DE1773848C3 - Verfahren zur Aufnahme hochaufgelöster Kernresonanz Spektren und Kernresonanzspektrograph zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Aufnahme hochaufgelöster Kernresonanz Spektren und Kernresonanzspektrograph zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
5" Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufnahme hochaufgelöster Kermesonaiizspektren beliebiger
Kerne, bei weichem das Magnetfeld eines Kernrcsonanzspektrosraphen
wahrend der Aufnahme durch Protonenre>-onanz stabilisiert wird und bei welchem
die Protonenresonunzfrequenz durch Multiplikation
aus einer Grundfrequenz/s gewonnen wird, und einen
Kernrcsonanzspektrographeii zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die Magnelfeldstabilisicrung durch Kernresonanz
wird heute allgemein verwendet für die .Aufnahme von hochaufgelösten Protonenresonanzspeklren. Ein CJcrüt.
welche.! eine solche Kernresoiianzstabilisierung
gestattet, ist beispielsweise besehrieben im schweizerischen
Palen; 417 155. Insbesondere wird bei dem
S,-. beschriebenen Gerät das Magnetfeld durch Kernresonanz
an eine feste Frequenz /gebunden, während eine in deren Umgebung kontinuierlich veränderliche
requenz / r zur Aufnahme des Spektrums dient.
Diese Art der Spektienaufnahme kann an und für
sich nicht nur für Protonen, sondern auch für andere Kerne verwendet werden. Dabei bedeutet die Tatsache,
daß die natürliche Linienbreite in Spektren von anderen Kernen meist bedeutend größer ist al>
bei Protonen, daß die Stabilisierung entsprechend ungenauer wird. Eine weitere Schwierigkeit, die bei anderen Kernen
auftritt, besteht darin, daß der »chemical shift« bedeutend
größer ist ais bei Protonen. Dies heibt, daß die Frequenzänderung, weiche die variable Frequenz
gestatten muß, sehr groß wird. Da diese variable Frequenz einerseits an die feste Frequenz gekoppelt
sein muß und andererseits die Veränderungen sehr linear erfolgen müssen, ist ein solch großer Frequenzhub
technisch nicht auf einfache Weise zu realisieren.
Aus der schweizerischen Patentschrift 417 155 ist es
beispielsweise bekannt, die veränderliche Frequenz unter Verwendung eines Umwandlers mit einer einstellbaren
Referenzspannung zu vergleichen und mit dem Fehlersignal den Oszillator zu regeln, der die
\;iriuble Frequenz e erzeugt.
Es ist naheliegend, das Magnetfeld eines Kernresonaii7spektrographen
durch Protonenresonanz zu stabilisieren und Spektren eines anderen Kerns auf einer
anderen Frequenz durch Frequenzveränderung dieser anderen Frequenz aufzunehmen. Da jedoch die Prou'iienfrequcnz
und die variable Frequenz voneinander '.inabhängig sind, geht dabei der größte Vorteil der
Protonenstabilisieiung verloren.
Aus einer Veröffentlichung in »Experimentelle lechnik der Physik«, XlIl, 1965. H. 4. S. 27Off., von
Vl. Pettig sird Verfahren bekannt, welche eine Fremdstabilisierung dadurch bewirken, daß die Stabilisierungsfrequen/
auf einem Kern und die Aufnahmefrequenz auf einem anderen Kern durch Multiplikation
aus ein und derselben Grundfrequenz gewonnen werden. Infolge der irrationalen Verhältnisse der Frequenzen
muß dabei jedoch auf sehr tiefe und entsprechend schlecht stabilisierbare Grundfrequenzen zurückgegangen
werden.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, die Protonenstabilisierung
in vollem Umfang für die Aufnahme von hochaufgelösten Kernresonanzspektren anderer Kerne
nutzbar zu machen, die es erlaubt, von gut zu stabilisierenden Standardfrequenzen im Megahertzbereich
auszugehen. Ein weiterer Zweck besteht darin, große Frequenzhübe der variablen Frequenz zu erzeugen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Aufnahme hochaufgelöster Kernresonanzspektren beliebiger
Kerne ist dadurch gekennzeichnet, daß die zur Spektienaufnahme verwendete Frequenz/t uurch Multiplikation
aus der um den Betrag/d veränderten Grundfrequenz
f- fa gewonnen wird, wobei (d klein
gegenüber /s gewählt wird, und daß /;■ in an sich
bekannter Weise durch Addition eines Frequenzhubes ■ f variabel gemacht wird.
