Hintergrund der Erfindung
1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue
Elektrolumineszenz(EL)vorrichtung und insbesondere eine Elektrolumineszenz-
Vorrichtung, die ein Paar von Elektroden und eine
dazwischengeschichtete, lichtemittierende Schicht umfaßt, und die als
lichtemittierendes Material eine aromatische Dimethylidyn-
Verbindung der unten folgenden Formeln (I), (Ia) oder (II)
umfaßt, wobei die Elektrolumineszenzvorrichtung fähig ist,
Licht im Bereich von bläulichpurpurn bis grün mit hoher
Luminanz in stabilisierter Weise zu emittieren.
2. Beschreibung des verwandten Standes der Technik
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Eine Vorrichtung, die die Elektrolumineszenzeigenschaften einer
organischen Verbindung ausnutzt wird seit langem im
Zusammenhang mit der Fluoreszenz organischer Verbindungen untersucht.
Zum Beispiel hatten W. Helfrish, Dresmer, Williams et al.
Erfolg bei der Emission von blauem Licht unter Verwendung eines
Anthracenkristalles (J. Chem. Phy., 44, 2902 (1966)). Vincett,
Barlow et al. stellten eine lichtemittierende Vorrichtung durch
eine Dampfabscheidungsverfahren unter Verwendung einer
kondensierten polycyclischen aromatischen Verbindung her (Thin Solid
Films, 99, 171 (1982)). Es wurde jedoch nur eine
lichtemittierende Vorrichtung mit geringer Luminanz und Lichtausbeute
erhalten.
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Es wurde berichtet, daß die Emission von blauem Licht mit 100
cd/m² unter Verwendung von Tetraphenylbutadien als
lichtemittierendem Material erhalten wurde (JP-A-194393/1984). In der
Praxis ist der Wirkungsgrad jedoch bemerkenswert niedrig und
daher unbefriedigend.
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Es wurde ferner berichtet, daß eine EL-Vorrichtung mit einem
ein grünes Licht emittierenden organischen Dünnfilm, die eine
maximale Luminanz von mehr als 1000 cd/m² und einen
Wirkungsgrad von 1 lm/W bereitstellt, durch Laminieren einer
Diaminverbindung, die Defektelektronen befördert, und eines leuchtenden
Aluminium-Chelat-Komplexes als lichtemittierendes Material
entwickelt wurde (Appl. Phys. Lett., 51, 913 (1987)).
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Auch wurde mitgeteilt, daß eine als Laserfarbstoff gut bekannte
Distyrylbenzol-Verbindung im Bereich von blau bis blaugrün
hochfluoreszente Eigenschaften besitzt, und ein
lichtemittierendes Material unter Verwendung der Distyrylbenzol-Verbindung
in einer einzelnen Schicht EL-Licht von ungefähr 80 cd/m²
emittiert (EP-B-0 319 881).
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Ein lichtemittierendes Material, das ein anderes Licht als
grünes Licht (insbesondere Licht auf der Basis von blau) mit
einer Luminanz von mindestens 1000 cd/m² und hohem Wirkungsgrad
bereitstellte, wurde jedoch nicht erhalten.
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Aus der US-A-4 282 354 war es bereits bekannt, daß aromatische
Dimethylidyn-Verbindung mit Strukturen, die denen der
Verbindungen der unten folgenden Formeln (I), (Ia) und (II)
ähnlich waren, in elektrophoretischen
Migrationsabbildungsverfahren anwendbar sind. Es ist in dieser Entgegenhaltung
jedoch nicht einmal erwähnt, daß Verbindungen dieses Types auch
als lichtemittierende Materialien in
Elektrolumineszenzvorrichtungen verwendet werden können, die nach einem völlig anderen
Mechanismus arbeiten.
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Im Zusammenhang mit der Struktur der zuvor erwähnten
organischen EL-Vorrichtungen sind solche bekannt, die durch passendes
Bereitstellen einer Defektelektroneninjektionsschicht oder
einer Elektroneninjektionsschicht auf einer Basisstruktur von
positiver Elektrode/lichtemittierender Schicht/negativer
Elektrode, z. B. eine Struktur mit positiver
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht/lichtemittierender
Schicht/negativer Elektrode oder eine Struktur mit positiver
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht/lichtemittierender
Schicht/Elektroneninjektionsschicht/negativer Elektrode erhalten
werden. Die Defektelektroneninjektionsschicht bewirkt die
Injektion von Defektelektronen aus der positiven Elektrode in
die lichtemittierende Schicht, und die
Elektroneninjektionsschicht die Injektion von Elektronen aus der negativen
Elektrode in die lichtemittierende Schicht. Es ist bekannt, daß das
Anbringen einer Defektelektroneninjektionsschicht zwischen der
lichtemittierenden Schicht und der positiven Elektrode die
Injektion von mehr Defektelektronen bei niedrigerer Spannung
erlaubt, und daß Elektronen, die aus der negativen Elektrode
oder der Injektionsschicht in die lichtemittierende Schicht
injiziert werden, sich an der lichtemittierenden Schichtseite
in der Grenzfläche zwischen der lichtemittierenden Schicht und
der Defektelektroneninjektionsschicht ansammeln, wenn die
Defektelektroneninjektionsschicht keine
elektronentransportierende Eigenschaften besitzt, was zu einem Anstieg der
Lichtausbeute führt (Applied Physics Letters, Vol. 51. S. 913 (1987)).
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Als solche organischen EL-Vorrichtungen sind z. B. bekannt: (1)
eine EL-Vorrichtung vom Laminat-Typ mit einer Struktur mit
positiver
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht/lichtemittierender Schicht/negativer Elektrode, worin die
lichtemittierende Schicht aus einem Aluminiumkomplex von 8-
Hydroxychinolin, und die Defektelektroneninjektionsschicht aus
einer Diaminverbindung hergestellt ist (Appl. Phys. Lett., Vol.
51, S. 913 (1987)), (2) eine Elektrolumineszenzvorrichtung vom
Laminat-Typ mit einer Struktur mit positiver
Elektrode/Defektelektroneninjektionszone/organischer lichtemittierender
Zone/negativer Elektrode, worin ein Aluminiumkomplex von 8-
Hydroxychinolin bei der Herstellung der lichtemittierenden Zone
verwendet wird, (JP-A-194393/1984), und (3) eine EL-Vorrichtung
mit einer Struktur mit positiver
Elektrode/Defektelektroneninjektionszone/lichtemittierender Zone/negativer Elektrode,
worin die lichtemittierende Zone aus einem Wirtsmaterial und
einem Fluoreszenzmaterial hergestellt ist (EP-B-281381).
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Obwohl in den obigen EL-Vorrichtungen (1) und (2) eine
Lichtemission
von hoher Luminanz bei einer niedrigen Spannung
erzielt wird, ist es notwendig, die Temperatur der
Dampfabscheidungsquelle so zu steuern, daß sie nicht mehr als 300ºC
beträgt, d.h., annähernd so niedrig, wie die
Verdampfungstemperatur in der Dampfabscheidung, da der als lichtemittierendes
Material verwendete Aluminiumkomplex von 8-Hydroxychinolin bei
einer Temperatur von mehr als 300ºC leicht zersetzbar ist. Es
ist daher schwierig, die Bedingungen für die Herstellung einer
Vorrichtung zu steuern, und außerdem ist die
Dampfabscheidungsgeschwindigkeit verringert. Daher leiden die Vorrichtungen (1)
und (2) bei ihrer Herstellung unvermeidlich am Problem der
verringerten Produktivität. Außerdem kann der Aluminiumkomplex
des 8-Hydroxychinolins zwar grünes Licht emittieren, jedoch
kein blaues Licht.
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In der EL-Vorrichtung (3) wird eine Verbindung, die fähig ist,
Defektelektronen und Elektronen von außen zu injizieren,
bevorzugt ein Aluminiumkomplex von 8-Hydroxychinolin als
Wirtsmaterial und als Fluoreszenzmaterial eine Verbindung
verwendet, die fähig ist als Antwort auf die Rekombination von
Defektelektronen und Elektronen Licht zu emittieren, wie ein
bekannter Fluoreszenzfarbstoff.
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In dieser Vorrichtung werden unter der Injektionsfunktion (die
Funktion auf das Anlegen eines elektrischen Feldes ein
Defektelektron aus einer positiven Elektrode oder einer
Defektelektroneninjektionsschicht zu injizieren, und auch ein Elektron
aus einer Elektrode oder einer Elektroneninjektionsschicht zu
injizieren), der Transportfunktion (die Funktion auf das
Anlegen eines elektrischen Feldes ein Defektelektron und ein
Elektron zu transportieren), und der lichtemittierende Funktion
(die Funktion einen Bereich für die Rekombination der positiven
Defektelektronen und der Elektronen bereitzustellen, wobei die
Lichtemission entsteht), die die lichtemittierende Zone
(lichtemittierende Schicht) haben sollte, die Injektionsfunktion, die
Transportfunktion und ein Teil der lichtemittierenden Funktion
durch das Wirtsmaterial ausgeübt, während nur ein Teil der
lichtemittierenden Funktion durch das Fluoreszenzmaterial
ausgeübt
wird. Aus diesem Grund ist das Wirtsmaterial mit einer
sehr kleinen Menge (nicht mehr als 5 Mol-%) des
Fluoreszenzmaterials dotiert. Eine EL-Vorrichtung der obigen Struktur kann
Licht im Bereich von grün bis rot mit einer Luminanz von
mindestens 1000 cd/m² beim Anlegen einer Spannung von ungefähr 10
Volt emittieren.
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Jedoch begegnet man bei dieser EL-Vorrichtung den gleichen
Problemen wie bei den obigen EL-Vorrichtungen (1) und (2), da
sie gewöhnlich einen 8-Hydroxychinolin-Al-Komplex als
Wirtsmaterial verwendet. Außerdem ist es unmöglich Licht kurzer
Wellenlängen, die eine höhere Energie als den Wert des
Bandabstands des 8-Hydroxychinons besitzen, aus dem
Fluoreszenzmaterial zu emittieren, so daß eine Emission von blauem Licht
nicht erhalten werden kann.
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Wie oben beschrieben können die obigen Vorrichtungen (1), (2)
und (3) eine blaue Lichtemission hoher Luminanz in
stabilisierter Weise und mit hohem Wirkungsgrad nicht bereitstellen.
Sie stellen jedoch einen epochalen technischen Vorteil bereit,
indem sie zeigen, daß eine Vorrichtung mit hoher Lichtausbeute
durch Auswahl eines lichtemittierenden Materials in einer
Struktur mit positiver
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht, hergestellt aus Aminoderivat/lichtemittierender
Schicht/negativer Elektrode realisiert werden kann. In dieser
Auswahl des lichtemittierenden Materials sollten die drei
Funktionen der obigen lichtemittierenden Schicht erfüllt sein.
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Außerdem sollte in Betracht gezogen werden, daß ein Material
mit exzellenten Filmbildungseigenschaften als
lichtemittierendes Material ausgewählt wird. Außerdem sollte die
Wärmestabilität vorliegen, die die Zersetzung zur Zeit des Erhitzens
während der Vakuumabscheidung vermeidet. Es war schwierig ein
lichtemittierendes Material zu finden, das die gesamten obigen
Anforderungen erfüllt.
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Die vorliegenden Erfinder unternahmen daher extensive
Untersuchungen, um eine neue Elektrolumineszenzvorrichtung zu
entwickeln,
die fähig ist, Licht im Bereich von bläulichpurpurn
bis grün, insbesondere im blauen Bereich mit hoher Luminanz und
hohem Wirkungsgrad bereitzustellen.
Zusammenfassung der Erfindung
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Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine
neue Elektrolumineszenzvorrichtung (EL-Vorrichtung) mit hoher
Stabilität und hohem Wirkungsgrad in einem nützlichen
Lichtbereich unter Bereitstellung einer Luminanz von 1000 cd/m² oder
mehr im blauen Lichtbereich bereitzustellen.
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Die vorliegenden Erfinder unternahmen extensive Untersuchungen,
um das obige Ziel zu erreichen. Als Ergebnis fanden sie
Verbindungen auf Stilbenbasis deren spezifischen Strukturen aus den
unten folgenden Formeln (I), (Ia) und (II) ersichtlich sind,
die Injektionseigenschaften, Transporteigenschaften und
lichtemittierende Eigenschaften besitzen, die für eine
lichtemittierende Schicht wesentlich sind, die hervorragend hinsichtlich
ihrer Wärmebeständigkeit und dünnfilmbildenden Eigenschaftenen
sind, die, wenn sie bei Vakuumabscheidungstemperaturen erhitzt
werden, frei von Zersetzung sind, die einen gleichförmigen und
dichten Film mit hervorragenden Dünnfilmeigenschaften bilden
können und außerdem in geringem Ausmaß der Bildung von kleinen
Löchern zur Zeit der Bildung der gegenüberliegenden Elektrode
(Metall) unterliegen, und das, wenn die obigen Verbindungen als
lichtemittierende Materialien verwendet werden, eine
EL-Vorrichtung mit hohem Wirkungsgrad in einem nützlichen
Lichtbereich (80 bis 200 cd/m²) erhalten werden kann, und die EL-
Vorrichtung außerdem eine stabile, bläulichpurpurne bis grüne
Lichtemission von hoher Luminanz bei Anwendung einer niedrigen
Spannung bereitstellt.
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Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine
Elektrolumineszenzvorrichtung, die ein Paar von Elektroden und eine
dazwischengeschichtete, lichtemittierende Schicht umfaßt, und
als lichtemittierendes Material eine Verbindung, dargestellt
durch die allgemeine Formel:
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worin R¹ und R² jeweils eine Alkylgruppe, eine substituierte
oder unsubstituierte Cyclohexylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine
Cyanogruppe oder eine substituierte oder unsubstituierte
Arylgruppe sind, R³ und R&sup4; jeweils eine substituierte oder
unsubstituierte heterocyclische Gruppe, oder eine Arylgruppe
darstellen, Ar eine substituierte oder unsubstituierte
Arylengruppe ist, und R¹ und R³, und R² und R&sup4; miteinander
kombiniert werden können, um eine substituierte oder
unsubstituierte, gesättigte oder ungesättigte Ringstruktur zu bilden,
oder eine Verbindung umfaßt, dargestellt durch die Formel:
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Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfaßt die Elektrolumineszenzvorrichtung als
lichtemittierendes Material eine aromatische Dimethylidyn-
Verbindung, dargestellt durch die allgemeine Formel:
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worin X und Y gleich oder verschieden sein können, und jeweils
eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine
Phenylgruppe, eine substituierte Phenylgruppe, eine Cyclohexylgruppe,
eine substituierte Cyclohexylgruppe, eine Naphthylgruppe, eine
substituierte Naphthylgruppe, eine Pyridylgruppe oder eine
substituierte Pyridylgruppe sind, (worin der Substituent eine
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe ist, und
durch mehrere Gruppen substituiert sein kann) und Ar' bedeutet:
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Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung sind in der
Elektrolumineszenzvorrichtung eine positive Elektrode, eine
Defektelektroneninjektionsschicht, eine lichtemittierende Schicht und eine
negative Elektrode in dieser Reihenfolge laminiert.
