Beschreibung
Vielfach-Piattenspielersystem
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Plattenspielersystern und insbesondere ein Vielfach-Plattenspielersystem,
das zur Aufnahme einer Mehrzahl von Platten fähig ist und ständig Musik einer Reihe von
willkürlich ausgewählten Platten wiedergeben kann.
Eine Musikbox oder Jukebox kann als allgemein bekannter Typ eines Vielfach-Plattenspielers angesehen
werden. Eine übliche Musikbox oder Jukebox ist in einem' sehr großen Gehäuse untergebracht, so
daß ein Gebrauch eines derartigen Plattenspielers zuhause nicht möglich ist.
Im Verlauf der jüngsten fortschrittlichen Entwicklung der digitalen Aufzeichnungstechniken wurden
verschiedene Arten von digitalen Audio-Platten (nachfolgend als DAD) bezeichnet, entwickelt und
umfangreich benutzt. Verglichen mit üblichen, analogen Audioplatten haben digitale Audioplatten eine
verbesserte Inforraationskapazität und ein geringeres Rauschproblem bei der Wiedergabe. Digitale Audioplatten mit kleinen Abmessungen von ungefähr 12 cm
werden üblicherweise als Kompakt-Disks bezeichnet und sind dazu geeignet, mit einem Laserstrahl mit
Signalen beschrieben oder mittels eines Laserstrahls ausgelesen zu werden. Kompakt-Disks sind einfach in
der Anwendung und ermöglichen eine Verminderung der Gesamtgröße des Plattenspielers. Ausgehend von diesen
Vorteilen der kleinen digitalen Audioplatten haben die Audio-Hersteller in jüngster Zeit einen Vielfach-Plattenspieler
entwickelt, der ideal als Heim-Musikbox
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geeignet ist und dazu dient, ständig eine Mehrzahl von typischerweise fünf oder sechs Kompakt-Disks abzuspielen.
Es ist bemerkenswert, daß eine einzige Kompakt-Disk eine Spieldauer von etwa einer Stunde
hat, was ungefähr der 1,5fachen Informationskapazität einer üblichen Analog-Audio-Platte entspricht. Das
bedeutet, daß sechs Kompakt-Disks eine Kapazität von ungefähr 100 Musikstücken haben, wenn man annimmt,
daß ein Stück im Durchschnitt eine Dauer von 3 Minuten hat, woraus folgt, daß ein Hörer seine eigene
Musikbibliothek zusammenstellen kann, innerhalb der bevorzugte Stücke in Magazinen nach der Musikart , wie
beispielsweise Jazz, Chansons oder Klassik eingeordnet sind.
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Die Grundkomponenten des Vielfach-Plattenspielers sind eine Wiedergabeeinrichtung oder Spieleinrichtung
mit einem Drehteller und einem Aufnehmer, einem Magazin mit einer Reihe von Platten, die mit einem gegebenen
Abstand in einer geordneten Art angeordnet sind, einem Plattenaufnahme- und Transportmechanismus, der eine
gewünschte Platte dem Magazin entnimmt und diese in die Wiedergabeposition oder auf den Drehteller aufbringt.
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Bei einem derartigen momentan verfügbaren Vielfach-Plattenspieler
muß der Hörer zunächst dem Plattenspielergehäuse ein Plattenmagazin mit Stücken einer
anderen Musikart entnehmen und dieses durch ein Magazin mit Stücken der gewünschten Art ersetzen, wenn eine
bestimmte Platte mit einem bestimmten Musikstück einer bestimmten Musikart, wie beispielsweise Jazz, abzuspielen
ist. Abweichend hiervon kann irgendeine Platte aus dem Magazin der anderen Musikart, die dem Plattenspieler
entnommen worden ist, durch die gewünschte Platte
ersetzt werden und das nunmehr die gewünschte Platte enthaltende Magazin in das Plattenspielergehäuse eingesetzt
werden. Wenn der Hörer mehr als eine Platte spielen will, muß er jegliche der obenbeschriebenen Prozeduren
für jede Platte wiederholen. Daher betrachtet es der Anwender üblicher Vielfach-Plattenspieler stets
als aufwendig und umständlich, die Platten auf dem Plattenspieler zu wechseln.
Im Hinblick auf diesen Stand der Technik dient
die vorliegende Erfindung zur Lösung des beschriebenen JX Problems. Ein vornehmliches Ziel der Erfindung liegt
in der Schaffung eines Vielfach-Plattenspielers mit äußerst einfacher Plattenbeladung und mit äußerst einfächern
Plattenwechsel.
Der Vielfach-Plattenspieler gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet einen Magazinladedetektor, der
überprüft, ob ein eine Mehrzahl von Platten in einer vorbeschriebenen Art aufnehmendes Magazin in geeigneter
Weise in das Plattenspielergehäuse eingesetzt ist. Dieser Detektor enthält ein Paar von Druckhebeln, die
am untersten Magazinladebereich angeordnet sind und mit dem Magazin in Eingriff stehen sowie ein Paar von
Fühlerschaltern, die zur Eingriffnahme mit den Druckhebeln
geeignet sind, wobei diese voneinander in einer Entfernung beabstandet sind, die dem Dickenabschnitt
des Magazins entsprechen.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen bevorzugte Ausführungsformen gemäß
der vorliegenden Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Vielfach-Plattenspielers
gemäß der vorliegenden Erfindung in seiner Gesamtheit;
Fig. 2 bis 5 Darstellungen des Magazins zur Verwendung in dem erfindungsgemäßen Vielfach-Plattenspieler;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die innere Struktur des erfindungsgemäßen Vielfach-Plattenspielers;
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Fig. 7 bis 9 Schnitte der Fig. 6 längs den Linien VII-VII, VIII-VIII und IX-IX;
Fig. 10 einen Schnitt gemäß Fig. 9 längs der Linie X-X;
Fig. 11(A) bis 19(B) Details von verschiedenen Teilen der inneren Struktur des Vielfach-Plattenspielers
;
20
Fig. 20 und 21 Darstellungen eines einzelnen Adapters zur Verwendung mit dem Vielfach-Plattenspieler
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 22 und 23 Darstellungen der Abfolge, in der der Vielfach-Plattenspieler gemäß der vorliegenden Erfindung
betätigt wird;
Fig. 24 eine perspektivische Darstellung des Plattenbehälters gemäß der vorliegenden Erfindung aus
der Sicht von dessen Vorderseite;
Fig. 25 eine perspektivische Darstellung desselben Behälters aus der Sicht von dessen Rückseite mit einem
aus dem Behälter herausgezogenen Tablett;
360758g _^:J f 'L--.'---..--.;-
Fig. 26 eine perspektivische Darstellung von
nicht-zusammengesetzten Teilen des gleichen Behälters;
Fig. 27 und 28 Darstellungen der Wirkungsweise des Mechanismus desselben Plattenbehälters; und
Fig. 29 eine Draufsicht, die die Betriebsweise desselben Plattenbehälters verdeutlicht, wenn dieser
bei einem automatischen Plattenspieler verwendet wird. 10
Der Vielfach-Plattenspieler gemäß eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend
unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert, in denen das Bezugszeichen 1 den
Frontabschnitt des Vielfach-Plattenspielers bezeichnet.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, hat die Fronttafel 3 des Gehäuses 2 eine rechteckige Öffnung 3a zum Aufnehmen
eines Magazins 5 innerhalb des Gehäuses. Die Öffnung 3a erstreckt sich sowohl nach rechts als auch
nach links bezüglich der durch den Pfeil Y angedeuteten Vorwärtsrichtung, wobei die nach links gerichtete
Richtung durch den Pfeil X dargestellt ist. Der Pfeil Z zeigt in die Aufwärtsrichtung. Die Fronttafel 3 hat
ebenfalls eine Gruppe von Steuerknöpfen 6 zum bedienen des Vielfach-Plattenspielers sowie eine Anzeige 7.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, besteht das Magazin 5 aus einem im wesentlichen flachen, quaderförmigen
Körper 8 in der Art eines Parallelepipeds sowie aus zwei Sätzen von drei Tabletts A und B in
der Form einer rechteckigen Platte, die jeweils eine Platte 10 auf ihrer größeren Fläche tragen. Ein Satz
von Tabletts A11, ein Satz von Tabletts B12 sowie die Platten 10 sind geordnet mit vorbestimmtem Abstand in
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einer vorbestimmten Richtung senkrecht zu der plattentragenden Fläche des Drehtellers, der nachfolgend beschrieben
wird, oder im vorliegenden Fall in der senkrechten Richtung, die sowohl durch den Pfeil Z angegeben
ist als auch in der entgegengesetzten Richtung angeordnet. Jedes der Tabletts A11 und B12 ist um eine
Achse 8a drehbar angeordnet, die sich durch den Magazinkörper 8 an seinem rechten hinteren Ende in senkrechter
Richtung erstreckt,(wobei die Platten in dem Magazin stapelbar sind); jedes Tablett kann mit seiner größeren
Fläche derart bewegt werden, daß es in dem Magazinkörper aufgenommen ist oder von diesem hervorsteht. Details
eines Tabletts A11 sind in Fig. 4 und Details eines Tabletts B12 in Fig. 5 dargestellt. Beide Tabletts
stimmen im wesentlichen in ihrer Form überein, wobei der einzige Unterschied in der Form und Lage einer
Kralle oder Klaue 11a oder 12a liegt, mittels der der Hörer das Tablett A11 oder B12 mit einem Finger aus
dem Magazinkörper 8 herausholt. Die Tabletts A11 und B12 sind derart gestapelt, daß ein Tablett A mit einem
Tablett B abwechselt. Der Magazinkörper 8 hat in der Nähe der Welle 8a eine Blattfeder 13a sowie fünf
Ballkörper 13b, die in der Richtung ausgerichtet sind, in der die Tabletts gestapelt sind und die bewegbar
in kleinen Öffnungen 11b und 12b liegen, die in den jeweiligen Tabletts ausgebildet sind. Jeder Ballkörper
13b hat einen Durchmesser entsprechend dem Abstand der Anordnung der Tabletts 11 und 12 und ist mit der Kraft
der Blattfeder 13a vorgespannt, die der Bewegung eines jeden Tabletts entgegenwirkt. Die Blattfeder 13a ist
mit den ballförmigen Körpern 13b kombiniert und gewährleistet, daß bei Herausstehen eines Tabletts aus
dem Magazinkörper 8 kein anderes Tablett aus diesem hervorstehen kann.
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Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist eine Grundplatte in dem Gehäuse 2 befestigt und ein Chassis 16 als Tragteil
auf der Grundplatte 15 befestigt. Das Chassis 16 enthält einen ebenen Abschnitt 16a, der sich nach vorne
und hinten erstreckt (die durch den Pfeil Y angegebene Richtung sowie die entgegengesetzte Richtung) und sich
nach rechts und links erstreckt (die durch den Pfeil X angegebene Richtung sowie die entgegengesetzte Richtung),
sowie ein Paar von aufrechtstehenden oder aufgerichteten Abschnitten 16b und 16c, die an den linken und rechten
Enden des ebenen Abschnitts 16a befestigt sind und sich sowohl nach vorne als auch nach hinten wie auch nach
oben und unten erstrecken (d ..h. die durch den Pfeil Z angegebene Richtung sowie die entgegengesetzte Richtung
oder die Stapelrichtung der Tabletts).
Wie in den Fig. 6 bis 10 dargestellt ist, liegt ein bewegliches Teil 18 zwischen den hinteren Enden eines
Paares von aufgerichteten Abschnitten 16b und 16c derart,
daß es in der senkrechten Richtung beweglich ist oder in der Stapelrichtung der Tabletts 11 und 12
beweglich ist. Insbesondere besteht das bewegliche Teil 18 aus einem aus Kunststoff bestehenden beweglichen
Chassis A19 (Fig. HA und 11B), das mittels Schrauben an einem aus Stahl bestehenden, röhrenförmigen
beweglichen Chassis B20 (Fig. 12) derart befestigt ist, daß das bewegliche Chassis A19 an der oberen Fläche
des beweglichen Chassis B20 angebracht ist.