Vorteilhaft wird der zur Spektrcnaufnahme benötigte Frequenzhub ff an einer Frequenz /„ erzeugt,
welche von derselben Größenordnung wie die Protoncnresonanzfrcquenz/,,
oder größer als diese ist. wird mit Hilfe eines Oszillators eine Frequenz Jn bis j\
erzeugt und mit der Frequenz/„ ± r gemischt, und
wird die entstehende, mit dem gleichen Frequenzhub : ι- versehene Differenzfrequenz fk : *·■ auf die durch
Mulitplikation erzeugte Frequenz Jk stabilisiert.
Ausgehend von einem Kernresonanzspcktrographcn mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines polarisierenden
Magnetfeldes, mit einer Einrichtung zur Stabilisierung des Magnetfeldes, die einen Standardsender
zur Erzeugung einer Frequenz fs, einen Vervielfacher
zur Erzeugung der Protonenresonansfrequenz/P durch
ganzzahlige Multiplikation der Frequenz fs mit dem
Faktor n, einen Protonenstabilisator sowie Sende- und Empfangsspulen für die Protonenresonanzfrequenz
umfaßt, femer mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer hochfrequenten Spektrenaufnahmefrequenz sowie
mit Sende- und EmpfangsspuJen und einem Hochf requenzempfänger für die Spektrenaufnahmefrequenz,
ist der erfindungsgemäße Kernresonanzspektrograph zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung der Spektrenaufnahmefrequenz eine Schal-
tung zur Erzeugung einer gegenüber der Standardfrequenz /s um die Frequenz }d größeren Frequenz /s
+ }d enthält, wobei fd klein im Vergleich zu /s ist,
weiter einen Vervielfacher, der die Frequenz /s + fd
um den ganzzahligen Faktor m auf den Wert fk = m ■ (/, + fd) vervielfacht, der der mittleren Resonanzfrequenz
des Spektrums eines anderen als des Wasserstoffkerns entspricht, weiter einen in der Frequenz
um etwa ± 100 ppm regelbaren Oszillator zur Erzeugung einer Frequenz /0 ± f, einen stabilen
Quarzoszillator zur Erzeugung der Frequenz /„ bis fk,
eine Mischstufe zur Erzeugung einer Frequenz fk ± t,
die zur Spektrenaufnahme dient und durch Umsetzung der Frequenzen jo± e und j0 bis fk in der Mischstufe
entsteht, eine Mischstufe zur Erzeugung einer Frequenz ± f aus der Spektrenaufnahmefrequenz fk ± ε und der
aus /s -t- 1d abgeleiteten Frequenz fk, und eine Einrichtung
zum Vergleich der von der Mischstufe gelieferten Frequenz ± t mit einer einstellbaren, von einer
weiteren Einrichtung gelieferten Referenzspannung oder Referenzfrequenz unter Verwendung eines Umwandlers,
und daß das Fehlersignal der Vergleichseinrichtung zur Regelung des Oszillators dient, der
die Frequenz /„ ± t erzeugt.
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Kernresonanzspektrographen
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein erstes Ausführungsbeispiel ist in F i g. 1 dargestellt. Ein Kernresonanzgerät enthält in bekannter
Weise einen Probenkopf mit zwei vorzugsweise rotierenden Proben, welche sich zwischen den Polschuhen
eines Magneten befinden. Die Probe Pn enthält Protonen
(sie besteht z. B. aus Wasser) und ist umgeben von einer Empfängcrspule En und zwei oder mehreren
Sendespulen Sn. Die Probe P1. enthält die zu untersuchende
Substanz, welche Atomkerne der Sorte K enthält: sie ist umgeben von der Empfängerspule Ek
und von zwei oder mehreren Senderspulen Sk. Der nicht gezeichnete Magnet enthält eine Wicklung M,
welche die Speisew icklung eines Elektromagneten oder eine Feldstabilisierwicklung bei Elektro- oder Permanentmagneten
sein kann (Feld-Flux-Stabilisierung).
