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DE3730077A1 - Vorrichtung zur magnettherapie, sowie magnete hierfuer - Google Patents

Vorrichtung zur magnettherapie, sowie magnete hierfuer

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Publication number
DE3730077A1
DE3730077A1 DE19873730077 DE3730077A DE3730077A1 DE 3730077 A1 DE3730077 A1 DE 3730077A1 DE 19873730077 DE19873730077 DE 19873730077 DE 3730077 A DE3730077 A DE 3730077A DE 3730077 A1 DE3730077 A1 DE 3730077A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnets
magnet
magnetic
net
north
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873730077
Other languages
English (en)
Inventor
Nobuyuki Kitagishi
Hiroaki Kimura
Shiro Tago
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marubeni Corp
Sumitomo Seika Chemicals Co Ltd
Shinko Co Ltd
Original Assignee
Marubeni Corp
Seitetsu Kagaku Co Ltd
Shinko Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP61215210A external-priority patent/JPS6371265A/ja
Priority claimed from JP61259971A external-priority patent/JPS63111882A/ja
Priority claimed from JP61259970A external-priority patent/JPS63111881A/ja
Priority claimed from JP61282800A external-priority patent/JP2516752B2/ja
Priority claimed from JP1092187A external-priority patent/JPS63177504A/ja
Priority claimed from JP62015009A external-priority patent/JPS63181777A/ja
Priority claimed from JP62175764A external-priority patent/JPS6418206A/ja
Application filed by Marubeni Corp, Seitetsu Kagaku Co Ltd, Shinko Co Ltd filed Critical Marubeni Corp
Publication of DE3730077A1 publication Critical patent/DE3730077A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/06Magnetotherapy using magnetic fields produced by permanent magnets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0205Magnetic circuits with PM in general
    • H01F7/021Construction of PM

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Anordnungen von Ma­ gneten, die als Vorrichtungen zur Magnettherapie ver­ wendbar sind, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. 16 bzw. 26 bzw. 36 bzw. 45 bzw. 51 bzw. 60, um magneti­ sche Kraftlinien auf einen lebenden Körper einwirken zu lassen, um physische Beschwerden, wie Schmerzen, Ver­ spannungen und Druck zu beheben oder um das Wohlbefinden allgemein zu verbessern. Weiterhin betrifft die vorlie­ gende Erfindung Magnete hierfür, nach dem Oberbegriff des Anspruches 43 bzw. 48 bzw. 55. Schließlich betrifft die vorliegende Erfindung auch noch Anordnungen von Ma­ gneten, welche dann im Kunsthandwerk, in Spielzeugen, Haushaltsartikel, Lernartikel etc. unter Verwendung der magnetischen Anziehungskraft eingesetzt werden können.
Es ist allgemein bekannt, daß der Magnetismus Auswir­ kungen auf den menschlichen Körper hat und körperliche Beschwerden, wie z. B. Verspannungen und Schmerzen be­ heben kann und einen allgemein positiven Einfluß auf die Gesundheit hat und eine große Anzahl von magnetischen Therapievorrichtungen, die den magnetischen Effekt ver­ wenden, sind bereits auf dem Markt und in Verwendung, wie z. B. magnetische Halsketten, Armreifen, Matratzen, Ma­ gnetbänder und magnetische Pillen, welche an Klebebänder angeklebt werden und im folgenden mit "Magnetpflastern" bezeichnet werden.
Allerdings haben die bereits bekannten magnetischen The­ rapievorrichtungen die folgenden Nachteile: beispiels­ weise gibt ein magnetisches Halsband oder dergleichen magnetische Kraftlinien auf eine bestimmte Stelle auf, z. B. im Nacken einer Person, wohingegen eine magnetische Matratze das Einwirken von Magnetismus auf den gesamten Körper einer Person ermöglicht, wobei jedoch die magne­ tischen Kraftlinien von einer magnetischen Matratze re­ lativ schwach sind und Teile des Körpers einer Person, auf die der Magnetismus wirksam einwirkt sind auf die beschränkt, die nahe den in der Matratze installierten Magneten liegen.
Demgegenüber können Magnetpflaster, die sich in jüngster Zeit stark verbreitet haben, an jede beliebige Stelle des Körpers angebracht werden, so daß Magnetkraftlinien direkt auf ein gewünschtes Körperteil einwirken können. Da je­ doch der Magnetpol, der mit der Haut in Anlage ist, auf einen Pol beschränkt ist (in den meisten Fällen der Nordpol), ist es unmöglich, ein starkes Magnetfeld an dem gewünschten Ort zu erzeugen, so daß die magnetischen Kraftlinien, die auf den betreffenden Teil wirken, rela­ tiv schwach sind. Selbst wenn eine große Anzahl von Ma­ gnetpflastern auf ein betroffenes Teil geklebt wird, wird, da die mit der Haut in Anlage liegenden magnetischen Polen die gleiche Polarität haben die magnetische Kraft nicht erhöht, sondern es findet vielmehr eine gegensei­ tige Aufhebung oder Auslöschung statt. Somit ist es un­ möglich, einen starken magnetischen Therapieeffekt bei derartigen herkömmlichen magnetischen Pflastern zu er­ warten. Da weiterhin diese Art von Therapiepflaster für einen langen Zeitraum in Anlage mit der Haut ist, kann die Haut zu Ausschlägen neigen.
Weiterhin verwenden die meisten der beschriebenen her­ hömmlichen magnetischen Therapiemittel Ferrit-Magnete oder dergleichen, die nur eine gewöhnliche Magnetkraft­ stärke haben und die magnetische Flußdichte an der Anla­ gefläche mit dem menschlichen Körper liegt für gewöhnlich bei 1000 G (Gauß) oder weniger. Selbst wenn ein Magnet aus seltenen Erden verwendet wird, der starke Magnet­ kräfte hat, liegt die magnetische Flußdichte zumeist bei 2000 G und für gewöhnlich bei 1500 G oder weniger.
Zusätzlich ist der Anlagebereich des Magnetpols mit der Haut des Körpers relativ klein, d. h. 1 cm2 oder weniger, so daß die Einwirkung der magnetischen Kraftlinien auf den Körper schwach ist. Somit wurde allgemein erkannt, daß die magnetischen Kraftlinien, die von diesen bekann­ ten Vorrichtungen erzeugt werden, keinen unmittelbaren therapeutischen Effekt ausüben können und nur dann wirk­ sam sind, wenn sie für einen langen Zeitraum verwendet werden. Eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten wurde bereits in der Magnettherapie vorgeschlagen und es ist übliche Praxis, einen einzelnen Magneten zu verwenden, der ein Paar von Nord- und Südpolen aufweist. Im ein­ fachsten Fall wird der Nordpol des erwähnten Einzelma­ gneten in Anlage mit der Haut eines betroffenen Körper­ teils gebracht und dort mittels Klebeband oder derglei­ chen lagefixiert. Da jedoch die verschiedensten magneti­ schen Therapieverfahren vorgeschlagen und untersucht wurden, liegt eine wachsende Tendenz dazu vor, zuzugeben, daß eine Behandlung, bei der der Nordpol eines Einzelma­ gneten in Anlage mit der Haut des betroffenen Körperteils gebracht wird und der Südpol eines anderen Einzelmagneten nahe dem Nordpol angeordnet wird, ebenfalls effektiv sein kann.
Wie beschrieben, wurde bislang erkannt, daß der von ma­ gnetischen Therapievorrichtungen erzeugte therapeutische Effekt langsam ist und daß diese Vorrichtungen nur dann wirksam sind, wenn sie für einen relativ langen Zeitraum verwendet werden.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, wenig­ stens einen der geschilderten Nachteile des Standes der Technik zu umgehen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeich­ nenden Merkmale des Anspruches 1 bzw. 16 bzw. 26 bzw. 36 bzw. 43 bzw. 45 bzw. 48 bzw. 51 bzw. 55 bzw. 60.
Die jeweiligen Unteransprüche haben vorteilhafte Weiter­ bildungen der Erfindung zum Inhalt.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurden ausgedehnte Untersuchungen durchgeführt, um eine Möglichkeit zu fin­ den, eine starke Verbesserung der Therapiewirkung von magnetischen Kraftlinien zu ermöglichen, so daß physische Beschwerden unmittelbar behoben werden können. Diese Un­ tersuchungen führten zu dem Ergebnis, daß eine magneti­ sche Therapievorrichtung dadurch eine außerordentliche Wirksamkeit in der Therapiewirkung erhalten kann, indem der Oberflächenbereich, in dem die Vorrichtung in Kontakt mit dem Körper gebracht wird (im folgenden mit "Kontakt­ oberfläche" bezeichnet) auf einen derartigen Betrag ver­ größert wird, der von bekannten Vorrichtungen nicht nahe­ gelegt wird und indem weiterhin ein Paar von Magneten mit starken Magnetkräften verwendet wird, so daß die magne­ tische Flußdichte des magnetischen Therapiegerätes erhöht wird. Diese Erkenntnis ist Gegenstand der ersten Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung.
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß ein magnetisches Therapiegerät mit einer vergrößerten Kontaktoberfläche, das durch eine Kombination einer Mehrzahl von Magneten mit starken Magnetkräften derart erhalten wird, daß die Nord- und Südpole alternierend angeordnet sind, einen überragenden therapeutischen Effekt am menschlichen Körper ausübt und daß die Verwendung eines Paares von magnetischen Therapiegeräten außerordentlich wirksam therapeutisch auf den Körper einwirkt. Diese Erkenntnis ist Gegenstand der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Weiterhin hat sich gezeigt, daß ein magnetisches Therapiegerät mit einer Kontaktoberfläche, die durch Anordnen einer Mehrzahl von Magneten mit starken Magnetkräften in einer Reihe, wobei gleiche Magnetpole einander gegenüberliegen entlang eines magnetisch durchlässigen Materials vergrößert ist, ausgezeichnete therapeutische Effekte am menschlichen Körper erzielt und daß die Verwendung eines Paares derartiger magnetischer therapeutischer Geräte außerordentlich wirksam zum Ausüben einer Therapiewirkung auf dem menschlichen Körper ist. Diese Erkenntnis ist Gegenstand der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
In weiter durchgeführten Untersuchungen hat sich dann herausgestellt, daß es möglich ist, einen sogar noch besseren therapeutischen Effekt dadurch zu erzielen, daß ein magnetisches therapeutisches Gerät so ausgebildet wird, daß eine magnetische Polfläche, die in Anlage mit dem menschlichen Körper gebracht wird, in Form einer Mehrzahl von Vorsprüngen ausgebildet wird, welche alter­ nierend angeordnete Nord- und Südpole bilden. Dieses Ergebnis der Untersuchung ist Gegenstand der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Von einem anderen Gesichtspunkt her betrachtet sind die oben beschriebenen magnetischen Therapiegeräte nicht zwingend frei von Nachteilen, die sich im praktischen Einsatz zeigen. Somit wurden die magnetischen therapeutischen Geräte gemäß der ersten bis vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weiterhin verbessert, um einen Magneten zu erhalten, der für magnetische Anhaftung genauso geeignet ist wie für magnetische Therapie und der einfach zusammenzubauen, auseinanderzubauen und abzunehmen ist und bei einer Vielzahl von Anwendungsfällen mit großer Flexibilität einsetzbar ist. Es wurde herausgefunden, daß bei Verwendung eines zusammengesetzten Magnetes, der durch Kombinieren von vier Magneten der gleichen rechteckförmigen, flachparallelen Formgebung gemäß eines speziell Verfahrens oder bei Verwendung eines zusammengesetzten Magneten, der durch eine Kombinierung einer Mehrzahl der zusammengesetzten gerade eben beschriebenen Typen gebildet wird beim Zusammenfügen eines derartigen zusammengesetzten Magneten, oder wenn ein Paar von zusammengesetzten Magneten oder eine Mehrzahl von Paaren von zusammengesetzten Magneten als ein Satz verwendet werden, die Gesamtmagneten einander fehlerfrei anziehen und aneinander haften, ohne irgendwelche absto­ ßenden Kräfte zwischen ihnen, ganz egal wie sie mitei­ nander in Anlage gebracht werden, so daß ihre Handhabung beachtlich erleichtert ist. Diese Erkenntnis ist Gegen­ stand der fünften Ausführungsform der vorliegenden Er­ findung.
Weitere Untersuchungen an den eben erwähnten zusammenge­ setzten Magneten haben gezeigt, daß es nicht immer not­ wendig ist, vier Einzelmagnete zusammenzufügen und daß beim Zusammenfügen einer Prim-Anzahl (2, 3, 5, 7, 11, etc.) von Einheitsmagneten und einem Versehen dieser Kombination mit einer einfachen Markierung, z. B. einer unterscheidbaren Farbe oder einem Vorsprung, um unter­ scheidbar zu sein, dieser zusammengesetzte Magnet die gleiche Funktion wie der oben beschriebene zusammen­ gesetzte Magnet bestehend aus vier Einzelmagneten durch­ führen kann und zusätzlich bei der Anwendung in medizi­ nischen Anwendungsfällen es möglich ist, vorteilhafte Effekte zu erzielen, die bislang nicht erreichbar waren. Diese Erkenntnis ist Gegenstand der sechsten Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung.
Weiterhin wurden umfangreiche Studien durchgeführt, um auf ähnliche Weise Plattenmagneten zu verbessern, die allgemein in vielfacher Weise verwendet werden und es hat sich herausgestellt, daß nicht nur vier, sondern auch eine Mehrzahl von Einzelmagneten kombiniert und aneinan­ dergestapelt werden kann wie gewünscht, wobei die magne­ tischen Polflächen sich immer anziehen, ungeachtet, welche Seiten der Einzelmagneten einander gegenüberliegen, indem jeder Einzelmagnet derart angeordnet wird, daß eine Mehrzahl von Nord- und Südpol-Stirnflächen abwechselnd auf der Oberfläche des Magneten angeordnet sind. Diese Entdeckung bildet die Grundlage für die siebte Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung.
Insoweit zusammenfassend ist das magnetische Therapiege­ rät gemäß der vorliegenden Erfindung vollständig neu und die vorliegende Erfindung umfaßt im wesentlichen die folgenden sieben praktischen Formen (im folgenden mit "erster bis siebter Ausführungsform" bezeichnet:
  • 1. Ein Paar von Hochleistungsmagneten mit vergrößerten Kontaktoberflächen.
  • 2. Eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die derart angeordnet sind, daß die Nord- und Südpole alternie­ rend vorliegen.
  • 3. Eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die reihen­ förmig derart angeordnet sind, daß gleiche Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten einander durch ein magnetisch durchlässiges Material gegenüberlie­ gen.
  • 4. Eine Kontaktoberfläche in Form einer Mehrzahl von Vorsprüngen, die alternierend angeordnete Nord- und Südpole definieren.
  • 5. Vier Magnete mit der gleichen rechteckförmigen, flach­ parallelen Formgebung, wobei die Magnete miteinander derart kombiniert werden, daß die Nord- und Südpol- Stirnflächen in Punktsymmetrie zueinander bezüglich des Zentrums der kombinierten vier Magnete angeordnet sind.
  • 6. Ein zusammengesetzter Magnet, der durch Anordnung einer Prim-Anzahl von Magneten mit der gleichen rechteck­ förmigen, flachparallelen Formgebung derart gebildet wird, daß die Nord- und Südpol-Stirnflächen, die von­ einander unterscheidbar gemacht sind, alternierend angeordnet sind.
  • 7. Ein Plattenmagnet mit einer Oberfläche, auf der al­ ternierend eine Mehrzahl von Nord- und Südpol-Stirn­ flächen angeordnet ist.
Die oben beschriebenen sieben Ausführungsformen sind nicht voneinander unabhängig, sondern unterliegen einem einheitlichen Grundgedanken. Somit können diese Ausfüh­ rungsformen auch passend ausgewählt und auch miteinander kombiniert werden, um bestimmten Situationen gerecht zu werden, wobei diese Kombinationen höchst effektiv sein können.
Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im folgenden noch detaillierter beschrieben.
Das magnetische therapeutische Gerät gemäß einer ersten praktischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist ein Paar von Hochleistungsmagneten auf, die bereits Kontaktoberflächen besitzen, wobei die Kontaktoberflächen der Magneten einander gegenüberliegen und entgegenge­ setzte Polarität haben. Vorteilhafterweise hat jeder der Magneten, die ein Paar von Hälften bilden teilweise oder vollständig mit einem Schutzteil bedeckt und mit diesem quasi einstückig verbunden.
Die Kontaktoberfläche einer jeden dieser Hälften, die in Anlage mit dem menschlichen Körper gebracht werden, muß wenigstens 1 cm2 breit sein. Für gewöhnlich ist der Be­ reich einer jeden Kontaktfläche so ausgewählt, daß er 2 cm2 oder größer und kleiner als 200 cm2 ist, vorzugsweise 5 cm2 oder mehr und weniger als 100 cm2. Wenn die Größe der Kontaktoberfläche klein ist, ist die magnetische Einwirkung auf den menschlichen Körper gering und somit muß eine relativ lange Zeit für die Behandlung aufgewen­ det werden, wohingegen im Fall einer zu großen Kontakt­ oberfläche - obwohl Einwirkung und Auswirkung des Magne­ tismus stark sind - es schwierig wird, das magnetische therapeutische Gerät noch zu handhaben. Für gewöhnlich liegt die Kontaktoberfläche im Bereich von weniger als ungefähr 100 cm2.
Bei der Behandlung wird das Magnethälftenpaar des magne­ tischen therapeutischen Gerätes für gewöhnlich in beiden Händen gehalten und auf den betroffenen Körperteil aufge­ legt, so daß es von daher vorteilhaft ist, eine jede Hälfte in Form eines Stabes, eines Prismas oder derglei­ chen auszubilden, so daß jede Hälfte leicht mit einer Hand gehalten werden kann. Weiterhin kann auch ein Hand­ griff an jeder der Hälften vorgesehen sein. Die magneti­ sche Flußdichte an der Kontaktoberfläche einer jeden Hälfte, welche in Anlage mit dem menschlichen Körper ge­ bracht wird, ist nötigerweise 500 G oder mehr, um Effekte hervorzurufen, die denen bisheriger Geräte überlegen sind. Um jedoch noch bessere therapeutische Geräte zu erzielen, ist es nötig, die magnetische Flußdichte auf wenigstens 1000 G, für gewöhnlich 2000 G oder mehr und vorzugsweise 2500 G oder mehr zu bringen. Um weiterhin den Einfluß der Magnetkraftlinien auf den menschlichen Körper zu verbessern, ist es vorteilhaft, ein Paar von Hochleistungsmagneten zu verwenden, die vergrößerte An­ lagenoberflächen aufweisen, wobei die Kontaktoberflächen der einander gegenüberliegenden Magnete einander entge­ gengesetzte Polaritäten haben.
Jede Art von Magnet mit einer starken magnetischen Kraft kann in der vorliegenden Erfindung verwendet werden und es besteht keine spezielle Einschränkung in der Art der Magnete. Allerdings sollten Hochleistungsmagneten mit seltenen Erden vorteilhafterweise als Hochleistungsma­ gneten verwendet werden. Unter diesen können vorteilhaf­ terweise seltene Erden, Element-Co-Magnete und seltene Erden -Element Fe - B-Magnete verwendet werden.
Natürlich ist es möglich, andere Arten von Magneten zu verwenden, vorausgesetzt, daß die verwendeten Magneten starke Magnetkräfte entwickeln, so können beispielsweise Platin-Fe-Magnete, Platin-Co-Magnete, Alnico-Magnete und Ferrit-Magnete verwendet werden. Gesinterte Magnete mit seltenen Erden sind insbesondere wirksam unter dem Gesichtspunkt der Magnetkraft und Kunststoffmagnete die eine ausgezeichnete Verformbarkeit haben, können selbst­ verständlich ebenfalls verwendet werden, solange sie eine starke Magnetkraft haben.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenen Er­ findung ermöglicht befriedigende therapeutische Effekte auch in Form eines Paares von Hochleistungsmagneten al­ leine, vorausgesetzt, daß die Magneten ausreichend große Kontaktoberflächen haben. Wenn jeder der Magneten mit einem Schutzteil abgedeckt wird und mit diesem einstückig verbunden wird, ist dies hinsichtlich Anwendung, Hand­ habbarkeit und therapeutischer Wirkung vorteilhaft. In diesem Fall kann jeder der Magneten in seiner Gesamtheit einschließlich der Kontaktoberfläche mit einem Schutzteil bedeckt werden, was jedoch abhängig von der Art des ver­ wendeten Schutzteiles ist. Allerdings ist es in manchen Fällen vorteilhaft, die Kontaktoberfläche frei zu lassen. Das Schutzteil ist aus einem magnetisch durchlässigen Material und/oder einem magnetisch undurchlässigen Mate­ rial gefertigt.
Für den Fall, daß das Schutzteil aus einem magnetisch durchlässigen Material gefertigt wird, wird von dem Schutzteil in vorteilhafter Weise ein magnetischer Kreis gebildet, der die magnetische Flußdichte an der Kontakt­ oberfläche des Magneten erhöht, wenn das Schutzteil so angeordnet wird, daß der gesamte Magnet mit Ausnahme der Kontaktoberfläche bedeckt ist. Beispiele von magnetisch durchlässigen Materialien, die in der vorliegenden Er­ findung vorteilhafterweise anwendbar sind, wären z. B. Eisen, eisenhaltige Legierungen wie Stahl, Nickel, nic­ kelhaltige Legierungen, Kobalt, kobalthaltige Legierungen und Kombinationen aus diesen Materialien, wobei die Aus­ wahl nicht auf die erwähnten Materialien beschränkt ist. Wenn in diesem Fall die Kontaktoberfläche des Magnetes mit einem nicht magnetisierbaren Material, z. B. Kunst­ stoff, Leder, Papier oder Stoff dünn überzogen wird, fühlt sich das magnetische Therapiegerät weich an, wenn es auf eine Körperstelle aufgelegt wird, was für den Pa­ tienten angenehm ist. Wenn die Abdeckung zu dick ist, wird die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche in nachteiliger Weise wesentlich verringert. Eine geeig­ nete Stärke in der Abdeckung ist für gewöhnlich 2 mm oder weniger und auch abhängig von den verwendeten Materia­ lien.
In dem Fall, in dem ein nicht magnetisches Material als Schutzteil verwendet wird, wird jeder der Magneten teil­ weise oder vollständig mit dem Schutzteil bedeckt und mit diesem einstückig verbunden. Wenn die Kontaktoberfläche mit dem nicht magnetischen Material bedeckt wird und hier das Schutzteil zu dick ist, wird die magnetische Fluß­ dichte an der Kontaktoberfläche nachteilig verringert, wie bereits beschrieben.
Beispiele von nicht magnetisierbaren Materialien, die zur Verwendung als Schutzteil geeignet sind, sind z. B. Me­ talle wie rostfreier Stahl, Kupfer, eine kupferhaltige Legierung, Aluminium und aluminiumhaltige Legierungen, Kunststoffe, Kautschuk, Stoff, Papier, Leder, Holz und Keramiken.
