DE2531974C2 - - Google Patents
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- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
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- F15B13/02—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
- F15B13/04—Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with a single servomotor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckmittel-Steuerkreis
zur Steuerung einer Verbindung zwischen einer Druckmittel
quelle und einem Hydraulikmotor nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Die Erfindung betrifft insbesondere einen Druckmittel-Steuer
kreis zur Steuerung eines hohen Flüssigkeitsdruckes, wie er
gewöhnlich beim Betrieb bestimmter Maschinen, wie z. B.
Erdbaumaschinen, erforderlich ist.
Die Erfindung bezweckt hauptsächlich einen verbesserten Be
trieb eines Wegeventils im Druckmittelkreis und ein ver
bessertes Ansprechverhalten des Motors auf eine Betätigung
des Wegeventils.
In Hydraulikkreisen ist üblicherweise eine Druckmittelquelle
mit einem Einlaß eines Wegeventils verbunden, wobei ein
Überströmventil vorgesehen ist, um für eine belastungsab
hängige Druckmittelströmung und einen belastungsabhängigen
Druck zu sorgen, wenn das Wegeventil so eingestellt ist,
daß eine Druckmittelverbindung von seinem Einlaß zum Hydrau
likmotor besteht. Im anderen Fall, d. h. in der Neutralstellung des Steuerschiebers, kehrt das von der Quelle
in die Einlaßkammer eintretende Druckmittel bei einem nur sehr
kleinen, durch eine Feder in dem Überströmventil erzeugten Wi
derstand zu einem Ablauf zurück. Ein derartiges Einlaß-Über
strömventil ist so eingestellt, daß es mit den Flüssigkeits
signalen, die vom Wegeventil an das Federkammer-Ende des
Überströmventils gelangen, eine Druckmodulation einleitet.
Belastungskompensierende Wegeventile dieser Art werden
verwendet, damit die Quelle oder Pumpe nicht gegen einen
wesentlichen Widerstand arbeiten muß, wenn kein Flüssigkeits
druck auf den Motor gegeben wird. Da außerdem der durch das
Einlaß-Überströmventil aufgebaute modulierte Druck eher eine
Funktion des Arbeitsdruckes und des Druckwertes der Ventil-
Vorspannfeder als ein willkürlich festgelegter Druck ist, wirken
verringerte Strömungskräfte auf den Steuerschieber, wo
durch dessen Betätigung erleichtert wird.
Beispielsweise aus der US-PS 32 60 325 ist ein derartiger Druckmittel-Steuer
kreis bekannt.
Dort ist ein Steuerschieber eines Wegeventils in einer Bohrung
verschiebbar, die u. a. zwei Betriebskammern enthält, von denen
Leitungen zum Hydraulikmotor ausgehen. In einem Überströmven
til trennt ein Kolben eine erste mit einer Einlaßkammer des
Steuerschiebers verbundene Kammer von einer zweiten, eine Feder
enthaltende Kammer, die über ein Wechselventil mit jeweils einer
Betriebskammer im Wegeventil verbindbar ist. An dem Steuerschieber sind
Dosierungskanäle zur Verbindung einer Einlaßkammer mit einer
Betriebskammer bzw. einer Betriebskammer mit einer Ablaufkammer
vorgesehen.
Bei derartigen Steuerkreisen muß das Wegeventil gewöhnlich
unter Einhaltung enger Herstellungstoleranzen aufgebaut sein,
damit verschiedene Strömungsdurchgänge im Steuerkreis, wie
erwünscht, gleichzeitig öffnen und schließen. Außerdem spricht
das Einlaß-Überströmventil gewöhnlich auf ein oder mehrere
Strömungssignale an, die beim Schalten des Wegeventils erzeugt werden.
Diese Kriterien hinsichtlich des
Aufbaus, die in Beziehung zur zeitlich abgestimmten Einstellung
der Ventilkomponenten im Steuerkreis stehen, können wiederum da zu
Problemen führen, wo verschiedene Durchgänge des Steuerkeises
in unerwünschter Weise blockiert sind, oder wo die Durchgänge
einer unerwünschten Rückströmung ausgesetzt sind
oder Leckverluste auftreten und sich dadurch ein Belastungs
abfall ergibt. Unerwünschte Rückströmungen sind all
gemein als größeres Problem in derartigen Steuerkreisen anzu
sehen. Wegeventile werden daher gewöhnlich mit einem Überdeckungs
reich aufgebaut, in welchem die
zum Überströmventil führenden Durchlässe weder mit einem Druckdurchlaß
noch mit einem Flüssigkeits-Sammelbehälter in Verbindung stehen,
bis das Wegeventil aus seiner Neutralstellung in eine den Motor
antreibende Stellung bewegt wird. Ein derartiger Zustand führt
jedoch zu einem Verlust einer genauen Steuerung des Druckes in
der Einlaßkammer.
