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DE1475327B1 - Fluessigkeitsreibungskupplung mit Fuellungsregelung - Google Patents

Fluessigkeitsreibungskupplung mit Fuellungsregelung

Info

Publication number
DE1475327B1
DE1475327B1 DE19651475327 DE1475327A DE1475327B1 DE 1475327 B1 DE1475327 B1 DE 1475327B1 DE 19651475327 DE19651475327 DE 19651475327 DE 1475327 A DE1475327 A DE 1475327A DE 1475327 B1 DE1475327 B1 DE 1475327B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
working fluid
chamber
partition
friction clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651475327
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel William Roper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton Corp
Original Assignee
Eaton Yale and Towne Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton Yale and Towne Inc filed Critical Eaton Yale and Towne Inc
Publication of DE1475327B1 publication Critical patent/DE1475327B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D35/00Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion
    • F16D35/02Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part
    • F16D35/021Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves
    • F16D35/023Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion with rotary working chambers and rotary reservoirs, e.g. in one coupling part actuated by valves the valve being actuated by a bimetallic coil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsreibungskupplung mit Füllungsregelung mit einem gegenüber der Antriebswelle drehbaren, die getriebene Kupplungshälfte bildenden abgeschlossenen Gehäuse, das durch eine Trennwand in eine Vorratskammer und eine Antriebskammer mit darin befindlicher Antriebsscheibe unterteilt ist und einem an der Trennwand angeordneten, in einen Ringraum der treibenden Kupplungshälfte hineinreichenden Pumpelement zum Überführen der Arbeitsflüssigkeit von der Antriebs- in die Vorratskammer.
  • Mit einer derartigen Flüssigkeitsreibungskupplung ist es möglich, durch Veränderung ihrer Füllung in Funktion einer Eingangsgröße den Schlupf und damit die Drehzahl der getriebenen Kupplungshälfte relativ zur Antriebsscheibe zu steuern. Insbesondere im Antrieb von Kühllüftern, von Brennkraftmaschinen finden derartige Flüssigkeitsreibungskupplungen Anwendung, um die Drehzahl des Kühllüfters in Abhängigkeit von der Kühlmitteltemperatur der Brennkraftmaschine steuern zu können.
  • Die Veränderung der Füllung geschieht bei einer bekannten Flüssigkeitsreibungskupplung eingangs beschriebener Bauart dadurch, daß das an der Trennwand angeordnete, in den Ringraum der treibenden Kupplungshälfte hineinreichende Pumpelement als Prallblech ausgebildet ist und unmittelbar davor die Trennwand eine Bohrung aufweist, die die Antriebskammer mit der Vorratskammer verbindet. Infolge des sich vor dem Prallblech aufbauenden hydrodynamischen Drucks wird Flüssigkeit von der Antriebskammer durch die Bohrung in die Vorratskammer gepumpt. Die abgepumpte Flüssigkeit fließt entweder durch eine Rückflußöffnung in die Antriebskammer zurück oder wird, bei verschlossener Rückflußöffnung, in der Vorratskammer belassen. Im letzteren Falle verringert sich die Füllung der Antriebskammer und vergrößert sich der Schlupf der Kupplung; das bedeutet, daß sich die Drehzahl z. B. eines an der getriebenen Kupplungshälfte befestigten Kühllüfters verringert.
  • Die Höhe des sich vor dem Prallblech aufbauenden hydrodynamischen Drucks ist vom Schlupf und von der Viskosität der Arbeitsflüssigkeit abhängig. Es hat sich nun gezeigt, daß dieser Druck, insbesondere bei niedrigem Schlupf, verhältnismäßig klein und damit die Wirkung des Pumpelementes schlecht wird. Es ist jedoch wünschenswert, um ein rasches Ansprechen der Kupplung auf die Eingangsgröße zu erhalten, die Pumpelemente so zu gestalten, daß mit ihnen eine große Pumpleistung erzielt wird.
