DE2059846C2 - Sonar- Doppler- Navigationseinrichtung - Google Patents
Sonar- Doppler- NavigationseinrichtungInfo
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Description
b5 Die Erfindung bezieht sich auf eine Sonar-Doppler-Navigationseinrichtung
vom »Janus«-Typ mit akustischen Sende- und Empfangseinrichtungen zur Aussendung und zum Empfang von zwei Dauerstrich-Schall-
strahlpaaren entlang erster und zweiter schiffsfester Achsen.
Es ist eine Vielzahl von Arten von Sonar-Doppler-Navigationseinrichtungen
bekannt und eine dieser Arten wird im allgemeinen als »Janus«-Typ bezeichnet.
Eine grundlegende Beschreibung dieser Art von Doppler-Einrichtungen ist z. B. in einem Artikel mit dem
Titel »Ultrasonic Doppler for Distance Measurement« von Melvin Wachspress in IRE Transactions on
Ultrasonic Engineering, Band UE-8, Nr. I1 März 1961 zu
finden. In diesem Artikel beschreibt der Autor die Wirkungsweise von Meßausrüstungen, die nach vorne
und nach hinten gerichtete Ultraschall-Strahlen zur Bewegungsmessung in einer beide Strahlen enthaltenden
Ebene verwenden.
Eine vollständige, für Schiffszwecke verwendete Sonar-Doppler-Navigationseinrichtung dieser Art verwendet
vier von einem Schiffskörper aus nach unten gerichtete Schallenergiestrahlen. Zwei dieser Strahlen
breiten sich in entgegengesetzten Richtungen in der Bug-Heck-(Längs-)Achse des Schiffes aus und die
anderen zwei Strahlen breiten sich in entgegengesetzten Richtungen entlang der Backbord-Steuerbord-(Quer-)Achse
des Schiffes aus. Die Strahlen werden von dem Boden eines Wasserkörpers, wie z. B. dem Grund
des Ozeans, in dem sich das Schiff vorwärtsbewegt, reflektiert, so daß die Strahlen von einzelnen Empfangs-Wandlern
aufgenommen werden können. |edes Signal erfährt entsprechend der Horizontalbewegung des
Schiffes eine Doppler-Verschiebung. Die Bug-Heck-Signale werden zusammengefaßt und verarbeitet, um eine
Analog-Spannung zu erzeugen, deren Größe den Momentanwert der Schiffsgeschwindigkeit entlang der
Bug-Heck-Achse darstellt. Die Backbord-Steuerbord-Signale werden in gleicher Weise kombiniert und
verarbeitet, um die gleiche Information entlang der Backbord-Steuerbord-Achse zu erzeugen.
Die Kombination der zwei entgegengesetzt gerichteten Strahlen entlang jeder Achse kompensiert Roll-und
Längsneigungs-Bewegungen des Schiffes. Bei bekannten Arten dieser Einrichtungen treten jedoch bedeutende
Fehler auf, weil sich die akustischen Eigenschaften des Wassers mit der Temperatur ändern, und die
Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schall in Wasser ist z. B. insbesondere von der Temperatur abhängig.
Die akustischen Strahlen werden weiterhin durch örtliche Wasserbedingungen beeinflußt. Turbulenzen
oder Belüftungen in einem Wasserbereich, durch den sich der Strahl ausbreitet, können z. B. den akustischen
Strahl ausreichend stören, um bedeutende Fehler hervorzurufen. Weil bekannte Einrichtungen die Momenlangeschwindigkeit
darstellende Signale erzeugen, ergibt sich keine Möglichkeit, die Zuverlässigkeit der
empfangenen Signale zu bestimmen, bevor sie Anzeigeelementen in der Einrichtung zugeführt werden.
Weiterhin erfordern analoge Navigationseinrichtungen extrem stabile Verstärker und andere Bauteile, weil
die Größe der Analog-Spannung in derartigen Einrichtungen als die zu messende Variable verwendet wird.
Der bei diesen Arten von Einrichtungen erforderliche hohe Stabilitätsgrad vergrößert die Komplexität und die
Kosten.
Es sind weiterhin im Radarbereich arbeitende Einrichtungen zur Bestimmung der Geschwindigkeit
und Größe von Fahrzeugen bekannt, (Literaturstelle Telefunken-Zeitung, Jahrgang 39, 1966, Heft 2 Seiten
175—186) bei denen die Auswertung der rückgestrahlten
Signale teilweise digital erfolgt Die rückgestrahlten Signale werden hierbei dauernd empfangen und
hinsichtlich ihrer Frequenzänderung gegenüber dem abgestrahlten Signal überprüft. Weiterhin erfolgt die
Messung lediglich in einer Strahlrichtung.
ί Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Sonar-Doppler-Navigationseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einfachem Aufbau ohne die Verwendung komplizierter und aufwendiger Verstärker eine genaue Messung der Geschwindigkeit
ί Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Sonar-Doppler-Navigationseinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einfachem Aufbau ohne die Verwendung komplizierter und aufwendiger Verstärker eine genaue Messung der Geschwindigkeit
ίο und der zurückgelegten Strecke eines Fahrzeugs
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Navigationseinrichtung ermöglicht einen Aufbau ohne die Verwendung von
stabilen Analog-Verstärkern und ergibt auf Grund der Erkennung und Unterdrückung von fehlerhaften Signalen
eine genaue Messung der Fahrzeugbewegung.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird eine Kompensation der Änderungen der Schallausbreitungsgeschwindigkeit
auf Grund von Änderungen der Wassertemperatur durchgeführt und es ist weiterhin möglich, den Spektralgehalt der empfangenen Schallstrahlen
auszuwerten und in Abhängigkeit von diesem Spektralgehalt dieses empfangene Signal entweder zu
verarbeiten oder zu unterdrücken. Auf diese Weise
«ι können fehlerhafte gesteuerte Signale von jeder
weiteren Auswertung ausgeschlossen werden, so daß die Meßgenauigkeit weiter vergrößert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Sonar-Doppler-Navigationseinrichtung;
F i g. 2 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Einrichtungen zur Festlegung vorgegebener Meßzeitintervalle;
F i g. 3 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des Temperatur- und Frequenz-Kompensators;
F i g. 4 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des Emfernungsrechners;
5 F i g. 5 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der
Spektrum-Auswerteeinrichtung;
F i g. 6 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform des Rechners;
F i g. 7 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Kombinationseinrichtung zur geometrischen Addition der ersten und zweiten Signale.
F i g. 7 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Kombinationseinrichtung zur geometrischen Addition der ersten und zweiten Signale.
Die in den Zeichnungen däigciiellie AusfuhfuiigS-form
der Sonar-Doppler-Navigationseinrichtung verwendet Paare von akustischen Sende- und Empfangseinrichtungen, die so ausgebildet sind, daß sie als
integraler Teil an einem Schiffskörper befestigt werden können, um Energie in der Ebene der Bug-Heck-Achse
und in der Ebene der Backbord-Steuerbord-Achse des Schiffes auszustrahlen. Obwohl diese spezielle Ausrich tung bevorzugt wird, ist es klar, daß die Ausbreitungs
achsen mit einem abweichenden Winkel in bezug auf die Längsachse des Schiffes ausgerichtet werden können,
wenn dies erwünscht ist und daß die erforderlichen Korrekturen bei der Berechnung der Meßergebnisse
durchgeführt werden können.
Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird in der gesamten
vorliegenden Anmeldung die Bug-Heck- und Backbord-Steuerbord-Ausrichtung beschrieben. Es ist jedoch
verständlich, daß die obenerwähnte Achsendrehung verwendet werden kann, wenn dies erwünscht ist.
In Fig. 1 weist eine Sendeeinrichfung I vier von einem l.cistungsoszillator 6 angesteuerte akustische
Generatoren 2, 3, 4, 5 auf. Eine Empfangseinrichtung 7 weist vier einsprechende akustische Empfänger 8. 9, 10,
11 auf.
Die vier akustischen Generatoren 2, 3, 4, 5 sind so ausgerichtet, daß sie unter einem Winke! nach unten auf
den Boden des Wasserkörpers, in dem sich das Schiff vorwärtsbewegt, gerichtete akustische Strahlen erzeugen.
Die Strahlen sind außerdem entlang Achsen ausgerichtet, wie dies in bezug auf jeden der akustischen
Generatoren 2, 3, 4 und 5 beschrieben wurde. Somit erzeugt der akustische Generator 2 einen Strahl, der
sich in Richtung des Bugs des Schiffes ausbreitet, während der akustische Generator 3 einen Strahl
erzeugt, der sich nach hinten in Richtung auf das Heck des Schiffes ausbreitet. In gleicher Weise erzeugen die
akustischen Generatoren 4 und 5 jeweils Strahlen, die sich in der Steuerbord- und Backbord-Richtung
ausbreiten.
