DE2461464A1 - Elektrotechnisches geraet, vorzugsweise zeitrelais - Google Patents
Elektrotechnisches geraet, vorzugsweise zeitrelaisInfo
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Description
7300 fcfsiingen (Neckar), FeOrikstrar3e 24, Postfach 348
Telefon
23. Dezember 1974 stuttgan (ctidsbibm
35 96 19 PA 9 rÜha Telex 07256610 smru
Telegramme Patentschutz Esslingenneckar
Elektrotechnisches Gerät, vorzugsweise Zeitrelais
Die Erfindung betrifft ein elektrotechnisches Gerät, vorzugsweise ein Zeitrelais mit einem Gehäuse, in dem eine
elektrische Schaltung mit den zugeordneten von aussen zugängigen Anschlußklemmen untergebracht ist.
Bei elektrischen Zeitrelais müssen abhängig von dem jeweiligen Einsatzzweck durch die in deai Gerätegehäuse
untergebrachte elektrische Schaltung verschiedene Funktionen realisiert werden. So gibt es Zeitrelais mit
anzugverzögerter Funktion, mit abfallverzögerter Funktion, elektrische Zeitrelais für verschiedene Anschluß-
und Steuerspannungen und dgl. In der Praxis bedeutet dies, daß für jede dieser Funktionen ein eigenes
Zeitrelais bereitgehalten werden muß, was eine entsprechende Lagerhaltung bedeutet, abgesehen davon, daß
die Fertigung nicht wirtschaftlich genug ist. Weitere Varianten ergeben sich aus der Kombination der jeweils
erforderlichen Anschlußspannung des Gerätes und dem zugeordneten erforderlichen Einstellwert.
Bei diesen bekannten Geräten ist eine einzige zusammenhängende elektrische Schaltung vorhanden, die häufig als
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sogenannte gedruckte Schaltung auf einer oder mehreren Trägerplatten angeordnet ist. Je nach den gewünschten
Daten des Gerätes sind die Bemessung der Bauelemente und der Gesamtschaltungsaufbau gewählt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektrotechnisches Gerät,
vorzugsweise ein elektrisches Zeitrelais zu schaffen, daß es gestattet, eine wesentliche Typenreduzierung und
damit eine einfachere kostengünstigere Lagerhaltung zu erzielen, weil das Gerät durch einen einfachen Austauschvorgang
den jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte elektrotechnische Gerät erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrische Schaltung in wenigstens zwei selbständige Teile unterteilt ist, von denen der
erste Teil mit seinen zugeordneten bauelementen in dem eigentlichen Gerätegehäuse und der zweite Teil mit den ihm
zugeordneten Bauelementen in einem getrennten Einsatz angeordnet sind , wobei der Einsatz austauschbar in das
Gerätegehäuse einfügbar ist und die beiden Schaltungsteile an zugeordnete Steckkontakte angeschlossen sind, die beim
Einfügen des Einsatzes paarweise miteinander in Eingriff kommen.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Anordnung derart getroffen, daß der in dem Gerätegehäuse untergebrachte
erste Schaltungsteil wenigstens einen Stromversorgungsteil, einen logischen Schaltungsteil und einen
Ausgangsteil umfasst und der in dem Einsatz angeordnete zweite Schaltungsteil ein wertbestimmendes Glied für die
von der Schaltung zu erzielende Funktion bildet.
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Bei dem neuen Gerät kann das wertbestimmende Glied für
mehrere Funktionen eingesetzt werden, die jeweils durch den in dem Gerätegehäuse angeordneten ersten Schaltungsteil bestimmt sind. Ist bei einem elektrischen Zeitrelais
das wertbestimmende Glied beispielsweise ein auf eine Verzögerungszeit von 10 Sekunden eingestelltes Zeitglied,
so kann dieses wahlweise bei Geräten Verwendung finden, deren erster in dem Gerätegehäuse angeordneter
Schaltüngsteil für eine anzugsvefzögerte Funktion,eine
abfallverzögerte Funktion, eine impulsformende Funktion oder für unterschiedliche Anschlußwerte und Spannungsarten ausgelegt ist.^rsichtlich ergibt sich dadurch eine
wesentliche Typenreduzierung , die auch eine entsprechende Verringerung der Lagerhaltung mit sich bringt.
