DE3537237C2 - Vakuumbremskraftverstärker - Google Patents
VakuumbremskraftverstärkerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vakuumbremskraftverstärker
mit einer gegenüber dem Unterdruckgehäuse abgedichteten
beweglichen Wand, die durch einen Membranteller und eine
am Membranteller teilweise anliegende Rollmembran ge
bildet ist, und einer mit einem Bremspedal gekoppelten
Kolbenstange zum Betätigen eines Steuerventils, das eine
Arbeitskammer des Bremskraftverstärkers wahlweise mit
Unterdruck oder höherem Differenzdruck verbindet und
einen in einem Steuerventilgehäuse axial verschiebbaren
Steuerventilkolben aufweist, der unter Zwischenschaltung
eines Reaktionselementes auf das Ende einer Druckstange
einwirkt, wobei die Rollmembran das Steuerventilgehäuse
dichtend umgreift und mittels eines Randwulstes in einer
Umfangsnut des Steuerventilgehäuses eingespannt ist und
wobei in einem durch die zylindrische Oberfläche des
Steuerventilgehäuses und ein Halsteil des Unterdruck
gehäuses gebildeten Ringraum ein einen ersten Ring auf
weisendes, auf dem Steuerventilgehäuse unverschiebbar
gehaltenes Halteelement angeordnet ist, an dem sich
axial erstreckende Schlitze ausgebildet sind und das in
einer senkrecht zur Steuerventil- bzw. Unterdruckge
häuselängsrichtung stehenden Ebene angeordnet ist, die
durch sich radial erstreckende Luftführungskanäle
verläuft.
Ein derartiger Vakuumbremskraftverstärker ist aus der DE
34 11 027 A1 bekannt. Das im Bereich der Luftführungskanäle
verankerte Halteelement trägt bei dem vorbekannten
Vakuumbremskraftverstärker ein Luftleitelement, das die
Luftströmung im Lufteintrittsbereich beeinflußt. Bei dem
bekannten Bremskraftverstärker besteht jedoch unter
bestimmtem Bedingungen die Gefahr des Ausknüpfens der
Rollmembran aus der Umfangsnut, die seine Funktions
sicherheit erheblich beeinträchtigt. Diese Gefahr tritt
insbesondere infolge von Staudruck im Unterdruckgehäuse
durch Betätigung des Bremsgerätes ohne Unterdruck bzw.
mit verschlossenen Rückschlagventilabgängen sowie durch
Einleitung eines Überdrucks bei Fehlzündungen im Motor
auf, da aufgrund des im Unterdruckgehäuse herrschenden
Druckes eine in radialer Richtung wirkende Kraftkom
ponente entsteht, die es versucht, den Ringwulst der
Rollmembran aus der Umfangsnut des Steuerventilgehäuses
herauszuziehen.
Aus der GB 1 486 609 ist ein Vakuumbremskraftver
stärker bekannt, bei dem ein ringförmiges Halteelement
vorgesehen ist, das der radialen Sicherung des Rand
wulstes der Rollmembran dient. Das Halteelement ist
dabei in einer in der Oberfläche des Steuerventil
gehäuses ausgebildeten Ringnut befestigt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Vakuumbremskraftverstärker mit den gattungsgemäßen
Merkmalen so auszugestalten, daß unter Beibehaltung der
Bauart und der Geräte-Kenndaten dessen Betriebssicher
heit bei Verwendung der ohnehin vorhandenen Teile
gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Halteelement einen zweiten Ring aufweist, der durch
die Schlitze begrenzende Stege mit dem ersten Ring
verbunden ist und den Randwulst der Rollmembran gegen
die Wirkung von Radialkräften sichert. Die radial
innenliegende Fläche des zweiten Ringes liegt dabei
vorzugsweise an der radial außenliegenden Oberfläche des
Randwulstes an, bzw. ist im Abstand von der radial
außenliegenden Oberfläche des Randwulstes angeordnet.
Die zwischen den Stegen gebildeten Schlitze gewähr
leisten eine funktionsgerechte Belüftung des Gerätes.
Um einen festen Sitz des Halteelementes auf dem
Steuerventilgehäuse zu gewährleisten, weist der erste
Ring wenigstens zwei gegenüberliegende, sich radial nach
innen erstreckende kreissegmentförmige Vorsprünge auf,
die in die Luftführungskanäle einrasten und das Halte
element gegen axiales Verschieben sichern.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung
besteht darin, daß am Halteelement ein Luftfilter- bzw.
