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DE4134795C2 - - Google Patents

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Publication number
DE4134795C2
DE4134795C2 DE4134795A DE4134795A DE4134795C2 DE 4134795 C2 DE4134795 C2 DE 4134795C2 DE 4134795 A DE4134795 A DE 4134795A DE 4134795 A DE4134795 A DE 4134795A DE 4134795 C2 DE4134795 C2 DE 4134795C2
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DE
Germany
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bath
treatment
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level
Prior art date
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DE4134795A
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DE4134795A1 (de
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Gisbert 5804 Herdecke De Strohn
Wolfgang 4600 Dortmund De Sueshardt
Klaus 4755 Holzwickede De Jendrichowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KHS Maschinen und Anlagenbau AG
Original Assignee
Holstein und Kappert GmbH
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Publication date
Application filed by Holstein und Kappert GmbH filed Critical Holstein und Kappert GmbH
Priority to DE4134795A priority Critical patent/DE4134795A1/de
Priority to BE9200877A priority patent/BE1007176A3/fr
Priority to ITMI922353A priority patent/IT1255684B/it
Priority to NL9201830A priority patent/NL193445C/nl
Publication of DE4134795A1 publication Critical patent/DE4134795A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4134795C2 publication Critical patent/DE4134795C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/28Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking
    • B08B9/30Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by splash, spray, or jet application, with or without soaking and having conveyors

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  • Cleaning In General (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Anpassung der Behandlungszeit in Flaschen­ reinigungsmaschinen mit mehreren hintereinander geschalteten Reinigungs- und Behandlungsabteilungen, beispielsweise Vorweich-, Lauge-, Wasser- und Spritzabteilungen, durch welche die Flaschen in an Ketten umlaufenden Tragkörben transportiert werden und die Behandlungsbäder mit unterschiedlichen Badflüssigkeiten befüllt sind, sowie auf Vorrich­ tung zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem Gattungsteil des Patentanspruchs 4, 5 ud 6.
Reinigungsmaschinen dieser Art bestehen vorzugsweise aus verschiedenen Behandlungsabteilungen, in denen die Flaschen individuell und nach Art, Größe, Verschmutzungsgrad, Etiket­ tenausstattung usw. behandelt werden können. In zunehmendem Maße werden derartige Flaschenreinigungsmaschinen auch zur Behandlung von wiederverwendbaren Kunststoffflaschen einge­ setzt. Bei deren Reinigung sind insbesondere Probleme in der Hochtemperaturbehandlungszeit zu sehen. Bei den sonst üblicher­ weise verwendeten Glasflaschen spielt diese Hochtemperatur­ behandlung eine weniger große Rolle, da das Material selbst nicht in dem Maße temperaturempfindlich ist. Kunststoff­ flaschen dagegen können bei längerer Hochtemperaturbehandlung, beispielsweise in einem Lauge-Reinigungsbad, entsprechende Verformungen annehmen und Oberflächenveränderungen erhalten, die dann eine weitere Verwendung ausschließen. Dies ist jedoch insbesondere im Hinblick auf die mehrfach geforderte Ver­ wendung solcher Flaschen unerwünscht. Im allgemeinen ist eine Flaschenreinigungsmaschine innerhalb einer kompletten Flaschenbehandlungsanlage mit einer Vielzahl von Einzel­ maschinen integriert und von deren Durchsatzleistung, die durch Störungen beeinträchtigt werden kann, abhängig. Dies kann dazu führen, daß die Reinigungsmaschine in ihrer Durchsatzleistung entsprechend heruntergeregelt und aus diesem Grunde die Behandlungszeit in bestimmten Bädern, insbesondere kritischen Bädern mit Hochtemperatur-Laugebehandlung und dgl., übermäßig erhöht wird. Andererseits ist es das Ziel innerhalb einer solchen Flaschenbehandlungsanlage, die Maschinen aufeinander abgestimmt mit ihren Durchsatzleistungen betreiben zu können, um einen übermäßigen Stau von Flaschen zu vermeiden. Dies kann dann auftreten, wenn beispielsweise die in der Anlage nachgeschaltete Füllmaschine mit verminderter Drehzahl umläuft und dadurch automatisch ein Rückstau bis zur Reinigungsmaschine eintritt, die dann den entsprechenden verminderten Durchsatzleistungen der Füllmaschine angepaßt werden muß. Sofern dies nicht geschieht, fallen bei gleich­ bleibender Durchsatzleistung der Reinigungsmaschine über­ zählige gereinigte Flaschen an, die zwischengepuffert oder anderweitig bevorratet werden müssen. Dies führt wiederum zu übermäßig großzügig ausgelegten Transportanlagen zwischen Reinigungmaschine und Füllmaschiene. Allerdings ist nicht nur die Füllmaschine für derartige Änderungen in der Durchsatz­ leistung heranzuziehen. Dies kann vielmehr für alle in einer solchen Anlage angeordneten Maschinen zutreffen. Überdies werden in einer vorbeschriebenen Anlage unterschiedliche Flaschen, beispielsweise 0,5-1,5 l verarbeitet, wodurch ebenfalls jeweils unterschiedliche Behandlungszeiten anfallen und eine entsprechende Anpassung der Maschinen erforderlich ist.
