DE4134795C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren
zur Anpassung der Behandlungszeit in Flaschen
reinigungsmaschinen mit mehreren hintereinander geschalteten
Reinigungs- und Behandlungsabteilungen, beispielsweise
Vorweich-, Lauge-, Wasser- und Spritzabteilungen, durch welche
die Flaschen in an Ketten umlaufenden Tragkörben transportiert
werden und die Behandlungsbäder mit unterschiedlichen
Badflüssigkeiten befüllt sind, sowie auf Vorrich
tung zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem Gattungsteil des
Patentanspruchs 4, 5 ud 6.
Reinigungsmaschinen dieser Art bestehen vorzugsweise aus
verschiedenen Behandlungsabteilungen, in denen die Flaschen
individuell und nach Art, Größe, Verschmutzungsgrad, Etiket
tenausstattung usw. behandelt werden können. In zunehmendem
Maße werden derartige Flaschenreinigungsmaschinen auch zur
Behandlung von wiederverwendbaren Kunststoffflaschen einge
setzt. Bei deren Reinigung sind insbesondere Probleme in der
Hochtemperaturbehandlungszeit zu sehen. Bei den sonst üblicher
weise verwendeten Glasflaschen spielt diese Hochtemperatur
behandlung eine weniger große Rolle, da das Material selbst
nicht in dem Maße temperaturempfindlich ist. Kunststoff
flaschen dagegen können bei längerer Hochtemperaturbehandlung,
beispielsweise in einem Lauge-Reinigungsbad, entsprechende
Verformungen annehmen und Oberflächenveränderungen erhalten,
die dann eine weitere Verwendung ausschließen. Dies ist jedoch
insbesondere im Hinblick auf die mehrfach geforderte Ver
wendung solcher Flaschen unerwünscht. Im allgemeinen ist eine
Flaschenreinigungsmaschine innerhalb einer kompletten
Flaschenbehandlungsanlage mit einer Vielzahl von Einzel
maschinen integriert und von deren Durchsatzleistung, die
durch Störungen beeinträchtigt werden kann, abhängig. Dies
kann dazu führen, daß die Reinigungsmaschine in ihrer
Durchsatzleistung entsprechend heruntergeregelt und aus diesem
Grunde die Behandlungszeit in bestimmten Bädern, insbesondere
kritischen Bädern mit Hochtemperatur-Laugebehandlung und dgl.,
übermäßig erhöht wird. Andererseits ist es das Ziel innerhalb
einer solchen Flaschenbehandlungsanlage, die Maschinen
aufeinander abgestimmt mit ihren Durchsatzleistungen betreiben
zu können, um einen übermäßigen Stau von Flaschen zu
vermeiden. Dies kann dann auftreten, wenn beispielsweise die
in der Anlage nachgeschaltete Füllmaschine mit verminderter
Drehzahl umläuft und dadurch automatisch ein Rückstau bis zur
Reinigungsmaschine eintritt, die dann den entsprechenden
verminderten Durchsatzleistungen der Füllmaschine angepaßt
werden muß. Sofern dies nicht geschieht, fallen bei gleich
bleibender Durchsatzleistung der Reinigungsmaschine über
zählige gereinigte Flaschen an, die zwischengepuffert oder
anderweitig bevorratet werden müssen. Dies führt wiederum zu
übermäßig großzügig ausgelegten Transportanlagen zwischen
Reinigungmaschine und Füllmaschiene. Allerdings ist nicht nur
die Füllmaschine für derartige Änderungen in der Durchsatz
leistung heranzuziehen. Dies kann vielmehr für alle in einer
solchen Anlage angeordneten Maschinen zutreffen. Überdies
werden in einer vorbeschriebenen Anlage unterschiedliche
Flaschen, beispielsweise 0,5-1,5 l verarbeitet, wodurch
ebenfalls jeweils unterschiedliche Behandlungszeiten anfallen
und eine entsprechende Anpassung der Maschinen erforderlich
ist.
Im Stand der Technik hat man sich gemäß der DE 38 15 441 A1
bereits mit diesem Problem auseinandergesetzt und eine
Reinigungsmaschine vorgeschlagen, bei welcher zu Beginn einer
solchen anlagenbedingten Störung die in der Maschine
befindlichen Gefäße im geschlossenen Kreislauf durch die
Behandlungsstationen hindurch, an der Abgabe- und Aufgabe
station vorbei und wieder durch die Behandlungsstationen
transportiert werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einer
solchen anlagenspezifisch auftretenden Veränderung der
Durchsatzleistung die Reinigungsmaschine bzw. deren Behand
lungszeit entsprechend anpaßbar auszubilden, so daß eine
übermäßige Belastung des Flaschenmaterials innerhalb
bestimmter kritischer Bäder vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß bei sich ändernder Durchsatz
geschwindigkeit die tatsächliche Behandlungszeit innerhalb
mindestens eines Bades durch Veränderung der wirksamen
Behandlungsstrecke und damit der Behandlungstakte einstellbar
ist.
Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß in beliebiger Abhängig
keit von der vorgeschalteten Maschinendurchsatzleistung oder
anderen Flaschengrößen eine leistungsbezogene Anpassung der
Reinigungsmaschine vorgenommen werden und dennoch die
Baddurchlaufzeiten innerhalb der kritischen Behandlungsbäder
auf die maximale Behandlungszeit der jeweils in der Maschine
oder in dem betreffenden Bad befindlichen Flaschen abgestimmt
werden kann. Hierdurch wird die eigentliche Behandlungszeit
bzw. die erforderliche Behandlungsdauer nicht beeintrachtigt.
Die Flaschen werden dabei weder mehrmals umlaufen und
behandelt, noch einer übermäßigen Kurzzeitbelastung bei
einmaligem Umlauf ausgesetzt.
Im Maschinenbereich gibt es hierfür mehrere Wege, wobei es
besonders zweckmäßig ist, daß bei ansonsten gleicher Weg
führung der Tragkörbe die wirksame Eintauchzeit innerhalb
eines bestimmten Bades durch höhenmäßige Veränderung des
Badniveaus der vorbestimmbaren Behandlungszeit anpaßbar ist.
Es ist aber auch möglich, daß bei in etwa gleichbleibendem
Badniveau die wirksame Eintauchzeit innerhalb eines Bades
durch Veränderung der Wegführung der Tragkörbe innerhalb eines
solchen Bades beeinflußbar ist.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4 dadurch gelöst,
daß die wirksame Behandlungszeit durch Absenken oder Heben des die
Reinigungsflüssigkeit aufnehmenden Behälters in bezug auf die
vorgegebene Bahnkurve der Tragkörbe veränderbar ist.
Ein weiterer Lösungsweg ergibt sich bei einer Vorrichtung gemäß dem Gattungsteil des Patentanspruchs 5 dadurch, daß die wirksame Behandlungszeit
durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus beeinflußbar und
dieses Badniveau durch Ein- oder Ausfahren mindestens eines
Verdrängungskörpers veränderbar ist. Außerdem wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 6 dadurch gelöst, daß die wirksame
Behandlungszeit durch höhenmäßige Veränderung der Führungsbahn
der Tragkörbe gegenüber dem Badniveau erfolgt.
Schließlich ist es denkbar, die höhenmäßige Veränderung des
Badniveaus in bezug auf die Führungsbahn der Tragkörbe durch
Zu- und Abführen der Badflüssigkeit vorzunehmen.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösungen beinhalten ins
gesamt eine vorteilhafte Anpassung der gewünschten Behandlungs
zeit von Flaschen innerhalb kritischer Bäder auch bei unter
schiedlicher Durchsatzleistung, ohne daß entsprechende
plötzliche Verminderungen in der Ausstoßleistung einer solchen
Reinigungsmaschine auftreten und damit ein Leerfahren der
nachfolgenden Transport- und Pufferbänder erhebliche Lücken in
der Anlagenversorgung verursacht. Vielmehr können mit der
erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung variable Durchsatz
leistungen der Reinigungsmaschine auch bei unterschiedlichen
Flaschengrößen verkraftet werden, ohne daß dabei die
tatsächliche Behandlungszeit weder unterschritten noch
überschritten wird.
Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand von in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeisbielen näher
erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein typisches Behandlungsbad innerhalb einer Flaschen-
Reinigungsmaschine und
Fig. 2 ebenfalls ein Behandlungsbad innerhalb einer solchen
Reinigungsmaschine mit zusätzlichem Etikettenaustrag.
In den Zeichnungen ist lediglich ein Ausschnitt aus einer
Reinigungsmaschine dargestellt, die im allgemeinen aus
mehreren hintereinander geschalteten Reinigungs- und Behand
lungsabteilungen, beispielsweise Vorweich-, Lauge-, Wasser-
und Spritzabteilungen besteht, durch welche die Flaschen
vorzugsweise in an Ketten 1 umlaufenden Tragkörben 2
transportiert werden. Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel weist die Reinigungsmaschine beispiels
weise ein Lauge beinhaltendes Bad 3 auf, durch welches die
Tragkörbe 2 mit den Flaschen in Pfeilrichtung 4 bewegt werden.
