DE3730077A1 - Vorrichtung zur magnettherapie, sowie magnete hierfuer - Google Patents
Vorrichtung zur magnettherapie, sowie magnete hierfuerInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Anordnungen von Ma
gneten, die als Vorrichtungen zur Magnettherapie ver
wendbar sind, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw.
16 bzw. 26 bzw. 36 bzw. 45 bzw. 51 bzw. 60, um magneti
sche Kraftlinien auf einen lebenden Körper einwirken zu
lassen, um physische Beschwerden, wie Schmerzen, Ver
spannungen und Druck zu beheben oder um das Wohlbefinden
allgemein zu verbessern. Weiterhin betrifft die vorlie
gende Erfindung Magnete hierfür, nach dem Oberbegriff
des Anspruches 43 bzw. 48 bzw. 55. Schließlich betrifft
die vorliegende Erfindung auch noch Anordnungen von Ma
gneten, welche dann im Kunsthandwerk, in Spielzeugen,
Haushaltsartikel, Lernartikel etc. unter Verwendung der
magnetischen Anziehungskraft eingesetzt werden können.
Es ist allgemein bekannt, daß der Magnetismus Auswir
kungen auf den menschlichen Körper hat und körperliche
Beschwerden, wie z. B. Verspannungen und Schmerzen be
heben kann und einen allgemein positiven Einfluß auf die
Gesundheit hat und eine große Anzahl von magnetischen
Therapievorrichtungen, die den magnetischen Effekt ver
wenden, sind bereits auf dem Markt und in Verwendung, wie
z. B. magnetische Halsketten, Armreifen, Matratzen, Ma
gnetbänder und magnetische Pillen, welche an Klebebänder
angeklebt werden und im folgenden mit "Magnetpflastern"
bezeichnet werden.
Allerdings haben die bereits bekannten magnetischen The
rapievorrichtungen die folgenden Nachteile: beispiels
weise gibt ein magnetisches Halsband oder dergleichen
magnetische Kraftlinien auf eine bestimmte Stelle auf, z.
B. im Nacken einer Person, wohingegen eine magnetische
Matratze das Einwirken von Magnetismus auf den gesamten
Körper einer Person ermöglicht, wobei jedoch die magne
tischen Kraftlinien von einer magnetischen Matratze re
lativ schwach sind und Teile des Körpers einer Person,
auf die der Magnetismus wirksam einwirkt sind auf die
beschränkt, die nahe den in der Matratze installierten
Magneten liegen.
Demgegenüber können Magnetpflaster, die sich in jüngster
Zeit stark verbreitet haben, an jede beliebige Stelle des
Körpers angebracht werden, so daß Magnetkraftlinien direkt
auf ein gewünschtes Körperteil einwirken können. Da je
doch der Magnetpol, der mit der Haut in Anlage ist, auf
einen Pol beschränkt ist (in den meisten Fällen der
Nordpol), ist es unmöglich, ein starkes Magnetfeld an dem
gewünschten Ort zu erzeugen, so daß die magnetischen
Kraftlinien, die auf den betreffenden Teil wirken, rela
tiv schwach sind. Selbst wenn eine große Anzahl von Ma
gnetpflastern auf ein betroffenes Teil geklebt wird,
wird, da die mit der Haut in Anlage liegenden magnetischen
Polen die gleiche Polarität haben die magnetische Kraft
nicht erhöht, sondern es findet vielmehr eine gegensei
tige Aufhebung oder Auslöschung statt. Somit ist es un
möglich, einen starken magnetischen Therapieeffekt bei
derartigen herkömmlichen magnetischen Pflastern zu er
warten. Da weiterhin diese Art von Therapiepflaster für
einen langen Zeitraum in Anlage mit der Haut ist, kann
die Haut zu Ausschlägen neigen.
Weiterhin verwenden die meisten der beschriebenen her
hömmlichen magnetischen Therapiemittel Ferrit-Magnete
oder dergleichen, die nur eine gewöhnliche Magnetkraft
stärke haben und die magnetische Flußdichte an der Anla
gefläche mit dem menschlichen Körper liegt für gewöhnlich
bei 1000 G (Gauß) oder weniger. Selbst wenn ein Magnet
aus seltenen Erden verwendet wird, der starke Magnet
kräfte hat, liegt die magnetische Flußdichte zumeist bei
2000 G und für gewöhnlich bei 1500 G oder weniger.
Zusätzlich ist der Anlagebereich des Magnetpols mit der
Haut des Körpers relativ klein, d. h. 1 cm2 oder weniger,
so daß die Einwirkung der magnetischen Kraftlinien auf
den Körper schwach ist. Somit wurde allgemein erkannt,
daß die magnetischen Kraftlinien, die von diesen bekann
ten Vorrichtungen erzeugt werden, keinen unmittelbaren
therapeutischen Effekt ausüben können und nur dann wirk
sam sind, wenn sie für einen langen Zeitraum verwendet
werden. Eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten wurde
bereits in der Magnettherapie vorgeschlagen und es ist
übliche Praxis, einen einzelnen Magneten zu verwenden,
der ein Paar von Nord- und Südpolen aufweist. Im ein
fachsten Fall wird der Nordpol des erwähnten Einzelma
gneten in Anlage mit der Haut eines betroffenen Körper
teils gebracht und dort mittels Klebeband oder derglei
chen lagefixiert. Da jedoch die verschiedensten magneti
schen Therapieverfahren vorgeschlagen und untersucht
wurden, liegt eine wachsende Tendenz dazu vor, zuzugeben,
daß eine Behandlung, bei der der Nordpol eines Einzelma
gneten in Anlage mit der Haut des betroffenen Körperteils
gebracht wird und der Südpol eines anderen Einzelmagneten
nahe dem Nordpol angeordnet wird, ebenfalls effektiv sein
kann.
Wie beschrieben, wurde bislang erkannt, daß der von ma
gnetischen Therapievorrichtungen erzeugte therapeutische
Effekt langsam ist und daß diese Vorrichtungen nur dann
wirksam sind, wenn sie für einen relativ langen Zeitraum
verwendet werden.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, wenig
stens einen der geschilderten Nachteile des Standes der
Technik zu umgehen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeich
nenden Merkmale des Anspruches 1 bzw. 16 bzw. 26 bzw. 36
bzw. 43 bzw. 45 bzw. 48 bzw. 51 bzw. 55 bzw. 60.
Die jeweiligen Unteransprüche haben vorteilhafte Weiter
bildungen der Erfindung zum Inhalt.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurden ausgedehnte
Untersuchungen durchgeführt, um eine Möglichkeit zu fin
den, eine starke Verbesserung der Therapiewirkung von
magnetischen Kraftlinien zu ermöglichen, so daß physische
Beschwerden unmittelbar behoben werden können. Diese Un
tersuchungen führten zu dem Ergebnis, daß eine magneti
sche Therapievorrichtung dadurch eine außerordentliche
Wirksamkeit in der Therapiewirkung erhalten kann, indem
der Oberflächenbereich, in dem die Vorrichtung in Kontakt
mit dem Körper gebracht wird (im folgenden mit "Kontakt
oberfläche" bezeichnet) auf einen derartigen Betrag ver
größert wird, der von bekannten Vorrichtungen nicht nahe
gelegt wird und indem weiterhin ein Paar von Magneten mit
starken Magnetkräften verwendet wird, so daß die magne
tische Flußdichte des magnetischen Therapiegerätes erhöht
wird. Diese Erkenntnis ist Gegenstand der ersten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung.
Es hat sich weiterhin gezeigt, daß ein magnetisches Therapiegerät
mit einer vergrößerten Kontaktoberfläche, das
durch eine Kombination einer Mehrzahl von Magneten mit
starken Magnetkräften derart erhalten wird, daß die Nord-
und Südpole alternierend angeordnet sind, einen überragenden
therapeutischen Effekt am menschlichen Körper ausübt
und daß die Verwendung eines Paares von magnetischen
Therapiegeräten außerordentlich wirksam therapeutisch auf
den Körper einwirkt. Diese Erkenntnis ist Gegenstand der
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Weiterhin hat sich gezeigt, daß ein magnetisches Therapiegerät
mit einer Kontaktoberfläche, die durch Anordnen
einer Mehrzahl von Magneten mit starken Magnetkräften in
einer Reihe, wobei gleiche Magnetpole einander gegenüberliegen
entlang eines magnetisch durchlässigen Materials
vergrößert ist, ausgezeichnete therapeutische Effekte
am menschlichen Körper erzielt und daß die Verwendung
eines Paares derartiger magnetischer therapeutischer
Geräte außerordentlich wirksam zum Ausüben einer Therapiewirkung
auf dem menschlichen Körper ist. Diese Erkenntnis
ist Gegenstand der dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
In weiter durchgeführten Untersuchungen hat sich dann
herausgestellt, daß es möglich ist, einen sogar noch
besseren therapeutischen Effekt dadurch zu erzielen, daß
ein magnetisches therapeutisches Gerät so ausgebildet
wird, daß eine magnetische Polfläche, die in Anlage mit
dem menschlichen Körper gebracht wird, in Form einer
Mehrzahl von Vorsprüngen ausgebildet wird, welche alter
nierend angeordnete Nord- und Südpole bilden. Dieses
Ergebnis der Untersuchung ist Gegenstand der vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Von einem anderen Gesichtspunkt her betrachtet sind die
oben beschriebenen magnetischen Therapiegeräte nicht
zwingend frei von Nachteilen, die sich im praktischen
Einsatz zeigen. Somit wurden die magnetischen therapeutischen
Geräte gemäß der ersten bis vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weiterhin verbessert, um
einen Magneten zu erhalten, der für magnetische Anhaftung
genauso geeignet ist wie für magnetische Therapie und der
einfach zusammenzubauen, auseinanderzubauen und abzunehmen
ist und bei einer Vielzahl von Anwendungsfällen mit
großer Flexibilität einsetzbar ist. Es wurde herausgefunden,
daß bei Verwendung eines zusammengesetzten Magnetes,
der durch Kombinieren von vier Magneten der
gleichen rechteckförmigen, flachparallelen Formgebung
gemäß eines speziell Verfahrens oder bei Verwendung
eines zusammengesetzten Magneten, der durch eine Kombinierung
einer Mehrzahl der zusammengesetzten gerade eben
beschriebenen Typen gebildet wird beim Zusammenfügen eines
derartigen zusammengesetzten Magneten, oder wenn ein
Paar von zusammengesetzten Magneten oder eine Mehrzahl
von Paaren von zusammengesetzten Magneten als ein Satz
verwendet werden, die Gesamtmagneten einander fehlerfrei
anziehen und aneinander haften, ohne irgendwelche absto
ßenden Kräfte zwischen ihnen, ganz egal wie sie mitei
nander in Anlage gebracht werden, so daß ihre Handhabung
beachtlich erleichtert ist. Diese Erkenntnis ist Gegen
stand der fünften Ausführungsform der vorliegenden Er
findung.
Weitere Untersuchungen an den eben erwähnten zusammenge
setzten Magneten haben gezeigt, daß es nicht immer not
wendig ist, vier Einzelmagnete zusammenzufügen und daß
beim Zusammenfügen einer Prim-Anzahl (2, 3, 5, 7, 11,
etc.) von Einheitsmagneten und einem Versehen dieser
Kombination mit einer einfachen Markierung, z. B. einer
unterscheidbaren Farbe oder einem Vorsprung, um unter
scheidbar zu sein, dieser zusammengesetzte Magnet die
gleiche Funktion wie der oben beschriebene zusammen
gesetzte Magnet bestehend aus vier Einzelmagneten durch
führen kann und zusätzlich bei der Anwendung in medizi
nischen Anwendungsfällen es möglich ist, vorteilhafte
Effekte zu erzielen, die bislang nicht erreichbar waren.
Diese Erkenntnis ist Gegenstand der sechsten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung.
Weiterhin wurden umfangreiche Studien durchgeführt, um
auf ähnliche Weise Plattenmagneten zu verbessern, die
allgemein in vielfacher Weise verwendet werden und es hat
sich herausgestellt, daß nicht nur vier, sondern auch
eine Mehrzahl von Einzelmagneten kombiniert und aneinan
dergestapelt werden kann wie gewünscht, wobei die magne
tischen Polflächen sich immer anziehen, ungeachtet, welche
Seiten der Einzelmagneten einander gegenüberliegen, indem
jeder Einzelmagnet derart angeordnet wird, daß eine
Mehrzahl von Nord- und Südpol-Stirnflächen abwechselnd
auf der Oberfläche des Magneten angeordnet sind. Diese
Entdeckung bildet die Grundlage für die siebte Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung.
Insoweit zusammenfassend ist das magnetische Therapiege
rät gemäß der vorliegenden Erfindung vollständig neu und
die vorliegende Erfindung umfaßt im wesentlichen die
folgenden sieben praktischen Formen (im folgenden mit
"erster bis siebter Ausführungsform" bezeichnet:
- 1. Ein Paar von Hochleistungsmagneten mit vergrößerten Kontaktoberflächen.
- 2. Eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die derart angeordnet sind, daß die Nord- und Südpole alternie rend vorliegen.
- 3. Eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die reihen förmig derart angeordnet sind, daß gleiche Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten einander durch ein magnetisch durchlässiges Material gegenüberlie gen.
- 4. Eine Kontaktoberfläche in Form einer Mehrzahl von Vorsprüngen, die alternierend angeordnete Nord- und Südpole definieren.
- 5. Vier Magnete mit der gleichen rechteckförmigen, flach parallelen Formgebung, wobei die Magnete miteinander derart kombiniert werden, daß die Nord- und Südpol- Stirnflächen in Punktsymmetrie zueinander bezüglich des Zentrums der kombinierten vier Magnete angeordnet sind.
- 6. Ein zusammengesetzter Magnet, der durch Anordnung einer Prim-Anzahl von Magneten mit der gleichen rechteck förmigen, flachparallelen Formgebung derart gebildet wird, daß die Nord- und Südpol-Stirnflächen, die von einander unterscheidbar gemacht sind, alternierend angeordnet sind.
- 7. Ein Plattenmagnet mit einer Oberfläche, auf der al ternierend eine Mehrzahl von Nord- und Südpol-Stirn flächen angeordnet ist.
Die oben beschriebenen sieben Ausführungsformen sind
nicht voneinander unabhängig, sondern unterliegen einem
einheitlichen Grundgedanken. Somit können diese Ausfüh
rungsformen auch passend ausgewählt und auch miteinander
kombiniert werden, um bestimmten Situationen gerecht zu
werden, wobei diese Kombinationen höchst effektiv sein
können.
Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
im folgenden noch detaillierter beschrieben.
Das magnetische therapeutische Gerät gemäß einer ersten
praktischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
weist ein Paar von Hochleistungsmagneten auf, die bereits
Kontaktoberflächen besitzen, wobei die Kontaktoberflächen
der Magneten einander gegenüberliegen und entgegenge
setzte Polarität haben. Vorteilhafterweise hat jeder der
Magneten, die ein Paar von Hälften bilden teilweise oder
vollständig mit einem Schutzteil bedeckt und mit diesem
quasi einstückig verbunden.
Die Kontaktoberfläche einer jeden dieser Hälften, die in
Anlage mit dem menschlichen Körper gebracht werden, muß
wenigstens 1 cm2 breit sein. Für gewöhnlich ist der Be
reich einer jeden Kontaktfläche so ausgewählt, daß er 2
cm2 oder größer und kleiner als 200 cm2 ist, vorzugsweise
5 cm2 oder mehr und weniger als 100 cm2. Wenn die Größe
der Kontaktoberfläche klein ist, ist die magnetische
Einwirkung auf den menschlichen Körper gering und somit
muß eine relativ lange Zeit für die Behandlung aufgewen
det werden, wohingegen im Fall einer zu großen Kontakt
oberfläche - obwohl Einwirkung und Auswirkung des Magne
tismus stark sind - es schwierig wird, das magnetische
therapeutische Gerät noch zu handhaben. Für gewöhnlich
liegt die Kontaktoberfläche im Bereich von weniger als
ungefähr 100 cm2.
Bei der Behandlung wird das Magnethälftenpaar des magne
tischen therapeutischen Gerätes für gewöhnlich in beiden
Händen gehalten und auf den betroffenen Körperteil aufge
legt, so daß es von daher vorteilhaft ist, eine jede
Hälfte in Form eines Stabes, eines Prismas oder derglei
chen auszubilden, so daß jede Hälfte leicht mit einer
Hand gehalten werden kann. Weiterhin kann auch ein Hand
griff an jeder der Hälften vorgesehen sein. Die magneti
sche Flußdichte an der Kontaktoberfläche einer jeden
Hälfte, welche in Anlage mit dem menschlichen Körper ge
bracht wird, ist nötigerweise 500 G oder mehr, um Effekte
hervorzurufen, die denen bisheriger Geräte überlegen
sind. Um jedoch noch bessere therapeutische Geräte zu
erzielen, ist es nötig, die magnetische Flußdichte auf
wenigstens 1000 G, für gewöhnlich 2000 G oder mehr und
vorzugsweise 2500 G oder mehr zu bringen. Um weiterhin
den Einfluß der Magnetkraftlinien auf den menschlichen
Körper zu verbessern, ist es vorteilhaft, ein Paar von
Hochleistungsmagneten zu verwenden, die vergrößerte An
lagenoberflächen aufweisen, wobei die Kontaktoberflächen
der einander gegenüberliegenden Magnete einander entge
gengesetzte Polaritäten haben.
Jede Art von Magnet mit einer starken magnetischen Kraft
kann in der vorliegenden Erfindung verwendet werden und
es besteht keine spezielle Einschränkung in der Art der
Magnete. Allerdings sollten Hochleistungsmagneten mit
seltenen Erden vorteilhafterweise als Hochleistungsma
gneten verwendet werden. Unter diesen können vorteilhaf
terweise seltene Erden, Element-Co-Magnete und seltene
Erden -Element Fe - B-Magnete verwendet werden.
Natürlich ist es möglich, andere Arten von Magneten zu
verwenden, vorausgesetzt, daß die verwendeten Magneten
starke Magnetkräfte entwickeln, so können beispielsweise
Platin-Fe-Magnete, Platin-Co-Magnete, Alnico-Magnete
und Ferrit-Magnete verwendet werden. Gesinterte Magnete
mit seltenen Erden sind insbesondere wirksam unter dem
Gesichtspunkt der Magnetkraft und Kunststoffmagnete die
eine ausgezeichnete Verformbarkeit haben, können selbst
verständlich ebenfalls verwendet werden, solange sie eine
starke Magnetkraft haben.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenen Er
findung ermöglicht befriedigende therapeutische Effekte
auch in Form eines Paares von Hochleistungsmagneten al
leine, vorausgesetzt, daß die Magneten ausreichend große
Kontaktoberflächen haben. Wenn jeder der Magneten mit
einem Schutzteil abgedeckt wird und mit diesem einstückig
verbunden wird, ist dies hinsichtlich Anwendung, Hand
habbarkeit und therapeutischer Wirkung vorteilhaft. In
diesem Fall kann jeder der Magneten in seiner Gesamtheit
einschließlich der Kontaktoberfläche mit einem Schutzteil
bedeckt werden, was jedoch abhängig von der Art des ver
wendeten Schutzteiles ist. Allerdings ist es in manchen
Fällen vorteilhaft, die Kontaktoberfläche frei zu lassen.
Das Schutzteil ist aus einem magnetisch durchlässigen
Material und/oder einem magnetisch undurchlässigen Mate
rial gefertigt.
Für den Fall, daß das Schutzteil aus einem magnetisch
durchlässigen Material gefertigt wird, wird von dem
Schutzteil in vorteilhafter Weise ein magnetischer Kreis
gebildet, der die magnetische Flußdichte an der Kontakt
oberfläche des Magneten erhöht, wenn das Schutzteil so
angeordnet wird, daß der gesamte Magnet mit Ausnahme der
Kontaktoberfläche bedeckt ist. Beispiele von magnetisch
durchlässigen Materialien, die in der vorliegenden Er
findung vorteilhafterweise anwendbar sind, wären z. B.
Eisen, eisenhaltige Legierungen wie Stahl, Nickel, nic
kelhaltige Legierungen, Kobalt, kobalthaltige Legierungen
und Kombinationen aus diesen Materialien, wobei die Aus
wahl nicht auf die erwähnten Materialien beschränkt ist.
Wenn in diesem Fall die Kontaktoberfläche des Magnetes
mit einem nicht magnetisierbaren Material, z. B. Kunst
stoff, Leder, Papier oder Stoff dünn überzogen wird,
fühlt sich das magnetische Therapiegerät weich an, wenn
es auf eine Körperstelle aufgelegt wird, was für den Pa
tienten angenehm ist. Wenn die Abdeckung zu dick ist,
wird die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche
in nachteiliger Weise wesentlich verringert. Eine geeig
nete Stärke in der Abdeckung ist für gewöhnlich 2 mm oder
weniger und auch abhängig von den verwendeten Materia
lien.
In dem Fall, in dem ein nicht magnetisches Material als
Schutzteil verwendet wird, wird jeder der Magneten teil
weise oder vollständig mit dem Schutzteil bedeckt und mit
diesem einstückig verbunden. Wenn die Kontaktoberfläche
mit dem nicht magnetischen Material bedeckt wird und hier
das Schutzteil zu dick ist, wird die magnetische Fluß
dichte an der Kontaktoberfläche nachteilig verringert,
wie bereits beschrieben.
Beispiele von nicht magnetisierbaren Materialien, die zur
Verwendung als Schutzteil geeignet sind, sind z. B. Me
talle wie rostfreier Stahl, Kupfer, eine kupferhaltige
Legierung, Aluminium und aluminiumhaltige Legierungen,
Kunststoffe, Kautschuk, Stoff, Papier, Leder, Holz und
Keramiken.
Praktische Beispiele von Kunststoffen, die zur Verwendung
in der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind Poly
äthylen, Polypropylen, Vinylchloridharz, Polyester, Poly
amid, Acrylharz, Polycarbonat, Polyurethan und ABS, wo
hingegen praktische Beispiele von Kautschuk oder Gummi,
Naturkautschuk und synthetische Kautschuke sind, wie z.
B. Butadien-Styren-Kautschuk, Butyl-Kautschuk, Chloro
pren-Kautschuk und Silikon-Kautschuk.
Das Schutzteil kann in den verschiedensten Formen ver
wendet werden. Die einfachste Methode zur Verwendung ei
nes nicht magnetisierbaren Materials für das Schutzteil
ist das Abdecken des gesamten Hochleistungsmagneten mit
dem Material oder das Abdecken aller Oberflächen des Ma
gnetes mit Ausnahme eines Teiles oder der Gesamtheit der
Kontaktoberfläche. Die Abdeckung verstärkt den Hochlei
stungsmagneten und verhindert so, daß dieser während des
Gebrauchs beschädigt wird und ermöglicht es auch, daß der
Magnet weich auf die Haut des betreffenden Körperteils
aufgelegt werden kann, so daß der Therapievorgang in
vorteilhafter Weise erleichtert wird.
