Hilfsvorrichtung, um einen oder mehrere kosmetischen oder medizinischen Zwecken dienende Apparate gegenüber dem zu behandelnden Körperteil hin- und herzuführen. Es sind bereits die verschiedensten Vor- richtuno-en zur Behandlung des menschlichen Körpers bekannt, die von Hand, mechanisch oder elektrisch ancetrieben werden und den verschiedensten Zwecken dienen, zum Bei spiel zum Zerstäuben von Flüssigkeiten und Puder, zur Vergasung von Präparaten, zum Ausblasen von kalt-er oder warmer Luft usf. Andere Apparate wirken teils durch mehr oder weniger sanfte Berührung des Körpers,
wie züm Beispiel Diathermie-Apparate, teils auf Abstand, wie zum B--igpiel Bestrahlungs apparate, auf den zu behandelnden Körper ein.
Es sind auch zahlreiche, in das Gebiet der Mechanoth-erapie gehörende Körperbear- beitungsgeräte bekannt, deren Wirksamkeit ausschliesslich auf kräfti-er Berühruno- und t# <B>en</B> Reibung des zu behandelnden Körperteils beruht-, wie insbesondere Massagegeräte. <B>in in</B> Wasch- und Frottiermaschinen oder derglei chen.
Letztere sind in der Re#,el so beschaf- zn fen, dass die zu behandelnde Person unter Einsatz ihres Körpergewichtes ihren ganzen Körper oder nur den zu behandelnden Kör perteil unter Aufwendung eigener Kraft gegen einen für hin- und hergeliende Bewe gung eingerichteten Arbeitskörper der Ma schine anstemmt, um von diesem gewaschen, frottiert oder massiert zu werden.
Die Eriindung bezieht sich auf eine Hilfs- vorriühtung, um einen oder mehrere hin sichtlich Art, Antriebs- und Wirkungsweise beliebig gewählte, kosmetischen oder medi zinischen Zwecken dienen-de, durch eine oder mehrere Kraftquellen bedarfsweise mit Triebkraft speisbare Apparate gegenüber dem zu behandelnden Körperteil unter Wah rung eines Abstandes von diesem, hin- und herzuführen, bei welcher gemäss der Erfin dung ein zur Aufnahme der apparativen Be- handluno,sausrüstuno,
geeignetes Tragorgan das mittelst motorischen Antriebes auf einer zwischen zwei Steuerorganen begrenzten Bahn hin- und hergehende gleichförmige Be wegungen ausführen kann und auf dieser Bahn an einem beliebigen Punkte feststellbar ist, vorhanden ist.
Die Erfindüng soll ermöglichen, die be kannten von Hand aus ad-er maschinell zu betätigenden, auf Berührung oder Reibung de-, lebenden Körpers beruhenden, mehr oder weniger unhygienischen Behandlungsmetho den durch die Methode, -.den Körper, ohne seine Berührung, mit Apparaten zu behan deln, auf hygienische, einwandfreie Art zu ersetzen und die Behandlungsmöglichkeiten bereits bestehender, derartiger Abstandsbe handlung dienender Apparate weiter auszu bauen und ihren Gebrauch bequemer und allgemein zugänglicher zu machen.
Auf der Zeichnung sind zwei beispiels weise Ausführuno-sformen des Erfindungs- gegenstandts nebst Va.rianten dargestellt.
Fig. <B>1</B> ist ein senkrechter Längsschnitt durch das eine Ausführungsbeispiel des Er- finduno-So#eo,enstandes; t> kl M-> Fig. <B>92</B> ist-ein vertikaler Schnitt nach der Linie II-II der Fig. <B>1;
</B> Fig. <B>3</B> zeigt in schematischer Ansielit eine Einstelleinrichtung für ein Steuerorgan-, Fig. 4 zeigteine beispielsweise Apparat- ausrüstung des Trägers; Fig. <B>5</B> ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen Zerstäubungsapparat zur Be handlung des Körpers;
Fig. <B>6</B> veranschaulicht ein weiteres Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des in senkrechtem Längsschnitt nach der Linie A-Bder Fig. <B>7;</B> Fig. <B>7</B> ist ein Vertikalschnitt nach Linie <B>7-7</B> der Fig. <B>6.</B>
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. <B>1</B> und 2,) ist 49 eine wagrecht ange ordnete Säule, an deren einem Ende ein Kasten<B>1</B> mit einem EI-ektromotor '22 vorge sehen ist. An der Säule 49 ist das Tragorgan <B>9</B> hin- und herbeweolich angeordnet, das zur Aufnahme des oder der Behandlungsapparate nebst Zubehör auswebildet ist. Das Trag- tn ZD or,-a,n <B>9</B> erhält seine Bewegung durch eine Schraubenspindel 4-2.
Der Elektromotor 2 dreht seinen Anker stets in der gleichen Drehrichtung und hat auf seiner Achswelle eine Schnecke<B>3,</B> welche in Schneckenräder <B>6</B> und<B>7</B> eingreift, die mit den Zahnrädern <B>27</B> bezw. <B>28</B> durch elektromao-netische Kupp lungen<B>25</B> bezw. <B>26</B> abwechselnd in Eingriff gebracht werden können. Die Zahnräder<B>27</B> und<B>28</B> kämmen mit einem Zahnrad<B>29,</B> auf dessen Achswelle<B>1,15</B> ein Kegelrad<B>57</B> sitzt, das mit einem Kegelrad<B>56</B> auf der Selirau.- benspindel 4-9 in Eingriff steht.
