DE2829292C2 - Vorrichtung zum Messen des Drehwinkels einer rotierenden Welle - Google Patents
Vorrichtung zum Messen des Drehwinkels einer rotierenden WelleInfo
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Description
Fall umfaßt die Identifizierschaltung vorzugsweise ein J-K-Flip-Flop, dessen Takteingang die vom Geber erzeugten
Bezugswinkelsignale und Hilfsmarkensignale zugeführt werden, ein einem Ausgang des Flip-Flops
nachgeschaltetes Integrierglied und eine Logikschaltung mit einer EXKLUSIV-ODER-Funktion, deren erster
Eingang mit demselben Ausgang des Flip-Flops wie das Integrierglied verbunden ist, während ihr zweiter
Eingang mit dem Ausgang des Integriergliedes und ihr Ausgang sowohl mit dem ersten Eingang des Phasenkomparators
als auch mit dem Rücksetzeingang des Hilfszählers verbunden sind.
Mit Hilfe einer solchen Identifizierschaltung wird die Verwendung eines einzigen Gebers zum Abtasten sowohl
der Hilfsmarke als auch der Bezugswinkelmarke ermöglicht, da mittels der beschriebenen Anordnung eine
Identifizierung beider Marken erfolgen kann. Damit ist es auch möglich, wenigstens eine zweite Bezugswinkelmarke
vorzusehen, wobei vurieühaiterweisc zurr.ir.
dest eine der beiden Bezugswinkelmarken gleichzeitig als Hilfsmarke für die andere Bezugswinkelmarke dienen
kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert; in dieser zeigt
F i g. 1 ein Blockdiagramm, das ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
wiedergibt.
F i g. 2 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der Funktionsweise des Ausführungsbeispiels aus F i g. 1,
Fig.3 ein Blockdiagramm, das ein zweites Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung darstellt,
F i g. 4 ein die Funktionsweise des Ausführungsbeispiels aus F i g. 3 erläuterndes Impulsdiagramm,
F i g. 5 eine Identifizierschaltung zur Unterscheidung der von einem einzigen Geber beim Vorheilaufen von
zwei Markierungen erzeugten Signale, von denen die eine als Bezugswinkelmarke und die andere Hilfsmarke
dient, und
F i g. 6 und 7 zwei Impulsdiagramme zur Erläuterung der Funktionsweise der Identifizierschaltung aus F i g. 5.
Eine erste Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in F i g. 1 dargestellt Das von dem
die Bezugswinkelmarke der Welle abtastenden Geber stammende Signal A wird dem einen Eingang eines Phasenkomparators
1 zugeführt, dessen Ausgang C mit einem Filter 2 verbunden ist, dessen Ausgangsspannung
D die Frequenz eines spannungsgesteuerten Oszillators 3 beeinflußt Dieser Oszillator vervielfacht das einmal
pro Wellenumdrenung erzeugte Signal A um den Faktor 360 χ k, wobei k die Winkelauflösung bedeutet Der
Ausgang des Oszillators ist einerseits mit einem Zähler 7 verbunden, der durch das Signal A rückstellbar und
startbar und durch das von dem maschinencharakteristischen Ereignis ausgelöste Ereignissignal A' blockierbar
ist Der Zählerstand, den der Zähler in der sogenannten Torsignalzeit, d. h. der Zeit zwischen dem Auftreten des
Bezugswinkelsignals A und des Ereignissignals A', erreicht,
ist ein Maß für den Drehwinkel der Welle, den diese während der Torsignalzeit zurückgelegt hat Dieser
Zählerstand wird mittels einer entsprechenden Anzeigevorrichtung 5 entweder direkt oder in Winkelgrade
umgewandelt zur Anzeige gebracht Weiterhin werden die Ausgar.gsiinpulss des Oszillators 3 einem Untersetzer
4 zugeführt, der sie in ihrer Frequenz um den Faktor 360 χ k untersetzt, wobei k wieder der die Winkelauflösung
bestimmende Vervielfachungsfaktor des Oszillators 3 ist. Die untersetzten Ausgangssignale B
des Untersetzers 4 werden dem zweiten Eingang des Phasenkomparator 1 zugeführt. Die so gebildete Regelschaltung
regelt, wie aus Fig.2 ersichtlicht ist, die
Phasenverschiebung zwischen den Bezugswinkelsignalen Λ und den aus der um den Faktor 360 χ k untersetzten
Oszillatorfrequenz gewonnenen Signalen B auf den Wert Null oder ein Minimum ein. Damit stellt die Oszillatorfrequenz
eine um den Faktor 360 χ £ vervielfachte ίο Bezugswinkelmarkenimpulsfrequenz dar.