Zweckmässig ist es, wenn der Einsatz in Gestalt eines
die elektrischen Bauelemente und erforderliche Einstellvorrichtungen für den zweiten Schaltungsteil enthaltenen
Bausteines ausgebildet ist, der in eine entsprechende Öffnung des Gerätegehäuses einschiebbar ist und die zum
Anschluß des Gerätegehäuses notwendigen Abdeck- oder Anbauteile aufweist. Dieser Einsatz kann mit Vorteil in
der öffnung des Gerätegehäuses lösbar verrastbar sein.
Das Gerätegehäuse selbst kann zweckmässigerweise zweiteilig mit einem den ersten Schaltungsteil aufnehmenden
Unterteil und einem mit diesem lösbar verbundenen Oberteil bestehen, das die Einschuböffnung für den Einsatz
enthält. Hierbei kann das Oberteil die Anschlußklemmen enthalten, wobei diese mit einer an dem Oberteil
befestigten und den zweiten Schaltungsteil tragenden
Leiterplatte mechanisch verbunden sind, auf der die dem ersten Schaltungsteil zugeordneten Steckkontakte angeordnet
sind. Im übrigen kann das Oberteil des Gerätegehäuses mit dem Unterteil lösbar verrastbar sein.
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Der Einsatz selbst kann mit Vorteil aus einem einseitig offenen Einschubgehäuse bestehen, in dessen Deckwand eine
Einstellvorrichtung verrastet ist, wobei der zweite Schaltungsteil auf einer Trägerplatte angeordnet ist,
die unverlierbar in das Einschubgehäuse eingesetzt ist und die die dem zweiten Schaltungsteil zugeordneten Steckkontakte
trägt. Auch diese Trägerplatte kann mit dem Einschubgehäuse verrastet sein, so daß sich eine einfache
Montage ergibt.
Ausserdem ist es zweckmässig, wenn auf das Einschubgehäuse eine Abdeckplatte aufgesetzt ist, die die öffnung
des Gerätegehäuses verschließt und gegenüberliegend zwei rechtwinklig abgebogene Lappen aufweist, die entsprechende
Ausnehmungen des Gerätegehäuses bei eingefügtem Einsatz ergänzen; diese gegenüberliegend
angeordneten Lappen gestatten es, in einfacher Weise den Einsatz aus der Öffnung des Gerätegehäuses herauszunehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Zeitrelais gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht mit abgenommenen, teilweise aufgeschnittenem
Einsatz,
Fig. 2 den Einsatz des Zeitrelais nach Fig. 1 in einer gegenüber Fig. 1 ι
weise im Schnitt,
weise im Schnitt,
gegenüber Fig. 1 um 90° gedrehten Seitenansicht, teil-
Fig. 3 das Gehäuse des Einsatzes des Zeitrelais nach Fig. 1 in einerSeitenansicht, teilweise aufgeschnitten und in
einer anderen Ausführungsform,
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Fig. 4 ein Schaltbild der elektrischen Schaltung des Zeitrelais nach Fig. 1,
Fig. 5 ein Schaltbild der elektrischen Schaltung des
Einsatzes des Zeitrelais nach Fig. 1,
Fig. 6 das Oberteil des Gerätegehäuses des Zeitrelais nach Fig. 1 mit eingesetztem Einsatz im axialen Schnitt
in einer Seitenansicht und
Fig. 7 die Anordnung nach Fig. 6 in einer Draufsicht.
