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Programmierer Die Erfindung bezieht sich auf einen Programmierer zum
aufeinanderfolgenden und selbsttätigen Schalten bestimmter Informationsquellen zu
bestimmten Zeitpunkten, der bei vereinfachtem Aufbau und leichter Handhabung genau
arbeitet.
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Der erfindungsgemäße Programmierer enthält im wesentlichen eine Zeiteinstelivorriehtung
zum Voreinstellen von Zeiten, einen Zeitsignalgenerator zum Erzeugen von Zeitsignalen
zumindest an zwei von der Zeiteinstellvorrichtung voreingestellten Zeitpunkten und
für jeweils vorbestimmte Zeitspannen, einen Speicher, dessen Betrieb durch die vom
Zeitsignalgenerator erhaltenen Zeitsignale umgeschaltet wird, und der einen Antrieb,
z.B. einen Motor, im angetriebenen Zustand hält, und zwei Umschalter, die vom Antrieb
angetrieben werden und miteinander gekoppelt sind, wobei ein Satz fester Kontakte
eines der Umschalter
mit den jeweilig einzustellenden Informationsquellen
und ein Satz fester Kontakte des anderen Umschalters mit dem Zeitsignalgenerator
verbunden ist, so daß nach Kontaktgabe eines beweglichen Kontaktes- des anderen
Umschaiters mit demjenigen seiner festen Kontakte, der mit dem Zeitsignal zu beaufschlagen
ist, das Zeitsignal den Speicher betrieb umkehrt und den Antrieb der Umschalter
abstoppt, so daß nur die mit dem Satz fester Kontakte des Umschalters verbundene
Informationsquelle arbeitet, wodurch bestimmte Informationsquellen nacheinande--
und selbsttätig schaltbar und zu vorbestimmten Zeitpunkten betätigbar sind durch
Voreinstellung der gewunschten Betriebszeiten mittels des Zeitsignalgenerators und
durch Verbinden der entsprecnenden Informationsquellen mit den jeweiligen festen
Kontakten dieses Umschalters. Wesentliche Vorteile des erfindungsgemäßen Programmierers
sind u.a. ein außerordentlich einfacher Aufbau, eine leichte Handhabung und seine
vielseitige Verwendbarkeit in Verbindung mit beliebigen Informationsquellen.
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Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung, in der auf einen für die Senderwahl in einem
Hundfunkempfänger verwendeten Prpgrammierer Bezug genommen ist. Auf der beichnung
ist die Erfindung beispielsweise dargestellt und zwar zeigen: blig. 1 eine elektrische
Schaltung einer ersten Ausfürungsform des erfindungsgemäßen Prorammierers fiir die
Seriderwahl im i?undfunkempfänger,
Fig. 2 die elektrische Schaltung
einer anderen Ausführungsform eines Programmierers mit elektromagnetischem Antrieb,
Fig. 3 ein-Diagramm-der Schaltfunktionen von Transistoren in der Schaltung gemäß
Fig. 2, Fig. 4 eine(perspektivische Ansicht einer in der Schaltung gemäß Fig. 2
verwendeten Tauchkernspule, Fig. 5 und 6 Darstellungen anderer Antriebsweisen, zum
Bewegn der Kontakte der Schalter 3 und 45 unabhängig vom Zeitsignal, Fig. 7 eine
elektrische Schaltung ohne Diode veränderlicher Kapazität in der Abstimmvorrichtung,
Fig. 8 eine elektrische Schaltung zum Programmieren mehrerer elektrischer Geräte,
Fig. 9 eine elektrische Schaltung zur Vorwahl automatisch zu wählender Frequenzbänder,
und Fig. 10 eine elektrische Schaltung zum Voreinstellen des Ein-Aus-Betriebes der
Stromzufuhr zu Informationequellen.
