DE2730947A1 - Verfahren zum regeln der feuchtigkeit in geschlossenen tierbehausungen - Google Patents
Verfahren zum regeln der feuchtigkeit in geschlossenen tierbehausungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regeln der Feuchtigkeit in geschlossenen Tierbehausungen, wie Ställen und dergl., wobei
die Bildung von übelriechenden und schädlichen Gasen in den Behausungen vermieden wird.
In den letzten Jahren ist die Tierhaltung in geschlossenen Bereichen, wie geschlossenen Tierbehausungen, üblich geworden.
Diese Tendenz geht auf verschiedene Faktoren zurück, einschließlich die zunehmende technologische Entwicklung in der
Tierhaltungsindustrie und die im Vergleich zur Weide- und Hofhaltung von Tieren erreichbare Steigerung in bezug auf Tierzahl
und Gewichtszuwachs bei einer Tierhaltung in geschlossenen Behausungen. Ein Nachteil von derartigen Behausungen besteht
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in der Bildung von schädlichen und übelriechenden Gasen aufgrund von anaerober mikrobiologischer Zersetzung von tierischen
Exkrementen, die herunterfallen und zeitweise in Lager- oder Sammelgruben unter dem Boden der Behausungen aufbewahrt werden.
In geschlossenen Tierbehausungen werden vorwiegend Kohlenmonoxid, Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Methan und Spurenmengen an
zahlreichen organischen Verbindungen, wie Mercaptane und Skatole,als Gase gebildet. Diese Gase müssen aus dem Luftraum
der Behausungen entfernt werden, um ein physiologisches Wohlbefinden der Tiere, hauptsächlich deren Produktivität und
Wachstum, zu gewährleisten. Außerdem ist eine Entfernung dieser Gase erforderlich, um andere Umweltfaktoren in den Behausungen,
wie Temperatur und Feuchtigkeit, die ebenfalls das physiologische Befinden der Tiere beeinflussen,nicht zu beeinträchtigen.
Es wurden verschiedene Ventilationssysteme zur Entfernung von Luft aus Tierbehausungen und Verfahren zur Behandlung dieser
Luft vorgeschlagen. Diese Systeme weisen beispielsweise Vorrichtungen zum Erwärmen, Kühlen, Entfeuchten, Befeuchten und
Reinigen der Luft auf. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß diese Ventilationssysteme sich nicht dazu eignen, auf wirtschaftliche
Weise konstante Luftbedingungen unter Erzielung der gewünschten Luftreinigung und Luftaustauschgeschwindigkeit und
Beibehaltung von konstanten Feuchtigkeitsbedingungen der Behausung aufrecht zu erhalten. Im allgemeinen werden bei diesen
Ventilationssystemen lediglich Ventilatoren und Gebläse ange-
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wendet, um eine Entlüftung zu erreichen. Dabei entsteht Zugluft,
durch die Kälte oder Wärme, Feuchtigkeit, Staub und andere Verunreinigungen hereingezogen werden. Dies wirkt sich nicht
nur schädlich auf das physiologische Wohlbefinden der Tiere aus, sondern stellt auch eine ernste Belastung für das System selbst
dar, d.h. für die Vorrichtungen zum Beheizen, Befeuchten und/oder Klimatisieren. Außerdem kann dann, wenn die Temperatur der
Außenluft wesentlich geringer ist als die der Innenluft, nicht genügend Luft zugeführt werden, um eine deutliche Verringerung
der Konzentration an übelriechenden und schädlichen Gasen zu bewirken, ohne daß die Innentemperatur in unerwünschter Weise
absinkt. Ferner kann mit Hilfe der meisten Ventilationssysteme der Schwefelwasserstoff, der schwerer als Luft ist, nicht wirksam
entfernt werden, vielmehr verbleibt dieser in der Nähe des Behausungsbodens. Ventilationssysteine, die unterhalb der Bodenlatten
angebracht sind, sind zwar zur Entfernung von Schwefelwasserstoff in der Lage, erweisen sich aber während der kühleren
Jahreszeit als unzweckmäßig, da dadurch der Boden in unerwünschter
Weise abgekühlt und das physiologische Wohlbefinden der Tiere gefährdet wird.