Wie man in Fig. 11B erkennt, hat die obere Fläche
des aus Kunststoff bestehenden beweglichen Chassis A19
eine Trägerplatte 22 mit einem Vibrationsdämpfungsglied 21 (das üblicherweise aus Gummi besteht), welches
zwischen den beiden Teilen liegt. Ein Drehteller 23 ist auf der Trägerplatte 22 befestigt. Auf der Träger-.
platte 22 ist ebenfalls ein Wagen oder Träger 24 , der einen optischen Aufnehmer trägt. Dieser Wagen oder
Träger 24 ist auf der Trägerplatte 22 derart befestigt, daß er in einer Ebene beweglich ist, die die
plattentragende Fläche 23a des Drehtellers 23 in der Linksrichtung und Rechtsrichtung beinhaltet (die durch
den Pfeil X angedeutete Richtung sowie die entgegengesetzte Richtung). Die Trägerplatte 22 hat ebenfalls
eine Einrichtung zum Treiben des Trägers oder Wagens 24, die im wesentlichen aus einer Schraubenwelle 26
besteht, die in einen Teil des Trägers oder Wagens geschraubt ist und einen Motor 27 zum Aufwenden einer
Drehkraft auf die Schraubenwelle.
Der Drehteller 23, der Wagen oder Träger 24 mit der optischen Aufnahmevorrichtung und die Trägerantriebsvorrichtung
bilden zusammen eine Einrichtung zum Abspielen von Platten. Diese Plattenspielereinrichtung
ist auf dem beweglichen Teil 18 gehaltert und bewegt sich mit diesem Teil 18 in der senkrechten Richtung
(d.h. sowohl in der durch den Pfeil Z angegebenen Richtung wie auch in der entgegengesetzten Richtung).
Wie in der Fig. 11A und 11B dargestellt ist, hat
die Unterseite des beweglichen Chassis A19 eine bogenförmige Führungsfläche 19a, die dazu geeignet ist,
einen Gleitkontakt mit dem sich drehenden Ende von jedem Tablett 11 und 12 herzustellen, das aus dem
Magazinkörper 8 hervorsteht. Wie in Fig. 12 gezeigt ist, hat die Seite des beweglichen Chassis B20 einen
gebogenen Führungsvorsprung 20a, der der bogenförmigen Führungsfläche 19a gegenüberliegt und von dieser
in einem Abstand beabstandet ist, der oberhalb des Dickenmaßes von jedem Tablett 11 und 12 liegt und
geeignet ist, Leitkontakt mit dem sich drehenden Ende
/β
eines jeden Tabletts zu bilden. Die bogenförmige
Führungsfläche 19a ist mit dem bogenförmigen Führungsvorsprung 20a kombiniert, um eine Tablettführung zum
Führen eines einzigen Tabletts, das aus dem Magazin
körper 8 hervorsteht, zu bilden.
Wie in den Fig. 6, 9 und 10 dargestellt ist, liegt
ein tafelförmiges Führungs- und Halteglied 29 , das im Gleitkontakt mit der Unterseite des Magazines 5
zum Gleiten und Halten des letzteren steht, zwischen den vorderen Enden der hervorstehenden Abschnitte 16b
und 16c in dem Chassis 16. Dieses Glied 29 ist an dem
ebenen Abschnitt I6a des Chassis 16 beispielsweise mittels einer Schraube befestigt. Details des Führungs-Haltegliedes
29 sind in Fig. 13 dargestellt. Ein Tablett· führunsglied 30 ist auf der Oberseite des linken Endes
des Führungs-Haltegliedes 29 vorgesehen. Das Tablettführungsglied 30 hat eine Vielzahl von bogenförmigen
Tablettführungskerben 30a, die zwischen der Tablettführung liegen, (die aus der bogenförmigen Führungsfläche 19a und dem bogenförmigen Führungsvorsprung 20a
besteht) und dem Tablettführungskanal in dem Magazinkörper 8, wobei sich diese Teile von diesen Gliedern
aus erstrecken. Die Tabletts 11 und 12, die gegenüber dem Magazinkörper 8 hervorstehen, gleiten längs
der Tablettführungskerben 30a,mit denen sie in Eingriff bleiben und werden daraufhin in die bereits beschriebene
Tablettführung in dem Führungsglied 18 geführt. Der Tablettführungskanal in dem Magazinkörper
besteht aus den Teilen, die mit den Bezugszeichen 8c und 8b bezeichnet sind (Fig. 3) und besteht aus einer
Mehrzahl von Führungskerben (nicht dargestellt), die den Führungskerben 30a entsprechen.
/ft
Wie in den Fig. 10, 13 und 14 gezeigt ist, ist
ein Paar von Druckhebeln 32 und 33, die gegeneinander
in der senkrechten Richtung um eine Entfernung beabstandet sind, die dem dicken Teil des Magazins 5 entspricht
(in der durch den Pfeil Z angedeuteten Richtung sowie in der entgegengesetzten Richtung) in dem
tiefsten Magazinladebereich angeordnet. Die Stoßhebel oder Druckhebel 32 und 33 können jeweils an
Stiften 32a, 33a verschwenkt werden. Der obere Druckhebel oder Stoßhebel 32 ist an dem bereits erwähnten
Tablettführungsglied 30 befestigt, während der untere Druckhebel oder Stoßhebel 33 an dem Führungs- und
Halteglied 29 befestigt ist. Der Druckhebel 32 (oder 33) nimmt mit dem hinteren Ende des Magazins an einem
schwenkenden Ende 32b (33b) derart Eingriff, daß der Stoßhebel im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig. 10 verschwenkt
wird. Vor dem Stoßhebel 32, 33 liegt ein Fühlerschalter 34, 35 derart, daß das andere, schwenkende
Ende 32c, 33c des verschwenkten Druckhebels den Schalter 34, 35 durch Eingriffnahme mit einem Betätigungsglied
34a, 35a betätigt. Die Druckhebel· 32, 33 bilden in Kombination mit einem Paar von Fühlerschalter
34, 35 einen Magazinladedetektor, der das Laden des Magazins 5 innerhalb des Gehäuses 2 in
dem richtigen Ladebereich erfaßt..
Das sich bewegende Glied 18, das aus dem beweglichen Chassis A19 und dem beweglichen Chassis B20 besteht,
wird in der vertikalen Richtung (die dem Pfeil Z entsprechende Richtung sowie die entgegengesetzte
Richtung) durch die Bewegungseinrichtung für das bewegliche Glied bewegt, die nachfolgend
beschrieben wird.
Wie in den Fig. 6 bis TO gezeigt ist, sind die
Außenflächen der linken und rechten von Hand aufstellbaren Teile 16b, 16c des Chassis 16 mit bewegenden
gliedern 37 und 38 versehen, die aus sich in Längs richtung bewegenden Platten bestehen, die sich nach
vorne und hinten erstrecken. Wie insbesondere in
den Fig. 7 und 8 zu erkennen ist, hat die sich bewegende Platte 37, 38 Führungskerben 37a, 37b oder
38a, 38b, die sich in der Richtung erstrecken, in der die sich bewegende Platte verläuft, wobei beide
sich bewegenden Platten 37, 38 auf dem tragenden Chassis 16 mittels der jeweiligen Führungskerben
befestigt sind, die beweglich über Stifte I6d eingepaßt sind, die auf der Außenfläche der aufstellbaren
Abschnitte I6b, 16c liegen. Als Ergebnis hiervon können die sich bewegenden Platten 37, 38 nach
vorne und hinten hin- und herbewegt werden.
Zum Zwecke der nachfolgenden Beschreibung sei angenommen, daß das sich bewegende Glied 18 aus dem
beweglichen Chassis A19 und dem sich bewegenden Chassis B20 besteht, wobei diese Teile als erstes
sich bewegendes Glied bezeichnet werden, und wobei nachfolgend die Kombination der sich bewegenden
Platten 37, 38 als zweites, sich bewegendes Glied bezeichnet wird. Wie besonders gut in den Fig. 7 und
8 zu erkennen ist, sind die Führungskerben 37b, 38b in den sich bewegenden Platten 37, 38 ausgebildet,
und zwar in einer Lage, die näher an der Seite bezüglich der Bewegungsrichtung der Platten
liegt (in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die untere Seite), wobei jedoch ein weiterer Satz von Führungskerben
37a, 38a nicht derart nahe an der Unterseite einer jeden Platte liegt.
Das bewegliche Chassis B20 ist eins von zwei Komponenten des ersten sich bewegenden Gliedes 18
und hat drei hervorstehende Stifte 20c, von denen einer an der linken Seite und zwei an der rechten
Seite liegen. Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, ist ein Stift 20c beweglich durch die Führungskerbe
I6e eingepaßt, die in senkrechter Richtung in dem linksseitigen hervorstehenden Abschnitt 16b des
tragenden Chassis ausgebildet ist, während die anderen beiden Stifte 20c beweglich durch die Führungskerbe I6e eingepaßt sind, die in dem senkrechten Abschnitt
des rechten herausstehenden Teiles 16c des Chassis 16 ausgebildet ist. Durch diese Anordnung
wird das bewegliche Chassis B20 in der senkrechten richtung geführt.
Zum Zwecke der nachfolgenden Beschreibung werden die Führungskerben I6e, die in dem Chassis 16 ausgebildet
sind, als erste Gruppe von Führungskerben bezeichnet, und die Führungskerben 37b und 38,
die in den sich bewegenden Platten 37, 38 ausgebildet sind (d.h. die das zweite sich bewegende Glied
bilden) als zweite Gruppe von Führungskerben bezeichnet .
Die Stifte 20c, die sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite des beweglichen Chassis B20
liegen, stehen bezüglich des Chassis 16 nach außen durch die Führungskerben I6e, die in dem Chassis gebildet
sind, hervor, wobei Nockenkerben 37d, 38d, die an den Innenflächen der sich bewegenden Platten
37, 38 ausgebildet sind (d.h. welche das zweite sich bewegende Glied bilden) in beweglichem Eingriff mit
diesen Stiften 20c. Die Gesamtform der Nockenkerbe 37d, die in der sich bewegenden Platte 37 ausgebildet ist,
ist derart, daß sie sowohl in der Vorwärtsrichtung (die durch den Pfeil Y dargestellt ist) als auch in
der nach unten weisenden Richtung (die Gegenrichtung zum Pfeil Z) geneigt ist. Andererseits ist die Gesamtform
der Nockenkerbe 38d, die in der sich bewegenden Platte 38 ausgebildet ist, derart, daß diese in
der Vorwärtsrichtung und in der Aufwärtsrichtung geneigt ist. Mit anderen Worten sind die Nockenkerben
37d, 38d derart ausgebildet, daß bei einer relativen Bewegung der sich bewegenden Platten 37, 38 (welche
das zweite sich bewegende Glied bilden, das erste sich bewegende Glied 18 (das aus dem beweglichen
Chassis A19 und dem beweglichen Chassis B20 besteht)
in der senkrechten Richtung bewegt wird.
Die Nockenkerbe 37d, 38d ist zwischen der Führungskerbe 37b, 38b ausgebildet, die auf einer Seite (d.h.
der unteren Seite ) bezüglich der Richtung liegt, in der sich die bewegende Platte 37, 38 bewegt, und an
der anderen Seite (d.h. der oberen Seite) der sich bewegenden
Platte. Die Nockenkerbe 37d, 38d besteht aus sechs geraden Abschnitten 37e, 38e, die sich in
der Richtung erstrecken, in der sich die bewegende Platte 37, 38 bewegt, (d.h. in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung).
Fünf Brückenabschnitte 37f, 38f, die diese linearen Abschnitte verbinden, sind bezüglich
diesen winkelmäßig angestellt. Aufgrund dieser Anordnung hat die Nockenkerbe 37d, 38d eine
Gesamtform, die die Form eines Treppenhauses annähert. Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, ist ein
ende der Nockenkerbe 37d, 38d bezüglich einem Ende der Führungskerbe (der zweiten Führungskerbe)16e,
welche in dem Chassis 16 ausgebildet ist, ausgerichtet.
