DE872515C - Faksimile-Schreiber fuer Schriftzeichenuebertragung mit baulicher Vereinigung des Schreibsystems, des Antriebsmotors und des fuer den Betrieb des Schreibsystems erforderlichen Verstaerkers - Google Patents
Faksimile-Schreiber fuer Schriftzeichenuebertragung mit baulicher Vereinigung des Schreibsystems, des Antriebsmotors und des fuer den Betrieb des Schreibsystems erforderlichen VerstaerkersInfo
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- DE872515C DE872515C DEH2288A DEH0002288A DE872515C DE 872515 C DE872515 C DE 872515C DE H2288 A DEH2288 A DE H2288A DE H0002288 A DEH0002288 A DE H0002288A DE 872515 C DE872515 C DE 872515C
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L21/00—Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems
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Description
- Faksimile-Schreiber für Schriftzeichenübertragung mit baulicher Vereinigung des Schreibsystems, des Antriebsmotors und des für den Betrieb des Schreibsystems erforderlichen Verstärkers Die Erfindung bezieht sich auf Faksimile-Schreiber für Schriftzeichenübertragung; die mit bildpu.ndctartiger Zerlegung der einzelnen Schriftzeichen arbeiten und in der Form der sogenannten Hellschreiber in großem Umfang Eingang in die Praxis gefunden 'haben. Da die Schriftgüte bei der Aufzeichnung durch den Schreiber von der genauen Einhaltung einer bestimmten Drehzahl entscheidend abhängt, wird als Antriebsmotor ein Motor mit hochwertiger elektrischer Regelung verwendet, durch die die erforderliche Drehzahlkonstanz und -genauigkeit gewährleistet ist.
- Eine bekannte Ausführungsform vereinigt als sogenannter Feldschreiber den Empfangsschreiber mit dem durch Tasten oder Lochstreifen gesteuerten, die Schriftzeichenimpulse erzeugenden Geber und enthält zugleich den für den Betrieb des Schreibsystems erforderlichen Vor- und Endverstärker, den die tonfrequente Sendespannung erzeugenden Röhrensummer und die mit dem Fliehkraftkontaktregler des Antriebsmotors zusammenwirkende Reglerröhre. Der Antriebsmotor ist außerdem als Motorgenerator zur Erzeugung der Anodenspannung ausgebildet.
- Die Erfindung setzt sich die neue Aufgabe, das Schreibsystem mit dem Antriebsmotor und dem gesamten Empfangsverstärker zu einem einheitlichen transportablen Gerät zu vereinigen. Bei Verwendung des bisher üblichen geregelten. Motors würde jedoch eine solche räumliche Vereinigung des Hellschreibers mit dem Empfangsverstärker einen großen räumlichen und technischen:Aufwand bedeuten, weil .der elektrisch geregelte Motor nicht nur für sich allein bereits einen verhältnismä@ß@ig großen Raum einnimmt, sondern außerdem. den Nachteil hat, mit einer erheblichen Funkenbildung zu arbeiten. Aus diesem Grunde mußten schon die bekannten Schreiberänördnun@gen, bei denen der gegen Funkenstörungen empfindliche Teil' des Empfangsverstärkers in einem getrennten Gerät untergebracht war, mit .besonderen Entstörun:gsmnitteln versehen werden. Eine räumliche Vereinigung der Schreiberanordnung mit dem Empfangsverstärker würde bei der bisher üblichen Bauart noch umfangreichere Entstörungsmaßnahmen erforderlich machen, die den Plan der Schaffung eines transportablen Gerätes scheitern. lassen.
- Gemäß der Erfindung wird die angedeutet--, Aufgabe dadurch gelöst, däß mit dem Schreibsystem, dem Antriebsmotor und dem für den Betrieb des Schreibsystems erforderlichen Verstärker auch der gegen Funkenstörungen empfindliche Teil des Empfangsverstärkers zu einem einheitlichen Bauteil mit zweckmäßig gemeinsamem Gehäuse vereinigt und zur Vermeidung störender Beeinflussun, gen des Empfangsverstärkers bei gleichzeitiger Gewichts- und Raumeinsparung an Stelle eines elektrisch geregelten Motors ein hinsichtlich der Drehzahlkonstanz und -genauigkeit gleichwertiger mechanisch geregelter Motor nach Art der an sich bekannten Plattenspielermo-toren als Antriebsmotor verwendet ist. Hierdurch wird der Aufwand an Entstörungsmitteln auf ein Minimum herabgesetzt.
