DE2515917A1 - Etikett-abnahmevorrichtung - Google Patents
Etikett-abnahmevorrichtungInfo
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Description
HENKEL, KERN, FEILER &HÄNZEL
τΡίϋΡΠΝ. mm «,ί1«7 «ΚΙ« 92 tUUAKU-SLHMlU-SiKAÄSE . DRESDNER BANK MÜNCHEN 3 914
telefon. (Of») 66JIy/, town - ti D-8000 MÜNCHEN 90 Postscheck: München 162147 - so?
Mitsubishi Jukogyo Kabushiki Kaisha
Tokio, Japan \\
Etikett-Abnahmevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Etikett-Abnahmevorrichtung
zur Verwendung bei einer Etikettiermaschine zum Aufbringen von Etiketten auf Flaschen, Dosen, Fässer usw.
Es sind bereits verschiedene Etikett -Abnahmevorrichtungen
mit beleimten Abnehmern zur Verwendung bei einer Etikettiermaschine bekannt. Soweit bekannt, besitzen diese bisher angewandten
Abnahmevorrichtungen jedoch mindestens einen der Nachteile, daß ein Hochgeschwindigkeitsbetrieb des Etikett-Abnahmemechanismus
infolge der Trägheit eines Etikettmagazins Beschränkungen unterworfen ist, daß das Nachfüllen von
Etiketten eine schwierige Aufgabe darstellt, daß deshalb, weil ein perfektes Abrollen eines beleimten Abnehmers auf
einer Etikettoberfläche am Anfang und Ende seiner Berührung mit einem Etikett nicht zu erwarten ist, eine Verschiebung,
ein Zerknittern bzw. Kräuseln oder ein unzufriedenstellendes Abziehen (peeling) der Etikette auftritt, wenn
die Vorrichtung bei Etiketten ungenügender Steifigkeit angewandt wird, und daß infolge eines zu kleinen Krümmungsradius
eines Abnehmers ein Etikett nicht abgenommen werden kann, wenn seine Steifigkeit zu groß ist.
Ke/Bl/ro -
509843/0363
515917
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Etikett-Abnahmevorrichtung mit beleimten Abnehmern
zu schaffen, die auch bei erhöhter Arbeitsgeschwindigkeit eine perfekte Etikett-Abnahmeoperation durchzuführen vermag,
ohne durch die Steifigkeit der Etikette nennenswert beeinflußt zu werden.
Diese Aufgabe wird bei einer Etikett-Abnahmevorrichtung erfindungsgemäß
gelöst durch einen in eine Richtung in Drehung versetzbaren Rotor (Trommel), zwei Steuerkurvenglieder, die
jeweils über und unter dem Rotor angeordnet sind, ein außerhalb des Umfangs bzw. Umkreises des Rotors angeordnetes und
an seinem Innenende mit einer Etikettabnahmeöffnung versehenes Etikettmagazin, mehrere schwenk- oder drehbar vom Rotor
getragene Abnehmer und eine Einrichtung zur Betätigung der Abnehmer in der Weise, daß dann, wenn jeder Abnehmer in
der Position des Etikettmagazins ankommt, der betreffende Abnehmer auf die Oberfläche eines an der Etikettabnahmeöffnung
bereitstehenden Etiketts unter einem rechten Winkel dazu auftrifft, sodann auf der Oberfläche des Etiketts abrollt
und nach dem Abziehen des Etiketts aus dem Etikettmagazin von der Etikettabnahmeöffnung unter einem rechten Winkel dazu
zurückgezogen wird, wobei alle diese Arbeitsgänge unter der Steuerung der beiden Kurvenglieder erfolgen.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
im Vergleich zum Stand der Technik anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 schematische Aufsichten auf bereits angewandte
Etikett-Abnahmevorrichtungen,
Fig. 3 eine Aufsicht auf eine Anordnung einer Etikettiermaschine
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung,
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Fig. 4 einen in vergrößertem Maßstab gehaltenen Schnitt
längs der Linie A-A in Fig. 3»
Fig. 5 einen Einzelheiten zeigenden Teilschnitt durch eine Etikett-Abnahmevorrichtung gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5a eine perspektivische Darstellung des Abschnitts gemäß Fig. 5 zur deutlicheren Veranschaulichung der
Relativanordnung der einzelnen Teile,
Fig. 6 einen Teilschnitt durch einen Teil einer Etikett-Abnahmevorrichtung
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wobei die Etikettabnehmer
und ihre zugeordneten Einrichtungen bei I, II, III und IV im Schnitt längs der Linien I-I, H-II,
IH-III bzw. IV-IV in Fig. 5 dargestellt sind, und
Fig. 7 eine graphische Darstellung der Phasenbeziehung zwischen den beiden bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung verwendeten Kurvenprofilen.