/1% ■
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Es ist offensichtlich,aufgrund der obigen Beschreibung,
daß das sich bewegende Glied 18 (oder das sich bewegende Chassis B20, das eine Komponente dieses Gliedes
darstellt) an drei Punkten bezüglich des tragenden Chassis 16 mittels des Stiftes 20c und der sich
bewegenden Platten 37 und 38 gehaltert ist. Aus Fig.10
ergibt sich, daß einer der Halterungspunkte (d.h. die Position des Stiftes 20c) in der Nähe der Verbindung
zwischen der Tablettführungskerbe 30a in dem Tablettführungsglied 30 und der Tablettführung
auf dem sich bewegenden Glied 18 liegt (welches aus der bogenförmigen Führungsfläche 19a auf dem sich bewegenden
Chassis 19 und dem bogenförmigen Führungsvorsprung 20a auf dem sich bewegenden Chassis B20
zusammengesetzt ist).
Der Vorteil der Anordnung von einem der drei Tragpunkte oder Lagerpunkte des sich bewegenden Gliedes
18 in der obenbeschriebenen Lage besteht darin, daß die Lage der Tablettführung des sich bewegenden Gliedes
18 mit hoher Genauigkeit bezüglich der Tablettführungskerbe 30a bestimmt werden kann, wodurch ein
weicher und genauer Transport der Schallplatten gewährleistet wird.
Wie in den Fig. 6 und 9 dargestellt ist, hat die linksseitige, sich bewegende Platte 37 an dem rechten
vorderen Ende eine Zahnstange 37h, die sich in der richtung erstreckt, in der die sich bewegende Platte
verläuft. Diese Zahnstange 37h kämmt mit dem kleinen Zahnrad 40a des doppelten Zahnrads 40, das an dem
ebenen Abschnitt 16a des Chassis 16 vorgesehen ist. Ein großes Zahnrad 40b des doppelten Zahnrades 40
ist mit der Ausgangswelle eines Motors 45 über ein Zahnrad 41, einen Treibriemen 42, der einstückig mit
4%
dem Zahnrad 41 ausgebildet ist, einen Riemen 43 und
eine kleine Rolle 44 gekoppelt. Zwischen der linksseitigen
sich bewegenden Platte 37 und der rechtsseitigen, sich bewegenden Platte 38 liegt ein Schwenkhebel
47, der im wesentlichen in der Mitte des ebenen Abschnitts I6a des Chassis 16 derart liegt, daß er
um eine Lagerwelle 47a herum schwenkbar ist, welche sich in der senkrechten Richtung erstreckt (die
ihrerseits der durch den Pfeil Z angegebenen Richtung sowie der entgegengesetzten Richtung entspricht).
Die entgegengesetzten Enden des Hebels 47 werden in Eingriff mit den U-förmigen Gliedern gebracht, die
an den linken und rechten, sich bewegenden Platten 37, 38 vorgesehen sind.
Das doppelte Zahnrad 40 in Verbindung mit dem Zahnrad 41, der Riemenscheibe 42, dem Riemen 43, der
kleinen Riemenscheibe 44, dem Motor 45, dem schwenkbaren Hebel 47 und den zugeordneten, kleineren peripheren
Teilen bildet eine Einrichtung zum Ausüben einer Antriebskraft auf die sich bewegenden Platten
37, 38, die das zweite, sich bewegende Glied bilden. Diese die Antriebskraft ausübende Einrichtung in
Kombination mit den sich bewegenden Platten 37, 38, die das zweite sich bewegende Glied bilden, stellt
eine Einrichtung zum Antreiben des zweiten, sich bewegenden Gliedes 18, das aus dem beweglichen Chassis
Al 9 und dem beweglichen Chassis B20 besteht, in der
senkrechten Richtung dar (sowohl in der Richtung, die durch den Pfeil Z angegeben ist, wie auch in der
entgegengesetzten Richtung).
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist ein Fühlerschalter 49 auf der Innenfläche des linken, hervorstehenden Ab-Schnitts
16b des Chassis 16 angeordnet. Dieser Fühler-
schalter 49 überprüft, ob die sich bewegende Platte 37, die eine Komponente des zweiten sich bewegenden
Gliedes darstellt, das sich nach vorne und hinten hin- und herbewegt, in der am weitesten zurückgezogenen
Grenzlage ist, die der Grenze der Vorwärtsbeweglichkeit dieses' Teiles entspricht. Der Schalter wird betätigt,
wenn sein Betätigungsglied mit einem Vorsprung 37i an der linken Fläche der sich bewegenden
Platte 37 Eingriff nimmt. Die rechte Fläche des vorderen Endes der sich bewegenden Platte 37 hat
eine Adressplatte 50 mit sechs Schlitzen 50a, die in der Richtung ausgerichtet sind, in der sich die
sich bewegende Platte 37 bewegt. Am hinteren Ende des Fühlerschalters 49 liegt ein Photosensor 51 zum
Erfassen eines jeden der Schlitze 50a in der Adressplatte 50. Zum Zwecke der nachfolgenden Beschreibung
sei der Fühlerschalter 49 als erster Fühler bezeichnet und der Photofühler 51 als zweiter Fühler bezeichnet.
Eine Reihe von Schlitzerfassungssignalen von dem zweiten Fühler werden einem Zähler (nicht
dargestellt) zugeführt und gezählt. Eine nicht dargestellte Einheit zum Durchführen der automatischen
Steuerung des Vielfach-Plattenspielers liegt an einem vorbestimmten Ort des Gehäuses 2. Diese Steuereinheit
macht Gebrauch von dem Ausgangssignal des Zählers., um die Lage zu bestimmen, wo die sich bewegende Platte
37 angehalten hat.
Der erste Fühler (Fühlerschalter) 49 bildet in Verbindung mit der Adressplatte 50, dem zweiten Fühler
(Photofühler) 51, dem Zähler und der Steuereinheit" einen Positionierungsmechanismus, durch den die sich
bewegende Platte 37 in eine gewünschte Adresslage bewegt wird, wobei die Lage bestimmt wird. Wenn ein
Bewegungsbefehl zugeführt wird, während der zweite
Fühler (Photofühler) 51 Schlitzerfassungssignale erzeugt, bewegt der Positioniermechanismus die sich bewegende
Platte 37 um eine Entfernung, die proportional zur Differenz zwischen der momentanen Adresse und der gewünschten
Adresse ist. Wenn ein Bewegungsbefehl erzeugt wird, während der Photofühler 51 kein Schlitzerfassungssignal
erzeugt, bewegt der Positioniermechanismus die sich bewegende Platte 37 in eine Lage
der gewünschten Adresse, nachdem die Platte (in der Rückwärtsrichtung) in eine Lage bewegt worden ist,
in der ein Erfassungssignal von dem ersten Fühler (Fühlerschalter) 49 erhalten werden kann.
Wie in den Fig. 6 und 10 dargestellt ist, ist das sich bewegende Chassis B20, das eine Komponente des
sich bewegenden Gliedes 18 darstellt, an dem rechten vorderen Ende mit einem Tablettvorsprungteil 53 ausgestattet,
das mit jedem Tablett 11 und 12 innerhalb des Magazins 5 Eingriff nimmt, damit die einzelnen
Tabletts nach außen aus dem Magazinkörper 8 hervorstehen. Details des Tablettvorsprungteils 53 sind
in der Fig. 15 dargestellt.
Wie aus der Fig. 15 zu erkennen ist, hat das Tablettvorsprungsteil 53 eine im wesentlichen L-förmige
Gesamtgestalt und wird mittels eines Paars von Stiften 53, die an dem Tablettvorsprungsteil· liegen
und beweglich Eingriff mit den beiden bogenförmigen Führungskerben 2Oe, 2Of nehmen, geführt, wobei diese
Kerben verschiedene Radien haben, die in dem beweglichen Chassis B20 ausgebildet sind. Die Stifte 53a
haben eine bestimmte Länge bezüglich der Führungskerben 2Oe, 2Of, so daß das Tablettvorsprungsglied
einen kleinen Freiraum in der Richtung hat, in der die Tabletts gestapelt sind. Genauer gesagt dreht
sich das Tablettvorsprungsglied 53 um den Kurvenmittelpunkt
einer jeden, bogenförmigen Führungskerbe 2Oe, 2Of, so daß die sich drehenden Enden 53b des
Gliedes 53 die Tabletts 11, 12 drücken, so daß diese aus dem Magazinkörper 8 hervorstehen. In diesem Zusammenhang
sei angemerkt, daß sich in klarer Form aus den Fig. 3 und 6 ergibt, daß die imaginäre Drehachse
des Tablettvorsprungsgliedes 53 (d.h. der Kurvenmittelpunkt der Führungskerben 2Oe und 2Of)
in Übereinstimmung mit der Achse 8a liegt, um die sich die Tabletts 11 und 12 drehen. Das Tablett 11,12
steht aus dem Magazinkörper 8 nach außen hervor, wenn ein Teil 11c, 12c nahe der Drehachse 8a (Fig.3,5)
durch das Tablettvorsprungsteil 53 gedruckt wird.
Das Tablettvorsprungsteil 53 besteht aus vergleichsweise weichem Harz oder Kunststoff und hat in der
senkrechten Richtung oder in der Richtung, in der die Tabletts 11, 12 gestapelt sind, ein flexibles, sich
drehendes Ende 53b. Darüberhinaus hat das Tablettvorsprungsglied 53 einen kleinen Freiraum in der
senkrechten Richtung. Aufgrund seiner Flexibilität bewegt es sich längs des Tablettführungskanals, wenn
ein Teil des sich drehenden Endes 53b in den oben beschriebenen Tablettführungskanal in dem Magazin
8 eingesetzt wird. In der passiven Betriebsstellung nimmt das sich drehende Ende 53b des Tablettvorsprunggliedes
53 mit einer Y-förmigen Kerbe 20g in dem Chassis B20 Eingriff und führt eine begrenzte Bewegung
in der Aufwärtsrichtung (die durch den Pfeil Z dargestellt ist) aus.
Das Tablettvorsprungsglied 53 ist auf dem beweglichen
Chassis B20 vorgesehen, welches eine Komponente des sich bewegenden Gliedes 18 bildet.
Daher bildet die Antriebseinrichtung für das sich bewegende Glied (bestehend aus den sich bewegenden
Platten 37, 38, usw.) in Verbindung mit dem Positioniermechanisraus
mit der Adressplatte 50 eine Bewegungseinrichtung für das Tablettvorsprungsglied, durch die sowohl
das Tablettvorsprungsglied 53 als auch das sich bewegende Glied 18 in die Lage bewegt wird, in
der das Glied 53 mit dem Tablett 11, 12 Eingriff nimmt, welches die abzuspielenden Platten 10 trägt.
Die Tabletts 11 und 12 werden aus dem Magazinkörper
8 hervorgeschoben, indem das Tablettvorsprungsglied 53 gedreht und angetrieben wird. Die Antriebseinrichtung
für das Tablettvorsprungsglied wird nachfolgend näher erläutert.
Wie in den Fig. 6, 9 und 10 dargestellt ist, ist ein sich bewegender Körper 56, der sich in der
Vorwärts- und Rückwärtsrichtung erstreckt, an der rechten Seite des Chassis 16 angeordnet und auf diesem
derart befestigt, daß er frei in der Richtung bewegbar ist, in der er sich erstreckt. Details des
sich bewegenden Körpers 56 sind in den Fig. 16A, TOB
dargestellt. Der sich bewegende Körper 56 hat an seinem linken vorderen Ende eine Zahnstange 56a, die
sich in der Richtung erstreckt, in der sich der sich bewegende Körper erstreckt. Diese Zahnstange 56a
kämmt mit dem kleinen Zahnrad 57a eines Doppelzahnrades 57, das auf dem ebenen Abschnitt I6a des
Chassis 16 angeordnet ist. Das große Zahnrad 57b des Doppelzahnrades 57 ist mit einem Zahnrad 58, einer
Riemenscheibe 59, die einstückig mit dem Zahnrad 58 ausgeführt ist, einem Riemen 60, einer kleinen Riemenscheibe
61 und zugeordneten, kleinen, peripheren Teilen gekopelt, die insgesamt eine Einrichtung zum
Ausüben einer Antriebskraft auf den sich bewegenden Körper 56 bilden. Zusätzlich zu der nachfolgend
zu beschreibenden Funktion führt der sich bewegende Körper 56 die Funktion aus, das Magazin 5 aus dem
Gehäuse 2 herauszuschieben, indem er dieses frei nach vorne in Reaktion auf ein Magazinauswurfsignal
vorschiebt. Der Mechanismus, mit dem der sich bewegende Körper 56 das Magazin 5 aus dem Gehäuse 2 herausschiebt,
hat folgende Merkmale: wenn ein Teil des sich bewegenden Körpers mit dem Schwenkhebel 64
(Fig. 6) Eingriff nimmt, wird der letztere um die Tragachse 64a in die Uhrzeigerrichtung bezüglich
Fig. 6 gedreht, woraufhin das sich drehende Ende des Hebels in Eingriff mit dem hinteren Ende des Magazins
5 kommt, um dieses aus dem Gehäuse 2 herauszudrücken.
