DE3542704C2 - - Google Patents
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- DE3542704C2 DE3542704C2 DE19853542704 DE3542704A DE3542704C2 DE 3542704 C2 DE3542704 C2 DE 3542704C2 DE 19853542704 DE19853542704 DE 19853542704 DE 3542704 A DE3542704 A DE 3542704A DE 3542704 C2 DE3542704 C2 DE 3542704C2
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- G01P5/24—Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft by measuring the direct influence of the streaming fluid on the properties of a detecting acoustical wave
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Einrichtung
zur temperaturunabhängigen Messung einer mittleren Strömungsgeschwindigkeit
einer Flüssigkeit gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw.
des Anspruchs 3.
Solche Verfahren und Einrichtungen werden z. B. zur Durchflußmessung
in Wärmezählern einer Heizungsanlage verwendet, da die Wärmeleistung
einer Heizung bekanntlich proportional dem Volumendurchfluß des
Heizwassers und dieser wiederum proportional der mittleren Strömungsgeschwindigkeit
des Heizwassers ist.
Verschiedene Ultraschall-Meßverfahren sind bekannt, z. B. aus den
VDI-Berichten Nr. 509, 1984, Seiten 39 bis 42, Ultraschall-Durchfluß-
Sensor für die Wärmemengenmessung, v. Jena. Diese Verfahren ermitteln
in der Regel die mittlere Strömungsgeschwindigkeit des Heizungswassers
mit Hilfe der Formel
wobei c die Ultraschallgeschwindigkeit
im Heizungswasser, L der räumliche Abstand zwischen zwei
Ultraschallwandlern und Δ t der Laufzeitunterschied zwischen einer
stromabwärts und einer stromaufwärts gesendeten Ultraschallwelle ist.
Da die Ultraschallgeschwindigkeit c temperaturabhängig ist, ist auch
die unter Verwendung dieser Formel gefundene mittlere Strömungsgeschwindigkeit
temperaturabhängig.
Im bereits erwähnten Stand der Technik wird auf Seite 40 ein "Lamda-
Locked-Loop"-Verfahren erwähnt, bei dem die Wellenlänge λ der
Ultraschallwelle für beide Senderichtungen konstant gehalten wird, sei es
mit Hilfe einer Phasenregelung oder sei es durch Verwendung eines
Durchflußsensors mit Interdigitalwandlern. Die letzten sind in der
DE 31 20 541 A1 beschrieben, wobei λ = d · cos α durch die Geometrie
des relativ komplizierten Aufbaus der Interdigitalwandler und die
mittlere Strömungsgeschwindigkeit durch die Formel
gegeben sind.
Eine ähnliche Formel, nämlich
ergibt die in Acustica,
Vol. 26 (1972), Seiten 284 bis 288, One path ultrasonic flowmeter
using electroacoustic feedback, D. Assenza und M. Pappalardo,
beschriebene Methode, in der eine Ultraschall-Meßstrecke einen
Verstärker rückkoppelt.
Die beiden letzten Formeln sind unabhängig von
der Ultraschallgeschwindigkeit c
und damit auch von der Temperatur δ des Heizungswassers;
sie enthalten jedoch eine an sich unbekannte Konstante n.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Methode zu finden und
eine Einrichtung zu verwirklichen, die es gestatten, die mittlere
Strömungsgeschwindigkeit einer Flüssigkeit, z. B. des Heizwassers
einer Heizung, in relativ kurzer Zeit, mit hoher Genauigkeit, ohne
große Stromaufnahme, da Batteriebetrieb möglich sein sollte, ohne
Verwendung eines komplizierten Meßstreckenaufbaus oder eines Regelkreises
und unter Verwendung freiwählbarer Ultraschall-Sendefrequenzen
temperaturunabhängig zu messen, ohne daß dabei eine an sich
unbekannte Konstante n vorhanden ist.
Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 3 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen Aufbau einer Meßstrecke,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Meßeinrichtung,
Fig. 3 Zeitdiagramme der in der Meßrichtung verwendeten
Signale,
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines Zeitgebers und
Fig. 5 eine Kennlinie des Quadrates der Amplitude der
Summenspannung eines Sende- und eines Empfangsimpulses
beim stromabwärtigen Senden in Funktion
der Trägerkreisfrequenzen ω .
Gleiche Bezugszahlen bezeichnen in allen Fig. der Zeichnung gleiche
Teile.
Die in der Fig. 1 dargestellte Meßstrecke besteht aus einem einfachen
und bekannten Meßrohr 1 als Wellenleiter, das von einer Flüssigkeit,
z. B. Heizungswasser, in Längsrichtung durchflossen wird. In der
Darstellung der Fig. 1 strömt die Flüssigkeit oben links von oben nach
unten in das Meßrohr 1 hinein und oben rechts von unten nach oben
hinaus. Die Längsrichtung des Meßrohres 1 bildet die eigentliche
Meßstrecke. Zwei annähernd identische Ultraschallwandler US 1 und US 2
sind stirnseitig, in einem räumlichen Abstand L voneinander, an den
beiden Enden der Meßstrecke, d. h. des Meßrohres 1, angeordnet. Das
Meßrohr 1 besitzt einen Rohrinnenradius R.