Vor der näheren Erläuterung der Erfindung sind zunächst zwei repräsentative Beispiele für bekannte Etikett-Abnahmevorrichtungen
anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten ersten Beispiel für eine Etikett-Abnahmevorrichtung mit beleimten Abnehmern zur Verwendung
bei einer bekannten Etikettiermaschine sind eine umlaufende Trommel a, einstückig mit der Trommel a verbundene
bzw. an ihr angeformte Abnehmer b und ein Etikettmagazin d vorgesehen.
Während sich die Trommel a in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung dreht, wird jeder Abnehmer b auf der
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Mantelfläche der Trommel a an seiner Außenfläche durch eine bei e1 angedeutete Leimauftrageinrichtung klebrig gemacht.
Das Etikettmagazin d, in welchem eine große Zahl von Etiketten in einem Stapel angeordnet ist, wird in der Zeichnungsebene
längs einer im wesentlichen elliptischen Bahn, die eine durch die Pfeile angedeutete geschlossene Schleife
bildet, mittels eines zweckmäßigen, phasenmäßig mit der Bewegung der Abnehmer b synchronisierten Antriebs bewegt, so
daß die vorderste Etikettfläche im Magazin d bei der Relativbewegung zwischen Magazin und Abnehmer unter einem rechten
Winkel zum jeweiligen Abnehmer b an dessen Außenfläche angedrückt und dann mit der gleichen Tangentialgeschwindigkeit
wie die Abnehmeroberfläche und ohne entstehenden Schlupf seitwärts bewegt und schließlich bei dieser Relativbewegung
unter einem rechten Wink?! durch die Abnehmeroberfläche
abgenommen wird. In Fig. 1 befindet sich das Magazin in seiner am weitesten nach rechts vorgeschobenen Stellung, in
welcher das vorderste Etikett c im Magazin d auf einen Abnehmer b ausgerichtet und an ihn angedrückt ist. Da hierbei
die Tangentialgeschwindigksiten der- vordersten Fläche des
Etikettmagazins d und des Abnehmers b bei ihrer Berührung gleich groß sind, führen der Abnehmer b und das vorderste
Etikett, das einheitlich am Abnehmer klebt, eine relative Abrollbewegung auf der Oberfläche des zweiten, im Magazin
d befindlichen Etiketts durch, so daß kaum eine Verschiebung oder Kräuselung oder ein falsches Abziehen auftreten
kann. Bei dieser Vorrichtung muß jedoch das massive Etikettmagazin d periodisch in Längs- und Querrichtung bewegt
werden, so daß der Hochgeschwindigkeitsbetrieb dieser Vorrichtung natürlich durch die Trägheit des Magazins d beschränkt
ist. Außerdem wirft diese Vorrichtung eine große Schwierigkeit in bezug auf das Nachfüllen der Etikette während
des kontinuierlichen Betriebs auf, da die Etikette in das sich ständig bewegende Magazin nachgefüllt werden
müssen.
