DE584749C - Vorrichtung zur Einzelbehandlung von auf Filmstreifen befindlichen Bildern mittels Fluessigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zur Einzelbehandlung von auf Filmstreifen befindlichen Bildern mittels FluessigkeitenInfo
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- DE584749C DE584749C DEF73943D DEF0073943D DE584749C DE 584749 C DE584749 C DE 584749C DE F73943 D DEF73943 D DE F73943D DE F0073943 D DEF0073943 D DE F0073943D DE 584749 C DE584749 C DE 584749C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D5/00—Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected
- G03D5/003—Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected film surface only souching the liquid
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Einzelbehandlung von auf Filmstreifen befindlichen Bildern mittels Flüssigkeiten Die gemeinsame Entwicklung der auf einem Filmstreifen befindlichen verschieden belichteten Aufnahmen hat leicht zur Folge, daß bei einzelnen ' Negativen eine Nachbehandlung wünschenswert ist. Bei größeren Formaten pflegt man den Filmstreifen in Einzelbilder zu zerschneiden, so daß jedes Bild für sich nachbehandelt werden kann. Kleinbilder pflegt man aber aus praktischen Gründen im zusammenhängenden Filmstreifen zu belassen, zumal auch die AufbewahrungsundVergrößerungseinrichtungen entsprechend beschaffen sind. Nun ist aber gerade bei Kleinbildern ein z. B. zu dichtes Negativ besonders unangenehm, weil es bei der Herstellung von Vergrößerungen sehr lange durchlichtet werden muß.
- Erfindungsgemäß wird es möglich, ein Einzelbildchen des Filmstreifens z. B. durch Abschwächen nachträglich zu behandeln, ohne daß .der übrige Filmstreifen dadurch in Mitleidenschaft gezogen wird. Zu dem Zweck ist erstens erforderlich, daß nur das betreffende Bildchen mit den Bädern in Berührung kommt und zweitens, . daß der übrige Filmstreifen während der Behandlung so untergebracht ist, daß er nicht stört und auch gegen zufälliges Bespritztwerden gesichert ist.
- Die Zeichnung zeigt in Abb. r und 2 schematisch Schnitte durch eine beispielsweise Ausführungsform.
- Die rechteckige Grundplatte a hat in der Mitte einen Ausschnitt, in den die eben geschliffene- Glasscheibe b eingelassen ist. Zum Gebrauch wird der Filmstreifen f mit der Schichtseite nach oben auf die Glasscheibe b gelegt, so daß sich das zu behandelnde Bildchen in deren Mitte befindet. Auf dies Bildchen wird ein kästchenförmiger Behälter c gesetzt, der unten eine genau der Größe eines Einzelbildchens entsprechende scharfrandige Öffnung hat ünd mittels kräftig federnder, auf der Zeichnung nicht dargestellter Überwürfe in dieser Lage festgehalten wird. Er dient zur Aufnahme der Bäder. Die Schichtseite des Bildchens bildet nunmehr den Boden des Gefäßes und kann beliebig mit Bädern behandelt und ausgewässert werden. Gegen bekannte ähnliche Anordnungen besteht u, a. der Unterschied, daß kein den flüssigkeitsdichten Abschluß besorgendes Gummipolster vorhanden ist, sondern daß der Behälter c mit seinem unteren, eben geschliffenen, harten und scharfkantigen Rand unmittelbar auf dem Film steht. Da der Film nicht genau planparallel ist, wird ein vollkommen flüssigkeitsdichter Abschluß dabei zunächst noch nicht erreicht; aber beim. Einfüllen der Flüssigkeit in den Behälter quillt die Gelatine der Filmschicht sofort auf und schließt die unteren inneren Kanten des Behälters völlig wasserdicht ab, ehe noch Flüssigkeit in die etwa noch vorhandenen engen Spalten zwischen Gefäßrand und Film eindringen kann. Es wird dadurch erreicht, daß die Berührungsfläche zwischen Film und Gefäßrand in ihrer ganzen Ausdehnung mit Sicherheit völlig trocken bleibt, weil die harte Gefäßkante