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DE216027C - - Google Patents

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Publication number
DE216027C
DE216027C DENDAT216027D DE216027DA DE216027C DE 216027 C DE216027 C DE 216027C DE NDAT216027 D DENDAT216027 D DE NDAT216027D DE 216027D A DE216027D A DE 216027DA DE 216027 C DE216027 C DE 216027C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
wheels
carriage
worm
car body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT216027D
Other languages
English (en)
Publication of DE216027C publication Critical patent/DE216027C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1226Soft tops for convertible vehicles
    • B60J7/1265Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages
    • B60J7/1278Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages the complete top rotating around a single main axis on the vehicle body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216027 KLASSE 63 b. GRUPPE
und andere Fahrzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1909 ab.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet eine Vorrichtung zum selbständigen Aufrichten des Verdeckes für Kutschwagen und andere Fahrzeuge mittels Antriebes von den Wagenrädern. Bei der vorliegenden Anordnung wird, wie es für landwirtschaftliche Maschinen u. dgl. bereits bekannt ist, der durch die Zugkraft auf die Räder ausgeübte Antrieb als Kraftmittel nutzbar gemacht, und zwar für die
ίο mechanische Vorrichtung zum Anheben des Verdeckes.
Gegenüber den bereits bekannt gewordenen Einrichtungen >zum Aufrichten von Kutschenverdecken besitzt die vorliegende infolge ihrer Vereinigung mit dem von den Wagenrädern gelieferten Antrieb den wesentlichen Vorteil, daß das Emporrichten des Verdeckes durch Einrückung einer Kuppelung jederzeit während der Fahrt des Wagens ohne Zeitverlust und ohne Kraftaufwand seitens der Fahrenden zu bewirken ist. ■
Mit den bisher bekannt gewordenen Hilfsvorrichtungen zum Zwecke des Aufrichtens der Kutschenverdecke war es immer erforderlieh, wenn es plötzliches Unwetter, Wind 0. dgl. notwendig machte, den Wagen anzuhalten. Bei jungen und zum Scheuen geneigten Pferden kann es in solchen Fällen leicht zu Unglücksfällen führen, wenn dieselben, wie dabei unvermeidlich, auch nur für kurze Zeit sich selbst überlassen werden müssen, damit der Kutscher die Arbeit des Verdeckaufrichtens vornehmen kann.
Diesen Übelständen soll die neue Vorrichtung abhelfen.
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Auf der. Zeichnung ist eine mechanische Hebevorrichtung für Kutschenverdecke nach der Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht.
Fig. ι stellt die Vorrichtung in ihrer An-Ordnung an dem linken Hinterrade eines Kutschwagens in einer Seitenansicht und Fig. 2 dieselbe Anordnung in einer Oberansicht dar, während Fig. 3 eine etwas andere Ausführungsform in einer Oberansicht zeigt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 ist an der Innenseite des Hinterrades α auf dessen Achse b frei drehbar ein Kettenrad c vorgesehen, welches durch eine Kette d mit einem anderen Kettenrade e verbunden ist, das an geeigneter Stelle an dem Wagenkasten f drehbar angebracht ist.
Das Wagenrad α kann in beliebiger geeigneter Weise, z. B. vermöge einer durch ein Gestänge g von irgendeiner Stelle des Wagens aus zu bewegenden Kuppelung h mit dem Kettenrade c gekuppelt werden.
An dem oberen Kettenrade e ist ein Hebelarm i vorgesehen, der mit seinem Ende zweckmäßig mittels einer kleinen Reibungsrolle 6d gegen den vorderen Rahmen des Verdeckes k reicht.
Sobald nun während der Fahrt des Wagens das Kettenrad c mit dem Rade α vermöge des Gestänges g gekuppelt ist, . wird durch Emporbewegung des Armes i oder einer zweiten Kette das Verdeck in die in Fig. 1 mit punktierten Linien angegebene Stellung emporgehoben, ohne daß weitere Handgriffe dabei erforderlich werden. .
Für Wagen mit einem einfachen hinteren Verdeck genügt es, wenn an jedem der Hinterräder eine Vorrichtung der beschriebenen Art angebracht ist, um das Verdeck von beiden Seiten gleichzeitig emporzuschlagen, zu welchem Behufe es sich empfiehlt, die beiden Kupplungen zwangläufig miteinander zu verbinden. An Kutschwagen mit zweiteiligem Verdeck, wie z. B. die sogenannten Landauer, sind die
ίο Hebevorrichtungen für das vordere Verdeck in ähnlicher Weise an den Vorderrädern anzubringen, oder aber dieselben können vermöge einer geeigneten Übertragung ebenfalls von den Hinterrädern aus gleichzeitig ihren Antrieb erhalten.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist an der Innenseite der Nabe des Hinterrades α ein konisches Zahnrad I befestigt. Dieses Zahnrad I wird, wenn das Verdeck aufgerichtet werden soll, mit einem anderen konischen Zahnrad m in Eingriff gebracht, wodurch durch die auf der Welle des letzteren sitzende Schnecke η das Schneckenrad 0 gedreht und durch den an letzterem befestigten Arm i in der bereits beschriebenen Weise das Verdeck gehoben wird.
Zwecks Einrückung ist in der Welle des Zahnrades m ein Universalgelenk -p vorgesehen, während die Welle selbst mit ihrem hinteren Ende in einer Kulisse gleitend in dem Längsschlitz q des Lagerböckchens r angebracht ist, so daß das Rad m von einer beliebigen Stelle aus vermittels des Gestänges s nach Erfordern gegen das Antriebszahnrad I ein- oder ausgerückt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum selbsttätigen Aufrichten des Verdeckes für Kutschwagen und andere Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb von den Wagenrädern aus durch ein aus Kettenrädern (c, e)' bzw. Kegelrädern (I, m) mit Schnecke (n) und Schneckenrad (0) bestehendes einrückbares, auf einer Hinterradachse bzw. am Wagenkasten gelagertes Getriebe erfolgt, mit dessen am Wagenkasten befestigten Rade (e bzw. 0) ein Hebelarm (i) zum Auf- · richten des Verdeckes verbunden ist, so daß durch Einrücken des Kettenrades (c) bzw. des Kegelrades fm) die Räder mit dem Hebelarm (i) nach aufwärts gedreht werden, wodurch das Verdeck in die aufgerichtete Stellung gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT216027D Active DE216027C (de)

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