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Bei dem in Fig. 2 dargestellten zweiten Beispiel arbeitet die Etikett-Abnahmevorrichtung wie folgt: Während sich ein
Rotor a im Uhrzeigersinn dreht, drehen sich mehrere Abnehmer e, die jeweils eine teilzylindrische Fläche besitzen
und die längs der Umfangsfläche des Rotors a drehbar gelagert sind, im Gleichlauf mit dem Rotor a entgegen dem
Uhrzeigersinn, so daß dann, wenn sich der Schwenkpunkt jedes Abnehmers e dem einen Ende des vordersten Etiketts c
in einem Etikettmagazin d nähert, die Zylindersegmentfläche des Abnehmers e an den im Magazin befindlichen Stapel
von Etiketten angepreßt werden kann, wobei die eine Kante der Segmentfläche auf die am nächsten gelegene Kante des
vordersten Etiketts ausgerichtet ist, worauf die Segmentfläche des Abnehmers e auf der Fläche des Etiketts c abrollt.
Da die Segmentfläche des sich drehenden Abnehmers b vor der Annäherung an das Etikettmagazin d durch eine
Leimauftrageinrichtung b mit Leim bestrichen bzw. klebrig gemacht worden ist, wird das vorderste Etikett c im Magazin
d bei der Berührung mit der Segmentfläche des Abnehmers e durch diese beleimte Fläche abgezogen, während die Segmentfläche
und das an dieser klebende Etikett auf der Oberfläche des zweiten, im Magazin d befindlichen Etiketts abrollen.
Wenn der Abnehmer e unter Abnahme des vordersten Etiketts c über das Magazin d hinweggelaufen ist, werden
die von den einzelnen Abnehmern e abgenommenen Etikette an eine Übertrag-Drehscheibe bzw. -Karussell f abgegeben.
Um bei der vorstehend beschriebenen Arbeitsweise eine Klebkraft zwischen der Oberfläche des Etiketts c und der beleimten
Segmentfläche des Abnehmers e zu gewährleisten, ist ein bestimmter Berührungsdruck zwischen beiden Flächen
erforderlich. Die Segmentfläche des Abnehmers e wird jedoch an den beiden Seitenrändern der Etikettfläche c mit
einem vergleichsweise niedrigen Druck angepreßt, während
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sie infolge der kreisförmigen Schwenkbahn des Abnehmers e in der Mitte der Etikettfläche c, wo der Abnehmer e etwas
in den im Magazin d befindlichen Etikettstapel hineindrückt, mit einem verhältnismäßig großen Druck angepreßt wird. Wenn
daher die Drehbewegungen des Abnehmers e und des Rotors a derart miteinander synchronisiert sind, daß jeder Abnehmer
e eine perfekte Abrollbewegung längs des Mittelteils der vordersten Etikettfläche c durchzuführen vermag, kann am
Anfang und am Ende dieser Abrollbewegung, d.h. an den gegenüberliegenden Rändern oder Kanten der Etikettfläche, keine
perfekte, schlupffreie Abrollbewegung erwartet werden. Falls
daher diese Etikett-Abnahmevorrichtung in Verbindung mit
Etiketten eingesetzt wird, die eine ungenügende Steifigkeit besitzen, treten Verschiebung, Kräuselung oder falsches Abziehen
der Etikette auf. Wird dagegen diese Vorrichtung für Etikette mit zu großer Steifheit eingesetzt, so können infolge
des zu kleinen Durchmessers der Abnehmer die Etikette nicht einwandfrei abgenommen werden.
