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DE3115824A1 - Schreib/lesegeraet fuer disketten - Google Patents

Schreib/lesegeraet fuer disketten

Info

Publication number
DE3115824A1
DE3115824A1 DE19813115824 DE3115824A DE3115824A1 DE 3115824 A1 DE3115824 A1 DE 3115824A1 DE 19813115824 DE19813115824 DE 19813115824 DE 3115824 A DE3115824 A DE 3115824A DE 3115824 A1 DE3115824 A1 DE 3115824A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
read
rocker
shaft
write device
pressure plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813115824
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert 7531 Mühlhausen Dörrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19813115824 priority Critical patent/DE3115824A1/de
Publication of DE3115824A1 publication Critical patent/DE3115824A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/022Positioning or locking of single discs
    • G11B17/028Positioning or locking of single discs of discs rotating during transducing operation
    • G11B17/0284Positioning or locking of single discs of discs rotating during transducing operation by clampers
    • G11B17/0286Positioning or locking of single discs of discs rotating during transducing operation by clampers mounted on a pivotal lever

Landscapes

  • Moving Of Heads (AREA)

Description

  • Schreib/Lesegerät für Disketten
  • Die Erfindung betrifft ein Schreib/Lesegerät für Disketten mit einer Führung für die Diskette, einer konzentrischen Spannvorrichtung für den magnetischen Folienspeicher in der Diskette, bestehend aus einem angetriebenen konusfo#rmigem Teil und einem frei drehbar gelagerten Andruckteller, einem in der Drehrichtung umsteuerbaren Antrieb und einer radial zur Spann#vorrichtung verstellbaren magnetischen Schreib/Leseeinrichtung mit abhebbarer Gegenlager Stand der Technik Ein Schreib/Lesegerät der vorgenannten Art gehört zum Stand der Technik. Bei dem Schreib/Lesegerät der prioritätsälteren deutschen Patentanmeldung P 29 46 686.2 wird eine Spannvorrichtung verwendet, deren konusförmiges Spannteil in Abhängigkeit von der Drehrichtung axial verschiebbar ist, während der frei drehbar gelagerte Andruckteller ortsfest angeordnet ist. Um ein ungehindertes Einsetzen und Herausnehmen der Diskette in das bzw. aus dem Laufwerk zu gewährleisten, ist eine schwenkbar gelagerte Führungseinrichtung vorgesehen. Dadurch ist die eingesetzte Diskette bei geöffneter Spannvorrichtung sowohl vom konusförmigen Spannteil freigegeben'als auch vom ortsfesten Andruckteller abgehoben.
  • Bei dieser Anordnung besteht jedoch z.B. durch ein Verkanten der Diskette beim Herausnehmen bzw. beim Einsetzen immer noch die Möglichkeit, daß die Diskette mit ihrer Schutzhülle an den Teilen der geöffneten Spannvorrichtung hängen bleibt, da eine seitliche Führung fehlt.
  • An die Spannvorrichtung für den Folienspeicher werden hohe Rundlaufforderungen gestellt, die sich aus dem sehr geringen Spurabstand ergeben. Eine axial verschiebbare Lagerung des konusförmigen Spannteils, der die Zentrierung des Folienspeichers bestimmt, ist mit Problemen behaftet. So muß ein bestimmtes Verhältnis zwischen der maximalen Länge des freien Endes und der Lagerlänge gegeben sein. Die Lagerlänge bestimmt jedoch mit die Tiefe des Schreib/Lesegerätes. Diesem steht die Forderung entgegen möglichst schmal zu bauen. Außerdem ist eine axiale Hubsteuerung eines Antriebsteils erheblich#aufwendiger als eine ortsfeste Lagerung.
  • Aufgabe und Lösung Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Fertigung und Handhabung von Laufwerken für Disketten zu vereinfachen bzw.
  • zu optimieren.
  • Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 und.4 angegebenen Merkmale gelöst. Die Unteransp#d'che zeigen vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes auf.
