DE1684697C3 - Vorrichtung zum Abdecken der Flüssigkeit in einem Becken, vorzugsweise einem Schwimmbecken - Google Patents
Vorrichtung zum Abdecken der Flüssigkeit in einem Becken, vorzugsweise einem SchwimmbeckenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H4/00—Swimming or splash baths or pools
- E04H4/06—Safety devices; Coverings for baths
- E04H4/08—Coverings consisting of rigid elements, e.g. coverings composed of separate or connected elements
- E04H4/082—Coverings consisting of rigid elements, e.g. coverings composed of separate or connected elements composed of flexibly or hingedly-connected slat-like elements, which may or may not be wound-up on a fixed axis
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abdecken der Flüssigkeit in einem Becken, vorzugsweise
einem Schwimmbecken, mit einer schwimmfähigen und tragfähigen Abdeckung, welche am hinteren
Beckenende auf einer Welle, die mit einem zum Öffnen der Abdeckung vorgesehener. Antrieb verbunden ist,
zu einer mit Abstand unterhalb des Flüssigkeitsspiegels untergetauchten Rolle aufwickelbar und unter Ausnutzung
ihres Auftriebs von der Welle abwickelbar ist.
Eine Vorrichtung dieser Art ist bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 19 39 332. F i g. 4). Sie hat eine einfache
Ausbildung und bringt darüber hinaus den wesentlichen Vorteil mit sich, daß die Abdeckung sich infolge
des starken Auftriebs, der nach dem Aufwickeln wirkt, und infolge der Unsymmetrie der Rolle selbsttätig
schließt, d. h. sich über den Flüssigkeitsspiegel schiebt, wenn man eine Arretierung der Welle löst, so daß diese
sich im Schließsinne der Abdeckung frei drehen kann.
Es kann jedoch vorkommen, daß die Abdeckung während des Schließvorganges einem Winddruck ausgesetzt
wird. Besonders wenn der Wind von der einen oder anderen Seite auf die Abdeckung drückt, kann es
vorkommen, daß die Abdeckung etwas schräg läuft und dadurch die Schließbewegung abgebremst wird.
Der Erfindung liegt dir Aufgabe zugrunde, diesen
Nachteil zu beseitigen und die bekannte Vorrichtung auf einfache Weise so zu verbessern, daß ein sicheres
Führen der Abdeckung während des Schließvorganges gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den beiden vorderen Ecken der Abdeckung
je eine Schnur befestigt ist, die an dem der Welle gegenüberliegenden Ende des Beckens auf einer im
Schließsinne der Abdeckung wirkenden Federrolle aufwickelbar ist.
An sich ist es bei auf- und abwickelbaren, schwimmfähigen Abdeckungen für Flüssigkeit enthaltende Bekken
bekannt, an den beiden vorderen Ecken einer solchen Abdeckung auf eine oder je eine Seilrolle aufwikkelbare
Zugseile zu befestigen, welche dazu bestimmt sind, die zu schließende Abdeckung in Längsrichtung
des Beckens nach vorn zu ziehen (USA.-Patentschrift 29 58 083, F i g. 5 bis 7). Zum Aufwickeln dieser Zugseile
muß aber bei jedem Schließen der Abdeckung entweder ein besonderer Antrieb betätigt werden, welcher
zusätzlich zu jenem Antrieb erforderlich ist, der zum Öffnen des Beckens bzw. der Abdeckung dient, oder
der Antrieb zum öffnen muß auch zum Schließen der Abdeckung verwendbar, also in besonderer Weise ausgebildet
sein. Außerdem sind die Zugseile von vornherein notwendig, um die Abdeckung überhaupt schließen
zu können, und Federrollen werden bei diesen bekannten Abdeckungen nichv verwendet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung bringt gegenüber der eingangs genannten bekannten Vorrichtung
den Vorteil mit sich, daß auch bei Gefahr eines ungleichmäßigen Ausschwimmens selbsttätig ein Geradeauslauf
der Abdeckung erreicht wird, da die unter Zugspannung stehenden Schnüre die Abdeckung sicher
