DE2009393C3 - Programmsteuereinrichtung - Google Patents
ProgrammsteuereinrichtungInfo
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- DE2009393C3 DE2009393C3 DE19702009393 DE2009393A DE2009393C3 DE 2009393 C3 DE2009393 C3 DE 2009393C3 DE 19702009393 DE19702009393 DE 19702009393 DE 2009393 A DE2009393 A DE 2009393A DE 2009393 C3 DE2009393 C3 DE 2009393C3
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- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/02—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
- H03J5/0218—Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, by selecting the corresponding analogue value between a set of preset values
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- G04C23/14—Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
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Description
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Programmsteuereinrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Programmsteuervorrichtung dieser Art (DE-PS 10 60 962), handelt es sich um eine
Vorrichtung für den Antrieb vorzugsweise ferngesteuerter Schalter mit mehreren, auf einer Kontaktbank
nebeneinander angeordneten Kontakten und einem vor- oder rückwärts umlaufenden Kontaktarm, der den
Steuervorgang selbst ausführt. Vorrichtungen dieser Art gestatten eine Fernbedienung von Schaltern über
große Entfernungen. Schwierigkeiten treten dabei insoweit auf, als bei der Verwendung motorischer
Antriebe wegen der Massenkräfte des Motors der Kontaktarm nur schwer genau auf dem gewünschten
Kontakt angehalten werden kann. Zur Beseitigung dieses Problems wird eine relativ aufwendige, mechanisch?
Steuerung vorgeschlagen. Bei der bekannten Vorrichtung handelt es sich um eine willkürliehe
Betätigung der ferngesteuerten Schalter. Völlig andere Probleme treten bei Programinsteuereinrichtungen auf,
die derart arbeiten, daß die willkürliche Betätigung
ίο zeitabhängig erfolgt Hier muß insbesondere dafür
gesorgt werden, daß jeder neue Steuerbefehl auch dann berücksichtigt wird, wenn er in zeitlicher Überlappung
mit dem zuvor gegebenen Steuerbefehl auftritt Das ist bei der bekannten Programmsteuereinrichtung nicht
möglich, die immer nur eine Schaltstellung der Schalter zuläßt
Bekannt ist auch eine Vorrichtung zum Ferneinstellen der Abstimmvorrichtung von Hochfrequenzgeräten
(DE-PS 7 21 933), die aus einem Ring mit auf diesem angeordneten Schaltern besteht und einen in diesem
Ring umlaufenden, von einem Motor angetriebenen und auf der Welle der Abstimmvorrichtung sitzenden
Kurbelarm zur Betätigung der Schalter aufweist Sobald einer der Schalter geschlossen wird, ist ein Stromkreis
für den die Antriebsvorrichtung darstellenden Motor geschlossen. Dieser dreht sodann die Stufenschalter so
lange, bis der bewegliche Kontakt auf dem festen Kontakt aufläuft, der mit dem geschlossenen Schalter
verbunden ist. In dieser Stellung ist der Stromkreis für den Motor unterbrochen, der demnach stillgesetzt wird.
Eine solche Vorrichtung ist zum Ferneinstellen geeignet. Sie ist jedoch für eine zeitabhängige Programmierung
nicht geeignet, bei der die Schalte1· zu einem
bestimmten Zeitpunkt geschlossen werden, für eine bestimmte Zeit dauergeschlossen bleiben und sich dann
wieder öffnen, wobei sich die Zeiträume des Schließens verschiedener Schalter überlappen können. In diesem
Fall wäre die bekannte Vorrichtung nicht funktionsfähig, da bei zwei geschlossenen Schaltern der Motor
ständig weiterlaufen und von der Programmsteuereinrichtung nie stillgesetzt würde.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zeitabhängige arbeitende Programmsteuereinrichtung zu schaffen, bei
der eine ordnungsgemäße Funktion auch dann sichergestellt ist, wenn zeitabhängig ein Schalter geschlossen
wird, bevor noch der zuvor geschlossene Schalter abgefallen ist, so daß sich Steuerbefehle zeitlich
überlappen. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Zweckmäßige
so Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Man erkennt, daß hier die Antriebsvorrichtung der Stufenschalter, (beispielsweise ein Motor) nicht unmittelbar
durch das Schließen der Schalter angetrieben wird, sondern über eine Kippstufe. Die Kippstufe selbst
wird wiederum nicht unmittelbar durch das Schließen eines der Schaller, bei denen es sich um Unterbrecher
beliebiger Bauart handeln kann, angesteuert, sondern über ein ODER-Gatter. Auf diese Weise ist sicht-rgestellt,
daß bei Schließen eines der Schalter ein Kippsignai an die Kippstufe gelegt und durch diese
Beeinflussung die Antriebsvorrichtung der Stufenschalter in Betrieb gesetzt wird. Sobald aber nun der
bewegliche Kontakt des zweiten Stufenschalters auf
6S den mit dem geschlossenen Schalter verbundenen
festen Kontakt aufgelaufen ist, wird unabhängig davon, ob noch ein weiterer Schalter geschlossen ist oder nicht,
ein Rückstellsignal an die Kippstufe gelegt und die
Antriebsvorrichtung wieder außer Betrieb gesetzt. Gleichzeitig ist die Kippstufe wieder betriebsbereit
Wird in diesem Zustand ein weiterer Schalter geschlossen, obwohl der zuvor geschlossene Schalter
nach wie vor ebenfalls geschlossen ist, so kann die Programmsteuereinrichtung ohne weiteres dem neuen
Befehl Folge leisten, da durch das Schließen des weiteren Schalters wiederum ein Kippsignal erzeugt
und an die Kippstufe gelegt wird. Es ist lediglich dafür Sorge zu tragen, daß gleichzeitig nicht mehr als zwei
Schalter geschlossen sind, da sonst die Umschaltung der Stufenschalter bei einem zwischen dem zuvor geschlossenen
und dem jetzt neu geschlossenen Schalter liegenden weiteren geschlossenen Schalter beendet
würde. Grundsätzlich ist aber eine zeitabhängig '5 arbeitende Programmsteuereinrichtung geschaffen, die
ein deren Eigenheiten angepaßtes zuverlässiges Arbeiten sicherstellt. Der Aufbau der Vorrichtung ist dabei
außerordentlich einfach, eine leichte Handhabung sichergestellt und eine vielseitige Verwendbarkeit in
Verbindung mit beliebigen Informationsquellen erzielt. Dabei ist es ohne weiteres möglich, gleichzeitig einen
Betrieb von Hand unter Umgehung der zeitabhängig automatisch arbeitenden Programmsteuereinrichtung
zu erzielen.