  • Vorteile Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch den Schacht eine exakte Führung der Diskette gegeben ist, während die Parallelvcrciehung eine genaue Einstellung des Schachtschlitzes auf den Freiraum zwisch#en dem Konusteil und dem Andruckteller der Spannvorrichtung im geöffneten Zustand ermöglicht. Dadurch ist sichergestellt, daß auch eine Diskette mit leicht verformter Schutzhülle nirgendwo hängen bleiben kann. Durch die seitliche Verschiebung ist der Schacht während des Betriebszustandes automatisch verschlossen. Der Zugriff von außen ist in diesem Zustand nicht möglich. Die während ~des Betriebs sichtbare Farbmarkierung in der Einführöffnung der Geräteabdeckung zeigt in einfacher Weise die Belegung des Schreib/Leseger#tes an.
  • Weitere Vorteile sind durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Spannvorrichtung gegeben. Die Lagerung des konusförmigen Spannteils ist problemlos einfach. Die öffnungsbewegung der Spannvorrichtung wird durch das Viergelenkgetriebe in einer sehr schmal bauenden Weise auf den Andruckteller übertragen.
  • Durch die besondere Ausbildung der Spannvorrichtung wird erreicht, daß die vom Antrieb zu Uberwindenden Kräfte im geöffneten und im Spannzustand nur ein Bruchteil der vorhandenen Spannkräfte beträgt. Dadurch kann ein entsprechend gering dimensionierter Antriebsmotor verwendet werden.
  • Beschreibung der Erfindung Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen nachfolgend näher erläutert.
  • Es zeigt: Figur 1 ein Schreib/Lesegerät gemäß der Erfindung in Frontansicht mit eingesetzter Diskette im Psuhezustand.
  • Figur 2 das Schreib/Lesegerät der Figur 1 im Schnitt Il-Il.
  • Figur 3 das Schreib/Lesegerät der Figur 1 im Schnitt II-II im Betriebszustand.
  • Figur 4 die vergrößerte Darstellung der aus einer Gewindebuchse und einer Flanschmutter bestehenden Verstellmittel im Schnitt IV-IV der Figur 2 in der dort gezeigten Anschlaglage.
  • Figur 5 die Flanschmutter der Figur 4 in der Ansicht des Schnittes V-V der Figur 4.
  • Figur 6 die vergrößerte Darstellung der Verstellmittel im Schnitt VI-VI der Figur 3 in der dort gezeigten Anschlaglage.
  • Figur 7 ~ ein Diagramm über die an der Antriebsschwinge des Viergelenkgetriebes gemäß der Erfindung angreifenden Kräfte in Abhängigkeit vom Verstellweg.
  • Figur 1 zeigt ein Schreib/Lesegerät 1 für Disketten 37, in Frontansicht. Das Gerät ist als inschubeinheit gedacht und hat einen Gehäuserahmen 2 in Einschubbreite, wie die Figur ren 2 und 3 erkennen lassen. Der Rahmen 2 umschließt eine Platine 3, die fest in der Mitte des Rahmens 2 angeordnet ist. In der oberen Hälfte der platine. 3 ist eine Laufbuchse 4 fest angeordnet. In ihr ist eine Antriebswelle 20 spielfrei gelagert, die am vorderen lande ein konusförmiges Spannteil 21 hat und auf deren rückwärtige Ende eine topf förmige Antriebsscheibe 19 befestigt ist (Figur 2, Figur 4). Der Rahmen 2 ~ist im vorderen Teil nach oben offen Eine Anschlagleiste 6 (Figur 2 und 3) bringt als Quertraverse zwischen den beiden Seitenrahmenteilen die notwendige Stabilität.
  • Die Gerätestirnseite ist eine Abdeckung 7, die eine schmale Einführöffnung 8 für die Diskette 37 hat. Unterhalb dieser Öffnung 8 ist ein im Gehäuserahmen 2 gelagerter Führungsschacht 9 für die Diskette 37 angeordnet. Der Schlitz 10 des Schachtes 9 befindet sich im Ruhezustand des Schreib/Lesegebrätes 1 direkt unter der Finführöffnung 8. Der ccht 9 hat beidseitig Kopfleisten 11 und ist gemäß Figur 2 und 3 quer verstellbar gelagert. Die Ruhelage ist durch die Anlage der einen Kopfleiste 11 an der Anschlagleiste 6 gegeben (Figur 2), während die Betriebslage durch die Anlage der anderen Kopfleiste 11 an der Platine 3 bestimmt wird. In dieser Position des Schachtes 9 ist die Einführöffnung 8 durch die linke Kopfleiste 11 verschlossen. Die Stirnseite 11a dieser Kopfleiste ist auffallend farbig markiert. Im Betriebszustand ist diese Markierung in der Einführöffnung 8 sichtbar. Der Schacht 9 hat seitliche Führungen 9a, die mit vertikal gefederten Schiebern (nicht dargestellt) entsprechend der älteren deutschen Patentanmeldung P 29 46 686.2 kombiniert sind und die Führungen 9a nach unten verschließen. Die Führungen 9a sind nur so lang, daß die eingesetzte Diskette 37 gemäß Figur 1 noch um ein gutes Stück über die Abdeckung 7 vorsteht.