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Fig. 1 zeigt einen in Abhängigkeit von der Zeit arbeitenden Antrieb
1, beispielsweise eine Uhr. Mit diesem Antrieb 1 ist ein Zeitsignalgenerator 2 verbunden,
dessen Schalter SX bis S5 zu voreingestellten Zeitpunkten zumindest solange geschlossen
waqçdeen, bis bewegliche Kontakte -f von Umschaltern 3 und 45/festen Kontakte abgetastet
und am Generatorausgang Zeitsignale erzeugt haben. Der Umschalter
3
ist ein Schalter, dessen feste Kontakte a bis e jeweils mit den Ausgängen der den
Zeitsignalgenerator bilden Schalter S1, S2, S3, S4 bzw. S5 verbunden sind und dessen
beweglicher Kontakt f von einem nachstehend beschriebenen Motor 39 in einer bestimmten
Richtung gedreht wird, wodurch die in Kontakt mit dem beweglichen Kontakt f gebrachten
festen Kontakte nacheinander selbsttätig umgeschaltet werden. Eine ODER-Gatterschaltung
4 mit Kondensatoren 5 bis 9, Widerständen 10 bis 14 und 20 und Dioden 15 bis 19
ist mit dem Ausgang de s Ze des Zeitsignalgenerators 2 derart verbunden, daß selbst
dann, wenn irge-ndein Schalter des Zeitsignalgenerators 2 während des Betriebs eines
anderen in den Betriebszustand gebracht wurde, am Ausgang des später wirksam gemachten
Schalters immer ein Zeitsignal entstehen kann, so daß ein Speicher 21 in der daruffolgenden
Stufe einwandfrei arbeiten kann. Der Speicher/besteht beispielsweise aus einer Flip-Flop-Schaltung
aus zwei Transistoren 22 und 23, Widerständen 24 bis 29, Kondensatoren 30 und 31,
sowie Dioden 32 und 33. Er kann aber ebensogut aus machenschen Schaltern bestehen.
Zwischen den beweglichen Kontakt f des Umschalters 3 und die Kathode der Diode 33
des Speichers 21 ist ein Kondensator 34 eingeschaltet und zwischen den Ausgang der
ODER-Gatterschaltung 4 und die Kathode der anderen Diode 32 des Speichers 21 ein
Kondenstator 35. Ein Schalttransistor 36 ist mit seiner Basis über einen Widerstand
37 mit dem Kollektor des Transistors 23 des Speichers 21 verbunden und sein Emitter
über einen Widerstand 38 mit einer -B-Stromquelle. Ein Motor 39 ist zwischen den
Kollektor des Transistors 36 und Erde geschaltet und treibt - wie oben beschrieben
- den beweglichen
Kontakt f des Umschalters 3 an. Veränderliche
Widerstände 40 bis 44 dienen zum Einstellen der Empfangsfrequenz und bestimmen die
Vorspannungen, die eine Diode 47 veränderlicher Kapazität beaufschlagen, die die
Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildet. Schieberklemmen der veränderlichen
Widerstände 40 bis 44 sind jeweils mit festen Klemmen a, b, c, d bzw. e des zweiten
Umschalters 45 verbunden, dessen beweglicher Kontakt f wie im Fall des Umscha-,
ters 3 durch den Motor 39 angetrieben wird und über einen Widerstand 48 mit der
Anode der Diode 47 verbunden ist.
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Eine Abstimmspule 49 bildet zusammen mit der Diode 47 die Abstimmvorrichtung
des Rundfunkempfängers 46 und ein Kon densator 50 blockiert den Gleichstrom.
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Bei der vorstehenden Ausführungsform sei angenommen, daß die verschiedenen
Programme nacheinander geschaltet und zu jeweils unterschiedlichen Zeiten empfangen
werden sollen, z.B. Programm A zur Zeit a, Programm B zur Zeit b..
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In diesem Fall brauchen nur die Schalter S1, S2...
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des Zeitsignalgenerators 2, jeweils derart eingestellt zu werden,
daß sie wahlweise zu den Zeiten a, b... arbeiten und die veränderlichen Widerstände
40, 41... zum Einstellen der Empfangsfrequenz, die jeweils den Schaltern S1, S2'
entsprechen, derart, daß die Spannungen an ihren jeweiligen Schiebsklemmenden Programmen
A bzw. B,.. entsprechen.
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Es sei angenommen, daß der Schalter S1 des Zeitsignal generators
2 derart eingestellt ist, daß er zum Zeitpunkt a in die eingeschaltete Stellung
bewegt wird, während der
entsprechende veränderliche Widerstand
40 auf grund seiner Einstellung eine zum Empfang des Programms A notwendige Spannung
erzeugt, und daß der Schalter 54 des Zeitsignalgenerators zum Zeitpunkt b eingeschaltet
wird, während der entsprechende veränderliche Widerstand 43 die für den Empfang
des Programms B notwendige Spannung erzeugen soll, Die beweglichen Kontakte der
Umschalter 3 und tr sind dabei vol den festen Kontakten c angeordnet.
