DE3437573A1 - Oe-friktionsspinnmaschine - Google Patents
Oe-friktionsspinnmaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/04—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
- D01H4/16—Friction spinning, i.e. the running surface being provided by a pair of closely spaced friction drums, e.g. at least one suction drum
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Description
3Α37573
OE-Friktionsspinnmaschine
Die Erfindung betrifft eine OE-Friktionsspinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnaggregaten, die jeweils zwei nebeneinander
angeordnete, gleichsinnig angetriebene Walzen enthalten, die miteinander einen zur Garnbildung dienenden Keilspalt bilden,
dem eine zum Halten des entstehenden Garns in dem Keilspalt dienende Saugeinrichtung zugeordnet ist, die an eine Unterdruckversorgungseinrichtung
angeschlossen ist.
Es ist eine Vorrichtung zum OE-Friktionsspinnen mit einem einzelnen Spinnaggregat bekannt (EP-OS 34 427) , bei welchem ein
zur Garnbildung dienender Keilspalt aus zwei nebeneinander angeordneten, gleichsinnig antreibbaren Walzen gebildet wird.
Eine der beiden Walzen besitzt eine perforierte Mantelfläche und einen in ihrem Inneren angeordneten Saugeinsatz, der mit
einem Saugschlitz auf den Bereich des Keilspaltes gerichtet ist. Der Saugeinsatz ist an eine Unterdruckversorgungseinrichtung
angeschlossen. Bei einem Garnbruch wird von einem Garnwächter die Zufuhr des zu verspinnenden Fasermaterials
unterbrochen, während alle übrigen .Antriebe und Einrichtungen weiterlaufen. Im Innern des Saugeinsatzes der perforierten
Walze ist eine Vorrichtung angeordnet, durch welche der Saugschlitz kontinuierlich verschlossen werden kann, wodurch
für ein Anspinnen ein Garnende in den Bereich des Keilspaltes hereingesaugt werden soll. Anschließend, zum eigentlichen
Anspinnen, wird der Saugschlitz wieder freigegeben und die Faserzuspeisung eingeschaltet. Eine Produktionsmaschine müßte
aus einer Vielzahl derartiger Vorrichtungen zusammengesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine OE-Friktionsspinnmaschine mit einer Vielzahl von
Spinnaggregaten so auszubilden, daß einerseits ein möglichst einfacher Aufbau erhalten wird, und daß andererseits die
einzelnen Spinnaggregate individuell bedient werden können, ohne daß dadurch der Betrieb der benachbarten Spinnaggregate
beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Saugeinrichtungan
der Spinnaggregate an eine gemeinsame Unterdruckversorgungseinrichtung über Verbindungsleitungen angeschlossen sind, daß die
Spinnaggregate mit in der Verbindungsleitung zwischen den Saugeinrichtungen und der Unterdruckversorgungseinrichtung
angeordneten Mitteln zum Absperren der Verbindungsleitung versehen sind, die von Mitteln zum überwachen des ersponnenen
Garns bei Garnbruch betätigbar sind, und daß von den Mitteln zum überwachen bei Garnbruch betätigbare Mittel zum wenigstens
annähernden Konstanthalten des Luftdurchsatzes in der Unterdruckversorgungseinrichtung
vorgesehen sind.
Um einen möglichst einfachen Aufbau einer OE-Friktionsspinnmaschine zu gewährleisten, wird eine gemeinsame
Unterdruckversorgungseinrichtung vorgesehen, an die die Saugeinrichtungen der einzelnen Spinnaggregate angeschlossen
sind. Um zu verhindern, daß bei einem Garnbruch eventuell noch in dem Keilspalt verbliebene Faserreste, die nicht mehr abgezogen
werden, zu einer harten Garnraupe zusammengedreht werden und gegebenenfalls zu Beschädigungen führen, wird vorgesehen,
daß mit einem Garnbruch auch die Saugeinrichtung des betreffenden Spinnaggregates abgeschaltet wird. Die eventuell in dem
Keilspalt noch vorhandenen Paserreste werden dann nicht mehr in
den Keilspalt hineingesaugt. Da die Wirkung der Saugeinrichtungen an den einzelnen Spinnaggregaten einen
wesentlichen Einfluß auf die Spinnbedingungen und damit auf das erzeugte Garn haben, wird gleichzeitig vorgesehen, daß auch
dann, wenn an mehreren Spinnaggregaten ein Garnbruch
aufgetreten sein sollte und deshalb die entsprechenden Saugeinrichtungen abgesperrt wurden, an den übrigen
Spinnaggregaten keine erhöhte Saugwirkung mit einem erhöhten Luftdurchsatz auftritt, so daß die Spinnbedingungen an diesen
Spinnaggregaten nicht verändert werden. Dies ist insbesondere beim Ingangsetzen eines OE-Friktionsspinnmaschine von Vorteil,
wenn die einzelnen Spinnaggregate hintereinander angesponnen werden. Würde nicht vorgesehen, daß der Luftdurchsatz in der
Unterdruckversorgungseinrichtung u\A damit auch in den bereits
angesponnenen Spinnaggregaten konstant gehalten wird, so würden sich unterschiedliche Wirkungen der Saugeinrichtungen der
bereits angesponnenen Saugaggregate ergeben, die zu erheblichen Änderungen der ersponnenen Garnqualitäten führen würden.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß jedes Spinnaggregat mit einer Hilfssaugeinrichtung ausgerüstet ist,
die von den Mitteln zum überwachen bei einem Garnbruch anstelle der Saugeinrichtung mit der Unterdruckversorgungseinrichtung
verbindbar sind und die auf wenigstens annähernd den gleichen Luftmengendurchsatz wie die Saugeinrichtungen ausgelegt sind.