Der Druck in der Einlaßkammer steigt auf den gewünschten Betriebsdruck an,
wenn die Einlaßkammer in Verbindung mit
einer Betriebskammer tritt. Zum Zeitpunkt, in dem eine der Be
triebskammern mit der Einlaßkammer verbunden wird, ist es
möglich, daß der Flüssigkeitsdruck in der Einlaßkammer den Druck
in der Betriebskammer zunächst nicht übersteigt, so daß die Druck
mittelströmung zur Betriebskammer von der Einlaßleitung einer
zwar geringen aber dennoch unerwünschten Verzögerung unterworfen
ist.
Ausgehend von dem genannten Stand der Technik ist es
daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Ansprechbarkeit
des Überströmventils in einem derartigen Druckmittel-Steuerkreis
zu verbessern, wobei die mit dem Wechselventil verbundene
Kammer des Überströmventils einerseits nicht vorübergehend
hydraulisch blockiert werden kann und andererseits das Überströmventil bereits vor
einer ersten, dosierten Verbindung der Einlaßkammer mit einer
Betriebskammer durch Zuführung von unter gewissem Druck stehen
dem Druckmittel auf den Beginn der Steuerung des Drucks in der Einlaßkammer vorbereitet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 aufgeführten Merk
male in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unter
ansprüchen angegeben.
Durch die Erfindung wird ein druckkompensierender Druckmittel
steuerkreis mit einem Wegeventil für einen geregelten Betrieb
eines Hydraulikmotors mit einem Einlaß-Überströmventil zur
Modulierung des Einlaßdruckes geschaffen, bei dem eine Druck
modulation in der Einlaßkammer des Steuerventils vor einer Ver
bindung der Einlaßkammer mit einer Betriebskammer und dem Motor
möglich ist.
Bei der Erfindung ist das Wegeventil so ausge
bildet, daß jeweils eine Betriebskammer mit einem Vorratsbe
hälter im wesentlichen zur gleichen Zeit verbunden wird, zu
der dem Einlaß-Überströmventil signalisiert wird, die Modu
lation des Einlaßdruckes einzuleiten. Durch die Erfindung wird
in jedem Zeitpunkt eine sichere Verbindung des Einlaß-Über
strömventils entweder mit einem Ablauf oder mit einer Betriebs
kammer gewährleistet.
Das Wegeventil und dessen Schieber sind der
art ausgestaltet, daß gewährleistet ist, daß die Signaldurch
lässe immer entweder mit einer der Betriebskammern oder einem
Ablauf in Verbindung stehen, um die Betätigung des Schiebers
zu erleichtern.
Das im Unteranspruch 4 angegebene Entlastungsventil zwischen dem
Wechselventil und der zweiten Kammer des Überströmventils bietet
die Möglichkeit, die Funktion des Überströmventils zu über
brücken, um beispielsweise ein zusätzliches Werkzeug über ein
Pilot-Steuerventil steuern zu können.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Die Figur zeigt
Fig. 1 eine im wesentlichen schematische, teilweise ge
schnittene Darstellung eines erfindungsgemäßen
Druckmittel-Steuerkreises zur Regelung der Druck
mittelverbindung zu einem Hydraulikmotor, der vor
zugsweise Teil einer Erdbaumaschine ist,
Fig. 2 eine vergrößerte, isometrische Darstellung eines in
einer Bohrung eines Steuerventils gemäß Fig. 1 ver
schiebbar angeordneten Schiebers und
Fig. 3-4 herausgebrochene Teildarstellungen zur Veranschau
lichung verschiedener Betriebsstellungen des Steuer
ventilschiebers in seiner Bohrung.
Fig. 1 zeigt einen allgemein mit 11 bezeichneten erfindungs
gemäßen Steuerkreis zur Regulierung einer Flüssigkeitsströmung
von einer Pumpe oder Druck-Flüssigkeitsquelle 12 zu einem Hy
draulikmotor 13. Der Hydraulikmotor 13 ist vorzugsweise als
doppeltwirkender Hydraulikzylinder zur Betätigung eines Werk
zeuges oder eines anderen Teiles einer Erdbaumaschine 14 aus
gebildet.
