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DE1449729U - - Google Patents

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Publication number
DE1449729U
DE1449729U DENDAT1449729D DE1449729DU DE1449729U DE 1449729 U DE1449729 U DE 1449729U DE NDAT1449729 D DENDAT1449729 D DE NDAT1449729D DE 1449729D U DE1449729D U DE 1449729DU DE 1449729 U DE1449729 U DE 1449729U
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DE
Germany
Prior art keywords
door
seal
floor
door frame
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT1449729D
Other languages
English (en)
Publication of DE1449729U publication Critical patent/DE1449729U/de
Active legal-status Critical Current

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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Tür zum gasdichten Abschluß von Schutzräumen und dergl. mit in der Fußbodenebene abschließender Türschwelle.
  • Bei den bekannten gasdicht abschließenden Türen für Schutzräume oder sonstige dicht abzuschliessende Räumlionkeiten wird meist eine Winkeleisenzarge als Widerlager der rund um am Türblatt angeordneten Dichtung vorgesehen, die dann dicht in das Mauerwerk unter Zuhilfenahme von Mauerankern eingebaut wird. Hierbei ist es bisher üblich, den unteren Teil der Türzarge oberhalb des Fußbodens auf einem Mauersockel anzuordnen, um einerseits das einwandfreie Anliegen der Türdichtung und das hindernislose Bewegen des Türhhttes zu gewährleisten und andererseits die für den unteren Türzargenteil notwendige Höhenabstützung oberhalb d@s Fußbodens zu erreichen.
    Der das untere Schwellenwideriager tildende Mauersookel mit
    dem unteren TUrzargen- und Rahmentoil hat cewtShhlich eine
    Höhe von 10 cm und bildet in dieser Höhe ein großes Hindernis beim Betreten des Raumes. Beispielsweise wird im Falle eines Luftschutzalarmes das Betreten der Sohutzräume stete in hatiger Form erfolgen, wobei meist ein großes Gedränge entsteht. Es ist verständlich, daß die Türschwelle dabei nicht beachtet wird und die eintretenden Personen zu Fall Kommen. Hier werden nicht nur die zu Fall gekommenen Personen durch die nachdrängenden Schutzsuchenden gefährdet, sondern es entsteht bei einer solchen Gelegenheit eine Panik- Stimmung, die ungeahnte Auswirkungen haben kann.
  • Die vorstehenden Fußschwellen bilden aber auch ein großes Hindernie bei dem Transport von Kranken und gebrechlichen Personen, sow@e beim Einbringen von Gütern, die bei eintretendem Alarm mittels fahrbaren Transportgeräten in Schutz gebracht werden müssen. An ein Einfahren von Wagen ist dabei nicht zu denken. Zu normalen Zeiten werden nun Schutzräume vornehmlich in Fabriken, Warenhäusern, kasernen und dergl. oft als Lagerräume benutzt. Dabei ist der transport der Waren mittels Radkarren wohl erwünscht, um das Einlagern der Güter zu vereinfachen, bezw. bei schweren Gegenständen überhaupt zu ermöglichen.
  • Man hat sich bisher so geholfen, daß über die vorstehende
    Fußschwelle eine Fahrbrücke gelegt wird um das Einfahren.
    von Transportkarren zu ermöglichen. Abgesehen davon. daß solche Einrichtungen erhebliche zusätzliche Kosten erfahren, ist deren Handhabung auch mit großen Umständen verbunden.
  • Das Auflegen beim Öffnen der Tür und das Wegräumen vor dem Schließen der Türnimmt viel Zeit in Anspruch, sodaß im Felle des Alarmes unter Umständen die Schutzraumtüren
    nicht rechtzeitig g schlossen werden kt<n. Dus lose
    Uberlagern der hochstehenden Türachwelle durcn die Fahr-
    brücke verursacht beim Einfahren der Transporckarren erheblich@ Erschütterungen und starke Stoßbelastungen, die das Lockern der TUrzarge im Mauerwerk zur Folge haben, womit das Eindringe@ der Kampfstoffgase in das Innere des Sohutzruumee ermöglicht wird.