Dadurch wird sichergestellt, daß auch dann, wenn wegen Garnbruch oder bei einem Anfahren der Spinnmaschine die
Saugeinrichtungen von mehreren Spinnaggregaten abgesperrt sind, der gleiche Luftmengendurchsatz an den einzelnen
Spinnaggregaten und damit in der gesamten Unterdruckversorgungseinrichtung gewährleistet ist. Der Gesamtlufthaushalt wird
somit konstant gehalten, so daß auch der Lufthaushalt an jedem einzelnen Spinnaggregat unverändert ist.
Bei einer einfachen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß jedes Spinnaggregat mit wenigstens einer als
Hilfssaugeinrichtung dienenden und anstelle der Saugeinrichtung mit der Unterdruckversorgungseinrichtung verbindbaren Zuluftöffnung
versehen ist. Eine derartige Zuluftöffnung ist durch
eine entsprechende Querschnittsbemessung in einfacher Weise so einstellbar, daß durch sie bei gleichem angelegtem Unterdruck
·"'··' "·'■■' '··' : 3Α37573
auch die gleiche Luftmenge wie durch die Saugeinrichtung angesaugt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Zuluftöffnung an einen Kanal anschließt, dessen Mündung auf
den Keilspalt gerichtet ist. Damit wird der Hilfssaugeinrichtung eine zusätzliche Funktion erteilt, nämlich
eine Reinigungsfunktion, durch die der Bereich des Keilspaltes bei einem Garnbruch abgesaugt wird. Es ist somit möglich, die
bei einem Garnbruch in dem Bereich des Keilspaltes verbliebenen Restfasern abzusaugen, die nicht mehr von der Wirkung der
Saugeinrichtung in dem Keilspalt gehalten sind. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Zuluftöffnung
mit einem Kanal verbindbar ist, dessen Mündung im Bereich einer Zuführ- und Auflöseeinrichtung liegt. Damit kann über die
Hilfssaugeinrichtung eine weitere Funktion erfüllt werden, nämlich die Funktion des Reinigens der Zuführ- und Auflöseeinrichtung.
Um die Reinigung sowohl des Keilspaltes als auch der Zuführ- und Auflöseeinrichtung zu verstärken, kann in Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen werden, daß jeweils der Mündung der betreffenden Kanäle Preßluftdüsen zugeordnet sind,
die bei einem Garnbruch geöffnet werden, so daß die Reinigung dann durch austretende Preßluft unterstützt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß
die Mündung des Kanals in Verlängerung des Keilspaltes vorzugsweise auf der einer Garnabzugsvorrichtung abgewandten Seite
angeordnet ist. Damit kann dieser Hilfssaugeinrichtung eine
weitere Funktion während des Anspinnvorgangs übertragen werden, da dann durch diese Hilfssaugeinrichtung das in den Bereich des
Keilspaxtes für das Anspinnen zurückzuführende Garnende angesaugt wird. Um die Hilf ssaugeinrichtung auch weiterhin bei dem
Anspinnvorgang ausnutzen zu können, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Mittel zum Absperren
der Saugeinrichtung und die Mittel zum Anschließen der an den in der Nähe des Keilspaltes mündenden Kanal angeschlossenen
Hilfssaugeinrichtung in eine Zwischenstellung schaltbar sind,
in welcher die Saugeinrichtung und die Hilfssaugeinrichtung an die Unterdruckerzeugungseinrichtung angeschlossen sind. Da
dieser Betriebszustand nur jeweils an einem Spinnaggregat auftritt, wird der Gesamtlufthaushalt nicht nennenswert gestört,
so daß eine kurzzeitig erhöhte Ansaugung zulässig ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist als Mittel zum Absperren und Verbinden der Saugeinrichtung und der
Hilfssaugeinrichtung von und mit der Unterdruckversorgungseinrichtung
ein Schieberventil vorgesehen, das durch einen von einem Garnwächter gesteuerten Elektromagneten betätigbar ist.
Hierdurch ergibt sich eine einfache und wirkungsvolle Konstruktion. In vorteilhafter Ausgestaltung wird dabei vorgesehen, daß
der Elektromagnet derart angeordnet ist, daß er den mittels einer Feder gespannten Schieber in der Betriebsstellung verriegelt.