Die Erdbewegungsmaschine 14 ist vorzugsweise ein Traktor mit
einem Planierschieber bzw. einer Planierschaufel 16, die mit
Hilfe von Schubarmen 17 schwenkfähig an einem Ende der
Maschine angebracht ist. Die Kolbenzylindereinheit 13 weist
einen Zylinder 18 mit einer ausfahrbaren Stange 19 auf.
Der Zylinder 18 und die Stange 19 sind schwenkfähig am
Traktor 14 und an der Schaufel 16 angelenkt, so daß durch
Betätigung des Arbeitszylinders 13 die Schaufel 16 ange
hoben und abgesenkt werden kann. Zusätzliche Motoren oder
Arbeitszylinder können, wie z. B. der Arbeitszylinder 21,
schwenkfähig zwischen der Schaufel und den Schubarmen 17
angeordnet sein, um beispielsweise die Neigung und/oder
Kippung der Schaufel 16 relativ zum Traktor 14 in herkömm
licher Weise einzustellen.
Obgleich die in Fig. 1 gezeigte bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung für den Betrieb eines doppelwirkenden Zylin
ders beschrieben ist, der zur Einstellung eines Werkzeuges
oder eines anderen Teiles des Fahrzeuges 14 vorgesehen ist,
kann der erfindungsgemäße Steuerkreis auch zur Regulierung
anderer Hydraulikmotoren, wie z. B. bei einer Vielzahl von
Anwendungsfällen verwendeten einfach wirkenden Arbeitszy
lindern eingesetzt werden.
Der Steuerkreis 11 weist ein Wegeventil 22 mit einem
Ventilkörper 24 auf, in welchem eine Einlaßkammer 23 aus
gebildet ist, die über eine Leitung 26 und einen Durchgang
27 im Ventilkörper mit der Pumpe 12 in Verbindung steht.
Ein Schieber 28 ist verschiebbar in dem Ventil 22 angeord
net und kann durch nicht dargestellte herkömmliche Mittel
betätigt werden, um wahlweise von der Pumpe 12 in die
Einlaßkammer 23 eintretende Flüssigkeit mit entgegenge
setzten Enden des Arbeitszylinders 13 zu verbinden, wie
unten noch näher erläutert wird.
Ein hydraulisches Überström- oder Entlüftungsventil 31 spricht,
wie unten noch erläutert wird, auf Federmittel 32 und außer
dem auf ein Flüssigkeitssignal an, um den Flüssigkeitsdruck
in der Einlaßkammer 23 zu modulieren, wenn der Schieber 28
aus seiner in Fig. 1 dargestellten Neutralstellung bewegt
wird, um den Arbeitszylinder 13 zu betätigen. Wenn sich der
Schieber 28 in seiner Neutralstellung befindet, wird Flüssig
keitsdruck, auf welchen das Überströmventil 31 anspricht,
zu einem Ablauf durchgeschaltet, so daß der Flüssigkeits
druck in der Einlaßkammer 23 dann durch das Überströmventil
31 in Abhängigkeit von der im wesentlichen allein arbeiten
den Feder 32 moduliert wird.
Wie oben bereits erwähnt wurde, ist der Steuerkreis 11
vorzugsweise für einen Einsatz bei Anwendungsfällen vorge
sehen, welche verhältnismäßig hohe Flüssigkeits-Betriebs
drücke erfordern, die beispielsweise in einer Größenord
nung von 2500 psi (etwa 176 kg/cm2) liegen, um einen Motor,
wie z. B. den Arbeitszylinder 13 zu betätigen. Aufgrund der
vorliegenden Kombination des Wegeventils 22 und des Über
strömventiles 31, kann Flüssigkeitsdruck in der Einlaßkammer
23 an einen relativen Minimaldruck von beispielsweise 80 psi
(etwa 5,6 kg/cm2) angepaßt bzw. moduliert werden, wenn der
Schieber 28 in seiner Neutral- oder Halt-Stellung ist. Die
Pumpe 12, die gegen diesen Mindestdruck arbeitet, nimmt
daher nur eine minimale Leistung auf, und es tritt dabei
eine verhältnismäßig geringe Erwärmung in dem Steuerkreis
11 auf, während Flüssigkeit aus der Einlaßkammer 23 ab
strömt.
Der Steuerkreis 11 ist außerdem mit Hilfe eines zweiten
Steuerventiles 34 für den Betrieb eines zusätzlichen, nicht
dargestellten Motors, beispielsweise eines Arbeitszylinders
zur Steuerung eines Werkzeuges, beispielsweise eines Auf
reißers, ausgebildet. Ein Bypass- oder Entlastungsventil 36
spricht auf ein damit verbundenes Pilotsteuerventil 40 an
und steht auch mit dem Überströmventil 31 in Verbindung.
Betriebsflüssigkeitsdruck wird durch das zweite Steuerven
til 34 über eine mit der Einlaßkammer 23 verbundene Leitung
37 aufgenommen.
Das Überströmventil 31 kann daher durch das Entlastungs
ventil 36 in Abhängigkeit von einer Betätigung des Pilot
steuerventiles 40 so eingestellt werden, daß der Flüssig
keitsdruck in der Einlaßkammer 23 und dem über die Leitung
37 mit dem zweiten Steuerventil 34 verbundenen Durchgang 27
moduliert wird. Das zweite Steuerventil 34 wird vorzugs
weise durch eine der Leitungen 38 bzw. 39 von dem handbe
tätigten Pilotsteuerventil 40 gesteuert, um wahlweise
Flüssigkeitsdruck durch Betriebsleitungen 41 oder 42 auf
einen dadurch betätigten Motor oder Arbeitszylinder zu
geben. Druckflüssigkeit wird dem Pilotsteuerventil 40
von einer Pumpe 43 zugeführt. Das Pilotsteuerventil 40 ist
über eine Leitung 44 mit dem Entlastungsventil 36 verbun
den, um eine unten noch erläuterte Reaktion des Entlastungs
ventils zu bewirken.
Das Einlaß-Überströmventil 31 ist mit der Einlaßkammer 23
über den verzweigten Innendurchlaß 27 in Verbindung, um
eine Strömungsverbindung von der Einlaßkammer 23 und dem
Durchgang 27 zu einem gemeinsamen, mit 46 bezeichneten
Ablauf- oder Abflußbehälter herzustellen. Das Überström
ventil 31 weist einen Schieber oder Kolben 47 auf, der ver
schiebbar in einer Bohrung 48 angeordnet und durch die
Feder 32 nach unten in eine geschlossene Stellung gedrückt
wird, siehe Fig. 1. Der Überströmventilschieber 47 unter
teilt die Bohrung 48 in eine erste, mit der verzweigten
Leitung 27 in Verbindung stehende Kammer 49 am unteren
Ende der Bohrung. Eine zweite Kammer 51 ist im oberen Ende
der Bohrung 48 ausgebildet. Eine ringförmige Ausnehmung 52
umfaßt die Bohrung 48 und ist mit dem Abfluß 46 über einen
Durchlaßkanal 53 verbunden. Ein unterer Abschnitt des Über
strömventilschiebers 47 im Bereich der Kammer 49 ist mit
mehreren axial versetzten Öffnungen 54 ausgebildet, um die
Flüssigkeitsströmung von der Kammer 49 zur Abfluß-Ausnehmung
52 zu modulieren, sobald der Schieber 47 gegen die Feder 32
nach oben gedrückt wird.
Ein Flüssigkeitssignal gelangt über das Entlastungsventil 36
durch einen Durchgang 56 in die obere Kammer 51, wie unten
noch näher erläutert wird. Weil der Flüssigkeitsdruck in
der oberen Kammer 51 den Druck in der Einlaßkammer 23 und
in der unteren Ventilkammer 49 proportional ist, sorgt ein
Überström-Kegelventil 57 nach Bedarf für eine Verbindung
der oberen Kammer 51 mit der Abflußausnehmung 52 über einen
Durchgang 58, um einen übermäßigen Druck, z. B. über 2500 psi
(etwa 176 kg/cm2), in der Kammer 51 zu verhindern.
Der Schieber 28 des im folgenden näher erläuterten Wege
ventiles 22 ist verschiebbar in einer im Ventilkörper 24
ausgebildeten Bohrung 61 angeordnet. Betriebskammern 62
und 63 sind mit Abstand von der Einlaßkammer 23 auf der
Länge der Bohrung 61 ausgebildet. Die Betriebskammer 62
ist über einen im Ventilkörper 24 ausgebildeten Durchlaß 64
und eine Leitung 66 mit dem Kopfende des Zylinders 18 ver
bunden. Die andere Betriebskammer 63 ist entsprechend über
einen weiteren Durchlaß 67 und eine Leitung 68 mit dem
Stangenende des Zylinders 18 verbunden.
Abflußkammern 71 und 72 sind jeweils mit Abstand von den
Betriebskammern 62 und 63 in der Bohrung 61 ausgebildet.
