[go: up one dir, main page]

DE809847C - Lichtempfindliches Glas - Google Patents

Lichtempfindliches Glas

Info

Publication number
DE809847C
DE809847C DEP29224A DEP0029224A DE809847C DE 809847 C DE809847 C DE 809847C DE P29224 A DEP29224 A DE P29224A DE P0029224 A DEP0029224 A DE P0029224A DE 809847 C DE809847 C DE 809847C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
photosensitive
glass according
exposed
gold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP29224A
Other languages
English (en)
Inventor
William Houston Armistead
Stanley Donald Stookey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Corning Glass Works
Original Assignee
Corning Glass Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Corning Glass Works filed Critical Corning Glass Works
Application granted granted Critical
Publication of DE809847C publication Critical patent/DE809847C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C4/00Compositions for glass with special properties
    • C03C4/02Compositions for glass with special properties for coloured glass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F1/00Designs or pictures characterised by special or unusual light effects
    • B44F1/08Designs or pictures characterised by special or unusual light effects characterised by colour effects
    • B44F1/10Changing, amusing, or secret pictures
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C14/00Glass compositions containing a non-glass component, e.g. compositions containing fibres, filaments, whiskers, platelets, or the like, dispersed in a glass matrix
    • C03C14/006Glass compositions containing a non-glass component, e.g. compositions containing fibres, filaments, whiskers, platelets, or the like, dispersed in a glass matrix the non-glass component being in the form of microcrystallites, e.g. of optically or electrically active material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C4/00Compositions for glass with special properties
    • C03C4/04Compositions for glass with special properties for photosensitive glass

