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Behalter 19 aufgezogen. Diese Teile sind in Fig. 3 gestrichelt dargestellt. Das Material des Be hälters 19 ist zweckmässig rot gefärbt, um das Eindringen von schädlichem Licht zu verhindern. Durch die Gummirohre dringt kein Licht ein, da dieselben in gekrümmter Lage verwendet werden. Der Behälter 19 ist zweckmässig so gestaltet, dass in der Schale 12 zwei derartige Behälter (einer für den Entwickler und einer für das Fixierbad) untergebracht werden können, um die Vorrichtung z. B. auf der Reise leicht mitnehmen zu können.
Die Gebrauchsweise der Vorrichtung ist die folgende :
Die Platte wird in der Kassette 2 in üblicher Weise belichtet, worauf die Kassette 2 in die Führungen 10 der Zwischenkassette 6 geschoben wird, 80 dass die die Platte enthaltende Kassettenseite nach unten zu liegen kommt. Der Schieber 7 der Kassette 6 befindet sich hiebei in ein- neschobener Lage. Sodann wird der Schieber 20 der Kassette 2 geöffnet und die Platte in die Abteilung 8 der Kassette 6 gebracht. Bei der dargestellten Ausführungsform erfolgt dies z.
B. dadurch, dass der Stift 77 verdreht wird. bis das Hakenende desselben in die halbkreisförmige Ausnehmung der Leiste 3 gelangt, worauf der Stift eingedrückt wird, um die Platte 1 entgegen der
Wirkung der Feder 5 zu verschieben. Die Platte fällt hierauf aus der Kassette 2 in die Abteilung der Kassette 8. Sobald dies erfolgt ist. wird der Schieber 7 geöffnet und die Platte fährt in die
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dass sie in den Entwickler gebracht werden kann. Zu diesem Zweck wird die Kassette 6 unigekehrt und auf die Flanschen 13 der Schale 12 geschoben. Nun wird der Deckel 4 der Schale 12. sodann (ler Schieber 7 geöffnet. worauf die Platte in die Entwicklungsschale fällt, und zwar mit nach oben gekehrter Schichtseite.
Darauthin werden die auf den Rohrstutzen 15, 16 sitzenden Gummirohre 17. 18 auf den Behälter 19 autgezogen und in die Schale 12 wird, dem Entwicklungsvorgang entsprechend, hintereinander Wasser. Entwickler, nach Ablauf des den Eigenschaften des ; er- wendeten Entwicklers entsprechenden Zeitraumes wieder Wasser und Fixierlösung eingeführt. Die Einführung der Flüssigkeiten erfolgt durch Emporheben des t. hälters 19, während der Inhalt der Schale-72 durch das Senken des Behälters 19 unter das Niveau der öffnungen 7J. 16 in den
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den Erfindungsgegenstand bildenden Vorrichtung klare, schleierfreie Bilder hergestellt werden.
Dies wird noch durch den Umstand günstig beeinflusst, dass selbst rote Scheiben vermieden sind. Der Entwickler wirkt nämlich nur auf die vom Licht getroffenen Bromsüberteue. und zwar auch.
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Scheiben beeinflusst die Entwicklung nicht. da die Entwicklung einer nur annähernd richtig bei ichteten Platte nach einem von der Art des Entwicklers abhängenden bestimmten Zeitraum t) eendet ist.
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wird geoffnet, worauf die Platte (ohne umgekehrt zu werden)¯ in den Entwickler fällt.
Die zur Ent. wicklung von Films geeignete Ausführungsform der Vorrichtung ist in den Flg. und 5 dargestellt. Selbstverständlich können mit derselben nur packfilms und keine Rollfilms entwickelt werden.
Bel dteser Ausfuhrungsform der Vorrichtung wird der Film 21 aus der Packfilmkassette in einen in der Kassette 22 untergebrachten Rahmen gezogen. Dieser Rahmen, für weichen in der Kassette eine entsprechende Vertiefung ausgebildet ist, besteht aus zwei Teilen, und zwar aus ; der unteren vollen Platte 23, deren Ränder auf der Längsseite aufwärtsgebogen sind und aus dem an die Platte angelenkten Pressrahmen 24. Die Rahmenteile 23, 24 sind leicht lösbar miteinander verbunden, um den Rahmen leicht reinigen zu können.
Zwischen den Rahmen-
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handel1. so dass der mit dem Film in bekannter Weise verbundene papierstreifen 25, mittels welchem der Film in dem filmpack in Gebrauchslage gebracht wird. durchgezogen werden kann.
Die Kassette 22 ist ferner mit einem Deckel 26 und einer in demselben geführten Schieberplatte 27, sowie mit einer Führung 28 versehen. Der Deckel ist so ausgebildet, dass er die Kassette überall lichtdicht verschliesst,
Beim Gebrauch der Vorrichtung wird der Rahmen 23, 24 in die Kassette gelegt und der
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abgenommenen Kassettendeckel) die gestrichelt dargestellte Packfilmkassette 31 an die Kassette 22 geschoben und der aus der Filmkassette vorragende Papierstreifen25 wird durch den Rahmen'23 gezogen, worauf der Deckel 26 bei herausgezogenem Schieber 27 aufgesetzt und der PapierStreifen 25 so weit vorgezogen wird, bis der mit demselben verbundene Film vollständig in dem
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Rahmen 23,24 liegt. Dies kann z.
B. dadurch erkannt werden, dass auf dem Streifen 25 eine rote
Linie-erscheint oder dass der Film, der breiter als der Streifen 25 ist, an die Gelenke des Rahmens stösst und nicht weitergezogen werden kann. Nunmehr wird der Schieber 27 geschlossen und die Filmkassette 31 entfernt, worauf der Pressrahmen 24 auf die Platte gedrückt wird, z. B. dadurch, dass ein im Deckel 26 gelagerter Stift 29 niedergedrückt wird. Dieser Stift wirkt auf den Rahmenteil 24 ein und presst denselben nieder, so dass der Rahmenteil 24 z. B. unter die an den aufgebogenen Rändern der Platte 23 ausgebildeten Nasen oder dgl. schnappt und dadurch oder in einer anderen entsprechenden Weise festgestellt wird. Der Papierstreifen 25 wird abgerissen, sobald der Film im Rahmen festliegt.
Nunmehr wird die Kassette 22 mittels der Führung 28 auf die Entwicklungsschale 12 aufgeschoben und der Schieber 30 der Kassette wird herausgezogen, worauf der Film samt dem Rahmen in die Schale fällt. Das weitere Verfahren ist mit dem bei den Platten beschriebenen identisch.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Entwickeln und Fixieren von photographischen Platten und Planfilms
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durch einen Schieber (7) getrennte Abteilungen (8, 9) geteilt ist, so dass die Platte aus der Belichtungskassette hintereinander in die Abteilungen (8, 9) gebracht und dann die Kassette (6)
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Verbindung gebracht wird, worauf die Platte nach Offnen des Deckels der Schale (12) und des Schiebers (7) in die Schale gesenkt wird, wobei sie in die Schale mit nach oben gekehrter Rchieht- seite fällt.