DE3011824C2 - Verfahren zum Anschweißen eines an seiner Auflagefläche krallenartige Fortsätze aufweisenden Ausgleichsgewichts an eine Kardanwelle und Ausgleichsgewicht - Google Patents
Verfahren zum Anschweißen eines an seiner Auflagefläche krallenartige Fortsätze aufweisenden Ausgleichsgewichts an eine Kardanwelle und AusgleichsgewichtInfo
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Description
vollständig entfernt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß vor dem Schweißen das aus Leichtmetall bestehende
Ausgleichsgewicht und die als Leichtmetallrohr ausgebildete Kardanwelle wenigstens einmal oberflächenparallel
relativ gegeneinander bewegt werden, wodurch die krallenartigen Fortsätze eine auf dem
Leichtmetallrohr vorhandene Oberflächenschicht bis zum metallischen Untergrund durchdringen.
Da das aus Leichtmetall bestehende Ausgleichsgewicht und die aus Leichtmetall gefertigte Kardanwelle
vor dem Schweißen wenigstens einmal oberflächenparallel relativ gegeneinander bewegt werden, wird die auf
der Kardanwelle vorhandene Oxidschicht zuverlässig und vollständig entfernt. Anschließend kann der
Schweißvorgang rasch und problemlos sowie mittels vergleichsweise geringerer Schweißstromstärke durchgeführt
werden. Die am Ausgleichsgewicht vorgesehenen krallenartigen Fortsätze erfüllen somit eine
Doppelfunktion, nämlich dienen einerseits als Mittel zum erforderlichen Entfernen der Oxidschicht an einem
Leichtmetallrohr und andererseits als dk sonst üblichen Schweißwarzen.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Schweißverfahrens sind in den Patentansprüchen 2 und 3 gekennzeichnet,
während verschiedene Ausführungsformen des Ausgleichsgewichts in den Patentansprüchen 4—6 dargelegt
sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung zur Durchführung des Verfahrens und zur
Gestaltung des Ausgleichsgewichts dargestellt, was im folgenden erläutert wird. Es zeigt
F i g. 1 ein aus einer rechteckförmigen Platte gebildetes
Ausgleichsgewicht, dessen krallenartige Fortsätze durch Abwinkelung der Ecken gebildet sind,
F i g. 2 eine Seitenansicht zu F i g. 1,
Fig.3—14 jeweils abgewandelte Ausführungsarten
des in F i g. 1 dargestellten Ausgleichsgewichts in Vorder- und Seitenansicht,
Fig. !5—18 ein Ausgleichsgewicht in Vorder- und
Seitenansicht das gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren an die aus einem Leiehtmetallrohr bestehende
Kardanwelle geschweißt wird.
Das in den F i g. 1 und 2 gezeigte, aus Leichtmetall gefertigte Ausgleichsgewicht 1 besteht aus einer
gekrümmten Platte 2, deren konkaver Krümmungsradius etwa dem Radius des in den Fig. 15 bis 18
ersichtlichen, an einer Kardanwelle eines Kraftfahrzeugs vorgesehenen Leichtmetallrohrs 6 entspricht. Die
Ecken der in planem Zustand eine rechteckige Außenform aufweisenden Platte 2 sind an der
Auflagefläche 3 des Ausgleichsgewichts 1 um etwa 90° abgewinkelt — also durch spanlose Formgebung
gebildet —, wodurch vier krallenartige Fortsätze 4 entstehen, die bis etwa dreimal so lang wie die Dicke der
Platte 2.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.3 sind die Fortsätze 4 in planem Zustand der rechteckförmigen
Platte 2 des Ausgleichsgewichts 1 an beiden Ecken ihrer Breitseiten vorgesehen und ragen dreieckförmig über
diese hinaus.