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Entsprechend einer noch bevorzugteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist in der Elektrolumineszenzvorrichtung
eine positive Elektrode, eine
Defektelektroneninjektionsschicht, eine lichtemittierende Schicht, eine
Elektroneninjektionsschicht und eine negative Elektrode in dieser Reihenfolge
laminiert.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die vorliegende Erfindung wird im folgenden detailliert
erläutert.
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In der EL-Vorrichtung der vorliegenden Erfindung wird als
lichtemittierendes Material eine Verbindung der allgemeinen
Formel verwendet:
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worin R¹, R², R³, R&sup4; und Ar die gleiche Bedeutungen wie oben
haben.
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Diese Verbindungen besitzen ein dem Distyrylbenzol ähnliches
Gerüst, weisen fluoreszente Eigenschaften im festen Zustand
auf, besitzen die Eigenschaft, daß die Beweglichkeit der
Elektronen und der positiven Defektelektronen gut ist, die
Ionisierungsenergie infolge der konjugierten Eigenschaften des
Gerüstes ähnlich der des Distyrylbenzols gering ist, und z. B.
die Injektion von elektrischer Ladung aus einer Elektrode
infolge der hohen Elektronenaffinität leicht erfolgt.
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In der obigen allgemeinen Formel (I) sind R¹ und R² jeweils
eine Alkylgruppe wie eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine
Propylgruppe oder eine Butylgruppe, eine substituierte oder
unsubstituierte Cyclohexylgruppe, eine Alkoxygruppe, wie eine
Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine Propoxygruppe oder eine
Butoxygruppe, eine Cyanogruppe oder eine Arylgruppe. Diese
Arylgruppe schließt Phenyl, Napthyl und Anthryl ein und kann
durch verschiedene unten gezeigte Gruppen substituiert sein
oder nicht. Verschiedene Substituenten können in die Arylgruppe
eingeführt sein, solange sie die obigen Eigenschaften nicht
nachteilig beeinflussen. Beispiele sind ein Halogenatom, eine
Alkylgruppe wie eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine
Propylgruppe oder eine Butylgruppe, eine Alkoxygruppe, wie eine
Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine Propoxygruppe oder eine
Butoxygruppe, eine Acylgruppe wie eine Formylgruppe, eine
Acetylgruppe, eine Propionylgruppe oder eine Butyrylgruppe,
eine Acyloxygruppe wie eine Acetyloxygruppe, eine
Propionyloxygruppe oder eine Butyryloxygruppe, eine Acylaminogruppe wie
eine Acetylaminogruppe, eine Propionylaminogruppe oder eine
Butyrylaminogruppe, eine Aralkylgruppe wie eine Phenoxygruppe
oder eine Tolyloxygruppe, eine Cyanogruppe, eine
Carboxylgruppe, eine Vinylgruppe, eine Styrylgruppe, eine
Aminocarbonylgruppe wie eine Anilinocarbonylgruppe, eine
Dimethylaminocarbonylgruppe, eine Carbamoylgruppe, oder eine Alanylgruppe,
eine Hydroxylgruppe, eine Aryloxycarbonylgruppe wie eine
Naphthyloxycarbonylgruppe, eine Xylyloxycarbonylgruppe oder
eine Phenoxycarbonylgruppe, eine Alkoxycarbonylgruppe wie eine
Methoxycarbonylgruppe, eine Ethoxycarbonylgruppe oder eine
Butoxycarbonylgruppe, und eine Aminogruppe&sub1; dargestellt durch
die Formel:
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(worin R&sup5; und R&sup6; jeweils ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe,
wie eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Propylgruppe oder
eine Butylgruppe, eine Acylgruppe, wie eine Formylgruppe, eine
Acetylgruppe oder eine Propionylgruppe, eine Aldehydgruppe,
eine Phenylgruppe, oder eine substituierte Phenylgruppe, wie
eine Tolylgruppe oder eine Xylylgruppe sein können, gleich oder
verschieden sein können und miteinander kombiniert werden
können, um einen substituierten oder unsubstituierten
5-gliedrigen oder 6-gliedrigen Ring zu bilden, und mit einer anderen
Gruppe an der Arylgruppe miteinander kombiniert werden können,
um einen substituierten oder unsubstituierten, gesättigten 5-
gliedrigen oder gesättigten 6-gliedrigen Ring zu bilden). R¹
und R² können gleich oder verschieden sein.
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Die Substituenten an der Arylgruppe können miteinander
kombinieren, um einen substituierten oder unsubstituierten,
gesättigten 5-gliedrigen oder 6-gliedrigen Ring zu bilden.
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R³ und R&sup4; in der obigen Formel (I) stellen jeweils einen
heterocyclischen Ring oder eine Arylgruppe dar, wie Phenyl,
Naphthyl oder Anthryl, und können substituiert oder
unsubstituiert sein. Beispiele der heterocyclischen Gruppe sind
eine Pyridylgruppe, eine Oxazolylgruppe, eine Thienylgruppe,
eine Imidazolylgruppe, eine Thiazolylgruppe, eine
Benzoimidazolylgruppe,
eine Benzothiazolylgruppe, eine Pyrazolgruppe, eine
Triazolylgruppe, eine monovalente Gruppe, die Pyridon, eine
Furanylgruppe, eine Benzoxazolylgruppe und eine Chinolylgruppe.
Substituenten, die die Arylgruppe oder der heterocyclische Ring
aufweisen können, sind die gleichen wie diejenigen, die die
obige Arylgruppe von R¹ und R aufweisen kann. R³ und R&sup4; können
gleich oder verschieden sein.
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R¹ und R³ können miteinander kombiniert werden, um eine
substituierte oder unsubstituierte, gesättigte oder ungesättigte
Ringstruktur zu bilden, und R² und R&sup4; können miteinander
kombiniert werden, um eine substituierte oder unsubstituierte,
gesättigte oder ungesättigte Ringstruktur zu bilden.
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Ar in der obigen allgemeinen Formel (I) ist eine Arylengruppe,
die substituiert oder unsubstituiert sein kann. Als
Substituenten können verschiedene Gruppe in einem Umfang, in dem sich
die Eigenschaften nicht verschlechtern, eingeführt werden.
Beispiele sind ein Halogenatom, eine Alkylgruppe wie eine
Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Propylgruppe, eine
Butylgruppe oder eine Cyclohexylgruppe, eine Alkoxygruppe wie
eine Methoxygruppe, eine Ethoxygruppe, eine Propoxygruppe oder
einer Butoxygruppe, eine Acylgruppe wie eine Formylgruppe, eine
Acetylgruppe, eine Propionylgruppe oder eine Butyrylgruppe,
eine Acyloxygruppe, wie eine Acetyloxygruppe, eine
Propionyloxygruppe oder eine Butyrylgruppe, eine Aralkylgruppe, wie eine
Benzylgruppe oder eine Phenetylgruppe, eine Aryloxygruppe, wie
eine Phenoxygruppe oder eine Tolyloxygruppe, eine Cyanogruppe,
eine Carboxylgruppe, eine Aminocarbonylgruppe wie eine
Anilinocarbonylgruppe, eine Dimethylaminocarbonylgruppe, eine
Carbamoylgruppe oder eine Alanylgruppe, eine Hydroxylgruppe, eine
Aryloxycarbonylgruppe wie eine Phenoxycarbonylgruppe, eine
Naphthyloxycarbonylgruppe oder eine Xylyloxycarbonylgruppe,
eine Methoxycarbonylgruppe, eine Ethoxycarbonylgruppe, eine
Butoxycarbonylgruppe und die Aminogruppen, dargestellt durch
die obige Formel (A).
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Die Substituenten an der Arylengruppe können miteinander
kombiniert werden, um einen substituierten oder
unsubstituierten, gesättigten 5-gliedrigen oder 6-gliedrigen Ring zu
bilden.
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Die Verbindungen der obigen allgemeinen Formel (I) können durch
verschiedene Verfahren hergestellt werden; z. B. ist die
Wittig-Methode geeignet.
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Repräsentative Beispiele der Verbindungen, dargestellt durch
die allgemeine Formel (I) und (Ia) sind unten gezeigt.
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Die bevorzugten aromatischen Dimethylidyn-Verbindungen, die
entsprechend der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
werden durch die allgemeine Formel (II) dargestellt:
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Diese aromatische Dimethylidyn-Verbindung enthält eine
Arylengruppe (Ar') in ihrem Zentrum und ferner zwei Substituenten (X,
Y) an beiden Enden, die bezüglich der zentralen Arylengruppe
symmetrisch sind.
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X und Y in der obigen allgemeinen Formel (II) können, wie oben
beschrieben, gleich oder verschieden sein und sind unabhängig
voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
(eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine n-Propylgruppe, eine
i-Propylgruppe, eine n-Butylgruppe, eine i-Butylgruppe, eine
sek-Butylgruppe und eine tert-Butylgruppe), eine Phenylgruppe,
eine Cyclohexylgruppe, eine Naphthylgruppe oder eine
Pyridylgruppe. X und Y können substituiert sein; das bedeutet X und Y
stellen weiter substituierte Phenylgruppen, substituierte
Cyclohexylgruppen, substituierte Naphthylgruppen oder
substituierte Pyridylgruppen dar. In diesen Gruppen stellt der
Substituent eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine
Phenylgruppe dar. Die obigen substituierten Gruppen können
durch zwei oder mehr Substituenten substituiert sein. Folglich
schließen die substituierten Gruppen eine
Alkylgruppen-substituierte Phenylgruppe (z. B. eine Tolylgruppe, eine
Dimethylphenylgruppe oder eine Ethylphenylgruppe), eine
alkoxysubstituierte Phenylgruppe (z. B. eine Methoxyphenylgruppe oder eine
Ethoxyphenylgruppe), eine phenylsubstituierte Phenylgruppe (d.
h. eine Biphenylgruppe) ein. Die substituierte Cyclohexylgruppe
schließt ein: Alkylgruppen-substituierte Cyclohexylgruppen (z.
B. eine Methylcyclohexylgruppe, eine Dimethylcyclohexylgruppe
oder eine Ethylcyclohexylgruppe), eine
Alkoxygruppen-substituierte Cyclohexylgruppe (z. B. eine Methoxycyclohexylgruppe oder
eine Ethoxycyclohexylgruppe) und eine
Phenylgruppen-substituierte Cyclohexylgruppe (Phenylcyclohexylgruppe). Die
substituierte Naphthylgruppe schließt ein: eine
Alkylgruppen-substituierte Naphthylgruppe (z. B. eine Methylnaphthylgruppe oder
eine Dimethylnaphthylgruppe), eine Alkoxygruppen-substituierte
Naphthylgruppe (z. B. eine Methoxynaphthylgruppe oder eine
Ethoxynaphthylgruppe) und eine Phenylgruppen-substituierte
Naphthylgruppe. Die substituierte Pyridylgruppe schließt eine
Alkylgruppen-substituierte Pyridylgruppe (z. B. eine
Methylpyridylgruppe, eine Dimethylpyridylgruppe oder eine
Ethylpyridylgruppe), eine Alkoxygruppen-substituierte Pyridylgruppe
(z. B. eine Methoxypyridylgruppe oder eine Ethoxypyridylgruppe)
und eine Phenylgruppen-substituierte Pyridylgruppe ein.
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X und Y sind bevorzugt unabhängig voneinander eine
Methylgruppe, eine Phenylgruppe, eine Naphthylgruppe, eine
Pyridylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine Tolylgruppe, eine
Methoxyphenylgruppe oder eine Biphenylgruppe.
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Ar' in der allgemeinen Formel (II) ist eine alkylsubstituierte
Arylengruppe, einschließlich einer methylsubstituierten
Arylengruppe, einer ethylsubstituierten Arylengruppe, einer
propylsubstituierten Arylengruppe und einer butylsubstituierten
Arylengruppe. Beispiele sind unten gezeigt.
(o, m, p-Phenylengruppe),
(verschiedene Dimethylphenylengruppen),
(verschiedene Biphenylengruppen),
(verschiedene Naphthylengruppen), oder
(verschiedene Anthracendiylgruppen).
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Die oben beschriebene aromatische Dimethylidenverbindung der
vorliegenden Erfindung kann durch verschiedene Verfahren
hergestellt werden. Insbesondere kann sie effizient durch die
Verfahren A oder B hergestellt, die unten beschrieben sind.
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Entsprechend dem Verfahren A wird eine
Arylengruppennthaltende Phosphorverbindung, dargestellt durch die
allgemeine Formel (III):
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(worin R eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und Ar'
wie oben definiert ist) und eine Ketonverbindung, dargestellt
durch die allgemeine Formel (IV):
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(worin X' und Y' die gleichen wie die oben definierten X und Y
sind, mit der Maßgabe, daß eine Alkylgruppe mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen ausgeschlossen ist) kondensiert, um die
gewünschte aromatische Dimethylidyn-Verbindung der allgemeinen
Formel (II') zu ergeben.
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(worin X', Y' und Ar' wie oben definiert sind).
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Ar' in der allgemeinen Formel (III) entspricht Ar' der
herzustellenden aromatischen Dimethylidyn-Verbindung. R ist
eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen (z. B. eine
Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Propylgruppe oder eine
Butylgruppe).
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Diese Arylengruppen-enthaltende Phosphorverbindung kann durch
bekannte Verfahren erhalten werden, wie die Umsetzung einer
aromatischen Bishalogenmethylverbindung, dargestellt durch die
allgemeine Formel:
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X²H&sub2;CAr'-CH&sub2;x²
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(worin X² ein Halogenatom ist und Ar' wie oben definiert ist)
und eines Trialkylphosphits, dargestellt durch die allgemeine
Formel:
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(RO)&sub3;P
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(worin R wie oben definiert ist).
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In der Ketonverbindung der allgemeinen Formel (IV) werden X¹
und Y¹ entsprechend zu den X¹ und Y¹ der herzustellenden
aromatischen Dimethylidyn-Verbindung ausgewählt. X¹ und Y¹ sind
wie die oben beschriebenen X und Y (ausschließlich einer
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen).
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Die Kondensationsreaktion der Arylgruppen-enthaltenden
Phosphorverbindung der allgemeinen Formel (III) und des Ketons der
allgemeine Formel (IV) kann unter verschiedenen Bedingungen
durchgeführt werden.
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Bevorzugte Beispiele der Lösungsmittel, die in der obigen
Reaktion verwendet werden können, sind Kohlenwasserstoffe,
Alkohole und Ether.
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Repräsentative Beispiele sind Methanol, Ethanol, Isopropanol,
Butanol, 2-Methoxyethanol, 1,2-Dimethoxyethanol, Bis (2-
methoxyethyl)ether, Dioxan, Tetrahydrofuran, Toluol, Xylol,
Dimethylsulfoxid, N,N-Dimethylformamid, N-Methylpyrrolidon und
1,3-Dimethyl-2-imidazolidinon. Unter diesen Lösungsmitteln ist
Tetrahydrofuran besonders bevorzugt.