Im Stand der Technik hat man sich gemäß der DE 38 15 441 A1 bereits mit diesem Problem auseinandergesetzt und eine Reinigungsmaschine vorgeschlagen, bei welcher zu Beginn einer solchen anlagenbedingten Störung die in der Maschine befindlichen Gefäße im geschlossenen Kreislauf durch die Behandlungsstationen hindurch, an der Abgabe- und Aufgabe­ station vorbei und wieder durch die Behandlungsstationen transportiert werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einer solchen anlagenspezifisch auftretenden Veränderung der Durchsatzleistung die Reinigungsmaschine bzw. deren Behand­ lungszeit entsprechend anpaßbar auszubilden, so daß eine übermäßige Belastung des Flaschenmaterials innerhalb bestimmter kritischer Bäder vermieden wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß bei sich ändernder Durchsatz­ geschwindigkeit die tatsächliche Behandlungszeit innerhalb mindestens eines Bades durch Veränderung der wirksamen Behandlungsstrecke und damit der Behandlungstakte einstellbar ist.
Hierdurch ist der Vorteil gegeben, daß in beliebiger Abhängig­ keit von der vorgeschalteten Maschinendurchsatzleistung oder anderen Flaschengrößen eine leistungsbezogene Anpassung der Reinigungsmaschine vorgenommen werden und dennoch die Baddurchlaufzeiten innerhalb der kritischen Behandlungsbäder auf die maximale Behandlungszeit der jeweils in der Maschine oder in dem betreffenden Bad befindlichen Flaschen abgestimmt werden kann. Hierdurch wird die eigentliche Behandlungszeit bzw. die erforderliche Behandlungsdauer nicht beeintrachtigt. Die Flaschen werden dabei weder mehrmals umlaufen und behandelt, noch einer übermäßigen Kurzzeitbelastung bei einmaligem Umlauf ausgesetzt.
Im Maschinenbereich gibt es hierfür mehrere Wege, wobei es besonders zweckmäßig ist, daß bei ansonsten gleicher Weg­ führung der Tragkörbe die wirksame Eintauchzeit innerhalb eines bestimmten Bades durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus der vorbestimmbaren Behandlungszeit anpaßbar ist.
Es ist aber auch möglich, daß bei in etwa gleichbleibendem Badniveau die wirksame Eintauchzeit innerhalb eines Bades durch Veränderung der Wegführung der Tragkörbe innerhalb eines solchen Bades beeinflußbar ist.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4 dadurch gelöst, daß die wirksame Behandlungszeit durch Absenken oder Heben des die Reinigungsflüssigkeit aufnehmenden Behälters in bezug auf die vorgegebene Bahnkurve der Tragkörbe veränderbar ist. Ein weiterer Lösungsweg ergibt sich bei einer Vorrichtung gemäß dem Gattungsteil des Patentanspruchs 5 dadurch, daß die wirksame Behandlungszeit durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus beeinflußbar und dieses Badniveau durch Ein- oder Ausfahren mindestens eines Verdrängungskörpers veränderbar ist. Außerdem wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 6 dadurch gelöst, daß die wirksame Behandlungszeit durch höhenmäßige Veränderung der Führungsbahn der Tragkörbe gegenüber dem Badniveau erfolgt.
Schließlich ist es denkbar, die höhenmäßige Veränderung des Badniveaus in bezug auf die Führungsbahn der Tragkörbe durch Zu- und Abführen der Badflüssigkeit vorzunehmen.
Die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösungen beinhalten ins­ gesamt eine vorteilhafte Anpassung der gewünschten Behandlungs­ zeit von Flaschen innerhalb kritischer Bäder auch bei unter­ schiedlicher Durchsatzleistung, ohne daß entsprechende plötzliche Verminderungen in der Ausstoßleistung einer solchen Reinigungsmaschine auftreten und damit ein Leerfahren der nachfolgenden Transport- und Pufferbänder erhebliche Lücken in der Anlagenversorgung verursacht. Vielmehr können mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung variable Durchsatz­ leistungen der Reinigungsmaschine auch bei unterschiedlichen Flaschengrößen verkraftet werden, ohne daß dabei die tatsächliche Behandlungszeit weder unterschritten noch überschritten wird.
Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeisbielen näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein typisches Behandlungsbad innerhalb einer Flaschen- Reinigungsmaschine und
Fig. 2 ebenfalls ein Behandlungsbad innerhalb einer solchen Reinigungsmaschine mit zusätzlichem Etikettenaustrag.
In den Zeichnungen ist lediglich ein Ausschnitt aus einer Reinigungsmaschine dargestellt, die im allgemeinen aus mehreren hintereinander geschalteten Reinigungs- und Behand­ lungsabteilungen, beispielsweise Vorweich-, Lauge-, Wasser- und Spritzabteilungen besteht, durch welche die Flaschen vorzugsweise in an Ketten 1 umlaufenden Tragkörben 2 transportiert werden. Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Reinigungsmaschine beispiels­ weise ein Lauge beinhaltendes Bad 3 auf, durch welches die Tragkörbe 2 mit den Flaschen in Pfeilrichtung 4 bewegt werden. Innerhalb dieses Bades 3 befindet sich Lauge mit einer bestimmten Temperatur, die bei normaler Durchsatzleistung der Reinigungsmaschine und der daraus resultierenden Behandlungs­ zeit innerhalb dieses Bades 3 keine kritische Situation für beispielsweise verwendete Kunststoffflaschen darstellt. Die Lauge innerhalb dieses Bades 3 weist das mit 5 bezeichnete Niveau auf, so daß sich eine genau definierte Wegstrecke für das Durchfahren der Flaschen innerhalb dieses Bades 3 ergibt. Infolge Änderung der Durchsatzgeschwindigkeit einer solchen Flaschenreinigungsmaschine aufgrund anderer Flaschengrößen oder Störungen in der Anlage oder aus anderen Gründen ergeben sich sowohl bei kontinuierlich als auch takt­ weise arbeitenden Reinigungsmaschinen entsprechend veränderte Aufenthaltszeiten der Flaschen in einem solchen Behandlungs­ bad. Dabei können sich insbesondere bei einer Verlangsamung der Durchsatzleistung höhere Aufenthaltszeiten ergeben, die gegebenenfalls unerwünscht sind oder sogar zu gewissen Beein­ trächtigungen des Flaschenmaterials führen. Andererseits kann bei einer erhöhten Durchsatzleistung eine Mindestbehandlungs­ zeit unterschritten werden, was ebenfalls nicht erwünscht ist. Zu diesem Zwecke wird nun bei sich ändernder Durchsatz­ geschwindigkeit die tatsächliche Behandlungszeit innerhalb eines solchen Behandlungsbades 3 beispielsweise durch Veränderung der wirksamen Behandlungs­ strecke und damit der Behandlungstakte innerhalb des Bades vorzugsweise durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus 5 wieder hergestellt. Sobald beispielsweise eine höhere Durch­ satzleistung erforderlich ist, wird das Badniveau 5 um den erforderlichen Anteil der notwendigen Wegstrecke auf das strichpunktiert dargestellte Badniveau 6 erhöht. Insbesondere bei U-förmig ausgebildeten Behandlungsbädern ergibt eine solche Niveauerhöhung in vorteilhafter Weise die doppelte Wegstrecke gegenüber der Niveauerhöhung.
Bei einer Verminderung der Duchsatzleistung der Reinigungs­ maschine, die automatisch eine längere Verweilzeit der Flaschen in dem betreffenden Laugebehandlungsbad 3 verursacht, wird durch Veränderung des Badniveaus auf die Höhe 7 eine entsprechende Verkürzung der Behandlungsstrecke bzw. Verminderung der Behandlungstakte vollzogen und damit ebenfalls die tatsächlich geforderte Behandlungszeit eingehalten.
Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Führungsbahn 8 der Tragkörbe 2 durch ein kanalförmig ausge­ bildetes Bad geführt. Zwischen dem abwärts- und aufwärts gerichteten Trum 9, 10 dieses Bades 3 ist ein innerer Tank 11 angeordnet, der zur Aufnahme der für die Badniveauänderung erforderlichen Badflüssigkeit dient. Sowohl der Tank 11 als auch das Bad 3 ist über Leitungen 12 mit einer Pumpstation 13 verbunden, die ihre Befehle über durchsatz­ geschwindigkeitsabhängige Steuereinrichtungen erhält. Auf diese Weise ist bei Veränderung der betroffenen Durchsatz­ leistung in beiden Richtungen ein relativ schnelles und problemloses Umpumpen der Badflüssigkeit zum Tank 11 wie auch umgekehrt vom Tank 11 zum Bad 3 möglich, so daß das vorgesehene Badniveau 5 zwischen dem Maximalniveau 6 und dem Minimalniveau 7, welches auf die jeweiligen Behandlungszeiten abgestimmt ist, eingestellt werden kann.
