DE2009393B2 - Programmsteuereinrichtung - Google Patents
ProgrammsteuereinrichtungInfo
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- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Programmsteuereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Programmsteuervorrichtung dieser Art (DE-PS 10 60 962), handelt es sich um eine «>
Vorrichtung für den Antrieb vorzugsweise ferngesteuerter Schalter mit mehreren, auf einer Kontaktbank
nebeneinander angeordneten Kontakten und einem vor- oder rückwärts umlaufenden Kontaktarm, der den
Steuervorgang selbst ausführt. Vorrichtungen dieser Art gestatten eine Fernbedienung von Schaltern über
große Entfernungen. Schwierigkeiten treten dabei insoweit auf, als bei der Verwendung motorischer
Antriebe wegen der Massenkräfte des Motors der Kontaktarm nur schwer genau auf dem gewünschten
Kontakt angehalten werden kann. Zur Beseitigung dieses Problems wird eine relativ aufwendige, mechanische
Steuerung vorgeschlagen. Bei der bekannten Vorrichtung handelt es sich um eine willkürliche
Betätigung der ferngesteuerten Schalter. Völlig andere Probleme treten bei Programmsteuereinrichtun^en auf,
die derart arbeiten, daß die willkürliche Betätigung zeitabhängig erfolgt. Hier muß insbesondere dafür
gesorgt werden, daß jeder neue Steuerbefehl auch dann berücksichtigt wird, wenn er in zeitlicher Überlappung
mit dem zuvor gegebenen Steuerbefehl auftritt. Das ist bei der bekannten Programmsteuereinrichtung nicht
n-.äglich, die immer nur eine Schaltstellung der Schalter
zuläßt.
Bekannt ist auch eine Vorrichtung zum Ferneinstellen der Abstimmvorrichtung von Hochfrequenzgeräten
(DE-PS 7 21 933), die aus einem Ring mit auf diesem angeordneten Schaltern besteht und einen in diesem
Ring umlaufenden, von einem Motor angetriebenen und
auf der Welle der Abstimmvorrichtung sitzenden Kurbelarm zur Betätigung der Schalter aufweist Sobald
einer der Schalter geschlossen wird, ist ein Stromkreis für den die Antriebsvorrichtung darstellenden Motor
geschlossen. Dieser dreht sodann die Stufenschalter so lange, bis der bewegliche Kontakt auf dem festen
Kontakt aufläuft, der mit dem geschlossenen Schalter verbunden ist In dieser Stellung ist der Stromkreis für
den Motor unterbrochen, der demnach stillgesetzt wird. Eine solche Vorrichtung ist zum Ferneinstellen geeignet
Sie ist jedoch für eine zeitabhängige Programmierung nicht geeignet, bei der die Schalter zu einem
bestimmten Zeitpunkt geschlossen werden, für eine bestimmte Zeit dauergeschlossen bleiben und sich dann
wieder öffnen, wobei sich die Zeiträume des Schließens verschiedener Schalter überlappen können. In diesem
Fall wäre die bekannte Vorrichtung nicht funktionsfähig, da bei zwei geschlossenen Schaltern der Motor
ständig weiterlaufen und von der Programmsteuereinrichtung nie stillgesetzt würde.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zeitabhängige arbeitende Programmsteuereinrichtung zu schaffen, bei
der eine ordnungsgemäße Funktion auch dann sichergestellt ist, wenn zeitabhängig ein Schalter geschlossen
wird, bevor noch der zuvor geschlossene Schalter abgefallen ist, so daß sich Steuerbefehle zeitlich
überlappen. Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Zweckmäßige
Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchcn gekennzeichnet.
Man erkennt, daß hier die Antriebsvorrichtung der Stufenschalter, (beispielsweise ein Motor) nicht unmittelbar
durch das Schließen der Schalter angetrieben wird, sondern jber eine Kippstufe. Die Kippstufe selbst
wird wiederu η nicht unmittelbar durch das Schließen eines der Schalter, bei denen es sich um Unterbrecher
beliebiger Bauart handeln kann, angesteuert, sondern über ein ODER-Gatter. Auf diese Weise ist sichergestellt
daß bei Schließen eines der Schalter ein Kippsignal an die Kippstufe gelegt und durch diese
Beeinflussung die Antriebsvorrichtung der Stufenschalter in Betrieb gesetzt wird. Sobald aber nun der
bewegliche Kontaki des zweiten Stufenschalters auf den mit dem geschlossenen Schalter verbundenen
f' slcn Kontakt aufgelaufer, ist, wird unabhängig davon,
ob noch ein weiterer Schalter geschlossen ist oder nicht, ein Rückstcllsignal an die Kippstufe gelegt und die
Antriebsvorrichtung wieder außer Betrieb gesetzt. Gleichzeitig ist die Kippstufe wieder betriebsbereit.
