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DE7921885U1 - Vorrichtung zur Messung des Restgasgehaltes in Isolierölen - Google Patents

Vorrichtung zur Messung des Restgasgehaltes in Isolierölen

Info

Publication number
DE7921885U1
DE7921885U1 DE7921885U DE7921885DU DE7921885U1 DE 7921885 U1 DE7921885 U1 DE 7921885U1 DE 7921885 U DE7921885 U DE 7921885U DE 7921885D U DE7921885D U DE 7921885DU DE 7921885 U1 DE7921885 U1 DE 7921885U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas content
measuring
residual gas
oil
insulating oils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7921885U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date
Publication of DE7921885U1 publication Critical patent/DE7921885U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/26Oils; Viscous liquids; Paints; Inks
    • G01N33/28Oils, i.e. hydrocarbon liquids
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/14Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing the material to emit a gas or vapour, e.g. water vapour, and measuring a pressure or volume difference

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Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen
Berlin und München VPA 79 G 4722 BRD
Vorrichtung zur Messung des Restgasgehaltes in Isolierölen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Messung des Restgasgehaltes in Isolierölen, bei der das unter Druck stehende öl mittels einer in einem Glasbehälter angeordneten Kapillare auf geringfügige Druckwerte (Vakuum) entspannt wird.
Niederdruck-Ölkabel werden - wie auch ein großer Teil anderer Isoliervorrichtungen mit Papierisolierung für Hochspannung - nach einem Vakuumprozeß zur Trocknung und Entgasung des Papiers mit hochentgastem, dünnflüssigem Isolieröl getrocknet. Der hochgradige Entgasungszustand des Öles, der unmittelbar vor dem Trocknen vorhanden ist, wird im allgemeinen durch zahlreiche weitere Fertigungsvorgänge verschlechtert, so daß der angestrebte niedrige Gasgehalt an der fertig montierten betriebsbereiten Anlage oft nicht mehr vorhanden ist. Ein relativ hoher Gasgehalt - es handelt sich dabei nicht um örtliche Gaseinschlüsse, sondern um im öl gelöstes Gas - ist r\ach-
Gre 3 Un / 25.07.1979
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- 2 - VPA 79 G 4722 BRD
teilig für die betriebebedingte Alterung und das Teilentladungsverhalten der Isolierung. Besondere Bedeutung hat der niedrige Gasgehalt des Öles auch als Hinweis auf ein hohes Niveau in der Fertigungstechnik.
Aus den vorgenannten Gründen ist es erforderlich, den
Gasgehalt im Verlaufe des Fertigungsprozesses und in der fertigen Anlage überprüfen zu können. Die in Gebrauch befindlichen Geräte entsprechen aber nicht in Jeder Hinsicht der Forderung nach einem einfachen Aufbau und nach einer leichten Handhabung. Die bei den bekannten Geräten ebenfalls verwendeten Kapillaren sind praktisch Einzelstücke, die gesondert hergestellt werden, so daß im Ersatzfalle große Beschaffungsschwierigkeiten entsteif? hen. Außerdem ist ihr Auswechsele, mit größerem Aufwand verbunden.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen. Dies wird gemäß der Neuerung dadurch erreicht, daß die Kapillare als Injektionskanüle ausgebildet ist, der ein entsprechender Aufnahmekonus zugeordnet ist.
Die Verwendung üblicher Injektionsnadeln - wie sie insbesondere in der Medizin in Gebrauch sind - ermöglicht, den Ersatzbedarf ohne jeden besonderen Aufwand befriedigen zu können, und sie verringert auch in nicht unbedeutendem Maße die Herstellungskosten eines solchen Gerätes. Ferner wird ein so ausgestattetes Gerät anpassungsfähiger. da durch Auswahl der im Bändel verfügbaren verschiedenen Durchmesser der Kanülen und auch durch leichte Anpassung der benötigten Kanülenlänge jede gewünschte Druckreduzierung im Meßgerät erreichbar ist.