Die Erfindung wurde nun im Hinblick auf die Ausschaltung der den bekannten Etikett-Abnahmevorrichtungen anhaftenden
Nachteile entwickelt. Zur Gewährleistung einer stabilen Haftung eines Etiketts eines Etikettstapels, der ortsfest
in einem Etikettmagazin gespeichert ist, an einer (teil)zylindrischen
Abnehmerfläche wird der Abnehmer erfindungsgemäß unter einem rechten Winkel an die Etikettfläche angedrückt,
worauf das Etikett durch den Abnehmer abgezogen wird, während letzterer auf der Oberfläche des Etikettstapels
abrollt, und an der Hinterkante (in Bewegungsrichtung gesehen) der Oberfläche des Etikettstapels wird der Abnehmer
unter einem rechten Winkel zu dieser Fläche zurückgezogen.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
anhand der Fig. j5 bis 7 näher erläutert. Bei dieser
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— ( —
Ausführungsform wird ein Antriebsrad 5 durch eine nicht
dargestellte Antriebskraftquelle angetrieben, wodurch eine Welle 3 und eine einstückig mit dem Antriebsrad 5 verbundene
Rotortrommel 4 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung in Drehung versetzt werden. Die Vorrichtung weist
weiterhin einen Leimauftragkasten 28, eine Leimzufuhrrolle 29 und eine Beleimungsrolle 27 auf, die mit jedem auf dem
Umfang der Trommel 4 angeordneten Abnehmer 18 in Berührung gelangt, während sie auf ihm abrollt und dabei die Oberfläche
des Abnehmers 18 beleimt. Der beleimte Abnehmer 18 nimmt ein Etikett 31 aus einem Etikettmagazin 25 auf und überträgt es
zu einem Etikett-Greifer 26, welcher seinerseits die Etikette auf die einzelnen Flaschen 32 auf einem Drehtisch
überträgt. Bei 33 ist eine Etikett-Andrückbürste für das endgültige Anbringen angedeutet.
Auf einem Sockelteil 1 ist ein mit Kugellagern versehener Lagerteil 2 befestigt, an dem eine untere Steuerkurve 7
befestigt ist. Die Welle 3 ist im Lagerteil 2 und in einem weiteren, mit Kugellagern versehenen Lagerteil 6 gelagert,
der an einem Sockelteil 40 montiert ist, so daß diese Welle einheitlich mit der Rotortrommel 4 drehbar ist.
Ein Tragglied 19» an dem eine obere Steuerkurve 20 befestigt ist, ist lose auf die Welle 3 aufgesetzt und über einen
Arm 21 fest mit dem Sockelteil 1 verbunden. Ein Hebel 11 ist einstückig mit einer lose in die Trommel 4 eingesetzten
Welle 10 verbunden, so daß er von der Trommel 4 drehbar getragen wird. An der Welle 10 ist ein Hebel 16 befestigt,
wobei die Hebel 11 und 16 gemeinsam über Kugellager eine Welle 15 und ein einstückig damit verbundenes Ritzel 14
tragen.
Bei 4a ist in der Trommel 4 eine Durchgangsbohrung zur Er-
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möglichung einer Bewegung der Welle 15 vorgesehen. Die Anordnung weist einen am unteren Ende der Welle 10 befestigten
Kurvenhebel 8 auf, und ein am Kurvenhebel 8 angelenkter Kurvenfühler 9 steht mit der unteren Steuerkurve 7 in Berührung.
Ein Abnehmer-Tragglied 17 ist einstückig mit der Welle 15 und einem Abnehmer 18 verbunden. Eine einstückig
mit dem Hebel 11 ausgebildete Welle 12 ist lose in eine Bohrung am Schwenkpunktende eines Innenzahnradsegments 13
eingesetzt, an dem ein in die obere Steuerkurve 20 eingreifender Kurvenfühler 22 schwenkbar montiert ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Achsabstände zwischen der Welle 10 und der Welle 15 einerseits
sowie zwischen der Welle 10 und dem Kurvenfühler 9 andererseits zur Erleichterung der Beschreibung gleich groß gewählt,
während die Anordnung gemäß Fig. 5 so getroffen ist, daß sich der Kurvenfühler 9 unmittelbar unter der Welle 15
befindet. Obgleich das Ritzel 14, der Hebel 11 und das Innenzahnradsegment 13 bei der dargestellten Ausführungsform über der Rotortrommel 4 angeordnet sind, könnten sie
ersichtlicherweise auch unter dsr Trommel 4 angeordnet sein.
