DE3831832A1 - Temperaturfuehlende ventilatorfluessigkeitskupplung - Google Patents
Temperaturfuehlende ventilatorfluessigkeitskupplungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen im
Aufbau einer temperaturfühlenden
Ventilatorflüssigkeitskupplung, die dem
Motorventilator eines sich bewegenden Automobils
gestattet, jederzeit automatisch mehr oder weniger
Kühlluft in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen
des Motors zuzuführen.
Eine typische Ventilatorflüssigkeitskupplung der
eingangs erwähnten Art ist in Fig. 4 gezeigt, wobei
eine runde Bohrung 14′ in einer Trennplatte 14
ausgebildet ist, um den Ölausfluß zu steuern. Ein
federelastisches Ventilteil 15 ist in der Kupplung
angeordnet und hat die Form eines flachen Bleches.
Wenn sich die Temperatur verändert, verformt sich
eine (nicht dargestellte) temperaturfühlende
Einrichtung, in der Art eines Thermostaten, die
außenseitig angeordnet ist, und das Ventilteil 15
verstellt sich durch ein (nicht dargestelltes)
stabähnliches Verbindungsteil in Abhängigkeit von
der Verformung. Gleichzeitig bewegt sich der flache
vordere Endabschnitt des Ventilteils 15 vor oder
zurück, um direkt die Bohrung 14′ zu öffnen oder zu
schließen. Die Charakteristik der Kupplung ist durch
die Kurve (B) in Fig. 5 dargestellt.
Diese bekannte Ventilatorflüssigkeitskupplung ist
nicht in der Lage, den Ölausfluß ausreichend zu
steuern, weil die Bohrung 14′ direkt durch den
flachen vorderen Endabschnitt des Ventilteiles 15
verschlossen oder geöffnet wird, das sich vor- oder
zurückbewegt. Wie durch die Kennlinie (B) angezeigt
wird, verändert sich plötzlich die Frequenz des
Ventilators schrittweise bei einer vorbestimmten
Temperatur, gewöhnlich bei 60°C unter normalen
Betriebsbedingungen. Folglich kann die Kühlluftmenge
nicht ausreichend in bezug auf irgendeinen großen
Temperaturwechsel, der während des Fahrens des
Fahrzeuges auftritt, gesteuert werden. Deshalb
können Ventilatorlärm und Leistungsverlust nicht
befriedigend vermindert werden. Auch die Zeit zum
Warmlaufen des Motors kann nicht hinreichend
verkürzt werden.
Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine temperaturbeeinflußte Ventilatorkupplung zu
schaffen, die es erlaubt, eine angemessene
Kühlluftmenge ständig in Abhängigkeit von den
Betriebsbedingungen eines Motors und in Abhängigkeit
von Temperaturwechseln derart zu fördern, daß die
Luftmenge im wesentlichen kontinuierlich verändert
wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
die temperaturfühlende
Ventilatorflüssigkeitskupplung aufweist: ein
abgedichtetes angetriebenes Gehäuse, das hinter
einem Lager an einer rotierenden Hauptwelle
befestigt ist, an deren vorderem Ende eine
Antriebsscheibe starr angebracht ist, wobei das
Gehäuse Ventilatorblätter aufweist, die an dessen
äußerem Umfang befestigt sind; eine Trennplatte, die
das Innere des Gehäuses in eine Ölsammelkammer und
eine Drehmomentübertragungskammer unterteilt und die
mit einer Bohrung zur Steuerung des Fluidausflusses
versehen ist, wobei die Antriebsscheibe im Inneren
der Drehmomentübertragungskammer angeordnet ist;
einen kleinen Sammelraum, der in der inneren
Seitenfläche des Gehäuses ausgebildet ist, die der
äußeren Seitenfläche der Antriebsscheibe
gegenüberliegt und in dem sich Öl während der
Rotation sammelt; einen Umlaufkanal, der sich von
der Drehmomentübertragungskammer zu der
Ölsammelkammer erstreckt, und mit dem kleinen
Sammelraum verbunden ist; eine temperaturfühlende
Einrichtung, die auf der vorderen Fläche des
Gehäuses befestigt ist; ein stabähnliches
Verbindungsteil, das in Abhängigkeit von der
Deformation der temperaturfühlenden Einrichtung
verformt wird, die durch Temperaturwechsel
verursacht wird; und ein Ventilteil, das veranlaßt
wird, die Bohrung mittels des Verbindungsteiles zu
öffnen, wenn die Umgebungstemperatur einen
bestimmten Wert übersteigt, und das veranlaßt wird,
die Bohrung mittels des Verbindungsteiles zu
schließen, wenn die Temperatur niedriger ist als der
vorgegebene Wert, wobei das Ventilteil, das aus
einem federelastischen zungenähnlichen Teil besteht,
ist im Inneren der Flüssigkeitskupplung angeordnet.