  • Unter dem Gesichtspunkt guter Drehmomentübertragung ist eine Arbeitsflüssigkeit mit entsprechend hohem Viskositätsgrad erforderlich. Bei Arbeitsflüssigkeiten hoher Viskosität zeigt sich jedoch bei bekannten Pumpelementen eine abnehmbare Pumpleistung.
  • Eine optimale Wirkungsweise des Pumpelementes und der Flüssigkeitsreibungskupplung lassen sich daher mit einem bekannten Pumpelement nicht vereinen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Pumpelement in einer Flüssigkeitsreibungskupplung mit Füllungsregelung so auszuführen, daß eine gute Pumpwirkung, insbesondere auch bei niedrigem Schlupf und bei hoher Viskosität der Arbeitsflüssigkeit erhalten wird, so daß die Flüssigkeitsreibungskupplung rasch auf Änderungen einer Eingangsgröße anspricht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stirnfläche des Pumpelementes mit der benachbarten Grundfläche des Ringraumes in der treibenden Kupplungshälfte einen gegen die Strömungsrichtung der Arbeitsflüssigkeit geöffneten spitzen Winkel bildet und benachbart des theoretischen Scheitels dieses Winkels eine die Antriebskammer mit der Vorratskammer verbindende Bohrung angeordnet ist. Vorteilhaft wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ein Winkel zwischen 5 und 30° gewählt.
  • Das erfindungsgemäße Pumpelement zeigt gegenüber dem bekannten als Prallblech ausgebildeten Pumpelement mit davor angeordneter Bohrung wesentlich größere Pumpwirkung, insbesondere bei niedrigem Schlupf und bei Verwendung von Arbeitsflüssigkeiten hoher Viskosität. Das ergibt sich daraus, daß, wie bei Versuchen festgestellt wurde, der Druck am Eingang der Bohrung drei- bis zehnmal höher liegt als am Eingang der Bohrung des bekannten Pumpelementes bei sonst gleichen Bedingungen.
  • Als Erklärung dafür kann folgende Überlegung dienen: In dem von der Trennwand des getriebenen Kupplungsteils und der Ringnut der Antriebsscheibe der Kupplung begrenzten Ringraum besteht infolge des Schlupfes eine relative Flüssigkeitsströmung mit annähernd linearer Geschwindigkeitsverteilung. An den Wänden des Ringraumes stimmt die Geschwindigkeit der Flüssigkeit mit der jeweiligen Wandgegeschwindigkeit überein. Bei dem bekannten Pumpelement mündet die Bohrung an der Oberfläche der Trennwand in eine Flüssigkeitsschicht, die relativ zu ihr bewegungslos ist. Das nachgeschaltete Prallblech staut nun die Flüssigkeit, wobei der Staudruck vom Wert Null an der Trennwandoberfläche mit wachsendem Abstand von der Trennwand zunimmt. Der Druckaufbau vor dem Prallblech wird an der Mündungsstelle der Bohrung nur zum Teil wirksam. Anders ist es bei dem erfindungsgemäßen Pumpelement. Hier mündet die Bohrung in relativ zu ihr bewegte Flüssigkeitsschichten, die durch das Pumpelement abgebremst werden. Der Staudruck wird direkt in der Umgebung der Bohrungsmündung wirksam.
