen und/oder miteinander verbundenen Hohlräumen, die flüssigem Wasser, Urin oder synthetischem Urin gestatten, in Ermangelung eines forcierenden Drucks durch ihre Dicke hindurch zu laufen. Umgekehrt bezieht sich der Begriff „wasserundurchlässig“ auf eine Schicht oder eine geschichtete Struktur, durch deren Dicke flüssiges Wasser, Urin oder synthetischer Urin in Ermangelung einer Druckkraft (abgesehen von natürlichen Kräften wie der Schwerkraft) nicht hindurchlaufen kann. Eine Schicht oder eine geschichtete Struktur, die nach dieser Definition wasserundurchlässig ist, kann Wasserdampf gegenüber durchlässig sein, d. h. kann „dampfdurchlässig“ sein.
- „Elastisch“, „Elastomer“ oder „elastomer“ bezieht sich auf Materialien, die elastische Eigenschaften vorweisen, welche beliebiges Material beinhalten, das sich bei Aufbringen einer Kraft auf seine entspannte, anfängliche Länge auf eine verlängerte Länge, mehr als 10 % mehr als seine anfängliche Länge, strecken oder verlängern kann und bei Lösen der aufgebrachten Kraft im Wesentlichen wieder etwa zu seiner anfänglichen Länge zurückkehrt. Elastomere Materialien können elastomere Filme, Mulle, Vliese, Bänder, Stränge und weitere schichtartige Strukturen beinhalten.
- „Vordehnung“ bezieht sich auf die Belastung, die einem elastischen oder elastomeren Material auferlegt wird, bevor es mit einem anderen Element des elastomeren Laminats oder des Absorptionsartikels kombiniert wird. Vordehnung wird durch die folgende Gleichung bestimmt Vordehnung = ((verlängerte Länge der elastisch-entspannten Länge des Gummibands)/entspannte Länge des Gummibands)*100.
- „Decitex“, auch bekannt als Dtex, ist ein in der Textilindustrie verwendetes Maß, das zum Messen von Garnen oder Fäden verwendet wird. 1 Decitex = 1 Gramm pro 10.000 Meter. Mit anderen Worten, wenn 10.000 lineare Meter eines Garns oder Fadens 500 Gramm wiegen, würde dieses Garn oder dieser Faden einen Decitex von 500 aufweisen.
- „Substrat“ wird hierin verwendet, um ein Material zu beschreiben, das in erster Linie zweidimensional ist (d. h. in einer XY-Ebene) und dessen Dicke (in einer Z-Richtung) im Vergleich zu seiner Länge (in einer X-Richtung) und seiner Breite (in einer Y-Richtung) relativ klein ist (d. h. 1/10 oder weniger). Nichteinschränkende Beispiele von Substraten beinhalten eine Bahn, Schicht oder Schichten von Fasermaterialien, Vliese, Filmen und Folien, wie Polymerfilme oder Metallfolien. Diese Materialien können allein verwendet werden oder können zwei oder mehr zusammenlaminierte Schichten umfassen. So betrachtet ist eine Bahn ein Substrat.
- „Vlies“ bezeichnet hierin ein Material, das aus kontinuierlichen (langen) Fäden (Fasern) und/oder diskontinuierlichen (kurzen) Fäden (Fasern) durch Prozesse wie Schmelzspinnen, Schmelzblasen, Kardieren und dergleichen hergestellt wird. Vliese weisen kein gewebtes oder gestricktes Fadenmuster auf.
- „Maschinenlaufrichtung“ (MD) wird hierin verwendet, um die Richtung eines Materialflusses durch einen Prozess zu bezeichnen. Zusätzlich kann die relative Platzierung und Bewegung von Material durch einen Prozess von vorgelagerten Prozessstufen zu nachgelagerten Prozessstufen als in Maschinenlaufrichtung fließend beschrieben werden.
- „Querrichtung“ (CD) wird hierin verwendet, um eine Richtung zu bezeichnen, die allgemein lotrecht zur Maschinenlaufrichtung verläuft.
- „Mit Klebeband versehene Windel“ (auch als „offene Windel“ bezeichnet) bezieht sich auf Einweg-Absorptionsartikel mit einem anfänglichen vorderseitigen Taillenbereich und einem anfänglichen rückseitigen Taillenbereich, die verpackt, vor dem Anlegen an den Träger, nicht befestigt, vorbefestigt oder miteinander verbunden sind. Eine mit Klebeband versehene Windel kann um ihre Quermittellinie gefaltet sein, wobei das Innere eines Taillenbereichs in flächigem Kontakt mit dem Inneren des gegenüberliegenden Taillenbereichs steht, ohne dass die Taillenbereiche aneinander befestigt oder zusammengefügt sind. Beispielhafte mit Klebeband versehene Windeln sind in verschiedenen geeigneten Konfigurationen in US-Patenten Nr. 5,167,897 , 5,360,420 , 5,599,335 , 5,643,588 , 5,674,216 , 5,702,551 , 5,968,025 , 6,107,537 , 6,118,041 , 6,153,209 , 6,410,129 , 6,426,444 , 6,586,652 , 6,627,787 , 6,617,016 , 6,825,393 und 6,861,571 ; und in US-Patentveröffentlichung Nr. 2013/0072887 A1 ; 2013/0211356 A1 ; und 2013/0306226 A1 offenbart.
- „Hose“ (auch als „Übungshose“, „schon geschlossene Windel“, „Windelhose“, „Hosenwindel“, und „Anziehwindel“ bezeichnet) beziehen sich hier auf Einweg-Absorptionsartikel mit einer kontinuierlichen Taillenöffnung am äußeren Rand und kontinuierlichen Beinöffnungen am äußeren Rand, die für Kleinkinder oder Erwachsene ausgeführt sind. Eine Hose kann so konfiguriert sein, dass sie bereits vor dem Anlegen des Artikels an den Träger eine kontinuierliche oder geschlossene Taillenöffnung und mindestens eine kontinuierliche, geschlossene Beinöffnung aufweist. Eine Hose kann durch verschiedene Techniken vorgeformt oder vorbefestigt werden, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf das Zusammenfügen von Abschnitten des Artikels unter Verwendung eines beliebigen wiederbefestigbaren und/oder permanenten Verschlusselements (z. B. durch Säume, Heißverklebungen, Druckverschweißungen, Klebstoffe, kohäsive Bindungen, mechanische Befestigungsmittel usw.). Eine Hose kann entlang des Umfangs des Artikels an jeder Stelle im Taillenbereich vorgeformt werden (z. B. seitlich befestigt oder gesäumt, im vorderseitigen Taillenbereich befestigt oder gesäumt, im hinteren Taillenbereich befestigt oder gesäumt). Beispielhaften Windelhosen in verschiedenen Konfigurationen sind offenbart in den US-Patenten Nr. 4,940,464 ; 5,092,861 ; 5,246,433 ; 5,569,234 ; 5,897,545 ; 5,957,908 ; 6,120,487 ; 6,120,489 ; 7,569,039 und US-Patent Veröffentlichung Nr. 2003/0233082 A1 ; 2005/0107764 A1 , 2012/0061016 A1 , 2012/0061015 A1 ; 2013/0255861 A1 ; 2013/0255862 A1 ; 2013/0255863 A1 ; 2013/0255864 A1 ; und 2013/0255865 A1 , von denen alle hierin durch Bezugnahme eingeschlossen sind.
- „Geschlossene Form“ bedeutet, dass gegenüberliegende Taillenbereiche, wie verpackt, entweder permanent oder wiederverschließbar zusammengefügt werden, um eine kontinuierliche Taillenöffnung und Beinöffnungen zu bilden.
- „Offene Form“ bedeutet, dass gegenüberliegende Taillenbereiche anfänglich nicht zusammengefügt werden, um eine kontinuierliche Taillenöffnung und Beinöffnungen zu bilden, sondern ein Verschlussmittel wie etwa ein Befestigungssystem umfassen, um die Taillenbereiche zusammenzufügen, um die Taillen- und Beinöffnungen vor oder während des Anlegens an einen Träger des Artikels zu bilden.
- „Kanal“, wie hierin verwendet wird, ist eine Region oder Zone in einer Absorptionsmaterialschicht, die ein wesentlich niedrigeres Basisgewicht (z. B. weniger als 50 %, weniger als 70 %, weniger als 90 %) als das umgebende Material in der Materialschicht aufweist. Der Kanal kann ein Bereich in einer Materialschicht sein, der im Wesentlichen absorptionsmaterialfrei ist (z. B. 90 % absorptionsmaterialfrei, 95 % absorptionsmaterialfrei oder 99 % absorptionsmaterialfrei oder vollständig absorptionsmaterialfrei). Ein Kanal kann sich durch eine oder mehrere Absorptionsmaterialschichten hindurch erstrecken. Der Kanal weist allgemein einen niedrigeren Biegemodul als die umgebenden Bereiche der Absorptionsmaterialschicht auf, was der Materialschicht ermöglicht, sich leichter zu biegen und/oder schneller mehr Körperausscheidungen innerhalb des Kanals zu verteilen als in den umgebenden Bereichen der Absorptionsmaterialschicht. Somit ist ein Kanal nicht lediglich eine Vertiefung in der Materialschicht, die kein verringertes Basisgewicht in der Materialschicht im Bereich des Kanals erzeugt.
- „Taillenbreite“ ist definiert als die Breite des Körpers, horizontal an der Vorderseite des Körpers am Omphalion (Mitte des Nabel) gemessen. Siehe 1.
- „Körperlänge“ bedeutet der vertikale Abstand vom Nabel bis zur maximalen Tiefe des Schritts, bestimmt durch die maximale Tiefe des Schritts in der Sagittalebene. Siehe 1.
- „Körperlänge-zu-Taille-Silhouette“ bedeutet die Körperlänge (mm) dividiert durch die Taillenbreite (mm). Siehe 1.
- „Produktlänge im entspannten Zustand“ bedeutet den Längsabstand zwischen dem in Längsrichtung distalsten Punkt im Schrittbereich und dem in Längsrichtung distalsten Punkt entlang des vorderseitigen Taillenrands. Der Längsabstand wird parallel zur Längsachse des Produkts gemessen. Verweis auf 2.
- „Produkttaillenbreite im entspannten Zustand“ bedeutet den seitlichen Abstand von dem distalsten Punkt an der rechten Seite des vorderseitigen Taillenrands zu dem distalsten Punkt an der linken Seite des vorderseitigen Taillenrands. Der seitliche Abstand wird lotrecht zur Längsachse des Produkts gemessen. Verweis auf 2.
- „Produktlänge-zu-Taille-Silhouette“ bedeutet Produktlänge im entspannten Zustand (600) (mm) dividiert durch die Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (602) (mm). Siehe 2.
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Produktlänge-zu-Taille-Silhouette
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Üblicherweise werden Packungen 610 von Absorptionsartikeln 100 mit einem empfohlenen Trägergewichtsbereich (üblicherweise für Babys, Säuglinge und Kleinkinder) und/oder mit einem Taillenumfang (üblicherweise für Absorptionsartikelprodukte für Erwachsene), auf den der verpackte Artikel zu passen beabsichtigt ist, gekennzeichnet. Als ein Ergebnis wird die Gewichts- und/oder die Taillenumfangsinformation am häufigsten auf der Packung 610 als Teil der Zeichen 1000 platziert, um die angemessene Größe des Artikels zu identifizieren, der von dem Verbraucher benötigt wird. Für Produkte, die durch den Gewichtsbereich empfohlen werden, ist ein durchschnittliches Zielgewicht der Durchschnitt der minimalen und maximalen empfohlenen Gewichte. Für Produkte, die durch den Gewichtsbereich empfohlen werden, ist ein Zielgewicht der Durchschnitt der minimalen und maximalen empfohlenen Gewichte.
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Für viele Erwachseneninkontinenzprodukte wird ausschließlich eine Taillenempfehlung bereitgestellt. Für diese Produkte kann ein Zielgewicht noch bestimmt werden, indem das durchschnittliche Gewicht für die minimalen und maximal empfohlenen Taillen berechnet wird. 19 zeigt diese Beziehung und Berechnung.
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17 zeigt, wie sich die Körperlänge-zu-Taille-Silhouette nach Gewicht ändert. Für neugeborene Babys tendieren sie, bis wenn sie zu gehen beginnen, größere Taillen aufzuweisen. Dies führt zu einer höheren Körperlänge-zu-Taille-Silhouette. Wenn Babys beginnen zu Gehen und durch die Kindheit bis ins Erwachsenenalter wachsen, wachsen deren Taillen im Durchschnitt nicht so schnell wie deren Körperlängen, was in zunehmenden Körperlänge-zu-Taille-Silhouetten resultiert. Im Erwachsenenalter und mit dem Altern der Verbraucher, nehmen deren Taillen erneut zu, ohne eine entsprechende Körperlängenzunahme, wodurch die Körperlänge-zu-Taille-Silhouetten abnehmen. In jedem Entwicklungsstadium müsste die Produktlänge-zu-Taille-Silhouette unterschiedlich sein, um die unterschiedlichen Körperformen anzusprechen.
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Eine Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette kann approximiert werden, indem die Körperlänge-zu-Taille-Silhouette der Population als eine Funktion des Körpergewichts auf eine Kurve angepasst wird, wie in
17 gezeigt. Diese Approximation ist:
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Wobei:
- w = Gewicht in kg
- a = 1,401979E+00
- b = -9,012608E-03
- c = -1,086641E+01
- d = 7,314561E-06
- e = 5,678403E+01
- f = 6,589002E-08
- g = -9,152613E+01
Je näher die Produktlänge-zu-Taille-Silhouette an der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette liegt, desto besser passend und besser abdichtend wird das Produkt sein.
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Absorptionsartikel der vorliegenden Offenbarung
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Produkte, die elastomere Laminate der vorliegenden Offenbarung umfassen, können Absorptionsartikel 100 unterschiedlicher Struktur und/oder Form umfassen, die allgemein ausgeführt und konfiguriert sind, um Körperausscheidungen wie Urin, Menstruationsflüssigkeit und/oder Fäkalien zu handhaben, wie Einweg-, mit Klebeband versehene und Hosen-, einschließlich Einweg-Absorptionsartikel für Babys und Erwachsene.
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Wie in den Figuren gezeigt, können die Absorptionsartikel 100 der vorliegenden Offenbarung eine Außenhaut 200 umfassen, umfassend eine Oberschicht 124, eine Unterschicht 125 und einen Absorptionskern 128, der mindestens teilweise zwischen der Oberschicht 124 und der Unterschicht 125 angeordnet ist. Die Außenhaut 200 kann ferner eine inneres Beinbündchen 150 und ein äußeres Beinbündchen 140 (die Bündchen, die allgemein als 52 bezeichnet werden) umfassen.
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Ein Endabschnitt eines Absorptionsartikels 100 kann als ein vorderseitiger Taillenbereich 36 konfiguriert sein und der in Längsrichtung gegenüberliegende Endabschnitt kann als ein rückseitiger Taillenbereich 38 konfiguriert sein. Ein Zwischenabschnitt des Absorptionsartikels 100, der sich in Längsrichtung zwischen dem vorderseitigen Taillenbereich 36 und dem rückseitigen Taillenbereich 38 erstreckt, kann als ein Schrittbereich 37 konfiguriert sein. Die Länge von jedem des vorderseitigen Taillenbereichs 36, des rückseitigen Taillenbereichs 38 und des Schrittbereichs 37 kann zum Beispiel etwa 1/3 der Länge des Absorptionsartikels 100 betragen (siehe zum Beispiel 9 und 10). Alternativ kann die Länge von jedem des vorderseitigen Taillenbereichs 36, des rückseitigen Taillenbereichs 38 und des Schrittbereichs 37 weitere Abmessungen aufweisen (z. B. definiert durch den Bund oder die Lappenbahn oder Seitenwandabmessungen - siehe zum Beispiel die 3B, 4 und 7). Der Absorptionsartikel 100 kann einen sich seitlich erstreckenden vorderseitigen Taillenendrand 136 im vorderseitigen Taillenbereich 36 und einen in Längsrichtung gegenüberliegenden und sich seitlich erstreckenden rückseitigen Taillenendrand 138 im rückseitigen Taillenbereich 38 aufweisen.
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Die Außenhaut 200 des Absorptionsartikels 100 kann einen ersten sich in Längsrichtung erstreckenden Seitenrand 237a und einen seitlich gegenüberliegenden und zweiten sich in Längsrichtung erstreckenden Seitenrand 237b umfassen. Beide Seitenränder 237 können sich in Längsrichtung zwischen dem vorderseitigen Taillenendrand 136 und der rückseitigen Taillenendrand 138 erstrecken. Die Außenhaut 200 kann einen Abschnitt des sich seitlich erstreckenden vorderseitigen Taillenendrands 136 im vorderseitigen Taillenbereich 36 und einen Abschnitt des in Längsrichtung gegenüberliegenden und sich seitlich erstreckenden rückseitigen Taillenrands 138 im rückseitigen Taillenbereich 38 bilden. Außerdem kann die Außenhaut 200 eine Außenhautinnenoberfläche 202 (die mindestens einen Abschnitt der trägerseitigen Oberfläche 4 bildet), eine Außenhautaußenoberfläche 204 (die mindestens einen Abschnitt der bekleidungsseitigen Oberfläche 2 bildet), eine Längsachse 42 und eine Querachse 44 umfassen. Die Längsachse 42 kann sich durch einen Mittelpunkt des vorderseitigen Taillenendrands 136 und durch einen Mittelpunkt des rückseitigen Taillenendrands 138 erstrecken, während die Querachse 44 sich durch einen Mittelpunkt des ersten Seitenrands 237a und durch einen Mittelpunkt des zweiten Seitenrands 237b erstrecken kann.
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Bezug nehmend auf 7, häufig wahr für gebündete Absorptionsartikel, kann die Außenhaut 200 eine Länge aufweisen, gemessen entlang der Längsachse 42, die geringer ist als die Länge des Absorptionsartikels 100. Beide der Seitenränder 237 der Außenhaut 200 können sich möglicherweise nicht in Längsrichtung zu einem oder beiden des vorderseitigen Taillenendrands 136 und des rückseitigen Taillenendrands 138 erstrecken. Die Außenhaut 200 kann möglicherweise keinen Abschnitt von einem oder beiden des sich seitlich erstreckenden vorderseitigen Taillenendrands 136 im vorderseitigen Taillenbereich 36 und dem in Längsrichtung gegenüberliegenden und sich seitlich erstreckenden rückseitigen Taillenendrand 138 im rückseitigen Taillenbereich 38 bilden.
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Bezug nehmend auf 7B kann die Außenhaut 200 Gummibänder 316 umfassen, die zwischen dem Unterschichtvlies 127 und dem Unterschichtfilm 126 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet sind. 7C zeigt eine alternative Ausführungsform zu 7B, wobei die Außenhaut 200 Gummibänder 316 aufweist, die zwischen der Kernumwicklung 74 und der Unterschicht 125 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet sind. Darüber hinaus zeigt 7D eine andere alternative Ausführungsform, wobei die Außenhaut 200 Gummibänder 316 umfasst, die zwischen dem Unterschichtfilm 126 und dem Unterschichtvlies 127 parallel zur Querachse 44 ausgerichtet sind. 7B zeigt auch Gummibänder 316, die zwischen einer ersten Oberschicht 124a und einer zweiten Oberschicht 124b parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet sind, wohingegen 7C eine alternative Ausführungsform zeigt, bei der die Gummibänder 316 zwischen der Oberschicht 124 und der Kernumwicklung 74 liegen. Noch weiter zeigt 7D Gummibänder 316, die zwischen der Oberschicht 124 und der Kernumwicklung 74 parallel zur Querachse 44 ausgerichtet sind.
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Noch hinsichtlich einer elastifizierten Außenhaut 200 zeigen 12A, B und C eine elastifizierte Außenhaut 200, wobei Gummibänder 316 zwischen Schichten der Flügel 120 angeordnet sind. 12 zeigt Gummibänder 316, die relativ zu der Längsachse 42 und der Querachse 44 bei etwa 45 Grad ausgerichtet sind. 12A ist eine alternative Ausführungsform von 12, die die Flügelgummibänder 316 parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet zeigt. 12B zeigt zwei Schichten von Gummibändern 316 in den Flügeln 120, beide parallel zur Längsachse 42 ausgerichtet, wobei die untere Schicht von Gummibändern 316 mit Lücken zwischen Gruppierungen beabstandet und durch eine Vliesflügelschicht 121 separiert ist. 12C ist eine alternative Ausführungsform von 12B, wobei es ausschließlich eine Schicht von Gummibändern und keine Vliesflügelschicht 121 gibt. 12C zeigt auch Gummibänder 316, die parallel zur Längsachse 42 zwischen der Oberschicht 124 und sekundären Oberschicht 124' (die alternativ parallel zur Querachse 44 ausgerichtet sein können - nicht gezeigt) ausgerichtet sind, und Gummibänder 316, die parallel zur Längsachse 42 zwischen dem Unterschichtfilm 126 und dem Unterschichtvlies 127 (die alternativ parallel zur Querachse 44 ausgerichtet sein können - nicht gezeigt) ausgerichtet sind.
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Ein Teil oder die Gesamtheit des Absorptionsartikels 100 kann hergestellt werden, um seitlich elastisch verlängerbar zu sein. Die Dehnbarkeit des Absorptionsartikels 100 kann wünschenswert sein, um dem Absorptionsartikel 100 zu ermöglichen, sich einem Körper eines Trägers während der Bewegung durch den Träger anzupassen. Die Dehnbarkeit kann zum Beispiel auch erwünscht sein, um der Pflegekraft zu ermöglichen, den vorderseitigen Taillenbereich 36, den rückseitigen Taillenbereich 38, den Schrittbereich 37 und/oder die Außenhaut 200 zu dehnen, um zusätzliche Körperabdeckung für Träger von unterschiedlicher Größe bereitzustellen, d. h. den Sitz des Absorptionsartikels 100 auf den individuellen Träger individuell anzupassen und bei der Einfachheit der Anwendung zu helfen. Solch eine Verlängerung kann den Absorptionsartikel 100 mit einer allgemeinen Sanduhrform bereitstellen, solange der Schrittbereich 37 in einem relativ geringeren Ausmaß verlängert wird als die Taillenbereiche 36 und/oder 38. Diese Verlängerung kann dem Absorptionsartikel 100 während der Verwendung auch eine maßgeschneiderte Erscheinung verleihen.
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Die Außenhaut 200 kann im Wesentlichen rechteckig sein und kann diskrete Seitenfelder 330 (3B), verlängerbare Lappenbahnen 530 (9) und/oder nicht-verlängerbare Lappenbahnen 540 (9) aufweisen, mit der Außenhaut 200 an oder benachbart zu den Außenhautseitenrändern 237 in einem oder beiden des vorderseitigen Taillenbereichs 36 und rückseitigen Taillenbereichs 38 zusammengefügt. Abschnitte von einem oder mehreren von den Außenhautseitenrändern 237, dem vorderseitigen Außenhautendrand 236 und dem rückseitigen Außenhautendrand 238 können gebogen oder gekrümmt sein, entweder konvex oder konkav, wie in den 11, 11A und 10 gezeigt. Die Außenhaut 200 kann integrale Seitenfelder 330 (siehe 4), integrale verlängerbare Lappenbahnen (siehe 10), integrale Bünde 430 (siehe 8) oder integrale nicht-verlängerbare Lappenbahnen 540, gebildet durch eines oder mehrere des Außenhautvlieses, des Unterschichtfilms, des äußeren Beinbündchenmaterials, der Oberschicht oder der Kernumwicklung 74, angeordnet in einem oder beiden des vorderseitigen und rückseitigen Taillenbereichs (9), umfassen. Alternativ kann die Außenhaut 200 diskrete Seitenfelder 330 (siehe 3B), diskrete verlängerbare Lappenbahnen 530 (siehe 9, 9A und 10) oder diskrete Bünde 430 (5-7D) umfassen. Die Außenhaut kann in einem Taillenbereich geformt oder nicht rechteckig und im gegenüberliegenden Taillenbereich im Wesentlichen rechteckig sein. Alternativ kann die Außenhaut in einem oder beiden der Taillenbereiche im Wesentlichen rechteckig und im Schrittbereich nicht rechteckig sein.