Das Schutzteil oder die Schutzhülle kann durch verschie
dene Verfahren aufgebracht werden, beispielsweise durch
einfaches Aufsprühen einer flüssigen Farbe, Einbrennen
und elektrostatisches Aufbringen. Wenn ein Kunststoffma
terial als Schutzhülle oder Schutzteil verwendet wird,
kann die Abdeckung vorteilhafterweise durch Wirbelsintern
unter Verwendung eines Kunststoffpulvers aufgebracht
werden, was eine sehr schöne Oberfläche ergibt.
Es ist auch möglich, die Schutzhülle unter Verwendung von
Plattierungstechniken aufzubringen, wie z. B. Trocken-
oder Naßmetallplattieren oder kombinierte Plattierungs
techniken. In dem Fall, in dem der Hochleistungsmagnet
mit einem nicht magnetisierbaren Material bedeckt wird,
wie z. B. einem Metall wie rostfreiem Stahl, Aluminium,
einer aluminiumhaltigen Legierung, Kupfer oder einer
kupferhaltigen Legierung oder Kunststoff, Leder, Papier
oder Stoff, ist es möglich, eine Folie, einen Film oder
eine Schicht aus einem dieser Materialien auf den Magne
ten unter Verwendung eines Klebers aufzubringen. Es ist
auch möglich, den Magnet in ein Gehäuse oder in eine Ta
sche geeigneter Formgebung einzusetzen, welche aus einem
Material der oben genannten Art gefertigt ist. In einem
derartigen Gehäuse kann der Teil des Gehäuses oder der
Tasche, der der Kontaktoberfläche des Magnetes gegen
überliegt, zu öffnen sein. Es kann auch sehr praktisch
sein, wenn die Schutzhülle so ausgebildet ist, daß sie
auch als Aufbewahrungsgehäuse für den Magneten verwendet
werden kann.
Weiterhin ist es sehr praktisch und vorteilhaft, wenn das
magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfin
dung weiterhin wie folgt ausgebildet ist.
Ein Paar von Hochleistungsmagneten wird entsprechend in
Aufnahmeabschnitte eingesetzt, die, wie weiter unten
beschrieben wird, in äußeren Schutzbauteilen ausgebildet
sind, die beispielsweise aus Holz oder Kunststoffmaterial
gefertigt sind, um ein magnetisches Therapiegerät zu
schaffen, das aus einem Paar von Hälften besteht. Die
Magnete können in die äußeren Schutzbauteile eingesetzt
werden, nachdem die mit magnetisch durchlässigen Schutz
hüllen versehen worden sind, oder nachdem sie mit nicht
magnetisierbaren Schutzhüllen, wie z. B. Farbe oder
Kunststoff versehen worden sind, oder nachdem sie mit
Schichten aus Aluminium oder Stahl versehen worden sind.
Die Aufnahmeabschnitte sind in den entsprechenden äußeren
Schutzbauteilen derart ausgebildet, daß, wenn das Paar
von Hälften zusammengesetzt wird, wobei die Kontaktober
flächen einander gegenüberliegen, ein magnetisches The
rapiegerät geschaffen wird, das aus einem Paar von Hälf
ten besteht. Wenn Form und Größe der äußeren Schutzbau
teile entsprechend ausgewählt sind, ist es möglich, sie
während der Behandlung leicht mit einer Hand zu halten.
Alternativ hierzu kann ein Handgriff an jedem Schutzbau
teil vorgesehen werden, oder es ist denkbar, ein abnehm
bares Band vorzugsehen oder eine elastische Schlaufe oder
dergleichen an dem Schutzbauteil anzuordnen, so daß das
Gerät leicht an dem zu behandelnden Körperteil angeordnet
werden kann.
Es ist vorteilhaft für das äußere Erscheinungsbild des
Gerätes, wenn das Paar von Hälften so ausgebildet ist,
daß sie im zusammengefügten Zustand mit aneinanderlie
genden Kontaktoberflächen ein Gesamterscheinungsbild in
Form einer Säule oder eines Prismas bilden. Die Schutz
bauteile, in denen die Aufnahmeabschnitte für die Magnete
ausgebildet sind, können aus jedem formbaren Material
gefertigt werden, ungeachtet ob dieses magnetisierbar ist
oder nicht.
Wenn ein Metall verwendet wird, um die Schutzbauteile zu
bilden, besteht keine spezielle Restriktion bezüglich der
Art des verwendeten Metalles, vielmehr kann jedes form
bare metallische Material verwendet werden. Es ist jedoch
vorteilhaft, ein Metall auszuwählen, das allgemein Ver
wendung findet, beispielsweise Eisen, eisenhaltige Le
gierungen wie Stahl, rostfreien Stahl, Kupfer, kupfer
haltige Legierungen, Aluminium und aluminiumhaltige Le
gierungen. Weiterhin können Kunststoffe oder Kautschuke
verwendet werden.
Zusätzlich können Holz, Stoffe, Papier, Leder oder Kera
miken verwendet werden, um das Schutzbauteil oder Teile
hiervon zu bilden.
Genauer gesagt, eine geeignete Kombination eines Metalles
und eines Kunststoffmaterials oder Holz erlaubt die Aus
bildung eines Schutzbauteils, das einfach anzuwenden ist,
ansprechendes Äußeres hat und die Anwendungsperson op
tisch positiv anspricht.
Die Wirkmechanismen des magnetischen Therapiegerätes ge
mäß der vorliegenden Erfindung waren zum Anmeldezeitpunkt
der vorliegenden Anmeldung noch nicht vollständig ge
klärt. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß bei her
kömmlichen magnetischen Therapiegeräten die Kontaktfläche
mit dem menschlichen Körper sehr klein ist, z. B. 1 cm2
oder weniger und die magnetische Flußdichte an der Kon
taktoberfläche für gewöhnlich bei 1500 G oder in der
Mehrzahl der Fälle darunter liegt, wohingegen bei dem
magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfin
dung die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche
einer Hälfte des Gerätes sehr viel höher ist, nämlich
2000 G oder mehr und 2500 G oder mehr in einer vor
zugsweisen Ausführungsform und die Kontaktfläche eben
falls größer ist als beim Stand der Technik, nämlich 2
cm2 oder mehr. Weiterhin kann in Betracht gezogen werden,
daß das erfindungsgemäße magnetische Therapiegerät außer
ordentliche therapeutische Wirkungen hat, die bislang
noch nicht zu beobachten waren, da ein Paar von Hochlei
stungsmagneten derart verwendet wird, daß einander ent
gegengesetzte Magnetpole gegenüberliegen, wobei
die zu behandelnde Körperstelle dazwischenliegt oder daß
die Magnete Seite an Seite auf dem zu behandelnden Kör
perteil angeordnet werden, um die Intensität des Magnet
feldes zu verstärken, daß während der Behandlung auf das
Körperteil einwirkt.
Im Gegensatz zu herkömmlichen magnetischen Therapiegerä
ten, die bislang nur für sehr engbegrenzte Körperteile
anwendbar waren, ermöglicht es das magnetische Therapie
gerät gemäß der vorliegenden Erfindung, daß auch Randbe
zirke des zu behandelnden Körperteils magnetisch stimu
liert werden. Es kann daher vermutet werden, daß das ak
tivierte Gewebe um die erkrankte Körperstelle herum einen
unterstützenden Heilungseffekt bei der Behandlung der
erkrankten Körperstelle hat.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der zweiten prakti
schen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten auf, die derart
angeordnet sind, daß die Nord- und Südpole alternierend
angeordnet sind und hierdurch eine vergrößerte Kontakt
oberfläche geschaffen wird. Vorzugsweise wird das eben
erwähnte magnetische Therapiegerät mit einem weiteren
Gerät gepaart, das den gleichen Aufbau hat, wobei die
Kontaktoberflächen der Bereiche dieser Geräte, die ei
nander gegenüberliegen entgegengesetzte Polaritäten ha
ben.
Erfindungsgemäß wird eine Mehrzahl von Hochleistungsma
gneten, die zusammen ein magnetisches Therapiegerät bil
den, derart miteinander kombiniert, daß die Nord- und
Südpole der Magnete, die einander direkt oder indirekt
benachbart sind, alternierend angeordnet sind, wobei es
keine Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der ver
wendeten Magnete und der Art und Weise wie sie miteinan
der kombiniert werden, gibt. Wenn jedoch zwei Hochlei
stungsmagnete miteinander zu einer Einheit derart kombi
niert werden, daß der Nordpol eines Magneten Seite an
Seite mit dem Südpol des andere Magneten liegt und eine
Mehrzahl dieser Einheiten wie gewünscht zusammengesetzt
wird, ist das so geschaffene magnetische Therapiegerät in
der Lage, erkrankte Körperteile verschiedener Größen zu
behandeln, was im praktischen Einsatz sehr vorteilhaft
sein kann.
In der vorliegenden Erfindung besteht keine spezielle
Einschränkung hinsichtlich der Größe der Kontaktoberflä
che, jedoch sollte die Kontaktoberfläche wenigstens 1 cm2
groß sein und noch besser im Bereich von 2 cm2 oder mehr
bis 200 cm2 liegen. Wenn die Größe der Kontaktoberfläche
klein ist, ist die Wirkung des Magnetismus auf die
menschlichen Körper gering und somit wird auch eine re
lativ lange Behandlungszeit nötig, wohingegen bei einer
zu großen Kontaktoberfläche es schwierig wird, das ma
gnetische Therapiegerät noch zu handhaben, obwohl Ein
wirkung und Auswirkung des Magnetismus stark sind. Somit
sollte im allgemeinen der Kontaktbereich vorzugsweise
nicht größer als 100 cm2 sein.
In der ersten Ausführungsform wurde ein magnetisches
Therapiegerät vorgeschlagen, das aus einem Paar von
Hochleistungsmagneten besteht, von denen jeder eine ein
zelne große Kontaktoberfläche hat. Da jedoch die optimale
Kontaktoberfläche von jedem individuellen Anwender und
der Art des zu behandelnden Körperteils abhängt, ist es
nötig, um allen Anwendungsfällen gerecht zu werden, eine
große Anzahl von magnetischen Therapiegeräten mit einer
breiten Palette von Oberflächengrößen zu schaffen. Da es
die vorliegende Erfindung jedoch erlaubt, eine Mehrzahl
von Magneten wie gewünscht miteinander zu kombinieren,
ergibt sich, daß, wenn beispielsweise drei verschiedene
Größen von Magneten mit Kontaktoberflächen von 1 cm2, 2
cm2 und 3 cm2 hergestellt werden, es möglich ist, jede
gewünschte Größe der Kontaktoberfläche im Bereich 1 bis
10 cm2 zu schaffen. Wenn somit ein paar verschiedene
Größen von Magneten vorbereitet werden, ist das Gerät auf
einfache Art und Weise in der Lage, sich allen möglichen
Behandlungszwecken anzupassen. Da weiterhin die Magnete
gestaffelt werden können, ist es auch möglich, die In
tensität der Magnetkraft einzustellen.
Die magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche eines
jeden Magneten liegt nötigerweise bei 500 G oder mehr, um
die Effekte zu erzielen, die denen bei weitem überlegen
sind, die durch Geräte gemäß des Standes der Technik er
zielbar sind. Um jedoch noch bessere Therapieeffekte zu
erzielen, ist es nötig, die magnetische Flußdichte auf
wenigstens 1000 G, im allgemeinen 2000 G oder mehr und
vorzugsweise auf 2500 G oder mehr zu setzen.
Jede Art von Magnet mit starken Magnetkräften kann in der
vorliegenden Erfindung angewendet werden und es liegen
keine speziellen Einschränkungen hinsichtlich des ver
wendeten Magneten vor, ähnlich wie in der ersten Ausfüh
rungsform. Wenn eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten
miteinander kombiniert wird, so daß eine große Kontakt
oberfläche erzeugt wird, ist das Gerät in der Lage, einen
sehr zufriedenstellenden therapeutischen Effekt hervor
zurufen. Wenn die Gesamtheit der Kombination der Magneten
mit einer Schutzhülle zu einer Einheit zusammengefaßt
wird, ist dies vorteilhaft hinsichtlich Anwendung, Hand
habung und therapeutischem Effekt. Art, Ausbildung und
Anwendung des Schutzbauteiles sind identisch zu denen
gemäß der oben beschriebenen ersten Ausführungsform.
Der Wirkmechanismus des magnetischen Therapiegerätes ge
mäß der zweiten Ausführungsform kann als gleich dem der
ersten Ausführungsform hinsichtlich dahingehend betrach
tet werden, daß die Kontaktoberfläche vergrößert ist. Da
jedoch bei der zweiten Ausführungsform eine Mehrzahl von
Hochleistungsmagneten derart miteinander kombiniert
wird, daß die Nord- und Südpole alternierend angeordnet
sind, wird eine Mehrzahl von Magnetkreisen gebildet und
es kann angenommen werden, daß die Magnetkraftlinien in
nerhalb des Körpers eines Patienten über die Kontakt
oberflächen stärker wirken als im Falle eines einzelnen
Magneten.
Weiterhin kann angenommen werden, daß das magnetische
Therapiegerät gemäß der zweiten Ausführungsform deshalb
so großartige Therapieeffekte erzielt, die bisher nicht
möglich waren, da ein Paar von magnetischen Therapiege
räten derart verwendet werden, daß entgegengesetzte Ma
gnetpole einander gegenüberliegen, wobei das zu behan
delnde Körperteil dazwischenliegt oder daß die Magnete
Seite an Seite auf das zu behandelnde Körperteil aufge
legt werden, um die Intensität des Magnetfeldes zu ver
stärken, das während der Behandlung auf den Körper ein
wirkt.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der vorliegenden Er
findung gemäß der zweiten Ausführungsform liegt darin,
daß eine Magnetbehandlung auf einen optimalen Bereich
abgestimmt werden, da eine Mehrzahl von magnetischen
Therapiegeräten in geeigneter Art und Weise miteinander
kombiniert werden kann.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der dritten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung weist eine Mehrzahl
von Hochleistungsmagneten auf, die miteinander in Magne
tisierrichtung derart verbunden sind, daß gleiche Pole
eines jeden Paares von benachbarten Magneten durch ein
magnetisch durchlässiges Material gegenüberliegen, so daß
eine vergrößerte Kontaktoberfläche geschaffen ist. Vor
zugsweise wird dieses magnetische Therapiegerät mit einem
anderen Gerät gleichen Aufbaus derart gepaart, daß die
Teile der Geräte, die einander gegenüberliegen, einander
entgegengesetzte Polaritäten haben.
In der dritten Ausführungsform wird eine Mehrzahl von
Hochleistungsmagneten, die ein magnetisches Therapiegerät
bilden, derart miteinander kombiniert, daß gleiche Pole
eines jeden Paares von benachbarten Magneten einander
über ein magnetisch durchlässiges Material gegenüberlie
gen und hierbei gibt es keine speziellen Einschränkungen
hinsichtlich der Anzahl der verwendeten Magneten und der
Art und Weise wie sie miteinander kombiniert werden. Al
lerdings müssen alle verwendeten Hochleistungsmagneten im
wesentlichen die gleichen Abmessungen und den gleichen
Querschnitt haben. Die Abmessungen in der Längsrichtung
(Magnetesierungsrichtung) müssen nicht unbedingt iden
tisch sein. Hinsichtlich des Querschnittes können bei
spielsweise kreisförmige, elliptische oder quadratische
Formgebungen verwendet werden, wobei hierbei eine qua
dratische oder rechteckförmige Formgebung am praktika
belsten ist. Genauer gesagt, die Querschnittsformgebung
der Magnete muß im wesentlichen gleich der des magnetisch
durchlässigen Materials sein, wohingegen die Länge eines
jeden Magneten innerhalb eines Bereiches derart ausge
wählt werden kann, daß der Magnetfluß in Beziehung zur
äußeren Umfangsoberfläche nicht gesättigt ist.
Bezüglich des magnetisch durchlässigen Materials, das
zwischen die gleichen Pole eines jeden Paares von be
nachbarten Magneten eingesetzt wird, ist es möglich, ei
nes der folgenden Metalle zu verwenden: Eisen, Nickel,
Kobalt und Legierungen aus diesen Metallen, wobei es im
allgemeinen am vorteilhaftesten ist, Eisen oder Weich
stahl zu verwenden.
Da das magnetische Therapiegerät gemäß der dritten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung eine angepaßte
Auswahl der Abmessungen der einzelnen Hochleistungsma
gnete erlaubt, ist es möglich, die Anzahl der einzelnen
Magnete für den gleichen Aufbau und die gleichen Abmes
sungen des magnetischen Therapiegerätes zu erhöhen, wenn
dies gewünscht ist.
Allgemein gesagt, bei magnetischen Therapiegeräten des
gleichen Aufbaus und der gleichen Abmessungen ist, je
höher die Anzahl der einzelnen Hochleistungsmagnete ist,
die Anzahl der Magnetschaltkreise höher und somit auch
der Effekt.
Somit ist auch der therapeutische Effekt dieser Ausfüh
rungsform größer als der, der mit der erste und zweiten
Ausführungsform erzielbar ist, da das magnetische Thera
piegerät der dritten Ausführungsform eine größere Anzahl
von Magnetkreisen pro Einheitsfläche aufweist als die
Geräte gemäß der ersten und zweiten Ausführungsform.
In der dritten Ausführungsform muß die Oberfläche, die in
Anlage mit dem Körper gebracht wird, größer als wenig
stens 1 cm2 sein, wobei dieser Bereich im allgemeinen
zwischen 2 cm2 oder mehr und unter 200 cm2 liegt, wie in
der ersten und zweiten Ausführungsform.
In der ersten Ausführungsform wurde ein magnetisches
Therapiegerät vorgeschlagen, welches aus einem Paar von
Hochleistungsmagneten besteht, von denen jeder eine ein
zelne große Kontaktoberfläche hat. Da jedoch die optimale
Kontaktfläche von den einzelnen Anwendungsfällen abhängt,
ist es nötig, um sich allen möglichen Fällen anpassen zu
können, eine große Anzahl von magnetischen Therapiegerä
ten mit einer großen Vielzahl von Größen zu schaffen, da
die dritte Ausführungsform es möglich macht, eine Mehr
zahl von Magneten wie gewünscht miteinander zu kombinie
ren, wobei beispielsweise eine Art von magnetisch durch
lässigem Material mit gleichem Querschnitt und verschie
dene Arten von Magneten mit verschiedenen Kontaktflächen
verwendet werden, ist das Gerät gemäß der dritten Aus
führungsform problemlos in der Lage, sich an zu behan
delnde Körperteile der verschiedensten Größen anzupas
sen.
Der Aufbau des Therapiegerätes, die magnetische Fluß
dichte an der Kontaktoberfläche und die Art der in dieser
Ausführungsform verwendeten Magneten entspricht im we
sentlichen denen in der ersten und zweiten Ausführungs
form.
Wenn in der dritten Ausführungsform eine Mehrzahl von
Hochleistungsmagneten einfach miteinander kombiniert
wird, so daß eine große Kontaktoberfläche entsteht, ist
das Gerät in der Lage, einen zufriedenstellenden thera
peutischen Effekt zu erreichen. Wenn jedoch die Gesamt
heit der Kombination der Magnete durch ein Schutzbauteil
zusammengefaßt wird, ist es vorteilhaft hinsichtlich Ge
brauch, Handhabung und therapeutischem Effekt, das glei
che Schutzbauteil wie im Fall der beschriebenen ersten
und zweiten Ausführungsformen zu verwenden. Art, Aufbau
und Gebrauch des Schutzbauteils sind ebenfalls vollstän
dig identisch zu denen der ersten beiden Ausführungsfor
men.
Der Wirkmechanismus des magnetischen Therapiegerätes ge
mäß dieser Ausführungsform ist dahingehend gleich der
ersten Ausführungsform, daß die Kontaktfläche vergrößert
ist. Da jedoch bei der dritten Ausführungsform eine
Mehrzahl von Hochleistungsmagneten miteinander derart
kombiniert wird, daß die gleichen Pole eines jeden Paares
von benachbarten Magneten einander über ein magnetisch
durchlässiges Material hindurch gegenüberstehen, wird
eine Mehrzahl von Magnetkreisen gebildet und starke Ma
gnetkraftlinien erstrecken sich umfangsseitig von dem
magnetisch durchlässigen Material zwischen jedem Paar von
benachbarten Magneten. Man kann daher davon ausgehen, daß
die Magnetkraftlinien innerhalb des Körpers des Patienten
durch die Kontaktoberfläche hindurch stärker wirken als
im Falle der Verwendung eines einzelnen Magneten.
Weiterhin ist es möglich, eine Magnetbehandlung auf einen
optimalen Bereich einwirken zu lassen, da eine Mehrzahl
von Magneten in geeigneter Weise miteinander kombinierbar
ist, wie im Falle der zweiten Ausbildungsform.
Ein magnetisches Therapiegerät gemäß einer vierten prak
tischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
eine Kontaktoberfläche auf, die in Anlage mit dem
menschlichen Körper bringbar ist, wobei diese Oberfläche
in Form einer Mehrzahl von Vorsprüngen ausgebildet ist,
die alternierend angeordnete Nord- und Südpole definie
ren.
Die vorstehenden Magnetpole können auf der Kontaktober
fläche beispielsweise durch geteiltes Magnetisieren eines
einstückigen Teiles oder durch Zusammenfügen von Einzel
magneten mit je einem Nord- und Südpol oder Einzelmagne
ten mit je einer Mehrzahl von Polpaaren gebildet werden.
Es ist auch möglich eine Methode anzuwenden, bei der der
Magnetbereich und der vorspringende Bereich zuerst von
einander getrennt gefertigt werden und dann zu einer
Einheit zusammengefügt werden. Wenn der vorspringende
Bereich aus einem magnetisch durchlässigen Material ist
und mit dem Magnetteil verbunden wird, ist das magneti
sche Therapiegerät angenehm zu handhaben und der thera
peutische Effekt noch stärker ausgeprägt. Weiterhin kön
nen die folgenden verschiedenen Verfahren im Rahmen die
ser Ausführungsform angewendet werden:
Da der Magnet gemäß dieser Ausführungsform vorspringende
Magnetpole aufweist, welche Nord- und Südpole abwechselnd
auf der Kontaktoberfläche definieren, welche in Anlage
mit dem menschlichen Körper gebracht wird, drücken sich
diese vorspringenden Bereiche relativ tief in den Aufla
gebereich des Körpers des Patienten, d. h., dem zu be
handelnden Körperteil und die vorspringenden Bereiche
stimulieren das Körperteil und bewirken, daß magnetische
Kraftlinien stark auf den betroffenen Teil einwirken.
Genauer gesagt, da der Magnet gemäß dieser Ausführungs
form die Mehrzahl von vorspringenden Magnetpolen auf
weist, ist die magnetische Flußdichte im Nahbereich eines
jeden Vorsprungs im Vergleich zu einem Magnet der keine
Vorsprünge aufweist, erhöht und gleichzeitig bilden die
vorspringenden Pole eine Mehrzahl von magnetischen Krei
sen. Somit ist der therapeutische Effekt des Gerätes ge
mäß dieser Ausführungsform gegenüber dem von Geräten ge
mäß dem Stand der Technik bei weitem überlegen.
In der Praxis kann ein befriedigender therapeutischer
Effekt erwartet werden, wenn mehrere bis einige -zig
vorstehender Magnetpole pro Kontaktbereich mit 1 cm2
Fläche vorgesehen sind, obwohl es keine spezielle
Einschränkung in der Anzahl der vorspringenden Magnetpole
gibt, solange ihre Anzahl herstellungstechnisch noch
vertretbar ist. Insbesondere wenn vier vorspringende Ma
gnetpole auf der Kontaktoberfläche ausgebildet werden,
ist dies sowohl in der Herstellung als auch in der Hand
habung vorteilhaft. In diesem Falle kann der Bereich der
Kontaktoberfläche, der in Anlage mit dem menschlichen
Körper gebracht wird, wie gewünscht gesetzt werden und
zwar in Abhängigkeit des Bereiches des zu behandelnden
Abschnittes des Körpers. Es besteht keine Einschränkung
hinsichtlich der Ausbildung der Kontaktoberfläche, sie
kann außer einer quadratischen Form aus kreisförmig,
elliptisch, torusförmig, rechteckig, sechseckig oder
achteckig sein. Weiterhin bestehen keine Einschränkungen
hinsichtlich Ausbildung und Anzahl der Vorsprünge, es ist
jedoch besonders vorteilhaft, die Bauhöhe der Vorsprünge
auf 10 mm oder weniger festzusetzen. Hinsichtlich der
Formgebung der Vorsprünge ist es möglich konische, säu
lenförmige und pyramidenförmige Formen als auch stümpfige
Formen auszubilden, so z. B. stumpfkegelförmige Vor
sprünge vorzusehen. Besonders vorteilhaft zur Stimulation
von therapeutischen Punkten ist, wenn jeder vorspringende
Magnetpol die Form eines abgerundeten Konus mit einem
Durchmesser von ungefähr 1 bis 2 mm und einer Höhe von
ungefähr 3 bis 7 mm besitzt. Es gibt keine Einschränkun
gen hinsichtlich des Abstandes zwischen den vorspringen
den Magnetpolen und im allgemeinen ist es vorzuziehen,
die vorspringenden Magnetpole auf der Kontaktoberfläche
gleichmäßig zu verteilen mit Abständen von ungefähr 3 bis
7µm dazwischen. In dem Fall, in dem die Vorsprünge der
Pole die Form eines Stumpfes haben, und wenn der Abstand
zwischen jedem Paar von benachbarten Polen verlängert
wird, bilden die vorspringenden Pole eine Struktur die
ähnlich einer Platte mit flacher Oberfläche mit kreuz-
und querverlaufenden Schlitzen ist. Da zusätzlich derar
tige abgestumpfte Magnetpole leicht herstellbar sind, ist
diese Ausführungsform eines Magneten besonders vorteil
haft. Die oben beschriebenen Vorsprünge und die magneti
schen Pole müssen nicht notwendigerweise in einer eins-
zu-eins-Beziehung miteinander stehen und eine Mehrzahl
von Vorsprüngen kann jeweils Nord- oder Südpol bilden. In
manchen Fällen ist eine derartige Anordnung sogar noch
besser zur Herstellung.
Wie beschrieben, kann ein Magnet gemäß dieser Ausfüh
rungsform dadurch hergestellt werden, daß ein einzelner
Magnet getrennt derart magnetisiert wird, daß eine Mehr
zahl von Nord- und Südpolen alternierend angeordnet sind,
wobei es auch möglich ist, diesen Magnet gemäß dieser
Ausführungsform derart herzustellen, daß eine Mehrzahl
von Einzelmagneten mit jeweils einem einzelnen Paar von
Nord- und Südpolen oder eine Mehrzahl von Einzelmagneten
mit jeweils einer Mehrzahl von Paaren von Polen (z. B.
Viermagnetpole) kombiniert werden und sie dann derart
zusammengebaut werden, daß die Nord- und Südpole alter
nierend an der Kontaktoberfläche angeordnet sind. In
diesem Falle können die Einzelmagnete zu einer Einheit
zusammengefaßt werden, indem ein allgemein bekanntes
Verfahren oder die Verfahren gemäß der Beschreibung der
zweiten Ausführungsform verwendet werden. Genauer gesagt,
es ist möglich, vorteilhafterweise ein Verfahren zu ver
wenden, bei dem die Einzelmagnete miteinander mittels
eines Klebers verbunden werden; ein Verfahren zu verwen
den, bei dem die Magnete mit einer Schicht aus nichtma
gnetisierbarem Material, z. B. rostfreiem Stahl, Alumi
nium, einer aluminiumhaltigen Legierung, Kupfer oder ei
ner kupferhaltigen Legierung bedeckt werden; und ein
Verfahren anzuwenden, bei dem die Magnete durch Überzug
mit einem Schutzteil festgehalten werden, welches z. B.
Kunststoff, Kautschuk, Leder, Papier oder Stoff ist.
Praktische Beispiele von Kunststoffen und Kautschuken
sind die gleichen wie in der Beschreibung der ersten
Ausführungsform und eine Vielzahl von Kunststoffen oder
Kautschuken kann in dieser Ausführungsform verwendet
werden.
In dem Fall, in dem ein Magnet dieser Ausführungsform
durch einzelnes Magnetisieren eines Einzelmagneten ge
bildet wird, kann auch vorteilhafterweise ein Schutzbau
teil verwendet werden und zwar auf gleiche Art wie in der
Beschreibung der ersten Ausführungsform, um hierdurch die
Handhabung des Magneten zu erleichtern.
Weiterhin ist es sehr vorteilhaft, einen geeigneten Be
reich der Magnetoberfläche, z. B. die Bodenfläche mit
einer Folie, einem Film, einer Platte oder dergleichen
eines magnetisch durchlässigen Materials, z. B. Eisen,
Nickel, Kobalt und hieraus bestehende Legierungen zu be
decken, um die Magnetflußdichte an der Kontaktoberfläche
zu erhöhen und den Magneten sowohl zu schützen als auch
zu verstärken. Es ist auch möglich, einen Kunststoffma
gneten zu verwenden, was insbesondere aus ökonomischen
Gründen sehr vorteilhaft ist. Obwohl der beschriebene
Magnet gemäß dieser Ausführungsform aus Einzelmagneten
gebildet ist, die zu einer Einheit zusammengefaßt werden,
ist es nicht immer nötig, den Gesamtaufbau aus Einzelma
gneten zu formen, sondern es ist möglich, daß die Vor
sprünge alleine aus einem magnetischen Material geformt
werden und das Substrat aus einem magnetisch durchlässi
gem Material gefertigt ist oder aber es ist denkbar, daß
die Vorsprünge aus einem magnetisch durchlässigen Mate
rial gefertigt sind und das Substrat aus einem Magnet
gebildet wird. Im ersten Fall, bei dem jeder der Vor
sprünge beispielsweise von einem kegelstumpfförmigen Ma
gnet entweder mit einem Nord- oder einem Südpol gebildet
ist, können die vorspringenden magnetischen Pole auf dem
Substrat in einer gewünschten Verteilung und mit ge
wünschten Abständen angeordnet werden, wohingegen im
letzteren Fall es möglich ist, eine gewünschte Anzahl von
Vorsprüngen auf dem gleichen Pol anzuordnen, so daß diese
Anordnung wirsamer sein kann, wenn dies die Zustände des
zu behandelnden Körperteils nötig machen. Wenn der vor
springende Bereich aus einem magnetisch durchlässigen
Material mit einem hohen Magnetisierungs-Sättigungswert,
wie z. B. Weichstahl gefertigt ist, kann die magnetische
Flußdichte an den Vorsprüngen erhöht werden, um den the
rapeutischen Effekt gegenüber der Anordnung zu verbes
sern, in der die Gesamtanordnung aus Einzelmagneten ge
bildet ist, die zu einer Einheit zusammengefaßt wurden.
Der vorspringende Bereich muß nicht nötigerweise aus ei
nem magnetisch durchlässigen Material gefertigt sein, es
ist auch möglich, den vorspringenden Bereich unter Ver
wendung von rostfreiem Stahl, einer aluminiumhaltigen
Legierung, einem Kunststoffmaterial oder einem kerami
schen Material zu fertigen, so daß die Stimulation am
betroffenen Körperteil und die Wirkung der Magnetkraft
linien zwischen den zwei Bereichen aufgeteilt werden.
Eine derartige Anordnung erlaubt eine Stimulation von
erkrankten Körperteilen in einer erhöhten Anzahl von Mög
lichkeiten. So ist es z. B. möglich, den Magnet nur
leicht und weich auf den betroffenen Körperteil aufzule
gen. Wenn die Höhe der vorspringenden Bereiche relativ
kurz gehalten wird, ergibt sich im wesentlichen keine
Verringerung der magnetischen Kraftlinien, die von dem
Magnet erzeugt werden, der das Substrat bildet. Durch
Varrierung dieser Höhe ist es auch möglich, die Intensi
tät der Magnetkraftlinien zu steuern und auch andere
verschiedene vorteilhafte Effekte zu erzielen. Wenn bei
spielsweise die oben beschriebene Ausführungsform in die
Sohlen von Sandalen oder Schuhen eingearbeitet wird, ist
es möglich, einen Effekt zu erhalten, der mit dem ver
gleichbar ist, der beim Barfußlaufen über ein Stoppelfeld
oder dergleichen erzeugbar ist, wobei hierbei jedoch noch
die Einwirkung der Magnetkraftlinien zu diesem an sich
schon vorteilhaften Effekt hinzukommen. Es kann somit
erwartet werden, daß die Gesundheit einer Person die der
artige Schuhe trägt, verbessert wird und seine gesamte
physische Konstitution verbessert wird. Wenn eine ähnli
che Anordnung in ein Stirnband, Armband, Korsett oder
dergleichen derart eingearbeitet wird, daß eine ununter
brochene Anlage mit dem menschlichen Körper vorliegt,
können die oben beschriebenen vorteilhaften Effekte
ebenfalls erwartet werden. Bei diesen Anwendungen ist es
insbesondere vorteilhaft, den gesamten Aufbau unter Ver
wendung eines Kunststoffmagneten herzustellen.
In dem Fall, in dem der Magnet gemäß dieser vierten Aus
führungsform aus einer Mehrzahl von Einzelmagneten ge
fertigt wird, kann ein Material zwischen jedes Paar von
benachbarten Magneten eingebracht werden, das aus einer
Vielzahl von magnetisch durchlässigen Materialien und
magnetisch nichtdurchlässigen Materialien gefertigt sein
kann. In manchen Fällen erhöht eine derartige Anordnung
die magnetische Flußdichte oder ermöglicht es, die Fluß
dichte zu beeinflussen.
Hinsichtlich der Art des Magneten, der in dieser Ausfüh
rungsform verwendet werden kann, besteht keinerlei
Einschränkung und es ist möglich, jeden Magnet zu ver
wenden, der allgemein üblich auf dem Markt vorhanden ist
und verwendet wird, so z. B. Ferrit-Magnete, Alnico Ma
gnete, Magnete mit seltenen Erden und Kunststoffmagnete.
Hierbei sind Magnete mit seltenen Erden besonders vor
teilhaft, da sie starke Magnetkräfte haben und somit
vorteilhaft in ihrer Größe reduziert werden können.
Wenn ein Magnet gemäß dieser Ausführungsform für eine
Magnettherapie verwendet wird, kann er von Hand gegen den
zu behandelnden Körperteil gedrückt werden. Wenn die
Kontaktoberfläche des Magneten relativ klein ist, kann
der Magnet an dem zu behandelnden Körperteil unter Ver
wendung eines Klebebandes oder dergleichen befestigt
werden, so daß der Magnet vorteilhafterweise auch für
einen längeren Zeitraum getragen werden kann.
Ein zusammengesetzter Magnet gemäß einer fünften prakti
schen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
vier Magnete mit der im wesentlichen gleichen rechtecki
gen, flächenparallelen Formgebung auf, welche derart an
geordnet werden, daß die Nord- und Südpolstirnflächen
abwechselnd in Punktsymmetrie zueinander bezüglich des
Zentrums der kombinierten vier Magnete in Sichtrichtung
entlang einer Ebene, die senkrecht zur Magnetisierungs
richtung ist, angeordnet werden. Vorzugsweise wird eine
Mehrzahl derartiger zusammengesetzter Magnete dreidimen
sional zusammengesetzt, wobei jeder zusammengesetzte Ma
gnet als eine Einheit verwendet wird. Genauer gesagt,
vier Magnete der gleichen Formgebung werden derart mit
einander kombiniert, daß die Nord- und Südpolstirnflä
chen so angeordnet sind, wie in der später noch beschrie
benen Zeichnung. Für gewöhnlich werden vier Magnete zu
sammen als eine Einheit miteinander verbunden. Es ist
jedoch auch möglich, einen einzelnen rechteckförmigen
und flächenparallelen Magneten derart zu magnetisieren,
daß die Nord- und Südpolstirnflächen alternierend in
Punktsymmetrie zueinander bezüglich der Mitte des Magne
ten angeordnet sind, um einen Magneten zu erhalten, der
den gleichen Aufbau hat wie der oben beschriebene zusam
mengesetzte Magnet. Diese Alternative ist ebenfalls im
Rahmen der vorliegenden Erfindung enthalten.
Wird eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten gemäß
dieser Ausführungsform zu einem Satz zusammengefaßt, wo
bei zwei der zusammengesetzten Magneten so zusammengefügt
werden, daß ihre entsprechenden Oberflächen die von
gleicher Art sind, d. h. die die gleiche Fläche haben, in
Anlage miteinander gebracht werden, ziehen sich diese
Oberflächen an und keine Abstoßkraft herrscht zwischen
ihnen. Genauer gesagt, da jeder zusammengesetzte Magnet
rechteckförmig und flächenparallel ist, weist er drei
verschiedene Arten von Oberflächen auf, von denen jede
wiederum zwei Oberflächen besitzt. Wenn im Fall der vor
liegenden Ausführungsform zwei zusammengesetzte Magnete
zusammengefügt werden, wobei es egal ist, welche Seiten
der Magnete einander gegenüberliegen, herrschen immer
Anziehungskräfte zwischen den entsprechenden Oberflächen,
die miteinander in Anlage gebracht werden, solange diese
Oberflächen der gleichen Art sind. Obwohl es allgemein
bekannt ist, daß zwei Magnete sich unvermeidlich entweder
abstoßen oder sich gegenseitig anziehen, ziehen sich zwei
zusammengesetzte Magnete gemäß dieser Ausführungsform
immer gegenseitig an und keine Abstoßkräfte herrschen
zwischen ihnen, was ein bemerkenswertes Phänomen dar
stellt.
Magnete wurden bislang in einer Vielzahl von Anwendungs
fällen verwendet, wobei die Anziehungskräfte oder der
Magnetismus verwendet wurden und es ist allgemein üblich,
einen Einzelmagneten in dem Fall zu verwenden, in dem
sehr starke Anziehungskräfte oder Magnetkräfte nicht be
nötigt sind. Wenn starke Anziehungskräfte oder Magnet
kräfte benötigt werden, oder wenn ein größerer Anzie
hungsbereich oder Magnetkraft-Wirkungsbereich nötig ist,
kann ein einzelner Magnet diese Anforderungen nicht er
füllen und eine Mehrzahl von Magneten wird in Kombination
verwendet. In so einem Fall wird eine Mehrzahl von Ma
gneten derart miteinander kombiniert, daß die Einzelma
gnete, die eine festgelegte Größe haben, hergestellt wer
den und diese Einzelmagnete werden nacheinander zusam
mengebaut, wobei ihre Nord- und Südpole abwechselnd und
benachbart zueinander angeordnet werden. Wenn der benö
tigte Grad der Anziehungskraft oder die nötige Größe des
Magnetkraft-Wirkungsbereiches erreicht ist, werden die
Einzelmagnete zu einer Einheit unter Verwendung ver
schiedener Verfahren zusammengefügt und als einzelner
zusammengesetzter Magnet verwendet. In diesem Falle wird
ein magnetisch durchlässiges Material, wie z. B. Eisen,
Nickel oder eine Legierung hieraus zwischen jedes Paar
von benachbarten Einzelmagneten eingesetzt, um die nöti
gen Magnetkreise zu bilden, um den Grad der magnetischen
Einwirkung auf ein Objekt zu steuern oder um Anziehungs-
und Trennvorgänge zu erleichtern. Was diese Punkte be
trifft, ist diese Ausführungsform gleich der zweiten und
dritten Ausführungsform.
Wenn jedoch eine Mehrzahl von Einzelmagneten, die gemäß
den Verfahren in der Beschreibung der zweiten und dritten
Ausführungsformen hergestellt wurden, miteinander kombi
niert werden, um als zusammengesetzter Magnet verwendet
zu werden, ist es nötig, die Magnetisierungsrichtung (d.
h. die Nord- und Südpole) eines jeden Einzelmagneten zu
überprüfen, was unpraktisch ist. Insbesondere, wenn die
Einzelmagnete eine große Abmessung haben oder wenn sie
Magnete mit seltenen Erden sind, die starke Magnetkräfte
entwickeln, müssen das Gewicht eines jeden Einzelmagneten
und die Stärken der Anziehungs- und Abstoßkräfte erst
bestimmt werden und es ist umständlich, mit ihnen umzuge
hen. Somit kann ein derartiger zusammengesetzter Magnet
nicht leicht auseinander- und zusammengebaut und manipu
liert werden.
In jedem Fall werden bei herkömmlichen Einzelmagneten
oder zusammengesetzten Magneten, die nach den oben be
schriebenen Verfahren zusammengesetzt wurden, Abstoß
kräfte zwischen den Oberflächen der gleichen Art herr
schen, wohingegen Anziehungskräfte zwischen Oberflächen
verschiedener Art herrschen, wenn die zwei Einzelmagnete
wahllos behandelt werden. Dies bedeutet, daß, wenn die
Anzahl der Einzelmagnete, die miteinander kombiniert wer
den, anwächst, der Zusammenbau immer schwieriger wird. Mit
anderen Worten, wenn starke Anziehungskräfte oder ein
großer Magnetkraft-Wirkungsbereich benötigt werden, der
Umgang mit den Einzelmagneten immer schwieriger wird.
Wenn ein Magnet als magnetisches Therapiegerät für medi
zinische Behandlung verwendet wird, ist es allgemeine
Praxis, ein Paar oder einen Satz von zusammengesetzten
Magneten, die je aus einer Mehrzahl von Einzelmagneten
bestehen, zu verwenden, um den therapeutischen Effekt zu
erhalten. In so einem Fall werden Einzelmagnete in geeig
neter Weise miteinander kombiniert oder voneinander ge
löst, um starke Magnetkräfte einem jeden zusammengesetz
ten Magnet zu verleihen oder um einen Wirkungsbereich
(Kontaktbereich) zu erhalten, der für die bestimmte be
nötigte Anwendung geeignet ist. Daher sind Abstoß- oder
Anziehungskräfte zwischen den Einzelmagneten ziemlich
stark und der Umgang mit den Einzelmagneten wird noch
schwieriger. In vielen Fällen werden magnetische Thera
piegeräte von Personen verwendet, deren Sehschärfe
bereits nachgelassen hat und die relativ geringe Körper
kraft haben, wie z. B. alte Menschen. Daher ist es für
derartige Personen schwierig, die Einzelmagnete miteinan
der zu kombinieren, die schwer sind und starke Abstoß-
oder Anziehungskräfte haben und es besteht die Gefahr,
daß sie unbeabsichtigt Finger, Hände oder ihre Haut zwi
schen Einzelmagneten einklemmen. Daher war es bislang
stets der Wunsch, ein magnetisches Therapiegerät zu ent
wickeln, das einfach handhabbar ist. Die vorliegende
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung löst alle
diese Probleme, die bisher bei herkömmlichen magnetischen
Therapiegeräten vorhanden waren.
Wenn eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten gemäß
der vorliegenden Ausführungsform in einem Satz verwendet
werden, werden die Magnete zu der benötigten Größe zu
sammengesetzt, indem sie nacheinander derart miteinander
kombiniert werden, daß die entsprechenden Oberflächen mit
dem gleichen Bereich in Kontakt miteinander gebracht
werden, so daß sie sich anziehen und aneinander halten.
Das wesentliche Merkmal der zusammengesetzten Magnete
gemäß dieser Ausführungsform beruht darin, daß stets An
ziehungskräfte zwischen einander gegenüberliegenden
Oberflächen von zwei Magneten wirken und keine Abstoß
kräfte vorliegen, ungeachtet dessen, welche Seiten der
Magnete einander gegenüberliegen, solange diese Oberflä
che solche mit dem gleichen Bereich sind. Das Prinzip auf
dem die vorliegende Ausführungsform beruht, ist einfach
zu verstehen. Wenn zwei zusammengesetzte Magnete, von
denen jeder die kleinste Einheit bildet, als vier Magneten
der gleichen Konfiguration zusammengesetzt werden und
Seite an Seite angeordnet werden, wobei die Oberflächen
des gleichen Bereiches einander gegenüberliegen, sind die
Nord- und Südpolflächen alternierend um das Zentrum eines
jeden zusammengesetzten Magneten herum angeordnet und
selbst wenn dieser um 180° innerhalb der gleichen Ebene
gedreht wird, ändert sich die Anordnung der Polstirnflä
chen nicht. Mit anderen Worten, es erfolgt keine Änderung
der Gegebenheiten. Wenn somit diese zusammengesetzten
Magnete miteinander in Kontakt gebracht werden, ziehen
sie sich immer an und haften aneinander, da die Nord- und
Südpolflächen stets einander gegenüberliegen ungeachtet
der Ausrichtung eines jeden Magneten. Obwohl die anderen
beiden verschiedenen Arten von Oberflächen nicht senk
recht zur Ausrichtung des Magnetfeldes sind, sind zwei
Oberflächen der gleichen Art in einer ähnlichen Nord- und
Südbeziehung zueinander. Wenn somit zwei zusammengesetzte
Magnete an diesen Oberflächen miteinander in Kontakt ge
bracht werden (die Oberflächen mit dem gleichen Bereich),
ziehen sich diese Oberflächen unvermeidlich an und haften
aneinander. Jedoch im Fall von zwei zusammengesetzten
Magneten, bei denen die vier Magnete derart kombiniert
sind, daß die Nord- und Südpole spiegelbildlich (d. h.
achsensymmetrisch) zueinander angeordnet sind, ziehen
sich diese zusammengesetzten Magnete magnetisch an aber
stoßen sich auch gegenseitig ab und richten sich nicht
zueinander aus. Wenn somit eine Mehrzahl von zusammenge
setzten Magneten gemäß dieser Ausführungsform in einem
Satz verwendet wird, ist es vorzuziehen, diesen Satz aus
zusammengesetzten Magneten zu bilden, die jeweils aus
Einzelmagneten bestehen, die in Punktsymmetrie zueinander
kombiniert worden sind. In dem Fall, in dem zusammenge
setzte Magnete dieser Ausbildung dreidimensional zusam
mengefügt werden, d. h. in X-, Y- und Z-Richtung, wobei
die Oberflächen mit dem gleichen Bereich entlang der
gleichen Ebene ausgerichtet werden, liegen Polflächen mit
entgegengesetzten Polaritäten zwingend einander gegenüber
und somit ziehen sich die Magnete an und haften aneinan
der, ohne daß irgendwelche Abstoßkräfte zwischen ihnen
wirken.