Das Tra-oroan <B>9</B> wird auf der Schrau- n t' benspindel 42 durch Arme 47 mit Ösen 48 getragen, welche um die Spindel 492 greifen. Diese Spindel ist in Lagern 54 und<B>55</B> inner halb der Säule 49 gelagert. Sobald der Motor <B>2</B> in Betrieb gesetzt wird, wird die Schrau benspindel 42 in der einen oder in der andern Richtung gedreht,<B>je</B> nachdem, welche der Kupplungen 25 oder<B>26</B> eingeschaltet ist.
Die Säule 49 besitzt einen Schlitz<B>50</B> (Fig. 2)i durch welchen die Trao-arme 47 für das Trag- or an<B>9</B> hindurchragen und in welchem sie <B>9</B> n bei der Hin- und Herbewegung des Trag- organes <B>9</B> gleiten. Der,Schlitz <B>50</B> wird durch ein über die Rundscheiben<B>51</B> und<B>53</B> ge- leit-etes Band<B>52</B> abgedeckt, mit welchem die Arme 47 verbunden sind, damit der Schlitz ununterbrochen durch das Band geschlossen ist.
Die Drehri-chtung der Schraubenspindel 42 wird durch einstellbare 'Wendeorgane 45, 46 umgekehrt, die mit einem Wendeselia-Iter <B>30</B> zusammen arbeiten, der auf einer der Ösen 48 montiert ist. Die Wendeorgane 45, 46 sind auf Schraubenspindeln 44 bezw. 43 angeordnet und entlang jeder dieser Spindeln unabhängig voneinander einstellbar. Die Ein stellung des Wendeorganes 46 erfolgt durch Drehung der Spindel 43 mit Hilfe eines auf der Achse eines Handrades<B>63</B> sitzenden Ke gelrades<B>60,</B> das mit einem Kegelrad<B>59</B> auf der Spindel 43 im Eingriff steht.
Die Stel- lunc :des '#ÄTenÌeor(#,anes 46 wird auf einer C<B>e5</B> Zeigerplatte<B>65</B> (Fig. <B>1</B> und<B>3)</B> durch einen <B>in</B> C Zeiger<B>110</B> von aussen sichtbar gemacht-, auf der Achse des Zeieers <B>110</B> sitzt ein Schnek- t5 kenrad <B>112,</B> welches in eine Schnecke<B>111</B> auf der Achse 64 eines Keuelrades <B>62</B> ein t' ,greift, welches seinerseits mit einem Kegel- rade <B>61</B> auf der Achse des Handrades<B>63</B> kämmt.
Die Einstellung des andern Wendeorganes 45 erfolo-t durch Drehung der Schrauben spindel 44 mittelst des Handrades<B>72</B> und der Kegelräder<B>66, 67.</B> Der jeweilige :Stand des Wendeor0,ane7, 45 wird durch einen Zeher sichtbar o-emacht, der über der Zeigerplatte <B>70</B> durch die Kegelräder<B>68, 69,</B> Achse<B>71</B> und ein Schneckenrad in uleicher Weise wie der Zei,#er <B>110</B> bewegt wird. Die Einstell einrichtungen für die beiden Wendeorgane sind in Kästen<B>113,</B> 114 untergebracht, wel- ehe durch Deckel<B>73</B> und 74 geschlossen sind.
Die Wendeor-ane 45, 46 können durch die Handräder<B>63, 72</B> so verstellt werden, dass die Umkehrung der Drehrichtung der Schrau- el benspindel 42 bewirkt wird, sobald das Trag organ<B>9</B> die äusserste Linie des jeweils zu behandelnden Körpers bezw. Körperteils er reicht hat.
Dür Elektromotor 2 ist durch eine elektri- sehe Leituno- <B>98</B> mit einem der Pole eines Steckers<B>93</B> verbunden, dessen -anderer Pol durch Leitungen<B>82, 99</B> und<B>86,</B> wobei die Verbinduno, zwischen den beiden letzteren durch einen Schalter<B>79</B> unterbrochen werden kann, an den Motor an-eschlossen ist.
Durch <B>C</B> den Stücker <B>93</B> kann der Motor 2 an das Stromnetz einer zum Beispiel entfernt ge legenen elektrischen Kraftzentrale ange schlossen werden und der Schalter<B>79</B> er- inö-licht es, das Tragorgan<B>9</B> in jeder ge- tn <B>en</B> wünsebten Stellung entweder<B>f</B> estzugtellen oder ununterbrochen hin- und hergehen zu lassen.
Der 'Wendeschalter<B>30</B><I>ist</I> mittelst Lei- tun#(r(#n 40, 41 mit den Spulen der magnetri- sehen Kupplungen<B>'225, 26</B> und mittelst der n Leitung<B>301</B> mit der Leitung<B>82</B> derart ver- t' bunden. dass in dem einen Schalterhebelstande Na de,;
W, en desehalters <B>30</B> die eine Kupplung ,in die Leitun <B><U>89</U></B> und in dem andern Schalt- :n hebelstande 30b die andere Kupplung an die Leitung<B>82</B> angeschlossen ist, wobei die bei- den Kupplungen eine gemeinsame Rück leitung<B>183</B> haben, die durch die Leitung<B>83</B> mit der Leitung<B>98</B> verbunden ist.