Dämpfungselement, vorzugsweise ein Polyurethan-Schaum
ring, vorgesehen ist, wobei die axial verlaufenden Stege
eine im wesentlichen ringförmige Fläche bilden, die als
Anlagefläche für das Luftfilter- bzw. Dämpfungselement
dient.
Die Erfindung ist im nachfolgenden Text anhand von zwei
Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei einander
entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen sind.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch einen mit den
erfindungsgemäßen Halteelement ausgestatteten
Vakuumbremskraftverstärker,
Fig. 2 eine Teildarstellung einer Weiterbildung des
erfindungsgemäßen Gegenstandes,
Fig. 3 ein Halteelement zur radialen Sicherung des
Randwulstes der Rollmembran im Teilschnitt, und
Fig. 4 eine Einbaustudie des Haltelementes nach
der Erfindung.
Der Bremskraftverstärker gemäß Fig. 1 und 2 weist ein
Unterdruckgehäuse 1 auf, das durch eine axial bewegliche
Wand 2 in eine Arbeitskammer 3 und eine Unterdruckkammer 4
unterteilt ist. Die axial bewegliche Wand 2 besteht aus
einem aus Blech tiefergezogenen Membranteller 5 und einer
daran anliegenden flexiblen Membran 6, die nicht näher
dargestellt zwischen dem äußeren Umfang des Membrantellers
5 und dem Unterdruckgehäuse 1 eine Rollmembran als Ab
dichtung bildet.
Ein durch eine Kolbenstange 8 betätigbares Steuerventil 9
weist einen mit der Kolbenstange 8 verbundenen Steuer
ventilkolben 10 auf, der in einem Steuerventilgehäuse 11
Ventilöffnungen in der Weise freigibt, daß die Arbeits
kammer 3 in der dargestellten, nicht betätigten Stellung
mit der Unterdruckkammer 4 über seitlich im Steuerventil
gehäuse 11 verlaufende Luftführungskanäle 12 verbunden
ist, die stirnseitig am Umfang des Steuerventilgehäuses 11
ausmünden. Bei einer Betätigung des Steuerventils 9, d. h.,
bei einer axialen Verschiebung der Kolbenstange 8, wird
die Verbindung von der Unterdruckkammer 4 zur Arbeits
kammer 3 unterbrochen; die Arbeitskammer 3 wird mit der
Atmosphäre verbunden, so daß sich die bewegliche Wand 2
zur Unterdruckkammer 4 hin bewegt.
Die Bremskraft wird über eine in einer stirnseitigen
Vertiefung des Steuerventilgehäuses 11 aufgenommene,
gummielastische Reaktionsscheibe 13 und über eine Druck
stange 14, die einen Kopfflansch 15 aufweist, auf einen
Betätigungskolben eines (nicht dargestellten) Haupt
zylinder der Bremsanlage übertragen, der am unterdruck
seitigen Ende des Bremskraftverstärkers angebracht ist.
Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Druckfeder, die
sich an der vakuumseitigen Stirnwand des Unterdruck
gehäuses 1 und an einem Flansch abstützt, hält die be
wegliche Wand 2 in der gezeigten Ausgangsstellung.
Bei Betätigung des Bremspedals wird die Kolbenstange 8 mit
dem Ventilkolben 10 entgegen der Kraft einer Feder 24 nach
links verschoben. Dabei drückt die Feder 24 des Teller
ventils 23 dieses nach links auf den Sitz 22 im Steuer
ventilgehäuse 11 und der Luftführungskanal 12 wird ver
schlossen. Im weiteren Verlauf der Bewegung wandert der
Sitz 18 am Ventilkolben 10 vom Tellerventil 23 weg, der
Außenluftdurchlaß 26 wird geöffnet. Jetzt ist für die
atmosphärische Luft der Weg durch den Außenluftdurchlaß 26
im Steuerventilgehäuse 11 zur rechten Seite des Ventil
kolbens 10 frei, wodurch das Vakuum in der Arbeitskammer 3
abgebaut wird. Die infolge der nun rechts und links der
beweglichen Wand 2 herrschenden Druckdifferenz entstehende
Kraft verschiebt diese entgegen der Kraft der Druckfeder
nach links, ebenso die Druckstange 14 und den Kolben im
Hauptzylinder. Der sich nach Überfahren der Ausgleichs
bohrung durch die Primärmanschette im Hauptzylinder auf
bauende Druck übt über den Kolben und die Druckstange 14
eine Reaktionskraft auf die Reaktionsscheibe 13 ent
sprechend dem Übersetzungsverhältnis aus. Der Reaktions
druck wird ebenfalls auf den Ventilkolben 10 übertragen,
wodurch dieser nach rechts verschoben wird und sich mit
seinem Sitz 18 dichtend auf das Tellerventil 23 aufsetzt.