Es sei angemerkt, daß eine Feder 65 den Schwenkhebel in der Gegenuhrzeigerrichtung bezüglich Fig. 6 vorspannt.
Wie in den Fig. 6 und_ 10 dargestellt ist, hat das Chassis 16 in der Nähe des rechten Endes ein Verschlußteil
oder Rastteil 67, das drehbar an einem Stift 67b gelagert ist, welches das Magazin 5 in der geladenen
Position in dem Gehäuse 2 dadurch einrastet, daß sein sich drehendes Ende 67a mit einer Ausnehmung
5a (Fig. 3) in dem Magazin 5 Eingriff nimmt. Das Rastglied 67 ist durch ein Federglied 68 derart vorgespannt,
daß sein sich drehendes Ende 67a in die Ausnehmung 5a des Magazins 5 eingesetzt wird. Wie
in Fig. 16A gezeigt ist, ist der Stift 67d , der an dem anderen sich drehenden Ende 67a des Rastgliedes
67 liegt, in Gleiteingriff mit der Nockenkerbe 67c, die an dem vorderen Ende des sich bewegenden
Körpers 56 ausgebildet ist. Mit anderen Worten wird das Magazin 5, das durch den Rastmechanismus,bestehend
aus dem Rastglied 67 und dem Federglied 68 festgehalten wird aus dem festgehaltenen Zustand durch die Bewegungseinrichtung des sich bewegenden Körpers 56
freigegeben.
Wie in den Fig. 6r 9 und 10 dargestellt ist, ist
an der Unterseite des sich bewegenden Gliedes 18
(oder des sich bewegenden Chassis B20, das eine Komponente des Gliedes 18 darstellt) das sich in der
senkrechten Richtung (entsprechend dem Pfeil Z und der Gegenrichtung) ein Zwischenhebel 70 angeordnet,
der drehbar auf einem Stift 70a befestigt ist. Ein sich drehendes Ende des Zwischenhebels 70 hat einen
U-förmigen Nocken 70b, der dazu geeignet ist, weich Eingriff zu nehmen mit einem Zylindereingriffabschnitt
56d, der ausgebildet ist, um sich in der senkrechten Richtung durch das untere Ende des sich
bewegenden Gliedes zu erstrecken. Wie ebenfalls in den Fig. 17 und 18 dargestellt ist, hat das sich bewegende
Chassis B20 an seinem unteren vorderen Ende ein erstes Hebelglied 71 und ein zweites Hebelglied
72, die sich jeweils nach links und rechts erstrecken. Diese Hebel 71, 72 sind auf dem sich bewegenden
Chassis B20 mittels einer Mehrzahl von Stiften 73 derart befestigt, daß diese Hebel sich in den Richtungen
hin- und herbewegen können, in der sie sich erstrecken. Details der ersten und zweiten Hebel 72
und 71 sind in den Fig. 19a, 19b dargestellt. Ein Stift 70c liegt an dem anderen Schwenkende des Zwischenhebels
70. Dieser Stift ist gleitend in einen Schlitzt 72 eingepaßt, der an dem rechten Ende des
zweiten Hebelgliedes 72 ausgebildet ist und sich nach vorne und hinten erstreckt. Genauergesagt dreht
sich der Zwischenhebel 70 um den Stift 70a, wenn der sich bewegende Körper 56 in der Vorwärts- und Rück-
wärtsrichtung hin- und herbewegt (die durch den Pfeil Y angegebene Richtung sowie die Gegenrichtung) , wodurch
sich das zweite Hebelglied 72 nach links und rechts hin- und herbewegt (die durch den Pfeil X angegebene Richtung
sowie die Gegenrichtung). Der obenbeschriebene, sich bewegende Körper 56 bildet zusammen mit der Einrichtung
zum Ausüben einer Antriebskraft auf den sich bewegenden Körper 56 einschließlich des Motors 62, mit
dem Zwischenhebel 70 und zugeordneten kleineren peripheren Teilen einen Mechanismus zum Antreiben des
zweiten Hebelgliedes 72. Es sei angemerkt, daß das erste Hebelglied 71 mit dem Tablettvorsprungsglied 53
an dessen rechtem Ende-Eingriff nimmt und das Hebelglied
als Ergebnis der Bewegung in der fortschreitenden Richtung bei der Bewegung nach rechts dreht.
Das zweite Hebelglied 72 dient zum Bewegen der Halterung, die nachfolgend beschrieben werden soll, die eine
Komponente des nachfolgend zu beschreibenden Klammermechanismus bildet.
Die Fig. 10, 17 und 18 zeigen, daß das erste Hebelglied 71 mit einem Ende einer Spiralfeder 75
verbunden ist, die das Hebelglied in der Richtung aer Vorwärtsbewegung oder der Bewegung nach rechts
entgegengesetzt zu der durch den Pfeil X angegebenen Richtung vorspannt. Die Spiralfeder 75 ist
- derart angeordnet, daß sie die ersten und zweiten hebel 71 und 72 verbindet, wobei das andere Ende
der Feder 75 an dem zweiten Hebelglied 72"befestigt ist.
Wie in Fig. 17 dargestellt ist, hat die Unterseite des beweglichen Chassis B20 eine erste Ausnehmung 20h,
die sich nach links bzw. rechts erstreckt (sowohl in die durch den Pfeil X angegebene Richtung wie auch in
die entgegengesetzte Richtung), wobei die obere Fläche des zweiten Hebelgliedes 72 mit einer zweiten Ausnehmung
72c versehen ist, die dazu geeignet ist, die gegenüberliegende Beziehung mit der ersten Ausnehmung 20h
beizubehalten. Das erste Hebelglied 71 ist derart angeordnet,
daß es schichtartig zwischen dem beweglichen Chassis B20 und dem zweiten Hebelglied 72 liegt und
weist eine Öffnung 71a auf, die dazu geeignet ist, die einander gegenüberliegende Beziehung mit diesen
ersten und zweiten Ausnehmungen 20h und 72c aufrechtzuerhalten. Die Öffnung 71a beinhaltet ein sphärisch
geformtes, bewegliches Gleitteil 76 für eine Eingriffnahme mit der ersten Ausnehmung 20h und der zweiten
Ausnehmung. 72c. Die durch das Bezugszeichen da in Fig. 17 angegebene Beziehung bzw. der Abstand zwischen
dm sich gegenüberliegenden Flächen des beweglichen Chassis B20 und des zweiten Hebelgliedes 72 innerhalb
der Grenzen der relativen Bewegung ist kleiner als die Außenabmessung des beweglichen Gleitteiles 76.
Die durch das Bezugszeichen db in Fig. 17 angegebene Abmessung oder Entfernung, durch die die jeweiligen,
gegenüberliegenden Flächen des beweglichen Chassis B20 und des zweiten Hebelgliedes 72 von der unteren Fläche
sowohl der ersten Ausnehmung 20h als auch der zweiten Ausnehmung 72c beabstandet sind, welche gegenüberliegend
angeordnet sind, bezüglich jeglicher gegenüberliegenden Fläche, ist geringfügig größer als die
Außenabmessung des beweglichen Gleitteiles 76. Die ersten und zweiten Ausnehmungen 20h und 72c bilden
zusammen mit der Öffnung 71a, dem beweglichen Gleitteil 76 und kleineren, zugeordneten Teilen einen
Rast-Entriegelungs-Mechanismus, der mit den ersten und zweiten Hebelgliedern 71 und 72 einrastet und der
bei fortschreitender Bewegung der eingerasteten Hebelglieder nach rechts entgegen der durch den Pfeil X
angegebenen Richtung bis zum Erreichen des ersten Hebelgliedes 71 in der Nähe seiner am weitesten fortgeschrittenen
Lage (d.h. die Lage, in der das Tablettvorsprungsglied 53 die Tabletts 11 und 12 vollständig
aus dem Magazinkörper 8 herausschiebt) die Hebelglieder 71 und 72 entriegelt. Nach dem Entriegeln gegenüber
dem zweiten Hebelglied 72 führt das erste Hebelglied 71 eine kleine Bewegung in Richtung der am weitesten
fortgeschrittenen Lage durch die Zwangskraft, die durch die bereits erwähnte Schraubenfeder 75 ausgeübt wird,
aus. Zusätzlich zu der geringfügigen Bewegung des ersten Hebelgliedes 71 nehmen die bogenförmigen Teile
lld und 12d der Tabletts 11 und 12 (Fig. 4 und 5) Kontakt mit dem bogenförmigen Kontaktteil 19c, das
auf dem beweglichen Chassis A19 (Fig. 6 und 10) ausgebildet ist, wodurch die Schallplatte 10, die auf
jedem dieser Tabletts getragen wird, konzentrisch bezüglich der Tragfläche 23 (Fig. 11b) des Drehtellers
oder direkt unterhalb diesem angeordnet wird.
Der Rast-Entriegelungs-Mechanismus, der aus dem beweglichen Gleitteil 76 und den zugeordneten Teilen
besteht, und der insbesondere erste und zweite Hebelglieder 71, 72 , die Schraubenfeder 75 als Zwangskraftvorrichtung
und die Antriebsvorrichtung für das zweite Hebelglied 72 mit dem sich bewegenden Körper
56 und dem Motor 62 umfaßt, bildet eine Antriebseinrichtung für das Tablettvorsprungsglied, das das
Tablettvorsprungsglied 53 dreht und ein Herausschieben der Tabletts 11 und 12 aus dem Magazinkörper verursacht
.
Die Antriebseinrichtung für das Tablettvorsprungsglied
bildet zusammen mit dem Chassis 16 (d.h. dem Tragteil) dem beweglichen Glied 18 (d.h. dem ersten
ORiGiNAL
360758S
beweglichen Glied einschließlich des sich bewegenden Chassis A19 und des beweglichen Chassis B20), dem
Tablettvorsprungsglied 53 und der Antriebseinrichtung hierfür bestehend aus den sich bewegenden Platten
37 und 38 eine Tablettvorsprungseinrichtung, die ein
Herausschieben der Tabletts 11 oder 12, die die gewünschte
Platte 10 tragen, aus dem Magazinkörper 8 hervorruft.
Wie in Fig. 10 dargestellt ist, hat die linke untere Seite des sich bewegenden Gliedes 18 (oder des
beweg 1 ichen Chassis B20 als eine Komponente dieses Gliedes) ein Tragteil 79, das sich sowohl nach links
wie auch nach rechts (in der durch den Pfeil X angegebenen Richtung sowie in der entgegengesetzten Richtung
) erstreckt und das auf dem beweglichen Chassis B20 derart befestigt ist, daß es um einen Stift 79a
drehen kann, der an dessen linkem Ende angeordnet ist. Da sich der Stift 79a nach vorne und hinten erstreckt
(sowohl in der durch den Pfeil Y angegebenen Richtung wie auch in der entgegengesetzten Richtung)
dreht sich das Tragteil 79 in einer Ebene senkrecht zu der die Schallplatte tragenden Fläche 23a des
Drehtellers 23 (Fig. T1B). Das freie Ende des
Tragteils 79 ist drehbar mit einem scheibenförmigen, herabdrückenden Glied 80 ausgestattet, das Kontakt
mit der Seite der Platte 10 nimmt, die derjenigen Seite gegenüberliegt, die dem Drehteller 23 zugewandt
ist, um die Platte zusammen mit dem Drehteller einzuklemmen. Das Tragteil 79 hat ebenfalls eine
Schraubenfeder (nicht dargestellt), die das Tragteil in eine derartige Richtung zwängt, daß das
niederdrückende Glied 80 sich der die Platte tragenden Fläche 23a des Drehtellers 23 nähert. Das obenbeschriebene
Tragteil 79, das niederdrückende Teil
sr
360758S
und die zugeordneten Teile bilden einen Klemmechanisraus
zum Festklemmen der Platte.