Das in der Zeichnung dargestellte elektrische Zeitrelais weist ein aus Kunststoffmaterial bestehendes Gehäuse
auf, das aus einem Gehäuseunterteil 2 und einem auf diesen aufgesetzten Gehäuseoberteil 3 besteht. Das Gehäuseoberteil
3 ist mit Rastnasen 4 versehen, mit deren Hilfe es mit entsprechenden Rastausnehmungen des Gehäuseunterteiles
2 lösbar verrastet ist. In Ausnehmungen 5 des Gehäuseoberteiles 3, die sich zu der oberen Stirnfläche
des Gehäuseoberteiles 2 hin öffnen, sind metallische elektrische Anschlußklemmen 6 unverlierbar eingesetzt,
die jeweils mittels einer Klemmschraube 7 oder Steckkontakten 8 den Anschluß von Steuer- oder Stromversorgungsleitungen gestatten. Die Anschlußklemmen 6 sind mittels
angeformter Stifte 9 (Fig.1) in entsprechenden Löchern einer LeiterplattelO verankert und mit deren aufgedruckten
Leiterbahnen verlötet. Mit der querliegend in dem Gehäuseunterteil
2 angeordneten Leiterplatte 10 sind rechtwinklig dazu stehend Leiterplatten 11 mechanisch verbunden,
von denen in Fig. 1 veranschaulicht ist und die auf der einen Seite aufgedruckte Leiterbahnen 12 und
auf der anderen Seite nicht weiter veranschaulichte Bauelemente einer elektrischen Schaltung tragen. Die
Leiterbahnen 12 sind mit jenen der Trägerplatte 10 elek-
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trisch verbunden. Ausserdem sind sie schaltungsgemäß an Steckkontakte 13 angeschlossen, die auf der Trägerplatte
10 angeordnet sind und in eine Öffnung 14 des Gehäuseoberteiles 3 ragen (Fig. 1,3).
In die Öffnung 14 ist ein Einsatz 15 einschiebbar, der
so gestaltet ist, daß er genau in die Öffnung 14 passt
und der Steckkontaktei 6 trägt, die beim Einschieben in die Öffnung 14 in die Steckkontakte 13 auf der Trägerplatte
10 eingreifen und eine elektrische Verbindung herstellen.
Der Einsatz 15 besteht aus einem einseitig offenen
Einschubgehäuse 17, das angeformte Rastnasen 18 trägt, die eine Verrastung des Einschubgehäuses 17 in der
Öffnung 14 gestatten. Ausserdem sind in entsprechende Ausnehmungen 19 des Einschubgehäuses 17 Raststifte 20
eingesetzt (Fig.1), welche den Einsatz 15 gegenüber dem Gehäuseoberteil 3 im eingesetzten Zustand sichern.
Das Einsatzgehäuse 17 kann in seiner Deckwand 21 mit einer durchgehenden Öffnung 22 ausgebildet sein, in der eine
Einstellvorrichtung 23 bei 24 verrastet ist, welche ein Betätigungsorgan 25 in Gestalt eines kleinen Handrades
oder Drehknopfes aufweisen kann. Das Betätigungsorgan gestattet es, eine Einstellwelle 26 zu verdrehen, die
mit einem entsprechenden elektrischen Bauelement, beispielsweise einem Einstellpotentiometer P1 zusammenwirkt,
was im einzelnen noch erläutert werden wird. Die Einstellwelle 26 ist in einer, in der Öffnung 22 verrasteten
Halterungsteil 27, der mit einer entsprechenden Habe ausgebildet ist, drehbar und unverlierbar gelagert.
In das einseitig offene Einschubgehäuse 17 ist eine Trägerplatte 29 unverlierbar eingesetzt, die durch Rastvorsprünge
30 (Fig. 6) gehalten ist. Die Trägerplatte
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trägt einerseits die Steckkontakte 16 und andererseits elektrische Bauelemente, wie sie bei 31 in den Fig. 1
und 2 angedeutet sind.