Die elektronische Einrichtung enthält folgende Teile
und erfüllt folgende Funktionen: Ein beispielsweis( thermostatisierter Quarzoszillator 1 erzeugt die Fre·
co quenz /s. Diese wird in einem Vervielfacher 2 mit de:
Zahl η multipliziert zur Frequenz /„, welche de
Protonenresonanzfrequenz bei einem bestimmtei Magnetfeld H1, entspricht. Die Frequenz /„ speist dii
Sendespulen S,,. Die Probe Pn wird damit zu einen
Protonenresonanzsignal angeregt, welches von de Empfängerspule E1, aufgenommen wird, in einer Emp
fangsapparatur mit Protonenstabilisator verstärkt demoduliert, phasenempfindlich gleichgerichtet und ii
I 773 848
bekannter Weise zur Langzeitstabilisierung des durch eine nicht gezeichnete Einrichtung vorstabilisierten
Magnetfeldes benutzt wird.
Ein regelbarer Oszillator 4 erzeugt eine Frequenz fs + fä, wobei f&ι klein ist gegenüber /,.Die Frequenz
fs + fd wird in einer Miscljistüfe 5 mit der Frequenz/»
gemischt und die entstehende Frequenz fd in einem
phasenempfindlichen Detektor 6 mit der Frequenz fn eines hochstabilen Oszillators 7 verglichen. Der Ausgang des phasenempfindlichen Detektors 6 wird über
einen Diskriminator 8 in bekannter Weise zur Stabilisierung der Frequenz/s + fa benutzt Die stabilisierte
Frequenz/» +/d wird in einem weiteren Vervielfacher 9
mit der Zahl m multipliziert und erzeugt so die stabile und an/i angehängte Frequenz/*, welche der mittleren
Resonanzfrequenz der Atomkerne K in der Prob; Pk entsprechen soll. Die relative Stabilität von fk /u f,„
welche für die Funktion der ganzen Vorrichtung we sentlich ist. wird um so besser, je größer das Verhältnis
f»:fä ist.
In einem zweiten regelbaren Oszillator 12 wird eine
Frequenz/„ ι f erzeugt und mit der F requenz/,, bis //■,
welche in einem stabilen Quarz-Oszillator H erzeugt wird, in eii.er Mischstufc 13 zur variablen Frequenz
fic ι; f gemischt. Diese Frequenz wird ihrerseits in
einer Mischstufe 14 mit der Frequenz/* m ■ /„■ · fd)
gemischt, woraus die Frequenz f cnisteht. welche jedoch
noch die Abweichungen /wischen den beiden auf verschiedene Arten erzeugten Frequenzen /a enthält.
In einem Frequenz-Spannungs-Umwandler 15 «irJ
dic-c Frequenz t in eine Spannung umgewandelt und
in einem Diflcrenzglied 16 in bekannter VVc w mit
einer einstellbaren Referenzspannung 17 verglichen. Die Differenz wird zur Regulierung des Oszillators 12
benutzt, womit die Frequenz r koirigicrt isl. dem gewünschten
Werte entpsrichl und durch geeignete Steuerung der Rcfere'v.^wnunc Π in gewünschter
Weise verändert werfen kann. Damit ;>1 a^cr auch
die Frequenz /V ·. ί vivHlig reguliert und wird auf die
Ser.despule Sk gegeben. Das Kenircsonaiizsignal der
Probe Pk wird von der Empfängerspule hk aufgenommen
und über einen Kernresonanzdetektor 18 auf
die Ordinate der Registriereinhcit 19 gegeben, wobei
die eine Abszisse der Rei'istricreinheil 19 -ieispielsweise
durch die Referenzspannung 17 gesteuert oder geeicht wird. Die regelbaren Oszillatoren 4 und 12
werden vorzugsweise in bekannter Weise als ziehbare Quarz-Oszillatoren gebaut, wodurch sie für kurzzeitige
Schwankungen stabilisiert sind, längerfristig aber in relativ weitem Bereich, beispielsweise durch
eine Varicap-Steuerung, reguliert werden können.
