DE236543C - - Google Patents
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- DE236543C DE236543C DENDAT236543D DE236543DA DE236543C DE 236543 C DE236543 C DE 236543C DE NDAT236543 D DENDAT236543 D DE NDAT236543D DE 236543D A DE236543D A DE 236543DA DE 236543 C DE236543 C DE 236543C
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- steam
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D7/00—Auxiliary devices for promoting water circulation
- F22D7/02—Saddles or like directing plates fitted to furnace tubes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzielung eines Wasserumlaufs in Dampfkesseln
mittels einer unter dem Wasserspiegel liegenden Dampf haube, welche durch eingebaute Scheide'S
wände in zwei oder mehrere, gegebenenfalls verschieden große Räume geteilt ist. Das Neue
besteht darin, daß in den die Räume trennenden Wänden durch belastete Ventile verschlossene
Öffnungen oder Öffnungen mit vorgelegten ίο Uberleitungsrohren angeordnet sind, welche so
tief in das in der Haube stehende Wasser hineinragen, daß ein Überströmen des Dampfes
aus dem einen Raum der Haube in den anderen so lange vermieden wird, bis der Dampf die zur
Überwindung des sich ihm entgegenstellenden Widerstandes erforderliche Spannkraft erhalten
hat. Infolgedessen wirkt der Dampf mit erhöhtem Druck gegen die Abströmkante der
Haube und veranlaßt das im Kessel befindliche Wasser in gewissen Zeiträumen stoßweise zu
starker Bewegung.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
im Querschnitt, bei welchem die Ausströmungsöffnung der Dampfhaube in Querrichtung des Kessels ausmündet,
Fig. 2 in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt, bei welchem
die Ausströmungsöffnung der Dampfhaube in Längsrichtung des Kessels ausmündet. Fig. 4
zeigt eine Ausführungsform, bei welcher an Stelle der Klappenventile Dampfüberleitungsrohre
angewendet sind. Fig. 5 stellt eine in drei Räume geteilte Dampfhaube dar.
Die unter dem Wasserspiegel des Dampfkessels liegende Dampfhaube A ist nach Fig. 1
bis 3 durch eine eingebaute Scheidewand 1 in zwei verschieden große Räume 2 und 3 geteilt,
die durch belastete Klappenventile 4 o. dgl. in der Scheidewand miteinander in Verbindung
stehen. An den kleineren Raum 2 schließt sich die Ausströmungsöffnung 5 der Haube
an, deren Oberkante gegenüber der Unterkante der Scheidewand 1 um so* viel höher steht,
daß die Ausströmungsöffnung 5 bis ungefähr zur Hälfte durch die Scheidewand 1 abgesperrt
wird. Die Dampfhaube A wird über dem Flammrohr des Kessels so angeordnet, daß
vorzugsweise nur in dem großen Raum 3 Dampf gebildet wird. Der dort sich sammelnde
Dampf wird zunächst durch die belasteten Klappenventile 4 so lange am Entweichen
verhindert, bis er den in dem Raum 3 stehenden Wasserspiegel bis zu einer gewissen Tiefe
verdrängt bzw. eine so hohe Spannkraft erhalten hat, daß durch sie die Klappenventile 4
geöffnet werden. Von diesem Augenblick ab strömt der hochgespannte Dampf mit voller
Gewalt in den kleinen Raum. 2 über, übt gegen die Abströmkante der Dampfhaube eine hohe
Druckwirkung aus und reißt das dort stehende Kesselwasser mit sich fort. Während der Entleerung
des Dampfraumes 3 steigt in ihm wieder Wasser empor, und dieses treibt den noch im Raum 3 befindlichen Dampf bis auf einen
kleinen Rest hinaus, infolgedessen die Klappenventile 4 wieder fallen und die nach dem
Raum 2 führende öffnung wieder absperren.
Der Vorgang wiederholt sich in gewissen Zeiträumen, und es wird dadurch das Kesselwasser
in allen Teilen stoßweise zu starker Bewegung veranlaßt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ragen die an Stelle der Klappenventile verwendeten
Dampfüberleitungsrohre 6 mit ihrer Zuströmöffnung bis zu einer gewissen Tiefe ins Wasser
hinein, und es kann daher der Dampf aus dem Raum 3 nicht eher entweichen, bis er den
darunter stehenden Wasserspiegel bis zu der bestimmten Tiefe verdrängt hat. Damit der
durch die Rohre 6 gehende Dampf eine hohe Druckkraft erhält, empfiehlt es sich, den
Rohren 6 eine trompetenförmige Gestalt zu geben.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform enthält die Dampfhaube A drei Räume 2, 3
und 3a, die wiederum durch in die Scheidewände
ι und τα eingebaute Klappenventile 4
und 4a miteinander in Verbindung stehen und
nach unten hin durch das Kesselwasser abgesperrt sind. Diese Dampfhaube A wird beispielsweise
bei Walzenkesseln mit Oberkessel in letzteren so eingebaut, daß der Raum 3Λ
über den Verbindungsstutzen der beiden Kessel zu liegen kommt. Dann sammelt sich der in
dem Verbindungsstutzen aufsteigende Dampf in dem Raum 3" an, verdrängt das in demselben
stehende Wasser bis zu einer gewissen Tiefe nach unten hin, öffnet bei Erreichung
einer gewissen Spannkraft das in der Scheidewand τα eingebaute Klappenventil 4" und
strömt in den anschließenden Raum 3 über. Das Klappenventil 4 ist gegenüber dem Klappenventil
4n um so viel leichter, daß durch
den in die Kammer 3 übertretenden Dampf eine gewisse Wassermenge aus der Kammer 3
verdrängt und das Ventil 4 derselben geöffnet wird. Der aus der Kammer 2 austretende
Dampf reißt, dann das Wasser mit sich fort. Nach Herabminderung der Spannung in den
Kammern 3" und 3 schließen sich die Klappenventile derselben wieder, und es wiederholt
sich dann das Spiel von neuem. An Stelle der Klappenventile könnten auch hier Dampfüberleitungsrohre
angewendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur Erzielung eines Wasserumlaufs in Dampfkesseln mittels einer unter dem Wasserspiegel. liegenden, in mehrere Räume geteilten Dampfhaube, dadurch gekennzeichnet, daß in den die Räume trennenden Wänden (1) Öffnungen mit belasteten Ventilen (4) oder mit vorgelegten Uberleitnngsrohren (6) angeordnet sind, welche so tief in das in der Haube stehende Wasser hineinragen, daß ein Überströmen des Dampfes aus dem einen Raum der Haube in den anderen bis zur Erreichung einer gewissen erhöhten Spannung verhindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE236543C true DE236543C (de) |
Family
ID=496223
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT236543D Active DE236543C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE236543C (de) |
-
0
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