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Kinematographische Kamera Die vorliegende Erfindung betrifft eine
kinematographische Kamera mit einem Vario-Objektiv, dessen Brennweite durch einen
in seiner Drehrichtung umschaltbaren Motor verstellbar ist.
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Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einer kinematographischen
Kamera der eingangs genannten Art weine einfache Bedienungsmöglichkeit zu schaffen,
um gleichzeitig eine Brennweitenänderung des Objektivs und eine Auf- und Abblendung
bw.
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Uberblendung zu ermöglichen. Beide Einstellvorgänge sollen synchron
erfolgen. Die Aufgabe soll mit möglichst wenig Aufwand gelöst werden. Dies wird
erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Motor mit einem bei der Betätigung der
Auf- und Abblendvorrichtung oder Überblendvorrichtung beeinflußbaren Umschalter
verbunden ist, dessen beide abgehenden Verbindungen mit einer mindestens einen Schaltersatz
aufweisenden Programmwahlvorrichtung in Verbindung stehen, durch die der Motor in
Abhängigkeit vom jeweils betätigten Schaltersatz in der Ruhestellung des Umschalters
in den die Brennweite vergrößernden oder verringernden Stromkreis und in der Arbeitsstellung
des Umschalters 9 in der die Brennweite jeweils in entgegengesetzter Richtung verändernden
Stromkreis
schaltbar istn und daß nach Erreichen der jeweiligen Grenzstellung des Vario-Objektivs
der zugehörige Stromkreis unterbrochen und der Auf undXoder Abblendvorgang beendet
ist.
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Erfindungsgemäß wird mit Hilfe der Programmwahlvorrichtung eine beliebige
Anzahl von Programmen vorbereitend eingestellt, so das bei Betätigung einer die
Auf- und Abblendvorrichtung bzw.
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Überblendvorrichtung auslösenden Handhabe in einfacher Weise der Abblendvorgang
eingeleitet wird und gleichzeitig die Verstellbewegung des Objektivs erfolgt. Nach
Erreichen der je weiligen Grenzstellung des Vario-Objektivs ist der zugehorige Stromkreis
unterbrochen und der Auf- und/oder -Abblendvorgang beendet. Als Programme sind mehren
Möglichkeiten gegeben. So kann z. B. während der Abblendung die Brennweite des Objektivs
vergrößert werden, während bei der anschließenden Aufblendung die Brennweite verringert
wird. Ein weiteres Programm ist in umgekehrter Weise möglich. Es ist aber auch möglich,
daß nach bei der Abblendung erfolgenden Vergroßerung oder Verringerung der Brennweite
bei der anschließenden Aufblendung die jeweilige Grenzeinstellung des Vario-Objektivs
bestehen bleibt.
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Gemäß weiterer Ausbildung wird der Umschalter durch eine Handhabe
betätigt. Bei der Überführung des Unschalters in die Arbeitsstellung wird der Abblendvorgang
eingeleitet. Bei der Überführung des Umschalters aus seiner Arbeitslage in seine
Ruhelage erfolgt der Aufblendvorgang.
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Eine weitere erfinderische und vorteilhafte Möglichkeit ist darin
zu sehen, daß durch das Vario-Objektiv sowohl in der Endstellung für die größte
Brennweite als auch in der Endstellung
für die kleinste Brennweite
eine Schalteranordnung betätigbar ist, und daß je ein Endschalter der Schaltanordnung
für die längste und die kürzeste Brennweite in dem einen und anderen Stromkreis
angeordnet ist.
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In vorteilhafter Weise sind die beiden Endschalter des einen und anderen
Stromkreses, die bei nicht in eine der beiden Endstellungen befindlichem Vario-Objektiv
geschlossen sind, in Reihe geschaltet. Das hat den Vorteil, daß bei nicht in eine
der Grenz- bzw. Endstellungen befindlichen Objektiv beim Betätigen von einem der
Schaltersätze der Programmwahlvorrichtung das Vario-Objektiv entsprechend dem Programm
in eine der beiden Grenz- bzw. Endstellungen bewegt wird, aus der heraus dann bei
der anschließenden, durch die Betätigung der Handhabe eingeleiteten Einstellbewegung
das Vario-Objektiv in die jeweilige andere Einstellung bewegt wird.
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Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kamera ist dadurch
gekennzeichnet, daß derjenige Endschalter des Stromkreises für die Brennweitenvergrößerung
bzw. -verringerung' der bei der Einstellung der größten bzw. kleinsten Brennweite
des Vario-Objektivs geschlossen ist, nach seinem erfolgten Öffnen in der entgegengesetzten
Endstellung des Vario-Objektivs durch jeweils einen Schalter von mindestens einem
Schaltersatz der Programmwahlvorrichtung überbrückbar ist. Daraus ergibt sich der
Vorteil, daß, wenn einer der besagten Schaltersätze für einen der beiden Stromkreise
keinen Überbrückungskontakt aufweist, nach Öffnen des jeweiligen Endkontaktes der
Stromkreis für die Brennweitenveränderung unterbrochen ist. Das hat zur Folge daß
bei einer eingeleiteten Auf- oder Abblendung
das Objektiv in der
jeweiligen Grundstellung bleibt.
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Gemäß weiterer Ausbildung weist die Programmwahlvorrichtung eine der
Anzahl der Programme entsprechende Anzahl von Schaltersätzen auf.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Kamera weist
eine folgendermaßen ausgebildete Programmwahlvorrichtung auf. Jeder Schaltersatz
der Programmwahlvorrichtung weist außer dem Überbrückungsschalter mindestens einen
Doppelkontakt auf, wobei jeweils der erste Kontakt jedes Schaltersatzes mit dem
einen Kontakt des Umschalters, während jeweils der zweite Kontakt des Schaltersatzes
mit dem anderen Kontakt des Umschalters verbunden ist. Der eine bzw. andere Kontakt
des Umschalters ist über den ersten bzw. zweiten Kontakt jedes Schaltersatzes entsprechend
dem Wahlprogramm mit einer ersten oder zweiten Sammelleitung verbindbar, von denen
die eine mit den beiden Endkontakten des Stromkreises für die Brennweitenvergrößerung
und die andere mit den beiden Endkontakten des Stromkreises für die Brennweitenverringerung
in Verbindung steht.
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Mindestens einer der zur Überbrückung der Endkontakte des Vario-Objektivs
dienenden Schalter der Schaltersätze weist einen Doppelkontakt auf, über dessen
ersten bzw. zweiten Kontakt die erste bzw. zweite Sammelleitung mit dem einen bzw.
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anderen Stromkreis verbindbar ist. Mindestens ein Schalter weist nur
einen mit der ersten oder zweiten Sammelleitung verbundenen Kontakt auf.
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Weiterhin weist jeder die Brennweite verändernde Stromkreis eine den
Stromfluß durch den Motor in der einen bzw. entgegengesetzten Richtung ermöglichende
Spannungsquelle auf.
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Mittels eines außerdem vorgesehenen Handschalters kann die Kopplung
der Brennweiteneinstellbewegung mit der Auf- und/oder Abblendbewegung aufgehoben
werden.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Figuren 1 - 6
dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
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Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung die erfindungsgemäße kinematographische
Kamera, während die Figur bis 6 die zur Steuerung der Einstellbewegung nötige Schaltungsanordnung
bei unterschiedlich betätigten Programmtasten zeigen.
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Gemäß Figur 1 ist in einem Kameragehäuse 1 ein Vario-Objektiv 2 und
3 angeordnet. Der Teil 2 des Objektivs ist in seiner Längsrichtung zur Brennweitenänderung
verschiebbar angeordnet.
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Ein Elektromotor 4 dient zur Längsverschiebung des Objektivs 2.
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Zusammen mit dem Objektiv 2, 3 ist ein Hebel 5 drehbar, durch den
bei in der Einstellage für die kürzeste und für die größte Brennweite befindlichem
Objektiv eine Schalteranordnung DS betätigbar ist.
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Über einen weiteren Elektromotor 6 wird ein Umlaufverschluß 7 angetrieben.
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Mit TS ist eine Programmwahlvorrichtung bezeichnet, die Programmtasten
TS 1, TS 2, TS 3, TS 4 und TS 5 aufweist.