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Absorptionsartikel der vorliegenden Offenbarung können eine Vielzahl von sich seitlich erstreckenden Gummibändern umfassen, wobei die Gummibänder in einem ersten Taillenbereich, dem Schrittbereich und in dem gegenüberliegenden zweiten Taillenbereich vorliegen.
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Hose mit Geschlossener Form-Artikel
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Absorptionsartikel mit geschlossener Form im Hosenstil sind allgemein in 3-8 offenbart und sind ausgeführt, um in geschlossener Form mit einer Taillenöffnung 190 und zwei Beinöffnungen 192 verpackt zu werden, und ausgeführt, um dem Träger wie ein Paar haltbarer Unterbekleidung angelegt zu werden. Die Hose kann diskrete elastomere Seitenfelder 330 (3B) und/oder diskrete Bünde 430 (7) in einem oder beiden des vorderseitigen Taillenbereichs 36 und rückseitigen Taillenbereichs 38 umfassen. Alternativ können die Seitenfelder 330 und/oder Bünde 430 einstückig mit weiteren Elementen des Artikels wie der Außenhaut 200 (4 und 8) gebildet sein.
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Wenn der Absorptionsartikel vorderseitige und rückseitige Bünde 430 umfasst, können die Seiten des vorderseitigen und rückseitigen Bunds 430 permanent oder wiederverschließbar miteinander zusammengefügt sein, und das vorderseitigen und rückseitigen Seitenfeld auf einer Seite des Artikels können permanent oder wiederverschließbar miteinander zusammengefügt sein, um eine Taillenöffnung 190 und ein Paar Beinöffnungen 192 zu erzeugen (5, 5A und 6). Die Bünde 430 stellen ein elastisch verlängerbares Merkmal bereit, das einen komfortableren und den Körperumrissen Rechnung tragenden Sitz bieten, indem anfänglich der Artikel 100 an den Träger angepasst wird und dieser Sitz über die Tragezeit beibehalten wird, lange nachdem die Hose mit Ausscheidungen beladen wurde, da die elastifizierten Seitenfelder es den Seiten der Hose erlauben, zu expandieren und sich zusammenzuziehen. Ferner stellen die elastomeren Bünde 430 eine einfache Anwendung bereit und entwickeln und behalten Tragekräfte und -spannungen bei, um den Artikel 100 am Träger zu halten und den Sitz zu verbessern, insbesondere, wenn gestrahlte elastomere Laminate verwendet werden, um die Bünde 430 zu bilden. Die elastomeren Seitenfelder ermöglichen eine einfache Anwendung, was der Hose erlaubt, anpassbar über die Hüfte des Trägers gezogen und an der Taille positioniert zu werden, an der die Bünde 430 sich an den Körper anpassen und eine Spannung bereitstellen, die ausreichend ist, um die Artikelposition an dem Träger beizubehalten. Die durch die Bünde 430 erzeugte Spannung wird von den elastischen Bünden 430 entlang der Taillenöffnung 190 und entlang mindestens eines Abschnitts der Beinöffnung 192 übertragen. Üblicherweise wird, insbesondere im Hinblick auf die diskreten Seitenfelder 330, die Außenhaut 200 zwischen den Seitenfeldern 330 angeordnet und erstreckt sich, um einen Abschnitt des Taillenrands 136 und/oder 138 der Hose, umfassend Seitenfelder 330, zu bilden. Mit anderen Worten kann ein Abschnitt des Taillenrands 136 und/oder 138 in einem oder beiden des vorderseitigen Taillenbereichs 36 und rückseitigen Taillenbereichs 38 zum Teil durch die Seitenfelder 330 und zum Teil durch die Außenhaut 200 gebildet werden.
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Die Hose, die die Seitenfelder 330 umfasst, kann auch ein Paar seitlich gegenüberliegender wiederverschließbarer Säume 174 umfassen, wie in den 3 und 3A veranschaulicht. Der wiederverschließbare Seitensaum 174 kann gebildet werden, indem eine Innenoberfläche eines Abschnitts des Artikels, z. B. eines Seitenfelds 330, mit einer Außenoberfläche eines anderen Abschnitts des Artikels 100, z. B. einem in Längsrichtung gegenüberliegenden Seitenfeld 330 oder der Außenhaut 200, wiederverschließbar zusammengefügt wird, um den wiederverschließbaren Seitensaum 174 zu bilden. 3A veranschaulicht ein vorderseitiges Seitenfeld 330f, das ein Befestigungsmittel 175 umfasst, umfassend von einem Träger abgewandte Haken (das Befestigungsmittel 175 ist an einer Außenoberfläche des vorderseitigen Seitenfelds 330f angeordnet), das sich wiederverschließbar an ein passendes Befestigungsmittel 178 befestigt (Schleifen oder ein geeignetes Vlies in 3A), wobei ein passendes Befestigungsmittel 178 an einer Innenoberfläche des rückseitigen Seitenfelds 330b angeordnet wird. Es ist zu beachten, dass 3A eine alternative Ausführungsform von 3 und 3B ist, da die Hose der 3 und 3B kein passendes Befestigungsmittel 178 umfasst - vielmehr fügt sich das Befestigungsmittel 175 in 3 und 3B direkt wiederverschließbar mit den rückseitigen Seitenfeldern 330 zusammen.
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Die Bünde 430 umfassende Hose kann auch einen ersten permanenten Seitensaum 172 und einen seitlich gegenüberliegenden zweiten permanenten Seitensaum 172, wie zum Beispiel in den 5, 5A und 6 veranschaulicht, umfassen. Der permanente Seitensaum 172 kann gebildet werden, indem eine Innenoberfläche eines Abschnitts des Artikels 100, z. B. ein Bund 430, mit einer Außenoberfläche eines anderen Abschnitts des Artikels 100 zusammengefügt wird, z. B. einem in Längsrichtung gegenüberliegenden Bund 430 oder der Außenhaut 200, um den permanenten Seitensaum 172 zu bilden. Alternativ kann der permanente Seitensaum 172 gebildet werden, indem eine Innenoberfläche eines Abschnitts des Artikels 100, z. B. ein Bund 430, mit einer Innenoberfläche eines anderen Abschnitts des Artikels 100 zusammengefügt wird, z. B. einem in Längsrichtung gegenüberliegenden Bund 430, um den permanente Seitensaum 172 zu bilden. Alle Hosen, die die obenstehend beschriebenen Seitenfelder 330-Konfigurationen umfassen, können ein Taillenband 122 umfassen, wobei mindestens ein Abschnitt des Taillenbands 122 (wie in 3B veranschaulicht) an oder unmittelbar benachbart zu dem Taillenrand 136 und/oder 138 angeordnet ist und einen Abschnitt der mittleren Außenhaut 200 überlappt. Das Taillenband 122 kann sich seitlich erstrecken, um Abschnitte der inneren Beinbündchen 150 und/oder Abschnitte der elastomeren Seitenfelder 330 zu überlappen. Das Taillenband 122 kann auf der Innenoberfläche 202 der Außenhaut 200 oder alternativ zwischen der Oberschicht 124 und der Unterschicht 125 angeordnet sein.
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Insbesondere in Bezug auf die Bünde 430, wie in 7E veranschaulicht, können die Innenbundschicht 432 und/oder die Außenbundschicht 434 des ersten und zweiten elastomeren Bunds 430 durch eine gemeinsame Bundschicht gebildet werden, wie in 7E gezeigt. Wenn die ersten und zweiten elastomeren Bünde 430 eine gemeinsame Bundschicht aufweisen, kann sich die gemeinsame Bundschicht von einem ersten Taillenrand in einem ersten Taillenbereich zu einem in Längsrichtung gegenüberliegenden zweiten Taillenrand in einem zweiten Taillenbereich, d. h. vorderseitigen Taillenrand 136 bis rückseitigen Taillenrand 138, erstrecken.
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Auch insbesondere hinsichtlich der gebündeten Hosen 400, wie in den 7 und 7A veranschaulicht, kann die Bundhose 400 einen ersten elastomeren Bund 430, angeordnet in einem ersten Taillenbereich 400 mit einer ersten Längserstreckung, und einen zweiten elastomeren Bund 430, angeordnet in einem zweiten Taillenbereich mit einer zweiten Längserstreckung, aufweisen, wobei die Längserstreckung des ersten Bunds größer ist als die Längserstreckung des zweiten Bunds entlang des Seitenrands des Bunds an oder benachbart zu dem Seitensaum. Diese Längendifferenz hilft, eine Gesäßabdeckung in der Rückseite der Hose bereitzustellen, wodurch eine unterwäscheartige Erscheinung bereitgestellt wird. Und während dieser Vorteil für gebündete Hosen 400 offenbart wird, gibt es auch einen Vorteil darin, in dem rückseitigen Taillenbereich 38 in Längsrichtung längere Seitenfelder 330 aufzuweisen.
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Offenförmiger mit Klebeband versehener Artikel
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Offene Absorptionsartikel der mit Klebeband versehenen Art sind allgemein in den 9-10 offenbart. Die mit Klebeband versehene Windel 500, offenförmiger Artikel, wie in den 9 und 10 veranschaulicht, können elastomere Lappenbahnen 530 in einem oder beiden des vorderseitigen Taillenbereichs 36 und des rückseitigen Taillenbereichs 38 umfassen. Die elastomeren Lappenbahnen 530 können strukturell einstückig mit weiteren Elementen des Artikels 100 vorliegen oder als separates Element, das mit einem anderen Element des Artikels 100 zusammengefügt ist. Die elastomeren Lappenbahnen 530 stellen ein elastisch verlängerbares Merkmal bereit, das einen komfortableren und den Körperumrissen Rechnung tragenden Sitz bietet, indem anfänglich der Artikel 100 komfortabel an den Träger angepasst wird und dieser Sitz über die Tragezeit beibehalten wird, lange nachdem die mit Klebeband versehene Windel 500 mit Ausscheidungen beladen wurde, da die elastomeren Lappenbahnen 530 es der Windel erlauben, sich zu expandieren und zusammenzuziehen, um dem Träger zu passen. Weiter entwickeln und behalten die elastomeren Lappenbahnen 530 tragende Kräfte (Spannungen) und verstärken die durch das Befestigungssystem 179 (einschließlich der Befestigungsmittel 175 (z. B. Haken), die lösbar mit einem passenden Befestigungsmittel 178 (z. B. Schleifen) in Eingriff gebracht werden können) entwickelten und gehaltenen Spannungen, um den Artikel 100 an dem Träger zu halten und den Sitz zu verbessern. Die elastomeren Lappenbahnen 530 assistieren insbesondere beim Aufrechterhalten der durch das Befestigungssystem 179 gebildeten Hauptspannungslinie, was der Windel erlaubt, über den Hüften des Trägers, wo es dynamische Bewegung gibt, komfortabel zu sitzen, und spannen zunächst die Taillenöffnung 190 und die Beinöffnung 192 vor, da die Windel üblicherweise die elastomeren Lappenbahnen 530 beim Anbringen der mit Klebeband versehenen Windel 500 an den Träger streckt, sodass, wenn die elastomeren Lappenbahnen 530 sich zusammenziehen, Spannung von den elastomeren Lappenbahnen 530 entlang der Taillenöffnung 190 und entlang mindestens eines Abschnitts der Beinöffnung 192 übertragen wird. Während der offenförmige Artikel der vorliegenden Offenbarung die elastomeren Lappenbahnen 530 in dem rückseitigen Taillenbereich 38 angeordnet aufweisen kann, kann die mit Klebeband versehene Windel 500 alternativ mit elastomeren Lappenbahnen 530 in dem vorderseitigen Taillenbereich 36 oder in sowohl dem vorderseitigen Taillenbereich 36 als auch dem rückseitigen Taillenbereich 36 angeordnet bereitgestellt werden. Der offenförmige Artikel kann auch elastomere Lappenbahnen 530, die in einem ersten Taillenbereich angeordnet sind, und elastomere Lappenbahnen 530 oder nicht-elastomere Lappenbahnen 540 aufweisen, die in einem zweiten Taillenbereich angeordnet sind.
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In einer alternativen Ausführungsform können die offenförmigen Absorptionsartikel der mit Klebeband versehenen Art einen elastomeren Bund 430 umfassen, der in einem der Taillenbereiche angeordnet ist. Der elastomere Bund 430 kann an einer bestimmten Stelle oder Position zusammengefügt und/oder positioniert werden und kann mit weiteren Elementen des Artikels 100 strukturell einstückig oder als ein separates Element, mit einem anderen Element des Artikels 100 zusammengefügt vorliegen. Eine gebündete mit Klebeband versehene Windel des elastomeren Bunds 430 kann in dem rückseitigen Taillenbereich 38 angeordnet sein. Der elastomere Bund 430 kann Befestigungsmittel aufweisen, die an oder benachbart zu den seitlich gegenüberliegenden Enden des Bunds angeordnet sind. Befestigungsmittel 175 können auf der Innenoberfläche des Bunds 430 angeordnet sein, um mit einer diskreten passenden Befestigungskomponente 178 oder mit der Außenoberfläche 204 des Artikels (wie dem Unterschichtvlies 127) in Eingriff zu gelangen, um den Artikel am Träger zu befestigen.
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Aussenmantelmaterial
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Die Unterschicht 125 kann einen Unterschichtfilm 126 und ein Unterschichtvlies 127 umfassen. Das Unterschichtvlies 127 kann auch als das Außenmantelmaterial bezeichnet werden. Das Außenmantelmaterial bildet mindestens einen Abschnitt der bekleidungsseitigen Oberfläche des Absorptionsartikels 100 und „deckt“ den Unterschichtfilm 126 wirksam ab, sodass der Film nicht auf der bekleidungsseitigen Oberfläche vorliegt. Das Außenmantelmaterial kann ein Verbindungsmuster, Öffnungen und/oder dreidimensionale Merkmale umfassen.
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Absorptionskern
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Wie hierin verwendet, bezieht sich der Ausdruck „Absorptionskern“ 128 auf die Komponente des Absorptionsartikels 100 mit der höchsten Absorptionskapazität und die ein Absorptionsmaterial umfasst. Bezug nehmend auf die 7, 7B und 7C kann in einigen Fällen das Absorptionsmaterial (z. B. 51 und 53) innerhalb eines Kernbeutels oder einer Kernumwicklung 74 positioniert sein. Das Absorptionsmaterial kann profiliert oder nicht profiliert sein, abhängig von dem spezifischen Absorptionsartikel. Der Absorptionskern 128 kann eine Kernumwicklung, ein Absorptionsmaterial und einen Klebstoff, die in der Kernumwicklung eingeschlossen sind, umfassen, im Wesentlichen daraus bestehen oder daraus bestehen. Das Absorptionsmaterial kann superabsorbierende Polymere, ein Gemisch aus superabsorbierenden Polymeren und Luftfilz, ausschließlich Luftfilz und/oder einen Schaumstoff umfassen. In einigen Fällen kann das Absorptionsmaterial, bezogen auf das Gewicht des Absorptionsmaterials, mindestens 80 %, mindestens 85 %, mindestens 90 %, mindestens 95 %, mindestens 99 % oder bis zu 100 % superabsorbierende Polymere umfassen. In solchen Fällen kann das Absorptionsmaterial frei von Luftfilz oder mindestens hauptsächlich frei von Luftfilz sein - in solchen Fällen kann das AGM 51 durch einen Klebstoff 54, wie beispielsweise einen thermoplastischen Klebstoff, an Ort und Stelle gehalten werden. Und für Schwimmwindeln kann der Artikel frei von superabsorbierenden Polymeren sein. Der äußere Rand des Absorptionskerns, der der äußere Rand der Kernumwicklung sein kann, kann eine beliebige geeignete Form, wie zum Beispiel rechteckig, „T“-, „Y“-, „sanduhr“- oder „hundeknochen“-förmig, definieren. Ein äußerer Rand eines Absorptionskerns mit einer allgemein „Hundeknochen-“ oder „Sanduhrform“ kann sich entlang seiner Breite in Richtung des Schrittbereichs 37 des Absorptionsartikels 100 verjüngen.
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Bezug nehmend auf die 7, 7B und 7C kann der Absorptionskern 128 Bereiche mit wenig oder keinem Absorptionsmaterial aufweisen, an denen eine trägerseitige Oberfläche des Kernbeutels 74 mit einer bekleidungsseitigen Oberfläche des Kernbeutels 74 zusammengefügt werden kann. Diese Oberflächenbereiche mit wenig oder keinem Absorptionsmaterial können als „Kanäle“ 129 bezeichnet werden. Diese Kanäle können beliebige geeignete Formen verkörpern, und jede geeignete Anzahl von Kanälen kann bereitgestellt werden. In weiteren Fällen kann der Absorptionskern geprägt werden, um den Eindruck von Kanälen zu erzeugen. Der Absorptionskern in den 7, 7B und 7C ist lediglich ein Beispielabsorptionskern. Viele weitere Absorptionskerne mit oder ohne Kanälen liegen ebenfalls innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Offenbarung.
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Wie hierin verwendet, ist ein beladener Absorptionskern einer, der eine Beladung von mindestens 50, 100 oder 200 Milliliter (ml) für Windeln, Hosen und Erwachseneninkontinenzartikel hält (oder in der Lage ist, diese zu halten). Die Einweg-Absorptionsartikel der vorliegenden Offenbarung, die einen Absorptionskern umfassen, sind ausgeführt, um dem Träger mit einem leeren Absorptionskern (d. h. einer, der nicht beladen ist) zu passen, sowie in der Lage zu sein, dem Träger für eine nennenswerte Zeit (2 oder mehr Stunden) zu passen, sogar wenn der Kern beladen ist.
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Aufnahmematerialien
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Ein oder mehrere Aufnahmematerialien (z. B. 130) können mindestens teilweise der Oberschicht 124 und dem Absorptionskern 128 zwischenliegend vorhanden sein. Die Aufnahmematerialien sind üblicherweise hydrophile Materialien, die eine signifikante Saugwirkung von Körperausscheidungen bereitstellen. Diese Materialien können die Oberschicht 124 entwässern und Körperausscheidungen schnell in den Absorptionskern 128 bewegen. Die Aufnahmematerialien 130 können zum Beispiel ein oder mehrere Vliesmaterialien, Schaumstoffe, Cellulosematerialien, vernetzte Cellulosematerialien, luftgelegte cellulosische Vliesmaterialien, Spunlace-Materialien oder Kombinationen davon umfassen. In einigen Fällen können Abschnitte der Aufnahmematerialien sich durch Abschnitte der Oberschicht 124 erstrecken, Abschnitte der Oberschicht 124 können sich durch Abschnitte der Aufnahmematerialien erstrecken und/oder die Oberschicht 124 kann mit den Aufnahmematerialien verschachtelt sein. Üblicherweise kann ein Aufnahmematerial oder eine -schicht eine Breite und Länge aufweisen, die kleiner sind als die Breite und Länge der Oberschicht 124. Das Aufnahmematerial kann eine sekundäre Oberschicht in dem Dameneinlagepad-Kontext sein. Das Aufnahmematerial kann einen oder mehrere Kanäle aufweisen, wie in der Absorptionskern 128-Sektion (einschließlich der geprägten Version) beschrieben. Die Kanäle in dem Aufnahmematerial richten sich an den Kanälen in dem Absorptionskern 128 aus oder nicht. In einem Beispiel kann ein erstes Aufnahmematerial ein Vliesmaterial umfassen und als zweites Aufnahmematerial kann es ein vernetztes Cellulosematerial umfassen.
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Auftreffzone
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Unter Bezugnahme auf 9A kann der Absorptionsartikel 100 einen Auftreffzonen-Oberflächenbereich 45 aufweisen, der in einem Abschnitt der bekleidungsseitigen Oberfläche 2 des Außenmantelmaterials gebildet ist. Der Auftreffzonen-Oberflächenbereich 45 kann in dem rückseitigen Taillenbereich 38 vorliegen, wenn der Absorptionsartikel 100 von vorne nach hinten befestigt wird oder kann in dem vorderseitigen Taillenbereich 36 vorliegen, wenn der Absorptionsartikel 100 von hinten nach vorne befestigt wird. In einigen Fällen kann es sich bei der Auftreffzone 45 um ein oder mehrere diskrete Vliesmaterialien handeln oder diese umfassen, die in Abhängigkeit davon, ob der Absorptionsartikel vorne oder hinten befestigt wird, an einem Abschnitt des Außenmantelmaterials in dem vorderseitigen Taillenbereich 36 oder dem rückseitigen Taillenbereich 38 angebracht sind. Im Wesentlichen ist die Auftreffzone 45 konfiguriert, um die Befestigungsmittel 175 aufzunehmen, und kann zum Beispiel eine Vielzahl von Schleifen umfassen, die konfiguriert sind, um mit einer Vielzahl von Haken an den Befestigungsmitteln 175 oder vice versa in Eingriff gebracht zu werden.
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Feuchtigkeitsindikator/Grafiken
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Die Absorptionsartikel 100 der vorliegenden Offenbarung können Grafiken (z. B. eine Außenhautgrafik 299, eine Seitenfeldgrafik 399, eine Bundgrafik 499 oder eine Lappenbahngrafik 599) und/oder Feuchtigkeitsindikatoren 80 umfassen, die von der bekleidungsseitige Oberfläche 2 sichtbar sind. Die Grafiken können auf die Auftreffzone 45, die Unterschicht 125, Oberschicht 124, Bünde 430, Seitenfelder 330, Lappenbahnen 530 und/oder an weiteren Stellen gedruckt werden. Die Feuchtigkeitsindikatoren werden üblicherweise auf die dem Absorptionskern zugewandten Seite des Unterschichtfilms 126 aufgetragen, sodass sie durch Körperausscheidungen innerhalb des Absorptionskerns 128 kontaktiert werden können. In einigen Fällen können die Feuchtigkeitsindikatoren Abschnitte der Grafiken bilden, z. B. 299. Zum Beispiel kann ein Feuchtigkeitsindikator erscheinen oder verschwinden und ein Schriftzeichen in einigen Grafiken erzeugen/entfernen. In weiteren Fällen können die Feuchtigkeitsindikatoren 80 mit den Grafiken koordinieren (z. B. gleiche Ausführung, gleiches Muster, gleiche Farbe) oder nicht koordinieren. Alternativ können Grafiken und/oder Feuchtigkeitsindikatoren 80 auf der trägerseitigen Oberfläche 204 angeordnet und/oder von dieser sichtbar sein.
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Eine(s) oder mehrere der Seitenfelder/Lappenbahnen
330,
530 können eine darauf angeordnete Grafik umfassen. Eine(s) oder mehrere der elastomeren Seitenfelder/Lappenbahnen
330,
530 umfassen eine Grafik (z. B. 399, 599), die im Wesentlichen mit einer Außenhautgrafik
299 ausgerichtet ist, um ein zusammengesetztes Grafikelement zu bilden. Ferner können der vorderseitige und rückseitige Bund
430f und
430b Grafiken umfassen. Die Grafiken können sich im Wesentlichen um den gesamten Umfang des Absorptionsartikels
100 erstrecken und können über Seitensäume
172 und/oder über einen proximalen vorderseitigen und rückseitigen Bundrand
15 hinweg (siehe
5) angeordnet sein; oder alternativ benachbart zu den Säumen auf die Weise, die in
US-Pat. Nr. 9,498,389 beschrieben ist, um einen unterwäscheartigeren Artikel zu erzeugen. Die Kanäle können auch diskontinuierlich sein.
