DE3111804C2 - Steuervorrichtung für eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine - Google Patents
Steuervorrichtung für eine elektronisch gesteuerte NähmaschineInfo
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Abstract
Bei einer elektronisch gesteuerten Nähmaschine ist ein Dreistellungsschalter mit einer AUS-, einer EIN- und einer Umschaltstellung vorhanden. In der EIN-Schaltstellung wird die Drehzahl des Nähmaschinenmotors in üblicher Weise vom Maschinenanlasser gesteuert. Mittels eines zweiten Stellwiderstands kann in dieser Schaltstellung die Nadelauslenkamplitude eingestellt werden. In der dritten Schalterstellung des Umschalters erfolgt die Drehzahleinstellung des Nähmaschinenmotors über den zweiten Stellwiderstand, während der Anlasser nunmehr zu einer willkürlichen Änderung der Nadelauslenkamplitude während des Nähvorganges verwendet werden kann.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche
Vorrichtung wurde bereits in der DE-OS 30 36 366 vorgeschlagen.
Elektronisch gesteuerte Nähmaschinen haben gewöhnlich auf der Frontplatte einen Einstellknopf für die
seitliche Auslenkamplitude der Nadel, den man bei manschen Nähvorgängen wie z. B. Sticken, wenn man beide
Hände für die Handhabung des Stoffes benötigt, nicht oder nur mühsam betätigen kann. Zweckmäßiger wäre
deshalb an sich ein größerer Hebel zur Amplitudenverstellung, für den aber üblicher Weise der erforderliche
Platz auf der Außenseite der Maschine fehlt.
In dieser Hinsicht hat nun eine Vorrichtung der vorliegenden
Gattung den wesentlichen Vorteil, daß man die Nadelausienkamplitude bei Bedarf mit dem typischerweise
mit dem Fuß betätigten Drehzahleinstellglied (Anlasser) anstelle des im normalen Betrieb verwendeten
Handeinstellknopfes verstellen kann. Man kann also die Nadelauslenkamplhude mit dem Fuß verstellen,
wenn man mit beiden Händen den Stoff hält Bei der in der erwähnten DE-OS 30 36 366 vorgeschlagenen
Vorrichtung ist aber zum Umschalten auf Fußbetrieb ein zusätzlicher Schalter erforderlich, der nicht nur einigen
mechanischen Aufwand und zusätzlichen Platz auf der Außenseite der Maschine erfordert, sondern auch
im Betrieb versehentlich und ungewollt betätigt werden könnte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrichtung zu schaffen, die bei Bedarf das Verstellen
der Nadelausienkamplitude mit dem Drehzahleinstellglied erlaubt, ohne daß hierfür ein zusätzlicher Schalter
auf der Außenseite der Nähmaschine vorgesehen werden muß.
Diese Aufgabe wird bei einer Steuervorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 durch dessen kennzeichnenden
Merkmale gelöst.
Durch die Erfindung wird also die bereits vorgeschlagene Vorrichtung dadurch weiter verbessert, daß die
Möglichkeit der Umschaltung der Nadelauslenksteuerung auf Fußbetrieb ohne einen eigenen äußeren Schalter
erreicht wird. Dabei wird auch die Gefahr einer unbeabsichtigten Auslösung der Umschaltfunktion zuverlässig
vermieden.
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild der Steuervorrichtung;
F i g. 2 eine erste Ausführungsform einer Schaltvorrichtung gemäß F i g. 1;
Fig.3 eine zweite Ausführungsform des Schalters;
und
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht des Schalters.