Die akustischen Emplänger in der Anordnung 7 sind in gleicher Weise bezeichnet, um den speziellen
Empfänger zu bezeichnen, der zum Empfang der akustischen Energie von dem entsprechenden Generator
in der Sendeeinrichtung 1 vorgesehen ist.
Wie dies in einem Janus-System durchgeführt wird, wandern akustische Strahlpaare in entgegengesetzten
Richtungen entlang jeder der ausgewählten Achsen. Wenn das Schiff sich in der Vorwärtsrichtung
vorwärtsbewegt, bewirkt die Doppler-Verschiebung eine Vergrößerung der Frequenz des von dem
akustischen Empfänger 8 aufgenommenen Signais und eine Verringerung der Frequenz des von dem
akustischen Empfänger 9 aufgenommenen Signals. Eine gleiche Erscheinung tritt in bezug auf die Backbord- und
Steuerbordelemente für eine Bewegung entlang der Querachse des Schiffes auf. Somit kann angenommen
werden, daß die Vorwärts- und Rückwärts-Generatoren 2 und 3 ein erstes zusammengehöriges akustisches
Strahipaar und die Backboid- und Steuerbord-Generatoren
4 und 5 ein zweites zusammengehöriges Strahlpaar erzeugen.
Die Ausgangssignale der akustischen Empfänger werden in einzelnen Vorverstärkern 12 verstärkt. Die
Ausgangssignale der Vorverstärker 12 können noch einmal in einer Verstärkergruppe 13 verstärkt werden,
um die Signale auf einen Pegel zu bringen, der für den Betrieb der übrigen Schaltungsanordnung erforderlich
ist.
Die Vorwärts- und Rückwärts-Strahlen bilden ein erstes zusammengehöriges Eingangssignalpaar. Diese
Signale werden einem ersten Entfernungs-Rechner 14 und einer Spektrum-Auswerteeinrichtung 15 zugeführt.
Die Backbord- und Steuerbord-Strahlen bilden ein zweites zusammengehöriges Eingangssignalpaar und
diese Signale werden sowohl einem zweiten Entfernungs-Rechner 16 als auch der Spektnim-Auswerteeinrichtung 15 zugeführt. Ein Temperaturfühler 17
überwacht die Temperatur des Wassers in der Nähe der akustischen Empfänger 8,9,10,11. Ein Signal von dem
Temperaturfühler 17 wird einem Temperatur- und Frequenz-Kompensator 18 zugeführt, der »Aufwärts«-
und »Abwärts«-Ströme entsprechend der Temperaturänderungen in der Umgebung des Temperaturfühlers
17 erzeugt. Diese Ströme werden zur Korrektur der Ergebnisse bei Wassertemperaturänderungen auf eine
später beschriebene Art und Weise verwendet. Außerdem wird ein Signal vom Leistungsoszillator 6
entnommen und dem Kompensator 18 zugeführt, um eine Kompensation von Änderungen der Senderfrequenz
zu erhalten.
Eine Zeitsteuereinrichtung in Form eines Intervallgenerators 19 bestimmt die Meßzeitintervalle, zwischen
denen Messungen durchgeführt werden sollen. Ein Frequenz-Kompensationssignal vom Kompensator 18
wird den Entferniingsrechnern 14 und 16 jeweils durch die Leitungen 20 und 21 und der Spektrum-Auswerteeinrichtung
15 über die Leitung 22 zugeführt.
Die »Aufwärts«- bzw. »Abwärts«-Ströme werden
ebenfalls den [Jitiernungs-Rechnern 14 bzw. 16 über die
Leitungen 23 bzw. 24 und 25 bzw. 26 zugeführt. Der .■>Aufwärts«-Strom wird außerdem der Spektrum Auswerteeinrichlung
15 über eine Leitung 27 zugeführt.
Der Intervallgenerator 19 erzeugt einen Intervallimpuls
zur Einleitung eines Meßzeitintervalls. Dieser Impuls wird mit Hilfe einer Leitung 28 der Spektrum-Auswerteeinrichtung
15 und den beiden Entfernungs-Rechnern 14 und 16 zugeleitet. Der Intervallgenerator
19 erzeugt außerdem einen Aktualisierungs-Impuls (Impuls zur Erneuerung des Meßergebnisses), der den
Entfernungs-Rechnern 14 und 16 über eine Leitung 29 in Abhängigkeit von einem Aktualisierungs-Signal von der
Spektrum-Auswerteeinrichtung 15 an der Leitung 30 7ugeführt wird.
Die Spektrum-Auswerteeinrichtung 15 analysiert den Spektralgehalt der ankommenden Signale, wie dies
später erläutert wird. Wenn die Spektraleigenschaften der Eingangssignale nicht befriedigend sind, erzeugt die
Spektrum-Auswerteeinrichtung einen Halte-(Speicner-)-Impul$ an der Leitung 30, der verhindert, daß
der Intervallgenerator einen Aktualisierungs-Impuls erzeugt. Schließlich erzeugt der Intervallgenerator 19
einen Entlade-lmpuls, der über eine Leitung 31 den lintfernungs-Rechnern 14 und 16 und der Spektrum-Auswerteeinrichtung
15 zugeführt wird.
Wie es später erläutert wird, berechnen die Entfernungs-Rechner 14 und 16 die innerhalb eines
vorgegebenen, durch den Intervallgcncrator 19 be stimmten Meßzeitintervalls entlang jeder Schiffsachse
zurückgelegte Entfernung. Während eines normalen Betriebs wird eine Spannung an der Leitung 32 erzeugt,
die die in der Längsrichtung während des passenden Meßzeitintervalls zurückgelegte Entfernung darstellt
und eine zweite Gleichspannung wird an eine Leitung 33 am Ausgang des Zusatzentfernungs-Rechners 16
erzeugt, die die in der Backbord-Steuerbord-Richtung während des gleichen Meßzeitintervalls zurückgelegte
Zusatzentfernung darstellt Durch Aufteilung der gesamten zurückgelegten Entfernung in kleine Segmente
wird eine Auswertung der Zuverlässigkeit der empfangenen akustischen Signale ermöglicht. Momentane Störungen des Signals können damit festgestellt
werden und das entsprechende Entfernungssegment kann unterdrückt werden.
Die Entfernungs-Signale aus den Entfernungsrechnern 14 und 16 werden über die Leitung 32 und 33 einem
einen Teil einer Kombinationseinrichtung bildenden Rechner 34 für das rechtwinklige Dreieck zugeführt. In
dem Rechner 34 erscheint ein vorher gespeichertes resultierendes Entfernungs-Signal und wird der Spektrum-Auswerteeinrichtung 15 an einer Leitung 35 als
gespeichertes Entfernungssignal zugeführt. Dieses Signal wird außerdem einem Summierer 36 zugeführt, der
dazu dient die Entfemungs-Signale zu integrieren, so
daß cine Anzeige der gesamten zurückgelegten Entfernung auf einer Anzeigeeinrichtung 37 dargestellt
werden kann. Der Driftwinkel kann außerdem in dem Rechner 34 berechnet werden und auf einem Meßinstrument
38 dargestellt werden. Der Rechner 34 und der Summierer 36 stellen eine Kombinationseinrichtung
dar, die in einer noch zu beschreibenden Art arbeitet. Es ist jedoch klar, daß viele verschiedene Arten von
Rechnern für diesen Zweck verwendet werden können.
Fig. 2 zeigt den Intervallgenerator 19 ausführlicher. Der Intervallgenerator setzt ein Meßzeitintervall fest,
über das die Entfernung gemessen wird. Der Generator 19 erzeugt einen Intervallimpuls zur Verwendung in den
Entfernungsrechnern 14 und 16 und der Spektrum-Auswerteeinrichtung
15. Der Intervallgenerator 19 erzeugt außerdem einen Aktualisierungs-Impuls auf der Leitung
29. der einen neuen Entfernungswert an die Ausgänge der Entfernungs-Rechner 14 und 16 weiterleitet, wenn
das mit den neuen Eingangssignalen verbundene Spektrum befriedigend ist. Der Intervallgenerator
erzeugt außerdem einen Entladungs-Impuls an der Leitung 31, der Arbeitskondensatoren in den Entfernungs-Rechnern
nach dem Wechsel der Signale bzw. der Meßergebnisse auf eine Ladung Null zurückstellt.
