DE9420305U1 - Transportvorrichtung - Google Patents
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Description
B7MJ (3986) 13. Dezember 1994
Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für Behälter mit einem Gestell,
mindestens einem endlos in diesem umlaufenden Gliederband und mindestens einer Aufbringeinrichtung für ein flüssiges Gleitmittel auf eine die Behälter aufnehmende
Oberfläche des Gliederbandes.
Derartige Vorrichtungen sind allgemein bekannt und werden insbesondere in
Betrieben der Getränkeindustrie oder in Molkereien bei der Reinigung oder Befüllung
von Behältern aus Glas, insbesondere Flaschen, verwendet. Mittels einer Aufbringeinrichtung, die in der Regel eine Mehrzahl von Düsen aufweist, wird ein
flüssiges Gleitmittel auf eine die Behälter aufnehmende Oberfläche eines Gliederbandes,
das endlos in einem Gestell der Transportvorrichtung umläuft, aufgesprüht. Das Gleitmittel, das aus einer ca. 0,2 - 0,3 %igen Verdünnung eines
Gleitmittelkonzentrats {üblicherweise Amine und Polyamine) besteht, soll bewirken,
daß zwischen der die Behälter aufnehmenden Oberfläche des Gliederbandes und den Behältern selbst eine mit einem kleinen Reibungskoeffizienten behaftete
Relativbewegung stattfinden kann. Eine solche Relativbewegung ist erforderlich, da die für den Behältertransport benutzte Breite des Gliederbandes sich über
dessen Länge ändert. So ist es häufig der Fall, daß in bestimmten Abschnitten der
- 2-
DEUTSCHE BANK AG AACHEN 2 502 631,
(BLZ 39070020)
(BLZ 39070020)
V. A. T.-NR. DE 123 60 97 55 Hubert Bauer, Im Reichswald 30
-2-
Transportvorrichtung eine Anordnung der Behälter in mehreren, zur Längsrichtung
des Gliederbandes parallelen Reihen vorliegt, während in anderen Bereichen der Vorrichtung eine einreihige Führung der Behälter erforderlich ist. Da eine Verengung
der für den Behältertransport benutzten Breite des Gliederbandes nach dem Gesetz der konstanten Durchflußmenge eine Verringerung der Transportgeschwindigkeit
in Bereichen des Gliederbandes mit einer größeren Breite, d.h. einer mehrreihigen
Anordnung, zur Folge hat, findet in solchen Bereichen eine stetige Relativbewegung
zwischen den Böden der Behälter und der diese aufnehmenden Oberfläche
des Gliederbandes statt,' so daß der Reibwertverminderung bei dieser Relativbewegung für die Funktionssicherheit der Transportvorrichtung eine entscheidende
Bedeutung zukommt.
Zur Erhaltung dieser Funktionssicherheit ist es notwendig, daß das Gleitmittel
während des Betriebs der Transportvorrichtung ständig auf die Oberfläche des Gliederbandes aufgesprüht wird. Das Gleitmittel wird einmalig verwendet, aus
einem Vorratsbehälter ständig nachgeliefert und nach Gebrauch einem Abwasserentsorgungssystem
des jeweiligen Betriebes zugeführt.
Die verwendeten Gleitmittel stellen eine große Belastung für die Umwelt dar, da
ihre Abbaubarkeit als sehr problematisch einzustufen ist. Auch wirkt sich bei den
Transportvorrichtungen nach dem Stand der Technik der hohe Wasserverbrauch, der aus der starken Verdünnung des Gleitmittelkonzentrates mit Wasser resultiert,
nachteilig auf die Betriebskosten solcher Vorrichtungen aus. Ferner ist noch von
Nachteil, daß die Entsorgungskosten für mit Gleitmittel verunreinigte Abwasser
sehr hoch sind und in Zukunft ein weiteres Ansteigen dieser Kosten zu erwarten ist. Schließlich treten bei den Transportvorrichtungen nach dem Stand der Technik
noch dahin gehend Probleme auf, daß aufgrund des Wunsches nach einer möglichst sparsamen Verwendung des Gleitmittels eine extrem feine Verteilung des
Gleitmittels durch die Aufbringeinrichtung angestrebt wird. Diese Feinstverteilung,
die durch spezielle Düsen erreicht wird, führt jedoch dazu, daß die Gefahr einer
Aerosolbildung besteht. Derartige Aerosole des Gleitmittels sind gesundheitsschädlich
und führen zu einer Gefährdung der Personen, die sich im näheren Umkreis solcher Transportvorrichtungen aufhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung so zu gestalten,
daß sich der Verbrauch an Gleitmittelkonzentrat erheblich verringern läßt, ohne den Reibwert zwischen der Oberfläche des Gliederbandes und den davon
aufgenommenen Behältern nachteilig zu beeinflussen.