Die Frequenz des Oszillators 3 wird aufgrund der Synchronisation der Signale A und B durch den Phasenkomparator
1 und das Filter 2 praktisch nur durch die ' Durchschnittsgeschwindigkeit der Welle während einer
Umdrehung bestimmt, wodurch auch in Beschleunigungsphasen der Maschine eine hohe Meßgenauigkeit
beibehalten wird.
Werden besonders hohe Anforderungen an die Meßgeniiuigkeit
auch hei einer starken Ungleichförmigkeit der Winkelgeschwindigkeit der Welle während einer
Umdrehung gestellt, so können diese mit der Ausführungsform gemäß Fig.3 erfüllt werden. Allerdings ist
dabei die Anbringung einer Hilfsmarke E vor der eigentlichen
Bezugswinkelmarke .4 auf der Welle erforderlich.
Der wesentliche Unterschied der Ausführungsform gemäß F i g. 3 gegenüber jener gemäß F i g. 1 besteht
darin, dr^ der Frequenzteiler 4 durch eine aus einem
Hilfszähler 8, der durch ein von der Hilfsmarke E hervorgerufenes
Signal £ rückstellbar ist, und einen Dekoder 9 ersetzt ist, der bei Erreichen des Zählerstandes
cc χ k, wobei α den Winkel zwischen der Hilfsmarke E
und der Bezugswinkelmarke A und k die Winkelauflösung bedeuten, ein Signal B abgibt, das wie bei der
Ausführungsform gemäß F i g. 1 dem Phasenkomparator 1 zugeführt wird. Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, erfolgt
über den Phasenkomparator 1 und das Filter 2 eine Synchronisation der Signale A und B, wodurch die Frequenz
des Oszillators 3 wieder der um den Faktor 360 χ k vervielfachten Frequenz der Bezugswinkelsignale
A entspricht, da der Hilfszähler erst bei Erreichen der Hilfsmarke E zu zählen beginnt und bei Erreichen
des Zählerstandes λ χ k vom Dekoder 9 ein Signal B
abgegeben wird. Da bei dieser Ausführungsform die Frequenz des Oszillators 3 praktisch nur durch die Geschwindigkeit
der Welle bestimmt wird, mit der sie den unmittelbar vor der eigentlichen Meßstrecke liegenden
Bereich, nämlich den durch die Hilfsmarke E und die Bezugswinkelmarke A definierten Winkel λ durcheilt,
t leibt eine hohe Meßgenauigkeit auch bei einer starken Ungleichförmigkeit der Winkelgeschwindigke: der
Welle während einer Umdrehung erhalten. Dies ist durch die indirekt über die Synchronisation der Signale
A und B erfolgende Geschwindigkeitsmessung der WeI-Ie
im Bereich des Winkels α bedingt, wobei eine Mittelwertbildung
über eine volle Umdrehung vermieden wird.