Die vorstehend geschilderten Nachteile lassen sich durch das erfindungsgemäße Verfahren ausschließen.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Regeln der Feuchtigkeit
in geschlossenen Tierbehausungen und zum Reinigen der Luft in den Behausungen unter Verhinderung der Bildung von übelriechenden
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und schädlichen Gasen zur Verfügung gestellt, wobei ein Teil
der Luft mit einem Gehalt an übelriechenden und schädlichen Gasen aus der Behausung entfernt wird. Das erfindungsgemäße
Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man die entfernte Luft mit einer wäßrigen Lösung mit einem Gehalt an 0,01 bis 1,0
Gewichtsprozent Wasserstoffperoxid und 10 bis 85 Gewichtsprozent einer der Mineralsäuren Schwefelsäure oder Phosphorsäure in
Kontakt bringt, wobei die Luft und die wäßrige Lösung im wesentlichen die gleichen Temperaturen aufweisen, die übelriechenden
und schädlichen Gase in der wäßrigen Lösung absorbiert und oxidiert, die Mineralsaurekonzentration während des Kontakts
so einstellt, daß der Feuchtigkeitsgehalt der mit der Lösung in Eontakt gebrachten Luft 40 bis 95 Prozent relative Feuchtigkeit
beträgt, und die Luft in die Behausung zurückleitet.
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt eine im wesentlichen vollständige Entfernung von übelriechenden und schädlichen
Gasen aus den Tierbehausungen auf wirksame und zweckmäßige Weise, wobei die Luftfeuchtigkeit geregelt wird. Das erfindungsgemäße
Verfahren verringert die Brennstoffkosten, beseitigt Zugluft am Boden und Temperaturgradienten vom Boden
but Decke, ohne daß es notwendig ist, kostspielige Be- oder Entfeuchtungsanlagen einzuse'tzen. Außerdem wird durch das
erfindungsgemäße Verfahren die Übertragung von in der Luft enthaltenen, Krankheitserregern eingeschränkt, da die Kontaktlösung
eine sterilisierende Wirkung ausübt. Somit ergibt sich eine geringere Sterblichkeit der Tiere, ein rascherer Gewichts-
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Zuwachs bzw. eine gesteigerte Milch- oder Eierproduktion.
In Fig. 1 sind Kurven für verschiedene Phosphorsäurekonzentrationen
aufgetragen, die zur Bestimmung der Säurekonzentration entsprechend der gewünschten relativen Feuchtigkeit bei Temperaturen
von 4-,4- bis 32,2°C verwendet werden können.
In Fig. 2 sind Kurven für verschiedene Schwefelsäurekonzentrationen
aufgetragen, die zur Bestimmung der Säurekonzentration entsprechend der gewünschten relativen Feuchtigkeit bei
Temperaturen von 4,4- bis 32,20C verwendet werden können.
Im erfindungsgemäßen Verfahren wird ein Teil der Luft mit einem
Gehalt an übelriechenden und schädlichen Gasen aus der Behausung entfernt und mit einer wäßrigen Lösung mit einem Gehalt
an Wasserstoffperoxid und einer Mineralsäure in Kontakt gebracht. Die wäßrige Lösung enthält 0,01 bis 1,0 und vorzugsweise 0,1
bis 1,0 Gewichtsprozent Wasserstoffperoxid, was ausreicht, um im wesentlichen alle oxidierbaren Gase, die in den Behausungen
vorhanden sind, zu oxidieren.
Wasserstoffperoxid kann entweder in freiem Zustand oder in Form einer Kombination als Peroxyhydrat von anorganischen
Salzen, die in wäßrigen Medien unter Bildung von Wasserstoffperoxid zerfallen, verwendet werden. Beispiele für derartige
Salze sind Natriummetaborat-Peroxyhydrat und Natriumcarbonat-Peroxid.
Vorzugsweise wird Wasserstoffperoxid im freien Zustand
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verwendet, da dabei als Nebenprodukt bei der Oxidation Wasser entsteht und beim Zerfall in Wasser und Sauerstoff keine Rückstände
in der wäßrigen Lösung verbleiben.