  • Schließlich wäre noch zu erwähnen, daß die vom Boden vorstehende Türschwelle ständig an der Dichtfläche beim Eintreten der schutzeuchenden Personen durch die Schuhe und Stiefel angeschlagen wird und da die Befestigung des unteren Teiles der Türzarge nur einseitig im Mauerwerk erfolgt, wird auch hierbei sehr leicht eine Lockerung eintreten kennen. Die Beschädigung der dichtflüche ist gleichfalls ein Nachtyeil, zumal die Türrahmendichtung eine geringfügige Abmccung besitzt und
    größere Dhtflächenbeochädiungen nicht überbrückt werden
    können.
    Die Neuerung beseitigt die aufgefUhrten NacMcilc, indem die
    Sohutzraamt'lr ohne vorotetendes Sch'.'.'ecnacr aucebildet
    wird. Der untere Teil der TUrzarge L'. us vorne: mlich'.'.'inkeleisen
    liegt mit dem oberen Schenkel in der Ebene des Fußboden.
    Einesteils ii d zu diesem Zwecke im Berebh der ; ung
    eine Bodensenkung angeordnet, die nur eo bemessen ist, daß
    die türdichtung geen åle Dicntflche des unteren Se. weiten-
    Widerlagers anschlagen kann. Normalerweise beträgt die Tiefe der Bodennenkung 2, 5 bis 3 cm) sie kann aber in einem gewollten Ausmaß in der Mitte tiefer gehalten werden, beispielsweise zum A ffanen von Schmutz ode@ Schuttmasce. Bei geöffneter Tür wird die Bodensenkung durch einen bereitstehenden klappbaren oder ausziehba@en Einlageteil ausgelegt, dessen Oberfläche mit der Fußbodenebene übereinstimmt. Hierzu dient entweder ein in die Bodensenkung passender Holzbelag oder ein ausziehbarer Holzrost, dessen Betätigung gegebenenfa@ls zwangläufig mit dem Öffnen und Schließen der Tür in Verbindung gebracht werden kann.
  • Um die Bodensenkung auf ein Mindestmaß zu beschränken, werden die Türen zweokmäßigerweise mit Hubscharnieren oder mit besonderen Hubeinrichtung versehen, die das Anheben der Tür beim Öffnen in angemessener Höhe ermöglichen und das Schleifen der unteren Türkante über den Fussboden vermeiden. Dabei wird zweckmäßig die Hubvorrichtung so gestaltet, daß kurz vor
    dem anschlagen der T.'ir geen die Türzarge der größte Teil dos
    Absinkens erfolgt. D e Hubeinrichtung ermöMcht auch die Beschränkung der Bodensenkung auf ein kleinstes Brcitenmuß sodaß gegebenenfalls nur eine einfache Holzlatte für das Auslegen aer Bodensenkung bei geöffneter Tür erforderlich ist.
  • Diese Art der schwellenlos gestaltet@n Tür hat noch den besonderen Vorzug, daß in der Konstruktion keine Abweichung von den Normulturen besteht, da Türb@att @nd Türzarge, Scharniere und dergl. unverändert sind. Es können daher vorhandene
    Türen mit Uberstehender TUrac'.'.'lle ol&e große Mühe in schwellen
    lose TUosn umgewandelt werden. Wo das Anheben des Türblattes
    beim öffnen e, tordeilich ist genügt daa Anbringen einer ein-
    fachen Stabhebeoinricntung.
    Eine weitere Ausführ sfolm der sc wälenlosen Tür gemäß
    der Neuerung besteht d@@in, daß der untere Teil der Türzarge eine vergrößerte Breitenabmeseung erhält und durch Schräganlaufen des in der Bodenebene liegenden Zargenschenkels die Bodensenkung und das dichte Widerlager gebildet wird. In diesem Falle wird der untere Teil der Türdichtung unterhalb der Tilrblattabkantung angeordnet. Hierbei kann sowohl eine besondere Dichtung als auch die Durchführung der normalen Türblattabdichtung
    vorgesehen werden. Diese AuafUhrun., cform der oshwollenloaen
    Tür bietet den Vorzug, daß überhaupt keine zusätzlichen
    Handgriffe beim Ufßcn und Schließen der Tür notwendig sind.
