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DE2436464B2 - Fotochromes Glas des Systems SiO2 -B2 O3 -BaO-R2 O sowie CuO und Ag mit einem stöchiometrischen Überschuß an Cl, Br und/oder J gegenüber Ag und einem BaO-R2 O-Gewichtsverhältnis von 0,035 bis 0,65 - Google Patents

Fotochromes Glas des Systems SiO2 -B2 O3 -BaO-R2 O sowie CuO und Ag mit einem stöchiometrischen Überschuß an Cl, Br und/oder J gegenüber Ag und einem BaO-R2 O-Gewichtsverhältnis von 0,035 bis 0,65

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Publication number
DE2436464B2
DE2436464B2 DE2436464A DE2436464A DE2436464B2 DE 2436464 B2 DE2436464 B2 DE 2436464B2 DE 2436464 A DE2436464 A DE 2436464A DE 2436464 A DE2436464 A DE 2436464A DE 2436464 B2 DE2436464 B2 DE 2436464B2
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DE
Germany
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glass
bao
light
discoloration
cuo
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DE2436464A
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DE2436464A1 (de
Inventor
Toshiharu Hachioji Tokio Yamashita (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoya Glass Works Ltd
Hoya Lens Corp
Original Assignee
Hoya Glass Works Ltd
Hoya Lens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Hoya Glass Works Ltd, Hoya Lens Corp filed Critical Hoya Glass Works Ltd
Publication of DE2436464A1 publication Critical patent/DE2436464A1/de
Publication of DE2436464B2 publication Critical patent/DE2436464B2/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C4/00Compositions for glass with special properties
    • C03C4/04Compositions for glass with special properties for photosensitive glass
    • C03C4/06Compositions for glass with special properties for photosensitive glass for phototropic or photochromic glass
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C3/00Glass compositions
    • C03C3/04Glass compositions containing silica
    • C03C3/076Glass compositions containing silica with 40% to 90% silica, by weight
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    • Y10S501/90Optical glass, e.g. silent on refractive index and/or ABBE number
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

und einem stöchiometrischen Überschuß an Cl, Br und/oder ] gegenüber Ag und einem BaO/R2O-Gewichtsverhältnis von 0,035 bis 0,65, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas in Gewichtsprozent weiterhin enthält:
0bisl0ZrO2,
mit der Bedingung 6 < M2O3 + ZrO2 < 13
0 bis 2 TiO2
0 bis 2,5 Nd2O3
0 bis 2,5 Ho2O3
0 bis 24 Er2O3,
mit de. Bedingung
0,22 Nd2O3 + Ho2O3 -;· Er2O3 < 24
und daß es sich durch gute & ^mische Widerstandsfähigkeit und nach Aufhören der Bestrahlung durch große Verblassungsgeschwindigkeit auszeichnet
2. Glas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil oder das gesamte Nd2O3 durch Sm2O3 und/oder PrO2 ersetzt ist.
Die Erfindung betrifft ein fotochromes Glas, das insbesondere für Augengläser geeignet ist, das einen Brechungsindex von 1,50 bis 1,55 hat und einen Antiblendungseffekt aufweist, und bei dem die prozentuale Durchlässigkeit rasch und reversibel unter dem Einfluß von Ultraviolett- und sichtbarem Licht mit kurzen Wellenlängen verändert wird.
Aus der DE-OS 22 18 142 ist bereits ein fotochromes Glas bekannt, bei dem das Ausmaß der Lichtdurchlässigkeit reversibel bei einer Bestrahlung mit Ultraviolett-Licht und sichtbarem Licht kurzer Wellenlänge verändert wird. Das bekannte fotochrome Glas besteht aus einem Grundglas mit bestimmten Anteilen an SiO2, Al2O3, B2O3, K2O3 und BaO, wobei das Verhältnis von BaO/K2O 0,05 bis 0,40 ist und ein stöchiometrischer Überschuß von Cl, Br und/oder J gegenüber Ag vorliegt.
Das bekannte fotochrome Glas ist zur Herstellung von blendbeständigen Augengläsern geeignet.
