DE711601C - Elektromagnetischer Stimmgabelselbstunterbrecher mit im Erregerkreis liegendem Arbeitskontakt, insbesondere zur Erzeugung von unterbrochenem Gleichstrom oder Wechselstrom - Google Patents
Elektromagnetischer Stimmgabelselbstunterbrecher mit im Erregerkreis liegendem Arbeitskontakt, insbesondere zur Erzeugung von unterbrochenem Gleichstrom oder WechselstromInfo
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Description
- Elektromagnetischer Stimmgabelselbstunterbrecher mit im Erregerkreis liegendem Arbeitskontakt, insbesondere zur Erzeugung von unterbrochenem Gleichstrom oder Wechselstrom Es ist bekannt, eine Stimmgabel mit einem Kontakt zu versehen und mit Hilfe dieses Kontaktes den Stromkreis eines auf die Stimmgabel wirkenden Magneten zu unterbrechen, so daß die Anordnung als Selbstunterbrecher nach Art des Neefschen Hammers arbeitet und einen unterbrochenen Gleichstrom von der Frequenz der Stimmgabel erzeugt.
- Diese Anordnung erfordert eine außerordentlich genaue Einstellung des Selbstunterbrecherkontaktes, und sie hört ;auf, zuverlässig zu arbeiten, wenn Änderungen in der Lage oder dem Zustand des Kontaktes .auftreten, weil in diesem Falle die Eigenfrequenz der Stimmgabel beeinflüßt und deren Resonanz versdbl,echtert wird. Andererseits ist auch die Kontaktgabe selbst bei den bekannten Stimmgabelselbstunterbrechern unzuverlässig, weil die Schwingungsweite der Stimmgabel verhältnismäßig klein ist. Anordnungen dieser Art sind mehrfach bekanntgeworden. So wird vorgeschlagen, über die Stimmgabel. einen Haupt- und einen Nebenstromkreis zu leiten. Hierbei verläuft der Hauptstromkreis über den Antriebsmagneten und betätigt mittels einer hammerartigen Vorrichtung beim jedesmaligen Unterbrechen dieses Magneten die Stimmgabel, so daß der die Verbraucher versorgende Nebenstromkreis im Takte dieser Hammerschläge unterbrochen wird. Die Unterbrechung des Hauptstromkreises geschieht dadurch, daß von dem Antriebsmagneten ein in einem luftgefüllten Zylinder beweglicher Kolben derart beeinflußt wird, daß er mittels einer aus zwei Gabeln und einer sie verbindenden Feder bestehenden Vorrichtung den Hauptstromkreis auftrennt. Infolge des verwickelten Aufbaues arbeitet die Anordnung recht schwerfällig, so daß auch kein zufriedenstellendes Arbeiten der Anordnung gewährleistet ist. Eine andere bekannte Anordnung verlängert eine Zinke der Stimmgabel mit einem mit einem Kontakt versehenen halbelastischen Glied, um einen Teil eines Lade- und Entladestromkreises für eine zra*` Schwingungserzeugung dienende Kondensator -° vorrichtung zu bilden. Die hierfür in Betracht' kommende .elektrische Schaltung ist recht kompliziert, und der im halbelastischen Glied sitzende Unterbrecherkontakterfüllt seine Aufgabe nur unvollständig, so daß .auch hier ein einwandfreies Arbeiten der Vorrichtung nicht gewährleistet ist.