Bei der Bewegung des Tragorganes <B>9</B> wird der Schalthebel des Schalters<B>30</B> durch die Wen,deorgane 45 bezw. 46 abwechselnd be tätigt, durch welche der Hebel von der Stel lung 30a in die Stellung 30b und umgekehrt jeweils automatisch umgestellt wird.
Die Vorrichtung (Fig. <B>1)</B> kann mit einem wagrecht, senkrecht oder in einer andern Ri,chtun '-bewegten Tragorgane<B>9</B> verwendet werden. Bei der dargestellten wagrechten Verwendung des Apparates lie,-t die zu be handelnde Person auf einem keinen Teil des Erfindun-so-euenstandes bildenden, nur zu besserem Verständnis abgebildeten Sofa <B>109,</B> das unter oder neben der #TGrrichtung aufgestellt ist, wobei die Vorrichtung an einander gegenüberliegenden Wänden mit- telst Wandplatten<B>75, 76</B> befestigt ist.
Die Vorrichtung kann auch in senkrechter Ver wendung auf dem Fussboden oder an der Decke befestigt werden, wobei das Tragorgan <B>9</B> sich senkrecht hin- und herbewegt.
Fig. 4 zeigt eine beispielsweise Appa rateausrüstung des Tragorganes <B>9,</B> zu dessen <I>in</I><B>in</B> pneumatischen Einzelapparaten hier mehrere Gefässe<B>19</B> (Fig. <B>5)</B> für Flüssigkeit oder ein anderes Material, zum Beispiel Salbe oder Puder, vorgesehen sind, die mit einem Aus- lassröhrehen 20 mit Zerstäuber 21 und<B>je</B> einer Rohrleitung<B>17</B> für Druckluftzufuhr nach dem Innern des Gefässes versehen sind. Zur Regelung der Druckluftzufuhr und des zu zerstäubenden Materials dient ein Hahn <B>18.</B> Zwei Inhalationsapparate sind in Fig. 4 links untereinander ohne Bezugszeiohen dar gestellt.
Alle von dem Tragorgan<B>9</B> getragenen Apparate können unabhängig von der An triebs- und Wirkweise jedes Einzelapparates., mit elektrischer, pneumatischer und/oder an derer Triebkraft mit Hilfe teilweise biegsam ausgebildeter Rohr-, Schlauch- und!oder Kabelleitungen gespeist werden und mit einer oder mehreren in, abseits oder selbst weit entfernt von der Vorrichtung vorhan denen elektrisehen, pneumatischen un(Voder andern Kraftzentralen verbunden sein.
In Fig. <B>1</B> ist- zum Beispiel keine elek trische Kraftzentrale innerhalb der Vorrich tung dargestellt; eine solche ist vielmehr als weit abseite der Vorrichtung vorhanden an genommen und speist ein in der Nähe der Vorrichtung bestehendes Stromnetz, welches in der Zeichnung nicht sichtbar ist. Diese Stromquelle ist über das genannte Stromnetz mit dem elektrischen Antriebsmotor <B>12</B> einer pneumatischen.
Kraftzentrale, dem Motor 2 der Antriebseinrichtung des Trägers<B>9,</B> den Kupplungen<B>25</B> und<B>26</B> durch Wendesclialter <B>30</B> und den elektrischen Apparaten<B>9-3</B> und <B>100</B> der vom Tragorgan<B>9</B> getragenen ap a- ZD <B>C - -</B> p rativen Ausrüstung durch einen Steckkontakt <B>9,3</B> mittelst nur teilweise in der Zeichnung sichtbarer. vom Steekkontakt <B>93</B> abgezweig ter Leitungen verbunden.
In bekannter Weise können mit Hilfe derartiger Abzweigleitun gen nach einem beliebigen Verteilungs- und Schaltse,hema alle genannten in der Zeich nung dargestellten und andere in ihr montier- bare elektrischen Teile, wie zum Beispiel auch Hochfrequenz-Transformatoren usw., mit Strom versorgt werden.
Das in Filo-. <B>1</B> gezeigte -Verteilungs- und Schaltschema ist so ausgebildet, dass es mit Hilfe der von (dem Steckkontakt<B>93</B> mittel bar oder unmittelbar abgezweigten Leitun gen möglich ist, die mit elektrischem Strome Olespeisten Teile der Vorrichtung.
ihrer Art 2, t21 entsprechend, entweder unabhängig vonein ander<B>-</B> Höhensonne<B>23,</B> zum Beispiel durcb einen Schalter<B>80 -</B> oder abhängig voneinan der<B>-</B> wie zum Beispiel die Kupplungen<B>25,
</B> <B>26</B> zugleich mit Motor<B>92</B> durch einen Scha'l- ter <B>79 -</B> oder abhängig vom Antriebe einer zweiten Kraftzentrale <B>-</B> Heizkörper<B>100</B> zu gleich mit Antriebsmotar 12 einer pneumati- scheu Kraftzentrale durch einen Schalter <B>85 -</B> mittelst entsprechender hand- oder fuss- bedienbarer Unterbrechungsorgane zu beherr- sehen.