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Mit 8 ist ein Kipphebel bezeichnet, durch den ein Kontakt cw in der
einen Kippstellung und ein Kontakt ct in der anderen Kippstellung betätigbar ist.
Mittels einer Taste 9 ist eine Umschaltevorrichtung US betätigbar, deren Kontakte
mit 10 und 11 bezeichnet sind. Durch die Taste 9 ist gleichzeitig ein Kontakt 12
schließbar, der Bestandteil einer Auf- und Abblendvorrichtung 13 ist, durch die
der Steuerkreis 14 eines Meßwerkes 15 beeinflußbar ist. Mit 16 sind durch das Meßwerk
15 verschwenkbare Blendenlamellen bezeichnet.
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Gemäß den Figuren 2 bis 6 ist der das Vario-Objektiv verstellende
Motor 4 einerseits mit dem Minuspol einer Spannungsquelle 17 sowie mit dem Pluspol
einer weiteren Spannungsquelle 18 und andererseits über die Anschlußstelle L mit
einem Umschalter US verbunden. Die Plusseite der Spannungsquelle 17 ist über die
Anschlußstelle C und die Minusseite der Spannungsquelle 18 über die Anschlußstelle
D mit der Kontaktvorrichtung DS verbunden, deren im Ruhezustand geschlossenen Schalter
aw und at durch den Hebel 5 bei der Einstellage des Vario-Qbjektivs für die geringste
Brennweite und deren Kontakte bw und bt ebenfalls durch den Hebel 5 bei der Einstellage
des Vario-Objektivs für die größte Brennweite betätigt sind. Die beiden Kontakte
aw und bw sind in Reihe geschaltet. Sie sind Bestandteil eines ersten Stromkreises,
der, wenn der Motor 4 in diesen Stromkreis eingeschaltet ist, eine Brennweitenverringerung
zur Folge hat. Die beiden Kontakte aw und bw sind einerseits mit
der
Anschlußstelle C und andererseits über die Verbindung HH mit dem Handschalter WS
verbunden. Vom Handschalter WS führt eine Verbindung II zu einem Frogrammwahlschalter
TS.
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Die beiden Schalter at und bt sind ebenfalls in Reihe geschaltet und
einerseits mit der Anschlußstelle D und andererseits mit der Anschiußstelle G verbunden.
Beide Schalter at und bt befinden sich in einem zweiten Stromkreis, dem die Spannungsquelle
18 zugeordnet ist. Bei in den zweiten Stromkreis eingeschalteten Motor 4 wird das
Vario-Objektiv zu größeren Brennweiten hin verstellt. Über die Verbindung GG sind
die beiden Kontakte at und bt ebenfalls mit dem Handwählschalter WS verbunden. ueber
eine weitere Verbindung KK ist der Handwählschalter WS mit der Programmwahl-Schaltervorrichtung
TS verbunden.
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Bei in Richtung B betätigtem Kipphebel 8 ist der Kontakt ct geschlossen
und die Leitung GG mit der Anschlußstelle L verbunden, die wiederum mit dem Motor
4 in Verbindung steht.
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Bei in Richtung A betätigten Kipphebel 8 ist der Kontakt ct geschlossen
und die Leitung Im itt der-Anschlußstelle L verbunden.
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Die Progra-mwahl-Schal*ersorrichtung TS weist fünf Tasten TS 1, TS
2, TS 3, TS 4 und TS 5 auf. Mittels der Taste TS 1 sind die beiden Kontakte k 1
und k 2, mittels der Taste TS 2 die Kontakte k 3, k 4, k 11 und k 12, mittels der
Taste TS 3, die Kontakte k 5, k 6, k 13 und k 14, mittels der Taste TS 4 die Kontakte
k 7, k 8, k 15 und k 16 und mittels der Taste TS 5
die Kontakte
k 9, k 10, k 17 und k 18 schließbar. Die Kontakte k 1 bis k 10 sind in einer ersten
Ebene und die Kontakte k 11 bis k 18 in einer zweiten Ebene angeordnet.