In der folgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand einer in der Zeichnung dargestellten Programmsteuervorrichtung
erläutert, die für die Abstimmvorrichtung, also die Senderwahl in einem Rundfunkempfänger
bestimmt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Programmsteuereinrichtung für die Scnderwah! in einem Rundfunkempfänger,
Fig 2 eine Schaltungsanordnung eines zweiten
Ausführungsbeispiels einer Programmsteuereinrichtung mit schrittweise antreibendem Elektromagnet,
F i g. 3 ein Diagramm der Schaltzustände von Transistoren eines astabilen Multivibrators in der
Anordnung gemäß F i g. 2,
F i g. 4 eine perspektivische Ansicht einer in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 verwendeten
Tauchkernspule,
F i g. 5 und 6 Darstellungen anderer Antriebsweisen, zum Betätigen der Kontakte der beiden Stufenschalter
unabhängig vom Zeitsignal,
F i g. 7 eine Schaltung ohne Diode zur Veränderung der Kapazität in einer Abstimmvorrichtung,
F i g. 8 eine Schaltung zum programmgesteuerten Betätigen mehrerer elektrischer Geräte,
Fig. 9 eine Schaltung zur Vorwahl von Frequenzen und
Fig. 10 eine Schaltung zum Voreinstellen der Stromzufuhr zu Informationsquellen.
Fig. 1 zeigt einen in Abhängigkeit von der Zeit arbeitenden Antrieb 1, beispielsweise eine Uhr Mit
diesem Antrieb 1 ist ein Zeitsignalgenerator 2 verbunden, dessen Schalter S\ bis S% zu voreingestellten
Zeitpunkten zumindest solange geschlossen werden, bis bewegliche Kontakte /"von Stufenschalter^ 3 und 45 alle
festen Kontakte a bis e abgetastet und am Generator- so
ausgang Zeitsignale erzeugt haben. Der Stufenschalter 3 ist ein Schalter, dessen feste Kontakte a bis e jeweils mit
den Ausgängen der den Zeitsignalgenerator bildenden Schalter Si, S2, S3, S» bzw. S5 verbunden sind und dessen
beweglicher Kontakt /von einem nachstehend beschriebenen Motor 39 in einer bestimmten Richtung gedreht
wird, wodurch die in Koniakt mit dem beweglichen Kontakt f gebrachten festen Kontakte a bis e
nacheinander selbsttätig umgeschaltet werden. Ein ODER-Gatter4 mit Kondensatoren 5 und 9, Widerständen
10 bis 14 und 20 und Dioden 15 bis 19 ist mit dem Ausgang des Zeitsignalgenerators 2 derart verbunden,
daß selbst dann, wenn irgendein Schalter des Zeitsignalgensrators 2 während des Betriebs eines anderen in den
Betriebszustand gebracht wurde, am Ausgang des später wirksam gemachten Schalters immer ein
Zeitsignal entstehen kann, so daß ein Speicher 21 in der darauffolgenden Stufe einwandfrei arbeiten kann. Der
Speicher 21 besteht aus einer bistabilen Kippstufe, auch Flip-Flop genannt mit zwei Transistoren 22 und 23,
Widerständen 24 bis 29, Kondensatoren 30 und 31, sowie Dioden 32 und 33. Er kann aber ebensogut aus
mechanischen Schaltern bestehen. Zwischen dem beweglichen Kontakt f des Stufenschalters 3 und die
Kathode der Diode 33 des Speichers 21 ist ein Kondensator 34 eingeschaltet und zwischen dem
Ausgang des ODER-Gatters 4 und der Kathode der anderen Diode 32 des Speichers 21 befindet sich ein
Kondensator 35. Ein Schaluransisior 36 isi mii seiner
Basis über einen Widerstand 37 mit dem Kollektor des Transistors 23 des Speichers 21 verbunden und sein
Emitter über einen Widerstand 38 mit — ß einer Stromquelle. Ein Motor 39 ist zwischen den Kollektor
des Transistors 36 und Erde geschaltet und treibt — wie oben beschrieben — den beweglichen Kontakt / des
Stufenschalters 3 an. Veränderliche Widerstände 40 bis 44 dienen zum Einstellen der Empfangsfrequenz und
bestimmen die Vorspannungen, die eine Diode 47 veränderlicher Kapazität beaufschlagen, die zu einer
Abstimmvorrichtung eines Rundfunkempfängers 46 gehört. Verstellbare Abgriffe der Widerstände 40 bis 44
sind jeweils mit festen Klemmen a, b, c, d bzw. e des ersten Stufenschalters 45 verbunden, dessen beweglicher
Kentakt /wie im Fall des zweiten Stufenschalters 3 durch den Motor 39 angetrieben wird und über einen
Widerstand 48 mit der Anode der Diode 47 verbunden ist. Eine Abstimmspule 49 bildet zusammen mit der
Diode 47 die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 und ein Kondensator 50 blockiert den
Gleichstrom.