Es ist keinesfalls notwendig, bei der Ausführungsform
gemäß Fig.3 zwei Geber für die Abtastung der Bezugswinkelmarke
A und der Hilfsmarke E zu verwenden. Es genügt die Verwendung eines einzigen Gebers
für die Abtastung beider Marken. In diesem Fall ist die Einschaltung einer Identifizierschaltung vor dem einen
Eingang des Phasenkomparators 1 und dem Steuereingang des Hilfszählers notwendig. Eine mögliche derartige
Schaltung ist in Fig.5 dargestellt; sie besteht aus
einem J-K-Flip-Flop 10, das von dem die beiden Marken
abtastenden Geber stammenden Impulszug L gesteuert
ist, einem an den Ausgang des Flip-Flops 10 angeschlossenen
Integrierglied 12 und"einer'Logikschaltung 11, die
als EXKLUSIV-ODER-Glied ausgebildet ist, dessen
Eingänge mit dem Ausgang des Flip-Flops 10 und dem
Ausgang des Integriergliedes 12 verbunden sind. Der Ausgang Qder Logikschaltung kann mit dem einen Eingang
des Phasenkomparator 1 und mit dem Steucrcingang £is Hilfszählers 8 verbunden werden, wobei der
Phasenkomparator 1 die einen Flanken und der Hilfszähler 8 die anderen Flanken des am Ausgang Q auftretenden
Impulszuges auswertet.
Der Zufall bestimmt, ob das J-K-Flip-Flop 10 durch
die Hilfsmarke £(Fig.6) oder die Bezugswinkelmarke
A (Fig. 7) auf den HIGH-Pegel geschaltet wird. In dem in F i g. 6 dargestellten Fall erreicht die Integrator-Ausgangsspannung
N me den HIGH-Pegel P für die nachgeschaltete Logikschaltung 11, so daß der am Ausgang
Qder Logikschaltung 11 erscheinende Impulszug identisch
ist mit dfim am Ausgang M des J-IC-Flip-Flops 10
auftretenden Impulszug.
In dem in Fig.7 dargestellten Fall erreicht die Integrator-Ausgangsspannung
N nach einigen Umdrehungen den HIGH-Pegel P für die nachgeschaltete Logikschaltung
11, so daß am Ausgang Q der Logikschaltung 11 das invertierte Flip-Flop-Ausgangssignal M entsteht.
In jedem der beiden Fälle ist nach einer bestimmten Zeit die positive Flanke des Logikausganges Q identisch mit
der Hilfsmarke E und die negative Flanke identisch mit
der Bezugswinkelmarke A.
30
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
50
60
65
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Messen des Drehwinkels, den eine rotierende Welle einer Maschine zwischen wenigstens
einer Bezugswinkelstellung und einer Winkelstellung durchläuft, die sie beim Eintreten eines
von der Funktion der Maschine verursachten Ereignisses einnimmt, mit
10
a) wenigstens eher auf der Welle angebrachten Bezugswinkelmarke,
b) wenigstens einem neben der Welle angeordneten Geber, der beim Vorbeilaufen der wenigstens
einen Bezugswinkelmarke ein Bezugswinkelsignal erzeugt, welches anzeigt, daß die Welle
die wenigstens eine Bezugswinkelstellung durchläuft,
c) einem Geber, der beim Auftreten des von der Maschin verursachten Ereignisses ein Ereignissignai
erzeugt
d) einem Impulsgeber, der zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Bezugswinkelsignalen eine
vorbestimmte gegenüber der Zahl der Bezugswinkelsignale vervielfachte Anzahl von Impulsen
erzeugt die bei konstanter Drehzahl der Welle zeitlich äquidistant sind,
e) und mit einer Auswerteschaltung, die einen Zähler umfaßt, der die Impulse des Impulsgebers
abzählt, die zwischen einem Bezugswinkelsignal und einem nachfolgenden Ereignissignal
auftreten, so daß nach dem Auftreten des Ereignissigna's der Zählerstand jls Meßwert für den
Drehwinkel dar rotierenden Welle zur Verfügung steht,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
f) der Impulsgeber ist ein Oszillator (3) mit veränderbarer Frequenz, und
g) die Auswerteschaltung umfaßt eine Regelschaltung, durch die die Frequenz des Oszillators (3)
so regelbar ist, daß er zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Bezugswinkelsignalen
(A, A) die vorbestimmte Anzahl von Impulsen erzeugt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Oszillators (3) durch