Praktische Beispiele von Kunststoffen, die zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind Poly­ äthylen, Polypropylen, Vinylchloridharz, Polyester, Poly­ amid, Acrylharz, Polycarbonat, Polyurethan und ABS, wo­ hingegen praktische Beispiele von Kautschuk oder Gummi, Naturkautschuk und synthetische Kautschuke sind, wie z. B. Butadien-Styren-Kautschuk, Butyl-Kautschuk, Chloro­ pren-Kautschuk und Silikon-Kautschuk.
Das Schutzteil kann in den verschiedensten Formen ver­ wendet werden. Die einfachste Methode zur Verwendung ei­ nes nicht magnetisierbaren Materials für das Schutzteil ist das Abdecken des gesamten Hochleistungsmagneten mit dem Material oder das Abdecken aller Oberflächen des Ma­ gnetes mit Ausnahme eines Teiles oder der Gesamtheit der Kontaktoberfläche. Die Abdeckung verstärkt den Hochlei­ stungsmagneten und verhindert so, daß dieser während des Gebrauchs beschädigt wird und ermöglicht es auch, daß der Magnet weich auf die Haut des betreffenden Körperteils aufgelegt werden kann, so daß der Therapievorgang in vorteilhafter Weise erleichtert wird.
Das Schutzteil oder die Schutzhülle kann durch verschie­ dene Verfahren aufgebracht werden, beispielsweise durch einfaches Aufsprühen einer flüssigen Farbe, Einbrennen und elektrostatisches Aufbringen. Wenn ein Kunststoffma­ terial als Schutzhülle oder Schutzteil verwendet wird, kann die Abdeckung vorteilhafterweise durch Wirbelsintern unter Verwendung eines Kunststoffpulvers aufgebracht werden, was eine sehr schöne Oberfläche ergibt.
Es ist auch möglich, die Schutzhülle unter Verwendung von Plattierungstechniken aufzubringen, wie z. B. Trocken- oder Naßmetallplattieren oder kombinierte Plattierungs­ techniken. In dem Fall, in dem der Hochleistungsmagnet mit einem nicht magnetisierbaren Material bedeckt wird, wie z. B. einem Metall wie rostfreiem Stahl, Aluminium, einer aluminiumhaltigen Legierung, Kupfer oder einer kupferhaltigen Legierung oder Kunststoff, Leder, Papier oder Stoff, ist es möglich, eine Folie, einen Film oder eine Schicht aus einem dieser Materialien auf den Magne­ ten unter Verwendung eines Klebers aufzubringen. Es ist auch möglich, den Magnet in ein Gehäuse oder in eine Ta­ sche geeigneter Formgebung einzusetzen, welche aus einem Material der oben genannten Art gefertigt ist. In einem derartigen Gehäuse kann der Teil des Gehäuses oder der Tasche, der der Kontaktoberfläche des Magnetes gegen­ überliegt, zu öffnen sein. Es kann auch sehr praktisch sein, wenn die Schutzhülle so ausgebildet ist, daß sie auch als Aufbewahrungsgehäuse für den Magneten verwendet werden kann.
Weiterhin ist es sehr praktisch und vorteilhaft, wenn das magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfin­ dung weiterhin wie folgt ausgebildet ist.
Ein Paar von Hochleistungsmagneten wird entsprechend in Aufnahmeabschnitte eingesetzt, die, wie weiter unten beschrieben wird, in äußeren Schutzbauteilen ausgebildet sind, die beispielsweise aus Holz oder Kunststoffmaterial gefertigt sind, um ein magnetisches Therapiegerät zu schaffen, das aus einem Paar von Hälften besteht. Die Magnete können in die äußeren Schutzbauteile eingesetzt werden, nachdem die mit magnetisch durchlässigen Schutz­ hüllen versehen worden sind, oder nachdem sie mit nicht magnetisierbaren Schutzhüllen, wie z. B. Farbe oder Kunststoff versehen worden sind, oder nachdem sie mit Schichten aus Aluminium oder Stahl versehen worden sind. Die Aufnahmeabschnitte sind in den entsprechenden äußeren Schutzbauteilen derart ausgebildet, daß, wenn das Paar von Hälften zusammengesetzt wird, wobei die Kontaktober­ flächen einander gegenüberliegen, ein magnetisches The­ rapiegerät geschaffen wird, das aus einem Paar von Hälf­ ten besteht. Wenn Form und Größe der äußeren Schutzbau­ teile entsprechend ausgewählt sind, ist es möglich, sie während der Behandlung leicht mit einer Hand zu halten. Alternativ hierzu kann ein Handgriff an jedem Schutzbau­ teil vorgesehen werden, oder es ist denkbar, ein abnehm­ bares Band vorzugsehen oder eine elastische Schlaufe oder dergleichen an dem Schutzbauteil anzuordnen, so daß das Gerät leicht an dem zu behandelnden Körperteil angeordnet werden kann.
Es ist vorteilhaft für das äußere Erscheinungsbild des Gerätes, wenn das Paar von Hälften so ausgebildet ist, daß sie im zusammengefügten Zustand mit aneinanderlie­ genden Kontaktoberflächen ein Gesamterscheinungsbild in Form einer Säule oder eines Prismas bilden. Die Schutz­ bauteile, in denen die Aufnahmeabschnitte für die Magnete ausgebildet sind, können aus jedem formbaren Material gefertigt werden, ungeachtet ob dieses magnetisierbar ist oder nicht.
Wenn ein Metall verwendet wird, um die Schutzbauteile zu bilden, besteht keine spezielle Restriktion bezüglich der Art des verwendeten Metalles, vielmehr kann jedes form­ bare metallische Material verwendet werden. Es ist jedoch vorteilhaft, ein Metall auszuwählen, das allgemein Ver­ wendung findet, beispielsweise Eisen, eisenhaltige Le­ gierungen wie Stahl, rostfreien Stahl, Kupfer, kupfer­ haltige Legierungen, Aluminium und aluminiumhaltige Le­ gierungen. Weiterhin können Kunststoffe oder Kautschuke verwendet werden.
Zusätzlich können Holz, Stoffe, Papier, Leder oder Kera­ miken verwendet werden, um das Schutzbauteil oder Teile hiervon zu bilden.
Genauer gesagt, eine geeignete Kombination eines Metalles und eines Kunststoffmaterials oder Holz erlaubt die Aus­ bildung eines Schutzbauteils, das einfach anzuwenden ist, ansprechendes Äußeres hat und die Anwendungsperson op­ tisch positiv anspricht.
Die Wirkmechanismen des magnetischen Therapiegerätes ge­ mäß der vorliegenden Erfindung waren zum Anmeldezeitpunkt der vorliegenden Anmeldung noch nicht vollständig ge­ klärt. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß bei her­ kömmlichen magnetischen Therapiegeräten die Kontaktfläche mit dem menschlichen Körper sehr klein ist, z. B. 1 cm2 oder weniger und die magnetische Flußdichte an der Kon­ taktoberfläche für gewöhnlich bei 1500 G oder in der Mehrzahl der Fälle darunter liegt, wohingegen bei dem magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfin­ dung die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche einer Hälfte des Gerätes sehr viel höher ist, nämlich 2000 G oder mehr und 2500 G oder mehr in einer vor­ zugsweisen Ausführungsform und die Kontaktfläche eben­ falls größer ist als beim Stand der Technik, nämlich 2 cm2 oder mehr. Weiterhin kann in Betracht gezogen werden, daß das erfindungsgemäße magnetische Therapiegerät außer­ ordentliche therapeutische Wirkungen hat, die bislang noch nicht zu beobachten waren, da ein Paar von Hochlei­ stungsmagneten derart verwendet wird, daß einander ent­ gegengesetzte Magnetpole gegenüberliegen, wobei die zu behandelnde Körperstelle dazwischenliegt oder daß die Magnete Seite an Seite auf dem zu behandelnden Kör­ perteil angeordnet werden, um die Intensität des Magnet­ feldes zu verstärken, daß während der Behandlung auf das Körperteil einwirkt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen magnetischen Therapiegerä­ ten, die bislang nur für sehr engbegrenzte Körperteile anwendbar waren, ermöglicht es das magnetische Therapie­ gerät gemäß der vorliegenden Erfindung, daß auch Randbe­ zirke des zu behandelnden Körperteils magnetisch stimu­ liert werden. Es kann daher vermutet werden, daß das ak­ tivierte Gewebe um die erkrankte Körperstelle herum einen unterstützenden Heilungseffekt bei der Behandlung der erkrankten Körperstelle hat.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der zweiten prakti­ schen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten auf, die derart angeordnet sind, daß die Nord- und Südpole alternierend angeordnet sind und hierdurch eine vergrößerte Kontakt­ oberfläche geschaffen wird. Vorzugsweise wird das eben erwähnte magnetische Therapiegerät mit einem weiteren Gerät gepaart, das den gleichen Aufbau hat, wobei die Kontaktoberflächen der Bereiche dieser Geräte, die ei­ nander gegenüberliegen entgegengesetzte Polaritäten ha­ ben.
Erfindungsgemäß wird eine Mehrzahl von Hochleistungsma­ gneten, die zusammen ein magnetisches Therapiegerät bil­ den, derart miteinander kombiniert, daß die Nord- und Südpole der Magnete, die einander direkt oder indirekt benachbart sind, alternierend angeordnet sind, wobei es keine Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der ver­ wendeten Magnete und der Art und Weise wie sie miteinan­ der kombiniert werden, gibt. Wenn jedoch zwei Hochlei­ stungsmagnete miteinander zu einer Einheit derart kombi­ niert werden, daß der Nordpol eines Magneten Seite an Seite mit dem Südpol des andere Magneten liegt und eine Mehrzahl dieser Einheiten wie gewünscht zusammengesetzt wird, ist das so geschaffene magnetische Therapiegerät in der Lage, erkrankte Körperteile verschiedener Größen zu behandeln, was im praktischen Einsatz sehr vorteilhaft sein kann.
In der vorliegenden Erfindung besteht keine spezielle Einschränkung hinsichtlich der Größe der Kontaktoberflä­ che, jedoch sollte die Kontaktoberfläche wenigstens 1 cm2 groß sein und noch besser im Bereich von 2 cm2 oder mehr bis 200 cm2 liegen. Wenn die Größe der Kontaktoberfläche klein ist, ist die Wirkung des Magnetismus auf die menschlichen Körper gering und somit wird auch eine re­ lativ lange Behandlungszeit nötig, wohingegen bei einer zu großen Kontaktoberfläche es schwierig wird, das ma­ gnetische Therapiegerät noch zu handhaben, obwohl Ein­ wirkung und Auswirkung des Magnetismus stark sind. Somit sollte im allgemeinen der Kontaktbereich vorzugsweise nicht größer als 100 cm2 sein.
In der ersten Ausführungsform wurde ein magnetisches Therapiegerät vorgeschlagen, das aus einem Paar von Hochleistungsmagneten besteht, von denen jeder eine ein­ zelne große Kontaktoberfläche hat. Da jedoch die optimale Kontaktoberfläche von jedem individuellen Anwender und der Art des zu behandelnden Körperteils abhängt, ist es nötig, um allen Anwendungsfällen gerecht zu werden, eine große Anzahl von magnetischen Therapiegeräten mit einer breiten Palette von Oberflächengrößen zu schaffen. Da es die vorliegende Erfindung jedoch erlaubt, eine Mehrzahl von Magneten wie gewünscht miteinander zu kombinieren, ergibt sich, daß, wenn beispielsweise drei verschiedene Größen von Magneten mit Kontaktoberflächen von 1 cm2, 2 cm2 und 3 cm2 hergestellt werden, es möglich ist, jede gewünschte Größe der Kontaktoberfläche im Bereich 1 bis 10 cm2 zu schaffen. Wenn somit ein paar verschiedene Größen von Magneten vorbereitet werden, ist das Gerät auf einfache Art und Weise in der Lage, sich allen möglichen Behandlungszwecken anzupassen. Da weiterhin die Magnete gestaffelt werden können, ist es auch möglich, die In­ tensität der Magnetkraft einzustellen.
Die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche eines jeden Magneten liegt nötigerweise bei 500 G oder mehr, um die Effekte zu erzielen, die denen bei weitem überlegen sind, die durch Geräte gemäß des Standes der Technik er­ zielbar sind. Um jedoch noch bessere Therapieeffekte zu erzielen, ist es nötig, die magnetische Flußdichte auf wenigstens 1000 G, im allgemeinen 2000 G oder mehr und vorzugsweise auf 2500 G oder mehr zu setzen.
Jede Art von Magnet mit starken Magnetkräften kann in der vorliegenden Erfindung angewendet werden und es liegen keine speziellen Einschränkungen hinsichtlich des ver­ wendeten Magneten vor, ähnlich wie in der ersten Ausfüh­ rungsform. Wenn eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten miteinander kombiniert wird, so daß eine große Kontakt­ oberfläche erzeugt wird, ist das Gerät in der Lage, einen sehr zufriedenstellenden therapeutischen Effekt hervor­ zurufen. Wenn die Gesamtheit der Kombination der Magneten mit einer Schutzhülle zu einer Einheit zusammengefaßt wird, ist dies vorteilhaft hinsichtlich Anwendung, Hand­ habung und therapeutischem Effekt. Art, Ausbildung und Anwendung des Schutzbauteiles sind identisch zu denen gemäß der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
Der Wirkmechanismus des magnetischen Therapiegerätes ge­ mäß der zweiten Ausführungsform kann als gleich dem der ersten Ausführungsform hinsichtlich dahingehend betrach­ tet werden, daß die Kontaktoberfläche vergrößert ist. Da jedoch bei der zweiten Ausführungsform eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten derart miteinander kombiniert wird, daß die Nord- und Südpole alternierend angeordnet sind, wird eine Mehrzahl von Magnetkreisen gebildet und es kann angenommen werden, daß die Magnetkraftlinien in­ nerhalb des Körpers eines Patienten über die Kontakt­ oberflächen stärker wirken als im Falle eines einzelnen Magneten.
Weiterhin kann angenommen werden, daß das magnetische Therapiegerät gemäß der zweiten Ausführungsform deshalb so großartige Therapieeffekte erzielt, die bisher nicht möglich waren, da ein Paar von magnetischen Therapiege­ räten derart verwendet werden, daß entgegengesetzte Ma­ gnetpole einander gegenüberliegen, wobei das zu behan­ delnde Körperteil dazwischenliegt oder daß die Magnete Seite an Seite auf das zu behandelnde Körperteil aufge­ legt werden, um die Intensität des Magnetfeldes zu ver­ stärken, das während der Behandlung auf den Körper ein­ wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der vorliegenden Er­ findung gemäß der zweiten Ausführungsform liegt darin, daß eine Magnetbehandlung auf einen optimalen Bereich abgestimmt werden, da eine Mehrzahl von magnetischen Therapiegeräten in geeigneter Art und Weise miteinander kombiniert werden kann.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der dritten Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung weist eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten auf, die miteinander in Magne­ tisierrichtung derart verbunden sind, daß gleiche Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten durch ein magnetisch durchlässiges Material gegenüberliegen, so daß eine vergrößerte Kontaktoberfläche geschaffen ist. Vor­ zugsweise wird dieses magnetische Therapiegerät mit einem anderen Gerät gleichen Aufbaus derart gepaart, daß die Teile der Geräte, die einander gegenüberliegen, einander entgegengesetzte Polaritäten haben.
In der dritten Ausführungsform wird eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die ein magnetisches Therapiegerät bilden, derart miteinander kombiniert, daß gleiche Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten einander über ein magnetisch durchlässiges Material gegenüberlie­ gen und hierbei gibt es keine speziellen Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der verwendeten Magneten und der Art und Weise wie sie miteinander kombiniert werden. Al­ lerdings müssen alle verwendeten Hochleistungsmagneten im wesentlichen die gleichen Abmessungen und den gleichen Querschnitt haben. Die Abmessungen in der Längsrichtung (Magnetesierungsrichtung) müssen nicht unbedingt iden­ tisch sein. Hinsichtlich des Querschnittes können bei­ spielsweise kreisförmige, elliptische oder quadratische Formgebungen verwendet werden, wobei hierbei eine qua­ dratische oder rechteckförmige Formgebung am praktika­ belsten ist. Genauer gesagt, die Querschnittsformgebung der Magnete muß im wesentlichen gleich der des magnetisch durchlässigen Materials sein, wohingegen die Länge eines jeden Magneten innerhalb eines Bereiches derart ausge­ wählt werden kann, daß der Magnetfluß in Beziehung zur äußeren Umfangsoberfläche nicht gesättigt ist.
Bezüglich des magnetisch durchlässigen Materials, das zwischen die gleichen Pole eines jeden Paares von be­ nachbarten Magneten eingesetzt wird, ist es möglich, ei­ nes der folgenden Metalle zu verwenden: Eisen, Nickel, Kobalt und Legierungen aus diesen Metallen, wobei es im allgemeinen am vorteilhaftesten ist, Eisen oder Weich­ stahl zu verwenden.
Da das magnetische Therapiegerät gemäß der dritten Aus­ führungsform der vorliegenden Erfindung eine angepaßte Auswahl der Abmessungen der einzelnen Hochleistungsma­ gnete erlaubt, ist es möglich, die Anzahl der einzelnen Magnete für den gleichen Aufbau und die gleichen Abmes­ sungen des magnetischen Therapiegerätes zu erhöhen, wenn dies gewünscht ist.
Allgemein gesagt, bei magnetischen Therapiegeräten des gleichen Aufbaus und der gleichen Abmessungen ist, je höher die Anzahl der einzelnen Hochleistungsmagnete ist, die Anzahl der Magnetschaltkreise höher und somit auch der Effekt.
Somit ist auch der therapeutische Effekt dieser Ausfüh­ rungsform größer als der, der mit der erste und zweiten Ausführungsform erzielbar ist, da das magnetische Thera­ piegerät der dritten Ausführungsform eine größere Anzahl von Magnetkreisen pro Einheitsfläche aufweist als die Geräte gemäß der ersten und zweiten Ausführungsform.
In der dritten Ausführungsform muß die Oberfläche, die in Anlage mit dem Körper gebracht wird, größer als wenig­ stens 1 cm2 sein, wobei dieser Bereich im allgemeinen zwischen 2 cm2 oder mehr und unter 200 cm2 liegt, wie in der ersten und zweiten Ausführungsform.
In der ersten Ausführungsform wurde ein magnetisches Therapiegerät vorgeschlagen, welches aus einem Paar von Hochleistungsmagneten besteht, von denen jeder eine ein­ zelne große Kontaktoberfläche hat. Da jedoch die optimale Kontaktfläche von den einzelnen Anwendungsfällen abhängt, ist es nötig, um sich allen möglichen Fällen anpassen zu können, eine große Anzahl von magnetischen Therapiegerä­ ten mit einer großen Vielzahl von Größen zu schaffen, da die dritte Ausführungsform es möglich macht, eine Mehr­ zahl von Magneten wie gewünscht miteinander zu kombinie­ ren, wobei beispielsweise eine Art von magnetisch durch­ lässigem Material mit gleichem Querschnitt und verschie­ dene Arten von Magneten mit verschiedenen Kontaktflächen verwendet werden, ist das Gerät gemäß der dritten Aus­ führungsform problemlos in der Lage, sich an zu behan­ delnde Körperteile der verschiedensten Größen anzupas­ sen.
Der Aufbau des Therapiegerätes, die magnetische Fluß­ dichte an der Kontaktoberfläche und die Art der in dieser Ausführungsform verwendeten Magneten entspricht im we­ sentlichen denen in der ersten und zweiten Ausführungs­ form.
Wenn in der dritten Ausführungsform eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten einfach miteinander kombiniert wird, so daß eine große Kontaktoberfläche entsteht, ist das Gerät in der Lage, einen zufriedenstellenden thera­ peutischen Effekt zu erreichen. Wenn jedoch die Gesamt­ heit der Kombination der Magnete durch ein Schutzbauteil zusammengefaßt wird, ist es vorteilhaft hinsichtlich Ge­ brauch, Handhabung und therapeutischem Effekt, das glei­ che Schutzbauteil wie im Fall der beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsformen zu verwenden. Art, Aufbau und Gebrauch des Schutzbauteils sind ebenfalls vollstän­ dig identisch zu denen der ersten beiden Ausführungsfor­ men.
Der Wirkmechanismus des magnetischen Therapiegerätes ge­ mäß dieser Ausführungsform ist dahingehend gleich der ersten Ausführungsform, daß die Kontaktfläche vergrößert ist. Da jedoch bei der dritten Ausführungsform eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten miteinander derart kombiniert wird, daß die gleichen Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten einander über ein magnetisch durchlässiges Material hindurch gegenüberstehen, wird eine Mehrzahl von Magnetkreisen gebildet und starke Ma­ gnetkraftlinien erstrecken sich umfangsseitig von dem magnetisch durchlässigen Material zwischen jedem Paar von benachbarten Magneten. Man kann daher davon ausgehen, daß die Magnetkraftlinien innerhalb des Körpers des Patienten durch die Kontaktoberfläche hindurch stärker wirken als im Falle der Verwendung eines einzelnen Magneten.
Weiterhin ist es möglich, eine Magnetbehandlung auf einen optimalen Bereich einwirken zu lassen, da eine Mehrzahl von Magneten in geeigneter Weise miteinander kombinierbar ist, wie im Falle der zweiten Ausbildungsform.
Ein magnetisches Therapiegerät gemäß einer vierten prak­ tischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist eine Kontaktoberfläche auf, die in Anlage mit dem menschlichen Körper bringbar ist, wobei diese Oberfläche in Form einer Mehrzahl von Vorsprüngen ausgebildet ist, die alternierend angeordnete Nord- und Südpole definie­ ren.