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Oberschichten
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Die Absorptionsartikel
100 der vorliegenden Offenbarung können eine Oberschicht
124 umfassen. Die Oberschicht
124 ist der Teil des Absorptionsartikels
100, der mit der Haut des Trägers in Kontakt ist. Die Oberschicht
124 kann mit Abschnitten der Unterschicht
125, des Absorptionskerns
128, der Beinbündchen
52 und/oder beliebiger weiteren Schichten zusammengefügt werden, wie dem Durchschnittsfachmann bekannt ist. Die Oberschicht
124 kann nachgiebig sein, sich weich anfühlen und der Haut des Trägers gegenüber nicht reizend sein. Ferner kann mindestens ein Abschnitt von der oder die gesamte Oberschicht flüssigkeitsdurchlässig sein, wodurch es flüssigen Körperausscheidungen gestattet wird, leicht durch ihre Dicke hindurchzudringen. Eine geeignete Oberschicht kann aus einer großen Breite von Materialien hergestellt werden, wie poröse Schaumstoffe, vernetzte Schaumstoffe, mit Öffnungen versehene Kunststofffilme, Gewebematerialien, Vliesmaterialien, Gewebe- oder Vliesmaterialien aus Naturfasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern oder Fäden (z. B. Polyester- oder Polypropylen- oder Bikomponenten-PE/PP-Fasern oder Mischungen davon) oder einer Kombination von natürlichen und synthetischen Fasern. Die Oberschicht kann eine oder mehrere Schichten aufweisen. Die Oberschicht kann mit Öffnungen versehen sein, kann beliebige geeignete dreidimensionale Merkmale aufweisen und/oder kann eine Vielzahl von Prägungen (z. B. ein Verbindungsmuster) aufweisen. Die Oberschicht kann durch Überkleben eines Materials und anschließendes Durchbrechen der Überklebungen durch Ringwalzen mit Öffnungen versehen werden, wie in
US-Patent Nr. 5,628,097 , an Benson et al., erteilt am 13. Mai 1997, offenbart und in der US- Patentanmeldung Veröffentlichung Nr.
US 2016/0136014 an Arora et al. offenbart. Jeder beliebige Abschnitt der Oberschicht kann mit einer Hautpflegezusammensetzung, einem antibakteriellen Mittel, einem Tensid und/oder anderen vorteilhaften Mitteln beschichtet sein. Die Oberschicht kann hydrophil oder hydrophob sein oder kann hydrophile und/oder hydrophobe Abschnitte oder Schichten aufweisen. Wenn die Oberschicht hydrophob ist, sind üblicherweise Öffnungen vorhanden, sodass Körperausscheidungen durch die Oberschicht hindurchdringen können.
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Unterschichten
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Der Absorptionsartikel 100 der vorliegenden Offenbarung kann eine Unterschicht 125 umfassen. Die Unterschicht 125 ist allgemein der Abschnitt des Absorptionsartikels 100, der proximal zur bekleidungsseitigen Oberfläche des Absorptionskerns 128 positioniert ist. Die Unterschicht 125 kann mit Abschnitten der Oberschicht 124, des Unterschichtvlieses 127, des Absorptionskerns 128 und/oder einem beliebigen weiteren Element des Absorptionsartikels durch beliebige Befestigungsverfahren zusammengefügt werden, die dem Fachmann bekannt sind. Der Unterschichtfilm 126 verhindert, dass die absorbierten und in dem Absorptionskern 128 zurückgehaltenen Körperausscheidungen Artikel wie Bettlaken, Unterwäsche, und/oder der Kleidung verschmutzen, oder hemmt dies zumindest. Die Unterschicht ist üblicherweise flüssigkeitsundurchlässig oder mindestens im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässig. Die Unterschicht kann, zum Beispiel, ein dünner Kunststofffilm sein oder diese umfassen, wie ein thermoplastischer Film mit einer Dicke von etwa 0,012 mm bis etwa 0,051 mm. Weitere geeignete Unterschichtmaterialien können atmungsaktive Materialien beinhalten, die es Dämpfen gestatten, aus dem Absorptionsartikel zu entweichen, während sie weiterhin verhindern oder zumindest hemmen, dass Körperausscheidungen durch die Unterschicht hindurch gelangen.
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Beinbündchen
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Die Absorptionsartikel 100 der vorliegenden Offenbarung können Beinbündchen 52 umfassen, die innere Beinbündchen 150 und äußere Beinbündchen 140 beinhalten. Die inneren Beinbündchen 150 können seitlich innerhalb der äußeren Beinbündchen 140 positioniert sein. Jedes der Beinbündchen 52 kann durch ein Materialstück gebildet sein, das mit dem Absorptionsartikel 100 verbunden ist, sodass es sich von einer trägerseitigen Oberfläche des Absorptionsartikels 100 nach oben erstrecken kann und verbesserte Zurückhaltung von Körperausscheidungen an der Verbindung des Torsos und der Beine des Trägers bereitstellen kann. Die inneren Beinbündchen 150 sind von einem direkt oder indirekt mit der Oberschicht und/oder der Unterschicht zusammengefügten Rand und von einem freien Endrand, der dazu bestimmt ist, die Haut des Trägers zu berühren und mit ihr eine Abdichtung zu bilden, eingegrenzt (oder daraus gebildet). Die inneren Beinbündchen 150 können sich mindestens teilweise (oder ganz) zwischen dem vorderseitigen Endrand 136 und dem rückseitigen Endrand 138 des Absorptionsartikels 100 auf gegenüberliegenden Seiten der Außenhaut erstrecken und können mindestens im Schrittbereich 37 vorhanden sein. Die inneren Beinbündchen 150 können jeweils ein oder mehrere Gummibänder 316 (z. B. Gummibandstränge oder -streifen) nahe oder an dem freien Endrand umfassen. Diese Gummibänder 316 verursachen, dass die inneren Beinbündchen 150 dabei helfen, eine Abdichtung um die Beine und den Torso eines Trägers herum zu bilden. Die äußeren Beinbündchen 140 erstrecken sich mindestens teilweise zwischen dem vorderseitigen Endrand 136 und dem rückseitigen Endrand 138. Die äußeren Beinbündchen 140 verursachen im Wesentlichen, dass Abschnitte des Absorptionsartikels 100, die zu den Außenhautseitenrändern 237a und 237b proximal sind, dabei helfen, eine Abdichtung um die Beine des Trägers herum zu bilden. Die äußeren Beinbündchen 140 können sich mindestens innerhalb der Schrittregion 37 erstrecken.
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Taillenbänder/Taillendichtungen
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Die Absorptionsartikel 100 der vorliegenden Offenbarung können ein oder mehrere elastische Taillenbänder 122 umfassen. Die elastischen Taillenbänder 122 können auf der bekleidungsseitigen Oberfläche oder der trägerseitigen Oberfläche positioniert sein oder können dazwischen gebildet sein. Als ein Beispiel kann ein erstes elastisches Taillenband 122 in dem vorderseitigen Taillenbereich 36 in der Nähe des vorderseitigen Taillenrands 136 vorhanden sein und ein zweites elastisches Taillenband 122 kann in dem rückseitigen Taillenbereich 38 in der Nähe des rückseitigen Taillenrands 138 vorhanden sein. Die elastischen Taillenbänder 122 können beim Abdichten des Absorptionsartikels 100 um eine Taille eines Trägers herum helfen und Körperausscheidungen mindestens am Entweichen von dem Absorptionsartikel 100 durch den Taillenöffnungsumfang hemmen. In einigen Fällen kann ein elastisches Taillenband die Taillenöffnung 190 des Absorptionsartikels 100 vollständig umgeben. Eine Taillendichtung 123 kann durch eine Verlängerung des Taillenbandes 122 gebildet werden und kann an der darunter liegenden Struktur in dem mittleren Abschnitt der Taillendichtung 123 unbefestigt bleiben, um Körperausscheidungen, die entlang der Oberschicht 124 fließen, zu erlauben, zwischen der Oberschicht 124 und der Unterseite der Taillendichtung 123 eingeschlossen zu werden. Mit anderen Worten kann die Taillendichtung 123 mit der darunter liegenden Struktur, z. B. der mittleren Außenhaut 200 des Absorptionsartikels 100 entlang des distalen Rands der Taillendichtung 123 in Längsrichtung und/oder entlang der seitlich gegenüberliegenden Seitenränder der Taillendichtung 123, zusammengefügt werden.
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Bünde
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Über das, was über Bünde in den obenstehenden Abschnitten OFFENFÖRMIGER MIT KLEBEBAND VERSEHENER ARTIKEL und HOSENARTIKEL MIT GESCHLOSSENER FORM offenbart wurde hinaus, können der vorderseitige und rückseitige Bund 430f und 430b eine vorderseitige und rückseitige Außenbundschicht 434 mit einem elastomeren Material (z. B. Stränge 316 oder ein Film (welcher mit Öffnungen versehenen sein kann)), mindestens teilweise dazwischen angeordnet, umfassen. Die Gummibänder 316 oder der Film können entspannt werden (einschließlich geschnitten werden), um eine elastische Dehnung über dem Absorptionskern 128 zu verringern, oder können alternativ kontinuierlich über den Absorptionskern 128 verlaufen. Die Gummibänder 316 können in jeglichem Abschnitt der Bünde gleichmäßige oder veränderliche Beabstandung dazwischen aufweisen. Die Gummibänder 316 können auch in der gleichen Menge oder in unterschiedlichen Mengen vorgedehnt sein. Die vorderseitigen und/oder rückseitigen Bünde 430f und 430b können eine oder mehrere gummibandfreie Zonen aufweisen, wo die Außenhaut 200 die Bünde 430f und 430b überlappt. In weiteren Fällen können sich mindestens einigen der Gummibänder 316 kontinuierlich über die Außenhaut 200 erstrecken.
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Die vorderseitige und rückseitige Innenbundschicht 432 und die vorderseitige und rückseitige Außenbundschicht 434 können unter Verwendung von Klebstoffen, Heißverklebungen, Druckbindungen, Ultraschall- oder thermoplastischen Bindungen zusammengefügt werden. Verschiedene geeignete Bundschichtkonfigurationen finden sich in US- Patentanmeldung Veröffentlichungsnummer Nr. 2013/0211363.
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Der Vorderseitige und rückseitige Bundendrand 438f und 438b können sich in Längsrichtung über die vorderseitigen und rückseitigen Außenhautendränder 236 und 238 erstrecken oder sie können angrenzend sein. Der vorderseitige und rückseitigen Bundseitenrand 437 können sich seitlich über die Außenhautseitenränder 237a und 237b hinaus erstrecken. Der vorderseitige und rückseitige Bund 430f und 430b können kontinuierlich sein (d. h. mindestens eine Schicht aufweisen, die von dem Bundendrand 438f zum gegenüberliegenden Bundendrand 438b kontinuierlich ist (siehe 434 in 7E)). Alternativ können der vorderseitige und rückseitige Bund 430f und 430b von dem Bundendrand 438f zum gegenüberliegenden Bundendrand 438b diskontinuierlich sein (siehe 432 und 434 in 7D), sodass sie diskret sind.
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Wie offenbart in
US-Pat. Nr. 7,901,393 , kann die Längserstreckung (entlang der mittleren Längsachse
42) des rückseitigen Bunds
430b größer sein als die Längserstreckung des vorderseitigen Bunds
430f, und dies kann insbesondere nützlich sein für eine gesteigerte Gesäßabdeckung, wenn der rückseitige Bund
430b eine größere Längserstreckung gegenüber dem vorderseitigen Bund
430f, den Seitensäumen
172 benachbart oder unmittelbar benachbart, aufweist. Alternativ können die unteren Ecken des längeren rückseitigen Bunds in diagonalen Linien oder Kurven beschnitten werden. Der vorderseitige und rückseitige Bund
430f und
430b können Schlitze, Löcher und/oder Perforationen beinhalten, die eine gesteigerte Atmungsaktivität, Weichheit und eine bekleidungsartige Textur bereitstellen. Die unterwäscheartige Erscheinung kann verbessert werden, indem die Taillen- und Beinränder im Wesentlichen an den Seitensäumen
172 ausgerichtet werden.
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Absorptionsartikelpackung und Packungszeichen
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Die Absorptionsartikel 100 der vorliegenden Offenbarung können in Packungen 610 platziert werden (in 24 als gepunktete Linien gezeigt, sodass die Absorptionsartikel 100 gesehen werden können). Die Packungen können Polymerfilme und/oder andere Materialien umfassen. Grafiken und/oder Zeichen 1000 bezüglich der Eigenschaften der Absorptionsartikel können auf äußeren Abschnitten der Verpackungen geformt, gedruckt, positioniert und/oder platziert sein. Jede Verpackung kann eine Vielzahl von Absorptionsartikeln 100 umfassen. Die Absorptionsartikel 100 können unter Kompression verpackt werden, um die Größe der Packungen zu verringern, während dennoch eine adäquate Menge von Absorptionsartikeln pro Packung bereitgestellt wird. Durch Verpacken der Absorptionsartikel unter Kompression können Pflegekräfte die Packungen 610 einfach handhaben und lagern, während den Herstellern aufgrund der Größe der Packungen auch Verteilungseinsparungen bereitgestellt werden. Dementsprechend können Packungen 610 der Absorptionsartikel 100 der vorliegenden Offenbarung eine In-Bag-Stapelhöhe aufweisen wie in US-Veröffentlichung Nr. 2014/0052088 an Weisman mit dem Titel ABSORBENT PRODUCTS HAVING IMPROVED PACKAGING EFFICIENCY.
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Wünschenswerterweise weist die Packung 610 parallele Seiten und eine Packungsoberseite parallel zu der Packungsunterseite auf, wodurch die Packung ideal zum Stapeln auf ein Regal zum Lagern oder zur Ausstellung in einem Geschäft für den Kauf durch Verbraucher gemacht wird. Üblicherweise werden Packungen 610 von Absorptionsartikeln 100 mit einem empfohlenen Trägergewichtsbereich (üblicherweise für Babys, Säuglinge und Kleinkinder) und/oder mit einem Taillenumfang (üblicherweise für Absorptionsartikelprodukte für Erwachsene), auf den der verpackte Artikel zu passen beabsichtigt ist, gekennzeichnet. Als ein Ergebnis wird die Gewichts- und/oder die Taillenumfangsinformation am häufigsten auf der Packung 610 als Teil der Zeichen 1000 platziert, um die angemessene Größe des Artikels zu identifizieren, der von dem Verbraucher benötigt wird.
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Ferner können die Zeichen
1000 den Träger, der den Artikel trägt, veranschaulichen und/oder ein separates Zeichen kann die Artikelkomponente oder das Artikelmerkmal veranschaulichen. Hinsichtlich Absorptionsartikel für Babys können Beschreibungen geeigneter Stadien von Entwicklungszeichen und Verfahren zum Anzeigen von Verpackungen, die Absorptionsartikel umfassen, in dem
US-Patent Nr. 7,222,732 an Ronn, mit dem Titel MERCHANDISE DISPLAY SYSTEM FOR IDENTIFYING DISPOSABLE ABSORBENT ARTICLE CONFIGURATIONFOR WEARERS gefunden werden.
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Arrays
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„Array“ bedeutet eine Anzeige von Packungen, umfassend Einweg-Absorptionsartikel von unterschiedlichen Artikelkonstruktionen (z. B. unterschiedlichen Elastomermaterialien [in der Zusammensetzung und/oder strukturell] in den Seitenfeldern, Seitenklappen und/oder Bundklappen, unterschiedliche Grafikelemente, unterschiedliche Produktstrukturen, Befestigungsmittel oder das Fehlen davon, Größen, Kernkapazitäten usw.). Die Packungen können die gleiche Marken- und/oder Untermarken- und/oder die gleiche Handelsmarkenregistrierung aufweisen und/oder durch einen oder für einen gemeinsamen Hersteller hergestellt worden sein, und die Packungen können an einem gemeinsamen Verkaufspunkt erhältlich sein (z. B. in einem gegebenen Bereich eines Einzelhandelsgeschäfts proximal zueinander ausgerichtet). Ein Array wird als eine Produktreihe mit in der Regel ähnlichen Verpackungselementen (z. B. Verpackungsmaterial Typ, Film, Papier, dominante Farbe, Ausführungen des Themas usw.) vermarktet, die dem Verbrauchern vermitteln, dass die individuellen Packungen Teil einer größeren Produktlinie sind. Arrays weisen oft die gleiche Marke, zum Beispiel „Huggies“, und die gleiche Untermarke, zum Beispiel „Pull-Ups“, auf. Ein unterschiedliches Produkt in dem Array kann die gleiche Marke „Huggies“ und die Untermarke „Little Movers“ aufweisen. Die Unterschiede zwischen dem „Pull-Ups“-Produkt des Arrays und dem „Little Movers“-Produkt in dem Array können Produktform, Anwendungsstil, unterschiedliche Befestigungsausführungen oder weitere strukturelle Elemente beinhalten, von denen beabsichtigt ist, die Unterschiede in der physiologischen oder psychologischen Entwicklung zu berücksichtigen. Außerdem ist die Verpackung deutlich unterschiedlich, und zwar darin, dass „Pull-Ups“ in einem vorwiegend blauen oder rosa Filmbeutel verpackt ist und „Little Movers“ in einem vorwiegend roten Filmbeutel verpackt ist.
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Weiterhin in Bezug auf „Arrays“ kann als ein anderes Beispiel ein Array durch unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen Produktformen gebildet werden, die vom gleichen Hersteller, zum Beispiel von „Kimberly Clark“, hergestellt werden und die eine gemeinsame Handelsmarkenregistrierung tragen, zum Beispiel kann ein Produkt den Markennamen „Huggies“ und die Untermarke zum Beispiel „Pull-Ups“ aufweisen. Ein unterschiedliches Produkt in dem Array kann eine Marke/Untermarke „Good Nites“ aufweisen und beide sind eingetragene Handelsmarken der Kimberly-Clark Corporation und/oder werden von Kimberly-Clark hergestellt. Arrays weisen auch oft die gleichen Handelsmarken auf, einschließlich Handelsmarken der Marke, Untermarke und/oder Merkmale und/oder Vorteile über die Produktlinie hinweg. „Online Array“ bedeutet ein „Array“, das durch eine gemeinsame Onlinequelle verteilt wird.
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Quersperre
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Wie in 13 gezeigt, kann sich die Quersperre 16 parallel zu der Querachse 44 erstrecken und kann über Bindungen 13 mit den Bündchen 150 zusammengefügt und durch Bindungen 14 mit der Oberschicht 124 zusammengefügt werden, sodass die Quersperre sich in einer Z-Richtung weg von der Oberschicht erstreckt, wenn der Artikel (z. B. 500) geöffnet und getragen wird. Genauer kann sich die Quersperre 16 in einer Z-Richtung erstrecken, zum Teil aufgrund der nach oben in die Z-Richtung stehenden Bündchen, wenn der Artikel zum Tragen geöffnet wird. Die Quersperre 16 kann verhindern, dass Fäkalien in den vorderseitigen Taillenbereich 36 migrieren. Somit kann die Quersperre 16 proximal dorthin ausgerichtet sein, wo sich der vorderseitige Taillenbereich 36 und der Schrittbereich 37 treffen, oder kann zwischen der Verbindungsstelle, dort, wo sich der vorderseitige Taillenbereich 36 und der Schrittbereich 37 treffen, und der Querachse 44 angeordnet sein. Versetzen der Bindungsstellen 13 und 14 wird den Winkel der Quersperre 16 relativ zu der Oberschicht 124 beeinflussen. Die Bindungsstellen 13 und 14 können so ausgerichtet sein, dass sich die Quersperre in einer Z-Richtung erstreckt, die annäherungsweise 90 Grad von der Oberfläche der Oberschicht 124 liegt.
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Damenhygieneartikel
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Unter Bezugnahme auf die 11-12C können Absorptionsartikel der vorliegenden Offenbarung ein Damenhygieneartikel 801 sein, der auch als eine Damenbinde bezeichnet wird, und Dameneinlagepads und -einlagen beinhaltet. Die Damenbinde 801 kann eine flüssigkeitsdurchlässige Oberschicht 124, eine flüssigkeitsundurchlässige oder im Wesentlichen flüssigkeitsundurchlässige Unterschicht 125 und einen Absorptionskern 128 umfassen. Die flüssigkeitsundurchlässige Unterschicht 125 kann dampfdurchlässig sein oder nicht. Der Absorptionskern 128 kann beliebige oder alle der hierin beschriebenen Merkmale bezüglich des Absorptionskerns 128 aufweisen, und kann bei einigen Formen anstelle der obenstehend offenbarten Aufnahmematerialien eine sekundäre Oberschicht 124' (secondary top sheet - STS) aufweisen. Die STS 124' kann einen oder mehrere Kanäle umfassen, wie obenstehend beschrieben (einschließlich der geprägten Version). In einigen Formen können Kanäle in der STS 124' mit Kanälen in dem Absorptionskern 128 ausgerichtet sein. Die Damenbinde 801 kann zudem Flügel 120 umfassen, die sich in Bezug auf eine Längsachse 42 der Damenbinde 801 nach außen erstrecken. Die Damenbinde 801 kann auch eine Seitenachse 44 umfassen. Die Flügel 120 können mit der TS, BS zusammengefügt mit der Oberschicht 124, der Unterschicht 125 und/oder dem Absorptionskern 128 sein.
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Prozess
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Unter Bezugnahme auf die 14 und 14A wickelt sich eine Vielzahl von Gummibändern 316 (von etwa 10 Strängen bis etwa 1500 Strängen mit einem Decitex von etwa 10 bis etwa 500) um eine erste Drehachse 346 aus einem ersten Balken 314 (der eine erste Zumessvorrichtung 310 ist) in der Maschinenlaufrichtung MD und Übertragung der Vielzahl von Gummibändern 316 von dem ersten Balken 314 (z. B. einem Kettbaum) auf eine zweite Zumessvorrichtung 312 (die eine erste Walze 324 mit einer zweiten Drehachse 328 und eine zweite Walze 331 mit einer dritten Drehachse 334, welche einen Spalt 336 bilden, beinhaltet) ab. Die Vielzahl von Gummibändern 316 kann entlang der Maschinenlaufrichtung MD zwischen der ersten Zumessvorrichtung 310 und der zweiten Zumessvorrichtung 312 gestreckt werden, um die Vielzahl von Gummibändern 316 (von etwa 50 % bis etwa 400 %) vorzudehnen. Die gestreckten Gummibänder 316 können durch einen Klebstoff 350 aus einem Klebstoffapplikator 349 (oder die Vielzahl von Gummibändern 316 kann durch weitere geeignete Mittel zusammengefügt werden) mit einer ersten Substratschicht 306 und einer zweiten Substratschicht 308 bei der zweiten Zumessvorrichtung 312 zusammengefügt werden, um ein elastomeres Laminat 302 zu produzieren, sodass jeder der Stränge (in der CD) in dem elastomeren Laminat von etwa 0,25 mm bis etwa 4 mm beabstandet wird. Es ist dieser Prozess, der das elastomere Laminat 302 der vorliegenden Offenbarung bildet und das weiter in die verschiedenen Absorptionsartikelkomponenten, wie die Bünde, Lappenbahnen, Seitenfelder, Quersperren, Oberschichten, Unterschichten, Bündchen, Taillenbänder, Taillendichtungen und/oder die Außenhaut eingearbeitet werden kann, um die in dieser Patentanmeldung beschriebenen Vorteile zu bieten. Weitere Details des Prozesses des Erzeugens von gestrahlten elastomeren Laminat(en) zur Verwendung in Einweg-Absorptionsartikeln sind in US-Veröffentlichung Nummer 62/436,589 mit dem Titel „METHODS AND APPARATUSES FOR MAKING ELASTOMERIC LAMINATES WITH ELASTIC STRANDS UNWOUND FROM BEAMS“ offenbart, wobei der erstgenannte Erfinder Schneider ist, eingereicht am 20. Dezember 2016. Das elastomere Laminat 302 kann als Teil der Absorptionsartikel-Fertigungslinie produziert werden oder kann offline produziert werden und als ein elastomeres Laminat, das in die Absorptionsartikel-Fertigungslinie zugeführt wird, abgewickelt werden.