Wie in Fig. 10 dargestellt ist, ist ein sich nach vorne erstreckender Stift 79c an dem freien Ende des
Tragteils 79 angeordnet und nimmt mit einem ebenen Führungsteil 72e an der oberen hinteren Kante des
zweiten Hebelgliedes 72 Eingriff. Ein spitz zulaufender Abschnitt 72f, der mit dem Stift 79c auf dem Tragteil
79 Eingriff nimmt, ist an einem Ort ausgebildet, der eine Verlängerung des ebenen Führungsteils
72e ist und am linken Ende des zweiten Hebelgliedes liegt. Wie aus Fig. 17 zu erkennen ist, ist der
spitz zulaufende Abschnitt 72f sowohl nach links (in Richtung des Pfeils X) als auch nach oben (in Richtung
des Pfeiles Z) winkelmäßig angestellt. Aufgrund dieser Anordnung schreitet das zweite Hebelglied
72 nach rechts fort (in der durch den Pfeil X angegebenen Richtung), rutscht der Stift 79c auf dem
Tragteil 79 auf den ebenen Führungsteil 72e und wird gleichzeitig das niederdrückende Glied 80 in
seiner nicht-klemmenden Lage gehalten, während sich der Stift 79c längs des spitz zulaufenden Abschnitts
72f absenkt, um eine Bewegung des niederdrückenden Gliedes 80 in seine Klemmlage zu bewirken."
Der obenbeschriebene Klemmeohanismus bildet
zusammen mit dem zweiten Hebelgliea 72 und mit dem
Antriebsmechanismus für das zweite Hebeiglied eine Plattenbewegungseinrichtung, durch die die auf dem
Tablett 11 oder 12 gehaltene Schallplatte aufgrund ihres Hervorstehens aus dem Magazinkörper 8 durch
die obenbeschriebene Tablettvorsprungseinrichtung in einer Richtung senkrecht zu der die Platte tragenden
Fläche 23a (Fig. 11B) des Drehtellers 23 bewegt wird.
BAD ORIGINAL
Die die Platte bewegende Einrichtung in Kombination mit der Tablettvorsprungseinrichtung bilden einen
Plattenaufnahme- und -transportmechanisraus, durch den eine gewünschte Platte 10 aus dem Magazin 5 ausgewählt
wird und auf die die Platte tragende Fläche 23a des Drehtellers 23 transportiert wird. Es sei angemerkt,
daß sowohl das zweite Hebelglied 72 als auch der Antriebsmechanismus hierfür sowohl der Tablettvorsprungseinrichtung
als auch der Plattenbewegungseinrichtung angehören.
Wie in den Fig. 6, 9 und 10 dargestellt ist, ist ein tafelförmiges Plattenhalteglied 83 derart angeordnet,
daß es sandwich-artig zwischen dem beweglichen Chassis A19 und dem beweglichen Chassis B20 liegt,
die die beiden Komponenten des sich bewegenden Gliedes 18 darstellen. Das Halteglied 83 ist auf dem beweglichen
Chassis A19 mittels einer Mehrzahl von Stiften 83a befestigt, die in Bewegungseingriff mit
der Nockenkerbe 19e stehen, die in dem beweglichen Chassis A ausgebildet ist. Wie ebenfalls in
der Fig. 11B dargestellt ist, ist die Nockenkerbe 19e
typischerweise derart ausgebildet, daß sie sowohl in der Richtung nach links (in der Richtung des Pfeiles
X) als auch in der Aufwärtsrichtung (in der Richtung des Pfeiles Z) winkelmäßig angestellt ist. Mit
anderen Werten ist die Nockenkerbe 19e derart ausgebildet, daß bei Bewegung des Plattenhalteglie-des
nach links (oder rechts) sie sich gleichzeitig nach oben (oder unten) bewegt. Dies ergibt sich deutlich
aus den Fig. 9 und 10, die darstellen, daß die Unterseite des rechten hinteren Endes des Plattenhaltegliedes
83 mit einem Vorsprung 83b ausgerüstet ist, der sich nach unten erstreckt. Wenn die rechte Kante
des Vorsprungs 83b durch ein Ende 70e (Fig. 10) des
schwenkenden Zwischenhebels 70 gedrückt wird, bewegt sich das Plattenhalteglied 83 nach links (in die durch
den Pfeil X angegebene Richtung). Es sei angemerkt, daß das Plattenhalteglied 8 nach rechts (entgegen
der Richtung des Pfeiles X) typischerweise durch eine Spiralfeder 84 gemäß Fig. 9 vorgespannt ist.
Wie sich aus der obigen Beschreibung ergibt, wird die Platte durch die Plattenbewegungsvorrichtung in der
vertikalen Richtung senkrecht zu der die Platte tragenden Fläche 23a (Fig. 11B) des Drehtellers 23 bewegt.
Die Funktion des Plattenhaltegliedes 83 besteht darin, die Platte parallel zu der plattenhaltenden
fläche durch die Unterseite des Haltegliedes zu halten, das die Seite der Platte berührt, die der die
Platte tragenden Fläche gegenüberliegt.
Erneut bezugnehmend auf die Fig. 6 und 8 sind ein Paar von Fühlerschaltern 86 und 87 gezeigt, wobei
der letztgenannte Schalter hinter dem erstgenannten liegt, welche an der Innenfläche (linken Fläche) des
rechten hervorstehenden Teiles 16c befestigt sind, das eine Komponente des Chassis 16 darstellt. Diese
Schalter erfassen die Lage, in die der sich bewegende Körper 56 durch den Motor 62 bewegt worden ist.
Wie sich aus Fig. 8 ergibt, haben die Fühlerschalter
86 und 87 Betätigungsglieder 86a und 87a, die senkrecht bezüglich der Schaltkörper hervorstehen und
schwenkbar sind. Ein Rollenpaar 88 und 89 , das Iediglich in der senkrechten Richtung bezüglich des
Chassis 16 beweglich ist (d.h. in der durch den Pfeil Z angegebenen Richtung sowie in der entgegengesetzten
Richtung)·? nehmen mit diesen Betätigungsgliedern 86a und 87a an deren freien Enden Eingriff. Wie in den Fig.iöA
und 16B dargestellt ist, sind diese Rollen 88 und 89
in Eingriff mit einem Vorsprung 56f, der einen trapezförmigen
Querschnitt hat und an der Außenfläche des vorderen Endes des sich bewegenden Körpers 56 derart
ausgebildet ist, daß er sich in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung erstreckt. Wenn sich der sich bewegende
Körper 56 ein vorbestimmtes Stück nach vorne oder hinten bewegt, bewegt sich jede Rolle 88 und 89 entweder
nach oben oder nach unten , abhängig von der Wirkung des Vorsprungs 56f, worauf der entsprechende Fühlerschalter
86 oder 87 betätigt wird. Es sei angemerkt, daß die Rollen 88, 89 sich aufgrund der Vorspannkraft
nach oben bewegen, die auf die jeweiligen Betätigungsglieder 86a, 87a durch die Vorspanneinrichtung ausgeübt
wird, die innerhalb der Fühlerschalter 86 und 87 vergesehen ist.
Erfassungssignale werden durch die Fühlerschalter 34, 35, 49, 86 und 87 sowie durch den Photofühler 51
erzeugt und zur Steuereinheit (bereits beschrieben, jedoch nicht dargestellt) zugeführt. In Reaktion auf
die Betätigungssignale, die von der Steuereinheit wiederum in Reaktion auf die Erfassungssignale ausgesandt
werden, werden die Motoren 27, 45 und 62 sowie der Drehteller 23 zu vorbestimmten Zeitpunkten betätigt,
wie nachfolgend näher erläutert wird.
Die Fig. 20 und 21 zeigen einen einzigen Adapter 90,
der abnehmbar in dem Magazinladebereich des Vielfachplattenspielers 1 geladen ist und der dazu geeignet
ist, eine einzige Platte 10 (Fig. 3) auswechselbar aufzunehmen. Der einzelne Adapter 90 hat ein erstes Glied
91, ein zweites Glied 92 und ein drittes Glied 93, die für eine Relativbewegung innerhalb vorbestimmter
Grenzen in vorbestimmten Richtungen geeignet sind, die beim bevorzugten Ausführungsbeispiel die Vorwärts-
BAD ORIGiNAL
oder Rückwärtsrichtungen sind (die durch den Pfeil Y angedeutete Richtung sowie die entgegengesetzte Richtung).
Ein Zahnrad 94 ist im wesentlichen in der Mitte des zweiten Gliedes 92 vorgesehen. Dieses
Zahnrad kämmt mit einer Zahnstange 91a, die an dem ersten Glied 91 derart ausgebildet ist, daß sie sich
nach vorne und hinten erstreckt. Das dritte Glied 93 hat ebenfalls eine Zahnstange (nicht dargestellt),
die der Zahnstange 91a des ersten Gliedes 91 gegenüberliegt und mit dem Zahnrad 94 kämmt. Das erste
Glied 91 hat an seinem hinteren Ende ein Hebelglied 95, das um einen Stift 95a schwenkbar ist. Dieses Hebelglied
95-Wird durch eine Druckfeder 96 derart vorgespannt, daß dessen freies Ende 9.5b gegen die hintere
Endfläche des zweiten Gliedes gezwängt wird. Das zweite Glied 92 wird ebenfalls durch eine weitere
Schraubenfeder 97 in die Vorwärtsrichtung (in die durch den Pfeil Y angegebene Richtung) vorgespannt.
Mit anderen Worten verursachen die Schraubenfedern 96 und 97 zusammen mit dem Hebelglied 95, daß das
zweite Glied 92 nach vorne bezüglich des ersten Gliedes 91 hervorsteht, so daß das Zahnrad 94 mit der
Zahnstange 91a und anderen Komponenten ein Nach-vornevorstehen des drittes Gliedes 93 bewirkt. Es sei angemerkt,
daß das Ausmaß des Vorstehens des dritten glieies 93 doppelt so groß ist wie dasjenige des
zweiten Gliedes 92. Wie in Fig. 21 gezeigt ist, hat das dritte Glied 93 an seinem rechten Ende eine Eingriffs-Aussparung
93a, die durch das Rastglied 67 ... gemäß Fig. 10 rastend festgehalten wird. Die Lage,
in der die Ausnehmung 93a ausgebildet ist, entspricht derjenigen im Falle des Magazins 5»
Ein nach oben hervorstehender Stift 93c liegt an dem unteren rechten hinteren Ende des dritten Gliedes
bad
Ein tafelförmiges Tablett C98 zum Tragen der Scheibe kann um diesen Stift 93c verschwenkt werden, der durch
ein Loch für den Stift 98a eingesetzt wird. Die Form des Tabletts C98 entspricht im wesentlichen derjenigen
des Tabletts A11 gemäß Fig. 4. Dieses steht auf dem Körper des Einzel-Adapters 90 durch das Tablettvorsprungsglied
53 gemäß Fig. 10 oder anderer Zeichnungen hervor. Es sei angemerkt, daß das obere Ende
des dritten Teils 93 mit einem Abdeckglied 100 versehen ist,das zum Abdecken des Tabletts C98 dient.
Die Fühlerschalter 34 und 35 gemäß Fig. 10 dienen
zum Erfassen des Ladens des Magazins 5 in dem Plattenspieler und können ebenfalls zum Erfassen des Ladens
des Einzel-Adapters 90 in den Plattenspieler verwendet werden. Allerdings ist, wie in Fig. 20 dargestellt ist,
ein Teil 100a des Abdeckgliedes 100, der mit dem anderen Schwenkende 32b des Schwenkhebels 32 (Fig.14)
zum Betätigen des Sensorschalters 35 vorgesehen ist, abgeschnitten, so daß der Druckhebel 32 nicht verschwenkt,
und daß somit der Schalter 35 nicht betätigt wird.Aufgrund dieser Anordnung wird lediglich
der Fühlerschalter 34 betätigt, wenn der Druckhebel 33 in Eingriff mit der Ecke des linken hinteren
Endes des ersten Gliedes 91 gebracht wird. Dies wird
durch die Steuereinheit, die bereits beschrieben wurde, erfaßt, wodurch die Beendigung des Ladevorgangs für
den Einzel-Adapter 90 erkannt wird.