Im folgenden ist die Arbeitsweise der vorstehend umrissenen Ausführungsform der Erfindung anhand der Fig. 6 und 7 beschrieben.
Fig. 7 ist eine graphische Darstellung des Phasenverhältnisses zwischen den beiden Kurvenprofilen 7a und 20a der
Steuerkurven 7 bzw. 20, wobei diese Profile zur Vereinfachung der Beschreibung in drei Stufen oder Abschnitte L,.,
L2 und L, unterteilt sind. In Fig. 7 bezeichnen die dick
ausgezogenen Linien 7a und 20a die Kurvenprofile, d.h. die Bahnen der Kurvenfühler 9 bzw. 22, von oben her gesehen,
während eine dünn ausgezogene Linie 10a den Ort bzw. die
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Bahn der Welle 10 angibt. In den Positionen I, II und III gemäß Fig. 6 befinden sich die Kurvenfühler 9 und 22 auf
den Grundkreisen der Kurvenprofile 7a und 20a.
Wenn eine an der Trommel 4 gelagerte Abnehmeranordnung aus der Position III gemäß Fig. 6 in Pfeilrichtung weitergedreht
wird, geht der Kurvenfühler 22 vom Grundkreis des Kurvenprofils 20a in seinen Aufwärts- oder Anstiegshub über.
In der Stufe L. wird das Innenzahnradsegment 13 im Uhrzeigersinn
um die Welle 12 herum verdreht, so daß sich das Ritzel
14 im Uhrzeigersinn dreht und der Abnehmer 18 über die Welle
15 und sein Tragglied 17 derart bewegt wird, daß ein auf der Abnehmerfläche 18c liegender Punkt 18x über den Umfang 18a
hinausragt und ein Punkt 18y auf der Abnehmerfläche 18c gemäß Fig. 6 in den Umfang oder Umkreis 18a zurückgezogen
wird, worauf sich der Kantenpunkt 18x der Abnehmerfläche 18c längs einer kreisförmigen Bahn EL bewegt, bis er eine Verlängerung
einer Kantenlinie 31c des in einem Etikettmagazin 25 befindlichen Etikettstapels 31 erreicht, wenn der Kurvenfühler
22 auf einem Punkt P auf dem Kurvenprofil 20a ankommt. Von diesem Augenblick an ist der Abnehmer 18 einer Drehbewegung
im Uhrzeigersinn um die Welle 15 und um die Welle 3 sowie einer weiteren Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn
um die Welle 10 herum unterworfen.
Genauer gesagt, besteht die im Uhrzeigersinn gerichtete Komponente der Drehbewegungen aus der Drehung, die durch die
Drehung der Trommel 4 und durch die geringe Drehung des Innenzahnradsegments 13 im Uhrzeigersinn während der Bewegung
des Kurvenfühlers 22 über die Stufe Lg des Kurvenprofils
20a hervorgerufen wird.
Die entgegen dem Uhrzeigersinn gerichtete Komponente der Drehbewegungen /vird dadurch erzeugt, daß in Abhängigkeit von
der Bewegung des Kurvenfühlers 9 über einen Aufwärtshub des
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Kurvenprofils 7a der Kurvenhebel 18 sowie die Hebel 11 und
16 im Uhrzeigersinn um die Welle 10 herum verdreht werden, wobei folglich das Ritzel 14, die Welle 15» das Abnehmer-Tragglied
17 und der Abnehmer 18 über das Innenzahnradsegment 13 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht werden.