  • Durch leichten Druck auf das vorstehende Ende der Diskette 37 ist diese entgegen den Schieberfedern in die gestrichelte Betriebslage bringbar, in der die Schieber verrasten, die Diskette 37 sich in der Abtastposition befindet und ein nicht dargestellter Schalter betätigt wird, über den das Schreib/ Lesegerät 1 automatisch in Betrieb gesetzt wird.
  • Ein Andruckteller 22 als Gegenstück zum konusförmigen Spannteil 21 ist frei drehbar am Ende einer Schwinge 33 befestigt.
  • Der Andruckteller 22 steht in der vorers1ähnten Betrieblaqe der Diskette 37-genau der zentrischen Offntmg 38a in der Schutzhülle 38 cregenüber, während dar Spannteil 21 auf der anderen Seite der Diskette 37 mit seinem Konus auf das ittelloch 39a des Folienspeichers 39 in der Diskette. ausgerichtet ist.
  • Unterhalb des Führungsschachtes 9 ist in an sich bekannter Weise eine Wageneinrichtung 13 auf einer Parallelführung 12 verschiebbar gelagert. Letztere ist auf die Radiallage einer Zugriffsöffnung 38b in der Diskettenhülle 38 ausaerichtet.
  • Auf einem Ausleger der Wageneinrichtung 13 ist ein Schreib/ Lesekopf 16 (Figur 2 und 3) befestigt, der in Figur 1 durch eine abhebbare Ge«enlage 14 verdeckt ist. Das wahl-.eise ab- heben erfolgt mittels eines Elektromagneten 15 gemäß der deutschen Patentanmeldung P 30 47 712.4, während der Schreib/ Lesekopf 16 einschließlich Geqenlage 14 über eine nicht dargestellte Spurwähleinrichtungh1einrichtung gemäß der deutschen Patenten meldung P 30 39 198.1 einstellbar ist. Zum Betätigen und Antrieb der Spannvorrichtung ist ein in der Drehrichtung umsteuerbarer Motor 17 vorgesehen, der in einer Ausnehmung der Platine 3 befestigt ist. Er steht über einen Antriebsriemen 18 (Figur 2 und 3) mit der Antriebsscheibe 19 in Verbindung.
  • Die Figuren 2 und 3 zeigen das Schreib/Lesegerät 1 der Figur 1 im Schnitt 11-11. Die bereits erwähnte Schwinge 33 ist Teil eines Viergelenkgetriebes. Auf spiegelbildlich an der Platine 3 angeflanschte Lagerarme 32 und 31 ist auf der einen Seite die Schwinge 33 und auf der anderen Seite der Platine 3 eine zweite Schwinge 27 schwenkbar befestigt.
  • oberhalb) der S.chwcnklaqerunq sind die beiden cin#cn 27 und 33 über eine durch die Platine 3 geführte Koppelstange 34 miteinander verbunden. Letztere ist durch an den Enden aufgeschraubte Muttern 34a in der Länge einstellbar. Durch eine auf der Koppelstange 34 geführte Druckfeder 35 werden die beiden Schwingen 27 und 33 stets im Abstand der eingestellten Koppelstange 34 gehalten. Dadurch ist gewährleistet, daß beim Verschwenken der einen Schwinge 27 die angekoppelte Schwinge 33 die gleiche Bewegung ausführt. Durch eine offnung in der Platine 3 ist die Schwinge 27 über einen Mitnehmer 36 mit dem quer verstellbaren Führungsschacht 9 verbunden. Der Mitnehmer 36 hat am einen Ende ein Langloch 36a, über das er längsbewe#-lich an der Schwinge 27 befestigt ist. Din Schwinge 27 ist qabelförmig ausgebildet. Zwischen den entsprechenden Enden 27a ist auf Stiften 29 eine Gewindebuchse 23 schwenkbar gelagert, die hrerseSts auf der Laufbuchse 4 verschiebbar gelagert ist.