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Elastomere(s) Laminat(e) der vorliegenden Offenbarung
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Ein „elastomeres Laminat 302“ der vorliegenden Offenbarung kann eine Vielzahl von Gummibändern 316 zwischen einem ersten Substrat 306 und einer zweiten Substratschicht 308 umfassen, wobei die Vielzahl von Gummibändern 316 (oft als eine „erste Vielzahl von Gummibändern“ oder eine „zweite Vielzahl von Gummibändern“ bezeichnet) eine durchschnittliche Strangbeabstandung von etwa 0,25 mm bis etwa 4 mm, einen durchschnittlichen Dtex von etwa 10 bis etwa 500 und einen Druck unter dem Strang von etwa 0,1 bis 1 psi aufweist. Das elastomere Laminat 302 kann verwendet werden, um mindestens einen Abschnitt von verschiedenen Absorptionsartikelkomponenten zu bilden. Wenn das elastomere Laminat 302 mindestens einen Abschnitt bildet von mindestens einem aus der Gruppe bestehend aus einem Bund, einer Außenhaut, einem Seitenfeld, einer Oberschicht, einer Unterschicht und einer Lappenbahn und Kombinationen davon, kann die Vielzahl von Gummibändern 316 des elastomeren Laminats 302 von etwa 40 bis etwa 1000 Gummibandstränge umfassen. Und wenn das elastomere Laminat 302 mindestens einen Abschnitt bildet von mindestens einem aus der Gruppe bestehend aus einem Taillenband, einer Taillendichtung, einem inneren Beinbündchen, einem äußeren Beinbündchen und einer Quersperre und Kombinationen davon, kann die erste Vielzahl von Gummibändern 316 des elastomeren Laminats 302 von etwa 10 bis etwa 400 Gummibandstränge umfassen. Letztlich ist „Vielzahl von Gummibändern“ ein Kontextausdruck, bei dem auf bestimmte Eigenschaften (z. B. durchschnittliches Dtex, durchschnittliche Strangbeabstandung, Druck unter dem Strang usw.), Anordnungen, Attribute, Charakteristika, Dispositionen usw. der Gummibänder Bezug genommen wird, um zu definieren, was eine bestimmte „Vielzahl von Gummibändern“ ist.
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Ferner kann das elastomere Laminat 302 mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden, einschließlich eines Bunds 430, eines Seitenfelds 330, einer Außenhaut 200, einer Oberschicht 124, Unterschicht 125 und einer Lappenbahn 530, wobei das elastomeren Laminat 302 eine Vielzahl von Gummibändern mit etwa 40 bis etwa 1000 Gummibandsträngen mit einer durchschnittlichen Strangbeabstandung von etwa 0,25 mm bis etwa 4 mm, einem Decitex von etwa 10 bis etwa 500, einer durchschnittlichen Vordehnung von etwa 50 % bis etwa 400 %; und ein erstes Substrat 306 und ein zweites Substrat 308, die jeweils ein Basisgewicht von etwa 6 Gramm pro Quadratmeter bis etwa 30 Gramm pro Quadratmeter aufweisen, umfassen kann.
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Wenn das elastomere Laminat 302 mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden kann, einschließlich eines Bunds 430, eines Seitenfelds 330, einer Außenhaut 200, einer Oberschicht 124, Unterschicht 125, und einer Lappenbahn 530, kann das elastomere Laminat 302 eine Vielzahl von Gummibändern mit von etwa 50 bis etwa 825 Gummibandsträngen umfassen. Ferner kann die Vielzahl von Gummibändern etwa 100 bis etwa 650 Gummibandstränge umfassen. Noch ferner kann die Vielzahl von Gummibändern von etwa 150 bis etwa 475 Gummibandstränge umfassen. Wenn das elastomere Laminat 302 mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden kann, einschließlich eines Bunds 430, eines Seitenfelds 330, einer Außenhaut 200, einer Oberschicht 124, Unterschicht 125, und einer Lappenbahn 530, kann das elastomeren Laminat 302 eine Vielzahl von Gummibändern mit einer durchschnittlichen Strangbeabstandung von etwa 0,5 mm bis etwa 3,5 mm umfassen. Ferner kann die Vielzahl von Gummibändern eine durchschnittliche Strangbeabstandung von etwa 1,0 mm bis etwa 2,5 mm aufweisen. Wenn das elastomere Laminat 302 mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe der Artikelkomponenten bilden kann, einschließlich eines Bunds 430, eines Seitenfelds 330, einer Außenhaut 200, einer Oberschicht 124, Unterschicht 125 und einer Lappenbahn 530, kann das elastomere Laminat 302 eine Vielzahl von Gummibändern mit einem durchschnittlichen Dtex von etwa 30 bis etwa 400 umfassen. Ferner kann das elastomere Laminat 302 ein durchschnittliches Dtex der Vielzahl von Gummibändern von etwa 50 bis etwa 250 aufweisen.
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Wenn das elastomere Laminat 302 mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe der Artikelkomponenten bilden kann, einschließlich eines Bunds 430, eines Seitenfelds 330, einer Außenhaut 200, einer Oberschicht 124, Unterschicht 125 und einer Lappenbahn 530, kann das elastomere Laminat 302 eine Vielzahl von Gummibändern mit einer durchschnittlichen Vordehnung umfassen, die von etwa 75 % bis etwa 300 % betragen kann. Weiter kann das elastomere Laminat eine Vielzahl von Gummibändern 316 mit einer durchschnittlichen Vordehnung von etwa 100 % bis etwa 250 % umfassen.
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Das elastomere Laminat 302 kann mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden, einschließlich eines Taillenbands 122, einer Taillendichtung 123, innerer Beinbündchen 150, äußerer Beinbündchen 140 und einer Quersperre 16, und kann eine Vielzahl von Gummibändern mit von etwa 10 bis etwa 400 Gummibandsträngen mit einer durchschnittlichen Strangbeabstandung von etwa 0,25 mm bis etwa 4 mm, einem Decitex von etwa 10 bis etwa 500, einer durchschnittlichen Vordehnung von etwa 50 % bis etwa 400 % und einem ersten Substrat 306 und/oder zweiten Substrat 308, jeweils mit einem Basisgewicht von etwa 6 Gramm pro Quadratmeter bis etwa 30 Gramm pro Quadratmeter, umfassen.
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Das elastomere Laminat 302 kann mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden, einschließlich eines Taillenbands 122, einer Taillendichtung 123, innerer Beinbündchen 150, äußerer Beinbündchen 140 und einer Quersperre 16, und kann eine Vielzahl von Gummibändern mit von etwa 15 bis etwa 300 Gummibandsträngen umfassen. Ferner kann die Vielzahl von Gummibändern von etwa 20 bis etwa 225 Gummibandstränge umfassen. Ferner kann die Vielzahl von Gummibändern etwa 25 bis etwa 150 Gummibandstränge umfassen.
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Das elastomere Laminat 302 kann mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden, einschließlich eines Taillenbands 122, einer Taillendichtung 123, innerer Beinbündchen 150, äußerer Beinbündchen 140 und einer Quersperre 16, und kann eine Vielzahl von Gummibändern mit einer durchschnittlichen Strangbeabstandung von etwa 0,5 mm bis etwa 3,0 mm umfassen. Ferner kann die Vielzahl von Gummibändern 316 eine durchschnittliche Strangbeabstandung von etwa 0,75 mm bis etwa 2,5 mm aufweisen. Das elastomere Laminat 302 kann mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden, einschließlich eines Taillenbands 122, einer Taillendichtung 123, innerer Beinbündchen 150, äußerer Beinbündchen 140 und einer Quersperre 16, und kann eine Vielzahl von Gummibändern mit einem durchschnittlichen Dtex von etwa 30 bis etwa 400 umfassen. Alternativ kann die Vielzahl von Gummibändern 316 des elastomeren Laminats 302 ein durchschnittliches Dtex von etwa 50 bis etwa 250 aufweisen.
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Das elastomere Laminat 302 kann mindestens einen Abschnitt von einem oder mehreren aus der Gruppe von Artikelkomponenten bilden, einschließlich eines Taillenbands 122, einer Taillendichtung 123, innerer Beinbündchen 150, äußerer Beinbündchen 140 und einer Quersperre 16, und kann eine Vielzahl von Gummibändern mit einer durchschnittlichen Vordehnung von etwa 75 % bis etwa 300 % umfassen. Alternativ kann das elastomere Laminat Gummibänder mit einer durchschnittlichen Vordehnung von etwa 100 % bis etwa 250 % umfassen.
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Jedes beliebige von dem Bund 430, Seitenfeld 330, der Lappenbahn 530, Außenhaut 200, Oberschicht 124, Unterschicht 125, dem Taillenband 122, der Taillendichtung 123, dem inneren Beinbündchen 150, äußeren Beinbündchen 140 oder der Quersperre kann ein elastomeres Laminat 302 umfassen, umfassend eine Vielzahl von Gummibändern 316 mit einem durchschnittlichen Druck unter dem Strang von etwa 0,1 psi bis etwa 1 psi, oder von etwa 0,2 psi bis etwa 0,8 psi.
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Ein Absorptionsartikel der vorliegenden Offenbarung kann ein elastomeres Laminat 302 aufweisen, das einen Abschnitt von einem oder mehreren eines Bunds 430, Seitenfelds 330, einer Lappenbahn 530, eines Taillenbands 122, einer Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125 bildet. Das elastomere Laminat 302 kann eine Vielzahl von Gummibändern mit einem spezifischen elastischen Decitex, Vliesart, Vliesbasisgewicht, durchschnittlicher Strangbeabstandung und durchschnittlicher Vordehnung umfassen. Zudem kann der Artikel zwei oder mehr Absorptionsartikelkomponenten umfassen (einschließlich eines Bunds 430, Seitenfelds 330, einer Lappenbahn 530, eines Taillenbands 122, einer Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125), umfassend ein elastomeres Laminat 302 mit einem oder mehreren identischen oder im Wesentlichen identischen Laminatelementen (einschließlich elastischem Decitex, Vliesart, Vliesbasisgewicht, durchschnittlicher Strangbeabstandung und durchschnittlicher Vordehnung).
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Über die gestrahlten Gummibänder 316 hinaus, die in jeder der Absorptionsartikelkomponenten verwendet werden können, können weitere elastische Komponenten, wie elastische Vliese, elastomere Filme, elastomere Schaumstoffe, elastomere Mulle und elastomere Bänder oder Kombinationen davon, mit den gestrahlten Gummibändern 316 verwendet werden.
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Das elastomere Laminat 302 kann eine Vielzahl von Gummibändern 316 aufweisen, die von gleicher Farbe wie eine oder beide der ersten Substratschicht 306 und zweiten Substratschicht 308 sein können, sodass das elastische Material stärker versteckt, d. h. maskiert oder von einer unterschiedlichen Farbe, sein kann, sodass das elastische Material in dem elastomeren Laminat 302 sichtbar ist. Außerdem kann das Gummiband 316 transparent oder lichtdurchlässig sein, sodass es praktisch unsichtbar ist. Transparenz oder Lichtdurchlässigkeit kombiniert mit dem sehr niedrigen Decitex des Gummibands 316 kann das Gummiband 316 sichtlich und taktil von Benutzern von Absorptionsartikeln, die elastomeres Laminat 302 umfassen, das solche Gummibänder 316 umfasst, unbemerkbar machen.
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In einer Ausführungsform kann eine Packung 610 eine Vielzahl von Absorptionsartikeln 100 umfassen. Die Packung 610 kann ein Packungsmaterial und ein Zeichen 1000 umfassen, das Größeninformationen anzeigt, die verwendet werden, um eine Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette zu berechnen. Der Inhalt dieses Absatzes kann für jeden Absorptionsartikel in der Packung gelten. Der Absorptionsartikel 100 kann eine Außenhaut 200 mit einer Oberschicht 124, eine Unterschicht 125 und einen zwischen der Oberschicht 124 und der Unterschicht 125 angeordneten Absorptionskern 128 umfassen. Der Absorptionsartikel 100 umfasst auch einen rückseitigen Bund 430B, der mit dem rückseitigen Taillenbereich 38 der Außenhaut 200 zusammengefügt ist und sich außerhalb des rückseitigen Taillenbereichs 38 der Außenhaut 200 erstreckt. Der Artikel umfasst auch einen vorderseitigen Bund 430F, der mit dem vorderseitigen Taillenbereich 36 der Außenhaut 200 zusammengefügt ist und sich außerhalb des vorderseitigen Taillenbereichs 36 der Außenhaut 200 erstreckt. Der vorderseitige Bund 430F kann mit dem rückseitigen Bund 430B an oder den seitlich gegenüberliegenden Bundseitenrändern 437 benachbart zusammengefügt sein, um Beinöffnungen 192 und eine Taillenöffnung 190 zu bilden, um eine Hose mit geschlossener Form 400 zu bilden. Der vorderseitige und rückseitige Bund 430 können an der Taillenöffnung angrenzend sein. Der rückseitige Bund 430B kann eine Längserstreckung aufweisen, die größer ist als die Längserstreckung des vorderseitigen Bunds 430F. Der rückseitige Bund 430B weist eine erste Vielzahl von Gummibändern 316a auf, die mehr als etwa 40 Gummibandstränge umfasst, und der vorderseitige Bund 430F weist eine zweite Vielzahl von Gummibändern 316b auf, die mehr als etwa 40 Gummibandstränge umfasst. Die erste Vielzahl von Gummibändern 316a weist eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 4 mm auf. Die zweite Vielzahl von Gummibändern 316b weist eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 4 mm auf. Eine oder beide der ersten Vielzahl von Gummibändern 316a und der zweiten Vielzahl von Gummibändern 316b weisen einen Abschnitt auf, der mit dem Absorptionskern 128 überlappt. Der Absorptionsartikel 100 weist eine Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette auf, die von etwa -0,3 bis 0,3, alternativ von etwa -0,2 bis 0,2 und in bestimmten Ausführungsformen von etwa -0,1 bis etwa 0,1 beträgt. Der Absorptionsartikel kann auch eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 80 mm bis etwa 270 mm, alternativ von etwa 170 mm bis etwa 270 mm und in weiteren Ausführungsformen von etwa 80 mm bis etwa 180 mm aufweisen. Der Absorptionsartikel kann auch eine Produkthüftbreite im entspannten Zustand von etwa 80 mm bis etwa 300 mm, alternativ von etwa 80 mm bis etwa 200 mm aufweisen. Der Absorptionsartikel kann auch eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 130 mm bis etwa 270 mm, alternativ von etwa 200 mm bis etwa 270 mm aufweisen. In weiteren Ausführungsformen kann die Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 130 mm bis etwa 200 mm betragen. Der rückseitige Bund 430B kann in 4 gleiche Sektionen unterteilt werden, die erste Sektion, Sektion 1, einschließlich des distalsten Gummibands, die vierte Sektion, Sektion 4, einschließlich des proximalsten Gummibands, die zweite Sektion, Sektion 2, die der ersten Sektion benachbart ist, und die dritte Sektion, Sektion 3, ist zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion, Sektion 4, angeordnet ist. Der vorderseitige Bund 430F kann auch in 4 gleiche Sektionen unterteilt werden, die erste Sektion, Sektion 1, einschließlich des distalsten Gummibands, die vierte Sektion, Sektion 4, einschließlich des proximalsten Gummibands, wobei die zweite Sektion, Sektion 2, der ersten Sektion benachbart angeordnet ist und die dritte Sektion, Sektion 3, zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion, Sektion 4, angeordnet ist. Eine oder mehrere der Sektionen, die den vorderseitigen Bund 430F bilden, können einen von den verbleibenden Sektionen des vorderseitigen Bunds 430F unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen. Eine oder mehrere der Sektionen, die den rückseitigen Bund 430B bilden, können einen von den verbleibenden Sektionen des vorderseitigen Bunds 430B unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen. Alternativ können eine oder mehrere der Sektionen, die den vorderseitigen Bund 430F bilden, einen von einer oder mehreren der Sektionen, die den rückseitigen Bund 430B bilden, unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen. Der rückseitige Bund 430B und der vorderseitige Bund 430F können beide mindestens zum Teil durch ein elastomeres Laminat 302 gebildet werden, das eine erste Substratschicht 306 und eine zweite Substratschicht 308 und eine Vielzahl von zwischen der ersten und zweiten Substratschicht 306 und 308 angeordneten Gummibändern umfasst. Eines oder beide des ersten und zweiten Substrats 306 und 308 bilden mindestens einen Abschnitt des rückseitigen Bunds 430B und eines oder beide des ersten und zweiten Substrats 306 und 308, die mindestens einen Abschnitt des vorderseitigen Bunds 43F bilden, sind separat und voneinander beabstandet. Alternativ ist eines oder sind beide von dem ersten und zweiten Substrat 306 und 308, die mindestens einen Abschnitt des rückseitigen Bunds 430B bilden, und ist eines oder sind beide von dem ersten und zweiten Substrat 306 und 308, die mindestens einen Abschnitt des vorderseitigen Bunds 43F bilden, kontinuierlich, und erstreckt sich von dem ersten Taillenrand zu dem in Längsrichtung gegenüberliegenden zweiten Taillenrand. Das elastomere Laminat kann auch einen Klebstoff umfassen, der die erste Substratschicht 306 und/oder zweite Substratschicht 308 mit der Vielzahl von Gummibändern 316 zusammenfügt. Der Klebstoff kann ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus Styrolblockcopolymeren, Polyolefinen, Ethylenvinylacetaten, Polyurethanen, Ethylenpropylencopolymeren, Propylenethylencopolymeren, Polyolefinblockpolymeren, Polyolefinhomopolymeren, Polyestern, Polyamiden, Silikonen, Cyanoacrylaten, Acrylaten, Butylkautschuk und Kombinationen davon. In bestimmten Ausführungsformen kann eine der Sektionen in dem vorderseitigen Bund 430F mehr Gummibänder umfassen als eine oder mehrere der verbleibenden Sektionen des vorderseitigen Bunds 430F und eine der Sektionen in dem rückseitigen Bund 430B kann mehr Gummibänder umfassen als eine oder mehrere der verbleibenden Sektionen des rückseitigen Bunds 430B. Der vorderseitige Bund 430F kann mindestens eine Sektion aufweisen, die mehr als etwa 10 Gummibänder umfasst, alternativ mehr als etwa 20 Gummibänder, und der rückseitige Bund 430B kann mindestens zwei Sektionen aufweisen, die mehr als etwa 10 Gummibändern, alternativ mehr als etwa 20 Gummibänder, umfassen. Der vorderseitige Bund 430F kann mindestens zwei Sektionen mit einer durchschnittlichen Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweisen, und der rückseitige Bund 430B kann mindestens drei Sektionen mit einer durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweisen.
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In einer anderen Ausführungsform kann eine Packung 610 eine Vielzahl von Absorptionsartikeln 100 umfassen. Die Packung 610 kann ein Packungsmaterial und ein Zeichen 1000 umfassen, das Größeninformationen anzeigt, die verwendet werden, um eine Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette zu berechnen. Der Inhalt dieses Absatzes kann für jeden Absorptionsartikel in der Packung gelten. Der Absorptionsartikel 100 kann eine Außenhaut 200 mit einer Oberschicht 124, eine Unterschicht 125 und einen zwischen der Oberschicht 124 und der Unterschicht 125 angeordneten Absorptionskern 128 umfassen. Der Absorptionsartikel 100 umfasst auch einen rückseitigen Bund 430B, der mit dem rückseitigen Taillenbereich 38 der Außenhaut 200 zusammengefügt ist und sich außerhalb des rückseitigen Taillenbereichs 38 der Außenhaut 200 erstreckt. Der Artikel umfasst auch einen vorderseitigen Bund 430F, der mit dem vorderseitigen Taillenbereich 36 der Außenhaut 200 zusammengefügt ist und sich außerhalb des vorderseitigen Taillenbereichs 36 der Außenhaut 200 erstreckt. Der vorderseitige Bund 430F kann mit dem rückseitigen Bund 430B an oder den seitlich gegenüberliegenden Bundseitenrändern 437 benachbart zusammengefügt sein, um Beinöffnungen 192 und eine Taillenöffnung 190 zu bilden, um eine Hose mit geschlossener Form 400 zu bilden. Der vorderseitige und rückseitige Bund 430 können an der Taillenöffnung angrenzend sein. Der rückseitige Bund 430B kann eine Längserstreckung aufweisen, die größer ist als die Längserstreckung des vorderseitigen Bunds 430F. Der rückseitige Bund 430B weist eine erste Vielzahl von Gummibändern 316a auf, die mehr als etwa 60 Gummibandstränge umfasst, und der vorderseitige Bund 430F weist eine zweite Vielzahl von Gummibändern 316b auf, die mehr als etwa 60 Gummibandstränge umfasst. Die erste Vielzahl von Gummibändern 316a weist eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 4 mm auf. Die zweite Vielzahl von Gummibändern 316b weist eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 4 mm auf. Eine oder beide der ersten Vielzahl von Gummibändern 316a und der zweiten Vielzahl von Gummibändern 316b weisen einen Abschnitt auf, der mit dem Absorptionskern 128 überlappt. Der Absorptionsartikel 100 weist eine Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette auf, die von etwa -0,3 bis 0,3, alternativ von etwa -0,2 bis 0,2 und in bestimmten Ausführungsformen von etwa -0,1 bis etwa 0,1 beträgt. Der Absorptionsartikel kann auch eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 200 mm bis etwa 400 mm, alternativ von etwa 250 mm bis etwa 350 mm und in weiteren Ausführungsformen von etwa 275 mm bis etwa 375 mm aufweisen. Der Absorptionsartikel kann auch eine Produkthüftbreite im entspannten Zustand von ungefähr 200 mm bis ungefähr 450 mm, alternativ von ungefähr 250 mm bis ungefähr 400 mm aufweisen. Der Absorptionsartikel kann auch eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 250 mm bis etwa 450 mm, alternativ von etwa 300 mm bis etwa 400 mm und in bestimmten Ausführungsformen von etwa 325 bis etwa bis 375 aufweisen. Der rückseitige Bund 430B kann in 4 gleiche Sektionen unterteilt werden, die erste Sektion, Sektion 1, einschließlich des distalsten Gummibands, die vierte Sektion, Sektion 4, einschließlich des proximalsten Gummibands, wobei die zweite Sektion, Sektion 2, der ersten Sektion benachbart angeordnet ist und die dritte Sektion, Sektion 3, zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion, Sektion 4, angeordnet ist. Der vorderseitige Bund 430F kann auch in 4 gleiche Sektionen unterteilt werden, die erste Sektion, Sektion 1, einschließlich des distalsten Gummibands, die vierte Sektion, Sektion 4, einschließlich des proximalsten Gummibands, wobei die zweite Sektion, Sektion 2, der ersten Sektion benachbart angeordnet ist und die dritte Sektion, Sektion 3, zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion, Sektion 4, angeordnet ist. Eine oder mehrere der Sektionen, die den vorderseitigen Bund 430F bilden, können einen von den verbleibenden Sektionen des vorderseitigen Bunds 430F unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen. Eine oder mehrere der Sektionen, die den rückseitigen Bund 430B bilden, können einen von den verbleibenden Sektionen des vorderseitigen Bunds 430B unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen. Alternativ können eine oder mehrere der Sektionen, die den vorderseitigen Bund 430F bilden, einen von einer oder mehreren der Sektionen, die den rückseitigen Bund 430B bilden, unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen. Der rückseitige Bund 430B und der vorderseitige Bund 430F können beide mindestens zum Teil durch ein elastomeres Laminat 302 gebildet werden, das eine erste Substratschicht 306 und eine zweite Substratschicht 308 und eine Vielzahl von zwischen der ersten und zweiten Substratschicht 306 und 308 angeordneten Gummibändern umfasst. Eines oder beide des ersten und zweiten Substrats 306 und 308 bilden mindestens einen Abschnitt des rückseitigen Bunds 430B und eines oder beide des ersten und zweiten Substrats 306 und 308, die mindestens einen Abschnitt des vorderseitigen Bunds 43F bilden, sind separat und voneinander beabstandet. Alternativ ist eines oder sind beide von dem ersten und zweiten Substrat 306 und 308, die mindestens einen Abschnitt des rückseitigen Bunds 430B bilden, und ist eines oder sind beide von dem ersten und zweiten Substrat 306 und 308, die mindestens einen Abschnitt des vorderseitigen Bunds 43F bilden, kontinuierlich, und erstreckt sich von dem ersten Taillenrand zu dem in Längsrichtung gegenüberliegenden zweiten Taillenrand. Das elastomere Laminat kann auch einen Klebstoff umfassen, der die erste Substratschicht 306 und/oder zweite Substratschicht 308 mit der Vielzahl von Gummibändern 316 zusammenfügt. Der Klebstoff kann ausgewählt sein aus der Gruppe bestehend aus Styrolblockcopolymeren, Polyolefinen, Ethylenvinylacetaten, Polyurethanen, Ethylenpropylencopolymeren, Propylenethylencopolymeren, Polyolefinblockpolymeren, Polyolefinhomopolymeren, Polyestern, Polyamiden, Silikonen, Cyanoacrylaten, Acrylaten, Butylkautschuk und Kombinationen davon. In bestimmten Ausführungsformen kann eine der Sektionen in dem vorderseitigen Bund 430F mehr Gummibänder umfassen als eine oder mehrere der verbleibenden Sektionen des vorderseitigen Bunds 430F und eine der Sektionen in dem rückseitigen Bund 430B kann mehr Gummibänder umfassen als eine oder mehrere der verbleibenden Sektionen des rückseitigen Bunds 430B. Der vorderseitige Bund 430F kann mindestens eine Sektion aufweisen, die mehr als etwa 60 Gummibänder, alternativ mehr als etwa 75 Gummibänder, umfasst, und der rückseitige Bund 430B kann mindestens zwei Sektionen aufweisen, die mehr als etwa 60 Gummibänder, alternativ mehr als etwa 75 Gummibänder, umfassen. Der vorderseitige Bund 430F kann mindestens zwei Sektionen mit einer durchschnittlichen Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweisen, und der rückseitige Bund 430B kann mindestens drei Sektionen mit einer durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweisen.