Die Strömungsgeschwindigkeit w(r) der Flüssigkeit im Meßrohr 1 ist
eine Funktion der Radiuskoordinate r des Meßrohres 1. In der Fig. 1
wurde das Vorhandensein eines parabolförmigen Strömungsprofils
angenommen und dargestellt. Die gesuchte mittlere Strömungsgeschwindigkeit
der Flüssigkeit entspricht dem Integral
Die in der Fig. 2 dargestellte Meßeinrichtung besteht aus einem
Sinusgenerator 2 mit niederohmigem Ausgang, einem Tastkontakt 3,
einem zweipoligen Umschalter 4, der aus einem ersten und einem zweiten
einpoligen Umschalter 4 a bzw. 4 b besteht, einer Meßstrecke, die
symbolisch durch ihre Länge L dargestellt ist, zwei Ultraschallwandlern
US 1 und US 2, einem Addierer 5, einem Amplitudendetektor 6, einer
Abtast/Halte-Schaltung 7, einem Zeitgeber 9, einem Analog/Digital-
Wandler 11, drei Widerständen R 1, und R 2 und R 3 sowie einem Rechner 12.
Die Abtast/Halte-Schaltung 7 ist eine bekannte, handelsübliche
"Sample/Hold-circuit". Die Frequenz des Sinusgenerators 2, dessen Ausgangswiderstand
z. B. gleich Null ist, ist programmierbar, so daß er
zeitlich nacheinander verschiedene Werte einer Trägerfrequenz f
erzeugt. Jeder einpolige Umschalter 4 a und 4 b besteht z. B. aus einem
Arbeits- und einem Ruhekontakt. Der Tastkontakt 3 ist z. B.
ein Arbeitskontakt. Alle Arbeits- und Ruhekontakte sind z. B. bekannte
und handelsübliche CMOS-Analogschalter.
Es gilt die Annahme,
daß der geschlossene Tastkontakt 3 und der Widerstand R 3 einen
gleichen Widerstandswert besitzen. Je ein erster Pol der beiden
Ultraschallwandler US 1 und US 2 liegt direkt an Masse, während der
andere zweite Pol jeweils z. B. über einen 200-Ohm-Widerstand R 1 bzw.
R 2 mit der Masse verbunden ist. Der Amplitudendetektor 6 ist ein bekannter
und beliebiger Amplitudendemodulator, z. B. ein Umhüllenden-Detektor,
ein "Peak Follower" oder ein Gleichrichter, der von einem
Integrator zwecks Bildung des Flächenintegrals gefolgt ist. Der Rechner 12
ist z. B. ein Mikrocomputer.
Der einpolige Ausgang des Sinusgenerators 2 ist auf den Eingangspol
des Tastkontaktes 3 und auf einen ersten Eingang des Addierers 5
geführt. Der Ausgangspol des Tastkontaktes 3 ist über den Arbeitskontakt
des ersten einpoligen Umschalters 4 a mit dem nicht direkt an
Masse liegenden zweiten Pol des ersten Ultraschallwandlers US 1 und
über den Ruhekontakt des zweiten einpoligen Umschalters 4 b mit dem
nicht direkt an Masse liegenden zweiten Pol des zweiten Ultraschallwandlers
US 2 verbunden. Ein zweiter Eingang des Addierers 5 ist
seinerseits über den Ruhekontakt des ersten einpoligen Umschalters 4 a
auf den zweiten Pol des ersten Ultraschallwandlers US 1, über den
Arbeitskontakt des zweiten einpoligen Umschalters 4 b auf den zweiten
Pol des zweiten Ultraschallwandlers US 2 und über den Widerstand R 3
auf Masse geführt. Der einpolige Ausgang des Addierers 5 speist den
Eingang des Amplitudendetektors 6, dessen einpoliger Ausgang seinerseits
mit dem Dateneingang der Abtast-Halte-Schaltung 7 verbunden
ist. Der einpolige Analogeingang des Analog/Digital-Wandlers 11 ist
auf den Ausgang der Abtast/Halte-Schaltung 7 geführt. Der Zeitgeber 9
besitzt einen Starteingang 13 und vier Ausgänge 14 bis 17. Der
Starteingang 13 ist mit einem Startausgang 20 des Rechners 12 verbunden,
dessen Datenbus-Eingang 21 seinerseits vom Digitalausgang des
Analog/Digital-Wandlers 11 gespeist ist. Der Senderichtungsumschalt-
Steuerausgang 14 des Zeitgebers 9 ist auf den Steuereingang des
Sinusgenerators 2 und auf den Steuereingang des zweipoligen Umschalters 4
geführt, sein Tastausgang 15 auf den Steuereingang des
Tastkontaktes 3, sein Rückstellausgang 16 auf den Rückstelleingang des
Amplitudendetektors 6 und sein Abtast-Steuerausgang 17 auf den
Steuereingang der Abtast/Halte-Schaltung 7.