Das vordere Ende des Verbindungsteils ist
federelastisch mit dem vorderen Ende des
federelastischen zungenähnlichen Ventilteils
verbunden, das nahe der Bohrung ist und diese öffnet
oder verschließt. Ein Ende des Ventilteils ist starr
an der inneren Wandung der Ölsammelkammer befestigt.
Die wirksame Ölkontaktfläche im Inneren des
Drehmomentübertragungsraumes, der durch die sich
gegenüberliegenden Flächen der Antriebsscheibe und
des Gehäuses gebildet wird, wird verkleinert oder
vergrößert, um das Drehmoment zu steuern, das von
der Hauptantriebswelle zu dem angetriebenen Gehäuse
übertragen wird.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung erstreckt
sich die Bohrung zur Steuerung des Fluidausflusses
radial zu der Trennplatte, und das Ventilteil ist
aufwärts gekrümmt.
Bei diesem Aufbau öffnet oder schließt das
federelastische zungenähnliche Ventilteil, das nahe
der Bohrung zur Steuerung des Ausflusses angeordnet
ist, die Bohrung. Das vordere Ende des
Verbindungsteiles ist dabei federelastisch mit dem
Ventilteil über ein Stellelement verbunden, das in
der Ölsammelkammer oder in federelastischen Kontakt
mit dem Ventilteil angeordnet ist. Wenn sich die
Umgebungstemperatur ändert, bewegt sich das
Verbindungsteil vor oder zurück und der Drehpunkt
bewegt sich kontinuierlich von dem starr befestigten
Punkt hin zur Ausflußsteuerbohrung. Dadurch wird die
Öffnung der Bohrung stetig verändert. Deshalb ist
die Rotationsfrequenz im Verhältnis zu der
Umgebungstemperatur durch die Kennlinie (A) in Fig.
5 gekennzeichnet, wobei die Temperatur (T) an der
horizontalen Achse und die Rotationsfrequenz (F) des
Ventilators auf der vertikalen Achse aufgetragen ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
in einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen teilweisen vertikalen
Querschnitt einer temperaturfühlenden
Ventilatorflüssigkeitskupplung.
Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Draufsicht auf den
Hauptabschnitt der Kupplung gemäß Fig. 1.
Fig. 3(A) zeigt eine Querschnittsansicht entlang der
Linie A-A gemäß Fig. 2.
Fig. 3(B) und 3(C) zeigen Schnitte ähnlich der
Fig. 3(A), jedoch einer anderen
Ventilatorflüssigkeitskupplung.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt ähnlich Fig. 3(A),
jedoch eine Ventilatorflüssigkeitskupplung
nach dem Stand der Technik; und
Fig. 5 zeigt eine Grafik zum Vergleichen der
charakteristischen Kurve einer
erfindungsgemäßen
Ventilatorflüssigkeitskupplung mit der
charakteristischen Kurve einer
Ventilatorflüssigkeitskupplung nach dem
Stand der Technik.
Gemäß den Fig. 1-3(C) ist eine Antriebsscheibe 2
starr an dem vorderen Ende einer rotierenden
Hauptwelle 1 befestigt, die eine angeflanschte
Wandung 1′ an deren anderem vorderen Ende aufweist.
Eine Ummantelung 3′′ ist auf der Welle 1 hinter einem
Lager angeordnet. Die Ummantelung 3′′ weist einen
vorderen Deckel 3′ auf, der abgedichtet ist, um ein
abgedichtetes Antriebsgehäuse 3 zu bilden. Die
Innenseite des abgedichteten Gehäuses 3 ist in eine
Ölsammelkammer 5 und eine
Drehmomentübertragungskammer 6 durch eine
Trennplatte 4 unterteilt. Die Trennplatte 4 ist
mit einer Bohrung 4′ zur Steuerung des Ölflusses von
dem Ölsammelbehälter 5 zu der
Drehmomentübertragungskammer 6 versehen. Ein
Drehmomentübertragungsraum 6′ ist zwischen den sich
gegenüberliegenden Flächen der Antriebsscheibe 2 und
dem abgedichteten Gehäuse 3 im Inneren der
Drehmomentübertragungskammer 6 gebildet.
Eine temperaturfühlende Einrichtung 10 weist einen
Bimetallstreifen auf, bei dem beispielsweise beide
Enden an einer Haltevorrichtung 7 verankert sind,
die an der Vorderfläche des Deckels 3 befestigt ist.
