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DE1037357B - Maschinelles Verfahren und Vorrichtung zum Evakuieren und luftdichten Verschliessen von gefuellten, insbesondere prismatischen Beuteln aus heissklebenden Filmen, Folien od. dgl. - Google Patents

Maschinelles Verfahren und Vorrichtung zum Evakuieren und luftdichten Verschliessen von gefuellten, insbesondere prismatischen Beuteln aus heissklebenden Filmen, Folien od. dgl.

Info

Publication number
DE1037357B
DE1037357B DEH19541A DEH0019541A DE1037357B DE 1037357 B DE1037357 B DE 1037357B DE H19541 A DEH19541 A DE H19541A DE H0019541 A DEH0019541 A DE H0019541A DE 1037357 B DE1037357 B DE 1037357B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
drum
mouth
conveyor
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH19541A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Jungmayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FR Hesser Maschinenfabrik AG filed Critical FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority to DEH19541A priority Critical patent/DE1037357B/de
Publication of DE1037357B publication Critical patent/DE1037357B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/04Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied
    • B65B31/06Evacuating, pressurising or gasifying filled containers or wrappers by means of nozzles through which air or other gas, e.g. an inert gas, is withdrawn or supplied the nozzle being arranged for insertion into, and withdrawal from, the mouth of a filled container and operating in conjunction with means for sealing the container mouth

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Maschinelles Verfahren und Vorrichtung zum Evakuieren und luftdichten Verschließen von gefüllten, insbesondere prismatischen Beuteln aus heißkiebenden Filmen, Folien od. dgl.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein maschinelles Verfahren und eine Vorrichtung zum Evakuieren und luftdichten Verschließen von gefüllten, insbesondere prismatischen Beuteln aus heißklebenden Folien, Filmen od. dgl.
  • Es ist bekannt, Flachbeutel und auch prismatisch geformte Beutel unter gleichzeitigem Evakuieren zu verschließen. Die bisher üblichen, zu diesem Zweck angewandten Verfahren und Vorrichtungen sind jedoch entweder nicht vollautomatisch, oder sie arbeiten zu langsam und sind daher für Hochleistungsmaschinen nicht zu gebrauchen, oder sie erfordern, insbesondere bei der Verarbeitung von prismatischen Beuteln mit einer Verschlußfaltung, die an sich schon eine verhältnismäßig große Anzahl von Bearbeitungswerkzeugen bedingen, zusätzliche teils parallel geschaltete Aggregate. wie Förderräder od. dgl., die zu einer wesentlichen Vergrößerung und Verteuerung der Maschinenaniage führen.
  • Es ist der Zweck der Erfindung, diese Nachteile zu beseitigen und ein Verfahren zu schaffen, mit dem es möglich ist, auf einer selbsttätigen Füll- und Schließmaschine von üblicher Größe und Form mit endloser, um wenigstens eine Umlenktrommel bzw. Umlenkrad umlaufender Ketten- oder Bandförderung oder mit entsprechend vielteiligen Förderrädern Beutel, insbesondere solche von prismatischer Form aus heißklebenden Filmen, Folien od. dgl., sowohl in bekannter Weise zu füllen als auch ohne Leistungsminderung zu evakuieren und zu verschließen, worauf dann anschließend der Verschluß teil der Beutel gefaltet und auf diese umgelegt wird.
  • Es wird hierbei davon ausgegangen, daß der Evakuierungsvorgang dort an der Maschine durchzuführen ist, wo die einzelnen Beutel ohne Schwierigkeiten von den dazu erforderlichen Werkzeugen über eine größere Strecke begleitet werden und letztere auf dieselbe einfache Weise wieder an ihren Ausgangspunkt zurückkehren können, um so möglichst viel Zeit, die für das Absaugen der Luft aus den Beuteln erforderlich ist, zur Verfügung zu haben, ohne dabei die Leistung der Maschine vermindern zu müssen. Als die am besten geeignete Stelle an den genannten Maschinen ist das Umlenkrad oder die Umlenktrommel der durch die Maschine laufenden Fördereinrichtung oder gegebenenfalls das Förderrad gewählt, da an dieser Trommel bzw. an diesem Förderrad ohne Schwierigkeiten Absaugvorrichtungen und Zusatzwerkzeuge angebracht werden können, die mit der Trommel oder dem Förderrad und damit auch mit den Beuteln umlaufen. Dementsprechend wurde ein maschinelles Verfahren zum Evakuieren und Verschließen von gefüllten, insbesondere prismatischen Beuteln aus heißklebenden Filmen, Folien od. dgl. entwickelt, das sich besonders den Gegebenheiten solcher Maschinen unter Ausnutzung der Vorteile der erprobten Maschinentypen anpaßt und es dadurch ennöglicht, mindestens dieselben Leistungen zu erzielen, welche ohne Evakuierungseinrichtung arbeitende Maschinen gleicher Größe und Form aufweisen.
