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DE957025C - Verfahren zur Herstellung mehreckiger, insbesondere rechteckiger Deckel mit einem den Rand des zu verschliessenden Behaelters uebergreifenden Stehrand bzw. Stehrand mit Uschlag - Google Patents

Verfahren zur Herstellung mehreckiger, insbesondere rechteckiger Deckel mit einem den Rand des zu verschliessenden Behaelters uebergreifenden Stehrand bzw. Stehrand mit Uschlag

Info

Publication number
DE957025C
DE957025C DEM20021A DEM0020021A DE957025C DE 957025 C DE957025 C DE 957025C DE M20021 A DEM20021 A DE M20021A DE M0020021 A DEM0020021 A DE M0020021A DE 957025 C DE957025 C DE 957025C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
flaps
incision
blank
corner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM20021A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MATTHES FISCHER WERKE
Original Assignee
MATTHES FISCHER WERKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MATTHES FISCHER WERKE filed Critical MATTHES FISCHER WERKE
Priority to DEM20021A priority Critical patent/DE957025C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE957025C publication Critical patent/DE957025C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/44Making closures, e.g. caps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 31. JANUAR 1957
M 20021Ib/7c
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen mehreckiger, insbesondere rechteckiger Deckel mit einem den.Rand des zu verschließenden Behälters übergreifenden Stehrand bzw. Stehrand mit Umschlag, bei welchem die Ecken des Zuschnitts auf eine der Höhe des zu bildenden Randes gleiche. Tiefe ausgeschnitten und die Eckenfugen durch Umlegen von Randteilen unterschiedlicher Größe am Eckenausschnitt geschlossen werden.
In der Regel weisen die bekannten mehreckigen Deckel mit einem den Rand des zu verschließenden Behälters übergreifenden Stehrand offene Ecken auf, da der Stehrand durch Abwinkein entsprechender Randstreifen eines Deckelzuschnitts gebildet ist, wobei die Ecken des Zuschnitts zwecks Ermöglichung des Abwinkeins rechteckig bis auf eine durch die Randhohe bestimmte Tiefe ausgeschnitten sind. Sollen die Ecken geschlossen sein, so werden in den Eckkanten des Randes die aneinanderstoßenden Höhenränder der Randstreifen miteinander verlötet. Eih solcher Eckenverschluß des Randes ist. unvollkommen und auch nicht dauerhaft.
Die Bildung von Blechdosenkörpern ohne Lötung mit abgedeckten Eckenfugen ist bereits bekannt. Bei diesen Dosenkörpern liegen abgewinkelte Randteile des Eckenausschnitts des Zuschnitt: zweier sich gegenüberliegender Stehränder an der Innenseite der beiden anderen sich gegenüberliegenden Stehränder an, während größere abgewinkelte Randteile des Eckenausschnitts des Zuschnitts an letztgenannten Stehrändern an der ίο Außenseite der erstgenannten Stehränder anliegen. Ein schmaler äußerer Randstreifen des Zuschnitts ist auf die Innenseite der Stehränder umgeschlagen und überdeckt die auf der Innenseite liegenden Randteile des Eckenausschnitts. Die Eckenfugen sind bei diesem Dosenkörper zwar überdeckt, jedoch nicht vollständig dicht verschlossen. Außerdem ist zum Zusammenfügen der Ecken der schmale, nach innen umzulegende Randstreifen unbedingt erforderlich, um zu verhindern, daß sich die Stehränder beim Gebrauch ohne weiteres zurückwinkeln lassen. Der unbedingt notwendige Randstreifen stellt einen nicht unerheblichen zusätzlichen Werkstoffaufwand dar. Die Bildung glatter Randinnenflächen ist nur möglich, wenn der auf die Innenseite umzulegende Randstreifen des Zuschnitts die gleiche Höhe wie die Ränder hat.
Bei einem anderen Dosenkörper sind die Ecken des Zuschnitts lediglich auf zwei sich gegenüberliegenden Seiten gleichlaufend zu den beiden anderen sich gegenüberliegenden Seiten auf eine der Höhe des Randes gleiche Tiefe eingeschnitten. Die so entstehenden Lappen sind um ihre Diagonale gefaltet und dann auf die Außenseite der von ihnen getrennten Randstreifen nach deren Abwinklung zum Rand umgelegt. Sie ergeben weder zusammenhaltende noch dichte Eckkanten.
Nach der Erfindung werden die Ecken des Zuschnitts mit zweckmäßig kurvenförmigen Begrenzungslinien und unter Abschrägen des an die Einschnitte angrenzenden Außenrandes auf eine etwa der Randhöhe entsprechende Länge zum Eckpunkt hin schwalbenschwanzförmig eingeschnitten, die kleineren Einschnittslappen nach der Deckelaußenseite und anschließend die den Rand ergebenden Randstreifen des Zuschnitts abgewinkelt und hiernach die kleineren abgewinkelten Einschnittslappen und die größeren Einschnittslappen so auf die Außenseite des die kleineren Einschnittslappen aufweisenden Randstreifens umgelegt, daß die größeren Einschnittslappen die umgelegten kleineren Einschnittslappen sowohl über- als auch untergreifen. Hierdurch ergeben sich ohne zusätzlichen Materialaufwand aus dem sonst dem Eckenausschnitt zum Opfer fallenden Werkstoff dicht zusammengefügte Eckkanten am Deckel, wobei die Stehränder des Deckels auch ohne Umschlag in ihrer ganzen Höhe auf der Innenseite glatt sind, so daß sich der Deckel ohne Randumschlag als dicht schließendes Verschlußelement verwenden läßt. Durch die Kurvenform der Einschnittsbegrenzungen kann der Eckkantenverschluß mit vollkommener Dichtheit ohne störende Mehrfachlage im Eckpunkt an der Deckelfläche beginnen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Abb. ι zeigt den Ausgangszuschnitt des Deckels im Grundriß;