Nach F i g. 1 besteht zwischen dem Netzstecker 1 und einem Verbindungsstecker 2 eine Leitungsverbindung. Ein Schalter 3 besitzt ein Betätigungselement 4, das um ein Gelenk 5 schwenkbar ist. In einer ersten Stellung AUS des Schalters 3 ist die Nähmaschine vom Netz getrennt. In einer zweiten Stellung EIN wird der Nähmaschine Strom zugeführt, und in einer dritten Stellung CH ist eine Betriebsstellung erreicht, in der die Betriebsart für ein noch zu erläuterndes Drehzahleinstellglied (Anlasser) umgeschaltet wird. Der Schalter 3 steht in der ersten Stellung so, daß der Netzschalter SW\ und auch ein Betriebsart-Umsteuerschaltglied SW2 offen sind. Wird der Schalter 3 in die zweite Stellung EIN umgeschaltet, so wird der Netzschalter SW\ geschlossen, während in der dritten Stellung CHdas Umsteuerschaltglied SW2 geschlossen wird. Wird der Schalter losgelassen, dann kehrt er in die zweite Position zurück, was bedeutet, daß das Umsteuerschaltglied SW2 in der Schalternormalstellung dann offen ist.
Nach F i g. 1 besteht zwischen dem Netzstecker 1 und einem Verbindungsstecker 2 eine Leitungsverbindung. Ein Schalter 3 besitzt ein Betätigungselement 4, das um ein Gelenk 5 schwenkbar ist. In einer ersten Stellung AUS des Schalters 3 ist die Nähmaschine vom Netz getrennt. In einer zweiten Stellung EIN wird der Nähmaschine Strom zugeführt, und in einer dritten Stellung CH ist eine Betriebsstellung erreicht, in der die Betriebsart für ein noch zu erläuterndes Drehzahleinstellglied (Anlasser) umgeschaltet wird. Der Schalter 3 steht in der ersten Stellung so, daß der Netzschalter SW\ und auch ein Betriebsart-Umsteuerschaltglied SW2 offen sind. Wird der Schalter 3 in die zweite Stellung EIN umgeschaltet, so wird der Netzschalter SW\ geschlossen, während in der dritten Stellung CHdas Umsteuerschaltglied SW2 geschlossen wird. Wird der Schalter losgelassen, dann kehrt er in die zweite Position zurück, was bedeutet, daß das Umsteuerschaltglied SW2 in der Schalternormalstellung dann offen ist.
Mit dem Netzstecker 1 ist eine die Steuervorrichtung speisende Stromquelle PW verbunden. In einem Festwertspeicher
ROM sind Stichsteuersignale und Programmsteuersignale enthalten. Ein Zentralprozessor
CPU verwendet die Programmsteuersignale, um Programmsteuervorgänge auszuführen. Ein Speicher mit
freiem Zugriff RAM speichert vorübergehend die Prozessorergebnisse; ferner ist eine Eingangs-Ausgangseinrichtung
//0 vorhanden. ROM, CPU, RAM und //0 bilden einen Mikrocomputer.
Wenn das Umsteuerschaltglied SW2 geschlossen ist,
Wenn das Umsteuerschaltglied SW2 geschlossen ist,
gibt es an den Zentralprozessor CPU über die Eingangs-Ausgangs-Einheit
//0 ein L-Signal ab. Ein Maschinenanlasser oder Drehzahleinstellglied VR] beispielsweise für
Fußbedienung dient normalerweise dazu, die Drehzahl des Nähmaschinenmotors zu steuern. Das Drehzahleinstellglied
VR] kann aber auch die Nadelauslenkamplitude steuern, wie noch erläutert wird. Eia Stellwiderstand
R1 des Drehzahleinstellgliedes V7?i ist am einen Ende 6
mit Übertragungs-Torschaltungen Ti und T\ verbunden, während das andere Ende 8 des Widei standen R]
mit Übertragungs-Torschaltungen Ti und Ta in Verbindung
steht Der Stellabgriff 7 des Widerstandes R) steht
mit weiteren Übertragungs-Torschaltungen T^ und 7*5
in Verbindung. Ein durch einen weiteren Stellwiderstand R2 gebildete-. Amplitudeneinstellglied Vfoaufder
Frontplatte der Nähmaschine wird normalerweise dazu eingesetzt, die Größe der Nadelauslenkamplitude zu
steuern. Das Amplitudeneinstellglied VR2 kann aber
auch zum Steuern der Geschwindigkeit des Nähmaschinenantriebsmotors geschaltet werden. Der Stellwiderstand
R2 ist mit seinem einen Ende 9 mit den Übertragungs-Torschaltungen
T'\ und Γ4 verbunden, sein zweites Ende 11 ist an die Übertragungs-Torschaltungen T3
und Ti geführt, während der Abgriff 10 des Stellwiderstandes
/?2 mit den Übertragungs-Torschaltungen T2
und Ts in Verbindung steht.