Innerhalb dieses Bades 3 befindet sich Lauge mit einer
bestimmten Temperatur, die bei normaler Durchsatzleistung der
Reinigungsmaschine und der daraus resultierenden Behandlungs
zeit innerhalb dieses Bades 3 keine kritische Situation für
beispielsweise verwendete Kunststoffflaschen darstellt. Die
Lauge innerhalb dieses Bades 3 weist das mit 5 bezeichnete
Niveau auf, so daß sich eine genau definierte Wegstrecke für
das Durchfahren der Flaschen innerhalb dieses
Bades 3 ergibt. Infolge Änderung der Durchsatzgeschwindigkeit
einer solchen Flaschenreinigungsmaschine aufgrund anderer
Flaschengrößen oder Störungen in der Anlage oder aus anderen
Gründen ergeben sich sowohl bei kontinuierlich als auch takt
weise arbeitenden Reinigungsmaschinen entsprechend veränderte
Aufenthaltszeiten der Flaschen in einem solchen Behandlungs
bad. Dabei können sich insbesondere bei einer Verlangsamung
der Durchsatzleistung höhere Aufenthaltszeiten ergeben, die
gegebenenfalls unerwünscht sind oder sogar zu gewissen Beein
trächtigungen des Flaschenmaterials führen. Andererseits kann
bei einer erhöhten Durchsatzleistung eine Mindestbehandlungs
zeit unterschritten werden, was ebenfalls nicht erwünscht ist.
Zu diesem Zwecke wird nun bei sich ändernder Durchsatz
geschwindigkeit die tatsächliche
Behandlungszeit innerhalb eines solchen Behandlungsbades 3
beispielsweise durch Veränderung der wirksamen Behandlungs
strecke und damit der Behandlungstakte innerhalb des Bades
vorzugsweise durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus 5
wieder hergestellt. Sobald beispielsweise eine höhere Durch
satzleistung erforderlich ist, wird das Badniveau 5 um den
erforderlichen Anteil der notwendigen Wegstrecke auf das
strichpunktiert dargestellte Badniveau 6 erhöht. Insbesondere
bei U-förmig ausgebildeten Behandlungsbädern ergibt eine
solche Niveauerhöhung in vorteilhafter Weise die doppelte
Wegstrecke gegenüber der Niveauerhöhung.
Bei einer Verminderung der Duchsatzleistung der Reinigungs
maschine, die automatisch eine längere Verweilzeit der
Flaschen in dem betreffenden Laugebehandlungsbad 3 verursacht,
wird durch Veränderung des Badniveaus auf die Höhe 7 eine
entsprechende Verkürzung der Behandlungsstrecke bzw.
Verminderung der Behandlungstakte vollzogen und damit
ebenfalls die tatsächlich geforderte Behandlungszeit
eingehalten.
Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Führungsbahn 8 der Tragkörbe 2 durch ein kanalförmig ausge
bildetes Bad geführt. Zwischen dem abwärts- und aufwärts
gerichteten Trum 9, 10 dieses Bades 3 ist ein innerer Tank 11
angeordnet, der zur Aufnahme der für die Badniveauänderung
erforderlichen Badflüssigkeit dient. Sowohl der Tank 11 als
auch das Bad 3 ist über Leitungen 12 mit einer
Pumpstation 13 verbunden, die ihre Befehle über durchsatz
geschwindigkeitsabhängige Steuereinrichtungen erhält. Auf
diese Weise ist bei Veränderung der betroffenen Durchsatz
leistung in beiden Richtungen ein relativ schnelles und
problemloses Umpumpen der Badflüssigkeit zum Tank 11 wie auch
umgekehrt vom Tank 11 zum Bad 3 möglich, so
daß das vorgesehene Badniveau 5 zwischen dem Maximalniveau 6
und dem Minimalniveau 7, welches auf die jeweiligen
Behandlungszeiten abgestimmt ist, eingestellt werden kann.
Anstelle der in Fig. 1 gezeigten Änderung des Badniveaus ist
es selbstverständlich auch möglich, bei in etwa gleichbleiben
dem Badniveau die wirksame Eintauchzeit innerhalb des Bades 3
durch Veränderung der Wegführung der Tragkörbe 2 zu ändern.