Der Intcrvallgenerator 19 weist einen Rechteckoszillator 39 auf, der typischerweise Rechteckimpulse mit
einer Periode von einigen 100 msec erzeugt. Diese Rechteckimpulsc weiden dann differenziert und die sich
ergebenden Nadelimpulse werden zur Triggerung eines inonostabilen Multivibrators 40 und zur Rückstellung
eines Flip-Flops 41 verwendet. Der Multivibrator 40 erzeugt in typischer Weise einen 2 msec-Impuls, der an
ein UND-Gatter 42 angelegt wird. Wenn ein Aktualisierungs-Signal über die Leitung 30 von der Spektrum-Auswerteeinrichtung
15 zu dieser Zeit angelegt wird, wird ein Aktualisierungs-Impuls an der Leitung 29
erzeugt. Wenn jedoch ein Halte-Signal an das UND-Gatter 42 zu dieser Zeit angelegt wird, erscheint
kein Impuls an der Leitung 29.
Die Hinterflanke des Ausgangsimpulses des Multivibrators 40 triggert einen zweiten monostabilen
Multivibrator 43, der typischerweisc einen 2 msec-Entladungsimpuls.
zur Zuführung an die Entfernungs-Rechner
14 und 16 über die Leitung 31 erzeugt. Der Ausgang des Multivibrators 43 wird außerdem einem Differentiator
44 zugeführt. Der Differentiator 44 erzeugt einen Impuls, der den Flip-Flop 41 in Abhängigkeit von der
Hin'erflanke des Impulses aus dem Multivibrator 43 setzt. Der Flip-Flop 41 wird durch die nächste negative
Flanke der Rechteckgenerator-Ausgangsspannung zurückgesetz;,
um das Meßzeitintervall zu beenden. Die Ausgangsspannungen vom Flip-Flop 41 liefern Signale
an die Leitung 28, die den Intervallgaiteranschlüssen der Entfernungs-Pechner und der Spcktrum-Auswerteemrichtung
zugeführt werden.
Unter Annahme der oben erwähnten typischen Werte stellt das Ende eines gegebenen Ausgangsimpulses des Oszillators 39 den Flip-Flop 41 derart zurück,
daß ein entsprechendes Intervallgatter-Signal beendet wird. Dies stellt das Ende des Meßzeitintervalls dar.
Gleichzeitig wird der Multivibrator 40 getriggert, um einen Aktualisierungs-Impuls zu erzeugen, wenn das
Gatter 42 durchgeschaltet ist. Somit tritt ein Aktualisierungs-Impuls, wenn er Oberhaupt auftritt, nach der
Vervollständigung des Meßzeitintervalls auf. Nach 2 msec wechselt der Multivibrator 40 zu seinem
Ruhestand über. Dies beendet einen beliebigen Aktualisierungs-Impuls und triggert den Multivibrator 43
derart, daß er einen Entladungs-impuls einleitet. Der Entladungs-Impuls bereitet das System für ein neues
Meßzeitintervall vor. Nach einem weiteren 2 msec-Intervall schaltet der Multivibrator 43 in seinen Ruhestand
um. Diese beendet den Entladungs-Impuls und stellt den Flip-Flop 41 so ein, daß ein neues Meßzeitintervall
eingeleitet wird.
F i g. 3 erläutert die Einzelheiten des Temperatur- und Frequenzkompensators 18. Das Oszillatorsignal vom
Sender 6 wird einem Zeitgeber-Verstärker Begrenzer 45 über eine Leitung 46 zugeführt. Der Zeitgeber-Verstärker-Begrenzer
erzeugt Impulse mit der Wiederholfrequenz des Leistungsoszillators 6, die zur Kompensation
der Verarbeitungsschaltungen gegen Änderungen in der Wiederholfrequenz des Oszillators 6 geeignet
sind.
Signale vom Temperaturfühler werden einem Wassertemperatur-Kompensations-Netzwerk
46 zugeführt, daß außerdem einen Spannungsbezug 47 verwendet. Die Ausgangsspannung des Kompensations-Netzwerkes
46 wird in einem ersten Verstärker 48 verstärkt und dann der» Abwäm«-Strom-Steuerleiuing zugeführt.
Der Ausgang des Verstärkers 48 wird außerdem einem invertierenden Verstärker 49 zugeführt. Der Ausgang
des invertierenden Verstärkers 49 wird an die »AulwärtSK-Strom-Sleuerleitung angelegt. Somit wird
ein Paar von entgegengesetzt-polarisierten wassertemperaturabhängigen
Gleichspannungen zur Verwendung in den Entfernungs-Rechnern 14 und 16 und der Spektrum-Auswerteeinrichtung 30 erzeugt.
F ig. A zeigt einen der zwei Entfernungs-Rechner 14
und 16 ausführlicher. Die Entfernungs-Rechner 14 und 16 sind identisch, so daß die Schaltung nach F i g. 4 auf
beide anwendbar ist.
leder Entfernungs-Rechner 14 oder 16 berechnet die entlang der zugehörigen Achse während eines vorgegebenen
Meßzeitintervalls zurückgelegte Entfernung. Indem die gesamte zurückgelegte Entfernung auf diese
Weise in Teilstücke unterteilt wird, ist es möglich, jeden Zusatzameil auf seine Zuverlässigkeit zu überprüfen
und diesen Zusatzanteil entsprechend anzunehmer, oder
zu unterdrücken. Ein zusammengehöriges Eingangssigp.alpaar, wie z. B. die Längsachsensignale wird an die
Eingangsklemmen 50 und 51 angelegt. Das an die
Klemme 51 angelegte Signal wird mit einem an die Klemme 50 angelegten Signal in einem ersten Mischer
52 überlagert. Die Differenzfrequenz im Signal aus dem Mischer 52 durchläuft ein Tiefpaßfilter 5Ϊ und wird
einem Vergleicher 54 zugeführt. Der Vergleicher 54 ist ein Verstärker mit hoher Verstärkung, der die seinem
Eingang zugeführten Sinusschwingungen in Rechteckschwingungen umformt, die mit den sinusförmigen
Eingangssignalen synchronisiert sind.
Die an die Eingangsklemme 51 angelegten Signale werden außerdem über ein 90°-Phasenverschiebungsnetzwerk
55 geführt und mit den der Eingangsklemme 50 zugeführten Signalen in einem Mischer 56 überlagert.
Der Ausgang des Mischers 56 wird über ein Tiefpaßfilter 57 einem zweiten Vergleicher 58 zugeführt Der Ausgang des Vergleichers 58 ist eine dem
Signal am Ausgang des Vergleichers 54 ähnliche Rechteckschwingung, die jedoch in Quadratur zum
Signal vom Vergleicher 54 steht Es kann gezeigt werden, daß das Signal vom Vergleicher 58 dem Signa!
vom Vergleicher 54 voreilt oder nacheilt, abhängig davon, welches Eingangssignal die höhere Frequenz
aufweist Mit anderen Worten, das Signal vom Vergleicher 58 eilt dem Signal vom Vergleicher 54 in
Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung des Schiffes entlang der zugehörigen Achse vor oder nach.
Das Signal vom Vergleicher 54 wird in einem Differentiator 59 differenziert, um positive oder
negative Spitzenimpulse zu erzeugen. Die positiven >
Impulse werden als Abtastimpulse in einem Brücken-Abtast-Netzwerk 60 verwendet, um die Signale vom
Vergleicher 58 abzutasten. Somit werden, wenn die Phase der Signale vom Vergleicher 58 in einer Richtung
verschoben wurde, positive Impulse von dem Abtast- u>
netzwerk 60 erzeugt. Wenn die Impulse vom Vergleicher 58 in der entgegengesetzten Richtung verschoben
wurden, werden negative Impulse von dem Abtastnetzwerk 60 erzeugt. Die Signale vom Abtastnetzwerk 60
werden einem Polaritäts-Trennungs-Netzwerk 6t züge- ι;
führt. Dieses Netzwerk erzeugt für jeden positiven Abtastnetzwerk-Ausgang einen positiven »Aufwärts«-
Impuls an der Leitung 62 und für jeden negativen Abtastnetzwerk-Ausgang einen negativen »Abwärts«·
Impuls auf der Leitung 63. _>o
Aufgrund der endlichen Strahlbreite der akustischen Übertragungen erzeugt eine Bewegung des Schiffes in
einer gegebenen Richtung sowohl »Aufwärts«- als auch »Abwärts<(-lmpulse. Wenn jedoch die Bedingungen
normal sind, weisen die meisten der Impulse die gleiche r< Polarität auf. Es kann gezeigt werden, daß die wahre
Bewegung in allen Fällen genau der Differenz zwischen den positiven und negativen Impulsraten entspricht.
Die Impulse an den Leitungen 62 bzw. 63 werden UND-Gattern 64 bzw. 65 zusammen mit Signalen vom >"
Intervallgenerator auf der Leitung 28 zugeführt. Die Signale von den UND-Gattern 64 und 65 werden dann
getakteten Flip-Flops 66 und 67 während eines Meßzeitintervalls zugeführt.