Eine Drehzahlsteuerschaltung SP steht mit dem Zentralprozessor
CPU in Verbindung und gibt diesen Drehzahlsteuersignale ein bzw. erhält sie von ihm. Die Steuerschaltung
SP ist außerdem mit den zweiten Enden der Torschaltungen Ti, T2, Ti verbunden. Sind diese leitend,
dann steht die Steuerschaltung SP mit dem Maschinenanlasser,
d. h. dem Drehzahleinstellglied VR] in Verbindung. Außerdem ist die Steuerschaltung SP darstellungsgemäß
mit den Torschaltungen T\, T2 und Tt, verbunden.
Sind diese Torschaltungen leitend, dann steht die Drehzahlsteuerschaltung SP mit dem Amplitudeneinstellglied
VRi in Verbindung.
Eine Amplitudensteuerschaltung MR hat Verbindung mit dem Zentralprozessor CPU und gibt diesem Amplitudeneinstellsignale
ein bzw. erhält sie von ihm. Die Amplitudensteuerschaltung ist ferner darstellungsgemäß an
die Torschaltungen T\, Ts, T6 angeschlossen, welche
leitend gemacht werden, um die Amplitudeneinstellschaltung mit dem Drehzahleinstellglied (Maschinenanlasser)
VR\ in Verbindung zu bringen. Ferner bestehen Verbindungen zwischen der Amplitudensteuerschaltung
MR und den Torschaltungen Ti, Ts und T6, welche
leitend gemacht werden, um die Amplitudensteuerschaltung MR mit dem Amplitudeneinstellglied VR2 zu
verbinden.
Das Ausgangssignal der Drehzahlsteuerschaltung SP wird dem Nähmaschinenantriebsmotor M zugeführt.
Die Eingangs/Ausgangseinrichtung I/O ist mit einer Ausgangsklemme, über die ein Betriebsartumstellsignal
P abgegeben wird, einerseits direkt, andererseits über Inverter Λ/ι —/V6 mit den Steuereingängen Gi bzw. C2
der Torschaltungen T] — T6 bzw: T\ — T6 derart verbunden,
wie es F i g. 1 zeigt. Wenn das Signal F den //-Wert
hat, dann werden die Torschaltungen Ti-T6 leitend,
während die Torschaltungen T\ — T6 sperren. Hat dagegen
das Signal Pder Eingangs/Ausgangseinrichtung den Wert L, so sind die Durchlaßzustände der Torschaltungen
umgekehrt. Bei W-Signal an der Ausgangsklemme ist folglich der Stellwiderstand R] mit der Drehzahlsteuerschaltung
SPverbunden, während der Stellwiderstand R2 mit der Amplitudensteuerschaltung MR Verbindung
hat. Bei L-Wert des Signals Pist dagegen der Stellwiderstand R] mit der Amplitudensteuerschaltung MR und
der Stellwiderstand R2 mit der Drehzahlsteuerschaltung
SP in Verbindung.
