DE4400624A1 - Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen für die Verkehrsüberwachung - Google Patents
Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen für die VerkehrsüberwachungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen für die
Verkehrsüberwachung mittels eines Doppler-Signalgebers
Es ist bekannt, die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs zum Zwecke
der Verkehrsüberwachung mittels eines Radargerätes zu messen.
Das Radargerät ist dabei feststehend am Straßenrand
angeordnet. Das Radargerät enthält einen Doppler-Signalgeber.
Aus der Frequenzverschiebung der reflektierten Radarstrahlung
kann dabei ein Maß für die Geschwindigkeit des überwachten,
erfaßten Fahrzeugs gewonnen werden. Bei Überschreitung einer
zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird eine Kamera ausgelöst.
Auf dem Bild der Kamera erscheint in beweiskräftiger Form ein
Bild des Fahrzeugs mit dem Nummernschild und, in das Bild
eingespiegelt, die Anzeige des Radargeräts (EP-B-0,286,910;
CH-A-662 660).
Bei üblichen Radargeräten dieser Art tritt eine relativ hohe
Ausgangsfrequenz auf, die je nach der Fahrtrichtung des
Fahrzeuges um die Dopplerfrequenz erhöht oder vermindert wird.
Es werden mehrere Messungen vorgenommen. Die Messungen werden
klassiert, so daß ein Histogramm erhalten wird. Aus der Form
des Histogramms kann auf eventuelle Störungen geschlossen
werden, welche die Folge von Messungen ungültig machen. Bei
solchen Radargeräten ist eine bestimmte minimale relative
Geschwindigkeit von beispielsweise 20 km/h zwischen Fahrzeug
und Radargerät mit Doppler-Signalgeber erforderlich.
Durch die DE-A-37 28 401 (= EP-B-0 304 626 = US-A-4 988 994)
ist eine mit einem Radargerät arbeitende Verkehrsüberwachungs-
Einrichtung bekannt, bei welcher das Radargerät in einem
bewegten Überwachungs-Fahrzeug angeordnet ist. Es wird dann
die relative Geschwindigkeit zwischen dem überwachten Fahrzeug
und dem Überwachungs-Fahrzeug durch das Radargerät gemessen.
Ein Tachometer liefert die Geschwindigkeit des Überwachungs-
Fahrzeuges. Durch Summenbildung wird die absolute
Geschwindigkeit des überwachten Fahrzeugs bestimmt. Wenn diese
Geschwindigkeit eine zulässige Höchstgeschwindigkeit
überschreitet, wird eine photographische Aufnahme ausgelöst.
Bei der bekannten Anordnung muß aber dafür gesorgt werden, daß
die relative Geschwindigkeit der Fahrzeuge einen vorgegebenen
Wert nicht unterschreitet.
Die US-A-4 335 383 zeigt eine Vorrichtung zum Bestimmen der
absoluten Geschwindigkeit eines bewegten Fahrzeugs mittels
eines Doppler-Signalgebers von einem ebenfalls bewegten
Überwachungs-Fahrzeug aus. Dabei wird eine aufwendige
Frequenzverschiebung angewandt, um die aus der Bewegung des
Überwachungs-Fahrzeuges gegen Grund und Umgebung herrührenden
Dopplersignale zu unterdrücken.
Es sind weiterhin Doppler-Signalgeber bekannt, die zwei
Mischer-Dioden enthalten, die so angeordnet sind, daß sie zwei
um 90° gegeneinander phasenverschobene Dopplersignale liefern.