die Regelschaltung so regelbar ist, daß der jeweils erste der Impulse, die der Oszillator zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Bezugswinkelsignalen (A, A) erzeugt, mit den Bezugswinkelsignalen (A) synchronisiert
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelschaltung einen Phasenkomparator
(1) umfaßt, dessen einem Eingang die Bezugswinkelsignale (A) und dessen anderem
Eingang die um einen vorbestimmten Wert untersetzten Impulse des Oszillators (3) zugeführt werden
' und dessen Ausgang ein Filter (2) nachgeschaltet ist,
daß der Oszillator (3) ein spannungsgesteuerter Oszillator ist, dessen Frequenz durch die Ausgangsspannung
des Filters (2) steuerbar ist, und daß dem Oszillator (3) eine Untersetzerschaltung (4; 8, 9)
nachgeschaltet ist, die dem zweiten Eingang des Phasenkomparators (1) die um den vorbestimmten
Wert untersetzten Impulse des Oszillators (3) zuführt
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Untersetzerschaltung ein Frequenzteiler
(4) ist, der die Impulse des Oszillators um einen vorbestimmten Wert untersetzt, der gleich der
vorbestimmten Anzahl von Impulsen ist, die der Oszillator zwischen zwei Bezugswinkelsignalen (A, A)
erzeugt
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
daß auf der Welle eine Hilfsmarke so angeordnet ist, daß ein Hilfsrnarkensigna! (E),
das ein Geber bei ihrem Vorbeilaufen erzeugt dem Bezugswinkelsignal (A) um einen vorbestimmten
Winkel (λ) voreilt und daß die Untersetzerschaltung
- einen Hilfszähler (8), der die vom Oszillator (3)
erzeugten Impulse zählt und durch das Hilfsmarkensignal
(E) rücksetzbar ist und
- einen Dekoder (9) umfaßt, der dann, wenn der Zählerstand des Hilfszählers (8) gleich einer
zweiten vorbestimmten Anzahl (λ χ k) von Impulsen ist an den zweiten Eingang des Phasenkomparators
(1) ein Signal abgibt
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der vorbestimmte Winkel (λ), um den
das Hilfsmarkensignal (E) dem Bezugswinkelsignal f/U vorauseilt, kleiner als 120° ist
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Bezugswinkelmarke
und die Hilfsmarke von ein und demselben Geber abgetastet werden, der somit sowohl die Bezugswinkelsignale
(A) als auch die Hilfsmarkensignale (E) erzeugt, und daß eine Identifizierschaltung
vorgesehen ist, die die Bezugs winkeisignaie (A) dem
ersten Eingang des Phasenkomparators (1) und dem Starteingang des Zählers (7) und die Hilfsmarkensignale
(E) dem Rücksetzeingang öei Hilfszählers (8)
zuführt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Eingang des Phasenkomparators
(1) und der Rücksetzeingang des Hilfszählers (8) auf einander entgegengesetzt verlaufende Impulsflanken
reagieren, und daß die Identifizierschaltung folgende Bestandteile umfaßt:
- ein J-K-Flip Flop (10), dessen Takteingang die vom Geber erzeugten Bezugswinkelsignale
(A) und Hilfsmarkensignale (E) zugeführt werden,
- ein einem Ausgang (M) des Flip-Flops (10) nachgeschaltetes Integrierglied (12), und
- eine Logikschaltung (11) mit einer EXCLUSIV-ODER-Funktion,
deren erster Eingang mit demselben Ausgang (M) des Flip-Flops (10) wie
das Integrierglied (12) verbunden ist, während ihr zweiter Eingang mit dem Ausgang des Integriergliedes
(12) und ihr Ausgang sowohl mit dem ersten Eingang des Phasenkomparators (1) als auch mit dem Rücksetzeingang des Hilfszählers
(8) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine zweite
Bezugswinkelmarke vorgesehen ist und daß zumindest eine der beiden Bezugswinkelmarken gleichzei-
tig als Hilfsmarke für die andere der Bezugswinkelmarken
dient
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen des Drehwinkels, den eine rotierende Welle einer Maschine
zwischen wenigstens einer Bezugswinkelstellung und einer Winkelstellung durchläuft, die sie beim Eintreten
eines von der Funktion der Maschine verursachten Ereignisses einnimmt, gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch
1.
