DE3447687A1 - Fotoleitfaehiges aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Fotoleitfaehiges aufzeichnungsmaterialInfo
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Description
Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial
Die Erfindung betrifft ein fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial,
das gegenüber elektromagnetischen Wellen wie Licht, worunter im weitesten Sinne UV-Strahlen, sichtbares
Licht, IR-Strahlen, Röntgenstrahlen und V-Strahlen usuj. zu
verstehen sind, empfindlich ist.
Fotüleitfähigs Materialien, die fotoleitfähigE Schichten in
Festkörper-Bildabtastuorrichtungen, Aufzeichnungsmaterialien
für die Elektrofotografie auf dem Gebiet der Bilderzeugung
oder Manusk ript-Leseuorrichtungen uslj. bilden,
müssen eine hohe Empfindlichkeit, ein hohes S/N-Uerhältnis
[Fotostrom (I )/Dunkelstrom (Ij)Jt AbsDrptionsspektraleigenschaften,
die an die elektromagnetischen Wellen, mit denen bestrahlt werden soll, angepaßt sind, ein schnelles Ansprechen
auf Licht und einen gewünschten Dunkelwiderstandswert
haben und dürfen während der Anwendung nicht gesundheitsschädlich
sein. Ferner ist es bei einer Festkörper-Bildabtastvorrichtung
auch notwendig, daß das Restbild
- 7 - DE 4510
innerhalb einer festgelegten Zeit leicht behandelt bzw. beseitigt werden kann. Im Fall eines Aufzeichnungsmaterials
für die Elektrofotografie, das in eine für die Anwendung in
einem Büro als Büromaschine vorgesehene elektrofotografische
Vorrichtung eingebaut werden soll, ist es besonders wichtig, daß das Aufzeichnungsmaterial nicht gesundheitsschädlich
ist.
Von dem vorstehend erwähnten Gesichtspunkt aus hat in neuerer Zeit amorphes Silicium (nachstehend als a-Si bezeichnet)
als fotoleitfähiges Material Beachtung gefunden.
Beispielsweise sind aus den DE-DSS 27 46 967 und 28 55 71B Anwendungen von a-Si für den Einsatz in Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie bekannt, und aus der
DE-OS 29 33 411 ist eine Anwendung von a-Si für den Einsatz
in einer als fataelektrischer Wandler wirkenden Lesevorrichtung
bekannt.
Die bekannten fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien mit
aus a-Si gebildeten lichtempfangenden Schichten müssen
jedoch unter den gegenwärtigen Umständen ferner hinsichtlich der Erzielung eines Gleichgewichts der Gesamteigenschaften,
wozu elektrische, optische und Fotoleitfähigkeitseigenschaften
wie der Dunkelwiderstandswert, die Lichtempfindlichkeit und das Ansprechen auf Licht usw.
sowie Eigenschaften bezüglich des Einflusses von Umgebungsbedingungen während der Anwendung wie die Feuchtigkeitsbeständigkeit
und ferner die Stabilität im Verlauf der Zeit gehören, verbessert werden.
Beispielsweise wird im Fall der Anwendung des vorstehend
erwähnten lichtempfangenden bzw. fataleitfähigen Materials
in einem Aufzeichnungsmaterial für die Elektrofotografie
oft beobachtet, daß während seiner Anwendung ein Restpotential verbleibt, wenn gleichzeitig Verbesserungen in bezug
auf die Erzielung einer höheren Lichtempfindlichkeit und
- B - DE 4510
eines höheren Dunkeluiderstandes beabsichtigt sind. Denn
ein solches fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial über eine
lange Zeit wiederholt verwendet wird, werden verschiedene Schwierigkeiten hervorgerufen. Beispielsweise tritt durch
wiederholte Anwendung eine Anhäufung von Ermüdungserscheinungen auf, was zu der sogenannten Geisterbild-Erscheinung,
bei der Restbilder erzeugt werden, führt, oder die Ansprecheigenschaften
werden allmählich verschlechtert, wenn das fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial wiederholt mit
hoher Geschwindigkeit verwendet wird.
Ferner hat a-Si in bezug auf das Licht an der Seite der
längeren Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichts einen Absorptionskoeffizienten, der im Vergleich zu dem
Absorptionskoeffizienten in bezug auf das Licht an der
Seite der kürzeren Wellenlängen relativ kleiner ist. Infolgedessen kann das Licht an der Seite der längeren
Wellenlängen bei der Anpassung an den gegenwärtig praktisch angewandten Halbleiterlaser nicht wirksam ausgenutzt wert.
den, wenn als Lichtquelle eine Halogenlampe oder eine Leuchtstofflampe angewandt wird. Folglich ließe sich noch verschiedenes verbessern·.
den, wenn als Lichtquelle eine Halogenlampe oder eine Leuchtstofflampe angewandt wird. Folglich ließe sich noch verschiedenes verbessern·.
Wenn andererseits das Licht, mit dem bestrahlt wird, in der
fotoleitfähigen Schicht nicht in ausreichendem Maße absorbiert
wird, sondern die Menge des das Substrat (oder den Träger) erreichenden Lichts erhöht ist, können in dem Fall,
daß das Substrat selbst in bezug auf das durch die fotoleitfähige Schicht hindurchgelassene Licht ein hohes
Reflexionsvermögen hat, in der fotoleitfähigen Schicht
Interferenzen auftreten, die auf Mehrfachreflexionen
zurückzuführen sind und eine Ursache für unscharfe Bilder
werden.
Diese Wirkung wird verstärkt, wenn die bestrahlte Stelle
bzw. der Lichtpunkt, mit dem bestrahlt wird, kleiner ge-
- 9 - DE 4510
macht wird, um die Auflösung zu erhöhen, und stellt folglich
im Fall der Anwendung eines Halbleiterlasers als Lichtquelle ein großes Problem dar.
a-Si-Materialien können ferner als am Aufbau beteiligte
Atome üJasserstoffatome oder Halogenatome wie z. B. Fluoroder
Chloratome zur Verbesserung ihrer elektrischen und
Fotoleitf ähigkeitseigenschaf ten, Atome uiie Bor- oder
Phosphoratame zur Steuerung des Typs der elektrischen Leitung
soüjie andere Atome zur Verbesserung anderer Eigenschaften
enthalten. In Abhängigkeit von der Art und Weise,
in der diese am Aufbau beteiligten Atome enthalten sind, können manchmal Probleme bezüglich der elektrischen oder
Fotoleitfähigkeitseigenschaften der gebildeten Schicht her-
15 vorgerufen uierden.
D. h., in vielen Fällen ist beispielsweise die Lebensdauer
der in der gebildeten fotoleitfähigen Schicht durch Belichtung
erzeugten Fototräger ungenügend, oder die von der Substratseite her injizierten Ladungen können in dem dunklen
Bereich nicht in ausreichendem Maße behindert bzw. gehemmt werden.
Bei der Gestaltung des lichtempfangenden bzw. fotoleitfähigen
Aufzeichnungsmaterials ist es infolgedessen einerseits
auch erforderlich, die Lösung all der Probleme, die vorstehend
erwähnt wurden, anzustreben, während andererseits versucht wird, die Eigenschaften des a-Si-Materials selbst
zu verbessern.
Zur Lösung der vorstehend erwähnten Probleme, die bei den
bekannten fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien auftreten,
wurden erfindungsgemäß ausgedehnte Untersuchungen hinsichtlich der Anwendbarkeit von a-Si für ein elektrofotografisches
Aufzeichnungsmaterial sowie für ein fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial für eine Festkörper-
- 10 - DE 451D
Bildabtastvorrichtung, eine Auslesevorrichtung usLd. durchgeführt.
Dabei wurde festgestellt, daß ein fotoleitfähiges
Aufzeichnungsmaterial mit einer besonderen Schichtstruktur,
die aus (A) einem amorphen Material mit Silicium als Matrix, insbesondere einem amorphen Material, das Siliciumatome
(Si) als Matrix und mindestens eine aus Wasserstüffatomen
(H) und Halogenatomen (X) ausgeujählte Atomart enthält,
d. h. sogenanntem hydriertem amorphem Silicium oder halogeniertem amorphem Silicium {nachstehend gemeinsam als
"a-Si(H,X)" bezeichnet] und (B) einem amorphen Material mit
Siliciumatomen (Si) und Eermaniumatomen (Ge) als Matrix,
insbesondere einem amorphen Material, das die ermähnten
Atome als Matrix und mindestens eine aus Wasserstoffatomen
(H) und Halogenatomen (X) ausgewählte Atomart enthält, d.
h. sogenanntem hydriertem amorphem Silicium/Germanium,
halogsniertem amorphem Silicium/Germanium oder halogenhaltigem
hydriertem amorphem Silicium/Germanium [nachstehend gemeinsam als "a-SiGe(H , X ) " bezeichnet] besteht, hervorragend
ist. Dieses fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial hat
nicht nur außerordentlich gute Eigenschaften für die praktische
Anwendung, sondern ist auch den bekannten fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien in jeder Hinsicht überlegen
und hat insbesondere hervorragende Eigenschaften bei der Anwendung für die Elektrofotografie und in dem Bereich
25 langer Wellenlängen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial
zur Verfügung zu stellen, das elektrische, optische und Fotoleitfähigkeitseigenschaften hat, die in
konstanter Weise stabil sind, faktisch unabhängig von den Umgebungsbedingungen in jeder Art von Umgebung eingesetzt
werden kann und hervorragende Lichtempfindlichkeitseigenschaften an der Seite der langen Wellenlängen und eine
besonders hervorragende Beständigkeit gegenüber der Licht-
Q5 Ermüdung zeigt sowie eine hervorragende Haltbark.eit hat,
ohne daß bei wiederholter Verwendung Uerschlechterungser-
- 11 - DE <4510
scheinungen hervorgerufen werden, und kein oder im wesentlichen
kein beobachtetes Restpotential zeigt.
Durch die Erfindung sail auch ein fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial
zur Uerfügung gestellt werden, das in dem
gesamten Bereich des sichtbaren Lichts eine hohe Lichtempfindlichkeit
hat, hinsichtlich der Anpassung an einen Halbleiterlaser besonders hervorragend ist und auch ein
schnelles Ansprechen auf Licht zeigt.
Ferner soll durch die Erfindung ein fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial
zur Uerfügung gestellt werden, das während der zur. Erzeugung von elektrostatischen Ladungsbildern
durchgeführten Ladungsbehandlung in einem Ausmaß, das dazu
ausreicht, daß ein übliches elektrofotografisches Verfahren
sehr wirksam angewandt werden kann, wenn das fotoleitfähige
Aufzeichnungsmaterial für die Verwendung als Aufzeichnungsmaterial
bzw. Bilderzeugungsmaterial für die Elektrofotografie vorgesehen ist, zum Tragen bzw. Festhalten von
20 Ladungen befähigt ist.
Des weiteren soll durch die Erfindung ein fotoleitfähiges
Aufzeichnungsmaterial für die Elektrofotografie zur Verfugung
gestellt werden, mit dem leicht Bilder hoher Qualität, die eine hohe Dichte, einen klaren Halbton und eine hohe
Auflösung zeigen, ahne daß ein Bildfließen oder Bildfehler hervorgerufen werden, hergestellt werden können.
Durch die Erfindung soll auch ein fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial
zur Verfügung gestellt werden, das imstande ist, einen ausreichend hohen Dunkelwiderstand und ein ausreichendes
Aufnahmepatential zu liefern, und ferner soll
durch Verbesserung der Haftung zwischen den einzelnen Schichten die Produktivität bei der Herstellung des foto-3g
leitfähigen Aufzeichnungsmaterials verbessert werden.
- 12 - DE i*510
Ferner soll durch die Erfindung ein fotDleitfähiges Aufzeichnungsmaterial
mit einer hohen Lichtempfindlichkeit und
einem hohen S/IM-Verhältnis zur Verfügung gestellt werden.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein fctaleitfähiges
Aufzeichnungsmaterial mit den im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Es ist erwünscht, daß in der ersten Schicht (I) und/oder
der zweiten Schicht (II) Wasserstoffatome und/oder Halogenatome
enthalten sind, und es wird auch bevorzugt, daß in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II)
eine Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit enthalten
ist.
15
Ferner kann in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten
Schicht (II) mindestens eine aus Sauerstoffatomen und
Stickstoffatomen ausgewählte Atomart enthalten sein, falls
dies erwünscht ist.
20
Das erfindungsgemäße fatüleitfähige Aufzeichnungsmaterial,
das so gestaltet ist, daß es einen Schichtaufbau hat, wie
er vorstehend erwähnt wurde, kann all die verschiedenen Probleme lösen, die vorstehend erwähnt wurden, und hervorragende
elektrische, optische und Fotoleitfähigkeitseigenschaften, eine hervorragende Durchschlagsfestigkeit und
gute Eigenschaften bezüglich des Einflusses van Umgebungsbedingungen bei der Anwendung zeigen.
Das erfindungsgemäße fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial
zeigt insbesondere in dem Fall, daß es als Aufzeichnungsmaterial
bzw. Bilderzeugungsmaterial für die Elektrofotografie
eingesetzt wird, keinerlei Beeinflussung der Bilderzeugung durch Restpotentiale und hat stabile elektrische
Eigenschaften mit einer hohem Empfindlichkeit und ein hohes
S /I\l-Verhä 1 tni s sowie eine ausgezeichnete Beständigkeit
- 13 - DE 4510
gegenüber der Licht-Ermüdung und hat bei wiederholter Anwendung
ausgezeichnete Eigenschaften und ermöglicht wiederholt und in stabiler Weise eine Erzeugung von Bildern mit
hoher Qualität, die eine hohe Dichte, einen klaren Halbton
5 und eine hohe Auflösung zeigen.
Ferner hat das erfindungsgemäße fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial
über den gesamten Bereich des sichtbaren Lichts eine hohe Empfindlichkeit, ist hinsichtlich der
Anpassung an einen Halbleiterlaser besonders hervorragend, ist hinsichtlich der Verhinderung won Interferenzen hervorragend
und zeigt ein schnelles Ansprechen auf Licht.
Die bevorzugten Ausführungsfarmen der Erfindung werden
nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittansicht, die zur Erläuterung des Schichtaufbaus des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen
Aufzeichnungsmaterials dient.
Fig. 2 bis 13 zeigen jeweils eine schematische Darstellung des Tiefenprofils der Germaniumatome in der zweiten Schicht
(II) des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials.
Fig. 14A, 14B und 16 zeigen jeweils schematisch die Honzentrationsverteilung
von Boratomen in der lichtempfangenden Schicht von Beispielen des erfindungsgemäßen fotoleitfähigO
9En Aufzeichnungsmaterials.
Fig. 15, 17, 21 und 2k zeigen jeweils schematisch die KonzentratiDnsverteilung von Germaniumatomen in der zweiten
Schicht (II) des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufgg
Zeichnungsmaterials.
- lit - DE if51G
Fig. 18 ist eine Zeichnung, die die Vorrichtung zur Herstellung
des fDtaleitfMh igen Aufzeichnungsmaterials durch
das Glimmentladungs-Zersetzungsverfahren zeigt.
Fig. 19 und 20 zeigen jeweils schematisch die Konzentrationsverteilung
von Sauerstoffatomen in der lichtempfangenden
Schicht von Beispielen des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials, und
Fig. 22 und 23 zeigen jeweils schematisch die Konzentrationsverteilung
von Stickstoffatomen in der lichtempfangenden
Schicht von Beispielen des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials.
Fig. 1 zeigt schematisch den Schichtaufbau des erfindungsgemäßen
fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials.
Das erfindungsgemäße fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial
1OG uieist auf einem Substrat 101 für das fotoleitfähige
Aufzeichnungsmaterial eine lichtempfangende Schicht 102 mit
ausreichendem Volumen-Widerstand und ausreichender Fotoleitfähigkeit
auf. Die lichtempfangende Schicht 102 besteht - von der Seite des vorstehend erwähnten Substrats her
aus einer ersten Schicht (I) 103, die aus a-Si(H,X) besteht, einer zweiten Schicht (II) 104, die aus a-SiGe(H,X)
besteht, und einer dritten Schicht (III) 105, die aus a-SiC(H,X)
besteht. Obwohl die erste Schicht (I) und/oder die zweite Schicht (II) Fataleitfähigkeit zeigen kann, ist es
auf jeden Fall notwendig, die Schicht so zu gestalten, daß die Schicht, die von dem einfallenden Licht erreicht wird,
Fotoleitfähigkeit zeigt. Ferner ist es in diesem Fall
erwünscht, daß die erste Schicht (I) und die zweite Schicht (II) gegenüber dem Licht mit dem jeweils erwünschten
Wellenlängenspektrum Fataleitfähigkeit zeigen und daß die
Schicht derart gestaltet ist, daß sie imstande ist, eine ausreichende Menge von FotDträgern zu erzeugen.
- 15 - DE 4510
Bei dem erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterial
kann durch den Einbau einer Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit in die erste Schicht (I)
und/oder die zuieite Schicht (II) die Leitfähigkeit der
Schicht, in der diese Substanz enthalten ist, in der gewünschten
Weise gesteuert werden. Die Substanz (C) kann in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II) in
der Richtung der Schichtdicke entweder in gleichmäßiger oder in ungleichmäßiger Verteilung enthalten sein. Ferner
kann die Substanz (C) in dem Schichtbereich (PIM), in dem die Substanz (C) enthalten ist, in der Richtung der
Schichtdicke kontinuierlich entweder in gleichmäßiger oder in ungleichmäßiger Verteilung enthalten sein.
15
Denn die zweite Schicht (II) beispielsweise dicker als die erste Schicht (I) ausgebildet wird, um die zweite Schicht
(II) derart anzuwenden, daß sie die Funktion einer Ladungserzeugungsschicht
und einer Ladungstransportschicht hat, sollte die Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit
geeigneterweise in einer derartigen Verteilung enthalten sein, daß sie an der Substratseite angereichert ist.
Andererseits sollte die Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit in der zweiten Schicht (II) geeigneterweise
derart enthalten sein, daß sie an der Grenzfläche zwischen der ersten Schicht (I) und der zweiten Schicht (II) Dder in
der IMähe der Grenzfläche stärker angereichert ist.
Wenn andererseits die erste Schicht (I) dicker ausgebildet
wird als die zweite Schicht (II), urn die zweite Schicht (II) als Ladungserzeugungsschicht und die erste Schicht (I)
als Ladungstransportschicht dienen zu lassen, ist es erwünscht, daß die Substanz (C) für die Steuerung der
Leitfähigkeit derart enthalten ist, daß sie an der
Substratseite der ersten Schicht (I) stärker angereichert
ist.
- 16 - DE ί*510
Folglich ist es im Rahmen der Erfindung dadurch möglich,
Eine Verbesserung in Form einer höheren Empfindlichkeit und
einer höheren Durchschlagsfestigkeit zu erzielen, daß in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II)
ein Schichtbereich (PN) ausgebildet iuird, der in der Richtung
der Schichtdicke kontinuierlich eine Substanz (C) für
die Steuerung der Leitfähigkeit enthält.
Als Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeitseigenschaften
können die auf dem Halbleitergebiet eingesetzten Fremdstcffe erwähnt werden. Im Rahmen der Erfindung können
Fremstoffe vom p-Typ, die Si ader Ge, die am Aufbau des
Schichtbereichs (PIM) beteiligt sind, Leitfähigkeitseigenschäften
v/am p-Typ verleihen, und Fremdstoffe vom n-Typ,
die diesem Si ader Ge Leitfähigkeitseigenschaften vom n-Typ
verleihen, eingesetzt werden. Im einzelnen können als Fremdstüffe vom p-Typ Atome, die zu der Gruppe III des
Periodensystems gehören (Atome der Gruppe III), wie z. B. B
(Bor), Al (Aluminium), Ga (Gallium), In (Indium) und Tl
(Thallium), erwähnt werden, wobei B und Ga bevorzugt werden. Als Fremdstoffe vom n-Typ können die zu der Gruppe U
des Periodensystems gehörenden Atome wie z. B. P (Phosphor), As (Arsen), Sb (Antimon) und Bi (Wismut)
25 erwähnt werden, wobei P und As bevorzugt werden.
Im Rahmen der Erfindung kann der Gehalt der Substanz (C)
für die Steuerung der Leitfähigkeit in dem Schichtbereich
(PM), der in der lichtempfangenden Schicht ausgebildet ist,
in geeigneter Weise in Abhängigkeit von der für den
Schichtbereich (PN) erforderlichen Leitfähigkeit oder in
dem Fall, daß der Schichtbereich (PN) in unmittelbarer Berührung mit dem Substrat vorgesehen ist, in Abhängigkeit von organischen
Beziehungen, beispielsweise der Beziehung zu den Eigenschaften an der Berührungs-Grenzfläche mit dem
Substrat usw., gewählt werden. Ferner wird der Gehalt der
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Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit geeigneterujBise
unter gebührender Berücksichtigung der Beziehungen
zu den Eigenschaften anderer Schichtbereiche, die in
unmittelbarer Berührung mit dem Schichtbereich (PN) vorgesehen sind, oder zu den Eigenschaften an der Berührungs-Grenzfläche
mit den erwähnten anderen Schichtbereichen festgelegt.
Im Rahmen der Erfindung sollte der Gehalt der Substanz (C)
für die Steuerung der Leitfähigkeit, die in dem Schichtbe-
Z4. reich (PIM) enthalten ist, geeigneterweise 0,001 bis 5 χ 10
Atom-ppm, vorzugsweise 0,5 bis 1 χ 10 Atom-ppm und insbesondere
1 bis 5 χ 10 Atom-ppm betragen.
Im Rahmen der Erfindung können dadurch, daß als Gehalt der
Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit in dem
Schichtbereich (PIM) geeigneterueise 30 Atom-ppm oder mehr,
vorzugsweise 50 Atom-ppm oder mehr und insbesondere 100
Atom-ppm oder mehr gewählt werden, beispielsweise folgende
Vorteile erzielt werden: In dem Fall, daß die einzubauende Substanz (C) ein Fremdstoff vom p-Typ, wie er vorstehend
erwähnt wurde, ist, kann die Injektion von Elektronen von der Substratseite her in die lichtempfangende Schicht
wirksam verhindert werden, wenn die freie Oberfläche der lichtempfangenden Schicht einer Ladungsbehandlung zu positiver
Polarität unterzogen wird. Andererseits kann in dem Fall, daß die einzubauende Substanz (C) ein Fremdstoff vom
η-Typ ist, die Injektion positiver Löcher von der Substratseite
her in die lichtempfangende Schicht wirksam verhindert
werden, wenn die freie Oberfläche der lichtempfangenden
Schicht einer Ladungsbehandlung zu negativer Polarität unterzogen wird.
In dem vorstehend erwähnten Fall kann ein Schichtbereich (Z), bei dem es sich um den Anteil handelt, der nicht zu
dem vorstehend erwähnten Schichtbereich (PIM) gehört, bei
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dem vorstehend beschriebenen grundlegenden Aufbau der
lichtempfangenden Schicht eine Substanz für die Steuerung
der Leitfähigkeit mit der anderen Polarität enthalten, oder
der Schichtbereich (Z) kann eine Substanz für die Steuerung
der Leitfähigkeitseigenschaften enthalten, die dieselbe
Polarität hat, jedoch in einer Menge enthalten ist, die \/iel geringer ist als die praktisch verwendete Menge der in
dem Schichtbereich (PIM) enthaltenen Substanz für die Steuerung
der Leitfähigkeitseigenschaften.
10
In einem derartigen Fall kann der Gehalt der Substanz (C)
für die Steuerung der Leitfähigkeit, die in dem Schichtbereich
(Z) enthalten ist in angemessener LJeise nach Wunsch
in Abhängigkeit won. der Polarität oder dem Gehalt der in
dem Schichtbereich (PW) enthaltenen Substanz (C) festgelegt werden, wobei dieser Gehalt in dem Schichtbereich (Z) jedoch
geeigneterweise D,D01 bis 1000 Atom-ppm, vorzugsweise
0,05 bis 500 Atom-ppm und insbesondere 0,1 bis 200 Atom-ppm beträgt.