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von lichtempfindlichen Gläsern und den daraus hergestellten Gegenständen, d. h. auf Gläser, bei denen die Exponierung gegenüber einer kurzwelligen Strahlung, z. B. ultravioletten, eine Veränderung im Glas mit sich bringt. Auf Grund dieser Wirkung sind die bestrahlten Bereiche fähig, sich bei Wärmeentwicklung zu verfärben, während die nicht bestrahlten Bereiche bei Erwärmung
ίο vollständig unverändert bleiben.
Gläser dieser Art verdanken ihre Eigenschaften vorzugsweise der Gegenwart von lichtempfindlich machenden Bestandteilen, die Gold, Silber oder Kupfer in kleinen Mengen sein können.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde gefunden, daß der Einschluß eines geringen Betrages von Ceriumoxyd in das Glas zusätzlich zu dem lichtempfindlich machenden Bestandteil den Kontrast und die Einzeldarstellung des Bildes und Musters, das in dem lichtempfindlich gemachten Glas gebildet ist, wesentlich verbessert.
Der Betrag von Ceriumoxyd, der vorzugsweise anzuwenden ist, sollte 0,05% CeO2 nicht überschreiten.
Wenn Gold und Silber die lichtempfindlich niachenden Bestandteile sind, sollte das Glas vorzugsweise unter oxydierenden Bedingungen geschmolzen werden. Wenn aber Kupfer der lichtempfindlich machende Bestandteil ist, sollte das Glas unter reduzierenden Bedingungen geschmolzen werden.
Vorzugsweise enthält das Glas auch ein Oxyd eines Metalles der zweiten periodischen Gruppe.
Die genannten lichtempfindlichen Gläser sind
durchsichtig, aber Opalgläser mit ähnlichen Eigenschaften können hergestellt werden, indem ein Betrag von Fluor eingeschlossen wird als Zusatz zu dem lichtempfindlich machenden Bestandteil und dem Ceriumoxyd. Dieser Einschluß verursacht, daß das Glas durch und durch undurchsichtig gemacht wird, wenn es erhitzt wird.
Glas gemäß der Erfindung ist ursprünglich farblos und durchsichtig und bleibt so nach der Exponierung gegenüber ultravioletten oder anderen kurzwelligen Strahlen, aber wenn es anschließend wieder auf eine Temperatur unter seinem Erweichungspunkt erhitzt wird, entstehen in den entstrahlten Bereichen Farben, die in der Färbung und in der Sättigkeit oder Intensität variieren, und zwar abhängig von der Dauer oder der Intensität der Bestrahlung und auch von dem angewandten lichtempfindlich machenden Mittel, wie später erläutert wird. Ferner bewirkt das Wiedererhitzen,
ao wenn genügend Fluor in dem Glas enthalten ist, die Undurchsichtigkeit.
Die Erfindung umfaßt daher iauch die Herstellung geformter Glasgegenstände aus dem genannten lichtempfindlichen Glas durch Exponierung bestimmter Bereiche desselben gegenüber ultravioletten Strahlen und anschließendes gleichmäßiges Erhitzen des Glases während einer Zeit und auf eine Temperatur, die genügen, die exponierten Bereiche zu verfärben zur Bildung verschieden gefärbter Glasgegenstände.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf neue industrielle Produkte, die aus Glasartikeln bestehen, die in ihrer Masse entweder ein verborgenes Bild enthalten, das durch gleichmäßige Erwärmung des ganzen Glasartikels entwickelt werden kann, oder ein entwickeltes Bild enthalten, das durch eine solche Erhitzung gebildet worden ist. Diese Glasartikel können in dem Fall, daß sie ein durch Hitze entwickeltes Bild enthalten, entweder durchsichtig oder undurchsichtig sein.
Die Erfindung wird nun im einzelnen auseinandergesetzt und beschrieben werden mit Hilfe von Beispielen von Glaszusammensetzungen und an Hand der Behandlungsarten des Glases zur Herstellung verschieden gefärbter Artikel.
Die bevorzugten Bedingungen und Überlegungen, die für die erfolgreiche Verwirklichung der Erfindung zu beobachten sipd, wenn Gold als lichtempfindlich machender Bestandteil verwendet wird, sind folgende.
Die Gegenwart von einem oder mehreren Oxyden von Barium, Strontium, Zink, Calcium, Magnesium und Beryllium ist wünschenswert. Diese ist es nicht nur, um ein Glas mit guter chemischer Beständigkeit sicherzustellen, sondern scheint mindestens bei Bariumoxyd seine Lichtempfindlichkeit zu verbessern. *
Nur ein geringer Prozentsatz von Gold ist erforderlich, etwa 0,01 bis 0,03% Goldwert, aber wenn gewünscht, kann mehr verwendet werden. Zu wenig Gold vermindert die Lichtempfindlichkeit und schwächt die Färbung selbst bei kräftiger Exponierung und Wärmebehandlung. Ein Überschuß an Gold scheint keine Wirkung auf die Lichtempfindlichkeit zu haben, wird aber während des Schmelzens niedergeschlagen und erscheint in dem Glas als leichte Wolkigkeit, die einen blassen goldenen Schein im reflektierten Licht hat. Das Gold wird vorzugsweise in die Rohmischung eingeführt als Lösung des in Königswasser aufgelösten metallischen Goldes, der Sand beigemischt ist.
Die Rohmischungen für die Gold enthaltenden Gläser gemäß der Erfindung müssen frei von gewissen Substanzen sein, die die Lichtempfindlichkeit hemmen. Im allgemeinen sind solche Substanzen reduzierende Mittel oder Materialien, die eine reduzierende Wirkung haben, und ultraviolette absorbierende Verunreinigungen. Reduzierende Mittel verursachen im allgemeinen den Niederschlag des metallischen Goldes und die vollständige Hemmung der Lichtempfindlichkeit. Obwohl Blei in Beträgen bis zu 2 bis 3% PbO harmlos ist, hemmen größere Beträge ebenfalls die Lichtempfindlichkeit, wahrscheinlich durch die Absorption der wirksamen Strahlen. Darüber hinaus können nicht mehr als etwa 4 bis 5% B8O8 und nur etwa 5 bis 6°/o Al2O3 zugelassen werden.