Ist indessen die Vorrichtung mit einer oder mehreren eigenen, in näherer Entfer- nung undloder in ihr vorhandenen elektri- sehen, pneumatischen oder einer oder meh reren andern Kraftzentralen verbunden.
so können die die einzelnen die Körperbehand lung bewirkenden Distributionsteile der Vor richtung beherrschenden Schaltorgane in zwei Arten von Schaltern verteilt sein, von denen die eine Art dazu dient, den in den Be reich der Vorrichtung einbezogenen Antricb einer Kraftzentrale zu beherrschen, während die andere Art dazu dient, zu den betref fenden genannten Distributionsteilen der Vorrichtung weitere Zufuhr von Energie, welche von dieser selben vorerwähnten<B>je-</B> weils in Tätigkeit versetzten Kraftzentrale, abgegeben wird, zu bewirken bezw. zu un terbrechen, abzusperren oder von ihrer bis- lierigen Bestimmung ab- bezw. umzuleiten.
Aas beispielsweise Veranschaulichung einer derartigen nahe bei oder in der -Vorrich- tun <B>'g</B> befindlielien Kraftzentrale, auch von zwei Arten von Sehaltmitteln sowohl zur Beherrschung ihres Antriebes, als auch zur bedarfsweisen Zu-,<B>Ab-</B> und Umleitung du-r von ihr jeweils abgegebenen Energie ist die pneuma,tische, Kraftzentrale, bestehend au, s Motor 12, Luftkompresson <B>87,</B> Rohr<B>13</B> und Windkessel 14 innerhalb der Vorrichtung in Fig. <B>1</B> abgebildet.
<B>;Z</B> Auch diese, pneumatisehe Kraftzentralia könnte natürlich in beliebiger Entfernang von der Vorrichtung aufgestellt sein, wie zwischendurch und nebenbei zu besserem Verständnis der Erfindung bemerkt wird;
<B>je-</B> doch würde dann das Schalt- und Vertei- luno,ss-chema der von ihr abgegebenen Ener- t' ZD gie im wesentlichen dem hier beispielsweise beschriebenen Schalt- und Verteilunosschema el der durch die als abseits der Vorrichtung vorhanden angenommenen elektrischen Kraft zentrale abgegebenen Energie entsprechen.
Der Windkessel 14 ist mit einem be kannten, in der Zeichnung nicht abgebildeten Sicherheitsventil versehen. In dem Trag organe<B>9</B> in beliebiger Zahl aufstellbare pneu matische Apparate, zum Beispiel nach der Art des in Fig. <B>5</B> dargestellten oder andere, stehen mit dem Windkessel 14 durch Schlauch<B>15,</B> durch ein Sammelrohr<B>16</B> und Abzwei-rohre <B>17</B> (Fi--. <B>5)</B> in Verbindung.
Soll die Vorrichtung benutzt werden, so kann der mit Luftkompressor<B>87</B> gekuppelte Mo tor 12 mittelst Handschalters<B>80</B> betätio,t werden, indem ihm durch die Leitungen<B>83</B> und<B>81,</B> welche letztere mit der Leitung<B>8-)</B> durch Handschalter<B>80</B> verbunden ist, der nöti-e Strom zuoeführt wird. Dieser Schal ter<B>80</B> bewirkt also die Betätigung des Mo tors<B>12</B> und da-durch des Luftkompressors<B>87,</B> so dass die pneumatische Kraftzentrale kon tinuierlich pneumatisehe Energie abgibt.
Diese erzeugte pneumatisehe Energie bezw. Pressluft strömt nun aus dem Luftkompres sor<B>87</B> ständi '- durch die Rohrleitung<B>13</B> nacli dem Windkessel 14 der pneumatischen Kraftzentrale, durch dessen vorerwähntes Sielierheitsventil sie dauernd in die Aussen luft vorläufig abgeblasen wird.
Dadurch aber, dass der Windhessel 14 durch die bieg same Rohrleitun-- <B>15</B> mit dem am Tra-oroan t' ZD <B>en</B> vor(resehenen Sammelrohr<B>16</B> in Verbin- rlinur sieht, von welchem Leitungen<B>17</B> ab- ( ezwei--t sind, die zu Gefässen<B>19</B> führen.
könn(-ii beliebi-- viele Gefässe<B>19</B> am Trag- orvan 1) mit Druakluft versehen werden.
Wenn nämlich eines der Hahnküken der bandbüdienbaren Absperrorgane bezw. Hähne <B>18</B> -eöffnet wird, so wird Druckluft von t11 dem Rohre durch die Abzweigleitung<B>17</B> in (las entsprechende Gefäss<B>19</B> hineinströmen-, hierdurch wird dessen Inhalt unter Druck gesetzt. so dass er durch eine entsprechende Zerstäubungsdüse 21 hindurehgepresst wird. wo er mit Pressluft vermischt in zerstäubtem Zustand auf den zu behandelnden lebenden Körper hinausgeschleudert wird.
Wird darauf Wert crelegt, die jeweills angewandten, mit Gefässen<B>1,9,</B> zum Beispiel vers#ehenen Apparate bei ihrer Abscha-Itung und gleich zeitig mit dieser so zu verschliessen, dass die in genannten Gefässen<B>19</B> enthaltenen Be- handlungSstoffe weder verdampfen noch ihre <B>Z'</B> besonderen Eigenschaften durch dauernde Berühruno, mit der Aussenluft verlieren, so t' kann nuin die Hahnküken der Hähne<B>18</B> mit entsprechenden Bohrungen versehen,
wovon eine die Luftzufuhr durch die Leitung<B>17</B> und eine andere den Auslass des Gefäss inhaltes durch das Rohr 20 beherrscht.