20
Wenn im Rahmen der Erfindung in dem Schichtbereich (P(\!) und
dem Schichtbereich (Z) dieselbe Art einer Substanz (C) für
die Steuerung der Leitfähigkeit enthalten ist, sollte der
Gehalt in dem Schichtbereich (Z) vorzugsweise 30 Atom-ppm oder weniger betragen. Im Unterschied zu den vorstehend
erwähnten Fällen ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, einen Schichtbereich, der eine Substanz für die
Steuerung der Leitfähigkeit mit einer Polarität enthält,
und einen Schichtbereich, der eine Substanz für die Steue-
oQ rung der Leitfähigkeit mit der anderen Polarität enthält,
in unmittelbarer Berührung miteinander vorzusehen, wodurch in dem erwähnten Berührungsbereich eine sogenannte Verarmungsschicht
gebildet wird. So werden beispielsweise ein Schichtbereich, der den vorstehend erwähnten Fremdstoff vom
oc p-Typ enthält, und ein Schichtbereich, der den vorstehend
erwähnten Fremdstoff vom n-Typ enthält, in der lichtempfan-
- 19 - DE <t51G
genden Schicht in unmittelbarer Berührung miteinander unter
Bildung eines sogenannten pn-Übergangs ausgebildet, wodurch
eine Verarmungsschicht gebildet uierden kann.
Beispiele für Halogenatome (X), die im Rahmen der Erfindung
gegebenenfalls in die erste Schicht (I) eingebaut werden
können, sind Fluor, Chlor, Brom und Ood, wobei Fluor und
Chlor besonders bevorzugt werden.
Im Rahmen der Erfindung kann die aus a-Si(H,X) bestehende
erste Schicht (I) durch ein Vakuumbedampfungsverfahren
unter Ausnutzung der Entladungserscheinung, beispielsweise durch das Glimmentladungsverfahren, das Zerstäubungsverfahren
oder das Ionenplattierverfahren, gebildet werden.
Die grundlegende Verfahrensweise für die Bildung der aus a-Si(H1X)
bestehenden ersten Schicht (I) durch das Glimmentladungsverfahren
besteht beispielsweise darin, daß ein zur Zuführung von Siliciumatomen (Si) befähigtes gasförmiges
Ausgangsmaterial für die Zuführung von Si und ein gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung von Uasserstoffatomen
(H) und/oder Halogenatomen (X) in eine Abscheidungskammer,
die im Inneren in einen Zustand mit vermindertem Druck gebracht werden kann, eingeleitet werden und daß
in der Abscheidungskammer eine Glimmentladung angeregt
wird, wodurch auf der Oberfläche eines Substrats, das in
eine vorher festgelegte Lage gebracht wurde, eine aus a-Si(H1X)
bestehende erste Schicht (I) gebildet wird.
Alternativ kann für die Bildung durch das Zerstäubungsverfahren,
wenn die Zerstäubung unter Anwendung eines aus Si bestehenden Targets in einer Atmosphäre aus einem Inertgas
wie z. B. Ar oder He oder aus einer auf diesen Gasen basierenden
Gasmischung durchgeführt wird, ein Gas für die Einführung
von Wasserstoffatomen (H) und/oder Halogenatomen (X) in eine Abscheidungskammer für die Zerstäubung einge-
- 20 - DE if51G
leitet werden.
Als wirksame gasförmige Ausgangsmaterialien, die für die
Bildung der ersten Schicht (I) im Rahmen der Erfindung zu
verwenden sind, können die folgenden V/erbindungen erwähnt
werden ·
Erstens können zu dem im Rahmen der Erfindung für die
Zuführung van Si einzusetzenden gasförmigen Ausgangsmaterial
als wirksame Materialien gasförmige oder vergasbare
Siliciumhydride (Silane) wie z. B. SiH4, Si2Hg, Si3Hg,
Si,Η.™ und andere gehören. SiH, und Ξΐ,-,Η,- werden im Hinblick
auf ihre einfache Handhabung während der Schichtbildung
und auf den Wirkungsgrad hinsichtlich der Zuführung
von Si besonders bevorzugt-Zusätzlich zu den vorstehend erwähnten Siliciumhydriden
können als Ausgangsmaterialien, die für die Zuführung von
Si wirksam eingesetzt werden können, Halogenatome (X) enthaltende Siliciumverbindungen, d. h. mit Halogenatomen
substituierte Silanderivate, wozu beispielsweise Siliciumhalogenide
wie z. B. SiF, , Si^F^, SiCl, und SiBr, , die
bevorzugt werden, gehören, erwähnt werden. Ferner können als wirksame Ausgangsmaterialien für die Zuführung von Si
bei der Bildung der ersten Schicht (I) auch gasförmige oder
vergasbare Halogenide, die Wasserstoffatome als eine der am
Aufbau beteiligten Atomarten enthalten, beispielsweise halogensubstituierte Siliciumhydride, wozu z. B. SiH„F2,
SiHpJ2, SiH2Cl2, SiHCl3, SiH2Br2 und SiHBr3 gehören,
30 erwähnt werden.
Ferner kann durch geeignete Wahl der vorstehend erwähnten
Schichtbildungsbedingungen im Fall der Verwendung einer
Halogenatame (X) enthaltenden Siliciumverbindung in die
gebildete Schicht X zusammen mit Si eingeführt werden.
- 21 - DE ί+510
Als wirksame gasförmige Ausgangsmaterialien, die für die
Einführung von Halogenatomen (X) bei der Bildung der ersten
Schicht (I) im Rahmen der Erfindung einzusetzen sind, können zusätzlich zu den vorstehend erwähnten Ausgangsmaterialien
beispielsweise gasförmige Halogene wie z. B. Fluor, Chlor, Brom und Jod und Interhalogenverbindungen wie
z. B. ClF, ClFg5BrF, BrF3, BrF5, JF3, JF7, JCl und JBr
erwähnt werden.
Wenn im Rahmen der Erfindung in dem gewünschten Schichtbereich der ersten Schicht (I) ein Schichtbereich (0IM), der
mindestens eine aus Sauerstoffatomen und Stickstoffatomen
ausgewählte Atomart enthält, vorgesehen wird, kann unter Einsatz der vorstehend erwähnten Ausgangsmaterialien in
Kombination ein Ausgangsmaterial für die Einführung von Sauerstoffatomen und/oder Stickstoffatomen verwendet werden,
wobei dessen Menge während der Bildung der ersten Schicht (I) gesteuert wird, wodurch in die gebildete
Schicht Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome eingebaut
20 werden.
Die in der ersten Schicht (I) enthaltenen Sauerstoffatome
und/oder Stickstoffatome können überall in dem gesamten Bereich oder nur in einem Teil des Bereichs enthalten sein.
25
Der V/erteilungszustand C(GIM) der Sauerstoffatome und/oder
Stickstoffatome kann in der Richtung der Schichtdicke der
ersten Schicht (I) entweder gleichmäßig oder ungleichmäßig sein.
30
Im Rahmen der Erfindung wird der in der ersten Schicht (I)
vorgesehene Schichtbereich (0IM), der Sauerstoffatome
und/oder Stickstoffatome enthält, derart ausgebildet, daß
er den gesamten Schichtbereich der ersten Schicht (I) einnimmt,
wenn eine Verbesserung der Lichtempfindlichkeit und des Dunkelwiderstandes beabsichtigt ist, während der
3A47687
- 22 - DE 4510
Schichtbereich (0l\l) derart ausgebildet ujird, daß er den
Endteil-Schichtbereich, der an das Substrat und/oder an die zweite Schicht (II) angrenzt, einnimmt, ujenn eine Verstärkung
der Haftung an dem Substrat und/oder an der zweiten
5 Schicht (II) angestrebt wird.
Der Gehalt der Sauerstoffatarne und/oder der Stickstoffatome,
die in dem Schichtbereich (DIM), der in einer solchen ersten Schicht (I) vorgesehen ist, enthalten sind, kann in
geeigneter Weise in Abhängigkeit won den Eigenschaften, die
für den Schichtbereich (OM) selbst erforderlich sind, um die vorstehend ermähnten Zwecke zu erreichen, von den Eigenschaften,
die an der Berührungs-Grenzfläche mit dem Substrat erforderlich sind, oder von organischen Beziehungen
zu den Eigenschaften, die andere Schichtbereiche, die
in unmittelbarer Berührung mit dem Schichtbereich (DIM) vorgesehen sind, aufweisen, den Eigenschaften, die an der
Berührungs-Grenzfläche mit anderen Schichtbereichen erforderlich sind, usuj. gewählt werden.
ι 20
Der Gehalt der Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome in
dem Schichtbereich (DIM), der in geeigneter Weise nach
üJunsch in Abhängigkeit von den Eigenschaften des zu bildenden
fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials festgelegt werden
kann, kann geeigneterweise 0,001 bis 50 Atom-%, vorzugsweise
0,002 bis kO Atom-% und insbesondere D,DD3 bis 3D
Atom-% betragen.
Wenn für die Bildung des Schichtbereichs (DIM) das Glimmentladungsverfahren
angewandt wird, werden zu den Ausgangsmaterialien, die in der gewünschten Weise aus den Ausgangsmaterialien
für die Bildung der ersten Schicht (I) ausgewählt worden sind, ferner die Ausgangsmaterialien für die
Einführung von Sauerstoffatomen und/oder Stickstoffatomen
gegeben. Als solche Ausgangsmaterialien für die Einführung von Sauerstoffatomen und/oder Stickstoffatomen können die
- 23 - DE 4510
meisten gasförmigen Substanzen oder vergasbaren Substanzen in vergaster Form, die als am Aufbau beteiligte Atome
Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome enthalten, eingesetzt
werden.
Als Ausgangsmaterial, das wirksam für die Zuführung von Sauerstoffatomen (D) bei der Bildung des Schichtbereichs
(ON) eingesetzt wird, kann ein gasförmiges Ausgangsmaterial, das als am Aufbau beteiligte Atomart Sauerstaffatome
(0) enthält, oder ein gasförmiges Ausgangsmaterial, das als am Aufbau beteiligte Atome Sauerstoffatome (0) und
Uasserstoffatome (H) enthält, eingesetzt werden. Beispiele
für solche Ausgangsmaterialien sind Sauerstoff (Or,), Ozon (O3), Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (IMD2),
Distickstoffmonoxid (N9O), Distickstofftrioxid (NpOO,
Distickstofftetroxid (N„D,), Distickstoffpentoxid (N2O1-),
Stickstofftrioxid (ND3) und niedere Siloxane, die als am
Aufbau beteiligte Atome Siliciumatome (Si), Sauerstoffatome
(0) und Wasserstoffatome (H) enthalten, z. B. Disiloxan
20 H3SiOSiH3 und Trisiloxan H3SiOSiH2DSiH3.
Als Beispiele für Ausgangsmaterialien, die wirksam als
gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung von Stickstoffatomen (N) bei der Bildung des Schichtbereichs (N)
eingesetzt werden können, können gasförmige ader vergasbare
Stickstoffverbindungen, Nitride und Azide, die als am Aufbau beteiligte Atome N- oder N- und Η-Atome enthalten, z.
B. Stickstoff (N2), Ammoniak (NH3), Hydrazin (H2NIMH2),
Stickstoffwasserstoffsäure (HN3) und Ammoniumazid (NH,IM^)
QQ erwähnt werden.
Alternativ können auch Stickstoffhalogenidverbindungen wie
z. B. Stickstofftrifluorid (NF3) und Stickstofftetrafluarid
(N2F,) eingesetzt werden, was den Vorteil hat, daß zugg
sätzlich zu Stickstoffatomen ((M) Halogenatome (X) eingeführt
werden.
- Zk - DE 4510
Für die Bildung der Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome
enthaltenden ersten Schicht (I) durch das Zerstäubungsverfahren
können eine Einkristall- oder eine polykristalline Si-Scheibe und eine SiO,-,- und/oder eine Si,IM, Scheibe
oder eine Scheibe, in der eine Mischung von Si und
SiD„ und/oder Si-,ΙΜ, enthalten ist, verwendet werden, und
diese Scheiben können in verschiedenen Gasatmosphären zerstäubt werden.
Wenn beispielsweise eine Si-Scheibe als Target verwendet
wird, kann ein gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung
von Sauerstoffatomen und/oder Stickstoffatomen, gegebenenfalls
zusammen mit einem gasförmigen Ausgangsmaterial für die Einführung von Wasserstoffatomen und/oder Halogenatomen,
wobei das gasförmige Ausgangsmatsrial gegebenenfalls
mit einem verdünnenden Gas verdünnt ist, in eine Abscheidungskammer für die Zerstäubung eingeleitet werden,
um ein Gasplasma aus diesen Gasen zu bilden, in dem eine Zerstäubung der vorstehend erwähnten Si-Scheibe durchgeführt
werden kann.
Alternativ kann die Zerstäubung unter Verwendung von getrennten
Targets aus Si und SiD51 und/oder Si-,ΙΜ, ader eines
plattenförmigen Targets, in dem eine Mischung νηη Si und
SiD,-, und/oder Si,N, enthalten ist, in einer Atmosphäre aus
einem verdünnenden Gas als Gas für die Zerstäubung oder in
einer Gasatmosphäre, die als am Aufbau beteiligte Atome mindestens Wasserstoffatome (H) und/oder Halogenatame (X)
gO enthält, durchgeführt werden, wodurch die erste Schicht (I)
mit dem Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome enthaltenden
Schichtbereich (DIM), der in dem gewünschten Schichtbereich vorgesehen ist, gebildet werden kann.
Als gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung von
Sauerstoffatomen und/oder Stickstoffatomen können auch im
- 25 - DE 4510
Fall der Zerstäubung die gasförmigen Ausgangsmaterialien,
die im Zusammenhang mit dem vorstehend beschriebenen Glimmentladungsverfahren
als Beispiele für gasförmige Ausgangsmaterialien
zur Einführung von Sauerstoffatomen und/oder
Stickstoffatomen erwähnt wurden, als wirksame Gase eingesetzt bierden.
Für den Einbau einer Substanz (C) für die Steuerung der
LeitfähigkBit wie z. B. von Atomen der Gruppe III oder
Atomen der Gruppe U in die Struktur eines am Aufbau der ersten Schicht (I) beteiligten Schichtbereichs kann ein
Ausgangsmaterial für die Einführung der Atome der Gruppe
III oder ein Ausgangsmaterial für die Einführung der Atome
der Gruppe V im gasförmigen Zustand während der Schichtbildung
zusammen mit den Ausgangsmaterialien für die Bildung der ersten Schicht (I) in είπε Abscheidungskammer eingeleitet
werden. Als Ausgangsmaterial, das für die Einführung der Atome der Gruppe III verwendet werden kann, werden
geeigneterweise diejenigen veruendet, die bei Raumtemperatür
unter Atmosphärendruck gasförmig sind odsr unter den
Schichtbildungsbedingung8n l8icht vergast uerden ^ηπεπ.
Als typische Beispiele solcher Ausgangsmaterialian für die
Einführung von Atomen der Gruppe III können Borhydride wie
z. B-B2H6, B^H10, B5Hg, B5H11, BgH^, BgH12 und BgH^ und
Borhalogenide wie z. B. BF3, BCl3 und BBr3, die Verbindungen
für die Einführung von Boratomen sind, erwähnt werden.
Im übrigen könnsn beispielsweise auch AlCl,, GaCl1,
Ga(CH.,),, InCl3 und TlCl3 als Ausgangsmaterialien für die
Einführung von Atomen der Gruppe III eingesetzt werden.
Als Ausgangsmaterialien für die Einführung der Atome der
Gruppe V/, diE im Rahman dar Erfindung wirksam eingεsεtzt
werden können, können beispielsweise Phosphorhydride wie z. B. PH3 oder P2H4 uncl Phosphorhalogenide wie z. B. PH, J,
PF3' PF5' PC13>
PC1 5» F1Br3, PBr5 oder PJ3, die Ausgangsmaterialien
für dis Einführung von Phosphoratoman sind,
- 26 - DE 4510
ermähnt werden. Im übrigen können als wirksames Ausgangsmaterial
für die Einführung van Atomen der Gruppe \l auch z.
B. AsH3, AsF3, AsCl3, AsBr3, AsF5, SbH3, SbF3, SbF5, SbCl3,
SbCl5, BiH3, BiCl3 oder BiBr3 eingesetzt werden.
5
Im Rahmen der Erfindung kann der Gehalt der Substanz (C)
für die Steuerung der Leitfähigkeit in der ersten Schicht
(I) in geeigneter Weise in Abhängigkeit von der für die erste Schicht (I) erforderlichen Leitfähigkeit oder won
Eigenschaften anderer Schichten, die in unmittelbarer Berührung mit der ersten Schicht (I) ausgebildet sind, oder
von organischen Beziehungen wie z. B. der Beziehung zu den
Eigenschaften der erwähnten anderen Schichten an der Berührungs-Grenzfläche
usw. gewählt werden.
Im Rahmen der Erfindung sollte der Gehalt der in der ersten
Schicht (I) enthaltenen Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit geeigneterweise D,D1 bis 5 χ 1D Atom-ppm,
vorzugsweise D,5 bis 1 χ 1D Atom-ppm und insbesondere 1
3 l
20 bis 5 χ 1D Atom-ppm betragen.
Im Rahmen der Erfindung sollte die Menge der Wasserstoffatome
(H) oder die Menge der Halogenatome (X) oder die Summe der Mengen der Wasserstoffatome und Halogenatame
(H+X), die in der ersten Schicht (I) enthalten sein können, vorzugsweise 1 bis 40 Atom-% und insbesondere 5 bis 3D
Atom-% betragen.
Für die Steuerung der Menge der Wasserstoffatome (H)
und/oder der Halogenatame (X), die in der ersten Schicht
(I) enthalten sein können, können beispielsweise die Substrattemperatur und/oder die Menge der in das Abscheidungsvorrichtungssystem
einzuleitenden Ausgangsmaterialien, die für den Einbau von Wasserstoffatomen (H) oder Halogenatomen
(X) eingesetzt werden, die Entladungsleistung usw.
gesteuert werden.
- 27 - DE 451D
Die erste Schicht (I) des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials
hat eine Schichtdicke, die in geeigneter lileise nach Wunsch in Abhängigkeit davon, ob die erste Schicht (I)
hauptsächlich als Uerklebungsschicht zwischen dem Substrat
und der zweiten Schicht (II) oder als Uerklebungsschicht
und Ladungstransportschicht wirkt, festgelegt werden kann. In dem ersten Fall salltE die Schichtdicke der ersten
Schicht (I) geeigneterweise 1DO,G nm bis 50 pm, varzugsweise
200,0 nm bis 30 pm und insbesondere 200,0 nm bis 10 pm betragen, während sie im zweiten Fall geeigneterweise 1
bis 100 pm, vorzugsweise 1 bis Θ0 pm und insbesondere 2 bis 50 pm betragen sollte.
Bei dem erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterial
ist auf der ersten Schicht (I) 103 eine zweite Schicht (II) 104 ausgebildet. Die erste Schicht (I) und die
zweite Schicht (II) bestehen beide aus amorphen Materialien, die als gemeinsame am Aufbau beteiligte Atomart
Siliciumatome enthalten, und infolgedessen ist an der
Laminat-GrEnzflächE zwischEn diesen beiden Schichten eine
ausreichende chemische Stabilität gewährleistet.
Bei dem erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterial
ist erwünscht, daß die in der zweiten Schicht (II) enthaltenen Germaniumatome in Richtung der Schichtdicke
geeigneterweise eine ungleichmäßige Verteilung annehmen, jedoch in der zu der Oberfläche des Substrats parallelen
Richtung eine gleichmäßige Verteilung annehmen.
Dadurch, daß die zweite Schicht (II) derart ausgebildet
wird, daß sie eine solche Schichtstruktur hat, kann ein
fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial gebildet werden, das
gegenüber Licht in dem gesamten Wellenlängenbereich von gc relativ kürzeren Wellenlängen bis zu relativ längeren
Wellenlängen einschließlich des Bereichs des sichtbaren
- 28 - DE ί+510
1 Lichts eine hervorragende Lichtempfindlichkeit zeigt.
Hinsichtlich des V/erteilungszustandes der Germaniumatome in
der zweiten Schicht (II) ist es ferner beispielsweise
möglich, einen Schichtaufbau auszubilden, bei dem die V/erteilungskonzentratian
C der Germaniumatome in der Richtung der Schichtdicke von der Grenzfläche mit der ersten Schicht
(I) in Richtung auf die Grenzfläche mit der dritten Schicht (III) abnimmt oder bei dem sie von der Grenzfläche mit der
ersten Schicht (I) in Richtung auf die Grenzfläche mit der dritten Schicht (III) zunimmt oder bei dem die zweite
Schicht (II) hinsichtlich der Uerteilungskonzentration C
der Germaniumatome beide Eigenschaften aufweist.
Fig. 2 bis 13 zeigen typische Beispiele für die Verteilung
der in der zweiten Schicht (II) des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen
Aufzeichnungsmaterials enthaltenen Germaniumatome in der Richtung der Schichtdicke.
In Fig. 2 bis 13 zeigt die Abszissenachse die Verteilungskonzentration
C der Germaniumatame, während die Grdinatenachse
die Schichtdicke der zweiten Schicht (II) zeigt. tR
zeigt die Lage der Grenzfläche zwischen der ersten Schicht
(I) und der zweiten Schicht (II), während tT die Lage der
Grenzfläche zwischen der zweiten Schicht (II) und der
dritten Schicht (III) zeigt. D. h., daß die Schichtbildung der zweiten Schicht (II), die Germanium enthält, wen der
t„-Seite ausgehend in Richtung auf die tT-Seite fortschreitet.
In Fig. 2 wird eine erste typische Ausführungsform des
Konzentrations-Tiefenprofils der in der zweiten Schicht
(II) enthaltenen Germaniumatame in der Richtung der
Schichtdicke gezeigt.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform sind die
- 29 - DE if51D
Germaniumatame in der gebildeten zweiten Schicht (II) van
der Grenzflächenlage t„ mit der ersten Schicht (I), auf der
die Germaniumatome enthaltende zweite Schicht (II) zu bilden ist, bis zu der Lage t. in der Weise enthalten, daß die
Verteilungskonzentration C der Germaniumatome einen konstanten
Wert Π. annimmt, während die Konzentration von der
Lage t. bis zu der Grenzflächenlage tT mit der dritten
Schicht (III) von dem Wert C„ ausgehend allmählich
kontinuierlich abnimmt. Die Konzentration C der Germaniumatome
erhält in der Grenzflächenlage tT den Wert C-,.
Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsfarm nimmt die
Konzentration C der enthaltenen Germaniumatame van der Lage
tg bis zu der Lage t,- von dem Wert C, ausgehend allmählich
und kontinuierlich ab, bis sie in der Lage tT den Wert C5
erreicht.
Im Fall der Fig. k wird die Konzentration C der Germaniumatame
von der Lage ta bis zu der Lage t„ bei einem konstan-
D :i C.
ten Wert Cf- gehalten, während sie von dem Wert C7 in der
Lage t„ ausgehend bis zu der Lage tT allmählich kontinuierlich
abnimmt und in der Lage tT einen Wert von im wesentlichen
Null erhält. (Unter einer Konzentration mit einem Wert von im wesentlichen Null ist ein unterhalb des nach-
25 weisbaren Grenzwertes liegender Gehalt zu verstehen.)
Im Fall der Fig. 5 nimmt die Verteilungskonzentratian C der
Germaniumatame van der Lage t„, wo sie den Wert C„ hat, bis
zu der Lage t_, wo sie einen Wert von im wesentlichen Null
erhält, allmählich und kontinuierlich ab.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsfarm wird die V/erteilungskonzentratian
C der Germaniumatame zwischen der Lage tg und der Lage t, bei einem konstanten Wert Cg gehalten,
während sie in der Lage tT den Wert C^n erhält.