Die vorstehenden Magnetpole können auf der Kontaktober­ fläche beispielsweise durch geteiltes Magnetisieren eines einstückigen Teiles oder durch Zusammenfügen von Einzel­ magneten mit je einem Nord- und Südpol oder Einzelmagne­ ten mit je einer Mehrzahl von Polpaaren gebildet werden. Es ist auch möglich eine Methode anzuwenden, bei der der Magnetbereich und der vorspringende Bereich zuerst von­ einander getrennt gefertigt werden und dann zu einer Einheit zusammengefügt werden. Wenn der vorspringende Bereich aus einem magnetisch durchlässigen Material ist und mit dem Magnetteil verbunden wird, ist das magneti­ sche Therapiegerät angenehm zu handhaben und der thera­ peutische Effekt noch stärker ausgeprägt. Weiterhin kön­ nen die folgenden verschiedenen Verfahren im Rahmen die­ ser Ausführungsform angewendet werden:
Da der Magnet gemäß dieser Ausführungsform vorspringende Magnetpole aufweist, welche Nord- und Südpole abwechselnd auf der Kontaktoberfläche definieren, welche in Anlage mit dem menschlichen Körper gebracht wird, drücken sich diese vorspringenden Bereiche relativ tief in den Aufla­ gebereich des Körpers des Patienten, d. h., dem zu be­ handelnden Körperteil und die vorspringenden Bereiche stimulieren das Körperteil und bewirken, daß magnetische Kraftlinien stark auf den betroffenen Teil einwirken. Genauer gesagt, da der Magnet gemäß dieser Ausführungs­ form die Mehrzahl von vorspringenden Magnetpolen auf­ weist, ist die magnetische Flußdichte im Nahbereich eines jeden Vorsprungs im Vergleich zu einem Magnet der keine Vorsprünge aufweist, erhöht und gleichzeitig bilden die vorspringenden Pole eine Mehrzahl von magnetischen Krei­ sen. Somit ist der therapeutische Effekt des Gerätes ge­ mäß dieser Ausführungsform gegenüber dem von Geräten ge­ mäß dem Stand der Technik bei weitem überlegen.
In der Praxis kann ein befriedigender therapeutischer Effekt erwartet werden, wenn mehrere bis einige -zig vorstehender Magnetpole pro Kontaktbereich mit 1 cm2 Fläche vorgesehen sind, obwohl es keine spezielle Einschränkung in der Anzahl der vorspringenden Magnetpole gibt, solange ihre Anzahl herstellungstechnisch noch vertretbar ist. Insbesondere wenn vier vorspringende Ma­ gnetpole auf der Kontaktoberfläche ausgebildet werden, ist dies sowohl in der Herstellung als auch in der Hand­ habung vorteilhaft. In diesem Falle kann der Bereich der Kontaktoberfläche, der in Anlage mit dem menschlichen Körper gebracht wird, wie gewünscht gesetzt werden und zwar in Abhängigkeit des Bereiches des zu behandelnden Abschnittes des Körpers. Es besteht keine Einschränkung hinsichtlich der Ausbildung der Kontaktoberfläche, sie kann außer einer quadratischen Form aus kreisförmig, elliptisch, torusförmig, rechteckig, sechseckig oder achteckig sein. Weiterhin bestehen keine Einschränkungen hinsichtlich Ausbildung und Anzahl der Vorsprünge, es ist jedoch besonders vorteilhaft, die Bauhöhe der Vorsprünge auf 10 mm oder weniger festzusetzen. Hinsichtlich der Formgebung der Vorsprünge ist es möglich konische, säu­ lenförmige und pyramidenförmige Formen als auch stümpfige Formen auszubilden, so z. B. stumpfkegelförmige Vor­ sprünge vorzusehen. Besonders vorteilhaft zur Stimulation von therapeutischen Punkten ist, wenn jeder vorspringende Magnetpol die Form eines abgerundeten Konus mit einem Durchmesser von ungefähr 1 bis 2 mm und einer Höhe von ungefähr 3 bis 7 mm besitzt. Es gibt keine Einschränkun­ gen hinsichtlich des Abstandes zwischen den vorspringen­ den Magnetpolen und im allgemeinen ist es vorzuziehen, die vorspringenden Magnetpole auf der Kontaktoberfläche gleichmäßig zu verteilen mit Abständen von ungefähr 3 bis 7µm dazwischen. In dem Fall, in dem die Vorsprünge der Pole die Form eines Stumpfes haben, und wenn der Abstand zwischen jedem Paar von benachbarten Polen verlängert wird, bilden die vorspringenden Pole eine Struktur die ähnlich einer Platte mit flacher Oberfläche mit kreuz- und querverlaufenden Schlitzen ist. Da zusätzlich derar­ tige abgestumpfte Magnetpole leicht herstellbar sind, ist diese Ausführungsform eines Magneten besonders vorteil­ haft. Die oben beschriebenen Vorsprünge und die magneti­ schen Pole müssen nicht notwendigerweise in einer eins- zu-eins-Beziehung miteinander stehen und eine Mehrzahl von Vorsprüngen kann jeweils Nord- oder Südpol bilden. In manchen Fällen ist eine derartige Anordnung sogar noch besser zur Herstellung.
Wie beschrieben, kann ein Magnet gemäß dieser Ausfüh­ rungsform dadurch hergestellt werden, daß ein einzelner Magnet getrennt derart magnetisiert wird, daß eine Mehr­ zahl von Nord- und Südpolen alternierend angeordnet sind, wobei es auch möglich ist, diesen Magnet gemäß dieser Ausführungsform derart herzustellen, daß eine Mehrzahl von Einzelmagneten mit jeweils einem einzelnen Paar von Nord- und Südpolen oder eine Mehrzahl von Einzelmagneten mit jeweils einer Mehrzahl von Paaren von Polen (z. B. Viermagnetpole) kombiniert werden und sie dann derart zusammengebaut werden, daß die Nord- und Südpole alter­ nierend an der Kontaktoberfläche angeordnet sind. In diesem Falle können die Einzelmagnete zu einer Einheit zusammengefaßt werden, indem ein allgemein bekanntes Verfahren oder die Verfahren gemäß der Beschreibung der zweiten Ausführungsform verwendet werden. Genauer gesagt, es ist möglich, vorteilhafterweise ein Verfahren zu ver­ wenden, bei dem die Einzelmagnete miteinander mittels eines Klebers verbunden werden; ein Verfahren zu verwen­ den, bei dem die Magnete mit einer Schicht aus nichtma­ gnetisierbarem Material, z. B. rostfreiem Stahl, Alumi­ nium, einer aluminiumhaltigen Legierung, Kupfer oder ei­ ner kupferhaltigen Legierung bedeckt werden; und ein Verfahren anzuwenden, bei dem die Magnete durch Überzug mit einem Schutzteil festgehalten werden, welches z. B. Kunststoff, Kautschuk, Leder, Papier oder Stoff ist. Praktische Beispiele von Kunststoffen und Kautschuken sind die gleichen wie in der Beschreibung der ersten Ausführungsform und eine Vielzahl von Kunststoffen oder Kautschuken kann in dieser Ausführungsform verwendet werden.
In dem Fall, in dem ein Magnet dieser Ausführungsform durch einzelnes Magnetisieren eines Einzelmagneten ge­ bildet wird, kann auch vorteilhafterweise ein Schutzbau­ teil verwendet werden und zwar auf gleiche Art wie in der Beschreibung der ersten Ausführungsform, um hierdurch die Handhabung des Magneten zu erleichtern.
Weiterhin ist es sehr vorteilhaft, einen geeigneten Be­ reich der Magnetoberfläche, z. B. die Bodenfläche mit einer Folie, einem Film, einer Platte oder dergleichen eines magnetisch durchlässigen Materials, z. B. Eisen, Nickel, Kobalt und hieraus bestehende Legierungen zu be­ decken, um die Magnetflußdichte an der Kontaktoberfläche zu erhöhen und den Magneten sowohl zu schützen als auch zu verstärken. Es ist auch möglich, einen Kunststoffma­ gneten zu verwenden, was insbesondere aus ökonomischen Gründen sehr vorteilhaft ist. Obwohl der beschriebene Magnet gemäß dieser Ausführungsform aus Einzelmagneten gebildet ist, die zu einer Einheit zusammengefaßt werden, ist es nicht immer nötig, den Gesamtaufbau aus Einzelma­ gneten zu formen, sondern es ist möglich, daß die Vor­ sprünge alleine aus einem magnetischen Material geformt werden und das Substrat aus einem magnetisch durchlässi­ gem Material gefertigt ist oder aber es ist denkbar, daß die Vorsprünge aus einem magnetisch durchlässigen Mate­ rial gefertigt sind und das Substrat aus einem Magnet gebildet wird. Im ersten Fall, bei dem jeder der Vor­ sprünge beispielsweise von einem kegelstumpfförmigen Ma­ gnet entweder mit einem Nord- oder einem Südpol gebildet ist, können die vorspringenden magnetischen Pole auf dem Substrat in einer gewünschten Verteilung und mit ge­ wünschten Abständen angeordnet werden, wohingegen im letzteren Fall es möglich ist, eine gewünschte Anzahl von Vorsprüngen auf dem gleichen Pol anzuordnen, so daß diese Anordnung wirsamer sein kann, wenn dies die Zustände des zu behandelnden Körperteils nötig machen. Wenn der vor­ springende Bereich aus einem magnetisch durchlässigen Material mit einem hohen Magnetisierungs-Sättigungswert, wie z. B. Weichstahl gefertigt ist, kann die magnetische Flußdichte an den Vorsprüngen erhöht werden, um den the­ rapeutischen Effekt gegenüber der Anordnung zu verbes­ sern, in der die Gesamtanordnung aus Einzelmagneten ge­ bildet ist, die zu einer Einheit zusammengefaßt wurden. Der vorspringende Bereich muß nicht nötigerweise aus ei­ nem magnetisch durchlässigen Material gefertigt sein, es ist auch möglich, den vorspringenden Bereich unter Ver­ wendung von rostfreiem Stahl, einer aluminiumhaltigen Legierung, einem Kunststoffmaterial oder einem kerami­ schen Material zu fertigen, so daß die Stimulation am betroffenen Körperteil und die Wirkung der Magnetkraft­ linien zwischen den zwei Bereichen aufgeteilt werden. Eine derartige Anordnung erlaubt eine Stimulation von erkrankten Körperteilen in einer erhöhten Anzahl von Mög­ lichkeiten. So ist es z. B. möglich, den Magnet nur leicht und weich auf den betroffenen Körperteil aufzule­ gen. Wenn die Höhe der vorspringenden Bereiche relativ kurz gehalten wird, ergibt sich im wesentlichen keine Verringerung der magnetischen Kraftlinien, die von dem Magnet erzeugt werden, der das Substrat bildet. Durch Varrierung dieser Höhe ist es auch möglich, die Intensi­ tät der Magnetkraftlinien zu steuern und auch andere verschiedene vorteilhafte Effekte zu erzielen. Wenn bei­ spielsweise die oben beschriebene Ausführungsform in die Sohlen von Sandalen oder Schuhen eingearbeitet wird, ist es möglich, einen Effekt zu erhalten, der mit dem ver­ gleichbar ist, der beim Barfußlaufen über ein Stoppelfeld oder dergleichen erzeugbar ist, wobei hierbei jedoch noch die Einwirkung der Magnetkraftlinien zu diesem an sich schon vorteilhaften Effekt hinzukommen. Es kann somit erwartet werden, daß die Gesundheit einer Person die der­ artige Schuhe trägt, verbessert wird und seine gesamte physische Konstitution verbessert wird. Wenn eine ähnli­ che Anordnung in ein Stirnband, Armband, Korsett oder dergleichen derart eingearbeitet wird, daß eine ununter­ brochene Anlage mit dem menschlichen Körper vorliegt, können die oben beschriebenen vorteilhaften Effekte ebenfalls erwartet werden. Bei diesen Anwendungen ist es insbesondere vorteilhaft, den gesamten Aufbau unter Ver­ wendung eines Kunststoffmagneten herzustellen.
In dem Fall, in dem der Magnet gemäß dieser vierten Aus­ führungsform aus einer Mehrzahl von Einzelmagneten ge­ fertigt wird, kann ein Material zwischen jedes Paar von benachbarten Magneten eingebracht werden, das aus einer Vielzahl von magnetisch durchlässigen Materialien und magnetisch nichtdurchlässigen Materialien gefertigt sein kann. In manchen Fällen erhöht eine derartige Anordnung die magnetische Flußdichte oder ermöglicht es, die Fluß­ dichte zu beeinflussen.
Hinsichtlich der Art des Magneten, der in dieser Ausfüh­ rungsform verwendet werden kann, besteht keinerlei Einschränkung und es ist möglich, jeden Magnet zu ver­ wenden, der allgemein üblich auf dem Markt vorhanden ist und verwendet wird, so z. B. Ferrit-Magnete, Alnico Ma­ gnete, Magnete mit seltenen Erden und Kunststoffmagnete. Hierbei sind Magnete mit seltenen Erden besonders vor­ teilhaft, da sie starke Magnetkräfte haben und somit vorteilhaft in ihrer Größe reduziert werden können.
Wenn ein Magnet gemäß dieser Ausführungsform für eine Magnettherapie verwendet wird, kann er von Hand gegen den zu behandelnden Körperteil gedrückt werden. Wenn die Kontaktoberfläche des Magneten relativ klein ist, kann der Magnet an dem zu behandelnden Körperteil unter Ver­ wendung eines Klebebandes oder dergleichen befestigt werden, so daß der Magnet vorteilhafterweise auch für einen längeren Zeitraum getragen werden kann.
Ein zusammengesetzter Magnet gemäß einer fünften prakti­ schen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist vier Magnete mit der im wesentlichen gleichen rechtecki­ gen, flächenparallelen Formgebung auf, welche derart an­ geordnet werden, daß die Nord- und Südpolstirnflächen abwechselnd in Punktsymmetrie zueinander bezüglich des Zentrums der kombinierten vier Magnete in Sichtrichtung entlang einer Ebene, die senkrecht zur Magnetisierungs­ richtung ist, angeordnet werden. Vorzugsweise wird eine Mehrzahl derartiger zusammengesetzter Magnete dreidimen­ sional zusammengesetzt, wobei jeder zusammengesetzte Ma­ gnet als eine Einheit verwendet wird. Genauer gesagt, vier Magnete der gleichen Formgebung werden derart mit­ einander kombiniert, daß die Nord- und Südpolstirnflä­ chen so angeordnet sind, wie in der später noch beschrie­ benen Zeichnung. Für gewöhnlich werden vier Magnete zu­ sammen als eine Einheit miteinander verbunden. Es ist jedoch auch möglich, einen einzelnen rechteckförmigen und flächenparallelen Magneten derart zu magnetisieren, daß die Nord- und Südpolstirnflächen alternierend in Punktsymmetrie zueinander bezüglich der Mitte des Magne­ ten angeordnet sind, um einen Magneten zu erhalten, der den gleichen Aufbau hat wie der oben beschriebene zusam­ mengesetzte Magnet. Diese Alternative ist ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung enthalten.
Wird eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten gemäß dieser Ausführungsform zu einem Satz zusammengefaßt, wo­ bei zwei der zusammengesetzten Magneten so zusammengefügt werden, daß ihre entsprechenden Oberflächen die von gleicher Art sind, d. h. die die gleiche Fläche haben, in Anlage miteinander gebracht werden, ziehen sich diese Oberflächen an und keine Abstoßkraft herrscht zwischen ihnen. Genauer gesagt, da jeder zusammengesetzte Magnet rechteckförmig und flächenparallel ist, weist er drei verschiedene Arten von Oberflächen auf, von denen jede wiederum zwei Oberflächen besitzt. Wenn im Fall der vor­ liegenden Ausführungsform zwei zusammengesetzte Magnete zusammengefügt werden, wobei es egal ist, welche Seiten der Magnete einander gegenüberliegen, herrschen immer Anziehungskräfte zwischen den entsprechenden Oberflächen, die miteinander in Anlage gebracht werden, solange diese Oberflächen der gleichen Art sind. Obwohl es allgemein bekannt ist, daß zwei Magnete sich unvermeidlich entweder abstoßen oder sich gegenseitig anziehen, ziehen sich zwei zusammengesetzte Magnete gemäß dieser Ausführungsform immer gegenseitig an und keine Abstoßkräfte herrschen zwischen ihnen, was ein bemerkenswertes Phänomen dar­ stellt.
Magnete wurden bislang in einer Vielzahl von Anwendungs­ fällen verwendet, wobei die Anziehungskräfte oder der Magnetismus verwendet wurden und es ist allgemein üblich, einen Einzelmagneten in dem Fall zu verwenden, in dem sehr starke Anziehungskräfte oder Magnetkräfte nicht be­ nötigt sind. Wenn starke Anziehungskräfte oder Magnet­ kräfte benötigt werden, oder wenn ein größerer Anzie­ hungsbereich oder Magnetkraft-Wirkungsbereich nötig ist, kann ein einzelner Magnet diese Anforderungen nicht er­ füllen und eine Mehrzahl von Magneten wird in Kombination verwendet. In so einem Fall wird eine Mehrzahl von Ma­ gneten derart miteinander kombiniert, daß die Einzelma­ gnete, die eine festgelegte Größe haben, hergestellt wer­ den und diese Einzelmagnete werden nacheinander zusam­ mengebaut, wobei ihre Nord- und Südpole abwechselnd und benachbart zueinander angeordnet werden. Wenn der benö­ tigte Grad der Anziehungskraft oder die nötige Größe des Magnetkraft-Wirkungsbereiches erreicht ist, werden die Einzelmagnete zu einer Einheit unter Verwendung ver­ schiedener Verfahren zusammengefügt und als einzelner zusammengesetzter Magnet verwendet. In diesem Falle wird ein magnetisch durchlässiges Material, wie z. B. Eisen, Nickel oder eine Legierung hieraus zwischen jedes Paar von benachbarten Einzelmagneten eingesetzt, um die nöti­ gen Magnetkreise zu bilden, um den Grad der magnetischen Einwirkung auf ein Objekt zu steuern oder um Anziehungs- und Trennvorgänge zu erleichtern. Was diese Punkte be­ trifft, ist diese Ausführungsform gleich der zweiten und dritten Ausführungsform.
Wenn jedoch eine Mehrzahl von Einzelmagneten, die gemäß den Verfahren in der Beschreibung der zweiten und dritten Ausführungsformen hergestellt wurden, miteinander kombi­ niert werden, um als zusammengesetzter Magnet verwendet zu werden, ist es nötig, die Magnetisierungsrichtung (d. h. die Nord- und Südpole) eines jeden Einzelmagneten zu überprüfen, was unpraktisch ist. Insbesondere, wenn die Einzelmagnete eine große Abmessung haben oder wenn sie Magnete mit seltenen Erden sind, die starke Magnetkräfte entwickeln, müssen das Gewicht eines jeden Einzelmagneten und die Stärken der Anziehungs- und Abstoßkräfte erst bestimmt werden und es ist umständlich, mit ihnen umzuge­ hen. Somit kann ein derartiger zusammengesetzter Magnet nicht leicht auseinander- und zusammengebaut und manipu­ liert werden.
In jedem Fall werden bei herkömmlichen Einzelmagneten oder zusammengesetzten Magneten, die nach den oben be­ schriebenen Verfahren zusammengesetzt wurden, Abstoß­ kräfte zwischen den Oberflächen der gleichen Art herr­ schen, wohingegen Anziehungskräfte zwischen Oberflächen verschiedener Art herrschen, wenn die zwei Einzelmagnete wahllos behandelt werden. Dies bedeutet, daß, wenn die Anzahl der Einzelmagnete, die miteinander kombiniert wer­ den, anwächst, der Zusammenbau immer schwieriger wird. Mit anderen Worten, wenn starke Anziehungskräfte oder ein großer Magnetkraft-Wirkungsbereich benötigt werden, der Umgang mit den Einzelmagneten immer schwieriger wird. Wenn ein Magnet als magnetisches Therapiegerät für medi­ zinische Behandlung verwendet wird, ist es allgemeine Praxis, ein Paar oder einen Satz von zusammengesetzten Magneten, die je aus einer Mehrzahl von Einzelmagneten bestehen, zu verwenden, um den therapeutischen Effekt zu erhalten. In so einem Fall werden Einzelmagnete in geeig­ neter Weise miteinander kombiniert oder voneinander ge­ löst, um starke Magnetkräfte einem jeden zusammengesetz­ ten Magnet zu verleihen oder um einen Wirkungsbereich (Kontaktbereich) zu erhalten, der für die bestimmte be­ nötigte Anwendung geeignet ist. Daher sind Abstoß- oder Anziehungskräfte zwischen den Einzelmagneten ziemlich stark und der Umgang mit den Einzelmagneten wird noch schwieriger. In vielen Fällen werden magnetische Thera­ piegeräte von Personen verwendet, deren Sehschärfe bereits nachgelassen hat und die relativ geringe Körper­ kraft haben, wie z. B. alte Menschen. Daher ist es für derartige Personen schwierig, die Einzelmagnete miteinan­ der zu kombinieren, die schwer sind und starke Abstoß- oder Anziehungskräfte haben und es besteht die Gefahr, daß sie unbeabsichtigt Finger, Hände oder ihre Haut zwi­ schen Einzelmagneten einklemmen. Daher war es bislang stets der Wunsch, ein magnetisches Therapiegerät zu ent­ wickeln, das einfach handhabbar ist. Die vorliegende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung löst alle diese Probleme, die bisher bei herkömmlichen magnetischen Therapiegeräten vorhanden waren.
Wenn eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten gemäß der vorliegenden Ausführungsform in einem Satz verwendet werden, werden die Magnete zu der benötigten Größe zu­ sammengesetzt, indem sie nacheinander derart miteinander kombiniert werden, daß die entsprechenden Oberflächen mit dem gleichen Bereich in Kontakt miteinander gebracht werden, so daß sie sich anziehen und aneinander halten.
Das wesentliche Merkmal der zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Ausführungsform beruht darin, daß stets An­ ziehungskräfte zwischen einander gegenüberliegenden Oberflächen von zwei Magneten wirken und keine Abstoß­ kräfte vorliegen, ungeachtet dessen, welche Seiten der Magnete einander gegenüberliegen, solange diese Oberflä­ che solche mit dem gleichen Bereich sind. Das Prinzip auf dem die vorliegende Ausführungsform beruht, ist einfach zu verstehen. Wenn zwei zusammengesetzte Magnete, von denen jeder die kleinste Einheit bildet, als vier Magneten der gleichen Konfiguration zusammengesetzt werden und Seite an Seite angeordnet werden, wobei die Oberflächen des gleichen Bereiches einander gegenüberliegen, sind die Nord- und Südpolflächen alternierend um das Zentrum eines jeden zusammengesetzten Magneten herum angeordnet und selbst wenn dieser um 180° innerhalb der gleichen Ebene gedreht wird, ändert sich die Anordnung der Polstirnflä­ chen nicht. Mit anderen Worten, es erfolgt keine Änderung der Gegebenheiten. Wenn somit diese zusammengesetzten Magnete miteinander in Kontakt gebracht werden, ziehen sie sich immer an und haften aneinander, da die Nord- und Südpolflächen stets einander gegenüberliegen ungeachtet der Ausrichtung eines jeden Magneten. Obwohl die anderen beiden verschiedenen Arten von Oberflächen nicht senk­ recht zur Ausrichtung des Magnetfeldes sind, sind zwei Oberflächen der gleichen Art in einer ähnlichen Nord- und Südbeziehung zueinander. Wenn somit zwei zusammengesetzte Magnete an diesen Oberflächen miteinander in Kontakt ge­ bracht werden (die Oberflächen mit dem gleichen Bereich), ziehen sich diese Oberflächen unvermeidlich an und haften aneinander. Jedoch im Fall von zwei zusammengesetzten Magneten, bei denen die vier Magnete derart kombiniert sind, daß die Nord- und Südpole spiegelbildlich (d. h. achsensymmetrisch) zueinander angeordnet sind, ziehen sich diese zusammengesetzten Magnete magnetisch an aber stoßen sich auch gegenseitig ab und richten sich nicht zueinander aus. Wenn somit eine Mehrzahl von zusammenge­ setzten Magneten gemäß dieser Ausführungsform in einem Satz verwendet wird, ist es vorzuziehen, diesen Satz aus zusammengesetzten Magneten zu bilden, die jeweils aus Einzelmagneten bestehen, die in Punktsymmetrie zueinander kombiniert worden sind. In dem Fall, in dem zusammenge­ setzte Magnete dieser Ausbildung dreidimensional zusam­ mengefügt werden, d. h. in X-, Y- und Z-Richtung, wobei die Oberflächen mit dem gleichen Bereich entlang der gleichen Ebene ausgerichtet werden, liegen Polflächen mit entgegengesetzten Polaritäten zwingend einander gegenüber und somit ziehen sich die Magnete an und haften aneinan­ der, ohne daß irgendwelche Abstoßkräfte zwischen ihnen wirken.