Der Elektromagnet braucht dann nicht ständig gegen die Feder wirken, sondern nur im Falle eines Garnbruches zum
Entriegeln des Schiebers erregt werden. Vorteilhaft ist es dann auch, daß dem Schieber ein Betätigungselement zugeordnet ist,
das jeweils aus dem Spinnaggregat herausragt, über dieses
Betätigungselement ist dann der Schieber bei einem Anspinnvorgang von einem dem betreffenden Spinnaggregat zustellbaren
und den Anspinnvorgang steuernden Wartungsgerät betätigbar.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsformen und den Unteransprüchen.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Teils einer OE-
Friktionsspinnraaschine mit einer Vielzahl nebeneinander
angeordneter Spinnaggregate,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein Spinnaggregat im Bereich
von zwei nebeneinander angeordneten Walzen, die
von zwei nebeneinander angeordneten Walzen, die
einen Keilspalt bilden in größerem Maßstab,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines einzelnen Spinnaggregates,
Fig. 4 eine Einzelheit eines Spinnaggregates mit einer gegenüber Fig. 3 abgewandelten Ausbildung,
Fig. 5 einen Schnitt ähnlich Fig. 3 durch eine weitere abgewandelte Ausführungsform mit einer zusatz liehen
Reinigungsmöglichkeit für die Zuführ- und Auflöseeinrichtung,
Fig. 6 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform
eines erfindungsgemäß ausgebildeten Spinnaggrega tes mit einer Reinigungsmöglichkeit für die Zuführ-
und Auflöseeinrichtung, die unabhängig be tätigbar ist, und
Fig. 7A, 7B, 7C, 7D
verschiedene Stellungen eines Ventilschiebers '\ der Ausführungsform nach Fig. 6, durch die die
Saugeinrichtung und die Hilfssaugeinrichtung jeweils mit einer für alle Spinnaggregate einer
Maschinenseite gemeinsamen Unterdruckquelle wahlweise verbindbar sind.
•i Die OE-Friktionsspinnmaschine nach Fig. 1 besitzt eine Vielzahl
ί nebeneinander angeordneter Spinnaggregate 1, die jeweils untereinander gleich ausgebildet sind. Vorzugsweise ist eine
Reihe von Spinnaggregaten 1 auf jeder Maschinenseite vorgesehen. Jedem Spinnaggregate 1 ist eine Kanne 2 mit einem Faserband
3 zugeordnet, welches in das Spinnaggregat 1 eingeführt ψ und dort zu einem Garn 5 versponnen wird. Das ersponnene Garn 5
'ζ.- wird mittels einer Abzugseinrichtung 6 aus jedem Spinnaggregat
j 1 abgezogen. Die Abzugseinrichtungen 6 bestehen jeweils aus
• «fr»
• · r
einer für jedes Spinnaggregat 1 einzelnen Druckwalze 8, die mit einem in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden, angetriebenen
Zylinder 7 zusammen arbeiten. Anschließend wird das Garn 5 auf eine Auflaufspule 9 aufgewickelt, die auf einer in Maschinenlängsrichtung
durchlaufenden Walze 10 aufliegt und von dieser angetrieben wird.
Jedes Spinnaggregat 1 enthält eine Zuführwalze 12, die in nicht naher dargestellter Weise mit einem Zuführtisch zusammen
arbeitet und das Faserband 3 einzieht. Das Faserband 3 wird einer schneller laufenden Auflösewalze 13 dargeboten, die das
Faserband 3 zu einzelnen Fasern auflöst, die über einen Faserzuführkanal 14 einem Keilspalt 17 zugeführt werden, der
von zwei dicht nebeneinander und parallel zueinander angeordneten und gleichsinnig angetriebenen Walzen 15 und 16 gebildet
wird. Wenigstens eine der beiden Walzen, bei der Ausführungsform nach Fig. 1 die Walze 15, ist über ein Saugrohr 18 an
einen in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Unterdruckkanal 11 angeschlossen. Der Unterdruckkanal 11 erstreckt sich über
jeweils eine Maschinenseite bis zu dem Headstock der Maschine und ist dort mit einem Sauggebläse versehen.