Zwischen der Lage t., und der Lage tT nimmt die Vertei-
- 3G - DE ί+510
lungskonzentration C von der Lage t, bis zu der Lage t-j- in
Form einer Funktion erster Ordnung ab.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsfarm wird ein derartiges
Konzentrations-Tiefenprofil gebildet, daß die Verteilungskonzentration
C won der Lage tR bis zu der Lage t,
einen konstanten Wert C^. annimmt, während sie wan der Lage
t, bis zu der Lage tT von dem Wert C.„ bis zu dem Wert C^3
in Form einer Funktion erster Ordnung abnimmt. 10
Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform nimmt die
Verteilungskonzentration C der Germaniumatome von der Lage
tj, bis zu der Lage t_ von dem Wert C1, bis zu einem Wert
von im uiesentlichen Null linear ab.
In Fig. 9 wird eine Ausführungsform gezeigt, bei der die
Konzentration C der Germaniumatome von der Lage to bis zu
der Lage t,- von dem Wert C..^ bis zu dem Wert C^ linear
abnimmt und zwischen der Lage t,- und der Lage tT bei dem
konstanten Wert C,.,- gehalten uird.
Bei der in Fig. 1G gezeigten Ausführungsform hat dis Konzentration
C der Eermaniumatome in der Lage t0 den Wert
C17. Die Konzentration C vermindert sich von dem Wert C^7
ausgehend am Anfang allmählich und in der Mähe der Lage t,-bis
zu der Lage t,- plötzlich, bis sie in der Lage t,- den
Wert C10 erhält.
Zwischen der Lage t, und der Lage t7 nimmt die Konzentration
C der Germaniumatome am Anfang plötzlich und danach
allmählich ab, bis sie in der Lage t? den Wert C,, „ erhält.
Zwischen der Lage t7 und der Lage t„ nimmt die Konzentration
C sehr allmählich ab und erreicht in der Lage t„ den
Wert Cr,,-,. Zwischen der Lage t„ und der Lage tT nimmt die
Konzentration C entlang einer Kurve mit der in Fig. 10
gezeigten Gestalt von dem Wert C„n bis zu einem Wert von im
- 31 - DE ί+510
1 üjesEntlichen Null ab.
Bsi der in Fig. 11 gezeigten Ausführungsfarm hat die
GErmaniumkonzEntratian von der Lags tR bis zu der Lags t„
αεπ konstanten Uert Cr,,-,, uiährend die Germaniumkonzentration
VDn dar Lags t„ bis zu der Lags tR dEn konstantEn Wert C^ ^
hat.
Bei der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsfarm hat die
Germaniumkanzentration in der Lage tR einen üJert von im
wesentlichen Null und nimmt entlang der in Fig. 12 gezeigten
Kurve in der Weise zu, daß sie in der Lage t_ den Wert
Cp., erreicht.
In Fig. 13 hat die Germaniumkonzentration in der Lage t„
einen ÜJert won im wesentlichen Null, und die Germaniumkonzentration
nimmt entlang der in Fig. 13 gezeigten Kurve von der Lage t„ bis zu dem Wert C„, in der Lage t^g zu und hat
van der Lage t^n bis zu der Lage tT den konstanten Wert
IU -1 I
20 C24.
Bei den in Fig. 2 bis 10 gezeigten Germaniumkanzentrations-Tiefenprofilen
ist die Germaniumkonzentration in Fig. 2 bis
10 in der IMähe der Grenzfläche der ersten Schicht (I)
angereichert, während die Germaniumkonzentration in Fig. 11 bis 13 in der Nähe der Grenzfläche der dritten Schicht
(III) angereichert ist. Es ist auch möglich, eine Kombination dieser Germaniumkonzentrations-Tiefenprofile anzuwenden
.
Wie vorstehend anhand einiger typischer Beispiele für
Tiefenprofile von in der zweiten Schicht (II) enthaltenen
Germaniumatomen in der Richtung der Schichtdicke unter
Bezugnahme auf Fig. 2 bis 13 beschrieben wurde, liegt in der Nähe der Grenzfläche der ersten Schicht (I) und/oder
der dritten Schicht (III) ein Anteil mit einer höheren
- 32 - DE ί+510
Verteilungskonzentration C der Germaniumatome, während im
Innern der zweiten Schicht (II) ein Verteilungszustand der
Germaniumatame mit einem Anteil mit einer Konzentration,
die im Vergleich zu der Konzentration in der IMähe der
Grenzfläche der ersten Schicht (I) und/oder der dritten
Schicht (III) beträchtlich niedriger ist, vorgesehen ist.
Die am Aufbau der lichtempfangenden Schicht des erfindungsgemäßen
fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials beteiligte
zweite Schicht (II) meist in der Nähe der Grenzfläche der
ersten Schicht (I) oder der Grenzfläche der dritten Schicht
(III) geeigneterweise einen lokalisierten Bereich (A), der Germaniumatome vorzugsweise mit einer relativ höheren Konzentration
enthält, auf, wie es vorstehend beschrieben
15 wurde.
Der lokalisierte Bereich (A) kann im Rahmen der Erfindung
unter Bezugnahme auf die in Fig. 2 bis 13 gezeigten Symbole geeigneterweise innerhalb von 5 pm von der Grenzflächenlage
^n oder t, aus vorgesehen sein.
Im Rahmen der Erfindung kann der vorstehend erwähnte lokalisierte
Bereich (A) den gesamten Schichtbereich (L,-), der
sich von der Grenzflächenlage tR oder t_ aus bis zu einer
Tiefe bzw. mit einer Dicke von 5 pm erstreckt, einnehmen
oder alternativ einen Teil des Schichtbereichs (LT) bilden.
Es kann in geeigneter Weise in Abhängigkeit von den erforderlichen
Eigenschaften der zu bildenden lichtempfangenden
QQ Schicht festgelegt werden, ob der lokalisierte Bereich (A)
als Teil des Schichtbereichs (LT) gebildet wird oder den
gesamten Schichtbereich (L1-) einnimmt.
Der lokalisierte Bereich (A) kann vorzugsweise gemäß einer
derartigen Schichtbildung gebildet werden, daß der
Höchstwert C der Konzentration C der Germaniumatome in
max
der Uerteilung in der Richtung der Schichtdicke geeigneterweise
1DDO Atom-ppm oder mehr, vorzugsweise 5D00 Atom-ppm oder mehr und insbesondere 1 χ 10 Atom-ppm oder mehr
beträgt.
D. h., daß die Germaniumatome enthaltende zweite Schicht (II) im Rahmen der Erfindung so gebildet wird, daß der
Höchstwert C der Verteilungskonzentration innerhalb
max 3
einer Schichtdicke von 5 pm von der Seite der ersten
Schicht (I) oder von der Seite der dritten Schicht (III)
aus (in dem Schichtbereich mit einer Dicke von 5 pm, von tR
oder t_ aus gerechnet) vorliegen kann.
Im Rahmen der Erfindung kann der Gehalt der Germaniumatome
in der zweiten Schicht (II), die Germaniumatome enthält, in geeigneter Weise nach Uiunsch so festgelegt werden, daß die
Aufgabe der Erfindung wirksam gelöst wird, und dieser Gehalt kann geeigneterweise 1 bis 9,5 χ 10 Atom-ppm, vorzugsweise
100 bis 8 χ 10 Atom-ppm und insbesondere 500 bis 7 χ 10 Atom-ppm betragen.
Bei dem erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterial
sollte die zweite Schicht (II) geeigneterweise Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome enthalten, um eine
höhere Sensibilisierung und einen höheren Dunkelwiderstand zu bewirken oder um ferner die Haftung zwischen der ersten
Schicht (I) und der zweiten Schicht (II) oder zwischen der zweiten Schicht (II) und der dritten Schicht (III) oder die
Haftung der ersten Schicht (I), der zweiten Schicht (II)
3Q und der dritten Schicht (III) aneinander zu verbessern.
Die in der zweiten Schicht (II) enthaltenen Sauerstoffatome
und/oder Stickstoffatome können entweder gleichmäßig in dem
gesamten Bereich oder nur in einem Teil des Bereichs enthalten sein.
- 3k - DE it510
Die Verteilung C (Ol\l) der Sauerstoff atome und/oder Stickstoffatome
kann in der Richtung der Schichtdicke der
zweiten Schicht (II) entweder gleichmäßig oder ungleichmäßig sein.
5
5
Im Rahmen der Erfindung wird der in der zweiten Schicht
(II) vorgesehene, Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome
enthaltende Schichtbereich (GIM) derart ausgebildet, daß er den gesamten Schichtbereich der zweiten Schicht (II) einnimmt,
wenn eine Verbesserung der Lichtempfindlichkeit und des Dunkelwiderstandes angestrebt wird, während der
Schichtbereich (GN) derart ausgebildet wird, daß er den
Endteil-Schichtbereich an der Seite der ersten Schicht (I)
und/oder an der Seite der dritten Schicht (III) einnimmt,
wenn eine Verstärkung der Haftung mit der ersten Schicht (I) und/oder der dritten Schicht (III) angestrebt wird.
Der Gehalt der Sauerstoffatome und/oder der Stickstoffatome,
die in dem Schichtbereich (Ol\l), der in einer solchen
zweiten Schicht (II) ausgebildet ist, enthalten sein sollen, kann in geeigneter Weise in Abhängigkeit von den
Eigenschaften, die für den Schichtbereich (Ol\l) selbst
erforderlich sind, um die vorstehend erwähnten Zwecke zu erreichen, von den Eigenschaften, die an der Berührungs-Grenzfläche
mit der ersten Schicht (I) oder der dritten Schicht (III) erforderlich sind, oder von organischen Beziehungen
zu den Eigenschaften der ersten Schicht (I) oder der dritten Schicht (III) gewählt werden.
go Der Gehalt der Sauerstoffatome und/oder der Stickstoffatome
in dem Schichtbereich (GIM), der in geeigneter Weise nach Wunsch in Abhängigkeit von den Eigenschaften des zu bildenden
fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials festgelegt werden
kann, kann geeigneterweise Q,QQ1 bis 5Q Atom-%, vor-
gg zugsweise Q,GGZ bis kü Atom-% und insbesondere G,QQ3 bis 3Q
Atom-% betragen.
- 35 - DE 4510
Ulenn bei dem erfindungsgemäßen fotoleitfähigen AufzeichnungsmatErial
die erste Schicht (I) eine geringe Dicke hat, kann in der Germaniumatome enthaltenden zweiten Schicht
(II) örtlich an der Seite der ersten Schicht (I) ein
Schichtbereich (PIM), der eine Substanz (C) für die Steuerung
der Leitfähigkeit enthält, ausgebildet werden, wobei
der Schichtbereich (PN) als sogenannte Ladungsinjektions-V/erhinderungsschicht
wirken kann.
D. h., dadurch, daß als Gehalt der Substanz (C) für die
Steuerung der Leitfähigkeit in dem Schichtbereich (PIM)
geeigneterweise 30 Atcm-ppm oder mehr, vorzugsweise 50
Atom-ppm ader mehr und insbesondere 100 Atom-ppm oder mehr
gewählt werden, können beispielsweise folgende Vorteile erzielt werden: In dem Fall, daß die einzubauende Substanz
(C) ein Fremdstoff worn p-Typ, wie er vorstehend erwähnt wurde, ist, kann die Wanderung von Elektronen, die von der
Substratseite her in die lichtempfangende Schicht injiziert
werden, wirksam verhindert werden, wenn die freie Oberfläche der lichtempfangenden Schicht einer Ladungsbehandlung
zu positiver Polarität unterzagen wird. Andererseits
kann in dem Fall, daß die einzubauende Substanz (C) ein Fremdstoff vom η-Typ ist, die Wanderung positiver Löcher,
die von der Substratseite her in die lichtempfangende
Schicht injiziert werden, wirksam verhindert werden, wenn die freie Oberfläche der lichtempfangenden Schicht einer
Ladungsbehandlung zu negativer Polarität unterzogen wird.
In dem vorstehend erwähnten Fall kann ein Schichtbereich
(ZII) in dem Anteil der zweiten Schicht (II), der nicht zu dem vorstehend erwähnten Schichtbereich (PIM) gehört, bei
dem vorstehend beschriebenen grundlegenden Aufbau der lichtempfangenden Schicht eine Substanz (C) für die Steuerung
der Leitfähigkeit mit der anderen Polarität enthalten,
oder der Schichtbereich (ZII) kann eine Substanz (C) für
- 36 - DE 4510
die Steuerung der Leitfähigkeitseigenschaften enthalten,
die dieselbe Polarität hat, jedoch in einer Menge enthalten ist, die viel geringer ist als die praktisch verwendete
Menge der in dem Schichtbereich (PIM) enthaltenen Substanz
5 (C) für die Steuerung der Leitfähigkeitseigenschaften.
In einem derartigen Fall kann der Gehalt der Substanz (C)
für die Steuerung der Leitfähigkeit, die in dem Schichtbereich
(ZII) enthalten ist, in angemessener Weise nach Wunsch in Abhängigkeit von der Polarität oder dem Gehalt
der in dem Schichtbereich (PIM) enthaltenen Substanz (C) festgelegt werden, ujobei dieser Gehalt in dem Schichtbereich
(ZII) jedoch geeigneterweise 0,001 bis 1000 Atom-ppm,
vorzugsweise 0,G5 bis 5DO Atom-ppm und insbesondere 0,1 bis
15 200 Atom-ppm beträgt.
Wenn im Rahmen der' Erfindung in dem Schichtbereich (PIM) und
dem Schichtbereich (ZII) dieselbe Art einer Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit enthalten ist, sollte
ihr Gehalt in dem Schichtbereich (ZII) vorzugsweise 30
Atam-ppm Dder weniger betragen. Im Unterschied zu den vorstehend
erwähnten Fällen ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, in der zweiten Schicht (II) einen Schichtbereich,
der eine Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit
mit einer Polarität enthält, und einen Schichtbereich, der eine Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit
mit der anderen Polarität enthält, in unmittelbarer Berührung miteinander vorzusehen, wodurch in dem
erwähnten Berührungsbereich eine sogenannte Verarmungs-
OQ schicht gebildet wird. So werden beispielsweise ein
Schichtbereich, der den vorstehend erwähnten Fremdstoff vom
p-Typ enthält, und ein Schichtbereich, der den vorstehend erwähnten Fremdstoff vom η-Typ enthält, in der zweiten
Schicht (II) in unmittelbarer Berührung miteinander unter
Bildung eines sogenannten pn-Ubergangs ausgebildet, wodurch eine Verarmungsschicht gebildet werden kann.
- 37 - DE ii51G
Beispiele für Halogenatome (X), die im Rahmen der Erfindung
gegebenenfalls in die zweite Schicht (II) eingebaut uierden
können, sind Fluor, Chlor, Brom und Jod, wobei Fluor und Chlor besonders bevorzugt werden.
Im Rahmen der Erfindung kann die aus a-SiGe(H,X) bestehende
zweite Schicht (II) durch ein Vakuumbedampfungsverfahren
unter Ausnutzung der Entladungserscheinung, beispielsweise durch das Glimmentladungsverfahren, das Zerstäubungsverfahren
oder das Ionenplattierverfahren, gebildet werden.
Die grundlegende Verfahrensweise für die Bildung der aus a-SiEe(H1X)
bestehenden zweiten Schicht (II) durch das Glimmentladungsverfahren
besteht beispielsweise darin, daß ein zur Zuführung von Siliciumatomen (Si) befähigtes gasförmiges
Ausgangsmaterial für die Zpführung von Si und ein
zur Zuführung van Germaniumatamen (Ge) befähigtes gasförmiges
Ausgangsmaterial für die Zuführung von Ge gegebenenfalls
zusammen mit einem gasförmigen Ausgangsmaterial für die Einführung von Wasserstoffatomen (H) und/oder Halogenatomen
(X) in eine Abscheidungskammer, die im Inneren in
einen Zustand mit vermindertem Druck gebracht werden kann, eingeleitet werden und daß in der Abscheidungskammer eine
Glimmentladung angeregt wird, wodurch auf der Oberfläche
eines Substrats, das in eine vorher festgelegte Lage gebracht wurde und auf dem die erste Schicht (I) gebildet
worden ist, eine Schichtbildung durchgeführt wird, während
das Konzentrations-Tiefenprofil der Germaniumatome gemäß
gQ einer gewünschten Kurve der Änderungsgeschwindigkeit gesteuert
wird, um die aus a-SiGe(H,X) bestehende zweite Schicht (II) zu bilden.
Alternativ kann für die Bildung durch das Zerstäubungsverfahren,
wenn die Zerstäubung unter Anwendung eines aus Si bestehenden Targets oder von zwei plattenförmigen Targets,
- 38 - DE 4510
von denen eines aus Si und das andere aus Ge besteht, oder
eines aus einer Mischung von Si und Ge bestehenden Targets in einer Atmosphäre aus einem Inertgas wie z. B. Ar oder He
oder aus einer auf diesen Gasen basierenden Gasmischung durchgeführt wird, ein gasförmiges Ausgangsmaterial für die
Zuführung von Ge, gegebenenfalls zusammen mit einem Gas für
die Einführung von Wasserstoffatomen (H) und/oder Halogenatomen
(X), falls dies erwünscht ist, in eine Abscheidungskammer
für die Zerstäubung eingeleitet werden , wodurch eine Plasmaatmosphäre gebildet uird, und das vorstehend erwähnte
Target wird zerstäubt, während die DurchfluBgeschwindigkeit
.des gasförmigen Ausgangsmaterials gemäß einer gewünschten Kurve der Änderungsgeschwindigkeit gesteuert wird.
Im Fall des Ianenplattierverfahrens kann beispielsweise
eine Verdampfungsquelle wie z. B. polykristallinss Silicium
oder Einkristall-Silicium und polykristallines Germanium
oder Einkristall-Germanium in ein Verdampfungsschiffchen
hineingebracht werden, und die Verdampfungsquelle wird
durch Erhitzen nach dem LJiderstandsheizverfahren oder dem
Elektronenstrahlverfahren verdampft, wobei dem fliegenden,
verdampften Produkt ein Durchtritt durch eine gewünschte Gasplasmaatmosphäre ermöglicht wird, wobei im übrigen das
selbe Verfahren wie im Fall der Zerstäubung angewandt wird.
25
Als wirksame gasförmige Ausgangsmaterialien, die für die Bildung der zweiten Schicht (II) im Rahmen der Erfindung zu
verwenden sind, können die folgenden Verbindungen erwähnt werden .
30
Erstens können zu dem im Rahmen der Erfindung für die
Zuführung von Si einzusetzenden gasförmigen Ausgangsmaterial
als wirksame Materialien gasförmige oder vergasbare Siliciumhydride (Silane) wie z. B. SiH,, Si„Hg, Si3H3,
3g Si, H,.., und andere gehören. SiH, und Si„H,- werden im Hinblick
auf ihre einfache Handhabung während der Schichtbil-
- 39 - DE ί*510
dung und auf den Wirkungsgrad hinsichtlich der Zuführung
van Si besonders bevorzugt. Als Substanzen, die gasförmige Ausgangsmaterialien für die Zuführung von Ge sein können,
können in wirksamer Weise gasförmige ader vergasbare Germaniumhydride (Germane) wie z. B. GeH, , Ge^H,, Ge-,H„,
Ge^H10, Ge5H12, Ge5H14, Ge7H16, Ge8H18 oder Ge9H30 eingesetzt
werden. GeH, , Ge^H,- und Ge-,HR werden im Hinblick
auf ihre einfache Handhabung während der Schichtbildung und
auf den Wirkungsgrad hinsichtlich der Zuführung von Ge
besonders bevorzugt.
Als wirksame gasförmige Ausgangsmaterialien für die Einführung von Halogenatomen (X), die im Rahmen der Erfindung für
die Bildung der zweiten Schicht (II) einzusetzen sind, kann
eine Vielzahl von Halogenverbindungen, wozu z. B. vorzugsweise gasförmige Halogene, Halogenide und Interhalogenverbindungen
oder gasförmige oder vergasbare Halogenverbindungen wie z. B. mit Halogenen substituierte Silanderivate
gehören, erwähnt werden. Im Rahmen der Erfindung können als wirksame Ausgangsmaterialien für die Einführung von Halogenatomen
auch gasförmige oder vergasbare Siliciumverbindungen, die Halogenatome enthalten und die aus Siliciumatomen
und Halogenatomen als am Aufbau beteiligten Elementen gebildet sind, eingesetzt werden.
Als typische Beispiele für Halogenverbindungen, die im
Rahmen der Erfindung vorzugsweise für die Bildung der zweiten Schicht (II) eingesetzt werden, können gasförmige Halogene
wie z. B. Fluor, Chlor, Brom oder Jod und Interhalogenverbindungen
wie z. B. ClF, ClF,, BrF, BrF3, BrF5, JF3,
JF_, JCl und JBr erwähnt werden.
Als Halogenatome (X) enthaltende Siliciumverbindungen,
d. h. als mit Halogenen substituierte Silanderivate, können
vorzugsweise Siliciumhalogenide wie z. B. SiF, , Si„F.-,
SiCl, und SiBr, eingesetzt werden.
- 40 - DE 4510
Uenn die zweite Schicht (II) in dem erfindungsgemäßen fotoleitfähigen
Aufzeichnungsmaterial durch das Glimmentladungsv/erfahren
unter Anwendung einer solchen Halogenatome (X) enthaltenden Siliciumverbindung gebildet wird, kann auf
einem Substrat, auf dessen Oberfläche die erste Schicht (I) gebildet worden ist, die aus a-SiGe(H,X), das Halogenatome
enthält, bestehende, zweite Schicht (II) gebildet werden, ohne daß als zur Zuführung van Si befähigtes gasförmiges
Ausgangsmaterial ein gasförmiges Siliciumhydrid zusammen
mit dem gasförmigen Ausgangsmaterial für die Zuführung von Ge eingesetzt wird.
Im Fall der Bildung der Halogenatome (X) enthaltenden zweiten
Schicht (II) durch das Glimmentladungsverfahren besteht die grundlegende Verfahrensweise darin, daß z. B. ein
Siliciumhalügenid als gasförmiges Ausgangsmaterial für die
Zuführung vein Si, ein Germaniumhydrid als gasförmiges Ausgangsmaterial
für die Zuführung von Ge und ein Gas wie z.
B. Ar, H„ oder He in einem vorher festgelegten Mischungsverhältnis
in die zur Bildung der zweiten Schicht (II) dienende Abscheidungskammer eingeleitet werden und daß eine
Glimmentladung angeregt wird, um eine Plasmaatmosphäre aus diesen Gasen zu bilden, wodurch auf einem Substrat, auf
dessen Oberfläche die erste Schicht (I) gebildet worden ist, die zweite Schicht (II) gebildet werden kann. Für eine
einfachere Steuerung des Anteils der eingebauten Wasserstoffatome
kann mit diesen Gasen auch üJasserstoffgas oder
eine gasförmige, Wasserstoffatome enthaltende Siliciumver-
gQ bindung in einer gewünschten Menge zur Bildung der zweiten
Schicht (II) vermischt werden. Ferner ist jedes Gas nicht auf eine einzelne Spezies eingeschränkt, sondern es können
mehrere Spezies in irgendeinem gewünschten Mischungsverhältnis eingesetzt werden.
Im Fall des Zerstäubungsverfahrens und des Ianenplattier-
- 41 - DE 4510
Verfahrens können in die gebildete zuieite Schicht (II)
Halcgenatome (X) eingeführt werden, indem die gasförmige
Halogenverbindung oder die gasförmige, Halagenatome enthaltende
Siliciumverbindung, die vorstehend erwähnt wurden, in
eine Abscheidungskammer eingeleitet wird und eine Plasmaatmosphäre
aus diesem Gas gebildet wird.
Andererseits kann für die Einführung von Wasserstoffatomen
ein gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung von Wasserstoffatomen, beispielsweise H„ oder Gase wie z. B.