Somit haben die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Ausführungsform die einzigartige Eigenschaft, daß sie sich immer gegenseitig anziehen und aneinander haften und keine Abstoßkräfte zwischen ihnen wirken. Somit kann ein Magnet gemäß dieser Ausführungsform in vielen Anwen­ dungsfällen zum Einsatz gelangen. Genauer gesagt, die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Ausführungsform können um vieles besser als herkömmliche Magnete einge­ setzt werden, z. B. als Verbindungs-, Halte- und Klemm­ einrichtung für industrielle Anwendung, Lernmittel, Spielzeuge, Sportausrüstungen usw. Wenn weiterhin ein zusammengesetzter Magnet gemäß dieser Ausführungsform beispielsweise als magnetisches Therapiegerät verwendet wird, können der Grad der Anziehungskraft und die Größe des magnetischen Wirkfeldes in Abhängigkeit eines be­ stimmten Einsatzgebietes und Zweckes wie gewünscht einge­ stellt werden und es ist einfach, die Einzelmagnete zu handhaben, wenn ein Gesamtmagnet zusammengefügt, zerlegt oder abgenommen wird. Somit ist das magnetische Thera­ piegerät sehr praktisch in der Anwendung. Der zusammen­ gesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform kann in verschiedenen anderen Anwendungsfällen zum Einsatz ge­ langen, wie bereits erläutert wurde.
Hinsichtlich des in dieser Ausführungsform verwendbaren Magneten bestehen keine Einschränkungen und alle übli­ cherweise auf dem Markt verwendeten Magnete können ver­ wendet werden, beispielsweise Ferrit-Magnete, Alnico-Ma­ gnete und Magnete, die seltene Erden enthalten. Unter diesen sind die letzteren besonders vorteilhaft, da sie starke Magnetkräfte haben und es somit möglich ist, die Größe zu verringern. Auch hinsichtlich der Größe der Einzelmagnete bestehen keine Einschränkungen, solange die Größe noch eine Herstellung erlaubt, so daß die Größe der Einzelmagnete in Abhängigkeit der individuellen Anwendung wie gewünscht ausgewählt werden kann. Wenn jedoch die Größe der Einzelmagnete zu groß wird, kann sich der Be­ reich verringern, innerhalb dem sie miteinander kombi­ niert werden können, um die benötigte Magnetkraftstärke zu erhalten. Somit sollte die Größe der Einzelmagnete vorzugsweise im Bereich von einigen Millimetern bis ei­ nigen -zig Millimetern liegen.
Der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist besonders vorteilhaft als magnetisches Therapiegerät einsetzbar, da damit die ver­ schiedensten bislang bestehenden Probleme und Nachteile umgangen werden. Hierbei besteht keine Einschränkung hinsichtlich der Größe eines jeden der vier Einzelmagnete und die Größe der Einzelmagnete kann so gewählt werden, daß sie für die bestimmte Behandlung geeignet ist. Wenn beispielsweise der zu behandelnde Körperteil, auf den das Gerät aufgesetzt werden soll, ausgesprochen klein ist, ist es vorzuziehen, einen zusammengesetzten Magnet zu verwenden, der so klein wie möglich ist. Wenn hierbei das Gerät auf den zu behandelnden Körperteil aufgesetzt wird, der etwas größer ist, als der oben erwähnte, ist es mög­ lich, dieser Situation unmittelbar gerecht zu werden, indem eine geeignete Anzahl von weiteren Einzelmagneten zu dem bereits zusammengesetzten Magneten hinzugefügt wird, bis eine geeignete Größe erzielt worden ist, was im Gebrauch sehr angenehm und vorteilhaft ist. Wenn der me­ dizinisch zu behandelnde Körperteil relativ groß ist oder wenn ein Magnet benötigt wird, der eine relativ große Kontaktoberfläche haben muß, kann eine geeignete Anzahl von aus Einzelmagneten zusammengefügten kombinierten oder zusammengesetzten magneten miteinander kombiniert werden, so daß es möglich ist, die Anzahl der Einzelmagnete, die verwendet werden müssen, zu reduzieren. Da in jedem Fall der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform eine Mehrzahl von Magnetkreisen aufweist, erzeugt der Magnet ein stärkeres Magnetfeld und somit auch eine stär­ kere Anziehungskraft als ein Einzelmagnet der gleichen Größe. Mit anderen Worten, um den gleichen Grad der Ma­ gnetstärke zu erreichen, ist gemäß der vorliegenden Er­ findung die benötigte Fläche verringert, was von einem wirtschaftlichen Standpunkt aus sehr vorteilhaft ist.
Für den Fall, daß die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser fünften Ausführungsform als magnetisches Therapie­ gerät verwendet werden, ist es vorteilhaft, es zu ermög­ lichen, das Zentrum des Magneten leicht erkennbar zu ma­ chen, wenn das Gerät mit dem betroffenen Körperteil in Anlage gebracht wird, da viele Personen, die derartige Geräte verwenden, alte Menschen sind, die teilweise nur noch geringe Sehkraft haben. Hierfür kann eine Mehrzahl von kleinen Vorsprüngen auf der Rückseite des Gerätes, d. h. gegenüber der Kontaktoberfläche und nahe des Zentrums der Kombination der Einzelmagneten angebracht werden, so daß das Zentrum oder die Mitte des Gerätes leicht erkannt werden kann und das Gerät genau in Anlage mit dem Mittel­ punkt des betroffenen Körperteils gebracht werden kann. Diese Ausbildung ist insbesondere dann wirksam, wenn eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten, von denen jeder aus vier Einzelmagneten besteht, horizontal zusammenge­ setzt wird und die Kontaktoberfläche somit relativ groß wird. Es gibt keine Einschränkung bezüglich der Anzahl der Vorsprünge, aber es hat sich herausgestellt, daß es vorteilhaft ist, vier Vorsprünge in der Mitte anzuordnen. Das Vorsehen derartiger Vorsprünge bietet noch einen weiteren Vorteil. In vielen Fällen kann es schwierig sein, aufeinander gestapelte, zusammengesetzte Magnete voneinander zu trennen, so daß durch das Vorsehen der Vorsprünge das Trennen aufeinander gestapelter Magnete sehr erleichtert wird. Wenn derartige Vorsprünge an der Kontaktoberfläche angebracht werden und auf das zu be­ handelnde Körperteil gedrückt werden, wird der Therapie­ punkt hierdurch stimuliert, was einen vorteilhaften Ef­ fekt hervorruft, der ähnlich dem ist, der in der Be­ schreibung der vierten Ausführungsform erläutert wurde. Die Vorsprünge sind vorzugsweise in Form eines abgerun­ deten Konus mit einem Durchmesser von ungefähr 2 bis 4 mm und einer Höhe von ungefähr 1 bis 2 mm ausgebildet. Hin­ sichtlich der Art der Ausbildung der Vorsprünge gibt es keine Einschränkungen. Beispelsweise können diese Vor­ sprünge auf eiem Schutzbauteil, z. B. einer Aluminium­ schicht ausgebildet sein, welche einen zusammengesetzten Magneten abdeckt, so daß die Vorsprünge an einer festge­ legten Position angeordnet werden können. Das Schutzbau­ teil selbst ist vorzugsweise mit einem Kunststoffmaterial oder dergleichen überzogen.
Ein zusammengesetzter Magnet gemäß der vorliegenden Aus­ führungsform besteht aus vier Einzelmagneten die mitein­ ander mittels allgemein bekannter Verfahren oder den Verfahren gemäß der zweiten Ausführungsform verbunden sind. Genauer gesagt, ist es vorteilhaft, ein Verfahren zu verwenden, bei dem die Einzelmagnete miteinander unter Verwendung eines Klebers verbunden werden oder ein Ver­ fahren zu verwenden, bei dem die Magnete mit einer Schicht aus nichtmagnetisierbarem Material, z. B. rost­ freiem Stahl, Aluminium, einer aluminiumhaltigen Legie­ rung, Kupfer oder einer kupferhaltigen Legierung abge­ deckt werden oder ein Verfahren zu verwenden, bei dem die Magnete durch Überziehen mit einem Schutzbauteil befe­ stigt werden, welches aus Kunststoff, Kautschuk, Leder, Papier oder Stoff bestehen kann. Beispiele für Kunst­ stoffe und Kautschuke wurden bereits in der Beschreibung der ersten Ausführungsform angeführt.
Das Schutzbauteil kann in den verschiedensten Formen verwendet werden. Die einfachste Möglichkeit der Anwen­ dung eines nichtmagnetisierbaren Materials als Schutzbau­ teil ist das Überziehen des gesamten zusammengesetzten Magneten mit diesem Material. Der Überzug verstärkt den Magneten und verhindert eine Beschädigung während der Handhabung und ermöglicht auch ein angenehmes Berüh­ rungsgefühl beim Auflegen auf die Haut, so daß der Thera­ pievorgang vorteilhaft vereinfacht wird.
Weiterhin ist es auch möglich, verschiedene andere Über­ zugsverfahren zu verwenden, wie z. B. Metallplattieren oder Wirbelsintern oder auch ein Aufnahmeverfahren unter Verwendung eines Schutzbauteiles wie in der Beschreibung der ersten Ausführungsform erläutert.
Weiterhin ist es bei der Herstellung des zusammengesetz­ ten Magneten gemäß dieser fünften Ausführungsform mög­ lich, eine Folie, eine Schicht oder dergleichen eines magnetisch durchlässigen Materials, wie z. B. Eisen, Nickel, Kobalt oder Legierungen hieraus zwichen jedes Paar von benachbarten Einzelmagneten, welche den zusam­ mengesetzten Magneten bilden zwischenzuschalten, um die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche zu erhö­ hen und den Magneten zu verstärken.
Ein zusammengesetzter Magnet gemäß einer sechsten prak­ tischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist ein Prim-Anzahl von Magneten auf, die im wesentlichen rechteckförmig und flächenparallel ausgebildet sind, wo­ bei die entsprechenden Oberflächen der Magnete, die senk­ recht zur Magnetisierungsrichtung sind, die gleiche Form haben und die Magnete derart miteinander kombiniert wer­ den, daß die Nord- und Südpolflächen alternierend ange­ ordnet sind. In einer anderen Ausführungsform wird eine Mehrzahl dieser zusammengesetzten Magnete dreidimensional zusammengefügt, um einen weiteren zusammengesetzten Ma­ gneten zu bilden. Genauer gesagt wird eine Prim-Anzahl (2, 3, 5, 7 etc.) von Magneten gleicher Form derart mit­ einander kombiniert, daß die Nord- und Südpolflächen al­ ternierend angeordnet sind, wie in der später noch erfol­ genden Figurenbeschreibung näher erläutert ist.
Es ist auch möglich, einen einzelnen rechteckförmigen, flächenparallelen Magneten derart zu magnetisieren, daß Nord- und Südpolflächen alternierend angeordnet sind, um somit einen Magneten herzustellen, der den gleichen Auf­ bau hat, wie der oben beschriebene zusammengesetzte Ma­ gnet. Diese Alternative ist somit ebenfalls von der vor­ liegenden Erfindung erfaßt.
In dem Fall, in dem eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten gemäß der sechsten Ausführungsform mit der oben beschriebenen Ausbildung als ein Satz verwendet wird, können die zusammengesetzten Magnete derart miteinander kombiniert werden, daß, wenn ihre entsprechenden Ober­ flächen der gleichen Art sind, d. h. den gleichen Bereich haben, und diese Oberflächen in Anlage miteinander ge­ bracht werden, sie sich unvermeidlich anziehen und keine Abstoßkräfte dazwischen herrschen.
Wenn im Fall dieser Ausführungsform eine Prim-Anzahl von rechteckförmigen, flächenparallelen Einzelmagneten zu einer Reihe arrangiert werden, werden für gewöhnlich zwei verschiedene Arten von Kombination von Magnetpolen ge­ bildet. Wenn diese beiden verschiedenen Arten von Kombi­ nationen mittels noch zu beschreibender Einrichtungen voneinander unterscheidbar gemacht werden, können sie auf gleiche Art und Weise gehandhabt werden, wie der zusam­ mengesetzte Magnet gemäß der fünften Ausführungsform, der aus vier Einzelmagneten besteht.
Da jeder zusammengesetzte Magnet rechteckförmig und flä­ chenparallel ist, weist er drei verschiedene Paare von Oberflächenarten auf. Wenn im Fall der vorliegenden Aus­ führungsform zwei zusammengesetzte Magnete zusammengefügt werden, wobei es unerheblich ist, welche Seiten der Ma­ gnete einander gegenüberliegen, wirkt immer eine Anzie­ hungskraft zwischen den entsprechenden Oberflächen die in Anlage miteinander gebracht wurden, solange diese Ober­ flächen der gleichen Art sind. Es ist allgemein bekannt, daß sich zwei Magnete unvermeidlich entweder anziehen oder abstoßen, je nachdem wie die Polarität gerichtet ist, aber im Falle der vorliegenden Ausführungsform zie­ hen sich zwei Magnete immer an und keine Abstoßungskräfte wirken zwischen ihnen, wenn zwei verschiedene zusammen­ gesetzte Magnete, die voneinander unterscheidbar gemacht worden sind, miteinander kombiniert werden. Somit ist es möglich, die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Aus­ führungsform einfach zu handhaben.
Wenn eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten gemäß der sechsten Ausführungsform in einem Satz verwendet werden, werden die Magnete zu der nötigen Größe zusam­ mengesetzt, indem sie nacheinander derart kombiniert werden, daß die entsprechenden Oberflächen mit gleicher Art miteinander in Anlage gebracht werden, so daß sie sich anziehen, wie oben beschrieben worden ist.
Die Eigenschaft der zusammengesetzten Magneten gemäß dieser Ausführungsform liegt darin, daß immer zwischen einander gegenüberliegenden Oberflächen zwei verschiede­ ner Arten von Kombinationen von Magnetpolen Anziehungs­ kräfte herrschen und keine Abstoßkräfte vorliegen, unge­ achtet, welche Seiten der Magnete einander gegenüberlie­ gen, solange diese Oberflächen diejenigen mit der glei­ chen Art sind. Das grundliegende Prinzip dieser Ausfüh­ rungsform ist wie folgt: Wenn zwei zusammengesetze Ma­ gnete, von denen jeder eine kleinste Einheit bildet und aus einer Prim-Anzahl von Magneten des gleichen Aufbaues besteht, Seite an Seite angeordnet werden, wobei Ober­ flächen der gleichen Art einander gegenüberliegen, sind Nord- und Südpolflächen unvermeidlich alternierend ange­ ordnet und wenn eine Drehung um 180° in der gleichen Ebene erfolgt, ist die Anordnung der Polflächen die gleiche wie vor der Drehung. Wenn somit diese beiden zu­ sammengesetzten Magnete derart miteinander in Anlage ge­ bracht werden, die Polflächen mit entgegengesetzter Po­ larität einander gegenüberliegen (was mittels den oben beschriebenen Unterscheidungseinrichtungen ermöglicht wird) ziehen sie sich immer an und haften aneinander. Obwohl die anderen beiden verschiedenen Arten von Ober­ flächen nicht senkrecht zur Ausrichtung des Magnetfeldes sind, sind zwei Oberflächen der gleichen Art (d. h. des gleichen Bereiches) in der Nord- und Südpolbeziehung ähnlich zueinander. Wenn somit diese Oberflächen miteinander in Anlage gebracht werden, ziehen sie sich immer an und haften aneinander. Um eine Unterscheidung zwischen den zwei verschiedenen Kombinationsarten sicherzustellen, ist es vorzuziehen, beispielsweise verschiedene Farben auf die entsprechenden oberen Oberflächen der Einzelmagneten aufzubringen, wie später noch in der Figurenbeschreibung erläutert wird, um so eine Unterscheidungsmöglichkeit zu schaffen, so daß eine Mehrzahl von zusammengesetzten Ma­ gneten leicht miteinander kombiniert werden kann.
Wenn diese zwei verschiedenen Arten von zusammengesetzten Magneten als Einzelmagnete verwendet werden und mitein­ ander dreidimensional, d. h. in der X-, Y- und Z-Richtung kombiniert werden, ziehen sich die zusammengesetzten Ma­ gnete immer an, wenn sie entlang der gleichen Ebene mit ihren entsprechenden Oberflächen der gleichen Art einan­ der gegenüber und ohne Fehler in der Ausrichtung ange­ ordnet sind, so daß es möglich ist, einen zusammengesetz­ ten Magneten mit einer gewünschten Größe zu bilden. Es ist auch möglich, den zusammengesetzten Magneten der so erhalten wird, als Einheit zu verwenden und wiederum eine Mehrzahl derartiger zusammengesetzter Magnete miteinander zu kombinieren, um eine noch größeren zusammengesetzten Magneten zu bilden. Wenn insbesondere jeder der Einzel­ mageten ein Paar von Polflächen an jeder seiner Seiten aufweist, kann ein Paar solcher Einzelmagnete kombiniert werden, um einen zusammengesetzten Magneten zu bilden, der vier Polflächen an jeder seiner Seiten aufweist und ein größerer zusammengesetzter Magnet kann gebildet wer­ den, indem derartige zusammengesetzte Magnete wiederum als Einzelmagnete verwendet werden. In einem derartigen Fall ist es nötig, Unterscheidungsmittel anzuwenden, wie oben bereits erläutert wurde.
Wenn somit die Unterscheidungsmittel vorgesehen sind, kann der zusammengesetzte Magnet gemäß der sechsten Aus­ führungsform genauso gehandhabt und verwendet werden, wie der zusammengesetzte Magnet gemäß der fünften Ausfüh­ rungsform. Beispielsweise kann der zusammengesetzte Ma­ gnet gemäß dieser Ausbildungsform als magnetisches The­ rapiegerät verwendet werden. Wenn mehrere verschiedene Arten von Einzelmagneten mit Oberflächen der gleichen Art, z. B. 1 mm2, 2 mm2 und 3 mm2 oder 1 cm2, 2 cm2 und 3 cm2 vorbereitet werden, um einen Magneten zu erzeugen, der eine geeignete Kontaktoberfläche abhängig von der Fläche des zu behandelnden Körperteiles hat, ist es mög­ lich, eine geeignete Anzahl von Einzelmagneten miteinan­ der zu kombinieren, so daß es möglich ist, die Gesamtan­ zahl von Einzelmagneten zu minimieren.
Da in jedem Fall der zusammengesetzte Magnet gemäß der sechsten Ausführungsform eine Mehrzahl von Magnetkreisen aufweist, ist es möglich, stärkere Magnetkräfte und somit stärkere Anziehungskräfte wie im Falle eines Einzelma­ gneten der gleichen Größe zu erzeugen. Mit anderen Wor­ ten, um die gleiche Magnetstärke zu erzielen, kann die Fläche verringert werden, was von wirtschaftlicher Seite her vorteilhaft ist.
Da die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Ausfüh­ rungsform Magnetkreise haben, die sich von denen der zu­ sammengesetzten Magnete gemäß der fünften Ausführungs­ form, welche aus vier Einzelmagneten bestehen unter­ scheiden, können noch bessere Therapieeffekte erzeugt werden, wie auch in den später beschriebenen Therapie­ beispielen veranschaulicht wird, obwohl der Funktionsme­ chanismus der vorliegeden Erfindung zum Anmeldezeitpunkt noch nicht vollständig geklärt war. Der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform, der eine Einheit bildet, ist aus einer Prim-Anzahl von Einzelmagneten zu­ sammengesetzt und zwei verschiedene Arten von Kombina­ tionen von magnetischen Polflächen werden unvermeidlich erzeugt, wie erläutert wurde. Wenn beispielsweise drei Einzelmagnete miteinander kombiniert werden, müssen zwei verschiedene Arten von Kombinationen von Polflächen, d. h. N-S-N und S-N-S irgendwie wirksam voneinander unter­ scheidbar gemacht werden. Wenn beispielsweise zwei ver­ schiedene Farben, z. B. rot und weiß für N und S auf die alternierenden oberen Oberflächen der Einzelmagnete auf­ gebracht werden, wobei die oberen Oberflächen senkrecht zur Magnetisierungsrichtung liegen, können die verschie­ denen Arten von Kombinationen leicht voneinander unter­ schieden werden, indem die oberen Oberflächen betrachtet werden. Wenn ein rechteckförmiger flächenparalleler Kör­ per mit der Unterseite nach oben abgelegt werden, erscheint die andere Art von Polfläche an der oberen Seite des flächenparallelen Körpers und somit reicht es aus, nur eine Art von Einzelmagneten zu markieren. Es ist eine übliche Praxis in der Handhabung von Einzelmagneten, daß sie in zwei Gruppen nach der Herstellung unterteilt wer­ den und die zwei Gruppen werden entsprechend mit zwei verschiedenen Farben markiert, (z. B. wird nur die Nord­ polfläche alleine markiert oder die Nord- und Südpolflä­ chen werden mit zwei verschiedenen Farben markiert) und wenn die Einzelmagnete dann zu einer Einheit zusammenge­ faßt werden, werden sie mit einem transparenten Schutz­ teil überzogen. Wenn ein opakes Schutzteil verwendet wird, ist es vorzuziehen, nicht den gesamten zusammenge­ setzten Magnet zu überziehen, sondern eine Seite frei von dem Schutzteil zu lassen, um eine Unterscheidung zu er­ möglichen. Zusätzlich zur Verwendung von verschiedenen Farben ist es möglich, andere Unterscheidungsmöglichkei­ ten zu verwenden, beispielsweise eine Ausnehmung oder einen Vorsprung nur auf der Nordpolfläche.