Dabei eilt jeweils das eine oder das andere dieser Signale dem
anderen vor, je nachdem, ob das erfaßte Fahrzeug sich dem
Doppler-Signalgeber nähert oder sich von diesem entfernt. Für
die Messung von Geschwindigkeiten bei der Verkehrsüberwachung
sind solche Doppler-Signalgeber jedoch bisher nicht eingesetzt
worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur
Messung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen für die
Verkehrsüberwachung mittels eines Doppler-Signalgebers mit
einfachen Mitteln aufzubauen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
- (a) der Doppler-Signalgeber zwei Mischer-Dioden enthält, die so angeordnet sind, daß sie zwei um 90° gegeneinander phasenverschobene Dopplersignale liefern, wobei jeweils das eine oder das andere dieser Signale dem anderen voreilt, je nachdem, ob das erfaßte Fahrzeug sich dem Doppler-Signalgeber nähert oder sich von diesem entfernt,
- (b) ein Signal des Doppler-Signalgebers auf eine Frequenz- Meßeinrichtung zur Messung der Signalfrequenz als quantitatives Maß für die Geschwindigkeit des Fahrzeugs relativ zu dem Doppler-Signalgeber aufgeschaltet ist.
Die hier verwendeten Doppler-Signalgeber arbeiten im Grundband
(Baseband) bis herunter zu null Hertz. Sie sind in der Lage,
auch sehr kleine relative Geschwindigkeiten zu erfassen. Es
hat sich gezeigt, daß solche Doppler-Signalgeber eine sehr
genaue Messung der Geschwindigkeit des Fahrzeugs gestatten.
Der Doppler-Signalgeber kann durch die relative Phasenlage der
Dopplersignale zwischen Fahrzeugen verschiedener Fahrtrichtung
unterscheiden. Dadurch werden wesentliche Fehlerquellen
ausgeschaltet. Die Messung erfolgt kontinuierlich. Es braucht
nicht eine Vielzahl von diskreten Messungen in einem
Histogramm verarbeitet zu werden. Die Signalverarbeitung wird
dadurch ohne Einbuße an Genauigkeit und Beweiskraft erheblich
vereinfacht.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter
Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen im einzelnen
beschrieben.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zur
Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen für die
Verkehrsüberwachung mittels eines Doppler
signalgebers.
Fig. 2 zeigt einen bei der Vorrichtung von Fig. 1
verwendeten Phasenregelkreis (PLL).
Fig. 3 zeigt Signalverläufe zur Veranschaulichung der
Wirkung des Phasenregelkreises.
Fig. 4 zeigt schematisch die Schaltung zur automatischen
Berücksichtigung des Winkels zwischen Radarstrahl
und Fahrtrichtung.
In Fig. 1 ist mit 10 ein Doppler-Signalgeber bezeichnet. Der
Doppler-Signalgeber 10 enthält zwei Mischer-Dioden, die so
angeordnet sind, daß sie an zwei Ausgängen 12 und 14 zwei um
90° gegeneinander phasenverschobene Dopplersignale liefern.
Jeweils das eine oder das andere dieser Signale eilt dem
anderen vor, je nachdem, ob das erfaßte Fahrzeug sich dem
Doppler-Signalgeber nähert oder sich von diesem entfernt. Die
hierbei benutzten Doppler-Signale liegen dabei im Grundband.
Man kann das Dopplersignal am Ausgang 12 als Sinussignal und
das Dopplersignal am Ausgang 14 als Kosinussignal bezeichnen.
Die beiden Dopplersignale werden in Verstärkern 16 bzw. 18
verstärkt und auf programmierbare Filter 20 bzw. 22
geschaltet. Die Filter 20 und 22 sind so programmiert, daß sie
einen Frequenzbereich unterdrücken, welcher den durch
stillstehende Objekte wie Straße, Bäume, Häuser
hervorgerufenen Dopplerfrequenzen entspricht. Wenn sich das
Überwachungs-Fahrzeug bewegt, dann bewegen sich z. B. Bäume
relativ zu dem Doppler-Signalgeber 10. Ein in Fahrtrichtung
gerichteter Doppler-Signalgeber "sieht" die Bäume auf sich
zukommen. Der Doppler-Signalgeber 10 liefert daher eine
Dopplerfrequenz, die der Geschwindigkeit des Überwachungs-
Fahrzeuges entspricht. Da die Dopplerfrequenz vom Kosinus des
Winkels zwischen Radarstrahl und Fahrtrichtung abhängt,
liefert die "Radarkeule" einen Frequenzbereich solcher
Dopplerfrequenzen. Dieser Frequenzbereich wird ausgefiltert.