Obwohl dies nicht dargestellt ist, hat der Einzel-Adapter 90 einen Mechanismus zum Einrasten der dritten
und vierten Glieder 92 und 93 mit dem ersten Glied 91, wenn der Einzeladapter nicht in dem Plattenspieler
geladen ist. Die Glieder 93 und 92 werden entrastet, wenn der Einzel-Adapter 90 in den Plattenspieler geladen
wird.
BAD ORIGINAL
Nachfolgend wird die Betriebsweise des Vielfach-Plattenspielers mit der obigen Bauweise kurz unter Bezugnahme
auf die Abfolge der Abspielschritte unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 21 in Verbindung mit den Fig.22
und 23 beschrieben.
Wenn eine abzuspielende Schallplatte ausgewählt ist, indem einer oder mehrere der in Fig. 1 gezeigten Knöpfe
betätigt werden, wird eine Treiberspannung an den Motor 45 angelegt, woraufhin sich die sich bewegenden
Platten 37 und 38 entweder nach vorne (in der Richtung des Pfeils Y oder nach hinten(in der Richtung, die der
Richtung des Pfeils Y entgegengesetzt ist) bewegen. Dann bewegen sich als Ergebnis der Wirkung der Nockenkerben
37d und 38d in der Form eines Treppenhauses, die in den sich bewegenden Platten 37 und 38 ausgebildet
sind, in Kombination mit der Wirkung der Führungskerbe I6e, die in dem Chassis 16 ausgebildet ist, die beweglich
in den jeweiligen Kerben eingepaßten Stifte 20c nach oben oder nach unten, woraufhin das sich bewegende
Glied 18 mit dem beweglichen Chassis B20,auf dem die Stifte 20c eingepaßt sind, entweder nach oben oder
nach unten. Als Folge hiervon erreicht das Tablettvorsprungsglied 53, das auf dem beweglichen Glied 18
vorgesehen ist, die Lage, in der es mit dem Tablett 11 oder 12 Eingriff nimmt, welche ie abzuspielende
Platte tragen.
Der detaillierte Aufbau der Mechanismen für die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der sich bewegenden Platte
37 und für dessen Positionierung sowie für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Tablettvorsprungsgliedes
53 sowie dessen Positionierung werdennachfolgend erläutert.
35
BAD
Das "DCNT"-Signal gemäß den Fig. 22 und 23 bezieht sich auf das jeweilige Sohlitz-Erfassungssignal von
dem Photofühler 51, während sich das "DCHM"-Signal auf das Erfassungssignal von dem Fühler 49 bezieht,
mit dem überprüft wird, ob die sich bewegende Platte 37 in ihrer am weitesten zurückgezogenen Lage ist
(die Lage der Grenze der Vorwärtsb ewegung) oder in ihrer Ruhelage steht. Wie in Fig. 22 gezeigt ist,
wird bei Erzeugen eines Befehlssignals während des Erzeugens des"DCNT'-Signals durch den Photofühler 51
die bewegliche Platte 37 um eine Entfernung bewegt, die der Differenz zwischen der momentanen Adresse
(momentane Platte DISC) und der gewünschten Adresse (gesuchte Platte DISC) entspricht. Wenn andererseits
ein Befehlssignal eingeschaltet wird, während kein "DCNT"-Signal von dem Photosensor 51 erzeugt wird,
wird die sich bewegende Platte 37 weiter zurückgezogen (nach vorne bewegt), bis ein "DCHM"-Signal von
dem Fühlerschalter 49 erzeugt wird, woraufhin die
Platte in die Lage der gewünschten Adresse (gesuchte Platte DISC) bewegt wird.
Wenn das Tablettvorsprungsglied 53 durch den obenbeschriebenen Ablauf in die Lage gebracht wird, in der
es mit dem die abzuspielende Platte tragenden Tablett Eingriff nimmt, beginnt der Motor, sieh zu drehen,
um den beweglichen Körper 56 in der Rückwärtsrichtung anzutreiben (die der durch den Pfeil Y angegebenen
Richtung entgegengesetzt ist). Als Ergebnis hiervon schwenkt der Hebel 70 in die Gegenuhrzeigerrichtung
bezüglich Fig. 10, wobei sich das zweite Hebelglied 72, das mit dem Zwischenhebel verbunden ist, nach rechts
in die Richtung bewegt, die der durch den Pfeil X angegebenen Richtung entgegengesetzt ist. Wie in
Fig. 17 dargestellt ist, rastet das zweite Hebelglied
BAD ORIGINAL
mit dem ersten Hebelglied 71 mittels des Rast-Entrast-Mechanismus,
der das bewegliche Gleitteil 76 beinhaltet, ein. Demgemäß bewegen sich sowohl das erste als auch
das zweite Hebelglied 71, 72 nach rechts, so daß das Tablettvorsprungsglied 53 in der Uhrzeigerrichtung bezüglich
Fig. 10 schwenkt. Daher erstreckt sich, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, das Tablett (z.B. das Tablett
B12), das die abzuspielende Platte trägt, gegenüber dem Magazinkörper 8 nach vorne, wobei sich die
Platte in eine Lage bewegt, in der sie konzentrisch mit der die Platte tragenden Fläche 23a des Plattentellers
23 liegt, nämlich direkt unterhalb dieser liegt. Es sei angemerkt, daß unmittelbar vor dem
Verschwenken des Tablettvorsprunggliedes 53 und somit unmittelbar vor Beendigung der nach rechts gerichteten
Bewegung des ersten Hebeigliedes 71 dieses gegenüber dem zweiten Hebelglied 72 entrastet wird,
und daß eine darauffolgende, geringfügige Bewegung des ersten Hebelgliedes 71 nach rechts aufgrund der
Kraft der Spiralfeder 75 ausgeführt wird, wobei der bogenförmige Abschnitt 12d des Tabletts B12 (Fig.3)
durch die Kraft in Kontakt mit dem vorbestimmten Bogenkontaktabschnitt des beweglichen Chassis ΑΊ9 gebracht
wird. Mit dieser Vorgehensweise wird die Positionierung des Tabletts B12 beendet. Die Tatsache,
daß das Tablett aus dem Magazinkörper 8 hervergeschoben ist, wird durch ein ErfassungssignaL wiedergegeben,
das von dem Fühlerschalter 87 (Fig. 8 und andere Zeichnungen) erzeugt wird, der durch die Bewegung des
sich bewegenden Körpers 56 betätigt ist.
Das zweite Hebelglied 72, das gegenüber dem ersten Hebelglied 71 entrastet ist, wird weiter nach rechts
entgegen der durch den Pfeil X angegebenen Richtung angetrieben, wobei das Tragteil· 79, das in Eingriff
mit dem spitz zulaufenden Abschnitt 72f des zweiten Hebelgliedes mittels des Stiftes 79c steht, vollständig
nach oben schwenkt (in die durch den Pfeil Z angegebene Richtung).Als Ergebnis hiervon wird die Platte
angehoben und auf den Drehteller 23 gelegt. Die Aufwärtsbewegung der Platte ist in Fig. 22 durch das Stichwort
"Platte laden" angegeben. Gleichzeitig mit dieser Aufwärtsbewegung der Platte schwenkt der Zwischenhebel
70 zum Anheben des Plattentragteils 83 zusammen mit der Platte. Zu dem Zeitpunkt, zu dem das Laden der
Platte auf den Drehteller durchgeführt ist, wird das Plattenhalteglied 93 geringfügig mit der Platte außer
Eingriff gebracht, so daß eine Drehung der Platte nicht verhindert wird.
Durch die obige Vorgehensweise wird das System abspielbereit gemacht. Der Drehteler 23 und der Wagen
(Fig. 9 und andere Zeichnungen) werden betätigt, um das Abspielen der gewünschten Platte zu beginnen.
Am Ende des Abspielens der gewünschten Platte wird diese in dem Magazinkörper 8 erzeugt geladen. Dies kann
ausgeführt werden, indem die obenbeschriebenen Plattenladeschritte rückwärts ausgeführt werden, so daß es
nicht nötig ist, das Zurückladen in seiner Reihenfolge detailliert zu beschreiben. Die in den verhergehenden
Paragraphen angegebenen Vorgehensweisen können so oft wiederholt werden, wie der Hörer bestimmte Musikstücke
zu hören wünscht.
Das Magazin 5 wird aus dem Plattenspieler durch Niederdrücken des "Auswurf-Knopfes aus der Steuerknopfgruppe
6 ausgeworfen. Wenn der "Auswurf-Knopf niedergedrückt wird, bewegt sich der sich bewegende
Körper 56 (Fig. 16) nach vorne (in der durch den
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Pfeil Y angegebenen Richtung) um eine vorbestimmte Entfernung, woraufhin das Magazin 5 aus dem gerasteten
Zustand durch das Rastglied 67 freigegeben wird. Daraufhin bewegt sich der Körper 56 weiter in
die Vorwärtsrichtung, wodurch der Schwenkhebel 64 gemäß Fig. 6 um die Tragachse 64a schwenkt und das
Magazin mit dem freien Ende des Hebels aus dem Plattenspieler gedrückt wird.
Der Einzel-Adapter 90 kann auf die gleiche Art wie das Magazin 5 verwendet werden, nachdem er in
das Gehäuse 2 durch die Öffnung 3'a eingesetzt worden ist. Wenn der Adapter 90 geladen wird, wird ein Rastmechanismus
(nicht dargestellt) entrastet, der das zweite Glied 92 mit dem ersten Glied 91 verrastet.
Wenn der Einzel-Adapter weiter in die zurückgezogene Lage gegen die Kraft der Feder 96 und 97 gedrückt wird,
nimmt das Rastglied 67 Eingriff mit der Aussparung 93a, die in dem dritten Glied 93 ausgebildet ist.
Bei Erzeugen eines Betriebsbefehls wird das Tablett C98 , wie in dem Falle des Magazins 5, verschwenkt,
wodurch das Abspielen der Platte ermöglicht wird. Wenn der. Hörer das Ersetzen der Platte erreichen will,
drückt er den "Auswurf-Knopf, der mit demjenigen übereinstimmt, der gewählt wird, wenn das Magazin
benutzt wird. Dies bewirkt ein Schwenken des Tabletts C98 in der Richtung entgegengesetzt zu der Richtung
im Falle des Magazins 5, woraufhin das Rastglied 67 aus der Aussparung 93a freigegeben wird. Dann wird
das dritte Glied 93 durch die Sprialfedern 96 und gezwängt in die Vorwärtsrichtung (Pfeil Y) hervorstehen,
bis das Tablett C98 vollständig außerhalb des Adapters liegt. Der Hörer kann dann die Platte auf
dem Tablett gegen die gewünschte Platte austauschen
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und das dritte Glied 93 in den Adapter drücken, wodurch die Vorgehensweise des Ersetzens der Platte ohne Entfernen
des Einzel-Adapters 90 beendet ist. Wenn dies gewünscht ist, kann das vorstehende, dritte Teil 93
zurückgezogen werden, um den Einzel-Adapter gegen das Magazin 5 auszutauschen.
Wie oben beschrieben worden ist, beinhaltet der Vielfach-Plattenspieler gemäß der vorliegenden Erfindung
einen Magazin-Ladedetektor, der überprüft, ob das Magazin 5, das eine Mehrzahl von Platten 10 enthält,
richtig in dem Plattenspielergehäuse 2 geladen ist. Dieser Detektor besteht aus einem Paar von Druckhebeln
32, 33, die voneinander um einen Abstand beabstandet sind, der dem Dickenabschnitt des Magazins
entspricht und die im tiefsten Magazinladebereich angeordnet sind, wenn sie in Eingriff mit dem Magazin
stehen. Ferner beinhaltet der Detektor ein Paar von Fühlerschaltern 34, 35, die zur Ineingriffnahme mit
den Druckhebeln dienen. Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung eines Einzel-Adapters 90 zum Aufnehmen
einer einzelnen Schallplatte, wobei die Abmessungen dieses Einzel-Adapters im wesentlichen mit denen des
Magazinses 5 übereinstimmen. Insbesondere werden sämtliehe Druckhebel und Fühlerschalter verwendet, um
das Laden des Magazins zu erfassen, während einer der Druckhebel (beispielsweise der Druckhebel 33)
und ein Fühlerschalter (beispielsweise der Schalter zu dem Zweck des Erfassens des Ladens eines Einzel-Adapters
verwendet werden. Diese Fähigkeit des Vielfach-Plattenspielers
gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verwendung eines Einzel-Adapters ermöglicht das
Laden einer Einzel-Platte in den Plattenspieler innerhalb einer sehr kurzen Zeit und verbessert somit die
Bedienungsfreundlichkeit des Plattenspielers.