Die Einzelmagnete können miteinander zu einer Einheit zusammengefaßt werden, indem die Möglichkeiten verwendet werden, die in der Beschreibung der ersten bis fünften Ausführungsform erläutert wurden, beispielsweise besteht die Möglichkeit, einen Kleber zu verwenden, um die kombi­ nierten Einzelmagnete lagezusichern. Weiterhin können verschiedene Arten von Schutzteilen verwendet werden, um den zusammengesetzten Magnet zu verstärken und auch um die Möglichkeit zu geben, den Magneten weich auf die Haut des zu behandelnden Körperteils aufzulegen, so daß der Therapievorgang vorteilhaft unterstützt wird, wie bereits in der Beschreibung der vorhergehenden Ausführungsbei­ spiele erwähnt. Zusätzlich ist es möglich, verschiedene andere Überzugsmöglichkeiten zu verwenden, wie z. B. Me­ tallplattieren, Mischplattieren und Wirbelsintern, sowie auch Aufnahmemöglichkeiten unter Verwendung eines Schutz­ bauteiles zu verwenden, wie in der Beschreibung der er­ sten bis fünften Ausführungsform erläutert.
In der sechsten Ausführungsform ist es besonders einfach, die Einzelmagnete zu einer Einheit zusammenzufassen und die kombinierten Einzelmagnete, welche bereits mit Unter­ scheidungsmitteln versehen worden sind mit einer trans­ parenten Abdeckung oder einem Schutzteil zu versehen. Unter den verschiedensten Möglichkeiten zum Aufbringen des Schutzteiles ist das Aufbringen eines transparenten Kunststoffpulvers mittels Wirbelsintern besonders ein­ fach. Bei der Verwendung eines opaken Schutzteiles ist es nötig, eine Unterscheidung der zwei verschiedenen Arten von zusammengesetzten Magneten zu ermöglichen. In jedem Fall muß immer überlegt werden, wie die Unterscheidungs­ mittel von dem Schutzteil nicht abgedeckt werden können.
Ein Plattenmagnet gemäß einer siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht aus einem Magnet mit im wesentlichen plattenförmiger Formgebung, wobei der Magnet in einer Richtung senkrecht zu seiner Oberfläche derart magnetisiert ist, daß eine Mehrzahl von Nord- und Süd­ polflächen alternierend auf dieser Oberfläche angeordnet sind. In einer alternativen Ausführungsform kann eine Mehrzahl dieser Plattenmagnete jeweils als Einzelmagnete verwendet und dann aufeinander gestapelt werden, um einen zusammengesetzten Plattenmagnet zu bilden.
Die magnetischen Polflächen können dadurch gebildet wer­ den, daß entweder einzelne Plattenmagnete gleicher Form­ gebung miteinander kombiniert werden oder ein einzelner Plattenmagnet getrennt magnetisiert wird, so daß eine Mehrzahl von Magnetpolen auf seiner Oberfläche gebildet werden. Genauer gesagt, die magnetischen Polflächen kön­ nen durch Verwenden einer Mehrzahl von Einzel-Plattenma­ gneten der gleichen polygonen Formgebung, z. B. dreiec­ kig, rechteckig, quadratisch, rhombisch, parallelogramm­ artig oder sechseckig gebildet werden. Es ist auch mög­ lich, Einzel-Plattenmagnete miteinander zu kombinieren, die verschiedene Formgebung haben. Bei der siebten Aus­ führungsform wird ein Plattenmagnet durch eine Mehrzahl von Grenzlinien derart unterteilt, daß die unterteilten Regionen um einen Punkt herum angeordnet sind. Somit be­ steht keine spezielle Einschränkung hinsichtlich der Formgebung der magnetischen Polflächen und es ist mög­ lich, verschiedenste Formgebungen zu erzielen, z. B. vieleckig, kreisförmig, elliptisch und torusförmig. Wei­ terhin ist es möglich, eine Mehrzahl von einzelnen Plat­ tenmagneten miteinander zu kombinieren, vorausgesetzt, daß sie in der Lage sind, eine magnetische Polfläche einer bestimmten Formgebung lückenlos abzudecken und es ist auch möglich, einen einzelnen Plattenmagneten get 72172 00070 552 001000280000000200012000285917206100040 0002003730077 00004 72053rennt zu magnetisieren, so daß eine Mehrzahl von Magnetpolen ent­ steht.
In dem Fall, in dem eine Mehrzahl von Plattenmagneten gemäß dieser Ausführungsform in einem Set verwendet wer­ den, wobei wenigstens zwei dieser Plattenmagnete gleicher Formgebung aufeinander gestapelt werden, wirken immer Anziehungskräfte zwischen den Magneten, ungeachtet welche Seiten der Magnete miteinander in Kontakt gebracht wer­ den. Selbst wenn die beiden Plattenmagnete nicht die gleiche Formgebung haben, ziehen sie sich immer an und haften aneinander und keine Abstoßungskräfte wirken zwi­ schen ihnen, vorausgesetzt, daß die Grenzlinien zwischen den Nord- und Südpolen miteinander fluchten.
Obwohl es eine allgemein bekannte Tatsache ist, daß zwei Magnete sich unvermeidlich anziehen bzw. abstoßen, ziehen sich zwei Plattenmagnete gemäß dieser Ausführungsform immer gegenseitig an und haften aneinander und keine Ab­ stoßungskräfte wirken zwischen ihnen, was ein bemerkens­ wertes Phänomen darstellt. Wenn somit eine Mehrzahl von Plattenmagneten gemäß der siebten Ausführungsform ver­ wendet wird, um einen Stapel zu bilden, ist es möglich, den benötigten Grad der Magnetkraft und Anziehungskraft einfach dadurch zu erhalten, daß sie bis zur gewünschten Anzahl aufeinander gestapelt werden. Wenn zwei Platten­ magnete zusammengebracht werden, wirken immer Anzie­ hungskräfte zwischen ihnen, ungeachtet dessen, welche Seiten der Magnete miteinander in Anlage gebracht wer­ den.
Wenn somit die Plattenmagnete gemäß der siebten Ausfüh­ rungsform zusammengebracht werden, ziehen sie sich immer an und haften aneinander und keine Abstoßkräfte wirken zwischen ihnen, ungeachtet dessen, welche Magnetpol-Stirn­ flächen der Magnete miteinander in Anlage gebracht wer­ den, vorausgesetzt, daß die Plattenmagnete die gleiche Formgebung haben oder die Grenzlinien zwischen den Ma­ gnetpolen der Magnete miteinander fluchten. Das Prinzip dieses Phänomens kann wie folgt erklärt werden: Wenn zwei Magnete mit dem gleichen Aufbau in Anlage miteinander gebracht werden, ergibt sich der am meisten stabile Energiezustand des Systems für gewöhnlich dann, wenn entgegengesetzte Pole (Nord- und Südpole) einander gegen­ überliegender Oberflächen in enger Anlage miteinander sind. Wenn somit der Nord- und der Südpol einander gegen­ überliegend angeordnet werden, ziehen sie sich an und haften aneinander und die beiden Magnete stabilisieren sich in diesem stationären Zustand. Wenn somit Nord- und Südpolflächen zweier einzelner Magnete mit gleichem Auf­ bau aufeinander zubewegt werden, ziehen sie sich an und stabilisieren sich langsam. Andererseits, wenn gleiche Magnetpolflächen, d. h. Nordpole oder die Südpole aufein­ ander zubewegt werden, stoßen sie sich gegenseitig ab und kommen niemals in engen Kontakt miteinander, so daß sich die beiden Magnete nicht stabilisieren können. Wenn in diesem Fall einer der beiden Magnete beweglich ist, dreht er sich um 180° und die entgegengesetzten Polflächen der beiden Magnete ziehen einander an und kommen in enger Anlage miteinander, so daß sich die Magnete stabilisieren können. Mit anderen Worten, sowohl die Abstoß- als auch die Anziehungskräfte wirken dahingehend, die beiden Ma­ gnete in den am meisten stabilien Zustand zu bringen.
Bei dem Plattenmagnet gemäß der siebten Ausführungsform ist eine Mehrzahl von Nord- und Südpolen abwechselnd auf der Plattenoberfläche angeordnet. Wenn somit die Magnet­ polflächen von zwei Plattenmagneten aufeinander zubewegt werden, wirken keine Abstoßkräfte dahingehend, einen der Magnete um 180° zu drehen, vielmehr bewegen sich die Plattenmagnete in einer Ebene parallel zu den Magnetpol­ flächen und stabilisieren sich dann langsam in enger An­ lage miteinander in der Position, in der die entgegenge­ setzten Pole einander gegenüberliegen. Mit anderen Wor­ ten, die Plattenmagnete können aufeinander gestapelt werden. Wenn in diesem Fall die Magnetpolflächen die gleiche Fläche haben und die Anzahl der Nord- und Südpole auf der Magnetpolstirnseite anwächst, kommen die einander entgegengesetzten Magnetpole der beiden Plattenmagneten in enge Anlage miteinander und stabilisieren sich noch besser. Wenn die Anzahl der Nord- und Südpole unendlich wird, wären die beiden Plattenmagnete in der Lage, in enge Anlage miteinander und in einen stabilen Zustand zu geraten, ohne sich hierbei relativ zueinander zu bewegen. Beispielsweise hat ein scheibenförmiger Plattenmagnet die Möglichkeit einer Drehung um 360°/n (n = Anzahl der Ma­ gnetpole). Genauer gesagt, wenn die Anzahl der Magnetpole 2, 4 und 8 ist, so kann sich der Magnet maximal um 180°, 90° und 45° drehen. Wenn somit n anwächst, sinkt der Be­ reich, innerhalb dem sich der Magnet drehen kann.
Wenn die vorliegende siebte Ausführungsform in die Praxis umgesetzt wird, bestehen keinerlei Einschränkungen hin­ sichtlich der Formgebung der Magnetpolflächen und die verschiedensten Ausbildungen wie kreisförmig, elliptisch, kreisringförmig, quadratisch, rechteckförmig, sechseckig und achteckig können verwendet werden. Es bestehen auch keine Einschränkungen hinsichtlich der Größe und der Fläche der Magnetpolflächen, mit der Voraussetzung, daß diese noch herstellbar sind und die Größe der Einzelma­ gnete ergibt sich aus den einzelnen Anwendungsfällen. Wenn jedoch die Größe der Magnetpolflächen zu groß ist, kann sich jedoch der Bereich einschränken, innerhalb dem sie miteinander kombiniert werden können, um den benö­ tigten Grad der Magnetkraft zu erhalten. Somit liegt der Durchmesser der Magnetpolflächen vorzugsweise im Bereich von einigen Millimetern bis einigen -zig Millimetern. In vielen Fällen wird auch die Größe der Magnetpolfläche durch die Anwendung des Plattenmagneten selbst begrenzt, der für medizinische Behandlungen, Kunsthandwerk, Spiel­ zeuge, Haushaltsartikel, Lernmittel, Bekleidung etc. verwendet werden kann.
Bei dem Plattenmagnet gemäß der siebten Ausführungsform ergeben sich keine Einschränkungen hinsichtlich der Formgebung, vorausgesetzt, daß der Magnet selbst im we­ sentlichen plattenförmig ist. Für gewöhnlich weist der Plattenmagnet eine Dicke auf, die weniger als die Hälfte seines Radius beträgt. Selbstverständlich ist ein Plat­ tenmagnet, der so dünn wie ein Film oder eine Folie ist, praktisch nutzlos. Somit ist es nötig, einen Plattenma­ gnet zu fertigen, der in Größe und Stärke für die be­ stimmte Anwendung geeignet ist.
Wenn eine Kreisform oder Torusform für die Magnetpolflä­ chen des Plattenmagneten ausgebildet wird, ist es vor­ teilhaft, die Nord- und Südpolflächen punktsymmetrisch zueinander bezüglich der Mitte des Magneten alternierend anzuordnen. Eine derartige Anordnung erlaubt, das zwei Plattenmagnete sich sehr weich gegeneinander anziehen und in enge Anlage miteinander geraten, selbst wenn die An­ zahl der Magnetpole relativ gering ist, so daß diese Anordnung gegenüber anderen Anordnungen besonders vor­ teilhaft ist. Es bestehen keine Einschränkungen hin­ sichtlich der Formgebung der Nord- und Südpole, welche eine Mehrzahl von Polen definieren. Wenn jedoch ein Plattenmagnet durch Kombination einer Mehrzahl von Ein­ zelmagneten gebildet wird, ist eine Formgebung, die durch gleichmäßiges Unterteilen eines Vieleckes, wie eines Dreieckes, eines Quadrates oder eines Sektors in n Ab­ schnitte (n = gerade Zahl) vorteilhaft. Für den Fall, daß die Magnetpolfläche durch geteilte Magnetisierung gebil­ det wird, ist der oben beschriebene Aufbau vorteilhaft, da er besonders leicht einer Teilmagnetisierung unter­ worfen werden kann.
Der Plattenmagnet gemäß der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist besonders vorteilhaft als ma­ gnetisches Therapiegerät anwendbar, da mit ihm die ver­ schiedensten Nachteile, die bisher bestanden haben, um­ gangen werden können.
Genauer gesagt, bislang wurden die verschiedensten Be­ handlungsmethoden bei einer Magnettherapie vorgeschlagen und in den vorgeschlagenen Methoden ist es allgemein üb­ lich, einen einzelnen Magneten mit einem Nord- und einem Südpol zu verwenden. Bei der einfachsten Behandlungsme­ thode wird der Nordpol dieses einzelnen Magneten auf die Haut der betroffenen Körperstelle aufgebracht und dort mit einem Klebeband oder dergleichen befestigt. Da jedoch schon die verschiedensten Magnettherapie-Verfahren vorge­ schlagen und auch untersucht worden sind, tendiert die Meinung dahingehend, daß ein Therapieverfahren, bei dem der Nordpol eines einzelnen Magneten in Kontakt mit der Haut des betreffenden Körperteiles gebracht wird und der Südpol eines anderen Einzelmagneten nahe dem Nordpol an­ gebracht wird, ebenfalls sinnvoll ist.
Wenn somit der Plattenmagnet gemäß der vorliegenden Aus­ führungsform als magnetisches Therapiegerät verwendet wird, hat dieses Gerät ausgezeichnete Therapiewirkungen und ist einfach zu handhaben, da die Kontaktoberfläche des Magnetes von einer Magnetpolfläche gebildet wird, auf der eine Mehrzahl von Nord- und Südpolen angeordnet ist. Da es weiterhin möglich ist, die Intensität des Magne­ tismus an der Kontaktoberfläche und die Anzahl der Nord- und Südpole den jeweiligen Bedingungen anzupassen, ist der Plattenmagnet besonders wirksam in der Magnetthera­ pie.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Plattenmagneten gemäß der siebten Ausführungsform liegt darin, daß er als Substrat für ein magnetisches Therapiegerät gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ver­ wendbar ist, bei dem der vorspringende Bereich aus einem magnetische durchlässigen Material gebildet ist. Der Plat­ tenmagnet gemäß der vorliegenden Ausführungsform, der eine Einheit bildet, kann dadurch hergestellt werden, daß ein einzelner Magnet teilmagnetisiert wird und zwar der­ art, daß eine Mehrzahl von Nord- und Südpolen alternie­ rend auf jeder Magnetpolseite des Magnetes angeordnet ist und es ist weiterhin möglich, den Plattenmagnet durch Kombination einer Mehrzahl von Einzelmagneten mit je ei­ nem Nord- und Südpol derart zu bilden, daß die Nord- und Südpole alternierend auf jeder Magnetpolseite ange­ ordnet sind. In diesem Fall können die Einzelmagnete mit­ einander zu einer Einheit durch allgemein bekannte Verfah­ ren oder durch eines der Verfahren zusammengefügt werden, die in der Erläuterung der vorhergehenden Ausführungs­ formen erwähnt worden sind. So ist es möglich, in beson­ ders vorteilhafter Weise ein Verfahren zu verwenden, bei dem die Einzelmagnete miteinander unter Verwendung eines Klebstoffes verbunden werden oder ein Verfahren zu ver­ wenden, bei dem die Magnete mit einer Schicht eines nichtmagnetisierbaren Materials, wie z. B. rostfreiem Stahl, Aluminium, einer aluminiumhaltigen Legierung, Kupfer oder einer kupferhaltigen Legierung abgedeckt werden oder ein Verfahren zu verwenden, bei dem die Ma­ gnete dadurch miteinander verbunden werden, daß sie mit einem Schutzbauteil aus Plastik, Kautschuk, Leder, Papier oder Stoff überzogen werden. Weiterhin ist es möglich, verschiedene andere Abdeckverfahren wie z. B. Metall­ plattierung, Mischplattierung und Wirbelsintern zu ver­ wenden, genauso wie das Aufnehmen der Magnete in einem Schutzbauteil, wie bereits in der Beschreibung der vor­ hergehenden Ausführungsformen erläutert.
Weiterhin kann es vorteilhaft sein, beim Aufbau des Plattenmagneten gemäß der siebten Ausführungsform eine Folie, eine Schicht oder dergleichen eines magnetisch durchlässigen Materials, wie z. B. Eisen, Nickel, Kobalt und Legierungen hieraus zwischen jedem Paar von benach­ barten Einzelmagneten, welche den Plattenmagneten bilden, einzubringen und auch die Oberflächen des Magneten mit Ausnahme der Kontaktoberfläche mit einer derartigen Fo­ lie, Schicht oder dergleichen zu überziehen, um die ma­ gnetische Flußdichte der Kontaktoberfläche zu erhöhen und den zusammengesetzten Magnet zu verstärken.
Somit haben die Plattenmagnete gemäß der siebten Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung die einzigartige Eigenschaft, daß sie sich immer gegenseitig anziehen und keine Abstoßkräfte zwischen ihnen wirken. Daher kann die vorliegende Ausführungsform in den verschiedensten Ge­ bieten Anwendung finden. So kann der zusammengesetzte Magnet gemäß der siebten Ausführungsform als Einrichtung eingesetzt werden, die herkömmlichen Magneten überlegen ist und z. B. zum Verbinden, Befestigen und Klemmen in der Industrie, als Lernmittel, Spielzeug, Sportausrüstung etc. eingesetzt werden. Beispielsweise können die Plat­ tenmagnete anstelle von Knöpfen, Kleiderhaken oder Befe­ stigungsmittel, Befestigung von Kleidungsstücken verwen­ det werden, indem sie entsprechend ausgebildet werden, so daß es kleinen Kindern, alten Menschen oder körperbehin­ derten Personen möglich wird, Kleidungsstücke leicht zu schließen. In diesem Fall kommen zwei Plattenmagnete mit­ einander in enge Anlage ohne irgendeinen Versatz, da so­ wohl die Anziehungs- als auch die Abziehungskräfte gleichzeitig wirken, wohingegen es bei einem Paar von Einzelmagneten schwierig ist, diese ohne jede Fehlaus­ richtung miteinander in Kontakt zu bringen, selbst wenn diese gleiche Formgebung haben. Dies ist ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Ausführungsform und der Platten­ magnet ist daher für die Fälle geeignet, in denen Gegen­ stände immer in enge Anlage miteinander kommen und in der gleichen Stellung zueinander verbleiben müssen. Der Plattenmagnet ist auch vorteilhafterweise als magneti­ sches Therapiegerät verwendbar. Hierbei erlaubt der Ma­ gnet, daß die Magnetkraft auf einen gewünschten Wert für jeden Zweck eingestellt werden kann und es ist sehr ein­ fach den Magnet zusammenzufügen, auseinanderzunehmen und abzuheben, wenn er als medizinisches Therapiegerät ein­ gesetzt wird. Es sind auch noch andere als die oben ge­ nannten Einsatzgebiete möglich.
Hinsichtlich der Art des Magneten in dieser Ausführungs­ form bestehen keine Einschränkungen, d. h. es gelten die gleichen Bedingungen wie bei der fünften und sechsten Ausführungsform und es ist möglich, jeden Magneten zu ver­ wenden, der allgemein bekannt und auf dem Markt erhält­ lich ist, wie z. B. Ferrit-Magnete, Alnico-Magnete, Ma­ gnete mit seltenen Erden und Kunststoff-Magnete. Unter diesen wiederum sind Magnete mit seltenen Erden besonders vorteilhaft, da sie starke magnetische Kräfte haben und es somit möglich ist, die Größe zu verringern.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorlie­ genden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be­ schreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 bis 6 zusammen den Aufbau eines magnetischen The­ rapiegerätes mit einem Schutzbauteil gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei Fig. 1 in perspektivischer Ansicht den allgemei­ nen Aufbau des magnetischen Therapiegerätes zeigt, Fig. 2 in perspektivischer Ansicht den Aufbau einer Hälfte des magnetischen Therapiege­ rätes zeigt, Fig. 3 eine seitliche Schnittdar­ stellung des magnetischen Therapiegerätes zeigt und die Fig. 4 bis 6 Schnittdarstellungen von magnetischen Therapiegeräten zeigen, wenn die beiden Hälften zusammengefügt sind;
Fig. 7 und 8 Beispiele der Anwendung des magnetischen Therapiegerätes gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 bis 12 in perspektivischen Front- und Rückansich­ ten Beispiele des Aufbaus einer weiteren Ausfüh­ rungsform der vorliegenden Erfindung, bei der eine Mehrzahl von Magneten derart angeordnet wird, daß die Nord- und Südpole alternierend an­ geordnet sind;
Fig. 13 bis 15 einen zusammengesetzten Magnet gemäß der vorliegenden Erfindung, der in einem Schutzbau­ teil aufgenommen wird;
Fig. 16 und 17 Beispiele zur Anwendung von zusammenge­ setzten Magneten gemäß der vorliegenen Erfin­ dung;
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht eines zusammenge­ setzten Magneten gemäß der vorliegenden Erfin­ dung, der durch Anordnen von Einzelmagneten mit starken Magnetkräften in einer Reihe unter Da­ zwischenschaltung eines magnetisch durchlässigen Materials zwischen jedes Paar von benachbarten Einzelmagneten gebildet wird;
Fig. 19 ein Beispiel für die Anwendung des magnetischen Therapiegerätes gemäß der vorliegenden Erfindung, welches unter Verwendung des Magneten gemäß Fig. 18 gebildet wird;
Fig. 20 ein Beispiel eines Magnets gemäß der vorliegenden Erfindung, der Vorsprünge aufweist und von einem scheibenförmigen Magnet gebildet wird, der durch einen einstückigen Gießvorgang gebildet wird;
Fig. 21 ein Beispiel, bei dem der vorspringende Bereich des Magnetes unter Verwendung eines magnetisch durchlässigen Materials separat ausgebildet ist;
Fig. 22 ein Beispiel, bei dem der Magnet durch Kombina­ tion vorspringender Magnetpole mit kegelstumpf­ förmiger Ausgestaltung gebildet ist;
Fig. 23 ein Beispiel, bei dem eine Mehrzahl von Vor­ sprüngen des Magneten aus einem magnetisch durchlässigen Material gebildet ist;
Fig. 24 ein Beispiel, bei dem der Magnet gemäß Fig. 22 zur magnetischen Therapie an einem menschlichen Körper verwendet wird;
Fig. 25 die kleinste Einheit eines zusammengesetzten Ma­ gneten, wobei die Einheit aus vier Einzelmagneten besteht;
Fig. 26 einen zusammengesetzten Magneten, der durch Anordnen zweier Einheiten gemäß Fig. 25 Seite an Seite gebildet ist;
Fig. 27 einen zusammengesetzten Magneten, der durch Auf­ einanderstapeln zweier Einheiten gemäß Fig. 25 gebildet ist;
Fig. 28 einen zusammengesetzten Magneten, der durch Zu­ sammenfügen von vier Einheiten gemäß Fig. 25 so­ wohl horizontal als auch vertikal gebildet ist;
Fig. 29 bis 32 Beispiele, in denen verschieden kombi­ nierte zusammengesetzte Magnete gemäß der vor­ liegenden Erfindung zur Magnettherapie verwendet werden;
Fig. 33 eine zusammengesetzten Magneten, der aus zwei Einzelmagneten besteht;
Fig. 34 einen zusammengesetzten Magneten, der durch seitliches Aneinanderreihen zweier zusammenge­ setzter Magnete gemäß Fig. 33 gebildet ist;
Fig. 35 einen zusammengesetzten Magnet bestehend aus drei Einzelmagneten;
Fig. 36 einen zusammengesetzten Magnet, der durch Aufein­ anderstapeln zweier Magnete gemäß Fig. 35 gebil­ det ist;
Fig. 37 einen zusammengesetzten Magnet, der durch Kombi­ nation von vier zusammengesetzten Magneten sowohl horizontal als auch vertikal gebildet ist, wobei jeder zusammengesetzte Magnet wiederum aus fünf Einzelmagneten besteht;
Fig. 38 bis 41 Beispiele, bei denen die erwähnten ver­ schiedenen zusammengesetzten Magnete zur Magnet­ therapie verwendet werden;
Fig. 42 einen quadratischen Plattenmagnet gemäß der vor­ liegenden Erfindung;
Fig. 43 schematisch die Art und Weise, in der Plattenma­ gnete gemäß Fig. 42 Seite an Seite derart zusam­ mengefügt werden, daß ihre Ebenen sich vertikal erstrecken;
Fig. 44 schematisch die Möglichkeit, die Plattenmagnete gemäß Fig. 42 derart aufeinanderzustapeln, daß sich ihre Ebenen horizontal erstrecken;
Fig. 45 verschiedene Arten von scheibenförmigen Platten­ magneten;
Fig. 46 verschiedene Formen von kreisringförmigen Plat­ tenmagneten;
Fig. 47 verschiedene Möglichkeiten von Magneten, die durch Kombination verschiedener Arten von mehr­ eckigen Einheitsmagneten gebildet werden;
Fig. 48 ein Beispiel eines Magneten der durch Aufeinan­ derstapeln von Plattenmagneten mit verschiedenen Formgebungen gebildet ist;
Fig. 49 ein Beispiel, in dem eine Mehrzahl von Platten­ magneten aufeinandergestapelt ist, um ein magne­ tisches Therapiegerät zu bilden, welches in An­ lage mit einem zu behandelnden Körperteil ist; und
Fig. 50 und 51 Beispiele, in denen Plattenmagnete mitein­ ander kombiniert werden, um ein magnetisches Therapiegerät zu bilden und welche in Anlage mit dem zu behandelndn Körperteil sind.