Ausserdem ist auf das Einschubgehäuse 17 eine Abdeckplatte
32 unverlierbar aufgesetzt, die die Öffnung 16 des Gerätegehäuseoberteiles 2 verschließt und gegenüber-:
liegend zwei rechtwinklig abgebogene Lappen 33 aufweist, die entsprechende Aussparungen des Gerätegehäuseoberteiles
3 bei eingesetztem Einsatz 5 ergänzen. Die eingesetzten Lappen 33 gestatten es in einfacher Weise, den
Einsatz 15 aus der Öffnung 14 herauszuziehen. Die Abdeckplatte 32 ist im übrigen aus durchsichtigem Kunststoffmaterial
hergestellt. r
Ausserdem kann das Ganze noch durch eine durchsichtige Abdeckhaube 34 abgedeckt werden, die die die Anschlußklemmen
6 enthaltenden Ausnehmungen 5 und das Betätigungsorgan 25 abdeckt und die mit dem Gerätegehäuseoberteil 3
mittels Rastnasen 3 5 verrastbar ist.
Die in dem insoweit beschriebenen Zeitrelais enthaltene
Schaltung ist in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht. Wie aus Fig. 4 zu ersehen, ist die elektrische Schaltung
in zwei selbständige Teile unterteilt, von denen der
erste Schaltungsteil einen Stromversorgungsteil, einen logischen Schaltungsteil und einen Ausgangsteil umfasst,
während der zweite Schaltungsteil in Fig. 4 durch ein Kästchen 36 angedeutet ist. Der in dem Kästchen 36 enthaltene
zweite Schaltungsteil ist in Fig. 5 veranschaulicht; er bildet ein wertbestimmendes Glied, d.h. im
vorliegenden Fall das Zeitglied für die von der Schaltung zu erzielende zeitverzögernde Funktion. Der erwähnte
erste Schaltungsteil ist auf den Trägerplatten 10,11 (Fig. 1) angeordnet, wobei die Anschlüsse A-E
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an die Steckkontakte 13 angeschlossen sind. Der zweite
Schaltungsteil (Figo 5) ist auf der Trägerplatte 29 des Einsatzes 15 angeordnet; seine Anschlüsse A'bis E'
an die entsprechenden Steckkontakte 16 angelötet.
Durch Austausch des Einsatzes 15 und damit des in
Fig. 5 veranschaulichten zweiten Schaltungsteiles kann die Funktion des Gerätes somit entsprechend den jeweiligen
Anforderungen gewählt werden, wobei der Einsatz 15 auch die Einstellvorrichtung 23 mit dem zugeordneten
Einstellpotentiometer P1 innerhalb seines Wertbereiches (beispielsweise von 1 bis 100 Sekunden) die notwendige
Einstellung ermöglicht.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellten Schaltungsteile arbeiten wie folgt:
Per Stromversorauncrsteil besteht aus einem transformator
TT 1, ein^m Zveiweaealeichrichter CT, einen Glättuncrpkondensator
CA und einer stabi.lisierunrtKdiode Π3 sowie einor
Diode D1.
Der Transformator TR 1 mit den Netzanschlußklemmen a,h
ist auf die jeweiliecre Versoraunnswechselspannunq aus<-*elerrt.
Die durch ihn transformierte Wechselsnannuna wird
durch den Zweiwenealeichrichter OI in eine nulsierende
Gleichspannung umgeformt. Diese pulsierende Gleichspannuna
wird durch den Olättungskondensator Π geglättet,
der parallel zum ,Ausaang des Gleichrichters GI liegt.
