DE1648156C3 - Anordnung zur Füllstandmessung - Google Patents
Anordnung zur FüllstandmessungInfo
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- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F23/00—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
- G01F23/14—Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
- G01F23/16—Indicating, recording, or alarm devices being actuated by mechanical or fluid means, e.g. using gas, mercury, or a diaphragm as transmitting element, or by a column of liquid
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Description
40
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Füllstandsmessung, bei der der Druck des Füllgutes auf
einen Mctallfaltenbalg wirkt.
Bei der kontinuierlichen Messung der Füllstandshöhe in einem Behälter tritt die Aufgabe auf, die jeweils vorhandene
F'üllgutmenge unabhängig von der Beschaffenheit des Füllgutes von einem Anzeigeinstrument ablesen
zu können und im allgemeinen auch eine kontinuierliche Regelung der Füllstandshöhe in Abhängigkeit <>o
von ihrer Änderung durchzuführen.
Die angewandten Meßmethoden werden unter Be rücksichtigung der physikalischen und chemischen
Eigenschaften sowie des Aggregatzustandes des Meßgutes ausgewählt.
Die bekannten Mcßwenfühler werten zur kontinu ierlichen Anzeige mechanische Kräfte, wie Auftrieb.
Ultraschall. Druck, elektromagnetische Größen, wie Kapazität, Induktivität. Leitfähigkeit, und elektromagnetische
Wellen, wie sichtbares Licht, Gammastrahlen, Infrarotstrahlen u. dgl. mehr, aus.
In der elektronischen Füllstüiidsmeßtechnik ist die
kapazitive Methode, die auf Messung der Kapazitätsänderung eines wechselstromdurchflossenen Kondensators
in einem Hochfrequenz-Meßkrcis beruht, stark verbreitet. Da die Kapazitätsänderung proportional zur
Elektrizitätskonsianien des Füllgutes ist, das bei der kapazitiven
Methode das Dielektrikum des Meßkondensators darstellt, muß während der Messung siets darauf
geachtet werden, dall die Temperatur des Füllgutes konstant bleibt. Die Dielektrizitätskonstante ist indirekt
proportional der Temperatur, so daß jede größere Tcmperaiurschwankiing die Messung verfälscht. Es ist
für das einwandfreie Arbeiten des Meßkondensators bei der kapazitiven Methode somit die konstante Temperatur
des Mcßguies von besonderer Bedeutung. 1st die Temperatur nicht konstant oder ändert sich die
Dielektrizitätskonstante aus sonstigen Gründen, so muß als Kompensationseinrichtung ein zusatzlicher
Kondensator ständig mit dem Füllgut in Kontakt sein, wodurch der elektrische Bauaufwand dementsprechend
grüß wird.
Hin weiterer Nachteil dieser Methode besteht darin, daß die kapazitiven McÖkrcise, die meistens in einer
Brückenschaltung verwendet werden, erst an Ort und Stelle auf die Anzeige für leeren und vollen Behälter
abgeglichen werden können.
Die Nachteile dieser kapazitiven Methoden wie der
beträchtliche Aufwand, der erforderlich ist. um die Füllstandsmessung
weitgehend unabhängig von der Art des Füllgutes zu machen und die erst am Verwendungson
durchführbare Abglcichung für die Lee. ■ und Vollan-/eige
in Behältern sollen durch die Erfindung % ermieden
w erden
Die Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung einer Zuordnung zur füllstandsmessung, welche im Zusammenwirken
mit einer elektronischen Steckeinheit und einem Anzeigegerät unter Vermeidung der Nachteile
bekannter Gerate bei sehr einfachem und raumsparendem Aufbau eine lineare Anzeige des Füllstandes
unabhängig von der Art des Füllgutes liefert und die bereits während der Fertigung auf die Leer- und
Vollanzeige im Behälter abgeglichen werden kann.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreich!, daß die eine Bodenplatte des Melallfaltenbalges durch eine
Führungsstange mit der einen Elektrode eines Schichekondensators in Verbindung ist. der eine lineare Bewegung
proportional zu dem Druck, der durch die Füllstandshöhe auf den Metallfaltenbalg ausgeübt wird,
ausführt.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist über die Führungsstange eine Feder geschoben, deren
Vorspannung durch Verschieben einer Platte einstellbar ist. Die Lage der Bodenplatte des Metallfaltenbalges
und der über die Führungsstange damit verbundenen Elektrode des Schiebekondensators werden durch
die eingestellte Federkraft bestimmt. Die Vorspannung der Feder ermöglicht eine genaue Reproduzierbarkeit
der Lage der Bodenplatte und somit des Unterteils des Schiebekondensators. Dadurch kann die Anfangskapazitiit
des Schiebekondensators, die der Füllstandshöhe 0 im Behälter entspricht, auf einen Wert eingestellt werden,
bei dem die Große des den Kondensator durchfließenden Wechselstroms nach Durchlaufen einer elektronischen
Steckeinheit den Zeiger eines nachgeschalteten
Anzeigegeräts in die Nullstellung bzw. Leeranzeige im Behälter bewegt. Ähnliches gilt für die Endkapazität
des Schiebekondensators, die der maximalen Füllstandshöhe im Behälter entspricht. Es wird somit der
Vorteil erreicht, daß die Leer- und Vollanzeige im Behälter bereits während der Fertigung abgeglichen werden
können.