Wie aus den Fig. 1 bis 6 hervorgeht, besteht das magne­ tische Therapiegerät gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aus einem Paar von Hälften A und B, welche im wesentlichen gleiche Formgebung und gleiche Größe haben, wobei jede der Hälften A und B einen Aufbau aufweist, bei dem ein Magnet 1 mit starker Magnetkraft innerhalb eines Aufnahmebereiches 3 eines Schutzbauteiles 2 derart aufgenommen wird, daß eine Anlageoberfläche 4 des Magneten 1 freiliegt. In diesem Fall ist die Kontakt­ oberfläche 4 von einer der einander gegenüberliegenden Hälften A und B der Nordpol, wohingegen die Anlageober­ fläche 4 der anderen Hälfte den Südpol bildet. Die Ober­ fläche eines jeden Schutzbauteiles 2 auf der Seite, auf der die Anlageoberfläche 4 des zugehörigen Magneten 1 freiliegt, ist in Form einer flachen Fläche 6 ausgebil­ det, so daß die einander gegenüberliegenden Anlageober­ flächen 4 der beiden Magnete 1 in enge Anlage miteinander gebracht werden können. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist jede Anlageoberfläche 4 der Magnete 1 so angeordnet, daß sie leicht von der Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 vorsteht, wie durch das Bezugszeichen 5 veranschaulicht, um die Anlageoberflächen 4 einfach mit einem zu behan­ delnden Körperteil in Anlage zu bringen, so daß beim Zu­ sammenfügen der beiden Hälften A und B eine Lücke zwi­ schen den Oberflächen 6 verbleibt. Somit ist es vorteil­ haft, das Gerät so auszubilden, daß, wenn das Paar von Hälften A und B miteinander in Anlage gebracht wird, ein kleiner Luftspalt 7 zwischen den Schutzbauteilen 2 ver­ bleibt, wie in Fig. 4 dargestellt. Der Luftspalt 7 ermög­ licht es, die Magnete 1 leicht in direkte und dichte An­ lage miteinander aufgrund der Anziehungskräfte zwischen den Magneten 1 zu bringen. Es ist auch möglich, die An­ ordnung gemäß Fig. 6 vorzusehen. Hierbei ist ein Ab­ standshalter 7′ in den Luftspalt 7 eingebracht, so daß kein Spalt zwischen den Oberflächen 6 der Schutzbauteile 2 verbleibt. In der Anordnung gemäß Fig. 5 sind die Anla­ geoberflächen 4 der Magnete 1 bezüglich der Oberflächen 6 der Schutzbauteile 2 leicht zurückgesetzt, so daß diese beiden Oberflächen eine kleine Stufe bilden. Wenn somit das Paar von Schutzbauteilen 2 in Anlage miteinander ge­ bracht wird, verbleibt der Luftspalt 7 zwischen den Ma­ gneten 1, wie in Fig. 5 dargestellt. Dieser Spalt 7 ver­ hindert eine Beschädigung der Magnete 1, die sonst ver­ ursacht werden kann, wenn die Magnete 1 aufgrund ihrer Anziehungskraft aufeinanderprallen, wenn die beiden Hälften A und B zusammengefügt werden.
Das erwähnte Paar von Magneten mit starken Magnetkräften kann prismatisch oder anders ausgebildet sein, so z. B. flach und plattenförmig oder scheibenförmig, wobei die Magnetisierungsrichtung und die Polflächen bereits be­ stimmt sein müssen. Die Schutzbauteile dienen nicht nur zum Schutz der entsprechenden Magnete, sondern erleich­ tern auch die Handhabung des gesamten Gerätes. Somit ist es vorteilhaft, die Schutzbauteile so auszubilden, daß sie bequem handhabbar sind, aber es reicht grundsätzlich aus, daß die Schutzbauteile so ausgebildet sind, daß sie die äußeren Oberflächen der entsprechenden Magnete mit Ausnahme der Anlageoberfläche schützen. Beispielsweise können die Schutzbauteile prismatisch, halbkugelförmig oder plattenförmig anstelle der halbzylindrischen Form­ gebung gemäß den Fig. 1 bis 6 sein. Obwohl in der be­ schriebenen Ausführungsform jeder Magnet nur eine Anlage­ oberfläche hat, die nicht von dem zugehörigen Schutzbau­ teil abgedeckt ist, kann jeder Magnet auch zwei Anlage­ oberflächen haben. In diesem Fall hat das Hälftenpaar den gleichen Aufbau, bei dem zwei Kontaktoberflächen durch Nord- und Südpole definiert sind. Die Magnete und die Schutzbauteile können miteinander durch bekannte Mittel verbunden werden, beispielsweise durch Verkleben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie wird wie folgt verwendet:
Die Anlageoberfläche einer Hälfte 10 der Vorrichtung, die aus zwei Magneten mit starken Magnetkräften besteht, wird gegen eine schmerzende Stelle 9 des Körpers 8 einer Per­ son gegenüber einer weiteren Hälfte 10′ gedrückt, so daß die stärksten Magnetkraftlinien auf die betroffene Stelle 9 einwirken, wie in Fig. 7 dargestellt. Anstelle einer Anordnung, bei der die Stelle 9 zwischen den Stellen 10 und 10′ zu liegen kommt, können die Hälften 10 und 10′ auch Seite an Seite angeordnet werden, wobei ihre Anlage­ oberflächen in Anlage mit der Stelle 9 gebracht werden, wie in Fig. 8 dargestellt. In jedem Fall wirken starke Magnetkraftlinien auf die betroffene Stelle, so daß Beschwerden sehr schnell behoben werden können. Physische Beschwerden, welche mit dem magnetischen Therapiegerät beseitigt werden können, sind Steifigkeit, Schmerzen allgemeiner Art, Verspannungen, Druckgefühle etc. und das Gerät kann hierbei an jeder Stelle des menschlichen Kör­ pers angewendet werden. Selbstverständlich wird auch dann ein therapeutischer Effekt erzeugt, wenn das Gerät auf einen Therapiepunkt gelegt wird und nicht direkt auf den betroffenen Körperteil.
Der zusammengesetzte Magnet, der das magnetische Thera­ piegerät gemäß der zweiten Ausführungsform der vorlie­ genden Erfindung bildet, wird durch Anordnung einer Mehrzahl von starken Magneten derart gebildet, daß die Nord- und Südpole alternierend angeordnet sind, wie in den Fig. 9 bis 12 dargestellt. Im Beispiel gemäß Fig. 9 sind zwei Hochleistungsmagnete, die im wesentlichen gleiche Form und Größe haben, Seite an Seite in Längs­ richtung derart angeordnet, daß der Nordpol eines Magne­ ten dem Südpol des anderen Magneten gegenüberliegt. Das magnetische Therapiegerät, das aus den zwei Magneten be­ steht, ist normalerweise mit einem nichtmagnetisierbaren Metallüberzug z. B. aus rostfreiem Stahl, Aluminium oder Kupfer überzogen, um die Magnete zu schützen und ihre Oberflächen zu bedecken, wobei die Oberfläche der Abdec­ kung wiederum mit einem Kunststoffmaterial überzogen ist. In diesem Fall müssen die miteinander kombinierten Ma­ gnete nicht unbedingt im wesentlichen gleich Form und Größe haben, sondern es ist möglich, zwei Magnete zu verwenden, die verschiedene Abmessungen haben, wobei je­ doch die entsprechenden Anlageoberflächen gleiche Größe haben müssen.
In dem Beispiel gemäß Fig. 10 wird ein zusammengesetzter Magnet dadurch gebildet, daß zwei Magneteinheiten, die jeweils aus zwei Magneten gemäß Fig. 9 gebildet sind, lateral nebeneinander angeordnet werden.
Der zusammengesetzte Magnet gemäß Fig. 11 wird durch vertikale Anordnung zweier Einheiten in einer Art und Weise ähnlich der eben erwähnten gebildet. Diese Anord­ nung ist geeignet zur Verwendung, wenn ein Paar derarti­ ger zusammengesetzter Magnete verwendet wird, um den be­ troffenen Körperteil dazwischen anzuordnen.
Fig. 12 zeigt ein weiteres Beispiel, bei dem der zusam­ mengesetzte Magnet aus vier Einheiten gebildet ist, um die Magnetkraft weiter zu verstärken.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenden Er­ findung kann auch dadurch gebildet werden, daß Magnete mit starken Magnetkräften in verschiedenster Art und Weise miteinander kombiniert werden, wobei diese Kombi­ nationsmöglichkeiten über die Darstellungen gemäß den Fig. 9 bis 12 hinausgehen. In jedem Fall ist es vorzu­ ziehen, eine optimale Anordnung in Abhängigkeit der Be­ dürfnisse zu schaffen. Es bestehen keine Einschränkungen hinsichtlich der Art der Kombinationen einzelner Magnete miteinander, sowie der Formgebung und Größe des zusam­ mengesetzten Magneten, vorausgesetzt, daß der letztend­ liche Aufbau und die letztendliche Größe der Vorrichtung noch zweckdienlich sind.
In vielen Fällen ist jede der Magneteinheiten mit einem Überzug versehen, um die zusammengesetzten Magnete zu sichern und zu schützen, wie bereits beschrieben.
Es ist auch möglich, einen Aufbau zu erhalten, bei dem, wie in den Fig. 13 bis 15 dargestellt ist, der Hochlei­ stungsmagnet 1 innerhalb des Aufnahmebereiches 3 des Schutzbauteiles 2 derart aufgenommen wird, daß die Anla­ geoberfläche 4 alleine freibleibt. In diesem Fall kann der Magnet 1 mit dem Aufnahmebereich 3 des Schutzbautei­ les 2 in bekannter Art und Weise, beispielsweise durch eine Klebung, verbunden werden.
Bei dem magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von zwei Magneten in einem Paar, wie in Fig. 1 dargestellt, noch wirksamer und in so einem Falle ist es nötig, daß die einander gegenüberlie­ genden Anlageoberflächen der zwei Magnete einander entge­ gengesetzte Polaritäten haben. In diesem Falle ist die Oberfläche eines jeden Schutzbauteiles 2 auf der Seite, auf der die Anlageoberfläche 4 des zugehörigen Magneten 1 frei vorliegt, in Form einer flachen Oberfläche 6 ausge­ bildet, so daß die einander gegenüberliegenden Anlage­ oberflächen 4 der zwei Magneten 1 in enge Anlage mitein­ ander bringbar sind.
Anstelle der dargestellten halbzylindrischen Form können die Schutzbauteile auch z. B. prismatisch, halbkugelför­ mig oder plattenförmig sein. Obwohl in der beschriebenen Ausführungsform jeder Magnet nur eine Anlageoberfläche aufweist, die nicht von dem zugehörigen Schutzbauteil bedeckt ist, kann jeder Magnet auch zwei Anlageoberflä­ chen aufweisen. In diesem Fall weist das Paar vollständig identischen Aufbau auf. Die Magnete und die Schutzbau­ teile können mittels geeigneter Verfahren je nach Anwen­ dungsfall verbunden werden, z. B. unter Verwendung eines Klebstoffes. Jedoch ist es vorteilhaft, sie miteinander direkt oder indirekt unter Verwendung von Befestigungs­ schrauben zu verbinden, da hierdurch eine höhere Halte­ kraft möglich ist und die Schutzbauteile und/oder die Magnete austauschbar sind.
In den Anordnungen gemäß den Fig. 14 und 5 ist die Anla­ geoberfläche 4 des Magneten 1 gegenüber der Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 zurückversetzt, so daß zwischen diesen beiden Oberflächen eine kleine Lücke gebildet wird. Es ist vorteilhaft, das Gerät so auszubilden, daß beim Aneinanderliegen der beiden Bauteile ein kleiner Luftspalt 7 zwischen den Magneten 1 verbleibt, wie in Fig. 5 dargestellt. Dieser Spalt 7 verhindert eine Be­ schädigung der Magneten 1, die sonst auftreten könnte, wenn sie aufgrund ihrer Anziehungskräfte hart aufeinan­ derprallen.
Wenn die Anlageoberfläche 4 des Magneten 1 leicht von der Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 vorsteht, wie in den Fig. 15 und 6 dargestellt, oder wenn die Oberflächen 4 und 6 in einer Ebene liegen, kann ein Abstandshalter dazwischengeschaltet werden, so daß der Luftspalt 7 er­ zeugt wird.
Obwohl in der beschriebenen Ausführungsform ein jeder der Magnete prismatische Formgebung hat, kann der Magnet auch anders ausgestaltet sein, so z. B. flach, plattenförmig mit einer bereits bestimmten Magnetisierungsrichtung. Die Schutzbauteile schützen nicht nur die entsprechenden Ma­ gnete, sondern erleichtern auch die Handhabung des Gerä­ tes. Somit ist es vorteilhaft, die Schutzbauteile derart auszubilden, daß die bequem zu handhaben sind, wobei es jedoch grundsätzlich ausreicht, die Schutzbauteile so auszubilden, daß sie die äußeren Oberflächen der entspre­ chenden Magnete schützen.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenden Er­ findung wird wie folgt verwendet:
Die relativ große Anlageoberfläche 11 des magnetischen Therapiegerätes wird leicht gegen die zu behandelnde Stelle 9 des menschlichen Körpers 8 gedrückt. Im Gegen­ satz zu herkömmlichen magnetischen Therapiegeräten weist das Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfindung Nord- und Südpole auf, die alternierend entlang der Anlage­ oberfläche angeordnet sind, so daß magnetische Kraftli­ nien stärker auf den menschlichen Körper einwirken, so daß die Magnettherapie innerhalb einer kurzen Zeitdauer bereits wirksam wird, wobei hierbei noch die Kombination der Verwendung einer großen Anlageoberfläche vorliegt.
Für den Fall, daß ein Paar von magnetischen Therapiege­ räten in einem Satz verwendet werden, wird die Anlage­ oberfläche 11 eines magnetischen Therapiegerätes leicht gegen den betroffenen Körperteil 9 des menschlichen Kör­ pers 8 gegenüber der Anlageoberfläche des anderen magne­ tischen Therapiegerätes 10′ gehalten, so daß die stärk­ sten Magnetkraftlinien auf den betroffenen Körperteil 9 einwirken, wie in Fig. 7 dargestellt. Anstelle einer Anordnung, bei der der betroffene Körperteil 9 zwischen die beiden Hälften eingeschlossen wird, kann auch ein Paar von magnetischen Therapiegeräten 10 und 10′ Seite an Seite angeordnet werden, wobei die Anlageoberflächen in Anlage mit dem betroffenen Körperteil 9 sind, wie in Fig. 8 dargestellt.
In jedem Fall wirken starke Magnetkraftlinien auf den betroffenen Körperteil, so daß Beschwerden in dem Kör­ perteil sehr schnell behoben werden können. Physische Beschwerden, die mit dem magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfindung behoben werden können, sind Steifigkeit, Schmerzen allgemeiner Art, Taubheitsgefühle, Druckgefühle etc. und das Gerät kann verwendet werden, um Beschwerden an jedem Körperteil zu beheben. Weiterhin ergibt sich auch ein therapeutischer Effekt dadurch, daß das Gerät auf einen zugehörigen Therapiepunkt gelegt wird und nicht direkt auf den betroffenen Körperteil.
Ein zusammengesetzter Hochleistungsmagnet, der ein magne­ tisches Therapiegerät gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, besteht aus einer Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die in einer Reihe in Magnetisierungsrichtung derart angeordnet sind, daß gleiche Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten einander gegenüberliegen, wobei ein magnetisch durchläs­ siges Material dazwischen geschaltet ist, wie in den Fig. 18(A) und 18(B) dargestellt.
In der Anordnung gemäß Fig. 18(A) ist eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten 1 mit im wesentlichen gleicher Form und Größe in einer Reihe in Magnetisierungsrichtung ange­ ordnet, wobei ein magnetisch durchlässiges Material 2 zwischen jedes Paar von benachbarten Magneten 1 einge­ bracht ist. In diesem Fall ist der Querschnitt des ma­ gnetisch durchlässigen Materials 2 für gewöhnlich im we­ sentlichen gleich dem des Magneten 1.
In der Anordnung gemäß Fig. 18(A) ist der zusammenge­ setzte Magnet durch Anordnung einer Reihe von fünf Hoch­ leistungsmagneten gleicher Formgebung mit vier magnetisch durchlässigen Materialien jeweils zwischen einem Paar von benachbarten Magneten gebildet, wobei das magnetisch durchlässige Material den gleichen Querschnitt hat wie die Magnete. In diesem Fall besteht keine spezielle Ein­ schränkung hinsichtlich der Größe der Hochleistungsma­ gnete, vorausgesetzt, daß diese noch herstellbar sind. Weiterhin muß jeder der Magnete nicht unbedingt gleiche Abmessungen haben, sondern es ist nur nötig, daß die Ma­ gnete im wesentlichen gleichen Querschnitt aufweisen. Dies trifft auch für die magnetisch durchlässigen Mate­ rialien zu. Genauer gesagt, alle verwendeten Materialien müssen nicht unbedingt gleiche Abmessungen haben, aber es ist vorzuziehen, die magnetisch durchlässigen Materialien so anzuordnen, daß die magnetische Flußdichte an der Oberfläche eines jeden Materials unterhalb des Sätti­ gungspegels liegt.
Fig. 18(B) zeigt ein magnetisches Therapiegerät, das mit dem Gerät gemäß Fig. 18(A) gepaart werden kann. Das ma­ gnetische Therapiegerät gemäß Fig. 18(B) wird durch Kom­ bination von Hochleistungsmagneten 3 und magnetisch durchlässigen Materialien 4 derart gebildet daß die entsprechenden Magnete 3 der zwei Geräte gemäß den Fig. 18(A) und 18(B) einander entgegengesetzte Magnetpolari­ täten haben. Im Gebrauch wird jedes der magnetischen Therapiegeräte für gewöhnlich mit einem nichtmagneti­ sierbaren Metallüberzug, wie z. B. rostfreiem Stahl, Aluminium oder Kupfer überzogen, um die Magnete und die magnetisch durchlässigen Materialien lagezusichern und die Oberfläche des Gerätes zu schützen, wobei die Ober­ fläche der Abdeckung wiederum mit einem Kunststoffmate­ rial überzogen wird. Für gewöhnlich kann jedes der magne­ tischen Therapiegeräte gemäß den Fig. 18(A) und 18(B) für sich alleine verwendet werden, eine paarweise Anwendung ist jedoch noch wirksamer.
Das magnetische Therapiegerät gemäß dieser Ausführungs­ form kann einen Aufbau aufweisen, bei dem der zusammenge­ setzte Magnet 1 in einem Aufnahmebereich 3 eines Schutz­ bauteiles 2 derart aufgenommen wird, daß die Anlageober­ fläche 4 drei vorliegt, wie in den Fig. 1 und 2 darge­ stellt. In diesem Fall kann der zusammengesetzte Magnet 1 in dem Aufnahmebereich 3 des Schutzbauteiles 2 mittels bekannter Verfahren gehalten werden, beispielsweise durch Verwendung eines Klebers.
Die paarweise Verwendung zweier magnetischer Therapiege­ räte gemäß den Fig. 14, 3, 4 und 5 ist viel wirksamer und in so einem Fall ist es nötig, daß die einander gegen­ überliegenden Anlageoberflächen der zwei Geräte einander entgegengesetzte Polaritäten haben. In diesem Fall wird die Oberfläche eines jeden Schutzbauteiles 2 auf der Seite, auf der die Anlageoberfläche 4 des zugehörigen Magneten 1 freiliegt, in Form einer flachen Oberfläche 6 ausgebildet, so daß die einander gegenüberliegenden Anla­ geoberflächen 4 der beiden Magneten 1 in enge Nachbar­ schaft miteinander gebracht werden können.