Das Wasserstoffperoxid in der wäßrigen Lösung kann gegebenenfalls nach herkömmlichen Verfahren stabilisiert werden, um die
Zersetzung von Wasserstoffperoxid einzuschränken. Beispielsweise können in der wäßrigen Lösung Magnesiumoxid oder andere
Stabilisatoren verwendet werden. Ferner können auch herkömmliche Metallkatalysatoren zur Unterstützung der Oxidationsreaktion
verwendet werden. Beispiele für derartige Katalysatoren sind Salze von Eisen, Kobalt, Nickel, Kupfer, Mangan, Molybdän,
Vanadin, Platin, Palladium und Silber. Die Verwendung der vier erstgenannten Katalysatorsalze wird bevorzugt. Die Katalysatoren
können gegebenenfalls zusammen mit herkömmlichen Komplexierungsmitteln,
wie Gluconsäure und Citronensäure, verwendet werden.
Als Mineralsäuren werden erfindungsgemäß Phosphorsäure oder
Schwefelsäure bzw. Gemische dieser beiden Säuren verwendet. Diese Mineralsäuren werden verwendet, da sie einen günstigen
geringen Dampfdruck aufweisen, praktisch keine toxischen, reizenden oder korrodierenden Dämpfe an die Luft, mit der sie
in Kontakt stehen, abgeben, nicht aktiv zur Zersetzung von Wasserstoffperoxid beitragen und die Neutralisation von Ammoniak
und gasförmigen organischen Aminen bewirken. Im allgemeinen enthält die wäßrige Lösung 10 bis 85 Gewichtsprozent Mineralsäure
und vorzugsweise 50 bis 70 Gewichtsprozent Phosphor-
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säure oder 25 bis ^O Gewichtsprozent Schwefelsäure.
Die Luft in den Behausungen wird mit der wäßrigen Lösung in beliebigen, herkömmlichen Vorrichtungen zum Kontakt von Gas
mit Flüssigkeiten in Kontakt gebracht, vorausgesetzt daß diese Vorrichtungen so gebaut sind, daß kein feuchter Dunst aus der
wäßrigen Lösung mit der gereinigten Luft zurückgeleitet wird. Die Kontaktvorrichtung kann aus einem senkrecht gepackten Bett
oder Turm, einer horizontalen, ein- oder mehrkammrigen Durchflußeinheit, einer Sprühkammer oder einer beliebigen anderen
Vorrichtung, die einen entsprechenden Kontakt bewirkt, bestehen. Die Luft in der Behausung und die wäßrige Lösung können in die
Kontaktvorrichtung entweder im Gegenstrom, im gekreuzten Strom oder in gleicher Strömungsrichtung eingeführt werden, vorausgesetzt,
daß eine genügend große Gas-Plüssigkeit-Grenzflache
für einen genügend langen Zeitraum zur Verfügung gestellt wird, so daß eine Absorption und/oder Oxidation von unerwünschten Verunreinigungen
erreicht wird. Vorzugsweise wird die Luft aus den Behausungen in einer Geschwindigkeit von 1 bis 5 Prozent,
bezogen auf das Gesamtvolumen der Behausung, pro 1 Minute entfernt. Diese Geschwindigkeiten reichen im allgemeinen aus,
um den Gehalt an übelriechenden und schädlichen Gasen in den Behausungen auf annehmbar geringen Werten zu halten.
Die Kontaktzeit mit der Luft in der Behausung muß ausreichen,
daß eine Absorption und Oxidation der übelriechenden und
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schädlichen Gase durch die wäßrige Lösung eintritt. Kontaktzeiten von weniger als 1 Sekunde bis zu 15 Sekunden haben sich
zur vollständigen Absorption und Oxidation von anorganischen übelriechenden und schädlichen gasförmigen Verunreinigungen in
der Luft als ausreichend erwiesen. Längere Kontaktzeiten können erforderlich sein, um einige gasförmige organische
Schwefelverbindungen zu absorbieren und oxidieren. Diese letztgenannten Zeiten betragen 1 bis 60 Sekunden, je nach den zu
entfernenden speziellen gasförmigen organischen Schwefelverbindungen.