führen. Im Vergleich zu einer der Vorrichtungen mit durch einen besonderen oder besonders ausgebildeten
Antrieb betätigten Zugseilen zum Schließen der Abdeckung ist es vorteilhaft, daß das Anordnen und der
immer wieder notwendige Betrieb eines solchen Antriebs entfallen; für ein einwandfreies Schließen der erfindungsgemäßen
Abdeckung auch unter ungünstigen Bedingungen genügt es, die Auftriebskraft, der die aufgewickelte
Abdeckung unterworfen ist, freizusetzen.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung wird erzielt, wenn die Federfolle ein wasserdichtes Gehäuse
aufweist und die Feder eine im Gehäuseinnern angeordnete Spiralfeder ist. Auf diese Weise ist die Spiralfeder
völlig wartungsfrei untergebracht.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich für ein Becken mit Handläufen, wenn
jede Schnur derart vorgesehen ist, daß sie mit geringem Abstand vom Beckenrand und oberhalb des benachbarten
Handlaufes verläuft. Hierdurch wird erreicht, daß die Schnüre auch in geöffnetem Zustand des
Beckens in keiner Weise stören; die Abdeckung selbst ist frei schwimmfähig dicht oberhalb der Handläufe geführt,
die gleichzeitig als Sicherheitsunterstützung für die Abdeckung dienen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
im Schema dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein Schwimmbekken mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei die
Abdeckung teilweise ausgefahren ist,
F i g. 2 die Draufsicht auf einen Teil des Schwimmbeckens gemäß F i g. 1,
F i g. 3 einen Teilquerschnitt gemäß Schnittlinie IiI-III in Fig. I und
Fig. 4 eine Einzelheit aus F i g. 1 in vergrößertem Maßstab.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist im Erdreich 1 ein Schwimmbecken 2 eingebaut, welches mit Wasser gefüllt
ist. An dem linken Ende des Beckens ist ein Kasten 4 mit Überlauf 5 angeschlossen, und zwar so, daß eine
Durchtrittsöffnung 6 für eine Abdeckung 8a vorgesehen ist. Im unteren Teil des Kastens, d.h. mit Abstand
unterhalb des Flüssigkeitsspiegels 3, ist eine Welle 7 drehfähig gelagert, welche mit einem nicht gezeigten
Motorantrieb verbunden ist, welcher seinerseits dazu dient, die Abdeckung 8a auf der Welle 7 zu einer Rolle
8 aufzuwickeln. Zwiscnen der Rolle 8 und der Öffnung
6 sind feststehende Führungen 9 und 10 für die Abdekkung
8a vorgesehen. An dem vorderen Ende der Abdeckung 8a ist eine Verstärkungsschiene 8b vorgesehen,
an deren beiderseitigen Enden Befestigungspunkte U für je eine Schnur 12 vorgesehen sind. Die Schiene
%b kann aber auch fortfallen, wenn die Schnüre 12 unmittelbar
an Befestigungspunkten 11 der vorderen Leiste der Abdeckung 8a angebracht werden. Die Abdekkung
8a besteht in an sich bekannter Weise aus formschlüssig ineinandergreifenden Leisten aus schwimmfähigem
Material, vorzugsweise aus Kunststoffhohlprofilen, deren Enden flüssigkeitsdicht verschlossen sind.
Die Schnüre 12 sind auf Federrollen 13 aufwickelbar,
welche in je einem Gehäuse 14 untergebracht werden können. Gemäß Fi g. 4 besieht jede Federrolle 13 aus
einem zylindrischen, an den Stirnflächen abgeschlossenen flüssigkeitsdichten Gehäuse 13a, welches außen
eine Rille zur Aufnahme der Schnur 12 aufweist. Das Ende der Schnur 12 ist am Gehäuse \^a befestigt. Im
Innern des Gehäuses 13a befindet sich eine feststehende Achse 17, an der das eine Ende 18a einer Spiralfeder
18 befestigt ist. Das andere Ende 186 der Spiralfeder 18 ist an der Innenwand des zylindrischen Gehäuses 13a
befestigt. Die Spiralfeder 18 ist so gestaltet, daß sie eine Federkraft in Richtung des Pfeiles 19 auf die Federrolle
13 und damit auf die Schnur 12 ausübt, die vorteilhafterweise eine Nylonschnur ist.