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Wenn unter diesen Bedingungen der Zeitpunkt a erreicht wird, wir
der Schalter 1 des Zeitsignalgenerators 2 eingeschaltet und ein bestimmter Strom
durchfließt den Widerstand 20, die Diode 15 und den Kondensator 5 der ODER-Gatterschaltung
4, wodurch am Ausgang der Diode 15 ein negatives Zeitimpulssignal erzeugt wird.
Da das Zeitimpulssignal die Kathode der Diode 32 des Speichers 21 über den Kondensator
35 beaufw schlagt, wird die Basis des Transistors 23 negativ vorgespannt und dieser
sperrt. Bei Abschalten des Transistors 23 nähert sich dessen Kollektorpotential
einem positiven Wert an und die Basis des anderen Transistors 22 wird positiv vorgespannt
und somit der Transistor 22 leitend. Dieser Zustand wird aufrechterhalten, bis die
Basis des Transistors 22 mit negativer Vorspannung beaufschlagt wird. Durch ein
derartiges Ein- bzw. Abschalten der Transistoren 22 und 23 wird gleiohzeitig auch
die Basis des Schalttransistors 36 positiv vorgespannt und dadurch letzterer leitend
gemacht.
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Der Kollektor des Schalttransistors 36 wird von einem starken Strom
durchflossen und der damit verbundene Motor 39 dreht sich in bestimmter Richtung.
Der Motor 39 iax mit den beweglichen KOntakten f der Umschalter 3 und 45 auf vorstehend
beschriebene Weise gekoppelt, so daß bei Drehung des Motors
39 auch
die beweglichen Kontakte f gedreht werden undsich auf die in Kontakt mit ihnen gelangenden
festen Kontake a, b, c, d, und e nacheinander umschalten.
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Es sei angenommen, die beweglichen Kontakte f werden entgegen det
Uhrzeigersinn oder in der Richtung gedreht, in der die festen Kontakte durch die
Drehung des Motors 39 nacheinander von a auf b, von b auf c, von c auf d ... umgeschaltet
werden; die beweglichen Kontakte f, die vorher in Kontakt mit den fesen Kontakten
c waren, gelangen dann nacheinander mit den festen Kontakten d, e, a.e. in Kontakt.
Wenn die beweglichen Kontakte f die festen Kontakte a berühren, wird die dem Programm
A entsprechende und durch den veränderlichen Widerstand 40 eingestellte Spannung
über den Umschalter 45 und den Widerstand 48 an die die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers
46 darstellende Diode 47 veränderlicher Kapazität angelegt, wodurch der Tuner auf
die Frequenz des Programms A abgestimmt wird und gleichzeitig ein bestimmter Strom
den Widerstand 51, den Umschalter 3 und den Schalter des Zeitsignalgeneratrs 2 durchfließt
und am beweglichen KOntakt f des Umschalters 3 eine negative Spannung erzeugt. Dementsprechend
wird die Kathode der-anderen Diode 33 des Speichers 21 über den KOndensator 34 mit
negativer Spannung beaufschlagt und der andere Transistor 22 des Speichers 21 gesperrt.
Das Kollektorpotential des Transistors 22 oder das Basispotential des anderen Tran-Motors
23 nähert sich dadurch einem positiven Wert an und der gesperrte Transistor 23 wird
leitend. Die die Basis des Schalttransistors 36 beaufschlagende Spannung
wird
negativ, so daß der Transistor 36 gesperrt wird. Die Drehung des Motors 39 wird
angehalten und die beweglichen Kontakte f der Umschalter 3 und 45 werden, wenn sie
an den festen Kontakten a anliegen, abgestoppt. Auf diese Weise bleibt die dem Programm
A entsprechende, durch den veränderlichen Widerstand 40 wie oben beschrieben eingestellte
Spannung an die die Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode
47 veränderlichen Kapazität angelegt und das Programm A kann vom Zeitpunkt a an
empfangen werden.