der aufquellenden Gelatine einen unüberwindlichen Widerstand bietet, was bei einer weichen Gummikante nicht der Fall wäre. Dadurch wird auch die Einwirkung von Bädern auf einen ganz scharf und geradlinig begrenzten Filmteil beschränkt und kann auch dann nicht auf benachbarte Bildchen übergreifen, wenn diese unmittelbar an das behandelte anstoßen. Ferner ist keine Gefahr vorhanden, daß beim Abnehmen des Behälters c nach seiner Entleerung die anstoßenden Bildchen bespritzt werden. Zur Unterbringung und zum Schutz des übrigen Filmstreifens dienen die auf einer Längsseite offenen Kästchen d und e, die mit j e einer Kante des Grundbrettes rz gelenkig verbunden sind, so daß sie in die in Abb. 2 angegebene Stellung gebracht werden können, die für das Einlegen gestreckter ungerollter Filmstreifen vorteilhaft ist. In übergeklapptem Zustand (Abb. z rechts) werden die Kästchen durch eine Einschnappvorrichtung festgehalten.
- ?Nachdem das zu behandelnde Filmbildchen durch Aufsetzen und Befestigen des Behälters c in der richtigen Lage unverrückbar festgelegt ist, rollt man die beiden Filmenden zusammen, klappt die Kästchen d und e darüber und läßt diese einschnappen. Das Ganze ist nun ein einheitlicher, leicht zu handhabender Gegenstand geworden, der Filmstreifen hängt nicht störend herum und ist gegen unerwünschte Einwirkungen gut geschützt. Durch die Glasscheibe b hindurch kann das zu behandelnde Bildchen unter Zuhilfenahme eines Spiegels auch in der Durchsicht beobachtet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜcHr: z. Vorrichtung zur Einzelbehandlung von auf Filmstreifen befindlichen Bildern mittels wäßriger Flüssigkeiten, bei der auf einer als Grundplatte dienenden Glasplatte ein für die Aufnahme der Flüssigkeit bestimmter, unten offener Behälter derart aufgesetzt ist, daß das zu behandelnde Bildchen zwischen den Rändern des Behälters und der Glasplatte flüssigkeitsdicht eingeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der aufsetzbare Behälter (c) eben geschliffene, harte und scharfkantige untere Ränder (g) hat.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß sich rechts und links von dem Behälter (c) auf der Grundplatte (a) je ein zweckmäßig um die Außenkante der Grundplatte herunterklappbares, auf einer Längsseite offenes Kästchen (d, e) zum Unterbringen des zusammengerollten übrigen Filmstreifens (f ) befindet.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF73943D DE584749C (de) | 1932-08-14 | 1932-08-14 | Vorrichtung zur Einzelbehandlung von auf Filmstreifen befindlichen Bildern mittels Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEF73943D DE584749C (de) | 1932-08-14 | 1932-08-14 | Vorrichtung zur Einzelbehandlung von auf Filmstreifen befindlichen Bildern mittels Fluessigkeiten |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE584749C true DE584749C (de) | 1933-09-23 |
Family
ID=7112124
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEF73943D Expired DE584749C (de) | 1932-08-14 | 1932-08-14 | Vorrichtung zur Einzelbehandlung von auf Filmstreifen befindlichen Bildern mittels Fluessigkeiten |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE584749C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1129372B (de) * | 1960-04-07 | 1962-05-10 | Philips Patentverwaltung | Vorrichtung zur Sichtentwicklung von fotografischen Filmen, Platten und Papieren in Dunkelkammern |
-
1932
- 1932-08-14 DE DEF73943D patent/DE584749C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1129372B (de) * | 1960-04-07 | 1962-05-10 | Philips Patentverwaltung | Vorrichtung zur Sichtentwicklung von fotografischen Filmen, Platten und Papieren in Dunkelkammern |
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