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Multiple Balken
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Es sollte beachtet werden, dass eines oder mehrere von einem Taillenband 122, einer Taillendichtung 123, einem inneren Beinbündchen 150, einem äußeren Beinbündchen 140 und/oder einer Quersperre aus multiplen Gummibandbalken gebildet werden kann. Zum Beispiel kann ein Balken einen ersten Abschnitt von einem oder mehreren eines Taillenbands 122, einer Taillendichtung 123, einem inneren Beinbündchen 150, äußeren Beinbündchen 140 und/oder einer Quersperre bilden, und ein zweiter Balken kann einen zweiten Abschnitt von einem oder mehreren von einem Taillenband 122, einer Taillendichtung 123, einem inneren Beinbündchen 150, äußeren Beinbündchen 140 und/oder einer Quersperre bilden, wobei die separaten Balken eine unterschiedliche Anzahl von Gummibändern umfassen können und/oder die Balken Gummibänder mit unterschiedlichen Decitex aufweisen können und/oder die Gummibänder der zwei Balken mit unterschiedlichen durchschnittlichen Strangbeabstandung angeordnet sein können und/oder separate Balken Gummibänder mit unterschiedlicher durchschnittlicher Vordehnung liefern können und/oder die separaten Balken Gummibänder mit unterschiedlichen Ausrichtungen in dem Produkt liefern können, z. B. linear, gebogen, abgewinkelt usw. Die sich daraus ergebenden Abschnitte des Taillenbands 122, der Taillendichtung 123, des inneren Beinbündchens 150, äußeren Beinbündchens 140 und/oder der Quersperre, die aus einem solchen Multibalken-Ansatz erzeugt wurden, können Unterschiede hinsichtlich der Textur, der bekleidungsartigen Erscheinung, des Sektionsmoduls und/oder unterschiedliche Kraft aufweisen.
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Es sollte auch beachtet werden, dass eines oder mehrere der Absorptionsartikelkomponenten, einschließlich eines Bunds 430, Seitenfelds 330, einer Lappenbahn 530, eines Taillenbands 122, einer Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125 ein elastomeres Laminat 302 umfassen können, das aus multiplen Gummibandbalken gebildet ist. Zum Beispiel kann ein Balken einen ersten Abschnitt von einer oder mehreren Absorptionsartikelkomponenten bilden, einschließlich eines Bunds 430, Seitenfelds 330, einer Lappenbahn 530, eines Taillenbands 122, einer Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125, und ein zweiter Balken kann einen zweiten Abschnitt einer Absorptionsartikelkomponente bilden, einschließlich eines Bunds 430, Seitenfelds 330, einer Lappenbahn 530, eines Taillenbands 122, einer Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125. Die separaten Balken können eine unterschiedliche Anzahl von Gummibändern umfassen und die Balken können Gummibänder 316 mit unterschiedlichen Decitex aufweisen. Die Gummibänder der zwei Balken können mit unterschiedlicher durchschnittlicher Strangbeabstandung angeordnet sein und/oder separate Balken können Gummibänder mit unterschiedlicher durchschnittliche Vordehnung liefern und/oder die unterschiedlichen Balken können Gummibänder mit unterschiedlichen Ausrichtungen in dem Produkt liefern, z. B. linear, gebogen, abgewinkelt usw. Die sich daraus ergebenden Abschnitte der Absorptionsartikelkomponenten, einschließlich eines Bunds 430, Seitenfelds 330, einer Lappenbahn 530, eines Taillenbands 122, einer Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125, die aus einem solchen Multibalken-Ansatz erzeugt wurden, können Unterschiede hinsichtlich der Textur, der bekleidungsartigen Erscheinung, des Sektionsmoduls und/oder unterschiedliche Kraft aufweisen.
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Sich seitlich erstreckende Gummibänder
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Ein tragbarer Artikel der vorliegenden Offenbarung kann ein oder mehrere elastomere Laminate 302 mit einer Vielzahl von sich seitlich erstreckenden Gummibändern umfassen, wobei das eine oder die mehreren elastomeren Laminate in einem ersten Taillenbereich, dem Schrittbereich und/oder in dem gegenüberliegenden zweiten Taillenbereich vorliegen können, und wobei die Gummibänder 316 in einem oder beiden von dem ersten und zweiten Taillenbereich angeordnet sein können, einen oder mehrere von einem höheren Gummiband-Decitex, höherem Prozentsatz durchschnittlicher Vordehnung und kleinerer durchschnittlicher Strangbeabstandung als einige oder alle der in dem Schrittbereich angeordneten, sich seitlich erstreckenden Gummibänder, aufweisen können. Solch ein tragbarer Artikel kann ein oder mehrere elastomere Laminate 302 mit einer Vielzahl von Gummibändern 316 mit von etwa 100 bis etwa 1500 Gummibandsträngen mit einer durchschnittlichen Strangbeabstandung von etwa 0,25 mm bis etwa 4 mm, einem Decitex von etwa 10 bis etwa 500, einer durchschnittlichen Vordehnung von etwa 50 % bis etwa 400 % und ein erstes Substrat 306 und/oder zweites Substrat 308, jeweils mit einem Basisgewicht von etwa 6 Gramm pro Quadratmeter bis etwa 30 Gramm pro Quadratmeter, umfassen.
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Chemie (Spandex vs. Extrudierte Stränge) und Struktur
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Gestrahltes Gummiband verwendet Spandex-Fasern. Eine Art von Spandexfaser ist „Polyurethan-Harnstoff“-Elastomer oder das „Polyurethan mit hohem Niveau an Hartsegment“-Elastomer, die unter Verwendung eines Lösungs-(Lösungsmittel)Spinnverfahrens (im Gegensatz zu im geschmolzenen Zustand verarbeitbar zu sein) zu Fasern gebildet werden müssen. Die Harnstoffverknüpfungen in Polyurethan-Harnstoff stellen starke gegenseitige chemische Wechselwirkungen bereit, die zum Bereitstellen von „Verankerung“ entscheidend sind, die eine gute Spannungsrelaxationsleistung bei Temperaturen nahe der Körpertemperatur auf Zeitskalen ermöglicht, die Windelverbrauch, einschließlich über Nacht, entspricht. Diese Art von Verankerung ermöglicht bessere Kraftrelaxation (d. h. wenig Kraftabfall mit der Zeit wenn im gedehnten Zustand bei Körpertemperatur gehalten) gegenüber vielen thermoplastischen Polyurethan- (Polyurethan mit Hartsegmentschmelzen unterhalb von 200 °C) oder thermoplastischen Styrolblockcopolymeren.
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Im Gegensatz dazu, werden extrudierte Stränge und Mulle üblicherweise aus Styrolblockcopolymeren oder Thermoplastelastomeren hergestellt, die im geschmolzenen Zustand durch herkömmliche Extrusionsprozesse geformt werden können. Thermoplastelastomere beinhalten Zusammensetzungen wie ein Polyolefin, Polyurethan(Polyurethan mit Hartsegmentschmelzen unterhalb 200 °C)-Elastomere usw. Da diese Thermoplastelastomere wie Polyurethan (Polyurethan mit Hartsegmentschmelzen unterhalb 200 °C) geschmolzen/umgeschmolzen und extrudiert werden können, macht es sie anfällig für höhere Spannungsrelaxation bei Verwendung, das ein großer Nachteil ist. Die in extrudierten Strängen verwendeten Styrolblockcopolymere umfassen einen vergleichsweise langen gummiartigen Mittelblock, der sich zwischen vergleichsweise kurzen Endblöcken befindet. Ausreichend kurze Endblöcke, um herkömmliche Extrusionsprozesse mit gutem Fluss zu ermöglichen, weisen oft eine stärkere Neigung auf, um Spannung zu entspannen und im Laufe der Zeit Kraftrelaxation zu durchlaufen, siehe 23.
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Die Harnstoffverknüpfung, die in Spandex vorhanden ist, erfordert, dass es durch Spinnprozesse hergestellt wird. Spandex kann nicht wie Styrolblockcopolymere geschmolzen/umgeschmolzen oder extrudiert werden. Spandex-Präpolymer wird mit Lösungsmittel und Zusatzstoffen kombiniert und die Lösung wird gesponnen, um feste Spandex-Fasern herzustellen. Mehrere Fasern werden anschließend zusammen gebildet, um einen Spandex-Strang herzustellen. Die Spandex-Stränge können eine Oberflächenbeschaffenheit aufweisen, um ein Blockieren zu vermeiden, und auf Spulen aufgewickelt werden. Die eine Spandex-Faser kann ein Decitex von etwa 15 aufweisen, ein 500-Decitex-Strang kann daher nominal 33 Fasern aufweisen, die zusammengewickelt sind, um einen Strang zu bilden. In Abhängigkeit von dem Decitex, den wir für den Strahlansatz verwenden, können wir 15 Fasern (oder Fäden), 8 Fasern, 5 Fasern, 3 Fasern oder sogar so wenig wie 2 Fasern haben. Die Spandex-Faser kann eine Monokomponente oder eine Bikomponente sein (wie in
WO201045637A2 offenbart).
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Ferner kann es in Bezug auf die Chemie von gestrahlten Gummibändern wünschenswert sein, die gestrahlten Gummibändern mit einem Öl, wie einem Silikonöl, zu beschichten, einschließlich etwa 10 %, etwa 7 %, etwa 5 %, etwa 3 % oder etwa 1 % Silikonöl. Das Behandeln von der gestrahlten Gummibändern mit Silikonöl hilft, ein Blockieren (Vernetzen) zu verhindern, wenn die Stränge auf eine Spule oder einen Balken gewickelt werden, und es verringert auch die COF für den Strang in Textilmaschinen (für Web-, Strick- und Schärprozesse).
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Kommerziell erhältliche Spandex-Stränge können auch als Lycra, Creora, Roica oder Dorlastan bekannt sein. Spandex wird oft als Elastanfaser oder Polyurethanfaser bezeichnet. LYCRA HYFIT-Stränge, ein Produkt von Invista, Wichita, Kansas, sind eine geeignete zum Herstellen der Stränge, die die Vielzahl von Gummibändern 316 ausmachen, die das elastomere Laminat 302 ausmachen. Einige Stränge, zum Beispiel die vorher erwähnten LYCRA HYFIT, können eine Anzahl individueller Fasern umfassen, die zusammengewickelt sind, um den Strang zu bilden. Im Hinblick auf aus einer Anzahl von individuellen Fasern gebildeten Gummibandsträngen wurde entdeckt, dass sich die individuellen Fasern relativ zueinander bewegen können, wobei die Querschnittsform des Strangs verändert wird und sich auseinanderwickeln können, was zu einer schlechten Steuerung der Stränge sowie einer schlechten Bindung/Haftung/Zusammenfügung der Gummibandstränge mit einer oder beiden von der ersten Substratschicht 306 und zweiten Substratschicht 308 des elastomeren Laminats 302 führen kann. Um die Nachteile in Bezug auf Stränge zu minimieren, die eine Vielzahl von Fasern umfassen, wäre es vorteilhaft, die Anzahl an Fasern in einem gegebenen Strang zu minimieren. Es wäre daher wünschenswert, weniger als etwa 40 Fasern pro Strang, weniger als etwa 30 Fasern pro Strang, weniger als etwa 20 Fasern pro Strang, weniger als etwa 10 Fasern pro Strang, weniger als etwa 5 Fasern pro Strang und 1 Faser, die den Strang bildet, aufzuweisen. In dem Fall einer einzelnen Faser, die den Strang bildet, der vergleichbare Leistung zu den Multifasersträngen des Standes der Technik liefern kann, wäre es wünschenswert, dass die Faser einen Faserdecitex von etwa 22 bis etwa 300 und einen Faserdurchmesser von etwa 50 Mikrometer bis etwa 185 Mikrometer aufweist.
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Beispiele Gestrahlten Elastomeren Laminats
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Verbraucherinteraktionen und Untersuchungen haben gezeigt, dass ein seit langem bestehender, nicht erfüllter Verbraucherbedarf besteht, Absorptionsartikel bereitzustellen, die die richtige Balance des Sektionsmoduls für Anwendungs- und Entfernungsfreundlichkeit und Bewegungsfreiheit aufweisen, während ein Artikel mit geringem elastischen Druck (relativ zu heutigen strängigen Produkten) bereitgestellt wird, um eine komfortable Trageerfahrung ohne Hautmarkierungen bereitzustellen. Es wurde herausgefunden, dass elastomere Laminatstrukturen mit einem Sektionsmodul von etwa 2 gf/mm bis etwa 15 gf/mm, alternativ von etwa 3 gf/mm bis 12 etwa gf/mm, und in bestimmten Ausführungsformen von etwa 4 gf/mm bis etwa 10 gf/mm, für Anwendungsfreundlichkeit, Entfernungsfreundlichkeit, passenden Sitz und Bewegungsfreiheit wünschenswert sind. Abhängig von der Gummibandkonfiguration in diesen Strukturen können sie sehr hohe Drücke unter jedem Gummiband, z. B. Gummibandstrang, vorweisen, was zu einer gesteigerten Hautmarkierung und einem verringerten Komfort führt. Ein Ansatz, um den Druck des Gummibands auf die Haut zu verringern, besteht darin, die Anzahl der Gummibändern für eine gegebene Fläche zu erhöhen. Das Erhöhen der Anzahl von Gummibändern in einer gegebenen Fläche allein kann den Druck unter jedem Gummiband verringern, wenn das jedoch die einzige Änderung ist, kann es auch den Gesamtmodul der elastomeren Laminatstruktur signifikant steigern. Um die richtige Balance von Sektionsmodul und Druck auf die Haut zu erreichen, ist es notwendig, den Gummiband-Decitex und/oder die elastische Dehnung zu verringern, wenn die Beabstandung zwischen den Gummibändern verringert wird, wodurch die Gummibandanzahl erhöht wird, um den Sektionsmodul und den Druck auf die Haut auszugleichen und diese Parameter innerhalb des durch den Verbraucher bevorzugten Bereichs zu halten. Dieser Durchbruch wurde durch die Lieferung eines Gummibands mit sehr niedrigem Decitex bei sehr niedrigen Dehnungsniveaus und mit sehr enger Gummibandbeabstandung ermöglicht, wie es bisher in Einweg-Absorptionsartikeln noch nie beobachtet worden ist. Die Lieferung eines Gummibands mit solch niedrigem Decitex bei niedriger Dehnung und enger Beabstandung wird durch eine neue Absorptionsartikeltechnologie ermöglicht, die aus dem textilen Kettbaumtechnologieansatz erzeugt wird. Die nachstehenden Beispiele sind einige Ausführungsformen solcher elastomeren Strukturen.
TABELLE 1: Gummibandprofile des erfindungsgemäßen Bunds
| A |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| Vorderseitiger Bund |
| 1 | 40 | 140 | 100 % | 0,6 | 79,2 % | 10,9 | 0,328 |
| 2 | 40 | 70 | 150 % | 0,6 | 85,3 % | 5,5 | 0,463 |
| 3 | 40 | 70 | 150 % | 0,6 | 85,3 % | 5,5 | 0,463 |
| 4 | 40 | 140 | 100 % | 0,6 | 79,2 % | 10,9 | 0,328 |
| Rückseitiger Bund |
| 4 | 40 | 140 | 100 % | 0,6 | 79,2 % | 10,9 | 0,328 |
| 3 | 40 | 70 | 150 % | 0,6 | 85,3 % | 5,5 | 0,463 |
| 2 | 40 | 70 | 150 % | 0,6 | 85,3 % | 5,5 | 0,463 |
| 1 | 40 | 140 | 100 % | 0,6 | 79,2 % | 10,9 | 0,328 |
| B |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| Vorderseitiger Bund |
| 1 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 2 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 3 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 4 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| Rückseitiger Bund |
| 4 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 3 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 2 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 1 | 50 | 70 | 175 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| C |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| Vorderseitiger Bund |
| 1 | 30 | 70 | 200 % | 0,8 | 89,0 % | 4,1 | 0,618 |
| 2 | 20 | 210 | 150 % | 1,1 | 86,1 % | 8,9 | 0,490 |
| 3 | 30 | 70 | 200 % | 0,8 | 89,0 % | 4,1 | 0,618 |
| 4 | 30 | 70 | 200 % | 0,8 | 89,0 % | 4,1 | 0,618 |
| Rückseitiger Bund |
| 4 | 30 | 70 | 200 % | 0,8 | 89,0 % | 4,1 | 0,618 |
| 3 | 30 | 70 | 200 % | 0,8 | 89,0 % | 4,1 | 0,618 |
| 2 | 30 | 70 | 200 % | 0,8 | 89,0 % | 4,1 | 0,618 |
| 1 | 30 | 210 | 150 % | 1,1 | 86,1 % | 8,9 | 0,490 |
TABELLE 2: Erfindungsgemäße Gummibandprofile der/des Lappenbahn/Gleitfelds
| A |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| 1 | 30 | 140 | 125 % | 1,0 | 87,5 % | 6,6 | 0,546 |
| 2 | 30 | 140 | 125 % | 0,8 | 84,4 % | 8,2 | 0,437 |
| 3 | 30 | 140 | 125 % | 1,0 | 87,5 % | 6,6 | 0,546 |
| 4 | 30 | 140 | 125 % | 1,0 | 87,5 % | 6,6 | 0,546 |
| B |
| Sektion | Anzahl von Gummi bändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| 1 | 60 | 70 | 125 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 2 | 60 | 70 | 125 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 3 | 60 | 70 | 125 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| 4 | 60 | 70 | 125 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| C |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| 1 | 15 | 210 | 165 % | 2,0 | 92,4 % | 4,9 | 0,892 |
| 2 | 15 | 210 | 165 % | 1,1 | 86,1 % | 8,9 | 0,490 |
| 3 | 15 | 210 | 165 % | 2,0 | 92,4 % | 4,9 | 0,892 |
| 4 | 15 | 210 | 165 % | 2,0 | 92,4 % | 4,9 | 0,892 |
TABELLE 3: Gummibandprofile des erfindungsgemäßen Taillenbands
| A |
| Sektion | Anzahl von Gummi bändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| 1 | 40 | 111 | 100 % | 0,6 | 81,5 % | 8,7 | 0,368 |
| B |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang |
| 1 | 50 | 90 | 110 % | 0,5 | 80,0 % | 8,4 | 0,341 |
| C |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| 1 | 35 | 120 | 200 % | 0,7 | 83,5 % | 8,0 | 0,413 |
TABELLE 4: Gummibandprofile des erfindungsgemäßen Bündchens
| A |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| Innen | 50 | 30 | 200 % | 0,5 | 88,5 % | 2,8 | 0,590 |
| Außen | 50 | 70 | 200 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| B |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| Innen | 25 | 70 | 170 % | 0,5 | 82,4 % | 6,6 | 0,386 |
| Außen | 25 | 140 | 200 % | 1,0 | 87,5 % | 6,6 | 0,546 |
| C |
| Sektion | Anzahl von Gummibändern | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Vordehnung | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| Innen | 25 | 140 | 85 % | 0,5 | 75,1 % | 13,1 | 0,273 |
| Außen | 25 | 140 | 200 % | 1,0 | 87,5 % | 6,6 | 0,546 |
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Beispiel 1 - Bundhosenartikel (siehe zum Beispiel FIG. 5, 5A, 6, 7, 7A und 8)
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Beispiel 1 ist ein gebündeter Hosen-Absorptionsartikel. Die Hose umfasst ein Bundlaminat, angeordnet in beiden Taillenbereichen und den folgenden Materialien und der Konstruktion.
| Außenbundschicht (erste Substratschicht 306): | 13 Gramm pro Quadratmeter Spinnvlies |
| Innenbundschicht (zweite Substratschicht 308): | 13 Gramm pro Quadratmeter Spinnvlies |
| Unterschichtfilm 126: | 12 Gramm pro Quadratmeter flüssigkeitsundurchlässiger |
| | Polyethylenfilm |
| Kernumwicklung: | 10 Gramm pro Quadratmeter hydrophiles Spinnvlies |
| AGM: | absorbierendes Gelmaterial |
| Verteilungsschicht: | vernetzte Cellulosefaser |
| Aufnahmeschicht | 43 Gramm pro Quadratmeter synthetische Aufnahmeschicht |
| Oberschicht 124: | 12 Gramm pro Quadratmeter hydrophiles Spinnvlies |
| Bundgummibandprofil: | Tabelle 1, Sp B |
| Bündchengummibandprofil: | Tabelle 4, Sp C |
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Beispiel 2 - Mit Klebeband versehener Artikel (siehe zum Beispiel FIG. 9, 9A und 10)
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Beispiel 2 ist ein mit einem mit Klebeband versehenem Seitenfeld versehener Absorptionsartikel. Der mit Klebeband versehene Artikel umfasst ein Paar von Seitenfeldern, die in einem ersten Taillenbereich angeordnet sind, und die folgenden Materialien und Konstruktion.
