DE1926201U - Vorrichtung zur nassaufbereitung von schuettgut. - Google Patents
Vorrichtung zur nassaufbereitung von schuettgut.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F7/00—Equipment for conveying or separating excavated material
- E02F7/06—Delivery chutes or screening plants or mixing plants mounted on dredgers or excavators
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/88—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
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- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
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Description
Vorrichtung zur Naßaufbereitung τοη Schüttgut
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Naßaufbereitung
von Schüttgut während des Ausbaggerns unter Wasser. Die Aufbereitung erfolgt in einem Siebkorb, der in einem an
einer Saugpumpe angeschlossenen Kessel angeordnet ist. Unterhalb des Kessels befindet sich eine Schleuse, die über
einen als Rutsche ausgestalteten Kegel vom Kesselraum getrennt ist. Die bisherigen Ausführungsformen solcher Vorrichtung
zur Naßaufbereitung haben Nachteile in verschiedener Hinsicht. Während der Aufbereitung setzt sich das .iiberkorn vom ausgebaggerten
Gut im unteren Teil des Siebkornes ab. Um dieses Überkorn auszutragen, piß der Korb in verhältnismäßig kurzen
Zeiträumen aus dem Kessel herausgezogen werden. Das bedeutet, daß auch der Kesseldeckel jedesmal abgenommen werden muß,
um den Korb hochzuheben, außer Bord zu fahren und sodann die groben Steine abzulassen. Hierdurch entstehen erhebliche
Verluste während des Baggerbetriebes, Außerdem können Steine sich in den Lochungen festklemmen und das Siebgitter verstopfen.
Es müssen fortlaufend:-Reinigungen des Siebes vorgenommen werden, wozu ebenfalls das Herausziehen des Siebkorbes
nach geöffnetem Kessel notwendig ist.
g. Akte: 65/5/47 - Sch / P
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die aufgezeigten Schwierigkeiten und STaehteile bei der Aufbereitung
mit den bisher bekannten Vorrichtungen zu beheben. Ihr Wesen wird insbesondere darin gesehen, daß oberhalb einer verschließbaren
Schleuse die durch einen als Rutsche ausgebildeten Kegel vom Kesselraum getrennt ist, der Siebkorb und
die Kegelrutsche in senkrechter Richtung gegeneinander heb- und senkbar angeordnet sind.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung durch zwei verschiedene Ausführungsbeispiele schematisch im
Längsschnitt dargestellt.
Zur Lösung der gestellten technischen Aufgabe geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß Verluste an Baggerarbeiten
und Betriebszeiten sieh dann weitestgehend vermeiden lassen, wenn der Baggerbetrieb kontinuierlich ausgestaltet
wird. Zur Lösung dieser Aufgabe liegt es im Sinne der Erfindung, daß während der Aufbereitung sich auf den Kegelverschluß
innerhalb des Siebkorbes niedersetzendes Gut während des Baggerns in eine Schleuse abgelassen wird. Das läßt sich
auf einfachste Weise dadurch verwirklichen, daß der Siebkorb und die als Verschluß ausgestaltete Kegelrutsche in senkrechter
Richtung gegeneinander heb- und senkbar angeordnet sind.
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist innerhalb des Kessels T der als Schüttelrutsche
ausgestaltete Verschluß 3 feststehend und der Siebkorb 2 in senkrechter Richtung beweglich angeordnet.
WPL.IB9. Akte: 65/3/47 - Sch / P . StIte
Es liegt weiterhin im Sinne der Effindung, den Siebkorb 2
nur an der Pumpenseite 5 durch Lochungen als ein Gitterauszugestalten, während die Einlaufseite einen Durchbruch 6 für
den Zulauf 7 aufweist.
Der Hohlraum des Kessels 1 und der Hohlraum der vom Kesselboden 8 sich erstreckenden Schleuse 9 sind durch eine
Ausgleichsleitung 10 miteinander verbunden, die durch ein an sich bekanntes Absperrorgan 11, wie Magnetventile oder
dgl., verschließbar ist. Hat sich bis zu einer gewissen Höhe im Siebkorb 2 das Überkorn vom Baggergut auf dem Kegelverschluß
3 abgesetzt, wird das Ventil 11 geöffnet, wodurch ein Druckausgleich
zwischen dem unter Unterdruck stehenden Kessel 1 und dem Hohlraum der Schleuse 9 entsteht. Hierdurch wird erreicht,
daß bei herrschendem Unterdruck während der Aufbereitung der Siebkorb 2 gehoben werden kann und das Überkorn
in die Schleuse 9 unbehindert fallen .'kann, flach der Entleerung
des Siebkorbes wird der Kegelverschluß wieder geschlossen.
Y/ährend der beschriebenen Betriebszeit ist die Schleuse
9 durch eine an ihrem unteren Ende schwenkbar angeordnete Austragsklappe 21 verschlossen. Um ein leichtes Öffnen dieser
Klappe 21 zu ermöglichen, hat der Hohlraum der Schleuse 9 eine Verbindung zur Außenluft, die durch ein geeignetes Absperrorgan
wie Magnetventile 12 oder dgl. verschließbar ist. Durch
Öffnen des Ventils 12 herrscht in der Schleuse 9 ein atmosphärischer Druck, so daß die Klappe 21 sich leicht öffnen
kann und das in der Schleuse 9 vorhandene Überkorn ausgetragen wird.
DIpl-lns-
Akte: 65 / 3 / 47 - Seil / P
Seite it
Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Äusführungsbeispiel
ist der Siebkorb 2 in senkrechter Richtung heb- und senkbar angeordnet, während der als Rutsche ausgestaltete Kegelverschluß
3 ortsfest mit der Wandung 14 vom Kessel 1 Verbindung
hat. Der sich hebende und senkende Siebkorb 2 ist an dem nach außen durchgeführten Gestänge 15 aufgehängt. Ein auf dem
Deckel 16 des Kessels 1 vorgesehenes Lager 17 dient zur Axialführung
des Gestänges 15· Es liegt im Sinne der Erfindung, daß
zwischen dem an dem Gestänge 15 heb- und senkbar aufgehängten
Siebkorb 2 und dem Deckel 16 des Ke§sels 1 ein faltenbalg 18
angeordnet ist, der zur Außenluft offene Verbindung hat. Hier-
Anfahren durch wird erreicht, daß das für das Kseäxkh der Baggerpumpe
schädliche Luftpolster oberhalb des Saugrohreintritts 7 weitgehend verringert wird, wodurch die erreichbare Anfahrsaughöhe
der Pumpe vergrößert wird.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, den zwischen dem Kesseldeckel 16 und dem Siebkorb 2 vorgesehenen
Faltenbalg 18 in einem Dom 19 unterzubringen, der auf dem Kessel 1 aufgesetzt ist.
Das Ausschleusen des sieh im Korb 2 aufgebauten Überkorns in die Schleuse 9 findet während der Baggerarbeiten
statt. Während das bei hochgezogenem Siebkorb weiter zuströmende Überkorn direkt in die Schleuse 9 fällt, wird das Peinkorn
durch das Sieb 20 in die Saugleitung 5 gesaugt. Der Austrag des Überkorns aus der Schleuse 9 erfolgt bei geöffneter
Austragsklappe 21, wobei der Hohlraum der Schleuse durch die Ausgleichsleitung 10 bei geöffnetem *.Ventil 11
mit dem Kesselraum 1 in offener Verbindung steht, während die Ausgleichsleitung 25 von der Schleuse 9 zur Außenluft durch
das Ventil 12 geschlossen ist. "
Akte? 65 / 3 / 47 - Soli / P
Zwischen der Wandung 1 a des Kessels 1 und dem Korb 2
befindet sich ein gegen den Siebteil 20 verschiebbares Reinigungsblech 22. Seine Erhebungen 23 können in die
Sieblochung eingreifen und die festgesetzten Steine herausdrücken. Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
erfolgt die Radialverschiebung des Blechs durch eine Hydraulik 24.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Naßaufbereitung von Schüttgut
während des Ausbaggerns unter ?fasser in einem an einer Saugpumpe
angeschlossenen Kessel mit einem innenliegenden Siebkorb, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb einer verschließbaren
Schleuse, die durch einen als Rutsche ausgestalteten Kegel vom Kesselraum getrennt ist, der Siebkorb (2) und die Kegelrutsche
(3) in senkrechter Richtung gegeneinander heb- und senkbar angeordnet ist.
2. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebkorb (2;22) nur an der Pumpenseite (5)
gelocht ist und an der Einlaufseite einen Durchbruch (6) für den Zulauf (7) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum des Kessels (T) und der Hohlraum der
Schleuse (9) durch eine mittels eines Absperrorgang (11) verschließbare Ausgleichsleitung (10) miteinander verbunden
sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum der Schleuse (9) mittels
eines Absperrorgans (12) mit der Außenluft verschließbar
verbunden ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem an dem Gestänge (15) heb-
und senkbar aufgehängten Siebkorb (2;22) und dem Deckel des Kessels (1) ein faltenbalg (18) angeordnet ist.
Patentanwalt Albert Scharboff
Akte: 65/3/0 - Seh/W
6. Vorrichtung nach Ansprueh 5» dadurch gekennzeichnet,
daß der zwisehem dem Kesseideekel und dem Siehkorb (2) vorgesehene Faltenbalg (18) in einem auf dem Kessel (1) aufgesetzten
Dom (Iy) untergebracht ist·
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Wandung (l<f) des Kessels
(1) und dem Korb (2) ein gegen den Siebteil (2o) radial verschiebbares Reinigungsbleeh vorgesehen ist.
Der Patentanwalt ALBERT SfI DIPL.·
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB61463U DE1926201U (de) | 1965-04-12 | 1965-04-12 | Vorrichtung zur nassaufbereitung von schuettgut. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB61463U DE1926201U (de) | 1965-04-12 | 1965-04-12 | Vorrichtung zur nassaufbereitung von schuettgut. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1926201U true DE1926201U (de) | 1965-11-04 |
Family
ID=33321531
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB61463U Expired DE1926201U (de) | 1965-04-12 | 1965-04-12 | Vorrichtung zur nassaufbereitung von schuettgut. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1926201U (de) |
-
1965
- 1965-04-12 DE DEB61463U patent/DE1926201U/de not_active Expired
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