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In der Reaktion wird, wenn nötig, als Kondensationsmittel
Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumamid, Natriumhydrid, n-
Butyllithium oder ein Alkoholat wie Natriummethylat oder
Kalium-tert-butoxid verwendet. Unter diesen Verbindungen ist n-
Butyllithium bevorzugt.
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Die Reaktionstemperatur variiert mit dem Typ des
Ausgangsmaterials und anderen Bedingungen und kann nicht frei gewählt
werden. Gewöhnlich wird die Reaktionstemperatur aus einem
weiten Bereich von ungefähr 0 bis 100ºC ausgewählt, wobei der
Bereich von 10 bis 70ºC besonders bevorzugt ist.
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Die entsprechend der vorliegenden Erfindung verwendete
aromatische Dimethylidyn-Verbindung kann effizient durch das
obige Verfahren A hergestellt werden. Einige der aromatischen
Dimethylidyn-Verbindungen können auch effizient durch das
Verfahren B hergestellt werden.
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Entsprechend dem Verfahren B wird eine Phosphorverbindung der
allgemeinen Formel (V):
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(worin X, Y und R wie oben definiert sind) und eine
Dialdehydverbindung der allgemeinen Formel (VI):
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OHC-Ar'-CHO (VI)
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(worin Ar' wie oben definiert ist) der Kondensationsreaktion
unterworfen werden, um die aromatische Ziel-Dimethylidyn-
Verbindung der allgemeinen Formel (II) zu erhalten.
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In der allgemeinen Formel (V) ist R eine Alkylgruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen (z. B. eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe,
eine Propylgruppe oder eine Butylgruppe). X und Y entsprechen
den X und Y der herzustellenden aromatischen Dimethylidyn-
Verbindung.
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In der allgemeinen Formel (VI) entspricht Ar' dem Ar' der
herzustellenden aromatischen Dimethylidyn-Verbindung.
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Die Kondensationsreaktion der Phosphorbindung der allgemeinen
Formel (V) und der Dialdehydverbindung der allgemeinen Formel
(VI) kann unter verschiedenen Bedingungen durchgeführt werden.
Lösungsmittel und Kondensationsmittel, die in der Reaktion
bevorzugt verwendet werden sind die gleichen wie beim
Verfahren A.
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Die Reaktionstemperatur variiert mit der Art des
Ausgangsmaterials und anderen Bedingungen und kann nicht frei gewählt
werden. Gewöhnlich wird die Reaktionstemperatur aus einem
weiten Bereich von ungefähr 0 bis 100ºC ausgewählt, wobei der
Bereich von 0ºC bis Raumtemperatur besonders bevorzugt ist.
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Die aromatischen Dimethylidyn-Verbindungen der vorliegenden
Erfindung können durch das Verfahren A und auch durch das
Verfahren B effizient hergestellt werden.
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Die aromatische Dimethylidyn-Verbindung der vorliegenden
Erfindung kann bei der Herstellung einer EL-Vorrichtung
verwendet werden, die fähig ist, Licht von hoher Luminanz bei
niedriger Spannung zu emittieren.
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Die aromatische Dimethylidyn-Verbindung der vorliegenden
Erfindung besitzt eine elektrische Ladungsinjektionsfunktion,
eine elektrische Ladungstransportfunktion und eine
lichtemittierende Funktion, die für ein lichtemittierendes Material
einer EL-Vorrichtung wesentlich sind, und besitzt außerdem eine
hervorragende Hitzebeständigkeit und dünnfilmbildende
Eigenschaft.
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Außerdem besitzt die aromatische Dimethylidyn-Verbindung der
vorliegenden Erfindung die Vorteile, daß sie, selbst wenn sie
auf ihre Verdampfungstemperatur erhitzt wird, frei von
Zersetzung oder Abbau ist, daß sie einen gleichförmigen und
dichten Film bildet und frei von der Bildung kleiner Löcher
ist. Sie kann folglich auch in von EL-Vorrichtungen
verschiedenen Vorrichtungen geeignet verwendet werden.
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Die aromatische Dimethylidyn-Verbindung der vorliegenden
Erfindung, wird wie oben erläutert, effektiv als
lichtemittierendes Material einer EL-Vorrichtung verwendet. Diese
lichtemittierende Schicht kann durch Bildung eines dünnen Films des
lichtemittierenden Materials hergestellt werden, z. B. durch
Bilden eines dünnen Filmes der Verbindungen der allgemeinen
Formeln (I) oder (II) durch bekannte Techniken, wie der
Vakuumverdampfungsmethode, der Wirbelbeschichtungsmethode (spin
coating method) oder der Gießmethode. Es ist besonders
bevorzugt, daß die Verbindungen der allgemeinen Formeln (I)
oder (II) als molekular akkumulierter Film gebildet werden. Der
Begriff des hier verwendeten molekular akkumulierten Films
bezeichnet einen dünnen Film, der durch Abscheidung einer
Verbindung aus dem gasförmigen Zustand gebildet wird, oder
einen dünnen Film, der sich durch Verfestigung aus der Lösung
oder dem flüssigen Zustand bildet. Ein Beispiel eines molekular
akkumulierten Films ist ein Vakuumverdampfungsfilm. Gewöhnlich
kann der molekular akkumulierte Film von einem dünnen Film
(molekulare akkumulierten Film), der durch ein LB-Verfahren
gebildet wird, unterschieden werden.
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Die lichtemittierende Schicht kann durch Lösen eines
Bindemittels,
wie ein Harz, und der Verbindung in einem
Lösungsmittel, um eine lösung zu bilden, und Formen der Lösung zu
einem dünnen Film durch ein Wirbelbeschichtungsverfahren
gebildet werden.
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Die Dicke des dünnen Film als so gebildetem lichtemittierenden
Material ist nicht kritisch und kann geeignet bestimmt werden.
Gewöhnlich wird die Dicke in einem Bereich von 5 nm bis 5 um
gewählt.
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Die lichtemittierende Schicht der organischen EL-Vorrichtung
benötigt z. B. (1) eine injektionsfunktion, um auf das Anlegen
eines elektrischen Feldes Defektelektronen aus einer positiven
Elektrode oder einer Defektelektroneninjektionsschicht zu
injizieren, und Elektronen aus einer negativen Elektrode oder
einer Elektroneninjektionsschicht zu injizieren, (2) eine
Transportfunktion, um Ladungen (Elektronen und positive
Defektelektronen), die durch die Kraft eines elektrischen
Feldes injiziert werden, zu bewegen, und (3) eine
lichtemittierende Funktion, um einen Bereich für die Rekombination von
Elektronen und Defektelektronen bereitzustellen, indem die
Lichtemission verursacht wird.
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Obwohl die Leichtigkeit der Injektion von Defektelektronen und
die Leichtigkeit der Injektion von Elektronen verschieden
voneinander sein können, und die Transportfähigkeiten von
Defektelektronen und Elektronen, die durch ihre Beweglichkeiten
gekennzeichnet sind, verschieden voneinander sein können, ist
es bevorzugt, daß eine der Ladungen transportiert wird. Da das
Ionisierungspotential der in der lichtemittierenden Schicht zu
verwendenden Verbindungen der allgemeinen Formel (I) gewöhnlich
kleiner als ungefähr 6,0 eV beträgt, können positive
Defektelektronen relativ leicht injiziert werden, durch Auswahl eines
geeigneten Metalles oder einer Verbindung als positive
Elektrode. Da die Elektronenaffinität der Verbindungen der
allgemeinen Formel (I) größer als ungefähr 2,8 eV beträgt, wenn ein
geeignetes Metall oder eine Verbindung als negative Elektrode
ausgewählt wird, können die Elektronen relativ leicht injiziert
werden, und außerdem ist die Fähigkeit Elektronen und
Defektelektronen zu transportieren exzellent. Außerdem besitzen die
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) eine große Fähigkeit,
einen angeregten Zustand, der in der Verbindung oder ihrer
assoziierten Verbindung oder ihrem Kristall zur Zeit der
Rekombination von Elektronen und Defektelektronen gebildet
wird, in Licht umzuformen, da sie eine starke Fluoreszenz im
festen Zustand aufweisen.
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Im Zusammenhang mit der Struktur der EL-Vorrichtung, die die
aromatischen Dimethylidyn-Verbindungen der vorliegenden
Erfindung verwendet, gibt es verschiedene Ausführungsformen.
Grundsätzlich umfaßt die EL-Vorrichtung ein Paar von Elektroden
(positive Elektrode und negative Elektrode) und die
dazwischengeschichtete lichtemittierende Schicht mit einer
Defektelektroneninjektionsschicht und einer Elektroneninjektionsschicht,
die falls erforderlich, eingefügt sind. Spezifische Beispiele
der Strukturen sind: (1) positive Elektrode/lichtemittierende
Schicht/negative Elektrode; (2) positive
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht/lichtemittierende Schicht/negative
Elektrode; und (3) positive
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht/lichtemittierende
Schicht/Elektroneninjektionsschicht/negative Elektrode. Obwohl die
Defektelektroneninjektionsschicht und die Elektroneninjektionsschicht nicht
immer erforderlich sind, steigern sie deutlich das
lichtemittierende Verhalten, wenn sie vorhanden sind.
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Die EL-Vorrichtung der obigen Struktur wird bevorzugt auf einem
Träger aufgebaut. Hinsichtlich des Trägers bestehen keine
besonderen Beschränkungen. Gewöhnlich in der Herstellung von
EL-Vorrichtungen verwendete Träger wie Glas, transparentes
Plastik oder Quarz können verwendet werden.
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Als positive Elektrode der EL-Vorrichtung wird bevorzugt eine
Elektrode aus Metall, einer Legierung, einer elektrisch
leitenden Verbindung oder einer Mischung davon verwendet, die
eine hohe Austrittsarbeit besitzen (mindestens ungefähr 4 eV).
Spezifizierte Beispiele solcher Materialien für die Elektrode
schließen Metalle, z. B. Au, und elektrisch leitende
transparente Verbindungen ein, z. B. CuI, ITO, SnO&sub2; und ZnO. Die
positive Elektrode kann durch Bilden eines dünnen Filmes auf
dem obigen Material durch ein Verfahren wie die
Vakuumverdampfung oder das Sputtern hergestellt werden. Für die
Lichtemission aus der Elektrode ist es bevorzugt, daß die
Durchlässigkeit mehr als 10 % und der Flächenwiderstand als
Elektrode kleiner als mehrere hundert Ohm pro Millimeter (Ω/ )
beträgt. Die Filmdicke beträgt gewöhnlich von 10 nm bis 1 um
und bevorzugt von 10 bis 200 nm obwohl sie mit der Art des
verwendeten Materials variiert.
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Als negative Elektrode wird eine Elektrode aus einem Metall,
einer Legierung, einer elektrisch leitenden Verbindung oder
einer Mischung davon mit einer kleinen Austrittsarbeit (kleiner
als ungefähr 4 eV) verwendet. Spezifische Beispiele solcher
Materialien für die negative Elektrode schließen Natrium,
Natrium-Kalium-Legierung, Magnesium, Lithium, eine
Magnesium/zweites Metall-Mischung, Al/AlO&sub2; und Indium ein. Die negative
Elektrode kann durch Bilden eines dünnen Filmes der obigen
Materialien durch ein Verfahren wie die Vakuumverdampfung
(Vakuumabscheidung) oder das Sputtern hergestellt werden. Der
Flächenwiderstand als Elektrode ist bevorzugt kleiner als
mehrere hundert Ohm pro Millimeter (Ω/ ) und die Filmdicke
beträgt gewöhnlich 10 nm bis 1 um und bevorzugt 50 bis 200 nm.
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In der EL-Vorrichtung ist die positive Elektrode oder die
negative Elektrode im Hinblick auf einen hohen
Lichtemissionsableitungsgrad bevorzugt transparent oder transluzent, da eine
transparente oder eine transluzente Elektrode Licht durchläßt.
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Im Zusammenhang mit der Struktur der EL-Vorrichtung unter
Verwendung der aromatischen Dimethylidyn-Verbindung der
vorliegenden Erfindung existieren wie oben beschrieben eine
Anzahl von Ausführungsformen. In den obigen Strukturen (2) und
(3) der EL-Vorrichtung ist die
Defektelektroneninjektionsschicht (positive Defektelektroneninjektionstransportschicht)
eine Schicht einer Defektelektronen-transportierenden
Verbindung,
die die Funktion besitzt Defektelektronen, die aus der
positiven Elektrode zur lichtemittierenden Schicht injiziert
werden, zu transportieren. Wenn die
Defektelektroneninjektionsschicht zwischen der positiven Elektrode und der
lichtemittierenden Schicht angeordnet ist, werden mehr Defektelektronen in
die lichtemittierende Schicht bei einem niedrigeren
elektrischen Feld injiziert, und außerdem werden Elektronen, die aus
der negativen Elektrode oder der Elektroneninjektionsschicht in
die lichtemittierende Schicht injiziert werden, in der Nähe der
Grenzfläche zwischen der Defektelektroneninjektionsschicht und
der lichtemittierenden Schicht in der lichtemittierenden
Schicht akkumuliert, wenn die positive
Defektelektroneninjektionsschicht keine Elektronen-transportierende Fähigkeiten
besitzt, wodurch die Lichtausbeute gesteigert wird. Folglich
wird eine Vorrichtung erhalten, die in ihrem lichtemittierenden
Verhalten hervorragend ist.
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Als in der obigen Defektelektroneninjektionsschicht zu
verwendende Defektelektronen-transportierende Verbindung wird eine
Verbindung geeignet verwendet, die wenn sie zwischen zwei
Elektroden angeordnet ist, zwischen die ein elektrisches Feld
angelegt ist, und die Defektelektronen von der positiven Elektrode
injiziert werden richtig Defektelektronen transportiert und
eine Defektelektronenbeweglichkeit von mindestens 10&supmin;&sup6;
cm²/V sek bei einem angelegten elektrischen Feld von 10&sup4; bis
10&sup6; V/cm besitzt.
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Es bestehen keine besonderen Beschränkungen hinsichtlich der
Defektelektronen-transportierenden Verbindung solange sie die
oben beschriebenen bevorzugten Eigenschaften besitzt. Bekannte
konventionell in fotoleitenden Materialien verwendete
Defektelektronen-transportierende Materialien oder in
Defektelektroneninjektionsschichten von EL-Vorrichtungen verwendete
Materialien können verwendet werden.
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Elektrische Ladungs-transportierende Materialien, die verwendet
werden können schließen ein: Triazolderivate (beschrieben im
US-Patent 3.112.197 etc.), Oxadiazolderivate (beschrieben im
US-Patent 3.189.447 etc.), Imidazolderivate (beschrieben in der
japanischen Patentveröffentlichungsnr. 16096/1962 etc.),
Polyaryl-Alkan-Derivate (beschrieben in den US-Patenten Nrn.