Somit haben die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser
Ausführungsform die einzigartige Eigenschaft, daß sie
sich immer gegenseitig anziehen und aneinander haften und
keine Abstoßkräfte zwischen ihnen wirken. Somit kann ein
Magnet gemäß dieser Ausführungsform in vielen Anwen
dungsfällen zum Einsatz gelangen. Genauer gesagt, die
zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Ausführungsform
können um vieles besser als herkömmliche Magnete einge
setzt werden, z. B. als Verbindungs-, Halte- und Klemm
einrichtung für industrielle Anwendung, Lernmittel,
Spielzeuge, Sportausrüstungen usw. Wenn weiterhin ein
zusammengesetzter Magnet gemäß dieser Ausführungsform
beispielsweise als magnetisches Therapiegerät verwendet
wird, können der Grad der Anziehungskraft und die Größe
des magnetischen Wirkfeldes in Abhängigkeit eines be
stimmten Einsatzgebietes und Zweckes wie gewünscht einge
stellt werden und es ist einfach, die Einzelmagnete zu
handhaben, wenn ein Gesamtmagnet zusammengefügt, zerlegt
oder abgenommen wird. Somit ist das magnetische Thera
piegerät sehr praktisch in der Anwendung. Der zusammen
gesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform kann in
verschiedenen anderen Anwendungsfällen zum Einsatz ge
langen, wie bereits erläutert wurde.
Hinsichtlich des in dieser Ausführungsform verwendbaren
Magneten bestehen keine Einschränkungen und alle übli
cherweise auf dem Markt verwendeten Magnete können ver
wendet werden, beispielsweise Ferrit-Magnete, Alnico-Ma
gnete und Magnete, die seltene Erden enthalten. Unter
diesen sind die letzteren besonders vorteilhaft, da sie
starke Magnetkräfte haben und es somit möglich ist, die
Größe zu verringern. Auch hinsichtlich der Größe der
Einzelmagnete bestehen keine Einschränkungen, solange die
Größe noch eine Herstellung erlaubt, so daß die Größe der
Einzelmagnete in Abhängigkeit der individuellen Anwendung
wie gewünscht ausgewählt werden kann. Wenn jedoch die
Größe der Einzelmagnete zu groß wird, kann sich der Be
reich verringern, innerhalb dem sie miteinander kombi
niert werden können, um die benötigte Magnetkraftstärke
zu erhalten. Somit sollte die Größe der Einzelmagnete
vorzugsweise im Bereich von einigen Millimetern bis ei
nigen -zig Millimetern liegen.
Der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist besonders vorteilhaft als
magnetisches Therapiegerät einsetzbar, da damit die ver
schiedensten bislang bestehenden Probleme und Nachteile
umgangen werden. Hierbei besteht keine Einschränkung
hinsichtlich der Größe eines jeden der vier Einzelmagnete
und die Größe der Einzelmagnete kann so gewählt werden,
daß sie für die bestimmte Behandlung geeignet ist. Wenn
beispielsweise der zu behandelnde Körperteil, auf den das
Gerät aufgesetzt werden soll, ausgesprochen klein ist,
ist es vorzuziehen, einen zusammengesetzten Magnet zu
verwenden, der so klein wie möglich ist. Wenn hierbei das
Gerät auf den zu behandelnden Körperteil aufgesetzt wird,
der etwas größer ist, als der oben erwähnte, ist es mög
lich, dieser Situation unmittelbar gerecht zu werden,
indem eine geeignete Anzahl von weiteren Einzelmagneten
zu dem bereits zusammengesetzten Magneten hinzugefügt
wird, bis eine geeignete Größe erzielt worden ist, was im
Gebrauch sehr angenehm und vorteilhaft ist. Wenn der me
dizinisch zu behandelnde Körperteil relativ groß ist oder
wenn ein Magnet benötigt wird, der eine relativ große
Kontaktoberfläche haben muß, kann eine geeignete Anzahl
von aus Einzelmagneten zusammengefügten kombinierten oder
zusammengesetzten magneten miteinander kombiniert werden,
so daß es möglich ist, die Anzahl der Einzelmagnete, die
verwendet werden müssen, zu reduzieren. Da in jedem Fall
der zusammengesetzte Magnet gemäß dieser Ausführungsform
eine Mehrzahl von Magnetkreisen aufweist, erzeugt der
Magnet ein stärkeres Magnetfeld und somit auch eine stär
kere Anziehungskraft als ein Einzelmagnet der gleichen
Größe. Mit anderen Worten, um den gleichen Grad der Ma
gnetstärke zu erreichen, ist gemäß der vorliegenden Er
findung die benötigte Fläche verringert, was von einem
wirtschaftlichen Standpunkt aus sehr vorteilhaft ist.
Für den Fall, daß die zusammengesetzten Magnete gemäß
dieser fünften Ausführungsform als magnetisches Therapie
gerät verwendet werden, ist es vorteilhaft, es zu ermög
lichen, das Zentrum des Magneten leicht erkennbar zu ma
chen, wenn das Gerät mit dem betroffenen Körperteil in
Anlage gebracht wird, da viele Personen, die derartige
Geräte verwenden, alte Menschen sind, die teilweise nur
noch geringe Sehkraft haben. Hierfür kann eine Mehrzahl
von kleinen Vorsprüngen auf der Rückseite des Gerätes, d.
h. gegenüber der Kontaktoberfläche und nahe des Zentrums
der Kombination der Einzelmagneten angebracht werden, so
daß das Zentrum oder die Mitte des Gerätes leicht erkannt
werden kann und das Gerät genau in Anlage mit dem Mittel
punkt des betroffenen Körperteils gebracht werden kann.
Diese Ausbildung ist insbesondere dann wirksam, wenn eine
Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten, von denen jeder
aus vier Einzelmagneten besteht, horizontal zusammenge
setzt wird und die Kontaktoberfläche somit relativ groß
wird. Es gibt keine Einschränkung bezüglich der Anzahl
der Vorsprünge, aber es hat sich herausgestellt, daß es
vorteilhaft ist, vier Vorsprünge in der Mitte anzuordnen.
Das Vorsehen derartiger Vorsprünge bietet noch einen
weiteren Vorteil. In vielen Fällen kann es schwierig
sein, aufeinander gestapelte, zusammengesetzte Magnete
voneinander zu trennen, so daß durch das Vorsehen der
Vorsprünge das Trennen aufeinander gestapelter Magnete
sehr erleichtert wird. Wenn derartige Vorsprünge an der
Kontaktoberfläche angebracht werden und auf das zu be
handelnde Körperteil gedrückt werden, wird der Therapie
punkt hierdurch stimuliert, was einen vorteilhaften Ef
fekt hervorruft, der ähnlich dem ist, der in der Be
schreibung der vierten Ausführungsform erläutert wurde.
Die Vorsprünge sind vorzugsweise in Form eines abgerun
deten Konus mit einem Durchmesser von ungefähr 2 bis 4 mm
und einer Höhe von ungefähr 1 bis 2 mm ausgebildet. Hin
sichtlich der Art der Ausbildung der Vorsprünge gibt es
keine Einschränkungen. Beispelsweise können diese Vor
sprünge auf eiem Schutzbauteil, z. B. einer Aluminium
schicht ausgebildet sein, welche einen zusammengesetzten
Magneten abdeckt, so daß die Vorsprünge an einer festge
legten Position angeordnet werden können. Das Schutzbau
teil selbst ist vorzugsweise mit einem Kunststoffmaterial
oder dergleichen überzogen.
Ein zusammengesetzter Magnet gemäß der vorliegenden Aus
führungsform besteht aus vier Einzelmagneten die mitein
ander mittels allgemein bekannter Verfahren oder den
Verfahren gemäß der zweiten Ausführungsform verbunden
sind. Genauer gesagt, ist es vorteilhaft, ein Verfahren
zu verwenden, bei dem die Einzelmagnete miteinander unter
Verwendung eines Klebers verbunden werden oder ein Ver
fahren zu verwenden, bei dem die Magnete mit einer
Schicht aus nichtmagnetisierbarem Material, z. B. rost
freiem Stahl, Aluminium, einer aluminiumhaltigen Legie
rung, Kupfer oder einer kupferhaltigen Legierung abge
deckt werden oder ein Verfahren zu verwenden, bei dem die
Magnete durch Überziehen mit einem Schutzbauteil befe
stigt werden, welches aus Kunststoff, Kautschuk, Leder,
Papier oder Stoff bestehen kann. Beispiele für Kunst
stoffe und Kautschuke wurden bereits in der Beschreibung
der ersten Ausführungsform angeführt.
Das Schutzbauteil kann in den verschiedensten Formen
verwendet werden. Die einfachste Möglichkeit der Anwen
dung eines nichtmagnetisierbaren Materials als Schutzbau
teil ist das Überziehen des gesamten zusammengesetzten
Magneten mit diesem Material. Der Überzug verstärkt den
Magneten und verhindert eine Beschädigung während der
Handhabung und ermöglicht auch ein angenehmes Berüh
rungsgefühl beim Auflegen auf die Haut, so daß der Thera
pievorgang vorteilhaft vereinfacht wird.
Weiterhin ist es auch möglich, verschiedene andere Über
zugsverfahren zu verwenden, wie z. B. Metallplattieren
oder Wirbelsintern oder auch ein Aufnahmeverfahren unter
Verwendung eines Schutzbauteiles wie in der Beschreibung
der ersten Ausführungsform erläutert.
Weiterhin ist es bei der Herstellung des zusammengesetz
ten Magneten gemäß dieser fünften Ausführungsform mög
lich, eine Folie, eine Schicht oder dergleichen eines
magnetisch durchlässigen Materials, wie z. B. Eisen,
Nickel, Kobalt oder Legierungen hieraus zwichen jedes
Paar von benachbarten Einzelmagneten, welche den zusam
mengesetzten Magneten bilden zwischenzuschalten, um die
magnetische Flußdichte an der Kontaktoberfläche zu erhö
hen und den Magneten zu verstärken.
Ein zusammengesetzter Magnet gemäß einer sechsten prak
tischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
ein Prim-Anzahl von Magneten auf, die im wesentlichen
rechteckförmig und flächenparallel ausgebildet sind, wo
bei die entsprechenden Oberflächen der Magnete, die senk
recht zur Magnetisierungsrichtung sind, die gleiche Form
haben und die Magnete derart miteinander kombiniert wer
den, daß die Nord- und Südpolflächen alternierend ange
ordnet sind. In einer anderen Ausführungsform wird eine
Mehrzahl dieser zusammengesetzten Magnete dreidimensional
zusammengefügt, um einen weiteren zusammengesetzten Ma
gneten zu bilden. Genauer gesagt wird eine Prim-Anzahl
(2, 3, 5, 7 etc.) von Magneten gleicher Form derart mit
einander kombiniert, daß die Nord- und Südpolflächen al
ternierend angeordnet sind, wie in der später noch erfol
genden Figurenbeschreibung näher erläutert ist.
Es ist auch möglich, einen einzelnen rechteckförmigen,
flächenparallelen Magneten derart zu magnetisieren, daß
Nord- und Südpolflächen alternierend angeordnet sind, um
somit einen Magneten herzustellen, der den gleichen Auf
bau hat, wie der oben beschriebene zusammengesetzte Ma
gnet. Diese Alternative ist somit ebenfalls von der vor
liegenden Erfindung erfaßt.
In dem Fall, in dem eine Mehrzahl von zusammengesetzten
Magneten gemäß der sechsten Ausführungsform mit der oben
beschriebenen Ausbildung als ein Satz verwendet wird,
können die zusammengesetzten Magnete derart miteinander
kombiniert werden, daß, wenn ihre entsprechenden Ober
flächen der gleichen Art sind, d. h. den gleichen Bereich
haben, und diese Oberflächen in Anlage miteinander ge
bracht werden, sie sich unvermeidlich anziehen und keine
Abstoßkräfte dazwischen herrschen.
Wenn im Fall dieser Ausführungsform eine Prim-Anzahl von
rechteckförmigen, flächenparallelen Einzelmagneten zu
einer Reihe arrangiert werden, werden für gewöhnlich zwei
verschiedene Arten von Kombination von Magnetpolen ge
bildet. Wenn diese beiden verschiedenen Arten von Kombi
nationen mittels noch zu beschreibender Einrichtungen
voneinander unterscheidbar gemacht werden, können sie auf
gleiche Art und Weise gehandhabt werden, wie der zusam
mengesetzte Magnet gemäß der fünften Ausführungsform, der
aus vier Einzelmagneten besteht.
Da jeder zusammengesetzte Magnet rechteckförmig und flä
chenparallel ist, weist er drei verschiedene Paare von
Oberflächenarten auf. Wenn im Fall der vorliegenden Aus
führungsform zwei zusammengesetzte Magnete zusammengefügt
werden, wobei es unerheblich ist, welche Seiten der Ma
gnete einander gegenüberliegen, wirkt immer eine Anzie
hungskraft zwischen den entsprechenden Oberflächen die in
Anlage miteinander gebracht wurden, solange diese Ober
flächen der gleichen Art sind. Es ist allgemein bekannt,
daß sich zwei Magnete unvermeidlich entweder anziehen
oder abstoßen, je nachdem wie die Polarität gerichtet
ist, aber im Falle der vorliegenden Ausführungsform zie
hen sich zwei Magnete immer an und keine Abstoßungskräfte
wirken zwischen ihnen, wenn zwei verschiedene zusammen
gesetzte Magnete, die voneinander unterscheidbar gemacht
worden sind, miteinander kombiniert werden. Somit ist es
möglich, die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Aus
führungsform einfach zu handhaben.
Wenn eine Mehrzahl von zusammengesetzten Magneten gemäß
der sechsten Ausführungsform in einem Satz verwendet
werden, werden die Magnete zu der nötigen Größe zusam
mengesetzt, indem sie nacheinander derart kombiniert
werden, daß die entsprechenden Oberflächen mit gleicher
Art miteinander in Anlage gebracht werden, so daß sie
sich anziehen, wie oben beschrieben worden ist.
Die Eigenschaft der zusammengesetzten Magneten gemäß
dieser Ausführungsform liegt darin, daß immer zwischen
einander gegenüberliegenden Oberflächen zwei verschiede
ner Arten von Kombinationen von Magnetpolen Anziehungs
kräfte herrschen und keine Abstoßkräfte vorliegen, unge
achtet, welche Seiten der Magnete einander gegenüberlie
gen, solange diese Oberflächen diejenigen mit der glei
chen Art sind. Das grundliegende Prinzip dieser Ausfüh
rungsform ist wie folgt: Wenn zwei zusammengesetze Ma
gnete, von denen jeder eine kleinste Einheit bildet und
aus einer Prim-Anzahl von Magneten des gleichen Aufbaues
besteht, Seite an Seite angeordnet werden, wobei Ober
flächen der gleichen Art einander gegenüberliegen, sind
Nord- und Südpolflächen unvermeidlich alternierend ange
ordnet und wenn eine Drehung um 180° in der gleichen
Ebene erfolgt, ist die Anordnung der Polflächen die
gleiche wie vor der Drehung. Wenn somit diese beiden zu
sammengesetzten Magnete derart miteinander in Anlage ge
bracht werden, die Polflächen mit entgegengesetzter Po
larität einander gegenüberliegen (was mittels den oben
beschriebenen Unterscheidungseinrichtungen ermöglicht
wird) ziehen sie sich immer an und haften aneinander.
Obwohl die anderen beiden verschiedenen Arten von Ober
flächen nicht senkrecht zur Ausrichtung des Magnetfeldes
sind, sind zwei Oberflächen der gleichen Art (d. h. des
gleichen Bereiches) in der Nord- und Südpolbeziehung ähnlich
zueinander. Wenn somit diese Oberflächen miteinander in
Anlage gebracht werden, ziehen sie sich immer an und
haften aneinander. Um eine Unterscheidung zwischen den
zwei verschiedenen Kombinationsarten sicherzustellen, ist
es vorzuziehen, beispielsweise verschiedene Farben auf
die entsprechenden oberen Oberflächen der Einzelmagneten
aufzubringen, wie später noch in der Figurenbeschreibung
erläutert wird, um so eine Unterscheidungsmöglichkeit zu
schaffen, so daß eine Mehrzahl von zusammengesetzten Ma
gneten leicht miteinander kombiniert werden kann.
Wenn diese zwei verschiedenen Arten von zusammengesetzten
Magneten als Einzelmagnete verwendet werden und mitein
ander dreidimensional, d. h. in der X-, Y- und Z-Richtung
kombiniert werden, ziehen sich die zusammengesetzten Ma
gnete immer an, wenn sie entlang der gleichen Ebene mit
ihren entsprechenden Oberflächen der gleichen Art einan
der gegenüber und ohne Fehler in der Ausrichtung ange
ordnet sind, so daß es möglich ist, einen zusammengesetz
ten Magneten mit einer gewünschten Größe zu bilden. Es
ist auch möglich, den zusammengesetzten Magneten der so
erhalten wird, als Einheit zu verwenden und wiederum eine
Mehrzahl derartiger zusammengesetzter Magnete miteinander
zu kombinieren, um eine noch größeren zusammengesetzten
Magneten zu bilden. Wenn insbesondere jeder der Einzel
mageten ein Paar von Polflächen an jeder seiner Seiten
aufweist, kann ein Paar solcher Einzelmagnete kombiniert
werden, um einen zusammengesetzten Magneten zu bilden,
der vier Polflächen an jeder seiner Seiten aufweist und
ein größerer zusammengesetzter Magnet kann gebildet wer
den, indem derartige zusammengesetzte Magnete wiederum
als Einzelmagnete verwendet werden. In einem derartigen
Fall ist es nötig, Unterscheidungsmittel anzuwenden, wie
oben bereits erläutert wurde.
Wenn somit die Unterscheidungsmittel vorgesehen sind,
kann der zusammengesetzte Magnet gemäß der sechsten Aus
führungsform genauso gehandhabt und verwendet werden, wie
der zusammengesetzte Magnet gemäß der fünften Ausfüh
rungsform. Beispielsweise kann der zusammengesetzte Ma
gnet gemäß dieser Ausbildungsform als magnetisches The
rapiegerät verwendet werden. Wenn mehrere verschiedene
Arten von Einzelmagneten mit Oberflächen der gleichen
Art, z. B. 1 mm2, 2 mm2 und 3 mm2 oder 1 cm2, 2 cm2 und 3
cm2 vorbereitet werden, um einen Magneten zu erzeugen,
der eine geeignete Kontaktoberfläche abhängig von der
Fläche des zu behandelnden Körperteiles hat, ist es mög
lich, eine geeignete Anzahl von Einzelmagneten miteinan
der zu kombinieren, so daß es möglich ist, die Gesamtan
zahl von Einzelmagneten zu minimieren.
Da in jedem Fall der zusammengesetzte Magnet gemäß der
sechsten Ausführungsform eine Mehrzahl von Magnetkreisen
aufweist, ist es möglich, stärkere Magnetkräfte und somit
stärkere Anziehungskräfte wie im Falle eines Einzelma
gneten der gleichen Größe zu erzeugen. Mit anderen Wor
ten, um die gleiche Magnetstärke zu erzielen, kann die
Fläche verringert werden, was von wirtschaftlicher Seite
her vorteilhaft ist.
Da die zusammengesetzten Magnete gemäß dieser Ausfüh
rungsform Magnetkreise haben, die sich von denen der zu
sammengesetzten Magnete gemäß der fünften Ausführungs
form, welche aus vier Einzelmagneten bestehen unter
scheiden, können noch bessere Therapieeffekte erzeugt
werden, wie auch in den später beschriebenen Therapie
beispielen veranschaulicht wird, obwohl der Funktionsme
chanismus der vorliegeden Erfindung zum Anmeldezeitpunkt
noch nicht vollständig geklärt war. Der zusammengesetzte
Magnet gemäß dieser Ausführungsform, der eine Einheit
bildet, ist aus einer Prim-Anzahl von Einzelmagneten zu
sammengesetzt und zwei verschiedene Arten von Kombina
tionen von magnetischen Polflächen werden unvermeidlich
erzeugt, wie erläutert wurde. Wenn beispielsweise drei
Einzelmagnete miteinander kombiniert werden, müssen zwei
verschiedene Arten von Kombinationen von Polflächen, d.
h. N-S-N und S-N-S irgendwie wirksam voneinander unter
scheidbar gemacht werden. Wenn beispielsweise zwei ver
schiedene Farben, z. B. rot und weiß für N und S auf die
alternierenden oberen Oberflächen der Einzelmagnete auf
gebracht werden, wobei die oberen Oberflächen senkrecht
zur Magnetisierungsrichtung liegen, können die verschie
denen Arten von Kombinationen leicht voneinander unter
schieden werden, indem die oberen Oberflächen betrachtet
werden. Wenn ein rechteckförmiger flächenparalleler Kör
per mit der Unterseite nach oben abgelegt werden, erscheint
die andere Art von Polfläche an der oberen Seite des
flächenparallelen Körpers und somit reicht es aus, nur
eine Art von Einzelmagneten zu markieren. Es ist eine
übliche Praxis in der Handhabung von Einzelmagneten, daß
sie in zwei Gruppen nach der Herstellung unterteilt wer
den und die zwei Gruppen werden entsprechend mit zwei
verschiedenen Farben markiert, (z. B. wird nur die Nord
polfläche alleine markiert oder die Nord- und Südpolflä
chen werden mit zwei verschiedenen Farben markiert) und
wenn die Einzelmagnete dann zu einer Einheit zusammenge
faßt werden, werden sie mit einem transparenten Schutz
teil überzogen. Wenn ein opakes Schutzteil verwendet
wird, ist es vorzuziehen, nicht den gesamten zusammenge
setzten Magnet zu überziehen, sondern eine Seite frei von
dem Schutzteil zu lassen, um eine Unterscheidung zu er
möglichen. Zusätzlich zur Verwendung von verschiedenen
Farben ist es möglich, andere Unterscheidungsmöglichkei
ten zu verwenden, beispielsweise eine Ausnehmung oder
einen Vorsprung nur auf der Nordpolfläche.
Die Einzelmagnete können miteinander zu einer Einheit
zusammengefaßt werden, indem die Möglichkeiten verwendet
werden, die in der Beschreibung der ersten bis fünften
Ausführungsform erläutert wurden, beispielsweise besteht
die Möglichkeit, einen Kleber zu verwenden, um die kombi
nierten Einzelmagnete lagezusichern. Weiterhin können
verschiedene Arten von Schutzteilen verwendet werden, um
den zusammengesetzten Magnet zu verstärken und auch um
die Möglichkeit zu geben, den Magneten weich auf die Haut
des zu behandelnden Körperteils aufzulegen, so daß der
Therapievorgang vorteilhaft unterstützt wird, wie bereits
in der Beschreibung der vorhergehenden Ausführungsbei
spiele erwähnt. Zusätzlich ist es möglich, verschiedene
andere Überzugsmöglichkeiten zu verwenden, wie z. B. Me
tallplattieren, Mischplattieren und Wirbelsintern, sowie
auch Aufnahmemöglichkeiten unter Verwendung eines Schutz
bauteiles zu verwenden, wie in der Beschreibung der er
sten bis fünften Ausführungsform erläutert.