Die Signale von dem Temperatur- und Frequenz- > >
Kompensator 18 werden zwei UND-Gattern 68 und 69 über eine Synchronisationsleitung zugeführt. Die
Synchronisiersignale werden außerdem den Takteingangsklemmen der getakteten Flip-Flops 66 und 67 über
eine Leitung 70 zugeführt. Ein Impuls von einem ."
UND-Gatter 64 oder 65 bereitet den entsprechenden getakieten Flip-Flop für eine Änderung seines Ausgangs/ustandes
vor. Diese Änderung wird in Wirklichkeit durch den folgenden Synchronisationsimpuls vom
Temperatur- und Frequenz-Kompensator 18 ausgelöst. ■■;
Wenn ein getakteter Flip-Flop auf diese Weise geschaltet wird, wird ein Ausgangssignal erzeugt, das
ein UND-Gatter 68 oder 69 (je nachdem) durchschallet und es nachfolgenden Synchronisationsimpulsen ermöglicht,
zu einem Teiler-Zähler, wie z. B. dem Zähler 7t. 7u
gelangen. Diese Zähler »laufen« nach dem Zählen von 50 Synchronisierimpuisen typischerweise »über« und
erzeugen ein Ausgangssignal. Der Ausgangsimpuls eir.es Zählers wird in einem Differentiator 72 oder
seinem Gegenstück in der Schaltung des Flip-Flops 67 r,
differenziert, um nachfolgende Synchronisierimpulse auszublenden. Es sei bemerkt, daß die »Aufwärts«- und
»Abwärtstt-Impulse, die den UND-Gattern 64 und 65 zugeführt werden, mit einer Hörfrequenz erscheinen,
weil sie das Ergebnis einer Überlagerung sind, während oo
die Synchronisationsimpulse mit der Frequenz des Oszillators auftreten. Somit erzeugt jeder während
eines Meßzeitintervalls auftretende »Aufwärts«- oder »Abwärtsw-lmpuls einen entsprecherden Torstromimpuls am Ausgang eines getakteten Flip-Flops mit einer
Dauer, die gleich der vorgeschriebenen Anzahl der Oszillatorschwingungen ist. Mit anderen Worten, die
Dauer der Torstromimpulse ist gegen Änderungen der Oszillaiorfrequenz korrigiert. Die Torstromsignale von
den Flip-Flops 66 und 67 werden »Aufwärts«- und »Abwärts«-Schaltern 73 bzw. 74 zugeführt. Diese
Schalter sind in üblicher Weise ausgeführt und können beispielsweise Feldeffekttransistoren-Schalter sein,
wenn dies erwünscht ist.
Die Schalter 73 und 74 ermöglichen es. daß ein Arbeitskondensator 75 von einer »Aufwärts«- oder
»Abwärts«-1.adcstromqucIIe 76 oder 77 aufgeladen wird.
Die Ladestromquelle 76 oder 77 liefert eine Ladespannung, die entsprechend dem »Aufwärts«-Lade.stromsignal
oderdem »Abwärts«-Ladestromsignal vom Temperatur- und Frequenz-Kompensator eingestellt ist. Die
Ladestromquellen 76 und 77 sind übliche Elemente, die einen vorgeschriebenen Strom unabhängig von der an
ihnen angelegten Last erzeugen.
Aufgrund der Steuerung der Größe und Breite der Stromimpulse durch die Wassertemperatur bzw. die
Senderfrequenz wird der Arbeiiskondensator 75 auf einen Pegel aufgeladen, der nur von der Schiffsbewegung
abhängt und unabhängig von der von dem Fühler 17 abgetasteten Wassertemperatur und der Frequenz
des Leistungsoszillators 6 ist. Die Polarität der Ladung auf dem Kondensator ist abhängig von der Bewegungsrichtung
des Schiffes während des Meßzeitintervalls.
Wenn ein Aktualisierungs-Impuls von dem Intervallgenerator
19 am Ende eines Meßintervalls erzeugt wird, wird dieser einem Aktualisierungs-Schalter 79 über die
Leitung 29 zugeführt, um die Ladung des Arbeitskondensators 75 auf einen Auswerte-Kondensator 80 zu
übertragen. Die Spannung auf dem Auswerte-Kondensator 80 steht dann über die Leitung 81 zur Verwendung
in den Rechnerschakungen zur Verfügung. Vor dem Beginn eines neuen Meßzeitintervalls wird ein Entladungsimpuls
von dem Intervallgenerator 19 an einen Entladungsschalter 78 über die Leitung 31 angelegt.
Es ist im Bereich der Doppler-Navigaüon bekannt,
daß die zum System zurückgeführten akustischen Signale über ein gewisses Spektrum gestreute Frequenzkomponenten
enthalten. Unter normalen Bedingungen vergrößert sich die Breite dieses .Spektrums
proportional zur Geschwindigkeit des Schiffes oder Fahrzeugs. Wenn eine unzulässige Belüftung, eine
Turbulenz o. ä. auftritt, wird jedoch die Spektralbreite
der zurückgeführten Signale stark vergrößert. Gleichzeitig erzeugt diese Belüftung usw. außerdem fehlerhafte
Anzeigen.
Die Spekirum-Auswerteeinrichtung nach F i g. 5 kann
zur Feststellung übermäßiger Spekiralbreiten unii /ur
Erzeugung von Signalen zur Unterdrückung der
zugehörigen Doppler-verschobenen Information verwendet
werden.
Die Spektrum-Auswerteeinrichtung untersucht alle Eingangssignal und berechnet eins zusammengesetzte
Spektralbreite. Es wird dann ein Vergleich mit einer maximal zulässigen Spektralbreite durchgeführt, die auf
dem vorher gespeicherten resultierenden Entfernungswert basiert, um die Zuverlässigkeit der neuen, von den
Entfernungs-Rechnern erzeugten Entfernung zu bestimmen.
In F i g. 5 wird das erste Paar von zusammengehörigen Eingangssignalen einem ersten Mischer 82 zugeführt und ein zweites Paar von zusammengehörigen
Eingangssignalen wird einem Mischer 83 zugeführt. Jedes der Signale von den Mischern 82 und 83 läuft
durch Bandpaßfilter 84 und 85. Die Filter 84 und 85 lassen die Summenfrequenzen aus den Mischern 82 und
83 hindurch. Die Ausgänge der Filter 84 und 85 werden
in einem Mischer 86 überlagert. Die Differenzfrequenz des Signals aus dem Mischer 86 wird in einem
Teifpaßfilter 87 ausgeführt und in dem Komparator 88 in Rechteckschwinguiigen umgewandelt. Der Vergleicher
88 erzeugt wiederum eine Ausgangsimpulsfolge mit denselben Nulldurchgängen wie das Signal vom
Filter 87. Die Anzahl der Nulldurchgänge des Signals vom Vergleicher 88 pro Zeiteinheit stellt die zusammengesetzte
Spektralbreite der vier Eingangssignale dar.
Es kann gezeigt werden, daß diese Nulldurchgangszählung in einem »Janus«-Syslem unabhängig von Heb-,
Roll-, Längsneigungs- und Gierbewegungen ist. Wenn das System richtig arbeitet, wird die Nulldurchgangszählung
völlig durch die Strahlbreite des Wandlerelementes und durch die Schiffsbewegung bestimmt.
Dadurch, daß ein Schwellwert vorgesehen wird, der sich mit dem gespeicherten resultierenden Entfernungswert
ändert, ergit die Spektrum-Auswerteeinrichtung die Möglichkeit, die durch äußere Effekte, wie z. B. stark
beiüftetes Wasser hervorgerufene Spektralverbreiterung genau festzustellen.
Der Ausgang des Vergleichers 88 durchläuft einen Differentiator 89 zur Erzeugung von zum Ausgang des
Vergleichers 88 synchronen Spitzenimpulsen. Der Ausgang des Differentiators 89 wird zusammen mit
einem Signal vom Intervallgatter von dem Intervallgenerator 19 an der Leitung 28 an ein UND-Gatter 90
geführt.
Positive Signale werden während des Meßzeitintervalls an den getakteten Flip-Flop 91 angelegt. Der
Flip-Flop 9t erzeugt an einer Leitung 92 Ausgangsimpulse mit einer Dauer von der 50fachen Senderfrequenz,
und zwar aufgrund der Teilerschaltung 93, die identisch mit der weiter oben in bezug auf den Entfernungs-Rechner
nach F i g. 4 beschriebenen Teilerschaltung ist.
Jeder Nulldurchgang in positiver Richtung erzeugt somit einen Spannungsblock mit einer 50 Schwingungen
des Leistungsoszillators-Ausgangssignals entsprechenden Dauer.