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Wenn die beweglichen Kontakte f der Umschalter 3 und 45 durch die
Drehung des Motors 39 in Berührung mit den festen Kontakten b, c, d und e gelangen,
werden durch den Umschalter 45 und den Widerstand 48 an die Diode 47 veränderlicher
Kapazität Spannungen angelegt, die jeweils den vorbestimmten Programmen entsprechen
und mittels der veränderlichen Widerstände 41 bis 44 eingestellt sind. Zum Zeitpunkt
a sind jedoch alle jeweils diesen veränderlichen Widerständen 41 bis 44 entsprechenden
Schalter Satz S3, S4 und S5 des Zeitsignalgenerators 2 offen, so daß am Ausgang
des Umschalters 3 keine negative Spannung erzeugt und somit der Betrieb des Speichers
21 nicht umgeschaltet wird. Der Motor 39 dreht sich also ohne Unterbrechung weiter
und die durch die jeweiligen veränderlichen Widerstände 41 bis 44 eingestellten
Programme werden zum Zeitpunkt a nicht empfangen.
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Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf den Fall, daß der
Zeitpunkt b erreicht ist. In diesem Fall wird der Schalter 54 des Zeitsignalgenerators
2 eingeschaltet, so daß ein bestimmter Strom den Wlderstand 20, die Diode 18 und
den Kondensator 8 durchfließt und zuerst am Ausgang der Diode 18 ein negatives Zeitimpulssignal
erzeugt wird, wie im Fall des Zeitpunktes a. Wie beim Zeitpunkt a wird dieses Zeitsignal
über den Kondensator 35 an die Kathode der Diode 32 des Speichers 21 angelegt, so
daß der-Transistor 23 sperrend und der Transistor 22 leitend wird. Folglich wird
der Schalttransistor 36 leitend und der MOtor 39 treibt die beweglichen Kontakte
f der Umschalter 3 und 45 wie zur Zeit a in bestimmter Richtung an. Die beweglichen
Kontakte f, die vorher in Berührung mit den festen Kontakten a waren, werden nunmehr
in dér Reihenfolge b, c und d in Berührung mit den festen Kontakten gebracht. Wenn
die beweglichen Kontakte f die festen Kontakte b und c berühren, sind die Schalter
S2 und 53, des Zeitsignalgenerators -2 nicht, wie oben beschrieben, geschlossen.
Aus diesem Grund bleibt im Speicher 21 der Transistor 23 unverändert gesperrt und
der Transistor 22 leitend. Auch der Schalttransistor 36 bleibt unverändert leitend
und der Motor 39 dreht sich weiter.
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Nachdem die beweglichen Kontakte f die festen Kontakte b und c überwunden
haben, um in Berührung mit den festen Kontakten d zu gelangen, fließt wie zur Zeit
a Strom durch den Widerstand 51, den Umschalter 3 und den Schalter C S4 des Zeitsignalgenerators
2 und auf diese Weise wird die auf der Seite des beweglichen KOntakts f des Umschal-ters
3 auftretende negative Spannung durch den Kondensator 34 an die
Kathode
der Diode 33 des Speichers 21 angelegt. Der Betrieb des Speichers 21 wird also umgeschaltet,
der Transistor 22 sperrt und der Transistor 23 leitet. Folglich wird der Schalttransistor
36 abgeschaltet, der die Drehung des Motors 39 abstoppt. Die beweglichen Kontakte
f der Umachalter 3 und 45 bleiben also in Berührung mit den festen Kontakten d,
wodurch die dem Programm B entsprechende mittels der veränderlichen Widerstands
43 eingestellte Spannung durch den Schalter 45 und den Widerstand 48 an die die
Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47 veränderlicher Kapazität
angelegt wird.
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Bei dieser Ausführungsform können also voreingestellte Programme
nacheinander und selbsttätig zu vorbestimmten Zeiten enpfangen werden, indem die
Betriebsstartzeit mit den Schaltern S1 bis S5 des Zeitsignalgenerators 2 und die
den gewünschten Programmen entsprechende Spannung mit den veränderlichen Widerständen
40 bis 44 eingestellt werden.
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Wie vorstehend beschrieben, wird die obige Ausführungss form nur
durch ein Signal des Zeitsignalgenerators betätigt, sie kann aber auch unabhängig
vom Zeitsignal in Betrieb gesetzt werden. Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, wird nach
Schließen des Schalters S6 die Basis des Schalttransistors 36 durch den Widerstand
5 positiv vorgespannt und dadurch der Schalttransistor 36 eingeschaltet. Daraufhin
wird der Antrieb 3'3, z.B. der Motor, gestartet und das abtastende Drehen der Umschalter
3 und 45 ermöglicht. Nachdem sich die beweglichetl Kontakte f der Schalter 3 und
45 zu einem beliebigen Kontakt e bewegt haben, wird der Schalter S6 geöffnet. Der
Antrieb 39
wird abgestoppt und die Drehung der Schalter 3 und 45
endet. Auf diese Weise kann jeder Kontakt a bis e unabhängig vom Zeitsignal gewählt
werden. Wenn die Kontakte vorher an die Informationquellen angeschlossen werden,
kann die Information wahlweise geschaltet werden.