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Eine noch detailliertere Erläuterung des Vielfach-Plattenbehälters,
der in dem obenbeschriebenen Gerät einsetzbar ist, wird nachfolgend unter Bezugnahme auf
die Fig. 24 bis 29 gegeben.
Die Fig. 24 ist eine perspektivische Darstellung
des Plattenbehälters gemäß der vorliegenden Erfindung von dessen Vorderseite aus gesehen. Fig. 25 ist
eine perspektivische Darstellung desselben Behälters von dessen Rückseite aus gesehen, wobei ein Tablett
aus dem Behälter herausgezogen ist. Die Fig. 26 ist eine perspektivische Ansicht von unzusammengesetzten
Teilend des gleichen Behälters. Die Fig. 27 und 28 zeigen die Wirkung des Mechanismus des gleichen Plattenbehälters.
Fig. 29 ist eine Draufsicht auf den Betrieb des Plattenbehälters bei Verwendung in einem automatischen
Plattenspieler.
In jeder der Fig. 24 bis 29 sind sechs Tabletts
1A·, 1B·, IC ... IF1 dargestellt, jedoch betrifft
die nachfolgende Beschreibung aufgrund der identischen Übereinstimmung der Tabletts lediglich das Tablett
1A'. Abweichungen, werden gesondert beschrieben.
Das Tablett 1A' hat in seiner Mitte einen schwachen,
kreisförmigen Rücksprung 3' zum Aufnehmen der Scheibe 2f
,. mit einem Durchmesser, der im wesentlichen der der Platte 2' entspricht. Der Rücksprung 3' hat eine Mittenöffnung
4', durch die ein Spindelmotor oder eine Klammer einsetzbar ist, wenn die Platte abgespielt
wird. Die linke Ecke des hinteren Endes des Tabletts 1A1 hat einen Vorsprung 6' mit einer einer U-förmigen
Kerbe 5', die an der hinteren Kante des Tabletts geöffnet ist. Der Vorsprung 6' hat ein Wellenloch 7',
durch das ein Stift 8' einsetzbar ist, um einen Mitten-
bereich zu schaffen, um den sich das Tablett 1· dreht. Ein Schlitz 10· zum Aufnehmen von Stahlkugeln 9' liegt
in dem Bereich des Tabletts, die dem Vorsprung 6'
jenseits der Kerbe 5T gegenüberliegt. Der periphere Abschnitt 11' mit dem Loch für die Welle 7' und dem
Schlitz 10' hat eine Höhe, die im wesentlichen derjenigen der Oberfläche der Platte 2' entspricht, wenn
diese in den Rücksprung 3' eingelegt wird. Der Durchmesser der Stahlkugel 9' entspricht der Entfernung
zwischen benachbarten Teilen 30' (die nachfolgend erläutert werden).
Ein Führungsglied 12' ist an einer Seite des Tabletts
1A'vorgesehen,das diagonal dem Wellenloch 7' oder der
rechten Ecke des vorderen Teils des Tabletts gegenüberliegt. Die Außenlinie der Führung 12' hat die Form
eines Bogens 13', der einen Teil des Kreises bildet, in dessen Mitte das Wellenloch 7' liegt. Die Höhe der
oberen Fläche 14' des Führungsglieds 12· ist begrenzt, um nicht ein Niveau zu überschreiten, das der Höhe
der oberen Fläche der Platte 2' entspricht, wenn diese in den Rücksprung 3' eingelegt wird. Das Tablett
1A' ht ebenfalls einen Dickenabschnitt 15' sowohl an
der Längsseite als auch an der Rückseite, wobei die Abmessung dieses Dickenteiles im wesentlichen dem Abstand
zwischen einzelnen Tabletts entspricht. Die hintere Kante des Dickenteils 15' der hinteren Seite
des Tabletts 1A' ist abgekappt, um einen Bogen 15a' zu bilden, der dem Außenbereich der Schallplatte 2'
entspricht.
Die rechte Seite des Tabletts 1' hat einen Ausschnitt
16', der derart ausgebildet ist, daß sich ein Teil des Außenbereichs jenseits des Ausschnittes 16'
erstreckt, wenn die Platte 2' in die Ausnehmung oder
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den Rücksprung 3' eingelegt wird. Der Ausschnitt 16'
hat einen Vorsprung 17', der eine Entnahme des Tabletts 1A' aus dem Magazin durch den Benutzer mittels eines
Fingers ermöglicht. Obgleich sämtliche Tabletts 1A' bis 1F1 mit dem Vorsprung 17' ausgestattet sind, sind
die in einem Tablett ausgebildeten Vorsprünge in ihrer Lage bezüglich des Vorsprungs des darunterliegenden
Tabletts entweder nach vorne oder nach hinten versetzt. Die Entfernung zwischen dem Wellenloch 7' und dem Kontakt
17' variiert ebenfalls zwischen zwei aneinanderliegenden Tabletts in einem Stapel.
Die Tabletts 1A' bis 1F1 sind beweglich in einem
magazin 18' enthalten, das aus einem vorderen Magazinelement 19', einem linken Magazinelement 20', einer
oberen Platte 21' und einer Bodenplatte 22' besteht.
Das vordere Magazinelement 19' hat eine Mehrzahl von Abschnitten 23', zwischen denen Kerben 2U-' festgelegt
sind, in die die Tabletts 1A' bis 1F' einzusetzen sind. Die Abschnitte 23' laufen nach links keilförmig
zu, um das Einsetzen der Tabletts 1A' bis
1F' zu erleichtern. Die Unterteilungen 23' haben auf der rechten Seite eine Bogenform 25'. Das rechte Ende
des Magazinelements 19' hat ein Innengewinde 27' zur Ineingriffnahme mit einem Außenschraubengewinde 26'.
Das linke Ende des Elements 19' hat ein kleines Loch 29', in das eine Schraube 28' einsetzbar ist.
Ebenso wie das vordere Magazinelement 19' hat das linke Magazinelement 20' eine Mehrzahl von Abschnitten
30', zwischen denen Kerben 31' festgelegt sind. Die Abschnitte 30' haben eine Bogenform 32' auf der rückwärtigen
Seite. Dieser bogenförmige Bereich 32' beinhaltet ein Wellenloch 33', durch das der Stift 8'
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eingesetzt werden kann, sowie ein Loch 34' zum Aufnehmen
von Stahlkugeln 9' bei sämtlichen Abschnitten 30' Das hintere Ende des Magazinelements 20' hat ein
Innengewinde 36' zur Ineingriffnahme mit einer Schraube
35' und ein Innengewinde 37' zur Ineingriffnahme mit einer Schraube 28', das an der vorderen Seite
des Elements 20' ausgebildet ist. Die Außenfläche des Magazinelements 20' hat eine Öffnung 38' und eine
Führungskerbe 39' zum Erleichtern der automatischen führung der Tabletts IA' bis 1F!. Die einander gegenüberliegenden
Seiten der oberen Platte 21' und der Bodenplatte 22' haben Erhöhungen 40a' und 40b'
in den Bereichen entsprechend des vorderen Magazinelements 19' und des linksseitigen Magazinelements
20'. Die Erhöhungen 40a' und 40bT, die auf der oberen Platte 21' ausgebildet sind, definieren einen Schlitz
zum Aufnehmen des Tabletts 1F', während die Erhöhungen 40a' und 40b·, die auf der Bodenplatte 22' ausgebildet
sind, einen Schlitz zum Aufnehmen des Tabletts 1F' bilden, wenn diese beiden Platten mit dem vorderen
und dem linksseitigen Magazinelement 19' und 20' zusammengesetzt sind. Sowohl die obere Platte 21' als
auch die untere Platte 22' haben ein Loch oder eine Aussparung 41', in das der Stift 8' eingesetzt ist, und
haben ferner einen Schlitz 42'. Das Loch oder die Ausnehmung 41' ist in einer Lage entsprechend dem
Wellenloch 33' ausgebildet, das in dem linksseitigen Magazinelement 20' vorgesehen ist, wobei der Schlitz
42' in einer Lage ausgebildet ist, die dem Loch 34'
in dem Element 20' entspricht.
Jede der Platten 21', 22' ist teilweise an der
rückwärtigen Kante 43' derart konkav ausgebildet, daß eine formraäßige Übereinstimmung mit der Peripherie
der Platte 2' erzielt ist, die auf jedem Tablett TA'
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bis 1F1 getragen wird, wenn eine der Platten aus dem
Magazin I8f , wie nachfolgend beschrieben, entnommen
wird. Die Fläche von jeder Platte 21· und 22' hat auf der linken Seite ein Rastglied 44',das mit dem
Magazin 18' beim automatischen Abspielen einrastet.
Kleine Löcher 45' und 46' , in die die Schrauben
26' und 28' eingesetzt werden können, sind an entgegensetzten Enden des vorderen Abschnitts von sowohl
der oberen Platte 21· als auch der Bodenplatte 22' ausgebildet, während ein kleines Loch 47',in
das die Schraube 35' einsetzbar ist, am linksten Ende des hinteren Abschnitts jeder Platte ausgebildet
ist.
Eine Blattfeder 48' weist an ihrer Spitze einen Kontakt 48a' auf, der frei in den Schlitz 42' eingesetzt
werden kann. Das rückwärtige Ende der Feder 48' hat ein kleines Loch 48b', in das eine Schraube 35'
einsetzbar ist.
Bei dem in Fig. 29 gezeigten Ausführungsbeispiel, das nachfolgend beschrieben wird, ist ein den Plattenspieler
umhüllendes Chassis mit einem Mechanismus zum Verrasten des Magazinrastgliedes 44 und mit einer
Führung=49' vorgesehen. Die Längsseite dieser Führung
49' hat eine Mehrzahl von Schützen 50' entsprechend den Kerben 25' und 31', die jeweils in den Magazinelementen
19' und 20' ausgebildet sind.
Das untere Chassis (nicht dargestellt) hat eine Führung 51', die die Führung 49' fortsetzt, eine
Antriebsplatte 52' sowie einen Anschlag 53' zum Begrenzen des Herausziehens von jedem Tablett 1A1 bis
1F' bei einer vorbestimmten Lage. Die Führung 51'
hat einen einzigen Führungsschlitz 54·, der den Ker
ben 25» und 31' entspricht. Jeder Schlitz 50' und 54'
hat die gleiche Krümmung wie die gekrümmte Fläche 13' des Führungsgliedes 12f für die Tabletts 1A' bis 1Ff.
Mittels eines nicht dargestellten Mechanismus wird das untere Chassis in senkrechter Richtung schrittweise in
eine Lage in Ausrichtung mit einem Tablett 1A' bis 1F' innerhalb des Magazins 18' gebracht.
Die Antriebsplatte 52' ist mit einem Antriebsmotor drehbar und hat Arme 52a' und 52b· an entgegengesetzten
Enden, wobei der Arm 52a' dazu dient, die Tabletts 1A' bis 1F' aus dem Magazin 18' zu schieben
und wobei der Arm 52b' dazu dient, das Tablett in das Magazin 13' zu schieben.
Obwohl dies nicht dargestellt ist, hat das untere Chassis ebenfalls einen Spindelmotor mit einem Drehteller,
einer Klammer zum Drücken des Drehtellers gegen die Platte 2' und einen Aufnehmer zum Lesen
der auf der Platte 2' aufgezeichneten Information.
Die Wirkung des Mechanismus des obenbeschriebenen Ausführungsfceispiels wird nachfolgend erläutert.
Zunächst wird das Magazin 18' folgendermaßen zusammengesetzt. Zunächst wird das linke Ende des vorderen
Magazinelements 19' mit dem vorderen Ende des linken
Magazinelements 20' derart kombiniert, daß das kleine Loch 29' mit dem Innengewinde 37' ausgerichtet ist. Dann wird das vordere Magazinelement 19'
und das linke Element 20' jeweils auf den Erhöhungen 40a·, 40b' auf der Grundplatte 22· aufgebracht.