Die Fig. 3 enthält acht Zeitdiagramme 3 A, 3 B, . . ., 3 H. Die Zeitdiagramme 3 A,
3 B und 3 F bis 3 H stellen verschiedene binäre Steuersignale
dar, die alle nur die beiden Logikwerte "1" und "0" annehmen können.
Die Zeitdiagramme 3 C bis 3 E dagegen besitzen Analogwerte
Im Detail stellen die verschiedenen Zeitdiagramme folgende Signale
dar:
3 A
Steuersignal zum Umschalten von einem Wert der
Trägerfrequenz auf den anderen und zum Umschalten der Senderichtung
der beiden Ultraschallwandler US 1 und US 2,
3
B
Tastsignal zum Steuern des Tastkontaktes 3 der Messeinrichtung,
3
C
Amplituden der Generatorspannung,
3
D
Amplituden der Empfangsspannung der beiden Ultraschallwandler
US 1 und US 2,
3
E
Amplituden der Summenspannung der Sende- und Empfangsspannung
der beiden Ultraschallwandler US 1 und US 2,
3
F
Impulsfolge als Hilfssignal zur Erzeugung der Zeitdiagramme 3 G
und 3 H,
3
G
Impulsfolge zur Rückstellung des Amplitudendetektors 6
und
3
H
Abtastimpulse für die Abtast/Halte-Schaltung 7.
Die acht Zeitdiagramme 3 A bis 3 H sind für eine Dauer t 1 dargestellt,
während der die Ultraschallwandler US 1 und US 2 mit einem einzigen
Wert der Trägerfrequenz f senden. Während den zeitlich nachfolgenden
Zeitperioden t 2, t 3, . . ., mit t 2 = t 3 = . . . Senden sie jeweils mit
einem anderen Wert der Trägerfrequenz f. Das durch das Zeitdiagramm 3 A
dargestellte Steuersignal hat eine Periode gleich t 1 = t 2 = t 3 = . . .
und seine Impulsdauer beträgt t 1/2, d. h. sein "duty cycle" ist gleich
50%. Die positiv- und die negativgehenden Flanken des im Zeitdiagramm 3 A
dargestellten Steuersignals erzeugen Tastimpulse der Dauer
τ 1, die das im Zeitdiagramm 3 B dargestellte Tastsignal bilden und
zeitlich einer trägerfrequenten Sendespannung entsprechen, deren
Amplitude im Zeitdiagramm 3 C dargestellt ist. Die im Zeitdiagramm 3 D
dargestellten Empfangsspannung ist um eine Laufzeit t L gegenüber der
Sendespannung zeitverzögert. Der Sendeimpuls und der zugehörige
Empfangsimpuls überlappen sich jeweils zeitlich während einer
Überlappungszeit t G , so daß die Amplituden der Summenspannung eines
Sende- und eines Empfangsimpulses jeweils aus drei Bereichen besteht:
Vor der Überlappungszeit t G , d. h. während der Dauer t L , ist nur die
Amplitude des Sendeimpulses vorhanden, während der Überlappungszeit
t G die Amplitude der Summe des Sende- und des Empfangsimpulses und
nach der Überlappungszeit t G nur mehr die Amplitude des Empfangsimpulses.
Die Amplituden dieser drei Bereiche sind für jeden Sendeimpuls
aus dem Zeitdiagramm 3 E ersichtlich, wobei in der Fig. 3
angenommen wurde, daß die Phasendifferenz zwischen dem Träger des
Sendeimpulses und dem Träger des Empfangsimpulses Null ist, so daß
die Amplituden des Sende- und des Empfangssignals sich jeweils während
der Überlappungszeit t G arithmetisch addieren. Ist die Amplitude
des Sendeimpulses z. B. A und diejenige des Empfangsimpulses
z. B. B D , so sind in diesem Fall während einer Impulsdauer die Amplituden
der Summenspannung gleich A während t L , gleich A + B D während
t G und gleich B D nach t G .
Das im Zeitdiagramm 3 F dargestellte Hilfssignal besitzt die gleiche
Impulsfrequenz und die gleiche zeitliche Impulslage wie das im
Zeitdiagramm 3 B dargestellte Tastsignal, nur seine Impulsdauer τ 2 ist
kürzer und zwar so gewählt, daß t L t 2 < τ 1, d. h. seine negativgehenden
Flanken fallen zeitlich immer in eine Überlappungszeit
t G der Sende- und Empfangsimpulse. Jede seiner negativgehenden Flanken
erzeugt einen sehr kurzen Rückstellimpuls der Dauer τ ⃔ τ 2. Diese
kurzen Rückstellimpulse sind im Zeitdiagramm 3 G dargestellt. Außerdem
erzeugen diese negativgehenden Flanken noch nach einer jeweiligen
Verzögerungszeit t V Abtastimpulse der Dauer τ 3, die im Zeitdiagramm 3 H
dargestellt sind.
Es gilt dabei die Bedingung:
τ 2 + t V + τ 3 t L + t G
Ist diese Bedingung erfüllt, dann liegen die Abtastimpulse des
Zeitdiagramms 3 H zeitlich innerhalb der Überlappungszeit t G .