Die Hinzufügung oxydierender Bestandteile zu den Gold enthaltenden Gläsern intensioniert die Farben, die durch die Exponierung und die Wiedererhitzung des Glases erhalten werden, aber vermehrt nicht den Grad der Lichtempfindlichkeit der sich ergebenden Gläser.
Die Gegenwart von weniger als etwa 0,05% CeO2 in den Gold enthaltenden Gläsern hat mehrere wichtige Wirkungen und Vorteile. Sie verbessert wesentlich die Lichtempfindlichkeit der Gläser, d. h. sie vergrößert die Belichtungsgesch'windigkeit zehnfach oder vermindert die Be- 1°° lichtungszeit um ein Zehntel. In einem Glas, das oxydiert worden ist durch die Benutzung eines oxydierenden Mittels, wie Natronsalpeter (NaNO3) oder Kalisalpeter (KNO3) oder CeO2, vermehrt die augenscheinliche Farbenintensität, die erreicht i°5 wird bei einer gegebenen Menge von Gold bei Bestrahlung und Hitzebehandlung. Als ein wei-^ terer Vorteil der Gegenwart von CeO2 in dem Glas wird der Farbenbereich, der entwickelt werden kann, erweitert. Beträge, die größer sind als etwa 0,05% CeO2, verursachen Absorption der wirksamen Strahlen und hemmen die Lichtempfindlichkeit.
Zinnoxyd kann auch in dem Gold enthaltenden Glas mit weniger als 0,02% SnO2 enthalten sein, und es verbessert auch die Lichtempfindlichkeit, aber es ist nur halb so wirksam wie CeO2, d.h. es vermehrt die Exponierungsgeschwindigkeit etwa fünffach. Indessen vermehrt es nicht die augenscheinliche Farbenintensität und erweitert auch nicht den Farbenbereich. Mehr als etwa 0,02% SnO2 zerstört die Lichtempfindlichkeit, indem es eine Färbung des Glases durch und durch bewirkt, wenn es erhitzt wird.
Die durch Bestrahlung und Erhitzung von Gold enthaltenden Gläsern erhältlichen Farben variieren
mit der Exponierung und der Hitzebehandlung und bewegen sich von Blau durch die verschiedenen Zwischenstufen von Lavendel, Purpur und Kastanienbraun zu einem tiefen Rot. Die Färbung schreitet schrittweise in diesem Farbenbereich in der angegebenen Reihenfolge fort in dem Maße, wie die Zeit oder die Intensität oder die Exponierung vergrößert wird. Bei einer konstanten Hitzebehandlung beginnt die Färbung eines hitzebestrahlten Glases in der bestrahlten Oberfläche und schreitet schrittweise in das Glas hinein in dem Maße, wie Zeit und Intensität der Exponierung vergrößert werden. Blau ist gewöhnlich die erste Farbe, die erscheint, und nachdem es in das Glas eingegangen ist, folgt ihm eine rote Färbung. Die Kombination der beiden Farben verursacht, daß das Glas lavendelfarben, purpur oder kastanienbraun erscheint. Bei genügend langer Erhitzung wird die blaue Farbe schließlich vollständig durch
ao Rot ersetzt. Ebenso wird bei der Exponierung, die ungenügend ist, um das Glas durch und durch zu beeinflussen, die durch Hitze entwickelte Farbe auch sich ändern durch den oben beschriebenen Bereich, wenn die Zeit oder die Temperatur der
a5 Hitzebehandlung vergrößert wird. Bei sehr langer Exponierung kann das Glas so beeinflußt werden, daß nur eine rote Farbe durch die Hitzebehandlung entwickelt werden kann.
Die Belichtungszeit, die notwendig ist, um eine Wirkung in Gold enthaltenden Gläsern zu erreichen, die durch Erhitzung in eine Färbung entwickelt werden kann, ändert sich abhängig von der Zusammensetzung des Glases, von den gewünschten Farbeffekten und von der Intensität der wirksamen Bestrahlung, d. h. der Type und der Entfernung der Strahlenquelle von dem Glas während der Belichtung. Eine unmittelbare Belichtung während 5 Minuten bei 20,32 cm Entfernung in einem Kohlelichtbogen genügt im allgemeinen für die Erzeugung einer blauen Farbe in einem Gold und Ceriumoxyd enthaltenden Glas, wenn es anschließend erhitzt wird. Wenn verschiedene Bereiche eines aus Glas zusammengesetzten Körpers verschieden lange und/oder mit verschiedener Intensität exponiert werden, und der Körper dann gleichmäßig erhitzt wird, wird das Glas gefärbt, und die in den exponierten Bereichen erzeugten Farben unterscheiden sich voneinander und können von Blau bis Rot variieren, abhängig von den Zeiten und Intensitäten der Exponierung. Zum Beispiel kann ein blaues Porträt auf einem farblosen Hintergrund und umgeben von einem roten Rand erzeugt werden, wie später dargelegt werden wird.
Die Temperatur und die Zeit der Hitzebeharidlung hängen wesentlich davon ab, wie sehr das Gold in dem Glas durch die Bestrahlung beeinflußt worden ist. Die am meisten geeigneten Temperaturen liegen zwischen 500 und 6000C. Lange Behandlungen bei niedrigen Temperaturen sind ebenso wirksam wie kurze Behandlungen bei höheren Temperaturen. Nicht exponierte Bereiche bleiben unverändert, wenn das Glas erhitzt wird. Exponierte Bereiche, die wiederholt erhitzt werden, erleiden Farbänderungen, wie oben auseinandergesetzt worden ist, und gehen τοπ Blau durch die Zwischenstufen in Rot über. So können also gemäß der Erfindung verschieden gefärbte Muster und photographische Bilder in einem Glaskörper reproduziert werden, indem einfach vorher nicht exponierte Bereiche nacheinander exponiert werden, wobei dieselbe Belichtungszeit und Intensität benutzt und das Glas nach jeder Belichtung erhitzt wird.
Als Beispiel für Glaszusammensetzungen, die für den Gebrauch gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet sind, werden die folgenden Rohmassen in Gewichtsprozenten gegeben:
Tabelle I
ι 2 3
SiO2 ........ 100 100 100
Na2CO3 42 37 42
Al(OH)3 3,3 3,3 3,3
BaCo3 15 15 15
Gold 0,013 0,014 0,013
