DE4013246A1 - Verfahren zur bestimmung des raumgewichtes einer schuettgutfraktion - Google Patents
Verfahren zur bestimmung des raumgewichtes einer schuettgutfraktionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Anlage
zur selbsttätigen Bestimmung des Raumgewichtes einer in
einem Schüttgutstrom enthaltenen Schüttgutfraktion.
Die Bestimmung des Raumgewichtes von Schüttgütern kann
wertvolle Meßdaten zur Beurteilung von deren Qualitäts
merkmalen bzw. physikalischen Zuständen liefern und
infolgedessen für eine permanente Überwachung eines
Prozesses zur physikalischen oder chemischen Veränderung
eines Substrates von Bedeutung sein. Bspw. ändert sich
das Raumgewicht von Mineralien durch thermische Austrei
bung von Kristallwasser oder Verflüchtigung des chemi
schen Karbonat-Anteils. Eine drastische Verringerung des
Raumgewichtes tritt auch beim Blähen von Ton oder Vermi
culite ein. Eine laufende oder intermittierende Bestim
mung des Raumgewichtes solcher Schüttgüter kann daher
zur Steuerung eines Prozeßablaufes als wertvolle Regel
größe verwendet werden. Ausgehend von dieser Erkenntnis
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein zuverläs
siges und für eine selbsttätige Durchführung geeignetes
Verfahren sowie eine entsprechende Anlage zur selbsttä
tigen Bestimmung des Raumgewichtes einer in einem
Schüttgutstrom enthaltenen Schüttgutfraktion anzugeben,
welche zum Einsatz in Produktionsprozessen wie Brennen
von Zementklinkern oder Herstellen von Blähton oder
Rösten von sulfathaltigen Erzen und dergleichen Prozesse
zu deren Kontrolle und/oder Steuerung problemlos geeig
net ist.
Die Lösung der Aufgabe gelingt beim Verfahren der ein
gangs genannten Art mit einem erfindungsgemäßen Verfah
ren dadurch, daß in wiederholbaren Zyklen von Arbeits
schritten jeweils eine Probenmenge Schüttgut dem
Schüttgutstrom entnommen und daraus fallweise durch
Abtrennen von Fehlkorn wie Überkorn und/oder Unterkorn
eine in vorgegebenen Korngrenzen klassierte Kornfraktion
gewonnen und von dieser Kornfraktion eine volumetrisch
bestimmte Menge - insbesondere mittels eines dosime
trisch ausgeliterten und geeichten Waagebehälters beim
Einfüllen in diesen - abgemessen, das Gewicht dieser
Menge festgestellt und aus der Relation von Volumen und
Gewicht der Probe deren Raumgewicht errechnet wird.
Das Verfahren ist unkompliziert, zuverlässig und für den
Einsatz in vorgenannten Arbeitsprozessen problemlos
geeignet.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Verfahrens sind Gegen
stand von Unteransprüchen.
Eine Anlage zur selbsttätigen Bestimmung des Raumgewich
tes einer in einem Schüttgutstrom enthaltenen Schüttgut
fraktion, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens,
ist gekennzeichnet durch
- a) einen Probenehmer mit Mitteln zum Abzweigen einer Probe aus einem Schüttgutstrom,
- b) eine Vorrichtung zum Klassieren der Probe mit Mitteln zum Abtrennen von Über- und/oder Unterkorn,
- c) eine Gefäßwaage zum Abmessen eines Proben-Volumens und Bestimmung des Gewichts dieses Proben-Volumens, wobei
- d) der Probenehmer eine programmsteuerbare Weiche zum intermittierbaren Abzweigen der Probe aus dem Schütt gutstrom aufweist;
- e) die Klassiervorrichtung eine Doppeldecker-Siebma schine mit Austragsschurren für abzuscheidendes Über- und/oder Unterkorn sowie mit einer Austragsschurre für die klassierte Kornfraktion ist und diese Aus tragsschurre mit einer steuerbaren Weiche zum Austra gen der Kornfraktion entweder in die Gefäßwaage oder in den Schüttgutstrom ausgebildet ist;
- f) die Anlage für das Zusammenwirken der Elemente a) bis e) für deren sequentielle Steuerung in jeweils einem Zyklus eine programmierbare Steuereinheit mit fall weise Eingabe-Speicher- und/oder Registriereinheiten aufweist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Anlage sind Gegenstand
von Unteransprüchen.
Das Verfahren bzw. eine zu deren Durchführung ausgebil
dete Anlage wird in der Zeichnung in einer rein schema
tischen Darstellung als Stammbaum gezeigt.