Der in Fig. 4 dargestellte Zeitgeber 9 besteht aus einem astabilen
Multivibrator 22, einem ersten und zweiten monostabilen
Multivibrator 23 bzw. 24 zur jeweiligen Erzeugung von Impulsen der Dauer τ 1,
einem ersten Oder-Gatter 25, einem dritten monostabilen
Multivibrator 26 zur Erzeugung von Impulsen der Dauer τ 2, einem vierten
monostabilen Multivibrator 27 zur Erzeugung von Impulsen der Dauer t ,
einem fünften monostabilen Multivibrator 29 zur jeweiligen Erzeugung
von Verzögerungszeit-Impulsen der Dauer t V und einem sechsten
monostabilen Multivibrator 32 zur jeweiligen Erzeugung von Abtastimpulsen
der Dauer τ 3. Der Eingang des zweiten monostabilen Multivibrators 24
ist symbolisch mit einem schwarzen Dreieck gekennzeichnet,
was bedeutet, daß dieser Eingang durch negativgehende Flanken
getriggert ist, während die Eingänge aller anderen monostabilen
Multivibratoren symbolisch mit je einem weißen Dreieck gekennzeichnet
sind, da diese Eingänge durch positivgehende Flanken getriggert sind.
Der Starteingang 13 des Zeitgebers 9 ist auf den Speiseeingang des
astabilen Multivibrators 22 geführt, dessen Ausgang mit dem
Senderichtungsumschalt-Steuerausgang 14 des Zeitgebers 9 und jeweils mit
dem Eingang des ersten und des zweiten monostabilen Multivibrators 23
und 24 verbunden ist. Die Q-Ausgänge der beiden monostabilen
Multivibratoren 23 und 24 sind auf je einen Eingang des ersten Oder-Gatters 25
geführt, dessen Ausgang mit dem Tastausgang 15 des Zeitgebers 9
und mit dem Eingang des dritten monostabilen Multivibrators 26
verbunden ist. Der -Ausgang des dritten monostabilen Multivibrators
26 ist auf den Eingang des vierten und den Eingang des fünften
monostabilen Multivibrators 27 und 29 geführt. Der -Ausgang des
monostabilen Multivibrators 27 bildet den Rückstellausgang 16
des
Zeitgebers 9. Der -Ausgang des fünften monostabilen Multivibrators 29
ist auf den Eingang des sechsten monostabilen Multivibrators 32
geführt, dessen Q-Ausgang mit dem Abtast-Steuerausgang 17 des
Zeitgebers 9 verbunden ist.
Die Funktion des Zeitgebers 9 kann auch durch den Rechner 12 selber
übernommen werden, der entsprechend programmiert ist, so daß in diesem
Fall der Zeitgeber 9 überflüssig ist und weggelassen werden kann.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die beschriebene Meßeinrichtung
keine schnellen Komparatoren benötigt, die viel Strom verbrauchen,
so daß die Meßeinrichtung eine geringe Stromaufnahme besitzt und
mittels Batterien gespeist werden kann.
Die in der Fig. 5 dargestellte Kennlinie des Quadrates der Amplitude
der Summenspannung eines Sende- und eines Empfangsimpulses beim
stromabwärtigen Senden ist eine Kosinus-Funktion der Trägerkreisfrequenzen
ω und besitzt eine Periode Ω .
Die beiden Ultraschallwandler US 1 und US 2 arbeiten als Dickenschwinger.
Die mittlere Frequenz f m ihres Frequenzspektrums ist z. B. bei
einer Dicke von 2 mm annähernd 950 kHz und die Bandbreite ihres
Frequenzspektrums z. B. ±30 kHz. Die beiden Ultraschallwandler US 1
und US 2 arbeiten zeitlich abwechselnd und im Gegentakt als Sender
und Empfänger trägerfrequenter Ultraschallimpulse der Dauer τ 1,
wobei der eine Ultraschallwandler jeweils die vom anderen Ultraschallwandler
gesendeten trägerfrequenten Impulse empfängt. Der räumliche
Abstand L zwischen den beiden Ultraschallwandlern US 1 und US 2, in
Längsrichtung der Meßstrecke gemessen, und die Impulsdauer t 1
werden in Zusammenhang mit der Ultraschallgeschwindigkeit c so
gewählt, daß, wie bereits erwähnt, ein von einem Ultraschallwandler
gesendeter Impuls durch die Meßstrecke nur um so viel verzögert
wird, daß er den dazugehörigen, vom anderen Ultraschallwandler
empfangenen Impuls zeitlich während einer Überlappungszeit t G überlappt.
Es wird während zeitlich aufeinanderfolgenden Zeitperioden t 1, t 2,
t 3 . . . mit unterschiedlichen Werten der Trägerfrequenz f gesendet,
wobei diese Werte im Durchlaßfrequenzbereich 920 kHz bis 980 kHz des
Frequenzspektrums der Ultraschallwandler US 1 und US 2 liegen. Es gilt
wie bereits erwähnt: t 1 = t 2 = t 3 = . . . Der Sinusgenerator 2 erzeugt
ein Dauersignal, dessen Frequenz während den Zeitperioden t 1, t 2,
t 3, . . . jeweils den entsprechenden Wert der Trägerfrequenz f besitzt.