Ausgehend von einer Transportvorrichtung der eingangs beschriebenen Art, wird
diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß unterhalb des Gliederbandes eine Auffangeinrichtung für das Gleitmittel angeordnet ist, wobei eine Projektion
des umlaufenden Gliederbandes in eine gedachte horizontale Ebene im wesentlichen
innerhalb einer Projektion der Auffangeinrichtung in dieselbe Ebene liegt, und daß die Auffangeinrichtung über eine Rücklaufleitung mit einem Speicherbehälter
verbunden ist, an welchen eine Fördereinrichtung zur Beaufschlagung der Aufbringeinrichtung
angeschlossen ist.
Hierdurch wird erreicht, daß das Gleitmittel nach seiner Aufbringung auf die
Oberfläche des Giiederbandes und einem Abtropfen bzw. Ablaufen von dem
Gliederband bzw. von Bandführungen gesammelt wird und durch eine Rücklaufleitung
in den Speicherbehälter zurückfließt, von welchem aus es mittels der Fördereinrichtung
wieder zur Beaufschlagung der Aufbringeinrichtung gepumpt wird. Gemäß der Erfindung liegt also ein im wesentlichen geschlossener Kreislauf für das
Gleitmittel vor, so daß der Verbrauch an Gleitmittelkonzentrat drastisch verringert
wird. Dabei tritt keinerlei negative Beeinflussung des Reibwertes zwischen der Oberfläche des Gliederbandes und den davon aufgenommenen Behältern auf, da
aufgrund der Kreislaufführung des Gleitmittels die von der Aufbringeinrichtung zu
verteilende Menge ohne einen nachteiligen Effekt für den Verbrauch an Gieitmittelkonzentrat
gesteigert werden kann. - 4 -
-A-
Um eine möglichst vollständige Rückführung des auf das Gliederband aufgebrachten
Gleitmittels zu ermöglichen, ist es erforderlich, daß eine Projektion des umlaufenden
Gliederbandes in eine gedachte horizontale Ebene im wesentlichen innerhalb einer Projektion der Auffangrichtung in diese Ebene liegt. Dadurch wird
vermieden, daß größere Mengen des Gleitmittels die Auffangeinrichtung nicht erreichen und deshalb dem Kreislauf entzogen werden. Durch die bei einer erfindungsgemäßen
Transportvorrichtung nicht mehr bestehende Notwendigkeit zur äußerst sparsamen Aufbringung des Gleitmittels kann die Funktions- und Betriebssicherheit
der Vorrichtung im Vergleich mit solchen nach dem Stand der Technik durch Erhöhung der Einsatzmenge sogar noch gesteigert werden.
Nach einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird vorgeschlagen,
daß die Aufbringeinrichtung mindestens eine Düse aufweist, aus der Gieitmittei in
Form mindestens eines unzerstäubten Strahles austritt.
Aufgrund der Aufbringung des Gleitmittels in Form eines unzerstäubten Strahles
wird die Gefahr einer Aerosolbildung nahezu vollständig eliminiert, weshalb eine
Gesundheitsgefährdung für die im Umkreis einer solchen Vorrichtung befindlichen Personen durch Gleitmittelaerosole nicht besteht. Aufgrund der Kreislaufführung
des Gleitmittels bewirkt die Aufbringung in Form eines unzerstäubten Strahles, bei
der der Massendurchsatz im Vergleich zu einer feinzerstäubten Aufbringung höher ist, keinen Mehrverbauch an Gleitmittelkonzentrat.
Hinsichtlich des Fertigungsaufwandes bzw. des Aufwandes für eine mögliche
Nachrüstung bestehender Tranportvorrichtungen ist es besonders vorteilhaft, wenn
die Auffangeinrichtung als an dem Gestell befestigte Auffangwanne ausgebildet ist. Der unter der Vorrichtung befindliche Boden bedarf bei dieser Ausgestaltung
der Erfindung keiner besonderen Gestaltung, und eine am Gesteil befestigte Auffangwanne
benötigt nur einen geringen Bauraum unmittelbar unter dem Gliederband.