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Mittels der Kontakte k 1, k 3, k 5 und k 9 ist eine durchgehende Verbindung
herstellbar zwischen der Leitung JJ und der Leitung EE. Durch die vorgenannten Kontakte
k 1, k 3, k 5 und k-9 sind zwei Sammelleitungen 19 und 20 miteinander verbindbar.
Außerdem ist durch diese Kontakte bw der Kontaktvorrichtung DS überbrückbar.
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Über die Kontakte k 2, k 4, k 6 und k 8 ist die Leitung KK mit der
Leitung FF verbindbar. Diesen Kontakten ist eine Sammelleitung 21 sowie eine Sammelleitung
22 gemeinsam. Über die Verbindung FF ist durch diese Kontakte k 2, k 4, k 6 und
k 8 der Kontakt at der durch das Objektiv verstellbaren Kontaktanordnung DS überbrückbar.
Die Kontakte k 7 und k 10 besitzen keine Anschlüsse, so daß bei betätigter Taste
TS 4 oder TS 5 der Kontakt bw oder at nicht überbrückt ist.
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Die Sammelleitung 19 ist mit einer weiteren Sammelleitung 23 verbunden,
die über die Kontakte k 11 und k 15 mit der Anschlußstelle M verbindbar ist. Des
weiteren ist die Sammelleitung 23 über die Kontakte k 14 und k 18 mit der Anschlußstelle
M verbindbar.
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Die Sammelleitung 21 ist mit einer weiteren Sammelleitung 24 verbunden,
die über die Kontakte k 13 und k 17 mit der Anschlußstelle M verbindbar ist. Des
weiteren ist die Sammelleitung
24 über die Kontakte k 12 und k
16 mit der Anschlußstelle N verbindbar.
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Über die Leitung MM führt eine Verbindung zum Kontakt 11 des Umschalters
US, während über die Leitung NN eine Verbindung zum Kontakt 10 des Umschalters US
gegeben ist. Der Umschalter US steht über die Anschlußstelle L mit dem Motor 4 in
Verbindung.
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Die Funktionsweise ist nun folgende: Bei der nun folgenden Funktionsbeschreibung
der Abläufe wird angenommen, daß sich sämtliche Schalter und sämtliche bewegbaren
Teile in der gezeigten Stellung befinden (Fig. 2 bis 6).
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Gemäß Figur 2 ist die Taste TS 1 gedrückt. Die Kontakte k 1 und k
2 sind demzufolge geschlossen. Somit sind die Endkontakte bw und at überbrückt.
Wird nun der Kipphebel 8 in Richtung A bewegt, so wird der Kontakt cw geschlossen
und der erste Stromkreis zur Brennweitenverringerung geschlossen über: Pluspol der
Spannungsquelle 17, Anschlußstelle C, Kontakt aw, Kontakt bw, Verbindung HH, Kontakt
cw, Verbindungsstelle L, Motor 4 und Minuspol der Spannungsquelle 17.
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Durch den Motor 4 erfolgt nun eine Brennweitenverringerung und demzufolge
eine Drehung des Hebels 5 in Richtung Rw. Erreicht nun das Vario-Objektiv seine
Endstellage, so veranlaßt der
Hebel 5 das Öffnen der Kontakte aw
und at Demzufolge wird der Stromkreis geöffnet und der Motor 4 stillgesetzt. Befindet
sich nun der Hebel 5 in seiner Ausgangsstellung in Berührungsverbindung mit den
Kontakten bw und bt, so sind beide Kontakte geöffnet. Bei geschlossenem Kontakt
cw fließt dann der Strom von der Spannungsquelle 17 fieber den Kontakt aw, die Verbindung
EE, den Kontakt k 1, die Verbindung II, den Kontakt cw zum Motor 4.
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Wird nun mittels des Kipphebels 8 der Kontakt ct geschlossen, so wird
die Stromrwohtung durch den Motor 4 umgekehrt und es fließt ein Strom über: Pluspol
der Spannungsquelle 18, Motor 4, Verbindungsstelle L, Kontakt ct, Verbindung KK,
Kontakt k 2, Verbindung FFp Kontakt bt, Anschlußstelle D und Minuspol der Spannungsquelle
18.