Damit sind Luftführungskanal 12 und Außenluftdurchlaß 26
geschlossen. Der Ventilkolben 10 hat hiermit seine soge
nannte Bereitschaftsstellung eingenommen.
Bei Vollbremsung erfolgt die ständige Öffnung des Außen
luftdurchlasses, wodurch sich die maximal erreichbare
Druckdifferenz an der beweglichen Wand 2 und damit der
maximale Unterstützungsdruck einstellt. Der Aussteuerdruck
des Gerätes ist hiermit erreicht. Ein noch größerer Druck
im Hauptzylinder kann jetzt nur noch durch zusätzliche
Kraft auf die Kolbenstange 8 durch die Fahrerfußkraft er
zielt werden. Bei vollkommener Zurücknahme des Bremspedals
kehrt der Ventilkolben 10 in seine Ausgangsstellung
zurück, wobei der Außenluftdurchlaß 26 geschlossen und der
Vakuumdurchgang 1, 27, 28 ständig geöffnet ist. Infolge des
sich zwangsläufig damit ergebenden Vakuumausgleichs an der
beweglichen Wand 2 wird auf diese keine Kraft mehr aus
geübt und die Rückstellkraft der im Bremsverstärkergehäuse
1 angeordneten Feder reicht aus, die bewegliche Wand 2 in
ihre Lösestellung zurückzubringen. Damit fährt auch der
Kolben des Hauptzylinders in seine Lösestellung zurück.
Baut sich nun, z. B. bei Betätigung des Bremsgerätes ohne
Unterdruck oder mit verschlossenen Vakuumdurchgängen
12, 27, 28, in der Unterdruckkammer 4 Staudruck auf, so ent
steht eine in radialer Richtung des Bremskraftverstärkers
gerichtete Kraftkomponente. Unter der Wirkung dieser
Radialkraft kann die Rollmembran 6, die mittels ihres
Randwulstes 38 in einer Umfangsnut des Steuerventil
gehäuses 11 eingespannt ist, aus der Nut geknöpft werden,
wodurch der Bremskraftverstärker außer Betrieb gesetzt
wird.
Um das Ausknöpfen oder Herausrutschen der Rollmembran 6
aus der Umfangsnut des Steuerventilgehäuses 11 zu ver
hindern, ist ein Haltelement 35 vorgesehen, das in einem
durch die Oberfläche des Steuerventilgehäuses 11 und einem
Halsteil 31 der hinteren Unterdruckgehäuseschale 29 ge
bildeten Ringraum b angeordnet ist und den Randwulst 38
der Rollmembran 6 gegen die Wirkung der Radialkraft
sichert.
Aus den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, daß das Steuer
ventilgehäuse 11 einen quer zur Gerätelängsachse ver
laufenden Luftführungskanal 27 aufweist, der den Ventil
raum 28 hinter dem Steuerventil 9 mit der Arbeitskammer 3
verbindet und durch den bei Betätigung des Bremspedals die
Außenluft strömt. In diesem Luftführungskanal 27 ist das
Haltelement 35 auf dem Steuerventilgehäuse 11 axial un
verschiebbar gehalten.
Wie die Fig. 2 zeigt, kann das Haltelement 35 gleichzeitig
vorzugsweise als Halter eines Luftfilter- bzw. Dämpfungs
elementes 36 dienen, dessen Aufgabe vor allem darin be
steht, die bei schnellem Einströmen der Außenluft in die
Arbeitskammer 3 durch hohe Strömungsgeschwindigkeiten be
dingten Geräusche zu reduzieren. Das Dämpfungselement 36
kann dabei mit Vorteil durch einen Polyurethan-Schaumring
gebildet sein, der auf die in die Arbeitskammer 3 mit
hoher Geschwindigkeit einströmende Außenluft dämpfend
wirkt, so daß die Luft gezwungen wird, sich vor dem
Polyurethan-Schaumring zu verteilen, und ihn mit
niedrigerer Geschwindigkeit zu durchströmen.