Eine Bohrung ist vorteilhaflerweise für den Druckausgleich
der sich bei E-wärmung im Mctallfaltenbalg ausdehnenden Luft in einer Deckplatte des Metallfaltenbalges
vorgesehen.
Die Anordnung /ur Füllstandsmessung ist /weckmä !!■'«erweise so ausgelegt, daß der Metalllahenbalg
durch die Deckplatte wasserdicht von den elektrischen Bauelementen getrennt ist.
Der in der Anordnung /ur Füllstand Ticssung eingebaute
Schiebekondensaior stellt die variable Kapazität
eines Hochfrcquenz-Meßkrcises dar und steht direkt mit einer elektronischen Steckeinhcii in V;;rbindi ng.
Die Anordnung zur Füllstandsmessung kann insbesondere
auch be. Fällen eingesetzt werden, in denen die
Rillstandshöhc elektrisch leitender Flüssigkeiten gemessen
weiden soll, die an den bekannten Meßclcktroden haften bleiben und dadurch das Meßergebnis verfälschen.
Weitere Ausgestaltungsformen der vorliegenden Erfindung
weiden in der nachfolgenden Beschreibung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispicls
erläutert. Es zeigt
F i g. I eine Schniiibilddiirslclhing einer Ausführiingsform
der vorliegenden Erfindung,
F i g. 2a b'.s 2d mehrere Montagearten der vorliegenden Erfindung an und im Behälter.
In einem verzinkten Stahlrohr 6 ist ein Meuillfaltenbalg
4 unter Vorspannung eingelötet. Eine Stellschraube 10 in einer Abschlußplatte 12 des Stahlrohre ; 6 dient
als Anschlag für eine Bodenplatte 28 des Metallfaltenbalges
4. Der Druck der Flüssigkeitssäule im Behälter auf die Bodenplatte 28 bewirkt ein Zusammendrücken
des Metallfallenbalges 4 in Richtung einer FührungsstLinge
8. Die Führungsstange 8 ist im Inneren des Mctallfaltenbalgcs
4 auf der Bodenplatte 28 befestigt. Eine Feder 26 ist über die Führungssiange 8 geschoben. Die
Federspannung wird durch Verschieben einer Platte 14, die durch eine Schraube 32 fixiert ist, eingestellt. Durch
die Federkraft erhält der Metallfaltenbalg 4 die erwünschte Vorspannung. Die Vorspannung ermöglicht
eine genaue Reprodu/.ierbarkeit der Lage der Bodenplatte 28. Die Stellung der Bodenplatte 28 ist durch die
Feder 26 für Druckbcaufschlagung 0, also auch für maximale Belastung durch das Füllgut im Behälter, einstellbar.
Ein Siützrohr 30 dient als Anschlag für die Bodenplatte
28 und verhindert ein zu siarkes Zusammenpressen des Melallfaltcnbalges 4 bei Auftreten eines eventuellen
Überdruckes im Behälter.
Die Führungsstange 8 ist /cntrisch durch eine Deckplatte
18 des Stahlrohres 6 isoliert geführt und ragt in ίο das Innere eines Stahlzylinders 24.