Die Kontaktvorrichtung kann kontinuierlich oder absatzweise betrieben werden. Bei kontinuierlichem Betrieb werden Wasserstoffperoxid
und die Mineralsäure entweder getrennt oder als Gemisch in den erforderlichen Mengen zugesetzt. Während des
Betriebs wird zusätzliches Wasserstoffperoxid und/oder Mineralsäure zugegeben, um die durch die chemische Reaktion verbrauchten
Mengen zu ersetzen. Auch dabei werden die einzelnen Bestandteile getrennt oder in Form eines Gemisches zugegeben.
Bei einem absatzweisen Betrieb der Kontaktvorrichtung werden die erforderlichen Mengen an Wasserstoffperoxid und Mineralsäure
zugegeben. Die verbrauchte Lösung wird periodisch entfernt, verworfen und durch frische wäßrige Lösung ersetzt.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann
die Luftzirkulation innerhalb der Behausung nach einem beliebigen Schema erfolgen. Bei einem besonders wirksamen Verfahren wird
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der besonders unangenehme Schwefelwasserstoff durch Kanäle,
die sich innerhalb des Raums zwischen dem Schlitzboden und dem Flüssigkeitsspiegel der Abfallgrube befinden, entfernt. Auf diese
Weise gelangen sämtliche übelriechenden und schädlichen Gase unmittelbar nach ihrer Bildung in die Kontaktvorrichtung, so daß
die Luft in der Behausung so frisch wie möglich gehalten wird. Nach der Luftreinigung wird die gereinigte Luft gegebenenfalls
nach Erwärmen oder Abkühlen auf die gewünschte Behausungstemperatur, durch obenliegende Verteiler, die sich über die
gesamte Länge des Gebäudes erstrecken, zurückgeleitet. Die Luft wird anschließend vorzugsweise zwanglos nach unten über die
Tiere und sodann wieder in die Kanäle unterhalb des Schlitzbodens geleitet. Dieses Verfahren ermöglicht eine wirksame und gründliche
Reinigung und Zirkulation der Luft der Behausung unter geringem Luftzug und einem Minimum an Temperaturänderungen von oben zum
Boden. Jedoch können auch andere wirksame Systeme, mit denen eine Luftzirkulation erzielt wird, im erfindungsgemäßen Verfahren
angewendet werden.
Die Regelung der Feuchtigkeit wird erreicht, indem man die Konzentration der Mineralsäure während des Kontakts innerhalb
speziell definierter Grenzen hält, so daß der Wasserdampfdruck der Luft und der wäßrigen Lösung gleiche Werte erreichen, wenn
die Luft und die wäßrige Lösung miteinander in Kontakt sind. Die Luft, die bei einer gegebenen Behausung und einer gegebenen
Temperatur der wäßrigen Lösung in die wäßrige Lösung mit einem Wasserdampfdruck oberhalb oder unterhalb des von der Mineralsäure-
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konzentration abhängenden Wasserdampfdrucks in der wäßrigen Lösung eintritt, absorbiert entweder Wasser oder gibt Wasser
an die wäßrige Lösung ab, so daß der endgültige Wasserdampfdruck sowohl von der wäßrigen Lösung als auch von der Luft gleich
groß ist. Beispielsweise gibt Luft einer Behausung mit einer Temperatur von 25°C und einer 50prozentigen relativen Feuchtigkeit,
die in eine Kontaktvorrichtung mit einer die gleiche Temperatur aufweisenden wäßrigen Lösung mit einem Gehalt an
62 Gewichtsprozent Phosphorsäure eintritt, weder Feuchtigkeit ab«noch nimmt sie Feuchtigkeit auf. Das gleiche Ergebnis ist
bei einer wäßrigen Lösung mit einem Gehalt an 45 Gewichtsprozent
Schwefelsäure zu erwarten.