Wird in diesem Zustand ein weiterer Schalter geschlossen, obwohl der zuvor geschlossene Schalter
nach wie vor ebenfalls geschlossen ist, so kann die Programmsteuereinrichtung ohne weiteres dem neuen
Befehl Folge leisten, da durch das Schließen des weiteren Schalters wiederum ein Kippsignal erzeugt
und an die Kippstufe gelegt wird. Es ist lediglich dafür Sorge zu tragen, daß gleichzeitig nicht mehr als zwei
Schalter geschlossen sind, da sonst die Umschaltung der Stufenschalter bei einem zwischen dem zuvor geschlossenen
und dem jetzt neu geschlossenen Schalter
liegenden weiteren geschlossenen Schalter beendet würde. Grundsätzlich ist aber eine zeitabhängig
arbeitende Programmsteuereinrichtung geschaffen, die ein deren Eigenheiten angepaßtes zuverlässiges Arbeiten
sicherstellt Der Aufbau der Vorrichtung ist dabei außerordentlich einfach, eine leichte Handhabung
sichergestellt und eine vielseitige Verwendbarkeit in Verbindung mit beliebigen Informationsquellen erzielt.
Dabei ist es ohne weiteres möglich, gleichzeitig einen Betrieb von Hand unter Umgehung der zeitabhängig
automatisch arbeitenden Programmsteuereinrichtung zu erzielen.
In der folgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand einer in der Zeichnung dargestellten Programmsteuervorrichtung
erläutert, die für die Abstimm vorrichtung, also die Senderwahl in <v"em Rundfunkempfänger
bestimmt ist. Es zeigt
F i g. I eine Schaltungsanordnung eines ersten Ausführungsbeispiels
einer Programmsteuereinrichtung für die Senderwahl in einem Rundfunkempfänger.
Fig.2 eine Schaltungsanordnung eines zweiten
Ausführungsbeispiels einer Programmsteuereinrichtung mit schrittweise antreibendem Elektromagnet,
F ig. 3 ein Diagramm der Schaltzustände von Transistoren eines astabilen Multivibrators in der
Anordnung gemäß F i g. 2,
Fig.4 eine perspektivische Ansicht einer in der
Schaltungsanordnung gemäß F i g. 2 verwendeten Tauchkernspule,
Fig.5 und 6 Darstellungen anderer Antriebsweisen,
zum Betätigen der Kontakte der beiden Stufenschalter unabhängig vom Zeitsignal,
Fig. 7 eine Schaltung ohne Diode zur Veränderung der Kapazität in einer Abstimmvorrichtung,
Fig.8 eine Schaltung zum programmgesteuerten Betätigen mehrerer elektrischer Geräte,
Fig.9 eine Schaltung zur Vorwahl von Frequenzen
und
Fig. 10 eine Schaltung zum Voreinstellen der Stromzufuhr zu Informationsquellen.
Fig. I zeigt einen in Abhängigkeit von der Zeit arbeitenden Antrieb 1, beispielsweise eine Uhr. Mit
diesem Antrieb 1 ist ein Zeitsignalgenerator 2 verbunden, dessen Schalter Si bis Ss zu voreingestellten
Zeitpunkten zumindest solange geschlossen werden, bis bewegliche Kontakte /"von Stufenschaltern 3 und 45 alle
festen Kontakte a bis c abgetastet und am Generatorausgang Zeitsignale erzeugt haben. Der Stufenschalter 3
ist ein Schalter,dessen feste Kontakte ,-/bis ejeweils mit
den Ausgängen der den Zeitsigtialgenerator bildenden
Schalter Si, S2, Sj, S4 bzw. S5 verbunden sind und dessen
beweglicher Kontakt /Von einem nachstehend beschriebenen Motor 39 in einer bestimmten Richtung gedreht
wird, wodurch die in Kcitakt mit dem beweglichen Kontakt f gebrachten festen Kontakte a bis e
nacheinander selbsttätig umgeschaltei werden. Ein ODER-Gatter 4 mit Kondensatoren 5 und 9, Widerständen
10 bis 14 und 20 und Dioden 15 bis 19 ist mit dem Ausgang des Zeitsignalgenerators 2 derart verbunden,
daß selbst dann, wenn irgendein Schalter des Zeitsignalgenerators 2 während des Betriebs eines anderen in den
Betriebszustand gebracht wurde, am Ausgang des später wirksam gemachten Schalters immer ein
Zeitsigna! entstehen kann, so daß ein Speicher 21 in der
darauffolgenden Stufe einwandfrei arbeiten kann. Der Speicher 21 besteht aus einer bistabilen Kippstufe, auch
Flip-Flop genannt mit zwei Transistoren 22 und 23, Widerständen 24 bis 29, Kondensatoren 30 und 31,
sowie Dioden 32 und 33. Er kann aber ebensogut aus mechanischen Schaltern bestehen. Zwischen dem
beweglichen Kontakt f des Stufenschalters 3 und die Kathode der Diode 33 des Speichers 21 ist ein
Kondensator 34 eingeschaltet und zwischen dem Ausgang des ODER-Gatters 4 und der Kathode der
anderen Diode 32 des Speichers 21 /iefindei sich ein
Kondensator 35. Ein Schalttransistor 36 _H mit seiner
Basis über einen Widerstand 37 mit dem Kollektor des Transistors 23 des Speichers 21 verbunden und sein
Emitter über einen Widerstand 38 mit — B einer Stromquelle. Ein Motor 39 ist zwischen den Kollektor
des Transistors 36 und Erde geschaltet und treibt — wie oben beschrieben — den beweglichen Kontakt f des
Stufenschalters 3 an. Veränderliche Widerstände 40 bis 44 dienen zum Einstellen der Empfangsfrequenz und
bestimmen die Vorspannungen, die eine Diode 47 veränderlicher Kapazität beaufschlagen, die zu einer
Abstimmvorrichtung eines Rundfunkempfängers 46 gehört. Verstellbare Abgriffe der Widerstände 40 bis 44
sind jeweils mit festen Klemmen a, b, c. d bzw. e des ersten Stufenschalters 45 verbunden, dessen beweglicher
Kontakt /"wie im Fall des zweiten Stufenschalter 3
durch den Motor 39 angetrieben wird und über einen Widerstand 48 mit der Anode der Diode 47 verbunden
ist. Eine Abstimmspule 49 bildet zusammen mit der Diode 47 die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers
46 und ein Kondensator 50 blockiert den Gleichstrom.
