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DE1277602B - Vorrichtung zur Anzeige der Folgefrequenz und der Arbeitsperiodenzahl eines periodisch bewegten Teils - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige der Folgefrequenz und der Arbeitsperiodenzahl eines periodisch bewegten Teils

Info

Publication number
DE1277602B
DE1277602B DEM68444A DEM0068444A DE1277602B DE 1277602 B DE1277602 B DE 1277602B DE M68444 A DEM68444 A DE M68444A DE M0068444 A DEM0068444 A DE M0068444A DE 1277602 B DE1277602 B DE 1277602B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
transistor
pulse
contact
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM68444A
Other languages
English (en)
Inventor
Daryl Dee Wiley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motorola Solutions Inc
Original Assignee
Motorola Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motorola Inc filed Critical Motorola Inc
Publication of DE1277602B publication Critical patent/DE1277602B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/42Devices characterised by the use of electric or magnetic means
    • G01P3/44Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
    • G01P3/48Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Anzeige der Folgefrequenz und der Arbeitsperiodenzahl eines periodisch bewegten Teils Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige der Folgefrequenz und der Arbeitsperiodenzahl eines periodisch bewegten Teils mit einem als Impulsgeber dienenden, von dem Teil periodisch betätigten Kontakt zur Erzeugung von der Bewegung des Teils frequenzproportionalen Impulsen, die einer Integrationsschaltung zugeführt werden, und mit einem deren Ausgangsspannung anzeigenden Meßinstrument.
  • Für den Antrieb von Tachometern bei Fahrzeugen verwendet man fast ausschließlich biegsame Wellen, die von einem Rad, vom Getriebe oder der Kardanwelle durch die Karosserie zu dem Tachometerinstrument geführt sind. Wegen der vielen Nachteile eines solchen mechanischen Antriebs hat man elektrisch arbeitende Anzeigeinstrumente entwickelt, zu denen lediglich elektrische Leitungen geführt zu werden brauchen. Bei einer bekannten derartigen Anordnung ist mit dem umlaufenden Teil, von dem die Meßgröße abgenommen wird, ein Magnet verbunden, der bei seiner Rotation einen magnetisch betätigten Schutzrohrkontakt periodisch schließt und öffnet.
  • Ueber diesen Kontakt wird der Kondensator einer Integrationsschaltung auf- und entladen. Der Auf-und Entladestrom wird dabei unter Zwischenschaltung eines Brückengleichrichters über ein Meßinstrument geführt. Die Anzeige des Meßinstruments entspricht dem Mittelwert des zeitlichen Integrals der Auf- und Entladeimpulse und ist somit ein Maß für deren Häufigkeit und damit die Geschwindigkeit des Fahrzeuges.
  • Nachteilig ist bei dieser bekannten Anordnung jedoch, daß sich mit der Impulsfolgefrequenz auch die Breite der Impulse ändert. Da die Impulse jedoch unmittelbar integriert werden, ist die Ausgangsspannung bzw. der Ausgangsstrom der Integrationsschaltung nicht proportional der Schaltfrequenz des Schutzrohrkontaktes. Sofern man für die Anzeige nicht ein teures Spezialinstrument verwendet oder eine aufwendige Linearisierungsschaltung vorsieht, ist daher die Anzeige nicht proportional der Meßgröße, was gerade bei Tachometern von Fahrzeugen im Interesse einer genauen Ablesbarkeit höchst unerwünscht ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher in der Schaffung einer Meßanordnung, die eine von der Meßgröße, d. h. von der Folgefrequenz, linear abhängige Anzeige ergibt und die außerdem eine der absoluten Impulszahl, im Fall eines Fahrzeuginstruments also der zurückgelegten Wegstrecke, proportionale Anzeige ermöglicht. Insbesondere soll hierbei eine saubere Trennung beider Anzeigekreise erreicht werden, so daß die Justierungen und Eichungen der beiden Anzeigeinstrumente für den jeweiligen Anwendungsfall völlig unabhängig voneinander vorgenommen werden können. Dabei soll der Schaltungsaufwand in vernünftigen, wirtschaftlich vertretbaren Grenzen sein, wie es für die Verwendung bei Kraftfahrzeuginstrumenten wichtig ist; jedoch soll sich die erfindungsgemäße Anordnung ebensogut für andere Anwendungsfälle eignen, bei denen die Folgefrequenz und die Arbeitsperiodenzahl periodisch bewegter Teile gemessen werden soll.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Impulsgeberkontakt und der Integrationsschaltung eine Ausgangsimpulse entgegengesetzter Polarität liefernde Differenzierschaltung angeordnet ist, deren Ausgangsimpulse einer Polarität der Integrierschaltung zur Anzeige der Folgefrequenz zugeführt werden, während die Ausgangsimpuls e der entgegengesetzten Polarität einer Zählschaltung mit einem Zählwerk zur Anzeige der Arbeitsperiodenzahl zugeführt werden. Die Differenzierschaltung sorgt hierbei dafür, daß trotz der mit der Schaltfrequenz des Impulsgeberkontaktes sich verändernden Breite der von diesem Kontakt gelieferten Impulse die dem Eingang der Meßschaltung zugeführten Impulse stets gleich breit sind, so daß sich mit der Schaltfrequenz die Eingangsimpulsfrequenz proportional, die Impulsbreite dagegen nicht ändert. Außerdem liefert die Differenzierschaltung Impulse entgegengesetzter Polarität, so daß sich in einfacher Weise die Impulse der einen Polarität als Eingangsimpuls e für die Folgefrequenzmeßs chaltung benutzen lassen, während die Impulse der anderen Polarität als Eingangsimpulse für die Meßschaltung für die Arbeitsperiodenzahl dienen können. Es ist somit eine saubere Trennung der Eingänge für die beiden Meßschaltungen möglich, so daß sich in einfacher Weise eine unabhängige Eichung für die Anzeigen der beiden jeweiligen Meßgrößen durchführen läßt. Außerdem verhindert diese Trennung der Meßkreise eine gegenseitige Beeinflussung und ermöglicht daher einen einfacheren und klareren als bisher bekannte Schaltungen, welche die gleichzeitige Messung dieser beiden Größen erlauben.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Zählschaltung als Frequenzumsetzer in an sich bekannter Weise einen Impulsgenerator und eine Kippschaltung aufweisen, deren Ausgangsimpulse einem Steuerverstärker zugeführt werden, welcher das elektromechanische Impulszählwerk antreibt. Zur Zählung von Impulsen ist eine Schaltung bekannt, bei der über einen Transistor ein Kondensator stufenweise aufgeladen wird und nach Erreichen einer bestimmten Ladespannung einen monostabilen Multivibrator triggert. Bei der erfindungsgemäßen Schaltung kann der Impulsintegrator ebenfalls mit einem Transistor bestückt sein, jedoch wird die Kippschaltung vorzugsweise nicht als Multivibrator, der zwei Transistoren benötigt, ausgebildet, sondern mit nur einem durch den Impulsintegrator angesteuerten Unijunctiontransistor bestückt. Dadurch verringert sich die Zahl der Bauelemente gegenüber der bekannten Schaltung.
  • Im Interesse eines störungsfreien Betriebes auch unter ungünstigen Bedingungen kann der Impulsgeberkontakt, wie es auch bei dem vorerwähnten elektronischen Tachometer der Fall ist, als magnetisch betätigter Schutzrohrkontakt ausgebildet sein.
  • Das empfiehlt sich insbesondere bei einer Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung als Tachometer- und Kilometerzähler für Kraftfahrzeuge, wobei die Ausgangsspannung der Integrationsschaltung ein Maß für die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und das Meßinstrument in Geschwindigkeits einheiten, also Stundenkilometer, geeicht ist und wobei der Abstand der Ausgangsimpulse der Kippschaltung proportional der zurückgelegten Strecke und das Zählwerk in Längeneinheiten, also Kilometer, geeicht ist.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels für den Fall eines Geschwindigkeits- und Kilometeranzeigegerätes für Kraftfahrzeuge beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des auf der Bremstrommel eines Kraftfahrzeugs montierten Schutzrohrkontaktes und Fig. 2 die elektrische Schaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Ein Tachometer und ein Kilometerzähler für ein Fahrzeug wird durch einen magnetisch betriebenen Schutzrohrkontakt betätigt, der mit einem bewegten Teil des Fahrzeugs, beispielsweise einem Vorderrad, gekoppelt ist. Wenn das Rad rotiert, öffnet und schließt der Schalter intermittierend und erzeugt elektrische Impulse, die jeweils einen von dem Fahrzeug zurückgelegten Streckenabschnitt darstellen. Die Impulse werden an eine Differentiationsschaltung gegeben, die bei Vorliegen der Impulse positive und negative Ausgangssignale erzeugt. Das positive Si- gnal wird an eine Integrationsschaltung angelegt, die die Signale zeitintegriert, um die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Fahrzeugs zu bestimmen. Ein Milliamperemeter wird in Verbindung mit der Integrationsschaftung verwendet, um das integrierte elektrische Signal in eine mechanische Bewegung für eine optische Anzeige der Fahrzeuggeschwindigkeit in Form von Stundenkilometer umzuwandeln.
  • Das negative Signal der Differentiationsschaltung wird an einen Kippgenerator gelegt, der einen Treppenspannungsgenerator und einen Unijunctiontransistor aufweist. Der Kondensator des Treppenspannungsgenerators wird auf Grund der elektrischen Impulse schrittweise aufgeladen, bis der Unijunctiontransistor zündet und den Kondensator entlädt. Das von dem Unijunctiontransistor abgegebene Steuersignal wird an einen Steuerverstärker angelegt, der einen Elektromagneten erregt. Der Magnet betätigt seinerseits einen mechanischen Zähler. Wird der Kippgenerator so geeicht, daß er alle i/loo km zündet, so setzt der Zähler die Impulse des magnetisch betätigten Schutzrohrkontaktes derart um, daß die von dem Fahrzeug zurückgelegte Entfernung in Kilometer gezählt und angezeigt wird.
  • Entsprechend F i g. 1 ist der Schutzrohrkontakt 10 mittels eines U-förmigen Bügels 12 an dem feststehenden Teil 13 der Bremstrommel 14 angebracht, die dem Vorderrad eines nicht veranschaulichten Kraftfahrzeugs zugeordnet ist. Ein Magnet 15 sitzt ebenfalls an dem U-förmigen Bügel 12 und ist dem Schutzrohrkontakt 10 unmittelbar gegenüberliegend angeordnet.
  • Blendenflügel 18 sind an dem Ring 11 montiert, der an dem rotierenden Teil 19 der Trommel 14 befestigt ist, und laufen mit diesem um. Der Bügel 12 besteht aus magnetischem Werkstoff, so daß ein durch den Schutzrohrkontakt 10 hindurchreichendes Feld gebildet wird. Die Blendenfiügel 18 bestehen ebenfalls aus magnetischem Werkstoff. Wenn das Teil 19 bei Drehung des Rades umläuft, laufen die Blendenflügel 18 zwischen dem Magnet 15 und dem KontaktlO hindurch, wobei sie intermittierend das magnetische Feld schneiden und den Kontakt öffnen.
  • Das periodische Öffnen und Schließen des Kontaktes 10 wird ausgenutzt, um elektrische Impulse zu erzeugen, die unmittelbar die Bewegung des Fahrzeugs erkennen lassen.
  • Schaltung und Wirkungsweise des elektrischen Tachometers und Kilometerzählers seien in Verbindung mit F i g. 2 erläutert. Der Schutzrohrkontakt 10 ist über den Zündschalter 22 mit der Batterie oder Stromquelle 20 verbunden. Der Batterie 20 sind ein Siebkondensator27 und eine Diode23 zugeordnet.
  • Letztere schützt die Anlage gegen Spannung falscher Polarität, wenn die Stromquelle an die Anlage angeschlossen wird. Die Stromquelle kann beispielsweise die normale 12-V-Stromquelle des Kraftfahrzeugs sein. Die Anlage wird durch Schließen des Zündschalters 22 erregt, so daß ein Schließen des Schutzrohrkontaktes 10 einen positiven Impuls von der Stromquelle 20 über den Widerstand 25 zum Eingang einer Differentiationsschaltung 26 gehen läßt, die aus einem Kondensator 28 besteht, der in Reihe mit zwei veränderlichen Parallelwiderständen 29 und 30 liegt. Da der Kondensator 28 plötzlichen Potentialänderungen entgegenwirkt, wird er über den Schalter 10 von Masse her aufgeladen, so daß am Ausgang der Differentiationsschaltung, d. h. an den Widerständen 29 und 30, ein negativer Impuls auftritt. Umgekehrt wirkt der Kondensator 28 beim Öffnen des Kontaktes 10 in der beschriebenen Weise der plötzlichen Potentialänderung entgegen und wird entladen, so daß am Ausgang der Differentiationsschaltung ein positiver Impuls erscheint.
  • Beim Anlegen dieses positiven Impulses an die Basis 32 des pnp-Transistors 35 wird der Transistor 35 zunehmend in Sperrichtung vorgespannt. Wenn der positive Impuls jedoch an dem Stellwiderstand 29 erscheint, der in Verbindung mit der Trenndiode 37 und dem Kondensator 38 eine Integrationsschaltung bildet, wird der Impuls zeitintegriert. Durch das am Kondensator 38 entstehende Potential wird der Zeiger 42 des Meßgeräts 40 in bekannter Weise bewegt, wobei das elektrische Potential des Kondensators in mechanische Bewegung umgesetzt wird.
  • Das Meßgerät 40 kann beispielsweise ein Milliamperemeter sein. Der Widerstand 29 kann verstellt werden, um die Amplitude des positiven Ausgangssignals zu justieren und damit die Integrationsschaltung derart zu eichen, daß bei Ausbildung der Sichtfläche des Meßgeräts 40 als Tachometerskala die bei einer bestimmten Impulsfolgefrequenz, d. h. Drehzahl des Rades am Kondensator stehende Ladung den Zeiger 42 des Meßgeräts 40 so auslenkt, daß die Fahrzeuggeschwindigkeit genau in Stundenkilometern angezeigt wird.
  • Der negative Impuls, der beim Schließen des Kontaktes 10 auftritt, wird mittels der Diode 37 an einer Aufladung des Kondensators 38 gehindert. Der negative Impuls erscheint jedoch am Widerstand 30 und gelangt über diesen Widerstand an die Basis 32 des pnp-Transistors 35, wodurch der Transistor geöffnet wird. Wenn der Transistor 35 leitet, fließt Strom durch den Widerstand 44, den Emittervorspannungswiderstand 46, den Emitter 47, den Kollektor 48 und die Trenndiode 49, wobei der Kondensator 50 aufgeladen wird. Aus der vorstehenden Erläuterung ergibt sich, daß der Transistor 35 und der Kondensator 50 einen Treppenspannungsgenerator bilden, wobei die am Kondensator stehende Ladung bei jedem negativen Signal anwächst. Dieser Treppenspannungsgenerator bildet in Verbindung mit dem Unijunctiontransistor 52 einen Kippgenerator.
  • Der Unijunctiontransistor 52 weist einen Emitter 53, eine Basis 1 54 und eine Basis II 55 auf. Der Widerstand 44 und eine Zenerdiode 58 liegen parallel zu der Stromquelle und speisen den Transistor 52 mit einer geregelten Spannung. Die Spannung am Kondensator 50 steigt in der beschriebenen Weise an, bis sie einen vorbestimmten Wert erreicht. Sodann leitet der Unijunctiontransistor 52, wodurch der Kondensator 50 über den in Reihe mit der Basis 154 des Transistors 52 liegenden Widerstand 60 entladen wird. Der in Reihe mit der Basis II 55 des Transistors 52 liegende Widerstand 62 bestimmt die Zündspannung des Transistors.
  • Der Unijunctiontransistor 52 ist mit dem Eingangsstromkreis 64 des zweistufigen Transistorregelverstärkers über einen Kondensator 65 verbunden. Der Stromkreis 64 ist an den Emitter 66 des pnp-Transistors 68 angeschlossen. Der Transistor 68 bildet die erste Stufe des Regelverstärkers, während der npn-Transistor 70 die zweite Stufe bildet. über die Diode 72 und den Widerstand 73 sind der Emitter 66 bzw. die Basis 74 mit der Stromquelle verbunden, um den Transistor 68 in passender Weise vorzuspannen. Der Kollektor 75 des Transistors 68 ist über einen Widerstand 79 an die Basis 77 des Transistors 70 angeschlossen. Der Kollektor 80 des Transistors 70 ist über die Magnetwicklung 82 mit der Gleichstromquelle verbunden, während der Emitter 84 des Transistors 70 an Masse liegt. Der Kondensator 87 bildet zusammen mit dem Widerstand 88 ein Siebglied, um Einschwingvorgänge zu dämpfen, die auf Potentialänderungen innerhalb der Schaltung zurückzuführen sind.
  • Wenn der Unijunctiontransistor 52 leitet, steigt das Potential am Emitter 66 des Transistors 68 an, wodurch der Transistor 68 in Durchlaßrichtung vorgespannt wird und leitet. Infolgedessen fließt Strom durch den Widerstand 79 steigt das Potential an der Basis 77 und wird der Transistor 70 in Durchlaßrichtung vorgespannt, bis er leitet. Dies führt zu einem Stromfluß über den Kollektor 80, wodurch der mit dem Ausgangskreis 90 des Verstärkers gekoppelte Magnet 82 unter Strom kommt. Ein Mitkopplungskreis, bestehend aus dem Kondensator 92 und dem Widerstand 94, die zwischen dem Kollektor 80 des Transistors 70 und der Basis 74 des Transistors 68 liegen, hält das Potential an der Basis 74 auf einem niedrigeren Wert als das Potential am Emitter66, um sicherzustellen, daß der Verstärker für eine zur Erregung des Magneten 82 ausreichende Zeitspanne leitet. Eine parallel zu dem Magneten 82 liegende Diode 93 unterdrückt einen Einschaltstrom des Transistors 70.
  • Wie zuvor erwähnt, wird beim Leiten des Regelverstärkers der Magnet 82 erregt. Da der Anker 90 des Magneten 82 unmittelbar mit dem Betätigungs, arm 91 des Zählers 95 verbunden ist, wird bei Erregung des Magneten 82 der Zähler 95 betätigt, der ein beliebiger bekannter Zähler sein kann, der zur Zählung von Schwingbewegungen geeignet ist.
  • Der Zähler erfaßt die von dem Fahrzeug zurückgelegten Streckenabschnitte auf folgende Weise.
  • Durch zweckentsprechende Einstellung des Stellwiderstands 30 und geeignete Wahl des Wertes des Widerstands 46 kann eine Ladung an dem Kondensator des Treppenspannungsgenerators aufgebaut werden, die den Unijunctiontransistor 52 bei jedem l/; oo km zündet. Dies bedeutet, daß der Unijunctiontransistor 52 mit einer Frequenz zündet, die ein Bruchteil der Impulsfolgefrequenz des Schutzrohrkontaktes 10 ist. Bei jedem Zünden des Transistors 52 wird der Regelverstärker leitend gemacht, wodurch der Magnet 82 wie beschrieben erregt wird.
  • Jeder durch den Magnet laufende Impuls bewegt das erste Zählrad der Zählräder96 (l/t00-km-Rad) um eine Ziffer weiter. Zehn Impulse oder eine Umdrehung des ersten Zählrads entsprechend lS10 km drehen das zweite Zählrad 96 (das t/l0-km-Rad) um eine Ziffer weiter. Dieser Vorgang setzt sich bis zu dem Endwert des benutzten Zählers fort.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Anzeige der Folgefrequenz und der Arbeitsperiodenzahl eines periodisch bewegten Teils, mit einem als Impulsgeber dienenden, von dem Teil periodisch bewegten Kontakt zur Erzeugung von der Bewegung des Teils frequenzproportionalen Impulsen, die einer Integrationsschaltung zugeführt werden, und einem deren Ausgangsspannung anzeigenden Meßinstrument, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kontakt (10) und der Integrationsschaltung (29, 37, 38) eine Ausgangsimpulse entgegengesetzter Polarität liefernde Differenzierschaltung (25, 28, 29, 30) angeordnet ist, deren Ausgangsimpulse einer Polarität der Integrationsschaltung zur Anzeige der Folgefrequenz zugeführt werden, während die Ausgangsunpulse der entgegengesetzten Polarität einer Zählschaltung (35, 50, 54) mit einem Zählwerk (82, 96) zur Anzeige der Arbeitsperiodenzahl zugeführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählschaltung als Frequenzuntersetzer in an sich bekannter Weise einen Impulsintegrator (35, 46, 49, 50) und eine Kippschaltung (52, 60, 62) aufweist, deren Ausgangsimpulse einem Steuerverstärker (68, 70) zugeführt werden, der das elektromechanische Impulszählwerk (82, 96) antreibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der periodisch be- tätigte Kontakt in an sich bekannter Weise ein magnetisch betätigter Schutzrohrkontakt (10) ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsintegrator (35, 46, 49, 50) einen Transistor (35) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippschaltung einen durch den Impulsintegrator (35, 46, 49, 50) angesteuerten Unijunctiontransistor (52) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannung der Integrationsschaltung (29, 37, 38) in an sich bekannter Weise ein Maß für die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges und das Meßinstrument (42) in Geschwindigkeitseinheiten geeicht ist, und daß der Abstand der Ausgangsimpulse der Kippschaltung (52, 60, 62) proportional der zurückgelegten Strecke und das Zählwerk (96) in Längeneinheiten geeicht ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 141 335 ; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 873 365.
DEM68444A 1965-03-05 1966-02-18 Vorrichtung zur Anzeige der Folgefrequenz und der Arbeitsperiodenzahl eines periodisch bewegten Teils Pending DE1277602B (de)

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