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In der verstehenden Beschreibung ist als Antrieb 39 ein Motor versendet.
An seiner Stelle können aber auch andere durch elektromagnetische Kraft betätigbare
Einrichtungen verwendet werden, wie sie z.B. in Fig. 2 und 4 dargestellt sind.
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Anstelle des Antriebs gemäß Fig. 1 ist in Fig. 4 ein elektromagnetisch
gespeister Antrieb, eine sogenannte Tauchkernspule gezeigt. Zum Ein- und Abschalten
eines Elektromagneten 67 dient ein Oszillator 69, nämlich ein astabiler Multivibratorkreis.
Transistoren 54 und 55 des Oszillators 69 sperren und leiten abwechselnd in Bezug
zueinander und die Schwingungen werden derart wiederholt, daß der Transistor 54
zu einem Zeitpunkt leitet und der Transistor 55 sperrt und zum nächsten Zeitpunkt
ersterer sperrt und-lbtzierer leitet (Fig. 3). Der Ausgang wird vom Kollektor des
Transistors 55 des Oszillators und über einen Widerstand 64 an einen Transistor
65 angelegt und der dadurch geschaltet. Der Elektromagnet 67 wird durch das Leiten
und Sperren des Transistors 65 ein- und abgeschaltet.
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Das Ausgangssignal des Transistors 65 wird über Klemmen x' und y'
des Elektromagneten 67 angelegt (Fig. 4). Wenn über die Klemmen x' und y' des Elektromagneten
67 Strom fließt
und der Transistor 65 leitet, wird ein Eisenkern
70 magnetisiert und zieht einen Eisenteil 71, der am äußeren Ende eines Hebels 72
befestigt ist, nach unten. Eine Welle 73 wird dann gemäß dem Pfeil im Uhrzeigersinn
verdreht. Dadurch wird einer der Kontakte im Innern eines Schalters 74 gedreht.
Wenn der Transistor 65 anschließend sperrt, verliert der Elektromagnet 67 seine
Anziehungskraft und der Hebel 72 wird durch eine Feder 75 nach oben bewegt. Die
Welle 73 wird zu diesem Zeitpunkt in Ruhestellung gehalten und nicht entgegen dem
Uhrzeigersinn gedreht. Wenn der Transistor 75 erneut leitet, wird der Schalter 74
wieder im Uhrzeigersinn gedreht und bewegt einen Kontakt. Aufgrund des Aufbaus wird
bei jedmaligem Leiten des Transistors 65 ein Kontakt im Uhrzeigersinn bewegt. Beim
Abstoppen des Betriebs des Oszillators 69 wird auch der Schalter 74 in seiner Drehung
angehalten.
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Der Schalter 74 ist mit den Schaltern 3 und 45 in Fig. 1 gekoppelt.
Um den Oszillator anzuhalten, wird der Ausgang des Speichers 21 an einen Schalttransistor
53 angelegt.
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Bei Einschalten des Transistors 53 wird der Oszillator 69 betätigt
und bei dessen Sperren wird er ausgeschaltet.