Das Signal an der Leitung 92 betätigt einen Schalter 193, der Ladestromimpulse von der Ladestromquelle
durch die »Aufwärts«-Ladestromleitung von dem Temperatur- und Frequenz-Kompensator 18 auf einer
Kondensator 94 durchschallet. Der Pegel, auf den der Kondensator 94 während des Meßzeitintervalls aufgeladen
wird, ist somit ein Maß für die zusammengesetzte Spektralbreite der empfangenen Signale. Die Spannung
an dem Kondensator 94 wird gepuffert und einem Vergleicher 95 zugeführt. Die gespeicherte, die resultierende
Entfernung darstellende Spannung wird außerdem über die Leitung 35 dem Vergleicher 95 zugeführt.
Diese Spannung wird über ein Potentiometer 96 auf einen passenden Pegel eingestellt.
Wenn die Spannung an dem Kondensator 94 diesen geschwindigkeitsproportionalen Schwellwert überschreitet
und damit eine übermäßige Spektralbreite anzeigt, wird ein logischer Halte-Zustand am Vergleicher
95 hervorgerufen. Anderenfalls wird ein Aktualisierungs-Zustand hervorgerufen und ein Aktualisierungs-Signal
wird über die Leitung 30 dem Intervallgenerator 19 zugeführt.
Am Ende des Meßzeitintervalls wird die Spannung
längs des Kondensators 94 für die Dauer des Akiiialisiemngs-Intervalls festgehalten. Während dieses
Aklualisierungs-Intervalls werden die Entfernungswer-Ie
aktualisiert, d. h. auf den neuesten Stand gebracht, und
zwar mit Hilfe der entsprechenden Entfernungs-Rechner, wenn der Vergleichcr 95 ein Aktualisierungs-Signal
erzeugt Danach wird der Kondensator 94 durch den
Intervallgenerator über einen Schalter 97 in Abhängigkeit von einem Entladungssignal vom Intervallgenerator
19 an der Leitung 35 entladen.
Fig.6 zeigt den Rechner für das rechtwinklige Dreieck der Einrichtung. Der Rechner für das
rechtwinklige Dreieck berechnet für jeden der einzelnen Entfernungswerte eir.en resultierenden Gesamtentfernungswert
und den Driftwinkel. Der Driftwinkel kann als Meßinstrumentablenkung dargestellt werden.
Der resultierende gesamte Entfernungswert kann mit Hilfe des Summierers 36 summiert und als Zähleranzeige
dargestellt werden. Der resultierende Entfernungswert dient außerdem als Schwellwertbezug zur
Verwendung in der Spektrum-Auswerteeinrichtung 15.
In dem schematisch in Fig.6 dargestellten Rechner
für das rechtwinklige Dreieck wird das Entfernungs-Signal vom Entfernungs-Rechner 14 über die Leitung 32
einem ersten Zerhacker 98 zugeführt. In gleicher Weise wird der Ausgang des Enifernungs-Rechners 16 einem
zweiten Zerhacker 99 über eine Leitung 33 zugeführt. Ein Zerhackeroszillator 100 betätigt den Zerhacker 99
direkt. Der Ausgang des Zerhackeroszillators 100 durchläuft außerdem ein 90°-Phasenschieber-Netzwerk
101 und wird :ann dem Zerhacker 98 zugeführt. Die
Ausgangssignale von den Zerhackern 98 und 99 sind daher Rechteckschwingungen, die zueinander in Quadratur
stehen. Diese Schwingungen können durch zueinander im rechten Winkel stehende Vektoren
dargestellt werden. Der Summenvektor wird in einem Addierer 102 gebildet und stellt die resultierende
Entfernung dar. Das Signal vom Addierer 102 durchläuft ein Bandpaßfilter 103, um die Grundfrequenz des
Signals aus dein Addierer 102 hcrauszufiltcrn. Das Signal von dem Filter 103 wird in einem Verstärker 104
verstärkt und einem Phasenteiler 105 zugeführt. Die Signale aus dem Phasenteiler 105 werden dann in zwei
Gleichrichtern 106 und 107 gleichgerichtet, um doppelte Gleichspannungs-Ausgangssignale mit zur resultierenden
Entfernung proportionalen Größen zu erzeugen. Diese Signale werden dann dem Summierer 36
zugeführt. Der Ausgang des Gleichrichters 106 wird iüßerdeni gefiltert und der Spektrum-Auswerteeinrichtung
an der Leitung 35 zugeführt.
Das Signal vom Verstärker 104 wird außerdem einem Vergleicher 108 zugeführt, in einem Differentiator 109
differenziert und der Rückstellklemme eines Flip-Flops HO zugeführt.
Das phasenverschobene Signal vom Phasenschieber 101 wird einem zweiten Vergleicher 111 zugeführt, in
einem Differentiator 112 differenziert und dem Stelleingang
des Flip-Flops 110 zugeführt. Die Vergleicher lOi
und 111 sind derart angeordnet, daß ein Vergleichet invertiert und der andere nicht. Dadurch wird möglich
daß die Stell- und Rückstellimpulse am Flip-Flop urr 180° verschoben erscheinen.
Ein Gleichspannungs-Voltmeter 113 ist über der Ausgang des Flip-Flops 110 geschaltet. Wenn dei
Flip-Flop 110 arbeitet, schlägt das Meßinstrument 113 entsprechend den vom Flip-Flop 110 hervorgerufener
Änderungen im Tastverhältnis der Rechteckschwingun^ aus. Der Driftwinkel kann als der Winkel definier
werden, den der resultierende Vektor zur Längsrichtung aufweist.
Es sei zunächst ein Driftwinkel von 0° angenommen d. h. ein resultierender, mit der Längsachse des Schiffe:
ausgerichteter Vektor. In diesem Fall ergibt sich keu
Ausgang vom Zerhacker 99 und der Ausgang de
Addierers 102 entspricht daher dem Ausgang des Zerhackers 98. Die zwei Vergleichereingänge treten
gleichzeitig auf. Weil jedoch ein Vergleicher invertiert und der andere nicht, treten die dem Flip-Flop 110
zugeführten Stell- und Rückstellimpulse genau um 180°
verschoben auf. Weil der Ausgang des Flip-Flops 110
unter diesen Bedingungen eine symmetrische Rechteckschwingung ist, hat die dem Meßinstrument 113
zugeführte Spannungsschwingung einen Durchschnittswert Null und das Driftmeßinstrument zeigt Null anWenn
sich der Driftwinkel ändert, unterscheiden sich die positiv gerichteten Nulldurchgänge der zwei
Vergleicher-Eingänge um einem zum Driftwinkel proportionalen Wert in der Zeit, weil der Ausgang des
Addierers 102 eine zusätzliche, durch den Zerhacker 99 eingeführte Komponente enthält. Dies verändert das
Tastverhältnis des Ausganges des Flip-Flops 110 und ändert somit den Mittelwert der dem Meßinstrument
113 zugeführten Rechteckschwingung. Weiterhin ist die Meßinstrument-Ablenkung positiv oder negativ entsprechend
der Voreilung oder Nacheilung der Drift. Das Gesamtergebnis ist eine mit —180° beginnende
Darstellung, die sich linear und gleichmäßig durch Null auf +180° bewegt und dann abrupt auf —180°
zurückkehrt.
F i g. 7 ist ein Blockschaltbild des Summierers 36. Der Summierer 36 empfängt resultierende Entfernungs-Signale
von dem Rechner 34 für das rechtwinklige Dreieck, summiert diese Signale zur Erzeugung von
Entfernungswerten, z. B. in Yard oder Bruchteilen einer nautischen Meile, und steuert einen Zähler zur
Erzeugung einer Anzeige der durchfahrenen Gesamtentfernung an.
Gleichgerichtete Impulse aus den Gleichrichtern 106 und 107 im Rechner 34 für das rechtwinklige Dreieck
werden Stromquellen 114 und 115 im Summierer 36 zugeführt. Die Stromquellen 114 und 115 erzeugen
passende Ströme zur Aufladung der Kondensatoren 116
und 117. Die Ladungen auf den Kondensatoren 116 und
117 werden Vergleichern 118 bzw. 119 zugeführt und
gegen geeignete Bezugsspannungen Symmetrien. Der Ausgang des Vergleichers 118 wird zum Stellen eines
Flip-Flops 120 verwendet und der Ausgang des Vergleichers 119 wird zur Rückstellung des gleichen
Flip-Flops verwendet. Die Ausgangssignale vom Flip-Flop 120 werden zur Betätigung von Schaltern 121 und
122 verwendet, die dazu dienen, die entsprechenden Kondensatoren 116 und 117 kurzzuschließen. Der
Ausgang des Flip-Flops 120 wird außerdem über einen Treiber 123 einem Magnetkernzähler 124 zugeführt.