Wie F i g. 3 deutlich zeigt, ist die Abdeckung 8a
schwimmfähig und mit geringem Abstand oberhalb eines Handlaufes IS geführt, der in üblicher Weise
durch Träger 16 an der Wand des Schwimmbeckens 2 befestigt ist.
Es ist ersichtlich, daß die Schnur 12 mit geringem Abstand vom Beckenrand und oberhalb des Handlaufes
15 verläuft.
Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Vorrichtung
ist im wesentlichen folgende: Wenn das Schwimmbecken 2 geschlossen werden soll, wird eine
Arretierung der Welle 7 gelöst, so daß sich der Auftrieb infolge der Anordnung der Welle 7 bzw. der Rolle 8 mit
Abstand unterhalb des Flüssigkeitsspiegel 3 und infolge der Unsymmetrie der Rolle 8 im Schließsinne auf die
Abdeckung 8a auswirkt. Die Abdeckung 8a schiebt sich also selbsttätig über den Flüssigkeitsspiegel des
Schwimmbeckens 2, wobei gleichzeitig die Spiralfedern 18 der Federrollen 13 über die Schnüre 12 zur Wirkung
kommen und eine sichere Führung der Abdeckung 8a während des Schließvorganges bewirken, und zwar
auch dann, wenn die Abdeckung 8a während dieses Schließvorganges einem Winddruck von irgendeiner
Seite unterworfen ist. Zum Öffnen der Abdeckung 8a wird der an der Welle 7 angreifende Motorantrieb eingeschaltet,
so daß sich die Welle 7 dreht und die Rolle 8 entsteht, wobei die Abdeckung 8;i zurückgezogen wird
und die Spiralfedern 18 der Fudcrrollen 13 wieder gespannt
weiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Abdecken der Flüssigkeit in einem Becken, vorzugsweise einem Schwimmbekken,
mit einer schwimmfähigen und tragfähigen Abdeckung, welche am hinteren Beckenende auf einer
Welle, die mit einem zum Öffnen der Abdeckung vorgesehenen Antrieb verbunden ist, zu einer mit
Abstand unterhalb des Flüssigkeitsspiegels untergetauchten Rolle aufwickelbar und unter Ausnutzung
ihres Auftriebs von der Welle abwickelbar ist, d a durch gekennzeichnet, daß an den beiden
vorderen Ecken (U) der Abdeckung (Sa) je eine Schnur (12) befestigt ist. die an dem der Welle (7)
gegenüberliegenden Ende des Ceckens auf einer im Schließsinne der Abdeckung (8a) wirkenden Federrolle
(13) aufwickelbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federrolle (13) ein wasserdichtes
Gehäuse (13a) aufweist und die Feder eine im Gehäuseinnern angeordnete Spiralfeder (18) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für ein Becken mit Handläufen, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Schnur (12) derart vorgesehen ist, daß sie mit geringem Abstand vom Beckenrand und oberhalb
des benachbarten Handlaufes (15) verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEG0050316 | 1967-06-09 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1684697A1 DE1684697A1 (de) | 1971-04-15 |
DE1684697B2 DE1684697B2 (de) | 1975-04-17 |
DE1684697C3 true DE1684697C3 (de) | 1975-11-27 |
Family
ID=7129312
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19671684697 Expired DE1684697C3 (de) | 1967-06-09 | 1967-06-09 | Vorrichtung zum Abdecken der Flüssigkeit in einem Becken, vorzugsweise einem Schwimmbecken |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1684697C3 (de) |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3512134A1 (de) * | 1985-04-03 | 1986-10-09 | Hans 7958 Laupheim Miller | Aufrollbare abdeckung fuer becken, insbesondere schwimmbecken |
AUPQ473399A0 (en) | 1999-12-16 | 2000-01-20 | Neumann Steel Pty Limited | A spool |
FR2824579B1 (fr) * | 2001-05-10 | 2003-12-12 | Claude Bonnet | Bloc compact pour bassin de piscine a debordement |
-
1967
- 1967-06-09 DE DE19671684697 patent/DE1684697C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE1684697A1 (de) | 1971-04-15 |
DE1684697B2 (de) | 1975-04-17 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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