Ein beweglicher Unterteil 16 eines Schiebekondensators
42 ist mit der Führungsstange 8 verbunden. Der Unterteil 16 ist als Hohlzylinder ausgebildet und kann
/ur Gänze über einen Oberteil 14 des Schiebekondcnsators 42 geschoben werden. Der Oberteil 14 weist
ebenfalls die Form eines I lohl/.ylindcrs auf, dessen
Außenfläche mit einer Kunststoffschicht 40 belegt ist.
Der Schiebekondensator 42 im Stahlzylindcr 24 ist durch eine Kunststoffbuchse 18 mit einer elcktronisehen
Steckeinheit 20 verbunden. Die Kunststoffbuchsc
18 dient als Abschluß des Stahlzylinders 24 und ist in diesem eingepaßt. Ein zylinderförniiges Gehäuse >6 aus
verzinktem Stahl umgibt den Stahl/ylinder 24 und die
elektronische .Steckeinheit 20.
Eine Kabel/uführiing 22 in der Wand des Gehäuses
16 ermöglicht den Anschluß der elektronischen Steckeinheit 20 und eine Übertragung der erhaltenen Meßdaten
auf ein Anzeigegerät.
Der Melalllaltcnbalg 4 ist durch die Deckplatte 38 wasserdicht von den elektrischen Bauelementen gotrennl.
Eine Bohrung 44 in der Deckplatte 38 ermöglicht einen Druckausgleich der sich bei Erwärmung des Füllgutes
ausdehnenden Luft im Metallfaltenbalg 4 über die Kabel/.uführung 22.
In den F i g. 2a bis 2d sind mehrere Montagcarten der N'cßdose dargestellt, die keiner weiteren Erläuterung
bedürfen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Anordnung zur Füllstandsmessung, bei tier der
Druck des Füllgutes auf einen McUiüfaltcnbalg S wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die
eine Bodenplatte (28) des Metallfaltenbalges (4) durch eine Führungsstange (8) mit der einen Lick
lrode (16) eines Sehiebekondensators (42) in Verbindung
ist, der eine lineare Bewegung proportional zu dem Druck, der durch die Füllstandshöhe auf den
Mciallf.ilienbaig (4) ausgeübt wird, ausführt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannung einer Feder (26), die über die Führungsstange (8) geschoben ist, durch
Verschieben einer Platte (34) einstellbar ist.
3. Anordnung nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage einer Bodenplatte
(28) des Metallfaltenbalges (4) und der über die l-'ührungsstange
(8) damit verbundenen Elektrode des Sehiebekondensators (42) durch die eingestellte
Federkraft bestimm! sind.
4. Anordnung nach Ansprüchen I bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß eine Bohrung (44) für den
Druckausgleich der sich bei Erwärmung im Metallfaltenbalg (4) ausdehnenden Luft in einer Deckplatte
(38) des Melallfaltenbalges (4) vorgesehen ist.
5. Anordnung nach Ansprüchen I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Metallfallenbalg (4) durch
die Deckplatte (38) wasserdicht von den clekirisehen
Bauelementen getrennt ist.
b. Anordnung nach einem oder mehreren der vor
aufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebekondensalor (42) die variable Kapazität
eines Moehfrequcnz-Meßkreises darstellt und direkt mit einer elektronische!? Steckeinheit (20) in
Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV0033882 | 1967-06-19 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1648156A1 DE1648156A1 (de) | 1971-07-08 |
DE1648156B2 DE1648156B2 (de) | 1975-01-02 |
DE1648156C3 true DE1648156C3 (de) | 1975-08-07 |
Family
ID=7588451
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19671648156 Expired DE1648156C3 (de) | 1967-06-19 | 1967-06-19 | Anordnung zur Füllstandmessung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1648156C3 (de) |
Families Citing this family (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2832908C2 (de) * | 1978-07-27 | 1987-03-12 | Olympia AG, 2940 Wilhelmshaven | Anordnung zur kapazitiven Messung des Füllstandes in einem Flüssigkeitsbehälter |
JPS5734990A (en) * | 1980-08-12 | 1982-02-25 | Canon Inc | Apparatus for detecting ink residual amount |
-
1967
- 1967-06-19 DE DE19671648156 patent/DE1648156C3/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE1648156A1 (de) | 1971-07-08 |
DE1648156B2 (de) | 1975-01-02 |
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Legal Events
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |