DE217791C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B66B1/00—Control systems of elevators in general
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- Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35«. GRUPPE
JAN HAMER in AMSTERDAM.
Steuerung für Aufzüge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1908 ab.
Die vorliegende Steuerung ist derart ausgebildet, daß sie für alle Arten von Aufzügen
mit Kraftbetrieb verwendet werden kann ohne Rücksicht auf das Kraftmittel. Die Vorrichtung
ist von dem Kraftmittel unabhängig gemacht, indem sie durch Auf- und Abbewegung des Aufzuges selbst in Betrieb gesetzt wird.
Zu diesem Zwecke wird von dem Fahrkorbe oder von irgendeiner angetriebenen Welle der
ίο Antriebsvorrichtung des Aufzuges aus, z. B. der
Seiltrommel, eine Aufspeicherung von Energie, z. B. durch Heben eines . Gewichtes, Spannen
einer Feder oder auf hydraulischem oder pneumatischem Wege, herbeigeführt, welche ausreicht,
um die Verstellung der Steuerungsorgane bzw. das Ein- und Ausrücken des Antriebes
zu bewirken.
Die Auslösung der aufgespeicherten Arbeit für diesen Zweck kann durch eine äußerst geringe
Kraft, z. B. durch einen mit nur schwachem Strome gespeisten Elektromagneten, erfolgen,
der beispielsweise durch eine Druckknopfsteuerung erregt werden kann. Die bei dem Gegenstande
der vorliegenden Erfindung vorgesehene Druckknopfsteuerung besteht aus einem Stockwerkschalter
in Form eines mit Kontakten versehenen, durch den Fahrkorb auf und ab bewegten Brettes, · welches durch Stromschluß
bei den einzelnen Stockwerken die Ingangsetzung der Steuerung herbeiführt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
bei welchem für die Aufspeicherung der Energie zwei Gewichte verwendet sind, die abwechselnd
beim Auf- oder Niedergehen des Fahrkorbes angehoben werden, um durch Heruntergleiten
40
das Ein- oder Ausrücken des Antriebes für den Aufzug zu bewirken.
Fig. ι zeigt eine Draufsicht der Steuerung, zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Ansicht des Stockwerkschalters und
Fig. 4 ein Schaltungsschema der elektrischen Druckknopfsteuerung.
Die beiden Gewichte 1, 1' greifen mittels
Zahnstangen 2,2' an Zahntriebe 3,3' an, welche auf zwei in derselben Achse liegenden
Wellen 4,4' sitzen. Das eine Gewicht, beispielsweise
i, bewirkt das Einrücken des Antriebes für die Aufwärtsfahrt und das Abstellen
desselben bei der Abwärtsfahrt des Fahrkorbes, während das andere Gewicht 1' zum Abstellen
des Antriebes bei Aufwärtsfahrt und zum Einrücken desselben für die Abwärtsfahrt dient.
Auf jeder Welle 4, 4' sitzt ein Zahnrad 5, 5',
welches in ein auf einer Welle 6 lose sitzendes Zähnrad 7, 7' eingreift. Jedes Zahnrad 7, 7'
ist mit einer Zahnkupplung 8,8' versehen, deren bewegliches Kuppelglied 9, 9' gegen die
Wirkung einer Feder 10, 10' auf der Welle 6 verschiebbar und durch Nut und Feder auf
Mitnahme mit derselben gekuppelt ist. Die Kuppelglieder 9, g' werden durch Winkelhebel
11 in der Ruhelage außer Eingriff gehalten, indem an den Zahnrädern 5, 5' sitzende
Nasen 12, 12' die Winkelhebel in der in der Zeichnung dargestellten Stellung halten.