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Falls das Programm A zur Zeit a, das Programm B zur Zeit b empfangen
werden soll usw., wie in Bezug auf Fig. 1 beschrieben, wird der Schalter S1 des
Zeitsignal generators 2 bei Erreichen des Zeitpunktes a geschlossen, wodurch das
Signal die Kathode der Diode 32 des Speichers 21 über den Kondensator 5, die Diode
15 und den Kondensator 35 beaufschlagt. Entsprechend der obigen Beschreibung wird
der Speicher 21 dann eingeschaltet, wobei der Transistor 25 sperrt und der Transistor
t2 leitet und auch der Transistor
53 wird leitend. Nun ist der
Oszillator 69 startbereit und dadurch wird der Transistor 65 und auch der Elektromagnet
67 abwechselnd ein- und abgeschaltet. Auf diese Weise werden die inneren Schalter
3 und45 des Schalters 67 nacheinander intermitterend angetrieben und schalten nacheinander
die festen Kontakte a bis e. Wenn die beweglichen Kontakte f die festen Kontakte
a berühren, wird die vom veränderlichen Widerstand 40 eingestellte und dem Programm
A entsprechende Spannung durch den Umschalt-er 45 und den Widerstand 48 an die die
Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47 veränderlicher Kapazität
angelegt, wodurch der Tuner auf die dem Programm A entsprechende Frequenz abgestimmt
wird und wird gleichzeitig ein bestimmter Strom den Widerstand 51, den Umschalter
3 und den Schalter S1 des Zeitsignalgenerators 2 durchfließt, so daß am beweglichen
Kontakt f des Umschalters 3 eine negative Spannung auftritt. Die negative Spannung
wird also über den Kondensator 34 an die Kathode der Diode 33 des Speichers 21 angelegt
und letzterer wird abgeschaltet; der Transistor 22 sperrt dabei und der Transistor
23 ist leitend, Folglich wird der Schalttransistor 53 gesperrt9 der Oszillator 69
beendet seine Schwingung9 der Transistor 65 ebenso wie der Elektromagnet 67 unterbricht
seinen Ein-Aus-Betrieb und die beweglichen Kontakte f der Umschalter 3 und 45 halten
ein, mit deb festen Kontakten/in Kontakt stehend Folglich wird gemäß der obigen
Beschreibung die dem Programm A entsprechen6e und durch den veränderlichen lKAderstand
40 eingestellte Spannung durch den Umschalter 45 und den Widerstand 48 an die die
Abstimmvorrichtung des Rundfunkempfängers 46 bildende Diode 47 veränderlicher Kapazität
angelegt9 so daß vom
Zeitpunkt a an das Programm A empfangen werden
kann. Falls zur Zeit b das Programm B empfangen wird, wird ein entsprechender Vorgang
durchgeführt.
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Fig. 2 zeigt den Fall, in dem die Kontakte der Schalter 3 und 45
unabhängig vom Zeitsignal bewegt werden. Ein Schalter S7 ist in Reihe mit dem Elektromagneten
67 geschaltet.
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Nach Schalten des Schalters 5 an die Klemme x, fließt ein Impuisstrom
über den Kondensator 68 durch den Elektromagneten 67 und betätigt einen der Kontakte
jedes Schalters 3 und 45. Da der Schalter S7 bei seiner Freibe wieder zur Klemme
y zurückkehrt, werden die im Kondensatjr 68 gespeicherten Ladungen über die Kontaktklemme
y des Schalters 7 entladen. Bei erneutem Verbinde des Schalters S7 mit der Klemme
x fließt der Impulsstron erneut durch den Elektromagneten 67 und bewegt einen weiteren
Kontakt jedes Schalters 3 und 45. Durch Wiederholung die es Vorgangs sind die veränderlichen
Kontck'te f in t e gewünschte Stellung der festen Kontakte &4 fts e bewegbar
und dadurch kann durch Anschluß bestimmter Information tellen an die festen Kontakten
a bis e unabhängig vom Zeitsignal eine Information abgegeben wwerden. Darüberhinaus
kann, was in Fig. 2 nicht dargestellt ist, zwischen Basis und Kollektor des Transistors
53 über einer widerstene eine ter eingr haltet sein, wobei turel A eb des Schalters
der Oszillator @ 2 angehalteten werden kann .
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dadurch sind l st ungesentet des Zeits @ nals umschal
Fig.
5 zeigt eine weitere Einrichtung zum Verdrehen der Schalter 3 und 45 unabhängig
vom. Zeitsignal, falls der Antrieb einen Motor gemaß Fig. 1 aufweist. Der Schalter
74 enthält die zwei Schalter 3 und 45. Eine Welle 76 koppelt den Schalter 74, ein
Zahnrad 77 und einen von Hand betätigbaren Einstellknopf. Mit dem Zahnrad 77 steht
ein weiteres Zahnrad 78 in Eingriff Desgleichen sind ein Motor 80 und eine Welle
81 vorgesehen, die das Zahnrad 78 undden Motor 80 miteinander koppeln. Falls der
Betrieb durch das Zeitsig nal erfolgt, wird das Zahnrad 78 durch die Welle 81 mit
Hilfe des den Motor 8Q enthaltenden Antriebs und dadurch auch das Zahnrad 77 in
Drehung versetzt. Der Schalter 74 erhält dann die von der Welle~76 übertragene Drehung
des Zahnrads 77 und dadurch werden die beweglichen Kontakte f zu den Kontakten a
bis e der Schalter 3 und 45 bewegt. Demgegenüber wird, wenn der Betrieb unabhängig
vom Zeitsignal erfolgt, der Einstellknopf 79 von Hand verdreht. Die im Innern des
Schalters 74 vorgesehenen Schalter 3 und 45 können durch die Welle 76 verdreht werden.