  • Infolge der guten Pumpwirkung des Pumpelementes ist es daher möglich, auch bei geringem Schlupf ein rasches Ansprechen der Kupplung auf Änderungen der Eingangsgröße zu erhalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Flüssigkeitsreibungskupplung, F i g. 2 einen Querschnitt der in F i g. 1 dargestellten Flüssigkeitsreibungskupplung nach der Linie II-II, F i g. 3 einen Schnitt der in F i g. 2 dargestellten Flüssigkeitsreibungskupplung nach der Linie III-III, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 3 und F i g. 6 eine graphische Gegenüberstellung des Druckverlaufs in Abhängigkeit des Schlupfes am Pumponelement einer vorbekannten (X) und einer erfindungsgemäßen Flüssigkeitsreibungskupplung(Y). Eine erfindungsgemäße Flüssigkeitsreibungskupplung 10, im Beispiel in Verbindung mit einem Kühllüfter 15 für den Kühler einer Brennkraftmaschine eingebaut, besteht aus einer treibenden, 11, und einer getriebenen Kupplungshälfte 12. Die treibende Kupplungshälfte 11, als Scheibe ausgebildet, ist drehfest auf eine Antriebswelle 16 aufgepreßt, während die getriebene Kupplungshälfte 12 sich über ein Kugellager 23 auf der Antriebswelle 16 abstützt. Die getriebene Kupplungshläfte 12 ist als zweigeteiltes Gehäuse mit zwei durch eine Trennwand 53 abgetrennten Kammern, einer Antriebskammer 40 und einer Vorratskammer 60, ausgebildet. Die Antriebsscheibe 11 ist drehbar in der Antriebskammer 40 angeordnet. Auf ihrer, der Trennwand 53 abgewandten Seite bildet sie zusammen mit der getriebenen Kupplungshälfte 12 enge, konzentrisch zur Drehachse verlaufende Labyrinthgänge, die in ihrer Gesamtheit mit 56 bezeichnet sind.
  • Zur übertragung eines Drehmomentes zwischen treibender und getriebener Kupplungshälfte 11 bzw. 12 ist die Antriebskammer 40 mit einer viskosen Arbeitsflüssigkeit gefüllt. Wird die Antriebsscheibe 11 über die Antriebswelle 16 angetrieben, so wird die Arbeitsflüssigkeit von ihr mitgerissen und verteilt sich infolge der auf sie einwirkenden Fliehkräfte über den Umfang der Antriebsscheibe 11. Sie gelangt hierbei in die zwischen treibender und getriebener Kupplungshälfte gebildeten Spalträume, unter anderem in die Labyrinthgänge 56 und in einen Ringraum 92, der zwischen der Antriebsscheibe 11 und der Trennwand 53 an einem größeren Umkreis als dem der Labrinthgänge gebildet ist. Da die Spalträume eng sind und die Arbeitsflüssigkeit die Fähigkeit besitzt, Scherkräfte zu übertragen, wird die Kupplungshälfte 12 mitgerissen und wird mit einer Drehzahl umlaufen, die infolge des Schlupfes zwischen treibender und getriebener Kupplungshälfte kleiner ist als die Drehzahl der Antriebsscheibe 11.
  • Die Größe des Schlupfes ist außer von konstruktiven Merkmalen der Kupplung, der Belastung der Antriebsscheibe, im Beispiel durch den Kühllüfter, und der Viskosität der Arbeitsflüssigkeit noch von der Füllung der Antriebskammer 40 mit Arbeitsflüssigkeit abhängig. Je geringer die Füllung der Spalträume mit Arbeitsflüssigkeit ist, um so kleiner sind die übertragbaren Scherkräfte und um so größer wird der Schlupf. Durch Verändern der Füllung der Arbeitskammer 40 mit Arbeitsflüssigkeit kann daher die Drehzahl der getriebenen Kupplungshälfte 12 und damit die des Kühllüfters gesteuert werden.
  • Zu diesem Zweck sind an der der Antriebskammer zugewandten Seite der Trennwand 53 zwei Pumpelemente 90, 91 befestigt, die in den zwischen der Trennwand 53 und der Antriebsscheibe 11 gebildeten Ringraum 92 eingreifen (F i g. 3 und 4). Dieser Ringraum 92 hat im dargestellten Ausführungsbeispiel ebenso wie die Pumpelemente 90 bzw. 91 rechteckigen Querschnitt, wobei zwischen Pumpelement und Ringraum nur schmale Spalte belassen sind.