Aufgabe der Erfindung ist ein fotochromes Glas, das sich schnell an veränderte Lichtverhältnisse anpaßt, einen Brechnungsindex oberhalb 1,50 hat und einen besonders gefälligen Farbton bei gleichzeitiger Antiblendwirkunghat.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch ein fotochromes Glas gemäß der in den Ansprüchen angegebenen Zusammensetzung gegeben.
Die F i g. 1 ist ein Diagramm, das die Verfärbungs-Entfärbungskurven eines handelsüblichen reversibel lichtempfindlichen Glases für Augengläser und eines erfindungsgemäßen Glases zeigt Dabei ist die Kurve A die Verfärbungs-Entfärbungskurve eines handelsüblichen lichtempfindlichen Augenglases und die Kurve B ist die entsprechende Kurve für ein Glas gemäß dem ίο Beispiel der vorliegenden Erfindung.
Die Fig.2 ist ein Diagramm, das die prozentualen spektralen Durchlässigkeitskurven des Glases gemäß einem Beispiel der Erfindung vor und nach der Bestrahlung mit Ultraviolettstrahlen zeigt Dabei stellt i'j die Kurve Cdie prozentuale spektrale Durchlässigkeit·;-kurve des Glases eines Beispiels der Erfindung vor der Bestrahlung mit Ultraviolettstrahlen und die Kurve D die entsprechende Kurve des gleichen Glases nach der Bestrahlung mit Ultraviolettstrahlen dar.
Augengläser, die ein« geringe Menge von Nd2O3 enthalten, sind zwar bereits im Handel, doch sind ihre Antiblendungseffekte unter starkem Licht nicht ausreichend. Es sind aber noch keine Augengläser bekannt welche einen Antiblendungseffekt besitzen und die Ho2O3, das eine braune Färbung ergibt oder Er2O3, das eine leicht rosa Färbung ergibt enthalten. Es gibt daher bislang noch kein Beispiel dafür, daß diese Komponenten in reversibel lichtempfindliche Gläser für Augengläser eingearbeitet worden sind. Dies ist darauf zurückzu-)o führen, daß man bislang angenommen hat daß die Färbungseigenschaften der reversibel lichtempfindlichen Gläser verschlechtert würden, weil diese Komponenten im Ultraviolettgebiet Absorptionen aufweisen, die eine Verfärbung bewirken.
Die reversibel lichtempfindlichen Gläser für Augengläser gemäß der Erfindung sind dadurch charakterisiert daß — obgleich Nd2O3, Ho2O3 und Er2O3 eingearbeitet worden sind — überhaupt keine Verminderung der Färbungseigt/ischauen bewirkt wird und daß sie eine große Verblassungsgeschwindigkeit besitzen und — sofern Nd2O3 vorhanden ist — nach der Bestrahlung mit Licht eine graue Färbung aufweisen.
Ferner hat die Einführung dieser Elemente den Effekt, daß die chemische Widerstandsfähigkeit des Glases erhöht wird, was für Augengläser und dergleichen wesentlich ist.
Untenstehend wird ein Beispiel für die Erhöhung der chemischen Widerstandsfähigkeit aufgrund der Einführung von Nd2O3 gezeigt:
Ohne Nd2O3 Mit Nd2O.,
SiO2
B2O3
AI2O3
ZrO2
K2O
Li2O
ho BaO
TiO2
Nd2O3
Cl
μ CuO
Säurebeständigkeit
(angezeigt durch den
Gewichtsverlust) (%)
58,6 - 58,6
18,6 0,3 18,6
1,5 1,1 1,5
6,4 0,006 6,4
8,1 0,13 8,1
1,8 1,8
3,4 1,9
1,5 1,5
1,5
0,3
1,1
0,006
0,10
Die Säurebeständigkfcit, angezeigt durch den Gewichtsverlust, wurde nach der Pulvermethode bestimmt.