Bis zum Erreichen eines stationären Zustande ist es notwendig, während des Kontakts geringfügige Einstellungen der Temperatur
und/oder der Mineralsäurekonzentration vorzunehmen, um eine konstante relative Feuchtigkeit der in die Behausung geleiteten
und der in die Kontaktvorrichtung eintretenden Luft zu erreichen. Wenn beispielsweise die in die Kontaktvorrichtung, die
eine wäßrige Lösung mit einem Gehalt an 62 Gewichtsprozent Phosphorsäure enthält, eintretende Luft ihre relative Feuchtigkeit
von 50 auf 38 Prozent verändert, was durch eine Veränderung
der in der Behausung gehaltenen Tiere oder der Menge oder der Feuchtigkeit der in die Behausung eingeleiteten Frischluft
erfolgen kann, so nimmt die Luft Wasser auf und das Volumen der wäßrigen Lösung nimmt ab, wodurch sich eine Erhöhung der Säurekonzentration
ergibt und sich ein neuer Gleichgewichtszustand
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entwickelt. Auf ähnliche Weise verliert bei einer Steigerung der Luftfeuchtigkeit von 50 auf 62 Prozent die Luft Wasser,
während das Volumen der wäßrigen Lösung zunimmt. Dabei sinkt
die Säurekonzentration und es entwickelt sich ein neuer Gleichgewichtszustand.
Zur wirksamen Regelung der relativen Feuchtigkeit ist es notwendig,
die Luft der Behausung und die wäßrige Lösung im wesentlichen auf der gleichen Temperatur zu halten. Die Temperaturen
können von 4,4 bis 32,2°C variieren. Vorzugsweise werden aber Temperaturen von 18,3 bis 29,4°C angewendet, was das physiologische
Wohlbefinden der Tiere steigert und eine rasche Absorption und Oxidation von übelriechenden und schädlichen Gasen
aus der Luft der Behausung ermöglicht.
Die zum Erreichen der speziellen Bedingungen der relativen Feuchtigkeit notwendige Konzentration der wäßrigen Mineralsäurelösung
wird bestimmt, indem man zunächst den Dampfdruck des Wassers bei einer gegebenen Temperatur für die gewünschte
relative Feuchtigkeit aus der Tabelle I entnimmt. Tabelle I gibt den Dampfdruck von Wasser bei einer relativen Feuchtigkeit
von 40 bis 95 Prozent bei Temperaturen von 4,4 bis 32,2°C wieder. Die zur Erreichung der relativen Feuchtigkeit in der
wäßrigen Lösung erforderliche Säurekonzentration wird im Fall von Phosphorsäure aus Fig. 1 und im Fall von Schwefelsäure aus
Fig. 2 bestimmt, wobei man den Dampfdruck des Wassers auf der senkrechten Skala und die gewünschte Temperatur auf der horizon-
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talen Skala abliest. Die Säurekonzentration wird durch den
Schnittpunkt dieser Skalenabschnitte definiert.
Bei Anwendung des vorstehenden Verfahrens zur Bestimmung der
Mineralsäurekonzentrationen ergeben sich die folgenden breiten Bereiche. Luft, die eine wäßrige Lösung mit einem Gehalt an
10 bis 85 Gewichtsprozent Phosphorsäure durchströmt, weist
eine relative Feuchtigkeit von 40 bis 95 Prozent auf, wenn die Temperaturen von Luft und wäßriger Lösung 4,4 bis 32,2°C betragen.
Enthält die wäßrige Lösung innerhalb des gleichen Temperaturbereichs 30 bis 70 Gewichtsprozent Phosphorsäure oder
bis 50 Gewichtsprozent Schwefelsäure, so weist die durch die Lösung strömende Luft eine relative Feuchtigkeit von 50 bis
80 Prozent auf. Diese Bereiche für die relative Feuchtigkeit und die Temperatur sind für die Massentierhaltung ideal.
Zur Messung der relativen Feuchtigkeit der die Kontaktvorrichtung
verlassenden gereinigten Luft können beliebige handelsübliche Hygrometer verwendet werden. Ist es erwünscht, die
relative Feuchtigkeit in der Behausung und in der gereinigten Luft zu ändern, so wird die erforderliche Menge an Mineralsäure
oder an Wasser zu der wäßrigen Lösung entweder manuell oder automatisch zugegeben, wodurch der Wasserdampfdruck der wäßrigen
Lösung entweder erhöht oder verringert wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Teil der wäßrigen Lösung aus der
Eontaktvorrichtung zu entfernen und die Mineralsaurekonzentration
durch herkömmliche analytische Titrationsverfahren zu bestimmen
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und hierauf die wäßrige Lösung mit Mineralsäure oder Wasser zu versetzen, wodurch der Wasserdampfdruck der wäßrigen Lösung
auf die entsprechende Konzentration eingestellt wird.