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Mittels des Motors 4 wird die Brennweite des Vario-Objektivs zu größeren
Werten hin verstellt. Demzufolge bewegt sich der Hebel 5 in Richtung Rt. Ist der
Maximalwert der Brennweite erreicht, so öffnet der Hebel 5 die Kontakte bw und bt.
Demzufolge wird dann der Stromkreis für den Motor 4 unterbrochen.
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Bei betätigter Taste TS 1 ist keine Verbindung zur Auf- und Abblendvorrichtung
13, 14, 15 gegeben. Die Einstellung der Brennweite sowie die Einleitung der Auf-
bzw. Abblendung erfolgen unabhängig voneinander.
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Gemäß Figur 3 ist die Taste TS 2 betätigt, so daß die Kontakte k 3,
k 4, k 11 und k 12 geschlossen sind. Es fließt Strom über:
Pluspol
der Spannungsquelle 17, Anschlußstelle C, Kontakt aw, Verbindung EE, Kontakt k 3,
Kontakt k 11, Verbindung MM, Kontakt 11 des Umschalters US, Anschlußstelle L, Motor
4 und Minuspol der Spannungsquelle 17.
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Das Vario-Objektiv wird zu kleineren Brennweiten hin verstellt. Demzufolge
bewegt sich der Hebel 5 in Richtung Rw.
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Ist die-kleinste Brennweite eingestellt, so sind die Kontakte aw und
at geöffnet. Der Motor 4 ist abgeschaltet. Wird nun durch die Benutzer der Kamera
die Taste 9 betätigt, so werden der Kontakt 10 des Umschalters US der Kontakt 12
zur Einleitung der Abblendung geschlossen. Die auf größte Blendenöffnung eingestellten
Blendenlamellen 16 beginnen sich nun während einer vorgegebenen Zeit zu schließen.
Diese Zeit ist bestimmt durch die Dämpfigseinrichtung der Auf- und Abblendvorrichtung
13, 14, 15.
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Gleichzeitig wird mit dem Schließen des Kontaktes 12 und dem Schließen
des Kontaktes 10 der Motor stromkreis geschlossen über: Pluspol der Spannungsquelle
18, Motor 4, Kontakt 10 des Umschalters US, Verbindung NN, Kontakt k 12, Kontakt
k 4, Verbindung FF, Kontakt bt, Anschlußstelle D und Minuspol der Spannungsquelle
18.
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Somit wird der Motor 4 in einer solchen Drehrichtung angetrieben,
daß dieser das Vario-Objektiv zu größeren Brennweiten hin verstellt. Hat das Vario-Objektiv
die Einstellage für die größte Brennweite erreichte so hat der Hebel 5 die
Kontakte
bw und bt geöffnet. Demzufolge wird der Motorstromkreis unterbrochen und der Motor
4 stillgesetzt.
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Wird nun vom Benutzer der Kamera die Taste 9 freigegeben, so öffnet
sich einerseits der Kontakt 12, während zum anderen der Kontakt 11 des Umschalters
US erneut geschlossen wird. Mit dem Öffnen des Kontaktes 12 wird der Aufblendvorgang
eingeleitet. Gleichzeitig wird der Motor 4 vom Strom durchflossen über: Pluspol
der Spannungsquelle 17, Anschlußstelle C, Kontakt aw, Verbindung EE, Kontakt k 3,
Kontakt k 11, Verbindung MM, Kontakt 11 des Umschalters US, Anschlußstelle L, Motor
4 und Minuspol der Spannungsquelle 17.
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Demzufolge wird der Motor 4 in eine Richtung gedreht, in der das Vario-Objektiv
zu kleineren Brennweiten hin verstellt wird.
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Vor oder gleichzeitig mit der Einstellung der kleinsten Brennweite
ist der Aufblendvorgang beendet. Beim Erreichen der kleinsten Brennweite werden
durch den Hebel 5 der Kontakt aw sowie der Kontakt at geöffnet.