Silane und/oder Germaniumhydride, wie sie vorstehend ermähnt
wurden, in eine zur Zerstäubung dienende Abscheidungskammer eingeleitet werden, worauf eine Plasmaatmosphäre
aus diesen Gasen gebildet wird.
Im Rahmen der Erfindung können als gasförmiges Ausgangsmaterial
für die Einführung von Halogenatomen während der Bildung der zweiten Schicht (II) die Halogenide oder halogenhaltigen
Siliciumverbindungen, die vorstehend erwähnt wurden, wirksam eingesetzt werden. Im übrigen ist es auch
möglich, als wirksames Ausgangsmaterial für die Bildung der
zweiten Schicht (II) gasförmige oder vergasbare Substanzen, wozu Halogenide, die Wasserstoffatome als eine der am Aufbau
beteiligten Atomarten enthalten, z. B. Halogenwasser-
stoffe wie z. B. HF, HCl, HBr oder HJ, halogensubstituierte
Siliciumhydride wie z. B. SiH2F2, SiH2J2, SiH2Cl2, SiHCl3,
SiH2Br2 oder SiHBr,, halogenierte Germaniumhydride wie
z. B. GeHF3, GeH2F2, GeH3F, GeHCl3, GeH2Cl2, GeH3Cl,
GeHBr3, GeH2Br2, GeH3Br, GeHJ3, Ge2J2 oder GeH3J gehören,
oder Germaniumhalogenide wie z. B. GeF,, GeCl,, GeBr,,
GeJ,, GeF2, GeCl2, GeBr„ oder GeJ„ einzusetzen.
Unter diesen Substanzen können Halogenide, die üJasserstoffatome
enthalten, vorzugsweise als Ausgangsmaterial für die Einführung von Halogenen eingesetzt werden, weil während
der Bildung der zweiten Schicht (II) gleichzeitig mit
- if2 - DE 4510
der Einführung von Halogenatomen in die Schicht Lüasserstoffatome
eingeführt werden können, die hinsichtlich der Steuerung der elektrischen oder fataelektrischen Eigenschaften
sehr wirksam sind.
Für die Einführung von Wasserstoffatomen in die Struktur
der zweiten Schicht (II) kann anders als bei den vorstehend erwähnten Verfahren ermöglicht werden, daß in einer Abscheidungskammer
H„ ader ein Siliciumhydrid wie z. B. SiH, ,
Si0Hc, Si-.HQ oder Si, H^n zusammen mit Germanium oder einer
c. b jo M- IU
Germaniumverbindung für die Zuführung van Ge oder ein
Germaniumhydrid wie z. B. GeH, , Ge„H,., Ge-,Η , Ge,H.,.-.,
Ger-H^ni Ge^-Hy1, . GenH^cJ Ge0H^0 oder GenHn,-, zusammen mit
Ό \ c. b I η· /Ib ο la y /Lu
Silicium oder einer Siliciumverbindung für die Zuführung
von Si vorliegt, worauf eine Entladung angeregt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
.sollte die Menge der Wasserstoffatome (H) oder die Menge
der Halogenatome (X) oder die Summe der Mengen der Wasserstoffatome
und der Halogenatome (H + X), die in der am Aufbau der zu bildenden lichtempfangenden Schicht beteiligten
zweiten Schicht (II) enthalten sein sollen, geeigneterweise 0,01 bis 40 Atom-%, vorzugsweise 0,05 bis 30 Atom-%
und insbesondere 0,1 bis 25 Atom-% betragen.
Für die Steuerung der Menge der Wasserstoffatome (H)
und/oder der Halogenatame (X), die in der zweiten Schicht (II) enthalten sein sollen, können beispielsweise die Substrattemperatur
und/oder die Menge der in das Abscheidungs- QQ vorrichtungssystem einzuleitenden Ausgangsmaterialien, die
für den Einbau von Wasserstoffatomen (H) oder Halogenatomen
(X) eingesetzt werden, die Entladungsleistung usw. gesteuert werden.
gc Für den Einbau einer Substanz (C) für die Steuerung der
Leitfähigkeit wie z. B. von Atomen der Gruppe III oder
- 43 - DE ^510
Atomen der Gruppe \l in die Struktur der zweiten Schicht
(II) kann in ähnlicher Weise, wie es im Zusammenhang mit
der Bildung der ersten Schicht (I) beschrieben wurde, während
der Schichtbildung zusammen mit anderen Ausgangsmaterialien für die Bildung der zweiten Schicht (II) ein
Ausgangsmaterial für die Einführung der Atome der Gruppe
III oder ein Ausgangsmaterial für die Einführung der Atome
der Gruppe \l im gasförmigen Zustand in eine Abscheidungskammer
eingeleitet werden.
Die zweite Schicht (II) des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen
Aufzeichnungsmaterials kann eine Dicke haben, die im
Hinblick auf den Absorptionskoeffizienten der zweiten
Schicht (II) bezüglich der zur Anregung von Fototrägern
dienenden Lichtquelle festgelegt werden kann, wenn die zweite Schicht (II) hauptsächlich als Schicht für die Erzeugung
won Fototrägern angewandt wird, und diese Schichtdicke kann geeigneterweise 1GD,G nm bis 50 pm, vorzugsweise
1DD,D nm bis 3D pm und insbesondere 100,D nm bis 20 pm
20 betragen.
Wenn die zweite Schicht (II) andererseits hauptsächlich als
Schicht für die Erzeugung und den Transport von Fototrägern
angewandt wird, kann die Dicke geeigneterweise nach lüunsch
so festgelegt werden, daß die Fototräger mit einem guten Wirkungsgrad transportiert werden können, und diese Dicke
kann geeigneterweise 1 bis 10D pm, vorzugsweise 1 bis Θ0 pm und insbesondere Z bis 50 pm betragen.
Wenn im Rahmen der Erfindung in der zweiten Schicht (II)
ein Schichtbereich (ON), der mindestens eine aus Sauerstoffatomen und Stickstoffatomen ausgewählte Atamart enthält,
ausgebildet wird, kann während der unter Uerwendung
der vorstehend erwähnten Ausgangsmaterialien durchgeführten
Bildung der zweiten Schicht (II) ein Ausgangsmaterial für
die Einführung von Sauerstoffatomen und/oder Stickstoff-
- kk - DE £*51G
atomen in Kombination verwendet werden, wobei dessen Menge
gesteuert ujird, wodurch in die gebildete Schicht Sauerstoffatome
und/oder Stickstoffatome eingebaut werden.
üJenn für die Bildung des Schichtbereichs (DIM) das Glimmentladungsverfahren
angewandt wird, werden zu den Ausgangsmaterialien, die in der gewünschten Weise aus den Ausgangsmaterialien
für die Bildung der zweiten Schicht (II) ausgewählt werden sind, ferner die Ausgangsmaterialien für die
Einführung von Sauerstoffatomen und/oder Stickstoffatomen
gegeben. Als solche Ausgangsmaterialien für die Einführung von Sauerstoffatomen und/oder Stickstoffatomen können die
meisten gasförmigen Substanzen oder vergasbaren Substanzen in vergaster Form, die als am Aufbau beteiligte Atome
Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome enthalten, eingesetzt
werden.
Als Ausgangsmaterial, das wirksam für die Zuführung von
Sauerstoffatomen (D) bei der Bildung des Schichtbereichs
(0IM) eingesetzt wird, kann ein gasförmiges Ausgangsmaterial,
das als am Aufbau beteiligte Atome Sauerstoffatome (D) enthält, oder ein gasförmiges Ausgangsmaterial,
das als am Aufbau beteiligte Atome Sauerstoffatome (D) und
Wasserstoffatome (H) enthält, eingesetzt werden. Beispiele
für solche Ausgangsmaterialien sind Sauerstoff (O2), Dzon
(D3), Stickstoffmonoxid (I\ID) , Stickstoffdioxid (ND2),
Distickstof fmonoxid (N2O), Distickstof f trioxid ((M2D3),
Distickstofftetroxid (IM2D4), Disticks tof f pentoxid (IM2O5),
Stickstofftrioxid (IMO3) und niedere Siloxane, die als am
Aufbau beteiligte Atome Siliciumatome (Si), Sauerstoffatome
(0) und Wasserstoffatome (H) enthalten, z. B. Disiloxan
(H3SiDSiH3) und Trisiloxan (H3SiOSiH2DSiH3).
Als Beispiele für Ausgangsmaterialien, die wirksam als
gg gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung von Stickstoffatomen
(IM) bei der Bildung des Schichtbereichs (DIM)
- 45 - DE 4510
eingesetzt werden können, können gasförmige oder vergasbare
Stickstoffverbindungen, Nitride und Azide, die als am Aufbau
beteiligte Atome IM- oder l\l- und Η-Atome enthalten, z.
B. Stickstoff (N2), Ammoniak (NH3), Hydrazin (
Stickstoffüjasserstoffsäure (HN3) und Ammoniumazid ^3
erwähnt uerden. Alternativ können auch Stickstoffhalogenidverbindungen uie z. B. Stickstofftrifluorid (NF3) und StickstofftetrafluDrid (N„F, ) eingesetzt werden, was den V/orteil hat, daß zusätzlich zu Stickstoffatomen (N) Halogenatome (X) eingeführt ujerden.
erwähnt uerden. Alternativ können auch Stickstoffhalogenidverbindungen uie z. B. Stickstofftrifluorid (NF3) und StickstofftetrafluDrid (N„F, ) eingesetzt werden, was den V/orteil hat, daß zusätzlich zu Stickstoffatomen (N) Halogenatome (X) eingeführt ujerden.
Wenn im Rahmen der Erfindung während der Bildung der ersten
Schicht (I) und der zweiten Schicht (II) in mindestens
einer dieser Schichten ein Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome
enthaltender Schichtbereich (GN) ausgebildet wird, kann der Schichtbereich (DN) mit einem gewünschten
Tiefenprofil in der Richtung der Schichtdicke, das gebildet
Lüird, indem die Uerteilungskonzentration C (DN) der Sauerstoffatome
und/oder der Stickstoffatome, die in dem
Schichtbereich (DN) enthalten sind, verändert uird, im Fall
der Glimmentladung dadurch gebildet werden, daß ein gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung von Sauerstoffatomen
und/oder Stickstoffatomen, deren Verteilungskonzentration
C (DN) verändert werden soll, in eine Abscheidungskammer
eingeleitet wird, während seine GasdurchflußgeschLüindigkeit
gemäß einer gewünschten Kurve der Änderungsgeschwindigkeit in geeigneter Weise verändert wird.
Im Fall der Anwendung der Zerstäubung, wenn beispielsweise
3Q ein Target, in dem eine Mischung von Si und SiO„ und/oder
Si3N^ enthalten ist, als Target für die Zerstäubung verwendet
wird, kann das Mischungsverhältnis von Si zu SiD„
und/oder Si3N, in der Richtung der Schichtdicke des Targets
zuvor verändert werden, wodurch ein gewünschtes Tiefenprofil
der Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome in der
Richtung der Schichtdicke erhalten werden kann.
- if6 - DE if51G
Die dritte Schicht (III) 1G5, die bei dem erfindungsgemäßen
fotaleitfähigen Aufzeichnungsmaterial auf der zueiten
Schicht (II) 104 auszubilden ist, hat eine freie Oberfläche
und ist hauptsächlich vorgesehen, um die Aufgabe der Erfindung bezüglich der Feuchtigkeitsbeständigkeit, der Eigenschaften
bei der kontinuierlichen wiederholten Verwendung, der Durchschlagsfestigkeit, der Eigenschaften bezüglich des
Einflusses von Umgebungsbedingungen während der Anwendung
und der Haltbarkeit zu lösen. Da sowohl die zweite Schicht (II) als auch die dritte Schicht (Ht) aus amorphen Materialien
bestehen, die als gemeinsame am Aufbau beteiligte Atomart Siliciumatome enthalten, ist an der Laminat-Grenzfläche
eine ausreichende chemische Stabilität geujähr-
15 leistet.
Im Rahmen der Erfindung besteht die dritte Schicht (III)
aus einem amorphen Material, das SiliciumatomE (Si) und Kohlenstoff atome (C) gegebenenfalls zusammen mit UJasserstoff
atomen (H) und/oder Halogenatomen (X) enthält [^nachstehend
als "a-(5i C1 ) (H,X). ", worin 0
< x, y < 1,
bezeichnet J.
Die aus a-(Si C1 ) (H1X)1 bestehende dritte Schicht
(III) kann beispielsweise durch das Glimmentladungsverfahren,
das Zerstäubungsverfahren, das Ionenimplantationsverfahren,
das Ianenplattierverfahrsn oder das Elektronenstrahlverfahren
gebildet werden. Diese Herstellungsverfahren können in geeigneter Weise in Abhängigkeit von ver-3Q
schiedenen Faktoren wie z. B. den Herstellungsbedingungen, dem Ausmaß der Belastung durch die Kapitalanlage für Einrichtungen,
dem Fertigungsmaßstab, den gewünschten Eigenschaften, die für das herzustellende fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial
erforderlich sind, usw. ausgewählt wergjden.
Das Glimmentladungsverfahren oder das Zerstäubungsverfahren
kann vorzugsweise angewandt werden, weil in diesem
3U7687
- 47 - DE 4510
Fall die Vorteile erzielt werden, daß die Herstellungsbedingungen für die Herstellung von fatoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien
mit erwünschten Eigenschaften vergleichsweise leicht gesteuert werden können und daß in die herzustellende
dritte Schicht (III) Kohlenstoffatome und/oder Halogenatome zusammen mit Siliciumatomen auf einfache Ueise
eingeführt werden können. Ferner kann die dritte Schicht (III) gebildet werden, indem das Glimmentladungsverfahren
und das Zerstäubungsverfahren in Kombination in demselben
Vorrichtungssystem angewandt werden.
Für die Bildung der dritten Schicht (III) durch das Glimmentladungsverfahren
können gasförmige Ausgangsmaterialien für die Bildung van a-(Si C1 ) (H,X). , die gegebenenfalls
in einem vorher festgelegten Mischungsverhältnis mit verdünnend.em Gas vermischt sind, in eine Abscheidungskammer
für die Vakuumbedampfung, in die ein Substrat, auf dem die
zweite Schicht (II) gebildet worden ist, hineingebracht wurde, eingeleitet werden, und aus dem eingeleiteten Gas
wird ein Gasplasma gebildet, indem eine Glimmentladung angeregt wird, wodurch auf der zweiten Schicht (II), die
bereits auf dem vorstehend erwähnten Substrat gebildet
worden ist, a-(Si C, ) (H,X). abgeschieden wird.
χ ι ~ χ \j ι ~" \y
Als gasförmige Ausgangsmaterialien für die Bildung von a-(Si C1 ν),,(Η,Χ)<ι ι ^ίε ι™ Rahmen der Erfindung einzusetzen
X I ^ Xy Ι—γ
sind, können die meisten gasförmigen Substanzen oder vergasbaren Substanzen in vergaster Form, die als am Aufbau
beteiligte Atome mindestens eine aus Siliciumatomen (Si), QQ Kohlenstoffatomen (C), Wasserstoffatomen (H) und Halogenatomen
(X) ausgewählte Atomart enthalten, eingesetzt werden.
Wenn ein gasförmiges Ausgangsmaterial eingesetzt wird, das
3g als eine der aus Si, C, H und X ausgewählten Atomarten Si-Atome
als am Aufbau beteiligte Atome enthält, ist es bei-
- kB - DE it510
spielsweise möglich, eine Mischung aus einem gasförmigen
Ausgangsmaterial, das Si-Atome als am Aufbau beteiligte
Atome enthält, einem gasförmigen Ausgangsmaterial, das C-Atcme
als am Aufbau beteiligte Atome enthält, und gegebenenfalls einem gasförmigen Ausgangsmaterial, das H-
und/oder X-Atame als am Aufbau beteiligte Atome enthält, in
einem gewünschten Mischungsverhältnis oder alternativ eine Mischung aus einem gasförmigen Ausgangsmaterial, das Si-Atome
als am Aufbau beteiligte Atome enthält, und einem Gas, das Si-, C- und H-Atame oder Si-, C- und X-Atame als
am Aufbau beteiligte Atome enthält, in einem gewünschten Mischungsverhältnis einzusetzen.
Alternativ ist auch der Einsatz einer Mischung aus einem
gasförmigen Ausgangsmaterial, das Si- und Η-Atome als am Aufbau beteiligte Atome enthält, und einem gasförmigen
Ausgangsmaterial, das C-Atome als am Aufbau beteiligte Atome enthält, oder einer Mischung aus einem gasförmigen
Ausgangsmaterial, das Si- und X-Atame als am Aufbau beteiligte Atome enthält, und einem gasförmigen Ausgangsmaterial,
das C-Atome als am Aufbau beteiligte Atome enthält, möglich.
Als Halogenatoms (X), die in der dritten Schicht (III)
enthalten sein können, können F, Cl, Br und 3 erwähnt
werden, wobei F und Cl bevorzugt werden.
Als gasförmige Ausgangsmaterialien, die im Rahmen der Erfindung
wirksam für die Bildung der dritten Schicht (III)
on eingesetzt werden, können beispielsweise gasförmige
Siliciumhydride, die Si und H als am Aufbau beteiligte
Atomarten enthalten, beispielsweise Silane (z. B. SiH, , SipHp-i Si-,Ηη und Si.H.p), Verbindungen, die als am Aufbau
beteiligte Atomarten C und H enthalten, z. B. gesättigte
or Kohlenwasserstoffe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, ethylenische
Kohlenwasserstoffe mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen und
- k9 - DE 4510
acetylenische Kahlenuiasserstoffε mit 2 bis k Kohlenstoffatomen,
einfache Halogensubstanzen, Halogenwasserstoffe,
Interhalogenverbindungen, Siliciumhalogenide und halogensubstituierte
Siliciumhydride ermähnt werden.
5
5
Im einzelnen können als gesättigte Kohlenwasserstoffe
Methan (EH^), Ethan (C2H5), Propan (C3Hg), n-Butan (n-C(H^n)
und Pentan (C1-H ), als ethylenische Kohlenwasserstoffe
Ethylen (C2H^), Propylen (C3H6), Buten-1 (C^Hg),
Buten-2 (C^Hg), Isobutylen (C^Hg) und Penten (C5H10), als
acetylenische Kohlenwasserstoffe Acetylen (C„H„), Methylacetylen
(C3H,) und Butin (C, Hc-), als gasförmige Halogene
z. B. Fluor, Chlor, Brom und Jod, als Halogenuiasserstoffe
z. B. HF, HJ, HCl und HBr, als Interhalogenverbindungen z.
B. ClF, ClF3, BrF5, BrF, BrF3, BrF5, OF3, JF7, JCl und JBr,
als Siliciumhalogenide z. B. SiF^, Si2F5, SiCl^, SiCl3Br,
SiCl„Br„, SiClBr.,, SiCl-,J und SiBr, und als halogensubstituierte
Siliciumhydride z. B. SiH2F2, SiH2Cl2, SiHCl3,
SiH3Cl, SiH3Br, SiH2Br2 und SiHBr3 erwähnt werden.
Zusätzlich zu diesen Materialien können als wirksame Materialien auch halogensubstituierte paraffinische Kohlenwasserstoffe
wie z. .B. CF^, CCl,, CBr,, CHF3, CH3F2, CH3F,
CH3Cl, CH3Br, CH3J und C2H5Cl, fluorierte Schwefelverbindüngen
wie z. B. SF^ und SF5, Silane wie z. B. Si(CH3), und
Si(C2H5), und halogenhaltige Alkylsilane wie z. B.
SiCl(CH3)3, SiCl2(CH3)2 und SiCl3CH3 verwendet werden.
Diese Substanzen für die Bildung der dritten Schicht (III) können in der gewünschten Weise ausgewählt und während der
Bildung der dritten Schicht (III) verwendet werden, so daß in der gebildeten dritten Schicht (III) Si liciumatome,
Kohlenstoffatome und, falls erwünscht, Halogenatome
und/oder Wasserstoffatome in einem vorher festgelegten
35 Zusammensetzungsverhältnis enthalten sein können.
3U7687
- 50 - ■ DE £f51D
Beispielsweise können Si(CH-,), als Material, das dazu befähigt
ist, leicht Siliciumatnme, Kohlenstoffatome und
Wasserstoffatome einzubauen und eine Schicht mit erwünschten
Eigenschaften zu bilden, und SiHCl3, SiCl^, SiH2Cl2
5 oder SiH,Cl als Ausgangsmaterial für den Einbau von Halogenatomen
in einem vorher festgelegten Mischungsverhältnis vermischt und im gasförmigen Zustand in eine V/orrichtung
für die Bildung der dritten Schicht (III) eingeleitet werden,
und dann wird eine Glimmentladung angeregt, wodurch eine aus a-(Si C. ) (H,X). bestehende dritte Schicht
(III) gebildet werden kann.
Für die Bildung der dritten Schicht (III) durch das Zerstäubungsverfahren
wird als Target eine Einkristall- oder
eine polykristalline Si-Scheibe und/oder eine C-Scheibe
oder eine Scheibe, in der eine Mischung von Si und C enthalten
ist, verwendet und in einer Atmosphäre aus verschiedenen Gasen, die, falls erwünscht, als am Aufbau beteiligte
Atome Halogenatome und/oder Wasserstoffatome enthalten,
20 zerstäubt.
Wenn als Target beispielsweise eine Si-Scheibe verwendet
wird, werden gasförmige Ausgangsmaterialien für die Einführung
von C, H und/oder X, die, falls erwünscht, mit einem verdünnenden Gas verdünnt sein können, in eine Abscheidungskammer
für die Zerstäubung eingeleitet, um in der Abscheidungskammer ein Gasplasma zu bilden und eine Zerstäubung
der Si-Scheibe zu bewirken.
Alternativ können Si und C als getrennte Targets oder kann
ein aus einer Mischung von Si und C bestehendes plattenförmiges
Target verwendet werden, und die Zerstäubung wird in einer Gasatmasphäre durchgeführt, die, falls notwendig,
Wasserstoffatome oder Halogenatome enthält. Als gasförmiges Ausgangsmaterial für die Einführung von C, H und X können
auch im Fall der Zerstäubung die gasförmigen Ausgangs-
- 51 - DE if510
materialien für die Bildung der dritten Schicht (III), die
im Zusammenhang mit der vorstehend beschriebenen Glimmentladung als wirksame Gase erwähnt wurden, eingesetzt werden.
Im Rahmen der Erfindung können als verdünnendes Gas, das
bei der Bildung der dritten Schicht (III) durch das Glimmentladungsverfahren
oder das Zerstäubungsverfahren einzusetzen
ist, vorzugsweise Edelgase wie z. B. He, IMe oder Ar
eingesetzt werden.
10
Im Rahmen der Erfindung sollte die dritte Schicht (III)
sorgfältig so gebildet werden, daß ihr die erforderlichen
Eigenschaften genau in der gewünschten lüeise verliehen
werden.
15
D. h. eine Substanz, die als am Aufbau beteiligte Atome Si, C und, falls notwendig, H und/oder X enthält, kann in
Abhängigkeit von den Herstellungsbedingungen verschiedene Formen von kristallinen bis zu amorphem Formen annehmen,
elektrische Eigenschaften zeigen, die von den Eigenschaften
eines Leiters über die Eigenschaften eines Halbleiters bis
zu den Eigenschaften eines Isolators reichen, und Fotoleitfähigkeitseigenschaften
zeigen, die von den Eigenschaften einer fotoleitfähigen bis zu den Eigenschaften einer nicht
fütoleitfähigen Substanz reichen. Die Herstellungsbedingungen
werden infolgedessen im Rahmen der Erfindung in der
gewünschten Weise sorgfältig so gewählt, daß
a-(Si C,. ) (H7X)1 mit erwünschten
Eigenschaften, die von dem Zweck abhängen, gebildet werden
a-(Si C,. ) (H7X)1 mit erwünschten
Eigenschaften, die von dem Zweck abhängen, gebildet werden
gO kann. Wenn die dritte Schicht (III) beispielsweise hauptsächlich
zur verbesserung der Durchschlagsfestigkeit vorgesehen
ist, wird a-(Si C. ) (H1X). als ein amorphes
Material hergestellt, das unter den Anwendungsbedingungen ausgeprägte elektrische Isoliereigenschaften zeigt.
