DE658548C - Nummernschalter mit Sperrvorrichtung - Google Patents
Nummernschalter mit SperrvorrichtungInfo
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- DE658548C DE658548C DEL89705D DEL0089705D DE658548C DE 658548 C DE658548 C DE 658548C DE L89705 D DEL89705 D DE L89705D DE L0089705 D DEL0089705 D DE L0089705D DE 658548 C DE658548 C DE 658548C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
- H04M1/31—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
- H04M1/32—Locking setting devices during transmission to prevent interference by user
Landscapes
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- Signal Processing (AREA)
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Nummernschalter mit einer Sperrvorrichtung, die
durch die Nummernscheibenspindel gesteuert und bei Bremsung der Nummernscheibe während
des Ablaufes wirksam wird. Der Zweck dieser bekannten Anordnungen ist, zu verhindern, daß
ein Teilnehmer durch langsames Ablaufenlassen der Nummernscheibe eine lange Schleifenunterbrechung
hervorruft und damit das Schlußzeichen zum Amt gibt, weil durch eine derartige Handhabung eine mißbräuchliche Benutzung
von Münzfernsprechern o. dgl. möglich ist. Zur Betätigung derartiger Sperrvorrichtungen ist
eine axiale Bewegung der Nummernscheibenspindel erforderlich. Es hat sich nun herausgestellt,
daß beim Loslassen der Fingerscheibe nach erfolgtem Aufzug ein plötzliches Hochgehen
der Spindel erfolgt, was zu Prellungen und ungleichmäßiger Bremsung und damit zu
unregelmäßigem Lauf Anlaß gibt; dabei besteht ferner die Gefahr, daß die Sperrvorrichtung
vorzeitig betätigt wird.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diese Mängel zu vermeiden, und erreicht dies dadurch',
daß die Sperrvorrichtung erst unmittelbar nach Beginn des Ablaufes der Nummernscheibe zur
Betätigung freigegeben wird. Zweckmäßig wird dabei die Nummernscheibenspindel für gewöhnlich
durch ein Verriegelungsglied an ihrer Axialbewegung gehindert und eine Axialbewegung
der Spindel erst unmittelbar nach Beginn des Ablaufes der Nummernscheibe ermöglicht.
An Hand der Abbildung sei der Erfindungsgedanke im folgenden näher erläutert.
S stellt die Spindel dar, nsa einen Hebel, der
mit der Achse der Lochscheibe starr verbunden ist, α einen Hebel, welcher die Spindel am Herunterfallen
beim Aufziehen der Fingerscheibe hindert, b einen Stellring mit einer Nase«,
d einen Winkelhebel und g eine Sicherungsklinke, welche den Winkelhebel d an seinem
Fortsatz / nach erfolgter Betätigung festhält.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende:
Wird die Fingerscheibe aufgezogen, so kann die Spindel nur bis zum Aufsetzen auf den
Hebel α nach unten gehen, d. h. nur um 1 bis
2 Zehntelmillimeter. Wird die Fingerscheibe nach erfolgtem Aufzug plötzlich losgelassen, so
ist eine Prellung der Spindel vermieden, da ja nur der sehr geringe Weg von einigen Zehntelmillimetern
Luft zur Verfügung steht. Der Stellring b, der auf der Spindel sitzt, drückt
nach einem bestimmten Weg, der mit Hilfe einer Madenschraube einstellbar ist, mittels
der Nase η und des Stiftes c den Hebel α zur
Seite, so daß dann, wenn die Fingerscheibe abgebremst wird, der notwendige Schaltweg
zur Trennung des Kontaktes nsi frei wird. Tritt eine derartige Bremsung der Fingerscheibe nicht
ein, so bleibt die Spindel oben, bis kurz vor Schluß des Ablaufs der Fingerscheibe der Hebel«
durch nsa in seine ursprüngliche Lage zurückgedrückt wird, wodurch die Ruhestellung wiederhergestellt
ist.
Wird die Fingerscheibe während des Ablaufs gebremst, so geht die Spindel nach unten und
drückt auf einen Arm des Winkelhebejs d. Der
Hebel bewegt sich um die Schraube i als Achse
von rechts gesehen im Uhrzeigersinn und trennt durch Einführen seines isolierenden Fortsatzes e
den Kontakt nsi auf. Nach einmal erfolgter Betätigung des Hebels d wird derselbe durch·
die seinen Fortsatz/ erfassende Nase der-Klinke g in seiner Arbeitsstellung festgehalten
und erst durch Aufhängen des Hörers irgendwie ausgelöst. Durch Auftrennen des Kontaktes nsi
ίο ist der Wählvorgang in bekannter Weise unterbrochen, so daß die Möglichkeit, mit einem
Aufzug der Fingerscheibe zwei Ziffern zu wählen, unterbunden ist.
Claims (7)
1. Nummernschalter mit einer bei Bremsung der Nummernscheibe während des Ablaufes
wirksam werdenden, durch die Nummernscheibenspindel gesteuerten Sperrvorrichtung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (d) erst unmittelbar nach
Beginn des Ablaufes der Nummernscheibe zur Betätigung freigegeben wird.
2. Nummernschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Verriegelungsglied («), das die Nummernscheibenspindel(S)
für gewöhnlich an einer Axialbewegung hindert und eine Axialbewegung der Spindel
erst unmittelbar nach Beginn des Ablaufs der Nummernscheibe ermöglicht.
3. Nummernschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied
von einer auf der Nummernscheibenspindel sitzenden, vorzugsweise ver-
t stellbaren Nocke (δ) nach einem bestimmten Dreh winkel aus seiner Verriegelungslage
herausbewegt wird.
4. Nummernschalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verriegelungsglied bei Rückkehr der Nummernscheibe in die Ruhelage durch einen
Anschlag (nsa), der vorzugsweise auch zur Betätigung des Nummernscheibensteuerkontaktes
dient, wieder in die Verriegelungslage zurückgebracht wird.
5. Nummernschalter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrvorrichtung aus einem Hebel (if) besteht, der bei einer axialen Verschiebung
der Nummernscheibenspindel die Stromstoßgabe verhindert und sich in seiner
Arbeitslage sperrt, z.B. mittels eines Sperrhebels {g).
6. Nummernschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (d)
die Stromstoßkontakte auseinanderspreizt.
7. Nummernschalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung
des Hebels (d) beim Auflegen des Hörers durch den Hakenumschalter ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Berlin'. öubnrCKT in Her nEicnsDnuUKEREt
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL89705D DE658548C (de) | 1936-02-08 | 1936-02-08 | Nummernschalter mit Sperrvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL89705D DE658548C (de) | 1936-02-08 | 1936-02-08 | Nummernschalter mit Sperrvorrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE658548C true DE658548C (de) | 1938-04-07 |
Family
ID=7286874
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL89705D Expired DE658548C (de) | 1936-02-08 | 1936-02-08 | Nummernschalter mit Sperrvorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE658548C (de) |
-
1936
- 1936-02-08 DE DEL89705D patent/DE658548C/de not_active Expired
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