Als Auf- bzw. Abhebungswirkung (offset effect) zwischen diesen beiden Drehbewegungen wird die Bewegung des Punkts
18x am Abnehmer 18 in Umfangsrichtung angehalten. Dieser Zustand dauert an, bis der Kurvenfühler 9 bei seiner Bewegung
längs des Kurvenprofils 7a einen Erhebungspunkt Q erreicht. Andererseits bedeutet die Aufwärtsbewegung (lifting) des
Kurvenfühlers 9 längs des Kurvenprofils 7a, daß sich der Abnehmer 18 als Ganzes der Fläche C-D des vordersten Etiketts
im Etikettstapel 31 nähert.
Auf diese Weise verlagert sich der Punkt 18x auf dem Abnehmer 18 längs einer Verlängerung der Etikett-Kantenlinie
31c, bis die Abnehmerfläche 18c am Punkt C mit der Fläche C-D des Etiketts 31 in einer solchen Lage in Berührung kommt,
daß die Etikettfläche C-D tangential zur Abnehmerfläche 18c liegt, worauf die Abnehmerfläche 18c unter Druck weiter an
die Etikettfläche C-D angedrückt wird. Die Abnehmerfläche 18c wird hierbei zuverlässig in Druckberührung mit der einen
Kante des Etiketts 31 gebracht, und in Abhängigkeit vom anschließenden Anstieg des Kurvenfühlers 9 längs des Aufwärtshubabschnitts
des Kurvenprofils 7a rollt die Abnehmerfläche 18c auf der Fläche C-D des Etiketts 31 ab. Es ist ohne weiteres
ersichtlich, daß während dieses Abrollvorgangs die Bewegungen der Trommel 4 sowie des Kurvenfühlers 22 längs
des Kurvenprofils 20a die Bewegungen des Innenzahnradsegments
13 und des Ritzels 14 und folglich die Bewegungen des Abnehmer-Tragglieds 17 und des Abnehmers 18 steuern. Wenn
auf diese Weise der Punkt 18y auf dem Abnehmer 18 mit dem
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Punkt D am Etikett 31 in Berührung gebracht worden ist, treten die Kurvenfühler 9 und 22 in die Abwärtshub- oder
Abstiegsabschnitte der Kurvenprofile 7a bzw. 20a ein, und die Kurvenhebel 8 sowie die Hebel 11 und 16 werden entgegen
dem Uhrzeigersinn verdreht, so daß das Ritzel 14 sich im Uhrzeigersinn zu drehen bestrebt ist. Infolgedessen sind
die Bewegungen des Innenzahnradsegments 12 und des Ritzels 14 gegeneinander versetzt, so daß der Punkt 18y auf dem
Abnehmer 18 von der auf der Verlängerung der Kantenlinie 31b des Etikettstapels 31 gehaltenen Fläche C-D des Etiketts
31 getrennt wird, während sich der Kurvenfühler 9 längs des Kurvenprofils 7a von dessen Erhebungsteil absenkt,
wobei der Abnehmer 18 das vorderste Etikett 31 zuverlässig abzunehmen vermag. Anschließend wird die Abnehmerfläche 18c
in ihre Ausgangsstellung längs des Umfangs bzw. Umkreises 18a zurückgebracht, während sich der Punkt 18y am Abnehmer
18 längs einer Bahn H£ bewegt.
Da der Abnehmer bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung bezüglich seiner Arbeitsweise so gesteuert werden
kann, daß er am einen Ende eines feststehenden Etikettstapels unter einem rechten Winkel zur Etikettoberfläche
und in genau ausgerichtetem Zustand dazu anstößt, roUt der Abnehmer schlupffrei und zuverlässig auf der Etikettfläche
ab, während er sich am anderen Ende unter einem rechten Winkel zur Etikettfläche von dieser entfernt, so daß ersichtlicherweise
beim Abnehmen des Etiketts kein Verschieben und/oder Kräuseln bzw. Knittern eines Etiketts auftreten
kann. Da zudem der Krümmungsradius der Abnehmerfläche, welcher dem Radius der kreisförmigen Umlaufbahn der Abnehmer
um die Achse der Rotortrommel herum entspricht, groß genug ist, können Etikette sowohl aus dickem oder aus dünnem Lagenmaterial
ohne Beeinträchtigung durch ihre Steifigkeit abgenommen werden. Außerdem wirkt der Abnehmer unter schlupf-
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freier Abrollberührung mit einer Beleimungsrolle zusammen, so daß der Leimauftrag auf die Abnehmerfläche und auf die
Oberfläche des Etiketts gleichmäßig und zuverlässig erfolgen kann.