Bei der vorstehenden Ausführungsform sei angenommen,
daß die verschiedenen Rundfunkprogramme nacheinander geschaltet und zu jeweils unterschiedlichen
Zeiten empfangen werden sollen, z. B. Programm A zur Zeit a. Programm ßzur Zeit b...
In diesem Fall brauchen nur die Schalter Si. Sj... des
Zeitsignalgenerators 2, jeweils derart eingestellt zu werden, daß sie wahlweise zu den Zeiten a.b... arbeiten
und die veränderlichen Widerstände 40, 41 ... zum Einstellen der Empfangsfrequenz, die jeweils den
Schalte v. Si, S2... entsprechen, derart, daß die
Spannungen an ihren jeweiligen Schieberklemmen den Programmen A bzw. 3... entsprechen.
Es sei angenommen, daß der Schalter Si des
Zeitsignalgenerators 2 derart eingestellt ist, daß er zum Zeitpunkt a in din eingeschaltete Stellung bewegt ist,
während der entspiechcnde Widerstand 40 aufgrund seiner Einstellung eine zum Empfang des Programms A
notwendige Spannung erzeugt, und daß der Schaber S4
des Zeitsignalgenerators 2 zum Zeitpunkt b eingeschaltet wird, während der entsprechende veränderliche
Widerstand 43 die für den Empfang des Programms B
6*· notwendige Spannung erzeugen soll. Die beweglichen
Kontakte der Stufenschalter 3 und 45 sind dabei vor den festen Kontakten cangeordnet.
Wenn unter diesen Bedingungen der ZeitDunkt a
erreicht wird, wird der Schalter Si des Zeitsignalgenerators
2 eingeschaltet und ein bestimmter Strom durchfließt den Widerstand 20. die Diode 15 und den
Kondensator 5 des ODER-Gatters 4, wodurch am
Ausgang der Diode 15 ein negatives Zeitimpulssignal erzeugt wird. Da das Zeitimpulssignal die Kathode der
Diode 32 des Speichers 21 über den Kondensator 35 beaufschlagt, wird die Basis des Transistors 23 negativ
vorgespannt und dieser sperrt. Bei Abschalten des Transistors 23 nähert sich dessen Kollektorpotential
einem positiven Wer! an und die Basis des anderen Transistors 22 wird positiv vorgespannt und somit der
Transistor 22 leitend. Dieser Zustand wird aufrechterhalten, bis die Basis des Transistors 22 mit negativer
Vorspannung beaufschlagt wird. Durch ein derartiges Kin- bzw. Abschalten der Transistoren 22 und 23 wird
gleichzeitig auch die Basis des Schaltlransistors 36 positiv vorgespannt und dadurch letzterer leitend
gemacht. Der Knllrklnr rip«; Srhalttrantiunrc 3Λ »^ird
von einem starken Strom durchflossen und der damit verbundene Motor 39 dreht sich in bestimmter
Richtung. Der Motor 39 ist mit den beweglichen Kontakten /"der Stufenschalter 3 und 45 auf vorstehend
beschriebene Weise gekoppelt, so daß bei Drehung des Motors 39 auch die beweglichen Kontakte f gedreht
ν*erden und sich auf die in Kontakt mit ihnen
gelangenden festen Kontakte a. b, c, d und e nacheinander umschalten.
Es sei angenommen, die beweglichen Kontakte f werden entgegen dem Uhrzeigersinn oder in der
Richtung gedreht, in der die festen Kontakte durch die Drehung des Motors 39 nacheinander von a auf b, von b
auf c, von c auf d... umgeschaltet werden; die beweglichen Kontakte f, die vorher in Kontakt mit den
festen Kontakten c waren, gelangen dann nacheinander mit den festen Kontakten d. e. a ... in Kontakt. Wenn die
beweglichen Kontakte /"die festen Kontakte a berühren,
wird die dem Programm A entsprechende und durch den veränderlichen Widerstand 40 eingestellte Spannung
über den ersten Stufenschalter 45 und den Widerstand 48 an die. die Abstimmvorrichtung des
Rundfunkempfängers 46 darstellende Diode 47 veränderlicher Kapazität angelegt, wodurch der Tuner auf die
Frequenz des Programms A abgestimmt wird und gleichzeitig ein bestimmter Strom den Widerstand 51,
den zweiten Stufenschalter 3 und den Schalter Si des
Zeitsignalgeneraiors 2 durchfließt und am beweglichen Kontakt /"des zweiten Stufenschlters 3 eine negative
Spannung erzeugt. Dementsprechend wird die Kathode der anderen Diode 33 des Speichers 21 über den
Kondensator 34 mit negativer Spannung beaufschlagt und der andere Transistor 22 des Speichers 21 gesperrt.