Dadurch, dass das Tragorgan<B>9</B> mittelst Handschalters<B>79</B> in weiter oben beschrie bener Weise entlang seiner Bewegungsbahn bewegbar ist, kann zum Beispiel ein von die- sein Tragorgan getragener Zerstäubungsappa- rat vor oder während seiner durch Schalter <B>80</B> und Hahn<B>18</B> bewerkstelügten Betätigung nach jeder gewünschten Stelle genannter Be- weg-ungsbahn motorisch selbsttätig gebracht und festgeha.-1ten oder kontinuierlieli zwiseheu den Wendeorganen 45 und 46 hin-
und her bewegt werden, ,Sobald aenannter Zerstäubungsapparat durch Offnun-, des Hahnkükens des Hahnes <B>18</B> zur Wirkung gebracht wird, bläst um so viel minder Druekluft aus dem Sicherheits ventil des Windkesselis 14 unbenützt ab, als der betreffende einoeschaltete Zerstäubungs- t' ZD apparat zu seiner Wirkung benötigt.
Nach Schliessung des Hahnes<B>18</B> bläst jedoch die ,gesamte von Luftkompressor<B>87</B> abgegebene Pressluft wiederum aufs Neue unbenützt und kontinuierlich durch besagtes Sicherheits ventil des Windkessels 14 ab. Da nun die Bewegangsgeschwindigkeit des Tragorganes nur sehr gering zu sein braucht,<B>so</B> ist es dur-ch die<B>Ab-</B> und Vm- leitungsmöglichkeit der jeweils kontinuierlich von der pneumatischen Kraftzentrale abgege- ben-en Pressluft leicht möglich,
die Absperr organe<B>18</B> der an dem Tragorgane<B>9</B> vorhan denen pneumatischen Apparate auch während ihrer Fahrt beliebig ein und auszuschalten, ohne dass es nötig ist, den Antriebsmoter 12 genannter pneumatis,cher Kraftzentrale mit telst elektrischen Schalters<B>80</B> oder den An triebsmotor der Antriebsmittel des Trägers <B>9</B> durch elektrischen Schalter<B>79</B> vor Ge brauch eines weiteren beliebigen am Trag- oro-an <B>9</B> befindliehen Apparates jedesmal aus- zusv,
halten. Diese elektrischen Han-dschalier <B>79</B> und<B>80</B> brauchen daher nicht an den orts- festen Teilen der Vorrichtung montiert zu werden, sie können vielmehr auch an dem Tragorgan<B>9</B> vorgesehen werden oder auch als Fussschalter ausgeibildet sein und an einer andern, mit den Füssen bequem erreicl-Lbaren Stelle der Vorrichtung dauernd ortsfest mon tiert werden. Das Gleiche "#ilt von dem Schalter<B>85,</B> auf welchen später noch zu rückgekommen wird.
Durch Hähne<B>18</B> kann jeder Zerstäuber 21 oder jeder andere mit dem Tragorgan <B>9</B> entsprechend verbundene pneumatische<B>Ap-</B> parat gesondert in Tätigkeit gesetzt werden. Vorhandene Druckluft kann also auch, mit- telst Absperrhähnen<B>18</B> zum Beispiel be herrschbar, direkt durch Offnungen 22 (Fig.4) in die Aussenluft gepresst werden, gegebenen falls unter regelbarer in der Zeichnung nicht dargestellter,
an sieh bekannt-er injektor- artiger Ansaugung von Luftder Umgebung-, zwecks Verminderung des Druckes der Press- luft und zur Vermehrung der auszublasenden Luftmenge.
Diese Druckluft, bezw. dieses Gemisch von Druck- und Saugluft, kann entweder in der Temperatur der Umuebu7ao, <B>C></B> ZD oder durch einen, zum Beispiel elektrischen, Heizkörper<B>100</B> erwärmt oder auch durch entsprechende, nicht in der Zeichnung darge stellte Einrichtungen regelbar gekühlt, zum Beispiel mit Hilfe von Alkoholverd,%mpfunu undloder mit andern cra#sförmigeu Behand lungsstoffen, zum Beispiel Sauerstoff, Ozon oder dergleichen vermischt, zur AnwendLing gebracht werden.
Natürlich ist es auch möglich, die Press- luft am Tragorgan<B>9</B> etwa vorhandenen, durch Bedienung von Schaltern<B>80</B> und<B>Ab-</B> sperrorganen<B>18</B> in Tätigkeit versetzba-ren Inhalationsapparaten zuzuführen.
Diese kön nen entweder durch Vernebluno, einer Flüs- sickeit mittelst zuceführter Pressluft wirken c zz oder können ausserdem noch gleichzeitig mit einem an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten, durch hochfrequenten Strom speisbaren Ozonapparat zur Wirkung gebracht werden oder auch mit komprimier tem Sauerstoff oder einem andern Gas auf an sich bekannte Weise betätigt werden.
Iii derartigen Fällen könnten zur jeweiligen gleichzeitigen Einschaltung- mehrerer Arten von Energiekombinationsschalter bezw. mehr- polige Schalter na;ch Art des Schalters<B>85</B> oder irgendwelche andere ähnliche, dein jeweiligen Zweck entsprechende Schalt- und Absperrorgane verwendet> werden.