Es sei beispielsweise /, — 1 MHz und η ■= 90, so
daß die Protonenfrequenz fv = 90 MHz wird, was
einem Feld von etwa 21 000 Gauß entspricht. Es sollen C13-Kernresonanzspekt.ren aufgenommen werden,
deren mittlere Frequenz beim gleichen Feld ist 22,62 MHz. Die Frcqunez fg. wird nun gewählt zu
0,62:22 = 0,0282 MHz. Weiter wird/, + /k = 1.0282
MHz und m · (/„ + /<i) = fk = 22,62 MHz. Nun wird
/„ gewählt zu 100 MHz. ε ist direkt nur in einem
Bereich von ±100 ppm, d. h. ±10 kHz realisierbar, /o bis fk wird zu 77,38 gewählt, dann wird /* ± ε
= 22,62 MHz ± 10 kHz. Die CI3-Frequenz ist damit
protonenstabilisiert, und der Frequenzhub der variab-10000
len Frequenz ist
22,62
5i ± 500 ppm. Damit ist
erreicht, daß der Frequenzhub den bedeutend größeren
chemischen Verschiebungen im Cu-Spektrum angepaßt ist. — Auf die&elbsi Weise können die Frequenzen
jedem anderen lCerrt angepaßt werden. Je höher die Frequenz/o gewählt wird und je tiefer die, Frequenz/t
liegt, um so höher wiird der Frequenzhub der variablen
S Frequenz, in ppm ausgedrückt. ;,
Wird fk = fp gewählt, ho können mit !der gleichen
Anordnung protonenstabilisierte Protonenspektren aufgenommen werden.
Eine weitere Ausführungsform ist in E'ig. 2 dargestellt. Die elektronische Ausrüstung ist unverändert,
doch befindet sich nun an Stelle der zwei Proben im Magnetfeld nur noch eine Probe P. Die Empfüngerspule
Ep und Ek umgeben diese Probe nahe beieinander
oder übereinandergewickelt. Ebenso befinden sich die Sendespulenpaare .S",, und .S"* auf derselben Achse, die
senkrecht zum Magnetfeld und senkrecht zur Achse der Empi '!«erspulen steht. Die Probe P enthält die
zu untersuchende Substanz mit den Atomkernen K sowi; Protonen, welche entweder in der zu unieisuch.-nJen
Substanz enthalten sind oder als »interner Standard« in Form einer protonenenthaltender. Flüssigkeit
der Probe beigemischt sind.
Line spezielle Ausführungsform des Probenbehälter^
zeigt Fig. 3. ;)is Probenrohr besteht aus zwei κοη/enirischen
Rohren, von welchen d is innere Rohr P, die
Protonenstandardflüssigkeit enthalt, das äußere Rohr
Pn die /ii untersiicheiiue Probe. Da die Empfindlichkeit
dev Apparatur lui Protonen bedeutend holier ist aK
für andea Kerne, kann das innere Rohr sehr da^:1
sein.
Eine spezieile Schaltung, welche an Stelle eines
Frciju^nz-Spaii11ungs-Umwandlers einen Sp.irmungs-Frequenz-Umvvandler
verwendet (,U-f-L'on\erU'rl .-t
als weiteres Ausführungsbeispiel in Fig. 4 dargestellt.
Die Erzeugung der Frequenzen fk. /η ί ; und f„ bo /...
erfols.". wie in Fig. 1. ebenso die Mischung im Mischer
14 zu - ι. Die Referenzspannung 17 wird aber \c<
< auf den Spannungv-ricquenz-l'riv.vand'cr 2! gegebon
und dort in cmc F're.;-.-?n' ι \envandcit. welche in
einem phasenempfindlicheii Detektor 20 mit c \crglichen
und ü^er einen Diskriminator 22 zur Regulierung
des Oszillator·. 12 benutzt wird. Diese Ausführungsfoim
hat geg:njber der ob:n beschneb;nt ,1
den Vorteil, daß der Umwandler sich nicht direkt ir.i
Regulicrkreis 12. 13. 14. 23. 22. 12 befindet unj c!al>
ein 1 requenzvergleich 20 weniger störanfällig ist .u·,
ein Spannungsvergleich 16
Ein weiteres Ausfnhrungsbeispiel zeigt in F"ig. 5
einen Kernrcsonanzspektrographen. welcher umschalibar
für die Aufnahme von hochaufgelosten. protonenstahilisierten
Kernresonanzspektren mehrerer Kernsorten eingerichtet ist. Die Oszillatoren 1 und 12 sowie
die Erzeugung des variablen Vorschubfrequenz durch
die Elemente 17. 20. 21, 22 bzw. 17, 16, 15 sind für
alle eingebauten Frequenzen gemeinsam verwendet, während die für jede Frequenz verschiedenen Elemente
4 bis 9, 11 und 14 je für eine Frequenz in den beispielsweise drei Blöcken 7.3, 24. 25 zusammengefaßt sind.