Bei einer derartigen Vorrichtung, wie sie beispielsweise aus Elektronische Rundschau (1960), Nr. 8, Seiten
324 bis 326, entnehmbar ist, besteht der Impulsgeber aus einer an die Welle angebauten, mechanischen Gebervorrichtung,
die pro Umdrehung k χ 360 Impulse abgibt, wobei k ein Faktor ist, der von der gewünschten
Auflösung abhängt. Dabei werden die von der Gebervorrichtung zwischen einem Bezugswinkelsignal und einem
nachfolgenden Ereignissignai abgegebenen impulse mit Hilfe eines Zählers gezählt, so daß nach dem
Auftreten des Ereignissignals der Zählerstand als Meßwert für den Drehwinkel der rotierenden Welle zur Verfugung
steht
Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die verwendeten mechanischen Gebervorrichtungen
relativ groß sind und oft nicht oder nur sehr schwer an der Welle angebracht werden können. Überdies
sind derartige Geber teuer und verschleißbehaftet, und es läßt sich damit nur ein relativ bescheidenes Auflösungsverhältnis
erzielen.
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die auf einfache Weise
an einer Maschine mit einer rotierenden Welle angeordnet werden kann und ein hohes Auflösungsvermögen
ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im Anspruch 1 niedergelegten Merkmale vor.
Gemäß der Erfindung wird die bekannte, als Impulsgeber
dienende mechanische Gebervorrichtung durch einen Oszillator mit veränderbarer Frequenz ersetzt,
dessen Frequenz so geregelt wird, daß er zwischen jeweils zwei aufeinanderfolgenden Bezugswinkelsignalen
die vorbestimmte Anzahl von Impulsen erzeugt. Dieser Impulsgeber muß nicht mehr an der Welle selbst, ja
noch nicht einmal in ihrer unmittelbaren Nähe angeordnet werden. Es genügt vielmehr, wenn auf der Welle
selbst die wenigstens eine Bezugswinkelmarke vorgesehen und neben der Welle der Geber angeordnet wird,
der das Vorbeilaufen dieser Bezugswinkelmarke erkennt und entsprechende Bezugswinkelsignale abgibt.
Alle anderen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung können an beliebigen Stellen untergebracht werden, so
daß sich bei dem ohnehin geringen Raumbedarf von elektronischen Schaltungen hier keinerlei Schwierigkeiten
mehr ergeben. Der Wert, auf den die Frequenz des Oszillators eingeregelt wird, kann innerhalb weiter
Grenzen frei und insbesondere sehr groß gewählt werden, so daß sich ein sehr hohes Auflösungsvermögen
erzielen läßt.
Außerdem läßt sich die erfindungsgemäße Vorrichtung völlig aus elektronischen Bauteilen aufbauen, die
praktisch verschleißfrei sind.