Wird Nd2Oj eingearbeitet, so wird das Cl/Br-Verhältnis vorzugsweise größer als 1 eingestellt, weil dann, wenn Br in einem größeren Anteil als Cl enthalten ist, > wie es bei handelsüblichen reversibel lichtempfindlichen Gläsern für Augengläser der Fall ist, die Lichtdurchlässigkeit im Bereich der sichtbaren kurzen Wellenlängen schlecht wir^ Darüber hinaus kann der den Nd3+-Ionen zuzuschreibende! klare Farbton nicht erhalten werden ι ο und die Farbe wird matt
PrO2 macht das Glas grün und ergibt keinen Antiblendungsel'fekt, aber PrO2 färbt Glas, wenn Nd2O3, HO2O3 oder Er2Oj vorliegen. SmA und/oder PrO2 sind gleichfalls als Färbemittel wirksam. Das Nd2O3 kann i> somit teilweise durch Sm2O3 und/oder PrO2 ersetzt werden, um auf diese Weise den Farbton zu verändern.
Wenn der Anteil von SiO2 größer als 62 Gew.-% ist, dann kann kein Glas mit einer hohen Verfärbungsdichte und einer schnellen Entfärbungsgeschwindigkeit erhal- 2» ten werden. Auch wird in diesem Falle das Schmelzen des Glases schwierig. Wenn der Anteil weniger als 48 Gew.-% beträgt, dann ist die chemische Dauerhaftigkeit des Glases schlecht und das Glas ist gegenüber einer Phasenauf trennung während der Wärmebehandlung -'"> empfindlich.
BaO hat selbst in sehr geringen Mengen den Effekt, daß ausgeprägt die Verfärbungsdichte erhöht wird. Wenn es zusammen mit R2O, insbesondere K2O, vorhanden ist, dann hat das BaO den Effekt, daß die i<> Entfärbungsgeschwindigkeit erhöht wird.
Um eine Dichte und Entfärbungsgeschwindigkeit zu erhalten, die für praktische Lichiabschirmungsaugenglaslinsen ausreichend sind, ist es erforderlich, daß das BaO/R^-Verhältnis mindestens 0,035 betragen sollte, r. Wenn der Anteil von BaO größer als 7 Gew.-% ist und das BaO/R2O-Verhältnis oberhalb 0,65 liegt, dann nin.mt die Dichte der Verfärbung eher ab und die En.färbungsgeschwindigkeit wird geringer. Wenn der Anteil vc.i R2O weniger als 6 Gew.-% beträgt, dann ist w der Effekt von R2O bei gemeinsamer Anwesenheit von BaO nur gering, und wenn der Anteil oberhalb 16 Gew.-°/o liegt, dann ist die chemische Dauerhaftigkeit des Glases vermindert und die Entfärbungsgeschwindigkeit wird geringer. 4".
Wemi der Anteil von B2Oj weniger als 15 Gew.-°/o beträgt, dann ist der Effekt von B2O3 beim gemeinsamen Vorhandensein von BaO und R2O gering Bessere Ergebnisse werden mit größeren Verhältnismengen von B2O3 erhalten. Wenn jedoch der Anteil dieser Kompo- '> <> nente oberhalb 22 Gew.-% liegt, dann wird das Glas instabil und sowohl die Durchlässigkeit als auch die chemische Dauerhaftigkeit werden vermindert.
Wenn der Anteil von AbO3 oberhalb 11 Gew.-% liegt, dann kann kein stabiles Glas mit einem Brechnungsindex von mindestens 1,5 erhalten werden, wenn nicht die eingearoeitete Menge von ZrO2 vermindert wird, so daß die Ziele der Erfindung nicht erhalten werden können. Ferner, wenn der Anteil von ZrO2 über 10 Gew.-% hinausgeht, dann wird nicht nur das Glas instabil, sondern auch die Entfärbungsgeschwindigkeit nimu.t ab. Wenn der Anteil von Al2O3 + ZrO2 weniger als 6 Gew.-% beträgt, dann kann kein Glas mit einer guten chemischen Dauerhaftigkeit erhalten werden. Wenn der Anteil von Al2O3 + ZrO2 über 13 Gew.-% hinausgeht, dann wird das Glas instabil und auch die Entfärbungsgeschwindigkeit wird nachteilig beeinflußt
Wenn der Anteil von TiO2 oberhalb 2 Gew.-% liegt, dann wird die Lichtabsorption im ultravioletten Bereich erhöht, wodurch die Lichtempfindlichkeit des Glases verschlechtert wird.
