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DE128395C - - Google Patents

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Publication number
DE128395C
DE128395C DENDAT128395D DE128395DA DE128395C DE 128395 C DE128395 C DE 128395C DE NDAT128395 D DENDAT128395 D DE NDAT128395D DE 128395D A DE128395D A DE 128395DA DE 128395 C DE128395 C DE 128395C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bellows
lever
instrument
compressed
player
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Active
Application number
DENDAT128395D
Other languages
English (en)
Publication of DE128395C publication Critical patent/DE128395C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/02Blowers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Musikinstrumenten zur Erzeugung von Druck - oder Saugluft. Die Aufgabe, welche durch diese Vorrichtung gelöst werden soll, besteht darin, die beiden zu beiden Seiten eines Reservebalges angeordneten Schöpfbälge durch einen nur nach einer Richtung hin wirkenden Druck, der z. B. durch das Knie gegen einen Hebel ausgeübt wird, in Thätigkeit zu setzen und zu erhalten, und zwar in der Weise, dafs der eine Balg unter der Wirkung einer ihn schliefsenden Druckfeder steht und der andere Balg mit dem ersten durch eine Schubstange verbunden ist.
Die Zeichnung stellt ein mit der Vorrichtung versehenes Miniaturharmonium, welches nur etwa den Raum einer Zither einnimmt und an jeder Tischplatte befestigt werden, kann, dar. Fig. ι ist ein Längenschnitt des Instruments, Fig. 2 ein Querschnitt durch eine der Balgkammern. Die Art der Oeffnung der Cancellen mittelst Klaviatur u. s. w. ist hierbei, als zur Erfindung nicht gehörig, fortgelassen.
Auf beiden Seiten des Instrumentenkörpers a und des unter dem Resonanzboden b befindlichen Reservebalges c sind in je einem abgetheilten Räume die Bälge d und e eingesetzt. Die Deckplatten dieser Balgräüme bieten zugleich eine bequeme Auflage für die Arme des Spielenden. An dem Balg e ist ein in Lagern drehbarer Hebel / derart angebracht, dafs er sich mit seinem kurzen Arm g gegen ein Druckkissen h der Balgwand lose anlegt.
Der lange Hebelarm/ist aus dem Körper a nach aufsen und so weit herabgeführt, dafs das Knie des Spielers sich gegen die drehbare Scheibe i anlegen und durch eine Auswärtsbewegung den Hebel/ in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) drücken kann. Der Balg e wird dadurch zusammengedrückt und der mit ihm durch eine Gelenkstange k verbundene Balg d, gegen dessen Aufsenwandung eine Feder vi anliegt, zugleich geöffnet. Während also durch Schliefsung des Balges e die Luft aus demselben in den Reservebalg c gedrückt wird, saugt der Balg d Luft auf. Läfst dann der Spieler den Druck gegen den Hebel / nach, so schliefst sich der Balg d unter dem Druck der Feder m selbstthätig, die Luft wird aus demselben ebenfalls in den Reservebalg c gedruckt, der Balg e durch die Stange k wieder geöffnet und der Hebel/ wieder gegen das Knie hin bewegt. Aus dem mit Auslafsventil η zur Vermeidung des Ueberdrucks versehenen Reservebalg c erhalten die Cancellen den Wind bei Oeffnung der durch die Klaviatur beherrschten Ventile.
Der Hebel/läfst sich, aufser Gebrauch, in der dem Pfeile in Fig. 1 entgegengesetzten Richtung um- und unter den Boden des Instrumentenkörpers α flach anlegen, so dafs er bei Verpackung des Instruments keinen Raum beansprucht.
Das Instrument wird durch eine geeignete Klammer oder dergl. an einer Tischkante u. s.w. befestigt oder an der dem Hebel/ entgegen-

Claims (1)

  1. gesetzten Seite mit Ansätzen ο versehen, die gegen die Tischkante anliegen und so dem Hebeldruck Widerstand leisten.
    Pate nt-A ν speüche:
    ι. Vorrichtung zur Erzeugung von Druckoder Saugluft bei harmoniumähnlichen Musikinstrumenten mit zwei seitlich am Instrument und einander gegenüber angeordneten, durch eine Stange verbundenen Schöpfbälgen, dadurch gekennzeichnet, dafs der eine Balg (e) durch eine Feder (mj, der andere durch einen vom Knie des Spielers nur in einer Richtung bewegten Hebel (f g) zusammengedrückt wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf den einen Balg wirkende Hebel (f g) beim Nichtgebrauch umgelegt oder abgenommen werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT128395D Active DE128395C (de)

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DE (1) DE128395C (de)

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