Auch am Tragorgan<B>9</B> montierbare Puder- blasapparate oder gegebenenfalls mit einem Heizkörper ausgestattete und mit Salbe<U>ge-</U> füllte Gefässe<B>19</B> (Fio-. 4) entsprechender Apparate können gleichzeitig und/oder nach einander aus einer oder mehreren mit der Vorrichtung mittelbar un#d/oder unmittelbar verbundenen elektrischen, pneumatischen und,'ader andern Kraftquellen mit entspre- eliender Energie gespeist und durch entspre chend ausgebildete,
handbedienbare Schalt- bezw. Unterbrechunosor-ane beherrscht wer den.
Auch ausschliesslich mit elektrischem Strom gespeiste Apparate können am Trag organ<B>9</B> vorgesehen sein, gegebenenfalls linter Zwisch-erischaltung eines Transformators, mit hochfrequenteni Strom gespeiste wie die in Fig. 4 abgebildete künstliche Höhensonne<B>23</B> zur ultravialetten Bestrahluno, lebender Kör per oder auch in der Zeichnung nicht dar gestellte an sich bekannte Hoehfrequenzappi-t- rate zur Entfernung von Würzen und Hüh neraugen mittemIst kalter,
aus Funken ge bildeter Strahlenentladung der Elektrode des Apparates -ete.
Die die Betätigung der Apparate gemein schaftlich und/od#er einzeln beherrschenden Schalt- bezw. Absperrorgane müssen hand- oder fussbedienbare und nicht automatisch bediente Organe sein, falls Lind insoweit die vorhandene apparative Ausrüstung des Trag- organes <B>9</B> unabhängig von den dieses Trag organ bewegenden Antriebsmitteln regelbar sein<B>soll.</B>
Das Ausführungsbeispiel der Fig. <B>1.</B> und 4 veranschaulicht daher auch eine, Vorrieh- tun#g, bei welcher einerseits die Ein- und Ausschaltunc der Antriebseinrichtunt)- und C n Antriebsmittel zur Bewegung oder Feststel- lun-, des Tra,--or-anes <B>9</B> und anderseits die Ein- und Aussehaltun-,
voroesehener Einzel- a pparate dureh handbedienbare Schalt- und/oder Absperrorgane unabhängig vonein- awler erfolgt.
Weitere Schaltmö-,lichkeiten, aueli etwa ,iiitomati-;ehe, bei dem Ge--enstande (ler Er findung-, entsprechend den beabsichtigten Be- liandlun"-sz-w#ecl,:en, in der Konstruktion zu berücksiehti-,en, C er,reben sich aus Vor--esa-,- lem von selbst.
Was die inotorisehe Antriebseinrichtinig C, bezw. die Antriebsmittel, aber -auch die Füh- rim-smittel des Traooroanes <B>9</B> anbetrifft, so ist die Ausbildung dieser Teile keineswegs ,
nif die in Fi--. <B>1</B> veranschaulichte Form be- sehränIzt. Statt der darcestellten Antriebs- mid Führungsschraubenspindel 4'-) zur Be- #v(-,
tiii"- -des Tra--or-anes <B>9</B> könnte dessen Be- t' <B>M</B> Zn el wegung und Führun(T auch auf jede andere el <I>n</I> in aii sieh bekannte Weise erfolgen, zum Bei spiel, nach der Art einer Aufzugskabine, oder mittelst eines Zahnstangentriebes u3w., vorausgesetzt, dass diese Bewegungsmittel reservierbar sind und motori#sch angetrieben werden können.
Darum ist es auch für die Erfindun-, als solche und an sieh völlig be- Ianglos, ob die Wendeorgane<B>30,</B> 45, 46 und die ir"endwie -,earteten Antriebs- und Füh- en <B>Zn</B> run--smittel des Tragorganes<B>9</B> in einer Säule t' <B>Z,
</B> Zn <B>49</B> oder in einem sonst irgendwie anders äus- #'.ebildeten Schutzgehäuse angeordnet sind iind dass um dieses herum das Tragorgan<B>9</B> ciltlang gleiten kann.
Das Tragorpini <B>9</B> kann I tD t' vielmehr auch n#ebst allen oder vielen an dern Teilen der Vorrichtung gleieh gut inner halb eines mit einem Schlitz oder mit ineh- reren Schlitzen versehenen, beliebio, als Säule <B>19</B> oder sonstwie geformten Schutzgelläuse <B>Z,</B> Illeitend an--eordnet sein,
durch welche Schlitze hindurch die vom Tra-,or--an <B>9</B> ue- t' # n <B>1</B> ra-,ene B(-,hindluiio,sa.usrüstiin-# wirken kann.