In der sechsten Ausführungsform ist es besonders einfach,
die Einzelmagnete zu einer Einheit zusammenzufassen und
die kombinierten Einzelmagnete, welche bereits mit Unter
scheidungsmitteln versehen worden sind mit einer trans
parenten Abdeckung oder einem Schutzteil zu versehen.
Unter den verschiedensten Möglichkeiten zum Aufbringen
des Schutzteiles ist das Aufbringen eines transparenten
Kunststoffpulvers mittels Wirbelsintern besonders ein
fach. Bei der Verwendung eines opaken Schutzteiles ist es
nötig, eine Unterscheidung der zwei verschiedenen Arten
von zusammengesetzten Magneten zu ermöglichen. In jedem
Fall muß immer überlegt werden, wie die Unterscheidungs
mittel von dem Schutzteil nicht abgedeckt werden können.
Ein Plattenmagnet gemäß einer siebten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung besteht aus einem Magnet mit im
wesentlichen plattenförmiger Formgebung, wobei der Magnet
in einer Richtung senkrecht zu seiner Oberfläche derart
magnetisiert ist, daß eine Mehrzahl von Nord- und Süd
polflächen alternierend auf dieser Oberfläche angeordnet
sind. In einer alternativen Ausführungsform kann eine
Mehrzahl dieser Plattenmagnete jeweils als Einzelmagnete
verwendet und dann aufeinander gestapelt werden, um einen
zusammengesetzten Plattenmagnet zu bilden.
Die magnetischen Polflächen können dadurch gebildet wer
den, daß entweder einzelne Plattenmagnete gleicher Form
gebung miteinander kombiniert werden oder ein einzelner
Plattenmagnet getrennt magnetisiert wird, so daß eine
Mehrzahl von Magnetpolen auf seiner Oberfläche gebildet
werden. Genauer gesagt, die magnetischen Polflächen kön
nen durch Verwenden einer Mehrzahl von Einzel-Plattenma
gneten der gleichen polygonen Formgebung, z. B. dreiec
kig, rechteckig, quadratisch, rhombisch, parallelogramm
artig oder sechseckig gebildet werden. Es ist auch mög
lich, Einzel-Plattenmagnete miteinander zu kombinieren,
die verschiedene Formgebung haben. Bei der siebten Aus
führungsform wird ein Plattenmagnet durch eine Mehrzahl
von Grenzlinien derart unterteilt, daß die unterteilten
Regionen um einen Punkt herum angeordnet sind. Somit be
steht keine spezielle Einschränkung hinsichtlich der
Formgebung der magnetischen Polflächen und es ist mög
lich, verschiedenste Formgebungen zu erzielen, z. B.
vieleckig, kreisförmig, elliptisch und torusförmig. Wei
terhin ist es möglich, eine Mehrzahl von einzelnen Plat
tenmagneten miteinander zu kombinieren, vorausgesetzt,
daß sie in der Lage sind, eine magnetische Polfläche einer
bestimmten Formgebung lückenlos abzudecken und es ist
auch möglich, einen einzelnen Plattenmagneten get 72172 00070 552 001000280000000200012000285917206100040 0002003730077 00004 72053rennt zu
magnetisieren, so daß eine Mehrzahl von Magnetpolen ent
steht.
In dem Fall, in dem eine Mehrzahl von Plattenmagneten
gemäß dieser Ausführungsform in einem Set verwendet wer
den, wobei wenigstens zwei dieser Plattenmagnete gleicher
Formgebung aufeinander gestapelt werden, wirken immer
Anziehungskräfte zwischen den Magneten, ungeachtet welche
Seiten der Magnete miteinander in Kontakt gebracht wer
den. Selbst wenn die beiden Plattenmagnete nicht die
gleiche Formgebung haben, ziehen sie sich immer an und
haften aneinander und keine Abstoßungskräfte wirken zwi
schen ihnen, vorausgesetzt, daß die Grenzlinien zwischen
den Nord- und Südpolen miteinander fluchten.
Obwohl es eine allgemein bekannte Tatsache ist, daß zwei
Magnete sich unvermeidlich anziehen bzw. abstoßen, ziehen
sich zwei Plattenmagnete gemäß dieser Ausführungsform
immer gegenseitig an und haften aneinander und keine Ab
stoßungskräfte wirken zwischen ihnen, was ein bemerkens
wertes Phänomen darstellt. Wenn somit eine Mehrzahl von
Plattenmagneten gemäß der siebten Ausführungsform ver
wendet wird, um einen Stapel zu bilden, ist es möglich,
den benötigten Grad der Magnetkraft und Anziehungskraft
einfach dadurch zu erhalten, daß sie bis zur gewünschten
Anzahl aufeinander gestapelt werden. Wenn zwei Platten
magnete zusammengebracht werden, wirken immer Anzie
hungskräfte zwischen ihnen, ungeachtet dessen, welche
Seiten der Magnete miteinander in Anlage gebracht wer
den.
Wenn somit die Plattenmagnete gemäß der siebten Ausfüh
rungsform zusammengebracht werden, ziehen sie sich immer
an und haften aneinander und keine Abstoßkräfte wirken
zwischen ihnen, ungeachtet dessen, welche Magnetpol-Stirn
flächen der Magnete miteinander in Anlage gebracht wer
den, vorausgesetzt, daß die Plattenmagnete die gleiche
Formgebung haben oder die Grenzlinien zwischen den Ma
gnetpolen der Magnete miteinander fluchten. Das Prinzip
dieses Phänomens kann wie folgt erklärt werden: Wenn zwei
Magnete mit dem gleichen Aufbau in Anlage miteinander
gebracht werden, ergibt sich der am meisten stabile
Energiezustand des Systems für gewöhnlich dann, wenn
entgegengesetzte Pole (Nord- und Südpole) einander gegen
überliegender Oberflächen in enger Anlage miteinander
sind. Wenn somit der Nord- und der Südpol einander gegen
überliegend angeordnet werden, ziehen sie sich an und
haften aneinander und die beiden Magnete stabilisieren
sich in diesem stationären Zustand. Wenn somit Nord- und
Südpolflächen zweier einzelner Magnete mit gleichem Auf
bau aufeinander zubewegt werden, ziehen sie sich an und
stabilisieren sich langsam. Andererseits, wenn gleiche
Magnetpolflächen, d. h. Nordpole oder die Südpole aufein
ander zubewegt werden, stoßen sie sich gegenseitig ab und
kommen niemals in engen Kontakt miteinander, so daß sich
die beiden Magnete nicht stabilisieren können. Wenn in
diesem Fall einer der beiden Magnete beweglich ist, dreht
er sich um 180° und die entgegengesetzten Polflächen der
beiden Magnete ziehen einander an und kommen in enger
Anlage miteinander, so daß sich die Magnete stabilisieren
können. Mit anderen Worten, sowohl die Abstoß- als auch
die Anziehungskräfte wirken dahingehend, die beiden Ma
gnete in den am meisten stabilien Zustand zu bringen.
Bei dem Plattenmagnet gemäß der siebten Ausführungsform
ist eine Mehrzahl von Nord- und Südpolen abwechselnd auf
der Plattenoberfläche angeordnet. Wenn somit die Magnet
polflächen von zwei Plattenmagneten aufeinander zubewegt
werden, wirken keine Abstoßkräfte dahingehend, einen der
Magnete um 180° zu drehen, vielmehr bewegen sich die
Plattenmagnete in einer Ebene parallel zu den Magnetpol
flächen und stabilisieren sich dann langsam in enger An
lage miteinander in der Position, in der die entgegenge
setzten Pole einander gegenüberliegen. Mit anderen Wor
ten, die Plattenmagnete können aufeinander gestapelt
werden. Wenn in diesem Fall die Magnetpolflächen die
gleiche Fläche haben und die Anzahl der Nord- und Südpole
auf der Magnetpolstirnseite anwächst, kommen die einander
entgegengesetzten Magnetpole der beiden Plattenmagneten
in enge Anlage miteinander und stabilisieren sich noch
besser. Wenn die Anzahl der Nord- und Südpole unendlich
wird, wären die beiden Plattenmagnete in der Lage, in
enge Anlage miteinander und in einen stabilen Zustand zu
geraten, ohne sich hierbei relativ zueinander zu bewegen.
Beispielsweise hat ein scheibenförmiger Plattenmagnet die
Möglichkeit einer Drehung um 360°/n (n = Anzahl der Ma
gnetpole). Genauer gesagt, wenn die Anzahl der Magnetpole
2, 4 und 8 ist, so kann sich der Magnet maximal um 180°,
90° und 45° drehen. Wenn somit n anwächst, sinkt der Be
reich, innerhalb dem sich der Magnet drehen kann.
Wenn die vorliegende siebte Ausführungsform in die Praxis
umgesetzt wird, bestehen keinerlei Einschränkungen hin
sichtlich der Formgebung der Magnetpolflächen und die
verschiedensten Ausbildungen wie kreisförmig, elliptisch,
kreisringförmig, quadratisch, rechteckförmig, sechseckig
und achteckig können verwendet werden. Es bestehen auch
keine Einschränkungen hinsichtlich der Größe und der
Fläche der Magnetpolflächen, mit der Voraussetzung, daß
diese noch herstellbar sind und die Größe der Einzelma
gnete ergibt sich aus den einzelnen Anwendungsfällen.
Wenn jedoch die Größe der Magnetpolflächen zu groß ist,
kann sich jedoch der Bereich einschränken, innerhalb dem
sie miteinander kombiniert werden können, um den benö
tigten Grad der Magnetkraft zu erhalten. Somit liegt der
Durchmesser der Magnetpolflächen vorzugsweise im Bereich
von einigen Millimetern bis einigen -zig Millimetern. In
vielen Fällen wird auch die Größe der Magnetpolfläche
durch die Anwendung des Plattenmagneten selbst begrenzt,
der für medizinische Behandlungen, Kunsthandwerk, Spiel
zeuge, Haushaltsartikel, Lernmittel, Bekleidung etc.
verwendet werden kann.
Bei dem Plattenmagnet gemäß der siebten Ausführungsform
ergeben sich keine Einschränkungen hinsichtlich der
Formgebung, vorausgesetzt, daß der Magnet selbst im we
sentlichen plattenförmig ist. Für gewöhnlich weist der
Plattenmagnet eine Dicke auf, die weniger als die Hälfte
seines Radius beträgt. Selbstverständlich ist ein Plat
tenmagnet, der so dünn wie ein Film oder eine Folie ist,
praktisch nutzlos. Somit ist es nötig, einen Plattenma
gnet zu fertigen, der in Größe und Stärke für die be
stimmte Anwendung geeignet ist.
Wenn eine Kreisform oder Torusform für die Magnetpolflä
chen des Plattenmagneten ausgebildet wird, ist es vor
teilhaft, die Nord- und Südpolflächen punktsymmetrisch
zueinander bezüglich der Mitte des Magneten alternierend
anzuordnen. Eine derartige Anordnung erlaubt, das zwei
Plattenmagnete sich sehr weich gegeneinander anziehen und
in enge Anlage miteinander geraten, selbst wenn die An
zahl der Magnetpole relativ gering ist, so daß diese
Anordnung gegenüber anderen Anordnungen besonders vor
teilhaft ist. Es bestehen keine Einschränkungen hin
sichtlich der Formgebung der Nord- und Südpole, welche
eine Mehrzahl von Polen definieren. Wenn jedoch ein
Plattenmagnet durch Kombination einer Mehrzahl von Ein
zelmagneten gebildet wird, ist eine Formgebung, die durch
gleichmäßiges Unterteilen eines Vieleckes, wie eines
Dreieckes, eines Quadrates oder eines Sektors in n Ab
schnitte (n = gerade Zahl) vorteilhaft. Für den Fall, daß
die Magnetpolfläche durch geteilte Magnetisierung gebil
det wird, ist der oben beschriebene Aufbau vorteilhaft,
da er besonders leicht einer Teilmagnetisierung unter
worfen werden kann.
Der Plattenmagnet gemäß der siebten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist besonders vorteilhaft als ma
gnetisches Therapiegerät anwendbar, da mit ihm die ver
schiedensten Nachteile, die bisher bestanden haben, um
gangen werden können.
Genauer gesagt, bislang wurden die verschiedensten Be
handlungsmethoden bei einer Magnettherapie vorgeschlagen
und in den vorgeschlagenen Methoden ist es allgemein üb
lich, einen einzelnen Magneten mit einem Nord- und einem
Südpol zu verwenden. Bei der einfachsten Behandlungsme
thode wird der Nordpol dieses einzelnen Magneten auf die
Haut der betroffenen Körperstelle aufgebracht und dort
mit einem Klebeband oder dergleichen befestigt. Da jedoch
schon die verschiedensten Magnettherapie-Verfahren vorge
schlagen und auch untersucht worden sind, tendiert die
Meinung dahingehend, daß ein Therapieverfahren, bei dem
der Nordpol eines einzelnen Magneten in Kontakt mit der
Haut des betreffenden Körperteiles gebracht wird und der
Südpol eines anderen Einzelmagneten nahe dem Nordpol an
gebracht wird, ebenfalls sinnvoll ist.
Wenn somit der Plattenmagnet gemäß der vorliegenden Aus
führungsform als magnetisches Therapiegerät verwendet
wird, hat dieses Gerät ausgezeichnete Therapiewirkungen
und ist einfach zu handhaben, da die Kontaktoberfläche
des Magnetes von einer Magnetpolfläche gebildet wird, auf
der eine Mehrzahl von Nord- und Südpolen angeordnet ist.
Da es weiterhin möglich ist, die Intensität des Magne
tismus an der Kontaktoberfläche und die Anzahl der Nord-
und Südpole den jeweiligen Bedingungen anzupassen, ist
der Plattenmagnet besonders wirksam in der Magnetthera
pie.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Plattenmagneten
gemäß der siebten Ausführungsform liegt darin, daß er als
Substrat für ein magnetisches Therapiegerät gemäß der
vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ver
wendbar ist, bei dem der vorspringende Bereich aus einem
magnetische durchlässigen Material gebildet ist. Der Plat
tenmagnet gemäß der vorliegenden Ausführungsform, der
eine Einheit bildet, kann dadurch hergestellt werden, daß
ein einzelner Magnet teilmagnetisiert wird und zwar der
art, daß eine Mehrzahl von Nord- und Südpolen alternie
rend auf jeder Magnetpolseite des Magnetes angeordnet ist
und es ist weiterhin möglich, den Plattenmagnet durch
Kombination einer Mehrzahl von Einzelmagneten mit je ei
nem Nord- und Südpol derart zu bilden, daß die Nord- und
Südpole alternierend auf jeder Magnetpolseite ange
ordnet sind. In diesem Fall können die Einzelmagnete mit
einander zu einer Einheit durch allgemein bekannte Verfah
ren oder durch eines der Verfahren zusammengefügt werden,
die in der Erläuterung der vorhergehenden Ausführungs
formen erwähnt worden sind. So ist es möglich, in beson
ders vorteilhafter Weise ein Verfahren zu verwenden, bei
dem die Einzelmagnete miteinander unter Verwendung eines
Klebstoffes verbunden werden oder ein Verfahren zu ver
wenden, bei dem die Magnete mit einer Schicht eines
nichtmagnetisierbaren Materials, wie z. B. rostfreiem
Stahl, Aluminium, einer aluminiumhaltigen Legierung,
Kupfer oder einer kupferhaltigen Legierung abgedeckt
werden oder ein Verfahren zu verwenden, bei dem die Ma
gnete dadurch miteinander verbunden werden, daß sie mit
einem Schutzbauteil aus Plastik, Kautschuk, Leder, Papier
oder Stoff überzogen werden. Weiterhin ist es möglich,
verschiedene andere Abdeckverfahren wie z. B. Metall
plattierung, Mischplattierung und Wirbelsintern zu ver
wenden, genauso wie das Aufnehmen der Magnete in einem
Schutzbauteil, wie bereits in der Beschreibung der vor
hergehenden Ausführungsformen erläutert.
Weiterhin kann es vorteilhaft sein, beim Aufbau des
Plattenmagneten gemäß der siebten Ausführungsform eine
Folie, eine Schicht oder dergleichen eines magnetisch
durchlässigen Materials, wie z. B. Eisen, Nickel, Kobalt
und Legierungen hieraus zwischen jedem Paar von benach
barten Einzelmagneten, welche den Plattenmagneten bilden,
einzubringen und auch die Oberflächen des Magneten mit
Ausnahme der Kontaktoberfläche mit einer derartigen Fo
lie, Schicht oder dergleichen zu überziehen, um die ma
gnetische Flußdichte der Kontaktoberfläche zu erhöhen und
den zusammengesetzten Magnet zu verstärken.
Somit haben die Plattenmagnete gemäß der siebten Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung die einzigartige
Eigenschaft, daß sie sich immer gegenseitig anziehen und
keine Abstoßkräfte zwischen ihnen wirken. Daher kann die
vorliegende Ausführungsform in den verschiedensten Ge
bieten Anwendung finden. So kann der zusammengesetzte
Magnet gemäß der siebten Ausführungsform als Einrichtung
eingesetzt werden, die herkömmlichen Magneten überlegen
ist und z. B. zum Verbinden, Befestigen und Klemmen in
der Industrie, als Lernmittel, Spielzeug, Sportausrüstung
etc. eingesetzt werden. Beispielsweise können die Plat
tenmagnete anstelle von Knöpfen, Kleiderhaken oder Befe
stigungsmittel, Befestigung von Kleidungsstücken verwen
det werden, indem sie entsprechend ausgebildet werden, so
daß es kleinen Kindern, alten Menschen oder körperbehin
derten Personen möglich wird, Kleidungsstücke leicht zu
schließen. In diesem Fall kommen zwei Plattenmagnete mit
einander in enge Anlage ohne irgendeinen Versatz, da so
wohl die Anziehungs- als auch die Abziehungskräfte
gleichzeitig wirken, wohingegen es bei einem Paar von
Einzelmagneten schwierig ist, diese ohne jede Fehlaus
richtung miteinander in Kontakt zu bringen, selbst wenn
diese gleiche Formgebung haben. Dies ist ein wesentliches
Merkmal der vorliegenden Ausführungsform und der Platten
magnet ist daher für die Fälle geeignet, in denen Gegen
stände immer in enge Anlage miteinander kommen und in der
gleichen Stellung zueinander verbleiben müssen. Der
Plattenmagnet ist auch vorteilhafterweise als magneti
sches Therapiegerät verwendbar. Hierbei erlaubt der Ma
gnet, daß die Magnetkraft auf einen gewünschten Wert für
jeden Zweck eingestellt werden kann und es ist sehr ein
fach den Magnet zusammenzufügen, auseinanderzunehmen und
abzuheben, wenn er als medizinisches Therapiegerät ein
gesetzt wird. Es sind auch noch andere als die oben ge
nannten Einsatzgebiete möglich.
Hinsichtlich der Art des Magneten in dieser Ausführungs
form bestehen keine Einschränkungen, d. h. es gelten die
gleichen Bedingungen wie bei der fünften und sechsten
Ausführungsform und es ist möglich, jeden Magneten zu ver
wenden, der allgemein bekannt und auf dem Markt erhält
lich ist, wie z. B. Ferrit-Magnete, Alnico-Magnete, Ma
gnete mit seltenen Erden und Kunststoff-Magnete. Unter
diesen wiederum sind Magnete mit seltenen Erden besonders
vorteilhaft, da sie starke magnetische Kräfte haben und
es somit möglich ist, die Größe zu verringern.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorlie
genden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Be
schreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 bis 6 zusammen den Aufbau eines magnetischen The
rapiegerätes mit einem Schutzbauteil gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht den allgemei
nen Aufbau des magnetischen Therapiegerätes
zeigt, Fig. 2 in perspektivischer Ansicht den
Aufbau einer Hälfte des magnetischen Therapiege
rätes zeigt, Fig. 3 eine seitliche Schnittdar
stellung des magnetischen Therapiegerätes zeigt
und die Fig. 4 bis 6 Schnittdarstellungen von
magnetischen Therapiegeräten zeigen, wenn die
beiden Hälften zusammengefügt sind;
Fig. 7 und 8 Beispiele der Anwendung des magnetischen
Therapiegerätes gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 9 bis 12 in perspektivischen Front- und Rückansich
ten Beispiele des Aufbaus einer weiteren Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung, bei der
eine Mehrzahl von Magneten derart angeordnet
wird, daß die Nord- und Südpole alternierend an
geordnet sind;
Fig. 13 bis 15 einen zusammengesetzten Magnet gemäß der
vorliegenden Erfindung, der in einem Schutzbau
teil aufgenommen wird;
Fig. 16 und 17 Beispiele zur Anwendung von zusammenge
setzten Magneten gemäß der vorliegenen Erfin
dung;
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht eines zusammenge
setzten Magneten gemäß der vorliegenden Erfin
dung, der durch Anordnen von Einzelmagneten mit
starken Magnetkräften in einer Reihe unter Da
zwischenschaltung eines magnetisch durchlässigen
Materials zwischen jedes Paar von benachbarten
Einzelmagneten gebildet wird;
Fig. 19 ein Beispiel für die Anwendung des magnetischen
Therapiegerätes gemäß der vorliegenden Erfindung,
welches unter Verwendung des Magneten gemäß Fig.