Dieses bedeutet, daß beispielsweise mechanisch verstellbare
Kettenführungen vorgesehen sind, die durch Anheben oder
Absenken eine Verkürzung oder Verlängerung des eigentlichen
Behandlungsweges bewirken. Eine andere Variante ist ebenfalls
zur Beeinflussung der wirksamen Behandlungszeit geeignet,
wobei der die Reinigungsflüssigkeit bzw. Lauge aufnehmende
Behälter des Bades 3 durch Heben oder Senken gemäß Pfeil 14
die wirksame Wegstrecke verändert. Es können aber auch mehrere
Verdrängungskörper 15 an geeigneten Außenflächen des Behand
lungsbades 3 angeordnet sein, die durch Ein- oder Ausfahren
das Badniveau in entsprechender Weise verändern und damit die
wirksame Behandlungszeit der Flaschen der vorbestimmten
Behandlungszeit angleichen.
Fig. 2 zeigt eine Variante der Führungsbahn 8 innerhalb einer
solchen Reinigungsmaschine, wobei zwischen dem abwärts
gerichteten Trum 9 und dem aufwärts verlaufenden Trum 10 ein
größerer Zwischenabstand verbleibt, der zusätzlich nach
Durchfahren des Bades 3 einen Etikettenaustrag
16 vorsieht, der durch zusätzliche Spritzdüsen 17 ein
Entfernen der an den Flaschen anhaftenden Etiketten in
bekannter Weise zuläßt. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist
zwischen dem abwärts und aufwärts gerichteten Trum 9, 10 ein
innerer Tank 11 vorgesehen, der die Speicherung der jeweiligen
Behandlußgsflüssigkeit bei Veränderung des wirksamen
Badspiegels innerhalb des Bades 3 zuläßt. In
diesem Tank 11 können ebenfalls Verdrängungskörper vorgesehen
sein, die eine entsprechende Niveauänderung innerhalb des
Laugenbehandlungsbades 3 bewirken. Die Erfindung ist nicht auf
ein Laugenbehandlungsbad beschränkt. Sie kann vielmehr bei
allen Behandlungsbädern innerhalb einer solchen
Reinigungsmaschine vorgesehen sein und insofern für eine
optimale Behandlungszeit in Ein- oder Mehrbadmaschinen
eingesetzt werden.
Claims (9)
1. Verfahren zur Anpassung der Behandlungszeit in Flaschen
reinigungsmaschinen mit hintereinander geschalteten
Reinigungs- und Behandlungsabteilungen, beispielsweise
Vorweich-, Lauge-, Wasser- und Spritzabteilungen, durch
welche die Flaschen in an Ketten umlaufenden Tragkörben
transportiert werden und die Behandlungsbäder mit unter
schiedlichen Badflüssigkeiten befüllt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß bei sich ändernder Durchsatzgeschwindig
keit die tatsächliche Behandlungszeit innerhalb mindestens
eines Bades durch Veränderung der wirksamen
Behandlungsstrecke und damit der Behandlungstakte
einstellbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei
ansonsten gleicher Wegführung der Tragkörbe die wirksame
Eintauchzeit innerhalb eines Bades durch höhenmäßige
Veränderung des Badniveaus (5-7) der vorbestimmbaren
Behandlungszeit anpaßbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei
in etwa gleichbleibendem Badniveau (5) die wirksame
Eintauchzeit innerhalb eines Bades (3) durch Veränderung
der Wegführung der Tragkörbe (2) innerhalb eines solchen
Bades (3) beeinflußbar ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Behandlungszeit
durch Senken oder Heben des die Reinigungsflüssigkeit
aufnehmenden Behälters in bezug auf die vorgegebene
Bahnkurve der Tragkörbe (2) veränderbar ist.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Behandlungszeit
durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus (5-7)
beeinflußbar und dieses Badniveau durch Ein- oder Ausfahren
mindestens eines Verdrängungskörpers (15) veränderbar ist.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Behandlungszeit
durch höhenmäßige Veränderung der Führungsbahn (8) der
Tragkörbe (2) gegenüber dem Badniveau (5-7) erfolgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die höhenmäßige Veränderung des Badniveaus (5-7) in bezug
auf die Führungsbahn (8) der Tragkörbe (2) durch Zu- und
Abführen der Badflüssigkeit erfolgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsbahn (8) der Tragkörbe (2) durch ein
kanalförmig ausgebildetes Bad (3) verläuft und zwischen dem
aufwärts und abwärts gerichteten Trum (9, 10) ein innerer
Tank (11) zur Aufnahme der für die Badniveauänderung
speicherbaren Badflüssigkeit angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsbahn (8) U-förmig verläuft.
Priority Applications (4)
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