3.615.402, 3.820.989, 3.542.544, japanische
Patentveröffentlichungsnrn. 555/1970, 10983/1976, japanische Patentanmeldungs-
Offenlegungsnrn. 93224/1976, 17105/1980, 4148/1981,
108667/1980, 156963/1980, 36656/1981, etc.), Pyrazolinderivate und
Pyrazolonderivate (beschrieben in den US-Patenten 3.180.729,
4.278.746, 88064/1980, 88065/1980, 105537/1974, 51086/1980,
80051/1981, 88141/1981, 45545/1982, 112637/1979, 74546/1980,
etc.), Phenylendiaminderivate (beschrieben im US-Patent
3.615.404, japanische Patentveröffentlichungsnrn. 10105/1976,
3712/1971, 25336/1972, japanische
Patentanmeldungs-Offenlegungsnrn. 53435/1979, 110536/1979, 119925/1979, etc.),
Arylaminderivate (beschrieben in den US-Patenten 3.567.450,
3.180.703, 3.240.597, 3.658.520, 4.232.103, 4.175.961,
4.012.376, japanische Patentveröffentlichungsnrn. 35702/1974,
27577/1964, japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsnrn.
144250/1980, 119132/1981, 22437/1981, westdeutsches Patent
1.110.518 etc.), aminosubstituierte Calconderivate (beschrieben
im US-Patent 3.526.501, etc.), Oxazolderivate (beschrieben im
US-Patent 3.257.203, etc.), Styrylanthracenderivate
(beschrieben in der japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsnr.
46234/1981, etc.), Fluorenonderivate (beschrieben in der japanischen
Patentanmeldungs-Offenlegungsnr. 110837/1979, etc.),
Hydrazonderivate (beschrieben im US-Patent 3.717.462, japanische
Patentanmeldungs-Qffenlegungsnrn. 59143/1979, 52063/1980,
52064/1980, 46760/1980, 85495/1980, 11350/1972, 148749/1972,
etc.), Stilbenderivate (beschrieben in den japanischen
Patentanmeldungs-Offenlegungsnrn. 210363/1986, 228451/1986,
14642/1986, 72255/1986, 47646/1987, 36674/1987, 10652/1987,
30255/1987, 93445/1985, 94462/1985, 174749/1985, 175052/1985,
etc.) und ähnliche.
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Obwohl diese Verbindungen als Defektelektronen-transportierende
Verbindungen verwendet werden können, sind
Porphyrinverbindungen (beschrieben in der japanischen Patentanmeldungs-
Offenlegungsnr. 295695/1987, etc.) und aromatische tertiäre
Aminverbindungen, die im folgenden beschrieben sind, und
Styrylaminverbindungen (beschrieben in dem US-Patent 4.127.412,
den japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsnrn. 27033/1978,
58445/1979, 149631/1979, 64299/1979, 79450/1980, 144250/1980,
119132/1981, 295558/1986, 98353/1986, 295695/1978, etc.)
bevorzugt. Unter diesen Verbindungen sind aromatische tertiäre
Aminverbindungen besonders bevorzugt.
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Typische Beispiele der Porphyrinverbindungen sind Porphyrin,
Kupfer(II)-1,10,15,20-tetraphenyl-21H,23H-porphyrin, Zink(II)-
1,10,15,20-tetraphenyl-21H,23H-porphyrin,
5,10,15,20-Tetrakis(pentafluorphenyl)-21H,23H-porphyrin,
Siliciumphthalocyaninoxid, Aluminiumphthalocyaninchlorid, Phthalocyanin (ohne
Metall), Dilithiumphthalocyanin,
Kupfertetramethylphthalocyanin, Kupferphthalocyanin, Chromphthalocyanin,
Zinkphthalocyanin, Bleiphthalocyanin, Titanphthalocyaninoxid,
Magnesiumphthalocyanin und Kupferoctamethylphthalocyanin.
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Typische Beispiele der aromatischen tertiären Aminverbindung
und der Styrylaminverbindung sind: N,N,N',N'-Tetraphenyl-4,4'-
diaminobiphenyl, N,N'-Diphenyl-N,N'-di(3-methylphenyl)-4,4'-
diaminobiphenyl, 2,2-Bis(4-di-p-tolylaminophenyl)propan, 1,1-
Bis(4-di-p-tolylaminophenyl)cyclohexan, N,N,N',N'-Tetra-p-
tolyl-4,4'-diaminobiphenyl, 1,1-Bis(4-di-p-tolylaminophenyl)-4-
phenylcyclohexan,
Bis(4-dimethylamino-2-methylphenyl)phenylmethan, Bis(4-di-p-tolylaminophenyl)phenylmethan,
N,N'-Diphenyl-N,N'-di(4-methoxyphenyl)-4,4'-diaminobiphenyl,
N,N,N',N'-Tetraphenyl-4,4'-diaminodiphenylether,
4,4'-Bis(diphenylamino)quadriphenyl, N,N,N-Tri(p-tolyl)amin, 4-(Di-p-
tolylamin)-4'-[4(di-p-tolylamin)styryl]stilben,
4-N,N-Diphenylamino-(2-diphenylvinyl)benzol,
3-Methoxy-4'-N,N-diphenylaminostilben und N-Phenylcarbozol.
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Die Defektelektroneninjektionsschicht der obigen EL-Vorrichtung
kann eine einzelne Schicht oder eine oder mehrere der obigen
Defektelektronen-transportierenden Verbindungen sein, oder ein
Laminat einer Schicht von einer oder mehreren der obigen
Defektelektronen-transportierenden Verbindungen und einer
Schicht von anderen Defektelektronen-transportierenden
Verbindungen sein.
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Die Elektroneninjektionsschicht
(Elektroneninjektionstransportschichten) in der EL-Vorrichtung der obigen Struktur (3) ist
aus einer Elektronen-transportierenden Verbindung hergestellt
und besitzt die Funktion Elektronen, die aus der negativen
Elektrode zu der lichtemittierenden Schicht injiziert werden,
zu transportieren.
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Es existieren keine speziellen Beschränkungen hinsichtlich der
zu verwendenden Elektronen-transportierenden Verbindungen. Aus
den konventionellen bekannten Verbindungen können geeignet
Ausgewählte verwendet werden.
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Bevorzugte Beispiele der Elektronen-transportierenden
Verbindungen schließen ein: Nitrosubstituierte Fluorenonderivate mit
den folgenden Formeln:
-
Thiopyrandioxidderivate mit der Formel:
-
Diphenochinonderivate mit der Formel:
-
(beschrieben in Polymer Preprints, Japan, Vol. 37, Nr. 3, 5.
681 (1988)), Verbindungen der Formel:
-
(beschrieben in Journal of Applied Physics, Vol. 27, S. 269
(1988) etc.), Anthrachinodimethanderivate (beschrieben in den
japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsnrn. 149259/1982,
55450/1983, 225151/1986, 233750/1986, 104061/1988, etc.),
Fluorenylidenmethanderivate (beschrieben in den japanischen
Patentanmeldungs-Offenlegungsnrn. 69657/1985, 143764/1986,
148159/1986, etc.), Anthronderivate (beschrieben in den
japanischen Patentanmeldungs-Offenlegungsnrn. 225151/1976,
233750/1986, etc.), und eine Verbindung der Formel:
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Ein geeignetes Beispiel des Verfahrens zur Herstellung einer
EL-Vorrichtung unter Verwendung einer aromatischen
Dimethylidynverbindung der vorliegenden Erfindung wird im folgenden
erläutert.
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Zunächst wird das Verfahren zur Herstellung einer EL-
Vorrichtung erläutert, die eine positive
Elektrode/lichtemittierende Schicht/negative Elektrode wie oben beschrieben
umfaßt.
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Ein dünner Film des gewünschten Elektrodenmaterials z. B. eine
Substanz für eine positive Elektrode wird auf einem geeigneten
Träger in einer Dicke von nicht mehr als 1 um, bevorzugt 10 bis
200 nm, durch ein Verfahren wie das Vakuumverdampfen oder das
Sputtern gebildet, um eine positive Elektrode bereitzustellen.
Auf dieser positiven Elektrode wird ein dünner Film einer
Verbindung der allgemeinen Formel (I) als lichtemittierendes
Material gebildet, um eine lichtemittierende Schicht
bereitzustellen. Für die Herstellung des Dünnfilms des
lichtemittierenden Materials kann z. B. ein Wirbelbeschichtungsverfahren,
ein Gießverfahren oder ein Vakuumverdampfungsverfahren
verwendet werden. Unter diesen Verfahren ist das Vakuumverdampfen
die bevorzugte Methode, da ein gleichförmiger Film leicht
erhalten werden kann, und kleine Löcher in geringerem Ausmaß
gebildet werden.
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Wenn das Vakuumverdampfungsverfahren in der Bildung des dünnen
Films des lichtemittierenden Materials verwendet wird, wird
- obwohl die Vakuumverdampfungsbedingungen mit der Art der in der
lichtemittierenden Schicht zu verwendenden organischen
Verbindung, der Kristallstruktur des molekular akkumulierten Filmes,
der assoziierten Struktur usw. variieren kann - das Verfahren
bevorzugt unter solchen Bedingungen durchgeführt, unter denen
die Heiztemperatur des Schiffchens 100 bis 350ºC beträgt, das
Vakuum 10&supmin;&sup5; bis 10&supmin;² Pa beträgt, die Geschwindigkeit der
Vakuumverdampfung von 0,01 bis 50 nm/sek beträgt, die
Trägertemperatur -50ºC bis +300ºC beträgt und die Filmdicke 5 nm bis
5 um beträgt.
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Nach der Bildung der lichtemittierenden Schicht wird ein dünner
Film einer Substanz für die negative Elektrode in einer Dicke
von nicht mehr als 1 um, bevorzugt 50 bis 200 nm durch ein
Verfahren wie die Vakuumverdampfung oder das Sputtern gebildet,
um eine negative Elektrode bereitzustellen. Auf diese Weise
wird die gewünschte EL-Vorrichtung erhalten.
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Bei dieser Bildung der EL-Vorrichtung kann die Reihenfolge
umgekehrt werden; das bedeutet, daß die EL-Vorrichtung auch in
der Reihenfolge negativer Elektrode lichtemittierender Schicht
und positiver Elektrode hergestellt werden kann.
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Als nächstes wird das Verfahren zur Herstellung einer EL-
Vorrichtung erläutert, die positive
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht/lichtemittierende Schicht/negative Elektrode
umfaßt.
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Die positive Elektrode wird in der gleichen Weise wie bei der
obigen EL-Vorrichtung gebildet, und ein dünner Film der
Defektelektronen-transportierenden Verbindung wird auf der
positiven Elektrode z. B. durch ein Vakuumverdampfungsverfahren
gebildet, um eine Defektelektroneninjektionsschicht
bereitzustellen. Diese Vakuumverdampfung kann unter den gleichen
Bedingungen durchgeführt werden, wie die Bildung des dünnen
Filmes des lichtemittierenden Materials.
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Dann wird auf der Defektelektroneninjektionsschicht eine
lichtemittitierende Schicht und eine negative Elektrode in der
gleichen Weise bereitgestellt wie in der Herstellung der obigen
EL-Vorrichtung. Auf diese Weise wird die gewünschte
EL-Vorrichtung erhalten.
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Auch bei dieser Bildung der EL-Vorrichtung kann die Reihenfolge
der Herstellung umgekehrt werden; das bedeutet, daß die EL-
Vorrichtung auch in der Reihenfolge negative Elektrode,
lichtemittierende Schicht, Defektelektroneninjektionsschicht
und positive Elektrode hergestellt werden kann.
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Schließlich wird ein Verfahren zur Herstellung einer EL-
Vorrichtung erläutert, die positive
Elektrode/Defektelektroneninjektionsschicht/lichtemittierende
Schicht/Elektroneninjektionsschicht/negative Elektrode umfaßt.
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In der gleichen Weise wie in der Herstellung der obigen EL-
Vorrichtung wird eine positive Elektrode, eine
Defektelektroneninjektionsschicht und eine lichtemittierende Schicht in
dieser Reihenfolge bereitgestellt. Auf dieser
lichtemittierenden
Schicht wird z. B. durch ein Vakuumverdampfungsverfahren
ein dünner Film einer Elektronen-transportierenden Verbindung
gebildet, um eine Elektroneninjektionsschicht bereitzustellen.
Dann wird auf der Elektroneninjektionsschicht eine negative
Elektrode in der gleichen Weise wie bei der Herstellung der
obigen EL-Vorrichtung bereitgestellt. Auf diese Weise wird die
gewünschte EL-Vorrichtung erhalten.
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Auch bei der Bildung dieser EL-Vorrichtung kann die Reihenfolge
der Herstellung umgekehrt werden; das bedeutet, daß die EL-
Vorrichtung in der Reihenfolge negative Elektrode,
lichtemittierende Schicht, positive Defektelektroneninjektionsschicht
und positive Elektrode hergestellt werden kann.
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In dem Fall, bei dem an die oben erhaltene EL-Vorrichtung eine
Gleichspannung angelegt ist, wird, wenn eine Spannung von 3 bis
40 V angelegt ist, mit der Polarität der positiven Elektrode
als + und der Polarität der negativen Elektrode als - eine
Lichtemission von der Seite der transparenten oder
transluzenten Elektrode beobachtet. Wenn jedoch die Spannung mit der
umgekehrten Polarität angelegt wird, fließt kein Strom und es
wird überhaupt keine Lichtemission beobachtet.
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In dem Fall, bei dem eine Wechselspannung angelegt wird, wird
die Lichtemission nur beobachtet, wenn die positive Elektrode +
und die negative Elektrode - ist. In diesem Fall ist die
Wellenform der angelegten Wechselspannung unkritisch.
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Die organische EL-Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
ermöglicht es, eine EL-Lichtemission mit einer Luminanz von
mehreren hundert cd/m² im Bereich von bläulichpurpurn bis grün,
und mit einer Luminanz von mindestens 1000 cd/m² im Bereich von
blau bis grün zu erhalten, und gleichzeitig eine effiziente EL-
Lichtemission von mehr als 0,5 lm/W bei einer Lichtstärke auf
einem praktischen Niveau zu erhalten (50 bis 200 cd/m²).
-
Außerdem ist zu erwarten, daß die neuen aromatischen
Dimethylidyn-Verbindungen der vorliegenden Erfindung als
verschiedene funtionelle Materialien effektiv zu verwenden
sind, wobei ihre Eigenschaften, wie die
Elektronen-transportierenden Eigenschaften, die Luminiszenzeigenschaften, die
Elektroneninjektionseigenschaften und die Dünnfilmeigenschaften
ausgenutzt werden.
-
Die vorliegende Erfindung wird im Hinblick auf die folgenden
Beispiele genauer beschrieben.