18 gebildet wird;
Fig. 20 ein Beispiel eines Magnets gemäß der vorliegenden
Erfindung, der Vorsprünge aufweist und von einem
scheibenförmigen Magnet gebildet wird, der durch
einen einstückigen Gießvorgang gebildet wird;
Fig. 21 ein Beispiel, bei dem der vorspringende Bereich
des Magnetes unter Verwendung eines magnetisch
durchlässigen Materials separat ausgebildet ist;
Fig. 22 ein Beispiel, bei dem der Magnet durch Kombina
tion vorspringender Magnetpole mit kegelstumpf
förmiger Ausgestaltung gebildet ist;
Fig. 23 ein Beispiel, bei dem eine Mehrzahl von Vor
sprüngen des Magneten aus einem magnetisch
durchlässigen Material gebildet ist;
Fig. 24 ein Beispiel, bei dem der Magnet gemäß Fig. 22
zur magnetischen Therapie an einem menschlichen
Körper verwendet wird;
Fig. 25 die kleinste Einheit eines zusammengesetzten Ma
gneten, wobei die Einheit aus vier Einzelmagneten
besteht;
Fig. 26 einen zusammengesetzten Magneten, der durch
Anordnen zweier Einheiten gemäß Fig. 25 Seite an
Seite gebildet ist;
Fig. 27 einen zusammengesetzten Magneten, der durch Auf
einanderstapeln zweier Einheiten gemäß Fig. 25
gebildet ist;
Fig. 28 einen zusammengesetzten Magneten, der durch Zu
sammenfügen von vier Einheiten gemäß Fig. 25 so
wohl horizontal als auch vertikal gebildet ist;
Fig. 29 bis 32 Beispiele, in denen verschieden kombi
nierte zusammengesetzte Magnete gemäß der vor
liegenden Erfindung zur Magnettherapie verwendet
werden;
Fig. 33 eine zusammengesetzten Magneten, der aus zwei
Einzelmagneten besteht;
Fig. 34 einen zusammengesetzten Magneten, der durch
seitliches Aneinanderreihen zweier zusammenge
setzter Magnete gemäß Fig. 33 gebildet ist;
Fig. 35 einen zusammengesetzten Magnet bestehend aus drei
Einzelmagneten;
Fig. 36 einen zusammengesetzten Magnet, der durch Aufein
anderstapeln zweier Magnete gemäß Fig. 35 gebil
det ist;
Fig. 37 einen zusammengesetzten Magnet, der durch Kombi
nation von vier zusammengesetzten Magneten sowohl
horizontal als auch vertikal gebildet ist, wobei
jeder zusammengesetzte Magnet wiederum aus fünf
Einzelmagneten besteht;
Fig. 38 bis 41 Beispiele, bei denen die erwähnten ver
schiedenen zusammengesetzten Magnete zur Magnet
therapie verwendet werden;
Fig. 42 einen quadratischen Plattenmagnet gemäß der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 43 schematisch die Art und Weise, in der Plattenma
gnete gemäß Fig. 42 Seite an Seite derart zusam
mengefügt werden, daß ihre Ebenen sich vertikal
erstrecken;
Fig. 44 schematisch die Möglichkeit, die Plattenmagnete
gemäß Fig. 42 derart aufeinanderzustapeln, daß
sich ihre Ebenen horizontal erstrecken;
Fig. 45 verschiedene Arten von scheibenförmigen Platten
magneten;
Fig. 46 verschiedene Formen von kreisringförmigen Plat
tenmagneten;
Fig. 47 verschiedene Möglichkeiten von Magneten, die
durch Kombination verschiedener Arten von mehr
eckigen Einheitsmagneten gebildet werden;
Fig. 48 ein Beispiel eines Magneten der durch Aufeinan
derstapeln von Plattenmagneten mit verschiedenen
Formgebungen gebildet ist;
Fig. 49 ein Beispiel, in dem eine Mehrzahl von Platten
magneten aufeinandergestapelt ist, um ein magne
tisches Therapiegerät zu bilden, welches in An
lage mit einem zu behandelnden Körperteil ist;
und
Fig. 50 und 51 Beispiele, in denen Plattenmagnete mitein
ander kombiniert werden, um ein magnetisches
Therapiegerät zu bilden und welche in Anlage mit
dem zu behandelndn Körperteil sind.
Wie aus den Fig. 1 bis 6 hervorgeht, besteht das magne
tische Therapiegerät gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung aus einem Paar von Hälften A und
B, welche im wesentlichen gleiche Formgebung und gleiche
Größe haben, wobei jede der Hälften A und B einen Aufbau
aufweist, bei dem ein Magnet 1 mit starker Magnetkraft
innerhalb eines Aufnahmebereiches 3 eines Schutzbauteiles
2 derart aufgenommen wird, daß eine Anlageoberfläche 4
des Magneten 1 freiliegt. In diesem Fall ist die Kontakt
oberfläche 4 von einer der einander gegenüberliegenden
Hälften A und B der Nordpol, wohingegen die Anlageober
fläche 4 der anderen Hälfte den Südpol bildet. Die Ober
fläche eines jeden Schutzbauteiles 2 auf der Seite, auf
der die Anlageoberfläche 4 des zugehörigen Magneten 1
freiliegt, ist in Form einer flachen Fläche 6 ausgebil
det, so daß die einander gegenüberliegenden Anlageober
flächen 4 der beiden Magnete 1 in enge Anlage miteinander
gebracht werden können. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist
jede Anlageoberfläche 4 der Magnete 1 so angeordnet, daß
sie leicht von der Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2
vorsteht, wie durch das Bezugszeichen 5 veranschaulicht,
um die Anlageoberflächen 4 einfach mit einem zu behan
delnden Körperteil in Anlage zu bringen, so daß beim Zu
sammenfügen der beiden Hälften A und B eine Lücke zwi
schen den Oberflächen 6 verbleibt. Somit ist es vorteil
haft, das Gerät so auszubilden, daß, wenn das Paar von
Hälften A und B miteinander in Anlage gebracht wird, ein
kleiner Luftspalt 7 zwischen den Schutzbauteilen 2 ver
bleibt, wie in Fig. 4 dargestellt. Der Luftspalt 7 ermög
licht es, die Magnete 1 leicht in direkte und dichte An
lage miteinander aufgrund der Anziehungskräfte zwischen
den Magneten 1 zu bringen. Es ist auch möglich, die An
ordnung gemäß Fig. 6 vorzusehen. Hierbei ist ein Ab
standshalter 7′ in den Luftspalt 7 eingebracht, so daß
kein Spalt zwischen den Oberflächen 6 der Schutzbauteile
2 verbleibt. In der Anordnung gemäß Fig. 5 sind die Anla
geoberflächen 4 der Magnete 1 bezüglich der Oberflächen 6
der Schutzbauteile 2 leicht zurückgesetzt, so daß diese
beiden Oberflächen eine kleine Stufe bilden. Wenn somit
das Paar von Schutzbauteilen 2 in Anlage miteinander ge
bracht wird, verbleibt der Luftspalt 7 zwischen den Ma
gneten 1, wie in Fig. 5 dargestellt. Dieser Spalt 7 ver
hindert eine Beschädigung der Magnete 1, die sonst ver
ursacht werden kann, wenn die Magnete 1 aufgrund ihrer
Anziehungskraft aufeinanderprallen, wenn die beiden
Hälften A und B zusammengefügt werden.
Das erwähnte Paar von Magneten mit starken Magnetkräften
kann prismatisch oder anders ausgebildet sein, so z. B.
flach und plattenförmig oder scheibenförmig, wobei die
Magnetisierungsrichtung und die Polflächen bereits be
stimmt sein müssen. Die Schutzbauteile dienen nicht nur
zum Schutz der entsprechenden Magnete, sondern erleich
tern auch die Handhabung des gesamten Gerätes. Somit ist
es vorteilhaft, die Schutzbauteile so auszubilden, daß
sie bequem handhabbar sind, aber es reicht grundsätzlich
aus, daß die Schutzbauteile so ausgebildet sind, daß sie
die äußeren Oberflächen der entsprechenden Magnete mit
Ausnahme der Anlageoberfläche schützen. Beispielsweise
können die Schutzbauteile prismatisch, halbkugelförmig
oder plattenförmig anstelle der halbzylindrischen Form
gebung gemäß den Fig. 1 bis 6 sein. Obwohl in der be
schriebenen Ausführungsform jeder Magnet nur eine Anlage
oberfläche hat, die nicht von dem zugehörigen Schutzbau
teil abgedeckt ist, kann jeder Magnet auch zwei Anlage
oberflächen haben. In diesem Fall hat das Hälftenpaar den
gleichen Aufbau, bei dem zwei Kontaktoberflächen durch
Nord- und Südpole definiert sind. Die Magnete und die
Schutzbauteile können miteinander durch bekannte Mittel
verbunden werden, beispielsweise durch Verkleben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie wird
wie folgt verwendet:
Die Anlageoberfläche einer Hälfte 10 der Vorrichtung, die
aus zwei Magneten mit starken Magnetkräften besteht, wird
gegen eine schmerzende Stelle 9 des Körpers 8 einer Per
son gegenüber einer weiteren Hälfte 10′ gedrückt, so daß
die stärksten Magnetkraftlinien auf die betroffene Stelle
9 einwirken, wie in Fig. 7 dargestellt. Anstelle einer
Anordnung, bei der die Stelle 9 zwischen den Stellen 10
und 10′ zu liegen kommt, können die Hälften 10 und 10′
auch Seite an Seite angeordnet werden, wobei ihre Anlage
oberflächen in Anlage mit der Stelle 9 gebracht werden,
wie in Fig. 8 dargestellt. In jedem Fall wirken starke
Magnetkraftlinien auf die betroffene Stelle, so daß
Beschwerden sehr schnell behoben werden können. Physische
Beschwerden, welche mit dem magnetischen Therapiegerät
beseitigt werden können, sind Steifigkeit, Schmerzen
allgemeiner Art, Verspannungen, Druckgefühle etc. und das
Gerät kann hierbei an jeder Stelle des menschlichen Kör
pers angewendet werden. Selbstverständlich wird auch dann
ein therapeutischer Effekt erzeugt, wenn das Gerät auf
einen Therapiepunkt gelegt wird und nicht direkt auf den
betroffenen Körperteil.
Der zusammengesetzte Magnet, der das magnetische Thera
piegerät gemäß der zweiten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung bildet, wird durch Anordnung einer
Mehrzahl von starken Magneten derart gebildet, daß die
Nord- und Südpole alternierend angeordnet sind, wie in
den Fig. 9 bis 12 dargestellt. Im Beispiel gemäß Fig. 9
sind zwei Hochleistungsmagnete, die im wesentlichen
gleiche Form und Größe haben, Seite an Seite in Längs
richtung derart angeordnet, daß der Nordpol eines Magne
ten dem Südpol des anderen Magneten gegenüberliegt. Das
magnetische Therapiegerät, das aus den zwei Magneten be
steht, ist normalerweise mit einem nichtmagnetisierbaren
Metallüberzug z. B. aus rostfreiem Stahl, Aluminium oder
Kupfer überzogen, um die Magnete zu schützen und ihre
Oberflächen zu bedecken, wobei die Oberfläche der Abdec
kung wiederum mit einem Kunststoffmaterial überzogen ist.
In diesem Fall müssen die miteinander kombinierten Ma
gnete nicht unbedingt im wesentlichen gleich Form und
Größe haben, sondern es ist möglich, zwei Magnete zu
verwenden, die verschiedene Abmessungen haben, wobei je
doch die entsprechenden Anlageoberflächen gleiche Größe
haben müssen.
In dem Beispiel gemäß Fig. 10 wird ein zusammengesetzter
Magnet dadurch gebildet, daß zwei Magneteinheiten, die
jeweils aus zwei Magneten gemäß Fig. 9 gebildet sind,
lateral nebeneinander angeordnet werden.
Der zusammengesetzte Magnet gemäß Fig. 11 wird durch
vertikale Anordnung zweier Einheiten in einer Art und
Weise ähnlich der eben erwähnten gebildet. Diese Anord
nung ist geeignet zur Verwendung, wenn ein Paar derarti
ger zusammengesetzter Magnete verwendet wird, um den be
troffenen Körperteil dazwischen anzuordnen.
Fig. 12 zeigt ein weiteres Beispiel, bei dem der zusam
mengesetzte Magnet aus vier Einheiten gebildet ist, um
die Magnetkraft weiter zu verstärken.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenden Er
findung kann auch dadurch gebildet werden, daß Magnete
mit starken Magnetkräften in verschiedenster Art und
Weise miteinander kombiniert werden, wobei diese Kombi
nationsmöglichkeiten über die Darstellungen gemäß den
Fig. 9 bis 12 hinausgehen. In jedem Fall ist es vorzu
ziehen, eine optimale Anordnung in Abhängigkeit der Be
dürfnisse zu schaffen. Es bestehen keine Einschränkungen
hinsichtlich der Art der Kombinationen einzelner Magnete
miteinander, sowie der Formgebung und Größe des zusam
mengesetzten Magneten, vorausgesetzt, daß der letztend
liche Aufbau und die letztendliche Größe der Vorrichtung
noch zweckdienlich sind.
In vielen Fällen ist jede der Magneteinheiten mit einem
Überzug versehen, um die zusammengesetzten Magnete zu
sichern und zu schützen, wie bereits beschrieben.
Es ist auch möglich, einen Aufbau zu erhalten, bei dem,
wie in den Fig. 13 bis 15 dargestellt ist, der Hochlei
stungsmagnet 1 innerhalb des Aufnahmebereiches 3 des
Schutzbauteiles 2 derart aufgenommen wird, daß die Anla
geoberfläche 4 alleine freibleibt. In diesem Fall kann
der Magnet 1 mit dem Aufnahmebereich 3 des Schutzbautei
les 2 in bekannter Art und Weise, beispielsweise durch
eine Klebung, verbunden werden.
Bei dem magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Verwendung von zwei Magneten in einem
Paar, wie in Fig. 1 dargestellt, noch wirksamer und in so
einem Falle ist es nötig, daß die einander gegenüberlie
genden Anlageoberflächen der zwei Magnete einander entge
gengesetzte Polaritäten haben. In diesem Falle ist die
Oberfläche eines jeden Schutzbauteiles 2 auf der Seite,
auf der die Anlageoberfläche 4 des zugehörigen Magneten 1
frei vorliegt, in Form einer flachen Oberfläche 6 ausge
bildet, so daß die einander gegenüberliegenden Anlage
oberflächen 4 der zwei Magneten 1 in enge Anlage mitein
ander bringbar sind.
Anstelle der dargestellten halbzylindrischen Form können
die Schutzbauteile auch z. B. prismatisch, halbkugelför
mig oder plattenförmig sein. Obwohl in der beschriebenen
Ausführungsform jeder Magnet nur eine Anlageoberfläche
aufweist, die nicht von dem zugehörigen Schutzbauteil
bedeckt ist, kann jeder Magnet auch zwei Anlageoberflä
chen aufweisen. In diesem Fall weist das Paar vollständig
identischen Aufbau auf. Die Magnete und die Schutzbau
teile können mittels geeigneter Verfahren je nach Anwen
dungsfall verbunden werden, z. B. unter Verwendung eines
Klebstoffes. Jedoch ist es vorteilhaft, sie miteinander
direkt oder indirekt unter Verwendung von Befestigungs
schrauben zu verbinden, da hierdurch eine höhere Halte
kraft möglich ist und die Schutzbauteile und/oder die
Magnete austauschbar sind.
In den Anordnungen gemäß den Fig. 14 und 5 ist die Anla
geoberfläche 4 des Magneten 1 gegenüber der Oberfläche 6
des Schutzbauteiles 2 zurückversetzt, so daß zwischen
diesen beiden Oberflächen eine kleine Lücke gebildet
wird. Es ist vorteilhaft, das Gerät so auszubilden, daß
beim Aneinanderliegen der beiden Bauteile ein kleiner
Luftspalt 7 zwischen den Magneten 1 verbleibt, wie in
Fig. 5 dargestellt. Dieser Spalt 7 verhindert eine Be
schädigung der Magneten 1, die sonst auftreten könnte,
wenn sie aufgrund ihrer Anziehungskräfte hart aufeinan
derprallen.
Wenn die Anlageoberfläche 4 des Magneten 1 leicht von der
Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 vorsteht, wie in den
Fig. 15 und 6 dargestellt, oder wenn die Oberflächen 4
und 6 in einer Ebene liegen, kann ein Abstandshalter
dazwischengeschaltet werden, so daß der Luftspalt 7 er
zeugt wird.
Obwohl in der beschriebenen Ausführungsform ein jeder der
Magnete prismatische Formgebung hat, kann der Magnet auch
anders ausgestaltet sein, so z. B. flach, plattenförmig
mit einer bereits bestimmten Magnetisierungsrichtung. Die
Schutzbauteile schützen nicht nur die entsprechenden Ma
gnete, sondern erleichtern auch die Handhabung des Gerä
tes. Somit ist es vorteilhaft, die Schutzbauteile derart
auszubilden, daß die bequem zu handhaben sind, wobei es
jedoch grundsätzlich ausreicht, die Schutzbauteile so
auszubilden, daß sie die äußeren Oberflächen der entspre
chenden Magnete schützen.
Das magnetische Therapiegerät gemäß der vorliegenden Er
findung wird wie folgt verwendet:
Die relativ große Anlageoberfläche 11 des magnetischen
Therapiegerätes wird leicht gegen die zu behandelnde
Stelle 9 des menschlichen Körpers 8 gedrückt. Im Gegen
satz zu herkömmlichen magnetischen Therapiegeräten weist
das Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfindung Nord-
und Südpole auf, die alternierend entlang der Anlage
oberfläche angeordnet sind, so daß magnetische Kraftli
nien stärker auf den menschlichen Körper einwirken, so
daß die Magnettherapie innerhalb einer kurzen Zeitdauer
bereits wirksam wird, wobei hierbei noch die Kombination
der Verwendung einer großen Anlageoberfläche vorliegt.
Für den Fall, daß ein Paar von magnetischen Therapiege
räten in einem Satz verwendet werden, wird die Anlage
oberfläche 11 eines magnetischen Therapiegerätes leicht
gegen den betroffenen Körperteil 9 des menschlichen Kör
pers 8 gegenüber der Anlageoberfläche des anderen magne
tischen Therapiegerätes 10′ gehalten, so daß die stärk
sten Magnetkraftlinien auf den betroffenen Körperteil 9
einwirken, wie in Fig. 7 dargestellt. Anstelle einer
Anordnung, bei der der betroffene Körperteil 9 zwischen
die beiden Hälften eingeschlossen wird, kann auch ein
Paar von magnetischen Therapiegeräten 10 und 10′ Seite an
Seite angeordnet werden, wobei die Anlageoberflächen in
Anlage mit dem betroffenen Körperteil 9 sind, wie in Fig.
8 dargestellt.
In jedem Fall wirken starke Magnetkraftlinien auf den
betroffenen Körperteil, so daß Beschwerden in dem Kör
perteil sehr schnell behoben werden können. Physische
Beschwerden, die mit dem magnetischen Therapiegerät gemäß
der vorliegenden Erfindung behoben werden können, sind
Steifigkeit, Schmerzen allgemeiner Art, Taubheitsgefühle,
Druckgefühle etc. und das Gerät kann verwendet werden, um
Beschwerden an jedem Körperteil zu beheben. Weiterhin
ergibt sich auch ein therapeutischer Effekt dadurch, daß
das Gerät auf einen zugehörigen Therapiepunkt gelegt wird
und nicht direkt auf den betroffenen Körperteil.
Ein zusammengesetzter Hochleistungsmagnet, der ein magne
tisches Therapiegerät gemäß der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt, besteht aus einer
Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die in einer Reihe in
Magnetisierungsrichtung derart angeordnet sind, daß
gleiche Pole eines jeden Paares von benachbarten Magneten
einander gegenüberliegen, wobei ein magnetisch durchläs
siges Material dazwischen geschaltet ist, wie in den Fig.
18(A) und 18(B) dargestellt.
In der Anordnung gemäß Fig. 18(A) ist eine Mehrzahl von
Hochleistungsmagneten 1 mit im wesentlichen gleicher Form
und Größe in einer Reihe in Magnetisierungsrichtung ange
ordnet, wobei ein magnetisch durchlässiges Material 2
zwischen jedes Paar von benachbarten Magneten 1 einge
bracht ist. In diesem Fall ist der Querschnitt des ma
gnetisch durchlässigen Materials 2 für gewöhnlich im we
sentlichen gleich dem des Magneten 1.
In der Anordnung gemäß Fig. 18(A) ist der zusammenge
setzte Magnet durch Anordnung einer Reihe von fünf Hoch
leistungsmagneten gleicher Formgebung mit vier magnetisch
durchlässigen Materialien jeweils zwischen einem Paar von
benachbarten Magneten gebildet, wobei das magnetisch
durchlässige Material den gleichen Querschnitt hat wie
die Magnete. In diesem Fall besteht keine spezielle Ein
schränkung hinsichtlich der Größe der Hochleistungsma
gnete, vorausgesetzt, daß diese noch herstellbar sind.
Weiterhin muß jeder der Magnete nicht unbedingt gleiche
Abmessungen haben, sondern es ist nur nötig, daß die Ma
gnete im wesentlichen gleichen Querschnitt aufweisen.
Dies trifft auch für die magnetisch durchlässigen Mate
rialien zu. Genauer gesagt, alle verwendeten Materialien
müssen nicht unbedingt gleiche Abmessungen haben, aber es
ist vorzuziehen, die magnetisch durchlässigen Materialien
so anzuordnen, daß die magnetische Flußdichte an der
Oberfläche eines jeden Materials unterhalb des Sätti
gungspegels liegt.
Fig. 18(B) zeigt ein magnetisches Therapiegerät, das mit
dem Gerät gemäß Fig. 18(A) gepaart werden kann. Das ma
gnetische Therapiegerät gemäß Fig. 18(B) wird durch Kom
bination von Hochleistungsmagneten 3 und magnetisch
durchlässigen Materialien 4 derart gebildet daß die
entsprechenden Magnete 3 der zwei Geräte gemäß den Fig.
18(A) und 18(B) einander entgegengesetzte Magnetpolari
täten haben. Im Gebrauch wird jedes der magnetischen
Therapiegeräte für gewöhnlich mit einem nichtmagneti
sierbaren Metallüberzug, wie z. B. rostfreiem Stahl,
Aluminium oder Kupfer überzogen, um die Magnete und die
magnetisch durchlässigen Materialien lagezusichern und
die Oberfläche des Gerätes zu schützen, wobei die Ober
fläche der Abdeckung wiederum mit einem Kunststoffmate
rial überzogen wird. Für gewöhnlich kann jedes der magne
tischen Therapiegeräte gemäß den Fig. 18(A) und 18(B) für
sich alleine verwendet werden, eine paarweise Anwendung
ist jedoch noch wirksamer.
Das magnetische Therapiegerät gemäß dieser Ausführungs
form kann einen Aufbau aufweisen, bei dem der zusammenge
setzte Magnet 1 in einem Aufnahmebereich 3 eines Schutz
bauteiles 2 derart aufgenommen wird, daß die Anlageober
fläche 4 drei vorliegt, wie in den Fig. 1 und 2 darge
stellt. In diesem Fall kann der zusammengesetzte Magnet 1
in dem Aufnahmebereich 3 des Schutzbauteiles 2 mittels
bekannter Verfahren gehalten werden, beispielsweise durch
Verwendung eines Klebers.
Die paarweise Verwendung zweier magnetischer Therapiege
räte gemäß den Fig. 14, 3, 4 und 5 ist viel wirksamer und
in so einem Fall ist es nötig, daß die einander gegen
überliegenden Anlageoberflächen der zwei Geräte einander
entgegengesetzte Polaritäten haben. In diesem Fall wird
die Oberfläche eines jeden Schutzbauteiles 2 auf der
Seite, auf der die Anlageoberfläche 4 des zugehörigen
Magneten 1 freiliegt, in Form einer flachen Oberfläche 6
ausgebildet, so daß die einander gegenüberliegenden Anla
geoberflächen 4 der beiden Magneten 1 in enge Nachbar
schaft miteinander gebracht werden können.