  • Mit der Gewindebuchse 23 steht eine Flanschmutter 25 in formschlüssigem Eingriff, die am Ende einen Tellerflansch 26 hat.
  • Letzterer raat in das Innere der Antriebsscheibe 19. An der Schwinge 27 angreifende Drehfedern 3q bewirken, daß der Tellerflansch 26 stets in einem reibschlüssigen Kontakt mit der Innenseite der Antriebsscheibe 19 steht. Die Drehfedern 30 sind jeweils in eines der gabelförmigen Enden 27a der Schwinge 27 eingehängt. Ihre Gegenlager finden sie in Federlagern 5, die oberhalb der Enden 27a an der Platine 3 angebracht sind. Der Einhänqepunkt ist dabei so gewählt, daß in der maximalen öffnungsstellung der Spannvorrichtung 21/22 gemäß Figur 1 der Winkels zwischen den nahezu übereinanderliegenden Einhängepunkten der Drehfedern 30 bezogen auf den Drehpunkt der Schwinge 27 einen sehr kleinen positiven Ifert hat, d.h. der Totpunkt nicht überschritten wird. In dieser Stellung des Viergelenkqetriebes ist die in Axialriclltung wirkende Kraftkomponente am geringsten. Auf diesen Punkt wird später noch näher eingegangen.
  • Die Verstellung des Viergelenkgetriebes in die O#ffnungsposition gemäß Figur 2 und in die Spannlage gemäß Figur 3 wird durch die mit der Gewindebuchse 23 in formschlüssigers Eingriff stehende Flanschmutter 25 in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Antriebsscheibe 19 bewirkt. Die Figuren 4 und 6 zeigen in vergrößerter Darstellung die Verstelimittel im Schnitt IV-IV bzw. VI-VI der Figuren 2 bzw. 3, während Figur 5 den Tellerflansch 26 in Blickrichtung auf die Schnittebene V-V zeit. Wie Ficrur 5 und 6 erkennen lassen, hat dieser Tellerflansch nach außen gebogene Federarme 26a. Mit diesen liegt er auch in der Position der Verstellmittel gemäß Figur 6 reibschlüssig an der Innenfläche der Antriebsscheibe 19 an. Die auf der Laufbuchse 4 verschiebbar gelagerteGewindebuchse 23 ist topfförmig ausgebildet und hat innen ein, Gewindeteil 24, auf das die,Flanschinutter 25 aufgeschraubt ist. Anschlagnasen 25a und 25b auf der Flanschmutter 25 in Verbindung mit einem.
  • Anschlagbügel 28 an der Schwinge 27 begrenzen die Axialverschiebung der Flanschmutter 25 gegenüber der Gewindebuchse 23.
  • Im Spannzustand der Figur 3 ist die Flanschmutter 25 bis zur Anlage der Anschlagnase 25b am Anschlagbügel 28 in die achse 23 hineingeschraubt (Figur 6). Die Federarme 26a des iellerflansches 26 liegen in dieser Stellung mit leichtem Druck an der Antriebssci#eibe 19 an. Die Drehrichtung der Scheibe 19 sei im Moment noch so gerichtet, daß die Flanschmutter 25 in die bestehende Anschlaglage gedrängt wird. Mit der Umkehr der Antriebsrichtung wird die Flanschmutter 25 über den reibschlüssigen Kontakt der Federarme 26a mit der Antriebsscheibe 19 mitgenommen. Dabei bewegt sich erstere in einem belastungsfreien Leerhub h gemäß der Steigung des Gewindes 24 auf die Antriebsscheibe 19 zu, bis sie planflächig an dieser anliegt. Dadurch erhöht sich der Reibschluß zwischen dem aus einem entsprechenden tIåterial bestehenden Tellerflansch 26 und der Sntriebsscheibe 19 um ein Vielfaches, so daß eine weitere Mitnahme auch unter Pelastune erfolgt. Dieses führt dazu, daß nunmehr die Gewindebuchse 23 durch die Drehung der in Anschlaglage befindlichen Flanschmutter 25 entgegen den Drehfedern, 30 figur 3) nach links bewegt wird. Diese Bewegung führt zu einem Verschwenken der an die Buchse 23 angelenkten Schwinge 27 und damit zum öffnen der Spannvorrichtung 21/22 über das Viergelenkvetriebe (Figur 2). Die frewequna endet nach einem hub t; der Buchse 23 mit dem Anschlag der Nase 25a am Bügel 28, wodurch die Flanschmutter 25 angehalten wird. Die Antriebsscheibe 19 wird über den Antriebsmotor 17 unter überwinden des relativ geringen Peibmoments weiterqedreht. Mit dem öffnen der Spannvorrichtung erfolgt in an sich bekannter Weise ein automatisches Auslösen der verrasteten Schieber in den Diskettenführungen 9a, die aufgrund ihrer Federung die im Gerät befindliche Diskette 37 aus der Stellung gemäß Fiqur 3 in die Stellung gemäß Figur 2 anheben. Dieses zeigt einerseits an, daß das Gerat sich'im Ruhezustand befindet. Andererseits läßt sich die Diskette 37 nunmehr leicht entnehmen.