- Die Verwendung mechanisch geregelter Motoren für den, Antrieb von Telegrafenapparaten ist aus der Entwicklungszeit der Telegrafentechnik bekannt. Die Qualität der Regler war gering, genügte aber den damaligen Ansprüchen. Die ständig wachsenden Anforderungen an die Genauigkeit und Konstanz der Drehzahlregelung führt im Laufe der Weiterentwicklung zwangsläufig zur Anwendung von Antriebsmotoren mit elektrischer Regelung. Es bestand infolgedessen auch für Hellschreiber bisher das Vorurteil, daß nur durch einen elektrisch geregelten Motor ein befriedigender Antrieb mit ausreichend konstanter und definierter Geschwindigkeit möglich sei. Man hat daher -nur für Übungsschreiber, bei denen es auf besondere Genauigkeit und Konstanz der Geschwindigkeit nicht änIeam und bei denen auch kein Entstörungsproblem vorlag; Plattenspfelerrnotoren, verwendet. Die der Erfindung zugrunde liegenden Versuche haben jedoch das überraschende Ergebnis beliefert, daß ein normaler mechanisch .gerebelter Plattenspielermotor für den betriebsmäßiigen Antrieb von Hellschreibern ausreicht. Durch die Anwendung derartiger mechanisch -geregelter Motoren wird über den geschilderten Vorteil der Störfreiheit hinaus noch erreicht, daß der Motor erheblich billiger als der bisher verwendete elelttrisch geregelte Motor ist und außerdem weniger Raum beansprucht. Dies ist von. besonderer Wichtigkeit für den Zusammenbau des Hellschreibers mit dem Empfangsverstärker zu einem transportablen Gerät.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Schreihers gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. i ist eine Vorderansicht, während Fig. a .eine Ansicht von oben darstellt. Die Bezugszeichen sind 'in beiden Figuren,die gleichen.
- Das gemeinsame Gehäuse der Hellschreiberanordnung gemäß der Erfindung ist mit i bezeichnet. Fig. a läßt erkennen, daß dieses Gehäuse auf der Vorderseite eine Öffnung :2 besitzt, in die der gesamte mechanische Teil des Hellschreibers als Ganzes einschiebbar ist. Der elektrische Teil des Empfangsverstärkers wird dagegen an der Rückseite 3 in das Gehäuse i eingeschoben. Beide Teile werden vor dem Zusammenbau einzeln fertigmontiert.
- Mit 4 ist ein Lautsprecher bezeichnet, von dem in der Zeichnung nur der Membrankorb und das Magnetsystem angedeutet sind. Der Lautsprecher kann vorgesehen werden, um die Übertragungsgüte der Zeichensendung akustisch kontrollieren und erforderlichenfalls den Empfänger danach einstellen zu können.
- Vor dem Lautsprecher 4 ist die Papierrolle 5 angeordnet, die durch den aufgewickelten Vorratsstreifen für den Betrieb des Schreibers gebildet wird. Die Rolle wird durch eine Klappe 6 festgehalten. Darunter befinden sich die mit 7; 8 und 9 bezeichneten üblichen Einstellorgane für Lautstärke, Abstimmung und Rückkopplung. Ein Schalter ro ermöglicht das Umschalten des Empfangs vom Lautsprecher auf das Schreibsystem.
- Zum Schreibsystem: gehört als wesentlicher Bestandteil die Schreibspindel i i, die mit der Streifentransportrolle 12 zusammen vorn Antriebsmotor 13 angetrieben wird. DerAntriebsmotor ist erfindungsgemäß ein mechanisch geregelter Motor nach Art .eines Plattenspielermotors. Er ist mit einem mechanischen Fliehkraftregler 14 versehen. Die Drehzahl kann mittels eines Einstellknopfes 15 in. bekannter Weise verändert werden.