Das Beispiel erläutert die Erfindung. Sofern nichts anderes angegeben ist, beziehen sich die Prozentangaben auf das Gewicht.
Eine geschlossene Tierbehausung mit 40 Abteilen für Mutter-
mit Ferkeln
schweine/ist mit einer senkrecht angeordneten, turmartigen Kontaktvorrichtung aus korrosionsbeständigem Stahl der Abmessungen 233,7 cm Höhe und 61 cm Durchmesser versehen. Die Vorrichtung enthält 7,6 cm Polyäthylen-Intalox-Stücke. Das Bodenteil der Kontaktvorrichtung weist einen 87 Liter fassenden Behälter zur Aufnahme und Aufbewahrung der wäßrigen Lösung auf. Eine Umlaufpumpe transportiert die wäßrige Lösung vom Behälter zum Kopf des Turms, wo die Lösung in der Kontaktvorrichtung nach unten läuft. Luftaufnahmeleitungen, die mit dem unteren Teil der Kontaktvorrichtungen zur Erzielung eines Gegenstroms verbunden sind, werden an der Decke an entgegengesetzten Seiten der Behausung aufgehängt. Jede Luftaufnahmeleitung ist mit einem galvanisierten Kanalrohr der Abmessungen 40,6 χ 20,3 cm, das sich parallel zum Boden etwa 30,48 m erstreckt, verbunden. 10 Fallrohre mit einem Durchmesser von 15,2 cm, die in gleichen Abständen voneinander entlang des Kanalrohrs angeordnet sind, erstrecken sich zum Schlitzboden genau oberhalb der Abfallsammelgrube. Das Ende eines jeden
schweine/ist mit einer senkrecht angeordneten, turmartigen Kontaktvorrichtung aus korrosionsbeständigem Stahl der Abmessungen 233,7 cm Höhe und 61 cm Durchmesser versehen. Die Vorrichtung enthält 7,6 cm Polyäthylen-Intalox-Stücke. Das Bodenteil der Kontaktvorrichtung weist einen 87 Liter fassenden Behälter zur Aufnahme und Aufbewahrung der wäßrigen Lösung auf. Eine Umlaufpumpe transportiert die wäßrige Lösung vom Behälter zum Kopf des Turms, wo die Lösung in der Kontaktvorrichtung nach unten läuft. Luftaufnahmeleitungen, die mit dem unteren Teil der Kontaktvorrichtungen zur Erzielung eines Gegenstroms verbunden sind, werden an der Decke an entgegengesetzten Seiten der Behausung aufgehängt. Jede Luftaufnahmeleitung ist mit einem galvanisierten Kanalrohr der Abmessungen 40,6 χ 20,3 cm, das sich parallel zum Boden etwa 30,48 m erstreckt, verbunden. 10 Fallrohre mit einem Durchmesser von 15,2 cm, die in gleichen Abständen voneinander entlang des Kanalrohrs angeordnet sind, erstrecken sich zum Schlitzboden genau oberhalb der Abfallsammelgrube. Das Ende eines jeden
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Fallrohrs ist nach.außen auf 61 χ 22,9 cm erweitert, um wirksam
Luft von der Abfallsammelgrube unterhalb des Bodens abzuziehen.
Durch die Fallrohre wird aus der Behausung Luft in einer Geschwindigkeit von 0,472 nr/sec entfernt und in die Kontaktvorrichtung
geleitet, wo die Reinigung mit einer wäßrigen Lösung mit einem Gehalt an 0,8 Gewichtsprozent Wasserstoffperoxid
und 65 Gewichtsprozent Phosphorsäure, Rest Wasser, eintritt.