Das in Fig. 3 im Teilschnitt gezeigte Haltelement 35 ist
dabei durch einen ersten Ring 41 sowie einen zweiten Ring
42 gebildet, wobei die beiden Ringe 41, 42 in axialem Ab
stand voneinander koaxial angeordnet und mittels einer
Vielzahl von sich axial zwischen den beiden Ringen 41, 42
erstreckenden Stegen 43 miteinander verbunden sind. Die
zwischen den einzelnen Stegen 43 entstehenden Schlitze 44
ermöglichen dabei eine für einwandfreie Funktion des
Bremsgerätes erforderliche Belüftung desselben.
Fig. 4 zeigt schließlich eine Einbaustudie des Halte
elementes 35 im Unterdruckgehäuse 1 des Vakuumbremskraft
verstärkers nach der Erfindung. Der Figur sind auch zwei
gegenüberliegende, kreissegmentförmige Vorsprünge 45 zu
entnehmen, die an der radial innenliegenden Fläche des
zweiten Ringes 42 vorgesehen sind. Die Vorsprünge 45
rasten im eingebauten Zustand des Haltelementes 35 in die
sich im Steuerventilgehäuse 11 radial erstreckenden Luft
führungskanäle 27 ein und stützen sich an der Wandung der
Luftführungskanäle 27 ab. Obwohl die in der Zeichnung dar
gestellte Anordnung einen geringen Abstand zwischen der
Oberfläche des Randwulstes 38 und der radial innen
liegenden Fläche 46 des ersten Ringes 41 aufweist, ist es
auch denkbar, daß der erste Ring 41 mit seiner radial
innenliegenden Fläche 46 unmittelbar am Randwulst 38 der
Rollmembran 6 anliegt.
Claims (6)
1. Vakuumbremskraftverstärker mit einer gegenüber dem
Unterdruckgehäuse abgedichteten beweglichen Wand,
die durch einen Membranteller und eine am Membran
teller teilweise anliegende Rollmembran gebildet
ist, und einer mit einem Bremspedal gekoppelten
Kolbenstange zum Betätigen eines Steuerventils, das
eine Arbeitskammer des Bremskraftverstärkers wahl
weise mit Unterdruck oder höherem Differenzdruck
verbindet und einen in einem Steuerventilgehäuse
axial verschiebbaren Steuerventilkolben aufweist,
der unter Zwischenschaltung eines Reaktionselementes
auf das Ende einer Druckstange einwirkt, wobei die
Rollmembran das Steuerventilgehäuse dichtend um
greift und mittels eines Randwulstes in einer Um
fangsnut des Steuerventilgehäuses eingespannt ist
und wobei in einem durch die zylindrische Oberfläche
des Steuerventilgehäuses und ein Halsteil des
Unterdruckgehäuses gebildeten Ringraum ein einen
ersten Ring aufweisendes, auf dem Steuer
ventilgehäuse unverschiebbar gehaltenes Halteelement
angeordnet ist, an dem sich axial erstreckende
Schlitze ausgebildet sind und das in einer senkrecht
zur Steuerventil- bzw. Unterdruckgehäuselängs
richtung stehenden Ebene angeordnet ist, die durch
sich radial erstreckende Luftführungskanäle
verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß
das Halteelement (35) einen zweiten Ring (41)
aufweist, der durch die Schlitze (44) begrenzende
Stege (43) mit dem ersten Ring (42) verbunden ist
und den Randwulst (38) der Rollmembran (6) gegen die
Wirkung von Radialkräften sichert.
2. Vakuumbremskraftverstärker nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die radial innen
liegende Fläche (46) des zweiten Ringes (41) an der
radial außenliegenden Oberfläche des Randwulstes
(38) anliegt.
3. Vakuumbremskraftverstärker nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die radial innen
liegende Fläche (46) des zweiten Ringes (41) im Ab
stand von der radial außenliegenden Oberfläche des
Randwulstes (38) angeordnet ist.
4. Vakuumbremskraftverstärker nach einem der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der erste Ring (42) wenigstens zwei gegen
überliegende, sich radial nach innen erstreckende
kreissegmentförmige Vorsprünge (45) aufweist, die in
die Luftführungskanäle (27) einrasten und das Halte
element (35) gegen axiales Verschieben sichern.
5. Vakuumbremskraftverstärker nach einem der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß am Halteelement (35) ein Luftfilter- bzw.
Dämpfungselement (36), vorzugsweise ein Polyurethan-
Schaumring, vorgesehen ist.
6. Vakuumbremskraftverstärker nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die axial ver
laufenden Stege (43) eine im wesentlichen ring
förmige Fläche bilden, die als Anlagefläche für das
Luftfilter- bzw. Dämpfungselement (36) dient.
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