Anstelle der in Fig. 1 gezeigten Änderung des Badniveaus ist es selbstverständlich auch möglich, bei in etwa gleichbleiben­ dem Badniveau die wirksame Eintauchzeit innerhalb des Bades 3 durch Veränderung der Wegführung der Tragkörbe 2 zu ändern. Dieses bedeutet, daß beispielsweise mechanisch verstellbare Kettenführungen vorgesehen sind, die durch Anheben oder Absenken eine Verkürzung oder Verlängerung des eigentlichen Behandlungsweges bewirken. Eine andere Variante ist ebenfalls zur Beeinflussung der wirksamen Behandlungszeit geeignet, wobei der die Reinigungsflüssigkeit bzw. Lauge aufnehmende Behälter des Bades 3 durch Heben oder Senken gemäß Pfeil 14 die wirksame Wegstrecke verändert. Es können aber auch mehrere Verdrängungskörper 15 an geeigneten Außenflächen des Behand­ lungsbades 3 angeordnet sein, die durch Ein- oder Ausfahren das Badniveau in entsprechender Weise verändern und damit die wirksame Behandlungszeit der Flaschen der vorbestimmten Behandlungszeit angleichen.
Fig. 2 zeigt eine Variante der Führungsbahn 8 innerhalb einer solchen Reinigungsmaschine, wobei zwischen dem abwärts gerichteten Trum 9 und dem aufwärts verlaufenden Trum 10 ein größerer Zwischenabstand verbleibt, der zusätzlich nach Durchfahren des Bades 3 einen Etikettenaustrag 16 vorsieht, der durch zusätzliche Spritzdüsen 17 ein Entfernen der an den Flaschen anhaftenden Etiketten in bekannter Weise zuläßt. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist zwischen dem abwärts und aufwärts gerichteten Trum 9, 10 ein innerer Tank 11 vorgesehen, der die Speicherung der jeweiligen Behandlußgsflüssigkeit bei Veränderung des wirksamen Badspiegels innerhalb des Bades 3 zuläßt. In diesem Tank 11 können ebenfalls Verdrängungskörper vorgesehen sein, die eine entsprechende Niveauänderung innerhalb des Laugenbehandlungsbades 3 bewirken. Die Erfindung ist nicht auf ein Laugenbehandlungsbad beschränkt. Sie kann vielmehr bei allen Behandlungsbädern innerhalb einer solchen Reinigungsmaschine vorgesehen sein und insofern für eine optimale Behandlungszeit in Ein- oder Mehrbadmaschinen eingesetzt werden.

Claims (9)

1. Verfahren zur Anpassung der Behandlungszeit in Flaschen­ reinigungsmaschinen mit hintereinander geschalteten Reinigungs- und Behandlungsabteilungen, beispielsweise Vorweich-, Lauge-, Wasser- und Spritzabteilungen, durch welche die Flaschen in an Ketten umlaufenden Tragkörben transportiert werden und die Behandlungsbäder mit unter­ schiedlichen Badflüssigkeiten befüllt sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei sich ändernder Durchsatzgeschwindig­ keit die tatsächliche Behandlungszeit innerhalb mindestens eines Bades durch Veränderung der wirksamen Behandlungsstrecke und damit der Behandlungstakte einstellbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei ansonsten gleicher Wegführung der Tragkörbe die wirksame Eintauchzeit innerhalb eines Bades durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus (5-7) der vorbestimmbaren Behandlungszeit anpaßbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei in etwa gleichbleibendem Badniveau (5) die wirksame Eintauchzeit innerhalb eines Bades (3) durch Veränderung der Wegführung der Tragkörbe (2) innerhalb eines solchen Bades (3) beeinflußbar ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Behandlungszeit durch Senken oder Heben des die Reinigungsflüssigkeit aufnehmenden Behälters in bezug auf die vorgegebene Bahnkurve der Tragkörbe (2) veränderbar ist.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Behandlungszeit durch höhenmäßige Veränderung des Badniveaus (5-7) beeinflußbar und dieses Badniveau durch Ein- oder Ausfahren mindestens eines Verdrängungskörpers (15) veränderbar ist.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Behandlungszeit durch höhenmäßige Veränderung der Führungsbahn (8) der Tragkörbe (2) gegenüber dem Badniveau (5-7) erfolgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenmäßige Veränderung des Badniveaus (5-7) in bezug auf die Führungsbahn (8) der Tragkörbe (2) durch Zu- und Abführen der Badflüssigkeit erfolgt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (8) der Tragkörbe (2) durch ein kanalförmig ausgebildetes Bad (3) verläuft und zwischen dem aufwärts und abwärts gerichteten Trum (9, 10) ein innerer Tank (11) zur Aufnahme der für die Badniveauänderung speicherbaren Badflüssigkeit angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (8) U-förmig verläuft.
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Owner name: KHS MASCHINEN- UND ANLAGENBAU AG, 47057 DUISBURG,

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