Bei einer derarti-,en Ausführungsform Cles Gregenstandes der Erfindun- ist es natürlich völli-, belan--los, ob Arme 47 mittelst Osen Itg das Traworgan <B>9</B> mit einem beliebi-, rc- t' t-, t' wählten Antriebsmittel verbinden, und ebenso unerheblich,
ob an derartigen Armen und Ösen des Tragorgalies <B>9</B> die Befestigung des Wendeorganes<B>30</B> vorgenommen wird. Worauf es diesbezüglich<U>ankommt,</U> ist nur, dass auf irgend eine an sich bekannte Art an irgend einer zweckmässigen Stelle des Tragorganes<B>9</B> ein oder zwei Wendeorgane <B>30</B> so angebracht sind, dass sie mit diesem stets mitbewegt werden und dass das Trag organ<B>9</B> dureli an sich bekannte reversier- bare Antriebsmittel beliebiger Art,
auf wel- ehe motorische Bewegungsenergie übertragen t' n werden kann, auf eine der Art der gewähl ten Antriebsmittel entsprechende beliebige Weise mit Letztgenannten verbunden ist. Auch könnte die Vorrichtung hinsichtlich ihrer motorischen Antriebe und damit zusam menhängender Teile anders und vereinfacht ausgebildet sein. So zum Beiepiel in Fällen, in denen elektrische Energie in der Vorrich tung nicht erforderlich, nicht gewünscht oder nicht erhältlich ist, könnte der Motor 2 ein Pressluftmotor oder anderer Motor sein.
Auch könnte in andern Fällen statt eines mit Um- kehrvorgelege versehenen Elektromotors 2 unter Fortla;ssung dieses Vorgeleges ein Wend#epolmotor 2 verwendet werden, dessen Pole jeweils durch ein oder zwei am Trag organ<B>9</B> vorgesehene, als Podumselialter aus gebildete Auslöseorgane <B>30</B> bellufs Reversie- rung der Antriebsmittel des Tragorganes<B>9</B> durch diesen während seiner Bewegung mit Hilfe in seiner Bewegungsbahn angeordneter entsprechender Anschläge jeweils automa tisch umgeschaltet würden.
Auch die Aufstelluno, cewisser Teile der t' e_I apparativen Behandlungsausrüstung ist nicht auf das Trauoraan <B>9</B> beschränkt:
schwere n el Sauerstoffbomben, Ozonblaseappa#rate oder dergleichen können irgend wo in der Vorrieh- tung auch stationär montiert und mit Hilfe eines entsprechenden Schlauches oder Roh res so mit dem Tragorgane<B>9</B> verbunden sein, dass nur ihre Mundstücke -durch genanntes Tragorgan entsprechend hin- Lind herbewegt und an irgend einem Punkte der Bewegung3- tD balin des Tragorganes f estgestellt werden können.
Anderseits brauchen auch die Bedienunos- organe der Behandlungsapparate nicht an dem Tragorgan<B>9</B> montiert zu werden, ins besondere zum Beispiel auch nicht diejenigen pneumatiselier Apparate, falls jeder einzelne derartige Apparat mittpl.st einer besonderen biegsamen Pressluftleitung <B>15</B> mit deinWind- kessel 14 verbunden wird, welche Leitungen durch zum Beispiel am Schutzgehäuse<B>1</B> mon tierte Bedienungsorgane <B>18</B> beherrscht wer den.
Auch die Einrichtung zur Verstellung und Festhaltung der Wendeorgane 45 und.'oder 46 braucht nicht mit Hilfe von Spindeln 4-4 und,,oder 43 zu erfolgen. Auch jede andere Einstell- und Festhailtungsein- riehtung ist verwendbar, mit deren Hilfe un abhängig von der das Trao-organ <B>9</B> bewegen den Antriebseinrichtiing nach Belieben ein von irgend einem Transportmittel getragenes Wendeor-an, unabhängie, von der Ortsfestio,
- keit oder Verstellbarkeit eines andern Wende- organes, in der Bewegungsbahn des Trag organes<B>9</B> beliebig mittelst hand-mechanischer Beweo-ung, bedienbarer, entsprechender, das Wendeorgan tragender Transportmittel gleichzeitig mit einem seinem jeweiligen Stand entsprechend erkennbar oder sichtbar m'aehenden Organe, zum Beispiel durch Kupplung entsprechender Teile beider Ein- riehtungen, verstellt und durch, bei Aufhören der Verstellbewegung automatisch wirkende,
Festhaltungsmittel jeweils festgehalten oder in diese Bewegungsbahn an beliebigen Stel len derselben entsprechend hinein- und her ausgebracht und auch festgehalten werden kann.
In der Ausführungsform gemäss Fig. <B>6</B> <B>in</B> tn und<B>7</B> sind der Antriebsmotor 2, Luftgebläse <B>87</B> und Motor 12 in dem Tragorgan<B>9</B> ein gebaut, welches sieh an einer Zahnstange<B>77</B> entlang hin- und herbewegt mittelst eines Zahnrades<B>78,</B> das in der einen oder andern Richtung durch den Motor 2 gedreht wird. Die Einrichtung ist sonst die gleiche wie bei der Ausführungsform nach den Fig. <B>1</B> bis 3# t3 so dass sich eine nähere Erläuterung dieser Ausführun-Sform erübri-,t.
t' t' Die Wirkweise der in Fig. <B>1</B> dargestell- tD tün Vorrichtung ist folgende- Die zu behandeln-de, auf,dem nicht zu der Vorrichtung gehörigen Sofa<B>109</B> ruhende Per- C ZD son will zum Beispiel inhalieren.
Angenom men wird, dass die Wendeorgane 45 und 46 sich zur Zeit an den in Fic. <B>1</B> daraestellteii ZD 22 Punkten befinden und das Tragorgan<B>9</B> an der in der Zeichnung veranschaulichten Stelle seiner Bewegungsbahn festgestellt ist. Durch Umdrehung des Hebels des Sehalters<B>79</B> setzt die Person Idas Tragorgan<B>9</B> in Bewegung, bis das Mundstück eines der vom Träger organ getragenen Inhalationsapparates vor C e2 ihrer Nase steht.