Wird in einem Bereich einer am tiefsten gelegenen Stelle der Auffangeinrichtung
eine Rückfördereinrichtung für das aufgefangene Gleitmittel in den Speicherbehälter
vorgesehen, so ist für den Rücktransport des Gleitmittels durch die Rücklaufleitung
die Wirkung der Schwerkraft entbehrlich, so daß der Speicherbehälter auch höher als die Auffangeinrichtung angeordnet werden kann.
In das Gleitmittel eingedrungene partikeiförmige Fremdstoffe lassen sich durch den
Einbau einer Fiitereinrichtung in die Rückiaufleitung sehr wirkungsvoll entfernen.
Des weiteren ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der Speicherbehälter eine
Konzentrationsmeßeinrichtung aufweist, wodurch sich Abweichungen der Konzentration
des Gleitmittels im Speicherbehälter von einer Sollkonzentration feststellen lassen.
Die Erfindung weiter ausgestaltend, wird vorgeschlagen, daß an den Speicherbehälter
eine Leitung zur Zuführung von Gleitmittelkonzentrat und/oder eine Leitung zur Zuführung von Wasser angeschlossen ist.
Sind beide vorgeschlagenen Leitungen an dem Speicherbehälter angeschlossen, so
läßt sich sowohl bei einer Unterschreitung als auch bei einer Überschreitung der
Sollkonzentration des Gleitmittels der gewünschte Konzentrationswert wieder einstellen.
Mit Hilfe einer in dem Speicherbehälter vorgesehenen Mischeinrichtung, die z.B. als
Rührstab ausgebildet sein kann, läßt sich auf einfache Weise eine Gleichverteilung
der das Gleitmittel bildenden Einzelkomponenten erzielen. - 6 -
-6-
Weist der Speicherbehälter eine Füllstandsmeßeinrichtung auf, so kann bei Unterschreitung
eines einstellbaren Mindestfüllstands eine Nachbefüiiung des Speicherbehälters mit Gleitmittelkonzentrat und Wasser - in dem jeweiligen Mischungsverhältnis
- veranlaßt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung soll nachfolgend
anhand einer Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Abschnitts einer Transportvorrichtung
(ohne Speicherbehälter);
Fig. 2 eine Draufsicht auf denselben Abschnitt der Transportvorrich
tung und
Fig. 3 einen Plan der an den Speicherbehälter angeschlossenen Lei
tungen und Einrichtungen.
In Fig. 1 ist dargestellt, wie eine Transportvorrichtung 1 ein Gestell 2 und ein
endlos in diesem umlaufendes Gliederband 3 aufweist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
ist von dem Gliederband.3 nur der Obertrum abgebildet, der sich in Richtung
des Pfeiles 4 bewegt, wobei der Antrieb durch eine nicht dargestellte Einrichtung
erfolgt. Zwischen dem Obertrum des Gliederbandes 3 und dem Gestell 2 befindet sich eine mit einem gleitfähigen Kunststoffmaterial versehene Führung 5,
die eine reibungsarme Relativbewegung zwischen dem umlaufenden Gliederband 3 und der stillstehenden Führung 5 ermöglicht. Eine Oberfläche 6 des Gliederbandes
3 nimmt eine Vielzahl von Behältern 7 auf, die von dem Gliederband 3 in Richtung des Pfeiles 4 befördert werden.
Mit Hilfe einer Aufbringeinrichtung 8, die eine Mehrzahl von Düsen 9 aufweist und
an eine druckbeaufschlagbare Verteilerleitung V angeschlossen ist, wird in einer
Vielzahl von Strahlen Gleitmittel auf die Oberfläche 6 des Gliederbandes 3 aufgebracht.