Wenn der Gehalt an Nd2O3, Ho2O3 und Er2O3 und Er2O3 weniger als 0,2 Gew.-% beträgt, dann hat das Glas einen schlechten Antiblendungseffekt und, wenn diese Komponenten einzeln verwenoci werden oder wenn der Gehalt an diesen Komponenten über 2,5 Gew.-% hinausgeht, dann ist die Verfärbungsdichte, die durch diese Komponenten bewirkt wird, zu hoch und es wird ein sonnenglasähnliches Produkt erhalten. Insbesondere im ralle von Er2O3 tritt eine Lichtabsorption in der Nachbarschaft von Licht der Wellenlängen auf, bei denen die visuelle Empfindlichkeit des menschlichen Auges die stärkste ist. Weiterhin ist der Antiblendungseffekt von Er2O3 größer als derjenige von Nd2O3. Wenn diese Elemente der Seltenen Erden vermischt werden, dann können Gläser mit verschiedenen Farben erhalten werden.
Die lichtempfindlichen Komponenten, die zu 100 Teilen der oben beschriebenen Grundglasmischung gegeben werden, sind 0,15 bis 1,0 Teile Ag und mehr als das chemische Ag-Äquivalent von Halogenen, z. B. bis zu etwa 2 Gew.-%. Wenn die Menge von Ag weniger als 0,15 Teile beträgt, dann ist die Menge der in dem Glas ausgefällten Silberhalogenidkristaile gering und es kann !'eine genügende Verfärbungsdichte erhalten werden. Wenn die Menge oberhalb 1,0 Teilen liegt, dann tritt in dem Glas eine leichte milchweiße Trübung auf und das Glas kann nicht für Augenglaslinsen verwendet werden. Wenn die Menge der Halogene weniger als das chemische Ag-Äquivalent ist, dann ist es unmöglich, eine ausreichende Färbungsdichte zu erzielen.
CuO besitzt in sehr geringen Mengen den Effekt, daß die Verfärbungsdichte erhöht wird, jedoch wird dieser Effekt mit einer Menge von 0,002 bis 0,03 Gew.-% beobachtet.
Die Erfindung wird in den Beispielen erläutert. Darin sind sämtlich Komponenten in Gew.-% ausgedrückt.
Beispiele 2 1.8 3 4 5 6 7 1,0 8 1,8
1 59,9 61,4 56,4 59,3 59,3 59,4 54,6
SiO2 56,4 18,5 19,5 18,3 18,8 16,8 21,0 18,9
B2Oj 18,9 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 4,5
Al2O3 7,0 9,0 8,3 7,2 6,4 8,0 8,0 6,0
ZrO2 - 8,2 4,7 13,6 8,2 9,8 6,6 8,2
K2O 8,2 - - - 1,9 - - -
Na2O 3.0 0.9 2,2
Li1O 1.8
Fortsetzung
Beispiele
1
Ho2O-.