Dieses Dauersignal wird mit Hilfe des Tastkontaktes 3 moduliert. Das
Umschalten des programmierbaren Sinusgenerators 2 von einem Wert der
Frequenz f auf den anderen erfolgt mit Hilfe des im Zeitdiagramm 3 A
der Fig. 3 dargestellten Steuersignals, dessen Perioden t 1 = t 2 = t 3 = -
. . . im Sinusgenerator 2 z. B. gezählt werden, damit der Zählwert
anschließend den Wert der Frequenz f des Sinusgenerators 2 auf einen
anderen Wert umschaltet. Dieses Steuersignal wird im Zeitgeber 9
erzeugt und erreicht gemäß Fig. 2 über den Senderichtungsumschalt-
Steuerausgang 14 sowohl den Steuereingang des Sinusgenerators 2 als
auch den Steuereingang des zweipoligen Umschalters 4. Der letzte wird
dadurch mit einer Periode t 1/2 = t 2/2 = t 3/2 = . . . umgeschaltet, so
daß er beim Logikwert "0" des Steuersignals die in der Fig. 2
dargestellte Stellung einnimmt, bei der der zweite Ultraschallwandler US 2
als Sender arbeitet und Ultraschallwellen z. B. stromaufwärts
gesendet werden. Beim Logikwert "1" des Steuersignals nimmt dagegen
der zweipolige Umschalter 4 die andere Stellung ein, bei der der
erste Ultraschallwandler US 1 als Sender arbeitet und Ultraschallwellen
stromabwärts gesendet werden. Mit anderen Worten: In der Darstellung
der Fig. 3 wird während der ersten Hälfte des Zeitbereichs t 1 stromabwärts
und während der zweiten Hälfte stromaufwärts gesendet. Es wird
für jeden Wert der Trägerfrequenz f nur je ein einziger trägerfrequenter
Impuls stromabwärts und je ein einziger trägerfrequenter Impuls
stromaufwärts gesendet, d. h. der erste Impuls des im Zeitdiagramm 3 B
der Fig. 3 dargestellten Tastsignals entspricht der einen Senderichtung,
nämlich der stromabwärtigen Richtung, und der zweite Impuls der
anderen Senderichtung, also der stromaufwärtigen Richtung. Dieses
Tastsignal wird ebenfalls im Zeitgeber 9 erzeugt und erreicht über
dessen Tastausgang 15 den Steuereingang des Tastkontaktes 3 (Fig. 2).
Seine Impulsdauer ist τ 1 und seine Impulsperiode t 1/2. Durch das
Öffnen und Schließen des Tastkontaktes 3 im Rhythmus des Tastsignals
erreichen trägerfrequente Sendeimpulse, je nach augenblicklicher
Stellung des zweipoligen Umschalters 4, entweder den ersten
oder den zweiten Ultraschallwandler US 1 bzw. US 2. Die Amplituden der
gesendeten trägerfrequenten Impulse sind aus dem Zeitdiagramm 3 C der
Fig. 3 und die Amplituden der dazugehörigen und um die Laufzeit t L
verzögerten empfangenen trägerfrequenten Impulse aus dem Zeitdiagramm 3 D
der Fig. 3 ersichtlich. Die Amplituden der Summenspannung beider
Impulsarten ist im Zeitdiagramm 3 E der Fig. 3 dargestellt. Dieses
besteht aus Impulsen, die je aus den drei bereits erwähnten Zeitbereichen
t L , t G und <t G bestehen, die unterschiedliche Amplitudenwerte
besitzen. Die Summenspannung wird mit Hilfe des Addieres 5 und
ihre Amplituden anschließend mit Hilfe des Amplitudendetektors 6
ermittelt. Der Amplitudendetektor 6 wird jeweils vor der Ermittlung
einer neuen Amplitude mit Hilfe der im Zeitdiagramm 3 G der Fig. 3
dargestellten sehr kurzen Rückstellimpulse der Dauer τ auf
Null zurückgestellt. Diese Rückstellimpulse werden im Zeitgeber 9
erzeugt und über dessen Rückstellausgang 16 dem Rückstelleingang des
Amplitudendetektors 6 zugeführt.
Nachfolgend werden folgende Bezeichnungen verwendet:
Für die Empfangsamplituden gilt die Annahme, daß B D = B U = B.
Es gelten die Gleichungen:
wobei
ωdie Trägerkreisfrequenz 2f f,tdie Zeit, die gesuchte mittlere Strömungsgeschwindigkeit der
Flüssigkeit undc = c ( δ )die temperaturabhängige Ultraschallgeschwindigkeit
in der Flüssigkeit darstellen.
Während jeder Überlappungszeit t G , also zweimal pro Wert der
Trägerfrequenz f, wird am Ausgang des Addierers 5 entweder die Summenspannung
oder die Summenspannung
des gesendeten und des
zugehörigen empfangenen Impulses erzeugt. In der Fig. 3 wurde angenommen,
daß während des ersten Sendeimpulses innerhalb eines der
Zeitbereiche t 1, t 2, t 3, . . . die Summenspannung
und während
des zweiten Impulses
am Ausgang des Addierers 5 ansteht.