Bei der vorstehenden Ausführungsform sei angenommen, daß die verschiedenen Rundfunkprogramme
nacheinander geschaltet und zu jeweils unterschiedlichen Zeiten empfangen werden sollen, z. B. Programm
Azur Zeit a, Programm ß zur Zeit b...
In diesem Fall brauchen nur die Schalter Si, S2... des
Zeitsignalgenerators 2, jeweils derart eingestellt zu werden, daß sie wahlweise zu den Zeiten a, b... arbeiten
und die veränderlichen Widerstände 40, 41... zum Einstellen der Empfangsfrequenz, die jeweils den
Schaltern Si, S2... entsprechen, derart, daß die
Spannungen an ihren jeweiligen Schieberklemmen den Programmen A bzw. B... entsprechen.
Es sei angenommen, daß der Schalter Si des
Zeitsignalgenerators 2 derart eingestellt ist, daß er zum Zeitpunkt a in die eingeschaltete Stellung bewegt ist,
während der entsprechende Widerstand 40 aufgrund seiner Einstellung eine zum Empfang des Programms A
notwendige Spannung erzeugt, und daß der Schalter St des Zeitsignalgenerators 2 zum Zeitpunkt b eingeschaltet
wird, während der entsprechende veränderliche Widerstand 43 die für den Empfang des Programms B
notwendige Spannung erzeugen soll. Die beweglichen Kontakte der Stufenschalter 3 und 45 sind dabei vor den
festen Kontakten cangeordnet.
Wenn unter diesen Bedingungen der Zeitpunkt a
erreicht wird, wird der Schalter S\ des Zeitsignalgenerators
2 eingeschaltet und ein bestimmter Strom durchfließt den Widerstand 20, die Diode 15 und den
Kondensator 5 des ODER-Gatters 4, wodurch am Ausgang der Diode 15 ein negatives Zeitimpulssignal
erzeugt wird. Da das Zeitimpulssignal die Kathode der Diode 32 des Speichers 21 über den Kondensator 35
beaufschlagt, wird die Basis des Transistors 23 negativ vorgespannt und dieser sperrt. Bei Abschalten des
Transistors 23 nähert sich dessen Kollektorpotential einem positiven Wert an und die Basis des anderen
Transistors 22 wird positiv vorgespannt und somit der Transistor 22 leitend. Dieser Zustand wird aufrechterhalten,
bis die Basis des Transistors 22 mit negativer Vorspannung beaufschlagt wird. Durch ein derartiges
Ein- bzw. Abschalten der Transistoren 22 und 23 wird gleichzeitig auch die Basis des Schalttransistors 36
positiv vorgespannt und dadurch letzterer leitend gemacht. Der Kollektor des Schalttransistors 36 wird
von einem starken Strom durchflossen und der damit verbundene Motor 39 dreht sich in bestimmter
Richtung. Der Motor 39 ist mit den beweglichen Kontakten /der Stufenschalter 3 und 45 auf vorstehend
beschriebene Weise gekoppelt, so daß bei Drehung des Motors 39 auch die beweglichen Kontakte / gedreht
werden und sich auf die in Kontakt mit ihnen gelangenden festen Kontakte a, b, c, d und e
nacheinander umschalten.
Es sei angenommen, die beweglichen Kontakte / werden entgegen dem Uhrzeigersinn oder in der
Richtung gedreht, in der die festen Kontakte durch die Drehung des Motors 39 nacheinander von a auf £>, von b
auf c von c auf d... umgeschaltet werden; die beweglichen Kontakte f, die vorher in Kontakt mit den
festen Kontakten c waren, gelangen dann nacheinander mit den festen Kontakten d, e. a... in Kontakt. Wenn die
beweglichen Kontakte /die festen Kontakle a berühren,
wird die dem Programm A entsprechende und durch den veränderlichen Widerstand 40 eingestellte Spannung
über den ersten Stufenschalter 45 und den Widerstand 48 an die, die Abstimmvorrichtung des
Rundfunkempfängers 46 darstellende Diode 47 veränderlicher Kapazität angelegt, wodurch der Tuner auf die
Frequenz des Programms A abgestimmt wird und gleichzeitig ein bestimmter Strom den Widerstand 51,
den zweiten Stufenschalter 3 und den Schalter S, des Zeitsignalgenerators 2 durchfließt und am beweglichen
Kontakt /des zweiten Stufenschalters 3 eine negative Spannung erzeugt. Dementsprechend wird die Kathode
der anderen Diode 33 des Speichers 21 über den Kondensator 34 mit negativer Spannung beaufschlagt
und der andere Transistor 22 des Speichers 21 gesperrt. Das Kollektorpotential des Transistors 22 oder das
Basispotential des anderen Transistors 23 nähert sich dadurch einem positiven Wert an und der gesperrte
Transistor 23 wird leitend. Die, die Basis des Schalttransistors 36 beaufschlagende Spannung wird
negativ, so daß der Transistor 36 gesperrt wird. Die
Drehung des Motors 39 wird beendet und die beweglichen Kontakte / der Stufenschalter 3 und 45
werden, wenn sie an den festen Kontakten a anliegen, abgestoppt. Auf diese Weise bleibt die dem Programm
A entsprechende, durch den veränderlichen Widerstand 40, wie oben beschrieben, eingestellte Spannung an die
die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47 veränderlichen Kapazität angelegt
und das Programm A kann vom Zeitpunkt a an empfangen werden.