Beispiel 1
(1) Herstellung einer Arylengruppen-enthaltenden
Phosphorverbindung
-
8.0 g 1,4-Bis(chlormethyl)benzol und 13,0 g Trimethylphosphit
wurden für 4 Stunden in einem Strom von Argongas auf einem
Ölbad erhitzt, wobei auf eine Temperatur von 150ºC erhitzt
wurde.
-
Dann wurde überschüssiges Trimethylphophit und als Nebenprodukt
entstandenes Methylchlorid unter vermindertem Druck
abdestilliert. Beim Stehenlassen des Rückstandes für eine Nacht wurden
10,0 g weiße Kristalle erhalten (Ausbeute 68 %). Der Schmelz
punkt betrug 65-70ºC. Das Ergebnis der protonenkernmagnetischen
Resananzanalyse (¹H-NMR) der weißen Kristalle war wie folgt:
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 7,0 ppm (s; 4H, Benzolring -H)
-
δ = 3,5 ppm (d; 12H, Ester -OCH&sub3;)
-
δ = 3,0 ppm (d; J=16Hz (³¹P-¹H-Kupplung); 4H, P-CH&sub2;)
-
Die obigen Ergebnisse bestätigen, daß das Produkt eine
Arylengruppe-enthaltende Phosphorverbindung (Phosphonat) mit
der folgenden Formel war:
(2) Herstellung der aromatischen Dimethylidyn-Verbindung
-
5,0 g des oben unter (1) erhaltenen Phosphates und 5,0 g 4,4'-
Dimethylbenzophenon wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst,
und 3,0 g Kalium-tert-butoxid wurden hinzugegeben. Die
resultierende Mischung wurde für 5 Stunden bei Raumtemperatur
in einem Argonstrom gerührt und dann über Nacht stehengelassen.
-
Dann wurden 100 ml Wasser zur obigen Mischung hinzugegeben und
die ausgefallenen Kristalle abfiltriert. Die Kristalle wurden
sorgfältig mit Wasser und dann mit Methanol gewaschen und aus
Benzol umkristallisiert, um 2,0 g gelblichgrüne Kristalle
(Ausbeute 30 %) zu erhalten. Der Schmelzpunkt betrug 215,0-
216,0ºC Die Ergebnisse der ¹-H-NMR-Analyse der Kristalle waren
wie folgt:
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ =7,0 bis 7,2 ppm(m; 16H, p-Tolylbenzolring -H)
-
δ =6,8 ppm (d; 4H, Benzolring -H)
(d; 2H, Methylidyn -CH=C-)
-
δ =2,3 ppm (d; 12H, p-Tolylmethylgruppe -CH&sub3;)
-
Durch ein Massenspektrum vom Direkttyp (MS) wurde ein
Molekülionenpeak m/Z=490 des gewünschten Produktes
nachgewiesen.
-
Das Ergebnis der Elementaranalyse (als C&sub3;&sub8;H&sub3;&sub4;) war wie folgt.
Die Werte in Klammern bezeichnen die theoretischen Werte.
-
C: 93,10 % (93,07 %)
-
H: 6,90 % ( 6,93 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
-
In einem Infrarot-Absorptionsspektrum (IR) (KBr-Tabletten-
Verfahren) wurden bei 1520 cm&supmin;¹ und 1620 cm&supmin;¹ die C=
C-Streckschwingung beobachtet.
-
Die obigen Ergebnisse bestätigen, daß das Produkt, die
gelblichgrünen Kristalle, ein 1,4-Phenylendimethylidyn-Derivat der
folgenden Formel war:
Beispiele 2 bis 5
-
Die 1,4-Phenylendimethylidyn-Derivate, die in Tabelle 1 gezeigt
sind, wurden in gleicher Weise hergestellt wie in Beispiel 1
(2), ausgenommen, daß die in Tabelle 1 gezeigten Ketone
anstelle von 4,4'-Dimethylbenzophenon verwendet wurden.
Tabelle 1
Keton
Strukturformel der aromatischen Dimethylidynverbindung
Summenformel (Molekulargewicht)
Schmelzpunkt (ºC)
Beispiel
terminaler aromatischer Ring
Zentraler Benzol-Ring
Methylidrin
p-Tolymethyl
Cyclohexyl
Methoxygruppe
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Eigenschaften
IR-Absorptionsspektrum (KBr-Tablette)
Elementaranalyse (%) (theoretischer Wert)
Beispiel
gelblichgrünes Pulver
weißes Pulver
Beispiel 6
(1) Herstellung der Arylengruppen-enthaltenden
Phosphorverbindung
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25 g 2,5-Bis(chlormethyl)xylol und 45 g Triethylphosphit wurden
in einem Argonstrom auf einem Ölbad für 7 Stunden unter
Erhitzen auf 150ºC gerührt.
-
Dann wurde überschüssiges Triethylphosphit und als Nebenprodukt
entstandenes Ethylchlorid unter vermindertem Druck
abdestilliert. Nach Stehenlassen über Nacht wurden 50 g weiße Kristalle
(quantitativ) erhalten. Der Schmelzpunkt betrug 59,0-60,5ºC.
-
Das Ergebnis der ¹H-NMR-Analyse war wie folgt:
-
¹H-NMR (CDGL&sub3;)
-
δ = 6,9 ppm (s; 2H, zentraler Xylolring -H)
-
δ = 3,9 ppm (q; 8H, Ethoxygruppe Methylen -CH&sub2;)
-
δ = 3,1 ppm (d; 4H, J=20Hz (³¹P-¹H-Kupplung) P-CH&sub2;)
-
δ = 2,2 ppm (s; 6H, Xylolring -CH&sub3;)
-
δ = 1,1 ppm (t; 12H, Ethoxygruppe Methyl -CH&sub3;)
-
Die obigen Ergebnisse bestätigen, daß das obige Produkt eine
Arylengruppen-enthaltende Phosphorverbindung (Phosphonat) mit
der folgenden Formel war:
(2) Herstellung der aromatischen Dimethylidyn-Verbindung
-
5,3 g des in (1) oben erhaltenen Phosphonates und 5,2 g 2-
Benzoylbiphenyl wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst, und
12,3 g einer n-Butyllithium enthaltenden Hexanlösung (15 %ige
Konzentration) wurden hinzugegeben. Die resultierende Mischung
wurde bei Raumtemperatur für 6 Stunden in einem Argonstrom
gerührt und dann über Nacht stehengelassen.
-
Zu der so erhaltenen Mischung wurden 300 ml Methanol gegeben
und die ausgefallenen Kristalle abfiltriert. Das filtrierte
Produkt wurde sorgfältig dreimal mit 100 ml Wasser und dann
dreimal mit 100 ml Methanol gewaschen, um 5,5 g eines
hellgelben Pulvers (Ausbeute 44 %) zu erhalten. Der Schmelzpunkt
betrug 187-188ºC. Die Ergebnisse der ¹H-NMR-Analyse des Pulvers
waren wie folgt:
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 7,7 bis 7,0 ppm (m; 30H, aromatischer Ring)
-
δ = 6,7 ppm (s; 2H, Methylidyn -CH=C-)
-
δ = 2,0 ppm (s; 6H, Xylolring -CH&sub3;)
-
Die Ergebnisse der Elementaranalyse (Summenformel C&sub4;&sub8;H&sub3;&sub8;) waren
wie folgt. Die Ergebnisse in Klammern sind die theoretischen
Werte.
-
C: 93,79 % (93 82 %)
-
H: 6,06 % ( 6,18 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
-
Das Infrarotabsorptionsspektrum (IR) (KBr-Verfahren) war wie
folgt:
-
νc=c 1520, 1620 cm&supmin;¹
-
Die obigen Ergebnisse bestätigen, daß das obige Produkt, das
hellgelbe Pulver, ein 2,5-Xylendimethylidyn-Derivat mit der
folgenden Formel war:
Beispiel 7 bis 12
-
Die 2,5-Xyloldimethylidyn-Derivate, die in Tabelle 2 gezeigt
sind, wurden in gleicher Weise wie Beispiel 6 (2) hergestellt
ausgenommen, daß die in Tabelle 2 gezeigten Ketone anstelle von
2-Benzoylbiphenyl verwendet wurden.
Tabelle 2
Keton
Strukturformel der aromatischen Dimethylidynverbindung
Summenformel (Molekulargewicht)
Schmelzpunkt
Beispiel
terminale Tolylgruppe Benzolring
Zentraler Xylolring
Methylidyn
terminale Tylolgruppe
aromatischer Ring
terminaler Benzolring, Xylolring
Methoxygruppe
Cyclohexanring
Tabelle 2 (Fortsetzung)
Keton
Strukturformel der aromatischen Dimethylidyn-Verbindung
Summenformel (Molekulargewicht)
Schmelzpunkt (ºC)
Beispiel
terminaler Benzolring -H, Zentraler Xylolring -H, und Pyridinring
Methylidrin
zentraler Ring
aromatischer Ring
zentraler Xylolring
Cyclohexanring
Isopropylgruppe
** Wert des Massenspektrums m/Z=464
** Wert des Massenspektrums m/Z=558, i-Pr bezeichnet eine Isopropyl-Gruppe.
Tabelle 2 (Fortsetzung)
Eigenschaften
IR-Absorptionsspektrum (KBr-Tablette)
Elementaranalyse (%) (theoretischer Wert)
Beispiel
hellgelbes Pulver
gelbes Pulver
weißes Pulver
Beispiel 13
(1) Herstellung der Phosphorverbindung
-
25,1 g (1-Bromethyl)benzol und 24,7 g Triethylphosphit wurden
in einem Argonstrom auf einem Ölbad für 7 Stunden unter
Erhitzen auf 150ºC gerührt. Dann wurde überschüssiges
Triethylphosphit und als Nebenprodukt hergestelltes Bromethyl unter
vermindertem Druck abdestilliert, um 42,3 g einer transparenten
Lösung zu erhalten Die Ergebnisse der ¹H-NMR-Analyse waren wie
folgt
-
δ = 7,2 ppm (s; 5H, Benzolring -H)
-
δ = 3,9 ppm (q; 4H, Ethoxygruppe -OCH&sub2;-)
-
δ = 2,9 bis 3,5 ppm (m; 1H, =CH-)
-
δ = 1,0 bis 2,0 ppm (m; 9H, Methyl von Ethoxy und -CH&sub3;)
-
Die obigen Resultate bestätigten, daß das obige Produkt eine
Phosphorverbindung (Phosphonat) mit der folgenden Formel war:
(2) Herstellung einer aromatischen Dimethylidyn-Verbindung
-
9,7 g unter (1) oben erhaltenen Phosphonates und 3,0 g
Terephthalaldehyd wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst, und 3,0
g einer Hexanlösung von n-Butyllithium (Konzentration 15 %)
wurde hinzugegeben. Die resultierende Mischung wurde für 5
Stunden bei Raumtemperatur in einem Argonstrom gerührt und dann
über Nacht stehengelassen.
-
Zu der oben erhaltenen Mischung wurden 100 ml Methanol
hinzugegeben und die ausgefallenen Kristalle abfiltriert. Das
abfiltrierte Produkt wurde sorgfältig mit 100 ml Wasser und
dann dreimal mit 100 ml Methanol gewaschen, um 1,3 g weiße
schuppige Kristalle (Ausbeute 20 %) zu erhalten. Der
Schmelzpunkt betrug 179-180ºC. Das Ergebnis der ¹H-NMR-Analyse
der Kristalle war wie folgt:
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 7,2 bis 7,5 ppm (m; 14H, Benzolring -H)
-
δ = 6,8 ppm (s; 2H, Methylidyn -CH=C-)
-
δ = 2,3 ppm (s; 6H, Methylgruppe)
-
Die Ergebnisse der Elementaranlyse ( Summenformel C&sub2;&sub4;H&sub2;&sub2;) waren
wie folgt. Das Ergebnis in Klammern entspricht den
theoretischen Werten.
-
C: 92,84 % (92,91 %)
-
H: 7,23 % ( 7,09 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
-
Im Massenspekturm wurde der Molekülionenpeak m/Z=310 des
gewünschten Produktes nachgewiesen.
-
Die obigen Ergebnisse bestätigten, daß das obige Produkt, die
weißen schuppigen Kristalle, ein 1,4-Phenylendimethylidyn-
Derivat der folgenden Formel war:
Beispiel 14
-
Ein 2,5-Xylendimethylidyn-Derivat mit der folgenden Formel:
-
wurde in gleicher Weise hergestellt wie in Beispiel 13-2)
ausgenommen, daß 2,5-Xylendicarboxyaldehyd anstelle von
Terephthalaldehyd verwendet wurde.
-
Die analytischen Ergebnisse waren wie folgt:
-
Schmelzpunkt 137,0-137,8ºC,
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ =6,8 bis 7,5 ppm(m; 14H, Benzolring -H, zentraler
Xylolring -H, Methylidyn -CH=C-)
-
δ =2,3 ppm(s; 6H, terminale Methylgruppe -CH&sub3;)
-
δ = 2,1 ppm (s;
6H, zentraler Xylolring -CH&sub3;)
-
Form: weißes Pulver
-
Elementaranalyse (als Summenformel C&sub2;&sub6;H&sub2;&sub6;). Die Werte in
Klammern entsprechen den theoretischen Werten.
-
C: 92,26 % (92,31 %)
-
H: 7,50 % ( 7,69 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
Beispiel 15
(1) Herstellung einer Arylengruppen-enthaltenden
Phosphorverbindung
-
9,0 g 4,4'-Bis(brommethyl)biphenyl und 11 g Triethylphosphit
wurden unter Rühren bei 140ºC für 6 Stunden auf einem Ölbad in
einem Argonstrom erhitzt.
-
Dann wurde überschüssiges Triethylphosphit und als Nebenprodukt
entstandenes Ethylbromid unter vermindertem Druck
abdestilliert. Nach Stehenlassen über Nacht wurden 9,5 g weiße
Kristalle erhalten (Ausbeute 80 %). Der Schmelzpunkt betrug
97,0-100,0ºC. Die Ergebnisse der ¹H-NMR-Analyse waren wie
folgt.
-
¹NMR(CDCl&sub3;)
-
δ = 7,0 bis 7,6 ppm (m; 8H, Biphenylenring -H)
-
δ = 4,0 ppm (q; 8H, Ethoxygruppe Methylen -CH&sub2;)
-
δ = 3,1 ppm (d; 4H, J=20Hz (³¹P-¹H-Kopplung)
P-CH&sub2;)
-
δ = 1,3 ppm (t; 12H, Ethoxygruppe Methyl -CH&sub3;)
-
Die obigen Ergebnisse bestätigen, daß das obige Produkt eine
Arylengruppen-enthaltende Phosphorverbindung (Phosphonat) mit
der folgenden Formel war:
(2) Herstellung der aromatischen Dimethylidynverbindung
-
4,0 g des oben unter (1) erhaltenen Phosphonates und 5,0 g
Cyclohexylphenylketon wurden in 60 ml Dimethylsulfoxid gelöst,
2,0 g Kalium-tert-butoxid wurden hinzugegeben, und die
resultierende Mischung wurde unter Rückfluß in einem Argonstrom
gerührt und dann über Nacht stehengelassen.