- Die Erfindung, die einen elektromagnetischen Stimmgabelselbstunterbrecher mit im Erregerkreis liegenden Arbeitskontakt insbesondere zur Erzeugung von unterbrochenem Gleichstrom oder von Wechselstrom betrifft, vermeidet diese Nachteile dadurch, daß der eine Kontaktteil. des Arbeitskontaktes auf einer Feder angeordnet ist, die auf die Frequenz der Stimmgabel abgestimmt ist und durch die schwingende Stimmgabel mechanisch zum Mitschmringen gebracht wird. während im Stromerzeugungskreis ein von einem Stimmgabelschenkel selbst betätigter zweiter Arbeitskontakt liegt. Es werden auf diese Weise zwei selbständige schwingfähige Systeme geschaffen, die beide auf die gleiche Frequenz abgestimmt und miteinander gekoppelt sind. Jedes dieser beiden Systeme kann dabei seine eigene Aufgabe ungestört erfüllen, d. h. die Stimmgabel selbst ohne wesentliche Dämpfung Schuringungen einer bestimmten Frequenz erzeugen und auch noch nach einem Anstoß längere Zeit aufrechterhalten, und die Kontaktfeder kann infolge ihres geringen Gewichtes zu großen Amplituden angeregt werden, so daß eine sichere Kontaktgabe gewährleistet ist. lm Zusammenhang damit ergibt sich auch weitgehende Unabhängigkeit des Stimmgabelselbstunterbrechers von der ihm zugeführten Spannung.
- Es sei erwähnt, daß Pendelgleichrichter bekannt sind, bei denen ein Magnet vor den Polen eines Elektromagneten in einem ihm aufgezwungenen Rhythmus schwingt, nämlich in der Frequenz des den Elektromagneten durchfließenden Wechselstromes, wobei auf dem Anker Kontakte befestigt sind, deren Eigenschwingungszahl mit der Periodenzahl des Wechselstromes ungefähr übereinstimmt. Im Gegensatz dazu bezieht sich die Erfindung auf Stimmgabelselbstunterbrecher, bei denen Ströme bestimmter Frequenz erzeugt werden sollen. Wie bereits erwähnt, wird außer dem ohnehin schon vorhandenen abgestimmten mechanischen System noch ein zweites System verwendet, um die geschilderte Unabhängigkeit in der Arbeitsweise beider Systeme zu erreichen. Die Fig. i zeigt das Prinzip der erfindungs gemäßen Anordnung, während die Fig.2 eit Ausführungsbeispiel darstellt, das sich in dei Praxis gut bewährt hat.
- . -Die StimmgabeISTG in der Fig. i ist hori angeordnet. über der Gabel liegt die ntak-tfeder F, die,derart abgestimmt ist, da£ ihre einzelnen Schwingungen mit den einzel nen Schwingungen der Stimmgabel überein stimmen. Ein Zwischenstück ZS ist zwischer der Kontaktfeder und der Stimmgabel ange. bracht. Die Kontaktfeder F und ihre feststehende Gegenfeder GF liegen derart in dem Stromkreis eines Magneten M, daß kein Kontakt zwischen F und GF besteht, wenn sich die Anordnung in Ruhelage befindet.
- Wenn nun die Stimmgabel angetrieben wird, z. B. durch Schließung des Stromkreises bei F und FG und durch Wiederöffnung dieses Stromkreises, so daß der Magnet zunächst die Stimmgabel anzieht und dann wieder losläßt, so wird die Stimmgabel zum Schwingen gebracht. Mit Hilfe des Zwischenstückes werden die Schwingungen zu der Kontaktfeder F übertragen, und da diese sich in Resonanz befindet, -wird sie stark zum Schwingen gebracht, und die Berührung mit dem Kontakt der Gegenfeder schließt den Stromkreis für den Magneten periodisch. Hierdurch wird die Schwingung der Stimmgabel aufrechterhalten, so daß diese dauernd schwingt. Es ist festgestellt worden, daß diese Anordnung nach Abstimmung der Feder zum großen Teil unabhängig ist von dem Abstand zwischen den Kontakten der Feder und stets auf Grund ihrer Resonanz mit genügend großer Amplitude schwingt.
- Die Lage des Zwischenstückes ist sehr wichtig für ein sicheres Antreiben und die Aufrechterhaltung der Schwingung. Das untere Drittel der Stimmgabel hat sich als die günstigste Stelle erwiesen.