Die wäßrige Lösung wird auf einer Temperatur von 26,7°C gehalten. Die gereinigte Luft wird anschließend nach dem Durchlaufen
eines Erhitzers, der die gereinigte Luft auf einer Temperatur von 26,7°C hält, wieder in die Behausung zurückgeleitet. Anschließend
wird die Luft innerhalb der Behausung durch den sich über die gesamte Länge der Behausung ausdehnenden oben angeordneten
Kanal verteilt.
Die relative Feuchtigkeit der gereinigten Luft und die Konzentration der wäßrigen Mineralsäurelösung werden routinemäßig
untersucht. Der erstgenannte Wert wird mit einem üblichen Hygrometer und der letztgenannte Wert durch übliche analytische
Titration unter Verwendung einer Natriumhydroxidlösung und eines Säure-Base-Indikators bestimmt. Zusätzliche Mengen an
Wasserstoffperoxid und Phosphorsäure werden in Abständen zugegeben, um die Zusammensetzung der wäßrigen Lösung aufrecht zu
erhalten. Durch die Aufrechterhaltung der Zusammensetzung der wäßrigen Lösung und einer Temperatur von Luft und Lösung von
26,7°C wird die relative Feuchtigkeit der in die Behausung
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eingeleiteten gereinigten Luft auf 5O°C gehalten. Die Entfernung
von Schwefelwasserstoff und Ammoniak ist praktisch "lOOprozentig. Schwefelwasserstoff und Ammoniak werden als
Indikatoren für übelriechende und schädliche Gase verwendet, da deren Anwesenheit relativ einfach gemessen werden kann.
Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt.
Zur Bestimmung der Wirksamkeit des in diesem Beispiel erläuterten Verfahrens auf das physiologische Wohlbefinden der Tiere wird
während der gleichen Zeit eine entsprechende geschlossene Tierbehausung verwendet, in der sich im wesentlichen die gleiche
Anzahl an Tieren befindet. Dabei herrschen in der Vergleichsbehausung die gleichen ursprünglichen Umweltbedingungen, wobei
jedoch nicht der erläuterte Kontaktturm und die Zirkulationsvorrichtung vorgesehen sind. Die Vergleichsbehausung ohne die
erfindungsgemäße Feuchtigkeitsregelung ist jedoch mit einem Ventilator ausgerüstet, der Luft mit einer Geschwindigkeit von
0,472 nr/sec absaugt. Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengestellt
.
Die Ergebnisse zeigen, daß beim Entwöhnen das Durchschnittsgewicht
der Schweine in der Behausung beim erfindungsgemäßen Verfahren 1,32 kg oder 23 Prozent höher ist als bei den in der
Vergleichsbehausung gezogenen Schweinen.
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40 | 50 | Tabelle | I | 60 | 70 | Feuchtigkeit | 90 | 95 | |
1,32 | 1,65 | Wasserdampfdruck | (Torr) | 1,98 | 2,31 | 80 | 2,97 | 3,14 | |
Temperatur | 3,68 | 4,60 | % relative | 5,52 | 6,44 | 2,64 | 8,28 | 8,74 | |
0C | 5,28 | 6,60 | 7,92 | 9,24 | 7,36 | 11,88 | 12,54 | ||
4,4 | ' 7,52 | 9,40 | 11,28 | 13,16 | 10,56 | 16,92 | 17,86 | ||
10,0 | 10,48 | 13,10 | 15,72 | 18,34 | 15,04 | 23,58 | 24,89 | ||
S 15,6 | 14,44 | 18,05 | 21,66 | 25,27 | 20,96 | 32,49 | 34,30 | ||
S 21,1 | 28,88 | ||||||||
S 26,7 | |||||||||
■? 32,2 | |||||||||
-yf- | erfindungsgemäße Behausung |
525 | Vergleichs- behausung |
Tabelle II | Anzahl der lebend geborenen Ferkel | 8,29 | 251 |
Durchschnittliche Anzahl der geworfenen Ferkel |
1,57 kg | 7,97 | |
Durchschnittsgewicht der Ferkel bei der Geburt |
0,02 kg | 1,54 kg | |
Durchschnittlicher Gewichtsunter schied |
285 | ||
Anzahl der Schweine nach 2 Wochen | 5,82 kg | 196 | |
Durchschnittliches Gewicht der Schweine nach 2 Wochen |