-
Nach Entfernen des Lösungsmittels aus der obigen Mischung durch
Destillation wurden 200 ml Methanol hinzugegeben und die
ausgefallenen Kristalle abfiltriert. Das filtrierte Produkt
wurde sorgfältig dreimal mit 100 ml Wasser und dann dreimal mit
100 ml Methanol gewaschen und dann aus Benzol umkristallisiert,
um 1,0 g eines hellgelben Pulvers (Ausbeute 22 %) zu erhalten.
Der Schmelzpunkt betrug 153-155ºC. Die Ergebnisse der ¹-NMR-
Analyse des Pulvers waren wie folgt:
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 6,3 bis 7,5 ppm (b; 18H, aromatischer Ring und
Methylidyn -CH=C-)
-
δ = 1,0 bis 2,0 ppm (b; 22H, Cyclohexanring)
-
Das Ergebnis der Elementaranalyse war wie unten gezeigt
(Summenformel C&sub4;&sub0;H&sub4;&sub2;). Die Ergebnisse in Klammern entsprechen
den theoretischen Werten.
-
C: 91,74 % (91,90 %)
-
H: 8,25 % ( 8,10 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
-
Das Ergebnis des Infrarotabsorptionsspektrums (IR) (KBr-
Tabletten-Verfahren) war wie folgt:
-
c=c 1250, 1610 cm&supmin;¹
-
Im Massenspektrum wurde der Molekülionenpeak m/Z=522 des
gewünschten Produktes nachgewiesen.
-
Die obigen Ergebnisse bestätigen, daß das obige Produkt eine
4,4'-Biphenylendimethylidyn-Derivat mit der folgenden Formel
war:
Beispiel 16
-
Ein 4,4'-Biphenylendimethylidyn-Derivat mit der folgenden
Formel:
-
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 15 (2) hergestellt,
ausgenommen, daß 4,4'-Dimethylbenzophenon anstelle von
Cyclohexylphenylketon und Tetrahydrofuran anstelle von
Dimethylsulfoxid verwendet wurde.
-
Die analytischen Ergebnisse sind unten gezeigt.
-
Schmelzpunkt 228-230ºC
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 6,7 bis 7,3 ppm (m; 26H, aromtischer Ring -H und
Methylidyn -CH=C-)
-
δ = 2,4 ppm (s; 12H, p-Tolylmethylgruppe -CH&sub3;)
-
Form: hellgelbes Pulver
-
Molekülionenpeak des Massenspektrums: m/Z=566.
-
Elementaranalyse: wie unten gezeigt (als Summenformel C&sub4;&sub4;H&sub3;&sub8;).
Die Werte in Klammern entsprechen den theoretischen Werten.
-
C: 93,10 % (93,24 %)
-
H: 7,04 % ( 6,76 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
Beispiel 17
(1) Herstellung einer Arylengruppen-enthaltenden
Phosphorverbindung
-
24,3 g 2,6-Bis(brommethyl)naphthalin und 50 g Triethylphosphit
wurden unter Rühren bei 120ºC für 7 Stunden auf einem Ölbad in
einem Argonstrom erhitzt.
-
Dann wurde überschüssiges Triethylphosphit und Ethylbromid, das
als Nebenprodukt entstanden war, unter vermindertem Druck
abdestilliert. Nach Stehenlassen über Nacht wurden 32,5 g
hellgelbe Kristalle erhalten (Ausbeute quantitativ). Der
Schmelzpunkt betrug 144,5-146,0ºC. Das Ergebnis der ¹H-NMR-
Analyse war wie unten gezeigt.
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 7,2 bis 7,8 ppm (m; 6H, Naphthalinring -H)
-
δ = 4,0 ppm (q; 8H, Ethoxygruppe Methylen -CH&sub2;)
-
δ = 3,3 ppm (d; 4H, J=20 Hz (³¹P-¹H-Kupplung)
P-CH&sub2;)
-
δ = 1,2 ppm (t; 12H, Ethoxygruppe Methyl -CH&sub3;)
-
Die obigen Ergebnisse bestätigten, daß das obige Produkt eine
Arylengruppen-enthaltende Phosphorverbindung (Phosphonat) mit
der folgenden Formel war:
(2) Herstellung einer aromatischen Dimethylidyn-Verbindung
-
5,0 g des in (1) oben erhaltenen Phosphonates und 5,0 g
Cyclohexylphenylketon wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst,
2,5 g Kalium-tert-butoxid wurden hinzugegeben, und die
resultierende Mischung wurde unter Rückfluß in einem Argonstrom
erhitzt und dann über Nacht stehengelassen.
-
Nach Entfernung des Lösungsmittels aus der oben erhaltenen
Mischung durch Destillation wurden 100 ml Methanol hinzugegeben
und die ausgefallenen Kristalle abfiltriert. Das abfiltrierte
Produkt wurde sorgfältig zweimal mit 100 ml Wasser und dann
zweimal mit 100 ml Methanol gewaschen und aus Benzol
umkristallisiert, um 1,0 g eines hellgelben Pulvers (Ausbeute
20 %) zu ergeben. Der Schmelzpunkt betrug 215-216ºC. Das
Ergebnis der ¹H-NMR-Analyse des Pulvers war wie folgt.
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 6,2 bis 7,2 ppm (m; 18H, aromatischer Ring und
Naphthalinring -H, und Methylidyn -CH=C-)
-
δ = 1,0 bis 2,0 ppm (b; 22H, Cyclohexanring)
-
Die Ergebnisse der Elementaranalyse sind wie unten gezeigt
(Summenformel C&sub3;&sub8;H&sub4;&sub0;). Die Werte in Klammern entsprechen den
theoretischen Werten.
-
C: 91,63 % (91,88 %)
-
H: 8,20 % ( 8,12 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
-
Die obigen Ergebnisse bestätigten, daß das obige Produkt das
hellgelbe Pulver ein 2,6-Naphthylendimethylidyn-Derivat der
folgenden Formel war:
Beispiel 18
-
Ein 2,6-Napthylendimethylidyn-Derivat der folgenden Formel
-
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 17 (2) hergestellt,
ausgenommen, daß 4,4'-Dimethylbenzophenon anstelle von
Cyclohexylphenylketon und n-Butyllithium anstelle von
Kaliumtert-butoxid
verwendet wurde.
-
Die Analysenergebnisse sind wie unten gezeigt:
-
Schmelzpunkt: 269-271ºC
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 6,7 bis 7,2 ppm (m; 24H, aromatischer Ring -H und
Methylidyn -CH=C-)
-
δ = 2,4 ppm (s; 12H, p-Tolylmethylgruppe -CH&sub3;)
-
Form: gelbes Pulver
-
Elementaranalyse: Wie unten gezeigt (Summenformel C&sub4;&sub2;H&sub3;&sub6;). Die
Ergebnisse in Klammern entsprechen den theoretischen Werten.
-
C: 93,03 % (93,29 %)
-
H: 6,81 % ( 6,71 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
Beispiel 19
(1) Herstellung einer Arylengruppen-enthaltenden
Phosphorverbindung
-
10 g 9,10-Bis(chlormethyl)anthracen und 35 g Triethylphosphit
wurden unter Rühren bei 130ºC für 6 Stunden auf einem Ölbad in
einem Argonstrom erhitzt. Dann wurde überschüssiges
Triethylphosphit und als Nebenprodukt entstandenes Ethylchlorid unter
vermindertem Druck abdestilliert. Nach Stehenlassen über Nacht
wurden hellgrüne Kristalle erhalten und die Kristalle wurden
dann aus Benzol-Hexan umkristallisiert, um 16 g hellgelbe
schuppige Kristalle zu ergeben (Ausbeute 92 %).
-
Die analytischen Ergebnisse sind wie unten gezeigt.
-
Schmelzpunkt 160-161,5 C
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 7,3 bis 8,4 ppm (m; 8H, Anthracenring -H)
-
δ = 4,1 ppm (d; 4H, J=20 Hz (³¹P-¹H-Kupplung)
P-CH&sub2;)
-
δ = 3,7 ppm (q; 8H, Ethoxygruppe Methylen -CH&sub2;)
-
δ = 1,0 ppm (t; 12H, Ethoxygruppe Methyl -CH&sub3;)
-
Die obigen Ergebnisse bestätigten, daß das obige Produkt eine
Arylengruppen-enthaltende Phosphorverbindung (Phosphonat) mit
der folgenden Formel war:
(2) Herstellung einer aromatischen Dimethylidyn-Verbindung
-
3,0 g des unter (1) oben erhaltenen Phosphonates und 2,5 g
4,4'-Dimethylbenzophenon wurden in 100 ml Tetrahydrofuran
gelöst, 5 g einer n-Butyllithium-enthaltenden Hexanlösung
(Konzentration 15 %) wurde hinzugegeben, und die resultierende
Mischung wurde für 4 Stunden bei Raumtemperatur im Argonstrom
gerührt und dann über Nacht stehengelassen.
-
Zu der oben erhaltenen Mischung wurden 100 ml Methanol gegeben,
und die ausgefallenen Kristalle wurden abfiltriert Das
abfiltrierte Produkt wurde sorgfältig dreimal mit 100 ml Wasser
und dann dreimal mit 100 ml Methanol gewaschen und dann aus
Toluol umkristallisiert, um 0,7 g eines gelblichorangen Pulvers
zu ergeben (Ausbeute 19 %).
-
Die analytischen Ergebnisse waren wie unten gezeigt.
-
Schmelzpunkt: 297-298ºC
-
¹H-NMR (CDCl&sub3;)
-
δ = 6,5 bis 7,5 ppm (m; 26H, aromatischer Ring -H, Anthracen
-H, und Methylidyn -CH=C-)
-
δ = 2,2 ppm (d; 12H, p-Tolylmethylgruppe -CH&sub3;)
-
Elementaranalyse: Wie unten gezeigt mit der Summenformel
C&sub4;&sub6;H&sub3;&sub8;. Die Werte in Klammern entsprechen den theoretischen
Werten.
-
C: 93,42 % (93,52 %)
-
H: 6,53 % ( 6,48 %)
-
N: 0,00 % ( 0 %)
-
Im Massenspektrum wurde der Molekülionenpeak m/z=590 des
gewünschten Produktes nachgewiesen
-
Die obigen Ergebnisse bestätigten&sub7; daß das obige Produkt, das
gelblichorange Pulver ein 9,10-Anthracendiyldimethyliden-
Derivat der folgenden Formel war:
Beispiel 20
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und ein 100 nm dicken Film ITO, bereitgestellt auf
diesem Glasträger durch ein Vakuumverdampfungsverfahren umfaßte
(hergestellt von HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Verdampfungssystems (hergestellt durch
ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In einem elektrisch beheizten
Schiffchen aus Molybdän wurde 200 mg N,N'-Diphenyl-N,N'-bis-(3-
methylphenyl)-[1,1'-biphenyl]-4,4'-diamin (TPDA) gegeben, und
in ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg eines 1,4-
Phenylendimethylidyn-Derivates,
1,4-Bis(2,2-di-p-tolylvinyl)benzol (DTVB), gegeben. Der Druck der Vakuumkammer wurde auf
1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das Schiffchen, in das das TPDA gegeben worden war, wurde auf
215 bis 220ºC erhitzt und das TPDA wurde auf dem transparenten
Träger mit einer Abscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3
nm/sek dampfabgeschieden (vakuumabgeschieden), um eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Filmdicke von 60 nm zu
erzeugen. Die Temperatur des Trägers lag zu dieser Zeit bei
Raumtemperatur.
-
Dann wurde, ohne den Träger aus der Vakuumkammer
herauszunehmen, DTVB aus dem anderen Schiffchen in Form eines 80 nm
Laminatfilms als lichtemittierende Schicht vakuumabgeschieden.
In Verbindung mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Temperatur des Schiffchens 237-238ºC, die
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug 0,1 bis 0,3 nm/sek und die
Trägertemperatur lag bei Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf die obige lichtemittierende
Schicht gegeben und dann mit einem Trägerhalter verbunden. Dann
wurde 1 g Magnesiumband in ein elektrisch beheiztes Schiffchen
aus Molybdän gegeben, und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurden 500 mg Indium gegeben. Der Druck
der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert. Dann wurde das
Indium bei einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis
0,08 nm/sek vakuumabgeschieden, und zur selben Zeit wurde
Magnesium aus dem anderen Schiffchen bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die
Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchens betrug 800ºC und
die Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug
500ºC.
-
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Indium-Metallelektrode in einer Dicke von 150 nm auf der
lichtemittierenden Schicht als Gegenelektrode
vakuumabgeschieden, um dabei die Vorrichtung herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 20 V auf der obigen
Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver Elektrode und
der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode als negativer
Elektrode, floß ein Strom von ungefähr 100 mA/cm², und das
emittierte Licht war blaugrün in den Farbartkoordinaten. Die
Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch ein Spektrometer
betrug 486 nm. Die maximale Luminanz betrug 1000 cd/m².
Beispiel 21
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der durch
das Vakuumabscheidungsverfahren (hergestellt durch HOYA Co.,
Ltd.) erzeugt worden war, wurde als transparenter Träger
verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurde 200 mg TPDA gegeben, und in das
andere Schiffchen wurden 200 mg des in Beispiel 2 erhaltenen
1,4-Phenylendimethylidyn-Derivates, 1,4-Bis
(2,2-diphenylvinyl)benzol (DPVB) gegeben. Der Druck der Vakuumkammer wurde 1x10&supmin;&sup4;
Pa verringert.
-
Dann wurde das obige Schiffchen, in das das TPDA gegeben worden
war, auf 215 bis 220ºC erhitzt, und das TPDA wurde bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek auf
dem transparenten Träger vakuumabgeschieden, um dabei eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Filmdicke von 60 nm
zu erzeugen. Zu dieser Zeit lag die Temperatur des Trägers bei
Raumtemperatur.
-
Dann wurde ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen
auf der positiven Defektelektroneninjektionsschicht DPVB aus
dem anderen Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als
lichtemittierende Schicht vakuumabgeschieden. In Verbindung mit den
Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die Schiffchentemperatur
152 bis 153ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug 0,1
bis 0,3 nm/sek und die Trägertemperatur lag bei Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht angeordnet und dann mit dem Trägerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde 1 g
Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurden 500 mg Indium gegeben.
-
Der Druck der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert. Dann
wurde Indium bei einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von
0,03 bis 0,08 nm/sek vakuumabgeschieden, und aus dem anderen
Schiffchen wurde Magnesium bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die
Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchens betrug 800ºC und
die Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug
500ºC.
-
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Indium-Metallelektrode auf der lichtemittierenden Schicht als
Gegenelektrode vakuumabgeschieden und dabei eine Vorrichtung
hergestellt.