Die Vorrichtung spricht dann nur noch auf gegenüber Grund
bewegte Objekte an. Die programmierbaren Filter werden über
eine Steuervorrichtung 24 von einem am Überwachungs-Fahrzeug
vorgesehenen Tachometer gesteuert. Das Tachometer kann ein
konventionelles Tachometer sein, es kann aber auch seinerseits
von einem Doppler-Radar gebildet sein, das auf die Bewegung
des Überwachungs-Fahrzeuges gegen Grund anspricht. Von einem
bewegten Objekt herrührende Dopplersignale sind auf einen
Phasendetektor 26 geschaltet. Der Phasendetektor 26 bestimmt,
ob das eine oder das andere Dopplersignal an den Ausgängen 12
und 14 voreilt. Daraus kann geschlossen werden, ob sich das
überwachte, erfaßte Fahrzeug nähert oder entfernt. Eine
Richtungs-Logikschaltung 28 liefert dementsprechend logische
Signale an zwei Ausgängen 30 und 32. Wenn sich das überwachte
Fahrzeug nähert, ist der Ausgang 30 im Zustand "H"; wenn sich
das Fahrzeug entfernt, ist der Ausgang 32 im Zustand "H".
Das Dopplersignal vom Ausgang 14 wird hinter dem Filter 22
abgegriffen und auf einen Phasenregelkreis 34 geschaltet. Der
Phasenregelkreis 34 erzeugt aus den Dopplersignalen eine
Signalfolge mit definierter Frequenz, die sich auch bei
Frequenzschwankungen oder sonstigen Störungen des gefilterten
Dopplersignals nur sehr langsam ändert.
Der Phasenregelkreis 34 ist in Fig. 2 im einzelnen dargestellt.
Auf den Phasenregelkreis 34 wird über einen Eingang 36 eine
Signalfolge aufgeschaltet, deren Frequenz gewissen
Schwankungen unterliegen kann oder die mit sonstigen Störungen
behaftet ist. Diese Signalfolge liegt an einem Phasen-
Komparator 38. An einem zweiten Eingang 40 des Phasen-
Komparators 38 liegt ein Rückführsignal, wie noch beschrieben
wird. Bei einer Phasenabweichung zwischen den Eingängen 36 und
40 liefert der Phasen-Komparator 38 ein Signal von einer oder
der anderen Polarität abhängig von der Richtung der
Phasenabweichung. Das Signal vom Ausgang 42 des Phasen-
Komparators 38 liegt an einem Integrations-Netzwerk 44 mit
einem Widerstand 46 und einem Kondensator 48. Das
Integrations-Netzwerk 44 hat eine große Zeitkonstante. Die an
dem Kondensator 48 anliegende Spannung steuert einen
spannungsgesteuerten Oszillator (VCO) 50. Der Oszillator 50
liefert eine regelmäßige Signalfolge mit einer der anliegenden
Spannung proportionalen Frequenz. Diese Frequenz liegt an
einem Ausgang 52 und ist gleichzeitig über eine
Rückführschleife 54 auf den Eingang 40 des Phasen-Komparators
38 geschaltet. Schwankungen der Eingangsfrequenz oder
Störungen des Signals am Eingang 36 führen wegen der großen
Zeitkonstante des Integrations-Netzwerkes 44 praktisch zu
keiner Veränderung der Ausgangsfrequenz.
Die Ausgangsfrequenz des Phasenregelkreises 34 ist auf einen
Frequenz-Spannungs-Umsetzer 56 geschaltet. Der Frequenz-
Spannungs-Umsetzer 56 erhält über Leitungen 58 und 60 die
logischen Signale von den Ausgängen 30 bzw. 32 der Richtungs-
Logikschaltung 28. Der Frequenz-Spannungs-Umsetzer 56 liefert
eine der Ausgangsfrequenz des Phasenregelkreises 34 und damit
der relativen Geschwindigkeit des überwachten Fahrzeuges
proportionale Spannung entweder an einem Ausgang 62, wenn sich
das überwachte Fahrzeug nähert, oder an einem Ausgang 64, wenn
sich das überwachte Fahrzeug entfernt.