Fine uncresiebte Gleichsnannuncr wäre zur TVnsteuerunn des
Looikteils der Schaltung sowie des in Fig. 4 dargestellten
Zeitaliedes'nicht brauchbar. Die über einen T<Tiderstand
p4 narallel zu dem Glnttunaskondensator C1 lieaende
^tabilisieruncT.q-Diode D3 sorat in Verbindung mit dem widerstand
F4 dafür, daß die VerRorcfuncrssnannunrr für das Jüeitglied
-'Fia. 5) unabhänqiei von Rchwankunaen der
ff stabil bleibt =
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, BAD
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Die zwischen dem Auscrana des Zweiwegeqleichric^tprr; CT
und dem Glättungskondensator C1 liegende Diod~ D1 gestattet es, für den Loaikteil der Schaltung und das Zeitglied
in der erwähnten Weise eine gealättete Versorgunqsspannung
zur Verfügung zu stellen, während die Versorgungsspannuna für den Ausgangsverstärker unoesiebt bleibt. Diese Trennuna
der beiden Versoraungsspannunaen erlaubt es, den
Glättunaskondensator C1 wertmäßig klein zu halten.
Der loaische Schaltunasteil ist in Pia. 4 für ein snzuaverzögertes
Zeitrelais ausaelegt. Die loaische Verknünfuna
wird durch zwei transistoren T1, T2, eine Diode D6,
Widerstände P1, H3 sowie einen Kondensator C.2 bewirkt.
Beim Anlegen der Betriebsspannung an die Netzspannungsklemmen a,b des Stromversorgunasteiles wird einerseits über die
Diode D1 der Clättungskondensator C1 aufgeladen, während über den Widerstand RI die unaesiebte Gleichspannung vom
Ausgana des Zweiwegegleichrichters GI an die Basis des
Transistors T1 qelanat, so daß dessen Kollektor-Emitter-Strecke
leitend wird. Dies hat zur Folae, daß über den Widerstand P3 kein Strom in die Basis des Transistors T2
fließen kann, womit dessen Kollektor-rmitter-Strecke hochohmig
bleibt. Damit ist erreicht, daß sofort die Versoraungsspannung für das Zeitglied nach Fig. 5 zur Verfüaung steht.
Der Zeitablauf beainnt.
Wird zu einem beliebigen Zeitpunkt die Netzspannuna unterbrochen,
so bricht die unrresiebte Gleichspannung am Ausgang des Zweiweqegleichrichters GI unverzögert zusammen,
was zur Folge hat, daß kein Basisstrom mehr in den Transistor T1 fließen kann und dessen Kollektor-Emitter-Strecke
hochohmig wird. Der Glättungskondensator C1 ist jedoch
noch geladen, so daß über den Widerstand R3 aus dem Kondensator CA Strom in die Basis des Transistors T2 fließt,
dessen Kollektor-Emitter-Strecke damit leitend wird. Dies
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hat zur Foloe, äaB der noch zu beschreibende zeitbestimmende
Kondensator C10 des Zeitgliedes in Fig. 5 fiber den Transistor T2 und die Diode D6 sehr schnell
entladen wird. Dadurch ist gewährleistet, daß auch bei kürzestens Betriebssnannungsunterbrechungen die zeitbestimmende
Schaltung, d.h. das Zeitalied (Fig. 5) zurückaesteilt
wird und der Zeitablauf erneut beainnen kann.
Der parallel zur Basis des Transistors T2 liegende Kondensator C2 wird bei hochohmiger Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors T1 geladen.
Der Ausqangsteil der in Fig. 4 dargestellten Schaltung
v/eist einen Pelaisausgang auf? er wird von dem Zeitglied (Fig.5) gesteuert« Der Ausgangsteil enthält somit das
Pelais REL I mit den Relaiskontakten 150, 160, 180, 250,
26Of 2 80 sowie einen Transistor T3 und einen dessen Basis
vorcjeschalteten Widerstand P6.
Nach Ablauf der vorbestimmten Zeitspanne liefert das in
Fig. 5 daraestellt Zeitcrlied über die Klemme E/E1 einen
nositiven Strom,der über den Widerstand P6 in die Basis
des Transistors T3 fließt..Dies hat zur Folge, daß die
Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T3 niederohmiq wird, womit ein Strom aus dem bereits beschriebenen Stromversorgungsteil
über das Relais PEL I fließt, dessen Puhekontakte 150/160 bzw. 250/260 geöffnet werden, während die
Arbeitskontakte 150/180 sowie 250/280 schließen.