Wenn eine der beiden Wellen 4, 4', die in der Ruhelage gegen Drehung gesperrt gehalten werden,
freigegeben wird, so dreht sie sich infolge des auf den Zahntrieb 3 bzw, 3' wirkenden Ge-
wichtes ι, ι', wodurch die zugehörige Nase 12
das Kuppelglied 9 für den Eingriff in das Zahnrad 7 freigibt, so daß dadurch auch die Welle 6
in Drehung versetzt wird. : '■
Diese Welle 6 dient dazu, um durch ein Kettenrad, Zahnrad oder ein zweckentsprechendes anderes Glied die den Antrieb der Kraftmaschine des Aufzuges oder auch das Kraftmittel freigebende bzw. sperrende Vorrichtung in Bewegung zu setzen. Es-kann daher die Steuerung des Aufzuges unabhängig von dem verwendeten Kraftmittel für den Betrieb desselben in Tätigkeit gesetzt werden. Zur Regelung der Wellen 4, 4' ist auf letzteren ein Schneckenrad 13 bzw. 13' vorgesehen, welches durch Eingriff in eine Schnecke 14 bzw. 14' einen auf der Welle der letzteren sitzenden Windfang 15 bzw. 15' antreibt. Ferner ist auf den Wellen 4, 4' eine Daumenscheibe 16, i6' befestigt, auf welcher eine an einem Hebel 17 bzw. 17' sitzende Gleitrolle 18 bzw. 18' gleitet". Wenn die Rolle 18, 18' in dem Ausschnitt der Daumenscheibe 16,16' liegt, so legt sich ein am Hebel 17,17' sitzender Ansatz 19, 19' gegen einen an dem Windfang 15 bzw. 15' angebrachten Anschlag 20 bzw. 20', wodurch die Drehung des Windfanges und somit auch die der Welle 4 bzw. 4' verhindert ist. Wird dagegen der Hebel 17 bzw. 17' verschwenkt, so daß die Gleitrolle 18 bzw. 18' aus dem Ausschnitte der Daumenscheibe 16 bzw. 16' herausgehoben und dabei zugleich der Windfang freigegeben wird, so kann die zugehörige Welle 4 bzw. 4' unter der Wirkung des Gewichts eine volle Drehung ausführen, bis die Gleitrolle wieder in den Ausschnitt der Daumenscheibe 16, 16' gelangt, wodurch der Anschlag 20, 20' des Windfanges festgehalten wird. Die Drehung
Diese Welle 6 dient dazu, um durch ein Kettenrad, Zahnrad oder ein zweckentsprechendes anderes Glied die den Antrieb der Kraftmaschine des Aufzuges oder auch das Kraftmittel freigebende bzw. sperrende Vorrichtung in Bewegung zu setzen. Es-kann daher die Steuerung des Aufzuges unabhängig von dem verwendeten Kraftmittel für den Betrieb desselben in Tätigkeit gesetzt werden. Zur Regelung der Wellen 4, 4' ist auf letzteren ein Schneckenrad 13 bzw. 13' vorgesehen, welches durch Eingriff in eine Schnecke 14 bzw. 14' einen auf der Welle der letzteren sitzenden Windfang 15 bzw. 15' antreibt. Ferner ist auf den Wellen 4, 4' eine Daumenscheibe 16, i6' befestigt, auf welcher eine an einem Hebel 17 bzw. 17' sitzende Gleitrolle 18 bzw. 18' gleitet". Wenn die Rolle 18, 18' in dem Ausschnitt der Daumenscheibe 16,16' liegt, so legt sich ein am Hebel 17,17' sitzender Ansatz 19, 19' gegen einen an dem Windfang 15 bzw. 15' angebrachten Anschlag 20 bzw. 20', wodurch die Drehung des Windfanges und somit auch die der Welle 4 bzw. 4' verhindert ist. Wird dagegen der Hebel 17 bzw. 17' verschwenkt, so daß die Gleitrolle 18 bzw. 18' aus dem Ausschnitte der Daumenscheibe 16 bzw. 16' herausgehoben und dabei zugleich der Windfang freigegeben wird, so kann die zugehörige Welle 4 bzw. 4' unter der Wirkung des Gewichts eine volle Drehung ausführen, bis die Gleitrolle wieder in den Ausschnitt der Daumenscheibe 16, 16' gelangt, wodurch der Anschlag 20, 20' des Windfanges festgehalten wird. Die Drehung
; der Welle 4 bzw. 4' bewirkt auch eine Drehung
40. der Welle 6, wodurch auch die Verstellung des Ein- und Ausrückorganes für den Antrieb des
Aufzuges stattfindet.