Die beiden Ausgänge 62 und 64 sind auf eine Summierschaltung
66 aufgeschaltet. Auf die Summierschaltung 66 ist weiterhin an
einem Eingang 68 eine der Geschwindigkeit des Überwachungs-
Fahrzeuges proportionale Spannung aufgeschaltet. Diese
Spannung wird von dem Tacho über einen Wandler 70 abgeleitet
Die Spannung am Ausgang 62 wird von dieser Spannung am Eingang
68 subtrahiert. Die Spannung am Ausgang 64 wird zu der
Spannung am Eingang 68 addiert. Die Summierschaltung 66
liefert an einem Ausgang 72 eine Spannung, welche die absolute
Geschwindigkeit des überwachten Fahrzeugs über Grund
wiedergibt.
Das ist unabhängig davon, ob sich das Überwachungs-Fahrzeug an
das überwachte Fahrzeug annähert oder sich das überwachte
Fahrzeug von dem Überwachungs-Fahrzeug entfernt. Die Anzeige
ist auch richtig, wenn das überwachte Fahrzeug dem
Überwachungs-Fahrzeug entgegenkommt. Die relative
Geschwindigkeit der beiden Fahrzeuge kann praktisch beliebig
klein sein. Insofern unterscheidet sich die beschriebene
Vorrichtung vorteilhaft von üblichen Radargeräten, bei denen
die relative Geschwindigkeit nicht unter einen bestimmten Wert
absinken darf. Das gibt dem Überwachungs-Fahrzeug die
Möglichkeit, seine Geschwindigkeit frei zu wählen und
beispielsweise mit einer Geschwindigkeit dicht unterhalb der
zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Die Vorrichtung
kann auch stationär benutzt werden. Das Überwachungs-Fahrzeug
steht dann still, und am Eingang 68 liegt die Spannung null.
Die Summierschaltung 66 ist so ausgebildet, daß automatisch
ein Winkel zwischen der Richtung des Radarstrahls und der
Fahrtrichtung berücksichtigt werden kann. Dieser Teil der
Summierschaltung 66 ist in Fig. 4 dargestellt.
An der Summierschaltung liegen die Ausgänge 62 und 64 des
Frequenz-Spannungs-Umsetzers 56 über Leitungen 74 bzw. 76 an.
Die an diesen Ausgängen 62 und 64 erscheinenden Spannungen
sind an je ein Potentiometer 78 bzw. 80 angelegt. Die
Schleifer der Potentiometer 78 und 80 sind miteinander
gekoppelt. Beide Schleifer sind mit dem verdrehbaren Doppler
signalgeber 10 gekuppelt. Bei einer Verschwenkung des Doppler
signalgebers 10 relativ zur Fahrtrichtung werden die Schleifer
der Potentiometer 78 und 80 verstellt. Dabei stehen die
Schleifer in der Ausgangsstellung, wenn der Doppler-
Signalgeber 10 parallel zur Fahrtrichtung ausgerichtet ist, im
Abstand vom Ende der Potentiometer, so daß nur eine definierte
Teilspannung der am Frequenz-Spannungs-Umsetzer 56
erscheinenden Spannung abgegriffen wird. Bei der Verschwenkung
werden die Schleifer zu den Enden der Potentiometer 78 und 80
hin verstellt, die abgegriffene Spannung also um einen Faktor
erhöht. Die Einstellung und Dimensionierung der Potentiometer
sind so gewählt, daß dieser Faktor näherungsweise 1/cos α ist.
Die Abgriffe der Potentiometer 78 und 80 sind über Widerstände
82 bzw. 84 an den invertierenden bzw. den nicht-invertierenden
Eingang 86 bzw. 88 eines Differenzverstärkers 90 geschaltet.