Das Kollektorpotential des Transistors 22 oder das
Basispotential des anderen Transistors 23 nähert sich dadurch einem positiven Wert an und der gesperrte
Transistor 23 wird leitend. Die, die Basis des Schalttransistors 36 beaufschlagende Spannung wird
negativ, so daß der Transistor 36 gesperrt wird. Die Drehung des Motors 39 wird beendet und die
beweglichen Kontakte /"der Stufenschalter 3 und 45 werden, wenn sie an den festen Kontakten a anliegen,
abgestoppt. Auf diese Weise bleibt die dem Programm A entsprechende, durch den veränderlichen Widerstand
40, wie oben beschrieben, eingestellte Spannung an die die Absiimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46
bildende Diode 47 veränderlichen Kapazität angelegt und das Programm A kann vom Zeitpunkt a an
empfangen werden.
Wenn die beweglichen Kontakte /"der Stufenschalter
3 und 45 durch die Drehung des Motors 39 in Berührung mit den festen Kontakten b. c. c/und c gelangen, werden
durch den Stufenschalter 45 und den Widerstand 48 an die Diode 47 veränderlicher Kapazität Spannungen
angelegt, die jeweils den vorbestimmten Programmen entsprechen und mittels der veränderlichen Widerstände
41 bis 44 eingestellt sind. Zum Zeitpunkt a sind jedoch alle jeweils diesen veränderlichen Widerständen
ίο 41 bis 44 entsprechenden Schalter S?, Sj, S« und S^ des
/citsignalgencrators 2 offen, so daß am Ausgang des Stufenschalters 3 keine negative Spannung erzeugt und
somit der Betrieb des Speichers 21 nicht umgeschaltet wird. Der Motor 39 dreht sich also ohne Unterbrechung
weiter und die durch die jeweiligen veränderlichen Widerstände 41 bis 44 eingestellten Programme werden
zum Zeitpunkt a nicht empfangen.
Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf den
pall Hull ri/»r 7f»ilniinL· I A prrpii^hl let In rlipcpm p2Ü Wifd
der Schalter St des Zeilsignalgencrators 2 eingeschaltet,
so daß ein bestimmter Strom den Widerstand 20, die Diode 18 und den Kondensator 8 durchfließt und zuerst
am Ausgang der Diode 18 ein negatives Zeitimpulssignal erzeugt wird, wie im Fall des Zeitpunktes a. Wie
2t beim Zeitpunkt a wird dieses Zeitsignal über den
Kondensator 35 an die Kathode der Diode 32 des Speichers 21 angelegt, so daß der Transistor 23 sperrend
und der Transistor 22 leitend wird. Folglich wird der Schalttransistor 36 leitend und der Motor 39 treibt die
jo beweglichen Kontakte Ader Stufenschalter 3 und 45 wie
zur Zeit a in bestimmter Richtung m Die beweglichen Kontakte f. die vorher in Berührung mit den festen
Kontakten a waren, werden nunmehr in der Reihenfolge b. c und d in Berührung mit den festen Kontakten
JS gebracht. Wenn die beweglichen Kontakte /die festen
Kontakte b und c berühren, sind die Schalter S2 und Sj
des Zeitsignalgenerators 2 nicht, wie oben beschrieben, geschlossen. Aus diesem Grund bleibt im Speicher 21
der Transistor 23 unverändert gesperrt und der Transistor 22 leitend. Auch der Schalttransistor 36 bleibt
unverändert leitend und der Motor 39 dreht sich weiter. Nachdem die beweglichen Kontakte f die festen
Kontakte b und c überwunden haben, um in Berührung mit den festen Kontakten i/zu gelangen, fließt wie zur
Zeit a Strom durch den Widerstand 51, den Stufenschalter 3 und den Schalter Si des Zeitsignalgenerators 2 und
auf diese Weise wird die auf der Seite des beweglichen Kontakts / des ctufenschalter 3 auftretende negative
Spannung durch den Kondensator 34 an die Kathode
so der Diode 33 des Speichers 21 angelegt. Der Betrieb des Speichers 21 wird also umgeschaltet, der Transistc. 22
sperrt und der Transistor 23 leitet. Folglich wird der Schaluransistor 36 abgeschaltet, der die Drehung des
Motors 39 abstoppt. Die beweglichen Kontakte /der Stufenschalter 3 und 45 bleiben also in Berührung mit
den festen Kontakten d. wodurch die dem Programm B entsprechende mittels des veränderlichen Widerstands
43 eingestellte Spannung durch den Stufenschalter 45 und den Widerstand 48 an die, die Abstimmvorrichtung
des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47 veränderlicher Kapazität angelegt wird.
Bei dieser Ausführungsfoirm können also voreingestellte
Programme nacheinander und selbsttätig zu vorbestimmten Zeiten empfangen werden, indem die
Betriebsstartzeit mit den Schaltern Si bis Ss des
Zeitsignalgeneralors 2 und die den gewünschten
Programmen entsprechende Spanneng mit den veränderlichen Widerständen 40 bis 44 eingestellt werden.
Wie vorstehend beschrieben, wird die Einrichtung
durch ein Signal des Zeitsignalgenerators betätigt, sie kann aber auch unabhängig vom Zeitsignal in Betrieb
gesetzt werden. Wie F i g. I zeigt, wird nach Schließen eines Schalters .S, die Basis des Schalttransistors 36 ">
durch den Widerstand 52 positiv vorgespannt und dadurch der .Schalltransistor 36 eingeschaltet. Daraufhin
wird άι'..· Antrieb 39, z. B. der Motor, gestartet und das
abtastende Drehen der Stufenschalter 3 und 45 ermöglicht. Nachdem sich die beweglichen Kontakte f
der Stufenschalter 3 und 45 zu einem beliebigen Kontakt c bewegt haben, wird der Schalter .£, geöffnet.