Wenn die beweglichen Kontakte /der Stufenschalter 3 und 45 durch die Drehung des Motors 39 in Berührung
mit den festen Kontakten b, c, cfund e gelangen, werden
durch den Stufenschalter 45 und den Widerstand 48 an die Diode 47 veränderlicher Kapazität Spannungen
angelegt, die jeweils den vorbestimmten Programmen entsprechen und mittels der veränderlichen Widerstände
41 bis 44 eingestellt sind. Zum Zeitpunkt a sind jedoch alle jeweils diesen veränderlichen Widerständen
41 bis 44 entsprechenden Schalter 52, S3, Si und S5 des
Zeitsignalgenerators 2 offen, so daß am Ausgang des Stufenschalters 3 keine negative Spannung erzeugt und
somit der Betrieb des Speichers 21 nicht umgeschaltet wird. Der Motor 39 dreht sich also ohne Unterbrechung
weiter und die durch die jeweiligen veränderlichen Widerstände 41 bis 44 eingestellten Programme werden
zum Zeitpunkt a nicht empfangen.
Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf den Fall, daß der Zeitpunkt b erreicht ist. In diesem Fall wird
der Schalter 54 des Zeitsignalgenerators 2 eingeschaltet,
so daß ein bestimmter Strom den Widerstand 20, die Diode 18 und den Kondensator 8 durchfließt und zuerst
am Ausgang der Diode 18 ein negatives Zeitimpulssignal erzeugt wird, wie im Fall des Zeitpunktes a. Wie
beim Zeitpunkt a wird dieses Zeitsignal über den Kondensator 35 an die Kathode der Diode 32 des
Speichers 21 angelegt, so daß der Transistor 23 sperrend und der Transistor 22 leitend wird. Folglich wird der
Schalttransistor 36 leitend und der Motor 39 treibt die beweglichen Kontakte /der Stufenschalter 3 und 45 wie
zur Zeit a in bestimmter Richtung an. Die beweglichen Kontakte f, die vorher in Berührung mit den festen
Kontakten a waren, werden nunmehr in der Reihenfolge b, c und d in Berührung mit den festen Kontakten
gebracht. Wenn die beweglichen Kontakte /die festen Kontakte b und c berühren, sind die Schalter S2 und 53
des Zeitsignalgenerators 2 nicht, wie oben beschrieben, geschlossen. Aus diesem Grund bleibt im Speicher 21
der Transistor 23 unverändert gesperrt und der Transistor 22 leitend. Auch der Schalttransistor 36 bleibt
unverändert leitend und der Motor 39 dreht sich weiter. Nachdem die beweglichen Kontakte / die festen
Kontakte b und c überwunden haben, um in Berührung mit den festen Kontakten d zu gelangen, fließt wie zur
Zeit a Strom durch den Widerstand 51, den Stufenschalter 3 und den Schalter Sa des Zeitsignalgenerators 2 und
auf diese Weise wird die auf der Seite des beweglichen Kontakts / des Stufenschalter 3 auftretende negative
Spannung durch den Kondensator 34 an die Kathode der Diode 33 des Speichers 21 angelegt. Der Betrieb des
Speichers 21 wird also umgeschaltet, der Transistor 22 sperrt und der Transistor 23 leitet. Folglich wird der
Schalttransistor 36 abgeschaltet, der die Drehung des Motors 39 abstoppt. Die beweglichen Kontakte / der
Stufenschalter 3 und 45 bleiben also in Berührung mit den festen Kontakten d, wodurch die dem Programm B
entsprechende mittels des veränderlichen Widerstands 43 eingestellte Spannung durch den Stufenschalter 45
und den Widerstand 48 an die, die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47
veränderlicher Kapazität angelegt wird.
Bei dieser Ausführungsform können also voreingestellte Programme nacheinander und selbsttätig zu
vorbestimmten Zeiten empfangen werden, indem die Betriebsstartzeit mit den Schaltern 5i bis 5s des
Zeitsignalgenerators 2 und die den gewünschten Programmen entsprechende Spannung mit den veränderlichen
Widerständen 40 bis 44 eingestellt werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird die Einrichtung durch ein Signal des Zeitsignalgenerators betätigt, sie
kann aber auch unabhängig vom Zeitsignal in Betrieb gesetzt werden. Wie F i g. 1 zeigt, wird nach Schließen
eines Schalters 56 die Basis des Schalttransistors 36
durch den Widerstand 52 positiv vorgespannt und dadurch der SchaSttransistor 36 eingeschaltet. Daraufhin
wird der Antrieb 39, z. B. der Motor, gestartet und das abtastende Drehen der Stufenschalter 3 und 45
ermöglicht. Nachdem sich die beweglichen Kontakte / der Stufenschalter 3 und 45 zu einem beliebigen
Kontakt e bewegt haben, wird der Schalter & geöffnet. Der Antrieb 39 wird abgestoppt und die Drehung der
Stufenschalter 3 und 45 endet. Auf diese Weise kann jeder Kontakt a bis e unabhängig vom Zeitsignal
gewählt werden. Wenn die Kontakte vorher an die Informationsquellen angeschlossen werden, kann die
Information wahlweise geschaltet werden.