CeO2 0,052 0,052 0,052
NaNO3 — 6 —
Cryolith — 10 —
Sn O2 — — 0,029
Es ist zu bemerken, daß die Zusammensetzung 2 auch eine kleine Menge Cryolith enthält. Dieses Material wirkt als Verfeinerungsmittel. Es wurde gefunden, daß Fluor als Verfeinerungsmittel in diesen Gläsern wirkt und daß jede Fluorverbindung, die keine hemmenden Substanzen enthält, benutzt werden kann, wie Cryolith, Flußspat, Natrium-Silicium-Fluorid, Natriumfluorid usw.
Der Ersatz von Beryllium, Magnesium, Calcium, Zink oder Strontium durch Barium in genau denselben Mengen in den obengenannten Zusammensetzungen ergibt Gläser, die genau dieselben Eigenschaften haben.
Im Falle von Gläsern, die Ceriumoxyd zusammen mit Silber als lichtempfindlich machenden Bestandteil enthalten, werden etwa 0,05 bis 0,3%, Silberwert eines Silbersalzes, wie Silberchlorid, in die Rohmischung gegeben, die der allgemeinen Zusammensetzung 75% SiO2, 15% Alkalimetalloxyd und 10% zweiwertiges Metalloxyd äquivalent ist. Die Gegenwart oder das Fehlen oxydierender Bestandteile ist unwesentlich, aber die Gegenwart reduzierender Bestandteile sollte vermieden werden. Entweder Pottasche oder Soda können verwendet werden als Alkalimetalloxyd. Praktisch kann jedes zweiwertige Metalloxyd, das farblose Silicatgläser bildet, verwendet werden, beispielsweise die Oxyde der Metalle der zweiten periodischen Gruppe. Wenn erwünscht, kann Boroxyd in Beträgen vorhanden sein, die etwa 10% nicht übersteigen, voraus- iao gesetzt, daß der Alkaligehalt hoch ist, sagen wir mindestens 15%. Bei niedrigem Alkaligehalt neigt das Boroxyd dazu, die Lichtempfindlichkeit des Glases zu zerstören. 2% oder mehr Tonerde können auch enthalten sein, wenn der Alkaligehalt nicht zu niedrig ist. Im allgemeinen sollten Materialien,
die eine starke ultraviolette Absorption haben, nicht vorhanden sein, weil sie dazu neigen, die Lichtempfindlichkeit durch Verhinderung der Durchdringung des Glases durch die aktiven Strahlen zu hemmen. Die durch Bestrahlung oder Erhitzung erzielte Färbung solcher Gläser ist gelb oder bernsteingelb.
Als Beispiele für Silber enthaltende Glaszusammensetzungen gemäß der Erfindung werden ίο die folgenden Rohmengen in Gewichtsprozenten angegeben.
Tabelle II
4 5
SiO2 100 100
Na2CO3 30 30
ZnO 13 —
BaCO3 . .' — 17
ao AgCl 0,14 0,14
NaNO3 7 7
CeO2 ,0,05 0,05
Na2SiF6 .... 1,3 1,3
Gold — 0,014
Wenn ein geringer Betrag von Gold, sagen wir etwa 0,01% bis 0,03% Goldwert, vorzugsweise in der Form von Goldchlorid der Rohmasse für das Silber enthaltende Glas zugegeben wird, ist die Farbe, die sich bei der Erhitzung entwickelt, eine Kombination der durch das Gold verursachten roten Farbe und der durch das Silber verursachten gelben Farbe. Beispielsweise enthält die Rohmischung 5 sowohl Silber als auch Gold und ergibt ein Glas, in dem nach der Bestrahlung und Erhitzung die exponierten Bereiche eine orange Farbe haben und die nicht exponierten Bereiche vollständig farblos sind.
Die Zeiten, Intensitäten und Temperaturen, die für ein besonderes Silber enthaltendes Glas gemäß der Erfindung geeignet sind, werden am besten durch Versuche bestimmt. Im allgemeinen jedoch variiert die Belichtungszeit bei 20 cm Entfernung von einem 25-Ampere-Kohlelichtbogen von etwa 10 Minuten bis zu 1 Stunde oder mehr, und die Erhitzung erfordert 1 bis 3 Stunden bei etwa 470 bis 5000 C. Wenn beispielsweise Glas, das aus der Rohmasse 4, wie oben angegeben, entstanden ist, während 40 Minuten durch ein photographisches Negativ hindurch belichtet und anschließend 3 Stunden bei etwa 500 ° C erhitzt wurde, entstand ein scharfes photographisches Bild in dem Glas, das eine dichte gelbe oder Bernsteinfarbe gegen einen farblosen Hintergrund hatte.
Im Falle Gläser gemäß der Erfindung Kupfer als lichtempfindlichen Bestandteil enthalten, wird das Kupfer in Form einer Lösung von 0,05 bis 1% Cu2O zusammen mit einem reduzierenden Mittel und CeO2 der Rohmasse des fertigen Glases beigefügt. Als Beispiele für Glaszusammensetzungen, die für Kupfer enthaltendes Glas gemäß der Erfindung geeignet sind, werden folgende Rohmengen in Gewichtsteilen angegeben:
Tabelle III
67 8
Sand 330 330 330
Natriumcarbonat 139 139 139
Aluminiumhydroxyd .... 10,5 10,5 10,5
Calciumcarbonat 70 70 70
Kupferoxyd 0,5 0,5 0,5
Zinnoxyd — 1,2 1,2
Ceriumdioxyd 0,2 0,2 0,2
Zucker 1 bis 3 1 bis 3 —
Ammoniumchlorid — — 8 bis 9
Als reduzierendes Mittel wird Zucker in den Rohmassen 6 und 7 und Ammoniumchlorid in der Rohmasse 8 benutzt. Ammoniumchlorid wirkt als ein sehr mildes reduzierendes Mittel in Kupfer enthaltenden lichtempfindlichen Gläsern und ist nützlieh, weil es eine sehr genaue Reduktion solcher Gläser auf die beste Lichtempfindlichkeit gestattet. Der genaue Betrag des in allen Fällen erforderlichen reduzierenden Mittels kann nicht angegeben werden, weil er abhängt von der Größe und der Type des Schmelzbehälters und von deren Faktoren. Hingegen kann der geeignete Betrag des reduzierenden Mittels für alle gegebenen Bedingungen leicht durch Versuch festgestellt werden, und die oben angegebenen Beispiele sind geeignet für Schmelze in geschlossenen Gefäßen von 400 kg Fassungsvermögen.
Alle lichtempfindlichen Gläser, die aus den Rohmassen der Tabellen I, II und III hergestellt worden sind, sind durchsichtig, aber für manche Zwecke ist es wünschenswert, daß sie durch und durch undurchsichtig sind, um einen weißen Hintergrund für das in dem Glas zu bildende Bild oder Muster vorzusehen durch selektive Bestrahlung, gefolgt von einer Hitzebehandlung. Die Gläser gemäß der vorliegenden Erfindung können thermisch und kontrollierbar und durchsichtig gemacht werden durch Einschluß einer genügenden Menge Fluor.