Das wertbestimmende Glied, dahu im vorliegenden Fall das
Zeitglied ist in Fig. 5 veranschaulicht. Es weist einen zeitgebenden Kondensator C10 und einen in Reihe mit diesem
liegenden Widerstand P3 sowie eine Thyristortetrode Th1,
das Einstellnotentiometer PI und einen in Reihe dazu liegendes
Trimmpotentiometer P2 auf. Die Größe der eingestellten
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Zeitspanne ist durch die Werte des Kondensators C10, des
Widerstandes K3 sowie das Widerstandsverhältnis der beiden
Potentiometter P1, P2 bestimmt« Die Redinguna für den
Beainn eines Zeitablaufes ist, daß an den Anschlußklemmen A1, D1 eine positive Betriebsspannuna anliegt, während
die Anschlußklemme B1 gesperrt ist, d.h., daß über diese
Anschlußklemme ein Strom weder hinein-noch hinausfließen
kann.
Dem Einstellpotentiometer P1 ist in der aus Fig. 7 ersichtlchen
Weise eine Skala 50 zugeordnet, anhand derer über das Betätigungsorgan 25 und die Einstellwelle 26 die jeweils
gewünschte Zeitspanne eingestellt v/erden kann. Das Trimmpotentiometer P2 gestattet es, die Toleranzen der
zeitbestimmenden Bauteile (C1, P.3 und P1) auszualeichen.
Die Anschlußklemme D1 führt auf eine Außenklemme Z (Fia.4),
der eine zweite Außenklemme Z zugeordnet ist, die mit der Anschlußklemme A/A1 verbunden ist. Die beiden Außenklemmen
Z aestatten den Anschluß eines externen Potentiometers, das im einzelnen nicht dargestellt ist und das es gestattet,
eine Fernbedienungsmöglichkeit vorzusehen. Soll eine Fernbedienung
voraenommen werden, so wird das Potentiometer P1
derart eingestellt, daß es kurzgeschlossen ist. Andererseits sind bei nicht ausgenützter Fernbedienuna die beiden
Außenkletnmen Z miteinander durch einen Kur ζ sch Iu ßbü gel verbunden.
Beim Anlegen der Betriebsspannung an die Anschlußklemmen
A1, D1, C1 des Zeitgliedes nach Fig. 5 stellt sich an der
Anode der Thyristortretrode Th1 eine Spannung ein, die von der Einstellung der Potentiometer P1, P2 abhängig ist. Der
zu Beginn zunächst ungeladene Kondensator C10 v/ird durch
den über den Widerstand P.3 fließenden Strom aufgeladen. Die Spannung an der Steuerelektrode der.Thyristortetrode Th1
fällt damit mit einer Geschwindigkeit ab, die durch die Werte des Kondensators CIO und des Widerstandes P3 bestimmt
ist. ^ov-'.e die Spannuna an der Steuerelektrode der Thv-
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ristortetrode Th1 unter der Anodenspannunq abgesunken
ist, schaltet die Thyristortetrode Th1 durch, was bedeutet, daß an der Klemme E' des Zeitgliedes eine positive
Spannung erscheint.
Dieser positive Spannungssprung wird, wie bereits erläutert, zur Ansteuerung der Ausganasstufe der Schaltung
nach Fig. 4 benutzt.