Der Faserzuführkanal 14 (Fig. 2) ist Bestandteil eines den Bereich des Keilspaltes 17 wenigstens teilweise abdeckenden
Gehäuses 19. Der Faserzuführkanal 14 erstreckt sich mit seiner Mündung 20 schlitzartig in Längsrichtung des Keilspaltes 17 und
besitzt hierzu einen relativ geringen Abstand. Die beiden Walzen 15 und 16 werden gleichsinnig angetrieben. Der Antrieb
erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel über einen Tangentialriemen 21, der in Richtung des Pfeiles 22 in Längsrichtung der Maschine
durchläuft und der gegen die Mantelflächen beider Walzen 15
und 16 anläuft. Die in den faserführenden Keilspalt 17 hineindrehende Walze 15 besitzt eine perforierte Mantelfläche. In
ihrem Inneren befindet sich ein rohrförmiger Saugeinsatz 18, der mit einem axial gerichteten Saugschlitz 23 versehen ist,
der auf den Bereich des Keilspaltes 17 gerichtet ist. Der
Saugeinsatz 18 ist an den Unterdruckkanal 11 angeschlossen. Die aus dem Keilspalt 17 herausdrehende Walze 16 kann entsprechend
der Walze 15 als Saugwalze ausgebildet sein, d.h. mit einem Saugeinsatz 18 und einem in Richtung des Keilspaltes 17 weisenden
Saugschlitz 23 versehen sein. Bei der dargestellten A'isführungsform
ist jedoch vorgesehen, daß diese Walze 16 als sogenannte Festwalze ausgebildet ist, d.h. eine geschlossene
Mantelfläche aufweist. Die Walzen 15 und 16 werden in nicht näher dargestellter Weise mit Wälzlagern unmittelbar auf Rohren
gelagert, d.h. dem Saugeinsatz 18 oder einem ähnlichen Rohr.
Aufgrund der Ansaugung über den Saugeinsatz 18 und den Saugschlitz 23 entsteht in dem Bereich des Keilspaltes 17 ein
nach innen in die Walze 15 hineingerichteter Luftstrom, der einerseits dazu dient, daß das entstehende Garn 5 in dem
Keilspalt 17 gehalten wird, und der andererseits dafür sorgt, daß der Fasertransport in dem Faserzuführkanal 14 wenigstens
unterstützt wird.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die die Zuführwalze 12 und die Auflösewalze 13 enthaltende Zuführ- und Auflöseeinrichtung
unterhalb der Walzen 15 und 16 und zur Bedienungsseite hin versetzt angeordnet, d.h. zur Seite des faserführenden Keilspaltes
17 hin. Eine die Zuführwalze 12 antreibende Welle ist innerhalb eines Rohres 25 gelagert, das in nicht näher dargestellter
Weise stationär an einem Maschinengestell gehalten ist. An dem der Zuführwalze 12 abgewandten Ende ist die aus dem
Rohr 25 herausragende Welle über eine elektromagnetische Kupplung 26 mit einem Zahnrad 27 verbunden. Das Zahnrad 27
kämmt mit einem Zahnrad 28, das drehfest auf einer angetriebenen Welle 29 angeordnet ist. Die Welle 29 erstreckt sich in
Maschinenlänqsrichtung und besitzt in dem Bereich jedes Spinnaggregates 1 ein entsprechendes Zahnrad 28. Die elektromagnetische Kupplung 26 ist über eine elektrische Leitung 31 an
einen Garr.wächter 30 angeschlossen, der zwischen den Walzen 15 und 16 und der Abzugseinrichtung 6 angeordnet ist. Vorzugsweise
wird ein berührungslos arbeitender Garnwächter 30 vorgesehen, der auf einen Bruch des Garnes 5 anspricht. Bei einem Bruch des
Garnes 5 steuert der Garnwächter 30 die elektromagnetische Kupplung 26 so an, daß diese geöffnet wird. Dadurch wird bei
weiterlaufender Welle 29 die Zuführwalze 12 stillgesetzt, so daß die Zufuhr von Faserband 3 unterbrochen ist.
In dem Gehäuse 19 ist ein Lagergehäuse 32 der Auflösewalze 13 angeordnet. Aus diesem Lagergehäuse 32 ragt der Schaft 33 der
Auflösewalze 13 heraus, der in nicht näher dargestellter Weise von einem in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden
Tangentialriemen angetrieben wird, der alle Auflösewalzen einer Maschinenseite antreibt. Das Gehäuse 19 ist in zweckmäßiger
Weise geteilt ausgeführt, so daß wenigstens der die Mündung 20 des Faserzuführkanals 14 enthaltende Teil von dem Bereich des
Keilspaltes 17 hinweg bev/egt werden kann.
Wie in Fig. 3 weiter dargestellt ist, ist der die beiden Walzen 15 und 16 antreibende Tangentialriemen 21 im Bereich jedes
Spinnaggregates 1 mit einer Andrückrolle 34 im Bereich des Spinnaggregates 1 gespannt.
In der Verbindungsleitung (Fig. 3) zwischen dem Saugeinsatz 18 und dem Unterdruckkanal 11 ist an jedem Spinnaggregat 1 ein
Ventil 35 angeordnet. Das Ventilgehäuse des Ventils 35 enthält einen mit dem Saugeinsatz 18 in Verbindung stehenden Kanal 36,
der über ein Zwischenstück 37 an den Unterdruckkanal 11 angeschlossen
ist. Das Ventil 35 ist als ein Schieberventil ausgebildet. Es besitzt einen Ventilschieber 38, der in Gleitlagern
39 und 40 quer zu dem Kanal 36 verschiebbar j «=t und der mit
einer dem Kanal 36 im Querschnitt entsprechenden Durchgangsbohrung 41 verbunden ist. Diese Durchgangsbohrung 41 gibt in der
dargestellten Betriebsstellung den Kanal 36 frei, so daß der Saugeinsatz 18 an den Saugkanal 36 angeschlossen ist.