Diese Fluor enthaltenden Gläser sind durchsichtig, wenn sie zu Gegenständen verarbeitet werden, aber wenn sie bei 500 bis 6oo° C erhitzt werden, werden sie undurchsichtig oder lichtstreuend, abhängig von ihrem Fluorgehalt. Ein solches Glas wird, wenn es mit kurzwelligen Strahlen vor der Erhitzung und, solange es durchsichtig ist, bestrahlt "° wird, so beeinflußt, daß, wenn es nachher erhitzt wird, es nicht nur undurchsichtig oder lichtstreuend wird, sondern daß die bestrahlten Teile des Glases dauerhaft gefärbt werden. Wenn das Glas selektiv bestrahlt wird, d. h. wenn Teile des Glases von der wi rksamen Bestrahlung abgeschi rmt werden, werden die abgeschirmten Teile undurchsichtig und nicht gefärbt. Durch dieses Mittel können ornamentale Muster und Bilder in dem Glas reproduziert werden durch gewöhnliche photographische Abzugsmetho- lao den, und solche Bilder und Muster erscheinen mit einem höheren Grad von Schärfe und Einzelheiten gegenüber dem undurchsichtig gemachten Hintergrund. Wenn die Bestrahlung währendeiner genügenden Zeit fortgesetzt wird, um dem latenten Effekt der Bestrahlung zu gestatten, sich vollständig durch
das Glas auszubreiten, breitet sich das beim Wiedererhitzen des Glases erscheinende Bild oder Muster ebenfalls vollständig durch das Glas hindurch aus. Als Beispiele für Zusammensetzungen zur Herstellung von Glas, das gemäß der Erfindung undurchsichtig gemacht werden kann, werden folgende Rohmassen in Gewichtsteilen angegeben:
Tabelle IV
8 9 io Ii 12 13
SiO2 100 100 100 100 100 100
Na2CO3 22 22 38 22 33 46
K2 C O3 (85%) 10 10 — 10 — —
Al(OH)3 ... 15 15 4 15 4 —
BaCO3 16 16 — — — —
ZnO — — 12 12 — —
SrCO3 — — — — 19 —
Na2SiF6 .... 5 5 5 5 10 —
Na3AlF6 — — — — — 14
Na NO3 — — 2 — 2 4
NH4Cl i,8 — — — — —
NaC1 — 1,8 1,8 i,8 — ι
CeD2 0,05 0,05 0,05 0,05 0,07 0,04
as SnO2 0,35 _____
CuO 0,15 — — — — —
Au — 0,014 0,02 — 0,02 0,014
AgCl — — — 0,13 — —
Die Gläser 8 bis 11 stellen die bevorzugten Beispiele der Tabelle IV dar und enthalten entweder BaO, ZnO oder SrO. Jedes Glas ist frei von PbO. Jede Rohmasse enthält Natrium, Siliciumfluorid als undurchsichtig machendes Mittel und eine Beimischung von Gold, Silber oder Kupfer als lichtempfindlich machenden Bestandteil. Die Rohmengen, die Kupfer enthalten, enthalten auch ein reduzierendes Mittel, das ein kohlenstoffhaltiger Stoff oder Ammoniumchlorid sein kann. Die Rohmassen, die Gold- oder Silberzusammensetzungen enthalten, sind frei von reduzierenden Mitteln. Die Mengen der undurchsichtig machenden und reduzierenden Mittel variieren mit der Größe und der Type der Schmelze. Die oben angegebenen Rohmengen sind geeignet zum Schmelzen in Tiegeln von V2 kg Fassungsvermögen. Für große Schmelzgefäße ist etwas weniger von diesen Mitteln erforderlich.
Allgemein sollten bei den Gläsern gemäß der vorliegenden Erfindung folgende Tatsachen beachtet werden. Die Gold enthaltenden Gläser haben im allgemeinen einen höheren Grad von Lichtempfindlichkeit und können einen größeren Farbenbereich entwickeln als die Silber enthaltenden und auch die Kupfer enthaltenden Gläser. Die Lichtempfindlichkeit wird im allgemeinen gehemmt durch die Gegenwart von ultravioletten absorbierenden Verunreinigungen in dem Glas, wie z. B, Zusammensetzungen von Arsenik, Antimon, Uranium, Thallium, Eisen, Vanadium, Magnesium und Selenium.
B2O3 im Überschuß von 4 oder 5% und Al2O8 im Überschuß von 5 bis 6% sollten vermieden werden, weil sie die Lichtempfindlichkeit vermindern. Die Gegenwart von Kupfer ist gefährlich für
die Lichtempfindlichkeit von Gold enthaltenden Gläsern und auch von Silber enthaltenden Gläsern.
Obwohl ultraviolett ausstrahlende Lichtquellen, wie der Kohlelichtbogen oder der Quarzquecksilberlichtbogen, geeignete Quellen kurzwelliger Strahlen sind, die für den vorliegenden Zweck wirksam sind, sollen alle X-Strahlen, radioaktive Strahlen usw. in dem Umfang der Erfindung eingeschlossen sein.
Als Resultat der ungewöhnlichen Lichtempfindlichkeit der Gläser gemäß der Erfindung können photographische Negative in gewöhnlicher Weise bei Verwendung einer ultravioletten Lichtquelle verwendet werden, um hitzeentwickelte Bilder im Glas gegenüber einem undurchsichtig gemachten Hintergrund herzustellen. Die Bilder sind in bezug auf Einzelheiten und Kontrastwirkung gleichwertig den chemisch hergestellten Bildern, die in der gleichen Weise auf photographischem Abzugspapier abgezogen worden sind. Die Glasplatten und Cellulosefilme, die gewöhnlich als Träger für die Emulsion photographischer Negative benutzt werden, absorbieren Ultraviolett beträchtlich. Obwohl diese Absorption nicht genügt, um das Abziehen auf die Gläser mit Ultraviolett in der gewöhnlichen Weise zu verhindern, vervielfacht es praktisch die erforderliche Belichtungszeit, um einen bestimmten Effekt in einem bestimmten Glas mit einer bestimmten Lichtquelle hervorzurufen. Diese Schwierigkeit kann gemindert werden durch die Verwendung von Negativen, bei denen die Emulsion auf Platten von Ultraviolett leitendem Glas getragen wird, oder in dem die Emulsion unmittelbar auf das Glas gebracht wird, in dem das positive Bild entwickelt werden soll.