| Elastomere Lappenbahnaußenschicht (erste Substratschicht 306): | 17 Gramm pro Quadratmeter kardiertes Vlies |
| Elastomere Lappenbahninnenschicht (zweite Substratschicht 308): | 17 Gramm pro Quadratmeter Spinnvlies |
| Unterschichtfilm 126: | 12 Gramm pro Quadratmeter flüssigkeitsundurchlässiger Polyethylenfilm |
| Kemumwicklung: | 10 Gramm pro Quadratmeter hydrophiles Spinnvlies |
| AGM: | absorbierendes Gelmaterial |
| Verteilungsschicht: | vernetzte Cellulosefaser |
| Aufnahmeschicht | 43 Gramm pro Quadratmeter synthetische Aufnahmeschicht |
| Oberschicht 124: | 12 Gramm pro Quadratmeter hydrophiles Spinnvlies |
| Seitenfeldgummibandprofil: | Tabelle 2, Sp A |
| Bündchengummibandprofil: | Tabelle 4, Sp B |
| Vorderseitiges Taillenband: | Tabelle 3, Sp A |
| Rückseitiges Taillenband: | Tabelle 3, Sp A |
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Beispiel 3 - Seitenfeld-Hosenartikel (siehe zum Beispiel FIG. 3 und 3B)
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Beispiel 3 ist ein Seitenfeld-Hosenabsorptionsartikel. Der Hosenartikel weist ein Paar Seitenfelder auf, die in jedem Taillenbereich angeordnet sind, und umfasst die folgenden Materialien und Konstruktion.
| Seitenfeldaußenschicht (erste Substratschicht 306): | 17 Gramm pro Quadratmeter kardiertes Vlies |
| Seitenfeldinnenschicht (zweite Substratschicht 308): | 17 Gramm pro Quadratmeter Spinnvlies |
| Unterschichtfilm 126: | 12 Gramm pro Quadratmeter flüssigkeitsundurchlässiger Polyethylenfilm |
| Kernumwicklung: | 10 Gramm pro Quadratmeter hydrophiles Spinnvlies |
| AGM: | absorbierendes Gelmaterial |
| Verteilungsschicht: | vernetzte Cellulosefaser |
| Aufnahmeschicht | 43 Gramm pro Quadratmeter synthetische Aufnahmeschicht |
| Oberschicht 124: | 12 Gramm pro Quadratmeter hydrophiles Spinnvlies |
| Gummibandprofil des vorderseitigen Seitenfelds: | Tabelle 2, Sp B |
| Gummibandprofil des rückseitigen Seitenfelds: | Tabelle 2, Sp B |
| Bündchengummibandprofil: | Tabelle 4, Sp A |
| Vorderseitiges Taillenband: | Tabelle 3, Sp C |
| Rückseitiges Taillenband: | Tabelle 3, Sp C |
Tabelle 5. Leistungscharakteristika von bestehenden und erfindungsgemäßen Bundsektionen
| Beispiel-Bundsektionen | Durchschnittliches Dtex | Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) | Offener Oberflächenbereich (%) | Sektionsmodul (gf/mm) | Druck unter dem Strang (psi) |
| Aktuell vermarktetes Produkt A | 1100 | 9,0 | 96,1 % | 5,7 | 1,753 |
| (Beispielsektion 1 von 4) |
| Aktuell vermarktetes Produkt A | 940 | 9,0 | 96,4 % | 7,3 | 1,897 |
| (Beispielsektion 2 von 4) |
| Aktuell vermarktetes Produkt A | 680 | 9,0 | 97,0% | 3,5 | 2,230 |
| (Beispielsektion 3 von 4) |
| Aktuell vermarktetes Produkt B | 800 | 7,0 | 95,7 % | 5,4 | 1,599 |
| (Beispielsektion 1 von 4) |
| Aktuell vermarktetes Produkt B | 680 | 7,0 | 96,1 % | 4,6 | 1,734 |
| (Beispielsektion 2 von 4) |
| Aktuell vermarktetes Produkt C | 470 | 4,0 | 94,3 % | 5,5 | 1,192 |
| (Beispielsektion 1 von 4) |
| Aktuell vermarktetes Produkt C | 680 | 4,0 | 93,1 % | 8,0 | 0,991 |
| (Beispielsektion 2 von 4) |
| Erfindungsgemäßes Beispiel | 160 | 0,5 | 73,4 % | 15,0 | 0,255 |
| (Beispielsektion 1 von 4) |
| Erfindungsgemäßes Beispiel | 140 | 0,5 | 75,1 % | 13,1 | 0,273 |
| (Beispielsektion 2 von 4) |
| Erfindungsgemäßes Beispiel | 250 | 0,8 | 79,2 % | 14,6 | 0,327 |
| (Beispielsektion 3 von 4) |
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Tabelle 6 (nachstehend) detailliert einige der heute vermarkteten strängigen Produkte.
18 zeigt, wie sich die Produktlänge-zu-Taille-Silhouetten dieser Produkte zu den Körperlänge-zu-Taille-Silhouetten des Verbrauchers verhalten. Es ist ersichtlich, dass für diese Vergleichsprodukte deren Produktlänge-zu-Taille-Silhouetten dabei nicht mit denen ihrer Zielverbraucher übereinstimmen. Das Ergebnis dieser Fehlanpassung ist, dass die Produkte ein schlechteres Maß an Sitz, Komfort, Abdeckung und Abdichtung über viel der Verbraucherpopulation bereitstellen als Produkte, die in Übereinstimmung mit den anthropometrischen Messungen für die gleiche Population ausgeführt sind
Tabelle 6. Beispiele für aus Produktlänge-zu-Taille-Silhouette bestehende strängige Produkte
| Moony Man Luft-Passung | Minimales Gewichtsziel (kg) | Maximales Gewichtsziel (kg) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe S | 4 | 8 | 6,0 | 0,69 | 122 | 195 | 1,59 | 0,90 |
| Größe M | 5 | 9 | 7,0 | 0,68 | 111 | 195 | 1,75 | 1,07 |
| Größe LG | 9 | 14 | 11,5 | 0,72 | 129 | 214 | 1,66 | 0,93 |
| Größe GROSS | 12 | 17 | 14,5 | 0,76 | 146 | 216 | 1,48 | 0,71 |
| Größe GRÖSSER ALS GROSS | 13 | 25 | 19,0 | 0,81 | 139 | 222 | 1,60 | 0,80 |
| Größe SUPER | 18 | 35 | 26,5 | 0,84 | 152 | 254 | 1,67 | 0,83 |
| |
| Goo.N Yawaraka Fit Hosen | Minimales Gewichtsziel (kg) | Maximales Gewichtsziel (kg) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe S | 5 | 9 | 7,0 | 0,68 | 93 | 170 | 1,82 | 1,15 |
| Größe M | 7 | 12 | 9,5 | 0,70 | 84 | 177 | 2,10 | 1,40 |
| Größe LG | 9 | 14 | 11,5 | 0,72 | 92 | 199 | 2,16 | 1,43 |
| Größe GROSS | 12 | 20 | 16,0 | 0,78 | 105 | 201 | 1,90 | 1,12 |
| Größe GRÖSSER ALS GROSS | 13 | 25 | 19,0 | 0,81 | 96 | 218 | 2,28 | 1,47 |
| Größe SUPER | 15 | 35 | 25,0 | 0,83 | 117 | 214 | 1,84 | 1,00 |
| |
| Pampers Sara Sara Hosen | Minimales Gewichtsziel (kg) | Maximales Gewichtsziel (kg) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe S | 4 | 8 | 6,0 | 0,69 | 111 | 184 | 1,66 | 0,97 |
| Größe M | 6 | 10 | 8,0 | 0,68 | 89 | 204 | 2,29 | 1,61 |
| Größe L | 9 | 14 | 11,5 | 0,72 | 102 | 208 | 2,03 | 1,31 |
| Merries Pull-Ups | Minimales Gewichtsziel (kg) | Maximales Gewichtsziel (kg) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe M | 6 | 10 | 8,0 | 0,68 | 125 | 189 | 1,51 | 0,83 |
| Größe L | 9 | 14 | 11,5 | 0,72 | 131 | 186 | 1,41 | 0,69 |
| |
| Depend Fit-Flex Unterwäsche für Frauen-moderat | Minimales Taillenziel (mm) | Maximales Taillenziel (mm) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe S/M | 711 | 1016 | 69 | 0,69 | 230 | 335 | 1,46 | 0,77 |
| Größe L | 965 | 1270 | 97 | 0,55 | 231 | 371 | 1,60 | 1,05 |
| Größe XL | 1219 | 1626 | 126 | 0,43 | 249 | 385 | 1,55 | 1,11 |
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| Always Discreet Boutique | Minimales Taillenziel (mm) | Maximales Taillenziel (mm) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe S/M | 711 | 1016 | 69 | 0,69 | 286 | 286 | 1,00 | 0,31 |
| Größe L | 965 | 1270 | 97 | 0,55 | 304 | 317 | 1,04 | 0,49 |
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Tabelle 7 (nachstehend) veranschaulicht erfindungsgemäße strängige Produkte, deren Längezu-Taille-Produktsilhouetten zu den Trends der Verbraucher passen, auf die sie hinsichtlich der Passform ausgerichtet sind, und dadurch besseren Sitz & Komfort bereitstellen, während die Wahrscheinlichkeit des Auslaufens verringert wird. Diese erfindungsgemäßen Produkte werden lediglich als nicht einschränkende Beispiele bereitgestellt.
Tabelle 7. Beispiele von Produktlänge-zu-Taille-Silhouette für erfindungsgemäße Produkte
| Erfindungsgemäßes gestrahltes Produkt | Minimales Gewichtsziel (kg) | Maximales Gewichtsziel (kg) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe M | 6 | 10 | 8 | 0,68 | 145 | 142 | 0,98 | 0,30 |
| Größe L | 9 | 14 | 12 | 0,72 | 170 | 174 | 1,02 | 0,30 |
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| Erfindungsgemäßes gestrahltes Produkt | Minimales Taillenziel (mm) | Maximales Taillenziel (mm) | Durchschnittliches anvisiertes Gewicht (kg) | Ziel-Körperlängezu-Taille-Silhouette | Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge im entspannten Zustand (mm) | Produktlänge-zu-Taille-Silhouette | Delta gegenüber Ziel |
| Größe S/M | 711 | 1016 | 69 | 0,69 | 340 | 337 | 0,99 | 0,30 |
| Größe L | 965 | 1270 | 97 | 0,55 | 400 | 341 | 0,85 | 0,30 |
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Absorptionsartikelsektionen
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Komponenten von Absorptionsartikeln, die elastomere Laminate 302 umfassen, können Sektionen aufteilt werden, um eine Messung und eine detaillierte Charakterisierung der Struktur zu ermöglichen. Taillenband 122 (siehe 3B, 4 und 10), Taillendichtung 123 (siehe 9), innere Beinbündchen 150, äußere Beinbündchen 140 und Quersperre 165 umfassen alle eine 1 Sektion. Im Hinblick auf das Taillenband 122, die Taillendichtung 123, das innere Beinbündchen 150, das äußere Beinbündchen 140 und die Quersperre 165 ist die Sektion definiert als der Bereich, der zwischen dem distalsten Gummiband und dem proximalsten Gummiband angeordnet ist und diese enthält.
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Weitere Komponenten wie die Außenhaut 200, Oberschicht 124 (siehe 7A und 7C), Unterschicht 125 (siehe 7C und 7D), das Seitenfeld 330 (siehe 3B), die Lappenbahn 530 (9 und 10) und das Bundfeld 430 (siehe 7 und 7A) umfassen alle multiple Sektionen wie hierin beschrieben. Im Hinblick auf das Seitenfeld 330, die Lappenbahn 530 und das Bundfeld 430 ist der Abschnitt der zu schneidenden Komponente als der Bereich definiert, der zwischen dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 und dem proximalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 angeordnet ist und diese enthält. Der Bereich ist durch eine erste Linie definiert, die sich parallel zur Querachse 44 erstreckt und durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands verläuft, und eine zweite Linie, die sich parallel zur Querachse erstreckt und durch den proximalsten Punkt des proximalsten Gummibands verläuft. Für jedes dieser Elemente wird der Bereich dann in 4 gleiche Sektionen unterteilt, durch drei parallel zur Querachse 44 angeordnete Linien definiert und bei 25 %, 50 % und 75 % des Abstands zwischen der ersten Linie und der zweiten Linie angeordnet. Der Bereich umfasst eine erste Sektion, die das distalste Gummiband beinhaltet, eine vierte Sektion, die das proximalste Gummiband beinhaltet, eine zweite Sektion benachbart zu der ersten Sektion und eine dritte Sektion, angeordnet zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion.
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Im Hinblick auf die Außenhaut 200, Oberschicht 124 (siehe 7A und 7C) und Unterschicht 125 (siehe 7C), wobei die Gummibänder 316 des elastomeren Laminats 302 sich in einer im Wesentlichen längsgerichteten Orientierung erstrecken, wird der Abschnitt der zu schneidenden Komponente definiert als der Bereich, der zwischen dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 auf einer ersten Seite der Längsachse 42 und dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 auf einer zweiten Seite der Längsachse 42 angeordnet ist und diese enthält. Der Bereich wird durch eine erste Linie, die sich parallel zur Längsachse 42 erstreckt und auf einer ersten Seite der Längsachse 42 durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands verläuft, und eine zweite Linie, die sich parallel zur Längsachse 42 erstreckt auf einer zweiten Seite der Längsachse 42 durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands verläuft, definiert. Für jedes dieser Elemente wird der Bereich dann in 4 gleiche Sektionen unterteilt, die durch drei Linien definiert sind, die parallel zur Längsachse 42 angeordnet sind und bei 25 %, 50 % und 75 % des Abstands zwischen der ersten Linie und zweiten Linie angeordnet sind. Der Bereich umfasst eine erste Sektion, die das distalste Gummiband auf der ersten Seite der Längsachse beinhaltet, eine vierte Sektion, die das distalste Gummiband auf der zweiten Seite der Längsachse beinhaltet, eine zweite Sektion, der erste Sektion benachbart angeordnet und eine dritte Sektion, zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion angeordnet.
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Im Hinblick auf die Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125 (siehe 7D), wobei die Gummibänder 316 des elastomeren Laminats 302 sich in einer im Wesentlichen seitlichen Orientierung erstrecken, ist der zu schneidende Abschnitt der Komponente definiert als der Bereich, der zwischen dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 auf einer ersten Seite der Querachse 44 und dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 auf einer zweiten Seite der Querachse 44 angeordnet ist und diese enthält. Der Bereich ist definiert durch eine erste Linie, die sich parallel zur Querachse 44 erstreckt und durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands auf einer ersten Seite der Querachse 44 verläuft, und eine zweite Linie, die sich parallel zur Querachse 44 erstreckt und durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands auf einer zweiten Seite der Querachse 44 verläuft. Für jedes dieser Elemente wird der Bereich dann in 4 gleiche Sektionen unterteilt, durch drei parallel zur Querachse 44 angeordnete Linien definiert und bei 25 %, 50 % und 75 % des Abstands zwischen der ersten Linie und der zweiten Linie angeordnet. Der Bereich umfasst eine erste Sektion, die das distalste Gummiband auf der ersten Seite der Querachse beinhaltet, eine vierte Sektion, die das distalste Gummiband auf der zweiten Seite der Querachse beinhaltet, eine zweite Sektion, die der ersten Sektion benachbart angeordnet ist, und eine dritten Sektion, die zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion angeordnet ist.
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Beispielanspruchkombinationen
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Beispielanspruchssatz 1:
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- 1. Packung, umfassend Absorptionsartikel, umfassend:
- ein Packungsmaterial, das eine Vielzahl von Absorptionsartikeln enthält und ein Zeichen umfasst, das Größeninformationen anzeigt, die verwendet werden, um eine Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette zu berechnen;
- wobei jeder Absorptionsartikel der Vielzahl von Absorptionsartikeln Folgendes umfasst:
- einen vorderseitigen Taillenbereich, einen rückseitigen Taillenbereich und einen Schrittbereich dazwischen;
- eine Außenhaut, umfassend eine Oberschicht, eine Unterschicht und einen zwischen der Oberschicht und der Unterschicht angeordneten Absorptionskern, wobei die Außenhaut einen vorderseitigen Endrand, einen rückseitigen Endrand und ein Paar von seitlich gegenüberliegenden Seitenrändern umfasst;
- einen mit dem rückseitigen Taillenbereich der Außenhaut zusammengefügten und sich außerhalb des rückseitigen Taillenbereichs der Außenhaut erstreckenden rückseitigen Bund;
- einen mit dem vorderseitigen Taillenbereich der Außenhaut zusammengefügten und sich außerhalb des vorderseitigen Taillenbereichs der Außenhaut erstreckenden vorderseitigen Bund;
- wobei der vorderseitige Bund mit dem rückseitigen Bund an oder benachbart zu den seitlich gegenüberliegenden Bundseitenrändern zusammengefügt ist, um Beinöffnungen und eine Taillenöffnung zu bilden, um eine Hose mit geschlossener Form zu bilden;
- eine Längsachse, die sich von dem Mittelpunkt des vorderseitigen Taillenrands zu dem Mittelpunkt des rückseitigen Taillenrands erstreckt; eine Querachse, die sich durch den Mittelpunkt der Längsachse lotrecht zur Längsachse erstreckt;
- wobei der rückseitige Bund eine erste Vielzahl von Gummibändern umfasst, die mehr als etwa 40 Gummibandstränge umfasst, und wobei der vorderseitige Bund eine zweite Vielzahl von Gummibändern umfasst, die mehr als etwa 40 Gummibandstränge umfasst;
- wobei die erste Vielzahl von Gummibändern eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweist und wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweist;
- wobei die Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,3 bis etwa 0,3 beträgt; und
- wobei der Absorptionsartikel eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 80 mm bis etwa 270 mm und eine Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 130 mm bis etwa 270 mm aufweist.
- 2. Packung nach Anspruch 1, wobei der rückseitige Bund in 4 gleiche Sektionen unterteilt ist, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des rückseitigen Bunds umfasst, Sektion 1 einen distalen Endrand des rückseitigen Bunds umfasst, Sektion 2 proximal zu Sektion 1 ist und Sektion 3 proximal zu Sektion 4 ist, und wobei der vorderseitige Bund in 4 gleiche Sektionen unterteilt ist, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des vorderseitigen Bunds umfasst, Sektion 1 einen distalen Endrand des vorderseitigen Bunds umfasst, Sektion 2 Sektion 1 benachbart ist und Sektion 3 Sektion 4 benachbart ist.
- 3. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der vorderseitige Bund ein vorderseitiges inneres (trägerseitiges) Vlies und ein vorderseitiges äußeres (bekleidungsseitiges) Vlies umfasst, und wobei der rückseitige Bund ein rückseitiges inneres (trägerseitiges) Vlies und ein rückseitiges äußeres (bekleidungsseitiges) Vlies umfasst.
- 4. Packung nach Anspruch 3, wobei das vorderseitige innere Vlies und das rückseitige innere Vlies separat und in Längsrichtung voneinander beabstandet sind.
- 5. Packung nach einem der Ansprüche 3 und 4, wobei das vorderseitige äußere Vlies und das rückseitige äußere Vlies separat und in Längsrichtung voneinander beabstandet sind.
- 6. Packung nach Anspruch 4, wobei das vorderseitige äußere Vlies und das rückseitige äußere Vlies aus der gleichen Außenmantelvliesschicht gebildet sind, sodass sich die Außenmantelvliesschicht kontinuierlich von dem vorderseitigen Taillenbereich zu dem rückseitigen Taillenbereich erstreckt.
- 7. Packung nach Anspruch 2, wobei Sektion 1 des vorderseitigen Bunds mehr Gummibänder als die Sektionen 2, 3 oder 4 des vorderseitigen Bunds umfasst und wobei Sektion 1 des rückseitigen Bunds mehr Gummibänder als Sektionen 2, 3 oder 4 des rückseitigen Bunds umfasst.
- 8. Packung nach einem der Ansprüche 2 und 7, wobei mindestens eine der Sektionen des vorderseitigen Bunds mehr als 10 Gummibandstränge aufweist und wobei mindestens zwei der Sektionen des rückseitigen Bunds mehr als 10 Gummibandstränge umfassen.
- 9. Packung nach einem der Ansprüche 2, 7 und 8, wobei mindestens zwei der Sektionen des vorderseitigen Bunds eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweisen und wobei mindestens drei der Sektionen des rückseitigen Bunds eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweisen.
- 10. Packung nach einem der Ansprüche 2, 7, 8 und 9, wobei die Summe der Sektionen 1 und 2 an dem vorderseitigen Bund mehr als 20 Gummibandstränge umfasst und wobei die Summe der Sektionen 1 und 2 an dem vorderseitigen Bund mehr als 20 Gummibandstränge umfasst.
- 11. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Abschnitt der ersten Vielzahl von Gummibändern den Absorptionskern überlappt und wobei mindestens ein Abschnitt der zweiten Vielzahl von Gummibändern den Absorptionskern überlappt.
- 12. Packung nach einem der Ansprüche 3, 4, 5 und 6, wobei das rückseitige innere und äußere Vlies sich in der Zusammensetzung, Polymerart, im Faserdurchmesser, der Faserform, dem Bindungsmuster, der Farbe, der Vliesart (z. B. Spinnvlies, kardiert usw.) und/oder dem Basisgewicht unterscheiden.
- 13. Packung nach einem der Ansprüche 2, 7, 8, 9 und 10, wobei Sektionen 1 und 2 der ersten Vielzahl von Gummibändern einen von den Sektionen 1 und 2 der zweiten Vielzahl von Gummibändern unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen.
- 14. Packung nach einem der Ansprüche 2, 7, 8, 9, 10 und 13, wobei jede der Sektionen der ersten Vielzahl von Gummibändern und der Sektionen der zweiten Vielzahl von Gummibändern einen unterschiedlichen Sektionsmodul aufweisen.
- 15. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der rückseitige Bund entlang der Längsachse einen größeren Längsabstand aufweist als der vorderseitige Bund aufweist, wobei der vorderseitige und rückseitige Bund an der Taillenöffnung im Wesentlichen angrenzend sind.
- 16. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Absorptionsartikel eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 170 mm bis etwa 270 mm aufweist.
- 17. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Absorptionsartikel eine Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 80 mm bis etwa 180 mm aufweist.
- 18. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 200 mm bis etwa 270 beträgt.
- 19. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 130 mm bis etwa 200 mm beträgt.
- 20. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,2 bis 0,2 beträgt.
- 21. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,1 bis 0,1 beträgt.
- 22. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,05 bis 0,05 beträgt.
- 23. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern Polyurethan-Harnstoff umfassen.
- 24. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern eine Silikonölbeschichtung umfassen.
- 25. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der rückseitige Bund eine erste Substratschicht und eine zweite Substratschicht umfasst und die erste Vielzahl von Gummibändern zwischen der ersten und zweiten Substratschicht angeordnet und durch einen Klebstoff mit diesen zusammengefügt ist.