Vorteilhafte Weiterbildungen einer erfindungsgemäßen·
Vorrichtung sind in den Unteransprüchen niedergelegt. Dabei umfaßt insbesondere die Regelschaltung einen
Phasenkomparator, dessen einem Eing&ng die Bezugswinkelsignale und dessen anderem Eingang die um
einen vorbestimmten Wert untersetzten Impulse dfts Oszillators zugeführt werden und dessen Ausgang ein
Filter nachgeschaltet ist. Verwendet man in einem solchen Fall als Oszillator einen spannungsgesteuerten Oszillator,
dessen Frequenz durch die Ausgangsspannung des Filters steuerbar ist, und schaltet man dem Oszillator
eine Untersetzerschaltung nach, die dem zweiten
to Eingang des Phasenkomparators die um den vorbestimmten Wert untersetzten Impulse des Oszillators zuführt,
so erhält man eine besonders günstige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Regelschleife.
Vorzugsweise ist die Untersetzerschaltung ein Frequenzteiler, der die Impulse des Oszillators um einen
vorbestimmten Wert untersetzt, der gleich der vorbestimmten Anzahl von Impulsen ist, die der Oszillator
zwischen zwei Bezugswinkelsignalen erzeugt. Die Ausgangssignale des spannungsgesteuerten Oszillators
werden dabei außer der Frequenzteilerschaltung auch dem Zähler zugeführt, der sie in der Uoreits beschriebenen
Weise abzählt.
Für besonders hohe Ansprüche an die Meßgenauigkeit wird gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung auf der Welle eine Hilfsmarke so angeordnet, daß ein Hilfsmarkensignal, das ein Geber bei
ihrem Vorbeilaufen erzeugt, dem Bezugswinkelsignal um einen vorbestimmten Winkel voreilL In diesem Fall
umfaßt die Untersetzerschaltung einen Hilfszähler, der die vom Oszillator erzeugten Impulse zählt und durch
das Hilfsmarkensignal rücksetzbar ist, sowie einen Dekoder, der dann, wenn der Zählerstand des Hilfszählers
gleich einer zweiten vorbestimmten Anzahl von Impulsen ist, an den zweiten Eingang des Phasenkomparators
ein Signal abgibt. Dabei ist der vorbestimmte Winkel, um den das Hilfsmarkensignal dem Bezugswinkelsignal
vorauseilt, vorzugsweise kleiner als 120°.
Damit wird erreicht, daß die Frequenz des spannungsgesteuerten Oszillators, dessen Sig^Ie in dem
Zeitraum zwischen einem Bezugswinkelsignal und einem
Ereignissignal gezählt werden, wobei der während diener Zeit erreichte Zählwert ein Maß für den Dreh-
-winkel der Welle ist. über den Phasenkomparator und
das Filter von der Geschwindigkeit Her Wolle, mit der sie den Winkel zwischen der Hilfsmarke und der Bezugswinkelmarke
überstreicht, bestimmt wild. Die Hilfsmarke £wird vorteilhafterweise so viele Grade vor
der Bezugswinkelmarke A angeordnet, wie die größte zu erwartende Meßgröße beträgt. Das Anordnen dieser
so Hilfsmarke E möglichst nahe vor der eigentlichen Bezugswinkelmarke
A bringt den Vorteil, daß der durch die lineare elektronische Frequenzvervielfachung und
die Ungleichförmigkeit der Umdrehung der Welle, z. ß. einer Brennkraftmaschine, entstehende Fehler gering
gehalten wird.
In Weiterbildur.j der Erfindung ist vorgesehen, daß
die wenigstens eine Bezugswinkelmarks und die Hilfsmarke von ein und demselben Geber abgetastet wer
den, der somit sowohl die Bezugswinkelsignale als auch die Hilfsmarkensignale erzeugt, und daß eine Identifizierschaltuiig
vorgesehen ist. die die Bezugswinkelsignale dem ersten Eingang des Phasenkomparatprs und
dem Starteingang des Zählers undidje HiHsmarkensignaie
dem Rücksetzeingang des Hilfszählers zuführt.
Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß der erste Eingang des Piiasenkomparators und der Rücksetzeingang
des Hilfszählers auf einander entgegengesetzt verläufende Impulsflanken reagieren. In diesem
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