Ein Ende des Stellelementes 8 ist an der Oberfläche
der Trennplatte 4 an der Seite des Ölsammelbehälters
5 vernietet, während das andere Ende nahe der
Bohrung 4′ angeordnet ist. Wenn sich die
Umgebungstemperatur ändert, verformt sich die
temperaturfühlende Einrichtung 10, wodurch sich das
Stellelement über ein stabähnliches Verbindungsteil
11 verformt wird. Das Stellelement ist an der
Innenseite der Ölsammelkammer 5 angeordnet. Ein
kleiner Sammelraum ist an der inneren Wandfläche der
Ummantelung 3′′ gebildet, die sich gegenüber der
äußeren Fläche der Antriebsscheibe 2 befindet und
in der sich das Öl sammelt. Ein Durchgang 9, durch
den das Öl umläuft, erstreckt sich von der
Drehmomentübertragungskammer 6 zur Ölsammelkammer 5.
Die Übertragungskammer 6 ist zu dem kleinen
Sammelraum 9 verschlossen, der sich an der
Stromaufseite des Durchganges 9 in Rotationsrichtung
befindet. Ein elastisches zungenähnliches Ventilteil
12 ist nahe der Bohrung 4′ angeordnet, die den
Ausfluß steuert. Ein Ende des Ventilteils 12 ist
jeweils starr an der Trennplatte 4 oder dem Deckel
3′, wie in Fig. 3(B) gezeigt, befestigt, während
das andere Ende über der Bohrung 4′ liegt, um diese
zu öffnen oder zu schließen. Das vordere Ende des
Ventilteils 12 ist in federelastischem Kontakt mit
dem vorderen Ende des Stellelementes 8.
Wie in Fig. 3(C) gezeigt, kann das Verbindungsteil
11 in direktem Kontakt mit dem zungenähnlichen
Ventilteil 12 sein, das länglich ausgebildet ist.
Auch die Bohrung 4′, die den Ausfluß kontrolliert,
kann länglich in Radialrichtung der Trennplatte 4
ausgeführt sein. Vorzugsweise ist das Ventilteil 12
aufwärts gekrümmt.
Wie bisher beschrieben, öffnet oder schließt die
neue temperaturfühlende
Flüssigkeitsventilatorkupplung die
Ausflußsteuerbohrung 4′ durch das zungenähnliche
Ventilteil 12 immer in Abhängigkeit von großen
Änderungen in der Umgebungstemperatur, die während
des Bewegens des Fahrzeuges erzeugt wird. Demzufolge
kann die Ölflußmenge zur
Drehmomentübertragungskammer 6 wirksam gesteuert
werden. Die Luftkühlmenge wird im wesentlichen
kontinuierlich und angemessen zu den
Betriebsbedingungen des Motors über einen breiten
Bereich gesteuert. Weiterhin ist der innere Aufbau
sehr einfach, denn er enthält im wesentlichen nur
das zungenähnliche Ventilteil 12. Darum ist die neue
temperaturfühlende Ventilatorflüssigkeitskupplung
sehr vorteilhaft.
Die Kühlluftmenge kann noch genauer durch das
längliche Ausbilden der Ausflußsteuerbohrung 4′, wie
oben beschrieben, und gleichzeitig durch das
Aufwärtskrümmen des Ventilteils 12 gesteuert werden.
Weiterhin kann die Ausflußmenge des Öls wunschgemäß
kontinuierlich gesteuert werden, wenn das Ventilteil
mit einer geeigneten Krümmung versehen wird.