In der zuvor beschriebenen Einrichtung ist als Antrieb
39 ein Motor verwendet. An seiner Stelle können aber auch andere durch elektromagnetische Kraft betätigbare
Einrichtungen verwendet werden, wie sie z. B. in F i g. 2 und 4 dargestellt sind.
Anstelle des Antriebs gemäß Fig. 1 ist in Fig.4 ein
elektromagnetisch gespeister Antrieb, eine sogenannte Tauchkernspule gezeigt. Zum Ein- und Ausschalten
eines Elektromagneten 67 dient ein Oszillator 69, nämlich ein astabiler Multivibrator. Transistoren 54 und
55 des Oszillators 69 sperren und leiten abwechselnd in Bezug aufeinander und die Schwingungen werden
derart wiederholt, daß der Transistor 54 zu einem Zeitpunkt leitet und der Transistor 55 sperrt und zum
nächsten Zeitpunkt ersterer sperrt und letzterer leitet (F i g. 3). Das Ausgangssignal wird vom Kollektor des
Transistors 55 des Oszillators 65 über einen Widerstand 64 an einen Transistor 65 angelegt und dieser dadurch
geschaltet. Der Elektromagnet 67 wird durch das Leiten und Sperren des Transistors 65 ein- und ausgeschaltet.
Das Ausgangssignal des Transistors 65 wird über Klemmen x' und y' des Elektromagneten 67 angelegt
(Fig.4). Wenn über die Klemmen x' und y' des
Elektromagneten 67 Strom fließt bei leitendem Transistor 65 wird ein Eisenkern 70 magnetisiert und
zieht ein Eisenteil 71, das am äußeren Ende eines Hebels 72 befestigt ist, nach unten. Eine Welle 73 wird dann
gemäß dem Pfeil im Uhrzeigersinn verdreht Dadurch wird einer der Kontakte im Innern eines Schalters 74
gedreht. Wenn der Transistor 65 anschließend sperrt, verliert der Elektromagnet 67 seine Anziehungskraft
und der Hebel 72 wird durch eine Feder 75 nach oben bewegt Die Welle 73 wird zu diesem Zeitpunkt in
Ruhestellung gehalten und nich entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Wenn der Transistor 75 erneut
leitet, wird der Schalter 74 wieder im Uhrzeigersinn gedreht und bewegt einen Kontakt. Aufgrund des
Aufbaus wird bei jedmaligem Leiten des Transistors 65
ein Kontakt im Uhrzeigersinn bewegt Beim Abstoppen des Betriebs des Oszillators 69 wird auch der Schalter 74
in seiner Drehung angehalten. Der Schalter 74 ist mit den Stufenschalter 3 und 45 in F i g. 1 gekoppelt Um den
Oszillator anzuhalten, wird der Ausgang des Speichers 21 an einen Schalttransistor 53 angelegt Bei Einschalten
des Transistors 53 wird der Oszillator 69 betätigt und bei dessen Sperren wird er ausgeschaltet
Falls das Programm A zur Zeit a, das Programm ßzur
Zeit b empfangen werden soll usw., wie in bezug auf
F i g. 1 beschrieben, wird der Schalter Si des Zeitsignalgenerators
2 bei Erreichen des Zeitpunktes a geschlossen, wodurch das Signal die Kathode der Diode 32 des
Speichers 21 über den Kondensator 5, die Diode 15 und den Kondensator 35 beaufschlagt. Entsprechend der
obigen Beschreibung wird der Speicher 21 dann eingeschaltet, wobei der Transistor 23 sperrt und der
Transistor 22 leitet und auch der Transistor 53 wird leitend. Nun ist der Oszillator 69 startbereit und dadurch
wird der Transistor 65 und auch der Elektromagnet 67 abwechselnd ein- und ausgeschaltet. Auf diese Weise
werden die Stufenschalter 3 und 45 nacheinander intermittierend angetrieben und schalten nacheinander
die festen Kontakte a bis e. Wenn die beweglichen Kontakte f die festen Kontakte a berühren, wird die
vom veränderlichen Widerstand 40 eingestellte und dem Programm A entsprechende Spannung durch den
Stufenschalter 45 und den Widerstand 48 an die. die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende
Diode 47 veränderlicher Kapazität angelegt, wodurch der Tuner auf die dem Programm A
entsprechende Frequenz abgestimmt wird, und es wird gleichzeitig ein bestimmter Strom den Widerstand 51,
den Stufenschalter 3 und den Schalter S\ des Zeitsignalgenerators 2 durchfließen, so daß am beweglichen
Kontakt / des Stufenschalters 3 eine negative Spannung auftritt. Die negative Spannung wird also
über den Kondensator 34 an die Kathode der Diode 33 des Speichers 21 angelegt und letzterer wird abgeschaltet;
der Transistor 22 sperrt dabei und der Transistor 23 wird leitend. Folglich wird der Schalttransistor 53
gesperrt, der Oszillator 69 beendet seine Schwingung, der Transistor 65 ebenso wie der Elektromagnet 67
unterbricht seinen Ein-Aus-Betrieb und die beweglichen Kontakte /der Stufenschalter 3 und 45 halten mit den
festen Kontakten a in Kontakt stehend an. Folglich wird gemäß der obigen Beschreibung die dem Programm A
entsprechende und durch den veränderlichen Widerstand 40 eingestellte Spannung durch den Stufenschalter
45 und den Widerstand 48 an die die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47
veränderlicher Kapazität angelegt, so daß vom Zeitpunkt a an das Programm A empfangen werden kann.