  • Obwohl es grundsätzlich bekannt ist, zur Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit bei Verpackungsmaschinen Arbeitsgänge zu unterteilen, wird bei den bisherigen Verfahren zum Evakuieren und luftdichten Verschließen von Beuteln immer noch vorgesehen, sämtliche Arbeiten zum Flachlegen des Beutelmundes, zum Evakuieren des Beutelinhaltes und zum Heißverkleben des Beutelhalses an einer einzigen Stelle durchzuführen. Hierdurch ist jedoch eine wesentliche Verlangsamung des übrigen Maschinenlaufes bedingt.
  • Auch ist bei diesen bekannten Verfahren keine Teilversiegelung des Beutelmundes vorgesehen, um eine wesentliche Versteifung und daher Formhaltigkeit dieses Beutelteiles zu erreichen, bevor die Teile zum Füllen und Evakuieren durch den unversiegelten Beutelmundteil hindurch in das Innere des Beutels eingeführt werden. Soweit es bekannt war, eine Teilvorversiegelung des Beutelmundes durchzuführen, handelt es sich um einen ungefüllten, leeren Flachbeutel mit Ventil. Um ein Füllrohr durch den unversiegelten Teil hindurch einführen zu können, muß mittels des Füllrohres eine Einfüllöffnung gebildet werden, indem dieses Rohr gegen ein verlängertes Beutelmundstück drückt und derart die nicht versiegelten Mundteile auseinanderdrückt. Dieses Verfahren ist nicht nur umständlich, sondern auch nachteilig hinsichtlich der Durchführung eines schnellen, sicheren Arbeits-und Füllvorganges.
  • Außerdem tritt gerade bei gefüllten Beuteln der genannten Art infolge des vorliegenden Folienmaterials vor dem Evakuieren und luftdichten Verschließen besonders leicht der Nachteil auf, daß die Beutel zum Zusammenfallen neigen. insbesondere dann, wenn nach dem Füllen noch ein Riitteln vorgenommen werden soll. Es ist daher unvermeidbar, daß eine unerevünschte Faltenbildung auftritt, welche Anlaß für unsaubere und vor allen undichte Verschlüsse ist.
  • Zur Vermeidung der geschilderten Nachteile werden erfindungsgemäß für Hochleistungsmaschinen mit Spitzenleistungen an Arheitsgeschwilldigkeit zum maschinellen Evakuieren und luftdichten Verschließen von gefüllten. insbesondere prismatischen Beuteln aus heißklehenden Filmen, Folien od. dgl., die auf einer eiidlosen Fördervorrichtung einer Füll- und Schließmaschine bekannter Art umlaufenden gefüllten Beutel zunächst auf einer Arbeitsstelle an ihrer Mündung unter Beibehaltung einer im wesentlichen ovalen und bis zum Beutelinhalt durchgehenden Offnung flachgepreßt und heiß vorverklebt, anschließend auf weiteren, einander folgenden Arbeitsstellen mittels eines in die Oeffnung eingeflihrten Saugrohres evakuiert und dann unter teilweisem Herausziehen des Saugrohres unterhalb desselbeii und unmittelhar oberhalb des Beutelinhaltes auf ganzer Breite heiß verklebt, wonach das Saugrohr völlig herausgezogen und der noch unverklebt verlliebene Teil der Beutelmündung an einer weiteren Arbeitsstelle zusammengepreßt und heiß verklebt wird.
  • Vorzugsweise erfolgt das Evakuieren und das anschließende Heißversiegeln der gefüllten Beutel auf dem Wege derselben um die Umlenktrommel bzw. das Umlenkrad der aus einer um mehrere solcher Trommeln oder Räder umlaufenden Förderkette od. dgl. hestehenden Fördereinrichtung.