Wenn bei der vorstehend beschriebenen Vorrichtung der Abnehmer in die Position gelangt, in welcher sich das Etikettmagazin
befindet, während er sich einheitlich mit dem Rotor dreht, wird die Betätigungseinrichtung unter der Steuerung der über
und unter dem Rotor angeordneten Steuerkurven betätigt, so daß sich der Abnehmer senkrecht zur Etikettfläche vorschiebt
und unter einem rechten Winkel auf das Etikett auftrifft,
worauf er längs der Etikettfläche abrollt und dabei das Etikett vom Etikettmagazin abzieht bzw. abstreift, wonach der
Abnehmer an der in Bewegungsrichtung hinteren Kante des Etiketts unter einem rechten Winkel zu diesem zurückgezogen
wird. Da der Abnehmer somit erfindungsgemäß unter einem rechten
Winkel und unter genauer Positionsausrichtung auf das Etikett
auftrifft, rollt er zuverlässig auf der Etikettoberfläche
ab, wobei das Etikett unter einem rechten Winkel zu seiner Oberfläche vom Etikettmagazin abgenommen wird. Die Erfindung
gewährleistet folglich besondere praktische Vorteile dahingehend, daß die bei den bisher verwendeten Vorrichtungen
vorkommende Verschiebung und/oder Kräuselung der Etikette bei deren Abnahme nicht auftritt, daß die Etikette gleichmäßig
abgenommen werden können und daß der anschließende Etikettiervorgang
zuverlässig durchgeführt werden kann.
Selbstverständlich sind dem Fachmann verschiedene Änderungen und Abwandlungen der vorstehend offenbarten Ausführungsform möglich, ohne daß vom Rahmen und Grundgedanken der Erfindung
abgewichen wird.
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Claims (1)
- PatentanspruchEtikett-Abnahmevorrichtung, gekennzeichnet durch einen in eine Richtung in Drehung versetzbaren Rotor (Trommel 4), zwei Steuerkurvenglieder, die jeweils über und unter dem Rotor angeordnet sind, ein außerhalb des Umfangs bzw. Umkreises des Rotors angeordnetes und an seinem Innenende mit einer Etikettabnahmeöffnung versehenes Etikettmagazin (25), mehrere schwenk- oder drehbar vom Rotor getragene Abnehmer (18) und eine Einrichtung zur Betätigung der Abnehmer in der Weise, daß dann, wenn jeder Abnehmer in der Position des Etikettmagazins ankommt, der betreffende Abnehmer auf die Oberfläche eines an der Etikettabnahmeöffnung bereitstehenden Etiketts unter einem rechten Winkel dazu auftrifft, sodann auf der Oberfläche des Etiketts abrollt und nach dem Abziehen des Etiketts aus dem Etikettmagazin von der Etikettabnahraeöffnung unter einem rechten Winkel dazu zurückgezogen wird, wobei alle diese Arbeitsgänge unter der Steuerung der beiden Kurvenglieder erfolgen.509843/0363
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WO1999008937A1 (de) * | 1997-08-13 | 1999-02-25 | Fribosa Ag Werkzeug- Und Maschinenbau | Etikettierstation für gegenstände, insbesondere flaschen, in einer etikettiermaschine mit geräusch- und verschleissarmem doppelkurvenantrieb |
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Also Published As
Publication number | Publication date |
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JPS50134600A (de) | 1975-10-24 |
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