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DE612356C - Globus zur Veranschaulichung der magnetischen Verhaeltnisse auf der Erdoberflaeche - Google Patents

Globus zur Veranschaulichung der magnetischen Verhaeltnisse auf der Erdoberflaeche

Info

Publication number
DE612356C
DE612356C DER89165D DER0089165D DE612356C DE 612356 C DE612356 C DE 612356C DE R89165 D DER89165 D DE R89165D DE R0089165 D DER0089165 D DE R0089165D DE 612356 C DE612356 C DE 612356C
Authority
DE
Germany
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globe
magnetic
earth
sphere
magnets
Prior art date
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Expired
Application number
DER89165D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE612356C publication Critical patent/DE612356C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B27/00Planetaria; Globes
    • G09B27/08Globes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

  • Globus zur Veranschaulichung der magnetischen Verhältnisse auf der Erdoberfläche Die Erfindung betrifft leinen Globus zur Veranschaulichung der magnetischen Verhältnisse auf der Erdoberfläche. Es sind bereits derartige Globen bekannt, welche aus einer in .einem Haltegestell drehbar gelagerten Hohlkugel bestehen, in deren Innern Magnete angeordnet sind.
  • Bei den bekannten Globen lassen sich zwar die magnetischen Polre aufzeigen, jedoch entsprechen die magnetischen Verhältnisse an Zwischenstellen deshalb im allgemeinen nicht den tatsächlichen Beobachtungen, weil die Pole bei den bekannten Geräten als freie Pole ausgebildet sind und nicht durch magnetischen Werkstoff miteinander verbunden sind.
  • Diesem Mangel wird gemäß der Erfindung dadurch abgeholfen, daß in der Hohlkugel zwei stabförmige Magnete derart angeordnet sind, daß zwei ungleichnamige Pole mit geringem Luftabstand in der Mitte der Kugel einander gegenüberstehen und die beiden anderen Enden der radial verlaufenden Magnete durch den aus paramagnetischem Werkstoff bestehenden Kugelmantel miteinander verbunden sind.
  • Zur Ausschaltung der Einflüsse des Erdfelde's und zur Einstellung des Meridianringes der Kugel in die tatsächliche Nord-Süd-Richtung ist mit dem die Globuskugel tragenden Tragarm !ein Kompaß fest verbunden.
  • Zur Veranschaulichung der Deklination und Inklination an dem Globus ist ferner eine Magnetnadel erforderlich, deren Gehäuse in einem dasselbe umgebenden Ring, welcher an seiner Auflagefläche vorteilhaft ein Fadenkreuz trägt, um 9o° schwenkbar gelagert ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung ih einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Globus und Fig. z die zugehörige Magnetnadel.
  • In einer Hohlkugel a aus paramagnetischein Stoff sind an zwei gegenüberliegenden Punkten nach innen gerichtete Zapfen b, b' angebracht, die sich mit geringem Luftabstand gegenüberstehen. Dieser Anordnung wird eine magnetische Intensität dadurch erteilt, daß entweder die Polzapfen b, b' als Permanentmagnete ausgeführt werden oder aber daß die Magnetisiertuig in bekannter Weise unter Zuhilfenahme des elektrischen Stromes durch eine oder mehrere Wicklungen c oder c' erzeugt wird, deren Windungsebene senkrecht zur Polachse steht.
  • Durch solche Anordnung wird erreicht, daß der Kraftlinienverlauf in dem erwähnten magnetischen System nach außen keine freien Pole aufweist, da diese sich im Innern über eine kurze Luftstrecke gegenüberstehen, so daß auf der Oberfläche nur an das Metall gebundene und in ihrem Weg von dessen Form bestimmte magnetische Kraftlinien verlaufen.
  • Sowohl hinsichtlich der Intensitätsverhältniswerte als auch der D eklinations- und Inklinationswinkel gibt der magnetische Globus ein getreues Abbild der magnetischen Verhältnisse auf der Erde, selbstverständlich unter Außerachtlassung der durch bisher unbekannte Ursachen hervorgerufenen Stärungen beim Erdmagnetismus.
  • Die- Kugel a ist mit einem sie umgebenden Meridiankreisring f in einen halbkreisförmigen Tragarm lt eingehängt, dessen seitliche Führungsflächen! den Meridianring f jeweils weniger als zu dessen halber Breite umgreifen, so daß der Meridian in seinem Tragarm ganz um seine waagerechte, auf der Tragarmebene senkrecht stehende Achse gedreht werden kann. Außerdem ist der Tragarm im Fußgestell ik drehbar, so daß ohne -Verrückung des Fußgestells jede beliebige Drehung der Kugel um ihren Mittelpunkt möglich ist. Ein mit dem Tragarm fest verbundener Horizontalkompaß m erleichtert die genaue Eindrehung des Meridians in die Nord-Süd-Richtung oder in einen beliebigen Winkel zu dieser.
  • Wesentlich für den Nachweis der magnetischen Richtkräfte, die der Globus besitzt, ist die Bussole (Fig. z). Das Gehäuse dieser Bussole ist mittels Gelenken in einem Haltering x befestigt, der an seiner Unterseite eine Glasplatte z mit Fadenkreuz trägt. Der Drehpunkt y der Bussole w ist so bestimmt, daß durch ihr Umschwenken um 9o° aus der Waagerechten in die Senkrechte die genaue Lage der Bussolenmitte senkrecht über - dem Fadenkreuz beibehalten wird. Dadurch ist eine rasche Ablesung der Deklination und der Inklination unter Beibehaltung der genauen Lage der Nadel über dem zu untersuchenden Punkt möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Globus zur Veranschaulichung der magnetischen Verhältnisse auf der Erdoberfläche, bestehend aus einer in einem Haltegestell drehbar gelagerten Hohlkugel, in deren Innern Magnete angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hohlkugel zwei vorteilhaft stabförmige Magnete derart . angeordnet sind, daß zwei ungleichnamige Pole mit geringem Luftabstand in der Mitte der Kugel einander gegenüberstehen und die beiden anderen Enden der Magnete durch den aus paramagnetischem Werkstoff bestehenden Kugelmantel miteinander verbunden sind. z. Globus nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ausschaltung der Einflüsse des Erdfeldes mit dem die Globuskugel haltenden Tragarm ein Kompaß fest verbunden ist, so daß sich die Nord-Süd-Richtung des Meridianringes der Kugel mit der der tatsächlichen Nord-Süd-Richtung in Übereinstimmung bringen läßt. 3. Magnetnadel zur Veranschaulichung der magnetischen Verhältnisse -an .einem Globus nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Benutzung der Nadel zur Anzeige der Deklination und Inklination das Gehäuse der Nadel -in einem dasselbe umgebenden Ring, welcher an seiner Auflagefläche vorteilhaft ein Fadenkreuz trägt, um 9o° schwenkbar gelagert ist.
DER89165D 1933-11-10 1933-11-10 Globus zur Veranschaulichung der magnetischen Verhaeltnisse auf der Erdoberflaeche Expired DE612356C (de)

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DE612356C true DE612356C (de) 1935-04-18

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