In den Anordnungen gemäß den Fig. 14 und 5 ist die Anla­ geoberfläche 4 des Hochleistungsmagneten 1 gegenüber der Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 leicht zurückversetzt, so daß ein kleiner Luftspalt zwischen diesen beiden Oberflächen gebildet ist. Es ist nämlich vorteilhaft, das Gerät so auszubilden, daß bei einer Anlage des Paares von Schutzbauteilen miteinander der Luftspalt 7 zwischen den Magneten 1 verbleibt, wie in Fig. 5 dargestellt. Dieser Spalt 7 verhindert eine Beschädigung der Magnete 1, wenn diese durch ihre Anziehungskraft gegenseitig angezogen werden und aufeinanderprallen.
Wenn die Anlageoberfläche 4 des Magneten 1 leicht von der Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 vorsteht, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt, oder wenn die Anlageoberflächen 4 und 6 miteinander in einer Ebene liegen, kann ein Ab­ standshalter dazwischengeschaltet werden, so daß der Luftspalt 7 gebildet wird, wie in Fig. 6 dargestellt.
Obwohl in der beschriebenen Ausführungsform jeder der Hochleistungsmagnete prismatische Formgebung hat, kann der Magnet auch anders ausgestaltet sein, beispielsweise in Form einer flachen Platte, an der die Magnetisie­ rungsrichtung bereits bestimmt worden ist. Die Schutz­ bauteile dienen nicht nur zum Schutz der entsprechenden Magnete, sondern erleichtern auch die Handhabung des Ge­ rätes. Somit ist es vorteilhaft, die Schutzbauteile so auszubilden, daß sie bequem zu handhaben sind, obwohl es grundsätzlich ausreicht, die Schutzbauteile so auszubil­ den, daß sie die äußeren Oberflächen der entsprechenden Magnete schützen können. Die Schutzbauteile können bei­ spielsweise eine prismatische, halbkugelige oder plat­ tenförmige Formgebung anstelle der halbzylindrischen Formgebung gemäß der beschriebenen Ausführungsform ha­ ben.
Im folgenden wird die Anwendung des magnetischen Thera­ piegerätes gemäß dieser Ausführungsform beschrieben:
Für gewöhnlich wird die relativ große Anlageoberfläche 11 des magnetischen Therapiegerätes 10 leicht gegen den be­ troffenen Körperteil 9 des menschlichen Körpers 8 ge­ drückt, wie in Fig. 19 dargestellt. Im Gegensatz zu her­ kömmlichen magnetischen Therapiegeräten sind bei dem Ge­ rät gemäß dieser Ausführungsform die Nord- und Südpole alternierend an der Anlageoberfläche ausgebildet, wobei die magnetisch durchlässigen Bereiche dazwischengeschal­ tet sind, so daß die magnetischen Kraftlinien noch stär­ ker auf den Körperteil einwirken können, so daß die Ma­ gnettherapie innerhalb einer kurzen Zeitdauer wirkt, wo­ bei die Kombination mit der großen Anlageoberfläche einen zusätzlichen Faktor darstellt. Für den Fall, daß ein Paar von magnetischen Therapiegeräten in einem Satz verwendet wird, wird die Anlageoberfläche 11 eines magnetischen Therapiegerätes 10 leicht gegen den betroffenen Teil 9 des Körpers 8 gedrückt, wobei die Anlageoberfläche des anderen magnetischen Therapiegerätes 10′ gegenüberliegt, so daß die stärksten Magnetkraftlinien auf den betroffe­ nen Teil 9 einwirken, wie in Fig. 7 dargestellt. Anstelle einer Anordnung, bei der der betroffene Körperteil zwi­ schen den Magneten zu liegen kommt, kann das Paar von magnetischen Therapiegeräten 10 und 10′ auch Seite an Seite angeordnet werden, so daß die entsprechenden Anla­ geoberflächen in Anlage mit dem betroffenen Teil 9 gera­ ten, wie in Fig. 8 dargestellt.
Die Fig. 20 und 21 zeigen eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, d. h. ein magnetisches Therapie­ gerät mit einer scheibenförmigen Anlageoberfläche. In dieser Ausführungsform sind vier konische vorspringende Pole 1, die abwechselnd Nord- und Südpole bilden, auf der Anlageoberfläche ausgebildet. Die Spitze eines jeden ko­ nischen vorspringenden Poles 1 ist leicht abgerundet, um die Stimulation der Haut des menschlichen Körpers etwas abzuschwächen. In dem Beispiel gemäß Fig. 20 ist der An­ lagebereich, der die vorspringenden Pole 1 aufweist, von einem Magneten gebildet, der einstückig ausgebildet ist. Dieser Aufbau kann jedoch auch dadurch erzielt werden, daß eine Kombination von zwei Einzelmagneten mit je einem Paar von Nord- und Südpolen erfolgt. In der dargestellten Ausführungsform ist eine Weichstahlplatte 2 , die somit ein magnetisierbares Material ist, mit der Bodenfläche des Magneten verbunden, um die magnetische Flußdichte in der Nähe der vorspringenden Pole 1 zu verstärken, die in An­ lage mit dem menschlichen Körper gebracht werden.
In dem Beispiel gemäß Fig. 21 hat das magnetische Thera­ piegerät im wesentlichen gleichen Aufbau wie in dem Bei­ spiel gemäß Fig. 20, d. h., das Gerät weist vier vor­ springende Pole 1 auf, die den Bereich bilden, der in Anlage mit dem menschlichen Körper gebracht wird, d. h. der Bereich, der die vorspringenden Pole 1 aufweist, ist aus Weichstahl, d. h. einem magnetisierbaren Material gebildet. Ferrit-Magnete und Magnete die seltene Erden enthalten und welche für gewöhnlich verwendet werden, sind gesinterte Magnete, die somit zerbrechlich und schwierig zu bearbeiten sind. Wenn somit das Gerät aus zwei Abschnitten zusammengesetzt wird, d. h. aus einem scheibenförmigen gesinterten Magnetabschnitt und einem vorspringenden Polbereich, die voneinander getrennt aus­ gebildet werden, kann der vorspringende Polbereich, der schwieriger herzustellen ist, vorteilhafterweise unter Verwendung eines magnetisierbaren Materials, wie z. B. Eisen oder einer eisenhaltigen Legierung gebildet werden, was hinsichtlich der Herstellung eine Vereinfachung dar­ stellt. In diesem Fall ist die Basis 2 aus einem Magnet mit seltenen Erden gebildet.
Fig. 22 zeigt eine weitere Ausbildungsform, bei der die Anlageoberfläche aus sechs vorspringenden Magnetpolen 1 besteht, von denen jeder die Form eines Kegelstumpfes oder einer Pyramide mit quadratischer Grundfläche hat, wobei die Pole 1 so angeordnet sind, daß sie abwechselnd Nord- und Südpole bilden. Diese Ausführungsform wird durch Kombination von sechs Einzelmagneten mit je einem Nord- oder Südpol gebildet.
Wenn das magnetische Therapiegerät unter Verwendung von Einzelmagneten mit je einem Paar von Nord- und Südpolen derart gebildet wird, daß es bei seiner Anwendung belie­ big zusammengefügt und wieder auseinandergenommen werden kann, ist es möglich, die Anzahl der Einzelmagnete zu variieren, um auf den jeweiligen Behandlungszustand des betroffenen Körperteils angepaßt zu werden, was beson­ ders vorteilhaft ist.
Fig. 23 zeigt ein Beispiel, bei dem vorspringende magne­ tische Pole 1, die den Anlagebereich bilden, aus einem magnetisch durchlässigen Material gebildet sind, wohin­ gegen eine Basis 2 aus einem Magnet mit seltenen Erden geformt ist. In diesem Beispiel bildet eine Mehrzahl von Vorsprüngen in Kombination jeweils die Nord- und Südpo­ le.
Fig. 24 zeigt ein Beispiel der Anwendung des Magneten für medizinische Behandlung, wobei mit dem Bezugszeichen 1 der Magnet bezeichnet ist, mit dem Bezugszeichen 2 die Vorsprünge, mit dem Bezugszeichen 3 ein Klebeband und mit dem Bezugszeichen 4 ein menschlicher Körper bezeichnet ist.
Fig. 25 zeigt die kleinste Einheit, die verwendet wird, um einen zusammengesetzten Magnet gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu bilden. Die Einheit besteht aus vier rechteckförmigen, flächenparal­ lelen Magneten mit jeweils gleicher Formgebung. Die vier Magnete sind derart angeordnet, daß Nord- und Südpole um die Mitte der Einheit in einer Ebene senkrecht zur Ma­ gnetisierungsrichtung alternierend angeordnet sind, wie dargestellt. Fig. 26 zeigt einen zusammengesetzten Magne­ ten, der durch horizontale Kombination zweier Einheits­ magneten des Typs gemäß Fig. 25 gebildet ist. Fig. 27 zeigt einen zusammengesetzten Magneten gemäß der vorlie­ genden Erfindung, der durch vertikales Aufeinanderstapeln zweier Einheitsmagneten gemäß Fig. 25 gebildet ist. Fig. 28 zeigt einen zusammengesetzten Magneten, der durch eine Kombination sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung von insgesamt vier Einheitsmagneten gemäß Fig. 25 gebildet ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, daß der ge­ wünschte zusammengesetzte Magnet durch geeignetes Ver­ binden von Einheitsmagneten gebildet wird, wobei deren gleiche Oberflächen einander gegenüberliegen, wie darge­ stellt. Bei einem zusammengesetzten Magnet dieses Auf­ baus, wobei zusammengesetzte Einheitsmagnete wie ge­ wünscht zusammengesetzt werden, und gleiche Oberflächen einander gegenüberliegen, wirken stets Anziehungskräfte.
Die Fig. 29 bis 32 zeigen schematisch vereinfacht prak­ tische Beispiele zur Anwendung des zusammengesetzten Ma­ gnetes gemäß der fünften Ausführungsform in einer Magnet­ therapie.
Fig. 29 zeigt ein Beispiel, bei dem zwei zusammengesetzte Einheitsmagnete, von denen jeder aus vier Magneten be­ steht (Fig. 25) von beiden Seiten in Anlage mit dem be­ troffenen Körperteil gebracht werden. In diesem Fall sind die beiden zusammengesetzten Magnete unvermeidlich stets derart angeordnet, daß zwischen ihnen Anziehungskräfte herrschen, so daß keine Möglichkeit besteht, daß der be­ troffene Körperteil zwischen zwei Oberflächen zu liegen kommt, die einander magnetisch abstoßen.
Fig. 30 zeigt eine Möglichkeit, bei der der betroffene Körperteil zwischen einem Paar von zusammengesetzten Ma­ gneten des Typs gemäß Fig. 27 zu liegen kommt, d. h. zwischen zwei zusammengesetzten Magneten des Typs gemäß Fig. 29. Fig. 31 zeigt die Möglichkeit, in der ein zu­ sammengesetzter Magnet gemäß Fig. 26 verwendet wird, wo­ bei der zusammengesetzte Magnet mit einem Schutzbauteil abgedeckt ist, um die Einzelmagnete zu einer Einheit zu­ sammenzufassen. In diesem Fall sind kleine Vorsprünge nahe der Mitte des zusammengesetzten Magneten ausgebil­ det, so daß auch eine Person mit schlechtem Sehvermögen die Mittenlage des Gerätes bzw. magneten erkennen kann. Fig. 32 zeigt ein Beispiel, bei dem vier zusammengesetzte Magnete des Typs gemäß Fig. 25 derart verwendet werden, daß zwei Stapel von je 2 Magneten Seite an Seite ange­ ordnet sind.
Wie beschrieben, ermöglicht es der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform, daß Einzelmagnete herge­ stellt werden können, bei denen Art, Größe und Magnet­ kraft der Magnete frei wählbar sind. Somit ist es mög­ lich, den Wirkungsbereich des Magnetismus, die Stärke der Magnetkraft etc. abhängig vom Zweck und Bedarf auszuwäh­ len. Zusätzlich können die Einzelmagnete wie gewünscht zusammengefügt und voneinander getrennt werden und sind einfach zu handhaben, so daß der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform sehr vorteilhaft anwendbar ist.
Fig. 33 zeigt die kleinste Einheit eines zusammengesetz­ ten Magneten gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, d. h. einen Magnet, der aus zwei Einzelmagneten besteht. Die gestrichelte Darstellung auf dem Nordpol soll anzeigen, daß eine Farbe, die sich von der Farbe des Südpols unterscheidet auf dieser Oberfläche aufgebracht ist. Fig. 34 zeigt einen zusammengesetzten Magnet, der durch eine horizontale Kombination zweier Einzelmagnete des Typs gemäß Fig. 33 gebildet ist, d. h. die beiden Einzelmagnete werden Seite an Seite angeord­ net. Somit hat die Oberfläche dieses zusammengesetzten Magneten eine schachbrettartige Musterung. Fig. 35 zeigt einen zusammengesetzten Magnet, der in ähnlicher Weise aus drei Einzelmagneten gebildet ist. Fig. 36 zeigt einen zusammengesetzten Magnet, der durch eine vertikale Kom­ bination von zwei Einzelmagneten des Typs gemäß Fig. 35 gebildet ist, d. h., die beiden Einzelmagnete sind auf­ einander gestapelt. Fig. 37 zeigt einen zusammengesetzten Magnet, der sowohl durch vertikale als auch horizontale Kombination von insgesamt vier einzelnen, zusammenge­ setzten Magneten der mit jeweils fünf Einzelmagneten ge­ bildet ist. Die Oberfläche des zusammengesetzten Magneten hat ebenfalls eine schachbrettartige Musterung in zwei verschiedenen Farben. Somit erlaubt der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform die Auswahl von ge­ wünschter Größe und gewünschter Stärke der Magnetkraft durch dreidimensionale Kombination einer gewünschten An­ zahl von einzelnen zusammengesetzten Magneten. Da an dem Nord- bzw. Südpolen zwei verschiedene Farben aufgebracht sind, ist es möglich, eine gewünschte Anzahl von einzel­ nen, zusammengesetzten Magneten leicht miteinander zu kombinieren.
Die Fig. 38 bis 41 zeigen schematisch vereinfacht Bei­ spiele zur Anwendung des zusammengesetzten Magnetes gemäß dieser Ausführungsform in der Magnettherapie.
Fig. 38 zeigt ein Beispiel, bei dem der betroffene Kör­ perteil zwischen einem Paar von zusammengesetzten Magne­ ten des Typs gemäß Fig. 35 mit je drei Einzelmagneten eingebracht wird. Hierbei ist wesentlich, daß die beiden Einzelmagnete derart miteinander kombiniert werden, daß sie einander anziehen, was auf der Grundlage der Farben erfolgen kann, die an die verschiedenen Magnetpolen an­ gebracht sind.
Fig. 39 zeigt ein Beispiel, bei dem der betroffene Kör­ perteil zwischen einem Paar von zusammengesetzten Magne­ ten des Typs gemäß Fig. 36 zu liegen kommt.
Fig. 40 zeigt ein Beispiel, bei dem zwei zusammengesetzte Magnete des Typs gemäß Fig. 35 Seite an Seite auf den betroffenen Körperteil aufgelegt werden, wohingegen Fig. 41 ein Beispiel zeigt, bei dem der zusammengesetzte Ma­ gnet gemäß Fig. 37 verwendet wird.
Die Fig. 42 bis 47 zeigen den grundlegenden Aufbau von Plattenmagneten gemäß der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig. 42 zeigt einen Plattenma­ gnet, der durch Kombination von quadratischen Einzelma­ gneten derart gebildet wird, daß die Nord- und Südpole alternierend schachbrettmusterartig angeordnet sind. Fig. 43 zeigt schematisch ein Beispiel, bei dem zwei Platten­ magnete des Typs gemäß Fig. 42 vertikal derart miteinan­ der kombiniert werden, daß sie einander anziehen, wohin­ gegen Fig. 44 ein Beispiel zeigt, bei dem drei Platten­ magnete des Typs gemäß Fig. 42 durch Aufeinanderstapeln miteinander kombiniert werden. Die Fig. 45 und 46 zeigen scheibenförmige und ringförmige (torusförmige) Platten­ magnete, von denen jeder durch getrenntes Magnetisieren eines scheiben- oder ringförmigen Materials derart ge­ bildet wird, daß die Nord- und Südpole alternierend ange­ ordnet sind.
Fig. 47 zeigt Beispiele von Plattenmagneten, die durch Kombination verschiedener polygoner Einzelmagneten derart gebildet werden, daß die Nord- und Südpole alternierend angeordnet sind.
Fig. 48 zeigt ein Beispiel, bei dem zwei Plattenmagnete verschiedener Formgebung derart aufeinander gestapelt sind, daß die Grenzlinien zwischen Nord- und Südpolen der beiden Magneten miteinander fluchten.
Fig. 49 zeigt ein Beispiel, bei dem eine Mehrzahl von Plattenmagneten aufeinander gestapelt wird, um ein ma­ gnetisches Therapiegerät zu bilden, welches dann in An­ lage mit dem betroffenen Körperteil gebracht wird, wohin­ gegen Fig. 50 ein Beispiel zeigt, bei dem Plattenmagnete Seite an Seite auf den betroffenen Körperteil aufgelegt werden. Fig. 51 zeigt ein Beispiel, bei dem der betrof­ fene Körperteil zwischen ein Paar von aufeinander gesta­ pelten Plattenmagneten angeordnet wird.
Wie beschrieben, ermöglicht der Plattenmagnet gemäß der siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, daß Einzelmagnete herstellbar sind, die hinsichtlich Art, Größe und Magnetkraft frei bestimmbar sind. Somit ist es möglich, den Wirkbereich des Magneten, die Stärke der Magnetkraft etc. in Abhängigkeit von Zweck und Anwen­ dungsfall geeignet auszuwählen. Da es weiterhin möglich ist, eine gewünschte Anzahl von Nord- und Südpolen durch getrenntes Magnetisieren eines Einzelmagneten gewünschter Größe anzuordnen, kann der Plattenmagnet in vorteilhafter Weise für die verschiedensten Zwecke angewendet werden.
Therapiebeispiele, die unter Verwendung des magnetischen Therapiegerätes gemäß der vorliegenden Erfindung durch­ geführt wurden, werden im folgenden beschrieben:
Beispiel 1
Ein sechzigjähriger Mann, der ohne Hilfe eines Stockes nicht gehen konnte, da in seinem Knie nach einer Arthri­ tisoperation Schmerzen zurückblieben, wurde mit einem magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfin­ dung behandelt, wobei ein 2-17 Samarium-Cobalt-Magnet mit einem Energieprodukt von 20 MGOe als Magnet verwendet wurde, wobei der Magnet mit Polyethylen mit einer Stärke von 0,2 mm bis 0,3 mm durch Wirbelsintern überzogen war. Der Anlagebereich des Magneten betrug 15 cm2 (10 cm × 1,5 cm) und die magnetische Flußdichte an der Kontaktober­ fläche betrug 3000 G. Der Magnet war in einem hölzernen Schutzbauteil mit einer Formgebung gemäß den Fig. 1 bis 4 gehalten.
Die Behandlung wurde derart durchgeführt, daß das be­ troffene Knie zwischen einem Paar von Hälften des magne­ tischen Therapiegerätes angeordnet wurde. Zwei Minuten nach Behandlungsbeginn konnte der Patient ungefähr 5 m ohne Hilfe des Stockes gehen und nach drei Behandlungs­ minuten war er in der Lage, relativ schnell ohne irgend­ welche Schmerzen in seinem Knie zu gehen.
Beispiel 2
Ein fünfundvierzigjähriger Mann, der seit mehr als einer Woche an Hexenschuß litt, wurde mit einem magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfindung behandelt, wobei als Magnet ein 2-17 Samarium-Cobalt-Magnet mit ei­ nem Energieprodukt von 20 MGOe verwendet wurde, wobei der Magnet mit Polyethylen mit einer Stärke von 0,25 mm durch Wirbelsintern überzogen war. Der Anlagebereich betrug 18 cm2 (9 cm × 2 cm) und die magnetische Flußdichte war in einem hölzernen Schutzbauteil mit einer Formgebung gemäß den Fig. 1, 2 und 5 gehalten.
Die Behandlung wurde dadurch durchgeführt, daß ein Paar von Hälften des magnetischen Therapiegerätes Seite an Seite auf dem betroffenen Körperteil aufgedrückt wurde, wie in Fig. 8 dargestellt. Drei Minuten nach Behand­ lungsbeginn war der Schmerz vollkommen verschwunden und kehrte nicht wieder zurück.
Beispiel 3
Zwei 2-17 Samarium-Cobalt-Magnete mit einem Energiepro­ dukt von 20 MGOe wurden als Magnete verwendet und zusam­ mengefügt, wie in Fig. 9 dargestellt. Der Kontaktbereich des Magneten betrug 20 cm2 (10 cm × 2 cm) und die magne­ tische Flußdichte an der Kontaktoberfläche betrug 3000 G. Eine Aluminiumschicht war auf die Rückseite des Ma­ gneten aufgebracht, d. h. auf der der Anlageoberfläche gegenüberliegenden Seite, um den Magneten zu verstärken und danach wurde der Magnet mittels Wirbelsintern mit Polyethylen mit einer Schichtdicke von 0,2 mm überzogen. Der überzogene Magnet wurde in einem hölzernen Schutz­ bauteil aufgenommen, wie in den Fig. 13 und 14 darge­ stellt, um das magnetische Therapiegerät zu bilden.
Ein 56jähriger Mann mit Schmerzen im Schultergelenk wurde mit diesem magnetischen Therapiegerät behandelt. Die Be­ handlung wurde derart durchgeführt, daß die Kontaktober­ fläche des Therapiegerätes leicht gegen den betroffenen Körperteil gedrückt und dort gehalten wurde. Zehn Minuten nach Behandlungsbeginn ließ der Schmerz nach und nach 30 Minuten Behandlung war der Patient im wesentlichen schmerzfrei.
Beispiel 4
Vier 2-17 Samarium-Cobalt-Magnete mit einem Energiepro­ dukt von 20 MGOe wurden als Magnete verwendet und gemäß Fig. 10 zusammengefügt. Die Anlageoberfläche betrug 30 cm2 (10 cm × 3 cm) und die magnetische Flußdichte an der Anlageoberfläche betrug 3100 G. Auf die Rückseite des Magneten, d. h. auf die Seite gegenüber der Anlageober­ fläche wurde zur Verstärkung eine Aluminiumschicht aufge­ bracht und danach wurde der Magnet mittels Wirbelsintern mit Polyethylen mit einer Schichtdicke von 0,2 mm über­ zogen. Der überzogene Magnet wurde dann in ein hölzernes Schutzbauteil aufgenommen, wie in den Fig. 13 und 15 dargestellt. um ein magnetisches Therapiegerät zu bil­ den.
