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DE138265C - - Google Patents

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Publication number
DE138265C
DE138265C DENDAT138265D DE138265DA DE138265C DE 138265 C DE138265 C DE 138265C DE NDAT138265 D DENDAT138265 D DE NDAT138265D DE 138265D A DE138265D A DE 138265DA DE 138265 C DE138265 C DE 138265C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
bellows
outside air
suction
duct
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT138265D
Other languages
English (en)
Publication of DE138265C publication Critical patent/DE138265C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/02Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 138265 KLASSE 51 d.
Die vorliegende Vorrichtung ist für mit Saugluft arbeitende Musikwerke bestimmt und hat den Zweck, den Zutritt der Aufsenluft zu den Cancellen der Spielbälge abzuschliefsen, bevor der nach der Saugkammer führende Kanal freigegeben wird. Dadurch wird das sonst auftretende Zischen vermieden und an Saugluft gespart. Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem Gelenkventil.
Auf der Zeichnung ist das Ventil mit den zugehörigen Theilen des Spielwerks in Fig. 1 bis 3 im Schnitt in drei verschiedenen Stellungen dargestellt.
Für jeden Balg λ, durch welchen die Tasten oder anderen Theile des Musikwerkes beeinfiufst werden, ist in der Cancelle b, auf welcher ein Balg steht, ein Ventil angeordnet. Dieses Ventil besteht aus zwei bei c gelenkig mit einander verbundenen Theilen d und e, welche auf entgegengesetzten Seiten mit Dichtungsflä'chen f und g versehen sind. Mit der Dichtungsfläche f liegt der Theil d auf dem nach der Saugkammer h ■ führenden Kanal i und schliefst diesen. Zweckmäfsig wird der Andruck noch durch eine Feder k unterstützt. Der Theil d ist gelenkig mit der Cancellenwand oder dem Boden verbunden.
Die andere Dichtungsfläche g steht dem Kanal / für die Zuführung der Aufsenluft gegenüber, schliefst diese aber, wenn das Ventil in seiner Ruhelage ist, nicht ab (Stellung Fig. 1).
Unter dem Theil e liegt nahe bei dem Gelenk des Ventils der Stöfser m eines in der Saugkammer h angeordneten Balges n. Von diesem Balg führt eine Leitung 0 nach einer Leiste _p, in deren Oeffnungen q alle Leitungen der verschiedenen Bälge münden. Ueber diese Leiste wird in bekannter Weise das Notenblatt r hinweggeführt und dessen Oeffnungen legen die Kanalöffhungen q entsprechend den Noten des Musikstückes frei.
An dem Ventiltheil e ist, über den Drehpunkt hinaus verlängert, ein Arm s vorgesehen, dessen obere Fläche in derselben Ebene wie die Dichtungsfläche g liegt.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Sobald durch ein Loch des Notenblattes die Oeffnung q freigelegt und dadurch Aufsenluft in den Balg η gelassen wird, hebt sich dieser, und sein Stöfser m hebt den Theil e des Ventils. Dadurch wird zunächst durch die Dichtungsfläche g der Aufsenluftkanal / abgeschlossen (Stellung Fig. 2). Dadurch wird die weitere Drehung des Theils e um Achse c begrenzt, und es wird nunmehr auch der den nach der Saugkammer h führenden Kanal i schliefsende Theil d des Ventils angehoben und dadurch die Verbindung der Balgcancelle b mit der Saugkammer h hergestellt, wobei der Arm s des Ventils die Aufwärtsbewegung begrenzt (Stellung Fig. 3). Bei dieser Stellung des Ventils wird die Luft aus dem Balg α abgesaugt und dieser wird von der Aufsenluft zusammengedrückt.
Diese Bewegung wird dann durch geeignete Zwischenglieder auf die Tasten eines Klaviers oder unmittelbar auf die Hammermechanik
oder auf andere zum Spielen des Musikwerks dienende Theile übertragen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für mit
    Saugluft arbeitende Musikwerke zum Abschlufs der Aufsenluft vor Beginn der Saugwirkung auf die Spielbälge, gekennzeichnet durch ein mit zwei Dichtungsflächen (f g) versehenes, aus zwei gelenkig mit einander verbundenen Theilen bestehendes Ventil, dessen einer Theil (e) zunächst durch einen Hülfsbalg oder dergl. gehoben wird und den Aufsenluftkanal (I) schliefst, worauf bei weiterem Heben auch der den Saugluftkanal (i) abschliefsende Theil (d) des Ventils gehoben und dieser Kanal freigelegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT138265D Active DE138265C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE138265C true DE138265C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT138265D Active DE138265C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE138265C (de)

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