35
Denn die dritte Schicht (III) alternativ hauptsächlich zur
- 52 - DE 4510
Verbesserung der Eigenschaften bei der wiederhalten
kontinuierlichen Anwendung oder der Eigenschaften bezüglich
des Einflusses van Umgebungsbedingungen während der Anwendung
vorgesehen ist, kann das Ausmaß der vorstehend erwähnten
elektrischen Isoliereigenschaften bis zu einem gewissen Grade vermindert werden, und a-(Si C. ) (H,X). kann als
χ ι — χ y ι ~~ y
ein amorphes Material hergestellt werden, das in einem
bestimmten Ausmaß gegenüber dem Licht, mit dem bestrahlt wird, empfindlich ist.
Bei der Bildung der aus a-(Si C1 ) (H,X). bestehenden
dritten Schicht (III) auf der Oberfläche der zweiten
Schicht (II) ist die Substrattemperatur während der Schichtbildung ein wichtiger Faktor, der die Struktur und
die Eigenschaften der zu bildenden Schicht beeinflußt, und
die Substrattemperatur während der Schichtbildung wird im
Rahmen der Erfindung geeigneterweise genau gesteuert, damit in der gewünschten Weise a-(Si C1 ) (H,X). mit den angestrebten
Eigenschaften hergestellt werden kann.
Für eine wirksame Lösung der Aufgabe der Erfindung kann die
Substrattemperatur bei der Bildung der dritten Schicht
(III) geeigneterweise in einem optimalen Temperaturbereich in Übereinstimmung mit dem zur Bildung der dritten Schicht
(III) angewandten V/erfahren gewählt werden. Die Substrattemperatur
beträgt geeigneterweise 2D bis 40D0C, vorzugsweise
50 bis 3500C und insbesondere 100 bis 3000C. Für die
Bildung der dritten Schicht (III) kann vorteilhafterweise
das Glimmentladungsverfahren oder das Zerstäubungsverfahren
angewandt werden, weil in diesem Fall eine genaue Steuerung des Zusammensetzungsverhältnisses der die Schicht bildenden
Atome oder eine Steuerung der Schichtdicke auf relativ
einfache Weise im Vergleich mit anderen Verfahren durchgeführt werden kann. Wenn die dritte Schicht (III) durch
diese Schichtbildungsverfahren gebildet wird, ist die Entladungsleistung
während der Schichtbildung ähnlich wie die
- 53 - DE 4510
vorstehend erwähnte Substrattemperatur einer der wichtigen
Faktoren, die die Eigenschaften des herzustellenden
amorphen Materials a-(Si C, ) (H,X). beeinflussen.
χ ι" x y ι ™" \j
Für eine wirksame Herstellung von a-(Si C. ) (H1X). mit
χ ι *~ χ y ι ~ y
Eigenschaften, die für die Lösung der Aufgabe der Erfindung
erforderlich sind, mit einer guten Produktivität kann die Entladungsleistung geeigneterweise 1G bis 300 U, vorzugsweise
20 bis 250 LJ und insbesondere 50 bis 200 U betragen.
Der Gasdruck in einer Abscheidungskammer kann vorzugsweise
0,013 bis 1,3 hPa und insbesondere 0,13 bis 0,67 hPa betragen.
Die vorstehend erwähnten numerischen Bereiche können im Rahmen der Erfindung als bevorzugte numerische Bereiche für
die Substrattemperatur und die Entladungsleistung usu. zur
Herstellung der dritten Schicht (III) erwähnt werden« Diese
Faktoren für die Schichtbildung sollten jedoch nicht unabhängig voneinander getrennt festgelegt werden, sondern die
optimalen Werte der einzelnen Faktoren für die Schichtbildung
sollten geeigneterweise auf der Grundlag einer organischen Beziehung zueinander derart festgelegt werden, daß
eine aus a-(Si C. ) (H,X). bestehende dritte Schicht
x i ~ x y i ·■" \j
(III) mit gewünschten Eigenschaften gebildet werden kann.
Der Gehalt der Kohlenstoffatome in der dritten Schicht
(III) des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials ist ähnlich wie die Bedingungen für die Herstel-
lung der dritten Schicht (III) einer der wichtigen Faktoren für die Erzielung der gewünschten Eigenschaften, mit denen
die Aufgabe der Erfindung gelöst wird. Der Gehalt der Kohlenstoffatome in der dritten Schicht (III) wird im
Rahmen der Erfindung in der gewünschten Ideise in Abhängigkeit
von dem amorphen Material, das die dritte Schicht (III) bildet, und von dessen Eigenschaften festgelegt.
- 5k - DE k5W
Im einzelnen kann das amorphe Material, das durch die allgemeine Formel a-(Si C. ) (H,X). wiedergegeben wird,
grob in ein amorphes Material, das aus Siliciumatomen und
Kohlenstoffatomen besteht, [nachstehend als "a-Si C. ",
a ι — a
worin D < a < 1, bezeichnetj, ein amorphes Material, das
aus Siliciumatomen, Kohlenstoffatomen und Wasserstoffatomen
besteht, £n achstehend als "a-(Si C1 , ) HL ", worin D
< b, c < 1, bezeichnetj und ein amorphes Material, das aus
Siliciumatomen, Kohlenstoffatomen, Halogenatomen und gegebenenfalls
Wasserstoffatomen besteht, ^nachstehend als "a-(Si.Cj
.) (H,X)^ ", uiorin G
< d, ε < 1, bezeichnet] eingeteilt
uierden.
Wenn die dritte Schicht (III) im Rahmen der Erfindung aus
a-Si C, gebildet ist, kann der Gehalt der Kahlenstoffa
ι — a
atome (C) in der dritten Schicht (III) im allgemeinen 1 χ
10 bis 90 Atom-%, vorzugsweise 1 bis SD Atom-% und insbesondere
10 bis 75 Atom-% betragen, d. h., daß a in der
■ l.
vorstehenden Formel a-Si C,, im allgemeinen 0,1 bis
3 I "~ 3
0,99999, vorzugsweise 0,2 bis 0,99 und insbesondere 0,25 bis 0,9 beträgt.
Wenn die dritte Schicht (III) im Rahmen der Erfindung aus
a-(Si, C71 , ) H. gebildet ist, kann der Gehalt der Kohlen-D
1-b C I -C .,
stoffatome (C) im allgemeinen 1 χ 10 bis 90 Atom-%,
vorzugsweise 1 bis 90 Atom-% und insbesondere 10 bis 80 Atom-% betragen, während der Behalt der Wasserstoffatome im
allgemeinen 1 bis k0 Atom-%, vorzugsweise 2 bis 35 Atom-%
und insbesondere 5 bis 30 Atom-% betragen kann. Das gebildete fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial ist für die praktische
Anwendung hervorragend geeignet, wenn der Wasserstaffgehalt innerhalb dieser Bereiche liegt.
In der vorstehenden Formel a-(Si, C- , ) H„ sollte b
b 1-b c 1-c
folglich im allgemeinen 0,1 bis 0,99999, vorzugsweise 0,1 bis
- 55 - DE 4510
bis 0,99 und insbesondere 0,15 bis 0,9 betragen, während c
im allgemeinen 0,6 bis 0,99, vorzugsweise 0,65 bis 0,98 und insbesondere 0,7 bis 0,95 betragen sollte.
Denn die dritte Schicht (III) aus B-(Si0C1-0) (H1X)1
gebildet ist, kann der Gehalt der Kohlenstoffatome im allgemeinen 1 χ 10" bis 90 Atom-%, vorzugsweise 1 bis 90 Atom-% und insbesondere 10 bis BO Atom-% betragen, während der Gehalt der Halogenatome im allgemeinen 1 bis 20 Atom-%, vorzugsweise 1 bis 18 Atam-% und insbesondere 2 bis 15 Atom-% betragen kann. Uenn der Gehalt der Halogenatome innerhalb dieser Bereiche liegt, ist das hergestellte fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial in ausreichendem Maße für die praktische Anwendung geeignet. Der Gehalt der gegebenenfalls enthaltenen Wasserstoffatome kann vorzugsweise 19 Atom-% oder weniger und insbesondere 13 Atom-% oder weniger betragen.
gebildet ist, kann der Gehalt der Kohlenstoffatome im allgemeinen 1 χ 10" bis 90 Atom-%, vorzugsweise 1 bis 90 Atom-% und insbesondere 10 bis BO Atom-% betragen, während der Gehalt der Halogenatome im allgemeinen 1 bis 20 Atom-%, vorzugsweise 1 bis 18 Atam-% und insbesondere 2 bis 15 Atom-% betragen kann. Uenn der Gehalt der Halogenatome innerhalb dieser Bereiche liegt, ist das hergestellte fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial in ausreichendem Maße für die praktische Anwendung geeignet. Der Gehalt der gegebenenfalls enthaltenen Wasserstoffatome kann vorzugsweise 19 Atom-% oder weniger und insbesondere 13 Atom-% oder weniger betragen.
In der vorstehenden Formel a-(Si .C„ .) (H, X). sollte d
. v di-de 1-e
folglich im allgemeinen 0,1 bis 0,99999, vorzugsweise 0,1 bis 0,99 und insbesondere 0,15 bis 0,9 betragen, während e
im allgemeinen 0,8 bis 0,99·, vorzugsweise 0,82 bis 0,99 und insbesondere 0,85 bis 0,98 betragen sollte.
Der Bereich des numerischen liiertes der Schichtdicke der
dritten Schicht (III) ist einer der wichtigen Faktoren für
eine wirksame Lösung der Aufgabe der Erfindung und sollte
geeigneterweise in Abhängigkeit von dem beabsichtigten Zweck so festgelegt werden, daß die Aufgabe der Erfindung
30 wirksam gelöst wird.
Es ist auch erforderlich, daß die Schichtdicke der dritten
Schicht (III) in geeigneter Weise nach Wunsch unter gebührender Berücksichtigung der Beziehungen zu dem Gehalt der
Kohlenstoffatome, der Beziehung zu der Schichtdicke der
ersten Schicht (I) und der Schichtdicke der zweiten Schicht
- 56 - DE 4510
(II) sowie anderer organischer Beziehungen zu den für die
einzelnen Schichtbereiche erforderlichen Eigenschaften
festgelegt wird. Außerdem werden geeigneterweise auch wirtschaftliche Gesichtspunkte wie z. B. die Produktivität
5 oder die Möglichkeit einer Massenfertigung berücksichtigt.
Die dritte Schicht (III) hat im Rahmen der Erfindung eine
Schichtdicke, die geeigneterweise D,003 bis 3D pm, vorzugsweise
0,004 bis 20 pm und insbesondere 0,005 bis 10 pm beträgt.
Das im Rahmen der Erfindung zu verwendende Substrat 101
kann entweder elektrisch leitend oder isolierend sein. Als
elektrisch leitendes Material können Metalle wie z. B.
IMiCr, nichtrostender Stahl, Al, Cr, Mo, Au, IMb, Ta, \1, Ti,
Pt und Pd oder Legierungen davon erwähnt werden.
Als isolierendes Substrat können im allgemeinen Folien oder Platten aus Kunstharzen, wozu Polyester, Polyethylen, PoIycarbonat,
Celluloseacetat, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polystyrol und Polyamid gehören,
Gläser, keramische Werkstoff ε, Papiere und andere^ Materialien
verwendet werden. Diese isolierenden Substrate sollten vorzugsweise mindestens'eine Oberfläche haben, die einer
ok Behandlung unterzogen wurde, durch die sie elektrisch
leitend gemacht worden ist, und andere Schichten werden geeigneterweise auf der Seite ausgebildet, die durch eine
solche Behandlung elektrisch leitend gemacht worden ist.
„Q Ein Glas kann beispielsweise elektrisch leitend gemacht
werden, indem auf dem Glas ein dünner Film aus NiCr, Al,
Cr, Mo, Au, Ir, (Mb, Ta, W, Ti, Pt, In3O3, SnD„ oder ITO
(In-O, + SnO„) gebildet wird. Alternativ kann die Oberfläche
einer Kunstharzfolie wie z. B. einer Polyesterfolie
ok durch Uakuumaufdampfung, Elektronenstrahl-Abscheidung ader
Zerstäubung eines Metalls wie z. B. (MiCr, Al, Ag, Pb, Zn,
- 57 - DE 4510
IMi, Au, Cr, Mo, Ir, 1Mb, Ta, V, Ti oder Pt oder durch
Laminieren mit einem solchen Metall elektrisch leitend gemacht werden. Das Substrat kann in irgendeiner gewünschten
Form ausgebildet uerden. Idenn das in Fig. 1 gezeigte
fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial 100 beispielsweise als
Aufzeichnungsmaterial für die Elektrofotografie verwendet
werden soll, kann es für die Verwendung in einem kontinuierlichen,
mit hoher Geschwindigkeit durchgeführten Kopierverfahren geeigneterweise in Form eines endlosen
Bandes oder eines Zylinders gestaltet werden. Das Substrat kann eine Dicke haben, die in geeigneter LJeise so festgelegt
wird, daß ein gewünschtes fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial
gebildet werden kann. Ιϋεηη das fotoleitfähige
Aufzeichnungsmaterial flexibel sein muß, wird das Substrat
mit der Einschränkung, daß es seine Funktion als Substrat
ausüben können muß, so dünn wie möglich hergestellt. In einem solchen Fall hat das Substrat jedoch unter Berücksichtigung
seiner Herstellung und Handhabung sowie seiner mechanischen Festigkeit vorzugsweise eine Dicke νσπ 10 pm
20 oder eine größere Dicke.
Als nächstes wird ein Beispiel des Verfahrens zur Herstellung
des erfindungsgemäßen fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials
kurz beschrieben.
Fig. 18 zeigt ein Beispiel einer Vorrichtung für die Herstellung
eines fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials durch
das Glimmentladungs-Zersetzungsverfahren.
In Gasbomben 1102 bis 1106 sind luftdicht abgeschlossene
gasförmige Ausgangsmaterialien für die Bildung des erfindungsgemäßen
fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials enthalten.
Z. B. ist 1102 eine Bombe, die mit He verdünntes SiH,-Gas (Reinheit: 99,999 %, nachstehend als "SiH^/He" bezeichnet)
enthält, ist 1103 eine Bombe, die mit He verdünntes GeH^-Gas (Reinheit: 99,999 %, nachstehend als "GeH^/He"
- 5a - DE 4510
bezeichnet) enthält, ist 1104 eine Bombe, die mit He verdünntes SiF^-Gas (Reinheit: 99,99 %, nachstehend als
"SiF^/He" bezeichnet) enthält, ist 1105 eine Bombe, die mit
He verdünntes B„HC-Gas (Reinheit: 99,999 %, nachstehend als
c. b
"B„HC/He" bezeichnet) enthält, und ist 1106 eine Bombe, die
"B„HC/He" bezeichnet) enthält, und ist 1106 eine Bombe, die
c. D
mit He verdünntes CpH,-Gas (Reinheit: 99,999 %, nachstehend
als "C^/He" bezeichnet) enthält.
Obiüohl es in Fig. 18 nicht gezeigt wird, ist es auch
möglich, außer diesen Bomben zusätzliche Bomben bereitzustellen, falls dies notuendig ist. Uenn in der ersten
Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II) beispielsweise Sauerstoffatome und/oder Stickstoffatome enthalten
sind, werden zusätzlich eine Bombe, die NO-Gas (Reinheit: 99,99 %) enthält, und eine Bombe, die IMH^-Gas (Reinheit:
99,99 %) enthält, bereitgestellt.
LJm diese Gase in eine Reaktionskammer 1101 hineinströmen zu
lassen, wird zuerst ein Hauptventil 1134 geöffnet, um die
Reaktionskammer 1101 und die Gas-Rohrleitungen zu evakuieren,
nachdem bestätigt wurde, daß Ventile 1122 bis 1126 der Gasbomben 1102 bis 1106 und ein Belüftungsventil 1135 geschlossen
und Einströmventile 1112 bis 1116, Ausströmventile 1117 bis 1121 und Hilfsventil 1132 und 1133 geöffnet
sind. Als nächster Schritt werden die Hilfsventile 1132 und
1133 und die Ausströmventile 1117 bis 1121 geschlossen, wenn der an einer Vakuummeßvorrichtung 1136 abgelesene
Druck 0,67 mPa erreicht hat.
gO Machstehend wird ein Beispiel für die Bildung einer ersten
Schicht (I) auf einem zylindrischen Substrat 1137 beschrieben. SiH^/He-Gas aus der Gasbombe 1102 und B2Hg/He-Gas aus
der Gasbombe 1105 werden in Durchflußreguliervorrichtungen
1107 bzw. 1110 hineinströmen gelassen, indem die Ventile 1122 und 1125 geöffnet werden, um die Drücke an Auslaßmanometern
1127 und 1130 auf einen LJert von jeweils 981 hPa
- 59 - DE if510
einzustellen, und indem die Einströmventile 1112 bzw. 1115
allmählich geöffnet uierden. Dann uierden die Ausströmventile
1117 und 1120 und das Hilfventil 1132 allmählich geöffnet, um die einzelnen Gase in die Reaktionskammer 1101 hineinströmen
zu lassen. Die Ausströmventile 1117 und 1120 uierden so eingestellt, daß das Durchflußgeschwindigkeitsverhältnis
von SiH,/He zu Br,H.-/He einen gewünschten Ulert hat, und auch
die Öffnung des Hauptventils 1134 wird unter Beobachtung des an der Vakuummeßvorrichtung 1136 abgelesenen Druckes
eingestellt, und zwar derart, daß der Druck in der Reaktionskammer
einen gewünschten Wert erreicht. Nachdem bestätigt wurde, daß die Temperatur des Substrats 1137 durch
eine Heizvorrichtung 1138 auf 50 bis 4000C eingestellt
wurde, wird eine Stromquelle 1140 auf eine gewünschte Leistung eingestellt, um in der Reaktionskammer 1101 eine
Glimmentladung anzuregen, wodurch auf dem zylindrischen Substrat 1137 eine erste Schicht (I) gebildet wird.
Um in die erste Schicht (I) ferner Sauerstoffatome und/oder
Stickstoffatome einzubauen, können in die Reaktionskammer
1101 NO-Gas und/oder NH,-Gas eingeleitet werden, während ihre Durchflußgeschwindigkeiten auf ein gewünschtes Verhältnis
zu der Durchflußgeschwindigkeit von SiH,/He-Gas und der Durchflußgeschwindigkeit von Β,-,Η,/He-Gas eingestellt
wird.
Während der Schichtbildung wird das zylindrische Substrat
1137 durch einen Motor 1139 mit einer konstanten Geschwindigkeit gedreht, um die Schichtbildung gleichmäßig zu
3Q machen. Schließlich werden alle Ventile des Gasbetriebssystems
geschlossen, und die Reaktionskammer 1101 wird einmal bis zur Erzielung eines hohen Vakuums evakuiert.
Als nächstes wird ein Beispiel für die Bildung einer zweiten
Schicht (II) auf der auf diese Weise gebildeten ersten Schicht (I) erläutert. Wenn die Ablesung an der Vakuummeß-
- 6D - DE 4510
vorrichtung 1136 D,67 mPa erreicht hat, wird ein ähnlicher
Betrieb wie der vorstehend beschriebene wiederholt. D. h., SiH,/He-Gas aus der Gasbombe 1102, GeH,/He-Gas aus der
Gasbombe 1103 und B^H^/He-Gas aus der Gasbombe 1105 uerden
C. D
in die Durchflußreguliervorrichtungen 1107, 1108 bzw. 1110
hineinströmen gelassen, indem die Uentile 1122, 1123 bzui.
1125 geöffnet werden, um die Auslaßmanometer auf einen Druck von jeweils 9B1 hPa einzustellen, und indem die
Einströmventile 1112, 1113 und 1115 allmählich geöffnet werden. Dann werden die Ausströmventile 1117, 1118 und 1120
und das Hilfsventil 1132 allmählich geöffnet, um die einzelnen Gase in die Reaktionskammer 1101 hineinströmen zu
lassen. Dabei werden die Ausströmventile so eingestellt, daß die Verhältnisse der Durchflußgeschwindigkeit des
SiH,/He-Gases, der Durchflußgeschwindigkeit des GeH,/He-Gases
und der Durchflußgeschwindigkeit des EUH^/He-Gases
gewünschte Werte haben, um die Konzentrationsverteilung der
Germaniumatome in der zweiten Schicht (II) in der Richtung
der Schichtdicke in der gewünschten Weise einzustellen.
Ferner wird die Öffnung des Hauptventils 1134 unter Beobachtung des an der uakuummeßvorrichtung 1136 abgelesenen
Druckes eingestellt, und zwar derart, daß der Druck in der
Reaktionskammer einen gewünschten üJert erreicht. Nachdem
bestätigt wurde, daß die Temperatur des zylindrischen Substrats 1137 durch die Heizvorrichtung 1138 auf einen
vorher festgelegten Uert von 50 bis 400°C eingestellt
wurde, wird die Stromquelle 1140 auf eine gewünschte Leistung eingestellt, und dann wird eine Glimmentladung
angeregt, wodurch auf dem zylindrischen Substrat 1137 ähnoQ
lieh wie im Fall der Bildung der ersten Schicht (I) eine
zweite Schicht (II) gebildet wird.
Idenn in die zweite Schicht (II) ferner Sauerstoffatome
und/oder Stickstoffatome eingebaut werden, können ähnlich
wie im Fall der ersten Schicht (I) IMO-Gas und/oder IMH^-Gas
derart in die Reaktionskammer 1101 eingeleitet werden, daß
- 61 - DE 4510
ihre Durchflußgeschwindigkeiten ein gewünschtes Verhältnis
zu der Durchflußgeschwindigkeit anderer Gase haben.
Zur Bildung einer dritten Schicht (III) auf der auf diese
Weise gebildeten zweiten Schicht (II) werden in ähnlicher Weise, wie es vorstehend beschrieben wurde, alle Ventile
des angewandten Gasbetriebssystems geschlossen, und die
Reaktionskammer 1101 wird einmal bis zur Erzielung eines
hohen Vakuums evakuiert. Wenn der an der Vakuummeßvorrichtung
1136 abgelesene Druck 0,67 mPa erreicht hat, kann in ähnlicher Weise, wie es vorstehend beschrieben wurde, beispielsweise
unter Zuführung von SiH,/He-Gas aus der Gasbombe 1102, SiF^/He-Gas aus der Gasbombe 1104 und C^H^/He-Gas
aus der Ga.sbombe 1106 eine Glimmentladung angeregt werden, um die dritte Schicht (III) zu bilden. Der Gehalt
der Kohlenstoffatome in der dritten Schicht (III) kann
durch Steuerung der Durchflußgeschwindigkeit des zugeführten
C„H,/He-Gases gesteuert bzw. eingestellt werden.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher
erläutert.
Mittels der in Fig. 18 gezeigten Herstellungsvorrichtung
wurden jeweils Proben von Aufzeichnungsmaterialien für die
Elektrofotografie (insgesamt 96 Proben, IMr. 1-1A bis 16-6A)
hergestellt, indem durch das vorstehend im einzelnen beschriebene Glimmentladungsverfahren unter den in Tabelle 1A
3Q gezeigten Bedingungen auf aus Aluminium hergestellten
Zylindern lichtempfangende Schichten gebildet wurden.