Dieses Gleitmittel erlaubt es, daß zwischen der Oberfläche 6 des Gliederbandes 3 und den Böden 10 der Behälter 7 eine reibungsarme Relativbewegung
stattfinden kann. Eine solche Relativbewegung ist dann erforderlich, wenn sich die
für den Behältertransport nutzbare Breite des Gliederbandes 3, die beidseitig durch
je eine Randführung R begrenzt wird, in bestimmten, nicht dargestellten Bereichen
der Transportvorrichtung 1 verengt. Aus Gründen eines konstanten Behälterdurchflusses
pro Zeiteinheit sinkt die Behältergeschwindigkeit in Bereichen mit größerer Breite ab. Dies führt wegen einer durchweg konstanten Geschwindigkeit des
Gliederbandes 3 zwangsläufig zu einer Relativbewegung zwischen den Böden 10
der sich abschnittsweise langsamer als das Gliederband 3 bewegenden Behälter 7. Ist diese Relativbewegung zu stark reibungsbehaftet, besteht die Gefahr, daß die
Behälter 7 beschädigt werden.
Unterhalb des Gliederbandes 3 und der Führung 5 ist an dem Gestell 2 eine als
Auffangwanne ausgebildete Auffangeinrichtung 11 befestigt. Diese Auffangeinrichtung
11 ist in Bewegungsrichtung des Gliederbandes 3 geneigt und weist in
einem Bereich ihrer tiefsten Stelle 12 eine Rückfördereinrichtung 13 auf, die als
Tauchpumpe ausgebildet ist.
Das mittels der Düsen 9 der Äufbringeinrichtung 8 auf der Oberfläche 6 des
Gliederbandes 3 verteilte Gleitmittel wird durch die Transportbewegung des Gliederbandes 3 auf dessen gesamter Länge verteilt und tropft infolge des fortlaufenden
Aufbringvorgangs sowie der Schwerkraftwirkung, insbesondere ausgehend von dem von oberen Teilen des Gestells 2 verdeckten Untertrum, nach
unten, um von der Auffangeinrichtung 11 aufgefangen zu werden. Infolge der
Neigung der Auffangeinrichtung 11 sammelt sich das Gleitmittel an der tiefsten
Stelle 12, um von dort mittels der Rückfördereinrichtung 13 durch eine Rücklauf leitung
14 zu einem Speicherbehälter gefördert zu werden. - 8 -
-8-
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Oberfläche 6 des Gliederbandes 3 aus einer
Vielzahl von gelenkig miteinander verbundenen Gliedelementen 15 definiert ist,
Das mittels der Düsen 9 der Aufbringeinrichtung 8 auf der Oberfläche 6 des
Gliederbandes 3 verteilte Gleitmittel tropft, ausgehend von dem Gliederband 3, infolge der Schwerkraftwirkung ausschiießlich in die unterhalb des Gliederbandes
3 angeordnete Auffangeinrichtung 11. Ein Vorbeitropfen von Gleitmittel an dieser
Auffangeinrichtung 11 wird dadurch vermieden, daß eine Projektion des umlaufenden
Gliederbandes 3 in eine gedachte horizontale Ebene im wesentlichen innerhalb einer Projektion der Auffangeinrichtung 11 in dieselbe Ebene liegt. Auf dem in Fig.
2 abgebildeten Abschnitt des Gliederbandes der Transportvorrichtung 1 ist der Abstand zwischen den Randführungen R, die die maximal nutzbare Breite des
Gliederbandes 3 begrenzen, überall gleich. In nicht abgebildeten Bereichen des
Gliederbandes 3 findet jedoch mit Hilfe der Randführungen R eine Verengung der nutzbaren Breite des Gliederbandes 3 statt, so daß auf dem abgebildeten Abschnitt
aufgrund eines Staueffektes eine Gleitbewegung zwischen der Oberfläche 6 des Gliederbandes 3 und den Böden 10 der Behälter 7 stattfindet.
Fig. 3 zeigt, daß in der Rücklaufleitung 14 eine Filtereinrichtung 16 angeordnet ist,
mittels welcher sich Verunreinigungen aus dem zurückgeförderten Gleitmittel
zurückhalten lassen. Ein Ende der Rücklaufleitung 14 mündet in den Speicherbehälter
17, an den oberhalb seines Bodens 18 eine Vorlaufleitung 19 angeschlossen
ist. Die Vorlaufleitung 1 9 weist eine Fördereinrichtung 20 auf, mit der über einzeln
absperrbare Verteilerleitungen V mehrere, in Fig. 3 nicht abgebildete Aufbringeinrichtungen
beaufschlagt werden können.