  • Durch die ertindungsgemäße Vorversiegelung wird der Beutelhals so versteift, daß eine einwandfrei formhaltige und formgerechte Flacbversiegelung bereits vor dem Evakuieren vorliegt und die erwähnten Nachteile mit Sicherheit ausgeschaltet sind. Darüber hinaus ermöglicht die Vorversiegelung die Verringerung der abzudichtenden Flächen an der Beutelmiindung beim Evakuieren. Ferner ist es möglich, für die Bewegung der Preßbacken zur Durchführung der Vorversiegelung geringere Offnungsweiten bzw. t)ffnungswege vorzusehen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch dann und mit hesollders großem Vorteil anwendbar. wenn die Beutel zunächst evakuiert, dann mit einem besonderen Gas. heispielsweise Stickstoff, gefüllt und gegebenenfalls hierauf nochmals evakuiert werden sollen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausftihrungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Gesamtansicht einer Maschine zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens; Fig.2 veranschaulicht das zum Evakuieren der Beutel dienende Saugrohr in der Saugstellullg: Fig. 3 veranschaulicht die iIeißverklehung des evakuierten Beutels bei gleichzeitigem Ausfahren des Saugrohres; Fig. 4 bis 7 sind Darstellungen der einzelnen Faltvorgänge beim Umfalten des flachgedrückten und heißverklebten Verschlußteiles des Beutels, die aller nicht Gegenstand vorliegender Erfindung sind und nur der Erläuterung halber gezeigt und beschrieben werden.
  • Für das vorliegende Ausführungsbeispiel wurde eine Füll- und Schließmaschine 1 mit zentraler nedienung und Überwachung gewählt, deren schrittweise geschaltete und mit Bechern 23 ausgerüstete Fördereinrichtung 2 im wesentlichen die Form eines liegenden »d« aufweist. Die Maschine 1 ist in üblicher Weise mit zwei Fülleinrichtungen F1 und F2 versehen, durch welche die bei der Stelle BZ zugeführten und geöffneten bzw. vorgeformten Beutel 3 gefüllt werden. Die Älündung 19 der gefiillten Beutel 3 wird auf einer weiteren Arbeitsstelle I zwischen zwei beheizten Preßhacken 4 und 5 flachgepreßt und heiß verklebt, wobei gleichzeitig ein Dorn 6 mit vorzugsweise ovalem Querschnitt in die Beutelöffmlng eingeschoben wird. Durch das Einschiehen dieses Dornes 6 und entsprechend Ausführung der Preß,acken 4 und 5 wird erreicht, daß in der flachgepreßten Beutelmündung 19 nach dem Zurückziehen des Dornes 6 eine bis zum Beutelinhalt führende Offnung 7 erhalten bleibt.
  • Am Beginn der Umlenkung der Fördereinrichtung2 um die drehbare Trommel 8 wird auf der Arbeitsstelle II ein Saugrohr 9 in die Öffnung 7 des Beutels eingeführt und der obere Teil der flachgepreßten Beutelmündung 19 zwischen zwei mit Gummiauflagen 10 od. dgl. versehene Backen 11 und 12 gepreßt.
  • Mittels dieser Backen 11 und 12 wird die Öffnung 7 des Beutels 3 gegen das Saugrohr 9 gepreßt und dadurch gegen die Außenluft abgedichtet. Die Gummiauflagen 10 sind zu diesem Zweck mit Mulden 11 a versehen, so daß die Auflagen 10 sich eng an das Saugrohr 9 anlegen. Die im Quersclmitt vorzugsweise flachovalen Saugrohre 9 sind, wie Fig. 2 und 3 zeigen, mittels eines Gestänges 13 senkrecht auf und ab heweglich an der Trommel 8 angeordnet und durch Schläuche 14 und Zuleitungsrohre 22 mit einer nicht dargestellten Saugluftquelle verbunden. Die Steuerung der Saugluft und des Gestänges 13 erfolgt in bekannter Weise über Ventile und Nocken- oder Kurvenscheiben in Abhängigkeit von der Drehung der Trommel 8. Die Preßbacken 11 und 12, die beispielsweise an Schubstangen 20 und 21 angehracht sind, laufen mit der Trommel 8 um und werden gleichfalls durch Kurven- oder Nockenscheil)en gesteuert.