Die Verwendung einer solchen handelsüblichen Injektionsnadel als Kapillarstrecke in Verbindung mit einer vorteilhaften Konstruktion, bei der der Außenkonus fest mit
• I
- 3 - VPA 79 G 4722 BRD
einem als Gerätefuß ausgebildeten Schraubflansch verbunden ist, der zur Aufnahme des Glasbehälters dient, führt zu einem Gerät, das einfach und billig in der Fertigung und im Betrieb an verschiedenen Stellen einsetzbar ist und leicht gewartet werden kann.
Die Neuerung wird anhand, des in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispieles im einzelnen erläutert.
Das Gerät arbeitet wie andere im Gebrauch befindliche Meßgeräte ähnlicher Art nach folgendem Meßprinzip:
Ein abgeschlossener Raum wird von dem zu prüfenden Ul kontinuierlich durchströmt. Über der öloberflache stellt sich nach dem Henry1sehen Gesetz ein zum Gasgehalt des Öles im Gleichgewicht stehender Druck ein.
Das Meßgerät besteht aus einem metallischen Fußteil 10 und einem darin eingeschraubten Acrylglaszylinder 20.
Am Fußteil befindet sich seitlich ein Anschluß 11, durch den das zu prüfende öl zugeführt wird. An der Unterseite des Fußteiles ist ein Flansch 12 vorgesehen, mit dem das Meßgerät auf einem evakuierbaren ölauffanggefäß befestigt werden kann.
In dem Acrylglaszylinder 20, der auf seiner Außenseite mit einer in Millibar eingeteilten Skala 21 versehen ist, befindet sich eine zentrale Bohrung 22, die an ihrer Oberseite als Konus 23 endet. Darin wird koaxial ein ölzufOhrungsrohr 24 geführt, das an seiner Oberseite durch einen Aufnahmekonus 25 für die Injektionskanüle endet.
An der Unterseite der zentralen Bohrung 22 befindet sich ein horizontaler Schenkel 27» der mit einer weiteren senkrechten Bohrung 28 gemeinsam mit der zentralen Bohrung 22 ein U-Rohr bildet, dem ein als Überlauf ausge-
- 4 bildetes Fallrohr 29 zugeordnet ist.
VPA 79 G 4722 BRD
Dps zu prüfende öl wird unter normalem Außendruck oder auch höherem Druck dem Gerät seitlich zugeführt. Es durchströmt das metallische, koaxial in der zentralen Bohrung 22 geführte Mittelrohr 24, das im Fußteil eingelötet ist, und gelangt durch die Kapillare 26 in den oberen Teil der Mittelbohrung 22. Dieser Bereich bildet den abgeschlossenen Gasraum. Das herabfließende öl füllt das U-Rohr und kann über den Überlauf abfließen. Der Druck in dem bgeschlossenen Gasraum stellt sich ein als Gleichgewichtsdruck zum Gasgehalt des Öles und ist an der ölspiegelmarke als Wert d auf der Skala 21 ablesbar. Im dargestellten Beispiel beträgt der gesuchte Druck d - 4,0 mbar.
2 Ansprüche 1 Figur

Claims (2)

- 1 - VPA 79 G 4722 BRD Schutzansprüche
1. Vorrichtung zur Messung des Restgasgehaltes in Isolierölen, bei der das unter Druck stehende Öl mittels eines.· in einem Glasbehälter angeordneten Kapillare auf geringfügige Druckwerte (Vakuum) entspannt wird, d a d u r ch gekennzeichnet , daß die Kapillare als Injektionskanüle (26) ausgebildet ist, der ein entsprechender Aufnahmekonus (25) zugeordnet ist. 10
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Aufnahmekonus (25) fest mit einem als Gerätefuß (10) ausgebildeten Schraubflansch verbunden ist, der zur Aufnahme des Glasbehälters
(20) dient.
DE7921885U Vorrichtung zur Messung des Restgasgehaltes in Isolierölen Expired DE7921885U1 (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7921885U1 true DE7921885U1 (de) 1981-01-29

Family

ID=1325288

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7921885U Expired DE7921885U1 (de) Vorrichtung zur Messung des Restgasgehaltes in Isolierölen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7921885U1 (de)

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