- 26. Packung nach Anspruch 25, wobei der Klebstoff ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Styrolblockcopolymeren, Polyolefinen, Ethylenvinylacetaten, Polyurethanen, Ethylenpropylencopolymeren, Propylenethylencopolymeren, Polyolefinblockpolymeren, Polyolefinhomopolymeren, Polyestern, Polyamiden, Silikonen, Cyanoacrylaten, Acrylaten, Butylkautschuk und Kombinationen davon.
- 27. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern im Wesentlichen aus Polyurethan-Harnstoff bestehen.
- 28. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern aus Polyurethan-Harnstoff bestehen.
- 29. Packung nach einem der Ansprüche 25 und 26, wobei der vorderseitige Bund eine dritte Substratschicht und eine vierte Substratschicht umfasst und die zweite Vielzahl von Gummibändern zwischen der ersten und zweiten Substratschicht angeordnet und mit diesen durch den Klebstoff zusammengefügt ist.
- 30. Packung nach einem der Ansprüche 25 und 26, wobei der vorderseitige Bund eine dritte Substratschicht umfasst und wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern zwischen der zweiten und dritten Substratschicht angeordnet und mit diesen durch den Klebstoff zusammengefügt ist.
- 31. Packung nach einem der Ansprüche 25 und 26, wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern zwischen der ersten und zweiten Substratschicht angeordnet und mit diesen durch den Klebstoff zusammengefügt ist.
- 32. Packung nach Anspruch 25, wobei der Klebstoff ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus thermoplastischem, duroplastischem, heißschmelzendem, druckempfindlichem, lösungsmittelbasiertem und reaktivduroplastischem.
- 33. Verfahren zum Herstellen des/der Absorptionsartikel(s) nach einem der vorstehenden Ansprüche, umfassend den Schritt des Abwickelns, wobei die erste Vielzahl von Gummibändern von einem einzigen Balken abgewickelt wird, um das elastomere Laminat zu bilden.
- 34. Verfahren zum Herstellen des/der Absorptionsartikel(s) nach einem der vorstehenden Ansprüche, umfassend den Schritt des Abwickelns der ersten Vielzahl von Gummibändern und der zweiten Vielzahl von Gummibändern von einem einzigen Balken, um das elastomere Laminat zu bilden.
- 35. Verfahren zum Herstellen des/der Absorptionsartikel(s) nach einem der Ansprüche 1-32, umfassend den ersten Schritt des Abwickelns der ersten Vielzahl von Gummibändern von einem ersten Balken und umfassend den zweiten Schritt des Abwickelns der zweiten Vielzahl von Gummibändern von einem zweiten Balken, wobei der zweite Balken separat von dem ersten Balken ist, um das elastomere Laminat zu bilden.
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Beispielanspruchssatz 2:
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- 1. Absorptionsartikel, umfassend:
- einen vorderseitigen Taillenbereich, einen rückseitigen Taillenbereich und einen Schrittbereich dazwischen;
- eine Außenhaut, umfassend eine Oberschicht, eine Unterschicht und einen zwischen der Oberschicht und der Unterschicht angeordneten Absorptionskern, wobei die Außenhaut einen vorderseitigen Endrand, einen rückseitigen Endrand und ein Paar von seitlich gegenüberliegenden Seitenrändern umfasst;
- einen mit dem rückseitigen Taillenbereich der Außenhaut zusammengefügten und sich außerhalb des rückseitigen Taillenbereichs der Außenhaut erstreckenden rückseitigen Bund;
- einen mit dem vorderseitigen Taillenbereich der Außenhaut zusammengefügten und sich außerhalb des vorderseitigen Taillenbereichs der Außenhaut erstreckenden vorderseitigen Bund;
- wobei der vorderseitige Bund mit dem rückseitigen Bund an oder benachbart zu den seitlich gegenüberliegenden Bundseitenrändern zusammengefügt ist, um Beinöffnungen und eine Taillenöffnung zu bilden, um eine Hose mit geschlossener Form zu bilden;
- eine Längsachse, die sich von dem Mittelpunkt des vorderseitigen Taillenrands zu dem Mittelpunkt des rückseitigen Taillenrands erstreckt;
- eine Querachse, die sich durch den Mittelpunkt der Längsachse lotrecht zur Längsachse erstreckt;
- wobei der rückseitige Bund eine erste Vielzahl von Gummibändern umfasst, die mehr als etwa 60 Gummibandstränge umfasst, und wobei der vorderseitige Bund eine zweite Vielzahl von Gummibändern umfasst, die mehr als etwa 60 Gummibandstränge umfasst;
- wobei die erste Vielzahl von Gummibändern eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweist und wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als 4 mm aufweist;
- wobei die Differenz zwischen der Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und der Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,3 bis etwa 0,3 beträgt;
- und wobei der Artikel mindestens eines der Folgenden umfasst:
- (a) Produkttaillenbreite im entspannten Zustand beträgt von etwa 200 mm bis etwa 400 mm;
- (b) Produktlänge im entspannten Zustand von 250 mm bis etwa 450; und
- (c) Produkthüftbreite im entspannten Zustand von etwa 200 bis etwa 450 mm.
- 2. Packung nach Anspruch 1, wobei der rückseitige Bund in 4 gleiche Sektionen unterteilt ist, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des rückseitigen Bunds umfasst, Sektion 1 einen distalen Endrand des rückseitigen Bunds umfasst, Sektion 2 proximal zu Sektion 1 ist und Sektion 3 proximal zu Sektion 4 ist, und wobei der vorderseitige Bund in 4 gleiche Sektionen unterteilt ist, wobei Sektion 4 einen proximalen Endrand des vorderseitigen Bunds umfasst, Sektion 1 einen distalen Endrand des vorderseitigen Bunds umfasst, Sektion 2 Sektion 1 benachbart ist und Sektion 3 Sektion 4 benachbart ist.
- 3. Packung nach Anspruch 1, wobei der vorderseitige Bund ein vorderseitiges inneres (trägerseitiges) Vlies und ein vorderseitiges äußeres (bekleidungsseitiges) Vlies umfasst und wobei der rückseitige Bund ein rückseitiges inneres (trägerseitiges) Vlies und ein rückseitiges äußeres (bekleidungsseitiges) Vlies umfasst.
- 4. Packung nach Anspruch 3, wobei das vorderseitige innere Vlies und das rückseitige innere Vlies separat und in Längsrichtung voneinander beabstandet sind.
- 5. Packung nach Anspruch 3, wobei das vorderseitige äußere Vlies und das rückseitige äußere Vlies separate und in Längsrichtung voneinander beabstandet sind.
- 6. Packung nach Anspruch 4, wobei das vorderseitige äußere Vlies und das rückseitige äußere Vlies aus der gleichen Außenmantelvliesschicht gebildet sind, sodass sich die Außenmantelvliesschicht kontinuierlich von dem vorderseitigen Taillenbereich zu dem rückseitigen Taillenbereich erstreckt.
- 7. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Artikel mindestens zwei der Folgenden umfasst:
- (a) Produkttaillenbreite im entspannten Zustand beträgt von etwa 225 mm bis etwa 375 mm;
- (b) Produktlänge im entspannten Zustand beträgt von etwa 275 mm bis etwa 425; und
- (c) Produkthüftbreite im entspannten Zustand beträgt von etwa 225 mm bis etwa 425 mm.
- 8. Packung nach Anspruch 2, wobei mindestens eine der Sektionen des vorderseitigen Bunds mindestens 20 Gummibandstränge umfasst und wobei mindestens zwei der Sektionen des rückseitigen Bunds mindestens 20 Gummibandstränge umfasst.
- 9. Packung nach einem der Ansprüche 2 und 8, wobei mindestens eine der Sektionen des vorderseitigen Bunds eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweist und wobei mindestens zwei der Sektionen des rückseitigen Bunds eine durchschnittliche Strangbeabstandung von weniger als etwa 3 mm aufweisen.
- 10. Packung nach einem der Ansprüche 2, 8 und 9, wobei die Summe der Sektionen 1 und 2 des rückseitigen Bunds mehr als 75 Gummibandstränge umfasst; und wobei die Summe der Sektionen 1 und 2 des vorderseitigen Bunds mehr als 75 Gummibandstränge umfasst.
- 11. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Abschnitt der ersten Vielzahl von Gummibändern den Absorptionskern überlappt und wobei mindestens ein Abschnitt der zweiten Vielzahl von Gummibändern den Absorptionskern überlappt.
- 12. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Artikel jedes der Folgenden umfasst:
- (a) Produkttaillenbreite im entspannten Zustand beträgt von etwa 250 mm bis etwa 350 mm;
- (b) Produktlänge im entspannten Zustand beträgt von etwa 300 mm bis etwa 400; und
- (c) Produkthüftbreite im entspannten Zustand beträgt von etwa 250 mm bis etwa 400 mm.
- 13. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 275 mm bis etwa 325 mm beträgt.
- 14. Packung nach Anspruch 1, wobei die Produkttaillenbreite im entspannten Zustand von etwa 285 mm bis etwa 315 mm beträgt.
- 15. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 325 mm bis etwa 375 mm beträgt.
- 16. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Produktlänge im entspannten Zustand von etwa 335 mm bis etwa 365 mm beträgt.
- 17. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und die Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,2 bis etwa 0,2 beträgt.
- 18. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und die Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,1 bis etwa 0,1 beträgt.
- 19. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Ziel-Körperlänge-zu-Taille-Silhouette und die Produktlänge-zu-Taille-Silhouette von etwa -0,05 bis etwa 0,05 beträgt.
- 20. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern Polyurethan-Harnstoff umfassen.
- 21. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern eine Silikonölbeschichtung umfassen.
- 22. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der rückseitige Bund eine erste Substratschicht und eine zweite Substratschicht umfasst und die erste Vielzahl von Gummibändern zwischen der ersten und zweiten Substratschicht angeordnet und durch einen Klebstoff mit diesen zusammengefügt ist.
- 23. Packung nach Anspruch 22, wobei der Klebstoff ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Styrolblockcopolymeren, Polyolefinen, Ethylenvinylacetaten, Polyurethanen, Ethylenpropylencopolymeren, Propylenethylencopolymeren, Polyolefinblockpolymeren, Polyolefinhomopolymeren, Polyestern, Polyamiden, Silikonen, Cyanoacrylaten, Acrylaten, Butylkautschuk usw.
- 24. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern im Wesentlichen aus Polyurethan-Harnstoff bestehen.
- 25. Packung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die erste Vielzahl und die zweite Vielzahl von Gummibändern aus Polyurethan-Harnstoff bestehen.
- 26. Packung nach einem der Ansprüche 22 und 23, wobei der vorderseitige Bund eine dritte Substratschicht und eine vierte Substratschicht umfasst und die zweite Vielzahl von Gummibändern zwischen der ersten und zweiten Substratschicht angeordnet und durch den Klebstoff mit diesen zusammengefügt ist.
- 27. Packung nach einem der Ansprüche 22 und 23, wobei der vorderseitige Bund eine dritte Substratschicht umfasst und wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern zwischen der zweiten und dritten Substratschicht angeordnet und durch den Klebstoff mit diesen zusammengefügt ist.
- 28. Packung nach einem der Ansprüche 22 und 23, wobei die zweite Vielzahl von Gummibändern zwischen der ersten und zweiten Substratschicht angeordnet und durch den Klebstoff mit diesen zusammengefügt ist.
- 29. Packung nach Anspruch 22, wobei der Klebstoff ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus thermoplastischem, duroplastischem, heißschmelzendem, druckempfindlichem, lösungsmittelbasiertem, reaktivduroplastischem und Kombinationen davon.
- 30. Packung von Anspruch 3, wobei das vorderseitige äußere Vlies und das rückseitige äußere Vlies aus der gleichen Außenmantelvliesschicht gebildet sind, sodass die Außenmantelvliesschicht sich kontinuierlich von dem vorderseitigen Taillenbereich zu dem rückseitigen Taillenbereich erstreckt, und wobei das vorderseitige innere Vlies und das rückseitige innere Vlies aus der gleichen inneren Vliesschicht gebildet sind, sodass die innere Vliesschicht sich kontinuierlich von dem vorderseitigen Taillenbereich zu dem rückseitigen Taillenbereich erstreckt.
- 31. Verfahren zum Herstellen des/der Absorptionsartikel(s) nach einem der vorstehenden Ansprüche, umfassend den Schritt des Abwickelns, wobei die erste Vielzahl von Gummibändern von einem einzigen Balken abgewickelt wird, um das elastomere Laminat zu bilden.
- 32. Verfahren zum Herstellen des/der Absorptionsartikel(s) nach einem der vorstehenden Ansprüche, umfassend den Schritt des Abwickelns der ersten Vielzahl von Gummibändern und der zweiten Vielzahl von Gummibändern von einem einzigen Balken, um das elastomere Laminat zu bilden.
- 33. Verfahren zum Herstellen des/der Absorptionsartikel(s) nach einem der Ansprüche 1-30, umfassend den ersten Schritt des Abwickelns der ersten Vielzahl von Gummibändern von einem ersten Balken und umfassend den zweiten Schritt des Abwickelns der zweiten Vielzahl von Gummibändern von einem zweiten Balken, wobei der zweite Balken von dem ersten Balken separat ist, um das elastomere Laminat zu bilden.
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Verfahren
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Allgemeine Probenstückvorbereitung
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Die allgemeine Probenstückvorbereitung ist dazu gedacht, für Verfahren verwendet zu werden, die keine spezifischen Probenstückvorbereitungsanweisungen innerhalb des Verfahrens selbst aufweisen.
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Beim Sammeln einer Probe zum Testen muss die Probe eine Vielzahl von Gummibandsträngen und/oder ein elastisches Material enthalten; Film, elastischen Mull, elastischen Schaumstoff, elastische Bänder, elastische Streifen usw. In Situationen, in denen das elastische Material und/oder die elastischen Stränge nicht vollständig gesichert innerhalb des Probenstück vorliegen, muss die Testprobe auf eine Weise erhalten werden, dass das elastische Material und/oder die Gummibandstränge in dem Testbereich der Probe wie beabsichtigt und nicht als ein Ergebnis der Sammlung der Probe verändert sind. Wenn das elastische Material oder jegliche Gummibandstränge innerhalb des oder aus dem Laminat freikommen, kriechen oder getrennt werden, wird die Probe verworfen und eine neue Probe vorbereitet.
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Für Hosen, die Seitenfelder, wo sie an der Außenhaut befestigt sind, entfernen, und Separieren der Seitenfelder an den Seitensäumen. Identifizieren des elastischen Materials, das die gesamte Breite des Felds durchquert. Identifizieren des in Längsrichtung distalsten Rands des elastischen Materials oder Gummibandstrangs (am nächsten zum Taillenrand) und des in Längsrichtung proximalsten Rands des elastischen Materials oder Gummibandstrangs (am nächsten zum Beinrand), Bestimmen des Mittelpunkts zwischen dem distalsten Gummibandstrang oder Rand des elastischen Materials und des proximalsten Gummibandstrangs oder Rand des elastischen Materials. Einen 40 mm breiten Streifen seitlich über das gesamte Feld schneiden, das in Bezug auf den Mittelpunkt zentriert ist. Für jedes vorderseitige und rückseitige Seitenfeld, das elastisches Material und/oder Gummibandstränge enthält, wiederholen.
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Für mit Klebeband versehene, Lappenbahnen entfernen, wo sie an der Außenhaut befestigt sind. Identifizieren des elastischen Materials, das die gesamte Breite des Felds durchquert. Identifizieren des distalsten Rands des elastischen Materials oder Gummibandstrangs (am nächsten zum Taillenrand) und de proximalsten Rands des elastischen Materials oder Gummibandstrangs (am nächsten zum Beinrand), Bestimmen des Mittelpunkts zwischen dem distalsten Gummibandstrang oder Rand des elastischen Materials und dem proximalsten Gummibandstrang oder Rand des elastisches Materials. Einen 40 mm breiten Streifen quer über die gesamte Lappenbahn, am Mittelpunkt zentriert, schneiden. Für jede vorderseitige und rückseitige Lappenbahn, die elastisches Material und/oder Gummibandstränge enthält, wiederholen.
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Für einen gebündeten Artikel das Produkt auf der Vorder- und Rückseite durch Verlängern einer Linie von entlang der Seite des Kerns zum Taillenrand markieren. Entfernen des Bunds von dem Artikel unter Verwendung eines angemessenen Mittels (z. B. Gefrierspray), wobei darauf geachtet wird, den Bund nicht zu delaminieren oder die Gummibänder freizugeben. Separieren des vorderseitigen Bunds von dem rückseitigen Bund entlang jeglicher Säume. Identifizieren des distalsten Rands des elastischen Materials oder Gummibandstrangs (am nächsten zum Taillenrand) und des proximalsten Rands des elastischen Materials oder Strangs (am nächsten zum Beinrand), Bestimmen des Mittelpunkts zwischen dem distalsten Gummibandstrang oder Rand des elastischen Materials und dem proximalsten Gummibandstrang oder Rand des elastischen Materials. Einen 40 mm breiten Streifen parallel zum Taillenrand, wenn linear, oder zu den Gummibandsträngen, wenn linear und an dem Mittelpunkt zentriert, über den gesamten Bundabschnitt schneiden. Wenn der Streifen einen Bereich aufweist, der keine Gummibandstränge oder elastisches Material enthält (z. B. einen Abschnitt, der den Kern überlappt usw.), die Enden der Gummibandstränge/des elastischen Materials schneiden, um den nicht elastischen Bereich zu entfernen, und als zwei Proben behandeln.
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Für Taillenbänder, werden sie als ein einzelnes Materialstück getestet. Entfernen des Bunds von dem Artikel unter Verwendung eines angemessenen Mittels (z. B. Gefrierspray), wobei darauf geachtet wird, den Bund nicht zu delaminieren oder die Gummibänder freizugeben.
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Für die Beinbündchen wird jedes der Beinbündchen als ein einzelnes Materialstück getestet. Von dem Probenstück des inneren Beinbündchens wird angenommen, der Abschnitt des inneren Beinbündchens zu sein, der sich von dem proximalsten Rand des inneren Beinbündchens bis zu dem distalsten Gummiband des inneren Beinbündchens und einschließlich von diesem erstreckt, und sich in Längsrichtung zu dem vorderseitigen und rückseitigen Taillenrand der Außenhaut erstreckt. Von dem Probenstück des äußeren Beinbündchens wird angenommen, der Abschnitt des äußeren Beinbündchens zu sein, der sich von dem distalsten Rand des äußeren Beinbündchens bis zu dem proximalsten Gummiband des äußeren Beinbündchens und einschließlich von diesem erstreckt, und sich in Längsrichtung zu dem vorderseitigen und rückseitigen Taillenrand der Außenhaut erstreckt.
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Für alle Probenstreifen wird eine spannenkorrigierte Breite (span corrected width - SCW) berechnet als:
wobei d der Abstand (mm) zwischen den zwei distalen Strängen ist und n die Anzahl der Stränge ist, wenn n > 1. Klemmen des Streifens an jedem Ende und Messen der Länge zwischen den Klemmen bis zum nächsten 1 mm. Anlegen eines Gewichts gleich 3 g/mm SCW. Nach
10 Sekunden das Endgewicht auf den nächsten 1 mm messen. Die Dehnung als (Endlänge - Anfangslänge)/Anfangslänge berechnen.
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Produktmessungsvorbereitung für Anlegen-Verhältnis, Produktlänge-zu-Taille-Silhouette und Produkthüften-zu-Taille-Silhouette
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Alle Messungen werden bei 22 °C +/- 2° und 50 % RL +/- 20 % ausgeführt.
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Zweck
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Dieses Verfahren wird verwendet, um Produkte der Hosenart für eine nachfolgende Abmessungsmessung vorzubereiten. Das Verfahren stellt ein konsistentes Mittel zum Öffnen eines Produkts bereit, das aus einem Beutel entfernt worden ist. Dieses Verfahren ist auf alle Formen von Hosenprodukten anwendbar. Es wird eine Zugprüfmaschine mit konstanter Verlängerungsrate mit Computerschnittstelle verwendet.
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Eine Lastzelle wird so gewählt, dass die Lastzellenkapazität die Genauigkeit einer 5 N-Last innerhalb von 0,1 N gewährleistet.
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Probenstückhaltergerät
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„C“ (604) und „O“ (605) Stangenbefestigungen mit jeweils einem Stabradius von 9,5 mm, die sich länger als die Länge des längsten Seitensaums erstrecken. Verweis auf 20. Die Stangen sind horizontal in die Zugfestigkeitsprüfmaschine montiert, mit ihren Längsachsen in der gleichen vertikalen Ebene und mit der oberen Stange direkt oberhalb der unteren Stange montiert.
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Ausrüstungs-Setup
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Zugfestigkeitsprüfmaschinenausrüstung gemäß den Empfehlungen des Instrumentenherstellers kalibrieren.
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Die anfängliche Messlänge wird durch Entfernen von 10 Probenstückprodukten aus dem Beutel, Entfalten der Hosenprodukte (607) und flachem Ablegen derselben wie in 21 unten veranschaulicht, und Messen des Abstands zwischen den Seiten der Hose an der Taille, wie gezeigt (606), bestimmt. Der Durchschnitt der Taillenmessung wird als die anfängliche Messlänge für den spezifischen Satz von Proben verwendet. Die anfängliche Messlänge ist der Abstand von dem obersten Rand der oberen Stange zu dem untersten Rand der unteren Stange.
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Das gesamte Produkt (607) an die Stangen anlegen wie in 22 gezeigt, während die Manipulation der Probe minimiert wird.
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Probenstück auf 5 N Kraft ziehen, anschließend für 10 Sekunden halten. Zur anfänglichen Messlänge zurückkehren.
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Kreuzkopfgeschwindigkeit = 254,0 mm/min, Datenerfassungsrate = 50 Hz.
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Zyklen = 1
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Die Probe von den Stangen entfernen, während Manipulation minimiert wird. Die Probe flach mit der Vorderseite nach oben weisend, wie in 2 gezeigt, legen.
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Für alle 10 Proben wiederholen
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Physikalische Messungen
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Jede der nachfolgenden Messungen wird an 10 separaten ähnlichen Proben ausgeführt und der Durchschnitt der 10 separaten ähnlichen Proben wird als die Messung für diesen spezifischen Probensatz betrachtet.
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Produktlänge im entspannten Zustand (600)
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Produktlänge im entspannten Zustand ist der Längsabstand zwischen dem in Längsrichtung distalsten Punkt im Schrittbereich und dem in Längsrichtung distalsten Punkt entlang des vorderseitigen Taillenrands. Der Längsabstand wird parallel zur Längsachse des Produkts gemessen. Verweis auf 2.
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Produkthüftbreite im entspannten Zustand (601)
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Produkthüftbreite im entspannten Zustand ist der seitliche Abstand vom seitlich distalsten Punkt des linken Seitenrands des Produkts am oberen Rand der linken Beinöffnung zum seitlich distalsten Punkt des rechten Seitenrands des Produkts am oberen Rand der rechten Beinöffnung. Verweis auf 2. Der seitliche Abstand wird lotrecht zur Längsachse des Produkts gemessen.
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Produkttaillenbreite im entspannten Zustand (602)
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Produkttaillenbreite im entspannten Zustand ist der seitliche Abstand von dem distalsten Punkt an der rechten Seite des vorderseitigen Taillenrands zu dem distalsten Punkt an der linken Seite des vorderseitigen Taillenrands. Der seitliche Abstand wird lotrecht zur Längsachse des Produkts gemessen. Verweis auf 2.