  • Auf seinem weiteren Weg um die Trommel 8 wird der zwischen den Backen 11 und 12 gehaltene Beutel 3 über das Saugrohr 9 evakuiert und erreicht dann die Arbeitsstelle III. An dieser Stelle wird das Saugrohr 9 unter Beibehaltung des Unterdruckes in demselben und bei Aufrechterhaltung des Preßdruckes der Backen 11 und 12 eiii Stück aus dem Beutel 3 herausgezogen und derselbe gleichzeitig knapp über seinem Inhalt mittels der beiden an der Arbeitsstelle III stationär angeordneten Heizbacken 15 und 16 auf seiner ganzen Breite heiß verklebt und damit luftdicht abgeschlossen. Die beiden Backen 15 und 16 legen sich dabei zwischen die Preßbacken 11 und 12 und den Kopfteil des Beutels 3 (Fig. 3).
  • Beim Weitertransport des Beutels 3 von der Arbeitsstelle III, die die letzte Arbeitsstelle an der Umlenktrommel 8 ist. öffnen sich die Backen 11 und 12, und das Saugrohr wird gleichzeitig vollkommen aus dem Beutel 3 herausgezogen.
  • Damit auch der obere Teil der tlachgepreßten ieutelmündung 19, dei ja in seiner Mitte noch nicht verklebt ist, eine durchgehende Heißklebullg erhält, wird die Beutelmündung 19 zwischen zwei an der Arbeitsstelle IV der Maschine angeordnete Heizbacken 17 und 18 gehracht, zwischen denen nochmals eine ergänzende Heißverklebung der noch nicht verklebten Partien der Beutelmündung 19 erfolgt.
  • Die flachgepreßte und verklel>te Beutelmündung 19 (Fig. 4) wird nunmehr auf der Arbeitsstelle V unmittelbar über dem Beutelinhalt in die Waagerechte umgelegt (Fig. 5 und auf der folgenden Arbeitsstelle VI auf beiden Seiten nach einwärts umgefaltet (Fig. 6), so daß die Beutelmündung 19 nur noch die Breite des Beutels aufweist. Auf der Arbeitsstelle VII wird das nach rückwärts überstehende Stück der Bentelmündung 19 einmal um sich selbst auf den Kopf des Beutels 3 umgefaltet (Fig. 7) und auf diesem I>eispielsweise durch Beleimung oder durch Anwendung von Druck unrd Wärme auf einer weiteren Arbeitsstelle angeheftet. Handelt es sich um verhältnismäßig schmale Beutel. so steht die flachgepreßte Beutelmündung 19 dementsprechend weiter über den Beutel hinaus und wird dann entweder abgeschnitten oder unter zweimaligem Umfalten auf den Beutelkopf umgelegt. An Stelle des Anheftens kann auch ein Etikett od. dgl. über den Beutelkopf geklel)t werden, weldles das umgefaltete Ende der Beutelmündung 19 auf dem Beutelkopf festhält.
  • Wie schon erwähnt, eignet sich das erfinduiigsgemäße Verfahren und die zur Ausübung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung nicht nur zum einfachen Evakuieren der Beutel, sondern bieten auch die Möglichkeit, die Beutel zu evakuieren und anschließend mit den Inhalt der Beutel konservierenden Gasen, wie Stickstoff od. dgl., zu füllen oder die Beutel erst zu evakuieren, dann mit einem derartigen Gas zu füllen und anschließend nochmals zu evakuieren. In diesem Falle braucht lediglich das Sangrohr 9 auf seinem Umlauf von der Arbeitsstelle TI bis zur Arheitsstelle III über geeignete Schieber- oder Ventilsteuerorgane abwechselnd mit einer Unter druck- und einer Gasquelle verbunden zu werden.
  • An Stelle der in diesem Ausführungsbeispiel gewählten Maschine mit zentraler Bedienung und Überwachung kann auch jede andere Maschine, deren Fördereinrichtung weinigstens eine Umlenktrommel oder ein Umlenkrad oder ein genügend oft unterteiltes Förderrad aufweist, für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden.