Da (%)
Fortsetzung
5.7 1.0 1,0
0.2 1.1
0,008
1,51881
0,12
1,2 0,5 0,5 1.1 - 1,0 0,9 - 0,9 - 4,5 -
1,1 1,0 1,4 - 0,3 1,5 - 1,2 0,3 1,0 0.5
0,4 0,5 2,0 0,7 0,5 0,5 -
- - 0,2 0,3 0,3 0,3
- - 0,2 0,7 0,9 0,6
0.3 0,3 0.25 0.008 0.2 0,4
0.9 1.0 0.9 1,51527 - - -
0,2 O.I 0.2 0,16 0,006 0,006 0,008
- - 1,52770 1,5147 1,52732
0.010 0.004 0.010 0,08 0,20 0,15
1,52549 1.51502 1.51673
0,10 0,12 0.13
Beispiele
9
Il
12 14
15
16
Da (%)
59,4 18,9
7.5 8.2
1,8
1.7 1.5
1.0
0.3 0.7 0.2
58.1
19,1
!,5
6,4
8,1
1,9
1.5 1.5
0,3 1.1
0.008 0.010
1,52062 1,52376 0,11 0,13
58,1
19.1
1,5
6.4
8,1
1,8 1,9
1,5
1,3
0.3 1.1
0,010
1,52201
0,12
58,1
19,1
1.5
6,4
1,8 1,9 1,5
1,5 0,3 U
0,010
1.52193
0.14 59,4
18.9
7,5
8,2
1.7
1.5
0.5
0.5
(PK)2)
0,3
0,7
0,2
0,008
1,52286
0,15
59,4
18,9
7.5
8.2
1,8
1.7
1.5
0,5
0.5
(SmO2)
0,3
0.7
0,2
0,008
1.52243
0,15
49,4
19,2
10,5
2.5
8,7
1,8
6,7
1,0
0,2
0,25
0,3
0,4
0,008
0,638
1,51638
0.18
59,1 15,6
2,0
6,4
8,1
1,8
3,4
1,0
0,5
1,0
1,0
0,4 0,5 0,3
0,012 0,343 .,52782 0.05
Das erfindungsgemäße Glas kann erhalten werden, indem man die entsprechenden Glasrohmaterialien vermischt, den Glasansatz in einem Platin- oder einem Keramiktiegel bei einer Temperatur zwischen 1400 und 1300° C schmilzt und indem man nach einer Rührung den geschmolzenen Ansatz in eine Form gießt oder indem man das geschmolzene Glas direkt in eine Form einspeist, wie es erforderlich ist, und indem man preßt Durch Wärmebehandlung des resultierenden Glases bei einer Temperatur zwischen seinem Obergangspunkt und seinem Erweichungspunkt über mehrere min bis mehrere std kann ein reversibel lichtempfindliches Glas erhalten werden, das schnelle Geschwindigkeiten der
65 Färbung und Entfärbung besitzt und das eine Farbe aufweist, die für Augengläser bevorzugt wird.
Die Zeichnungen zeigen ein Beispiel der vorliegender Erfindung. Ein reversibel lichtempfindliches Glas wurde erhalten, das schnelle Geschwindigkeiten der Verfärbung und Entfärbung besitzt und das auch vor und natf der Bestrahlung die bevorzugte Farbe für Augengläsei aufweist und das schließlich seinen Antiblendiingseffek über einen weiteren Bereich zeigt als herkömmliche Augenglasgläser mit einem Antiblendungseffekt Han delsübliche reversibel lichtempfindliche Gläser benöti gen mehr als 60 min, bis 90% der Abnahme dei prozentualen Durchlässigkeit, die durch die Bestrahlung
mit Ultraviolettstrahlen bewirkt worden ist, wieder hergestellt worden sind. Auch ist die Anpassungsgeschwindigkeit an die Helligkeit und die Dunkelheit zu niedrig. Weiterhin kann bei diesen herkömmlichen Gläsern kein Antiblendungseffekt erwartet werden, wenn von einem dunklen Raum in die glänzende AuCriwelt geblickt wird. Weiterhin haben Augenglasgläser, die Nd2Oj enthalten, unter starkem Licht schlechte Antiblendungseffekte. Demgegenüber beträgt bei dem erfindungsgemäßen Glas der Zeitraum, der erforderlich ist, um 90% der Verminderung der Durchlässigkeit wieder herzustellen, 5 bis 20 min. Somit sind die Verfärbungs- und Entfärbungsgeschwindigkeiten hoch und die Anpassung an das Licht ist ausgezeichnet. Weiterhin hat das erfindungsgemäße Glas selbst dann einen Antiblendungseffekt, wenn von einem dunklen Raum in die glänzende Außenwelt geblickt "wird.
Weiterhin kann die chemische Widerstandsfähigkeit des reversibel lichtempfindlichen Glases gemäß der japanischen Patentanmeldung 551/1974 weiter erhöht werden. So wurden z. B. 69,7 g SiO2. 40,7 g H3BO3, 2,8 g AI(OH)j, 7.7 g ZrO2. 17,5 g KNO3, 5.4 g Li2COj. 3,8 g Ba(NO,)2. 1,8 g TiO2, 1.8 g Nd2O3, 0,36 g AgCI, 2,5 g KCl und 0.012 g CuO gut gemischt, und das Gemisch wurde etwa 2,5 Stunden in einem 50-ccm-Platintiegel in einem elektrischen Ofen bei 14200C unter Rühren während des Schmelzens geschmolzen und sodann auf eine Eisenplatte gegossen und vergütet.