Der Schieber 28, der, wie unten noch näher erläutert wird,
mit einer Reihe von Ringvorsprüngen und Verbindungsnuten
oder Durchlässen ausgebildet ist, ist in Fig. 1 in einer mit
N bezeichneten Neutralstellung gezeigt. Der Schieber 28 ist
nach links in eine mit R bezeichnete Stellung bewegbar, um
Druckflüssigkeit von der Einlaßkammer 23 über die Betriebs
kammer 63, den Durchlaß 67 und die Leitung 68 zum Stangen
ende des Zylinders 18 zu leiten, um die Planierschaufel 16
anzuheben. Der Schieber kann auch nach rechts in eine mit
L bezeichnete Stellung bewegt werden, um Druckflüssigkeit
von der Einlaßkammer 23 durch die Betriebskammer 62, den
Durchlaß 64, und die Leitung 66 in das Kopfende des Zylin
ders 18 zu leiten, um die Planierschaufel 16 abzusenken.
Der Schieber 28 weist außerdem eine mit F bezeichnete Frei
laufstellung auf, in welcher beide Enden des Zylinders 18
und die Einlaßkammer 23 mit einer der Abflußkammern 71, 72
in Verbindung stehen, so daß die Planierschaufel 16 der
Bodengestalt folgend frei am Boden entlang bewegt werden kann.
Aufgrund der unten noch näher erläuterten erfindungsgemäßen
Merkmale des Steuerkreises 11 kann der Schieber 28 durch
eine Zentrierfederanordnung 73, welche dem Fahrer die Steuerung
über das Ventil 22 erleichtert, mit einer verhältnismäßig ge
ringen Kraft in seine Neutralstellung N gedrückt werden.
Ein Rastmechanismus 74 arbeitet mit einer zylindrischen Ver
längerung 76 des Schiebers 28 und einem an der Verlängerungs
stange 76 sitzenden Ringvorsprung 77 mit keilförmigem Quer
schnittprofil zusammen, um den Schieber 28 in seiner Frei
laufstellung zu halten, wenn er aus seiner gezeigten Stel
lung ausreichend weit nach rechts verschoben wird, um einen
Eingriff des Ringvorsprunges 77 mit dem Rastmechanismus 74
zu ermöglichen.
Fig. 2 zeigt, daß der Schieber 28 mit zwei in einem Abstand
angeordneten Ringvorsprüngen 81 und 82 ausgebildet ist, die
in der Neutralstellung des Schiebers so mit der Bohrung 61
zusammenwirken, daß die Einlaßkammer 23 abgesperrt ist.
Zwei gewölbte Dosierungsschlitze 83 grenzen jeweils an die
Ringvorsprünge 81 und 82 an, um die Einlaßkammer jeweils
mit einer der Betriebskammern 62 oder 63 zu verbinden, wenn
der Schieber 28 aus seiner Neutralstellung bewegt wird.
Zwei diametral gegenüberliegende Anflächungen bzw. in
Richtung der Längsachse verlaufende Ausnehmungen sind an
die Dosierungsschlitze 83, 84 angrenzend ausgebildet, um
eine Verbindung der Betriebskammern 62 und 63 mit den je
weils zugeordneten Abflußkammern 71 bzw. 72 zu ermöglichen.
Die jeweils paarweise angeordneten Anflächungen sind mit 86
bzw. 87 bezeichnet. An die Anflächungen 86 und 87 angren
zende gewölbte Dosierungsschlitze 88 und 89 sind vorge
sehen, um am Anfang eine dosierte Verbindung mit den Ab
flußkammern 71 und 72 herzustellen.
Der Schieber 28 weist noch ein weiteres Paar am linken
Schieberende ausgebildete Anflächungen 91 auf, um die Be
triebskammer 62 mit der Abflußkammer 71 zu verbinden, wenn
der Schieber in seine Freilaufstellung bewegt wird.
Der Schieber 28 ist schließlich mit einem Paar länglichen,
axial angeordneten Signalübertragungsschlitzen 92 und 93
ausgebildet, deren Größe und relative Zuordnung auf dem
Schieber für die vorliegende Erfindung außerordentlich
wichtig ist, wie weiter unten noch verdeutlicht wird.
Die Signalübertragungsschlitze 92 und 93 arbeiten mit
inneren Durchlässen im Ventilkörper 24 und dem Entlastungs
ventil 36 zusammen, um wahlweise die obere Kammer 51 des
Überströmventils 31 in der Neutralstellung des Schiebers 28
mit einer der Abflußkammern 71 und 72 zu verbinden. Ein
erster Durchlaß 94 ist mit der Bohrung 61 über eine zwischen
der Betriebskammer 62 und der benachbarten Abflußkammer 71
angeordnete Drosselöffnung 96 verbunden. Ein weiterer Durch
laß 97 ist in gleicher Weise mit der Bohrung 61 über eine
zwischen der anderen Betriebskammer 63 und der dieser be
nachbarten Abflußkammer 72 angeordnete Drosselöffnung 98
verbunden. Die Durchlässe 94 und 97 sind über ein Kugel-
Wechselventil 101 mit einem weiteren Durchlaß 99 verbunden.