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Produktschrittbreite im entspannten Zustand (608)
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Produktschrittbreite im entspannten Zustand ist der seitliche Abstand vom seitlich distalsten Punkt des linken Seitenrands des Produkts am unteren Rand der linken Beinöffnung zum seitlich distalsten Punkt des rechten Seitenrands des Produkts am unteren Rand der rechten Beinöffnung. Verweis auf 2. Der seitliche Abstand wird lotrecht zur Längsachse des Produkts gemessen.
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Durchschnittliche Strangbeabstandung
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Unter Verwendung eines gegen ein zertifiziertes NIST-Lineal kalibrierten und auf 0,5 mm genauen Lineals, den Abstand zwischen den zwei distalen Strängen innerhalb einer Sektion auf die nächsten 0,5 mm messen und anschließend durch die Anzahl der Stränge in dieser Sektion - 1 dividieren
Durchschnittliche Strangbeabstandung = d/(n-1), wobei n > 1
auf die nächsten 0,1 mm berichten.
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Druck unter dem Strang (Auch als Durchschnittlicher Druck unter dem Strang Bezeichnet)
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Definiert als der durchschnittliche Druck, der von jedem individuellen Gummibandstrang einer Sektion unter spezifischen Bedingungen aufgebracht wird. Diese Bedingungen sind definiert als (Verweis auf 16):
- - Die Sektion wird auf eine Spannung von 7 gf/mm gezogen (in einem vom Verbraucher bevorzugten Bereich von Spannungen, wie experimentell bestimmt)
- - Die Sektion wird über einen Zylinder gezogen, dessen Umfang als ein repräsentativer Umfang definiert ist.
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Wobei:
- - Druck unter dem Strang (psi) = 1,422 * Strangkraft/(2 * repräsentativer Radius * durchschnittlicher Strangdurchmesser)
- - Repräsentativer Radius (mm) = repräsentativer Umfang/(2 * pi)
- - Repräsentativer Umfang (mm) = 460 mm
- - Spannung (gf/mm) = (Summierung der Strangkräfte innerhalb einer Sektion)/(Sektionsbreite)
- - Sektionsbreite (mm) = (Anzahl der Gummibänder in der Sektion) * Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm)
- - Strangkraft (gf) = Strangdehnung (%) * 0,046875 durchschnittliches Dtex
- - Strangdehnung (%) = Dehnung in jedem Gummibandstrang innerhalb einer Sektion
- - Durchschnittlicher Strangdurchmesser (mm) = 2 * sqrt (Strangquerschnittsfläche/pi)
- - Strangquerschnittsfläche (mm2) = durchschnittliches Dtex/Strangdichte/10.000
- - Strangdichte (g/cm3) = 1,15 g/cm3 (Industriestandard für auf Polyurethan-Harnstoff basierende Spandex-Gummibänder)
- - Dtex (g/10.000 m) = Standardtextilmesseinheit. Dtex ist Gewicht in Gramm für 10.000 m des Materials
- - Durchschnittliche Vordehnung = Menge an Streckung in Gummibandsträngen in einer Sektion vor dem Kombinieren mit Substratschicht(en).
- - Maximaldehnung = durchschnittliche Vordehnung. Dies ist die maximale Menge an Dehnung, auf die jede Sektion gezogen werden kann. Sie kann die durchschnittliche Vordehnung nicht überschreiten.
- - Maximale Sektionskraft = Summierung jedes Strangs in der Sektion, gezogen auf die Maximaldehnung.
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Sektionsmodul
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Definiert als der Modul einer gegebenen Sektion. Sektionsmodul (auch als Modul bezeichnet) ist die lineare Steigung der Spannungs-gegen-Dehnung-Daten der Sektion zwischen 3 gf/mm und 7 gf/mm (Verweis auf
15). Sektionsmodul wird berechnet als:
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- Wobei:
- - Sektionsdehnung bei 7 gf/mm = 7 gf/mm * (durchschnittliche Strangbeabstandung)/DTEX-FAKTOR
- - Sektionsdehnung bei 3 gf/mm = 3 gf/mm * (durchschnittliche Strangbeabstandung)/DTEX-FAKTOR
- - Durchschnittliche Strangbeabstandung (mm) = d/(n-1)
- - d der Abstand (mm) zwischen den zwei distalen Strängen der Sektion ist,
- - n die Anzahl der Stränge ist, wenn n > 1
- - DTEX-FAKTOR = 37,5 * durchschnittliches Dtex/800 (Dtex wie gemessen, spezifiziert)
- - Sektionsmodul in Einheiten von (gf/mm) berichtet wird
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Durchschnittliches Decitex (Durchschnittliches Dtex)
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Das Verfahren des durchschnittlichen Decitex wird verwendet, um den durchschnittlichen Dtex auf einer längengewichteten Basis für elastische Fasern zu berechnen, die in einem gesamten Artikel oder in einer Probe von Interesse, extrahiert aus einem Artikel, vorhanden sind. Der Decitex-Wert ist die Masse einer Faser in Gramm, die in 10.000 Metern dieses Materials im entspannten Zustand vorhanden ist. Der Decitex-Wert von Gummibandfasern oder elastischen Laminaten, die Gummibandfasern enthalten, wird von Herstellern oft als Teil einer Spezifikation für eine Gummibandfaser oder ein elastisches Laminat, einschließlich Gummibandfasern, berichtet. Das durchschnittliche Dtex ist, falls verfügbar, aus diesen Spezifikationen zu berechnen. Alternativ, wenn diese spezifizierten Werte nicht bekannt sind, wird der Decitex-Wert einer individuellen Gummibandfaser durch Bestimmen der Querschnittsfläche einer Faser in einem entspannten Zustand durch eine geeignete Mikroskopietechnik, wie Rasterelektronenmikroskopie (REM), Bestimmen der Zusammensetzung der Faser durch Fourier Transform Infrarot(FT-IR)-Spektroskopie und anschließend unter Verwendung eines Literaturwerts für die Dichte der Zusammensetzung zum Berechnen der Masse der Faser in Gramm in 10.000 Meter der Faser gemessen. Die vom Hersteller bereitgestellten oder experimentell gemessenen Decitex-Werte für die individuellen Gummibandfasern, die aus einem gesamten Artikel entfernt wurden, oder aus einem Artikel extrahierte Proben, werden in dem nachstehenden Ausdruck verwendet, in dem der längengewichtete Durchschnitt des Decitex-Werts für die vorliegenden Gummibandfasern bestimmt wird.
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Die Länge der Gummibandfasern, die in einem Artikel oder einer Probe vorhanden sind, extrahiert aus einem Artikel, wird aus Gesamtabmessungen des Vordehnungsverhältnisses der Gummibandfaser berechnet, das mit Komponenten des Artikels mit diesen bzw. der Probeassoziiert ist, falls bekannt. Alternativ sind Abmessungen und/oder Vordehnungsverhältnisse der Gummibandfaser nicht bekannt, wird ein Absorptionsartikel oder Muster, extrahiert aus einem Absorptionsartikel zerlegt und werden alle Gummibandfasern entfernt. Diese Zerlegung kann zum Beispiel mit leichtem Erwärmen erfolgen, um Klebstoffe aufzuweichen, mit einem kryogenen Spray (z. B. Quick-Freeze, Miller-Stephenson Company, Danbury, CT) oder mit einem angemessenen Lösungsmittel, das Klebstoff entfernt aber Gummibandfasern nicht aufquillt, verändert oder zerstört. Die Länge jeder Gummibandfaser in ihrem entspannten Zustand wird gemessen und in Millimetern (mm) auf den nächsten mm aufgezeichnet.
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Berechnung des durchschnittlichen Dtex
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Für jede(n) der individuellen Gummibandfasern f entspannter Länge L
i und Faser-Decitex-Wert d (erhalten entweder aus den Spezifikationen des Herstellers oder experimentell gemessen), die in einem Absorptionsartikel oder in einer aus einem Absorptionsartikel extrahierten Probe vorhanden ist, wird das durchschnittliche Dtex für den Absorptionsartikel oder die aus einem Absorptionsartikel extrahierte Probe definiert als:
wobei n die Gesamtanzahl an Gummibandfasern in einem Absorptionsartikel oder einer Probe aus einem Absorptionsartikel ist. Das durchschnittliche Dtex wird auf den nächsten ganzzahligen Wert von Decitex (Gramm pro 10 000 m) berichtet.
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Wenn der Decitex-Wert einer individuellen Faser nicht aus Spezifikationen bekannt ist, wird er wie nachstehend beschrieben experimentell bestimmt, und der/die daraus resultierende(n) Faser-Decitex-Wert(e) werden in der obenstehenden Gleichung verwendet, um das durchschnittliche Dtex zu bestimmen.
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Experimentelle Bestimmung des Decitex-Werts für eine Faser
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Für jede der Gummibandfasern oder Proben aus einem Absorptionsartikel, die/das aus einem Absorptionsartikel nach der obenstehend beschriebenen Prozedur entfernt wird, wird die Länge von jeder Gummibandfaser L
k in ihrem entspannten Zustand gemessen und in Millimetern (mm) auf den nächsten mm aufgezeichnet. Jede Gummibandfaser wird durch FT-IR-Spektroskopie analysiert, um ihre Zusammensetzung zu bestimmen, und ihre Dichte ρ
k wird aus verfügbaren Literaturwerten bestimmt. Schließlich wird jede Faser mittels REM analysiert. Die Faser wird an drei annäherungsweise gleichen Stellen lotrecht entlang seiner Länge mit einer scharfen Klinge geschnitten, um einen saubere Querschnitt für die REM-Analyse zu erzeugen. Drei Fasersegmente mit diesen freigelegten Querschnitten werden in einem entspanntem Zustand auf einen REM-Probenstückhalter montiert, mit Gold sputterbeschichtet, zur Analyse in ein REM eingeführt und mit einer ausreichenden Auflösung abgebildet, um Faserquerschnitte deutlich zu verdeutlichen. Faserquerschnitte sind so lotrecht wie möglich zum Detektor ausgerichtet, um jegliche Schrägverzerrung in den gemessenen Querschnitten zu minimieren. Faserquerschnitte können in der Form variieren und einige Fasern können aus einer Vielzahl individueller Fäden bestehen. Unabhängig davon wird der Oberflächenbereich von jedem der drei Faserquerschnitte bestimmt (zum Beispiel unter Verwendung von Durchmessern bei runden Fasern, großen und kleinen Achsen für elliptische Fasern, und Bildanalyse bei komplizierteren Formen), und der Durchschnitt der drei Oberflächenbereiche a
k für die Gummibandfaser, in Einheiten von Quadratmikrometern (µm
2), wird auf den nächsten 0,1 µm
2 aufgezeichnet. Der Decitex d
k der kten gemessenen Gummibandfaser wird berechnet durch:
wobei d
k in Einheiten von Gramm (pro berechneten 10.000 Meter Länge) vorliegt, a
k in Einheiten von µm
2 vorliegt, und ρ
k in Einheiten von Gramm pro Kubikzentimeter (g/cm
3) vorliegt. Für jede analysierte Gummibandfaser werden die experimentell bestimmten L
k- und d
k-Werte nachfolgend in dem obenstehenden Ausdruck für das durchschnittliche Dtex verwendet.
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Offener Oberflächenbereich
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Definiert als der Prozentsatz einer Sektion, die nicht durch Gummibandstränge verschlossen ist. Nicht mit Öffnungen versehene Filme weisen einen offenen Oberflächenbereich von 0 % auf. Geöffneter Filmoberflächenbereich = (durch Öffnungen besetzter Oberflächenbereich)/(Gesamtfilmoberflächenbereich). Es wird angenommen, dass keiner der heute vermarkteten Einweg-Absorptionsartikel, die einen Film in einem oder mehreren von einem Bund, einem Seitenfeld oder einer Lappenbahn, einem Taillenband, Bündchen, Flügel umfassen, einen offenen Oberflächenbereich oberhalb von 50 % aufweist.
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Offener Oberflächenbereich ist definiert als:
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Durchschnittliche Vordehnung
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Die durchschnittliche Vordehnung einer Probe wird mit einer Zugfestigkeitsprüfmaschine mit konstanter Ausdehnungsrate (ein geeignetes Instrument ist das MTS Insight unter Verwendung von Testworks 4.0-Software, wie von MTS Systems Corp., Eden Prairie, MN, erhältlich), unter Verwendung einer Lastzelle, für die die gemessenen Kräfte innerhalb von 1 % bis 90 % der Grenzen der Zelle liegen, gemessen. Die Artikel werden bei 23 °C ± 2 °C und 50 % ± 2 % relativer Luftfeuchtigkeit für 2 Stunden vor der Analyse konditioniert und anschließend unter den gleichen Umgebungsbedingungen getestet.
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Die Zugfestigkeitsprüfmaschine programmieren, um nach einer anfänglichen Maßlängeneinstellung eine Bruchdehnung durchzuführen. Zuerst den Kreuzkopf bei 10 mm/min bis zu einer Kraft von 0,05 N anheben. Das aktuelle Maß auf die angepasste Maßlänge einstellen. Den Kreuzkopf mit einer Rate von 100 mm/min anheben, bis die Probe bricht (Kraft fällt nach maximaler Spitzenkraft um 20 %). Den Kreuzkopf in seine ursprüngliche Position zurückbringen. Die Kraft- und Verlängerungsdaten werden während des Experiments mit einer Rate von 100 Hz erfasst.
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Die nominale Maßlänge unter Verwendung eines kalibrierten Schieblehrenblocks auf 40 mm einstellen und den Kreuzkopf nullen. Einsetzen der Probe in den oberen Greifer, sodass die Mitte des Teststreifens 20 mm unter dem Greifer positioniert ist. Die Probe kann lotrecht zur Zugachse gefaltet und in den Greifer platziert werden, um diese Position zu erreichen. Nachdem der Greifer geschlossen wurde, kann das überschüssige Material beschnitten werden. Das Muster in die unteren Griffe einsetzen und schließen. Der Streifen kann erneut gefaltet und anschließend beschnitten werden, nachdem der Greifer geschlossen wird. Die Lastzelle nullen. Die Probe sollte einen minimalen Durchhang, aber weniger als 0,05 N der Kraft auf der Lastzelle aufweisen. Das Testprogramm starten.
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Aus den Daten eine Kraft (N) gegenüber Verlängerung (mm) konstruieren. Die durchschnittliche Vordehnung wird aus der Biegung in der Kurve berechnet, die der Verlängerung entspricht, mit der die Vliese in dem Gummiband in Eingriff gebracht werden. Zwei Linien, die dem Bereich der Kurve vor der Biegung (hauptsächlich den Gummibändern) entsprechen, und den Bereich nach der Biegung (hauptsächlich die Vliese) plotten. Die Verlängerung, bei der diese beiden Linien sich schneiden, auslesen und die Vordehnungs-% aus der Verlängerung und der korrigierten Maßlänge berechnen. Als % Vordehnung 0,1 % aufzeichnen. Den arithmetischen Mittelwert von drei Replikatprobenstücken für jedes elastomere Laminat und durchschnittliche Vordehnung auf die nächsten 0,1 % berechnen.
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Kraftrelaxation über die Zeit
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Die Kraftrelaxation über die Zeit eines Musters wird mit einer Zugfestigkeitsprüfmaschine mit konstanter Ausdehnungsrate (ein geeignetes Instrument ist das MTS Insight unter Verwendung von Testworks 4.0-Software, wie von MTS Systems Corp., Eden Prairie, MN, erhältlich) unter Verwendung einer Lastzelle, für die die gemessenen Kräfte innerhalb von 1 % bis 90 % der Grenzen der Zelle liegen, gemessen. Die Artikel werden bei 23 °C ± 2 °C und 50 % ± 2 % relativer Luftfeuchtigkeit für 2 Stunden vor der Analyse konditioniert und anschließend unter den gleichen Umgebungsbedingungen getestet. Eine Probenstückgröße so vorbereiten, dass sie eine Maßlänge von 25,4 mm (parallel zur elastischen Streckung) bei einer Breite von 12,7 mm ermöglicht.
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Die Zugfestigkeitsprüfmaschine programmieren, um eine Verlängerung durchzuführen, um technische Dehnung zu bestimmen, bei der die Zugkraft 0,0294 N/mm erreicht.
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Ein zweites Probenstück, wie obenstehend für die Kraftrelaxation-über-die-Zeit-Test beschrieben, vorbereiten und konditionieren. Der Test wird mit der gleichen Ausrüstung wie obenstehend beschrieben durchgeführt. Er wird bei einer Temperatur von 37,8 °C durchgeführt. Das Probenstück auf die Dehnung, wie obenstehend bestimmt, verlängern. Das Probenstück für 10 Stunden halten und die Kraft während des Experiments mit einer Rate von 100 Hz aufzeichnen; ein Diagramm, das die Daten für einen extrudierten Strang des Stands der Technik und ein erfindungsgemäßes elastomeres Laminat, umfassend Balken-Gummiband wie hierin beschrieben, zeigt, ist in 23 gezeigt.
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Absorptionsartikelkomponentensektion(en)
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Komponenten von Absorptionsartikeln, die elastomere Laminate 302 umfassen, können geschnitten werden, um eine Messung und eine detaillierte Charakterisierung der Struktur zu ermöglichen. Taillenband 122, Taillendichtung 123, innere Beinbündchen 150, äußere Beinbündchen 140 und Quersperre 165 umfassen alle 1 Sektion. Im Hinblick auf das Taillenband 122, die Taillendichtung 123, das innere Beinbündchen 150, äußeres Beinbündchen 140 und die Quersperre 165 ist die Sektion definiert als der Bereich, der zwischen dem distalsten Gummiband und dem proximalsten Gummiband angeordnet ist und diese enthält.
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Weitere Komponenten wie die Außenhaut 200, Oberschicht 124, Unterschicht 125, das Seitenfeld 330, die Lappenbahn 530 und das Bundfeld 430 umfassen alle multiple Sektionen wie hierin beschrieben. Im Hinblick auf das Seitenfeld 330, die Lappenbahn 530 und das Bundfeld 430 ist der Abschnitt der zu schneidenden Komponente als der Bereich definiert, der zwischen dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 und dem proximalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 angeordnet ist und diese enthält. Der Bereich ist durch eine erste Linie definiert, die sich parallel zur Querachse 44 erstreckt und durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands verläuft, und eine zweite Linie, die sich parallel zur Querachse erstreckt und durch den proximalsten Punkt des proximalsten Gummibands verläuft. Für jedes dieser Elemente wird der Bereich dann in 4 gleiche Sektionen unterteilt, durch drei parallel zur Querachse 44 angeordnete Linien definiert und bei 25 %, 50 % und 75 % des Abstands zwischen der ersten Linie und der zweiten Linie angeordnet. Der Bereich umfasst eine erste Sektion, die das distalste Gummiband beinhaltet, eine vierte Sektion, die das proximalste Gummiband beinhaltet, eine zweite Sektion benachbart zu der ersten Sektion und eine dritte Sektion, angeordnet zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion.
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Im Hinblick auf die Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125, wobei sich die Gummibänder 316 des elastomeren Laminats 302 in einer im Wesentlichen längsgerichteten Ausrichtung erstrecken, ist der Abschnitt der zu schneidenden Komponente definiert als der Bereich, der zwischen und einschließlich dem distal elastischsten des elastomeren Laminats 302 auf einer ersten Seite der Längsachse 42 und dem distal elastischsten des elastomeren Laminats 302 auf einer zweiten Seite der Längsachse 42 angeordnet ist. Der Bereich wird durch eine erste Linie, die sich parallel zur Längsachse 42 erstreckt und auf einer ersten Seite der Längsachse 42 durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands verläuft, und eine zweite Linie, die sich parallel zur Längsachse 42 erstreckt auf einer zweiten Seite der Längsachse 42 durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands verläuft, definiert. Für jedes dieser Elemente wird der Bereich dann in 4 gleiche Sektionen unterteilt, die durch drei Linien definiert sind, die parallel zur Längsachse 42 angeordnet sind und bei 25 %, 50 % und 75 % des Abstands zwischen der ersten Linie und zweiten Linie angeordnet sind. Der Bereich umfasst eine erste Sektion, die das distalste Gummiband auf der ersten Seite der Längsachse beinhaltet, eine vierte Sektion, die das distalste Gummiband auf der zweiten Seite der Längsachse beinhaltet, eine zweite Sektion, der erste Sektion benachbart angeordnet und eine dritte Sektion, zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion angeordnet.
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Im Hinblick auf die Außenhaut 200, Oberschicht 124 und Unterschicht 125, wobei die Gummibänder 316 des elastomeren Laminats 302 sich in einer im Wesentlichen seitlichen Ausrichtung erstrecken, ist der Abschnitt der zu schneidenden Komponente als der Bereich definiert, der zwischen dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 auf einer ersten Seite der Querachse 44 und dem distalsten Gummiband des elastomeren Laminats 302 auf einer zweiten Seite der Querachse 44 angeordnet ist und diese beinhaltet. Der Bereich ist definiert durch eine erste Linie, die sich parallel zur Querachse 44 erstreckt und durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands auf einer ersten Seite der Querachse 44 verläuft, und eine zweite Linie, die sich parallel zur Querachse 44 erstreckt und durch den distalsten Punkt des distalsten Gummibands auf einer zweiten Seite der Querachse 44 verläuft. Für jedes dieser Elemente wird der Bereich dann in 4 gleiche Sektionen unterteilt, durch drei parallel zur Querachse 44 angeordnete Linien definiert und bei 25 %, 50 % und 75 % des Abstands zwischen der ersten Linie und der zweiten Linie angeordnet. Der Bereich umfasst eine erste Sektion, die das distalste Gummiband auf der ersten Seite der Querachse beinhaltet, eine vierte Sektion, die das distalste Gummiband auf der zweiten Seite der Querachse beinhaltet, eine zweite Sektion, die der ersten Sektion benachbart angeordnet ist, und eine dritten Sektion, die zwischen der zweiten Sektion und der vierten Sektion angeordnet ist.
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Schlussfolgerung
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Die hier offenbarten Maße und Werte sollen nicht als streng auf die genauen angegebenen numerischen Werte beschränkt aufgefasst werden. Stattdessen soll, falls nichts anderes angegeben ist, jede dieser Abmessungen die Bedeutung des angegebenen Werts und eines funktional angemessenen Bereichs, der diesen Wert umgibt, aufweisen. Beispielsweise soll eine Abmessung, die als „40 mm“ offenbart ist, „etwa 40 mm“ bedeuten.
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Jedes hierin genannte Dokument, einschließlich jeglicher Rückverweisungen oder verwandter Patente oder Anmeldungen, und jegliche Patentanmeldung oder jegliches Patent, zu der diese Anmeldung Priorität oder den Nutzen davon beansprucht, ist hiermit durch Bezugnahme in seiner Gesamtheit hierin eingeschlossen, sofern es nicht ausdrücklich ausgeschlossen oder anderweitig eingeschränkt ist. Die Zitierung eines Dokuments bedeutet nicht, dass es als Stand der Technik für eine hierin offenbarte oder beanspruchte Ausführungsform anerkannt wird, oder dass es allein oder in Kombination mit anderen genannten Literaturstellen eine solche Ausführungsform lehrt, nahelegt oder offenbart. Sollten ferner beliebige Bedeutungen oder Definitionen eines Begriffes in diesem Dokument mit beliebiger Bedeutung oder Definition desselben Begriffes in einem durch Bezugnahme eingeschlossenen Dokument in Zwiespalt stehen, gilt die Bedeutung oder Definition, die dem Begriff in diesem Dokument zugewiesen wurde.
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Obwohl bestimmte Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung dargestellt und beschrieben wurden, ist es für den Fachmann offensichtlich, dass verschiedene weitere Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen. Daher sollen in den beigefügten Ansprüchen alle derartigen Änderungen und Modifikationen, die in den Schutzbereich der Erfindung fallen, abgedeckt sein.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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