Aus einem Materialstrom 3 bspw. Schüttgut wird mit Hilfe
des Probenehmers 1 eine Probenmenge Schüttgut 26 entnom
men und in den Behälter 4 des Probenehmers 1 eingefüllt.
Dessen Füllstand wird mit dem Füllstandsanzeiger 18
überwacht. Der Probenehmer 1 ist mit einer Weiche 2
ausgebildet, welche in einer Stellung einen Teil des
Schüttgutstromes 3 in den Probenehmer 1 abzweigt, wäh
rend in der anderen Stellung der Weiche 2 die Abzweigung
von Probegut aus dem Schüttgutstrom unterbrochen ist.
Der Behälter 4 weist ein steuerbares und dosierend
einstellbares Austragsorgan 5 auf. Durch dieses wird das
Probegut aus dem Behälter 4 in einem dosierbaren Mengen
fluß 27 der Doppeldecker-Siebmaschine 6 aufgegeben.
Darin werden mit dem oberen Siebdeck Überkorn und mit
dem unteren Siebdeck Unterkorn abgesiebt und auf diese
Weise eine klassierte Kornfraktion 10 gewonnen. Diese
wird mit der Austragsschurre 9 ausgetragen. Die Sieb
maschine 6 besitzt Austragsschurren 7 und 8 für Unter
korn und Überkorn, welches dem Materialstrom 3 wieder
zugeführt wird. In der Austragsschurre 9 befindet sich
eine Weiche 11. In der gezeigten Stellung ist diese so
geschaltet, daß die klassierte Kornfraktion 10 in den
Waagebehälter 14 der Gefäßwaage 12 eingefüllt wird. In
einer anderen, mit strichpunktierter Linie dargestellten
Stellung der Weiche 11 kann ein Rest der klassierten
Kornfraktion 10 nach Füllung des Waagebehälters 14 zum
Materialstrom 3 abgeleitet werden. Der Waagebehälter 14
besitzt einen Füllstandsanzeiger 15. Mit dessen Hilfe
wird ein exakt dosierbares Volumen der klassierten
Kornfraktion 10 in den Waagebehälter 14 abgefüllt. Ist
der vorgegebene Füllstand bzw. Füllpegel erreicht, dann
wird die Weiche 11 umgestellt und ein überschüssiger
Rest der klassierten Kornfraktion zum Materialstrom 3
hin abgeleitet. Das im Waagebehälter 14 enthaltene exakt
abgemessene Volumen einer Probe der klassierten Korn
fraktion wird mit der Wägeeinheit 17 der Gefäßwaage 12
gewogen. Aus dem Verhältnis von Volumen und Gewicht
errechnet sich in einfacher Weise das Raumgewicht.
Um den beschriebenen Zyklus von Arbeitsschritten bei der
Bestimmung des Raumgewichtes einer dem Materialstrom 3
entnommenen Schüttgutfraktion selbsttätig durchführen zu
können, weist die Anlage eine programmierbare Steuerein
heit 13 auf. Diese besitzt fallweise eine Eingabeein
heit, einen Speicher und/oder eine oder mehrere Regi
striereinheiten bzw. digitale Anzeigeeinrichtungen.