- Die Papiertransportrölle 12- sitzt unmittelbar auf derAbtriebswelle des Motors, während die Schreibe spindel i r mit dieser Motorabtriebswelle über ein Rädergetriebe 16 gekuppelt ist. Damit die Übersetzung dieses Getriebes nicht übermäßig groß zu sein braucht; ist die Srhreibsp@ind@el I i beispielsweise mit zwei Schraubengängen versehen. Bei Verwendung einer eingängigen, Spindel würde man zweckmäßig zwischen Motorabtriebswelle und Transportrolle i2 ein Untersetzüngsgetriebe einschalten, um den notwendigen Drehzahlunterschied zwischen Transportrolle und Schreibspindel zu erreichen.
- Um den Gesamtaufwand möglichst gering zu halten und die räumlieben Abmessungen auf ein Minimum herabzusetzen, ist weiterhin vorgesehen., daß derEmpfangsve rstärker älsEinkanalempfänger ausgebildet ist.
Claims (3)
- PATEN'TANSPRÜGHE. -i. Faksimile-Schreiber für mit baulicher Vereinigung des Schreibsystems; des Antriebsmotors und des für den Betrieb des Schreibsystems erforderlichen Verstärkers, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schreibsystem, dem Antriebsmotor und dem für den Betrieb des Schreibsystems erforderlichen Verstärker außerdem auch der gegen Funkenstörungen Teil des Empfangsverstärkers zu einem ein!heitlicllen Bauteil mit zweckmäßig gemeinsamem Gebäus.-vereinigt und zur Vermeidung störender Beeinflussungen des Empfangsverstärkers bei gleichzeitiger Gewichts- und Raumeinsparung an Stelle eines elektrisch geregelten Motors ein hinsichtlich der Drelrzablkonstanz und- -genau.igkeit gleichwertiger, mechanisch geregelter Motor nach Art der an sieh bekannten Plattenspielermotoren als Antriebsmotor verwendet ist.
- 2. Faksimile-Schreiber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse an der Vorderseite eine Öffnung zum Einsetzen des Schreibsystems und, an der Rückseite eine Offnun", für das des Verstärkers hesitzt.
- 3. Faksimile-Schreiber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß das Papiertransportrad des Schreibsystems von der Antriebswelle des Antriebsmotors mit der gleichen oder einer untersetzten Geschwindigkeit und .die Schreibspindel mit einer dagegen übersetzten Geschwindigkeit angetrieben wird. .l. Faksimile-Schreiber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein der akustischen Kontrolle dienender Lautsprecher in dem gemeinsamen Gehäuse, vorzugsweise hinter der Papierrolle, untergebracht ist. 5. Faksimile-Schreiber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsverstärker als Einkanalempfänger ausgebildet ist. Angezogene Druckschriften: Dr. Fritz S c h i w e c1 : »F,ernschreibtechnih«, 2. Aufl., C. F. Winter'sche Verlagshandlung Leipzig-Füssen, S. 16o und Abb. io4; deutsche Patentschriften Nr. 77470, 77476, 1 97 72120,9 04.5, 544 8o6.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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DE872515C true DE872515C (de) | 1953-06-05 |
Family
ID=7143003
Family Applications (1)
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Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE872515C (de) |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE77470C (de) * | SIEMENS & HALSKE, Berlin S.W., Markgrafenstr. 94 | Bremsregler für Drucktelegraphen oder dergl. mit Verstellung- der Schwungmassen während des Ganges | ||
DE208045C (de) * | ||||
DE197721C (de) * | ||||
DE77476C (de) * | GROOS & GRAF, Berlin S., Luisenufer 44 | Regulir- und Bremsvorrichtung für Hughes-Apparate | ||
DE544806C (de) * | 1929-04-02 | 1932-02-22 | Michelangelo Papalia | Fuer Lehrzwecke bestimmte, selbsttaetige telegraphische Sendevorrichtung |
-
1950
- 1950-04-09 DE DEH2288A patent/DE872515C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE77470C (de) * | SIEMENS & HALSKE, Berlin S.W., Markgrafenstr. 94 | Bremsregler für Drucktelegraphen oder dergl. mit Verstellung- der Schwungmassen während des Ganges | ||
DE208045C (de) * | ||||
DE197721C (de) * | ||||
DE77476C (de) * | GROOS & GRAF, Berlin S., Luisenufer 44 | Regulir- und Bremsvorrichtung für Hughes-Apparate | ||
DE544806C (de) * | 1929-04-02 | 1932-02-22 | Michelangelo Papalia | Fuer Lehrzwecke bestimmte, selbsttaetige telegraphische Sendevorrichtung |
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