Mindestens die Verbindung zu der Frequenz ε ist dabei
über einen Umschalter 26 geführt. Der Ausgang wird für jede Frequenz 2Λ. 24, 25 auf entsprechend in bekannter
Weise auswechselbare Elemente im Probenkopf geführt. Die Zahl der eingebauten Frequenzen
kann beliebig, vergrößert werden.
Soll der Kcrnresonanzspcklrograph auch ,nr Aufnahme
von protonenstabilisierien Proto ..-klren
dienen, so wird eine der Frequenzen/* -- A gewählt,
indem /„■ - 0 und m -■ η gemacht werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 dargestellt. Hier wird die Addition einer Frequenz/d sowie
die Multiplikation mit m durch eine unter dem Namen Frequenz-Synthetisator 27 bekannte elektrische Schaltung
durchgeführt, indem die Frequenz fs in diesem
Gerät in viele kleine Teilfrequenzen zerlegt wird, welche beliebig zur Frequenz /s addiert und dann
weiter multipliziert werden können. Durch geeignete Wahl der Teilfrequenzen als kleine Frequenzen/d und
geeignete Wahl von m als Multiplikationsfaktor für die Summenfrequenz können beliebige Frequenzen /L-erzeugt
werden, wobei die übrigen Schaltungselemente gemäß Fig. 1 bzw. 4 bestehen bleiben und nur der
Oszillator 11, welcher die Frequenz fa bis /* erzeugt,
entsprechend angepaßt oder umgeschaltet werden muß Vorteilhaft wird dabei eine Schaltung nach Fig. 1
verwendet, wo aus der im Oszillator 1 erzeugten Frequenz/s durch Multiplikation mit dem Faktor q ir
einem Vervielfacher 28 eine nahe der Ausgangsfre quenz /a- des Frequenz-Synthetisators gelegene Fre
quenz q · fs erzeugt wird. Der Block 29 enthält ein<
Schaltung, wie sie durch die Elemente 4, 5, 6, 7, 8 it Fig. 1 dargestellt ist, wobei die Frequenz/^ des Oszil
ίο lators 7 gleich der Differenz q ■ fs — fk gewählt wird
Auf diese Weise wird die Phase der Ausgangsfrequen; fk des Frequenzsynthetisators mit der Phase der Grund
frequenz fs gekoppelt und ein Abwandern durcr
Phasensprünge verhindert.
Hierau 1 Blatt Zeichnungen
409 614;
Claims (10)
1. Verfahren zur Aufnahme hochaufgelöster Kernresonanzspektren beliebiger Kerne, bei welchem
das Magnetfeld eines Kernresonanzspektrographen während der Aufnahme durch Protonenresonanz
stabilisiert wird und bei welchem die Protonenresonanzfrequenz durch Multiplikation
aus einer Grundfrequenzf„ gewonnen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur
Spektrenaufnahme verwendete Frequenz /* durch Multiplikation aus der um den Betrag/,* veränderten
Grundfrequenz/s + fd gewonnen wird, wobei
fd klein gegenüber/5 gewählt wird, und daß/* in
an sich bekannter Weise durch Addition eii;es Frequenzhubes if variabel gemacht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Spektrenaufnahme benötigte
Frequenzhub ± ι an einer Frequenz /0 erzeugt
wird, welche von derselben Größenordnung wie die Protonenresonanzfrequenz J]1 oder größer als diese
ist, Jaß mit Hilfe eines Oszillators eine Frequenz /o bis fk erzeugt und mit der Frequenz f0 ± t gemischt
wird, und daß die entstehende, mit dem gleichen Frequenzhub : t versehene Differenzfrequenz
f\ t auf die durch die Multiplikation erzeugte Frequenz/v stabilisiert wird.
3. Kernresonanzspektrograph zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung
zur Erzeugung eines polarisierenden Magnetfeldes, mit einer Einrichtung zur Stabilisierung
de«. Magnetfeldes, die einen Standardsender zur Erzeugung einer Frequenz /„ einen Vervielfacher
zur Erzeugung der Protonenresonanzfrequenz J1,
durch ganzzahlige Multiplikation der Frequenz /.,
mit dem Faktor/;, einen Protonenstabilisator sowie Sende- und Empfangsspulen für die Protonenresonanzfrequenz
umfaßt, ferner mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer hochfrequenten Spektrenaufnahmefrequenz
s>>wic mit Sende- und Empfangsspulen und einem Hochfrequcnzcmpfänger
für die Spektrenaufnahmcfrequenz, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Erzeugung
der Spektrenaufnahmefrequen/ eine Schaltung (4, 5, 6, 7, 8) zur Erzeugung einer gegenüber der
Standardfrequenz /, um die Frequenz fd größeren
Frequenz/» -i fd enthält, wobei fd kleh im Vergleich
zu/, ist, weiter einen Vervielfacher (9). der
die Frequenz/,, /«■ um den ganzzahligen Faktor in
auf den Wert/it m ■ (/ /rf) vervielfacht, der
der mittleren Resonanzfrequenz des Spektrunis eines anderen als des Wasserstoffkerns entspricht,
weiter einen in der Frequenz um etwa : 100 ppm regelbaren Oszillator (12) zur Erzeugung einer
Frequenz J0 ·. f. einen stabilen Quarzoszillator (11)
zur Erzeugung der Frequenz/,, /*-, eine Mischstufe (13) zur Erzeugung einer Frequenz /*· .-.die
zur Spektrcnaufnalmie dient und durch Umsetzung der Frequenzen/„ ι ι- und/, bis /j· in der Mischstufe
(13) entsteht, eine Mischstufe (14) zur Erzeugung einer Frequenz ; fans der Spektrenaufnahmcfrequenz/i-
.[ (■ und der aus / \ /,<
abgeleiteten Frequenz /t und einer Einrichtung (16; 20, 22)
zum Vergleich der von der Misehstufc (14) gelieferten
Frequenz ! t mit einer einstellbaren, von einer weiteren Einrichtung (17) gelieferten Referenzspannung oder Referenzfrequenz unter Verwendung
eines Umwandlers (15; 21), und daß das Fehlersignal der Vergleichseinrichtung (16; 20, 22)
zur Regelung des Oszillators (12) dient, der die i· Frequenz/„ :: ε erzeugt.
4. Kernresonanzspektrograph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der
Aufnahme von protonenstabilisierten Protonenspektren die genannte Schaltung (4, 5, 6, 7, 8) zur
ic Abgabe einer der Frequenz /„ im wesentlichen
gleichen Frequenz ausgebildet ist.
5. Kernresonanzspektrograph nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, je den genannten
Schaltungsteil (4, 5, 6. 7, 8), den Verviel-
fächer (9), den Quarzoszillator (11) und die Mischstufe
(14) enthaltende Schaltungsgruppen (23. 24, 25) vorhanden sind, u:n mehrere verschiedene Frequenzen/Λ
== m ■ (/, -f /rf) zu erzeugen, und daß
ein Umschalter (26) zum wahlweisen Einschalten einer der genannten Schaltungsgruppen (23. 24. 25)
vorhanden ist.
6. Kernresonanzspektrograph nach den Ansprüchen 4 ur.d 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine
der Schallur.gsgruppen (23. 24, 25) die Frequenz
fk =£ J], erzeugt.
7. Kerniesonanzspeklrograph nach Anspruch 3
oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Frequenzsynthetisator (27) vorgesehen ist, der die Funktionen
der Schaltung (4, 5, 6. 7. 8) und des Vervielfachers (9) übernimmt.
8. Kernresonanzspektrograph nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vervielfacher (28)
und eine daran angeschlossene Einrichtung (29) zur Ankopplung der Phase des Synthctisatorausgangs-
signals an die Grundfrequenz/, vorgesehen sind.
9. Kernresonanzspektrograph nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Umwandler (15) ein Frequenz-Spannungs-Umwandler ist.
4"
10. Kernresunaiizspektrograph nach einem der
Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daH
der Umwandler (21) ein Spanniings-Frequenz-Umwandler
ist.
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Family Cites Families (1)
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GB1189086A (en) | 1970-04-22 |
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