Die Tiefenprofile der Boratome und der Germaniumatome in
den einzelnen Proben werden in Fig. 14A, Fig. 14B bzw. Fig. gpj 15 gezeigt. Die Tiefenprofile der Boratome und der Germaniumatome
in den einzelnen Proben wurden ausgebildet, indem
- 62 - DE £*510
die Gasdurchflußgeschujindigkeiten van B„H.- und GeF, durch
automatisches Öffnen und Schließen der entsprechenden Ventile
gemäß den zuvor festgelegten Änderungskurven der Gasdurchf lußgeschujindigkeiten gesteuert wurden. Die Tiefenprofile
der Boratome und der Germaniumatome gemäß Fig. 1 ^A,
HB bzüj. 15, die in den einzelnen Proben in Kombination
ausgebildet wurden, sind in Tabelle 2A aufgeführt.
Jede der auf diese Weise erhaltenen Proben wurde in eine
Ladungs-Belichtungs-Versuchsvorrichtung eingesetzt, G,3 s
lang einer Koronaladung mit +5,G kV unterzogen und unmittelbar danach bildmäßig belichtet. Die bildmäßige Belichtung
wurde unter Anwendung einer Wolframlampe als
Lichtquelle mit einer Dosis von G,2 Ix.s durch eine lichtdurchlässige
Testkarte hindurch durchgeführt.
Unmittelbar danach wurde ein negativ aufladbarer Entwickler, der Toner und Tonerträger enthielt, kaskadenförmig auf
die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials auftreffen gelassen, wobei auf dieser Oberfläche ein gutes Tonerbild
erhalten wurde. Als das Tonerbild durch Koronaladung mit
+5,G kW auf ein als Bildempfangsmaterial dienendes Papier
übertragen wurde, wurde bei jedem Aufzeichnungsmaterial ein klares Bild mit einer hohen Dichte erhalten, das eine
ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit der Helligkeitsabstufung zeigte.
Dann wurden dieselben Versuche unter denselben Tonerbild-Erzeugungsbedingungen
wie vorstehend beschrieben wieder-
3Q holt, jedoch wurde als Lichtquelle anstelle der Wolframlampe
ein Halbleiterlaser des GaAs-Typs bei 810 nm (1Q mW)
verwendet. Bei jeder Probe wurde die Bildqualität des übertragenen Tonerbildes bewertet. Als Ergebnis konnte bei
jedem Aufzeichnungsmaterial ein Bild von hoher Qualität,
das eine ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit
der Helligkeitsabstufung zeigte, erhalten wer-
- 63 - DE if510
1 den.
Mittels der in Fig. 18 gezeigten Vorrichtung wurden auf
zylindrischen Substraten aus Aluminium in derselben Weise wie in Beispiel 1, jedoch unter den in Tabelle 3A gezeigten
Bedingungen, jeweils Proben von Aufzeichnungsmaterialien
für die Elektrofotografie CtS Proben; IMr. 21-1A bis 28-6A)
hergestellt.
Die Tiefenprofile der Boratome und der Germaniumatome in
den lichtempfangenden Schichten der einzelnen Proben werden
in Fig. 16 bzw. Fig. 17 gezeigt. Die Tiefenprofile der
Boratome und der Germaniumatome in den einzelnen Proben wurden ausgebildet, indem die Gasdurchflußgeschwindigkeiten
von BpHp. und GeF, durch automatisches Öffnen und Schließen
der entsprechenden Ventile gemäß der zuvor festgelegten
Änderungsgeschwindigkeitskurven der Gasdurchflußgeschwindigkeiten
gesteuert wurden. Die Tiefenprofile der Boratame
und der Germaniumatame gemäß Fig. 16 bzw. Fig. 17, die in
den einzelnen Proben in Kombination ausgebildet wurden, sind in Tabelle 4A aufgeführt.
Als die Bildqualität des übertragenen Tonerbildes, das unter Anwendung des auf diese Weise hergestellten Aufzeichnungsmaterials
erzeugt wurde, ähnlich wie in Beispiel 1 bewertet wurde, wurde festgestellt, daß bei jedem Aufzeichnungsmaterial
Bilder von hoher Qualität, die eine ausge-
3Q zeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit der
Helligkeitsabstufung zeigten, erhalten wurden.
gc Mittels der Herstellungsvorrichtung von Fig. 18 wurden
unter denselben Bedingungen und nach demselben Verfahren
- 6it - DE
wie bei der Herstellung der Probe IMr. 12-5A in Beispiel 1
und der Proben IMr. 24-4A und 28-2A in Beispiel 2, wobei die
Herstellungsbedingungen für die dritte Schicht (III) jedoch jeweils in der in Tabelle 5A gezeigten Weise abgeändert
wurden, jeweils AufZeichnungsmaterialien (2h Proben, Proben
IMr- 12-5-1A bis 12-5-8A, 24-4-1A bis 24-4-8A und 2Θ-2-1Α
bis 2Θ-2-8Α) hergestellt.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungungsmaterialien wurden unter denselben Bedingungen
wie in Beispiel 1 die Bildqualität und die Haltbarkeit bei der kontinuierlichen wiederholten Anwendung bewertet.
Die Ergebnisse der Bewertung der einzelnen Proben werden in Tabelle 6A gezeigt.
Auf zylindrischen Substraten aus Aluminium wurde jeweils
ähnlich wie bei Probe IMr. 3-1A in Beispiel 1 zur Herstellung
von Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie
(7 Proben, Proben Nr. 3-1-1A bis 3-1-7A) eine lichtempfangende Schicht gebildet, jedoch wurde die dritte Schicht
(III) durch das Zerstäubungsverfahren hergestellt, und zur
Veränderung des Verhältnisses des Gehalts der Si liciumatDrne
zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome in der dritten Schicht
(III) wurde das Target-Flächenverhältnis der Siliciumscheibe zu Graphit, das während der Bildung der dritten
Schicht (III) angewandt wurde, verändert.
go Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden die Schritte der Bilderzeugung,
der Entwicklung und der Reinigung in derselben Weise
wie in Beispiel 1 etwa 50.GD0mal wiederholt, und dann wurde die Bildqualität in derselben Weise wie in Beispiel 1
gg bewertet, wobei die in Tabelle 7A gezeigten Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
- 65 - DE 4510
Das während der Bildung der dritten Schicht (III) angekiandte
Durchf lußgeschwindigkeitsverhältnis von SiH,-Gas zu
C„H,-Gas ujurde verändert, um das Verhältnis des Gehalts der
Siliciumatome zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome in der
dritten Schicht (III) zu verändern, luobei ansonsten dieselbe Verfahrensweise wie bei Probe IMr. 3-1A in Beispiel 1
befolgt wurde, um auf einem zylindrischen Substrat aus Aluminium eine lichtempfangende Schicht zu bilden, und auf
diese Weise wurden Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie
(8 Proben; Proben IMr. 3-1-11A bis 3-1-18A) hergestellt.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden die Schritte der Bilderzeugung,
der Entwicklung und der Reinigung ähnlich wie in
Beispiel 1 etwa 5D.DD0mal wiederhalt, und dann wurde die
Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 8A gezeigten Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
Die während der Bildung der dritten Schicht (III) angewandten
Durchflußgeschwindigkeitsverhältnisse von SiH,-Gas, SiF,-Gas und C„H,-Gas wurden verändert, um das Verhältnis
des Gehalts der Siliciumatome zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome
in der dritten Schicht (III) zu verändern, wobei
QQ ansonsten dieselbe Verfahrensweise wie bei Probe IMr. 3-1A
in Beispiel 1 befolgt wurde, um auf einem zylindrischen Substrat aus Aluminium eine lichtempfangende Schicht zu
bilden, und auf diese Weise wurden Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie (8 Proben; Proben IMr. 3-1-21A bis
35 3-1-28A) hergestellt.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden die Schritte der Bilderzeugung,
der Entwicklung und der Reinigung ähnlich wie in Beispiel 1 etwa 50.000mal wiederholt, und dann wurde die
Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 9A gezeigten Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
Wach genau derselben Werfahrensweise wie bei Probe IMr, 3-1A
in Beispiel 1, wobei jedoch die Schichtdicke der dritten
Schicht (III) in der in Tabelle 1OA gezeigten Weise abgeändert
wurde, wurden auf zylindrischen Substraten aus Aluminium lichtempfangende Schichten gebildet, um jeweils
Aufzeichnungsmaterialien (*+ Proben, Proben IMr. 3-1-31A bis
3-1-34A) herzustellen.
Unter Anwendung won jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden die Schritte der Bilderzeugun9i
der Entwicklung und der Reinigung etwa 50.000mal
ähnlich wie in Beispiel 1 wiederholt, und dann wurde die Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 1DA gezeigten
Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
25 Beispiel 8
Mittels der in Fig. 18 gezeigten Warrichtung für die Herstellung
von fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien wurden
durch das vorstehend im einzelnen beschriebene GlimmgQ
entladungs-Zersetzungsverfahren unter den in Tabelle 1B
gezeigten Herstellungsbedingungen auf Aluminiumzylindern lichtempfangende Schichten gebildet, um jeweils Proben von
Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie (96G
Proben, Proben (Mr. 1-1-1B bis 16-10-6B) herzustellen.
- 67 - DE if510
Die Tiefenprcifile der Boratome, die in der lichtempfangenden
Schicht in dem Schichtbereich, der aus der ersten Schicht (I) und der zweiten Schicht (II) besteht, enthalten
sind, werden in Fig. 1ί*Α und Fig. 1 ^tB gezeigt; die Tiefenprofile
der Sauerstoffatome werden in Fig. 19 gezeigt, und
ferner werden die Tiefenprofile der in der zweiten Schicht
(II) enthaltenen Eermaniumatome in Fig. 15 gezeigt.
Die Tiefenprofile der Boratome, der Sauerstoffatome und der
GermaniumatDme in den einzelnen Proben werden folgendermaßen
durch die den einzelnen Proben gegebenen Probennummern ausgedrückt:
Die Tiefenprofile der Boratome und der Sauerstoffatome
werden durch die in Tabelle 3B gezeigten Wummern 1-1B bis 16-1GB ausgedrückt, und ferner werden die Tiefenprofile der
Germaniumatome dadurch ausgedrückt, daß die Ziffern 1 bis 6, die den Endziffern der sechs Arten von Tiefenprofilen
(2D1 bis 2DS), die in Fig. 15 gezeigt werden, entsprechen,
an das Ende der in Tabelle 3B gezeigten Nummern 1-1B bis
16-1DB (vor dem "B") angehängt werden.
Derartige Tiefenprofile der Baratome, der Sauerstoffatome
und der Germaniumatome wurden ausgebildet, indem die Durchflußgeschwindigkeiten
von B-Hg/He-Gas, NO-Gas und GeF,/He-Gas durch automatisches Öffnen und Schließen der entsprechenden
Ventile gemäß den zuvor festgelegten Änderungsgeschwindigkeitskurven
der Gasdurchflußgeschwindigkeiten gesteuert wurden.
Jede der auf diese Weise hergestellten Proben wurde in eine
Ladungs-Belichtungs-Versuchsvorrichtung eingesetzt, 0,3 s
lang einer Koronaladung mit +5,0 kl/ unterzogen und unmittelbar danach bildmäßig belichtet. Die bildmäßige
Q5 Belichtung wurde unter Anwendung einer Lud 1Framlampe als
Lichtquelle mit einer Dosis von 0,2 Ix.s durch eine licht-
- 68 - DE 4510
1 durchlässige Testkarte hindurch durchgeführt.
Unmittelbar danach uurde ein negativ aufladbarer Entwickler,
der Toner und Tonerträger enthielt, kaskadenförmig auf
die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials auftreffen gelassen,
ujobei auf dieser Oberfläche ein gutes Tonerbild
erhalten uurde. Als das Tonerbild durch Koronaladung mit
+ 5,0 k\y auf ein als Bildempfangsmaterial dienendes Papier
übertragen uurde, wurde bei jedem Aufzeichnungsmaterial ein
klares Bild mit einer hohen Dichte, das eine ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit der Helligkeitsabstufung zeigte, erhalten.
Dann wurden dieselben l/ersuche unter denselben Tonerbild-Erzeugungsbedingungen
wie vorstehend beschrieben wiederholt, wobei jedoch als Lichtquelle anstelle der üdolframlampe
ein Halbleiterlaser des GaAs-Typs bei 810 nm (10 mlü)
verwendet wurde, und bei jeder Probe wurde die Bildqualität des übertragenen Tonerbildes bewertet. Als Ergebnis konnte
bei jedem Aufzeichnungsmaterial ein Bild van hoher Qualität,
das eine ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit
der Helligkeitsabstufung zeigte, erhalten werden.
25 Beispiel 9
Mittels der in Fig. 18 gezeigten Vorrichtung für die Herstellung von fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien wurden
durch das vorstehend im einzelnen beschriebene Glimmgo
entladungs-Zersetzungsverfahren unter den in Tabelle 2B
gezeigten Herstellungsbedingungen auf Aluminiumzylindern lichtempfangende Schichten gebildet, um jeweils Proben von
Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie (i+32
Proben, Proben IMr. 21-1-1B bis 2Θ-9-6Β) herzustellen.
- 69 - DE ^51D
Die Tiefenprofile der Boratome, die in der lichtempfangenden
Schicht in dem Schichtbereich, der aus der ersten
Schicht (I) und der zweiten Schicht (II) besteht, enthalten
sind, werden in Fig. 16 gezeigt; die Tiefenprafile der
Sauerstoffatome werden in Fig. 2D gezeigt, und ferner werden
die Tiefenprofile der in der zweiten Schicht (II)
enthaltenen Germaniumatome in Fig. 21 gezeigt.
Die Tiefenprafile der Boratome, der Sauerstoffatome und der
Germaniumatome in den einzelnen Proben werden folgendermaßen ähnlich wie in Beispiel 8 durch die den einzelnen
Proben gegebenen Probennummern ausgedrückt: Die Tiefenprofile der Boratome und der Sauerstoffatome werden durch die
in Tabelle kB gezeigten Nummern 21-1B bis 28-9B ausgedrückt, und ferner werden die Tiefenprofile der Germaniumatome
dadurch ausgedrückt, daß die Ziffern 1 bis 6, die den Endziffern der sechs Arten von Tiefenprofilen (6D1 bis
606), die in Fig. 21 gezeigt werden, entsprechen, an das Ende der in Tabelle kB gezeigten Nummern 21-1B bis 2B-9B
(vor dem "B") angehängt werden.
Als unter Anwendung der auf diese Weise hergestellten Aufzeichnungsmaterialien
unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 8 eine Bewertung der Bildqualität der übertragenen
TDnerbilder durchgeführt wurde, wurde festgestellt, daß bei
jedem Aufzeichnungsmaterial Bilder von hoher Qualität, die eine ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit
der Helligkeitsabstufung zeigten, erhalten werden
konnten.
30
Mittels der HerstellungsvDrrichtung von Fig. 18 wurden
unter denselben Bedingungen und nach demselben Verfahren wie bei der Herstellung der Proben IMr. 5-5-2B und 1^t-10-5B
in Beispiel 8 und der Probe (Mr. 25-3-itB in Beispiel 9,
- 70 - DE ί*510
wobei die Herstellungsbedingungen für die dritte Schicht
(III) jedoch in der in Tabelle 5B gezeigten Weise abgeändert
wurde, jeujeils Aufzeichnungsmaterialien (.2k Proben,
Proben IMr. 5-5-2-1B bis 5-5-Z-BB1 U-1D-5-1B bis 14-10-5-8B
5 und 25-3-4-1B und 25-3-it-BB) hergestellt.
Unter Anwendung von jedem der auf diese LJeise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien uiurden unter denselben Bedingungen
wie in Beispiel B die Bildqualität und die Haltbarkeit bei der kontinuierlichen wiederholten Anwendung heuertet. Die
Bewertungsergebnisse bei den einzelnen Proben werden in Tabelle 6B gezeigt.
Auf einem zylindrischen Substrat aus Aluminium wurde ähnlich
wie bei Probe IMr. 8-9-4B in Beispiel 8, wobei die
dritte Schicht (III) jedoch durch das Zerstäubungsverfahren
hergestellt wurde und das während der Bildung der dritten
Schicht (III) angewandte Target-Flächenverhältnis der Siliciumscheibe zu Graphit verändert wurde, um das Verhältnis
des Gehalts der Siliciumatome zu dem Gehalt der Kühlenstoffatome
in der dritten Schicht (III) zu verändern, eine lichtempfangende Schicht gebildet, um Aufzeichnungsmaterialien
für die Elektrofotografie (7 Proben, Proben IMr. B-9-*+-
1B bis B-9-if-7B) herzustellen.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Lüeise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden in derselben Weise wie in Beispiel θ die Schritte der Bilderzeugung, Entwicklung und
Reinigung etwa 5O.DDOmal wiederholt, und dann wurde in
derselben Lüeise wie in Beispiel 8 eine Bewertung der Bildqualität
durchgeführt, wobei die in Tabelle 7B gezeigten Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
- 71 - DE 4510
1 Beispiel 12
Das während der Bildung der dritten Schicht (III) angewandte
Durchflußgeschwindigkeitsverhältnis van SiH,-Gas zu
Cp1H,-Gas wurde verändert, um das Verhältnis des Gehalts der
Siliciumatame zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome in der
dritten Schicht (III) zu verändern, wobei ansonsten dasselbe Verfahren wie bei Probe Nr. 8-9-4B in Beispiel 8
befolgt wurde, um auf einem zylindrischen Aluminiumsubstrat IQ eine lichtempfangende Schicht zu bilden, und auf diese
liieise wurden Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie
(8 Proben; Proben Nr. 8-9-4-11B bis 8-9-4-18B) hergestellt
.
Unter Anwendung won jedem der auf diese Ueise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden die Schritte der Bilderzeugung,
der Entwicklung und der Reinigung ähnlich wie in
Beispiel 8 etwa 5G.00Dmal wiederholt, und dann wurde eine
Bewertung der Bildqualität durchgeführt, wobei die in
Tabelle 8B gezeigten Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
Die während der Bildung der dritten Schicht (III) angewandten
Durchflußgeschwindigkeitsverhältnisse von SiH, -Gas,
SiF,-Gas und CpH,-Gas wurden verändert, um das Verhältnis
des Gehalts der Siliciumatame zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome
in der dritten Schicht (III) zu verändern, wobei ansonsten dasselbe Verfahren wie bei Probe Nr. 8-9-4B in
gO Beispiel 8 befolgt wurde, um auf einem zylindrischen
Aluminiumsubstrat eine lichtempfangende Schicht zu bilden,
und auf diese Weise wurden Aufzeichnungsmaterialien für die
Elektrofotografie (8 Proben; Proben Nr. 8-9-4-21B bis 8-9-4-28B)
hergestellt.
35
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
- 72 - DE 451G
AufZeichnungsmaterialien uurden die Schritte der Bilderzeugung,
der Entwicklung und der Reinigung ähnlich wie in
Beispiel θ etwa 50.000mal ujiederhclt, und dann wurde die
Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 9B gezeigten
5 Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
Unter Anwendung genau desselben V/erfahrens wie bei Probe
Mr. 8-9-4B in Beispiel 8, wobei die Schichtdicke der
dritten Schicht (III) jedoch in der in Tabelle 1DB gezeigten
Weise abgeändert wurde, wurde auf einem zylindrischen Aluminiumsubstrat eine lichtempfangende Schicht gebildet,
um Aufzeichnungsmaterialien (4 Proben; Proben IMr. 8-9-4-31B
bis Θ-9-4-34Β) herzustellen.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden die Schritte der Bilderzeugung,
der Entwicklung und der Reinigung ähnlich wie in
Beispiel 8 etwa 50.000mal wiederholt, und dann wurde die
Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 1OB gezeigten Beuertungsergebnisse erhalten wurden.
Mittels der in Fig. 18 gezeigten V/orrichtung für die Herstellung
von fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien wurden
durch das vorstehend im einzelnen beschriebene Glimmentladungs-Zersetzungsverfahren
unter den in Tabelle 1C QQ gezeigten Herstellungsbedingungen auf Aluminiumzylindern
lichtempfangende Schichten gebildet, um jeweils Proben von
Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrafotografie (96D
Proben; Proben Nr. 1-1-1C bis 16-10-6C) herzustellen.
Die TiefenprofiIe der Boratome, die in der lichtempfangenden
Schicht in dem Schichtbereich, der aus der ersten
- 73 - DE 4510
Schicht (I) und der zweiten Schicht (II) besteht, enthalten
sind, werden in Fig. 14A und Fig. 14B gezeigt; die Tiefenprofile
der Stickstoffatome werden in Fig. 22 gezeigt, und
ferner werden die Tiefenprofile der in der zweiten Schicht
5 (II) enthaltenen Eermaniumatcme in Fig. 15 gezeigt.
Die Tiefenprofile der Boratome, der Stickstoffatome und der
Germaniumatome in den einzelnen Proben werden folgendermaßen durch die den einzelnen Proben gegebenen Probennummern
ausgedrückt:
Die Tiefenprofile der Boratome und der Stickstoffatome
werden durch die in Tabelle 3C gezeigten Nummern 1-1C bis
16-1GC ausgedrückt, und ferner werden die Tiefenprofile der
Germaniumatome dadurch ausgedrückt, daß die Ziffern 1 bis 6, die den Endziffern der sechs Arten von Tiefenprofilen
(2D1 bis 206), die in Fig. 15 gezeigt werden, entsprechen,
an das Ende der in Tabelle 3C gezeigten Wummern 1-1C bis
16-10C (vor dem "C") angehängt werden.
Derartige Tiefenprofile der Boratome, der Stickstoffatome
und der Germaniumatome wurden ausgebildet, indem die Durchflußgeschwindigkeiten
von BpHpVHe-Gas, NhU-Gas und GeF,/He-Gas
durch automatische Steuerung des Öffnens und Schließens
der entsprechenden Ventile gemäß den zuvor festgelegten Änderungsgeschwindigkeitskurven der Gasdurchflußgeschwindigkeiten
gesteuert wurden.
Jede der auf diese LJeise erhaltenen Proben wurde in eine
Ladungs-Belichtungs-V/ersuchsvorrichtung eingesetzt, 0,3 s
lang einer Horonaladung mit +5,0 kV unterzogen und unmittelbar
danach bildmäßig belichtet. Die bildmäßige Belichtung wurde unter Anwendung einer lilolf ramlampe als
Lichtquelle mit einer Dosis von 0,2 Ix.s durch eine lichtdurchlässige
Testkarte hindurch durchgeführt.
- Ik - DE 4510
Unmittelbar danach wurde ein negativ aufladbarer Entwickler,
der Toner und Tonerträger enthielt, kaskadenfürmig auf
die Oberfläche des Aufzeichnungsmaterials auftreffen gelassen, wobei auf dieser Oberfläche ein gutes Tonerbild
erhalten wurde. Als das Tonerbild durch Koronaladung mit +5,0 kW auf ein als Bildempfangsmaterial dienendes Papier
übertragen uurde, uurde bei jedem Aufzeichnungsmaterial ein
klares Bild mit einer hohen Dichte, das eine ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit der Helligkeitsabstufung
zeigte, erhalten.
Dann wurden dieselben Versuche unter denselben Tonerbild-Erzeugungsbedingungen
uie vorstehend beschrieben wiederholt, wobei jedoch als Lichtquelle anstelle der Uolframlampe
ein Halbleiterlaser des GaAs-Typs bei 810 nm (10 mLü)
verwendet wurde, und bei jeder Probe wurde eine Bewertung der Bildqualität des übertragenen Tonerbildes durchgeführt.
Als Ergebnis wurde festgestellt, daß bei jedem Aufzeichnungsmaterial
ein Bild von hoher Qualität, das eine ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit der
Helligkeitsabstufung zeigte, erhalten werden konnte.
Mittels der in Fig. 1Θ gezeigten Vorrichtung für die Herstellung
von fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterialien wurden
in derselben Weise wie in Beispiel 15, wobei die Herstellungsbedingungen jedoch in der in Tabelle 2C gezeigten
Weise abgeändert wurden, auf Aluminiumzylindern lichtempfangende
Schichten gebildet, um jeweils Proben von Aufzeichnungsmaterialien
für die Elektrofotografie (432 Proben; Proben IMr. 21-1-1C bis 2B-9-6C) herzustellen.