F i g. 2 zeigt nun ein erstes Ausführungsbeispiel des Schalters 3, wobei das Betätigungselement 4, das um ein
Gelenk 12 schwenkbar ist, sich in A US-Stellung befindet, was mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. In dieser
Stellung beaufschlagt eine Betätigungsstange 13 einen Hebel 14, der um einen festen Gelenkpunkt 16
schwenkbar ist und von einer Feder 15 irr. Gegenuhrzeigersinn in eine äußerste Anschlagstellung gezogen wird,
nicht. Der Hebel 14 verschiebt das Betätigungsglied 18 des Netzschalters SW] abwärts und öffnet diesen Schalter
SWi auf diese Weise, wozu noch eine Hebelübersetzung
mit einem Gelenk 17 eingesetzt wird. In dieser SteJ'iUng hat das Betätigungselement 4 auch keinen Einfluß
auf einen weiteren Hebel 19, der um eine Gelenkstelle 21 verschwenkbar und normalerweise durch eine
Feder 20 im Gegenuhrzeigersinn belastet ist. Der Hebel 19 wird auf diese Weise vom Betätigungsglied 22 des
Umsteuerschaltgliedes SW2 weggezogen, so daß dieses
offen ist.
Wenn das Betätigungselement 4 des Schalters 3 in die zweite Position eingestellt wird, die gestrichelt in der
Fig. 1 eingezeichnet ist, dann verschwenkt die Betätigungsstange 13 den Hebel 14 gegen die Wirkung der
Feder 15 in Uhrzeigerrichtung. Daraus ergibt sich, daß das Betätigungsglied 18 des Netzschalters SW\ nach
oben verschoben und der Schalter SWi eingeschaltet
wird, wobei dieser Zustand beibehalten wird. Das Betätigungselement 4 ist jedoch in diesem Zustand so ausgelegt,
daß es auf den Hebel 10 keine Einwirkung nimmt.
Wird nun das Betätigungselement 4 des Schalters 3 in die dritte Position CH gebracht, die in F i g. 1 strichpunktiert
dargestellt ist, so verschwenkt das Betätigungselement 4 den Hebel 19 gegen die Feder 20 im
Uhrzeigersinn. Der Hebel 19 schließt damit über das Betätigungsglied 22 das Umsteuerschaltglied SW2. Das
Betätigungselement 4 hat andererseits bei diese-" Verschwenkung
keinen weiteren Einfluß auf das Betätigungsglied 18 des Netzschalters SW]. Wenn dann das
Betätigungselement 4 freigegeben wird, kehrt es automatisch in die zweite Position EIN zurück, und gleichzeitig
wird der Hebel 19 von der Feder 20 in Gegenuhrzeigerrichtung zurückgestellt. Damit ist das Betriebsart-Umsteuerschaltglied
SW2 wieder geöffnet. Ein weiterer Hebel 23, der um eine Gelenkstelle 24 schwenkbar ist,
wird gemeinsam mit dem Betätigungselement 4 verstellt, wodurch der Hebel 14 in Gegenuhrzeigerrichtung
verschwenkt wird und damit das Betätigungsglied 18 des Netzschalters SWi nach unten verschoben und der
Schalter geöffnet wird, wenn das Betätigungselement 4 aus der zweiten Stellung EIN in die erste Stellung AUS
gebracht wird.
In Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des Schalters 3 gezeigt. Wenn das Betätigungselement 4
dort aus der ersten Position AUS in die zweite Position EIN verstellt wird, dann wird über ein verschiebbares
Gelenk 25 eine Schubstange 26 nach unten verschoben. Mit dieser ist über eine Feder ?7 eine weitere Schubstange
28 in Verbindung, welche das Betätigungsglied 18 des Netzschalters SWi verschiebt und dieser schließt,
wenn sie niedergedrückt wird. Wird das Betätigungselement in die dritte Position CHgebracht, dann wird zwar
die Schubstange 26 weiter abwärtsgedrückt, so daß ein an ihrem unteren Ende angebrachter Magnet 30 einen
Zungenschalter SW2 schließt, der dem Schaltglied SW2
der Ausführungsform nach Fig. 2 entspricht, während
über einen Anschlag 29 verhindert ist daß die weitere Schubstange 28 zugleich mit verschoben wird, so daß
der Netzschalter SVVi in seiner zuvor eingenommenen
geschlossenen Stellung bleibt. Wenn das Betätigungselement aus diesem Zustand freigegeben wird, kehrt es
automatisch in die zweite Position EIN zurück und die Feder 27 sorgt dafür, daß die Stange 26 nach oben verschoben
wird, wodurch der Magnet 30 den Zungenschalter SW2 nicht mehr beeinflussen kann. Da das untere
Ende der Feder 27 mit der weiteren Stange 28 verbunden ist, wird diese, wenn das Betätigungselement
4 in die erste Position AUS zurückgestellt wird, nach oben verschoben und öffnet damit den Netzschalter
SW1.