  • PATEXTAXSPRttCHE: 1. Maschinelles Verfahren zum Evakuieren und luftdichten Verschließen von gefüllten insbesondere prismatischen Beuteln aus heißklebenden Filmen, Folien od. dgl., dadurch gekennzeichnet. daß die auf einer endlosen Fördervorrichtung einer Füll- und Scliließmaschine bekannter Art umlaufenden gefüllten Beutel (3) zunächst auf einer Arbeitsstelle (I) an ihrer Miindung (19) unter Beibehaltung einer im wesentlichen ovalen und bis zum Beutelinhalt durchgehenden Öffnung (7) flachgepreßt und heiß vorverklebt, anschließend auf weiteren, einander folgenden Arbeitsstellen (II, III) mittels eines in die Öffnung (7) eingeführten Saugrohres (9) evakuiert und dann unter teilweisem Herausziehen des Saugrohres (9) unterhalb desselben und unillitte}bar oberhalb des Beutelinhaltes auf ganzer Breite heiß verklebt wer- den, wonach das Saugrohr (9) völlig herausgezogen und der noch unverklebt verbliehene Teil der Beutelmündung an einer weiteren Adieitsstelle (1V) zusammengepreßt und heiß verklebt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Evakuieren und das anschließende Heißversiegeln der gefüllten Beutel (3) auf dem Wege derselben um die Umlenktrommel (8) bzw. das Umlenkrad der aus einer um mehrere solcher Trommeln oder Räder umlaufenden Förderkette od. dgl. bestehenden Fördereinrichtung (2) erfolgt.
    3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Anspriichen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. daß zum Einführen in die Mündung der von den Füllstellen (Pl und F2) kommenden Beutel (3) ein im Querschnitt ovaler Dorn (6) und zum Zusammenpressen und Heißverklehen des über den Inhalt des Beutels (3) iibersteheflden Alündungsteiles (19) beiderseits des Dorns zwei beheizte Preßbacken (4 und 5) vorgesehen sind.
    4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einführen in die t)ffnung (7) der teilweise flachgepreßten und verklebten Mündung (19) der Beutel (3) bei Beginn des Umlaufes derselben um die Umlenktrommel (8) der Fördereinrichtung (2) oder beim Umlauf um ein Förderrad jeweils eines der an der Trommel (8) bzw. am Förderrad angeordneten und unter Saugwirkung stehenden. vorzugsweise ovalen Saugrohre (9) vorgesehen und denen zwei mit Gummiauflagen (10) od. dgl. versehene Preßbacken (11 und 12) zugeordnet sind, die sich von heiden Seiten gegen den oberen Teil der Beutelmündung (19) und das Saugrohr (9) legen.
    5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer weiteren am Umlaufweg der Beutel (3) um die Trommel (8) oder ein Förderrad liegenden Arbeitsstelle (III) das Saugrohr (9) aus der Öffnung (7) der Beutelmündung (19) ausfahrbar ist und gleichzeitig zwei dort angeordnete beheizte Preßbacken (15 und 16) zwischen den oberen Preßbacken (11 und 12) und dem Kopfteil des Beutels (3) gegen den unteren. knapp iiber dem Beutel inhalt liegenden Teil der Beutelmündung (19) geführl werden und diesen Teil heiß verkleben.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugrohre (9) mittels Gestänge (13) in senkrechter Richtung beweglich an der Trommel (8) oder am Förderrad angeordnet sind und in Abhängigkeit von der Drehung derselben gesteuert werden.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Sangrohren wirkende Unterdruck in Abhängigkeit voll der Stellung der einzelnen Saugrohre (9) durch Ventile od. dgl. an sich bekannter Art gesteuert wird.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugrohre (9) über von der Trommel (8) oder dem Förderrad gesteuerte Ventile od. dgl. abwechselnd mit Unterdruck und mit einem konservierenden Gas versorgt werden.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßbacken (11 und 12) je paarweise unterhalb der Saugrohre (9) an der Trommel (8) oder am Förderrad angeordnet und an Schubstangen (20 und 21) befestigt sind, die mittels Nocken, Kurvenscheiben od. dgl. in Abhängigkeit von der Drehung der Trommel (8) bzw. des Förderrades gesteuert werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 818 470, 830 475; österreichische Patentschrift Nr. 158 812; USA.-Patentschriften Nr. 2 281187, 2562389, 2630955.
DEH19541A 1954-03-05 1954-03-05 Maschinelles Verfahren und Vorrichtung zum Evakuieren und luftdichten Verschliessen von gefuellten, insbesondere prismatischen Beuteln aus heissklebenden Filmen, Folien od. dgl. Pending DE1037357B (de)

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