0,47 kg | 3,36 kg | |
Durchschnittlicher Gewichts unterschied |
7,45 | ||
Durchschnittliche Wurfgröße nach 2 Wochen |
2,46 kg | 6,32 | |
Durchschnittlicher Gewichtsunter schied zwischen Geburtsgewicht und Gewicht nach 2 Wochen |
0,44 kg | 2,01 kg | |
Durchschnittlicher Gewichtsunter schied |
7,26 | ||
Durchschnittliche Wurfgröße beim Entwöhnen |
7,04 kg | 6,16 | |
Durchschnittliches Gewicht der Schweine beim Entwöhnen |
1,55 kg | 5,69 kg | |
Durchschnittlicher Gewichtsunter schied |
5,22 kg | ||
Durchschnittlicher Gewichtsunter schied zwischen dem Gewicht nach 2 Wochen und dem Entwöhnungsgewicht |
5,67 kg | 2,54 kg | |
Durchschnittlicher Gewichtsunter schied zwischen dem Geburtsgewicht und dem Entwöhnungsgewicht |
1,52 kg | 4,55 kg | |
Durchschnittlicher Gewichts unterschied |
110 | ||
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erfindungsgemäße Vergleichs-Behausung behausung
Durchschnittliche tägliche Gewichtszunahme von der Geburt bis
2 Wochen nach der Geburt 0,18 kg 0,15 kg
2 Wochen nach der Geburt 0,18 kg 0,15 kg
Durchschnittliche tägliche Gewichtszunahme von 2 Wochen
nach der Geburt bis zum Entwöhnen 0,20 kg 0,16 kg
Durchschnittliche tägliche Gewichtszunahme von der Geburt bis zum
Entwöhnen 0,19 kg 0,15 kg
Entwöhnen 0,19 kg 0,15 kg
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Claims (6)
1. Verfahren zum Regeln der Feuchtigkeit in geschlossenen Tierbehausungen und zum Reinigen der Luft in diesen Behausungen
unter Verhinderung der Bildung von übelriechenden und schädlichen Gasen, wobei man einen Teil der Luft, die
übelriechende und schädliche Gase enthält, aus der Behausung entfernt, dadurch gekennzeichnet, daß man
die entfernte Luft mit einer wäßrigen Lösung mit einem Gehalt an 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent Wasserstoffperoxid
und 10 bis 85 Gewichtsprozent einer der Mineralsäuren
Phosphorsäure oder Schwefelsäure in Kontakt bringt, wobei
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die Luft und die wäßrige Lösung im wesentlichen die gleiche Temperatur aufweisen,
die übelriechenden und schädlichen Gase in der wäßrigen Lösung absorbiert und oxidiert,
die Mineralsäurekonzentration während des Kontakts so einstellt,
daß der Feuchtigkeitsgehalt der mit der Lösung in Kontakt gebrachten Luft auf 40 bis 95 Prozent relativer
Feuchtigkeit gehalten wird und
die Luft in die Behausung zurückleitet.
die Luft in die Behausung zurückleitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine wäßrige Lösung mit einem Gehalt an 0,1 bis 1,0 Gewichtsprozent Wasserstoffperoxid
verwendet.
3. \rerfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine wäßrige Lösung mit einem
Gehalt an 30 bis 70 Gewichtsprozent Phosphorsäure verwendet.
Gehalt an 30 bis 70 Gewichtsprozent Phosphorsäure verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 3» dadurch geke. nnzeichnet,
daß man in die Behausung Luft mit einer relativen Feuchtigkeit von 50 bis 80 Prozent einleitet.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Lösung mit einem
Gehalt an 25 bis 50 Gewichtsprozent Schwefelsäure verwendet.
Gehalt an 25 bis 50 Gewichtsprozent Schwefelsäure verwendet.
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6. Verfahren nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
daß man Luft in die Behausung mit einer relativen Feuchtigkeit von 50 bis 80 Prozent einleitet.
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