  • Wie bereits erwähnt, steht die Schwinge 27 über einen Mitnehmer 36 mit dem Führungsschacht 9 in Verbindung. Wie die Spannlage der Figur 3 erkennen läßt, ragen in dieser Betriebslage sowohl das konusförmige Spannteil 21 als auch der Andruckteller 22 in den Bereich des Schachtschlitzes 10. Während der Aridruckteller 22 durch die Schwenkbewegung des Viergelenkgetriebes relativ weit abgehoben wird, bleibt das konusförmige Spannteil 21 am Ort. Es würde daher bei feststehender Diskettenführung beim Einführen und Auswerfen bzw. Entnehmen der Diskette 37 störend#im Wege sein. Aus diesem Grunde ist der Schacht 9 quer verschiebbar gelagert.
  • Die Verbindung zur Schwinge 27, die symbolisch durch den Mitnehmer 36 dargestellt ist, bewirkt, daß die Bewegung der Schwinge 27 auf den Schacht 9 übertragen wir«. Durch das Langloch 36a im Mitnehmer 36 setzt die Verschiebung des Schachtes 9 jedoch mit einer der Länge des Loches entsprechenden Verzögerung ein. Dadurch wird erreicht, daß der Hub des Schachtes 9 kürzer ist als der des Andrucktellers 22.
  • Dieses hat zur Folge, daß der Schacht 9 eine Mittelstellung zwischen Andruckteller und konusförmigem Spannteil einnimrnt, in der der Schachtschlitz 1o völlig frei ist. Gleichzeitig ist eine in der Abtastlage befindliche Diskette 37, wie in Figur 3 dargestellt, in der linken Anschlaglage des Schachtes 9 gemäß Figur 2 vom Schreib/Lesekopf 16 abgehoben.
  • Dieser ist in den Figuren 2 und 3 aus tJbersichtlichkeitsgründen nur schematisch dargestellt. Aus den gleichen Grunde wurde auf die Darstellung der abhebbaren Gegenlage verzichtet.
  • Wie bereits beschrieben, wird das Schreib/Lesegerät 1 durch das Niederdrücken der Diskette 37 in die qestrichelte Stellung ( Fiq. 1 und 2) in Betrieb gesetzt. In dieser Ausgangslage befinden sich die Verstellmittel 23 und 25 in der bereits beschriebenen Anschlaglage gemäß Figur 4. Durch das vorerwhnt Einschalten des Gurtes 1 wird die Antrlebsscheibe 19 Ser den Motor 17 entgegen der dargestellten Anschlaglage gedreht. Uber den durch die Federn 30 (Figur 2) bewirkten Reibschluß wird die Flanschmutter 25 mitaenomm.en. Dadurch schraubt sich die Gewindebuchse 23 in die Flanschmutter 25.
  • Das Viergelenkgetriebe folgt über die mechanische Verb in dung zwischen der Buchse 23 und der Schwinge 27 dieser Pewegung. Sie endet in er Spannlage des Andrucktellers 22, in er den eingeklemmten Folienspeicher 39 (Figur 1) unter dem Druck der Drehfedern 30 am konusform:igen Spannteil 21 anliegt. In dieser eanspruchur.gsrichtung besteht über die Koppelstange 34 eine starre Verbindung zwischen' den beiden Schwingen 27 und 33. Das bewirkt, daß auch die Bewegung der Gewindebuchse 23 im Moment der erfolgten Spannlage beendet ist. Parallel zum Spannvorgang wird der Führungsschacht 9 über den Mitnehmer 36 in die Anschlaglage an der Platine 3 bewegt. In dieser Stellung ist - wie bereits erwähnt - der Schachtschlitz 10 verschlossen, der Betriebszustand durch die in der Einführöffnung 8 der Abdekkung 7 sichtbare Farbmarkierung angezeigt und die Diskette 37 bzw. der Folienspeicher 39 im Bereich der radialen Zugriffsöffnung 38h (Figur 1) an den Schreib/Lesekopf 16 angelegt. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Flanschrutter 5 mit dem Telerflansch 26 noch plan an der Antriebsscheibe 19 an.