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Gemäß Figur 4 wird nun die Taste TS 3 betätigt. Demzufolge sind die
Kontakte k 5, k 6, k 13.und k 14 geschlossen. Nach dem Betätigen der Taste TS 3
wird der Stromkreis für den Motor geschlossen über: Pluspol der Spannungsquelle
18, Motor 4, Anschlußstelle L, Kontakt 11 des Umschalters US, Verbindung MM,
Kontakt
k 13, Verbindung KK, Verbindung GG, Kontakt at, Kontakt bt, Verbindungsstelle D
und Minuspol der Spannungsquelle 18.
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Demzufolge verstellt der Motor 4 das Vario-Objektiv zu größeren Brennweiten
hin. Ist die größte Brennweite eingestellt, so öffnet der Hebel 5 die Kontakte bw
und bt. Der Motorstromkreis wird somit unterbrochen.
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Wird nun durch den Benutzer der Kamera die Taste 9 betätigt, so werden
einerseits der Kontakt 12 zur Einleitung der Abblendung und andererseits der Kontakt
10 des Umschalters US geschlossen. Demzufolge fließt durch den Motor 4 Strom über:
Pluspol der Spannungsquelle 17, Verbindungsstelle C, Kontakt aw, Verbindung EE,
Kontakt k 5, Kontakt k 14, Verbindung NN, Kontakt 10 des Umschalters US, Verbindungsstelle
L, Motor 4 und Minuspol der Spannungsquelle 17.
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Demzufolge wird durch den Motor 4 das Vario-Objektiv zu kleineren
Brennweiten hin verstellt. Beim Erreichen der kleinsten Brennweite öffnet der Hebel
5 die Kontakte aw und at. Der Motorstromkreis wird unterbrochen, Zumindest zu diesem
Zeitpunkt ist auch die Schließungsbewegung der Blendenlamellen 16 beendet.
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Wird nun vom Benutzer der Kamera die Taste 9 freigegeben, so wird
der Kontakt 12 zur Einleitung der Aufblendung geöffnet und der Kontakt 11 des Umschalters
10, 11, erneut geschlossen.
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Demzufolge fließt durch den Motor 4 Strom über:
Pluspol
der Spannungsquelle 18, Motor 4, Verbindungsstelle L, Kontakt 11 des Umschalters
US, Verbindung MM, Kontakt k 13, Kontakt k 6, Verbindung FF, Kontakt bt, Verbindungspunkt
D und Minuspol der Spannungsquelle 18.
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Der Motor verstellt das Vario-Objektiv zu größeren Brennweiten hin.
Nach Erreichen der größten Brennweite betätigt der Hebel 5 die Kontakte bw und bt
und unterbricht somit den Motorstromkreis. Zu diesem Zeitpunkt ist der Aufblendvorgang
spätestens beendet.
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Gemäß Figur 5 ist die Taste TS 4 betätigt. Die Kontakte k 7, k 8,
k 15 und k 16 sind demzufolge geschlossen. Der Stromkreis für den Motor 4 ist geschlossen
huber: Pluspol der Spannungsquelle 17, Verbindungsstelle C, Kontakt aw, Kontakt
bw, Verbindung HH, Verbindung II, Kontakt k 15, Verbindung MM, Kontakt 11 des Umschalters
US, Verbindungspunkt L, Motor 4 und Minuspol der Spannungsquelle 17.
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Mittels des Motors 4 wird das Vario-Objektiv zu kleineren Brennweiten
hin verstellt. Nach Erreichen der kleinsten Brennweite betätigt der Hebel 5 die
Kontakte aw und at und unterbricht somit den Motorstromkreis.
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Wird nun durch den Benutzer der Kamera die Taste 9 betätigt, go wird
einerseits der Kontakt 12 zur Einleitung der Abblendung geschlossen und zum anderen
der Ion takt 10 des Umschalters US geschlossen. Es fließt nun Strom über:
Pluspol
der Spannungsquelle 18, Motor 4, Verbindungsstelle L, Kontakt 10 des Umschalters
US, Verbindung NN, Kontakt k 16, Kontakt k 8, Verbindung FF, Kontakt bt, Verbindungsstelle
D und Minuspol der Spannungsquelle 18.
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Der Motor verstellt das Vario-Objektiv zu größeren Brennweiten hin.