Der Ventilschieber 38 ist an seinem freien Ende mit einer Aussparung 42 versehen, in welche ein Betätigungshobel 43
eingreift, der um eine ortsfeste, quer zur Verschieberichtung des Ventiischiebers 38 verlaufende Achse 44 verschwenkbar
gelagert ist. Der Betätigungshebel 43 ist mit einer Druckfeder 45, die sich an einer ortsfesten Stütze 46 abstützt, gegen
einen Anschlag angedrückt. Als Anschlag dient der Stößel 47 eines Elektromagneten 48, welcher über eine elektrische Leitung
49 an den Garnwächter 30 angeschlossen ist. Bei einem Garnbruch steuert der Garnwächter 30 die Elektromagnetkupplung 26 und den
Elektromagnetkolben 48 gleichzeitig an, so daß einerseits die Faserbandzufuhr unterbrochen wird und andererseits der Ventilschieber
38 in Richtung des Pfeiles 24 verschoben wird, so daß der Saugeinsatz 18 von dem Unterdruckkanal 11 abgetrennt wird.
Das Ventil 35 enthält einen weiteren Kanal 51, der über eine öffnung 52 vor dem Ventilschieber 38 mit dem Kanal 36 und somit
mit dem Unterdruckkanal 11 verbunden ist. Der Kanal 51 führt über eine Mündung 53 ins Freie. Der Ventilschieber 38 wird beim
Verschließen des Kanals 36 soweit in das Ventilgehäuse, das eine entsprechende Führung 50 aufweist, hineinbewegt, daß die
Durchgangsbohrung 41 in den Bereich des Kanals 51 gelangt. Damit wird praktisch gleichzeitig mit dem Absperren des Sau-
:: geinsatzes 18 der Kanal 51 mit dem Unterdruckkanal 11 verbun-
) den. Der Kanal 51 i,st durch Wahl seines Querschnittes und
* seiner Länge bezüglich seines Strömungswiderstandes so ausgeq
legt, daß durch ihn bei gleichem anliegendem Unterdruck die U gleiche Luftmenge angesaugt wird.
im Wie aus Fig. 3 weiter zu ersehen ist, liegt die Mündung 53 des
H Kanals 51 in Verlängerung des Keilspaltes 17, und zwar auf der !* der Garnabzugsvorrichtung 6 abgewandten Seite der Walzen 15 und
16. Dadurch wird erreicht, daß eventuell nach einem Garnbruch in dem Bereich des Keilspaltes 17 befindliche Fasern über den
Kanal 51 abgesaugt werden. Zusätzlich ergibt sich die Möglichkeit, über diesen Kanal 51 ein Ende eines Garns für einen
•-1.4-:
3A37573
Anspinnvorgang in den Bereich des Keilspaltes 17 zurückzusaugen.
Bei der Beschreibung der nachfolgend erläuterten Ausführungsformen werden die Bezugszeichen entsprechend der vorausgehend
erläuterten Ausführungsform verwendet, soweit diese gleiche
Bauteile bezeichnen. Sofern es sich um geänderte Bauteile mit einer entsprechenden Funktion handelt, wird jeweils ein Bezugszeichen entsprechend der Numerierung der Figur vorausgesetzt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist der Saugeinsatz 18 über
ein gekrümmtes Rohr 455 mit einem Ventil 435 verbunden, das seinerseits an den Unterdruckkanal 11 über ein Zwischenstück 37
angeschlossen ist. Das Ventil 435 ist mit einer Zuluftöffnung 452 versehen, die unterhalb der öffnung des Rohres 455 liegt.
Das Ventil 435 enthält einen Ventilschieber 438, der mit einer öffnung 441 versehen ist, die entweder der öffnung des Rohres
455 oder der Zuluftöffnung 452 zugestellt wird. Bei der dargestellten
Situation befindet sich der Ventilschiebor 438 in einer Stellung nach einem Garnbruch, d.h. er so verschoben
worden, daß er die Verbindung zu dem Saugeinsatz 18 absperrt und die öffnung 441 mit der Zuluftöffnung 452 zur Deckung
bringt. Die Zuluftöffnung 452 ist so bemessen, daß bei gleichem
angelegten Unterdruck über sie die gleiche Luftmenge angesaugt wird, wie über den Saugeinsatz 18, wenn sich die öffnung 441 im
Bereich des Rohres 455 befindet.