Aus der zeichnerischen Darstellung des Stammbaums der
Anlage geht hervor, daß der Füllstandsanzeiger 18 für
den Behälter 4 des Probenehmers 1 über die Signalleitung
19 und der Füllstandsanzeiger 15 für den Waagebehälter
14 der Gefäßwaage 12 über die Signalleitung 20 sowie die
Wägeeinheit 17 der Gefäßwaage 12 über die Signalleitung
21 mit der Steuereinheit 13 verbunden sind. Die Weiche 2
des Probenehmers 1 sowie die Weiche 11 der Schurre 9
sind über die Steuerleitungen 22 bzw. 24 und das Auslaß
organ 5 des Probenehmerbehälters 4 und das Auslaßorgan
16 des Waagebehälters 14 sind über die Steuerleitungen
23 und 25 mit der Steuereinheit 13 verbunden. Über nicht
dargestellte Zeitglieder der Steuereinheit 13 werden die
einzelnen Arbeitsschritte für jeweils einen Zyklus
gesteuert. Zu Beginn wird die Weiche 2 aktiviert und
eine Probenmenge Schüttgut aus dem Materialstrom 3 abge
zweigt und in den Behälter 4 des Probenehmers 1 einge
füllt. Dessen Füllstand wird vom Füllstandsanzeiger 18
überwacht und bei Erreichen eines Sollwertes mit einem
Signal über die Signalleitung 19 der Steuereinheit 13
gemeldet. Diese wirkt mit einem Steuerbefehl über die
Steuerleitung 22 auf die Weiche 2 ein, welche daraufhin
die Abzweigung von Probegut aus dem Materialstrom unter
bricht. Sodann wird über die Steuerleitung 23 das Aus
tragsorgan 5 des Behälters 4 aktiviert. Dies hat zur
Folge, daß der Inhalt des Behälters 4 in zeitlich do
sierbarer Menge 27 der Doppeldecker-Siebmaschine 6
aufgegeben wird. Dabei befindet sich die Weiche 11 nach
Maßgabe eines entsprechenden Steuerimpulses der Steuer
leitung 24 in der gezeigten Stellung, bei welcher eine
klassierte Kornfraktion 10 aus der Siebmaschine in den
Waagebehälter 14 der Gefäßwaage 12 ausgetragen wird. Der
Füllstandsanzeiger 15 überwacht den Füllpegel des Waage
behälters 14 und gibt bei Erreichen des vorgesehenen
Füllvolumens über die Signalleitung 20 ein Stopsignal an
die Steuereinheit 13, welche daraufhin über die Steuer
leitung 24 die Weiche 11 derart umstellt, daß überschüs
siges Gut der klassierten Kornfraktion 10 in den Ma
terialstrom 3 abgeleitet wird. Der Inhalt des Waagebe
hälters 14 wird anschließend mit der Wägeeinheit 17
angezeigt und der entsprechende Wert über die Signallei
tung 21 der Steuereinheit aufgeschaltet. Diese errechnet
das Raumgewicht und gibt den Wert vorzugsweise über eine
Speichereinheit an eine Registriereinheit, bspw. einen
Datenträger mit Schreibeinrichtung weiter. Anschließend
wird über die Steuerleitung 25 das Auslaßorgan 16 des
Waagebehälters 14 aktiviert und geöffnet. Der Waagebe
hälter 14 entlädt seinen Inhalt in den Materialstrom 3.
Danach schließt das Auslaßorgan 16. Nummehr ist ein
Zyklus abgeschlossen und der nächste kann beginnen.
Die in der Zeichnung gezeigte Ausführung einer Anlage
sowie das damit durchführbare Verfahren zur Bestimmung
des Raumgewichtes einer Schüttgutfraktion sind lediglich
beispielhaft aufzufassen. Auch alternative Ausführungs
formen fallen unter die Erfindung, sofern diese von
einer vergleichbaren Folge von Arbeitsschritten eines
Meßzyklus Gebrauch machen. So könnte bspw. der Probeneh
mer 1 durch Wegfall seines Behälters 4 mit dem Austrags
organ 5 und dem Füllstandsanzeiger 18 anders ausgeführt
sein. Bei einer solchen Ausgestaltung könnte bei der
gezeigten Stellung der Weiche 2 ein abgezweigter Teil
strom einer Probenmenge Schüttgut 26 ummittelbar der
Siebmaschine 6 aufgegeben werden.
Fallweise könnte auch der Einsatz einer Siebmaschine 6
zur Klassierung der aus dem Schüttgutstrom 3 abgezweig
ten Probenmenge Schüttgut 26 entfallen, und zwar dann,
wenn der Schüttgutstrom 3 bereits von sich aus in so
engen Korngrenzen vorklassiert vorliegen würde, daß sich
eine Klassierung der abgezweigten Probenmenge 26 erübri
gen würde.
Andererseits könnte die zu klassierende Kornfraktion 10
durch Nachschalten eines zweiten Eindecker-Klassiersie
bes nach der Siebmaschine 6 in ihren Korngrenzen noch
weiter eingeengt werden, falls eine solche Maßnahme zur
Kontrolle eines physikalischen Zustandes der Kornfrak
tion erforderlich wäre. Dabei könnte dann die Klassier
einrichtung der Meßanordnung ähnlich einer aus der
Offenlegungsschrift WO 89 07 989 bekannten Klassierein
richtung ausgeführt sein.
Weiterhin könnten auch die Mittel zur Abmessung eines
exakten Probevolumens für die Gefäßwaage 12 nach hand
werklichem Ermessen des Fachmannes entweder wie im
Beispiel gezeigt oder in einer etwas anderen Ausführung
vorgesehen sein.
Claims (11)
1. Verfahren zur selbsttätigen Bestimmung des Raumge
wichtes einer in einem Schüttgutstrom enthaltenen
Schüttgutfraktion,
dadurch gekennzeichnet,
daß in wiederholbaren Zyklen von Arbeitsschritten
jeweils eine Probenmenge Schüttgut dem Schüttgutstrom
entnommen und daraus fallweise durch Abtrennen von
Fehlkorn wie Überkorn und/oder Unterkorn eine in
vorgegebenen Korngrenzen klassierte Kornfraktion
gewonnen und von dieser Kornfraktion eine volume
trisch bestimmte Menge abgemessen, das Gewicht dieser
Menge festgestellt und aus der Relation von Volumen
und Gewicht der Probe deren Raumgewicht errechnet
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu Beginn eines Zyklus dem Schüttgutstrom eine
gravimetrisch oder volumetrisch oder während einer
vorgegebenen Zeitspanne abgemessene Probenmenge ent
nommen und die Entnahme danach zumindest bis zur
Beendigung des laufenden Zyklus unterbrochen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Folge von Zyklen nach einem vorgegebenen
Zeitprogramm gesteuert wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Folge von Raumgewichtsergebnissen auf einen
Datenträger übertragen und bzw. als Diagramm aufge
zeichnet wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß es zur Kontrolle eines physikalischen Zustandes
der Kornfraktion bzw. des Schüttgutstromes wie Feuch
tigkeitsgehalt, Kalzinierungsgrad eines Minerals
(z. B. bei Zementklinker), bzw. Entsäuerungsgrad
desselben, Packungsdichte, Anteil von Porenvolumen
(z. B. bei Blähton) und anderer das Raumgewicht ver
ändernder physikalischer Zustände verwendet wird.
6. Anlage zur selbsttätigen Bestimmung des Raumgewichtes
einer in einem Schüttgutstrom enthaltenen Schüttgut
fraktion, insbesondere zur Durchführung des Verfah
rens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch
- a) einen Probenehmer (1) mit Mitteln zum Abzweigen einer Probe aus einem Schüttgutstrom,
- b) eine Vorrichtung (6) zum Klassieren der Probe mit Mitteln zum Abtrennen von Über- und/oder Unter korn,
- c) eine Gefäßwaage (12) zum Abmessem eines Probenvo lumens und Bestimmung des Gewichts dieses Proben volumens, wobei
- d) der Probenehmer (1) eine programmsteuerbare Weiche (2) zum intermittierbaren Abzweigen der Probe aus dem Schüttgutstrom (3) aufweist,
- e) die Klassiervorrichtung (6) eine Siebmaschine mit Austragsschurren (7 bzw. 8) für abzuscheidendes Über- und/oder Unterkorn sowie mit einer Austrags schurre (9) für die klassierte Kornfraktion (10) ist und diese Schurre (9) mit einer steuerbaren Weiche (11) zum Austragen der Kornfraktion (10), entweder in die Gefäßwaage (12) oder in den Schüttgutstrom (3) ausgebildet ist;
- f) die Anlage für das Zusammenwirken der Elemente a) bis e) für deren sequentielle Steuerung in je weils einem Zyklus eine programmierbare Steuerein heit (13) mit fallweise Eingabe-Speicher- und/oder Registriereinheiten aufweist.
7. Anlage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gefäßwaage (12) einen Waagebehälter (14) mit
einem Füllstandsanzeiger (15) und einem steuerbaren
Auslaßorgan (16) sowie eine Wägeeinheit (17) auf
weist.
8. Anlage nach mindestens einem
der Ansprüche 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Probenehmer (1) einen Auffangbehälter (4) für
die Schüttgutprobe (26) und dieser ein dosierend
einstellbares, von der Steuereinheit (13) ansteuer
bares Auslaßorgan (5) aufweist.
9. Anlage nach einem oder mehreren
der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (4) des Probenehmers (1) einen
Füllstandsanzeiger (18) aufweist.
10. Anlage nach einem oder mehreren der
Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Füllstandsanzeiger (18) über die Signallei
tung (19), der Füllstandsanzeiger (15) über die
Signalleitung (20), und die Wägeeinheit (17) über die
Signalleitung (21) und die Weichen (2) und (11) über
die Steuerleitungen (22) und (24), die Auslaßorgane
(5) und (16) über die Steuerleitungen (23) und (25)
mit der Steuereinheit (13) in Verbindung stehen.
11. Anlage nach einem oder mehreren
der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klassiervorrichtung (6) eine Doppeldecker-
Siebmaschine ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19904013246 DE4013246C2 (de) | 1990-04-26 | 1990-04-26 | Anlage zur Bestimmung des Raumgewichtes einer Schüttgutfraktion |
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Family
ID=6405094
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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