Es sei bemerkt, daß die Schalter 121 und 122 im Gegentakt betrieben werden, weil sie mit den
Ausgangsanschlüssen eines Flip-Flops 120 verbunden sind. Der Kondensator längs eines geschlossenen
Schalters \vird kurzgeschlossen und kann keine Ladung speichern. Der andere Kondensator speichert jedoch
zusätzliche Ladung während jedes Pulsierens der Spannung von dem zugehörigen Gleichrichter in dem
Rechner für das rechtwinklige Dreieck. Die Menge dieser zusätzlichen Ladung wird durch die Größe dieser
pulsierenden Spannung bestimmt, die ihrerseits durch die während des Meßzeitintervalls durchlaufene Entfernung
bestimmt ist. Wenn die Kondensatorladung die Vergleicher-Bezugsspannung erreicht, schaltet der
Vergleichcrausgang und ändert dabei den Zustand des Flip-Flops 120. Dies dient dazu, den geladenen
Kondensator durch den geschlossenen Schalter zu entladen und es dem anderen Kondensator zu
ermögiichen. Ladung zu speichern, um so den Umlauf zu
wiederholen. Das Umlaufen des Flip-Flops 120 betätigt den Magnetkernzähler und vergrößert die Anzeige der
durchfahrenen Gesamtentfernung.
Zur Betrachtung der gesamten Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung sei angenommen, daß die
akustischen Generatoren 2, 3, 4 und 5 und die Empfänger 8, 9, 10 und 11 jeweils entlang der
Bug-Heck- und Backbord-Steuerbord-Achsen ausgerichtet sind. Es sei weiterhin angenommen, daß das
Schiff Fahrt macht, jedoch eine Drift nach Steuerbord erfährt und daß ein Normalbetrieb gegeben ist: d. h. es
ist keine Turbulenz oder unzulässige Stoning der akustischen Strahlen vorhanden.
Der Leistungsoszillator versorgt die akustischen Generatoren 2,3,4 und 5 derart mit Energie, daß sie vier
akustische Strahlen erzeugen, die von dem Meeresboden reflektiert werden und von den akustischen
Empfängern 8,9,10 und 11 aufgenommen werden.
Weil sich das Schiff bewegt, erfahren die akustischen Strahlen eine Doppler-Verschiebung. Weil das Schiff
Bewegungskomponenten in der Vorwärts- und Steuerbord-Richtung aufweist, stellen die akustischen Vorwärts-
und Steuerbord-Empfänger 8 und 10 nach F i g. 1 eine Vergrößerung der Frequenz fest, während die
akustischen Heck- und Backbord-Empfänger 9 und 11 eine Verringerung der Frequenz feststellen.
Elektrische, den empfangenen akustischen Signalen entsprechende Eingangssignale werden entsprechenden
Entfernungs-Rechnern 14 und 16 und der Spektrum-Auswerteeinrichtung
15 zugeführt (F i g. 1).
Während dieses Betriebs werden Signale vom Temperaturfühler 17 und dem Leistungsoszillator 6 dem
Temperatur- und Frequenz-Kompensator 18 zugeführt. Der Kompensator 18 erzeugt Synchronisierimpulse auf
der Synchronisierleitung mit einer der Oszillatorfrequenz entsprechenden Impulswiederholfrequenz und
Gleichspannungen an den »Aufwärts«- und »Abwärts«- Ladestromleitungen mit die Wassertemperatur darstellenden
Größen.
Es sei nun die Betriebsweise des Entfernungs-Rechners
14 betrachtet. Bug-Heck-Eingangssignale werden den Eingangsklemmen 50 und 51 des Entfernungs-Rechners
zugeführt (F i g. 4). Diese Signale werden überlagert, in Vergleichern 54 und 58 digitalisiert und
passenden UND-Gattern über die Polaritäts-Trennstufe 61 zugeführt.
Wenn der Intervallgenerator 19 ein Inlcrvall-Gatter-Signal
erzeugt, werden die Impulse von der Polaritäts-Trennstufe 61 dem zugehörigen getakteten Flip-Flop
zugeführt. Aufeinanderfolgende, von dem Temperatur- und Frequenz-Kompensator erzeugte Synchronisierimpulse
triggern den getakteten Flip-Flop für eine 50 Synchronisierimpulsperioden entsprechende Zeit in den
STELL-Zusland und ermöglichen es somit, daß Blöcke von »Aufwärts«- und »Abwärts«-Ladeströmen zu den
»Aufwärts«- und »Abwärts«-Ladestromschaltern 73 und 74 gelangen. Jeder dieser Blöcke entspricht, wie man
sich erinnert, 50 Oszillatorschwingungen. Während des gesamten Betriebs der Navigationseinrichtung erzeugt
der Intervallgenerator 19 Intervall-Gatter-Signale und Entladungs-impulse. Es sei weiterhin daran erinnert, daß
das vorliegende Beispiel eine Situation annahm, bei der keine äußeren Störungen auftraten, so daß die
Information während jedes Meßzeitintervalls erneuert wird. Unter diesen Bedingungen werden Aktualisierungs-Signale
dem Intervallgenerator 19 von der Spektrum-Auswerteeinrichtung 15 zugeführt und Ak-
tualisierungs-Impulse werden während jedes Arbeitsspiels
erzeugt.
Dem Arbeitskondensator 75 wird eine Ladung während des Auftretens von Ladestromsteuersignalen
durch die Ladestromquellen 76 und 77 zugeführt. Somit >
erzeugt wenn man weiterhin eine Vorwärtsbewegung des Schiffes annimmt, und annimmt, daß die Bewegungsrichtung
bestrebt ist, »Aufwärts«-lmpu!se zu erzeugen, jeder während des Meßintervalls auftretender
»Aufwärts«-lmpuls von der Trennstufe 61 einen »Aufwärts«-Ladestromimpuls von gesteuerter Länge,
der es ermöglicht, daß ein Block von Ladung am Arbeitskondensator 75 gespeichert wird. Weil die
Anzahl der »Aufwärts«-Impulse während des Meßzeitintervalls sich vergrößert, wenn sich die während des
Intervalls zurückgelegte Entfernung vergrößert, wird der Arbeitskondensator 75 auf einen die während des
Intervalls zurückgelegte Entfernung anzeigenden Pegel aufgeladen.
Die Größe des Ladestroms wird durch den »Aufwärts«- und »Abwärts«-Ladestrom vom Temperatur-
und Frequenz-Kompensator 18 bestimmt. Somit
wird die zur Ladung des Arbeitskondensators während jedes Ladeimpulses zur Verfügung stehende Energie
gegen Veränderungen der Wassertemperatur und der Oszillatorfrequenz kompensiert, weil die Größe der
Ladeimpulse eine Funktion der Wassertemperatur und die Dauer der Ladeimpulse eine Funktion der
Oszillatorfrequenz ist.
Am Ende eines Meßzeitintervalls wird das Intervall- M
Gatter-Signal vom Intervallgenerator beendet und somit auch das Fließen von »Aufwärts«- und
»Abwärts«-lmpuisen durch die Gatter 64 und 65.
Es wurde beim vorliegenden Beispiel ursprünglich angenommen, daß die Betriebsweise darin normal war, ^
daß keine unübliche Turbulenz oder andere äußere Effekte während der Messung auftraten. Unter diesen
Bedingungen erzeug', die Spektrum-Auswerteeinrichtung 15 (Fig.5) ein Aktualisierungs-Signal auf der
Leitung 30, das dem UND-Gatter 42 im Intervallgenera- *<>
tor 19 zugeführt wird. Dies ermöglicht, daß ein Aktualisierungs-lmpuls am Ende des Meßzeitintervalls
aus dem Intervallgenerator 19 herausgeführt wird und einem Aktualisierungs-Schalter 79 im Entfernungs-Rechner
16 zugeführt wird. Der Auswertekondensator 80 (Fig.4) wird dann auf einen die auf dem
Arbeitskondensator 75 während des Meßzeitintervalls gespeicherte Ladung darstellenden Wert aufgeladen.
Zwei msec später wird der Aktualisierungs-lmpuls beendet und ein Entladungsimpuls wird erzeugt, wenn
die Multivibratoren 40 und 43 des Intervallgenerators (Fig.2) geschaltet werden. Der Entladungsimpuls
schließt den Entladungsschalter 78 im Entfernungs-Rechner 50, um den Arbeitskondensator zu entladen.
Am Ende des Entladungsimpulses wird der Flip-Flop 41 im Intervallgenerator (Fig.2) wiederun in den
STELL-Zustand geschaltet und ein neues Meßzeitintervall wird eingeleitet.
Zu dieser Zeit ist eine Spannung am Auswertekondensator 80 vorhanden, die die von dem Schiff während
des Meßzeitintervalls zurückgelegte Vorwärtsentfernung darstellt. Weil angenommen wurde, daß das Schiff
außerdem eine Drift in Steuerbord-Richtung aufwies, ist der entsprechende Auswertekondensator in dem
Backbord-Steuerbord-Entfernungs-Rechner außerdem geladen. Die Spannung längs dieses Kondensators stellt
jedoch die von dem Schiff während des Meßzeitintervalls zurückgelegte Querentfernung dar.