Der Antrieb 39 wird abgestoppt und die Drehung der Stufenschalter 3 und 45 endet. Auf diese Weise kann
jeder Kontakt a bis c unabhängig vom Zeitsignal " gewählt werden. Wenn die Kontakte vorher an die
Informationsquellen angeschlossen werden, kann die Information wahlweise geschaltet werden.
in der zuvor üfsctiriebencn Einrichtung isi als Antrieb
39 ein Motor verwendet. An seiner Stelle können aber auch andere durch elektromagnetische Kraft betätigbare
Einrichtungen verwendet werden, wie sie z. B. in F i g. 2 und 4 dargestellt sind.
Ansielle des Antriebs gemäß F i g. 1 ist in Fi g. 4 ein
elektromagnetisch gespeister Antrieb, eine sogenannte H Tauchkernspule gezeigt. Zum Ein- und Ausschalten
eines Elektromagneten 67 dient ein Oszillator 69, nämlich ein astabiler Multivibrator. Transistoren 54 und
55 des Oszillators 69 sperren und leiten abwechselnd in Bezug aufeinander und die Schwingungen werden
derart wiederholt, daß der Transistor 54 zu einem Zeitpunkt leitet und der Transistor 55 sperrt und zum
nächsten Zeitpunkt ersterer sperrt und letzterer leitet (Fig.3). Das Ausgangssignal wird vom Kollektor des
Transistors 55 des Oszillators 65 über einen Widerstand }1>
64 an einen Transistor 65 angelegt und dieser dadurch geschaltet. Der Elektromagnet 67 wird durch das Leiten
und Sperren des Transistors 65 ein- und ausgeschaltet. Das Ausgangssignal des Transistors 65 wird über
Klemmen x' und y' des Elektromagneten 67 angelegt (Fig.4). Wenn über die Klemmen x' und y' des
Elektromagneten 67 Strom fließt bei leitendem Transistor 65 wird ein Eisenkern 70 magnetisiert und
zieht ein Eisenteil 71, das am äußeren Ende eines Hebels 72 befestigt ist. nach unten. Eine Welle 73 wird dann
gemäß dem Pfeil im Uhrzeigersinn verdreht. Dadurch wird einer der Kontakte im Innern eines Schalters 74
ger* jht. Wenn der Transistor 65 anschließend sperrt,
verliert der Elektromagnet 67 seine Anziehungskraft und der Hebel 72 wird durch eine Feder 75 nach oben
bewegt. Die Welle 73 wird zu diesem Zeitpunkt in Ruhestellung gehalten und nich entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht. Wenn der Transistor 75 erneut leitet, wird der Schalter 74 wieder im Uhrzeigersinn
gedreht und bewegt einen Kontakt Aufgrund des Aufbaus wird bei jedmaligem Leiten des Transistors 65
ein Kontakt im Uhrzeigersinn bewegt. Beim Abstoppen des Betriebs des Oszillators 69 wird auch der Schalter 74
in seiner Drehung angehalten. Der Schalter 74 ist mit den Stufenschalter 3 und 45 in F i g. 1 gekoppelt. Um den
Oszillator anzuhalten, wird der Ausgang des Speichers 21 an einen Schalttransistor 53 angelegt Bei Einschalten
des Transistors 53 wird der Oszillator 69 betätigt und bei dessen Sperren wird er ausgeschaltet
Falls das Programm A zur Zei» a, das Programm Azur
Zeit b empfangen werden soll usw., wie in bezug auf
F i g. 1 beschrieben, wird der Schalter S\ des Zeitsignalgenerators
2 bei Erreichen des Zeitpunktes a geschlossen, wodurch das Signal die Kathode der Diode 32 des
Speichers 21 über den Kondensator 5, die Diode 15 und den Kondensator 35 beaufschlagt. Entsprechend der
obigen Beschreibung wird der Speicher 21 dann eingeschaltet, wobei der Transistor 23 sperrt und der
Transistor 22 leitet und auch der Transistor 53 wird leitend. Nun ist der Oszillator 69 startbereit und dadurch
wird der Transistor 65 und auch der Elektromagnet 67 abwechselnd ein- und ausgeschaltet. Auf diese Weise
werden die Stufenschalter 3 und 45 nacheinander intermittierend angetrieben und schalten nacheinander
die festen Kontakte a bis c. Wenn die beweglichen Kontakte /'die festen Kontakte a berühren, wird die
vom veränderlichen Widerstand 40 eingestellte und dem Programm A entsprechende Spannung durch den
Stufenschalter 45 und den Widerstand 48 an die, die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende
Diode 47 veränderlicher Kapazität angelegt, wodurch der Tuner auf die dem Programm A
entsprechende Frequenz abgestimmt wird, und es wird gleichzeitig ein bestimmter Strom den Widerstand 51,
den Stufenschalter 3 und den Schalter Si des Zeitsignalgenerators 2 durchfließen, so daß am beweglichen
Kontakt f des Stufenschalters 3 eine negaive Spannung auftritt. Die negative Spannung wird also
über den Kondensator 34 an die Kathode der Diode 33 des Speichers 21 angelegt und letzterer wird abgeschaltet;
der Transistor 22 sperrt dabei und der Transistor 23 wird leitend. Folglich wird der Schalttransistor 53
gesperrt, der Oszillator 69 beendet seine Schwingung, der Transistor 65 ebenso wie der Elektromagnet 67
unterbricht seinen Ein-Aus-Betrieb und die beweglichen Kontakte /"der Stufenschalter 3 und 45 halten mit den
festen Kontakten a in Kontakt stehend an. Folglich wird gemäß der obigen Beschreibung die dem Programm A
entsprechende und durch den veränderlichen Widerstand 40 eingestellte Spannung durch den Stufenschalter
45 und den Widerstand 48 an die die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47
veränderlicher Kapazität angelegt, so daß vom Zeitpunkt a an das Programm A empfangen werden kann.