Abb. 2 bis 9 verdeutlichen die einzelnen Verfahrensstufen ;
Abb. 10 gibt den fertigen Deckel von der Innenseite gesehen in perspektivischer Darstellung wieder.
Gemäß Abb. 1 weist der Zuschnitt 1 an den Ecken schwalbenschwanzförmige Einschnitte 2 auf, deren Begrenzungslinien 3 kurvenförmig sind. Die Tiefe der Einschnitte entspricht der Höhe des zu bildenden Randes 4. Der an die Einschnitte angrenzende Außenrand des Zuschnitts ist auf eine etwa der Randhöhe entsprechende Länge 7 nach dem Eckpunkt zu abgeschrägt. Die Einschnittslappen 5 sind größer als die Einschnittslappen 6. Die Umschlaglinien für die den Deckelrand ergebenden Randstreifen 8 des Zuschnitts sind in Abb. ι gestrichelt angedeutet.
Nach Vornahme der Einschnitte werden die kleineren Einschnittslappen 6 auf die Außenseite der den Rand ergebenden Randstreifen 8 des Zuschnitts abgewinkelt,' wie es Abb. 2 und 3 erkennen lassen. Anschließend werden die Randstreifen 8 entsprechend Abb. 4 bis 6 abgewinkelt. Nach dieser Abwickelung erfolgt das Umlegen der kleineren abgewinkelten Einschnittslappen 6 und der größeren Einschnittslappen 5 auf die die kleineren Einschnittslappen aufweisenden Randstreifen derart, daß die größeren Einschnittslappen 5 die umgelegten kleineren Einschnittslappen 6 sowohl über- als auch untergreifen. Abb. 8 und 9 verdeutlichen dies.
Aus Abb. 10 ist der fertige Deckel, von der Innenseite gesehen, ersichtlich.
Die Erfindung kann auch, bei Deckeln Anwendung finden, deren Stehrand einen Umschlag aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    Verfahren zum Herstellen mehreckiger, insbesondere rechteckiger Deckel mit einem den Rand des zu verschließenden Behälters über- no greifenden Stehrand der auch einen Umschlag aufweisen kann, bei welchem die Ecken -des Zuschnitts auf eine der Höhe des zu bildenden Randes gleiche Tiefe ausgeschnitten und die Eckenfugen durch Umlegen von Randteilen unterschiedlicher Größe an den Eckenausschnitten geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken des Zuschnitts (1) mit zweckmäßig kurvenförmigen Begrenzungslinien (3) und unter Abschrägen des an die Einschnitte angrenzenden Außenrandes auf eine etwa der Randhöhe entsprechende Länge (7) zum Eckpunkt hin schwalbenschwanzförmig (2) eingeschnitten, die kleineren Einschnittslappen (6) nach der Deckelaußenseite und anschließend die den Rand ergebenden Randstreifen (8) des
    Zuschnitts abgewinkelt und hiernach die kleineren abgewinkelten Einschnittslappen (6) und die größeren Einschnittslappen (5) so auf die Außenseite des die kleineren Einschnittslappen aufweisenden Randstreifens umgelegt werden, daß die größeren Einschnittslappen (5) die umgelegten kleineren Einschnittslappen (6) sowohl über- als auch untergreifen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 40 382; britische Patentschrift Nr. 101 058.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 577/110 7.56 (609 777 1.57)
DEM20021A 1953-09-13 1953-09-13 Verfahren zur Herstellung mehreckiger, insbesondere rechteckiger Deckel mit einem den Rand des zu verschliessenden Behaelters uebergreifenden Stehrand bzw. Stehrand mit Uschlag Expired DE957025C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
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DEM20021A Expired DE957025C (de) 1953-09-13 1953-09-13 Verfahren zur Herstellung mehreckiger, insbesondere rechteckiger Deckel mit einem den Rand des zu verschliessenden Behaelters uebergreifenden Stehrand bzw. Stehrand mit Uschlag

Country Status (1)

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DE (1) DE957025C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4029946A1 (de) * 1990-09-21 1992-03-26 Miele & Cie Kastenfoermiges blechteil in form eines gehaeusedeckels oder einer gehaeusewand

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE40382C (de) * herm. buchholtz in Aubach bei Neuwied Stanzvorrichtung zur Herstellung von Blechdosenkörpern ohne Löthung
GB101058A (en) * 1916-03-15 1916-08-10 Virginio Guadagnini Improvements in Blanks for the Manufacture of Sheet Iron Packing Cases.

Patent Citations (2)

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DE40382C (de) * herm. buchholtz in Aubach bei Neuwied Stanzvorrichtung zur Herstellung von Blechdosenkörpern ohne Löthung
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DE4029946A1 (de) * 1990-09-21 1992-03-26 Miele & Cie Kastenfoermiges blechteil in form eines gehaeusedeckels oder einer gehaeusewand
DE4029946C2 (de) * 1990-09-21 1999-09-23 Miele & Cie Kastenförmiges Blechteil in Form eines Gehäusedeckels oder einer Gehäusewand

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