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Die Kont'akte der Schalter 3 und 45 sind in den Schaltungen gemäß
Fig. 1 und 2 auch auf andere Weise unabhängig vom Zeitsignal bewegbar. Fig. 6 zeigt
voreingestellte Scnalter S11 bis S15 einer voreingestellten Schalteranordnung 82,
die jeweils mit Schaltern S1, S2 S3, S4 bzw. Sg des Zeitsignalgenerators gemäß den
Fig. 1 und 2 parallelgeschaltet sind.
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Es sei angenommen, der veränderliche Widerstand 40 hat die entsprechende
Spannung für den Empfang des darauf eingestellten Programms A, es soll aber gerade
ein Programm unabhängig vom Zeitsignal empfangen werden; der voreingestellte Schalter
S11 wird in die Einschaltstellung gebracht.
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Wie in der vorstehenden Beschreibung und ähnlich wie teim Schalten
des Schalters S1 zur eingeschalteten Seite wird über den Kondensator 5, die Diode
15 und den KOndensator 35 ein negativer Impuls an die Diode 32 des Speichers 21
angelegt, der Betrieb des Speichers 21 umgeschaltet und der Schalttransistor 36
leitend gemacht, der den Motor 39 und somit die Schalter 3 und 45 in Drehung versetzt.
Wenn die beweglichen KUntakte f die festen Kontakte a erreichen, wird die Diode
33 des Speichers 21 über den Schalter 3 und den Kondensator 34 mit einem negativen
Impulssignal beaufschlagt, weil der voreingestellte Schalter S1 geschlossen ist.
Dadurch wird der Speicher 21 zurückgestellt und schaltet den Schalttransistor 36
und somit den Motor 36 ab. Aus diesem Grund werden die beweglichen Kontakte f der
Schalter 3 und 45 an den festen Kontakten a abgestoppt und die Spannung des veränderlichen
Widerstands 40 wird vom Kontakt a des Schalters 45 ausgehend an die Diode 47 veränderlicher
Kapazität im Rundfunkempfänger 46 angelegt, so daß das Programm A empfangen werden
kann.
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Auf gleiche Weise können beliebige Programme unabhängig vom Zeitsignal
durch Bringen der toreingestellten Schalter S11 bis S15, die den jeweiligen veränderlichen
Widerständen 40 bis 44 entsprechen, in die Einschaltstellung ausgewählt werden.
Auch der Betrieb mit dem Zeitsignal entspricht
der vorstehenden
Beschreibung.
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Zwar sind in der vorstehenden Beschreibung Drehschalter für die Umschalter
3 und 45 verwendet, jedoch können ebensogut andere Schalter, wie Schiebeschalter
und elektronische Schalter mit Transistoren, Dioden usw.
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verwendet werden, sofern beide Schalter miteinander gekoppelt werden
können und durch den Antrieb antreibbar sind.~Weiter ist die ODER-Gatterschaltung
derart ausgelegt, daß, falls einer der delz'Zeitsignalgenerator 2 bildende£Sc'haiter
S1 bis S5 eingeschaltet wird, solange ein anderer noch eingeschaltet ist, verhindert
werden kann, daß der später eingeschaltete Schalter kein Zeitsignal abgibt, wodurch
der später eingeschaltete Schalter nicht normal arbeiten kann. Folglich ist die
ODER-Gatterschaltung nicht unbedingt notwendig, wenn zwischen den jeweiligen Einstellungszeiten
ein einen bestimmten Wert übersteigendes Zeitintervall vorliegt.
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Wenn auch bei den vorstehenden Ausführungsformen eine Flip-Flop-
Schaltung als Speicher 21 zum Steuern de-s~~Schalttransistors 36 und des Motors
39 verwendet ist, sind die Flip-Flop-Schaltung und der Schaltransistor 36 nicht
immer notwendig. So ist beispielsweise als Stromkreis zum Steuern des Motors ein
Umschalter verwendbar, der von einem Elektromagneten betätigt ist, derseinerseits
durch elektromagnetische Kraft gespeist wird. Weiter sind anstelle des Motors 39
oder des Elektromagneten 67 als Antrieb ebensogut auch andere Einrichtungen verwendbar.