Das Entlastungsventil 36 weist einen Schieber 102 auf, der
in einer Bohrung 103 angeordnet und durch eine Feder 104
in seine dargestellte Stellung nach unten gedrückt ist. Die
inneren Durchlässe 99 und 56 münden in die Bohrung 103. Außer
dem steht ein unterer Abschnitt der Überströmventilbohrung
48 über eine Drosselöffnung 106 und einen weiteren Durchlaß
107 mit der Bohrung 103 in Verbindung. Schließlich ist auch
die Leitung 44 vom Pilotsteuerventil 40 über einen inneren
Durchlaß 108 mit dem unteren Ende der Entlastungsventilbohrung
103 verbunden.
Wenn der Schieber 102 des Entlastungsventiles 36 durch
dessen Feder 104 in seine Normalstellung gebracht ist, sind
die Durchlässe 56 und 99 miteinander verbunden, während der
Durchlaß 107 gesperrt ist. Wenn jedoch das handbetätigte
Pilotsteuerventil 40 verstellt wird, um eine Bewegung des
Ventils 34 einzuleiten, wird Flüssigkeitsdruck durch die
Leitung 44 und den Durchlaß 108 gegeben, um den Schieber
102 gegen seine Feder 104 nach oben zu drücken, so daß
der Durchlaß 56 mit dem Durchlaß 107 in Verbindung gebracht
wird. Wenn das Entlastungsventil 36 in diesem Zustand ge
halten wird, wird die obere Kammer 51 des Überströmventiles
31 im wesentlichen mit dem gleichen Druck beaufschlagt wie
die untere Kammer 49, und das Einlaß-Überströmventil 31 kann
somit während der Betätigung des zweiten Steuerventiles 34
als pilotbetätigtes Überströmventil wirken. Sobald das hand
betätigte Pilotsteuerventil 40 zurückgestellt wird, um die
Arbeit des zweiten Steuerventiles 34 zu beenden, wird das
Flüssigkeitssignal in der Leitung 44 aufgehoben und das
Entlastungsventil 36 wird zurückgestellt, um wieder die
normale Verbindung zwischen den inneren Durchlässen 56 und
59 vorzusehen.
Hinsichtlich des Wegeventiles 22 ist nochmals zu betonen,
daß die Größe und die relative Anordnung der Signalübertra
gungsschlitze 92 und 93 auf dem Schieber 28 für die Erfin
dung eine erhebliche Bedeutung haben. Aus Fig. 1 und 3 ist
zunächst zu sehen, daß die Schlitze 92 und 93 die Durchlässe
94 und 97 jeweils mit den Abflußkammern 71 bzw. 72 verbinden,
wenn der Schieber in seiner neutralen Stellung ist. Die
erfindungsgemäß bemessene Länge der Schlitze 92 und 93
gewährleistet, daß einer der Durchlässe 94 und 97 entweder
mit einer der Betriebskammern 62, 63 oder mit einer der Be
triebskammern 71, 72 in Verbindung ist. Wenn der Schieber
aus seiner Neutralstellung beispielsweise nach rechts in
eine in Fig. 4 dargestellte Ausgangsstellung bewegt wird,
tritt der Signalübertragungsschlitz 92 in Verbindung mit
der Betriebskammer 62 bevor der andere Signalübertragungs
schlitz aus der Verbindung bzw. Überdeckung mit der Drossel
öffnung 98 herausbewegt ist. Wenn der Schieber aus seiner
Neutralstellung nach links bewegt wird, tritt entsprechend
der Signalübertragungsschlitz 93 in Verbindung mit der Be
triebskammer 63, bevor der andere Signalübertragungsschlitz
92 aus der Verbindung mit der Drosselöffnung 96 herausge
treten ist. Dieses Merkmal des erfindungsgemäßen Wegeven
tils 22 gewährleistet, daß die obere Kammer 51 des Über
strömventils 31 ständig mit einer der Betriebskammern oder
einem Abfluß in Verbindung ist. Die Möglichkeit einer hy
draulischen Stauung oder Stockung hinter dem Überströmschie
ber wird daher sicher vermieden, wodurch eine zuverlässige
Steuerung des Einlaßdruckes aufrecht erhalten wird.