Ein sechzigjähriger Mann, der ohne Hilfe eines Stockes nicht laufen konnte, da nach einer Arthritisoperation Schmerzen im Knie zurückblieben, wurde mit einem Paar derart aufgebauter magnetischer Therapiegeräte behandelt. Bei der Behandlung wurde das betroffene Knie zwischen ein Paar von Hälften des magnetischen Therapiegerätes ge­ bracht. Drei Minuten nach Behandlungsbeginn konnte der Patient ungefähr 5 m ohne Hilfe seines Stockes laufen und nach fünf Behandlungsminuten war er in der Lage, relativ schnell ohne Schmerzen in seinem Knie zu gehen.
Beispiel 5
Ein fünzigjähriger Mann, der seit mehr als fünf Tagen an Hexenschuß litt, wurde mit einem Paar von magnetischen Therapiegeräten gemäß der vorliegenden Erfindung behan­ delt, die gleichen Aufbau hatten, wie die im Beispiel 4, mit der Ausnahme, daß die Therapiegeräte keine hölzernen Schutzbauteile hatten und der Polyethylen-Überzug nicht vorhanden war.
Die Behandlung wurde so durchgeführt, daß ein Paar der magnetischen Therapiegeräte Seite an Seite auf die schmerzende Stelle gelegt wurde und dagegen gedrückt wur­ de. Drei Minuten nach Behandlungsbeginn war der Schmerz vollständig verschwunden und kehrte auch nicht mehr zu­ rück.
Beispiel 6
Fünf 2-17 Samarium-Cobalt-Magnete mit einem Energiepro­ dukt von 25 MGOe wurden als Magnete verwendet und zusam­ men wie in Fig. 18A angeordnet. Die Kontaktfläche eines jeden der Magnete betrug 1,5 × 1,5 cm. Als magnetisch durchlässiges Material wurde Eisen verwendet und die Fläche der Kontaktoberfläche eines jeden durchlässigen Materials war 1,5 × 1,0 cm. Die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche betrug 2800 bis 3200 G. An jede der Oberflächen mit Ausnahme der Kontaktoberfläche wurde zur Verstärkung eine Aluminiumschicht aufgebracht und danach der Magnet mit Polyethylen mit einer Stärke von 0,15 mm mittels Wirbelsintern überzogen. Der überzogene Magnet wurde in einem hölzernen Schutzbauteil gemäß den Fig. 1 bis 4 gehalten, um ein Magnetisches Therapiegerät zu bilden.
Ein sechzigjähriger Mann, der an Hexenschuß litt, wurde mit dem erwähnten magnetischen Therapiegerät behandelt. Bei der Behandlung wurde das magnetische Therapiegerät leicht gegen den befallenen Körperteil gedrückt. Nach 30 Behandlungsminuten war der Patient im wesentlichen schmerzfrei.
Beispiel 7
Ein fünfundfünfzigjähriger Mann, der an Schmerzen in seinem Knie seit mehr als zehn Tagen litt, wurde mit ei­ nem Paar von magnetischen Therapiegeräten behandelt, von denen eines wie im Beispiel 6 aufgebaut war und das an­ dere wie in Fig. 18B dargestellt aufgebaut war, d. h. ein Paar von magnetischen therapeutischen Geräten mit voll­ ständig gleicher Anordnung. Die Behandlung wurde so durchgeführt, daß die betroffene Körperstelle zwischen das Paar von magnetischen Therapiegeräten gebracht wurde. Einige Minuten nach Behandlungsbeginn verschwand der Schmerz.
Beispiel 8
Ein vierundfünfzigjähriger Mann, der an Verspannungen in seiner linken Schulter litt, wurde mit dem magnetischen Therapiegerät gemäß Fig. 21 behandelt. Als Magnet 2 wurde ein 10⌀ Samarium-Cobalt-Magnet verwendet und der vor­ springende Anlagebereich wurde aus Weichstahl mit einer Höhe von 6 mm gefertigt. Die Behandlung wurde derart durchgeführt, daß zwei derartige Magnete auf dem betrof­ fenen Körperteil aufgelegt und mittels eines Klebebandes gesichert wurden. Zwei Stunden nach Behandlungsbeginn lösten sich die Verspannungen in der linken Schulter des Patienten um einen beachtlichen Grad. Die Haut des Pa­ tienten war relativ empfindlich gegenüber Klebebändern, so daß er, nachdem ein üblicher Magnet für einen Tag aufgebracht worden war, an der Stelle, die von dem Kle­ beband bedeckt war, einen Ausschlag bekam. Da jedoch im Fall der vorliegenden Erfindung die Behandlungszeit re­ lativ kurz war, reagierte die Haut des Patienten nicht auf das Klebeband mit einem Ausschlag.
Beispiel 9
Ein siebenundfünfzigjähriger Mann, der einen dumpfen Schmerz in Muskel nahe des linken Knies bei dessen Bewe­ gung verspürte, wurde mit einem magnetischen Therapiege­ rät gemäß Fig. 22 behandelt. Die Anlagefläche betrug 10 × 15 mm und die Höhe der kegelstumpfförmigen Vorsprünge betrug 7 mm. Es wurde ein Neodym-Eisen-Magnet verwendet und das Gerät wurde mittels eines Klebebandes auf den betroffenen Körperteil aufgebracht. Nach drei Stunden Behandlungsdauer war der Muskel im wesentlichen schmerz­ frei.
Beispiel 10
Eine einundfünfzigjährige Frau, die an Schmerzen in ihrer linken Schulter litt, wurde mit einem zusammengesetzten Magnet (Anlageoberfläche 2 × 9 cm) behandelt, der durch Zusammenfügen von drei Einzelmagneten mit je einer Größe von 2 × 3 × 1,5 cm derart gebildet wurde, daß die Anord­ nung gemäß Fig. 35 erhalten wurde. Als der zusammenge­ setzte Magnet leicht gegen den betroffenen Körperteil für etwa 10 Minuten gedrückt wurde, ließen die Schmerzen we­ sentlich nach und nach 15 Behandlungsminuten war die Pa­ tientin schmerzfrei.
Beispiel 11
Eine Frau im gleichen Alter wie die im Beispiel 10, die ebenfalls an Schmerzen in ihrer linken Schulter litt, wurde mit einer Kombination von zwei zusammengesetzten Magneten des gleichen Typs wie im Beispiel 10 behandelt, wobei die Magnete Seite an Seite angeordnet wurden (An­ lageoberfläche 4 × 9 cm). Sieben Minuten nach Behand­ lungsbeginn ließen die Schmerzen wesentlich nach und nach 10 Minuten Behandlungszeit war die Patientin schmerz­ frei.
Beispiel 12
Eine dreiundsechzigjährige Frau, die an Hexenschuß und auch an Schmerzen in ihrer rechten Schulter litt, wurde mit zwei verschiedenen Arten von zusammengesetzten Ma­ gneten behandelt. Genauer gesagt, die betroffene Schulter wurde mit einer Kombination von zwei zusammengesetzten Magneten (Anlageoberfläche 4 × 9 cm) behandelt, wobei die Magneten die gleichen wie im Beispiel 11 waren, wohinge­ gen der Hüftbereich mit einem zusammengesetzten Magneten (Anlageoberfläche 2 × 15 cm) behandelt wurde, der durch Aufeinanderstapeln zweier zusammengesetzter Magnete, die je aus fünf Einzelmagneten (Beispiel 10) bestanden, ge­ bildet wurden, so daß eine Anordnung gemäß Fig. 41 er­ halten wurde. Nach 15 Behandlungsminuten war die Pa­ tientin sowohl in der Schulter als auch in der Hüfte schmerzfrei.
Beispiel 13
Ein vierzigjähriger Mann, der an Schmerzen in seinem rechten Arm litt, wurde mit einem Paar von zusammenge­ setzten Magneten der gleichen Art wie im Beispiel 10 der­ art behandelt, daß der betroffene Körperteil zwischen einem Paar der zusammengesetzten Magneten gemäß Fig. 38 eingebracht wurde. 5 Minuten nach Behandlungsbeginn lie­ ßen die Schmerzen wesentlich nach und nach 8 Minuten war der Patient schmerzfrei.
Wie aus der vorhergehenden Beschreibung hervorgeht, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie von vollständig neuer Art und ist in der Lage, zu jeder ge­ wünschten Größe in Abhängigkeit des betroffenen Körper­ teils zusammengesetzt zu werden; sie kann starke Magnet­ kräfte auf den betroffenen Körperteil aufbringen und ist leicht handhabbar. Somit ist der Bereich, innerhalb dem die erfindungsgemäße Vorrichtung für medizinische Be­ handlungen anwendbar ist, sehr breit und es ist möglich, jeden betroffenen Körperteil an jeder Stelle des mensch­ lichen Körpers zu behandeln. Da eine Mehrzahl von Ma­ gnetkreisen an der Anlageoberfläche gebildet wird, wirken die Magnetlinien der magnetischen Kraft von der Vorrich­ tung sehr wirksam auf den betroffenen Körperteil, so daß es möglich ist, jede Art von physischen Beschwerden in­ nerhalb extrem kurzer Zeitdauern zu beheben. Somit hat die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie einen sehr großen therapeutischen Effekt. Die Anwendung der Vorrichtung ist einfach und sicher, so daß auch unerfah­ rene Personen leicht mit ihr umgehen können. Selbst wenn die Vorrichtung während der medizinischen Behandlung für eine unnötig lange Zeit verwendet wird, entstehen keine schädlichen Nebenwirkungen.
Die Vorrichtung zur Magnettherapie, die eine Mehrzahl von Vorsprüngen an der Anlageoberfläche verwendet, wirkt sehr positiv auf den betroffenen Körperteil, insbesondere auf einen therapeutischen Punkt und bringt weiterhin Magnet­ kraftlinien auf, so daß noch bessere therapeutische Ef­ fekte gegenüber den herkömmlichen Magnettherapievorrich­ tungen erzielt werden können. Wenn diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Sandalen, Schuhen, Gürteln etc. angewendet wird, wo sie immer in enger An­ lage mit dem menschlichen Körper ist, ist es in sehr vorteilhafter Weise möglich, die Gesundheit des mensch­ lichen Körpers zu verbessern.
Der zusammengesetzte Magnet gemäß der vorliegenden Er­ findung kann derart angeordnet werden, daß die entspre­ chenden Oberflächen von Einzelmagneten oder aus Einzel­ magneten zusammengesetzten Magneten der gleichen Art sich immer gegenseitig anziehen und nicht abstoßen, so daß es möglich ist, den zusammengesetzten Magneten wie gewünscht zusammenzufügen, auseinanderzunehmen und abzuheben.
Ein Paar von Plattenmagneten gemäß der vorliegenden Er­ findung zieht einander stets an, ungeachtet, welche Sei­ ten des Magneten in Nachbarschaft miteinander gebracht werden und keine Abstoßungskräfte wirken zwischen ihnen.
Somit ist es möglich, einen Magneten geeignet und leicht zusammenzubauen, der Charakteristiken aufweist, die einem bestimmten Zweck angepaßt sind, so daß die vorliegende Erfindung bei den verschiedensten Anwendungsfällen ein­ gesetzt werden kann, die magnetische Anziehungskräfte verwenden. So können zum Beispiel diese Magneten für in­ dustrielle Zwecke, Spielzeuge, Lernmittel, Bekleidungs­ stücke und Haushaltsartikel angewendet werden.
Da sowohl die zusammengesetzten als auch die Plattenma­ gnete gemäß der vorliegenden Erfindung sicher und leicht handhabbar sind und in jeder gewünschten Anzahl kombi­ niert oder aufeinander gestapelt werden können, so daß die Magnetkraftstärke und der Wirkungsbereich der Anla­ geoberfläche für bestimmte Zwecke auswählbar sind, ist die vorliegende Erfindung besonders zur Durchführung von wirksamer Magnettherapie anwendbar.
Da die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie einen Permanentmagneten verwendet, kann die Vorrichtung praktisch ununterbrochen verwendet werden und der Thera­ pieeffekt hält lange an.

Claims (61)

1. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch ein Paar von Hochleistungsmagneten mit großen Anla­ geoberflächen, wobei die Oberflächen der Magnete, die einander gegenüberliegen, einander entgegengesetzte Polaritäten aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete Magnete mit seltenen Erden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche einer jeden Anlageoberfläche 1 cm2 oder mehr und weniger als 200 cm2 groß ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche einer jeden Anlageoberfläche 2 cm2 oder mehr und weniger als 100 cm2 groß ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Magnete teilweise oder vollständig von einem Schutzbauteil umgeben ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzbauteil aus einem magnetisch durch­ lässigem Material und/oder einem nicht magnetisier­ baren Material ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzbauteil aus wenigstens einem der fol­ genden magnetisierbaren Materialien ist: Eisen, eine eisenhaltige Legierung, Nickel, eine nickelhaltige Legierung, Cobalt und eine cobalthaltige Legierung.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzbauteil aus wenigstens einem der fol­ genden nicht magnetisierbaren Materialien gefertigt ist: Leder, Holz, Kunststoff, Kautschuk, Papier, Stoff, Keramik und nichtmagnetische Metalle.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht magnetisierbare Metall wenigstens ei­ nes der folgenden Metalle ist: rostfreier Stahl, Kupfer, eine kupferhaltige Legierung, Aluminium und eine aluminiumhaltige Legierung.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzbauteil von einem Überzug gebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schutzbauteil bildende Überzug durch Wirbelsintern eines Kunststoffpulvers gebildet wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzbauteil entweder durch Metallplattie­ rung oder zusammengesetzte Plattierung gebildet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß das Material für die Metallplattierung we­ nigstens eines der folgenden Metalle ist: Nickel, Chrom, Kupfer, Aluminium, Gold oder Silber.
14. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Paar von Schutzbauteilen so angeordnet ist, daß, wenn das Paar von Magneten zusammengefügt wird, wobei ihre Anlageoberflächen einander gegenüberlie­ gen, die Schutzbauteile eine einheitliche Formgebung haben.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Magnete eine prismatische Formgebung hat und daß beim Zusammenfügen der Schutzbauteile, welche die entsprechenden Magnete beinhalten, wobei die Anlageflächen der Magneten einander gegenüber­ liegen, die Schutzbauteile eine säulenförmige Kontur haben.
16. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die derart angeordnet sind, daß die Nord- und Südpole alter­ nierend angeordnet sind, so daß eine vergrößerte Anlageoberfläche erzeugt wird.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Einheiten, die wie gewünscht zu­ sammengefügt werden, wobei jede der Einheiten durch Anordnen zweier Hochleistungsmagneten derart gebil­ det wird, daß der Nordpol einer der Magneten Seite an Seite mit dem Südpol des anderen Magneten ange­ ordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch ein Paar der magnetischen Therapievorrichtungen, wobei die Anlagenoberflächen der Bereiche der Vor­ richtungen, die einander gegenüberliegen, entgegen, gesetzte Polaritäten haben.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich­ net, daß die Magnete Magnete mit seltenen Erden sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich­ net, daß die Fläche einer jeden Anlageoberfläche 1 cm2 oder mehr und weniger als 200 cm2 groß ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich­ net, daß jeder der Magnete teilweise oder vollstän­ dig mit einem Schutzbauteil bedeckt ist und mit diesem einstückig verbunden ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich­ net, daß das Schutzbauteil aus einem magnetisch durchlässigem Material und/oder einem nicht magne­ tisierbaren Material ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich­ net, daß das Schutzbauteil von einem Überzug gebil­ det wird.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich­ net, daß der Überzug, der das Schutzbauteil bildet, durch Wirbelsintern in Kunststoffpulver erzeugt wird.
25. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich­ net, daß, wenn beim Zusammenfügen eines Paares der magnetischen Therapievorrichtungen, wobei deren An­ lageoberflächen einander gegenüberliegen, von den Vorrichtungen einschließlich der Schutzbauteile eine einheitliche Formgebung definiert ist.
26. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die in ei­ ner Reihe derart angeordnet sind, daß gleiche Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten unter der Zwischenschaltung eines magnetisierbaren Mate­ rials einander gegenüberliegen, so daß eine vergrö­ ßerte Anlageoberfläche erzeugt wird.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch ein Paar der magnetischen Therapievorrichtungen, wobei die Teile der Vorrichtungen, die einander ge­ genüberliegen, einander entgegengesetzte Polaritäten haben.
28. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich­ net, daß die Magnete Magnete mit seltenen Erden sind.
29. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich­ net, daß das magnetisierbare Material wenigstens eines der folgenden Metalle ist: Eisen, eine eisen­ haltige Legierung, Nickel, eine nickelhaltige Le­ gierung, Cobalt oder eine cobalthaltige Legierung.
30. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich­ net, daß die Fläche einer jeden Anlageoberfläche 1 cm2 oder mehr und weniger als 200 cm2 groß ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich­ net, daß jeder der Magnete teilweise oder vollstän­ dig von einem Schutzbauteil überzogen ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich­ net, daß das Schutzbauteil aus einem magnetisierba­ ren und/oder nicht magnetisierbaren Material be­ steht.
33. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich­ net, daß das Schutzbauteil von einem Überzug gebil­ det wird.
34. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeich­ net, daß der Überzug, der das Schutzbauteil bildet, durch Wirbelsintern eines Kunststoffpulvers erzeugt wird.
35. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich­ net, daß, wenn ein Paar der magnetischen Therapie­ vorrichtungen zusammengefügt wird, wobei die Anlage­ oberflächen einander gegenüberliegen, von den Vor­ richtungen einschließlich der Schutzbauteile eine einheitliche Formgebung definiert ist.
36. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch eine Magnetpol-Stirnfläche, welche in Anlage mit dem menschlichen Körper bringbar ist, wobei die Pol- Stirnfläche in Form einer Mehrzahl von Vorsprüngen ausgebildet ist, die alternierend angeordnete Nord- und Südpole definieren.
37. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeich­ net, daß der vorspringende Bereich und der Magnet­ bereich (Substrat) zunächst voneinander getrennt hergestellt und dann miteinander zu einer Einheit zusammengefügt werden.
38. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeich­ net, daß der Vorsprungsbereich entweder aus einem magnetisierbaren oder einem nicht magnetisierbaren Material gefertigt ist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeich­ net, daß der Vorsprungsbereich von einem Magnet de­ finiert ist, wohingegen das Substrat aus einem ma­ gnetisierbaren Material gefertigt ist.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 39, da­ durch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Vorsprünge vier ist.
41. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Mehrzahl von Einzelmagneten mit je einem Paar von Nord- und Südpolen miteinander kom­ biniert wird.
42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 41, da­ durch gekennzeichnet, daß der Magnet teilweise oder vollständig mit einem Schutzbauteil bedeckt und mit diesem einstückig verbunden ist.
43. Zusammengesetzter Magnet, gekennzeichnet durch vier Magnete von im wesentlichen gleicher rechteckförmi­ ger flächenparalleler Formgebung, die derart ange­ ordnet sind, daß die Nord- und Südpolstirnflächen in Punktsymmetrie zueinander bezüglich der Mitte der vier Magneten in Richtung einer Ebene senkrecht zur Magnetisierungsrichtung alternierend angeordnet sind.
44. Magnet nach Anspruch 43, gekennzeichnet durch eine Kombination einer Mehrzahl der zusammengesetzten Magneten, von denen jeder als ein Einzelmagnet ver­ wendet wird.
45. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch den zusammengesetzten Magneten nach Anspruch 43 oder 44.
46. Magnet nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von kleinen Vorsprüngen nahe der Mitte auf der Oberfläche des zusammengesetzten Magneten vorgesehen ist.
47. Vorrichtung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeich­ net, daß der zusammengesetzte Magnet teilweise oder vollständig mit einem Schutzbauteil bedeckt und mit diesem einstückig verbunden ist.
48. Zusammengesetzter Magnet, gekennzeichnet durch eine Prim-Anzahl von Magneten von im wesentlichen recht­ eckförmiger flächenparalleler Formgebung, wobei die entsprechenden Ebenen der Magneten, die senkrecht zur Magnetisierungsrichtung sind, die gleiche Form haben, und wobei die Nord- und Südpol-Stirnflächen voneinander unterscheidbar sind, so daß die Nord- und Südpol-Stirnflächen alternierend angeordnet sind.
49. Magnet nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß die Nord- und Südpol-Stirnflächen unter Verwendung verschiedener Farben voneinander unterscheidbar ge­ macht sind.
50. Magnet nach Anspruch 48, gekennzeichnet durch eine Kombination einer Mehrzahl der zusammengesetzten Magneten, von denen jeder als Einzeleinheit verwen­ det wird.
51. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch den zusammengesetzten Magneten nach einem der An­ sprüche 48 bis 50.
52. Vorrichtung nach Anspruch 51, dadurch gekennzeich­ net, daß der zusammengesetzte Magnet teilweise oder vollständig von einem Schutzbauteil abgedeckt und mit diesem einstückig verbunden ist.
53. Vorrichtung nach Anspruch 51, dadurch gekennzeich­ net, daß der zusammengesetzte Magnet, bei dem die Nord- und Südpol-Stirnflächen voneinander unter Verwendung verschiedener Farben unterscheidbar ge­ macht sind, mit einem transparenten Abdeckteil ver­ sehen ist.
54. Vorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeich­ net, daß das Abdeckteil durch Wirbelsintern in einem transparenten Kunststoffpulver erzielt ist.
55. Plattenmagnet, gekennzeichnet durch einen Magnet mit einer im wesentlichen plattenförmigen Formgebung, wobei der Magnet in einer Richtung senkrecht zu seiner Oberfläche derart magnetisiert ist, daß eine Mehrzahl von Nord- und Südpolflächen alternierend auf der Oberfläche ausgebildet ist.
56. Plattenmagnet nach Anspruch 55, dadurch gekenn­ zeichnet, daß er eine scheiben- oder ringförmige Formgebung hat, wobei die Nord- und Südpolflächen alternierend auf der Oberfläche des Magneten in Punksymmetrie zueinander bezüglich der Mitte des Magneten ausgebildet sind.
57. Plattenmagnet nach Anspruch 55, gekennzeichnet durch eine Kombination einer Mehrzahl von Einzelmagneten, welche die gleiche polygone Formgebung haben.
58. Plattenmagnet nach Anspruch 55, gekennzeichnet durch eine Kombination einer Mehrzahl von Einzelmagneten mit verschiedenen polygonen Formgebungen.
59. Plattenmagnet nach Anspruch 58, gekennzeichnet durch einen Stapel aus einer Mehrzahl der Plattenmagneten, von denen jeder als Einheit verwendet wird.
60. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch den Plattenmagneten nach einem der Ansprüche 55 bis 59.
61. Vorrichtung nach Anspruch 60, dadurch gekennzeich­ net, daß der Plattenmagnet teilweise oder vollstän­ dig mit einem Schutzbauteil überzogen und einstückig mit diesem verbunden ist.
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