Claims (5)
1. Temperaturfühlende
Ventilatorflüssigkeitskupplung, gekennzeichnet
durch
ein abgedichtetes Gehäuse (3), das hinter einem Lager an einer rotierenden Hauptwelle (1) befestigt ist, an deren vorderem Ende eine Antriebsscheibe (2) starr angebracht ist, wobei das Gehäuse (3) Ventilatorblätter aufweist, die an dessen äußerem Umfang befestigt sind;
eine Trennplatte (4), die das Innere des Gehäuses (3) in eine Ölsammelkammer (5) und eine Drehmomentübertragungskammer (6) unterteilt und die mit einer Bohrung (4′) zur Steuerung des Fluidausflusses versehen ist;
einen kleinen Sammelraum (9′), der in der inneren Seitenfläche des Gehäuses (3) ausgebildet ist, die der äußeren Seitenfläche der Antriebsscheibe (2) gegenüberliegt und in dem sich Öl während der Rotation sammelt;
einen Umlaufkanal (9), der sich von der Drehmomentübertragungskammer (6) zu der Ölsammelkammer (5) erstreckt und mit dem kleinen Sammelraum (9′) verbunden ist;
eine temperaturfühlende Einrichtung (10), die auf der vorderen Fläche des Gehäuses (3) befestigt ist;
ein stabähnliches Verbindungsteil (11), das in Abhängigkeit von der Deformation der temperaturfühlenden Einrichtung (10) verformt wird, die durch Temperaturwechsel verursacht wird; und
ein Ventilteil, das veranlaßt wird, die Bohrung (4′) mittels des Verbindungsteils (11) zu öffnen, wenn die Umgebungstemperatur einen bestimmten Wert übersteigt, und das veranlaßt wird, die Bohrung (4′) mittels des Verbindungsteiles (11) zu schließen, wenn die Temperatur niedriger ist als der vorgegebene Wert, wobei das Ventilteil (12) aus einem federelastischen zungenähnlichen Teil (12) besteht, dessen eines Ende starr an der inneren Wandung der Ölsammelkammer (5) befestigt ist und dessen anderes Ende in federelastischen Kontakt mit dem vorderen Ende des Verbindungsteils (11) ist;
und dadurch, daß die wirksame Ölkontaktfläche innerhalb eines Drehmomentübertragungsraumes (6′), der durch einander gegenüberliegende Flächen der Antriebsscheibe (2) und des Gehäuses (3) gebildet wird, vergrößert und verkleinert wird, um das Drehmoment zu steuern, das von der Hauptantriebshauptwelle (1) auf das angetriebene Gehäuse (3) übertragen wird.
ein abgedichtetes Gehäuse (3), das hinter einem Lager an einer rotierenden Hauptwelle (1) befestigt ist, an deren vorderem Ende eine Antriebsscheibe (2) starr angebracht ist, wobei das Gehäuse (3) Ventilatorblätter aufweist, die an dessen äußerem Umfang befestigt sind;
eine Trennplatte (4), die das Innere des Gehäuses (3) in eine Ölsammelkammer (5) und eine Drehmomentübertragungskammer (6) unterteilt und die mit einer Bohrung (4′) zur Steuerung des Fluidausflusses versehen ist;
einen kleinen Sammelraum (9′), der in der inneren Seitenfläche des Gehäuses (3) ausgebildet ist, die der äußeren Seitenfläche der Antriebsscheibe (2) gegenüberliegt und in dem sich Öl während der Rotation sammelt;
einen Umlaufkanal (9), der sich von der Drehmomentübertragungskammer (6) zu der Ölsammelkammer (5) erstreckt und mit dem kleinen Sammelraum (9′) verbunden ist;
eine temperaturfühlende Einrichtung (10), die auf der vorderen Fläche des Gehäuses (3) befestigt ist;
ein stabähnliches Verbindungsteil (11), das in Abhängigkeit von der Deformation der temperaturfühlenden Einrichtung (10) verformt wird, die durch Temperaturwechsel verursacht wird; und
ein Ventilteil, das veranlaßt wird, die Bohrung (4′) mittels des Verbindungsteils (11) zu öffnen, wenn die Umgebungstemperatur einen bestimmten Wert übersteigt, und das veranlaßt wird, die Bohrung (4′) mittels des Verbindungsteiles (11) zu schließen, wenn die Temperatur niedriger ist als der vorgegebene Wert, wobei das Ventilteil (12) aus einem federelastischen zungenähnlichen Teil (12) besteht, dessen eines Ende starr an der inneren Wandung der Ölsammelkammer (5) befestigt ist und dessen anderes Ende in federelastischen Kontakt mit dem vorderen Ende des Verbindungsteils (11) ist;
und dadurch, daß die wirksame Ölkontaktfläche innerhalb eines Drehmomentübertragungsraumes (6′), der durch einander gegenüberliegende Flächen der Antriebsscheibe (2) und des Gehäuses (3) gebildet wird, vergrößert und verkleinert wird, um das Drehmoment zu steuern, das von der Hauptantriebshauptwelle (1) auf das angetriebene Gehäuse (3) übertragen wird.
2. Ventilatorflüssigkeitskupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß durch ein
Stellelement (8), dessen eines Ende an der
inneren Wandung der Ölsammelkammer (5) befestigt
ist, zwischen dem anderen Ende des Ventilteils
(12) und dem vorderen Ende des Verbindungsteils
(11) befestigt ist.
3. Ventilatorflüssigkeitskupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des
Ventilteils (12) starr an der Trennplatte (4)
befestigt ist.
4. Ventilatorflüssigkeitskupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des
Ventilteils (12) starr an der inneren Wandung
eines vorderen Deckels (3′) befestigt ist.
5. Ventilatorflüssigkeitskupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bohrung
(4′) zur Steuerung des Fluidausflusses radial
von der Trennplatte (4) erstreckt und wobei das
Ventilteil (12) aufwärts gekrümmt ist.
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