Der Amplitudendetektor 6 ermittelt dann anschließend während jeder
Überlappungszeit t G die Amplitudenwerte dieser Summenspannungen
Wenn mit dem Index * eine konjugiert komplexe Größe dargestellt
wird, dann gilt beim stromabwärtigen Sender:
Diese Gleichungen ergeben zusammen:
Auf die gleiche Weise wird für das stromaufwärtige Senden folgende
Gleichung ermittelt:
Die beiden Gleichungen (I) und (II) stellen in Funktion der
Trägerkreisfrequenz ω = 2f f Kosinus-Funktionen dar, die unterschiedliche
Perioden besitzen. Die durch die Gleichung (I) dargestellte erste
Kosinus-Funktion
ist in der Fig. 5 dargestellt. Ihr Mittelwert,
d. h. ihre Gleichspannungs-Komponente, ist gleich A 2 + B 2,
ihre Wechselspannungs-Amplitude gleich 2 A · B, ihre Periode Ω gleich
2Π (c + ) / L und ihr Anfangswert gleich (A + B) 2. Die niedrigste
Trägerkreisfrequenz, bei der die erste Kosinus-Funktion
einen vorgegebenen konstanten Pegelwert M² besitzt, ist mit
ω 1 = 2π f 1 bezeichnet (siehe Fig. 5). Die niedrigste Trägerkreisfrequenz,
bei der die zweite Kosinus-Funktion
den gleichen
Pegelwert M 2 besitzt, wird dagegen mit ω 2 = 2f f 2 bezeichnet. Die
drittniedrigste Trägerkreisfrequenz, bei der die erste Kosinus-Funktion
wieder einen Pegelwert M 2 besitzt, ist mit ω 3 = 2π f 3
bezeichnet (siehe Fig. 5), d. h.
l 3 = ω 1 + Ω = ω 1 + 2π (c + ) / L oder
f 3 = f 1 + (c + ) / L oder
Δ f 3,1 = f 3 - f 1 = (c + ) / L (III)
f 3 = f 1 + (c + ) / L oder
Δ f 3,1 = f 3 - f 1 = (c + ) / L (III)
Mit anderen Worten: Beim stromabwärtigen Senden besitzen die Amplituden
der Summenspannung eines Sende- und eines Empfangsimpulses
bei den Trägerkreisfrequenzen ω 1 und ω 3 bzw. bei den
Trägerfrequenzen f 1 und f 3 einen Pegelwert M. Desgleichen besitzen
beim stromaufwärtigen Senden die Amplituden
der Summenspannung
eines Sende- und eines Empfangsimpulses bei der Trägerkreisfrequenz ω 2
bzw. bei der Trägerfrequenz f 2 ebenfalls den Pegelwert M.
Wie bereits erwähnt, liegen die im Zeitdiagramm 3 H der Fig. 3 dargestellten
Abtastimpulse der Dauer τ 3 zeitlich alle in den
Überlappungszeiten t G , so daß die Abtast/Halte-Schaltung 7 die Amplitudenwerte
der jeweiligen Summenspannungen
abwechselnd einmal pro Überlappungszeit t G abtastet und als Analogwerte
speichert. Die gespeicherten analogen Abtastwerte stellen einen
Auswerteparameter dar, der aus den gesendeten und den zugehörigen
empfangenen Impulsen für jeden Wert der Trägerfrequenz f und für
beide Senderichtungen ermittelt wird. Diese Abtastimpulse werden im
Zeitgeber 9 erzeugt und erreichen über dessen ersten Abtast-Steuerausgang 17
den Steuereingang der Abtast/Halte-Schaltung 7 (Fig. 2). Der
Analog-Digital-Wandler 11 wandelt die gespeicherten analogen Abtastwerte
anschließend um in je einen Digitalwert, um diese dann
anschließend dem Speicher des Rechners 12 zuzuführen, wo sie dann
unter geeigneten Adressen abgespeichert werden.
Mit anderen Worten: Für jeden Wert der Trägerfrequenz f werden
zeitlich nacheinander und in der angegebenen Reihenfolge je ein
diskreter digitalisierter Abtastwert der Amplituden
und
im Speicher des Rechners 12 gespeichert, so daß für beide
Senderichtungen je eine Funktion des Auswerteparameters in Abhängigkeit
von der Trägerfrequenz f gespeichert ist. Da dieses Abspeichern
für eine Vielzahl Werte der Trägerfrequenz f erfolgt, ergeben
die Quadrate der digitalisierten Abtastwerte der Amplitudenwerte
der Summenspannungen beim stromabwärtigen und
beim stromaufwärtigen Senden in Funktion der Trägerkreisfrequenz
bzw. der Trägerfrequenz f je eine Vielzahl diskreter Kennlinienpunkte
und damit je einen treppenförmigen Kosinus-Verlauf, der vom
Rechner 12, z. B. mit Hilfe eines bekannten statistischen Verfahrens, in
je eine zugehörige kontinuierlich-analoge Kosinus-Funktion umgewandelt
wird, die durch die Gleichung (I) bzw. (II) dargestellt ist. Der
Rechner 12 ermittelt anschließend die niedrigsten Trägerfrequenzen
f 1 und f 2, bei denen die beiden Kosinus-Funktionen
einen dem Rechner 12 vorgegebenen Pegelwert M 2
besitzen, sowie die drittniedrigste Trägerfrequenz f 3, bei
der die erste, dem stromabwärtigen Senden zugehörige Kosinus-Funktion
ebenfalls diesen Pegelwert M 2 besitzt.