In den Anordnungen gemäß den Fig. 14 und 5 ist die Anla
geoberfläche 4 des Hochleistungsmagneten 1 gegenüber der
Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 leicht zurückversetzt,
so daß ein kleiner Luftspalt zwischen diesen beiden
Oberflächen gebildet ist. Es ist nämlich vorteilhaft, das
Gerät so auszubilden, daß bei einer Anlage des Paares von
Schutzbauteilen miteinander der Luftspalt 7 zwischen den
Magneten 1 verbleibt, wie in Fig. 5 dargestellt. Dieser
Spalt 7 verhindert eine Beschädigung der Magnete 1, wenn
diese durch ihre Anziehungskraft gegenseitig angezogen
werden und aufeinanderprallen.
Wenn die Anlageoberfläche 4 des Magneten 1 leicht von der
Oberfläche 6 des Schutzbauteiles 2 vorsteht, wie in den
Fig. 3 und 4 dargestellt, oder wenn die Anlageoberflächen
4 und 6 miteinander in einer Ebene liegen, kann ein Ab
standshalter dazwischengeschaltet werden, so daß der
Luftspalt 7 gebildet wird, wie in Fig. 6 dargestellt.
Obwohl in der beschriebenen Ausführungsform jeder der
Hochleistungsmagnete prismatische Formgebung hat, kann
der Magnet auch anders ausgestaltet sein, beispielsweise
in Form einer flachen Platte, an der die Magnetisie
rungsrichtung bereits bestimmt worden ist. Die Schutz
bauteile dienen nicht nur zum Schutz der entsprechenden
Magnete, sondern erleichtern auch die Handhabung des Ge
rätes. Somit ist es vorteilhaft, die Schutzbauteile so
auszubilden, daß sie bequem zu handhaben sind, obwohl es
grundsätzlich ausreicht, die Schutzbauteile so auszubil
den, daß sie die äußeren Oberflächen der entsprechenden
Magnete schützen können. Die Schutzbauteile können bei
spielsweise eine prismatische, halbkugelige oder plat
tenförmige Formgebung anstelle der halbzylindrischen
Formgebung gemäß der beschriebenen Ausführungsform ha
ben.
Im folgenden wird die Anwendung des magnetischen Thera
piegerätes gemäß dieser Ausführungsform beschrieben:
Für gewöhnlich wird die relativ große Anlageoberfläche 11
des magnetischen Therapiegerätes 10 leicht gegen den be
troffenen Körperteil 9 des menschlichen Körpers 8 ge
drückt, wie in Fig. 19 dargestellt. Im Gegensatz zu her
kömmlichen magnetischen Therapiegeräten sind bei dem Ge
rät gemäß dieser Ausführungsform die Nord- und Südpole
alternierend an der Anlageoberfläche ausgebildet, wobei
die magnetisch durchlässigen Bereiche dazwischengeschal
tet sind, so daß die magnetischen Kraftlinien noch stär
ker auf den Körperteil einwirken können, so daß die Ma
gnettherapie innerhalb einer kurzen Zeitdauer wirkt, wo
bei die Kombination mit der großen Anlageoberfläche einen
zusätzlichen Faktor darstellt. Für den Fall, daß ein Paar
von magnetischen Therapiegeräten in einem Satz verwendet
wird, wird die Anlageoberfläche 11 eines magnetischen
Therapiegerätes 10 leicht gegen den betroffenen Teil 9
des Körpers 8 gedrückt, wobei die Anlageoberfläche des
anderen magnetischen Therapiegerätes 10′ gegenüberliegt,
so daß die stärksten Magnetkraftlinien auf den betroffe
nen Teil 9 einwirken, wie in Fig. 7 dargestellt. Anstelle
einer Anordnung, bei der der betroffene Körperteil zwi
schen den Magneten zu liegen kommt, kann das Paar von
magnetischen Therapiegeräten 10 und 10′ auch Seite an
Seite angeordnet werden, so daß die entsprechenden Anla
geoberflächen in Anlage mit dem betroffenen Teil 9 gera
ten, wie in Fig. 8 dargestellt.
Die Fig. 20 und 21 zeigen eine vierte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, d. h. ein magnetisches Therapie
gerät mit einer scheibenförmigen Anlageoberfläche. In
dieser Ausführungsform sind vier konische vorspringende
Pole 1, die abwechselnd Nord- und Südpole bilden, auf der
Anlageoberfläche ausgebildet. Die Spitze eines jeden ko
nischen vorspringenden Poles 1 ist leicht abgerundet, um
die Stimulation der Haut des menschlichen Körpers etwas
abzuschwächen. In dem Beispiel gemäß Fig. 20 ist der An
lagebereich, der die vorspringenden Pole 1 aufweist, von
einem Magneten gebildet, der einstückig ausgebildet ist.
Dieser Aufbau kann jedoch auch dadurch erzielt werden,
daß eine Kombination von zwei Einzelmagneten mit je einem
Paar von Nord- und Südpolen erfolgt. In der dargestellten
Ausführungsform ist eine Weichstahlplatte 2 , die somit ein
magnetisierbares Material ist, mit der Bodenfläche des
Magneten verbunden, um die magnetische Flußdichte in der
Nähe der vorspringenden Pole 1 zu verstärken, die in An
lage mit dem menschlichen Körper gebracht werden.
In dem Beispiel gemäß Fig. 21 hat das magnetische Thera
piegerät im wesentlichen gleichen Aufbau wie in dem Bei
spiel gemäß Fig. 20, d. h., das Gerät weist vier vor
springende Pole 1 auf, die den Bereich bilden, der in
Anlage mit dem menschlichen Körper gebracht wird, d. h.
der Bereich, der die vorspringenden Pole 1 aufweist, ist
aus Weichstahl, d. h. einem magnetisierbaren Material
gebildet. Ferrit-Magnete und Magnete die seltene Erden
enthalten und welche für gewöhnlich verwendet werden,
sind gesinterte Magnete, die somit zerbrechlich und
schwierig zu bearbeiten sind. Wenn somit das Gerät aus
zwei Abschnitten zusammengesetzt wird, d. h. aus einem
scheibenförmigen gesinterten Magnetabschnitt und einem
vorspringenden Polbereich, die voneinander getrennt aus
gebildet werden, kann der vorspringende Polbereich, der
schwieriger herzustellen ist, vorteilhafterweise unter
Verwendung eines magnetisierbaren Materials, wie z. B.
Eisen oder einer eisenhaltigen Legierung gebildet werden,
was hinsichtlich der Herstellung eine Vereinfachung dar
stellt. In diesem Fall ist die Basis 2 aus einem Magnet
mit seltenen Erden gebildet.
Fig. 22 zeigt eine weitere Ausbildungsform, bei der die
Anlageoberfläche aus sechs vorspringenden Magnetpolen 1
besteht, von denen jeder die Form eines Kegelstumpfes
oder einer Pyramide mit quadratischer Grundfläche hat,
wobei die Pole 1 so angeordnet sind, daß sie abwechselnd
Nord- und Südpole bilden. Diese Ausführungsform wird
durch Kombination von sechs Einzelmagneten mit je einem
Nord- oder Südpol gebildet.
Wenn das magnetische Therapiegerät unter Verwendung von
Einzelmagneten mit je einem Paar von Nord- und Südpolen
derart gebildet wird, daß es bei seiner Anwendung belie
big zusammengefügt und wieder auseinandergenommen werden
kann, ist es möglich, die Anzahl der Einzelmagnete zu
variieren, um auf den jeweiligen Behandlungszustand des
betroffenen Körperteils angepaßt zu werden, was beson
ders vorteilhaft ist.
Fig. 23 zeigt ein Beispiel, bei dem vorspringende magne
tische Pole 1, die den Anlagebereich bilden, aus einem
magnetisch durchlässigen Material gebildet sind, wohin
gegen eine Basis 2 aus einem Magnet mit seltenen Erden
geformt ist. In diesem Beispiel bildet eine Mehrzahl von
Vorsprüngen in Kombination jeweils die Nord- und Südpo
le.
Fig. 24 zeigt ein Beispiel der Anwendung des Magneten für
medizinische Behandlung, wobei mit dem Bezugszeichen 1
der Magnet bezeichnet ist, mit dem Bezugszeichen 2 die
Vorsprünge, mit dem Bezugszeichen 3 ein Klebeband und mit
dem Bezugszeichen 4 ein menschlicher Körper bezeichnet
ist.
Fig. 25 zeigt die kleinste Einheit, die verwendet wird,
um einen zusammengesetzten Magnet gemäß einer fünften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu bilden. Die
Einheit besteht aus vier rechteckförmigen, flächenparal
lelen Magneten mit jeweils gleicher Formgebung. Die vier
Magnete sind derart angeordnet, daß Nord- und Südpole um
die Mitte der Einheit in einer Ebene senkrecht zur Ma
gnetisierungsrichtung alternierend angeordnet sind, wie
dargestellt. Fig. 26 zeigt einen zusammengesetzten Magne
ten, der durch horizontale Kombination zweier Einheits
magneten des Typs gemäß Fig. 25 gebildet ist. Fig. 27
zeigt einen zusammengesetzten Magneten gemäß der vorlie
genden Erfindung, der durch vertikales Aufeinanderstapeln
zweier Einheitsmagneten gemäß Fig. 25 gebildet ist. Fig.
28 zeigt einen zusammengesetzten Magneten, der durch eine
Kombination sowohl in horizontaler als auch in vertikaler
Richtung von insgesamt vier Einheitsmagneten gemäß Fig.
25 gebildet ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, daß der ge
wünschte zusammengesetzte Magnet durch geeignetes Ver
binden von Einheitsmagneten gebildet wird, wobei deren
gleiche Oberflächen einander gegenüberliegen, wie darge
stellt. Bei einem zusammengesetzten Magnet dieses Auf
baus, wobei zusammengesetzte Einheitsmagnete wie ge
wünscht zusammengesetzt werden, und gleiche Oberflächen
einander gegenüberliegen, wirken stets Anziehungskräfte.
Die Fig. 29 bis 32 zeigen schematisch vereinfacht prak
tische Beispiele zur Anwendung des zusammengesetzten Ma
gnetes gemäß der fünften Ausführungsform in einer Magnet
therapie.
Fig. 29 zeigt ein Beispiel, bei dem zwei zusammengesetzte
Einheitsmagnete, von denen jeder aus vier Magneten be
steht (Fig. 25) von beiden Seiten in Anlage mit dem be
troffenen Körperteil gebracht werden. In diesem Fall sind
die beiden zusammengesetzten Magnete unvermeidlich stets
derart angeordnet, daß zwischen ihnen Anziehungskräfte
herrschen, so daß keine Möglichkeit besteht, daß der be
troffene Körperteil zwischen zwei Oberflächen zu liegen
kommt, die einander magnetisch abstoßen.
Fig. 30 zeigt eine Möglichkeit, bei der der betroffene
Körperteil zwischen einem Paar von zusammengesetzten Ma
gneten des Typs gemäß Fig. 27 zu liegen kommt, d. h.
zwischen zwei zusammengesetzten Magneten des Typs gemäß
Fig. 29. Fig. 31 zeigt die Möglichkeit, in der ein zu
sammengesetzter Magnet gemäß Fig. 26 verwendet wird, wo
bei der zusammengesetzte Magnet mit einem Schutzbauteil
abgedeckt ist, um die Einzelmagnete zu einer Einheit zu
sammenzufassen. In diesem Fall sind kleine Vorsprünge
nahe der Mitte des zusammengesetzten Magneten ausgebil
det, so daß auch eine Person mit schlechtem Sehvermögen
die Mittenlage des Gerätes bzw. magneten erkennen kann.
Fig. 32 zeigt ein Beispiel, bei dem vier zusammengesetzte
Magnete des Typs gemäß Fig. 25 derart verwendet werden,
daß zwei Stapel von je 2 Magneten Seite an Seite ange
ordnet sind.
Wie beschrieben, ermöglicht es der zusammengesetzte Magnet
gemäß dieser Ausführungsform, daß Einzelmagnete herge
stellt werden können, bei denen Art, Größe und Magnet
kraft der Magnete frei wählbar sind. Somit ist es mög
lich, den Wirkungsbereich des Magnetismus, die Stärke der
Magnetkraft etc. abhängig vom Zweck und Bedarf auszuwäh
len. Zusätzlich können die Einzelmagnete wie gewünscht
zusammengefügt und voneinander getrennt werden und sind
einfach zu handhaben, so daß der zusammengesetzte Magnet
gemäß dieser Ausführungsform sehr vorteilhaft anwendbar
ist.
Fig. 33 zeigt die kleinste Einheit eines zusammengesetz
ten Magneten gemäß einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung, d. h. einen Magnet, der aus zwei
Einzelmagneten besteht. Die gestrichelte Darstellung auf
dem Nordpol soll anzeigen, daß eine Farbe, die sich von
der Farbe des Südpols unterscheidet auf dieser Oberfläche
aufgebracht ist. Fig. 34 zeigt einen zusammengesetzten
Magnet, der durch eine horizontale Kombination zweier
Einzelmagnete des Typs gemäß Fig. 33 gebildet ist, d. h.
die beiden Einzelmagnete werden Seite an Seite angeord
net. Somit hat die Oberfläche dieses zusammengesetzten
Magneten eine schachbrettartige Musterung. Fig. 35 zeigt
einen zusammengesetzten Magnet, der in ähnlicher Weise
aus drei Einzelmagneten gebildet ist. Fig. 36 zeigt einen
zusammengesetzten Magnet, der durch eine vertikale Kom
bination von zwei Einzelmagneten des Typs gemäß Fig. 35
gebildet ist, d. h., die beiden Einzelmagnete sind auf
einander gestapelt. Fig. 37 zeigt einen zusammengesetzten
Magnet, der sowohl durch vertikale als auch horizontale
Kombination von insgesamt vier einzelnen, zusammenge
setzten Magneten der mit jeweils fünf Einzelmagneten ge
bildet ist. Die Oberfläche des zusammengesetzten Magneten
hat ebenfalls eine schachbrettartige Musterung in zwei
verschiedenen Farben. Somit erlaubt der zusammengesetzte
Magnet gemäß dieser Ausführungsform die Auswahl von ge
wünschter Größe und gewünschter Stärke der Magnetkraft
durch dreidimensionale Kombination einer gewünschten An
zahl von einzelnen zusammengesetzten Magneten. Da an dem
Nord- bzw. Südpolen zwei verschiedene Farben aufgebracht
sind, ist es möglich, eine gewünschte Anzahl von einzel
nen, zusammengesetzten Magneten leicht miteinander zu
kombinieren.
Die Fig. 38 bis 41 zeigen schematisch vereinfacht Bei
spiele zur Anwendung des zusammengesetzten Magnetes gemäß
dieser Ausführungsform in der Magnettherapie.
Fig. 38 zeigt ein Beispiel, bei dem der betroffene Kör
perteil zwischen einem Paar von zusammengesetzten Magne
ten des Typs gemäß Fig. 35 mit je drei Einzelmagneten
eingebracht wird. Hierbei ist wesentlich, daß die beiden
Einzelmagnete derart miteinander kombiniert werden, daß
sie einander anziehen, was auf der Grundlage der Farben
erfolgen kann, die an die verschiedenen Magnetpolen an
gebracht sind.
Fig. 39 zeigt ein Beispiel, bei dem der betroffene Kör
perteil zwischen einem Paar von zusammengesetzten Magne
ten des Typs gemäß Fig. 36 zu liegen kommt.
Fig. 40 zeigt ein Beispiel, bei dem zwei zusammengesetzte
Magnete des Typs gemäß Fig. 35 Seite an Seite auf den
betroffenen Körperteil aufgelegt werden, wohingegen Fig.
41 ein Beispiel zeigt, bei dem der zusammengesetzte Ma
gnet gemäß Fig. 37 verwendet wird.
Die Fig. 42 bis 47 zeigen den grundlegenden Aufbau von
Plattenmagneten gemäß der siebten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Fig. 42 zeigt einen Plattenma
gnet, der durch Kombination von quadratischen Einzelma
gneten derart gebildet wird, daß die Nord- und Südpole
alternierend schachbrettmusterartig angeordnet sind. Fig.
43 zeigt schematisch ein Beispiel, bei dem zwei Platten
magnete des Typs gemäß Fig. 42 vertikal derart miteinan
der kombiniert werden, daß sie einander anziehen, wohin
gegen Fig. 44 ein Beispiel zeigt, bei dem drei Platten
magnete des Typs gemäß Fig. 42 durch Aufeinanderstapeln
miteinander kombiniert werden. Die Fig. 45 und 46 zeigen
scheibenförmige und ringförmige (torusförmige) Platten
magnete, von denen jeder durch getrenntes Magnetisieren
eines scheiben- oder ringförmigen Materials derart ge
bildet wird, daß die Nord- und Südpole alternierend ange
ordnet sind.
Fig. 47 zeigt Beispiele von Plattenmagneten, die durch
Kombination verschiedener polygoner Einzelmagneten derart
gebildet werden, daß die Nord- und Südpole alternierend
angeordnet sind.
Fig. 48 zeigt ein Beispiel, bei dem zwei Plattenmagnete
verschiedener Formgebung derart aufeinander gestapelt
sind, daß die Grenzlinien zwischen Nord- und Südpolen der
beiden Magneten miteinander fluchten.
Fig. 49 zeigt ein Beispiel, bei dem eine Mehrzahl von
Plattenmagneten aufeinander gestapelt wird, um ein ma
gnetisches Therapiegerät zu bilden, welches dann in An
lage mit dem betroffenen Körperteil gebracht wird, wohin
gegen Fig. 50 ein Beispiel zeigt, bei dem Plattenmagnete
Seite an Seite auf den betroffenen Körperteil aufgelegt
werden. Fig. 51 zeigt ein Beispiel, bei dem der betrof
fene Körperteil zwischen ein Paar von aufeinander gesta
pelten Plattenmagneten angeordnet wird.
Wie beschrieben, ermöglicht der Plattenmagnet gemäß der
siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, daß
Einzelmagnete herstellbar sind, die hinsichtlich Art,
Größe und Magnetkraft frei bestimmbar sind. Somit ist es
möglich, den Wirkbereich des Magneten, die Stärke der
Magnetkraft etc. in Abhängigkeit von Zweck und Anwen
dungsfall geeignet auszuwählen. Da es weiterhin möglich
ist, eine gewünschte Anzahl von Nord- und Südpolen durch
getrenntes Magnetisieren eines Einzelmagneten gewünschter
Größe anzuordnen, kann der Plattenmagnet in vorteilhafter
Weise für die verschiedensten Zwecke angewendet werden.
Therapiebeispiele, die unter Verwendung des magnetischen
Therapiegerätes gemäß der vorliegenden Erfindung durch
geführt wurden, werden im folgenden beschrieben:
Ein sechzigjähriger Mann, der ohne Hilfe eines Stockes
nicht gehen konnte, da in seinem Knie nach einer Arthri
tisoperation Schmerzen zurückblieben, wurde mit einem
magnetischen Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfin
dung behandelt, wobei ein 2-17 Samarium-Cobalt-Magnet mit
einem Energieprodukt von 20 MGOe als Magnet verwendet
wurde, wobei der Magnet mit Polyethylen mit einer Stärke
von 0,2 mm bis 0,3 mm durch Wirbelsintern überzogen war.
Der Anlagebereich des Magneten betrug 15 cm2 (10 cm × 1,5
cm) und die magnetische Flußdichte an der Kontaktober
fläche betrug 3000 G. Der Magnet war in einem hölzernen
Schutzbauteil mit einer Formgebung gemäß den Fig. 1 bis 4
gehalten.
Die Behandlung wurde derart durchgeführt, daß das be
troffene Knie zwischen einem Paar von Hälften des magne
tischen Therapiegerätes angeordnet wurde. Zwei Minuten
nach Behandlungsbeginn konnte der Patient ungefähr 5 m
ohne Hilfe des Stockes gehen und nach drei Behandlungs
minuten war er in der Lage, relativ schnell ohne irgend
welche Schmerzen in seinem Knie zu gehen.
Ein fünfundvierzigjähriger Mann, der seit mehr als einer
Woche an Hexenschuß litt, wurde mit einem magnetischen
Therapiegerät gemäß der vorliegenden Erfindung behandelt,
wobei als Magnet ein 2-17 Samarium-Cobalt-Magnet mit ei
nem Energieprodukt von 20 MGOe verwendet wurde, wobei der
Magnet mit Polyethylen mit einer Stärke von 0,25 mm durch
Wirbelsintern überzogen war. Der Anlagebereich betrug 18
cm2 (9 cm × 2 cm) und die magnetische Flußdichte war in einem
hölzernen Schutzbauteil mit einer Formgebung gemäß den
Fig. 1, 2 und 5 gehalten.
Die Behandlung wurde dadurch durchgeführt, daß ein Paar
von Hälften des magnetischen Therapiegerätes Seite an
Seite auf dem betroffenen Körperteil aufgedrückt wurde,
wie in Fig. 8 dargestellt. Drei Minuten nach Behand
lungsbeginn war der Schmerz vollkommen verschwunden und
kehrte nicht wieder zurück.
Zwei 2-17 Samarium-Cobalt-Magnete mit einem Energiepro
dukt von 20 MGOe wurden als Magnete verwendet und zusam
mengefügt, wie in Fig. 9 dargestellt. Der Kontaktbereich
des Magneten betrug 20 cm2 (10 cm × 2 cm) und die magne
tische Flußdichte an der Kontaktoberfläche betrug 3000
G. Eine Aluminiumschicht war auf die Rückseite des Ma
gneten aufgebracht, d. h. auf der der Anlageoberfläche
gegenüberliegenden Seite, um den Magneten zu verstärken
und danach wurde der Magnet mittels Wirbelsintern mit
Polyethylen mit einer Schichtdicke von 0,2 mm überzogen.
Der überzogene Magnet wurde in einem hölzernen Schutz
bauteil aufgenommen, wie in den Fig. 13 und 14 darge
stellt, um das magnetische Therapiegerät zu bilden.
Ein 56jähriger Mann mit Schmerzen im Schultergelenk wurde
mit diesem magnetischen Therapiegerät behandelt. Die Be
handlung wurde derart durchgeführt, daß die Kontaktober
fläche des Therapiegerätes leicht gegen den betroffenen
Körperteil gedrückt und dort gehalten wurde. Zehn Minuten
nach Behandlungsbeginn ließ der Schmerz nach und nach 30
Minuten Behandlung war der Patient im wesentlichen
schmerzfrei.
Vier 2-17 Samarium-Cobalt-Magnete mit einem Energiepro
dukt von 20 MGOe wurden als Magnete verwendet und gemäß
Fig. 10 zusammengefügt. Die Anlageoberfläche betrug 30
cm2 (10 cm × 3 cm) und die magnetische Flußdichte an der
Anlageoberfläche betrug 3100 G. Auf die Rückseite des
Magneten, d. h. auf die Seite gegenüber der Anlageober
fläche wurde zur Verstärkung eine Aluminiumschicht aufge
bracht und danach wurde der Magnet mittels Wirbelsintern
mit Polyethylen mit einer Schichtdicke von 0,2 mm über
zogen. Der überzogene Magnet wurde dann in ein hölzernes
Schutzbauteil aufgenommen, wie in den Fig. 13 und 15
dargestellt. um ein magnetisches Therapiegerät zu bil
den.