  • Die Pumpelemente weisen eine zur Grundfläche 92a des Ringraumes 92 parallele Fläche 100 und eine Fläche 102 auf, die mit der benachbarten Grundfläche 92 a des Ringraumes 92 einen spitzen Winkel A, vorteilhaft zwischen 5 und 30° bildet. Dieser Winkel ist gegen die Strömungsrichtung der Arbeitsflüssigkeit im Ringraum 92 geöffnet. Benachbart des theoretischen Scheitels dieses Winkels weist jedes der Pumpelemente eine die Antriebskammer 40 mit der Vorratskammer 60 verbindende Bohrung 71, 72 auf.
  • Weiterhin ist am Umkreis, an dem diese Bohrungen der Pumpelemente münden, eine weitere öffnung 73 in der Trennwand 53 vorgesehen, durch die die Arbeitsflüssigkeit von der Vorratskammer 60 zurück in die Antriebskammer 40 fließen kann. Diese Öffnung 73 kann durch einen Arm 85 mehr oder weniger abgedeckt bzw. freigegeben werden. Der ,4rm 85 sitzt drehfest an einem in die Vorratskammer 60 reichenden Wellenstummel 83, der an einem die getriebene Kupplungshälfte 12 abschließenden Deckel 62 gelagert ist. In das aus der Kupplung ragende Ende des Wellenstummels 83 ist mit ihrem einen Ende eine Bimetallspirale 80 geklemmt, deren anderes Ende eine Bimetallspirale 80 geklemmt, deren anderes Ende am Deckel 62 befestigt ist.
  • Diese Bimetallspirale 80 liegt im Luftstrom der durch den Kühler der Brennkraftmaschine geströmten Kühlungsluft und spricht auf die Temperaturänderungen dieser Kühlungsluft, die ein Maß für die Temperatur des den Kühler durchfließenden Kühlmittels ist, an. Dabei verdreht die Bimetallspirale 80 über den Wellenstummel 83 den Arm 85 zwischen den in F i g. 2 strichpunktiert und gestrichelt gezeigten Lagen 85 a und 85 b.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Flüssigkeitsreibungskupplung ist wie folgt: Bei ruhender Kupplung befindet sich die Arbeitsflüssigkeit, wie in F i g. 1 gezeigt, im unteren Teil der Kammern 40 und 60. Beginnt die Antriebsscheibe 11 sich zu drehen, werden die Arbeitsflüssigkeit in der Antriebskammer 40, die Kupplungshälfte 12 und sodann die Arbeitsflüssigkeit in der Vorkammer 60 mitgerissen. Infolge der Fliehkräfte verteilt sich die Arbeitsflüssigkeit über den Umfang der beiden Kammern. Die getriebene Kupplungshälfte 12 dreht sich um das Maß des Schlupfes langsamer als die Antriebsscheibe 11, so daß sich im Ringraum 92 zwischen der Trennwand 53 und der Antriebsscheibe 11 eine Relativströmung einstellt, deren Geschwindigkeit von der Größe des Schlupfes abhängt. An den Wänden des Ringraumes stimmt die Geschwindigkeit der Arbeitsflüssigkeit mit der jeweiligen Wandgeschwindigkeit überein, d. h., relativ zur Trennwand 53 und zu den an ihr befestigten Pumpelementen 90 bzw. 91 steigt die Geschwindigkeit vom Wert Null an der Trennwandoberfläche zu einem Maximalwert an der Grundfläche 92 a des Ringraumes 92 an.
  • Diese Flüssigkeitsströmung trifft auf die Pumpelemente 90, 91 und wird durch den sich verjüngenden Spalt zwischen den Flächen 102 und 100 am Pumpelement und der Grundfläche 92 a des Ringraumes gezwungen. Längs der Fläche 102 am Pumpelement wird die Strömung abgebremst, so daß sich nahe der Mündung der Bohrung 71 ein hoher Druck aufbaut und Flüssigkeit durch die Bohrungen 71, 72 von der Antriebskammer 40 in die Vorratskammer 60 fließt.