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Weiter besteht in der vorstehenden Beschreibung die Abstimmvorrichtung
des iiundfunkempfängers 46 aus der Abstimmspule 49 und der Diode 47 veränderlicher
Kapazität; die Erfindung kann aber auch vorteilhaft in Rundfunkempfängern 46 verwendet
werden, die - wie in Fig. 7 dargestellt - in der Abstimmvorrichtung keine Diode
veränderlicher Kapazität aufweisen. In diesem Fall reicht es, wenn die jeweiligen
veränderlichen Kondensatoren 83 bis 87 oder die veränderlichen Induktanzen mit den
jeweiligen festen Kontakten a bis e des Umschalters 45 verbunden sind.
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Bei einem Rundfunkempfänger ist es weiterhin möglicht daß zum Einstellen
s Frequenzbandes auf Amplitudenmodulation oder Frequenzmodulation die Frequenzband-Einstellschalter
in Reihe geschaltet und die festen Kontakte a bis e eines zusätzlichen Schalters
mit dem Schalter 3 gekoppelt sind, wodurch das ursprünglich eingestellte Frequenzband
selbsttätig empfangen werden kann. Fig. 9 zeigt eine dafür geeignete Schaltung.
Frequenzband-Einstellschalter S16 bis S20 sind in Reihe mit den festen Kontakten
eines mit dem Schalter 3 gekoppelten Schalters 95 geschaltet. Auf gleiche Weise
kann die Stromquelle durch vorheriges Einstellen ihres Ein-Aus-Betriebs ein-oder
abgeschaltet werden.
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Fig. 10 zeigt eine dafür geeignete Schaltung. Sie umfaßt einen Schalter
96, der mit dem Schalter 3 gekoppelt ist. Die Einstelischalter bis S25 zum Ein-Aus-Schalten
der Stromquelle sind jeweils in Reihe mit den festen Kontakten a bis e des Schalters
96 geschaltet, wobei die ursprünglich eingestellte Stromquelle selbsttätig umschaltbar
ist.
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Die nachstehende Beschreibung bezieht sich auf einen Zeitsignalgenerator.
Für den Antrieb 1 gemäß Fig. 1 und 2 sind Vbrrichtungen verwendbar, die in Abhängigkeit
von der Zeit betätigbar sind, z.B. ein Motor und eine Feder. Der Zeitsignalgenerator
2 weist eine Zeiteinsbilvorrichtung zum Voreinstellen bestimmter Zeiten auf, durch
deren Einstellung die jeweiligen Schalter S1 bis S5 des Zeitsignal -generators 2
zu den jeweiligen, eingestellten Zeiten betätigt werden. Dafür ist in einer Ausführungsform
eine runde Trommel vorgesehen, die auf ihrem Umfang entsprechende Kontaktteile aufweist;
die Schalter werden durch Kontaktgabe der Kontaktteile betätigt. In einer anderen
Ausführungsform werden ein vom Antrieb 1 angetriebener Gegenstand und ein für die
Zeiteinstellung vorgesehener nicht angetriebener Gegenstand, derart betätigt, daß
die jeweiligen Zwischenräume zu den eingestellten' Zeiten geändert und dadurch die
Schalter betätigt werden. Bei einer weiteren Ausführungsform werden die Schalter
mit Hilfe einer Transistorschaltung oder e iner ~Oiod-ens chaltung ein- und abgeschaltet,
die in Abhängigkeit von der eingespeisten Frequenz'betätigt ist, wodurch Zeitsignale
erzeugt werden usw.
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Die Erfindung ist nicht nur, wie aus der Beschreibung ersichtlich,
für Rundfunkprogramme-Informationsquellen verwendbar, sondern auch für Fernsehübertragungen.
Wie Fig. 8 zeigt, können durch getrenntes Vorsehen eines mit dem Umschalter 45 gekoppelten
Umschalters 93, durch Anschließen eines Rundfunkempfängers 88, eines Tonbandgerätes
89, einer elektrischen Waschmaschine 90, eines elektrischen Reiskochers 91 und eines
Stereoaufnahmegerätes 92 an feste Kontakte o, p, q, r bzw. s des Umschalters 93
und Verbinden eines beweglichen
Kontakts t des Schalters 93 mit
der Stromquelle die elektrischen Geräte 88 bis 92 selbsttätig und nacheinander zu
beliebigen Zeiten geschaltet und betätigt werden.