Ein sechzigjähriger Mann, der ohne Hilfe eines Stockes
nicht laufen konnte, da nach einer Arthritisoperation
Schmerzen im Knie zurückblieben, wurde mit einem Paar
derart aufgebauter magnetischer Therapiegeräte behandelt.
Bei der Behandlung wurde das betroffene Knie zwischen ein
Paar von Hälften des magnetischen Therapiegerätes ge
bracht. Drei Minuten nach Behandlungsbeginn konnte der
Patient ungefähr 5 m ohne Hilfe seines Stockes laufen und
nach fünf Behandlungsminuten war er in der Lage, relativ
schnell ohne Schmerzen in seinem Knie zu gehen.
Ein fünzigjähriger Mann, der seit mehr als fünf Tagen an
Hexenschuß litt, wurde mit einem Paar von magnetischen
Therapiegeräten gemäß der vorliegenden Erfindung behan
delt, die gleichen Aufbau hatten, wie die im Beispiel 4,
mit der Ausnahme, daß die Therapiegeräte keine hölzernen
Schutzbauteile hatten und der Polyethylen-Überzug nicht
vorhanden war.
Die Behandlung wurde so durchgeführt, daß ein Paar der
magnetischen Therapiegeräte Seite an Seite auf die
schmerzende Stelle gelegt wurde und dagegen gedrückt wur
de. Drei Minuten nach Behandlungsbeginn war der Schmerz
vollständig verschwunden und kehrte auch nicht mehr zu
rück.
Fünf 2-17 Samarium-Cobalt-Magnete mit einem Energiepro
dukt von 25 MGOe wurden als Magnete verwendet und zusam
men wie in Fig. 18A angeordnet. Die Kontaktfläche eines
jeden der Magnete betrug 1,5 × 1,5 cm. Als magnetisch
durchlässiges Material wurde Eisen verwendet und die
Fläche der Kontaktoberfläche eines jeden durchlässigen
Materials war 1,5 × 1,0 cm. Die magnetische Flußdichte an
der Kontaktoberfläche betrug 2800 bis 3200 G. An jede
der Oberflächen mit Ausnahme der Kontaktoberfläche wurde
zur Verstärkung eine Aluminiumschicht aufgebracht und
danach der Magnet mit Polyethylen mit einer Stärke von
0,15 mm mittels Wirbelsintern überzogen. Der überzogene
Magnet wurde in einem hölzernen Schutzbauteil gemäß den
Fig. 1 bis 4 gehalten, um ein Magnetisches Therapiegerät
zu bilden.
Ein sechzigjähriger Mann, der an Hexenschuß litt, wurde
mit dem erwähnten magnetischen Therapiegerät behandelt.
Bei der Behandlung wurde das magnetische Therapiegerät
leicht gegen den befallenen Körperteil gedrückt. Nach 30
Behandlungsminuten war der Patient im wesentlichen
schmerzfrei.
Ein fünfundfünfzigjähriger Mann, der an Schmerzen in
seinem Knie seit mehr als zehn Tagen litt, wurde mit ei
nem Paar von magnetischen Therapiegeräten behandelt, von
denen eines wie im Beispiel 6 aufgebaut war und das an
dere wie in Fig. 18B dargestellt aufgebaut war, d. h. ein
Paar von magnetischen therapeutischen Geräten mit voll
ständig gleicher Anordnung. Die Behandlung wurde so
durchgeführt, daß die betroffene Körperstelle zwischen
das Paar von magnetischen Therapiegeräten gebracht wurde.
Einige Minuten nach Behandlungsbeginn verschwand der
Schmerz.
Ein vierundfünfzigjähriger Mann, der an Verspannungen in
seiner linken Schulter litt, wurde mit dem magnetischen
Therapiegerät gemäß Fig. 21 behandelt. Als Magnet 2 wurde
ein 10⌀ Samarium-Cobalt-Magnet verwendet und der vor
springende Anlagebereich wurde aus Weichstahl mit einer
Höhe von 6 mm gefertigt. Die Behandlung wurde derart
durchgeführt, daß zwei derartige Magnete auf dem betrof
fenen Körperteil aufgelegt und mittels eines Klebebandes
gesichert wurden. Zwei Stunden nach Behandlungsbeginn
lösten sich die Verspannungen in der linken Schulter des
Patienten um einen beachtlichen Grad. Die Haut des Pa
tienten war relativ empfindlich gegenüber Klebebändern,
so daß er, nachdem ein üblicher Magnet für einen Tag
aufgebracht worden war, an der Stelle, die von dem Kle
beband bedeckt war, einen Ausschlag bekam. Da jedoch im
Fall der vorliegenden Erfindung die Behandlungszeit re
lativ kurz war, reagierte die Haut des Patienten nicht
auf das Klebeband mit einem Ausschlag.
Ein siebenundfünfzigjähriger Mann, der einen dumpfen
Schmerz in Muskel nahe des linken Knies bei dessen Bewe
gung verspürte, wurde mit einem magnetischen Therapiege
rät gemäß Fig. 22 behandelt. Die Anlagefläche betrug 10 ×
15 mm und die Höhe der kegelstumpfförmigen Vorsprünge
betrug 7 mm. Es wurde ein Neodym-Eisen-Magnet verwendet
und das Gerät wurde mittels eines Klebebandes auf den
betroffenen Körperteil aufgebracht. Nach drei Stunden
Behandlungsdauer war der Muskel im wesentlichen schmerz
frei.
Eine einundfünfzigjährige Frau, die an Schmerzen in ihrer
linken Schulter litt, wurde mit einem zusammengesetzten
Magnet (Anlageoberfläche 2 × 9 cm) behandelt, der durch
Zusammenfügen von drei Einzelmagneten mit je einer Größe
von 2 × 3 × 1,5 cm derart gebildet wurde, daß die Anord
nung gemäß Fig. 35 erhalten wurde. Als der zusammenge
setzte Magnet leicht gegen den betroffenen Körperteil für
etwa 10 Minuten gedrückt wurde, ließen die Schmerzen we
sentlich nach und nach 15 Behandlungsminuten war die Pa
tientin schmerzfrei.
Eine Frau im gleichen Alter wie die im Beispiel 10, die
ebenfalls an Schmerzen in ihrer linken Schulter litt,
wurde mit einer Kombination von zwei zusammengesetzten
Magneten des gleichen Typs wie im Beispiel 10 behandelt,
wobei die Magnete Seite an Seite angeordnet wurden (An
lageoberfläche 4 × 9 cm). Sieben Minuten nach Behand
lungsbeginn ließen die Schmerzen wesentlich nach und nach
10 Minuten Behandlungszeit war die Patientin schmerz
frei.
Eine dreiundsechzigjährige Frau, die an Hexenschuß und
auch an Schmerzen in ihrer rechten Schulter litt, wurde
mit zwei verschiedenen Arten von zusammengesetzten Ma
gneten behandelt. Genauer gesagt, die betroffene Schulter
wurde mit einer Kombination von zwei zusammengesetzten
Magneten (Anlageoberfläche 4 × 9 cm) behandelt, wobei die
Magneten die gleichen wie im Beispiel 11 waren, wohinge
gen der Hüftbereich mit einem zusammengesetzten Magneten
(Anlageoberfläche 2 × 15 cm) behandelt wurde, der durch
Aufeinanderstapeln zweier zusammengesetzter Magnete, die
je aus fünf Einzelmagneten (Beispiel 10) bestanden, ge
bildet wurden, so daß eine Anordnung gemäß Fig. 41 er
halten wurde. Nach 15 Behandlungsminuten war die Pa
tientin sowohl in der Schulter als auch in der Hüfte
schmerzfrei.
Ein vierzigjähriger Mann, der an Schmerzen in seinem
rechten Arm litt, wurde mit einem Paar von zusammenge
setzten Magneten der gleichen Art wie im Beispiel 10 der
art behandelt, daß der betroffene Körperteil zwischen
einem Paar der zusammengesetzten Magneten gemäß Fig. 38
eingebracht wurde. 5 Minuten nach Behandlungsbeginn lie
ßen die Schmerzen wesentlich nach und nach 8 Minuten war
der Patient schmerzfrei.
Wie aus der vorhergehenden Beschreibung hervorgeht, ist
die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie von
vollständig neuer Art und ist in der Lage, zu jeder ge
wünschten Größe in Abhängigkeit des betroffenen Körper
teils zusammengesetzt zu werden; sie kann starke Magnet
kräfte auf den betroffenen Körperteil aufbringen und ist
leicht handhabbar. Somit ist der Bereich, innerhalb dem
die erfindungsgemäße Vorrichtung für medizinische Be
handlungen anwendbar ist, sehr breit und es ist möglich,
jeden betroffenen Körperteil an jeder Stelle des mensch
lichen Körpers zu behandeln. Da eine Mehrzahl von Ma
gnetkreisen an der Anlageoberfläche gebildet wird, wirken
die Magnetlinien der magnetischen Kraft von der Vorrich
tung sehr wirksam auf den betroffenen Körperteil, so daß
es möglich ist, jede Art von physischen Beschwerden in
nerhalb extrem kurzer Zeitdauern zu beheben. Somit hat
die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie einen
sehr großen therapeutischen Effekt. Die Anwendung der
Vorrichtung ist einfach und sicher, so daß auch unerfah
rene Personen leicht mit ihr umgehen können. Selbst wenn
die Vorrichtung während der medizinischen Behandlung für
eine unnötig lange Zeit verwendet wird, entstehen keine
schädlichen Nebenwirkungen.
Die Vorrichtung zur Magnettherapie, die eine Mehrzahl von
Vorsprüngen an der Anlageoberfläche verwendet, wirkt sehr
positiv auf den betroffenen Körperteil, insbesondere auf
einen therapeutischen Punkt und bringt weiterhin Magnet
kraftlinien auf, so daß noch bessere therapeutische Ef
fekte gegenüber den herkömmlichen Magnettherapievorrich
tungen erzielt werden können. Wenn diese Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Sandalen, Schuhen,
Gürteln etc. angewendet wird, wo sie immer in enger An
lage mit dem menschlichen Körper ist, ist es in sehr
vorteilhafter Weise möglich, die Gesundheit des mensch
lichen Körpers zu verbessern.
Der zusammengesetzte Magnet gemäß der vorliegenden Er
findung kann derart angeordnet werden, daß die entspre
chenden Oberflächen von Einzelmagneten oder aus Einzel
magneten zusammengesetzten Magneten der gleichen Art sich
immer gegenseitig anziehen und nicht abstoßen, so daß es
möglich ist, den zusammengesetzten Magneten wie gewünscht
zusammenzufügen, auseinanderzunehmen und abzuheben.
Ein Paar von Plattenmagneten gemäß der vorliegenden Er
findung zieht einander stets an, ungeachtet, welche Sei
ten des Magneten in Nachbarschaft miteinander gebracht
werden und keine Abstoßungskräfte wirken zwischen ihnen.
Somit ist es möglich, einen Magneten geeignet und leicht
zusammenzubauen, der Charakteristiken aufweist, die einem
bestimmten Zweck angepaßt sind, so daß die vorliegende
Erfindung bei den verschiedensten Anwendungsfällen ein
gesetzt werden kann, die magnetische Anziehungskräfte
verwenden. So können zum Beispiel diese Magneten für in
dustrielle Zwecke, Spielzeuge, Lernmittel, Bekleidungs
stücke und Haushaltsartikel angewendet werden.
Da sowohl die zusammengesetzten als auch die Plattenma
gnete gemäß der vorliegenden Erfindung sicher und leicht
handhabbar sind und in jeder gewünschten Anzahl kombi
niert oder aufeinander gestapelt werden können, so daß
die Magnetkraftstärke und der Wirkungsbereich der Anla
geoberfläche für bestimmte Zwecke auswählbar sind, ist
die vorliegende Erfindung besonders zur Durchführung von
wirksamer Magnettherapie anwendbar.
Da die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Magnettherapie
einen Permanentmagneten verwendet, kann die Vorrichtung
praktisch ununterbrochen verwendet werden und der Thera
pieeffekt hält lange an.
Claims (61)
1. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch
ein Paar von Hochleistungsmagneten mit großen Anla
geoberflächen, wobei die Oberflächen der Magnete, die
einander gegenüberliegen, einander entgegengesetzte
Polaritäten aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnete Magnete mit seltenen Erden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche einer jeden Anlageoberfläche 1
cm2 oder mehr und weniger als 200 cm2 groß ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche einer jeden Anlageoberfläche 2
cm2 oder mehr und weniger als 100 cm2 groß ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Magnete teilweise oder vollständig von
einem Schutzbauteil umgeben ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzbauteil aus einem magnetisch durch
lässigem Material und/oder einem nicht magnetisier
baren Material ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzbauteil aus wenigstens einem der fol
genden magnetisierbaren Materialien ist: Eisen, eine
eisenhaltige Legierung, Nickel, eine nickelhaltige
Legierung, Cobalt und eine cobalthaltige Legierung.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzbauteil aus wenigstens einem der fol
genden nicht magnetisierbaren Materialien gefertigt
ist: Leder, Holz, Kunststoff, Kautschuk, Papier,
Stoff, Keramik und nichtmagnetische Metalle.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das nicht magnetisierbare Metall wenigstens ei
nes der folgenden Metalle ist: rostfreier Stahl,
Kupfer, eine kupferhaltige Legierung, Aluminium und
eine aluminiumhaltige Legierung.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzbauteil von einem Überzug gebildet
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der das Schutzbauteil bildende
Überzug durch Wirbelsintern eines Kunststoffpulvers
gebildet wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schutzbauteil entweder durch Metallplattie
rung oder zusammengesetzte Plattierung gebildet
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß das Material für die Metallplattierung we
nigstens eines der folgenden Metalle ist: Nickel,
Chrom, Kupfer, Aluminium, Gold oder Silber.
14. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Paar von Schutzbauteilen so angeordnet ist,
daß, wenn das Paar von Magneten zusammengefügt wird,
wobei ihre Anlageoberflächen einander gegenüberlie
gen, die Schutzbauteile eine einheitliche Formgebung
haben.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Magnete eine prismatische Formgebung
hat und daß beim Zusammenfügen der Schutzbauteile,
welche die entsprechenden Magnete beinhalten, wobei
die Anlageflächen der Magneten einander gegenüber
liegen, die Schutzbauteile eine säulenförmige Kontur
haben.
16. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die derart
angeordnet sind, daß die Nord- und Südpole alter
nierend angeordnet sind, so daß eine vergrößerte
Anlageoberfläche erzeugt wird.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von Einheiten, die wie gewünscht zu
sammengefügt werden, wobei jede der Einheiten durch
Anordnen zweier Hochleistungsmagneten derart gebil
det wird, daß der Nordpol einer der Magneten Seite
an Seite mit dem Südpol des anderen Magneten ange
ordnet ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch
ein Paar der magnetischen Therapievorrichtungen,
wobei die Anlagenoberflächen der Bereiche der Vor
richtungen, die einander gegenüberliegen, entgegen,
gesetzte Polaritäten haben.
19. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß die Magnete Magnete mit seltenen Erden
sind.
20. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß die Fläche einer jeden Anlageoberfläche 1
cm2 oder mehr und weniger als 200 cm2 groß ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß jeder der Magnete teilweise oder vollstän
dig mit einem Schutzbauteil bedeckt ist und mit
diesem einstückig verbunden ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeich
net, daß das Schutzbauteil aus einem magnetisch
durchlässigem Material und/oder einem nicht magne
tisierbaren Material ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß das Schutzbauteil von einem Überzug gebil
det wird.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich
net, daß der Überzug, der das Schutzbauteil bildet,
durch Wirbelsintern in Kunststoffpulver erzeugt
wird.
25. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß, wenn beim Zusammenfügen eines Paares der
magnetischen Therapievorrichtungen, wobei deren An
lageoberflächen einander gegenüberliegen, von den
Vorrichtungen einschließlich der Schutzbauteile eine
einheitliche Formgebung definiert ist.
26. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl von Hochleistungsmagneten, die in ei
ner Reihe derart angeordnet sind, daß gleiche Pole
eines jeden Paares von benachbarten Magneten unter
der Zwischenschaltung eines magnetisierbaren Mate
rials einander gegenüberliegen, so daß eine vergrö
ßerte Anlageoberfläche erzeugt wird.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, gekennzeichnet durch
ein Paar der magnetischen Therapievorrichtungen,
wobei die Teile der Vorrichtungen, die einander ge
genüberliegen, einander entgegengesetzte Polaritäten
haben.
28. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß die Magnete Magnete mit seltenen Erden
sind.
29. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß das magnetisierbare Material wenigstens
eines der folgenden Metalle ist: Eisen, eine eisen
haltige Legierung, Nickel, eine nickelhaltige Le
gierung, Cobalt oder eine cobalthaltige Legierung.
30. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß die Fläche einer jeden Anlageoberfläche 1
cm2 oder mehr und weniger als 200 cm2 groß ist.
31. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß jeder der Magnete teilweise oder vollstän
dig von einem Schutzbauteil überzogen ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich
net, daß das Schutzbauteil aus einem magnetisierba
ren und/oder nicht magnetisierbaren Material be
steht.
33. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich
net, daß das Schutzbauteil von einem Überzug gebil
det wird.
34. Vorrichtung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeich
net, daß der Überzug, der das Schutzbauteil bildet,
durch Wirbelsintern eines Kunststoffpulvers erzeugt
wird.
35. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeich
net, daß, wenn ein Paar der magnetischen Therapie
vorrichtungen zusammengefügt wird, wobei die Anlage
oberflächen einander gegenüberliegen, von den Vor
richtungen einschließlich der Schutzbauteile eine
einheitliche Formgebung definiert ist.
36. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch
eine Magnetpol-Stirnfläche, welche in Anlage mit dem
menschlichen Körper bringbar ist, wobei die Pol-
Stirnfläche in Form einer Mehrzahl von Vorsprüngen
ausgebildet ist, die alternierend angeordnete Nord-
und Südpole definieren.
37. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeich
net, daß der vorspringende Bereich und der Magnet
bereich (Substrat) zunächst voneinander getrennt
hergestellt und dann miteinander zu einer Einheit
zusammengefügt werden.
38. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprungsbereich entweder aus einem
magnetisierbaren oder einem nicht magnetisierbaren
Material gefertigt ist.
39. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprungsbereich von einem Magnet de
finiert ist, wohingegen das Substrat aus einem ma
gnetisierbaren Material gefertigt ist.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 39, da
durch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Vorsprünge
vier ist.
41. Vorrichtung nach Anspruch 36, dadurch gekennzeich
net, daß eine Mehrzahl von Einzelmagneten mit je
einem Paar von Nord- und Südpolen miteinander kom
biniert wird.
42. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis 41, da
durch gekennzeichnet, daß der Magnet teilweise oder
vollständig mit einem Schutzbauteil bedeckt und mit
diesem einstückig verbunden ist.
43. Zusammengesetzter Magnet, gekennzeichnet durch vier
Magnete von im wesentlichen gleicher rechteckförmi
ger flächenparalleler Formgebung, die derart ange
ordnet sind, daß die Nord- und Südpolstirnflächen in
Punktsymmetrie zueinander bezüglich der Mitte der
vier Magneten in Richtung einer Ebene senkrecht zur
Magnetisierungsrichtung alternierend angeordnet
sind.
44. Magnet nach Anspruch 43, gekennzeichnet durch eine
Kombination einer Mehrzahl der zusammengesetzten
Magneten, von denen jeder als ein Einzelmagnet ver
wendet wird.
45. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch
den zusammengesetzten Magneten nach Anspruch 43 oder
44.
46. Magnet nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Mehrzahl von kleinen Vorsprüngen nahe der Mitte
auf der Oberfläche des zusammengesetzten Magneten
vorgesehen ist.
47. Vorrichtung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeich
net, daß der zusammengesetzte Magnet teilweise oder
vollständig mit einem Schutzbauteil bedeckt und mit
diesem einstückig verbunden ist.
48. Zusammengesetzter Magnet, gekennzeichnet durch eine
Prim-Anzahl von Magneten von im wesentlichen recht
eckförmiger flächenparalleler Formgebung, wobei die
entsprechenden Ebenen der Magneten, die senkrecht
zur Magnetisierungsrichtung sind, die gleiche Form
haben, und wobei die Nord- und Südpol-Stirnflächen
voneinander unterscheidbar sind, so daß die Nord-
und Südpol-Stirnflächen alternierend angeordnet
sind.
49. Magnet nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nord- und Südpol-Stirnflächen unter Verwendung
verschiedener Farben voneinander unterscheidbar ge
macht sind.
50. Magnet nach Anspruch 48, gekennzeichnet durch eine
Kombination einer Mehrzahl der zusammengesetzten
Magneten, von denen jeder als Einzeleinheit verwen
det wird.
51. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch
den zusammengesetzten Magneten nach einem der An
sprüche 48 bis 50.
52. Vorrichtung nach Anspruch 51, dadurch gekennzeich
net, daß der zusammengesetzte Magnet teilweise oder
vollständig von einem Schutzbauteil abgedeckt und
mit diesem einstückig verbunden ist.
53. Vorrichtung nach Anspruch 51, dadurch gekennzeich
net, daß der zusammengesetzte Magnet, bei dem die
Nord- und Südpol-Stirnflächen voneinander unter
Verwendung verschiedener Farben unterscheidbar ge
macht sind, mit einem transparenten Abdeckteil ver
sehen ist.
54. Vorrichtung nach Anspruch 53, dadurch gekennzeich
net, daß das Abdeckteil durch Wirbelsintern in einem
transparenten Kunststoffpulver erzielt ist.
55. Plattenmagnet, gekennzeichnet durch einen Magnet mit
einer im wesentlichen plattenförmigen Formgebung,
wobei der Magnet in einer Richtung senkrecht zu
seiner Oberfläche derart magnetisiert ist, daß eine
Mehrzahl von Nord- und Südpolflächen alternierend
auf der Oberfläche ausgebildet ist.
56. Plattenmagnet nach Anspruch 55, dadurch gekenn
zeichnet, daß er eine scheiben- oder ringförmige
Formgebung hat, wobei die Nord- und Südpolflächen
alternierend auf der Oberfläche des Magneten in
Punksymmetrie zueinander bezüglich der Mitte des
Magneten ausgebildet sind.
57. Plattenmagnet nach Anspruch 55, gekennzeichnet durch
eine Kombination einer Mehrzahl von Einzelmagneten,
welche die gleiche polygone Formgebung haben.
58. Plattenmagnet nach Anspruch 55, gekennzeichnet durch
eine Kombination einer Mehrzahl von Einzelmagneten
mit verschiedenen polygonen Formgebungen.
59. Plattenmagnet nach Anspruch 58, gekennzeichnet durch
einen Stapel aus einer Mehrzahl der Plattenmagneten,
von denen jeder als Einheit verwendet wird.
60. Vorrichtung zur Magnettherapie, gekennzeichnet durch
den Plattenmagneten nach einem der Ansprüche 55 bis
59.
61. Vorrichtung nach Anspruch 60, dadurch gekennzeich
net, daß der Plattenmagnet teilweise oder vollstän
dig mit einem Schutzbauteil überzogen und einstückig
mit diesem verbunden ist.
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