  • Aufgrund des Reibschlusses wird die Flanschmutter 25 weiterhin mitgenommen. Da die Gewindebuchse 23 feststeht, bewegt sich nunmehr die Flanschmutter 25 im Verlauf der weiteren Drehung von der Antriebsscheibe 19 weg. Durch die abgespreizten Federarme 26a wird bis zum Anschlag der Nase 25b gegen den Anschlagbügel 28 ein Reibschluß aufrechterhalten. Figur 6 zeigt diese Endlage, in der das größte, axial wirkende Federmoment auftritt, die Belastung des Antriebs jedoch am geringsten ist, da zusätzlich nur die sehr geringe.Feibung der an der Antriebsscheibe 19 anliegenden Federarme 26a zu überwinden ist. Der Antrieb des Folienspeichers 39 ist also im betriebszustand weitgehend entlastet, was sich auf seine Dimensionierung und den Gleichlauf positiv auswirkt.
  • Die Ausführung der Federung des Viergelenkgetriebes hat den Zweck1 den Antrieb auch in der Offnungsstellunc der Spannvor- richtung 21/22 (Figur 2) weitgehend zu entlasten. Anhand des Diagramms Figur 7 wird dieses näher erläutert. Eine z.B. zwischen der Platine 3 und der Gewindebuchse 23' auf der Laufbuchse 4 angeordnete Druckfeder bewirkt, daß beim Verschieben der Buchse 23 länqs des Hubes H von der einen Endlage gemaß Figur 3 in die andere Endlage gemaß Figur 2 der axiale Federdruck gemäß der gestrichelt dargestellten Linie f zunimmt. Dieses bedeutet, daß die Flanschmutter 25 mit einer Kraft gegen die Antriebsscheibe 19 gedrückt wird, die größer ist als der zum Spannen des Folienspeichers 39 erforderliche Druck. Die Folge ist, daß der Antrieb in der Anschlaglage der Flanschmutter 25 unnötiger Weise ein sehr hohes Reibmoment zu überwinden hat. Durch' die beschriebene Federanordnung wird dieses vermieden. Es sei gemäß Figur 7.angenommen, daß der erforderliche Spanndruck in axialer Richtung 10 N (Newton) beträgt, der über die Drehfedern 30 in der Lage der Figur 3 aufgebracht wird.
  • Die öffnungsbewegunq der Verstellmittel beginnt mit dem Leerhub h der Flansinutter25. Danach beginnt der Verstellhub H in dessen Verlauf der Winkel # (Figur 3) zwischen den Einhängepunkten der Federenden bezogen auf den Drehpunkt der Schwinge 27 immer kleiner wird. Obwohl die Spannung der Drehfedern 30 zunimmt, verringert sich die in axialer Richtung wirkende Komponente mit zunehmend kleiner werdenden Winkel #.
  • Die Kurve f2 zeigt die Abnahme der in Achsrichtung auf die Schwinge 27 einwirkend Kraftkomponente, die am Ende des Hubes H bei unserem Beispiel nur noch 3 N beträgt. In dieser Stellung (Figur a ist der Winkels gerade noch so groß, daß sich die Schwinge 27 noch außerhalb der Totpunktlage der Drehfedern 3o befindet.