Zu dessen Ausgangsspannung wird noch die Spannung vom Eingang
68 addiert.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen für
die Verkehrsüberwachung mittels eines Doppler-
Signalgebers,
dadurch gekennzeichnet, daß
- (a) der Doppler-Signalgeber (10) zwei Mischer-Dioden enthält, die so angeordnet sind, daß sie zwei um 90° gegeneinander phasenverschobene Dopplersignale liefern, wobei jeweils das eine oder das andere dieser Signale dem anderen voreilt, je nachdem, ob das erfaßte Fahrzeug sich dem Doppler-Signalgeber (10) nähert oder sich von diesem entfernt,
- (b) ein Signal des Doppler-Signalgebers (10) auf eine Frequenz-Meßeinrichtung (34, 56) zur Messung der Signalfrequenz als quantitatives Maß für die Geschwindigkeit des Fahrzeugs relativ zu dem Doppler signalgeber (10) aufgeschaltet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Signal des Doppler-Signalgebers (10) auf einen Phasen-
Regelkreis ("phase locked loop") (34) aufgeschaltet ist,
dessen Ausgangssignal durch einen Frequenz-Spannungs-
Umsetzer (56) in eine der relativen Geschwindigkeit
zwischen Doppler-Signalgeber (10) und überwachtem Fahrzeug
proportionale Spannung umsetzbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
- (a) die beiden Signale des Doppler-Signalgebers (10) auf einen Phasendetektor (26) aufgeschaltet sind und
- (b) Ausgangssignale des Phasendetektors (26) auf eine Richtungs-Logikschaltung (28) mit zwei Logikausgängen (30, 32) aufgeschaltet sind, an denen Logiksignale erscheinen, welche signalisieren, ob sich das erfaßte Fahrzeug nähert oder entfernt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
- (a) die Logiksignale der Richtungs-Logikschaltung (28) auf den Frequenz-Spannungs-Umsetzer (56) aufgeschaltet sind,
- (b) der Frequenz-Spannungs-Umsetzer (56) zwei Ausgänge (62, 64) aufweist, wobei eine der Geschwindigkeit des erfaßten Fahrzeugs relativ zu dem Doppler-Signalgeber (10) proportionale Spannung an dem einen Ausgang (62) erscheint, wenn sich das erfaßte Fahrzeug nähert und an dem anderen Ausgang (64), wenn sich das erfaßte Fahrzeug entfernt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
- (a) der Doppler-Signalgeber (10) seinerseits an einem Überwachungs-Fahrzeug angeordnet ist,
- (b) an dem Überwachungs-Fahrzeug ein Geschwindigkeitsmesser zur Bestimmung der Eigengeschwindigkeit des Überwachungs- Fahrzeugs vorgesehen ist,
- (c) dem Phasendetektor (26) programmierbare Filtermittel (20, 22) vorgeschaltet sind, deren Grenzfrequenz von dem Geschwindigkeitsmesser derart steuerbar ist, daß die auf die Eigengeschwindigkeit des Überwachungs-Fahrzeugs gegenüber der Umgebung zurückzuführenden Anteile der Dopplersignale herausgefiltert werden, und
- (d) der Geschwindigkeitsmesser weiterhin mit einer Summier- Schaltung (66) verbunden ist, die zusätzlich mit den Ausgängen (62, 64) des Frequenz-Spannungs-Umsetzers (56) verbunden ist, zu Erzeugung eines der Absolutgeschwindigkeit des überwachten Fahrzeugs entsprechenden, anzuzeigenden Ausgangssignals.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Summierschaltung (66) Mittel (78, 80) enthält zur
Multiplikation der Signale von den Ausgängen (62, 64) des
Frequenz-Spannungs-Umsetzers (56) mit dem Kehrwert des
Kosinus des Winkels α zwischen Radarstrahl und
Fahrtrichtung des erfaßten Fahrzeuges.
Priority Applications (2)
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DE4400624A DE4400624A1 (de) | 1994-01-12 | 1994-01-12 | Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen für die Verkehrsüberwachung |
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Applications Claiming Priority (1)
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DE4400624A DE4400624A1 (de) | 1994-01-12 | 1994-01-12 | Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung von Fahrzeugen für die Verkehrsüberwachung |
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ID=6507740
Family Applications (1)
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