Bei der Ausftihrungsform nach Fig. 5 schließt an das Ventil 535,
das über ein Zwischenstück 37 an den Unterdruckkanal 11 angeschlossen
ist, ein zu dem Saugeinsatz 18 führendes Rohr 555 an. Unterhalb des Rohres 555 befinden sich zwei öffnungen 552 und
588. Die Öffnung 552 führt zu einem Rohr 551, dessen Mündung
553 in Verlängerung des Keilspaltes liegt. Die öffnung 588 ist über ein Rohr 556 mit dem Gehäuse 519 unterhalb der
Auflösewalze 13 verbunden. In diesem Bereich ist das Gehäuse 519 mit einer Schmutzabscheideöffnung 557 versehen, über welche
-Ϊ5-
Verunreinigungen aus dem Fasermaterial abgeschieden werden, die
von einem in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Transportband 558 abtransportiert werden können, das in einer in Maschinenlängsrichtung
durchlaufenden, trogartigen Führung 559 geführt ist. Das Rohr 556 besitzt eine in der Nähe des Transportbandes
558 liegende Mündung 560. In der dargerteilten Stellung nach einem Garnbruch, ist der Ventilschieber 538 in
Pfeilrichtung 24 so verschoben worden, daß die Verbindung des
Unterdruckkanals 11 zu dem Saugeinsatz 18 geschlossen ist. Die Verbindungen zu dem Rohr 551 und dem Rohr 556 sind freigegeben.
Es erfolgt zum einen ein Reinigen des Keilspaltes und zum andern ein Reinigen im Bereich der Abscheideöffnung 557.
Zusätzlich kann das Rohr 551 zum Zurücksaugen eines Garnendes für das Anspinnen ausgenutzt werden. Auch bei dieser Ausführungsform
sind die Querschnitte und Längen der Rohre 551 und 556 so ausgelegt, daß bei gleichem anliegendem Unterdruck
wenigstens annähernd die gleiche Luftmenge angesaugt wird, wie sie entsprechend der Stellung des Ventilschiebers 538 (in
Pfeilrichtung 54 nach oben zurückgeschoben) über den Saugeinsatz 18 angesaugt wird.
Auch bei der Aus führungs form nach Fig. 6 schließen an das
Ventil 635 außer dem zu dem Saugeinsatz 18 führenden Rohr 655 zwei Rohre 651 und 656 an, von denen das Rohr 651 mit seiner
Mündung 653 in Verlängerung des -Keilspaltes 17 auf der der Garnabzugsvorrichtung 6 abgewandten Seite der Walzen 15 und 16
angeordnet ist. Das andere Rohr 656 liegt mit seiner Mündung 660 im Bereich der Schmutzabscheideöffnung 657. Der Garnwächter
30 ist über eine Leitung 49 an einen Elektromagneten 648 angeschlossen,
aus dem ein Bolzen 647 herausragt. Der Bolzen 647 liegt in dem Schwenkbereich eines Betätigungshebels 663, der um
eine quer zur Verschieberichtung (24,54) verlaufende stationäre Achse 664 schwenkbar ist. Der Betätigungshebel 663
ist mit einem dem Bolzen 647 zugeordneten DruckstUck 665
versehen. Auf der als Führungsfläche 662 ausgebildeten Oberseite
des Betätigunghebels 663 liegt eine an dem Ventilschieber
638 angebrachte Rolle 661 auf. An dem Ventilschieber 638 ist an einen Bolzen 668 eine Zugfeder 667 angelenkt, deren anderes
Ende in einen Halter 669 an das Ventil 635 angelenkt ist.
Bei einem Garnbruch wird der Elektromagnet 648 erregt, so daß
der Bolzen 647 unter dem Druckstück 665 zurückgezogen wird. Damit verliert der Betätigungshebel 663 seine Arretierung, so
daß er zusammen mit dem Ventilschieber 638 von der Feder 667 nach unten bis an einen Anschlag 666 bewegt wird, der Anschlag
666 ist vorzugsweise federnd nachgiebig und einstellbar ausgebildet. Der mit einer Öffnung 641 versehene Ventilschieber 638
bewegt sich dabei derart, daß diese Öffnung 641 aus dem Bereich des Rohres 655 zu dem Bereich der öffnungen 652 und 687 bewegt
wird. Die Verbindung zwischen dem Unterdruckkanal 611 und dem Saugeinsatz 18 wird unterbrochen und die Verbindung zu den
Rohren 651 und 656 geöffnet. Die Öffnung 641 ist dabei so bemessen, daß sie gleichzeitig die Verbindung zu den Kanälen
655 und 651 freigeben kann, wie dies später noch anhand von Fig. 7D erläutert werden wird.
Der Betätigungshebel 663 ist in Richtung zur Bedienungsseite des Spinnaggregates 1 verlängert, so daß er für einen
Verstellhebel 670 eines verfahrbaren Wartungsgerätes zugänglich wird, der in Pfeilrichtung 671 diesem Betätigungshebel 663
zustellbar ist. Durch den Verstellhebel 670 wird die Verbindung des Saugeinsatzes zu dem Unterdruckkanal 611 während des
Anspinnens wieder hergestellt. Außerdem wird dabei der Betätigungshebel
663 in die Stellung gebracht, in welcher der Bolzen 647 des Elektromagneten 648, der mit einer Feder belastet
ist, wieder in seine Verriegelungsposition unter das Druckstück 665 einrastet.