  • 9 Patentansprüche Leerseite

Claims (9)

  1. Patentansprüche -# S Schreib/tesegerät für Disketten mit einer Führung für die Diskette, einer konzentrischen Spannvorrichtung -für den magnetischen Folienspeicher in der Diskette, bestehend aus einem angetriebenen konusförmigem Teil und einem frei drehbar gelagerten Andruckteller, einem in der Drehrichtung umsteuerbaren Antrieb und einer radial zur Spannvorrichtung verstellbaren magnetischen Schreib/Leseeinrichtung mit abhebbarer Gegenlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Diskettenführung ein Schacht (9) ist, der zwischen Anschlägen (Leiste 6, Platine 3) quer verstellbar gelagert ist, daß das angetriebene konusförmige Spannteil (20) feststeht und der Andruckteller (22) axial verstellbar ist und daß Mittel (Mitnehmer 36) vorgesehen sind, durch die der Führungsschacht (9) der Bewegung des Andrucktellers (22) mit einer gewissen Verzögerung nachgeführt wird.
  2. 2. Schreib/Lesegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abdeckung (7) mit einer Einführöffnung (8) für die Diskette (37) vorgesehen ist, daß die i;inführöffnung (8) sich im geöffneten Zustand der Spannvorrichtung (21/22) genau mit dem Schlitz (1o) im Führungsschacht (9)deckt und daß im geschlossenen Zustand der Spannvorrichtung (21/22) die Einführöffnung (8) durch das eine Wandungsteil (Kopfleiste 11) des Schachtes (9) verschlossen ist.
  3. 3. Schreib/Lesegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite (11a) des die Einführöffnung (8) verschließenden Wandungsteils (Kopfleiste 11) farbig markiert ist.
  4. 4. Schreib/Lesegerät nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Andruckteller (22) am Ende einer Schwinge (33) frei drehbar befestigt ist, die Teil eines Viergelenkgetriebes (27, 31 bis 35) ist, das um die-Diskettenführung (Schacht 9) her umgreift, und das eine zweite Schwinge (27) hat, die über Verstellmittel (25, 26) reibschlüssig mit dem Antrieb (17, 18, 19) verbunden ist.
  5. 5. Schreib/Lesgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schwingen (27, 33) auf Lagerarmen (31, 32) schwenkbar befestigt sind, die ihrerseits spiegelbildlich an einer in der Mitte des Gerätes (1) vorgesehenen Platine (3) angeordnet sind, daß die beiden Schvingen (27, 33) oberhalb der Schwenklagerung durch eine ih der Länge einstellbare Koppelstange (34) verbunden sind und daß zwischen den beiden Schwingen (27> 33) eine Druckfeder (35) angeordnet ist.
  6. 6. Schreib/Lesegerät nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsschacht (9) mechanisch über einen Mitnehmer (36) mit der Antriebsschwinge (27) verbunden ist, wobei der Mitnehmer (36) einseitig über ein Langloch (36a) längsbeweglich befestigt ist.
  7. 7. Schreib/Lesegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmittel aus einer Gewindebuchse (23) und einer Flanschmutter (25) bestehen, die über ein Gewinde (24) in axialer Richtung zueinander verstellbar sind, daß die Gewindebuchse (23) verdrehunqssicher mit dem Ende der Schwinge (27) verbunden ist, daß die Flanschmutter (25) einen Flanschteller (26) hat, der einer Antriebsscheibe (19) gegenübersteht, die beide durch an der Schwinge (27) angreifende Federkräfte in reibschlüssigem Kontakt miteinander gehalten werden.
  8. 8. Schreib/Lesegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanschmutter (25) zwischen zwei Anschlaglagen (Anschläge 25a, 25b und Anschlagbügel 28) drehbar ist und daß der Tellerflansch (26) mindestens zwei aus der Tellerebene hervorstehende Federarme (26a) hat, die in jeder Betriebslage federnd an der Antriebsscheibe (19) anliegen.
  9. 9. Schreib/LesegerSt nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (27) gabelförmige Enden (27a) hat, zwischen denen die Gewindebuchse (23) auf Stiften (29) schwenkbar gelagert ist und daß zwischen den Enden (27a) der Schwinge (27) und zwei ortsfesten Federlagern (5) Spreizfedern (Drehfedern 30) derart angeordnet sind-, daß in der geöffneten Stellung der Spannvorrichtung (21/ 22) der Winkel (d9) zwischen den Einhängepunkten der Spreizfedern (3c) bezogen auf den Drehpunkt der Schwinge (27) nicht ganz Null ist.
DE19813115824 1981-04-18 1981-04-18 Schreib/lesegeraet fuer disketten Withdrawn DE3115824A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3645203C2 (de) * 1985-03-08 1992-07-02 Pioneer Electronic Corp., Tokio/Tokyo, Jp

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