    Sollte zufällig eine Scmu-tzbaeerun auf dar Dicht-\ ? ider-
    lagerfläche beim Eintreten der sohutzsucbe :. n Personen er-
    folgen, so wird diese durch die . nia'. r de unterc Dichtung
    abgedr : inet oder überbi-liclt, io', es cin leio.. tes
    fr denjenigen, der die Tu'schli-. oL, di wenige Schnutbia*-
    cl
    ßcrunß mit einer F'ußbev/üunß. zu entfernen. Die Vnkc.. un
    des unteren Teiles der'rUrzarce im Fußbo'. \cn-Mntlc'WC1'k iot Bohr
    zuverlässig und gaalelt, de der sanze abstehende Y. inkeluinon-
    Bcenkel im Fußbdemnauerwerk vcrn\ert llct.
    Auch bei diesc Au. afUh -nr. forfn der ne'.'. vcllenloccn Tür wird
    zweckmäßlhgerwoise die Türebeelrlchtun vorgesehen, die bcim
    cl
    oeffnen und Schließen der Tür die Tdrdichtzze in angcnzessenem
    Abstand vom Boden hält und kurz vor (lein des Tur-
    blatt, es rOgcn dic ilrznrge ein in zweckmäßiger Weise rasches
    Abhinkcn dcsneben bewirkt, wodurch dünn dje untere Dictung
    zur Anlage kommt. Dn Anprcen dieser 1'icLtung ict sowohl
    durch das Eienßiwicht der Tür, us auc. durch das Anziehen
    des Türbattos gepen die schräg anlaufende Pußac : n'/u] le gesichert
    An Hand der Zeichnung soll die Ncunrung näher erläutert v.-ei'Crn.
    Flg. I zeigt eine Schutzraunrüur in der Aufonancicht, wobei
    die Bodeneenkung im Querschnitt dargestellt iet.
    Mit Bezug auf die Darstellung nach Fig. I zeigt Fig. II den
    Länequoreohnitt und Fig. III den Grundrioa mit der Tür im
    Querschnitt. I Das Türblatt 1 ist mit den Scharnieren 2 an
    der als Winkeleisen ausgebildeten Türzarge 3 angeschlagen
    und besitzt an der Innenseite dn bo. LJe. : soitn zu betätigende
    Zentralseliloß 4 Außerdem ist (ias ilbliche rgas 5 und
    der Handgriff 6 vorßcücton, 13 ist zu erkennen, wie die
    Tür in die Bilde Senkung hineinragt.
    In zeigt in vergrößerter Darstellung den Querschnitt A-A
    durch die Untrute der Tur, jamt dem unteren Teil der TTür-
    zwar£ 3t die im Fußbdh derart feot cinenort ist, duB de
    abwärts führende Schenkel 3a noch zu einem Teil in dac Fu. B-
    bodenHau. i'wcrk hc. : cinrat. Der ALstand sv.'iccf- Bodensenkung
    8 und FUBu'dsnobc. ntc 9 ent richt den.. rl'oidernicsn zur
    wirkungsvollen ALuichtunj mi'. Irj drr TihltLdichtung 10
    und berat nor'.. l'. i :/eioo 2, bis 3 cm,'.'.'obei in der Mi ! e
    eine grUßcre Anscnkun. vor ef'n'.'.'crdcu anu. Die Dichtfläche
    11 n öc].) unmcn u. rui- nsc ! i< :.' : cl 5a ic,. t in Schutz der
    ] 30 (int , :. r. s e. a Ci nef clEd', t eiz 3sen
    die 2 riit, e, »
    aU. !-'C ! JOt :-t.