Unmittelbar dreht sie den Schalter<B>79</B> ab und Schalter<B>80</B> an, welcher .die pneumatische Kraftzentrale 12,<B>87, 13,</B> 14 zur Wirkung bringt, und öffnet südann das Absperrorgan<B>18.</B> Ohne weiteres erit- strömt dem Inhalationsapparate die in seinem Behälter<B>19</B> durch die zugeführte Pressluft entsprechend vernebelte Inhalationsflüssigkeit. .\'ach genügender Einatmung des Nebels wird das Absperrorga n<B>1, 8</B> wieder mit der Hand ge schlossen.
Die betreffen-de Person will nun zum Bei spiel ihren Rücken nebst Gesäss mit Toilette- essig bespritzen. Sie verstellt zu diesem Zwecke durch entsprechende Umdrehung der Handräder<B>63</B> und<B>72</B> die Wendeorgane 45 und 46 so, dass,die Entfernungdieser beiden Wendeorgane voneinander dem Längenmusse der zu behandelnden Körperfläche entspricht, und brinat diese ihre Körperfläche durch Einnahme einer entsprechenden Lage in Übereinstimmunu mit der Länge der einge stellten Laufbahn des Tragorganes<B>9.</B> Da die pneumatische Kraftzentrale noch stets in Tä tigkeit ist.
so entweicht seit der Schliessung des Absperrorganes<B>18</B> des zuvor benutzten Inhalationsapparates die abgegebene pneu- matisehe Enereie inzwischen durch das Si cherheitsventil des Windkessels 14 völlig unbenützt.
Jetzt wird der Schalter<B>79</B> an- geidreht und das Tragorgan<B>9</B> setzt sich in lano-same Bewe--uno-. Sobald die auf dem c en in Sofa liegende Person das Absperrorggan, <B>18</B> eines,am Trauor--an <B>9</B> befindli-chen Toiletten- C el Essigzerstäubers gemäss Fig. <B>5</B> bequem von ihrem Liegeplatze aus erreichen kann, öffnet sie dieses Organ und dreht Rücken und Ge säss nach der Seite der Vorrichtun-, hin.
Da durch, dass das Tragorgan mit dem nunmehr betätigten Essigzerstäuber der Fig. <B>5</B> dauernd zwischen den entsprechend eingestellten Wendeorganen 45 und 46 hin- und herfährt, können besao-te Körperteile beliebig lange der Zerstäubungsbehandlung ausgesetzt wer den.
Nun wird, um die Behandlung zu b#e- enden, durch Schaltung von Absperrorgan<B>1.8</B> der Zerstäuber gemäss Fig. <B>5</B> abgesperrt, durch Schaltung von Schalter<B>79</B> der Motor 2 aus--eschaltet und gleichzeitig die Übertra- M ,-ung, weiterer motorischer Bewegungsenergie <B><I>,</I></B><I> n</I> auf die Antriebsspindel 429 des Trag-organes <B>9</B> durch Ei ntkupplung der Kupplungshälften fler Kupplungen<B>25</B> und<B>26</B> unterbrochen und ,
#ehliesslich durch Schaltung des Schalters<B>80</B> der Antriebsmotor 12 der pneumatisehen Xraftzentrale <B>12), 87, 13,</B> 14 ausser Tätig-keit -esetzt. In welcher Reihenfolge die-se"Ab- ,schaltnilo-en erfolgen, ist völlig gleiehgültig.
t-, t# kl n Weitere Beispiele von Behandlungsmög- in <B>en</B> lichkeiten sind beliebig denkbar.
Durch in heliebürer Reihenfolge vorgenommene oder n (r1eichzeitige Zufuhr beliebiger Energie be hufs entsprechender Betätigung ganz ver schiedener an, auf oder in dem beliebi-, be- we-baren oder feststellbaren Tragorgan<B>9</B> vor- (resehener Apparate ist es durch Hand- und/oder Fussbedienung der Sühaltmittel mö--lich# dass ein im Bereiche der Verteiler der genannten Apparate befindlicher leben der Körper durch
Einnahme einer entspre chenden Stellung, unabhängig von seiner Grösse und seinem Umfang, ohne sein Körper gewicht oder eigene Kraft zur Geltung zu bringen, auf jeweils entsprechend zweck- mässi#,e Weise und mit jeweils entsprechen den Mitteln überall -,leich ",ut und während t' <B><I>kn</I></B> beliebiger Dauer von allen Seiten, vom Kopf- n haar bis unter die Fusssohlen, einschliesslich aller mit der Aussenluft in Verbindung ste henden Kür erhöhlen,
gleichmässig und ull- p zn unterbrochen auf schnelle, hygienische Weise ohne fremde Hilfe<B>-</B> je nach Erfordernis<B>--</B> elektrotherapeutischer, mediziniseher und/oder kosmetischer wahlweiser Teil- und Gesamt behandlung unterworfen werden kann.
Auch können, mit menschlichem Bei- stande mit Hilfe der Vorrichtuno, selbst tie rische Körper, zum Beispiel in einem Käfig entsprechend untergebracht, in den Behand lungskreis der Vorrichtung gestellt und gründlich desinfizierend usw. auf bequeme Art behandelt wer-den.