Nach Erreichen der größten Brennweite betätigt der Hebel 5 die Kontakte bw und bt
und unterbricht den Stromkreis für den Motor 4. Beim Erreichen der größten Brennweite
ist der Abblendvorgang beendet. Wird nun vom Benutzer der Kamera die Taste 9 freigegeben,
so wird einerseits der Kontakt 12 geöffnet und damit der Aufblendvorgang eingeleitet.
Andererseits wird der Kontakt 11 des Umschalters US erneut geschlossen. Der Motor
4 kann jedoch nicht vom Strom durchflossen werden, da der Kontakt k 7 nicht an die
Sammelleitungen 19 und 20 angeschlossen ist und demzufolge keine Verbindung zur
Leitung EE hergestellt ist.
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Während der Aufblendung verbleibt also das Vario-Objektiv in der Einstellung
für größte Brennweite.
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Gemäß Figur 6 ist die Taste TS 5 betätigt. Die Kontakte k 9, k 10,
k 17 und k 18 sind geschlossen. Demzufolge ist auch der Stromkreis für den Motor
4 geschlossen huber: Pluspol der Spannungsquelle 18, Motor 4, Verbindungsstelle
L, Kontakt 11 des Umschalters US, Verbindung MM, Kontakt k 17, Verbindung KK, Verbindung
GG, Kontakt at, Kontakt bt, Verbindung D und Minuspol der Spannungsquelle 18.
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Demzufolge wird durch den Motor 4 das Vario-Objektiv zu größeren Brennweiten
hin verstellt. Nach Erreichen der Endstellung betätigt der Hebel 5 die Kontakte
bw und bt. Der Motorstromkreis wird unterbrochen und das Vario-Objektiv ist in seiner
Endstellung.
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Wird nun durch den Benutzer der Kamera die Taste 9 betätigt, so wird
einerseits nach Schließen des Kontaktes 12 der Abblendvorgang eingeleitet, während
nach Schließen des Kontaktes 10 des Umschalters US Strom durch den Motor 4 fließt
über: Pluspol der Spannungsquelle 17, Verbindungsstelle C, Kontakt aw, Verbindung
EE, Kontakt k 9, Kontakt k 18, Verbindung NN, Kontakt 10 des Umschalters US, Verbindungsstelle
L, Motor 4 und Minuspol der Spannungsquelle 17.
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Demzufolge wird durch den Motor 4 das Vario-Objektiv zu kleineren
Brennweiten hin verstellt. Nach Erreichen der Endstellung werden durch den Hebel
5 der Kontakt aw sowie der Kontakt at geöffnet. Demzufolge ist der Motorstromkreis
unterbrochen und der Motor 4 stillgesetzt. Während dieser Einstellbewegung ist die
Abblendung beendet worden. Wird nun durch den Benutzer der Kamera die Taste 9 freigegeben,
so wird einerseits der Kontakt 12 geöffnet und demzufolge die Aufblendung eingeleitet.
Zum anderen wird erneut der Kontakt 11 des Umschalters US geschlossen. Der Motor
4 wird jedoch nicht vom Strom durchflossen, da der Kontakt k 10 nicht mit den Sammelleitungen
21 und 22 verbunden ist. Somit ist auch keine Verbindung hergestellt zur Leitung
FF. Über die Verbindung KK kann ebenfalls
kein Strom fließen, da
die Kontakte aw und at geöffnet sind.
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Während der Aufblendung verbleibt also das Vario-Objektiv in seiner
Einstellage für die kleinste Brennweite.
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Die Synchronisation zwischen der Brennweiteneinstellung und der Auf-
bzw. Abblendung kann einerseits mechanisch dadurch erzielt werden, daß durch das
Vario-Objektiv Zwischenglieder verstellt werden, durch die wiederum die Blende geöffnet
bzw. geschlossen wird. Beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel wird jedoch
die Auf- und Abblendung durch ein elektrisches Zeitglied bewirkt, das aus einem
Kondensator und einem Widerstand besteht, dessen Werte so bemessen sind, daß die
Auf- oder Abblendzeit kleiner oder gleich der Zeit ist, in der die Brennweite des
Vario-Objektivs von einem Entwert zum anderen Entwert verstellt wird.