In den Speicherbehälter 17 münden des weiteren eine mit einem Regelventil 21
versehene Leitung 22 zur Zuführung von Wasser sowie eine ebenfalls mit einem Regelventil 23 versehene Leitung 24 zur Zuführung von Gleitmittelkonzentrat. In
Abhängigkeit von dem Meßergebnis einer an dem Speicherbehälter 17 angebrachten
Konzentrationsmeßeinrichtung 25 sowie von dem Signal einer Füllstandsmeßeinrichtung
26 werden die zur Einstellung einer Sollkonzentration erforderlichen Mengen an Wasser bzw. Gleitmittelkonzentrat über die Leitungen 22 bzw. 24 dem
Speicherbehälter 17 zugeführt. Bei Unterschreitung eines Mindestfüllstandes 27
wird eine Wiederbefüllung ausgelöst, die bei Erreichen eines Maximalfüllstandes 28
abgeschlossen wird. In dem Speicherbehälter 17 befindet sich eine als Rührstab
ausgebildete und von einem Motor 29 angetriebene Mischeinrichtung 30, die eine Gleichverteilung der das fertige Gleitmittel bildenden Komponenten (Wasser und
Gleitmittelkonzentrat) gewährleistet.
Claims (9)
1. Transportvorrichtung für Behälter mit einem Gestell, mindestens einem
endlos in diesem umlaufenden Gliederband und mindestens einer Aufbringeinrichtung
für ein flüssiges Gleitmittel auf eine die Behälter aufnehmende Oberfläche des Gliederbandes, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des
Gliederbandes (3) eine Auffangeinrichtung (11) für das Gleitmittel angeordnet
ist, wobei eine Projektion des umlaufenden Gliederbandes (3) in eine gedachte horizontale Ebene im wesentlichen innerhalb einer Projektion der Auffangeinrichtung
(11) in dieselbe Ebene liegt, und daß die Auffangeinrichtung
(11) über eine Rücklaufleitung (14) mit einem Speicherbehälter (17) verbunden
ist, an welchen eine Fördereinrichtung (20) zur Beaufschlagung der Aufbringeinrichtung (8) angeschlossen ist.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufbringeinrichtung (8) mindestens eine Düse (9) aufweist, aus der Gleitmittel
in Form eines unzerstäubten Strahles austritt.
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auffangeinrichtung (11) als an dem Gestell (2) befestigte Auffangwanne
ausgebildet ist.
4. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem Bereich einer am tiefsten gelegenen Stelle (12) der
Auffangeinrichtung (11) eine Rückfördereinrichtung (13) für das aufgefangene
Gleitmittel in den Speicherbehälter (17) vorgesehen ist.
- 11 -
5. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Rücklauf leitung (14) eine Filtereinrichtung (16) vorgesehen
ist.
6. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicherbehälter (17) eine Konzentrationsmeßeinrichtung
(25) aufweist.
7. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Speicherbehälter (17) eine Leitung (24) zur Zuführung von Gleitmittelkonzentrat und/oder eine Leitung (22) zur Zuführung von
Wasser angeschlossen ist.
8. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Speicherbehälter (17) eine Mischeinrichtung (30) vorgesehen ist.
9. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicherbehälter (17) eine Füllstandsmeßeinrichtung (26) aufweist.
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DE9420305U DE9420305U1 (de) | 1994-12-19 | 1994-12-19 | Transportvorrichtung |
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Country | Link |
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DE (1) | DE9420305U1 (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10035246A1 (de) * | 2000-07-20 | 2002-02-07 | Lang Apparatebau Gmbh | Anlage und Verfahren zum Schmieren, Reinigen und/oder Desinfizieren einer Transporteinrichtung |
EP1674412A1 (de) | 2004-12-27 | 2006-06-28 | JohnsonDiversey, Inc. | Verfahren zum Schmieren eines Fördersystems |
DE102006027064A1 (de) * | 2006-06-10 | 2008-01-03 | Tensid-Chemie G. Maier Gmbh | Vorrichtung zum Transport von Gebinden |
EP1884488A1 (de) * | 2006-07-11 | 2008-02-06 | Chemische Fabrik Dr. Weigert Gmbh & Co.Kg. | Fördervorrichtung für Lebensmittelbehälter |
-
1994
- 1994-12-19 DE DE9420305U patent/DE9420305U1/de not_active Expired - Lifetime
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