Da bei dieser Tätigkeit der Verstellung die aufgespeicherte Energie allmählich wieder verbraucht
wird, die Gewichte 1, i/ also sinken, so ist eine Aufzugwelle 21 vorgesehen, auf
welcher zwei mit einer Knaggenkupplung 22 versehene Zahnräder 23 bzw. 23' lose sitzen,
die mit auf den Hohlwellen 29 bzw. 29' sitzenden Zahnrädern 24 bzw. 24' in Eingriff stehen.
Auf der Welle 21 sitzt auf einem Gewinde 25 zwischen Anschlägen 26, 26' hin und her verschraubbar
ein Kettenrad oder Zahnrad 27, welches auf irgendeine zweckmäßige Weise mit dem Fahrkorbe des Aufzuges oder einer angetriebenen
Welle desselben in Verbindung steht, beispielsweise mit der Seiltrommel. Die Auf- und Abbewegung des Fahrkorbes wird
sich also auf die Welle 21 übertragen und dieselbe in der einen oder anderen Richtung drehen.
Das Kettenrad 27 wird sich bei Beginn einer Drehung zunächst längs des Gewindes 25 bis
zum Auftreffen an einen der Anschläge 26 bzw. 26' weiterschrauben. Um nun die Mitnahme
des einen Zahnrades 23 oder 23' zu bewirken, ist das Kettenrad 27 an beiden Seiten mit Kupplungsknaggen 28 bzw. 28'
versehen, welche in die Knaggen 22 der Zahnräder 23, 23' eingreifen können, die bei ihrer
Drehung auch die Zahnräder 24, 24' antreiben. Diese Zahnräder sind auf Hohlwellen 29 bzw.
2g'" festgekeilt, die sich auf den Wellen 4 bzw. 4' drehen. Auf den Hohlwellen 29,29' sitzen
außerdem die Zahntriebe 3, 3' fest, so daß bei Drehung derselben das Anheben der Gewichte
i, 1' erfolgt. Die Zahntriebe 3, 3' sind mit
einem Gesperre 30,30' versehen, die die Drehung in der Richtung des Anhebens der
Gewichte frei zulassen, dagegen die Wellen 4 bzw. 4' mitnehmen, sobald dieselben der Einwirkung
der Gewichte freigegeben werden.
Infolge der Anordnung des Gewindes 25 wird das Anheben des einen Gewichtes beim Aufwärtsgange
des Fahrkorbes unn das Anheben des anderen Gewichtes beim Abwärtsgange des Fahrkorbes erfolgen. Um nach
erfolgtem Anheben der Gewichte bis zur höchsten Stellung den Antrieb durch die Zahnräder
23, 24 aufzuheben, kann eine Hebelvorrichtung 31, 31' vorgesehen sein, gegen welche
die Gewichte auftreffen und hierbei die Zahnräder 23 durch in ringförmige Nuten 32, 32'
eingreifende Haken 33, 33' nach außen ziehen, wodurch die Knaggen 22 der Zahnräder gänzlich
außer Bereich der Knaggen 28, 28' gebracht werden. Beim Sinken der Gewichte werden die Zahnräder 23 durch Federn oder
Gewichte o. dgl. wieder vorgeschoben.
Um die Steuerung sowohl für das Einrücken als auch für das Ausrücken des Antriebes des
Fahrkorbes auf elektromagnetischem Wege in Gang setzen zu können, sind für das Anheben
der beiden Hebel 17,17' Elektromagnete 34 bzw. 34' vorgesehen, die bei Erregung durch
Schwachstrom auf die Anker 35 bzw. 35' einwirken. Für das Anheben der Hebel 17, 17'
reicht ein sehr kurz dauernder Schwachstrom aus. Die Einschaltung dieses Stromes für das
Ein- und Ausrücken des Antriebes erfolgt durch eine Druckknopfsteuerung, bei welcher entweder
im Fahrkorbe oder an anderer Stelle für jedes Stockwerk besondere Druckknöpfe vorgesehen
sind. Wenn einer der Druckknöpfe niedergedrückt wird, so wird dadurch einer
der beiden Elektromagnete 34, 34' für das Einrücken des Antriebes erregt und zugleich eine
Kontaktvorrichtung derart in Bereitschaftsstellung gebracht, daß dieselbe bei Anlangen
des Fahrkorbes an dem gewünschten Stockwerk durch selbsttätigen Stromschluß das Ausrücken
des Antriebes herbeiführt. Die Schal tungsanordnung der elektrischen Druckknopf-
eine Sicherheitsvorrichtung angebracht, welche bewirkt, daß der Fahrkorb je nach seinem
Standorte beim Drucke auf den Knopf eines bestimmten Stockwerkes nach diesem hin aufwärts
bzw. abwärts fährt. Zu diesem Zwecke sind oberhalb der Kontakthebel 39 noch aus zwei Federn 44 bestehende Vorkontakte angeordnet,
die durch Verschiebung von isolierenden und unter Federwirkung stehenden Stäben
45, deren Enden mit Metallblöcken 46 versehen sind, aus- oder eingeschaltet erhalten werden
können (Fig. 1, 2 und 4).. Diese Ein- bzw. Ausschaltung wird durch die isolierenden Leisten 43
bewirkt. Da jedoch die Vorkontakte bei der gezeichneten Ausführung oberhalb der Kontakthebel
39 liegen, so müßten die Leisten 43 der Vorkontakte von E', F, IF für die Abwärtsfahrt
eine Verlängerung erhalten, welche über die Kontakte so weit reicht, daß bei Stili
ao stand des Brettes bei den einzelnen Stockwerken die Stäbe 45 erreicht werden. Um
diesen Zweck zu erzielen, sind neben den für die Aufwärtsfahrt vorgesehenen Leisten 43
der Kontakt vorrichtungen E', I' und IF noch
2.5 besondere Leisten 47 vorgesehen.
Die Wirkungsweise der Vorkontakte ergibt sich aus Fig. 4, für welche angenommen ist, daß
der Fahrkorb sich im Stockwerk II befindet. Hierbei sind durch das Schaltbrett und die
Vor kontakte 46 des Stockwerkes III für Aufwärtsfahrt und der Stockwerke E' und I' für
Abwärtsfahrt freigegeben, so daß also eine falsche Fahrtrichtung bei Druck auf einen der
Knöpfe e, d1, d2, d3 der Vorkontakte vermieden
wird.
Soll der Fahrkorb von dem Stockwerk II
wieder abwärts fahren, beispielsweise nach Stockwerk I, so wird durch den Druck auf den
' Kontaktknopf d1 der Elektromagnet 41 von I'
erregt, der zugehörige Kontakthebel 39 gesenkt und zugleich durch den Kontakt 42 der Elektromagnet
34 erregt, wodurch die Welle 6 eine Drehung erfährt, welche die Abwärtsfahrt des
Fahrkorbes einrückt. Das Ausrücken des Antriebes wird dann durch die Kontaktplatte p
von F bewirkt, welche beim Auftreffen auf den heruntergekippten Kontakthebel 39 bei I' den
Elektromagneten 34' erregt, der eine entgegengesetzte Drehung der Welle 6 herbeiführt.
An den Hebeln 17, 17' sind außerdem noch
Kontakte 50 angeordnet, welche dazu dienen, den Stromkreis der Elektromagnete 34, 34' zu
unterbrechen, sobald einer dieser Hebel angezogen wird. Dadurch wird vorgebeugt, daß
nach Einschalten irgendeines Stockwerkes durch Druck auf den zugehörigen Taster eine Einstellung
auf ein zweites Stockwerk stattfinden könnte. Es ist somit unmöglich, wenn zwei
Taster zu annähernd gleicher Zeit gedrückt werden, daß eine Störung stattfindet, da praktisch
doch das Anziehen des einen Elektromagneten stets früher erfolgt, wodurch der Stromkreis für weitere Wirkungen unterbrochen
wird. Außer Tastern für die Stockwerke sind Notdruckknöpfe vorgesehen, die direkt mit den
Elektromagneten 34, 34' in Verbindung stehen, wodurch zu jeder Zeit das Anhalten des Aufzuges
stattfinden kann.
Auf der Steuerwelle 6 ist gleichfalls ein Sicherheitsausschalter bei elektrischem Antriebe des
Aufzuges vorgesehen, welcher aus einem auf einem Metallstück 48 gleitenden Kontakt 49
besteht, der durch ein auf der Welle 6 vorgesehenes Gewinde hin und her bewegt werden
kann. Das Metallstück ist so lang, daß die Welle 6 nur in der einen oder anderen Richtung
von der Mittellage eine Drehung so weit ausführen kann, daß dadurch gerade das Ein- oder
Ausrücken des Antriebes des Aufzuges bewirkt wird. Sollte durch irgendeinen Zufall das Gleitstück
weiter verschraubt werden, so würde dadurch der Strom für den Antrieb des Aufzuges
unterbrochen werden, so daß dieser in Stillstand versetzt wird.
Claims (7)
1. Steuerung für Aufzüge, bei welchen durch den Antrieb des Aufzuges Energie
für die elektrische Auslösung des Antriebes aufgespeichert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Beginn der Aufwärts- und Abwäftsfahrt je ein besonderes Gewicht (1)
oder eine Feder bis zu einem ausreichenden Betrage gehoben oder gespannt wird, um
unabhängig von der Antriebskraft für die Aufwärts- und Abwärtsfahrt die jedesmalige
Ein- bzw. Ausschaltung des Antriebes für alle Stockwerke der Reihe nach einzeln ohne
Erschöpfung bewirken zu können.
2. Steuerung für Aufzügenach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Fahrkorb zu hebenden Gewichte (1), zu
spannenden Federn o. dgl. in verschiedener Drehrichtung auf je eine Welle (4) einwirken,
bei deren Freigabe eine Kupplung von Antriebszahnrädern (5, 7) für die Drehung der
Steuerwelle (6) durch die Gewichts- oder Federkraft in der einen oder anderen Richtung erfolgt.
3. Steuerung für Aufzüge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die
Auf- und Abbewegung des Fahrkorbes eine Welle (21) in verschiedener Richtung in
Drehung versetzt wird, wodurch.je nach der Drehrichtung eine Kupplung (22, 28) für
das Anheben eines der Gewichte, Spannen einer der Federn o. dgl. eingeschaltet wird.
4. Steuerung für Aufzüge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle
(4), an welcher die Gewichtsoder Federkraft angreift, eine Daumen-
Steuerung in Verbindung mit der Kontaktvorrichtung ist in Fig. 4 veranschaulicht. Der
für den Betrieb der Steuerung erforderliche Schwachstrom kann von einer einzigen Stromquelle
q entnommen werden. Die Kontaktvorrichtung besteht aus einem Kontaktbrett 36
mit Zahnstange 37 (Fig. 1), in welche ein Zahntrieb 38 eingreift, dessen auf gleicher Welle
sitzendes Zahnrad 38' durch ein mit dem Kettenrade 27 verbundenes Zahnrad 27' angetrieben
wird. Das Kontaktbrett wird somit entsprechend der Bewegung des Fahrkorbes auf und ab bewegt und ist mit Kontaktplatten p
versehen, deren Anordnung auf dem Brette der Lage der einzelnen Stockwerke entspricht (vgl.
Fig. 3). Vor dem Kontaktbrette befindet sich für jede Kontaktplatte je ein als zweiarmiger
Fallhebel ausgebildeter Stockwerkskontakt 39, der durch einen Anker 40 von einem vor jedem
Kontakte liegenden Elektromagneten 41 stets angehoben gehalten wird. Wie Fig. 4 zeigt,
sind für jedes Zwischenstockwerk zwei Kontakte und Elektromagnete vorgesehen, von
denen je einer für das Anhalten bei Aufwärtsfahrt bzw. bei Abwärtsfahrt bestimmt ist,
wogegen die beiden Endstationen, Erdgeschoss und oberes Stockwerk, nur je einen Kontakt
und Elektromagneten für das Anhalten besitzen. Bei dem in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele sind vier Stationen angenommen: Erdgeschoß, L, II. und III. Stockwerk.
Die eine Gruppe von drei Kontakten I, II und III dient zur Kontaktbildung zwecks
Anhaltens des Fahrzeuges bei Aufwärtsfahrt und die andere Gruppe E', Ι', ΙΓ bei Abwärtsfahrt.
Die Elektromagnete 41 sind mit den vier Druckknöpfen e, d1, d2, d3 verbunden (vgl.
Fig. 4), und zwar die Elektromagnete der Zwischenstockwerke (I und II) paarweise in
Parallelschaltung, wobei jedoch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung vorgesehen
ist, welche bei verschiedener Fahrtrichtung des Fahrkorbes die Erregung des jeweils geeigneten
Elektromagneten bewirkt. Wird einer der Elektromagnete 41 durch Druck auf den zugehörigen
Druckknopf erregt, so wird durch Anziehen seines Ankers 40 der zugehörige Kontakthebel 39 herunterfallen. Die für das
Einrücken des Aufzugantriebes erforderliche Erregung eines . der beiden Elektromagnete 34
bzw. 34' wird nicht unmittelbar durch Stromschluß am Druckknopf, sondern mittelbar
durch das Anziehen der Anker 40 bewirkt, so daß das Herunterfallen des Kontakthebels und
die Erregung des Elektromagneten in Abhängigkeit voneinander und sicher erfolgt. Zu
diesem Zwecke sind an den Ankern 40 Kontakte 42 vorgesehen, die mit den Elektromagneten
34 bzw. 34' in demselben Stromkreise liegen (vgl. Fig. 4). Das Einrücken des Antriebes
für den Aufzug erfolgt bei Erregung eines der beiden Elektromagnete 34 bzw. 34'
in oben erwähnter Weise.
In Fig. ι der Zeichnung sind die sechs Elektromagnete
41 mit den den vier Stockwerken ent- G3
sprechenden oben erwähnten Bezeichnungen I, II, III, E', I', II' versehen. Die gleichen Bezeichnungen
zeigen die sechs Kontaktplatten p am Kontaktbrett (s. Fig. 3). Diese sechs Kontakte
p entsprechen den StockwerkskontaM-hebeln 39. An die Kontaktplatten p schließen
sich nach oben bzw. unten Leisten 43 aus Isoliermaterial an (Fig. 1 bis 3), deren Stärke
derart bemessen ist, daß sie bei Bewegung des Kontaktbrettes 36 die gefallenen Kontakthebel
39 wieder in die angehobene Stellung über die Anker 40 bringen können. Die Kontakte p
können auf dem Brette 36 je nach den Abständen der Stockwerke einstellbar angeordnet
sein.
Wenn nun angenommen wird, das Kontaktbrett 36 befinde sich jetzt in der Erdgeschoßstellung,
so daß sich die Reihe der Kontakthebel 39 etwa in der Höhe der punktierten Linie
E-E befindet (Fig. 3), so sind die durch die Leisten 43 gestützten, für die Abwärtsfahrt
bestimmten Kontakthebel vor den mit E', Γ und ΙΓ bezeichneten Elektromagneten 41 am
Herunterkippen gehindert, während die Kontakthebel von I, II und III für die Aufwärtsfahrt
frei sind. Wird nun der Knopf des Stockwerkes II gedrückt, so wird der Elektromagnet
41 für die Aufwärtsfahrt nach Stockwerk II durch Anziehen seines Ankers 40 den
zugehörigen Kontakthebel 39 (des Stock-Werkes II) freigeben und gleichzeitig durch
Kontaktschluß bei 42 (Fig. 2 und 4) den Elektromagneten 34' erregen, so daß auf oben beschriebene
Weise der Antrieb des Aufzuges für die Aufwärtsfahrt eingerückt wird. Wenn der Fahrkorb
im zweiten Stockwerk anlangt, so hat sich dabei das Brett 36 so weit gesenkt, daß
jetzt die Kontaktplatte p des Stockwerkes II gegen ihren durch das vorherige Anziehen des
Elektromagneten 41 gefallenen Kontakthebel 39 trifft, welcher. mit dem Elektromagneten 34
in Verbindung steht (vgl. Fig. 4). Durch Erregen des letzteren wird infolge entgegengesetzter
Drehung der Welle 6 der Antrieb des Aufzuges wieder ausgerückt, so daß sich der Fahrkorb
nunmehr in dem zweiten Stockwerk in der Ruhelage befindet.. Da das Brett 36 während
dieser Zeit sich noch etwas weiter gesenkt hat, so ist durch die Leiste 43 der Kontakthebel 39
bei II wieder so weit angehoben, daß er sich über den Anker 40 des zugehörigen Elektromagneten
41 legt.
Da für jede Station bzw. jedes Stockwerk nur ein Druckknopf vorgesehen ist, jedoch für
jede Zwischenstation zwei Elektromagnete und Kontaktvorrichtungen am Stockwerkschalter
vorhanden sind, so ist an letzterem noch
scheibe (i6) sitzt, in deren Ausschnitt ein die Welle (4) feststellender Sperrhebel (17)
eingreift, durch dessen Ausheben die Freigabe der Antriebswelle (4) für das Ein- oder
Ausrücken des Antriebes des Aufzuges erfolgt.
5. Steuerung für Aufzüge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Sperrhebeln
(17) für die Auslösung auf elektromagnetischem Wege Kontakte (50) angeordnet
sind, die den Stromkreis der Elektromagnete (34), der Sperr hebel (17) sowie den
der Stockwerkskontakte unterbrechen, sobald das Ausheben eines Sperrhebels (17)
erfolgt ist.
6. Steuerung für Aufzüge nach Anspruch 1 mit elektrischen Druckkontakten, die mit
von der Bewegung des Fahrkorbes abhängigen Stockwerkskontakten zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die beim Druck auf einen Druckkontakt bewirkte
Anziehung des Ankers (40) des mit dem Druckkontakte verbundenen Elektromagneten (41) gleichzeitig die mechanische Auslösung
des zugehörigen Stockwerkskontaktes (39) für die nachherige Kontaktbildung zum Anhalten des Fahrkorbes bei Erreichung
dieses Stockwerkes sowie die Schließung eines Stromkreises zum Ausheben des Sperrhebels
(17) für die Freigabe der Steuerwelle (6) erfolgt, so daß sowohl für die Druckkontakte
als auch für die Aushebung der Sperrhebe] nur kurzdauernde Schwachstromstöße verwendet
werden können.
7. Steuerung für Aufzüge mit für die Auf- und Nieder fahrt und für jedes Stockwerk
vom Fahrkorb abhängig bewegten Leisten, die sich an die Kontaktknöpfe der Stockwerkskontakte anschließen, nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Leisten die als Fallhebel ausgebildeten und ausgelösten Stockwerkskontakte (39)
nach Stromschluß wieder in die Sperrstellung zurückbringen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE217791C true DE217791C (de) |
Family
ID=479074
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT217791D Active DE217791C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE217791C (de) |
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