Ein zweites wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung
ist in der durch den Schieber erreichten zeitlich abgestimmten
Einstellung zu sehen, welche abhängig von einer Verbindung
der Einlaßkammer 23 mit einer der Betriebskammern 62 oder 63
durch den Schieber zur Durchschaltung eines Flüssigkeitssi
gnales zur oberen Kammer 51 ausgeführt wird. In Verbindung
mit Fig. 3 und 4 läßt sich also feststellen, daß bei einer
Bewegung des Schiebers nach rechts in die in Fig. 4 gezeig
te Stellung der Signalübertragungsschlitz 92 die Betriebs
kammer 62 mit der Drosselöffnung 96 und dem inneren Durch
laß 94 verbindet.
Es ist jedoch gleichermaßen wichtig, hervorzuheben, daß die
Einlaßkammer 23 noch nicht über die Dosierungsschlitze 83
mit der Betriebskammer 62 in Verbindung steht. Sobald
Flüssigkeitsdruck von der Betriebskammer 62 in den Durch
laß 94 gelangt, wird die Kugel 101 nach rechts bewegt und
eine Flüssigkeitsverbindung vom Durchlaß 94 über den Durch
laß 99, das Entlastungsventil 36 und den Durchlaß 56 zur
oberen Kammer 51 des Überströmventiles 31 hergestellt. Das
Überströmventil 31 beginnt daher den Flüssigkeitsdruck in
der Einlaßkammer 23 zu modulieren, bevor die Einlaßkammer
mit der Betriebskammer 62 in Verbindung gebracht wird.
Diese Vorbereitung des Einlaßdruckes trägt dazu bei, daß
irgendeine Verzögerung im Betrieb des hydraulischen Arbeits
zylinders 13 verhindert wird, wenn die Einlaßkammer 23 mit
einer der beiden Betriebskammern 62 oder 63 verbunden wird.
Wenn der Schieber 28 nach links verschoben wird, verbindet
entsprechend der Signalübertragungsschlitz 93 die andere
Betriebskammer 63 mit der oberen Kammer des Überströmven
tiles 31, bevor die Einlaßkammer 23 über den Dosierungs
schlitz 84 mit der Betriebskammer 63 in Verbindung tritt.
Die besondere Ausgestaltung und Anordnung der Signalüber
tragungsschlitze 92 und 93 dient also erfindungsgemäß dazu,
die Einlaßkammer 23 so vorzubereiten, daß ihr Druck auf
einen vorgewählten Wert moduliert wird, bevor sie mit einer
der Betriebskammern verbunden wird.
Der Steuerschieber 28 kann also in entgegengesetzte Rich
tungen bewegt werden, um die Planierschaufel 16 anzuheben
oder abzusenken, während die erfindungsgemäßen Signalüber
tragungsmerkmale des Schiebers 28 in Verbindung mit der
Ausgestaltung der Bohrung 61 und anderer Komponenten des
Steuerkreises 11 sowohl eine Vorbereitung der Einlaßkammer
23 als auch eine überraschend einfache und somit besonders
vorteilhafte Betätigung des Steuerventilschiebers gewähr
leisten. Als weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung
kann der obigen Beschreibung auch entnommen werden, daß
zwischen den erfindungsgemäß angeordneten und ausgebildeten
Anflächungen 86 und 87 Oberflächenabschnitte 86 a bzw. 87 a
liegen, welche eine Begrenzung der Wirksamkeit der Signal
übertragungsschlitze 92 und 93 bzw. eine Betriebsbegrenzung
dieser Signalübertragungsschlitze festlegen. Ohne diese
erfindungsgemäße Ausgestaltung würden die Signalübertragungs
schlitze 92 und 93 ständig mit den zugehörigen Betriebskam
mern 62 und 63 in Verbindung stehen, weil sie die Anflächun
gen 86 und 87 zur Flüssigkeitsübertragung überlappen, siehe
Fig. 1.
Die Drosselöffnungen 96, 98 und 106 dienen schließlich dazu,
den Wert bzw. die Größe der Druckmodulation in der Einlaß
kammer 23 zu regulieren. Im einzelnen sind die Bemessungen
der Öffnungen 110 und 112 so gewählt, daß eine Flüssigkeits
strömung zur oberen Kammer 51 des Überströmventiles 31 vor
allem dann begrenzt wird, wenn der Schieber 28 verhältnis
mäßig schnell aus seiner Neutralstellung bewegt wird. Als
deutlicher Vorteil ist zu erkennen, daß eine verzögerte
Druckbeaufschlagung der oberen Kammer 51 günstig ist, um
die Größe der Druckmodulation mit der Einlaßkammer 23 zu
regulieren oder zu verringern. Entsprechend beschränkt die
Öffnung 106 eine Flüssigkeitsströmung von der unteren
Überströmventilkammer 49 zur oberen Kammer 51 und wirkt
sich somit während des Betriebes des zweiten Steuerventiles
34 günstig auf die Regulierung oder Verringerung der Größe
der Druckmodulation in der Einlaßleitung 27 aus.