Beispielsweise wurde eine farblose, durchsichtige und polierte Platte von etwa 11 X 9 cm und 3 mm Dicke aus der Glaszusammensetzung 2 der Tabelle I mit einer lichtdichten Maske bedeckt, die nur die Belichtung eines Bereiches zuließ, der mit einem umgebenden Randstreifen zu versehen war. Die Platte wurde nachher während 15 Stunden in einer Entfernung von etwa 50 cm von einer Quarzquecksilberlampe exponiert. Die Maske wurde dann abgenommen, und ein gewöhnliches photographisches Negativ des gewünschten Bildes wurde über den mittleren Teil der Platte gelegt, und der das Bild umgebende Bereich wurde wieder maskiert. Das no Ganze wurde etwa 20 cm von einem Kohlelichtbogen entfernt exponiert, wobei das Negativ zwischen dem Lichtbogen und der lichtempfindlichen Glasplatte sich befand. Nach etwa 37 Minuten Belichtung wurde die Platte entfernt, das Negativ und "5 die Maske wurden ebenfalls entfernt und die exponierte Platte wurde langsam gleichmäßig bis 5500 C erhitzt. Nach etwa 30 Minuten bei dieser Temperatur wurde die Platte langsam abgekühlt. Als Resultat der oben beschriebenen Behandlung trug die Platte nachher innerhalb der Masse ein dauerhaftes positives Bild in blauer Farbe, das eine getreue Reproduktion des Negativs war und das von einem Randstreifen von roter Farbe umgeben war. Die Farben hätten vertauscht werden können durch Umkehrung der Belichtungszeiten
und Intensitäten. Andere Farbkombinationen hätten ebenfalls hervorgebracht werden können durch Änderung der verschiedenen Faktoren, wie vorstehend erklärt wurde. In ähnlicher Weise können mechanische Zeichnungen, Anzeigen, sowie Musterzeichnungen und verschiedene Arten von Skizzen, Ätzungen, Bilder u. dgl. photqgraphiert, abgezogen und in den Gläsern gemäß der vorliegenden Erfindung entwickelt werden. Bei Verkleinerung des
ίο Bildes im Negativ zu einer genügend kleinen Größe können außerordentlich kleine positive Bilder von einer Größe, die sich der Größe einer Mikrophotographie nähern, in dem Glas mit bemerkenswerter Klarheit reproduziert werden. Im übrigen überschreitet in klären Gläsern gemäß der Erfindung die Transparenz der Teile, die nach der Entwicklung durchsichtig sein sollen, bei weitem diejenigen • bekannter photographischer Mittel.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ι. Für kurzwellige Bestrahlung lichtempfindliches Glas, das als lichtempfindlichen Bestandteil einen geringen Betrag von Gold, Silber oder Kupfer enthält, dadurch gekennzeichnet, daß es zugleich einen geringen Betrag CeO2 enthält.
  2. 2. Lichtempfindliches Glas nach Anspruch 1, in dem der lichtempfindliche Bestandteil Gold ist, berechnet mit 0,01 bis 0,03% Au, und der Gehalt an Ce O2 '0,05·/« nicht überschreitet.
  3. 3. Lichtempfindliches Glas nach Anspruch 1, in dem der lichtempfindliche Bestandteil Silber ist, berechnet mit 0,05 bis 0,3 % Ag Cl, und der
    Gehalt an CeO2 0,05Ve nicht überschreitet.
  4. 4. Lichtempfindliches Glas nach Anspruch 1, in dem der lichtempfindliche Bestandteil Kupfer ist, berechnet mit 0,05 bis 1 % Cu O2, und der Gehalt an CeO2 0,050Zo nicht überschreitet.
  5. 5. Lichtempfindliches Glas nach Ansprüchen 1 bis 4, das genügend Fluor enthält, um es durch und durch undurchsichtig zu machen, wenn es erhitzt wird.
  6. 6. Aus Glas nach einem der Ansprüche 1 bis 5 hergestellter Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas farblos und durchsichtig ist, aber innerhalb seiner Masse ein verborgenes Bild enthält, das durch gleichmäßiges Erhitzen des ganzen Glaskörpers entwickelt werden kann.
  7. 7. Aus Glas nach einem der Ansprüche 1 bis 5 hergestellter Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß er ein entwickeltes farbiges photographisches Bild in seiner Masse enthält. .
  8. 8. Aus Glas nach Anspruch 5 hergestellter Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, daß er ein entwickeltes farbiges photographisches Bild in seiner Masse enthält und durch und durch undurchsichtig gemacht ist.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung eines Gegen-Standes nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herstellen eines Gegenstandes aus Glas nach Ansprüchen 1 bis 5 ausgewählte Bereiche des Gegenstandes kurzwelligen Bestrahlungen ausgesetzt werden, um ein verborgenes Bild in den bestrahlten Bereichen zu erzielen.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Bereich des Gegenstandes einer kurzwelligen Bestrahlung von gegebener Intensität und ein anderer Bereich einer kurzwelligen Bestrahlung einer anderen Intensität ausgesetzt wird.
  11. 11. Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung und Bestrahlung desselben gemäß Anspruch 9 oder 10 und durch darauffolgende gleichmäßige Erhitzung erfolgt, um die Farben in den ausgesetzten Bereichen hervorzubringen.
  12. 12. Verfahren zur Herstellung eines Gegenstandes nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung und Bestrahlung desselben gemäß Anspruch 9 oder 10 und durch gleichmäßiges Erhitzen erfolgt, um die Farben in den ausgesetzten Bereichen hervorzubringen, und daß die bisher unbehandelten Bereiche des Gegenstandes einer kurzwelligen Bestrahlung und einer erneuten gleichmäßigen Erhitzung des Gegenstandes ausgesetzt werden, um die Farben in den zuletzt ausgesetzten Bereichen hervorzubringen.
    1 929 7.51
DEP29224A 1943-12-08 1949-01-01 Lichtempfindliches Glas Expired DE809847C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US513443A US2515937A (en) 1943-12-08 1943-12-08 Photosensitive gold glass and method of making it