-
Nach Anlegen einer Gleichspannung von 10 V an die obige
Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver Elektrode und
der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode als negativer
Elektrode, floß ein Strom von ungefähr 1,1 mA/cm², und eine
Luminanz von 50 cd/m² wurde erhalten. Zu dieser Zeit betrug die
Lichtausbeute 1,2 lm/W. Außerdem floß beim Anlegen einer
Spannung von 17,5 V ein Strom von ungefähr 75 mA/cm², und das
emittierte Licht war grünlichblau in den Farbartkoordinaten.
Die Wellenlänge des Maximums betrug 483 nm und die maximale
Luminanz betrug 1000 cd/m².
Beispiel 22
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg TPDA gegeben, und in ein
anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des
1,4-Phenylendimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 3,
1,4-Bis(2-phenyl-2-p-tolyl)benzol
(PTVB), gegeben. Der Druck in der
Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC
erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Filmdicke von 60 nm zu erzeugen. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
PTVB auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht vakuumabgeschieden.
-
Im Zusammenhang mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug
die Schiffchentemperatur ungefähr 200ºC, die
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug 0,2 bis 0,4 nm/sek und die
Trägertemperatur war Raumtemperatur. Der Träger wurde aus der
Vakuumkammer herausgenommen, und eine rostfreie Stahlmaske wurde auf
der obigen lichtemittierenden Schicht plaziert und erneut mit
dem Trägerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde 1 g
Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg Indium gegeben.
-
Der Druck der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert. Dann
wurde Indium mit einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von
0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus dem anderen
Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die Temperatur
des Indium-enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC und die
Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug 500ºC.
-
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer Dicke von
150 nm auf der lichtemittierenden Schicht vakuumabgeschieden,
um damit die Vorrichtung herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 20 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 100 mA/cm²,
und das emittierte Licht war grünlichblau in den
Farbartkoordinaten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch die
Spektralmessung, betrug 486 nm, und die maximale Luminanz
betrug 700 cd/m².
Beispiel 23
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der durch
ein Vakuumabscheidungsverfahren darauf bereitgestellt worden
war (hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. Dann wurden 200 mg TPDA in
ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän und in das
andere Schiffchen aus Molybdän 200 mg des
1,4-Phenylendimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 4, 1,4-Bis(2-phenyl-2-
cyclohexylvinyl)benzol (PCVB), gegeben. Der Druck der
Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Dann wurde das obige TPDA-enthaltende Schiffchen auf 215 bis
220ºC erhitzt und auf den transparenten Träger bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um eine 60 nm dicke
Defektelektroneninjektionsschicht zu bilden. Die Temperatur des Trägers lag zu
dieser Zeit bei Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde aus
dem anderen Schiffchen PCVB auf der
Defektelektroneninjektionsschicht in laminierter Form in einer Dicke von 80 nm
vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang mit den
Vakuumabscheidungsbedingungen
betrug die Schiffchentemperatur 185 bis 190ºC, die
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit 0,1 bis 0,3 nm/sek und die
Trägertemperatur lag bei Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer entnommen. Eine rostfreie
Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden Schicht
plaziert, und der Träger wurde erneut mit dem Trägerhalter
verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde 1 g
Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurden 500 mg Indium gegeben.
-
Nachdem der Druck der Vakuumkammer auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert
worden war, wurde Indium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08 nm/sek vakuumabgeschieden, und
aus dem anderen Schiffchen wurde Magnesium bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek
vakuumabgeschieden. Die Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchens
betrug 800ºC und die Temperatur des Magnesium-enthaltenden
Schiffchens betrug 500ºC.
-
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Indium-Metallelektrode auf der lichtemittierenden Schicht in
laminierter Form in einer Dicke von 150 nm vakuumabgeschieden,
um die Gegenelektrode zu bilden, wobei die Vorrichtung
hergestellt wurde.
-
Beim Anlegung einer Gleichspannung von 20 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 3,5 mA/cm²,
und ein bläulichpurpurnes Licht wurde emittiert. Die
Wellenlänge des Maximums betrug 425 nm, bestimmt durch
Spektralmessung. Die Luminanz betrug 50 cd/m², und eine ausreichende
Lichtemission an einem hellen Ort wurde bestätigt.
Beispiel 24
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. Dann wurden 200 mg TPDA in
ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän und in das
andere Schiffchen aus Molybdän 200 mg
1,4-Bis[2(p-methoxyphenyl)-2-phenylvinyl]benzol (MEPVB), erhalten in Beispiel 5,
gegeben. Der Druck der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa
verringert.
-
Dann wurde das obige TPDA-enthaltende Schiffchen auf eine
Temperatur von 215 bis 220ºC erhitzt und auf dem transparenteen
Träger bei einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis
0,3 nm/sek vakuumabgeschieden, um eine 60 nm dicke
Defektelektroneninjektionsschicht zu bilden. Die Trägertemperatur lag zu
dieser Zeit bei Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde aus
dem anderen Schiffchen MEPVB auf der
Defektelektroneninjektionsschicht in einer Dicke von 80 nm in laminierter Form als
lichtemittierende Schicht vakuumabgeschieden.
-
Im Zusammenhang mit den Vakuumbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 107ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
betrug 0,4 bis 0,6 nm/sek und die Trägertemperatur war
Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden.
-
Dann wurde in ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän
1 g Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch
beheizte Schiffchen aus Molybdän 500 mg Indium gegeben.
-
Nachdem der Druck der Vakuumkammer auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert
worden war, wurde Indium bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08 nm/sek vakuumabgeschieden, und aus
dem anderen Schiffchen wurde Magnesium bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek
vakuumabgeschieden. Die Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchens
betrug 800ºC, und die Temperatur des Magnesium-enthaltenden
Schiffchens betrug 500ºC. Unter den obigen Bedingungen wurde
eine gemischte Magnesium-Indium-Metallelektrode auf der
lichtemittierenden Schicht in einer Dicke von 150 nm in
laminierter Form vakuumabgeschieden, um die Gegenelektrode zu
bilden, wobei die Vorrichtung hergestellt wurde.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 12 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver Elektrode
und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode als
negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 160 mA/cm², das
emittierte Licht war blaugrün in den Farbartkoordinaten und die
Luminanz betrug 700 cd/m².
Beispiel 25
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems verbunden
(hergestellt durch ULVAC Co., Ltd.). Dann wurden 200 mg TPDA in
ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän gegeben, und
in das andere Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des 2,5-
Xyloldimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 6, 2,5-Bis(2-
phenyl-2-biphenylvinyl)xylol (BPVX) gegeben. Der Druck der
Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Dann wurde das obige TPDA-enthaltende Schiffchen auf eine
Temperatur von 215 bis 220ºC erhitzt und bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek auf dem
transparenten Träger vakuumabgeschieden, um eine 60 nm dicke
Defektelektroneninjektionsschicht zu bilden. Die
Trägertemperatur lag zu dieser Zeit bei Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer heraus zunehmen, wurde aus
dem anderen Schiffchen BPVX auf der
Defektelektroneninjektionsschicht in einer Dicke von 80 nm in laminierter Form als
lichtemittierende Schicht vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang mit
den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 184ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit 0,2 bis 0,4
nm/sek und die Trägertemperatur lag bei Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden.
-
Dann wurde 1 g Magnesiumband in eine elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän gegeben, und in das andere Schiffchen
aus Molybdän wurden 500 mg Indium gegeben.
-
Der Druck der Vakuumkammer wurde dann auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
Dann wurde Indium bei einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
von 0,03 bis 0,08 nm/sek vakuumabgeschieden, und aus dem
anderen Schiffchen wurde Magnesium bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden.
Die Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchens betrug 800ºC
und die Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens
betrug 500ºC. Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte
Magnesium-Indium-Metallelektrode auf der lichtemittierenden
Schicht in einer Dicke von 150 nm in laminierter Form
vakuumabgeschieden, um eine Gegenelektrode zu bilden, wobei die
Vorrichtung hergestellt wurde.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 20 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver Elektrode
und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode als
negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 170 mA/cm² und eine
in den Farbartkoordinaten blaugrüne Lichtemission wurde
erhalten. Die Wellenlänge des Maximums betrug 499 nm, bestimmt durch
Spektralmessung, und die Luminanz war mehr als 1000 cd/m².
Beispiel 26
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde der UV-Ozon-Reinigung für 2
Minuten unter Verwendung eines UV-Ozon-Behandlungsapparates
unterworfen (hergestellt durch Nippon Battery Co., Ltd.).
-
Dieser Träger wurde mit einem Trägerhalter eines kommerziell
erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt durch ULVAC
Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes Schiffchen
aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben, und in ein
anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des
2,5-Xyloldimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 7, 2,5-Bis(2,2-di-
p-tolylvinyl)xylol (DTVX) gegeben. Der Druck in der
Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC
erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
DTVX auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur
215ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug
0,2 bis 0,4 nm/sek und die Trägertemperatur war Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde 1 g
Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg indium gegeben.
-
Der Druck der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert. Dann
wurde Indium mit einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von
0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus dem anderen
Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die Temperatur
des Indium-enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC, und die
Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug 500ºC.
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer Dicke von
150 nm auf der lichtemittierenden Schicht unter Bildung der
Gegenelektrode vakuumabgeschieden, um damit die Vorrichtung
herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 5 V an die oben
erhaltenen Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver Elektrode
und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode als
negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 6,3 mA/cm². Die
Luminanz des emittierten Lichtes betrug 300 cd/m², und das
emittierte Licht war grünlichblau in den Farbartkoordinaten.
Die Wellenlänge des Maximums betrug 486 nm. Zu dieser Zeit
betrug die Lichtausbeute 2,9 lm/W. Außerdem wurde bestätigt,
daß, wenn eine Gleichspannung von 7 V angelegt wurde, die
Luminanz des emittierten Lichts mehr als 1000 cd/m² betrug.
Beispiel 27
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg TPDA gegeben, und in ein
anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des
2,5-Xyloldimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 8, 2,5-Bis[2-
phenyl-2-(2-naphthyl)vinyl]xylol (NPVX) gegeben. Der Druck in
der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC erhitzt
und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
NPVX auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 147ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug
0,2 bis 0,4 nm/sek und die Trägertemperatur war Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen, und eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde 1 g
Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg Indium gegeben.
-
Nachdem der Druck der Vakuumkammer auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert
worden war, wurde Indium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
von 0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus dem
anderen Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die
Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC und
die Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug
500ºC. Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte
Magnesium-Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer
Dicke von 150 nm auf der lichtemittierenden Schicht unter
Bildung der Gegenelektrode vakuumabgeschieden, um damit die
Vorrichtung herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 17,5 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 220 mA/cm²,
und eine in den Farbartkoordinaten bläulichgrüne Lichtemission
wurde erhalten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch
die Spektralmessung, betrug 502 nm. Die Luminanz des
emittierten Lichtes betrug 1000 cd/m².
Beispiel 28
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben, und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des 2,5-
Xyloldimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 10, 2,5-
Bis[2-phenyl-2-(2-pyridyl)vinyl]xylol (PPVX) gegeben. Der Druck
in der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC
erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
PPVX auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 198ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug
0,2 bis 0,4 nm/sek und die Trägertemperatur war Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Tragerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann
1 g Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch
beheizte Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg Indium gegeben.
-
Nachdem der Druck der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4; Pa
verringert worden war, wurde indium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus
dem anderen Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakkuumabgeschieden. Die
Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC und
die Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug
500ºC. Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte
Magnesium-Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer
Dicke von 150 nm auf der lichtemittierenden Schicht
vakuumabgeschieden, um damit die Vorrichtung herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 12,5 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit einer ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 50 mA/cm²,
und eine in den Farbartkoordinaten grüne Lichtemission wurde
erhalten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch die
Spektralmessung, betrug 531 nm und die Luminanz betrug 100
cd/m².
Beispiel 29
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 209 mg TPDA gegeben, und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des 2,5-
Xyloldimethylidyn-Derivates erhalten in Beispiel 14, 2,5-Bis(2-
phenyl-2-methylvinyl)xylol (MePVX), gegeben. Der Druck in der
Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das obige, TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC
erhitzt und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
MEPVX auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 152ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug
0,2 bis 0,4 nm/sek und die Trägertemperatur war Raumtemperatur.
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen, und eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann
1 g Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch
beheizte Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg indium gegeben.
Dann wurde nachdem der Druck der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4;
Pa verringert worden war, Indium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben zeit
aus dem anderen Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden.
Die Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC
und die Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens
betrug 500ºC. Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte
Magnesium-Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer
Dicke von 150 nm auf der lichtemittierenden Schicht
vakuumabgeschieden, um damit die Vorrichtung herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 10 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit einer ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 140 mA/cm²
und eine in den Farbartkoordinaten purpurnblaue Lichtemission
wurde erhalten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch
die Spektralmessung, betrug 438 nm, und die Luminanz betrug
ungefähr 20 cd/m².
Beispiel 30
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet. Dieser transparente Träger wurde für 2
Minuten der UV-Ozon-Reinigung unter Verwendung eines UV-Ozon-
Reinigungs-Apparates unterworfen.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurde das
4,4'-Biphenylendimethylidyn-Derivat,
erhalten in Beispiel 15, 4,4'-Bis(2-
cyclohexyl-2-phenylvinyl)biphenyl (CPVBi) gegeben. Der Druck in
der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC
erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
CPVBI auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 210ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug
0,1 bis 0,3 nm/sek und die Trägertemperatur war Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann
1 g Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch
beheizte Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg Indium gegeben.
-
Nachdem der Druck der Vakuumkammer verringert worden war, wurde
Indium mit einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis
0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus dem anderen Schiffchen
Magnesium mit einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7
bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die Temperatur des
Indiumenthaltenden Schiffchen betrug 800ºC und die Temperatur des
Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug 500ºC.
-
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer Dicke von
150 nm auf der lichtemittierenden Schicht unter Bildung der
Gegenelektrode vakuumabgeschieden, um damit die Vorrichtung
herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 7 V an die oben erhaltene
Vorrichtung mit einer ITO-Elektrode als positiver Elektrode und
der gemischten Magnesium-indium-Metallelektrode als negativer
Elektrode floß ein Strom von ungefähr 14 mA/cm² und eine in den
Farbartkoordinaten purpurnblaue Lichtemission wurde erhalten.
Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch die
Spektralmessung, betrug 441 nm und die Luminanz des emittierten Lichtes
betrug 200 cd/m². Die Lichtausbeute betrug 0,65 lm/W.
Beispiel 31
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben, und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des 4,4'-
Biphenylendimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 16,
4,4'-Bis(2,2-di-p-tolylvinyl)biphenyl (DTVBi) gegeben. Der
Druck in der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC
erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
DTVBi auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 253 bis 271 ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
betrug 0,1 bis 0,3 nm/sek und die Trägertemperatur war
Raumtemperatur. Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen.
Eine rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen
lichtemittierenden Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter
verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde 1 g
Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg Indium gegeben.
-
Nachdem der Druck der Vakuumkammer auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert
worden war, wurde Indium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus dem
anderen Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die
Temperatur des Indium-enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC und
die Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug
500ºC. Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte
Magnesium-Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer
Dicke von 150 nm auf der lichtemittierenden Schicht unter
Bildung der Gegenelektrode vakuumabgeschieden, um damit die
Vorrichtung herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 15 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit einer ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 32 mA/cm²,
und eine in den Farbartkoordinaten blaue Lichtemission wurde
erhalten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch die
Spektralmessung, betrug 473 nm, und die maximale Luminanz des
emittierten Lichtes betrug mehr als 1000 cd/m². Die
Lichtausbeute war größer als 0,65 lm/W.
Beispiel 32
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden
war, (hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als
transparenter Träger verwendet. Dieser transparente Träger wurde für 2
Minuten der UV-Ozon-Reinigung unter Verwendung eines UV-Ozon-
Reinigungs-Apparates unterworfen.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des 2,6-
Naphthylendimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 18, 2,6-
Bis(2,2-di-p-tolylvinyl)naphthalin (DTVN) gegeben. Der Druck in
der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC erhitzt
und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
DTVN auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden.Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 276 bis 278ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
betrug 0,1 bis 0,3 nm/sek und die Trägertemperatur war
Raumtemperatur. Der Träger wurde aus der Vakuumkammer
herausgenommen. Eine rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen
lichtemittierenden Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter
verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann
1 g Magnesiumband gegeben, und in das andere elektrisch
beheizte Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg Indium gegeben.
-
Nachdem der Druck der Vakuumkammer auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert
worden war, wurde Indium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus
dem anderen Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die
Temperatur des Indium enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC und
die Temperatur des Magnesium enthaltenden Schiffchens betrug
500ºC. Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte
Magnesium-Indium-Metallelektrode in laminierter Form unter
Bildung einer Gegenelektrode in einer Dicke von 150 nm auf der
lichtemittierenden Schicht vakuumabgeschieden, um damit die
Vorrichtung herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 12 V an die oben
erhaltene Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 350 mA/cm²
und eine in den Farbartkoordinaten grünlichblaue Lichtemission
wurde erhalten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch
die Spektralmessung, betrug 486 nm, und die Luminanz des
emittierten Lichtes betrug 20 cd/m².
Beispiel 33
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet. Dieser transparente Träger wurde für 2
Minuten der UV-Ozon-Reinigung unter Verwendung eines UV-Ozon-
Reinigungs-Apparates unterworfen.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des 9,10-
Anthracendimethylidyn-Derivates, erhalten in Beispiel 19, 9,10-
Bis(2,2-di-p-tolylvinyl)anthracen (DTVA) gegeben. Der Druck in
der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC erhitzt
und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
DTVA auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 270ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit betrug
0,1 bis 0,3 nm/sek und die Trägertemperatur war Raumtemperatur.
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden.
-
In ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde 1 g
Magnesiumband gegeben und in das andere elektrisch beheizte
Schiffchen aus Molybdän wurde 500 mg Indium gegeben. Nachdem
der Druck der Vakuumkammer auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert worden war,
wurde Indium mit einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von
0,03 bis 0,08 nm/sek und zur selben Zeit aus dem anderen
Schiffchen Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek vakuumabgeschieden. Die Temperatur
des Indium-enthaltenden Schiffchen betrug 800ºC und die
Temperatur des Magnesium-enthaltenden Schiffchens betrug 500ºC.
-
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Indium-Metallelektrode in laminierter Form in einer Dicke von
150 nm auf der lichtemittierenden Schicht unter Bildung der
Gegenelektrode vakuumabgeschieden, um damit die Vorrichtung
herzustellen.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 10 V an die oben
erhaltene
Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode als
negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 350 mA/cm², und
eine in den Farbartkoordinaten grüne Lichtemission wurde
erhalten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch die
Spektralmessung, betrug 526 nm, und die Luminanz des
emittierten Lichtes war größer als 400 cd/m².
Beispiel 34
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben, und in
das andere Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg DPVB gegeben.
Der Druck in der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
-
Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC erhitzt
und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 75 nm zu bilden. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
DPVB auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 152 bis 153ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
betrug 0,1 bis 0,2 nm/sek, und die Trägertemperatur war
Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der obigen lichtemittierenden
Schicht plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden. In
ein elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann 1 g
Magnesiumband gegeben, und als Elektronenkanonentarget für die
Elektronenstrahlvakuumabscheidung wurden unter den Trägerhalter
in zentraler Stelle der Vakuumkammer Kupferpellets plaziert.
Nachdem der Druck der Vakuumkammer auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert
worden war, wurde Kupfer mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0703 bis 0,08 nm/sek durch ein
Elektronenstrahlvakuumabscheidungsverfahren vakuumabgeschieden, und zur selben
Zeit wurde aus dem Schiffchen aus Molybdän Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek durch
ein elektrisches Heizverfahren vakuumabgeschieden. Zu dieser
Zeit betrug der Emissionsstrom des Glühdrahtes der
Elektronenkanone 200 bis 230 mA, die Beschleunigungsspannung betrug 4 kV
und die Schiffchentemperatur betrug ungefähr 500ºC. Unter den
obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-Kupfer-
Metallelektrode auf der lichtemittierenden Schicht in einer
Dicke von 70 nm in laminierter Form vakuumabgeschieden, um die
Gegenelektrode zu bilden.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 19 V an die oben
erhaltene EL-Vorrichtung mit einer ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Kupfer-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 91 mA/cm²,
und eine in den Farbartkoordinaten bläulichgrüne Lichtemission
wurde erhalten. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch
die Spektralmessung, betrug 491 nm und die Luminanz des
emittierten Lichtes betrug 880 cd/m².
-
Die Lichtemission war gleichförmig in der ebenen Lichtemission,
und es bestätigte sich, daß keine kleinen Löcher in der
lichtemittierenden Schicht vorlagen. Außerdem war die Lichtemission
außerordentlich stabilisiert.
Beispiel 35
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden war
(hergestellt durch HOYA Co., Ltd.), wurde als transparenter
Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg des 1,4-
Bis(2-p-methylphenyl-2-biphenylvinyl)benzol (MPVB) gegeben. Der
Druck in der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert. Das
TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf dann 215 bis 220ºC
erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 75 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
MPVB auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 180 bis 190ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
betrug 0,1 bis 0,2 nm/sek und die Trägertemperatur war
Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der lichtemittierenden Schicht
plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden. In ein
elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann 1 g
Magnesiumband gegeben, und als Elektronenkanonentarget für die
Elektronenstrahlvakuumabscheidung wurden unter den Trägerhalter
in zentraler Stelle der Vakuumkammer Kupferpellets plaziert.
Nachdem der Druck der Vakuumkammer dann auf 2x10&supmin;&sup4; Pa
verringert worden war, wurde Kupfer mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08 nm/sek durch ein
Elektronenstrahlvakuumabscheidungsverfahren vakuumabgeschieden, und zur
selben Zeit wurde aus dem Schiffchen aus Molybdän Magnesium mit
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek
durch ein elektrisches Heizverfahren vakuumabgeschieden. Zu
dieser Zeit betrug der Emissionsstrom des Glühdrahtes der
Elektronenkanone 200 bis 230 mA, die Beschleunigungsspannung
betrug 4 kV und die Schiffchentemperatur betrug ungefähr 500ºC.
Unter den obigen Bedingungen wurde eine gemischte Magnesium-
Kupfer-Metallelektrode auf der lichtemittierenden Schicht in
einer Dicke von 70 nm in laminierter Form vakuumabgeschieden,
um die Gegenelektrode zu bilden.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 20 V an die oben
erhaltene EL-Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Kupfer-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von 238 mA/cm² und eine
grüne Lichtemission wurde erhalten. Die Wellenlänge des
Maximums, bestimmt durch die Spektralmessung, betrug 512 nm,
und die Luminanz des emittierten Lichtes betrug 1100 cd/m².
-
Wie in Beispiel 34 war die Lichtemission gleichförmig in der
ebenen Lichtemission, und das grüne Licht war außerordentlich
stabilisiert.
Beispiel 36
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden
war, wurde als transparenter Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben, und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg DTVB,
erhalten in Beispiel 1. Der Druck in der Vakuumkammer wurde auf
1x10&supmin;&sup4; Pa verringert. Das TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf
215 bis 220ºC erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten
Träger bei einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis
0,3 nm/sek vakuumabgeschieden, um dadurch eine
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 70 nm zu produzieren.
Die Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Ohne den Träger aus der Vakuumkammer herauszunehmen, wurde das
DTVB auf der Defektelektroneninjektionsschicht aus dem anderen
-Schiffchen in einer Dicke von 80 nm als lichtemittierende
Schicht in laminierter Form vakuumabgeschieden. Im Zusammenhang
mit den Vakuumabscheidungsbedingungen betrug die
Schiffchentemperatur 237 bis 238ºC, die Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit
betrug 0,1 bis 0,2 nm/sek und die Trägertemperatur war
Raumtemperatur.
-
Der Träger wurde aus der Vakuumkammer herausgenommen. Eine
rostfreie Stahlmaske wurde auf der lichtemittierenden Schicht
plaziert und erneut mit dem Trägerhalter verbunden. In ein
elektrisch beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann 1 g
Magnesiumband gegeben, und als Elektronenkanonentarget für die
Elektronenstrahlvakuumabscheidung wurden unter den Trägerhalter
in zentraler Stelle der Vakuumkammer Kupferpellets plaziert.
Der Druck der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert. Dann
wurde Kupfer mit einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von
0,03 bis 0,08 nm/sek durch ein
Elektronenstrahlvakuumabscheidungsverfahren vakuumabgeschieden, und zur selben Zeit wurde
aus dem Schiffchen aus Molybdän Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek durch ein
elektrisches Heizverfahren vakuumabgeschieden. Zu dieser Zeit
betrug der Emissionsstrom des Glühdrahtes der Elektronenkanone
200 bis 230 mA, die Beschleunigungsspannung betrug 4 kV und die
Schiffchentemperatur betrug ungefähr 500ºC. Unter den obigen
Bedingungen wurde eine gemischte
Magnesium-Kupfer-Metallelektrode auf der lichtemittierenden Schicht in einer Dicke von 70
nm in laminierter Form vakuumabgeschieden, um die
Gegenelektrode zu bilden.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 20 V an die oben
erhaltene EL-Vorrichtung mit der ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Kupfer-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von 119 mA/cm² und eine
bläulichgrüne Lichtemission wurde erhalten. Die Wellenlänge des
Maximums, bestimmt durch die Spektralmessung, betrug 487 nm und
die Luminanz des emittierten Lichtes betrug 980 cd/m².
-
Das emittierte Licht war gleichförmig in der emittierten
Lichtebene und außerordentlich stabilisiert.
Beispiel 37
-
Ein Konstruktionsteil, das einen 25 mm x 75 mm x 1,1 mm
Glasträger und einen 100 nm dicken ITO-Film umfaßte, der darauf
durch ein Vakuumabscheidungsverfahren bereitgestellt worden
war, wurde als transparenter Träger verwendet.
-
Dieser transparente Träger wurde mit einem Trägerhalter eines
kommerziell erhältlichen Vakuumabscheidungssystems (hergestellt
durch ULVAC Co., Ltd.) verbunden. In ein elektrisch beheiztes
Schiffchen aus Molybdän wurden dann 200 mg TPDA gegeben, und in
ein anderes Schiffchen aus Molybdän wurden 200 mg DPVB gegeben.
Der Druck in der Vakuumkammer wurde auf 1x10&supmin;&sup4; Pa verringert.
Das obige TPDA-enthaltende Schiffchen wurde auf 215 bis 220ºC
erhitzt, und das TPDA wurde auf dem transparenten Träger bei
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,1 bis 0,3 nm/sek
vakuumabgeschieden, um dadurch eine positive
Defektelektroneninjektionsschicht mit einer Dicke von 60 nm zu produzieren. Die
Temperatur des Trägers war zu dieser Zeit Raumtemperatur.
-
Dann wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 34 das DPVB
laminiert.
-
Der Druck der Vakuumkammer wurde wieder auf Atmosphärendruck
eingestellt, und die zwei Schiffchen aus Molybdän wurden aus
der Vakuumkammer herausgenommen. An ihrer Stelle wurde ein
Molybdänschiffchen mit 200 mg [3",4":3,4,5:10",9":3',4',5']-
Dipyridyno[1,2-a:1',2'-a']bisbenzoimidazol-6,18-dion in der
Vakuumkammer plaziert. Dann wurde der Druck der Vakuumkammer
auf 2x10&supmin;&sup4; pa verringert. Das obige Schiffchen wurde auf eine
Temperatur von 500ºC erhitzt, und die obige Substanz wurde auf
der lichtemittierenden Schicht in einer Dicke von 60 nm in
laminierter Form als Elektroneninjektionsschicht
vakuumabgeschieden.
-
Der Druck der Vakuumkammer wurde wieder auf Atmosphärendruck
eingestellt. Nach Entfernung der obigen laminierten Probe von
dem Träger wurde eine rostfreie Stahlmaske darauf plaziert und
dann mit dem Trägerhalter verbunden. In ein elektrisch
beheiztes Schiffchen aus Molybdän wurde dann 1 g Magnesiumband
gegeben, und als Elektronenkanonentarget für die
Elektronenstrahlvakuumabscheidung wurden unter den Trägerhalter in zentraler
Stelle der Vakuumkammer ein Kupferpellet plaziert. Der Druck
der Vakuumkammer wurde auf 2x10&supmin;&sup4; Pa verringert, Kupfer mit
einer Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 0,03 bis 0,08
nm/sek durch ein Elektronenstrahlvakuumabscheidungsverfahren
vakuumabgeschieden, und zur selben Zeit wurde aus dem
Schiffchen aus Molybdän Magnesium mit einer
Vakuumabscheidungsgeschwindigkeit von 1,7 bis 2,8 nm/sek durch ein elektrisches
Heizverfahren vakuumabgeschieden. Zu dieser Zeit betrug der
Emissionsstrom des Glühdrahtes der Elektronenkanone 200 bis 230
ma, die Beschleunigungsspannung betrug 4 kV und die
Schiffchentemperatur betrug ungefähr 500ºC. Unter den obigen Bedingungen
wurde eine gemischte Magnesium-Kupfer-Metallelektrode auf der
lichtemittierenden Schicht in einer Dicke von 100 nm in
laminierter Form vakuumabgeschieden, um die Gegenelektrode zu
bilden.
-
Beim Anlegen einer Gleichspannung von 19 V an die oben
erhaltene EL-Vorrichtung mit einer ITO-Elektrode als positiver
Elektrode und der gemischten Magnesium-Indium-Metallelektrode
als negativer Elektrode floß ein Strom von ungefähr 100 mA/cm²,
und das gleiche bläulichgrüne Licht wie in Beispiel 34 wurde
emittiert. Die Wellenlänge des Maximums, bestimmt durch die
Spektralmessung, betrug 490 nm und die Luminanz betrug 1000
cd/m².
-
Der luminose Zustand war wie in Beispiel 34 gleichförmig und
stark stabilisiert.