Für ω = ω 1 = 2π f 1 bzw. ω = ω 2 = 2π f 2 ergeben die Gleichungen (I)
bzw. (II) die Gleichungen:
bzw.
oder
cos [ω 1 · L / (c + )] = (M 2 - A 2 - B 2 ) / 2 · A- · B = P
bzw.
cos [ω 2 · L/(c - )] = (M 2 - A 2 - B²)/2 · A · B- = P
oder:
ω 1 · L / (c + ) = arc cos P = K
bzw.
ω 2 · L / (c - ) = arc cos P = K.
Die beiden letzten Gleichungen ergeben zusammen:
wobei m eine Konstante ist.
oder
Die mittlere Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit ist somit
gemäß der Gleichung (VI) unabhängig von der temperaturabhängigen
Ultraschallgeschwindigkeit c und damit auch selber unabhängig von der
Temperatur δ . Sie ist dagegen abhängig von der vorläufig unbekannten
Konstanten m. Diese wird mit Hilfe der Gleichungen (III) und (IV)
ermittelt, da:
Die Gleichungen (VI) und (VII) ergeben zusammen:
Nachdem der Rechner 12 die Frequenzen f 1, f 2 und f 3 ermittelt hat,
berechnet er mit Hilfe des ihm vorgegebenen Abstandswertes L der
beiden Ultraschallwandler US 1 und US 2 zeitlich nacheinander:
Es ist bei dieser Gelegenheit darauf hinzuweisen, daß die Meßstrecke
einen symmetrischen Vierpol darstellt, der praktisch nur ein
Verzögerungsglied ist.
Die beschriebene Methode gestattet es den Einfluß vorhandener Echos
zu eliminieren und in relativ kurzer Zeit und unter Verwendung eines
normalen und nicht komplizierten Aufbaus der Meßstrecke die mittlere
Strömungsgeschwindigkeit w mit hoher Genauigkeit temperaturunabhängig
zu ermitteln. Die Ultraschall-Sendefrequenz, d. h. die Trägerfrequenz f,
sind innerhalb der Bandbreite des Frequenzspektrums der
Ultraschallwandler US 1 und US 2 frei wählbar. Ein Regelkreis wird nicht
benötigt.
Der in der Fig. 4 dargestellte Zeitgeber 9 erzeugt die in den
Zeitdiagrammen 3 A, 3 B und 3 F bis 3 H der Fig. 3 dargestellten Signale. Der
astabile Multivibrator 22 beginnt zu schwingen, sobald an seinem
Speiseeingang über den Starteingang 13 des Zeitgebers 9 vom Rechner 12
eine Spannung angelegt wird. Die Periode seines Ausgangssignals, das
im Zeitdiagramm 3 A der Fig. 3 dargestellt ist, ist t 1 = t 2 = t 3- = . . .
Jede seiner positivgehenden Flanken erzeugt mit Hilfe des ersten
monostabilen Multivibrators 23 einen Impuls der Dauer τ 1 und jede
seiner negativgehenden Flanken mit Hilfe des zweiten monostabilen
Multivibrators 24 einen Impuls ebenfalls der Dauer τ 1. Der erste
Oder-Gatter 25 addiert beide Impulsarten zeitseriell, so daß die
im Zeitdiagramm 3 B der Fig. 3 dargestellte Impulsfolge des Tastsignals
entsteht. Jede negativgehende Flanke dieses Tastsignals erzeugt
mit Hilfe des dritten monostabilen Multivibrators 26 je einen Impuls
der Dauer t 2, der im Zeitdiagramm 3 F der Fig. 3 wiedergegeben ist.
Jede negativgehende Flanke dieser Impulse der Dauer τ 2 erzeugt mit
Hilfe des vierten monostabilen Multivibrators 27 je einen kurzen
Rückstellimpuls der Dauer τ und erzeugt so die im Zeitdiagramm 3 G der
Fig. 3 dargestellte Rückstell-Impulsfolge.
Jede negativgehende Flanke der Impulse der Dauer τ 2 erzeugt außerdem
noch mit Hilfe des fünften monostabilen Multivibrators 29 je
eine Verzögerungszeit t V , nach deren Ablauf je eine positivgehende
Flanke am Eingang des sechsten monostabilen Multivibrators 32
erscheint, der nun jeweils einen Abtastimpuls der Dauer t 3 erzeugt.
Diese Abtastimpulse sind im Zeitdiagramm 3 H der Fig. 3 dargestellt.
Claims (3)
1. Verfahren zur temperaturunabhängigen Messung einer mittleren
Strömungsgeschwindigkeit einer Flüssigkeit mit Hilfe zweier annähernd
gleichen Ultraschallwandler, die stirnseitig an den beiden Enden
einer von der Flüssigkeit in Längsrichtung durchflossenen Meßstrecke
angeordnet sind und die beide zeitlich abwechselnd und im Gegentakt
als Sender und Empfänger trägerfrequenter Ultraschallimpulse arbeiten,
wobei der eine Ultraschallwandler jeweils die vom anderen
Ultraschallwandler gesendeten Impulse empfängt, dadurch gekennzeichnet,
daß zeitlich in aufeinanderfolgenden Zeitperioden (t 1, t 2, t 3, . . .)
mit unterschiedlichen Werten der Trägerfrequenz (f) gesendet wird,
daß bei jedem Wert der Trägerfrequenz (f) je ein einziger trägerfrequenter
Impuls stromabwärts und je ein einziger trägerfrequenter
Impuls stromaufwärts gesendet wird, daß aus den gesendeten und den
zugehörigen empfangenen Impulsen für jeden Wert der Trägerfrequenz (f)
und für beide Senderichtungen ein Auswerteparameter ermittelt und
in einem Speicher eines Rechners (12) abgespeichert wird, so daß für
beide Senderichtungen je eine Funktion des Auswerteparameters in
Abhängigkeit von der Trägerfrequenz (f) gespeichert ist, daß der
Rechner (12) anschließend die niedrigsten Trägerfrequenzen f 1 und
f 2, bei denen die beiden Funktionen
einem dem
Rechner (12) vorgegebenen Pegelwert (M 2) besitzen, sowie die
drittniedrigste Trägerfrequenz f 3, bei der die dem stromabwärtigen Senden
zugehörige Funktion
ebenfalls diesen Pegelwert (M 2)
besitzt, ermittelt und daß der Rechner (12) anschließend zeitlich
nacheinander die DifferenzenΔ f 1,2 = f 1 - f 2 und Δ f 3,1 = f 3 - f 1sowie die mittlere Strömungsgeschwindigkeit = (L · Δ f 1,2 · Δ f 3,1) / (2 · f 1)berechnet, wobei ihm der Wert des
Abstandes L zwischen den beiden Ultraschallwandlern (US 1, US 2)
vorgegeben ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Impulsdauer (τ 1) und der räumliche Abstand (L) zwischen den beiden
Ultraschallwandlern (US 1, US 2) derart gewählt ist, daß ein von einem
Ultraschallwandler (US 1 bzw. US 2) gesendeter Impuls den dazugehörigen,
vom anderen Ultraschallwandler (US 2 bzw. US 1) empfangenen
Impuls zeitlich überlappt, daß während jeder Überlappungszeit (t G ),
also zweimal pro Wert der Trägerfrequenz (f), die Summenspannung
des gesendeten und des zugehörigen empfangenen
Impulses erzeugt, ihr Amplitudenwert
ermittelt
und dieser einmal pro Überlappungszeit (t G ) abgetastet und als
Analogwert gespeichert wird, daß jeder gespeicherte analoge
Abtastwert
als Auswerteparameter nach seiner Umwandlung in einen Digitalwert
im Speicher des Rechners (12) abgespeichert wird, wobei die
Quadrate der digitalisierten Abtastwerte der Amplitudenwerte der
Summenspannungen beim stromabwärtigen und beim stromaufwärtigen
Senden in Funktion der Trägerfrequenz (f) je einen treppenförmigen
Kosinus-Verlauf besitzen, der vom Rechner (12) in je eine zugehörige
kontinuierlich-analoge Kosinus-Funktion
umgewandelt wird.
3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Sinusgenerator (2), einen
Tastkontakt (3), einen zweipoligen Umschalter (4), einen Addierer (5),
einen Amplitudendetektor (6), eine Abtast/Halte-Schaltung (7),
einen Analog/Digital-Wandler (11) und einen Rechner (12) enthält.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH4854/85A CH660008A5 (de) | 1984-11-22 | 1985-11-12 | Pharmazeutisches mittel, enthaltend isosilybinfreies silibinin, und verfahren zur herstellung von isosilybinfreiem silibinin. |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3542704A1 DE3542704A1 (de) | 1986-07-03 |
DE3542704C2 true DE3542704C2 (de) | 1987-11-26 |
Family
ID=4283703
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853542704 Granted DE3542704A1 (de) | 1985-11-12 | 1985-12-03 | Verfahren und einrichtung zur temperaturunabhaengigen messung einer mittleren stroemungsgeschwindigkeit einer fluessigkeit |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3542704A1 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102012111427A1 (de) * | 2012-11-26 | 2014-05-28 | Endress + Hauser Flowtec Ag | Feldgerät, insbesondere Ultraschall-Durchflussmessgerät |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3120541A1 (de) * | 1980-05-28 | 1982-12-23 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verbesserung eines durchfluss-stroemungsmessers mit ultraschall |
-
1985
- 1985-12-03 DE DE19853542704 patent/DE3542704A1/de active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3542704A1 (de) | 1986-07-03 |
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