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809847C true DE809847C (de) 1951-08-02

Family

ID=24043287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP29224A Expired DE809847C (de) 1943-12-08 1949-01-01 Lichtempfindliches Glas

Country Status (7)

Country Link
US (2) US2515937A (de)
BE (1) BE478624A (de)
CH (3) CH283355A (de)
DE (1) DE809847C (de)
FR (1) FR957663A (de)
GB (3) GB597089A (de)
NL (1) NL69675C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922733C (de) * 1951-08-30 1955-01-24 Corning Glass Works Lichtempfindliches Glas
DE1044595B (de) * 1952-09-12 1958-11-20 Wilson Samuel Kao Verfahren fuer raeumliche Darstellungen mittels photographischer Schichtbilder
DE1148859B (de) * 1956-11-16 1963-05-16 C L Dr Otto John Munz M Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Photoreliefs
DE1260178B (de) * 1964-11-20 1968-02-01 Agfa Gevaert Ag Fotografische Kamera mit einem rasterartigen Abbildungssystem
DE2937433C2 (de) * 1979-09-15 1981-08-06 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Belichtungsanordnung

Families Citing this family (31)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2653516A (en) * 1949-10-17 1953-09-29 Glen A Johnson Light-beam-rectifying lens
US2752785A (en) * 1951-08-16 1956-07-03 Pittsburgh Plate Glass Co Graduated glassware and method of making
DE955996C (de) * 1953-05-14 1957-01-10 Leitz Ernst Gmbh Verfahren zur Herstellung von Interferenzfiltern
US2949361A (en) * 1956-08-13 1960-08-16 Gen Electric Photosensitive compositions
BE562405A (de) * 1956-11-15
US3031301A (en) * 1959-03-30 1962-04-24 Gen Electric Photosensitive resin compositions
US3454386A (en) * 1965-01-13 1969-07-08 Ppg Industries Inc Method for making radiation induced crystallized glass
US3519522A (en) * 1966-12-21 1970-07-07 Corning Glass Works Strengthening of photosensitive glass articles
US3615318A (en) * 1967-08-01 1971-10-26 Owens Illinois Inc Decorating process
US3615317A (en) * 1967-08-01 1971-10-26 Owens Illinois Inc Glass and glass-ceramic treating process
US3944697A (en) * 1972-05-12 1976-03-16 Nippon Kogaku K.K. Glass body having a fluorescent pattern inwardly of a surface thereof
US4017318A (en) * 1976-01-02 1977-04-12 Corning Glass Works Photosensitive colored glasses
US4134747A (en) * 1977-03-16 1979-01-16 Corning Glass Works Method of forming transparent and opaque portions in a reducing atmosphere glass
US4087280A (en) * 1977-03-17 1978-05-02 Corning Glass Works Method for enhancing the image contrast in color television picture tubes
GB2163866B (en) * 1984-08-30 1988-07-20 Erba Farmitalia Method of measurement using a microscope and a photographically produced grid
US5212120A (en) * 1991-06-10 1993-05-18 Corning Incorporated Photosensitive glass
US5102833A (en) * 1991-07-10 1992-04-07 Alfred University Strengthening glass articles with electromagnetic radiation and resulting product
GB2301678B (en) * 1995-04-28 1999-02-24 Univ Southampton Optical waveguide device
US6132643A (en) * 1998-01-06 2000-10-17 Pavel; Eugen Fluorescent photosensitive vitroceramics and process for the production thereof
US6228787B1 (en) 1998-07-27 2001-05-08 Eugen Pavel Fluorescent photosensitive glasses and process for the production thereof
US9296641B2 (en) 2012-11-01 2016-03-29 Owens-Brockway Glass Container Inc. Inspectable black glass containers
US9365314B2 (en) 2012-11-16 2016-06-14 Owens-Brockway Glass Container Inc. Product and package with a photosensitive use-evident feature
US9551228B2 (en) 2013-01-09 2017-01-24 United Technologies Corporation Airfoil and method of making
EP3920200A1 (de) 2014-05-05 2021-12-08 3D Glass Solutions, Inc. 2d- und 3d-induktorenantenne und transformatoren zur herstellung photoaktiver substrate
US12165809B2 (en) 2016-02-25 2024-12-10 3D Glass Solutions, Inc. 3D capacitor and capacitor array fabricating photoactive substrates
US11198639B2 (en) * 2016-06-13 2021-12-14 Corning Incorporated Multicolored photosensitive glass-based parts and methods of manufacture
KR102419713B1 (ko) 2017-12-15 2022-07-13 3디 글래스 솔루션즈 인코포레이티드 결합 전송 라인 공진 rf 필터
EP3735743A4 (de) 2018-01-04 2021-03-03 3D Glass Solutions, Inc. Impedanzabstimmende leitende struktur für hf-schaltungen mit hohem wirkungsgrad
WO2020206323A1 (en) 2019-04-05 2020-10-08 3D Glass Solutions, Inc. Glass based empty substrate integrated waveguide devices
CA3156811A1 (en) * 2019-10-14 2021-04-22 3D Glass Solutions, Inc. High temperature printed circuit board substrate
CA3177603C (en) 2020-04-17 2024-01-09 3D Glass Solutions, Inc. Broadband induction