- Das Zwischenstück in Form einer weichen Schicht (Filz .oder Gummi) wird an dem oberen Teil der Stimmgabel getragen, wodurch eine größere Dämpfung der Stimmgabel vermieden wird.
- Um diese Anordnung zur Erzeugung von Wechselstrom oder von intermittierendem Gleichstrom zu verwenden, erhält die Stimmgabel einen starken Kontakt K, der in einem Stromkreis der Primärwicklung eines Transformators liegt, von dessen Sekundärwicklung der Wechselstrom abgenommen wird. Dieser Kontakt- mag nach längerer Benutzung und bei hohem Stromverbrauch ausgebrannte Stellen aufweisen, die jedoch ohne Einfluß auf die Schwingungen sind, da der Stromkreis zur Aufrechterhaltung der Schwingungen und der Stromverbrauchsstromkreis voneinander getrennt sind. Die Fig. 2 zeigt ein besonders zweckmäßiges Ausführungsbeispiel. Die Stimmgabel ist von der Vorderseite gesehen, wobei die Vorderflächen der beiden Zinken mit Z bezeichnet sind. Die Resonanzfeder F und die Gegenfeder GF sind mit Hilfe des abgeschrägten Zwischenstückes elastisch an der Kante der Stimmgabel getragen. Somit werden die Schwingungen der Stimmgabel, durch die Kante auf die Resonanzfeder übertragen. Da bei dieser Anordnung das Zwischenstück nicht direkt in der Richtung der Schwingungen der Stimmgabel bewegt wird, ist die Dämpfungswirkung verringert, und die Schwingungen der Stimmgabel sind kräftiger. Auch in diesem Falle liegt der günstigste Verbindungspunkt in dem unteren Drittel der Stimmgabel.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetischer Stimmgabelselbstunterbrecher mit im Erregerkreis liegendem Arbeitskontakt, insbesondere zur Erzeugung von unterbrochenem Gleichstrom oder von Wechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kontaktteil. des Arbeitskontaktes auf einer Feder angeordnet ist, die auf die Frequenz der Stimmnabel abgestimmt ist und durch die schwingende Stimmgabel mechanisch zum Mitschwingen gebracht wird, während im Stromerzeugungskreis ein von einem Stimmgabelschenkel selbst betätigter zweiter Arbeitskontakt liegt.
- 2. Selbstunterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungen der Stimmgabel. mit Hilfe eines Zwischenstückes aus einem weichen Stoff, z. B. Filz, Gummi,. auf die Feder übertragen werden.
- 3. Selbstunterbrecher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück auf der Außenfläche eines Schenkels in dem der Mitte zunächst liegenden Drittel der Stimmgabel angeordnet ist. ' q..
- Selbstunterbrecher nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück an der einen Außenkante eines Stimmgabelschenkels angeordnet ist.
- 5. Selbstunterbrecher nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufrechterhaltung der Schwingungen dienende und der zur Erzeugung von unterbrochenem Gleichstrom oder von Wechselstrom dienende Stromkreis unabhängig voneinander sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT711601X | 1936-03-23 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE711601C true DE711601C (de) | 1941-10-03 |
Family
ID=3679672
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DEI57436D Expired DE711601C (de) | 1936-03-23 | 1937-03-17 | Elektromagnetischer Stimmgabelselbstunterbrecher mit im Erregerkreis liegendem Arbeitskontakt, insbesondere zur Erzeugung von unterbrochenem Gleichstrom oder Wechselstrom |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE711601C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1171474B (de) * | 1962-06-01 | 1964-06-04 | Siemens Ag | Tonfrequenzerzeuger fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Coderuf |
-
1937
- 1937-03-17 DE DEI57436D patent/DE711601C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1171474B (de) * | 1962-06-01 | 1964-06-04 | Siemens Ag | Tonfrequenzerzeuger fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Coderuf |
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