Die Tiefenprofile der Boratome, die in der lichternpfangenden
Schicht in dem Schichtbereich, der aus der ersten Schicht (I) und der zweiten Schicht (II) besteht, enthalten
- 75 - DE 451G
sind, werden in Fig. 16 gezeigt; die Tiefenprafile der
Stickstoffatome werden in Fig. 23 gezeigt, und ferner werden
die Tiefenprafile der in der zweiten Schicht (II)
enthaltenen Germaniumatome in Fig. Zk gezeigt.
Die Tiefenprofile der Boratome, der Stickstoffatome und der
Germaniumatome in den einzelnen Proben werden folgendermaßen ähnlich wie in Beispiel 15 durch die den einzelnen
Proben gegebenen Probennummern ausgedrückt:
10
Die Tiefenprofile der Boratome und der Stickstoffatome
werden durch die in Tabelle kC gezeigten Nummern 21-1C bis 2B-9C ausgedrückt, und ferner werden die Tiefenprofile der
Germaniumatome dadurch ausgedrückt, daß die Ziffern 1 bis 6, die den Endziffern der sechs Arten von Tiefenprofilen
(6D1C bis 60GC), die in Fig. 2k gezeigt werden, entsprechen,
an das Ende der in Tabelle kC gezeigten Nummern 21-1C bis 28-9C (vor dem "C") angehängt werden.
Als unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 15 eine
Bewertung der Bildqualität der übertragenen Tonerbilder
unter Anwendung der auf diese Weise hergestellten Aufzeichnungsmaterialien
durchgeführt wurde, wurde festgestellt, daß bei allen Aufzeichnungsmaterialien Bilder von hoher
Qualität, die eine ausgezeichnete Auflösung und eine gute Reproduzierbarkeit der Helligkeitsabstufung zeigten, erhalten
werden konnten.
30
Mittels der Herstellungsvarrichtung won Fig. 18 wurden
unter denselben Bedingungen und nach demselben V/erfahren wie bei der Herstellung der Proben Nr. 5-5-2C und 1it-1D-5C
in Beispiel 15 und der Probe Nr. 25-3-i+C in Beispiel 16,
wobei die Herstellungsbedingungen für die dritte Schicht (III) jedoch in der in Tabelle 5C gezeigten Weise abgeän-
- 76 - DE 451D
dert wurden, jeueils Aufzeichnungsmaterialien (24 Proben;
Proben IMr. 5-5-2-1C bis 5-5-2-8C, 14-10-5-1C bis 14-1G-5-8C
und 25-3-4-1C bis 25-3-4-8C) hergestellt.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden unter denselben Bedingungen
wie in Beispiel 15 die Bildqualität und die Haltbarkeit bei
der kontinuierlichen wiederholten Anwendung bewertet. Die Bewertungsergebnisse der einzelnen Proben werden in Tabelle
6C gezeigt.
Auf einem zylindrischen Aluminiumsubstrat wurde ähnlich wie
bei Probe (Mr. 8-9-4C in Beispiel 15, wobei die dritte
Schicht (III) jedoch durch das Zerstäubungsverfahren hergestellt
wurde und das während der Bildung der dritten Schicht (III) angewandte Target-Flächenverhältnis der
Siliciumscheibe zu Graphit verändert wurde, um das V/erhältnis
des Gehalts der Siliciumatame zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome
in der dritten Schicht (III) zu verändern, eine lichtempfangende Schicht gebildet, um Aufzeichnungsmaterialien
für die ElektrofotDgrafie (7 Proben; Proben IMr. 8-9-4-1C
bis 8-9-4-7C) herzustellen.
25
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden ähnlich wie in Beispiel 15
die Schritte der Bilderzeugung, der Entwicklung und der
Reinigung etwa 50.0G0mal wiederholt, und dann wurde die Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 7C gezeigten
Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
Q5 Das während der Bildung der dritten Schicht (III) angewandte
DurchfIuBgEschwindigkeitsverhältnis von SiH,-Gas zu
- 77 - DE 451Q
CpH,-Gas iiiurde verändert, um das Verhältnis des Gehalts der
Siliciumatome zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome in der
dritten Schicht (III) zu verändern, ujobei ansonsten dasselbe
V/erfahren wie bei Probe Nr. 8-9-4C in Beispiel 15
befolgt wurde, um auf einem zylindrischen Aluminiumsubstrat eine lichtempfangende Schicht zu bilden, und auf diese
Weise wurden Aufzeichnungsmaterialien für die Elektrofotografie
(B Proben; Proben Nr. 8-9-it-HC bis 8-9-4-1BC) hergestellt.
Unter Anuendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden ähnlich wie in Beispiel 15
die Schritte der Bilderzeugung, der Entwicklung und der
Reinigung etwa 5D.D00mal wiederholt, und dann wurde die Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle BC gezeigten
Bewertungsergebnisse erhalten wurden.
Die während der Bildung der dritten Schicht (III) angewandten
Durchflußgeschiüindigkeitsverhältnisse von SiH,-Gas,
SiF,-Gas und CpH,-Gas wurden verändert, um das Verhältnis
des Gehalts der Siliciumatome zu dem Gehalt der Kohlenstoffatome
in der dritten Schicht (III) zu verändern, wobei ansonsten dasselbe Verfahren wie bei Probe Nr. 8-9-4C in
Beispiel 15 befolgt wurde, um auf einem zylindrischen Aluminiumsubstrat eine lichtempfangende Schicht zu bilden,
und auf diese Weise wurden Aufzeichnungsmaterialien für die
Elektrofotografie (8 Proben; Proben Nr. 8-9-4-21C bis 8-9-
30 4-28C) hergestellt.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden ähnlich wie in Beispiel 15 die Schritte der Bilderzeugung, der Entwicklung und der
Reinigung etwa 5D.D0Dmal wiederholt, und dann wurde die Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 9C gezeigten
- 78 - DE 4510
1 Beuiertungaergebnisse erhalten wurden.
Unter Anwendung van genau demselben Verfahren wie bei Probe
IMr. 8-9-4C in Beispiel 15, wobei jedoch die Schichtdicke
der dritten Schicht (III) in der in Tabelle 1OC gezeigten
Weise abgeändert wurde, wurde auf einem zylindrischen Aluminiumsubstrat eine lichtempfangende Schicht gebildet,
um ein Aufzeichnungsmaterial (4 Proben; Proben Nr- 8-9-4-31C
bis 8-9-4-34C) herzustellen.
Unter Anwendung von jedem der auf diese Weise hergestellten
Aufzeichnungsmaterialien wurden ähnlich wie in Beispiel 15
die Schritte der Bilderzeugung, der Entwicklung und der Reinigung etwa 5D.D0Dmal wiederholt, und dann wurde die
Bildqualität bewertet, wobei die in Tabelle 1DC gezeigten Bewertungsergebnisse erhalten werden.
Die gemeinsamen Schichtbildungsbedingungen, die in den vorstehenden Beispielen angewandt wurden, werden nachstehend
gezeigt.
Substrattemperatur:
Bildung der ersten Schicht (I) und der dritten Schicht
(III): etwa 250°C
Bildung der zweiten Schicht (II): etwa 2DD°C
Entladungsfrequenz: 13,56 MHz
Innendruck in der Reaktionskammer während der Reaktion:
0,4 hPa.
cn
cn
Schicht aufbau |
Verwendete Gase |
DurchfLuß- geschwindigkeit (Norm-c'm /min) |
Durchflußgeschwindig- keitsverhäLtnis |
Entladungs- Leistung (W/cm2) |
Schichtbi L- dungsge- schwindigkeit (nm/s) |
Schicht dicke (ym) |
Erste Schicht (D |
SiH4/He=0,5 B„H,/Ge=10"3 |
SiH4=200 | 0,18 | 1,5 | 5 | |
Zweite Schicht (II) |
SiF4/He=0,5 GeF./He=0;5 H2 B-Hc/He=10~3 |
SiF4+GeF4=200 | 0,18 | 1/5 | 20 | |
Dritte Schicht (III) |
SiH4/He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4/C2H4=3/7 | 0,18 | 0,5 |
NJ
O
~" «^!"iefenprc ^von Tiefenprofil-Ni von Bor |
jfiL-Nr. Germanium -— |
1 | 2 O | 1 | 2 O | 2 | 2 O | 3 | 2 | 0 4 | 2 0 | 5 | 2 0 | 6 |
1 O | 2 | 1 | - IA | 1 | -. 2A | 1 - | 3A | 1 | - 4Ά | Ί _ | 5A | 1 — | 6A | |
1 O ' | Probe Nr. | 3 | 2 | - Ia | 2 | - 2A | 2 - | 3A | 2 | - 4A | 2 - | 5A | 2 - | 6A |
1 O | 4 | 3 | - IA | 3 | - 2A | 3 - | 3A | 3 | - 4A | 3 - | 5A | 3 - | 6A | |
1 O | 5 | 4 | - Ia | 4 | - 2A | 4 - | 3A | 4 | - 4A | 4 - | 5A | 4 - | 6A | |
1 O | 6 | 5 | - IA | 5 | - 2A | 5 — | 3A | 5 | - 4A | 5 - | 5A | 5 - | 6A | |
1 O | 7 | 6 | - IA | 6 | - 2A | 6 - | 3A | 6 | - 4A | 6 - | 5A | 6 - | 6A | |
1 O | 8 | 7 | - IA | 7 | - 2A | 7 - | 3A | 7 | - 4A | 7 - | 5A | 7 - | 6A | |
1 O | 9 | 8 | - IA | 8 | - 2A | 8 - | 3A | 8 | - 4A | 8 - | 5A | 8 - | 6A | |
1 O | O | 9 | - IA | 9 | - 2A | 9 - | 3A | 9 | - 4A | 9 - | 5A | 9 - | 6A | |
1 1 | 1 | 10 | - IA | 10 | - 2A | 10 - | 3A | 10 | - 4A | 10 - | 5A | 10 - | 6A | |
1 1 | 2 | 11 | - IA | 11 | - 2A | 11 - | 3A | 11 | - 4A | 11 - | 5A | 11 - | 6A | |
1 1 | 3 | 12 | - IA | 12 | - 2A | 12 - | 3A | 12 | - 4A | 12 - | 5A | 12 - | 6A | |
1 1 | 4 | 13 | - IA | 13 | - 2A | 13 - | 3A | 13 | - 4A | 13 - | 5.A | 13 - | 6A | |
1 1 | 5 | 14 | - Ii | 14 | - 2i | 14 - | 3A | 14 | - 4A | 14 - | 5A | 14 - | 6A | |
1 1 | 6 | 15 | - Ii | 15 | - 2i | 15 - | 3A | 15 | - 4A | 15 - | 5A | 15 - | 6A | |
1 1 | 16 | - Ii | i 16 | - 2i | ι 16 - | 3A | 16 | - 4A | 16 - | 5A | 16 - | 6A |
to
Schicht aufbau |
Verwendete Gase |
Durchfluß geschwindigkeit (Norm-cm /min) |
Durchflußgeschwindig keitsverhältnis |
Entladungs leistung (wZcm ) |
Schichtbil- dungsge- schwindigkeit (nm/s) |
Schicht dicke (ym) |
Erste Schicht (D |
SiH4ZHe=O,5 B2H6ZHe=IO"3 |
SiH4=200 | 0,18 | 20 | ||
Zweite Schicht (ID |
SiF ZHe=O,5 GeF4ZHe=O,5 H2 B2H6ZHe=IO"3 |
SiF4+GeF4=200 | - | 0,18 | 1,5 | 5 |
Dritte Schicht (III) |
C2K4 | SiH4=IOO | SiH4ZC2H4 = 3/Ί | 0,18 | 0,5 |
to o
cn
^^""-"--^Tiefenpro ■~~-^\/on Tiefenprofil-Nr. von Bor |
fil-Nr. Germanium |
1 | 4 O | 1 | 4 O | 2 | 4 O | .3 | 4 | O 4 | 4 0 5 | 4 | O 6 |
3 O | 2 | 21 - | IA | 21 - | 2A | 21 - | 3A | 21 | - 4A | 21 - 5A | 21 | - 6A | |
3 O | Probe Nr. | 3 | 22 - | IA | 22 - | 2A | 22 - | 3A | 22 | - 4A | 22 - 5A | 22 | - 6A |
3 O | 4 | 23 - | IA | 23 - | 2A | 23 - | 3A | 23 | - 4A | 23 - 5A | 23 | - 6A | |
3 O | 5 | 24 - | IA' | 24 - | 2A | 24 - | 3A | 24 | - 4A | 24 ·- 5A | 24 | - 6A | |
3 O | 6 | 25 - | IA | 25 - | 2A | 25 - | 3A | 25 | - 4A | 25 - 5A | 25 | - 6A | |
3 O | 7 | 26 - | IA | 26 - | 2A | 26 - | 3A | 26 | - 4A | 26 - 5A | 26 | - 6A | |
3 O | 8 | 27 - | IA | 27 - | 2A | 27 - | 3A | 27 | - 4A | 27 - 5A | 27 | - 6A | |
3 O | 28 - | IA | 28 - | 2A | 28 - | 3A | 28 | - 4A | 28 - 5A | 28 | - 6A |
to
cn
Bedin- I Verwendete gungen j Gase |
Ar | DurchfLuß— geschwindigkeit (fJorm-cm^/min) |
Durchflußgeschwindigkeits- oder Flächenverhältnis |
Entladungs lei stung (W/pm 1 |
Schicht dicke ! 1 ιτη \ |
j. | Ar | 200 | Si-Scheibe: Graphit = 1,5:9,5 |
0,3 | 0,5 |
2 | Ar | 200 | Si-Scheibe: Graphit = 1,5:9,5 |
0,3 | 0,3 |
3 | SiH4/He=l | 200 | Si-Scheibe: Graphit = 1,5:9,5 |
0,3 | 1,0 |
4 | SiH4/He=0,5 | SiH4=ISO | SiH4:C2H4 = 5:5 | 0,18 | 0,3 |
5 | ' SiH4/He=0,5 SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4: C2H4 ..=5:5 | 0,18 | 1,5 |
6 | SiH4/He=0,5 SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiII4+SiP4=150 | SiH4-.SiF4: C2H4=I, 5:1,5: 7 | 0,13 | 0,5 |
7 | SiH4/He=Ö,5 SiF4/He=0#5 C2H4 |
SiH4+SiF4=150 | SiH4-.SiF4 : C3H4=O, 3:0,1:9,6 | 0,18 | 0,3 |
8 | SiH4+SiF4=150 | SiH4:SiF4:C2H4=3:3:4 | 0Λ18 i |
1,5 |
00
tilt» I)Jt
ro
ο
cn
TabeLle 6A
Bedingungen für
die Bi Ldung der
Schicht (III)
die Bi Ldung der
Schicht (III)
Probe Nr. / Bewertung
12-5-lA
O O
12-5-2A
O O
12-5-3Ά
O O
12-5-4A
12-5-5A
12-5-6A
12-5-7A
O I Q
12-5-£A
24-4-1A
O O
24-4-2A
O O
24-4-3A
O O
24-4-4A
24-4-5A
24-4-6A
24-4-7A
Q j Q
24-4-8A
O I O
28-2-1A
O O
28-2-2A
O O
28-2-3A
O O
28-2-4A
28-2-5A
28-2-6A
28-2-7A
O j O
28-2-8A
O I O
Probe Nr.
Gesamtbewertung der Bildqualität
Bewertung der Haltbarkeit
Symbole für die Bewertung: (S) ♦·· ausgezeichnet
O · · · gut
Probe Nr. | 3-1-lA | 3 | -1-2A | 3 | -1-3A | 3-1-4A | 3-1-5A | 3-1-6A | 3 | -1-7A |
Si:C (Target-Flächen verhältnis) |
9:1 | 6 | /5:3,5 | 4 | :6 | 2:8 | 1:9 | 0,5:9,5 | 0 | ,2:9,8 |
Si:C (Gehaltsverhältnis) |
9,7:0,3 | 8 | ,8:1,2 | 7 | ,3:2,7 | 4,8:5,2 | 3:7 | 2:8 | ο, | 8:9,2 |
Bewertung der Bildqualitat |
Δ | O | O | O | Δ | X |
: sehr gut
gut
für die praktische Anwendung ausreichend X : Erzeugung von Bildfehlern
CD: OO
to
Probe Nr. | ■3-1-llA | 3-1-12A | 3-1-13A | 3-1-14A | 3-1-15A | 3-1-16A | 3-1-17A | 3-1-18A |
SiH4f C2H4 (DurchfLuß- geschwindig- ceitsverhäLt- Π1 S ' |
9:1 | 6:4 | 4;6 | 2:8 | 1:9 | 0,5:9,5 | 0,35:9,65 | 0,2:9,8 |
Si:c (GehaLts- verhäLtnis) |
9:1 | 7:3 | 5,5:4,5 | 4:6 | 3:7 | 2:8 | 1,2:8,8 | 0,8:9,2 |
Bewertung der Bi Ldqualitä |
Δ | O | O | 0 | 0 | O | Δ | X |
sehr gut
: gut Z\:für die praktische Anwendung
ausreichend
: Erzeugung von BiLdfehLern
to
cn
Probe Nr. | 3-1-21A | 3-1-22A | 3-1-23A | 3-1-24A | 3-1-25A | 3-1-26A | 3-1-27A | 3-1-28A |
SiH4:SiF4 | ||||||||
:C2H4 (DurchTlußge- schwindigkeit Verhältnis) |
5:4:1 | 3:3,·5:3,5 | 2:2:6 | 1:1:8 | 0,6:0,4:9 | 0,2:0,3 | 0,2:0,15 :9,65 |
0,1:0,1 :9,8 |
Si: C (Gehaltsver hältnis) |
9:1 | 7:3 | 5,5:4,5 | 4:6 | 3:7 | 2:8 | 1,2:8,8 | 0,8:9,2 |
Bewertung der BiIdqualität |
Δ | O | ο | O | Δ | Δ | X |
sehr gut Qy '· gut Δ:ίϋτ die praktische Anwendung
ausreichend
ϊ Erzeugung von Bildfehlern
Probe Nr.
3-1-31A
3-1-32A 3-1-33A 3-1-34A
Dicke der Schicht (in) (um)
0,001
0,02
0,05 Ergebnisse
Neigung zur Erzeugung von Bildfehlern
Keine Erzeugung von Bildfehler! während des 20.000mal aufeinan
derfolgend durchgeführten Kopiervorgangs
Stabil während des 50.000mal aufeinanderfolgend durchgeführten
Kopiervorgangs
Stabil während des 200.000mal aufeinanderfolgend durchgefühi
ten Kopiervorgangs
N)
cn
cn
Schicht aufbau |
Verwendete Gase |
DurchfLuß- geschwindigkeit (Norm-cm /min) |
DurchfLußgeschwindigkeits- verhältnis |
Ent Ladungs- Leistung (W/cm2) |
Schichtbi L- dungsgeschwin jijkeit (nm/s) |
Schicht dicke (pm) |
Erste Schicht (D |
SiH4/He=0,5 B2Hg/He=10"3 NO |
SiH4=200 | 0,18 | 5 | ||
Zweite Schicht (ID |
SiF4/He=O,5 GeF4/He«0,5 B0H,/He=IO"3 H2 NO |
SiF4+GeF4=200 | - | 0,18 | 20 | |
Dritte Schicht (III) |
SiH4/He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4ZC2H4 =3/7 |
0,18 | 0,5 |
ND
O
Schicht aufbau |
Verwendete Gase |
DurchfLußgeschwin digkeit (Norm-cm /min) |
DurchfLußgeschwindigkeits- verhältnis |
nt Ladungs- Leistung (W/cm2) |
chichtbiL- ungsgeschwin igkeit nm/s) |
Schicht dicke (ym) |
Erste Schicht (I) |
SiH4/He=0,5 B0H^VHe=IO"3 NO |
SiH4=200 | 0,18 | 20 | ||
Zweite Schicht (ID |
SiF4/He=0,5 GeF4/He=O,5 B2H6/He=10"3 H2 NO |
SiF4+GeF4=200 | 0,18 | 5 | ||
Dritte Schicht (III) |
SiH4/He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4ZC2H4 = 3/7 |
0,18 | 0,5 |
"^--»^Tiefenprof i L-Nr. ^\von Sauerstoff |
Probe Nr. | 10 1 | 2 0 IB | 2 0 2B | 2 0 3B | 2 0 4B | 2 0 53 | 2 0 6B | 2 0 7E | 2 0 8B | 2 0 9B | 2 1 OB |
ι luTenproT ι l n™ von Bor |
10 2 | 1-lB | 1-2B | 1-3B | 1-4B | 1-5B | 1-6B | 1-7B | 1-8B | 1-9B | 1-lOB | |
10 3 | 2-1B | 2-2B | 2-3B | 2-4B | 2-5B | 2-6B | 2-7B | 2-8B | 2-9B | 2-lOB | ||
10 4 | 3-1B | 3-2B | 3-3B | 3-4B | 3-5B | 3-6B | 3-7B | 3-8B | 3-9B | 3-lOB | ||
10 5 | 4-1B | 4-2B | 4-3B | 4-4B' | 4-5B | 4-6B | 4-7B | 4-8B | 4-9B | 4-lOB | ||
10 6 | 5-1B | 5-2B | 5-3B | 5-4B | 5-5B | 5-6B | 5-7B | 5-8B | 5-9B | 5-lOB | ||
10 7 | 6-1B | 6-2B | 6-3B | .- 6-4B | 6-5B | 6-6B | 6-7B | 6-8B | 6-9B | 6-lOB | ||
10 8 | 7-1B | 7-2B | • 7-3B | 7-4B | 7-5B | 7-6B | 7-7B | 7-8B | 7-9B | 7-lOB | ||
10 9 | 8-1B | 8-2B | 8-3B | 8-4B | 8-5B | 8-6B | 8-7B | 8-8B | 8-9B | 8-lOB | ||
110 | 9-13 | 9-2B | 9-3B | 9-4B | 9-5B | 9-6B | 9-7B | 9-8B | 9-9B | 9t10B.. | ||
111 | 10-lB | 10-2B | 10-3B | 10-4B | 10-5B | 10-6B | 10-7B | 10-8B | 10-9B | 10-lOB | ||
112 | 11-lB | 11-2B | 11-3B | 11-4B | 11-5B | 11-6B | 11-7B | 11-8B | 11-9B | 11-lOB | ||
113 | 12-1B | 12-2B | 12-3B | 12-4B | 12-5B | 12-6B | 12-7B | 12-8B | 12-9B | 12-lOB | ||
114 | 13-1B | 13-2B | 13-3B | 13-4B | 13-5B | 13-6B | 13-7B | 13-8B | 13-9B | 13-lOB | ||
115 | 14-1B | 14-2B | 14-3B | 14-4B | 14-5B | 14-6B | 14-7B | -14-8B | 14-9B | 14-lOB | ||
116 | 15-1B | 15-2B | 15-3B | 15-4B | 15-5B | 15-6B | 15-7B | 15-8B | 15-9B | 15-lOB | ||
16-1B | 16-2B | 16- 3B | 16-4B | 16-5B | 16-6B | 16-7B | 16-8B | 16-9B | 16-lOB |
to
O
cn
^\^Tiefenprof i L-Nr. | ^^^^von Sauerstoff |
4 0 IB | 4 0 2B | 4 0 3B | 4 0 4B | 4 0 5B | 4 0 6B | 4 0 7B | 4 0 8B | 4 0 9B |
Nr. von Bor !Probe Nr. i |
21-lB | 21-2B | 21-3B | 21-4B | 21-5B | 21-6B | 21-7B | 21-8B | 21-9B |
3 0 1 | 22-1B | 22-2B | 22-3B | 22-4B | 22-5B | 22-6B | 22-7B | 22-8B | 22-9B |
3 0 2 | 23-1B | 23-2B | 23-3B. | 23-4B | 23-5B | 23-6B | 23-7B | 23-8B | 23-9B |
3 0 3 | 24-1B | 24-2B | 24-3B | 24-4B | 24-5B | 24-6B | 24-7B | 24-8B | 24-9B |
3 0 4 | '25-13 | 25-2B | 25-3B | 25-4B | 25-5B | 25-6B | 25-7B | 25-8B | 25-9B |
3 0 5 | 26-1B | 26-2B | 26-3B | 26-4B | 26-5B | 26-6B | 26-TB | 26-8B | 26-9B |
3 0 6 | 27-1B | 27-2B | 27-3B | 27-4B | 27-5B | 27-6B | 27-7B | 27-8B | 27-9B |
3 0 7 | 28-3B | 28-2B | 28-3B | 28-4B | 28-5B | 28-6B | 28-7B | 28-8B | 28-9B |
3 0 8 |
to cn
Ui
cn
Bedin gungen |
Verwendete Gase |
DurchfLußge- schwindigkeit (Norm-cm /min) |
Durchflußgeschwindigkeits oder Flächenverhältnis |
Entladungs- leis.tung (W/cm2) |
Schicht dicke (μπι) |
1 | Ar | 200 | Si-Scheibe: Graphit, = 1:30. |
0,3 | 0,5 |
2 | Ar | 200 | Si-Scheibe: Graphit = 1:60. |
0,3 | 0,3 |
3 | Ar | 200 | Si-Scheibe: Graphit = 6:4 |
0,3 | 1,0 |
4 | SIH4/He=I C2H4 |
SiH4=150 | SiH4:C2H4= 0,4:9,6 | 0,18 | 0,3 |
5 | SiH4/He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4ZC2H4= 5:5 | 0,18 | 1,5 |
6 | SiH4/He=0,5 SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiH.4+SiP4=150 | SiH4 : SiF4:C2H4=1,5:1,5:7 | 0,18 | 0,5 |
7 | SiHVHe=O, 5 SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiH4+SiF4=150 | SiH4 :SiF4 :C2H4=0,3:0,1:9,6 | 0,18 | 0,3 |
8 | SiH4ZHe=OyS SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiH4+SiF4=150 | SiH4:SiF4:c2H4=3:3:4 | 0,18 | 1,5 |
CD CX)
(S3
Ul
to
cn
Bedingungen füi
die Bildung der
Schicht (III)
die Bildung der
Schicht (III)
Probe Nr./ Bewertung
5-5-2-1B
O [Ο
5-5-2-2B
O O
5-5-2-3B
o To
5-5.-2-4B
5-5-2-5B
5-5-2-6B
O O
5-5-2-8B
o Io
14-10-5-1B
O
14-10-5-2B
O
14-10-5-3B
O
14-10-5-4B
14-aC-5-5B
14-10-5-6B
14-10-5-7B
O
12-10-5-8B
TTo
25-3-4-1B
O O
25-3-4-2B
O O
25-3-4-3B
O O
25-3-4-4B
25-3-4-5B
25-3-4-6B
25-3"-4-7B
O O
25-3-4-
οΓΌ
Probe Nr.