Die Spannung längs der Auswertekonder.satoren in den Entfernungs-Rechnern wird den Zerhackern 98 und
99 in dem Rechner für das rechtwinklige Dreieck (Fig.6) zugeführt Die Werte der zwei Rechteckschwingungen
werden in Quadratur dem Addierer 102 zugeführt und in resultierende Entfernungs-Impulse zur
Zuführung an den Summierer 36 umgewandelt- Die Impulse von dem Gleichrichter 106 werden ebenfalls
gefiltert und dem Vergleicher 95 der Spektrum-Auswerteeinrichlung
(F i g. 5) zugeführt.
Es sei nun angenommen, daß eine übermäßige Störung der akustischen Strahlung aufgrund erheblicher
Belüftung des Wassers Turbulenzen o. ä. auftritt
Die resultierende Streuung des akustischen Strahls bewirkt eine Verbreiterung der an den akustischen
Wandlern festgestellten Signale. Dies erzeugt eine unnormal hohe Rate von »Nulldurchgängen« im Signal
vom Vergleicher 88 der Spektrum-Auswerteeinrichtung (Fig.5). Der Differentiator 89 liefert dann Impulse mit
einer hohen Wiederholfrequenz an das UND-Gatter 90, so daß eiiie ungewöhnlich große Anzahl von Schaltimpulsen
dem Schalter 93 während eines Meßzeitintervalls zugeführt wird. Auf diese Weise erscheint eine
unnormal hohe Spannung längs des Kondensators 94 am Ende des Meßzeitintervalls, der Schwellwert des
Vergleichers 95 wird überschritten und ein Halte-Signal
wird an dem Ausgang dieses Elements erzeugt. Das Halte-Signal sperrt das UND-Gatter 42 im Intervallgenerator
(Fig.2) und verhindert die Weiterleitung eines Aktualisierungs-Impulses von diesem Gatter zum
Aktualisierungs-Schalter 79 in den Entfernungs-Rechnern (F ig. 4).
Unter diesen Umständen wird die auf dem Arbeitskondensator 75 des Entfernungs-Rechners gespeicherte
Ladung unterdrückt und die vorher auf dem Auswertekondensator 79 des Entfernungs-Rechners gespeicherte
Ladung wird als Schätzwert der während des Meßzeitintervalls, in dem die fehlerhafte Anzeige auftrat,
zurückgelegten Entfernung ersatzweise verwendet.
Die Auswerte-Vergleicherspannung wird so lange dem Rechner für das rechtwinklige Dreieck zugeführt,
wie die unerwünschte Bedingung vorhanden ist. Der Summierer 36 (Fig. 7) addiert weiterhin gleiche
Entfernungswerte an der Anzeigeeinrichtung für die durchfahrene Gesamtentfernung, als ob das Schiff seine
Bewegung mit einer konstanten Geschwindigkeit während derartiger Intervalle fortsetzen würde. In
Wirklichkeit arbeitet der Navigator während derartiger Intervalle in einer »dead reckoning«-Betriebsart, d. h. in
einer Betriebsart, bei der die Positionsbestimmung wie nach Logbuchaufzeichnungen durchgeführt wird.
In dem Fall, daß die Spektrum-Auswerteeinrichtung 15 nicht verwendet wird, kann ein Aktualisierungs- oder
Halte-Signal manuell zugeführt werden, um den Wechsel oder die Beibehaltung der berechneten Entfernungswerte
zu steuern. Wenn »Aktualisierung« dauernd angezeigt wird, wird eine mögliche Störung
des Signals — und der sich daraus ergebende Fehler — nicht beachtet und angenommen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Sonar-Doppler-Navigationseinrichtung vom
»Janus«-Typ mit akustischen Sende- und Empfangseinrichtungen zur Aussendung und zum Empfang
von zwei Dauerstrich-Schallstrahlpaaren entlang erster und zweiter schiffsfester Achsen, gekennzeichnet durch Zeitsteuereinrichtungen (19)
zur Festlegung vorgegebener Meßzeitintervalle unabhängig von den Sendeeinrichtungen (1), Einrichtungen
(50—72) zur Gewinnung erster und zweiter Impulsfolgenpaare während der vorgegebenen
Meßzeitintervalle, wobei die Impulsfolgen auf Grund des Dopplereffektes Wiederholfrequenzen
aufweisen, die die Geschwindigkeit des Schiffes entlang der ersten und zweiten Achsen darstellen,
von den Impulsfolgenpaaren gesteuerte Generatoren (73, 74, 76, 77) zum Erzeugen erster und zweiter
Signale, die die von dem Schiff in einem Meßzeitintervall entlang der Achsen zurückgelegten Entfernungen
darstellen und der Anzahl der Impulse entsprechen, die in den ersten bzw. zweiten
Impulsfolgen während des vorgegebenen Meßzeitintervalls auftreten, Speichereinrichtungen (75) zum
Speichern der ersten und zweiten Signale, und eine Kombinationseinrichtung (34,36) zur geometrischen
Addition der ersten und zweiten Signale für die Anzeige der von dem Schiff während des vorgegebenen
Meßzeitintervalls durchfahrenen Gesamtentfernung. !I)
2. Navigationseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Meßeinrichtungen (17,46,47)
zur Messung der Wassertemperatur, die mit den Generatoren (73, 74, 76, 77) derart gekoppelt sind,
daß sich die Amplitude der ersten und zweiten js Signale in Abhängigkeit von den Wassertemperaturen
ändert.
3. Navigationseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Oszillator (6) zur
Ansteuerung der Sendeeinrichtungen (1) und Ein-Stelleinrichtungen (66—72) zur Einstellung der
Dauer der Impulse der ersten und zweiten Impulsfolgenpaare in Abhängigkeit von Frequenzänderungen
des Oszillators (6) vorgesehen sind.
4. Navigationseinrichtung nach einem der vorher- j-3
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtupgen zur Einstellung der Dauer
der Impulse der Impulsl'o'genpaare Zähleinrichtungen (7i) zur Zählung der Schwingungen des
Oszillators (6) und Einrichtungen (66, 67) zur >o Lieferung getrennter Torsteuerimpulse während des
Zeitintervalls einschließen, das Für das Auftreten einer festgelegten Anzahl von Schwingungen
erforderlich ist.
5. Navigationseinrichtung nach Anspruch 4. ^ dadurch gekennzeichnet, daß die Generatoren (73,
74, 76, 77) zur Erzeugung der ersten und zweiten Signale auf die Gesamtenergie in den Impulsen
ansprechen, die während der vorgegebenen Meßzeitintervalle auftreten. »0
6. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Speichereinrichtungen zur Speicherung der Zusatzentfernungssignale erste und zweite Arbeitskondensatoren (75) zum Speichern von Informatio- "''
nen einschließen, die auf die von dem Schiff durchlaufenden Entfernungen entlang der ersten
bzw. zweiten Achse bezogen sind, und daß die Generatoren (73, 74, 76, 77) Stromquellen (76, 77)
zur Erzeugung elektrischer Ströme mit festgelegter Größe und Schaltereinrichtungen (73, 74) zur
Zuführung von Strömen von den Stromquellen an die ersten und zweiten Arbeitskondensatoren (75)
während des Auftretens einzelner Impulse in den ersten und zweiten Impulsfolgenpaaren einschließen.
7. Navigationseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (19)
zur Festlegung vorgegebener Meßzeitintervalle, Einrichtungen (39, 41) zur Erzeugung von Intervall-Torsteuerimpulsen
mit einer Dauer, die verglichen mit der Dauer der Impulse in den Impulsfolgenpaaren
lang ist, und Einrichtungen (40, 43) zur Erzeugung eines Entladesignals vor der Einleitung
eines intervall-Torsteuerimpulses einschließen, und daß die Navigationseinrichtung weiterhin Gattereinrichtungen
(64, 65) zur Freigabe der Erzeugung der ersten und zweiten Impulsfolgenpaare während des
Auftretens eines Intervall-Torsteuerimpulses und Einrichtungen (78) zum Entladen des Arbeitskondensators
bei Auftreten eines Entladeimpulses aufweist.
8. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Spektrum-Auswerteeinrichtung (15) vorgesehen ist, und daß die Spektrum-Auswerteeinrichtung
(15) Schwellwerteinrichtungen (95) einschließt, die ein Aktualisierungssignal liefern, wenn die Spektralbreite der empfangenen Schallsignale kleiner als ein
Schwellwert bleibt, während die ein Haltesignal liefern, wenn die Spektralbreite der empfangenen
Schallsignale den Schwellwert überschreitet.
9. Navigationseinrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch erste und zweite Auswertckondensatoren
(80), die über getrennte Aklualisierungsschalter (79) mit den ersten und zweiten
Arbcilskondensatoren (75) verbindbar sind, wobei die Auswertekondensatoren Spannungen zur Auswertung
in der Kombinationseinrichtung (34) liefern.
10. Navigationseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (19)
zur Festlegung vorgegebener Meßzeitintervalle weiterhin Aklualisicrungs-Gatterschaltungen (42)
und Schalteinrichtunger (40) zur Freigabe der
Aktualisierungs-Gattcreinrichiungen am Ende eines
Intervall-Gatterimpulses einschließen, daß die Aktualisierungs-Gaiterschaltun^cn
(42) ein Aktualisierungssignal von der Spckinini-Aiiswertceinrichtung
(15) an die Aktualisierungs-Schalter (79) liefern und daß die Aktualisierungs-Schalter bei Auftreten eines
Aklualisierungssignals einer- Strom von den Arbeitskondensatoren (75) an die Ar.swertekondensaloren
(80) liefern.
11. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die KombinationseiniAchtungen (34) zur Kombination
der ersten und zweiten Signale Meßeinrichtungen zur Messung der Spannungen der Auswertekondensatoren
(80), einen Zerhackeroszillator (100), erste und zweite Zerhacker (98, 99) zur Umwandlung
der Spannung an jedem der Auswertekondensatoren (80) in eine Rechteckschwingung, mit dem
Zerhackeroszillator (100) gekoppelte Quadratur-Phasenschiebereinrichtungen (101), Koppeleinrichtungen
zur Anschaltung des einen Zerhackers (99) direkt an den Zerhackeroszillator (100), weiter
Koppeleinrichtungen zur Anschaltung des anderen Zerhackers (98) an den Ausgang der Quadratur-Phasenschiebereinrichtungen
(101), Addiereinrichtungen (102) zur Addition der Ausgangsspannungen von den Zerhackern (98, 99), Einrichtungen (103,
104) zur Umwandlung der Ausg.ingspannung der Addiereinrichtungen (102) in eine Sinusschwingung
und Anzeigeeinrichtungen zur Anzeige der Amplitude der Sinusschwingung einschließen.
12. Navigationseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombinat'onseinrichiungen
(34) eine Flip-Flop-Schaltung (110) einschließen, daß die Flip-Flop-Schaltung so angeschaltet
ist, daß sie gesetzt wird wenn die Spannung von den Quadratur-Phasenschiebereinrichtungen
(101) einen Nulldurchgang in einer ersten Richtung durchläuft, und daß sie rückgesetzt wird, wenn die
Sinusschwingung die Nullachse in der entgegengesetzten Richtung durchläuft, und daß Anzeigeeinrichtungen
(113) zur Anzeige des Tastverhältnisses der Rechteckschwingung am Ausgang der Flip-Flop-
Schaltung(l 10) vorgesehen sind.
13. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden
AnspriV 'ie, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten schiffsfesten Achsen die
Bug-, Heck- bzw. Backbord-, Steuerbord-Achsen sind.
14. Navigationseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, daduich gekennzeichnet,
daß die Sendeeinrichtungen (1) erste und zweite Schallgeneratoren (2, 3) zur Abstrahlung eines
ersten Paares von einander zugeordneten Schallstrahlen mit entgegengesetzt gerichteten Horizontal-Ausbreitungskomponenten
in einer ersten Vertikalebene, die unter einem festen Winkel bezüglich der Längsachse des Schiffes angeordnet ist, und
dritte und vierte Schallgeneratoren (4, 5) einschließen, die ein zweites Paar von einander zugeordneten
Schallstrahlen aussenden, die entgegengesetzt gerichtete Horizontal-Ausbruitungskomponenten in
einer zweiten vertikalen Ebene aufweisen, die unter einem zweiten festen Winkel bezüglich der Längsachse
des Schiffes ausgerichtet ist, daß die Empfangseinrichtungen (7) auf die Schallstrahlen
nach deren Reflektion am Meeresboden ansprechen und getrennte elektrische Signale jeweils entsprechend
einem der Schallstrahlen erzeugen, daß die Einrichtungen (50 bis 72) zur Gewinnung der ersten
und zweiten Impulsfolgenpaare durch Entfernung rechner (14, 16) gebildet sind, die d:e elektrischen.
den ersten und zweiten Paaren von einander zugeordneten Schailstrahlen entsprechenden Signa
Ie von den Empfangseinrichtungen (7) empfangen und die eine »Aufwärtsw-Zähl-lmpulsfolge erzeugen,
wenn die Frequenz eines ersten elektrischen Signals eines Signalpaars höher ist als die Frequenz des
zweiten zugehörigen Signals, während sie eine »Abwarts«-Zähl-lmpulsfolge erzeugen, wenn die
Frequenz des ersten elektrischen Signais niedriger als die Frequenz des zweiten elektrischen Signals ist,
daß die »Aufwärts«- und »Abwärts«-Zähl-Impulsfolgen eine Impulswiederholfrequenz aufweisen, die
gleich der Frequenzdifferenz zwischen den Eingangssignalen eines Paares ist, duß die ersten und
zweiten Entfernungsrechner (14, 16) weiterhin Einrichtungen (64 bis 72) einschließen, die auf die
»Aufwärts«- bzw. »Abwärts«-Zähl-Impulsfolgen ansprechen um »Aufwärts«- bzw. »Abwärts«-Ladestromsteuersignale
zu erzeugen, daß die Entfernungsrechner (14, 16) weherhin einen Kondensator
(15) und die Generatoren (73, 74, 76, 77) zum Erzeugen der ersten und zweiten Signale einschließen,
daß diese Generatoren durch »Aufwärts«- und ■»Abwärts«-Lade-Gleichstromquellen zum Ladendes
Kondensators (75) mit einer ersten und der zweiten Polarität sowie Schaiteinrichtungen (73, 74) zum
Anschalten der »Aufwärts«- und »Abwärts«-Ladestromquellen an den Kondensator (75) in Abhängigkeit
von den »Aufwärts«- bzw. »Abwärts«-Ladestromsteuersignalen
einschließen, daß Auswerteeinrichtungen zum Anzeigen der gewünschten Navigationsinformation
und Rechnereinrichtungen (34) zur Umwandlung der Größe der Ladung auf dem
Kondensator (75) in von den Auswerteeinrichtungen benötigte Signale vorgesehen sind, und daß die
Generatoren (73, 74, 76, 77) weiterhin Übertragungseinrichtungen (79, 80) zur Überführung von
Signalen von dem Kondensator (75) an die Rechnereinrichtungen (34) einschließen.
15. Navigeiionseinricbtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtungen (17, 46, 47) zur Messung
aer Wassertemperatur Steuereinrichtungen (48, 49) zur Steuerung der »Aufwärts«- und »Abwärts«-Ladegleichstromquelle
derart einschließen, daß die Ladegeschwindigkt-it des Kondensators (75) in
Abhängigkeit von der Wassertemperatur änderbar ist.
16. Navigationseinrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungsrechner
(14, 16) jeweils getrennte Eingangsklemmen (50, 51) zum Empfang der ersten bzw
zweiten elektrischen Eingangssignale eines Paares, erste Überlagerungseinrichtungen (52) zum Mischen
der Signale des elektrischen Signalpaars. Phasenschiebereinrichtungen (55). die einen Teil des ersten
Signals des Signalpaares empfangen und ein phasenverschobenes Ausgangssignai liefern, das
gegenüber dem ersten Signal um 90° phasenverschoben ist, zweite Überlagerungseinrichtungen (56)
zum Mischen des phasenverschobenen Ausgangssignais mit dem zweiten Signal des Signaipaars.
Impulsformereinrichtungen (53, 54, 57, 58) zur Umwandlung der Frequenzdifferenzsignale von den
Überlagerungscinrichtungen in entsprechende
Rechtcckschwingungcn, Einrichtungen (59) zum Differenzieren der von den ersten Überlagerung1·-
einrichtungen (52) erzeugten Rechteckschwingungcn. Abtasteinrichtungen (60) zur Abtastung der
Polarität des anhand des Ausgangssignals der zweiten Ü.berlagerungseinrichtungen (56) erzeugten
Rechteckschwingung während des Auftretens vor positiven Impulsen von den Differenziereinrichtungen
(59), und Polaritätsdetektoren (61) zur Zuführung von positiven abgetasteten Impulsen an eine
»Aufwärts«-Zähl-Impulsleitung (62) und negativer Impulse an eine »Abwärts>«-Zähl-irr.pulsleitung (63)
einschließen.
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US88224269A | 1969-12-04 | 1969-12-04 |
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