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Claims (10)
- 246U64Patentansprüche1J Elektrotechnisches Gerät, vorzugsweise Zeitrelais mit einem Gehäuse,in dem eine elektrische Schaltung mit
den zugeordneten von aussen zugängigen Anschlußklemmen untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Schaltung in wenigstens zwei selbständige Teile unterteilt ist, von denen der erste Teil (Fig. 4) mit seinen zugeordneten Bauelementen in dem eigentlichen Gerätegehäuse (1,2) und der zweite Teil (Fig. 5) mit den ihm zugeordneten Bauelementen in einem getrennten Einsatz
(15) angeordnet sind und daß der Einsatz (15) austauschbar in das Gerätegehäuse (1,2) einfügbar ist
und die beiden Schaltungsteile an zugeordnete Steckkontakte (13,16) angeschlossen sind, die beim Einfügen des Einsatzes (15) paarweise miteinander in Eingriff
kommen. - 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Gerätegehäuse (1,2) untergebrachte erste
Schaltungsteil (Fig. 4) wenigstens einen Stromversorgungsteil·, einen logischen Schaltungsteil und einen Ausgangsteil aufweist und daß der in dem Einsatz (15)
angeordnete zweite Schaltungsteil (Fig. 5) ein wertbestimmendes Glied für die von der Schaltung zu erzielende Funktion bildet. - 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (15) in Gestalt eines die elektrischen Bauelemente und erforderliche Einstellvorrichtung (23)für den zweiten Schaltungsteil enthaltenden Bausteins ausgebildet ist, der in eine entsprechende Öffnung (14) des Gerätegehäuses (1,2) einschiebbar ist und die zum Ab-- 14 -609827/0513246U64Schluß des Gerätegehäuses (1,2) notwendigen Abdeckoder Anbauteile (32,33) aufweist.
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (15) in der Öffnung (14) des Gerätegehäuses (1,2) lösbar verrastbar ist.
- 5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerätegehäuse zweiteilig mit einem den ersten Schaltungsteil (Fig.4) aufnehmenden Unterteil (2) und einem mit diesem lösbar verbundenen Oberteil (3) besteht, das die Einschuböffnung (14) für den Einsatz (15) enthält.
- 6. Gerät nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (3) die Anschlußklemmen (6) enthält und diese mit einer an den; Oberteil (3) befestigten und den ersten Schaltungsteil (Fig. 4) tragenden Leiterplatte (10) mechanisch verbunden sind, auf der die dem ersten Schaltungsteil zugeordneten Steckkontakte (13) angeordnet sind.
- 7. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (3) des Gerätegehäuses (1) mit dem Unterteil (2) lösbar verrastbar ist.
- 8. Gerät nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz (15) aus einem einseitig offenen Einschubgehäuse (17) besteht, in dessen Deckwand (21) eine Einstellvorrichtung (23) verrastet ist und daß der zweite Schaltungsteil (Fig. 5) auf einer Trägerplatte (29) angeordnet ist, die unverlierbar in das Einschubgehäuse (17) eingesetzt ist und die die dem zweiten Schaltungsteil (Fig. 5) zugeordneten Steckkontakte (16) trägt.- 15 -609827/05132A6U6A_ 15 _
- 9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (29) mit dem Einschubgehäuse (17) verrastet ist.
- 10. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Einschubgehäuse (17) eine Abdeckplatte (32) aufgesetzt ist, die die Öffnung (14) des Gerätegehäuses (1) verschließt und gegenüberliegend zwei rechtwinklig abgebogene Lappen (33) aufweist, die entsprechende Ausnehmungen (34) des Gerätegehäuses (1) bei eingefügtem Einsatz (15) ergänzen.609827/0513Leerseite
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1975
- 1975-11-07 FR FR7534034A patent/FR2296349A1/fr active Granted
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4009462A1 (de) * | 1990-03-23 | 1991-05-02 | Pilz Gmbh & Co | Miniaturisiertes zeitrelais |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2461464B2 (de) | 1978-04-13 |
DE7443167U (de) | 1975-09-18 |
DE2461464C3 (de) | 1978-12-21 |
FR2296349B3 (de) | 1979-09-21 |
FR2296349A1 (fr) | 1976-07-23 |
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