Claims (4)
1. Druckmittelsteuerkreis zur Steuerung einer Druckmittel
verbindung zwischen einer Druckmittelquelle (12) und
einem Hydraulikmotor (13) durch den Steuerschieber (28)
eines Wegeventils (22), der in einer Gehäusebohrung (61) ver
schiebbar ist, an der eine Einlaßkammer (23), zwei Be
triebskammern (62, 63), von denen Leitungen zum Hydrau
likmotor (13) ausgehen, und zwei Ablaufkammern (71, 72)
angeordnet sind, mit einem Überströmventil (31), in dem
ein Kolben (47) eine erste, mit der Einlaßkammer (23)
verbundene Kammer (49) mit radialen Öffnungen (54) ent
hält, die an einen Ablauf (53) anschließbar sind und
an dessen anderer Seite in einer zweiten Kammer (51)
eine Feder (32) angeordnet ist, wobei die zweite Kammer
(51) über ein Wechselventil (101) über zwei vom Wechsel
ventil (101) gesteuerte Durchlässe (94, 97) mit jeweils
einer Kammer an der Bohrung (61) verbindbar ist, und
wobei ferner an dem Steuerschieber (28) Dosierungskanäle
(83, 84, 88, 89) zur Verbindung der Einlaßkammer (23)
mit der mit Druckmittel zu beaufschlagenden Betriebskam
mer (62, 63) bzw. der anderen Betriebskammer mit der zu
gehörigen Ablaufkammer (71, 72) vor voller Öffnung dieser
Verbindungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Steuerschieber (28) ein Paar sich axial erstrecken
der Signalübertragungsschlitze (92, 93) angeordnet ist,
daß die beiden an das Wechselventil (101) angeschlossenen
Durchlässe (94, 97) in die Bohrung (61) zwischen den
Betriebskammern (62, 63) und den Ablaufkammern (71, 72)
münden und daß die Signalübertragungsschlitze (92, 93)
bezüglich ihrer Länge und Anordnung so ausgebildet sind,
daß sie in der neutralen Stellung des Steuerschiebers (28)
die Durchlässe (94, 97) mit den Ablaufkammern (71, 72)
verbinden und bei Bewegung des Steuerschiebers (28) in eine
Betriebsstellung vor Herstellung einer Verbindung zwischen Einlaßkammer (23) und einer Betriebskammer (62 bzw.
63) eine Verbindung zwischen dem einen
Durchlaß (94 bzw. 97) und dieser der Mündung dieses Durch
lasses in die Bohrung (61) benachbarten Betriebskammer
(62, 63) schaffen.
2. Druckmittelsteuerkreis nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß in einer Stellung des Steuerschiebers (28)
der eine Signalübertragungsschlitz (92 bzw. 93) die eine
Betriebskammer (62 bzw. 63) mit dem einen Durchlaß (94
bzw. 97) verbindet, bevor die Verbindung des anderen
Durchlasses (97 bzw. 94) über den anderen Signalübertra
gungsschlitz (93 bzw. 92) mit der zugehörigen Ablaufkammer
(72 bzw. 71) abgesperrt wird.
3. Druckmittelsteuerkreis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Durchlässe (94, 97) über Drosseln
(96, 98) in die Bohrung (61) münden.
4. Druckmittelsteuerkreis nach einem der Ansprüche 1 bis 3
mit einem durch ein Pilotsteuerventil (40) betätigten
weiteren Steuerventil (34) für einen weiteren Hydraulik
motor, der von derselben Druckmittelquelle versorgbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entlastungsventil
(36) zwischen dem Wechselventil (101) und der zweiten
Kammer (51) des Überströmventils (31) angeordnet ist,
das bei Betätigung des Pilotsteuerventils (40) die
zweite Kammer (51) mit einem zur ersten Kammer (49)
des Überströmventils (31) führenden, mit einer Drossel
öffnung (106) versehenen Durchlaß (107) verbindet, so
daß sich in beiden Kammern (49, 51) derselbe Druckmittel
druck einstellen kann und die Verbindung der zweiten Kam
mer (51) zum Wechselventil (101) abgesperrt ist.
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Owner name: CATERPILLAR INC., CITY OF WILMINGTON, DEL., US |
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