Falls zur Zeit fcdas Programm S empfangen wird, wird
ein entsprechender Vorgang durchgeführt.
F i g. 2 zeigt auch eine Möglichkeit bei der die Kontakte der Stufenschalter 3 und 45 unabhängig vom
Zeitsignal bewegt werden können. Ein Schalter Si ist in Reihe zum Elektromagneten 67 geschaltet. Nach
Schalten des Schalters & an die Klemme x, fließt ein Impulsstrom über einen Kondensator 68 durch den
Elektromagneten 67, und dieser betätigt die Stufenschalter 3 und 45. Da der Schalter Si bei seiner Freigabe
wieaer zur Klemme y zurückkehrt, wird der Kondensator 68 über die Kontaktklemme y des Schalters Sj
entladen. Bei erneutem Verbinden des Schalters Sr mit der Klemme χ fließt erneut ein Impulsstrom durch den
Elektromagneten 67, und dieser betätigt erneut die Stufenschalter 3 und 45. Durch Wiederholung dieses
Vorganges sind die veränderlichen Kontakte f in jede gewünschte Stellung der festen Kontakte a und e
bewegbar und dadurch kann durch Anschluß bestimmter Informationsquellen an die festen Kontakte a bis e
unabhängig vom Zeitsignal eine Information abgegeben werden. Darüber hinaus kann, was in F i g. 2 nicht
dargestellt ist zwischen Basis und Kollektor des Transistors 53 über einen Widerstand ein Schalter
eingeschaltet sein, wobei durch den Ein- und Aus-Betrieb des Schalters dir Oszillator 69 in Betrieb gesetzt
oder angehalten werden kann; dadurch sind die
Stufenschalter 3 und 45 ebenfalls ungeachtet des Zeitsignals umschaltbar.
F i g. 5 zeigt eine weitere Einrichtung zum Verstellen der Stufenschalter 3 und 45 unabhängig vom Zeitsignal,
falls der Antrieb einen Motor gemäß Fig. I aufweist.
Der Schalter 74 enthält die zwei Stufenschalter 3 und 45. Eine Welle 76 koppelt den Schalter 74, ein Zahnrad 77
und einen von ι land betätigbaren Einstellknopf 79. Mit dem Zahnrad 77 steht ein weiteres Zahnrad 78 in
Eingriff. Desgleichen sind ein Motor 80 und eine Welle 81 vorgesehen, die das Zahnrad 78 und den Motor 80
miteinander koppeln. Falls der Betrieb durch das Zeitsignal erfolgt, wird das Zahnrad 78 durch die Welle
81 mit Hilfe des den Motor 80 enthaltenden Antriebs und dadurch auch das Zahnrad 77 in Drehung versetzt.
Der Schalter 74 erhält dann die von der Welle 76 übertragene Drehung des Zahnrads 77 und dadurch
werden die beweglichen Kontakte /"zu den Kontakten a
schalter und eleMronische Schaller mit Transistoren,
Dioden usw. verwendet werden, sofern beide Schalter miteinander gekoppelt werden können und durch einen
Antrieb gemeinsam antreibbar sind. Weiter ist das
5 ODER-Gatter derart ausgelegt, daß, falls einer der den
Zeitsignalgenerator 2 bildenden Schalter Si bis S2
eingeschaltet wird, solange ein anderer noch eingeschaltet ist, verhindert werden kann, daß der später
eingeschaltete Schalter kein Zeitsignal abgibt, wodurch der später eingeschaltete Schalter nicht normal arbeiten
kann. Folglich ist das ODER-Gattcr nicht unbedingt notwendig, wenn zwischen den jeweiligen Einstellungszeiten ein einen bestimmten Wert übersteigendes
Zeitintervall vorliegt.
Wenn auch bei den vorstehenden Ausführungsformen eine Flip-Flop-SchaU;'ng als Spei.iior 21 zum Steuern
des Schalttransistors 36 .ind de? Moiors 39 verwendet
ist, sind die Flip-Flop-Schaltung und der Schalttransistor
uiS C uCr .-fiiiiCriSCiiäitCr -j üfiu -»j uCWCgi. Lycingcgcilüber
wird, wenn der Betrieb unabhängig vom Zeitsignal erfolgt, dei Einstellknopf 79 von Hand verdreht. Die im
Innern des Schalters 74 vorgesehene Stufenschalter 3 und 45 können durch die Welle 76 verdreht werden.
Die Kontakte der Stufenschalter 3 und 45 sind in den Schaltungen gemäß F i g. I und 2 auch auf andere Weise
unabhängig vom Zeitsignal bewegbar. F i g. 6 zeigt voreinstellbare Schalter Sn bis Sn einer voreingestellten
Schalteranordnung 82, die jeweils mit Schaltern Si, S2, S), St bzw. S5 des Zeitsignalgenerators gemäß den F i g. I
und 2 parallelgeschaltet sind.
Es sei angenommen, daß der veränderliche Widerstand 40 die entsprechende Spannung für den Empfang
des darauf eingestellten Programms A hat, es soll aber gerade ein Programm unabhängig vom Zeitsignal
empfangen werden; der voreinstellbare Schalter Sn wird in die Einschaltstellung gebracht. Wie in der
vorstehenden Beschreibung und ähnlich wie beim Schalten des Schalters Si zur eingeschalteten Seite wird
über den Kondensator 5, die Diode 15 und den Kondensator 35 ein negativer Impuls an die Dioden 32
des Speichers 21 angelegt, der Schaltzustand des Speichers 21 geändert jnd der Schalttransistor 36
leitend gemacht, der den Motor 39 und damit die Stufenschalter 3 und 45 in Drehung versetzt. Wenn die
beweglichen Kontakte f die festen Kontakte a erreichen, wird die Diode 33 des Speichers 21 über den
Stufenschalter 3 und den Kondensator 34 mit einem negativen Impulssignal beaufschlagt, we^! Jer voreingestellte
Schalter Si gesenkter, ist. Dadurch wird der
Speicher 21 zurückgestellt und schaltet den Schalttr.-msistor
36 und somit den Motor 36 ab. Aus diesem Gmnd werden die beweglichen Kontakte /"der Stufenschalter 3
und 45 an den festen Kontakten a abgestoppt und die Spannung des veränderlichen Widerstands 40 wird vom
Kontakt a des Stufenschalters 45 ausgehend an die Diode 47 veränderlicher Kapazität im Rundfunkempfänger
46 angelegt, so daß das Programm A empfangen werden kann.
Auf gleiche Weise können beliebige Programme unabhängig vom Zeitsignal durch Bringen der voreinstellbaren
Schalter St] bis Si5, die den jeweiligen
veränderlichen Widerständen 40 bis 44 entsprechen, in die Einschaltstellung, ausgewählt werden. Auch der
Betrieb mit dem Zeitsignal entspricht der vorstehenden Beschreibung.
Zwar sind in der vorstehenden Beschreibung Drehschalter für die Stufenschalter 3 und 45 verwendet,
jedoch können ebensogut andere Schalter, wie Schiebe jxj mim iiiiiiict iiiriwcnuig. ju ist ucispiuiawcnc dia
Stromkreis zum Steuern des Motors 39 ein Umschalter verwendbar, der von einem Elektromagneten betätigt
ist. Weiter sind anstelle des Motors 39 oder des Elektromagneten 67 als Antrieb ebensogut auch andere
Einrichtungen verwendtar.
In den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
besteht die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 aus der Abstimmspule 49 und der Diode
47 veränderlicher Kapazität; die Erfindung kann aber durch vorteilhaft in Rundfunkempfängern 46 verwendet
werden, die — wie in F i g. 7 dargestellt — in der Abstimmvorrichtung keine Diode veränderlicher Kapazität
aufweisen. In diesem Fall reicht es. wenn die jeweiligen veränderbaren Kondensatoren 83 bis 87 oder
veränderbare Induktanzen mit den jeweiligen festen Kontakten a bis e des Stufcnschalters 45 verbunden
sind.
Bei einem Rundfunkempfänger ist es weiterhin möglich, daß zum Einstellen auf Amplitudenmodulation
oder Frequenzmodulation die Frequenzband-Einstellschalter in Reihe geschaltet und die festen Kontakte a
bis e eines zusätzlichen Stufenschalter -nit dem Stufenschalter 3 gekoppelt sind, wodurch das ursprünglich
eingestellte Frequenzband selbsttätig empfangen werden kann. Fig. 9 zeigt eine dafür geeignete
Schaltung. Frequenzband-Einstellschalter Sib bis S20 sind
in Reihe mit den festen Kontakten eines mit dem Stufenschalter 3 gekoppelten weiteren Stufenschalters
95 geschaltet. Auf gleiche Weise kann die Stromquelle durch vorheriges Einstellen ihres Ein-Aus-Betriebs ein-
oder abgeschaltet werden.
Fig. 10 zeigt eine dafür geeignete Schaltung. Sie umfaßt einen Stufenschalter 96, der mit dem Stufenschalter
3 gekoppelt ist. Die Einstellschalter S21 bis Si^
zum Ein-Aus-Schalten der Stromquelle sind jeweils in
Reihe mit d;n festen Kontakten a bis e des Stufenschaltei 5 % geschaltet, wobei die ursprünglich
eingestellte Stromquelle selbsttätig umschaltbar ist.
Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf
einen Zeitsignalgenerator. Für den Antrieb 1 gemäß
w> F i g. 1 und 2 sind Vorrichtungen verwendbar, die in
Abhängigkeit von der Zeit betätigbar sind, z. B. ein Motor und eine Feder. Der Zeitsignalgenerator 2 weist
eine Zeiteinstellvorrichtung zum Voreinstellen bestimmter Zeiten aul, durch deren Einstellung die
j,\ 'eiligen Schalter Si bis S5 des Zeitsignalgenerators 2
z> den jeweiligen, eingestellten Zeiten betätigt werden. Dafür ist in einer Ausführungsform eine runde Trommel
vorgesehen, die auf ihrem Umfang entsprechende
Kontaktteile aufweist; die Schalter werden durch Kontaktgabe der Kontaktteile betätigt. In einer anderen
Ausführungsform werden ein vom Antrieb 1 angetriebener
Gegenstand und ein für die Zeiteinteilung vorgesehener nicht angetriebener Gegenstand, derart
betätigt, daß die jeweiligen Zwischenräume zu den eingestellten Zeiten geändert und dadurch die Schalter
betätigt werden. Bei einer weiteren Ausführungsform werden die Schalter mit Hilfe einer Transistorschaltung
oder einer Diodenschaitung ein- und ausgeschaltet, die in Abhängigkeit von der eingespeisten Frequenz
betätigt ist, wodurch Zeitsignale erzeugt werden usw.
Die Erfindung ist nicht nur, wie aus der Beschreibung
Die Erfindung ist nicht nur, wie aus der Beschreibung
ersichtlich, für Rundfunkprogramm-Auswahl verwendbar,
sondern auch für Fernsehübertragungen. Wie Fig. 8 zeigt, können durch getrenntes Vorsehen eines
mit dem Stufenschalter 45 gekoppelten Stufenschalters 93, durch Anschließen eines Rundfunkempfängers 88,
eines Tonbandgerätes 89, einer elektrischen Waschmaschine 90, eines elektrischen Reiskochers 91 und eines
Stereoaufnahmegerätes 92 an feste Kontakte o, p, q, r bzw. s des Stufenschalters 93 und Verbinden eines
beweglichen Kontakts / des Stufenschalters 93 mit der Stromquelle die elektrischen Geräte 88 bis 92 selbsttätig
und nacheinander zu beliebigen Zeiten geschaltet und damit betätigt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Programmsteuereinrichtung mit einem von einer Antriebsvorrichtung (39) betätigten ersten
Stufenschalter (45), dessen feste Kontakte (a-e)mh
Informationsquellen (40—44) tür die Programmsteuerung verbunden sind, und mit einem antriebsmäßig
mit dem ersten Stufenschalter (45) gekuppelten zweiten Stufenschalter (3), dessen feste Kontakte
mit Schaltern (S]-Ss, Su-S\s) verbunden sind, die
willkürlich schließbar sind und dann ein Potential (-B) an die festen Kontakte (a—e) des zweiten
Stufenschalters (3) legen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Antriebsvorrichtung
(39) eine bistabile Kippstufe (21) vorgese- ·5 hen ist, deren einer Eingang am Ausgang eines
ODER-Gatters (4) liegt, dessen Eingänge ihrerseits an den festen Kontakten (a—e) des zweiten
Stufenschalters (3) liegen und daß der andere Eingang dci bistabilen Kippstufe (21) am beweglichen
Kontakt (f) des zweiten Stufenschalter (3)
liegt, derart daß bei Schließen eines der Schalter (z. B. Si) ein im ODER-Gatter (4) erzeugtes
Kippsignal an die bistabile Kippstufe (21) gelegt wird und durch diese die Antriebsvorrichtung (39)
der Stufenschalter (45, 3) in Betrieb gesetzt und gehalten wird, bis bei Auflaufen des beweglichen
Kontaktes (Qdes zweiten Stufenschalters (3) auf den
festen Kontakt (z. B. a), der mit dem geschlossenen Schalter (Si) verbunden ist, ein Rückstellsignal an die M
bistabile Kippstufe (21) gelegt und damit die Antriebsvorrichtung (39) in dieser Stellung der
Stufen-Scha'iter (45, 3) angehauen wird, und daß in
dieser Stellung die dem geschlossenen Schalter (Si) entsprechende Informationsquelle (z. B. 40) bzw. der
mit ihr verbundene feste Kontakt (z. B. ajdes ersten Stufenschalters (45) über dessen beweglichen Kontakt
(f) mit einer zu programmierenden Vorrichtung (46) verbunden ist.
2. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1, *°
dadurch gekennzeichnet, daß ein die Schalter (S1—S5) zu vorbestimmten Zeitpunkten und für eine
vorbestimmte Dauer schließender Antrieb (1) vorgesehen ist.
3. Programmsteuereinrichtung nach Anspruch 1 « oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung
ein die Stufenschalter (45,3) schrittweise treibender Elektromagnet (67) ist, zwischen den
und die bistabile Kippstufe (21) ein Oszillator (69), insbesondere ein astabiler Multivibrator, geschaltet so
ist, der in Steuerabhängigkeit von der bistabilen Kippstufe (21) steht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702009393 DE2009393C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Programmsteuereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702009393 DE2009393C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Programmsteuereinrichtung |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2009393A1 DE2009393A1 (de) | 1970-09-03 |
DE2009393B2 true DE2009393B2 (de) | 1979-03-08 |
DE2009393C3 DE2009393C3 (de) | 1979-10-25 |
Family
ID=5763621
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19702009393 Expired DE2009393C3 (de) | 1970-02-27 | 1970-02-27 | Programmsteuereinrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2009393C3 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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JPS5250642B2 (de) * | 1973-03-28 | 1977-12-26 |
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1970
- 1970-02-27 DE DE19702009393 patent/DE2009393C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
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DE2009393A1 (de) | 1970-09-03 |
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