Falls zur Zeit b das Programm B empfangen wird, wird ein entsprechender Vorgang durchgeführt
F i g. 2 zeigt auch eine Möglichkeit bei der die Kontakte der Stufenschalter 3 und 45 unabhängig vom
Zeitsignal bewegt werden können. Ein Schalter Si ist in Reihe zum Elektromagneten 67 geschaltet. Nach
Schalten des Schalters 57 an die Klemme x, fließt ein
Impulsstrom über einen Kondensator 68 durch den Elektromagneten 67, und dieser betätigt die Stufenschalter
3 und 45. Da der Schalter 5? bei seiner Freigabe wieder zur Klemme y zurückkehrt, wird der Kondensator
68 über die Kontaktklemme y des Schalters 57 entladen. Bei erneutem Verbinden des Schalters 57 mit
der Klemme χ fließt erneut ein Impulsstrom durch den Elektromagneten 67, und dieser betätigt erneut die
Stufenschalter 3 und 45. Durch Wiederholung dieses Vorganges sind die veränderlichen Kontakte /in jede
gewünschte Stellung der festen Kontakte a und e bewegbar und dadurch kann durch Anschluß bestimmter
Informationsquellen an die festen Kontakte a bis e unabhängig vom Zeitsignal eine Information abgegeben
werden. Darüber hinaus kann, was in Fig.2 nicht dargestellt ist, zwischen Basis und Kollektor des
Transistors 53 über einen Widerstand ein Schalter eingeschaltet sein, wobei durch den Ein- und Aus-Betrieb
des Schalters der Oszillator 69 in Betrieb gesetzt oder angehalten werden kann; dadurch sind die
Stufenschalter 3 und 45 ebenfalls ungeachtet des Zeitsignals umschaltbar.
F i g. 5 zeigt eine weitere Einrichtung zum Verstellen der Stufenschalter 3 und 45 unabhängig vom Zeitsignal,
falls der Antrieb einen Motor gemäß F i g. 1 aufweist. Der Schalter 74 enthält die zwei Stufenschalter 3 und 45.
Eine Welle 76 koppelt den Schalter 74, ein Zahnrad 77 und einen von Hand betätigbaren Einstellknopf 79. Mit
dem Zahnrad 77 steht ein weiteres Zahnrad 75! in Eingriff. Desgleichen sind ein Motor 80 und eine Welle
81 vorgesehen, die das Zahnrad 78 und den Motor 80 miteinander koppeln. Falls der Betrieb durch das
Zeitsignal erfolgt, wird das Zahnrad 78 durch die Welle 81 mit Hilfe des den Motor 80 enthaltenden Antriebs
und dadurch auch das Zahnrad 77 in Drehung versetzt. Der Schalter 74 erhält dann die von der Weile 76
übertragene Drehung des Zahnrads 77 und dadurch werden die beweglichen Kontakte fzu den Kontakten a
bis e der Stufenschalter 3 und 45 bewegt. Demgegenüber wird, wenn der Betrieb unabhängig vom Zeitsignal
erfolgt, der Einstellknopf 79 von Hand verdreht. Die im Innern des Schalters 74 vorgesehene Stufenschalter 3
und 45 können durch die Welle 76 verdreht werden.
Die Kontakte der Stufenschalter 3 und 45 sind in den Schaltungen gemäß F i g. 1 und 2 auch auf andere Weise
unabhängig vom Zeitsignal bewegbar. Fig.6 zeigt voreinstellbare Schalter S] ι bis S15 einer voreingestellten
Schalteranordnung 82, die jeweils mit Schaltern Su Si,
Sv S* bzw. Si des Zeitsignalgenerators gemäß den F i g. 1
und 2 parallelgeschaltet sind.
Es sei angenommen, daß der veränderliche Widerstand 40 die entsprechende Spannung für den Empfang
des darauf eingestellten Programms A hat, es soll aber gerade ein Programm unabhängig vom Zeitsignal
empfangen werden; der voreinstellbare Schalter 5h wird in die Einschaltstellung gebracht. Wie in der
vorstehenden Beschreibung und ähnlich wie beim Schalten des Schalters Si zur eingeschalteten Seite wird
über den Kondensator 5, die Diode 15 und den Kondensator 35 ein negativer Impuls an die Dioden 32
des Speichers 21 angelegt, der Schaltzustand des Speichers 21 geändert und der Schalttransistor 36
leitend gemacht, der den Motor 39 und damit die Stufenschalter 3 und 45 in Drehung versetzt. Wenn die
beweglichen Kontakte f die festen Kontakte a erreichen, wird die Diode 33 des Speichers 21 über den
Stufenschalter 3 und den Kondensator 34 mit einem negativen Impulssignal beaufschlagt, weil der voreingestellte
Schalter S\ geschlossen ist. Dadurch wird der
Speicher 21 zurückgestellt und schaltet den Schalttransistor 36 und somit den Motor 36 ab. Aus diesem Grund
werden die beweglichen Kontakte /"der Stufenschalter 3
und 45 an den festen Kontakten a abgestoppt und die Spannung des veränderlichen Widerstands 40 wird vom
Kontakt a des Stufenschalters 45 ausgehend an die Diode 47 veränderlicher Kapazität im Rundfunkempfänger
46 angelegt, so daß das Programm A empfangen werden kann.