Das in Fig.4 gezeigte Betätigungselement 4 des
Schalters 3 wird an geeigneter Stelle einer Nähmaschine, beispielsweise an der Seite, so angebracht, daß es für
den Bediener der Nähmaschine leicht zugänglich ist. Das Drehgelenk 12 ist dabei am, Maschinengehäuse 31
so angebracht, daß das Betätigungselement 4 aus einem Ausschnitt 31a teilweise hervorragt. Am Ausschnitt 31a
befinden sich drei Marken 33, die die drei Schalterpositionen AUS, EIN und CH des Betätigungselementes 4
markieren. An der entsprechenden Seite des Betätigungselementes 4 befinden sich ebenfalls drei Gegenmarken
32, die mit den Marken 33 bei Einnahme der drei Positionen in Übereinstimmung zu bringen sind.
Wenn der Schalter 3 aus den ersten Positionen AUS in die zweite Position EIN gestellt wird, dann wird der
Netzschalter SWt geschlossen, so daß der Zentralprozessor
CPU damit beginnt, eine Programmsteuerung durchzuführen. Innerhalb einer bestimmten Zeitspanne
nachdem der Nelzschalter SWi geschlossen worden ist,
wird überprüft, ob der Schalter 3 in die dritte Position CH gebracht worden ist Diese bestimmte Zeitspanne
soll dazu dienen, daß eine versehentliche Betätigung des Schalters 3 nicht berücksichtigt wird. Wenn nämlich tier
Schalter 3 bei dem Umstellen von der ersten in die zweite Position fehlerhaft in die dritte Position übergeschaltet
wird, dann wird diese Position CH nicht festgestellt, wenn der Schalter 3 sofort wieder losgelassen
wird. Wenn der Schalter 3 sich nicht in der dritten Position befindet, dann erzeugt der Zentralprozessor CPU
ein //-Signal P. Damit werden die Torschaltungen T) — Tt leitend, während die Torschaltungen T\ — T% gesperrt
sind. Die Drehzahlsteuerschaltung SP ist damit mit dem Drehzahleinstellglied VR] verbunden, während
die Amplitudensteuerschaltung MR mit dem Amplitudeneinstellglied
VR2 verbunden ist. Dieser Betriebszustand kann gesondert angezeigt werden. Die Drehzahl
des Nähmaschinenmotors wird nun durch Betätigen des Einstellgliedes V7?i gesteuert, während mit dem Amplitudeneinstellglied
VR7 die seitliche Nadelauslenkamplitude eingestellt wird.