C as so erhaltene Glas war nicht lichtempfindlich. Als jedoch das Glas 2,5 std bei 5800C wärmebehandelt wurde, zeigte das Glas nach der Bestrahlung mit Ultraviolettstrahlen eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit und das erhaltene Glas hatte eine reversible Lichtempfindlichkeit und einen Farbton, wie er in den Zeichnungen gezeigt wird. Dieses Glas hatte einen Brechungsindex (nj) von 1,52318, was innerhalb von 1,52300 + 0,001 liegt (Brechnungsindexstandard für Augengläser), und einen Gewichtsverlust (Säurebeständigkeit) von 0,13%, was bedeutet, daß während des Gebrauchs keine Gefahr eines chemischen Angriffs besteht. Ferner ist die Trübung des Glases aufgrund der Lichtstreuung im Vergleich zu handelsüblichen reversibel lichtempfindlichen Linsen für Augengläser vermindert und der Farbton vor und nach der Bestrahlung mit Licht ist für Zwecke von Augengläsern bevorzugt. Darüber hinaus erstreckt sich der Antiblendungseffekt über einen weiten Bereich.
In der Fig. 1 stellt A die Verfärbungs-Entfärbungs-
l>.···«·» f.",·· nin linn.4nlr."i
ches Glas für Augengläser dar. ß zeigt die entsprechende Kurve für ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Glases. Die F i g. 2 zeigt die spektralen prozentualen Durchlässigkeitskurven vor und nach der Bestrahlung mit Ultraviolettstrahlen bei einem Beispiel des erfindungsgemäßen Glases. Die Kurve C ist die Kurve vor der Bestrahlung, während die Kurve D die Kurve nach der Bestrahlung darstellt. Als Lichtquelle für die Verfärbung wurde eine 500-W-Xenonlampe verwendet. Das Licht wurde auf eine Glasplatte im Abstand von 50 cm aufgestrahlt, die auf eine Dicke von 2 mm poliert worden war. Die Verfärbung trat spontan ohne Bestrahlung des Lichts auf.
Hicr/u 2 I31;itl Zcicliniinceii

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Fotochromes Glas des Systems
SiO2-B2O3-BaO-R2O
mit einem Gehalt auf 100 Teilen des Glases in Gewichtsprozent von
48 bis 62 SiO2
15 bis 22 B2O3
6 bis 16 R2O (R = Li, Na oder K)
0,5 bis 7 BaO
OWsIIAI2O3
0,002 bis 0,03 CuO
0,15 bis 1,0 Ag
DE2436464A 1974-03-09 1974-07-29 Fotochromes Glas des Systems SiO2 -B2 O3 -BaO-R2 O sowie CuO und Ag mit einem stöchiometrischen Überschuß an Cl, Br und/oder J gegenüber Ag und einem BaO-R2 O-Gewichtsverhältnis von 0,035 bis 0,65 Ceased DE2436464B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP49027444A JPS5243649B2 (de) 1974-03-09 1974-03-09

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2436464A1 DE2436464A1 (de) 1975-11-27
DE2436464B2 true DE2436464B2 (de) 1979-01-04

Family

ID=12221273

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2436464A Ceased DE2436464B2 (de) 1974-03-09 1974-07-29 Fotochromes Glas des Systems SiO2 -B2 O3 -BaO-R2 O sowie CuO und Ag mit einem stöchiometrischen Überschuß an Cl, Br und/oder J gegenüber Ag und einem BaO-R2 O-Gewichtsverhältnis von 0,035 bis 0,65

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3941605A (de)
JP (1) JPS5243649B2 (de)
BR (1) BR7406238A (de)
DE (1) DE2436464B2 (de)
FR (1) FR2263202B1 (de)
GB (1) GB1435408A (de)

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