    Pur Jai ;/jT.'.'jbcn de :) 2 ?. L' ' ! ; . t'.. 3 bei !'. AGccnn ind ctwddrr
    die crnicrc 2 niL . f : ic ''ut''n Hu : inricLtuncn uue-
    . cuatLct, od e- j.. :.'..'i'd ine iuh b : ... e Stützstang n-
    Hcboeinichtunj 12 (Fic. l) bcsuncr nbrcht.. Dao Anschla-
    gen der bosondcren Hebevorrichtung 12 ist wccfi der cinfache-
    ren I !'.. c3tellun3v ; ciBc mit ucnir KoLon verbunden, als \'.'enn die
    Scharniere 2 als Hubacharniere ausgebildet cind. Zudem kann
    diese Einrichtung nur im Bedarfsfalle in Tätigkeit gesesetzt
    werden, da das Anheben der Tür normalerwoleo nicht n twondig
    legt.
    Bei geöffneter Tür wird zwecks ungchindeiten Durchgangs die
    Bodensenkung 7 durch einen Holzbolag oder einen Holzroet
    ausgelegt.
    Fig. V zeigt im Zusammenhang mit der Türöffnung den Querschnitt
    durch den Holzbelaß 13, der mitLela des Scharnieres 14 in
    PuBbodnnhhe mittelbar am'.'aucrwck angelenkt ist. Der Fußboden-
    belag ist hier hoch geklappt und in einer an dz-seitlichen
    Mauer dos Durchganges zur Schj. tzrumtUr : mg. braoil Len Schnapp-
    feder 15 gehalten. Diaoc Art do An, i nm\ do3 Fußbjden-
    belses zur Auffüllung der B. onucUAun lu nur da möglich,
    wo der Zug zur Schut : : raumür an eLnr Seite. duroh eine
    y.'anu ab, renzt isL. Bofinct ich nun die chutraumtHr in ei-
    ner durchje enden glatten. iiJ, so Ui ciuü. ß dür Ausfhrml a-
    form nach Fig. VI der FuBbcicnbciag 13 durch An nkunj n
    eine hochsc)'enkb. re LaLto 16 in eine 17 der
    in der
    in der Türblattebcno v/ultt. r verlauf rcn AbicnnOMucr
    18 cincccnkt.'.-cr<n. Dio . cchict d<. :. f.. t, daß der FuBboden-
    18 einGoG ( ; . : : nkt
    der 13 Hhcr die Sch : rnicrc 19 um 180 e. u. :, der odon-
    .
    der Stützlatte 16 über das SharnLor 2o erfolgt.
    Die Fig. VI zeit dif : Drafoicht auf die B. dcnailue 13, 16
    bei das3etel''t"rn ucrsohnitt der Ru-na'cßranz'uTßanauer 18,
    in welcher die Türzarge 3 eingebaut ist.
    Fig. VII veranschaulicht eine andere Auauhiuneaform der Ab-
    deckung der Bodensenkung, indem ein auozichbrer Holzroot 21
    in Xnwendung kommt, der in dieser FiG. in der Draufsicht und in
    t3
    ausgezogenem Zustand gezeigt wird. Der ausziehbare Holzront 21
    besteht
    aus einem beweglichen Teil und aus einem fest am Fußboden verankerten Teil 21a. Letzterer ist in Höhe der Fußbodenoberkante vor der Bedensenkung 7 fest eingebaut und nimmt die auszieh baren Holzroststäbc 21 bei geschlossener Tür auf, indem diese
    in die Zwiachenräuno der fost montierten Holzrostetäbe zusammen-
    hängend eingcEc : iobeil werden. Fig. VIIa zeigt den Querschnitt durch
    den Holzrost 21, 21a bi cinj oohobenem losen Teil. Die Betätigung
    des auszichbarcn RosLteics zur Auffü lung der Bodensenkung 7
    kann über Lein'. rollen 22 mittels der Zugbänder 23 durch Lenk-
    einrichtung 24 erfolgen. Hierbei ist eine unmittelbare Koppelung
    mit der Schutzrawntür möblich und z ar derart, daß unter Anwendung
    einer entsprechenden Übersetzung in der Umlenkeinrichtung der Rost
    beim offnen der Tür ausgez"Gcn wild und beim Schließen de. : Tür
    unter Fede@einwirkung oder dergl. automatisch zurückschnellt. Unter Zuhilfenahme der Türhebeeinrichtung 12 oder beim Einbau von Hubscharn@eren kann die Bodensenkung 7 auf ein ringes
    Breitcamaß bc. ohränkt werden, wie dies in Fi. VIII dargestellt
    ist. Die Tür fill ! rt beim Öffnen die durch strichpunktierte Linie 25 dargestellte Bewegung aus und erreicht bei verhältnismäßig kurze, Schwenkbewegung eine Hubhöhe, die das Ubergleiten
    über die Fußboenoberkante 9 ermöglicht. In die schmale Boden-
    aussparung 7 kann in diesem Falle eine einfache Holzlatte zur Abdeckung gelegt werden, die in der@elben Weise klappbar angeordnet werden kann, wie das mit dem Holzbelag 13 der Fall ist.