  • Das Kühlmittel im Kühler z. B. einer Brennkraftmaschine sei zunächst noch kalt. Die auf die Bimetallspirale 80 auftreffende Kühlungsluft ist daher auch kalt, und der Arm 85 wird in der mit 85 a bezeichneten Lage gehalten, d. h., die Öffnung 73 ist geschlossen.
  • Die durch die Pumpelemente fließende Flüssigkeit bleibt zunächst in der Vorratskammer 60. Die Arbeitsflüssigkeit in der Antriebskammer 40 verringert sich, und der Schlupf zwischen der treibenden und getriebenen Kupplungshälfte vergrößert sich. Der Kühllüfter 15 dreht sich daher nur langsam, und das Kühlmittel im Kühler der Brennkraftmaschine kann schnell auf Betriebstemperatur kommen. Die nun durch den warmen Kühler strömende Kühlungsluft erwärmt die Bimetallspirale 80. Diese dehnt sich aus und verdreht dabei den Arm 85 in Richtung zur Lage 85 b. Die Öffnung 73 wird freigegeben, und Arbeitsflüssigkeit kann von der Vorratskammer 60 in die Antriebskammer 40 zurückfließen. Der Schlupf zwischen treibender und getriebener Kupplungshälfte wird kleiner, so daß sich die Drehzahl des Kühllüfters 15 erhöht und das Kühlmittel im Kühler stärker gekühlt wird.
  • Bei zu starker Kühlung wird die Öffnung 73 über die Bimetallspirale wieder ganz oder teilweise überdeckt, so daß sich die Füllung der Antriebskammer wieder verringert, der Schlupf größer und die Drehzahl des Kühllüfters kleiner wird.
  • Bei richtiger Abstimmung der einzelnen Kupplungselemente, wie z. B. der Pumpleistung der Pumpelemente 90, 91, der Öffnung 73 und der Bimetallspirale 80 wird sich in der Kupplung der gewünschten Betriebstemperatur des Kühlmittels im Kühler ein Gleichgewichtszustand einstellen. Die erforderliche Drehzahl des Kühllüfters 15 und damit der Schlupf zwischen treibender und getriebener Kupplungshälfte der Kupplung wird dadurch aufrechterhalten, daß infolge der Stellung des Arms 85 durch die Öffnung 73 gerade so viel Arbeitsflüssigkeit in die Antriebskammer 40 zurückfließen kann, wie durch die beiden Pumpelemente 90 bzw. 91 von der Antriebskammer 40 in die Vorratskammer 60 gefördert wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Flüssigkeitsreibungskupplung mit Füllungsregelung mit einem gegenüber der Antriebswelle drehbaren, die getriebene Kupplungshälfte bildenden abgeschlossenen Gehäuse, das durch eine Trennwand in eine Vorratskammer und eine Antriebskammer mit darin befindlicher Antriebsscheibe unterteilt ist, und einem an der Trennwand angeordneten, in einen Ringraum der treibenden Kupplungshälfte hineinreichenden Pumpelement zum überführen der Arbeitsflüssigkeit von der Antriebs- in die Vorratskammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (102) des Pumpelements (90 bzw. 91) mit der benachbarten Fläche (92 a) des Ringraumes (92) in der treibenden Kupplungshälfte (11) einen gegen die Strömungsrichtung der Arbeitsflüssigkeit geöffneten spitzen Winkel (A) bildet und benachbart des theoretischen Scheitels dieses Winkels eine die Antriebskammer (40) mit der Vorratskammer (60) verbindende Bohrung (105, 106) angeordnet ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (A) zwischen 5 und 30° beträgt.
DE19651475327 1964-07-23 1965-07-23 Fluessigkeitsreibungskupplung mit Fuellungsregelung Pending DE1475327B1 (de)

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US384703A US3268041A (en) 1964-07-23 1964-07-23 Viscous drive

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