esamtbewertung
der BiIdqualität
der BiIdqualität
Bewertung der Haltbarkeit
I CD
Symbole für die Bewertung: /Q\ ... ausgezeichnet
· . · gut
to ο
cn
cn
Probe Nr. | 8-9-4-lB | 8-9r4-2B | 8-9-4-3B | 8-9-4-4B | 8-9-4-5B | 8-9-4-6B | 8-9-4-7B |
Si:C (Target-Flächen verhältnis) |
9:1 | 6,5:3,5 | 4:6 | 2: 8 | 1:9 | 0,5:9,5 | 0,2:9,8 |
Si:C (Gehaltsverhältnis) |
9,7:0,3 | 8,8:1,2 | 7,3:2,7 | 4,8:5,2 | 3:7 | 2:8 | 0,8:9,2 |
Bewertung der Bildqualität |
Δ | O | O | O | O | Δ | X |
sehr gut {_) : gut Ζλ * für die praktische Anwendung ausreichend X : Erzeugung von Bildfehlern
Probe Nr. | 8-9-4-llB ''■ | 8-9-4-12B | 8-9-4-13B | 8-9-4-14B | 8-9-4-15B | 8-9-4-16Β : | 8-9-4-17Β | 8-9-4-18Β |
SiH4: C2H4 (Durchflußge- schwindigkeii verhältnis) |
9:1 S |
6:4 | 4:6 | 2:8 | 1:9 | 0,5:9,5 | 0,2:9,8 | 0,2:9,8 |
Si: C (Gehaltsver- häLtnis) |
9:1 | 7:3 | 5,5:4,5 | 4:6 | 3:7 | 2:8 | 0,8:9,2 | 0,8:9,2 |
Bewertung der Bi Ldqualität |
Δ | O | O | ο' | ο | O | O | X |
sehr gut \_) : gut /\ ' für die praktische Anwendung
ausreichend
X : Erzeugung von BiLdfehLern
8-9 -4-21B | 8-9.-4-22B | 8-9-4-23B | Tabelle 9B | 8-9.-4-2 5B | 8-9-4-26B | 8-9-4-27B | 8-9-4-28B | |
Probe Nr. | 5:4:1 s- |
3:3,5:3,5 | 2:2:6 | 8-9-4-24B | 0,6:0,4:9 | ■ 0,2:0,3 :9,5 |
0,2:0,15 :9,65 |
0,1:0,1 :9,8 |
SiH4 .'SiF4 :C2H4 (Durchflußge- schwindigkeii vGphäLtm si |
9:1 | 7:3 | 5,5:4,5 | 1:1:8 | 3:7 | 2:8 | 1,2:8,8 | 0,8:9,2 |
Si: C (Gehaltsver- hältnis) |
Δ | O | 0 | 4:6 | ο | O | O | X |
Bewertung der BiLdquaLitat |
ο | |||||||
sehr gut (""") : gut
^16 Pra'<t"'sc'ie Anwendung
ausreichend
χ : Erzeugung von BiLdfehLern
- 98 -
Probe Nr. | Dicke der Schichtdll) (um) |
Ergebnisse |
8-9-4-31B | 0,001 | Neigung zur Erzeugung von BiLdfehLern |
8-9-4-32B | 0,02 | (eine Erzeugung von BiLdfehLerr während des 20„000maL aufeinan derfolgend durchgeführten <opiervorganqs |
8-9-4-33B | 0,05 | Stabil während des 50.000mal aufeinanderfoLgend durchgeführ ten Kopiervorgangs |
8-9-4-34B | 1 | Stabil während des 200.000mal aufeinanderfolgend durchgeführ ten Kopiervorgangs |
cn
Schicht aufbau |
Verwendete Gase |
DurchfLußge- schwindigkeit (Norm-cm /min) |
DurchfLußgeschwindigkeits- verhältnis |
Ent Ladungs- Leistung (W/cm2) |
Schichtbi L- dungsge- schwindigkeit (nm/s) |
Schicht dicke (ym) |
Erste Schicht (D |
SiH4/He=0,5 B2Hg/He=10~3 NH3 |
SiH4=200 | 0,18 | 5 | ||
Zweite Schicht (ID |
SiF4/He=0,5 GeF4/He=0,5 B~Hc/He=10~3 ώ D H2 NH3 |
SiF4+GeF4=200 | 0,18 | 20 | ||
Dritte Schicht (III) |
SiH4/He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4ZC2H4 = 3/7 |
0,18 | 0,5 |
Schicht aufbau |
Verwendete Gase |
Durchfluß- eschwindigkeit Norm-cm /min) |
Durchflußgeschwindigkeits verhältnis |
Entladungs leistung (W/cm2) |
Schichtbil- dungsge- schwindigkei (nm/s) |
Schicht dicke (ym) |
Erste Schicht (D |
SiH4/He=0,5 B2H6/He=10~3 NH3 |
SiH4=200 | 0,18 | 1,5 | 20 | |
Zweite Schicht (II) |
SiF4/He=0,5 GeF./He=0,5 B_Hc/He=10~3 Δ D H2 NH3 |
SiF4+GeF4=200 | '- | 0,18 | 5 | |
Dritte Schicht (III) |
SiH./He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4ZC2H4 = 3/7 |
0,18 | 0,5 |
CJ) CX>
to
CJl
cn
cn
>^^^ Tiefenprofi L-Nr. ^s\von Stickstoff Tiofpnnrnf ί 1 —Ν^^ί — |
Probe Nr | 10 1 | 2 0 IC | 2 0 2C | 2 0 3C | 2 0 4C |
2 0 5C | 2 0 6C | 2 0 7C | 2 0 8C | 2 0 9C | 2 1 OC |
von Bor | 10 2 | 1-lC | 1-2C | 1-3C | 1-4C | 1-5C | 1-6C | 1-7C | 1-8C | 1-9C | 1-lOC | |
10 3 | 2-1C | 2-2C | 2-3C | 2-4C | 2-5C | 2-6C | 2-7C | 2-8C | 2-9C | 2-lOC | ||
10 4 | 3-1C | 3-2C | 3-3C | 3-4C | 3-5C | 3-6C | 3-7C | 3-8C | 3-9C | 3-lOC | ||
10 5 | 4-1C | 4-2C | 4-3C | 4-4C | 4-5C | 4-6C | 4-7C | 4-8C | 4-9C | 4-lOC | ||
10 6 | 5-1C | 5-2C | 5-3C | 5-4C | 5-5C | 5-6C | 5-7C | 5-8C | 5-9C | 5-lOC | ||
10 7 | 6-IC | 6-2C | 6-3C | 6-4C | 6-5C | 6-6C | 6-7C | 6-8C | 6-9C | 6-lOC | ||
10 8 | 7-1C | 7-2C | 7-3C | 7-4C | 7-5C | 7*6C | 7-7C | 7-8C | 7-9C | 7-lOC | ||
10 9 | 8-1C | 8p2C | 8-3C | 8-4C | 8-5C | 8-6C | 8-7C | 8-8C | 8-9C | 8-lOC | ||
110 | 9-1C | 9-2C | 9-3C | 9-4C | 9-5C | 9-6C | 9-7C | 9-8C | 9-9C | 9-lOC | ||
111 | 10-lC | 10-2C | 10-3C | 10-4C | 10-5C | 10-6C | 10.-7C | 10-8C | 10-9C | 10-lOC | ||
112 | 11-IC | 11-2C | 11-3C | 11-4C | 11-5C | 11-6C | 11-7C | 11-8C | 11-9C | 11-lOC | ||
113 | 12-IC | 12-2C | 12- 3C | 12-4C | 12-5C | 12-6C | 12-7C | 12-8C | 12-9C | 12-10C | ||
114 | 13-IC | 13-2C | 13-3C | 13-4C | 13-5C | 13-6C | 13-7C | 13-8C | 13-9C | 13-10C | ||
115 | 14-1C | 14-2C | 14-3C | 14-4C | 14-5C | 14-6C | 14-7C | 14-8C | 14-9C | 14-10C | ||
116 | 15- IC | 15-2C | 15- 3C | 15-4C | 15-5C | 15-6C | 15-7C | 15- 8C | 15-9 C | 15-10C | ||
16-IC | 16-2C | 16-3C | 16-4C | 16-5C | 16-6C | 16-7C | 16-8C | 16-9C | 16-10C |
cn
^\Tiefenprof il-Nr. ^^"^vpn Stickstoff |
4 0 IC | 4 0 2C | 4 0 3C | 4 0 4c | 4 0 5C | 4 0 6c | 4 0 7c | 4 0 8c | 4 0 9C |
Tiöfeiiprof i L-Ni ■; von Bor Probe Nr. |
21-1C | 21-2C | 21-3C | 21-4C | 21-5C | 21-6C | 21-7C | 21-8C | 21-9C |
3 0 1 | 22-1C | 22-2C | 22-3C | 22-4C | 22-5C | 22-6C | 22-7C | 22-8C | 22-9C |
3 0 2 | 23-1C | 23-2C | 23*-3C | 23-4C | 23-5C | 23-6C | 23-7C | 23-8C | 23-9C |
3 0 3 | 24-1C | 24-2C | 24-3C | 24-4C | 24-5C | 24-6C | 24-7C | 24-8C | 24-9C |
3 0 4 | 25-1C | 25-2C | 25-3C | 25-4C | 25-5C | 25-6C | 25-7C | 25-8C | 25-9C |
3 0 5 | 26-1C | 26-2C | 26-3C | 26-4C | 26-5C | 26-6C | 26-7C | 26-8C | 26-9C |
3 0 6 | 27-1C | 21-20. | 27-3C | 27-4C | 27-5C | 27-6C | 27-7C | 27-8C | 27-9C |
3 0 7 | 28-1C | 28-2C | 28-3C | 28-4C | 28-5C | 28-6C | 28-7C | 27-8C | 28-9C |
3 0 8 |
to cn
Ul
CTI
Bedin gungen |
Verwendete Gase |
üurcnTLuiJge— schwindigkeit (Norm-cm /min) |
Durchflußgeschwindigkeits oder Flächenverhältnis |
Ent Ladungs lei sturw (W/cm:) |
Schicht dicke (yra) |
1 | Ar: | 200 | Si-Scheibe: Graphit =1,5:9,5 |
0,3 | 0,5 |
2 | Ar ) | 200 | Si-Scheibe: Graphit =0,5:9,5 |
0,3 | 0,3 |
3 | Ar | 200 | Si-Scheibe: Graphit =6:4 |
0,3 | 1,0 |
4 | SiH4/He=l C2H4 |
SiH4=150 | SiH4:C2H4 = 0,4:9,6 | 0,18 | 0,3 |
5 | SiH4/He=0,5 C2H4 |
SiH4=IOO | SiH4:c2H4 = 5:5 | 0,18 | 1,5 |
6 | SiH4/He=0,5 SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiH.+SiF.=150 4 4 |
SiH4: SiF4 .-C3H4=I, 5 :1, 5: 7 | 0,18 | 0,5 |
7 | SiH4/He=0,5 SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiH4+SiF4=150 | SiH4:SiF4:C3H4=O,3:0,1:9,6 | 0,18 | 0,3 |
8 | SiH4/He=0,5 SiF4/He=0,5 C2H4 |
SiH4+SiF4=150 | SiH4:SiF4:C2H4 = 3: 3 : 4 | 0,18 | 1/5 |
Bedingungen fü
die Bildung de
Schicht (III)
die Bildung de
Schicht (III)
Probe Nr. / Bewertung
5-5-2-lC O O
5-5-2-2C O O
5-5-2-3C O O
5-5-2-4C
5-75-2-5C
5-5-2-7C O O
5-5-2-8C O I O
14-10:-5-lC
O
14-10-5-2C
O
14-10-5-3C
O
14-10-5-4C
14-10-5-5C
14-10-5-6C
14-10-5-7C
O
14-10-5-8C
O
25-3-4-1C
O O
25-S-4-2C
O O
25-3C-4-3C
O O
25-3-4-4C
25-3-4-5C
25-3-4-6C
25-3:-4-7C
O O
25-3-4-8C
O I O
Probe Nr.
Gesamtbewertung der BiLdquaLität
Bewertung der Haltbarkeit
O I
Symbole für die Bewertung: (§) ... ausgezeichnet
Q ... gut
οι
οι
Probe Nr. | 8-9-4-lC | 8-9-4-2C | 8-9-4-3C | 8-9-4-4C | 8-9-4-5C | 8-9-4-6C | 8-9-4-7C |
Si:C (Target-FLächen- verhältnis) |
9:1 | 6,5:3,5 | 4:6 | 2:8 | 1:9 | 0,5:9,5 | 0,2:9,8 |
Si:C (GehaLtsverhäLtnis) |
9,7:0,3 | 8,8:1,2 | 7,3:2,7 | 4,8:5,2 | 3:7 | 2:8 | 0,8:9,2 |
Bewertung der Bi LdquaLität |
Δ | O | O | O | O | Δ | X |
' sehr gut QJ) : gut Z\ : ^ur die praktische Anwendung ausreichend X '· Erzeugung von BiLdfehLern
Probe Nr. | 8-9-4-HC | 8-9-4-12C | 8-9-4-13C | 8-9-4-14C | 8-9-4-15C | 8-9-4-16C | 8-9-4-17C | 8-9-4-18C |
SiEL: C0H. 4 2 4 (Durchflußge schwindigkeit Verhältnis) |
9:1 | 6:4 | 4:6 | 2:8 | li.9 | 0,5:9,5 | 0,2:9,8 | 0,2:9,8 |
Si: C (Gehalts- verhäLtnis) |
9:1 | 7:3 | 5,5:4,5 | 4:6 | 3:7 | 2:8 | 0,8:9,2 | 0,8:9,2 |
Bewertung der Bi LdquaLität |
Δ | O | ο | ο | 0 | O | O | X |
sehr gut (__) : gut /\ '· für die praktische Anwendung
ausreichend
X : Erzeugung von BiLdfehLern
to cn
Ol
Probe Nr. | 8-9-4-2 IC | 8-9 ^-4-22C | 8-9-4-23C | 8-9-4-24C | 3-9-4-25C | 8-9-4-26C | 8_9-4-27C | 8-9-4-28C |
SiH4:SiF4 :C2H4 (Durghflußge- schwindigkeit \/erhri^ t"ni*O |
5:4:1 s- |
3:3,5:3,5 | 2:2:6 | 1:1:8 | 0,6:0,4:9 | 0,2:0,3 :9,5 |
0,2:0,15 :9,65 |
0,1:0,1 :9,8 |
Si: C (Gehaltsver hältnis) |
9:1 | 7:3 | 5,5:4,5 | 4:6 | 3:7 | 2:8 | 1,2:8,8 | 0,8:9,2 |
Bewertung der BiIdqualitäi |
Δ | O | ο | 0 | O | O | X |
: sehr gut (~) : 9ut /\ : ^ür die praktische Anwendung χ . Erzeugung von Bildfehlern
CD CX)
- 108 TabeLle 1OC
Probe Nr. | Dicke der Schicht (III) (vim) |
Ergebnisse |
8-9-4-31C | 0,001 | Neigung zur Erzeugung von BiIdfehlern |
8-9-4-32C | 0,0 2 | Keine trzeugung von BiLdtehlerr während des 20.000mal aufeinan derfoLgend durchgeführten Kopiervorgangs |
8-9-4-33C | 0,05 | Stabil, während des 50.000maL aufeinanderfoLgend durchgeführ ten Kopiervorgangs |
8-9-4-34C | 1 | StabiL während des 200.000maL aufeinanderfoLgend durchgeführ ten Kopiervorgangs |
Claims (1)
- TeDTKE - BiiHLING " KlNNE - GrUPJ: '"j" " U 5SKS«Är% Γ* O Dipl.-Ing. HTiedtke frTLLMANN - CIRAMS " OTRUIF Dipl.-Chem. G. BühlingDipl.-Ing. R. Kinne3££7687 γ- 1 Dipl.-Ing. P. Grupe° H H ' Q ° ' /U^fcACHv-=:f^E!CHT] Dipl.-Ing. B. Pellmann1 T~ ■ * Dipl.-Ing. K. GramsDipl.-Chem. Dr. B. StruifBavariaring 4, Postfach 20 8000 München 2Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat Telecopier: O 89-537377 cable: Germaniapatent Münch28. Dezember 198£f DE 451G Patentansprüche1. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial mit einem Substrat für das fotoleltfähige Aufzeichnungsmaterial und einer lichtempfangenden Schicht, die Fatoleitfähigkeit zeigt, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfangende Schicht einen Schichtaufbau hat, in dem von der Seite des Substrats aus aufeinanderfolgend eine erste Schicht (D, die aus einem Siliciumatcme enthaltenden amorphen Material besteht, eine zueite Schicht (1II), die aus einem Siliciumatome und Germaniumatome enthaltenden amorphen Material besteht, und eine dritte Schicht (III), die aus einem Siliciumatome und Kohlenstoffatome enthaltenden amorphen Material besteht, ausgebildet sind, wobei die in der zuieiten Schicht (II) enthaltenen Germaniumatame in der Richtung der Schichtdicke dieser Schicht ungleichmäßig verteilt sind.Z. FotoleitfMhiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II) Wasserstoffatome und/oder Halogenatome enthalten sind.3. Fctoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II) eine Substanz (C) fürDresdner Bank (München) Kto 3939 844 Deutsche Bank (München) Kto. 286 1060 Postscheckamt (München) Kto. 670-43-804- 2 - DE ί+5101 die Steuerung der Leitfähigkeit enthalten ist.k . Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz (C) für dieSteuerung der Leitfähigkeit eine zu der Gruppe III des Periodensystems gehörende Atomart ist.5. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit eine zu der Gruppe \J des Periodensystems gehörende Atomart ist.6. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II) mindestens eine aus Sauerstoffatomen und Stickstoffatomen ausgewählte Atomart enthalten ist.7. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II) mindestens eine aus Wasserstoffatomen und Halogenatomen ausgewählte Atomart enthalten ist.B. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Schicht (I) und/oder der zweiten Schicht (II) eine Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit enthalten ist.9. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch B, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit eine zu der Gruppe III des Periodensystems gehörende Atamart ist.10. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Substanz (C) für- 3 - DE 4510die Steuerung der Leitfähigkeit eine zu der Gruppe U des Periodensystems gehörende Atümart ist.11. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 4; dadurch gekennzeichnet, daß die zu der Gruppe III des Periodensystems gehörende Atomart aus B, Al, Ga, In und Tl ausgewählt ist.12. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu derGruppe V/ des Periodensystems gehörende Atomart aus P, As, Sb und Bi ausgewählt ist.13. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Sauerstoffatome und/oder der Stickstoffatome (der Summe der beiden Atomarten, wenn beide enthalten sind) 0,001 bis 50 Atom-% beträgt.1^· Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit in der ersten Schicht (I) 0,001 bis 5 χ 10 Atam-ppm beträgt.15. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch Z1 dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Wasserstoffatome und/oder der Halogenatome in der ersten Schicht (I) (der Summe der beiden Atomarten, wenn beide enthalten sind) 1 bis 40 Atom-% beträgt.16. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht (I) eine Dicke von 100,0 nrn bis 50 pm hat.17. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der- if - DE 45105 Germaniumatome in der zweiten Schicht (II) 1 bis 9,5 χ 10Atom-ppm beträgt.18. Fqtoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Atomart, die aus den Sauerstoffatomen und den Stickstoffatomen, die enthalten sind, ausgewählt ist, in der Richtung der Schichtdicke gleichmäßig verteilt ist.19. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Atomart, die aus den Sauerstoffatomen und den Stickstoffatomen, die enthalten sind, ausgewählt ist, in der Richtung der Schichtdicke ungleichmäßig verteilt ist.2D. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Wasserstoffatome und/oder der Halogenatome, die in der zweiten Schicht (II) enthalten sind, (der Summe der beiden Atomarten, wenn beide enthalten sind) G,01 bis 40 Atom-% beträgt.21. Fotaleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schicht25 (II) eine Dicke von 100,0 nm bis 50 pm hat.22. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Schicht (III) eine Dicke von 0,003 bis 30 pm hat.23. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtempfangende Schicht einen Schichtbereich (PIM), der eine Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit enthält, aufweist.2k. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach An-- 5 - DE 4510spruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit in dem Schichtbereich (PN) 0,001 bis 5 χ 10 Atom-ppm beträgt.25. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schichtbereich (Z), der nicht zu dem Schichtbereich (PIM) gehört, eine Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit enthält, deren Polarität von der Polarität der in dem Schichtbereich (PM) enthaltenen Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit verschieden ist.26. Fotoleitfähiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt der in dem Schichtbereich (Z) enthaltenen Substanz (C) für die Steuerung der Leitfähigkeit 0,001 bis 1000 Atom-ppm beträgt .27. FotoleitfMhiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der dritten Schicht (III) mindestens eine aus Wasserstoffatomen und Halogenatomen ausgewählte AtDmart enthalten ist.30 35
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DE (1) | DE3447687A1 (de) |
Cited By (2)
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---|---|---|---|---|
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EP0236093A1 (de) * | 1986-03-03 | 1987-09-09 | Canon Kabushiki Kaisha | Lichtempfangselement zur Verwendung in der Elektrophotographie |
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