über ein Zwischenstück 675 an den Unterdruckkanal 611 und an
die Öffnung 688 des Rohrs 656 angeschlossen ist. In diesem |
Verbindungskanal 672 ist ein zweiter Ventilschieber 674 $
\ angeordnet, der mit einer öffnung 689 versehen ist, die mit dem
1 Kanal 672 in Übereinstimmung gebracht werden kann. Der Ventili schieber 674 ist mit einer an einem Halter 677 abgestützten
\ Druckfeder 676 belastet, die eine Rolle 678 von unten gegen
1 eine Anlagefläche 679 eines zweiten Betätigungshebels 680
andrückt. Dieser Betätigungshebel 680 ist um eine quer zur \ Verschieberichtung des Ventilschiebers 674 verlaufende stationäre
Achse 681 verschwenkbar. Zusätzlich ist der Betätigungshebel 680 mit einer Druckfeder 685 belastet, die sich an einem
Halter 686 abstützt. Diese Druckfeder 685 drückt den Hebel 680 in Schließrichtung des Ventilschiebers 674 gegen einen ortsfesten
Anschlag 682. Dem Betätigungshebel 680 ist ein Verstellhebel 683 eines verfahrbaren Wartungsgerätes zugeordnet,
durch die der Betätigungshebel 680 in Richtung des Pfeiles 684 verschwenkbar ist. Durch Verschwenken des Betätigungshebels
680 kann die öffnung 689 des Ventilschiebers 674 mit dem Kanal 672 in Übereinstimmung gebracht werden, so daß die Zuführ- und
Auflöseeinrichtung für eine Reinigung mit dem Unterdruckkanal Jj 611 verbunden ist. Dieses Verbinden erfolgt während des norü
malen Spinnbetriebes ausschließlich zum Zwecke der Reinigung.
L Der Ventilschieber 638 ist dabei so ausgebildet, daß er im
I Bereich des Kanals 672 eine Durchgangsöffnung 673 aufweist, die
§ den Kanal 672 in der dargestellten Betriebsstellung des Ventil-
f; Schiebers 638 freigibt, so daß durch Betätigen des Betätigungs-
') hebeis 680 eine Reinigung im Bereich der Faserabscheidöffnung
• 657 durchgeführt werden kann. Durch Verschieben des Ventil-
- Schiebers 638 wird der Kanal 67 2 abgesperrt, so daß während
;| dieses Außerbetriebszustands eine zusätzliche Verbindung des
β Kanals 672 mit dem Unterdruckkanal 611 nicht möglich ist.
>! In Fig. 7A bis 7D sind die möglichen Betriebsstellungen des
■: Schiebers 638 der Fig.6 dargestellt. Fig. 7A zeigt die Be-
'i triebsposition, in welcher die Durchtrittsöffnung 641 des
■ Ventilschiebers 638 im Bereich des zum Saugeinsatz 18 führenden
'\ Rohres 655 liegt, während die öffnungen 652 und 688 verschlos-
j sen sind. In Fig. 7B ist die Stellung nach einem Garnbruch
dargestellt, in welcher der Ventilschieber 638 gesteuert durch den Garnwächter 30 selbsttätig in die Stellung überführt worden
ist, in welcher die Verbindung zu dem Saugeinsatz 18 abgesperrt und zu den Rohren 651 und 556 freigegeben ist. Dies ist die
Position bis zu dem Zeitpunkt des Wiederanspinnens.
Während des Wiederanspinnens (Fig. 7C) wird mittels des Verstellhebels 670 der Betätigungshebel 663 in eine vorgegebene
Stellung angehoben, in welcher die öffnung 641 zunächst nur die Zuluftöffnung 652 des mit seiner Mündung 653 in Verlängerung
des Keilspaltes 17 liegenden Rohres 651 freigibt. Hierdurch ist es möglich, mit einem relativ hohen Saugzug ein Garnende für
einen Anspinnvorgang zurückzusaugen. Da dieser Zustand jeweils nur an einem Spinnaggregat und auch nur für eine kurze Zeit
auftritt, kann in Kauf genommen werden, daß die Luftmenge etwas gegenüber dem übrigen Zustand abweicht.
In Fig. 7D ist eine weitere Zwischenposition des Ventilschiebers 638 während des Anspinnens erreicht, in welchem er gleichzeitig
die Zuluftöffnung 652 des Rohres 651 und die öffnung des
Rohres 655 und damit die Verbindung zu dem Saugeinsatz 18 freigibt. Es ist somit möglich, bereits in dem Keilspalt 17
mittels der Saugeinrichtung einen Unterdruck zu erzeugen und gleichzeitig noch ein Garnende in dem Bereich der Mündung 653
des Rohres 651 zu halten. Auch dieser Zwischenzustand nimmt nur einen relativ kurzen Zeitraum ein und wird außerdem nur an
einem einzigen Spinnaggregat realisiert, so daß dadurch eine wesentliche Störung des Lufthaushaltes auch im Bereich der
anderen Spinnaggregate nicht erhalten wird.