Hierauf werden die Schrauben 26', 28' in die kleinen
Löcher 45', 46' in der Grundplatte 22' eingesetzt
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')■
und angezogen, indem die Schrauben 26' und 28' in die Innengewinde 27', 37' in den Magazinelementen 19', 20'
eingedreht werden. Hierauf wird die Schraube 35' in das kleine Loch 47' in der Grundplatte 22· durch das
kleine Loch 48b' in der Blattfeder 48' gedreht und durch Drehen der Schraube 35' in das Innengewinde 36'
in dem linken Magazinelement 20' befestigt. Wenn die Grundplatte 22* an dem Magazinelement 20' befestigt
ist, wird der Kontakt 48a' der Blattfeder 48' zugleich
in den Schlitz 42' eingesetzt.
Anschließend wird der periphere Abschnitt 11'
der Tabletts 1A' bis 1F' in die Kerben 24' in dem
vorderen Magazinelement 19' und in die Kerben 31'
]_5 in dem linken Magazinelement 20 V -eingesetzt, wobei
darauf geachtet wird, daß die Wellenlöcher 7' in den Tabletts 1A' bis 1F' ausgerichtet bezüglich des
Wellenlochs 33' in dem linksseitigen Magazinelement 20' zum Liegen kommen, während der Schlitz 10' in
den Tabletts in Ausrichtung mit dem Loch 34' in demselben Magazinelement 20' zum Liegen kommt. Nachdem
ein Ausrichten zwischen den Wellenlöchern 7'- und 33' erreicht wird, wird der Stift 8-' eingesetzt,
bis dessen unteres Ende in das Loch oder die Ausnehmung 41' in der Bodenplatte 22' paßt. In diesem Fall
wird der Kcpf des Schlitzes 8' sich über die obere Fläche des Magazinelements 20' hinaus erstrecken.
Nach dem zusätzlichen Ausrichten zwischen den Schlitzen 10' in den Tabletts 1A' bis 1F· und dem Loch 34' in.
gO dem Magazinelement 20' wird eine Mehrzahl von Stahlkugeln
9 derart eingesetzt, daß eine Stahlkugel-die darunterliegende Kugel in einer Lage innerhalb des
Schlitzes 10' berührt.
Dann wird die obere Platte 21' des vorderen Magazinelements
19' und das linksseitige Magazinelement 20'
ausgerichtet und der Kopf des Stiftes 8' in das Loch
oder die Ausnehmung 41· in der Platte 21' eingesetzt.
Nun werden die Schrauben 26', 28' in die kleinen Löcher
45', 46' in der Platte 21' eingesetzt und diese
Teile durch Anziehen der Schrauben in den Innengewinden 27', 37' befestigt. Die Schraube 35' wird in
das kleine Loch 47' in der oberen Platte 21' durch das kleine Loch 48b' in der Blattfeder 48' eingesetzt.
Die Schraube 35' wird in dem Innengewinde 36'
angezogen. Wenn die obere Platte 21' an dem Magazinelement 20' befestigt ist, wird gleichzeitig der Kontakt
48a' der Blattfeder 48' in den Schlitz 42· der Platte 21' eingesetzt. Die Stahlkugeln 9', die in
den Schlitzen 10' und den Löchern 34' in den Magazinelementen 20" gehalten sind, werden gegeneinander
durch das Federn der oberen und unteren Blattfedern 48' gezwängt.
Das Magazin 18' wurde, wie oben beschrieben, zusammengesetzt
und wird folgendermaßen verwendet.
Zunächst sei der Fall angenommen, daß der Benutzer die Platte 2' auf eins der Tabletts 1A· bis 1F' in dem
Magazin 18' einlegen will. Wenn, wie in Fig. 25 gezeigt ist, der Benutzer seinen Finger auf den Kontakt 17'
auf dem Tablett 1A' legt und zu sich zieht, dreht sich das Tablett 1A' gegen den Uhrzeigersinn um den
Stift 8' und wird aus dem Magazin 18' durch dessen
rückwärtiges Ende herausgezogen.
Wie bereits beschrieben worden ist, sind die Kontakte 17' der gestapelten Tabletts in ihrer Lage
entweder nach vorne oder nach hinten versetzt. Die Entfernung zwischen dem Kontakt 17' und dem Wellenloch
7' oder Stift 8' verändert sich zwischen zwei
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aufeinanderfolgenden Tabletts in einem Stapel. Daher kann das gewünschte Tablett 1A' problemlos aus dem
Magazin 18' durch eine einfache Betätigung herausgenommen werden, ohne daß der Finger auf dem schwenken-
den Tablett 1A' irgendeines der anderen Tabletts IB'
bis 1F' berührt. Das Zurückziehen oder Herausziehen der anderen Tabletts IB' bis 1F1 wird durch den Kontakt
zwischen den zurückgesetzten Abschnitt 5a' der Kerbe 5' und dem Anschlag 55' begrenzt, der auf der Rückseite
des linken Magazinelementes 20' ausgebildet ist. Ein Teil der Peripherie in dem Rücksprung 3* in dem
Tablett 1A' ist mit den bogenförmigen konkaven Abschnitten 43' , die in der oberen und unteren Platte
41', 42' ausgebildet sind, sowie mit dem bogenförmigen konkaven Abschnitt 15a' ausgerichtet, der an der
rückwärtigen Kante eines jeden Tabletts 1Bf bis 1F' ausgebildet ist. Die konkaven Abschnitte 43'
und 15a' entsprechen der Peripherie bzw. dem Außenbereich der Plate 2'.
Die Wirkung des Mechanismus beim Zurückziehen von lediglich einem Tablett 1A' bis 1F' wird nachfolgend unter
Bezugnahme auf die Fig. 27 und 28 beschrieben. Wenn beispielsweise das Tablett 1D' zurückgesogen
wird, werden die beiden angrenzenden Stahlkugeln 9' innerhalb der entsprechenden Schlitze 10' auseinandergedrückt,
wobei sich eine Kugel aufwärts und die andere abwärts bewegt, wobei das Auseinanderdrücken durch
den peripheren Abschnitt 11' geschieht. Als Ergebnis hiervon bewegen sich die Stahlkugeln 9' in den
Raum zwischen den beiden anderen Tabletts 1A', 1B', IC, 1E' und 1F' und dem zugeordneten Abschnitt 30',
wobei eine Rückwärtsbewegung durch die Wirkung des peripheren Abschnitts 11' in dem Tablett 1D1 verhindert
wird, woraufhin die Tabletts 1A', 1B', IC, 1E·
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und 1F1 unverrückbar fest verriegelt werden.
Wenn das zurückgezogene Tablett 1D' rückwärts in
seine ursprüngliche Lage gezogen wird, nachdem die Platte 2' in die Ausnehmung 3' gelegt ist, wird das
Tablett zurück in das Magazin geladen, wobei es längs, der zugeordneten Kerbe 24» in dem Magazinelement 19'
geführt wird. Gleichzeitig fallen die Stahlkugeln 9', die durch den äußeren Abschnitt 11 getrennt worden sind,
in den Schlitz 10' in dem Tablett 1D' und rasten an ihrem Ort ein. In diesem Fall liegt die Platte 2'
in der vertikalen Richtung fest, da die obere Fläche und der Außenbereich von einer Seite der Platte unter
den Abschnitt 23' gedruckt werden, während die obere Fläche und die Peripherie der entgegengesetzten Seite
der Platte unter den Abschnitt 30' gepreßt werden. Wenn zusätzlich die Radien der bogenförmigen Teile
25 ·■ und 32' der Abschnitte 23' und 30' geeignet ausgewählt sind, werden diese Abschnitte lediglich die
Außenbereiche der Platte 2' herunterdrücken, ohne die größere Fläche, auf der die Information aufgezeichnet
ist, zu beschädigen. Es ist nicht möglich, zwei Tabletts 1A' bis 1F' gleichzeitig zurückzuziehen,
da die zugeordneten Stahlkugeln 9' derartiger Tabletts gegeneinander gezwängt werden. Das Aufwenden irgendeiner
äußeren Kraft, wie beispielsweise im Fall des Schütteins des Magazins 18' entspricht einem Versuch,
mehr als ein Tablett herauszuziehen, wobei die sich ergebende Druckkraft auf die Stahlkugel 9' ein zufälliges
Herausspringen der Tabletts verhindert. Wenn die Tabletts 1A' bis 1F' in dem Magazin 18' aufgenommen
sind, verhindern die zusammenwirkenden DickenäDschnitte
15' der Tabletts einen Eintritt von Schmutz in das Magazin durch Verschließen der Öffnung 38.
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360758S
Die Verwendung des erfindungsgemäßen Plattenbehälters in Verbindung mit dem 'Automatikplattenspieler
wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 29 beschrieben. Wenn das Magazin 18 * in den nicht dargestellten
Plattenspieler eingelegt wird, wird das Rastglied 44' durch den Rasthebel festgelegt. Wenn
die Plate 2' , die abgespielt werden soll, bezeichnet ist,, bewegt sich das untere Chassis, nicht dargestellt,
schrittweise in die vertikale Richtung, bis es in der Lage eines Tabletts stoppt, auf der die
Platte liegt. Dann dreht sich die Antriebsplette 52' und der Arm 52af, der sich in die Öffnung 38' erstreckt,
drückt das gewünschte Tablett aus dem Magazin 18', bis dieses verschwenkt ist, um mit dem Anschlag
53' in Kontakt zu stehen. Während dieses Verschwenkens
behält das Tablett seine genaue Höhe, da dessen Führungsglied 12 zunächst durch die Führung 49' und dann
durch die Führung 51' gehalten wird, bis die Endposition erreicht ist.
In der Plattenspielereinheit wird die nicht dargestellte Klammer nach ihrem Einsetzen durch die Öffnung
4'von unten die Platte 2' über die Aussparung 3'
anheben und gegen den Drehteller drücken, der an der Drehwelle des Spindelmotors befestigt ist. Wenn sich
die Platte 2' dreht, wird von dieser die Information mittels eines nicht dargestellten Aufnehmers gelesen.
Es sei angemerkt, daß während der Bewegung der Platte 2' in der senkrechten Richtung sowohl die bogenförmigen
Abschnitte 43' , die in dem Magazin 18' ausgebildet sind, als auch der bogenförmige Teil 15a', der
an dem hinteren Ende des Tabletts ausgebildet ist, (mit Ausnahme dessen, das die zu spielende Platte
trägt) als Führungsteil für die Peripherie der Platte 2' dienen..
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S3 : ■:-■ : : : V.
Nach dem Abspielen der Platte senkt sich die Klammer, um die Platte 2· in den Rücksprung bzw. die Aus
sparung 3' in dem zugeordneten Tablett zu legen. Danach
schwenkt die Treiberplatte 52' im Uhrzeigersinn. Der Arm 52b' drückt das Tablett zurück in das Magazin
18. Bezüglich anderer Anwendungen des Plattenbehälters in Verbindung mit dem automatischen Abspielen durch
einen Plattenspieler wird auf die Beschreibung der handbetätigten Betriebsweise verwiesen.
Der Plattenbehälter gemäß der vorliegenden Erfindung
enthält eine Mehrzahl von Tabletts 1A', 1Br ... 1F'f
auf denen Platten 2T aufgenommen werden, sowie ein Magazin
18' zum Aufnehmen der Tabletts. Das Magazin 18' hat Abschnitte , Unterteilungen oder Fächer 23', 30',
die die senkrechte Lage der Tabletts beschränken. Die Höhe der Unterseite jedes Abschnittes oder Fachs entspricht
derjenigen der Oberseite der Platte 2', die auf dem darunterliegenden Tablett liegt. Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann ein Wackeln der Platte 2' verhindert werden, indem lediglich die Tabletts in
das Magazin 18' geladen werden. Hierdurch werden die Platten vor zufälligen Beschädigungen geschützt. Wenn
irgendein Tablett aus dem Magazin 18' herausgezogen wird, kann die Platte 2' frei geladen und entladen
werden, so daß sich eine einfache Handhabung während des automatischen Abspielens ergibt.
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