Auf gleiche Weise können beliebige Programme unabhängig vom Zeitsignal durch Bringen der voreinstellbaren
Schalter Sn bis S\s, die den jeweiligen
veränderlichen Widerständen 40 bis 44 entsprechen, in die Einschaltstellung, ausgewählt werden. Auch der
Betrieb mit dem Zeitsignal entspricht der vorstehenden Beschreibung.
Zwar sind in der vorstehenden Beschreibung Drehschalter für die Stufenschalter 3 und 45 verwendet,
jedoch können ebensogut andere Schalter, wie Schiebeschalter und elektronische Schalter mit Transistoren,
Dioden usw. verwendet werden, sofern beide Schalter miteinander gekoppelt werden können und durch einen
Antrieb gemeinsam antreibbar sind. Weiter ist das 5 ODER-Gatter derart ausgelegt, daß, falls einer der den
Zeitsignalgenerator 2 bildenden Schalter Si bis 52
eingeschaltet wird, solange ein anderer noch eingeschaltet ist, verhindert werden kann, daß der später
eingeschaltete Schalter kein Zeitsignal abgibt, wodurch
ίο der später eingeschaltete Schalter nicht normal arbeiten
kann. Folglich ist das ODER-Gatter nicht unbedingt notwendig, wenn zwischen den jeweiligen Einstellungszeiten ein einen bestimmten Wert übersteigendes
Zeitintervall vorliegt.
Wenn auch bei den vorstehenden Ausführungsformen eine Fiip-Flop-Schaliung als Speicher 21 zum Steuern
des Schalttransistors 36 und des Motors 39 verwendet ist, sind die Flip-Flop-Schaltung und der Schalttransistor
36 nicht immer notwendig. So ist beispielsweise als Stromkreis zum Steuern des Motors 39 ein Umschalter
verwendbar, der von einem Elektromagneten betätigt ist. Weiter sind anstelle des Motors 39 oder des
Elektromagneten 67 als Antrieb ebensogut auch andere Einrichtungen verwendbar.
In den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers
46 aus der Abstimmspule 49 und der Diode 47 veränderlicher Kapazität; die Erfindung kann aber
durch vorteilhaft in Rundfunkempfängern 46 verwendet werden, die — wie in F i g. 7 dargestellt — in der
Abstimmvorrichtung keine Diode veränderlicher Kapazität aufweisen. In diesem Fall reicht es, wenn die
jeweiligen veränderbaren Kondensatoren 83 bis 87 oder veränderbare Induklanzen mit den jeweiligen festen
Kontakten a bis e des Stufenschalters 45 verbunden sind.
Bei einem Rundfunkempfänger ist es weiterhin möglich, daß zum Einstellen auf Amplitudenmodulation
oder Frequenzmodulation die Frequenzband-Einstellschalter in Reihe geschaltet und die festen Kontakte a
bis e eines zusätzlichen Stufenschalter mit dem Stufenschalter 3 gekoppelt sind, wodurch das ursprünglich
eingestellte Frequenzband selbsttätig empfangen werden kann. Fig.9 zeigt eine dafür geeignete
Schaltung. Frequenzband-Einstellschalter Sib bis S20 sind
in Reihe mit den festen Kontakten eines mit dem Stufenschalter 3 gekoppelten weiteren Stufenschalters
95 geschaltet. Auf gleiche Weise kann die Stromquelle durch vorheriges Einstellen ihres Ein-Aus-Betriebs ein-
50. oder abgeschaltet werden.
Fig. 10 zeigt eine dafür geeignete Schaltung. Sie -umfaßt einen Stufenschalter 96, der mit dem Stufenschalter
3 gekoppelt ist Die Einstellschalter S21 bis 525
zum Ein-Aus-Schalten der Stromquelle sind jeweils in Reihe mit den festen Kontakten a bis e des
Stufenschalters 96 geschaltet, wobei die ursprünglich eingestellte Stromquelle selbsttätig umschaltbar ist
Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf einen Zeitsignalgenerator. Für den Antrieb 1 gemäß
F i g. 1 und 2 sind Vorrichtungen verwendbar, die in Abhängigkeit von der Zeit betätigbar sind, z. B. ein
Motor und eine Feder. Der Zeitsignalgenerator 2 weist eine Zeiteinstellvorrichtung zum Voreinstellen bestimmter
Zeiten auf, durch deren Einstellung die jeweiligen Schalter Si bis 5s des Zeitsignalgenerators 2
zu den jeweiligen, eingestellten Zeiten betätigt werden. Dafür ist in einer Ausführungsform eine runde Trommel
vorgesehen, die auf ihrem Umfang entsprechende
Kontaktteile aufweist; die Schalter werden durch Kontaktgabe der Kontaktteile betätigt. In einer anderen
Ausführungsform werden ein vom Antrieb 1 angetriebener Gegenstand und ein für die Zeiteinstellung
vorgesehener nicht angetriebener Gegenstand, derart betätigt, daß die jeweiligen Zwischenräume zu den
eingestellten Zeiten geändert und dadurch die Schalter betätigt werden. Bei einer weiteren Ausführungsform
werden die Schalter mit Hilfe einer Transistorschaltung oder einer Diodenschaltung ein- und ausgeschaltet, die
in Abhängigkeit von der eingespeisten Frequenz betätigt ist, wodurch Zeitsignale erzeugt werden usw.
Die Erfindung ist nicht nur, wie aus der Beschreibung ersichtlich, für Rundfunkprogramm-Auswahl verwendbar, sondern auch für Fernsehübertragungen. Wie F i g. 8 zeigt, können durch getrenntes Vorsehen eines mit dem Stufenschalter 45 gekoppelten Stufenschalters 93, durch Anschließen eines Rundfunkempfängers 88, eines Tonbandgerätes 89, einer elektrischen Waschmaschine 90, eines elektrischer. Reiskochers 91 und eines Stereoaufnahmegerätes 92 an feste Kontakte o, p, q, r bzw. s des Stufenschalters 93 und Verbinden eines beweglichen Kontakts t des Stufenschalters 93 mit der Stromquelle die elektrischen Geräte 88 bis 92 selbsttätig und nacheinander zu beliebigen Zeiten geschaltet und damit betätigt werden.
Die Erfindung ist nicht nur, wie aus der Beschreibung ersichtlich, für Rundfunkprogramm-Auswahl verwendbar, sondern auch für Fernsehübertragungen. Wie F i g. 8 zeigt, können durch getrenntes Vorsehen eines mit dem Stufenschalter 45 gekoppelten Stufenschalters 93, durch Anschließen eines Rundfunkempfängers 88, eines Tonbandgerätes 89, einer elektrischen Waschmaschine 90, eines elektrischer. Reiskochers 91 und eines Stereoaufnahmegerätes 92 an feste Kontakte o, p, q, r bzw. s des Stufenschalters 93 und Verbinden eines beweglichen Kontakts t des Stufenschalters 93 mit der Stromquelle die elektrischen Geräte 88 bis 92 selbsttätig und nacheinander zu beliebigen Zeiten geschaltet und damit betätigt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Programmsteuereinrichtung mit einem von einer Antriebsvorrichtung (39) betätigten ersten
Stufenschalter (45), dessen feste Kontakte (a—e) mit Informationsquellen (40—44) für die Programmsteuerung
verbunden sind, und mit einem antriebsmäßig mit dem ersten Stufenschalter (45) gekuppelten
zweiten Stufenschalter (3), dessen feste Kontakte mit Schaltern (Si-S5, Sn-Si5) verbunden sind, die
willkürlich schließbar sind und dann ein Potential (-B) an die festen Kontakte (a—e) des zweiten
Stufenschalters (3) legen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Antriebsvorrichtung
(39) eine bistabile Kippstufe (21) vorgesehen ist, deren einer Eingang am Ausgang eines
ODER-Gatters (4) liegt, dessen Eingänge ihrerseits an den festen Kontakten (a—e) des zweiten
Stufenschalters (3) liegen und daß der andere Eingang der bistabilen Kippstufe (21) am beweglichen
Kontakt (Q des zweiten Stufenschalters (3) liegt, derart, daß bei Schließen eines der Schalter
(z. B. Si) ein im ODER-Gatter (4) erzeugtes Kippsignal an die bistabile Kippstufe (21) gelegt
wird und durch diese die Antriebsvorrichtung (39) der Stufenschalter (45, 3) in Betrieb gesetzt und
gehalten wird, bis bei Auflaufen des beweglichen Kontaktes (Q des zweiten Stufenschalters (3) auf den
festen Kontakt (z. B. a), der mit dem geschlossenen Schalter (Si) verbunden ist, ein Rückstellsignal an die
bistabile Kippstufe (21) gelegt und damit die Antriebsvorrichtung (39) in dieser Stellung der
Stufen-Schalter (45, 3) angehalten wird, und daß in dieser Stellung die dem geschlossenen Schalter (Si)
entsprechende Informationsquelle (z. B. 40) bzw. der mit ihr verbundene feste Kontakt (z. B. a)des ersten
Stufenschalters (45) über dessen beweglichen Kontakt (Q mit einer zu programmierenden Vorrichtung
(46) verbunden ist.
2. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Schalter
(Si —Ss) zu vorbestimmten Zeitpunkten und für eine
vorbestimmte Dauer schließender Antrieb (1) vorgesehen ist
3. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aniriebsvorrichtung
ein die Stufenschalter (45, 3) schrittweise treibender Elektromagnet (67) ist, zwischen den
und die bistabile Kippstufe (21) ein Oszillator (69), insbesondere ein astabiler Multivibrator, geschaltet
ist, der in Steuerabhängigkeit von der bistabilen Kippstufe (21) steht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702009393 DE2009393C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Programmsteuereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702009393 DE2009393C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Programmsteuereinrichtung |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2009393A1 DE2009393A1 (de) | 1970-09-03 |
DE2009393B2 DE2009393B2 (de) | 1979-03-08 |
DE2009393C3 true DE2009393C3 (de) | 1979-10-25 |
Family
ID=5763621
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19702009393 Expired DE2009393C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Programmsteuereinrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2009393C3 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JPS5250642B2 (de) * | 1973-03-28 | 1977-12-26 |
-
1970
- 1970-02-27 DE DE19702009393 patent/DE2009393C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2009393A1 (de) | 1970-09-03 |
DE2009393B2 (de) | 1979-03-08 |
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