  • Die Ausbildung der sohwellenlosen Tür mit unter der Türblattkantung angeordneten Dichtung zei, n die Fig. IX - XIV.
  • In der Ausführungsform nach den Fig. IX, X, und XI ist eine besondere Dichtung unterhalb der Türblattabkantung angeordnet, Fig. IX eigt den Schnitt A-A, Fig. X den Grundriss im Schnitt und Fig. XI die Seitenansicht im Schnitt B-B von einem Eokteil der Tür. Für den unteren Teil des Türzargenrahmens ist ein ungleichschenkliger Winkel 26 vorgesehen, der in demnitder FuB-boenoberfläche abschneidenden längeren Schenkel eine schräg anlaufende Abkantung aufweist, wodurch eine Bodenhebung 27 bewirkt wird. Gegen die schräg anlaufende Fläche 28 stützt sich die unter dem Türblatt in der U-Eisenfuhrung 29 gehaltene Dichtung 30 ab. Diese hat an den beiden Enden eine Verbreiterung
    31 nach oben, um einen dichten Anschluß stegen die Türrahmen-
    dichtung 10 zu bewirken. Das Zusammentreffen de@ beiden Dichtungen erfolgt im Bereich der Anschlagfläche gegen die Türzarge 3, deren Abgrenzung in Fig. XI dur@ eine strichpunktierte Linie angedeutet ist. Die Türzargcndichtung lo ist an der Stelle des Zusammentreffens mit der unteren TUrdichtung um ein angemessenes
    Stück wagerecht weitergc ührt. An der Stelle des Zusanmentreffens
    der Dichtungen 10. 30 erhält die untere Türblattabkantung einen Ausschnitt 321 ebenco ist dei der Türzarge zugekehrte Sch@nkel des unteren Dichtungstragers 29 an der Stelle 33 abgeschnitten, und die Dichtung nach der Türzarge zu verbreitert um das Auftreffen dieser Dichtung über die Türzarge 3 zu ermöglichen. Der Übergang der Dichtung@fläche der aufste@enden Türzarge 3 in den unteren Teil 26 erfolgt zweckmäßigerweise durch eine Abrundung 34, wie dies in Fig. IX dargestellt iat.
  • Obschon die untere Dichtung 30 beim Anziehen des Türblattes gegen die Türzarge durch das Anlaufen gegen die schräge Fläche 28 hinreichend angezogen wird, kann dennoch durch Einwirkung des Ttirgewichten selbst eine weitere Erhöhung der Anpressung dieser Dichtung vorgesehen werden. Dies geschieht wieder durch die Anordnung der TUrhebeeinriohtung 12 wie in Fig. I dargestellt oder durch Hubsch@rniere, welche das Türblatt beim Öffnen anheben und kurz vor dem Anschlag desselben gegen die TUrzarge die Absenkung freigeben, sodaß die TUr mit vollem G, viieht sich auf die untere Dichtung aufsetzt.
  • Die Fig. XII, XIII und XIV zeigen eine Aueführumeoform, bei welcher die Türzarg dichtung 10 auch aber die untere Kunte der unteren Türkantung durchgeführt ist. Es wird also die besondere Anordnung der unteren Türdichtung hierdurch erübrigt.
  • Fig. XII zeigt den Schnitt o-o, Fig. XIII die Seitenansicht und Fig. XII den Grundriß im Querschnitt von einer Türecke.
  • Es ist zu erkennen. wie die Dichtung 10 durch eine Unterbrechung 35 in der unteren Türzargenabkantung hindurchgeführt und unterhalb der Abkantung 36 in del Führung 29 gehalten wird. Der vordere Schenkel der Türblattführung 29 ist an der Stelle 37 wiederum unterbrochen, um das Anliegen an die Türzarge 3, die in Fig. XIII durch die strichpunktierte Linie angedeutet ist, zu ermöglichen.
  • Der Übergang der Dichtungsfläche der TUrzarge 3 in die Dichtung des unteren Zargenteiles 26, bezw. in die schräg anlaufende Dichtungsfläche 28 erfolgt wiederum durch eine Abrundung 38, die wie in Fig. XIV durch die Linie 239 angedeutet ist, nach der Außenkante des Schenkels der Türzarge 3 schräg ausläuft. Die Überführung der Türblattdichtung 10 von dem senkrecht abfallenden Teil unterhalb der Türblattabkantung 36 geschieht zweckmäßig über eine Abrundung an der Unterbrechung 35.
  • Auch bei dieser durchgehenden Anordnung der TurbJatLdiohtung kann zweckmäßigerweise die Türhebeeinrichtung gemäß den Darlegungen zu der Ausführungsform nach Fig. IX - XI in Anwendung gebracht werden. Durch die Anhebevorrichtung des Türblattes wird eine bessere Kontrolle der Türdichtung und eine sehr leichte Auswechslungsmöglicheit erreicht. Es ist verständlich, daß für die Türzarge und die Dichtungaträger im Bedarfsfälle auch andere Profile gewählt werden können, mit deren Hilfe die erfindungsgemäße Ausbildung der mit dem Fußboden abschliessenden Türschwelle wirk@amer gestaltet werden kann. Schutzansprüche. 1. Tür zum ga@dichten Abschluß von Schutzräumen, Unterständen und dergl. mit in der Fußbodenebene abschliessender Tür-
    schwelle, dadurch daß der untere Teil des
    Türzurßenrhmena 3, 2L mit dem oberen Schenkel in der Fuß-
    bodenebene 9 liegt und die Anschlag, fläohf 3b, 28 Jes
    unteren Teiles der TUrzargendiohtung 102. o d ch eine bel
    geUf :'netor TUr abgedeckte Bodennenkurlü 79 in welcher sich

Claims (1)

  1. das Türblatt beim Ausschwenken oder Einschwenken bewegt, oder durch eine schräg anlaufende Fläche 28 des unteren Teiles 26 der Türzarge 3 freigegeben, bezw. gebildet wird, wobei das Türblatt beim Öffnen angehober. und beim Schließen soweit abgesenkt wirdt laß d9 ; unteze Teil der Ti ch : ung wirksam aur die Dichtfläohe 3b, 28 uf- trifft. -
    2. Tür nach Anspr. 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nordnung der Bodensenkung 7 zur Freilegung der Dichtfläche 3b eine normal ausgeführte Türzarge 3 zur Verwendung gelangt, gegen welche die üblicherweise am inneren Teil der Türb. ttabka tung durchgehend angeordnete Dichtung 10 anschlägt. 3. Tir nach Anspr. 1, dadurch gehenuzeichnet, daß bei Anordnung der schräg ankaufenden DichLflächc 28 im Bodentcii 26 die TUrzarge 3 eine unterhalb der untr ren Türbl. ttatkantung
    angeordnete Dichtung 3o z. B. in einem ungleichse@enklig ges'alteten U-Eiren 29 gehalt-an wird. wobei die Dichtung an beiden Enden eine die in der Türblattabkantung und dem Dichtungsträger 29 vorgesehenen Durchbrechungen 32,33 durchdringende Verbreiterung nach obun uhd nach aussen derart erfährt, daß einerseits die in entsprechendem Au maß waagerecht weitergeführte Türza@gendichtung 10 @ngepresst und in Gemeinschaft mit dieser in dem Bereiche der Dichtfl ! iche der Türzarge 3 die Übergangsabdichtung gegen die Türzarge erfolgt.