Wie in Fig.4 ersichtlich, sind die Fortsätze 4 bei
gekrümmter Platte 2 an der Auflagefläche 3 des Ausgleichsgewichts 1 — gleichermaßen wie bei jedem
der in den Fig. 6, 8 und 10 dargestellten Ausgleichsgewichten
1 — um etwa 90° abgewinkelt. Demgegenüber befinden sich bei dem in F i g. 5 gezeigten Ausgleichsgewicht
1 die Fortsätze 4 an den beiden Schmalseiten der PlatteZ
Bei dem in Fig,7 dargestellten Ausgleichsgewicht t
befinden sich die Fortsätze 4 in planem Zustand der reehteckförmigen Platte 2 an deren Breitseiten in der
Nähe der Ecken, also möglichst weit auseinanderliegend
Dabei sind die dreieckförmig ausgebildeten Fortsätze 4 so weit von den Kanten 2' der Breitseiten
der Platte 2 zurückgesetzt, daß ihre Spitzen in deren Bereich liegen. Die dreieckförmigen Fortsätze 4 des in
Fig.9 veranschaulichten Ausgleichsgewichts 1 sind
demgegenüber im Mittelbereich der beiden Schmalseiten der Platte 2 angeordnet und in deren planem
Zustand so weit von den Kanten 2" zurückgesetzt, daß ihre Spitzen in deren Bereich liegen.
ι5 In den Fig. 11 bis 14 ist schließlich jeweils ein
Ausgleichsgewicht 1 gezeigt, dessen an seiner Auflagefläche 3 vorgesehene Fortsätze 4 sich in Längserstrekkung
der Platte 2 nahe der Mitte beider Schmalseiten befinden. Die Fortsätze 4 werden durch Durchstanzen
der Platte 2 mittels eines quadratischen (F i g. 11 und 12)
bzw. runderr (Fig. 13 und 14) Doms erzeugt dessen
freier Endabschnitt hierzu zweckmäßi^irweise pyramidenförmig
bzw. kreiskegelförmig ausgebildet ist Gleichermaßen können auch die derart gebildeten
Fortsätze 4 durch einen rechteckförmigen oder dergleichen mehreckigen Dorn gefertigt werden.
In den fig. 15 bis 18 ist von einer Einrichtung zum
Anschweißen des Leichtmetall-Ausgleichsgewichts 1 an ein Leichtmetallrohr 6 einer Kardanwelle eine Elektrode
7 gezeigt die eine halbrundförmig ausgebildete Stirnseite 8 aufweist Von dieser wird das Ausgleichsgewicht
1 aufgenommen und mit seinen krallenartigen Fortsätzen 4 gegen die Oberfläche des Leichtmetallrohrs
6 gepreßt Darauf hin wird das Ausgleichsgewicht 1 durch wenigstens eine, erforderlichenfalls jedoch
durch mehrere Längsbewegungen der dabei das Ausgleichsgewicht 1 haltenden Elektrode 7 in den
Richtungen des Doppelpfeils a (Fig. 15) parallel zur Längsachse des Leichtmetallrohrs 6 unter ständiger
gegen dessen Oberfläche gerichteter Druckeinwirkung bewegt Hierbei bewirken die krallenartigen Fortsätze 4
daß die stets auf dem Leichtmetallrohr 6 vorhandene Oxidschicht vollkommen durchdrungen, also die Oberfläche
des Leichtmetallrohrs 6 im Bereich der als Schweißwarzen dienenden Fortsätze 4 blank gerieben
wird, worauf der Schweißvorgang nach Art einer Widerstandsschweißung rasch und problemlos durchführbar
ist. Die in den Fig. 15 und 16 dargestellte Schweißeinrichtung kann auch so ausgebildet sein, daß
so die Elektrode 7 und damit das Ausgleichsgewicht 1 vor
Durchführung des Schweißvorgangs parallel zur Längsachse des Leichtmctallrohrs 6 und/oder in den
Richtungen des Doppelpfeils b bogenförmig um dessen Längsachse bewegt wird. Die Schweißeinrichtung kann
ferner idch so gestaltet sein (Fig. 17 und 18), daß das
Leichtmetallrohr 6 in bezug zum Ausgleichsgewicht 1 in seiner Längsrichtung bewegt (Fig. 17, Richtusgen des
Doppelpfeils c) und/oder in den Richtungen des Doppelpfeils d (Fig. 18) gedreht wird, wobei die
Elektrode 7 stillsteht
Zur geradlinigen Verlagerung des Ausgleichsgewichts 1 auf dem Leichtmetallrohr 6 bzw, bei dessen
Bewegung in seiner Längsrichtung ist die in den F i g. 3 und 7 vorgesehene Anordnung der krallenartigen
Fortsätze 4 geeignet, während ein Ausgleichsgewicht 1, dessen Fortsätze 4 wie in den Fig. 5 und 9 ersichtlich
angeordnet sind, für eine bogenförmige Verlagerung auf
dem Leichtmetallrohr 6 bzw. bei dessen Drehung,
bestimmt ist. Dagegen ist ein Ausgleichsgewicht I, dessen Fortsätze 4 wie in den Fig. 1, Il und 13
ersichtlich angeordnet sind, für sämtliche erwähnten Verlagerungsmöglichkeiten auf dem Leichtmetallrohr 6
bzw. bei dessen Drehung und/oder Längsbewegungen geeignet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche;U Verfahren zum Anschweißen eines an seiner Auflagefläche krallenartige Fortsätze aufweisenden Ausgleichsgewichts an eine Kardanwelle, wobei das Ausgleichsgewicht von einer Elektrode aufgenommen und daraufhin gegen die Oberfläche der Kardanwelle gepreßt wird und zuletzt der Schweißvorgang durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schweißen das aus Leichtmetall bestehende Ausgleichsgewicht (1) und die als Leichtmetallrohr (6) ausgebildete Kardanwelle wenigstens einmal oberflächenparallel relativ gegeneinander bewegt werden, wodurch die krallen- \s artigen Fortsätze (4) eine auf dem Leichtmetallrohr vorhandene Oberflächenschicht bis zum metallischen Untergrund durchdringen.Z Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgewicht (1) parallel zur Längsachse des Leichtmetallrohrs (6) und/oder um dessen Längsachse bewegt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leichtmetallrohr (6) in Bezug zum Ausgleichsgewicht (1) in seiner Längsrichtung bewegt und/oder gedreht wird.4. Ausgleichsgewicht zum Anschweißen an ein Leichtmetallrohr gemäß dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsgewicht (1) als Platte (2) ausgebildet ist, welche in planem Zustand eine rechteckige, quadratisch? oder ähnliche Außenform aufweist, wobei die Fortsätze (4) durch Abwinkelung sämtlicher Ecken um etwa &0° gebildet sind.5. Ausgleichsgewicht ivach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (4) in planem Zustand einer rechteckigen Platte (2) an deren Ecken vorgesehen sind und über den Außenumfang der Platte unter Bildung einer dreieckigen Form hinausragen, während die Fortsätze bei gekrümmter Platte an der Auflagefläche (3) des Ausgleichsgewichts (1) um etwa 90° abgewinkelt sind.6. Ausgleichsgewicht nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (4) in planem Zustand der rechteckigen Platte (2) von deren Außenumfang unter Bildung einer dreieckigen Form soweit zurückgesetzt sind, daß ihre Spitzen im Bereich der benachbart verlaufenden Kanten (2', 2") liegen, während die Fortsätze bei gekrümmter Platte an der Auflagefläche (3) des Ausgleichsgewichts (1) um etwa 90° abgewinkelt sind.7. Ausgleichsgewicht nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (4) an den Breitseiten der Platte (2) angeordnet sind.8. Ausgleichsgewicht nach Anspruch 5, dadurch ss gekennzeichnet, daß sich die Fortsätze (4) an den Schmalseiten der Platte (2) befinden.9. Ausgleichsgewicht nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (4) an den Breitseiten der Platte (2) in der Nähe von deren Ecken vorgesehen sind.10. Ausgleichsgewicht nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Fortsätze (4) im Mittelbereich der Schmalseiten der Platte (2) befinden.Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anschweißen eines an seiner Auflagefläche krallenartige Fortsätze aufweisenden Ausgleichsgewichts an eine Kardanwelle, wobei das Ausgleichsgewicht von einer Elektrode aufgenommen und daraufhin gegen die Oberfläche der Kardanwelle gepreßt wird und zuletzt der Schweißvorgang durchgeführt wird.Die Erfindung betrifft ferner ein Ausgleichsgewicht zur Durchführung eines solchen Verfahrens,Das nach dem bekannten Verfahren (welche» aus dem DE-GM 74 17 316 hervorgeht) mit der Kardanwelle zu verschweißende Ausgleichsgewicht hat auf seiner konkaven Auflageseite buckeiförmige Warzen. Diese werden nach Anordnen des Ausgleichsgewichts in der halbrundförmigen Ausnehmung einer Elektrode gegen die Oberfläche der Kardanwalle gepreßt und schließlich der Schweißvorgang durchgeführt Wenn jedoch die Kardanwelle aus Leichtmetall besteht, muß dessen Oxidschicht vor Durchführung des Schweißvorgangs entfernt werden, was sehr arbeitsaufwendig istIn der DE-OS 20 45 495 ist ferner ein Verfahren zum Verschweißen zweier Blechteile offenbart von denen das erste Blechteil an seiner Auflagefläche krallenartige Fortsätze aufweist während das zweite Blechteil mit einer Oberflächenschicht wie Lack oder dgl., versehen ist Hierbei wird beim Schweißvorgang das erste Blechteil von einer Elektrode gegen das zweite Blechteil gepreßt wobei durch deren Anpreßdruck die krallenartigen Fortsätze relativ zur Auflagefläche des ersten Blechteils verbogen werden und dadurch die am zweiten Blechteil vorhandene Oberflächenschicht bis zum metallischen Untergrund durchdrungen wird. Da diese dabei jedoch nur über eine relativ kleine, nämlich der Verbiegung der krallenartigen Fortsätze entsprechenden Längserstreckung entfernt wird, mag dies zum Verschweißen ebenflächiger, leicht schweißbarer Bauteile ausreichen. Bei Bauteilen, die aus schwierig miteinander zu verschweißenden Materialien bestehen — beispielsweise Leichtmetall — sowie unebene oder gekrümmte Auflageflächeo aufweisen, ist es jedoch oftmals nicht ausreichend, zur Erzielung einer sicheren und dauerhaften Verschweißung der Bauteile die Oberflächenschicht gemäß dem bekannten Verfahren auf einem der Bauteile zu entfernen. Aufgrund dessen wäre auch bei Ausbildung von krallenartigen Fortsätzen an dem in der eingangs erwähnten Druckschrift beschriebenen Ausgleichsgewicht dieses durch das vorstehend geschilderte sowie die im folgenden erläuterten Schweißverfahren nicht sicher und dauerhaft an die Kardanwelle anzuschweißen.Durch die GB-PS 9 81 653 und US-PS 24 50 655 sind schließlich zwei im wesentlichen gleichartige Verfahren zum Verschweißen zweier Blechteile bekannt. Diese bestehen darin, daß das erste Blechteil mittels eines runden Dorns durchgestanzt wird, wodurch ein von seiner Auflagefläche abstehender, kreisringförmiger Bund erzeugt wird, der eine Vielzahl von unregelmäßigen Zacken hat. Beim Schweißvorgang wird das erste Blechteil mittels einer Elektrode gegen das zweite Blechteil gepreßt, wobei die auf dieser vorhandene Oberflächenschicht von den Zacken durchdrungen und anschließend der Schweißvorgang durchgeführt wird.Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Anschweißen eines an seiner Auflagefläche krallenartige Fortsätze aufweisenden Ausgleichsgewichts an eine Kardanwelle zu schaffen, durch das die auf dieser vorhandene Oberflächenschicht im Bereich der krallenartigen Fortsätze in rationeller Weise sicher und
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