Nach Ende des Anspinnvorgangs wird der Betätigungshebel 663 von
dem Verstellhebel 670 in seine Betriebsposition angehoben, in welcher der Bolzen 647 des Elektromagneten 648 wieder unter das
Druckstück 665 des Betätigungshebels 663 einrastet, so daß dieser wieder in seiner Betriebsstellung verriegelt ist.
Claims (11)
1. OE-Friktionsspinnmaschine mit einer Vielzahl von Spinnaggregaten, die jeweils zwei nebeneinander angeordnete,
gleichsinnig angetriebene Walzen enthalten, die miteinander einen zur Garnbildung dienenden Keilspalt bilden, dem eine zum
Halten des entstehenden Garnes in dem Keilspalt dienende Saugeinrichtung zugeordnet ist, die an eine Unterdruckversorgungseinrichtung
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugeinrichtungen (18, 23) der Spinnaggregate (1) an eine
gemeinsame Unterdruckversorgungseinrichtung (11) über Verbindungsleitungen
(36, 37; 455, 37; 555, 37; 655, 37) angeschlossen sind, daß die Spinnaggregate (1) mit in der Verbindungsleitung
zwischen der Saugeinrichtung (18, 23) und der Unterdruckversorgungseinrichtung (11) angeordneten Mitteln (38,
438, 538, 638) zum Absperren der Verbindungsleitung versehen sind, die von Mitteln (30) zum überwachen des ersponnenen Garns
(5) bei Garnbruch betätigbar sind, und daß von den Mitteln (30) zum überwachen bei Garnbruch betätigbare Mittel zum wenigstens
annähernden Konstanthalten des Luftdurchsatzes der Unterdruckversorgungseinrichtung
(11) vorgesehen sind.
2. OE-Friktionsspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Spinnaggregat (1) mit einer Hilfssaugeinrichtung (52, 452, 552, 652) ausgerüstet ist, die
von den Mitteln (30) zum überwachen bei einem Garnbruch anstelle der Saugeinrichtung (18, 23) mit der Unterdruckversorgungseinrichtung
(11) verbindbar sind und die auf wenigstens annähernd den gleichen Luftinengendurchsatz wie die
Saugeinrichtungen (18, 23) ausgelegt sind.
3. OE-Friktionsspinnmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spinnaggregat (1) mit wenigstens
einer als Hilfssaugeinrichtung dienenden und anstelle der Saugeinrichtung (18, 23) mit der Unterdruckversorgungseinrichtung
(11) verbindbaren Zuluftöffnung (52, 452, 552, 588, 652, 688) versehen ist.
4. OE-Friktionsspinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluftöffnung (52, 552, 652) an einen
Kanal (51, 551, 651) anschließt, dessen Mündung (53, 553, 653) auf den Keilspalt (17) gerichtet ist.
5. OE-Friktionsspinnmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (53, 553, 653) des Kanals (51,
551, 651) in Verlängerung des Keilspaltes (17) vorzugsweise auf der einer Garnabzugsvorrichtung (6) abgewandten Seite angeordnet
ist.
6. OE-Friktionsspinnmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluftöffnung (588, 688) mit
einem Kanal (556, 656) verbindbar ist, dessen Mündung (560, 660) im Bereich einer Zuführ- und Auflöseeinrichtung (12, 13,
14) liegt.
7. OE-Friktionsspinnmaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der zu der Zuführ- und Auflöseeinrichtung
(12, 13, 14) führende Kanal (656) über ein unabhängig
betätigbares weiteres Absperrelement (674) an die Unterdruckversorgungseinrichtung
(11) angeschlossen ist.
8. OE-Friktionsspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (638) zum Absperren der Saugeinrichtung (18, 23) und die Mittel (638) üum Anschließen
der an den in der Nähe des Keilspaltes (17) mündenden Kanal (651) angeschlossenen Hilfssaugeinrichtung (652) in eine
Zwischenstellung schaltbar sind, in welcher die Saugeinrichtung (18, 23) und die Hilfssaugeinrichtung (651, 652) an die Unterdruckerzeugungseinrichtung
(11) angeschlossen sind.
9. OE-Friktionsspinnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zum Absperren und Verbinden der Saugeinrichtung (18, 23) und der
Hilf ssaugeinrichtung (52, 452, 552, 652) von und mit der Unterdruckversorgungseinrichtung (11) ein Schieberventil
vorgesehen ist, das durch einen von einem Garnwächter (30) gesteuerten Elektromagneten (48, 648) betätigbar ist.
10. OE-Friktionsspinnmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (648) derart angeordnet
ist, daß er den mittels einer Feder (667) gesperrten Schieber (638) in der Betriebsstellung verriegelt.
11. OE-Friktionsspinnmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schieber (638) ein Betätigungselement
(663) zugeordnet ist, das jeweils aus den Spinnaggregaten (1) herausragt.
Priority Applications (2)
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DE3437573A DE3437573A1 (de) | 1984-10-13 | 1984-10-13 | Oe-friktionsspinnmaschine |
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ID=6247805
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