    4. Tür nach Anspr. 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die normale Türdichtung lo durchgehend mit der Fußbodenabdichtung einen Teil bildet, indem die seitlichen Stränge durch eine mit Abrundungen versehene Unterbrechung 35 der TUrblat-uablentun unt, rlirz b der letzteren in den Dichtung träger 29 geführt sind, dessen vorderer Schenkel in der TUrblattecke elne Untei-brechung 37 in einem solchen Aus- maß erfuhrt, daß die Türdichtung 10 den Übergang der Dichtfl ehe der aufsteigenden Turaige und der Fußboden- zarge trifft. 5. Tür nach Anspr. 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang der Dichtfläche an der aufate enden TUrzarge 3 in de Diciitflache 28 des Bodenzargenteilee durch eine Abrundung 34, 38 dergestalt vorgenommen wird, daß sich
    die Abrundung dem der Ab'ifgung der Dichtung entsprechen- den Fläci. enver) r-uf anpa-ct. 6. Tür nach Anepr. 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodensenkung 7 bei effneter Tdr mit einer aufklapp- baren Holzplatte 13 abgedeckt ist, die- :. weder unmittelbar an einer senkrecht ur Türöffnung vorlauferlden'-Vnnd ange- lenkt und in ßoffnetem Zuetond bclepieinweiee durch einen Vedersclnäpper 15 ee'u1tcn v.'ird. 7. Tür nach Anspr. 1-2 und 6, d-urch eknnnz, i hnet, daß die Holzplatte 13 an einer La : e 16 an um 1800 umschlag- bore Scharniere 19 bcfeotißt iFt, wobei die Latte an der in der Türebene verk ufenden'and klappbar angelcnkt ist
    und beim Aufheben der Bjdonabdeckung die Unterbringung der Platte 13 in einer Mauernische 17 ermöglicht. 8. Tür nach Anapr. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodensenkung 7 durch einen ausziehbaren Rost 23 bei
    bei geöffneter Tür abgedeckt ist, der bei geschlossener Tür in den feststehenden, vor der Bodensenkung angeordneten Rostfang 21& mit d&r Fußbodenfläche abscMiessend einge- schoben wird, wobei das Aua-und Einziehen durch eine Rollenlenkeinrichtung 22, 234 ejfolgen kann die gegeben- enfalls mit der Tür zu dem Zwecke gekoppelt ist, daß die den R'.'wegun. en und der Stellung der Tür entsprechende Stellung des ausziehbaren Roates zwnsläufig bewirkt cl wird.
    9* Tür nach Anspr. 1-2, gekennzeichnet durch die Anhebung der Tür bei der Oi'i'enbe'.'.-cung dergestalt, daß kurz vor dem Anschlag d'r Türdichung gcger die'Türzt. rge 3 du freie Absinken des Türblattes erfolgt und dru ienßiht der TUr uuf die untere Dichtung 3o 0.iirko'm wird, woi dns Hbcn und Sanken der Tür in an sich beknr er Weise durch Anordnung einer Türhebeeinrichtung 12 oder durob Ausbil- dung der Sc arniere 2 als Hubsc nire erfoigt. lot Tür nach Anpr. 1, 2, 9 dadurch gehennzeichnet, daß das Anheben der Tür beim Öffnen in einer Au-maß erfolgt, das die Beschränkung der Bodensenkung 7 auf ejn geringes Breiten- maß und damit die Abdeckung bei g. offnerer Tür durch eine e ; nfaohe Holzlatte ermölic'. t.
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