Wenn der Schalter 3 in die dritte Position CH gestellt wird, dann wird das Betriebsart-Umsteuerschaltglied
SW2 geschlossen und von ihm ein L-Signal erzeugt, das
vom Zentralprozessor CPU festgestellt wird, woraufhin das Signal P des Prozessors CPU L-Wert erhält Die
Torschaltungen T\ — Te werden gesperrt während die
Torschaltungen T\ — T\ nun leitend werden. Damit ist
die Drehzahlsteuerschaltung SP mit dem Amplitudeneinstellglied VR7 verbunden, während die Amplitudensteuerschaltung
AW? mit dem Motoranlasser oder Drehzahleinstellglied V7?i in Verbindung gebracht ist Es ist
nun möglich, die Nadelauslenkarnplituden durch Betätigung des Drehzahleinstellgliedes V/?, zu verstellen,
während die Drehzahlsteuerung des Nähmaschinenmotors M durch Betätigung des Amplitudeneinstellgliedes
VRi erfolgt. In diesem Fall ist es nicht notwendig, die
Geschwindigkeit des Motors M mit dem Amplitudeneinstellglied VR2 zu verstellen, vielmehr kann die Motordrehzahl
fest auf einen konstanten Wert eingestellt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Steuervorrichtung für eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine,
mit einer Drehzahlsteuerschaltung (SP) für den Antriebsmotor,
die von einem insbesondere fußbetätigten Drehzahieinstellglied (VR]) steuerbar ist,
mit einer Amplitudensteuerschaltung (MR), die von einem Amplitudeneinstellglied (VRt) zum Verstellen der seitlichen Nadelausienkamplitude steuerbar ist, mit einem Schalter (3) zum Ein- und Ausschalten einer Stromquelle (PW), der in einer ersten Position (AUS) die Steuerschaltungen (SP, MR) abschaltet, während bei seiner zweiten Position (EIN) die Steuerschaltungen für normalen Betrieb mit ihren Einstellgliedern (VR\, VR2) gekoppelt werden,
und mit einer Umsteuereinrichtung (Ti, T'\ usw.). die aufgrund eines bei Betätigung eines Umsteuerschaltgüedes CSlV2) erzeugten Signais (P) das Drehzahleinstellglied (VR\) elektrisch mit der Amplitudensteuerschaltung (MR) koppelt, so daß mit dem Drehzahleinstellglied (VR{) die Nadelausienkamplitude verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
mit einer Amplitudensteuerschaltung (MR), die von einem Amplitudeneinstellglied (VRt) zum Verstellen der seitlichen Nadelausienkamplitude steuerbar ist, mit einem Schalter (3) zum Ein- und Ausschalten einer Stromquelle (PW), der in einer ersten Position (AUS) die Steuerschaltungen (SP, MR) abschaltet, während bei seiner zweiten Position (EIN) die Steuerschaltungen für normalen Betrieb mit ihren Einstellgliedern (VR\, VR2) gekoppelt werden,
und mit einer Umsteuereinrichtung (Ti, T'\ usw.). die aufgrund eines bei Betätigung eines Umsteuerschaltgüedes CSlV2) erzeugten Signais (P) das Drehzahleinstellglied (VR\) elektrisch mit der Amplitudensteuerschaltung (MR) koppelt, so daß mit dem Drehzahleinstellglied (VR{) die Nadelausienkamplitude verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalter (3) eine dritte Schaltposition (CH) hat, bei der er das Umsteuerschaltglied (SW2) betätigt,
und daß eine Verzögerungseinrichtung vorgesehen ist, welche nach der Betätigung des Umsteuerschaltgliedes
(SW2) das Signal (P) für die Umsteuereinrichtung
(Tu T'\ usw.) um eine vorbestimmte Zeitspanne verzögert.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (3) bei Freigabe
aus der dritten Position (CH) selbsttätig in die zweite Position (EIN) zurückkehrt.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuereinrichtung
(Tu T\ usw.) die Drehzahlsteuerschaltung (SP) mit dem Amplitudeneinstellglied (VR2) verbindet.
4. Steuervorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umsteuereinrichtung durch zwei Gruppen von dem Signal (P) gesteuerter Torschaltungen (Ti — T$ bzw.
T'\ — T't) gebildet ist, von denen die eine Gruppe an
das Drehzahleinstellglied (VR\) und die andere Gruppe an das Amplitudeneinstellglied (VR2) angeschlossen
ist.
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