Family Cites Families (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US343823A (en) * 1886-06-15 Glassware
US366364A (en) * 1887-07-12 Method of manufacturing ornamental glass
US1475473A (en) * 1923-11-27 of rochester
DE22306C (de) * A. freystadtl in Hannover Neuerungen in dem Verfahren zur Herstellung von Kathedralglas
US332294A (en) * 1885-12-15 Feedeeick stagey shieley
US337170A (en) * 1886-03-02 Glassware
US703512A (en) * 1901-12-26 1902-07-01 Richard Zsigmondy Composition for ruby glass.
US1169571A (en) * 1914-01-21 1916-01-25 Harry Rosenthal Art of coloring glass.
US1271652A (en) * 1917-02-05 1918-07-09 Western Electric Co Method of making colored glass.
GB205381A (en) * 1922-11-29 1923-10-18 Francis Everard Lamplough Improvements relating to glass for producing daylight effects from artificial sources of illumination
US1771435A (en) * 1926-12-11 1930-07-29 Pittsburgh Plate Glass Co Absorption glass
DE571017C (de) * 1929-09-12 1933-06-20 Auergesellschaft Gmbh Verfahren zur Nuancierung gefaerbter Glaeser nach Rot
BE396177A (de) * 1932-05-09 1935-06-30
US2097275A (en) * 1933-05-20 1937-10-26 Fischer Hellmuth Glass composition for electrical discharge devices
US2068801A (en) * 1935-07-30 1937-01-26 Corning Glass Works Borosilicate glass containing cerium
US2241950A (en) * 1938-03-02 1941-05-13 Gen Electric Luminescent material
US2237042A (en) * 1938-04-23 1941-04-01 Pittsburgh Plate Glass Co Method and batch for making colored glass
US2306626A (en) * 1939-05-25 1942-12-29 Gen Electric Luminescent composition
US2326012A (en) * 1941-03-31 1943-08-03 Corning Glass Works Glass article and method of making it
US2422472A (en) * 1941-03-31 1947-06-17 Corning Glass Works Glass article

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922733C (de) * 1951-08-30 1955-01-24 Corning Glass Works Lichtempfindliches Glas
DE1044595B (de) * 1952-09-12 1958-11-20 Wilson Samuel Kao Verfahren fuer raeumliche Darstellungen mittels photographischer Schichtbilder
DE1148859B (de) * 1956-11-16 1963-05-16 C L Dr Otto John Munz M Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Photoreliefs
DE1260178B (de) * 1964-11-20 1968-02-01 Agfa Gevaert Ag Fotografische Kamera mit einem rasterartigen Abbildungssystem
DE2937433C2 (de) * 1979-09-15 1981-08-06 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Belichtungsanordnung

Also Published As

Publication number Publication date
CH283353A (de) 1952-06-15
GB597089A (en) 1948-01-19
GB636151A (en) 1950-04-26
NL69675C (de)
GB635649A (en) 1950-04-12
FR957663A (de) 1950-02-23
USB515938I5 (de)
CH283355A (de) 1952-06-15
BE478624A (de)
CH283356A (de) 1952-06-15
US2515937A (en) 1950-07-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE809847C (de) Lichtempfindliches Glas
DE948280C (de) Verfahren zur Herstellung dauerhafter zweidimensionaler photographischer Bilder
DE922733C (de) Lichtempfindliches Glas
US4057408A (en) Method for making photosensitive colored glasses
DE2833081C2 (de)
DE1596764B1 (de) Glaskoerper mit photochromatischer oberflaechenschicht und verfahren seiner herstellung
DE69400713T2 (de) Photochrome Gläser, die beim Verdunkeln einen rosa Farbton bekommen
DE816129C (de) Lichtempfindliches Glas
DE1496091B2 (de) Glaskörper aus Silikatglas, der Metallhalogenide, jedoch kein Silberhalogenid enthält, und dessen optische Durchlässigkeit im umgekehrten Verhältnis zu der auf ihn auftreffenden aktinischen Strahlung steht, sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE2507656C2 (de)
DE2800144A1 (de) Verfahren zur herstellung opak- durchsichtiger glaeser
DE844648C (de) Lichtempfindliches Glas
DE2047372A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Glas mit veränderlicher Durchlässigkeit
DE2436464B2 (de) Fotochromes Glas des Systems SiO2 -B2 O3 -BaO-R2 O sowie CuO und Ag mit einem stöchiometrischen Überschuß an Cl, Br und/oder J gegenüber Ag und einem BaO-R2 O-Gewichtsverhältnis von 0,035 bis 0,65
DE2218142C3 (de) Phototropes Glas des Systems SiO tief 2 -B tief 2 O tief 3- Al tief 2 O tief 3 -BaO-K tief 2 O und Silberhalogenen mit erhöhter optischer Dichte und erhöhter Geschwindigkeit der Lichtdurchlässigkeitsänderung sowie Verfahren zu seiner Herstellung
US4328299A (en) Polychromatic glasses and method
DE1924493C3 (de) Schnell reagierendes phototropes Glas hoher Stabilität auf Borat- oder Borosilikatbasis sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE1596917C3 (de) Schnell umschlagendes phototropes Glas auf der Basis eines Tonerde-Boratglases mit Zusätzen an Silberhalogeniden und Kupferoxid und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2324028C3 (de) Transparenter Glaskörper mit einem unter der Einwirkung ultravioletter Strahlung fluoreszierenden Muster, sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE1496089B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Glasgegenständen mit phototropen Eigenschaften
US2515939A (en) Opacifiable photosensitive glasses
DE2430166C3 (de) Durchsichtiger Glaskörper mit Muster unterhalb der Glasoberfläche und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2824797A1 (de) Glaszusammensetzung mit hohem berechnungsindex
DE1596764C (de) Glaskörper mit photochromatischer Oberflächenschicht und Verfahren seiner Herstellung
DE1496089C (de) Verfahren zur Herstellung von Glasgegenständen mit phototropen Eigenschaften